Arbeitgeberpräsident Kramer in Düsseldorf

Im Rahmen der Woche der „Beruflichen Bildung“ besuchte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer (2.v.rechts) Düsseldorf. Morgens nahm er an einer Podiumsdiskussion mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil, anschließend besuchte er das Max-Planck-Gymnasium und informierte sich dort über die Studien- und Berufsorientierung der Schule.

Begleitet wurde er dabei von RA Michael Grütering (3.v.rechts), Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, und Christiane Schönefeld (rechts), Leiterin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Links: Schulleiterin Corinna Lowin mit Schülern der Schülerfirma Streetcycled.

Vorgestellt wurden unter anderem die Schülerfirma, das Programm Uni Trainess sowie die Berufsfelderkundungstage und das Duale Orientierungspraktikum – alles Projekte, die mit der Unternehmerschaft Düsseldorf, der Stiftung PRO AUSBILDUNG, unternehmer nrw und der Kommunalen Koordinierungsstelle Düsseldorf mit entstanden sind.

Michael Grütering war sehr beeindruckt von der Schülerfirma Streetcycled, die Möbel aus alten Verkehrsschildern herstellt, und kaufte sofort einen Anteilsschein.

Exklusiv: unser Coach- und Mediatorenpool

Unser Coach- und Mediatorenpool ist ein Team aus Profis mit verschiedenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und einem breit gefächertem Netzwerk. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, den Experten zu finden, den Sie brauchen und noch nicht haben. Unsere Profis, in der Regel in unserem Verbreitungsgebiet arbeitende und lebende Freiberufler, bieten Einzel- und Teamcoachings an, u.a. für Angestellte bzw. Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen, Coachings für Führungskräfte und Manager und unterstützen bei Teamentwicklungs-Themen und unter anderem in und bei Konflikten in Teams oder zwischen Parteien im Unternehmen. Darüber hinaus stehen sie auch für Seminare, Workshops und Vorträge zur Verfügung. Sie können unsere Profis direkt anfragen (bitte verweisen Sie dabei auf Ihre Mitgliedschaft in einem unserer Arbeitgeberverbände). Oder Sie nutzen unsere Pool-Koordination unter sochart (at) unternehmerschaft.de. Wir checken Ihr Thema und machen Ihnen passende Vorschläge aus unserem Pool heraus.

Nachfolgend finden Sie die Profile unserer Profis!

Christina Opelt
Dipl. Betriebswirtin (BA)
Trainer und Coach
Profil_Christina_Opelt

Bernd Lichtenauer
Wirtschaftsmediator, Business Coach, Lehrtrainer
www.bernd-lichtenauer.de
Profil Bernd Lichtenauer

Raika Sophie Sobiech
M.A. Politische Kommunikation
Systemischer Coach und Change Managerin
Profil_Raika Sophie Sobiech

Sabine Herold
Magister Artium
Trainerin, Coach & Mediatorin
Profil_Sabine Herold

Anne Catherine Poirier
Trainerin, Coach, Unternehmensberaterin
Profil_Anne_Catherine_Poirier

Rhonda Bowen
Trainerin, Coach
Profil Rhonda L. Bowen

Petra Jahr
Trainerin
Profil Petra Jahr

Martina Schäfer
Trainerin, Coach
Profil Martina Schäfer

Sabine Jokl
Referentin
Profil Sabine Jokl

Eva Potente
Diplom Politologin & Voll-Juristin
Profil Eva Potente

Victor Vehreschild
Coach, Trainer
www.psychologie-in-duesseldorf.de
Profil Viktor Vehreschild

Yvonne Aulmann
Trainer, Coach
Profil Yvonne Aulmann

Christoph Sochart (Pool-Koordinator)
Dipl. Sozialwissenschaftler
Mediator (RUB), Business-Coach (IHK)
www.sochart.de

 

 

Jahresmitgliederversammlung WIGADI

Unser Verband WIGADI (Groß- und Außenhandel für Düsseldorf und den RK Neuss) trifft sich am Montag (23.04., 17 Uhr) zu seiner Jahreshauptversammlung im Industrieclub Düsseldorf. Wenn Ihr Unternehmen Mitglied in WIGADI ist und Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann wenden Sie sich bitte an B. Delle, delle@unternehmerschaft.de, 0211.6690811.

Zukunfstage Girls’Day und Boys’Day

Auf ANTENNE DÜSSELDORF berichten wir am Mittwoch (25.04., ab 19:04 Uhr) über die Zukunfstage Girls’Day und Boys’Day

Das Projekt „Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag“ soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, d. h. insbesondere in (informations-) technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen auszubauen, um ihre Arbeitsmarkt-, Karriere- sowie Verdienstchancen zu verbessern. Der Girls’Day findet einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Das Projekt „Boys’Day – Jungen-Zukunftstag“ gibt Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt. Das Teilprojekt „Neue Wege für Jungs“ thematisiert auf einer praxisorientierten und wissenschaftlichen Ebene die Überwindung der Barrieren im Berufswahlverhalten von Jungen, die eng verknüpft sind mit der Reflexion der zugrunde liegenden männlichen Rollenvorstellungen. Der Boys’Day findet ebenfalls einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Chemie-Tarifrunde 2018: Arbeitgeber fordern Tarifpolitik mit Augenmaß

Im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen in der Chemie-Industrie, die offiziell am 20. Juni 2018 beginnt, fordert BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller mehr Augenmaß:

‚Bei allem begründeten Optimismus: Die IG BCE muss aufpassen, dass sie die Bodenhaftung behält. 6 Prozent mehr Entgelt und 1 Prozent on top für mehr Urlaubsgeld – das ist mit uns nicht zu machen. Die Bäume wachsen, aber sie wachsen auch in der Chemie nicht in den Himmel.‘

Einmalige wirtschaftliche Lage mit Einmalzahlungen honorieren

‚Wenn wir als Branche weiter wachsen wollen, brauchen wir eine besonnene Tarifpolitik. Eine einmalige Boom-Phase können wir unter anderem mit Einmalzahlungen honorieren. Dann sind wir besser aufgestellt, sobald der Weg wieder steiniger wird. Nachholbedarf gibt es jedenfalls nicht: In der Chemie verdient ein Tarifmitarbeiter in Vollzeit schon heute im Schnitt über 59.000 Euro im Jahr. Zudem können auch die Unternehmen den Euro nur einmal ausgeben. Wer, wie die IG BCE, die Rückkehr zur Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung und höhere Renten fordert, steigert damit die Personalkosten für die Unternehmen. Dann muss man auch akzeptieren, dass weniger Geld für Tariferhöhungen zur Verfügung steht.‘

Zeitsouveränität: Fortschritte für beide Seiten erzielen

‚Spannend wird die Debatte um die Gestaltung der modernen Arbeitswelt. Die Tarifrunde ist der richtige Rahmen, um Fortschritte für beide Seiten zu erzielen. Wer aber mehr Zeitsouveränität mit einer Verringerung des Arbeitsvolumens übersetzt, muss für einen Ausgleich am anderen Ende sorgen. Wir müssen dann auch darüber sprechen, wie wir die individuelle Arbeitszeit ausdehnen können, wenn der Mitarbeiter das möchte und der Bedarf im Unternehmen vorhanden ist.‘

Die Tarifverhandlungen für die 580.000 Beschäftigten in den 1.900 Betrieben der Chemie- und Pharma-Branche beginnen am 20. Juni 2018.

ME-Industrie: Neue Studie zum Thema innovative Vergütungs- und Anreizsysteme und Weiterbildung

ifaa: Ausbildung bei M+E lohnt sich schon während der Ausbildung
Endphase für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz: viele stellen sich noch die Frage: Für welchen Beruf soll ich mich entscheiden? „Insbesondere junge Frauen wählen häufig noch Ausbildungsgänge in Berufen mit geringerem Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Metall- und Elektroindustrie bietet im Gegensatz viele Chancen auf einen sehr guten Verdienst und sehr gute Weiterbildungs- und Aufstiegschancen. Das zeigt auch die aktuelle Anreiz- und Vergütungsstudie des ifaa“, erläutert dessen wissenschaftliche Mitarbeiterin Koczy: „Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie hat den künftigen Auszubildenden und Facharbeitern viel zu bieten. Das gilt sowohl für das Entgelt als auch beispielsweise für die Möglichkeiten in der Weiterbildung und flexible Arbeitszeitmodelle – auch schon in der Ausbildung.“ Die tarifliche Ausbildungsvergütung liegt im Schnitt über dem Durchschnitt anderer Branchen. Auch nach Abschluss einer Ausbildung sind die Perspektiven für Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie gut. „Laut unserer Studie bieten nahezu 100 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten betriebliche Weiterbildung an“, so Koczy. Zusätzlich ermöglichen Unternehmen die Teilnahme an EDV-Seminaren, Sprachkursen, oder auch an anderen fachlichen Seminaren. Flexible Arbeitszeiten sind für die meisten Unternehmen schon längst gelebte Realität.
(Quelle: ifaa)

https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/Dokumente/Praxis-Broschueren_des_ifaa/Studie_Anreiz-_und_Vergu__tungssysteme_web.pdf

So können auch klein- und mittelständische Unternehmen mobile Arbeit perfekt gestaltet: ifaa entwickelt Checkliste für KMU

Seit Anfang dieses Jahres existiert in der Metall- und Elektroindustrie ein neuer Tarifvertrag zur mobilen Arbeit (TV MobA). In dem Vertrag werden Rahmenbedingungen für freiwillige Betriebsvereinbarungen zum mobilen Arbeiten gesetzt. „Besonders kleine und mittlere Betriebe brauchen hier Unterstützung, um solche Vereinbarungen zu entwerfen. Deshalb haben wir eine Checkliste entwickelt, die den Betrieben einen Überblick über die unterschiedlichen Handlungsfelder gibt und Gestaltungsbedarfe erkennen lässt,“ so Dr. Ufuk Altun, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

„Dabei geht es in erster Linie darum, Betriebe in die Lage zu versetzen ihre eigene Betriebsvereinbarung entwickeln zu können,“ so Altun. Die Leitfragen der Checkliste beleuchten die Handlungsfelder Organisation & betriebliche Abläufe, Arbeitszeit, Arbeitsplatz und – ort, Ergonomie, Arbeit- und Datenschutz. „Zusätzlich werden auch die Anforderungen an die Führungskräfte und Beschäftigten betrachtet“, ergänzt der Experte.

Die Checkliste unterstützt dabei, welche Maßnahmen, in welcher Reihenfolge, von wem, bis wann und mit welchen Zielen ausgeführt werden sollen. So können die Unternehmen mobile Arbeit zielorientiert, bedarfsgerecht und detailliert planen und gestalten.

Das Instrument ist an den neuen Tarifvertrag angelehnt und berücksichtigt die wichtigsten Eckpunkte der Vereinbarung. Die Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit gibt es kostenlos zum Download unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/downloads/checklisten/

Arbeitsrecht: Arztbesuch während der Arbeitszeit

Darf ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit zum Arzt? Eigentlich eine klare Frage auf die es eine klare Antwort gibt: nein! Einen grundsätzlichen Anspruch auf bezahlte Freistellung haben Arbeitnehmer nicht, wenn sie während der Arbeitszeit zum Arzt gehen. Das Bundesarbeitsgericht betont: „Vergütung für die aus Anlass eines Arztbesuches ausgefallene Arbeitszeit kann der Arbeitnehmer nur verlangen, wenn der Arztbesuch notwendig war“. Trotzdem gibt’s es immer wieder Unklarheiten und auch unterschiedliche Aussagen der Arbeitsgerichte.

Genauer gesagt liegt der Fall eines „unverschuldeten Arbeitsversäumnis“ vor, wenn der Arzt den Patienten einbestellt, auf die terminlichen Wünsche des Arbeitnehmers aber keine Rücksicht nehmen will oder kann (Blutabnahmen finden beispielsweise immer morgens bis 9 Uhr statt).

Bietet der Arzt allerdings auch Sprechstunden außerhalb der Arbeitszeit und gibt es keine Gründe für einen sofortigen Arztbesuch (beispielsweise ein Unfall, starke Zahnschmerzen, eine fiebrige Erkältung), dann muss der Arbeitnehmer die Möglichkeit der Sprechstunde außerhalb der Arbeitszeit wahrnehmen. In dringenden Fällen muss der Arbeitgeber seine Mitarbeiter bezahlt freistellen.

In vielen Tarifverträgen ist das Thema ohnehin geregelt. Folgt auf den Arztbesuch eine Krankschreibung, greift sowieso Paragraf 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes, demzufolge der Arbeitnehmer Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat.

Ist eine sofortige Behandlung nicht notwendig (beispielsweise Hautkrebs-Screening, Mammographie oder der Routine-Check beim Zahnarzt), dann muss der Arbeitnehmer versuchen, die Behandlung in seine Freizeit zu legen. Und wenn er keinen Arzttermin außerhalb der Arbeitszeit bekommt? Dann muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer bezahlt freistellen, wie das Bundesarbeitsgericht erklärt: „Notwendig aus der Sicht des Arbeitnehmers ist ein Arztbesuch auch schon dann, wenn der Arzt ihn zu einem bestimmten Termin einbestellt und der Arzt den terminlichen Wünschen des Arbeitnehmers auf Verlegung der Untersuchung oder Behandlung nicht nachkommen kann oder will.“ (Az.: 5 AZR 92/82)

Bitte beachten Sie: Dieser journalistisch-geprägter Newstext ersetzt keine juristische Beratung und ist auch nicht rechtsbindend. Unsere Juristen erreichen Sie hier: https://bit.ly/2JCRd2T

Warnstreiks: Überzogene Muskelspiele

Von Dr. Hagen Lesch

Leiter des Kompetenzfelds Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen
Institut der Deutschen Wirtschaft

Warnstreiks sind im Öffentlichen Dienst keine Besonderheit. In den Tarifrunden mit den kommunalen Arbeitgebern, die zusammen mit dem Bund verhandeln, gehen die Gewerkschaften aber viel härter vor als in den Tarifrunden mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. Die Streiks treffen weniger die Arbeitgeber, sondern eher Berufspendler, Eltern oder Fluggesellschaften und deren Passagiere.

Busse und Bahnen bleiben in den Depots, Kitas sind geschlossen und Fluggesellschaften müssen Flugverbindungen streichen: Die Gewerkschaften legen mit ihren zu Tagesstreiks ausgedehnten Warnstreiks Teile des öffentlichen Lebens lahm. Streiken ist das gute Recht der Gewerkschaften. Jedoch muss man fragen, warum ver.di und Co bei den kommunalen Arbeitgebern (VKA) viel aggressiver agieren als in den Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Seit 2008 betrug die durchschnittliche Konfliktintensität – sie misst alle Eskalationsstufen, angefangen von der Tarifverhandlung bis hin zum Streik – bei der TdL lediglich 60 Punkte, bei der VKA sind es 97. Die Gewerkschaften gehen also dort, wo die Bürger am härtesten von Tagesstreiks betroffen sind, anderthalbmal schärfer vor als in anderen Bereichen des Öffentlichen Dienstes. Während in den Ländern erst ab der zweiten Verhandlungsrunde zum Warnstreik aufgerufen wird, geschieht dies in den Kommunen seit 2012 regelmäßig schon ab der ersten Verhandlungsrunde.

Warum ver.di und andere Gewerkschaften ihre Muskeln auf Kosten unbeteiligter Dritter spielen lassen, liegt auf der Hand: Bei Tagesstreiks wird Streikgeld gezahlt – das erhöht die Mobilisierung. Und wo mobilisiert wird, lassen sich leichter neue Mitglieder gewinnen. Ob dadurch auch höhere Löhne durchgesetzt werden, bleibt fraglich. Die kommunalen Arbeitgeber dürfte das nämlich unbeeindruckt lassen. Sie können während des Ausstands sogar Personalkosten einsparen. Und für den Tarifabschluss sind nicht die Tagesstreiks, sondern die wirtschaften Rahmenbedingungen entscheidend: Die Arbeitgeber müssen eine ordentliche Gehaltserhöhung anbieten, um mit der Privatwirtschaft Schritt zu halten. Ein Balanceakt, denn gleichzeitig müssen sie die prekäre Haushaltssituation vieler Kommunen im Auge behalten.

Woche der „Beruflichen Bildung“: Arbeitgeberpräsident Kramer besucht Düsseldorfer Gymnasium

Die berufliche Bildung in Deutschland ist ein weltweit anerkanntes Erfolgsmodell, das breite Anerkennung und Wertschätzung auch in der deutschen Öffentlichkeit verdient. Daher findet erstmalig in Deutschland vom 16. bis 20. April 2018 unter dem Motto „Du bildest Zukunft“ eine Woche der beruflichen Bildung statt.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer wird zum Abschluss der Themenwoche am 20. April 2018 mit Schülern und Lehrkräften des Max-Planck-Gymnasiums Düsseldorf über den Wert einer umfassenden Berufsorientierung sprechen, die – neben einem Studium – erfolgreiche Wege in der beruflichen Bildung ebnet.

Der Bundespräsident und seine Ehefrau besuchen in dieser Woche ausbildende Unternehmen, Berufsschulen, Kammern und Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland, um sich von der Leistungsfähigkeit und der hohen Qualität der beruflichen Bildung zu überzeugen. Damit wollen sie auf den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung für die Fachkräftesicherung aufmerksam machen und die Leistungen der beteiligten Akteure würdigen.

„Die berufliche Bildung ist eine große Stärke Deutschlands und sorgt mit dafür, dass den Unternehmen in Deutschland die betrieblich qualifizierten Fachkräfte nicht ausgehen. Sie ist verantwortlich für die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa und bietet spannende berufliche Perspektiven“, betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Ermöglicht wird das durch ein gutes Zusammenspiel von engagierten Unternehmen, standortnahen beruflichen Schulen und Kammern vor Ort. Ziel der Woche der beruflichen Bildung soll es sein, die Vielfalt der beruflichen Bildung, ihre Integrationskraft für unsere Gesellschaft und die Brückenfunktion zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt herauszustellen. Ziel ist es zugleich, Herausforderungen zu formulieren und die Zusammenarbeit der Partner weiter zu verbessern. „Gerade auch junge Menschen mit guten Schulabschlüssen und deren Eltern sollen überzeugt werden, dass sich eine duale Ausbildung vor allem in Verbindung mit einer sich anschließenden Höheren Berufsbildung lohnt“, unterstreicht Schweitzer.

Vom 16. bis 20. April werden in zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet die Attraktivität und Qualität der beruflichen Bildung beleuchtet. Der Bundespräsident und Elke Büdenbender nehmen an insgesamt dreizehn Veranstaltungen in sechs Bundesländern teil, die von den Partnern organisiert werden. Zum Abschluss der Woche hält Bundespräsident Steinmeier am 20. April die Laudatio bei einer Festveranstaltung zur Ehrung von Prüferinnen und Prüfern in der beruflichen Bildung. Diese wird von der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf ausgerichtet. Neben dem Bundespräsidenten und seiner Frau nehmen der DIHK-Präsident, der Präsident der IHK Düsseldorf sowie Spitzenvertreter der anderen Partner der Woche der beruflichen Bildung in Düsseldorf teil und unterstreichen damit die enorme Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die berufliche Bildung.

Die Woche ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) unterstützt. Alle Partner werden die Woche nutzen, um bundesweit für die berufliche Bildung zu werben. So finden bei den Industrie- und Handelskammern zahlreiche Veranstaltungen unter dem Motto „Du bildest Zukunft“ statt.