Zukunfstage Girls’Day und Boys’Day

Auf ANTENNE DÜSSELDORF berichten wir am Mittwoch (25.04., ab 19:04 Uhr) über die Zukunfstage Girls’Day und Boys’Day

Das Projekt „Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag“ soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in zukunftsträchtigen Berufsfeldern, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, d. h. insbesondere in (informations-) technologischen und naturwissenschaftlichen Bereichen sowie in handwerklichen Berufen auszubauen, um ihre Arbeitsmarkt-, Karriere- sowie Verdienstchancen zu verbessern. Der Girls’Day findet einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Das Projekt „Boys’Day – Jungen-Zukunftstag“ gibt Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer immer noch unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Durch jungenspezifische Schnupperpraktika, aber auch Workshops, werden neue Zukunftsoptionen in der Berufs- und Lebensplanung eröffnet sowie Sozialkompetenzen gestärkt. Das Teilprojekt „Neue Wege für Jungs“ thematisiert auf einer praxisorientierten und wissenschaftlichen Ebene die Überwindung der Barrieren im Berufswahlverhalten von Jungen, die eng verknüpft sind mit der Reflexion der zugrunde liegenden männlichen Rollenvorstellungen. Der Boys’Day findet ebenfalls einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt.

Chemie-Tarifrunde 2018: Arbeitgeber fordern Tarifpolitik mit Augenmaß

Im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen in der Chemie-Industrie, die offiziell am 20. Juni 2018 beginnt, fordert BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller mehr Augenmaß:

‚Bei allem begründeten Optimismus: Die IG BCE muss aufpassen, dass sie die Bodenhaftung behält. 6 Prozent mehr Entgelt und 1 Prozent on top für mehr Urlaubsgeld – das ist mit uns nicht zu machen. Die Bäume wachsen, aber sie wachsen auch in der Chemie nicht in den Himmel.‘

Einmalige wirtschaftliche Lage mit Einmalzahlungen honorieren

‚Wenn wir als Branche weiter wachsen wollen, brauchen wir eine besonnene Tarifpolitik. Eine einmalige Boom-Phase können wir unter anderem mit Einmalzahlungen honorieren. Dann sind wir besser aufgestellt, sobald der Weg wieder steiniger wird. Nachholbedarf gibt es jedenfalls nicht: In der Chemie verdient ein Tarifmitarbeiter in Vollzeit schon heute im Schnitt über 59.000 Euro im Jahr. Zudem können auch die Unternehmen den Euro nur einmal ausgeben. Wer, wie die IG BCE, die Rückkehr zur Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung und höhere Renten fordert, steigert damit die Personalkosten für die Unternehmen. Dann muss man auch akzeptieren, dass weniger Geld für Tariferhöhungen zur Verfügung steht.‘

Zeitsouveränität: Fortschritte für beide Seiten erzielen

‚Spannend wird die Debatte um die Gestaltung der modernen Arbeitswelt. Die Tarifrunde ist der richtige Rahmen, um Fortschritte für beide Seiten zu erzielen. Wer aber mehr Zeitsouveränität mit einer Verringerung des Arbeitsvolumens übersetzt, muss für einen Ausgleich am anderen Ende sorgen. Wir müssen dann auch darüber sprechen, wie wir die individuelle Arbeitszeit ausdehnen können, wenn der Mitarbeiter das möchte und der Bedarf im Unternehmen vorhanden ist.‘

Die Tarifverhandlungen für die 580.000 Beschäftigten in den 1.900 Betrieben der Chemie- und Pharma-Branche beginnen am 20. Juni 2018.

ME-Industrie: Neue Studie zum Thema innovative Vergütungs- und Anreizsysteme und Weiterbildung

ifaa: Ausbildung bei M+E lohnt sich schon während der Ausbildung
Endphase für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz: viele stellen sich noch die Frage: Für welchen Beruf soll ich mich entscheiden? „Insbesondere junge Frauen wählen häufig noch Ausbildungsgänge in Berufen mit geringerem Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Metall- und Elektroindustrie bietet im Gegensatz viele Chancen auf einen sehr guten Verdienst und sehr gute Weiterbildungs- und Aufstiegschancen. Das zeigt auch die aktuelle Anreiz- und Vergütungsstudie des ifaa“, erläutert dessen wissenschaftliche Mitarbeiterin Koczy: „Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie hat den künftigen Auszubildenden und Facharbeitern viel zu bieten. Das gilt sowohl für das Entgelt als auch beispielsweise für die Möglichkeiten in der Weiterbildung und flexible Arbeitszeitmodelle – auch schon in der Ausbildung.“ Die tarifliche Ausbildungsvergütung liegt im Schnitt über dem Durchschnitt anderer Branchen. Auch nach Abschluss einer Ausbildung sind die Perspektiven für Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie gut. „Laut unserer Studie bieten nahezu 100 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten betriebliche Weiterbildung an“, so Koczy. Zusätzlich ermöglichen Unternehmen die Teilnahme an EDV-Seminaren, Sprachkursen, oder auch an anderen fachlichen Seminaren. Flexible Arbeitszeiten sind für die meisten Unternehmen schon längst gelebte Realität.
(Quelle: ifaa)

https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/Dokumente/Praxis-Broschueren_des_ifaa/Studie_Anreiz-_und_Vergu__tungssysteme_web.pdf