Düsseldorfer Unternehmer setzt auf Elektromobilität

Screenshot: Michael Jungwirth Instagram

(cs) Michael Jungwirth, Vorsitzender der Unternehmerschaft Düsseldorf und Mitglied der Geschäftsführung bei Vodafone Deutschland, hat auf LinkedIn einen Beitrag veröffentlicht, der über die reine Energiepolitik hinausgeht – und persönlich wird.
Spritpreise sind mehr als ein Ärgernis an der Zapfsäule. Das ist die Botschaft, mit der Jungwirth seinen Post eröffnet. Fossile Energie sei strukturell volatil, abhängig von Weltmarktpreisen, Fördermengen, geopolitischen Krisen und Wechselkursen – alles Faktoren, die Europa kaum kontrollieren könne. Die Konsequenzen träfen Pendler, Handwerker, Logistiker und Familien direkt.
Bemerkenswert ist, dass Jungwirth nicht bei der Analyse bleibt. Er berichtet, dass bei Vodafone seit Januar 2025 alle neuen Dienstwagen elektrisch sind – und dass er selbst kürzlich umgestiegen sei. Sein Fazit: Der Alltag mit dem E-Auto fühle sich anders an als die öffentliche Debatte erwarten lässt. Keine Reichweitenangst, Lademöglichkeiten schneller auffindbar als gedacht.
Den prägnantesten Satz des Beitrags liefert allerdings seine Tochter: „Die Sonne kann ja nicht teurer werden.” Ein Kind bringt auf den Punkt, was Energiepolitiker seit Jahren erklären wollen.
Für die Unternehmerschaft Düsseldorf, die die Interessen der regionalen Wirtschaft vertritt, ist die Positionierung ihres Vorsitzenden ein Signal: Energieunabhängigkeit und erneuerbare Energien sind längst keine grüne Nischenthematik mehr, sondern handfeste Standortfragen.​​​​​​​​​​​​​​​​