Arbeitgeberverband und Stiftung Pro Ausbildung ziehen Bilanz – schwierige Tarifrunde wirft Schatten voraus

Foto: Christoph Sochart
(cs) Im Airporthotel Van der Valk in Düsseldorf kamen am Donnerstagabend die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Düsseldorf und Umgebung zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung zusammen. Dies ist dann auch die Stifterversammlung der Stiftung Pro Ausbildung, deren Träger der Verband ist.
Im Mittelpunkt standen die wirtschaftlich angespannte Lage der Unternehmen, die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie sowie die Bildungsarbeit der Stiftung.
Hauptgeschäftsführer Michael Grütering berichtete über die aktuellen Schwerpunkte der Verbandsarbeit. Dazu zählen insbesondere die arbeits- und sozialrechtliche Betreuung der Mitgliedsunternehmen sowie die tarifpolitischen Herausforderungen der kommenden Monate. Angesichts der schwachen konjunkturellen Entwicklung erwartet die Branche zum Jahresende eine schwierige Tarifrunde. Viele Unternehmen stünden weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck.
Neben den klassischen Aufgaben des Verbandes stellte Grütering auch die Kommunikationsangebote vor. Dazu gehören unter anderem ein eigener Podcast, regelmäßige Newsletter sowie die wöchentliche Sendung auf Antenne Düsseldorf, mit denen der Verband wirtschaftliche und industriepolitische Themen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt.
Der zweite große Themenblock des Abends galt der Arbeit der Stiftung Pro Ausbildung. Stiftungs-Geschäftsführer Christoph Sochart stellte die vielfältigen Bildungsprojekte vor, mit denen die Stiftung entlang der gesamten Düsseldorfer Bildungskette aktiv ist – von der Kita bis zur Hochschule.
Bereits im frühkindlichen Bereich engagiert sich die Stiftung mit Projekten wie dem Lesefest und Angeboten zur MINT-Förderung. In den weiterführenden Schulen liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Orientierung. Gemeinsam mit der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf übernimmt die Stiftung hier eine federführende Rolle.
Auch Studierende profitieren von den Angeboten der Stiftung. Im Hochschulbereich organisiert sie Praxisworkshops, Mentoring-Programme sowie Wirtschaftsplanspiele, um junge Menschen frühzeitig mit Unternehmen und wirtschaftlichen Abläufen in Kontakt zu bringen.
Die Stiftung Pro Ausbildung besteht seit dem Jahr 2000. Nach Angaben der Verantwortlichen konnten seitdem rund 630.000 Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichen Bildungsangeboten erreicht werden.

Foto: Christoph Sochart
