Düsseldorf bittet zu Tisch: „Chefs in Town“ bringt vom 25. bis 27. September 2026 Starköche, lokale Gastgeber und außergewöhnliche kulinarische Ideen zusammen

Gemacht wird „Chefs in Town“ von unserem Mitgliedsunternehmen METRO!

Eine Stadt erkennt man nicht nur an ihrer Skyline. Man erkennt sie auch daran, wie sie Menschen an einen Tisch bringt. Düsseldorf kann das besonders gut. Die Stadt ist international, neugierig und genussfreudig – und sie besitzt eine Gastronomie, die mehr ist als die Summe ihrer Restaurants.


Von Christoph Sochart


Vom 25. bis 27. September 2026 wird Düsseldorf erneut zum Schauplatz von „Chefs in Town“, gemacht von der METRO IN DÜSSELDORF. Renommierte Spitzenköchinnen und -köche, Mixologinnen und Mixologen sowie Sommeliers aus dem In- und Ausland treffen auf lokale Gastronominnen und Gastronomen. Aus diesen Begegnungen entstehen kulinarische Erlebnisse, die es so nicht von der Stange gibt.

Das Besondere an „Chefs in Town“ ist nicht allein der prominente Name am Herd. Es ist die Idee des Austauschs. Die internationalen Gäste kommen nicht, um die Düsseldorfer Gastronomie zu überstrahlen. Sie kommen, um sich mit ihr zu verbinden. In sogenannten Matches treffen unterschiedliche Handschriften, Erfahrungen und Küchenwelten aufeinander. Das Ergebnis ist im besten Sinne offen: manchmal Fine Dining, manchmal kreative Alltagsküche, manchmal eine neue Interpretation eines Klassikers – und manchmal die Erkenntnis, dass auch eine Pommesbude ein Ort großer Gastfreundschaft sein kann.

Die Stadt wird zur Bühne

„Chefs in Town“ verwandelt Düsseldorf nicht in eine geschlossene Genussveranstaltung, sondern in eine offene kulinarische Bühne. Die Begegnungen finden dort statt, wo Gastronomie lebt: in Restaurants, Bars, auf dem Wasser und in besonderen Veranstaltungsformaten.

Zu den angekündigten Höhepunkten zählen unter anderem das Treffen der Legenden Pierre Gagnaire und Yoshi Nagaya im Nagaya sowie der britische Celebrity-Chef Jameson Stocks im Agata. Cornelia Poletto und Nelson Müller laden zu einer Küchenparty, Philipp Vogel kocht auf einem Schiff der KD. Tim Raue trifft auf Walid el Sheikh, Thomas Bühner arbeitet im La Vie mit Nick Bril zusammen, und Sven Elverfeld interpretiert bei Goldies einen Burger neu.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Doch sie erzählt vor allem eines: Düsseldorf ist nicht Kulisse, sondern Gastgeberin. Die Stadt bringt die Menschen, Orte und Ideen zusammen, die aus einem gastronomischen Wochenende ein Stadterlebnis machen.

Auch die Düsseldorfer Stadtspitze beteiligt sich am Programm. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Wirtschaftsdezernent Christian Zaum übernehmen eine Schicht im Restaurant Die Kurve. Das ist mehr als ein symbolischer Auftritt. Es ist eine sichtbare Anerkennung für eine Branche, die häufig dann wahrgenommen wird, wenn etwas nicht funktioniert – und viel zu selten dann, wenn sie jeden Tag dafür sorgt, dass eine Stadt lebendig, gastfreundlich und attraktiv bleibt.

Wertschätzung für eine Branche mit Haltung

Gastronomie ist Wirtschaft. Sie schafft Arbeitsplätze, belebt Quartiere, zieht Besucherinnen und Besucher an und ist ein Standortfaktor. Aber Gastronomie ist eben auch Kultur. Sie stiftet Begegnung, vermittelt Geschmack und Herkunft, ermöglicht Gespräche und schafft Erinnerungen.

„Chefs in Town“ macht diese Bedeutung sichtbar. Die Initiative wurde 2024 von METRO ins Leben gerufen und wird gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Industrie, darunter Coca-Cola, unterstützt. Die teilnehmenden Restaurants zahlen keine Gebühr. Damit wird ein Format ermöglicht, das nicht nur auf einzelne Stars setzt, sondern die Vielfalt der lokalen Gastronomie in den Mittelpunkt stellt.

Dr. Steffen Greubel, CEO der METRO AG, beschreibt eine lebendige Gastronomieszene als wichtigen Standortfaktor für Wirtschaft und gesellschaftliches Leben. Genau hier liegt die Stärke des Formats: Es stellt die Branche nicht als Servicekulisse dar, sondern als kreativen und gestaltenden Teil der Stadtgesellschaft.

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betont die Weiterentwicklung und kreative Kraft von „Chefs in Town“. Das Festival zeigt, wie viel Energie in der Düsseldorfer Gastronomie steckt – und wie sehr die Stadt von dieser Energie profitiert.

Nachwuchs am Herd und an der Bar

Ein Festival, das nur die großen Namen feiert, würde zu kurz greifen. „Chefs in Town“ richtet den Blick deshalb auch auf junge Talente. Beim DEHOGA-Kochwettbewerb sowie bei Mix- und Kochsessions im Albrecht-Dürer-Berufskolleg erhalten Nachwuchskräfte Einblicke in die Hotel- und Gastronomiewelt.

Mit dabei sind unter anderem Linh Nguyen und der Schirmherr des Festivals, Heiko Antoniewicz. Solche Begegnungen können für junge Menschen entscheidend sein. Sie erleben, dass Gastronomie nicht nur aus langen Schichten und hohem Einsatz besteht, sondern auch aus Kreativität, Teamgeist, Präzision und der Möglichkeit, eigene Ideen sichtbar zu machen.

Wer jungen Menschen eine Perspektive geben will, muss ihnen Einblicke ermöglichen. „Chefs in Town“ tut genau das. Das Festival öffnet Küchen, macht Berufe erlebbar und zeigt, dass Gastgewerbe eine vielfältige und sinnstiftende Arbeitswelt sein kann.

Genuss, der weiterreicht

Zum Konzept gehört auch gesellschaftliches Engagement. Im RIVA steht der Sonntag im Zeichen der Charity. Beim „Pasta für Zasta-Battle“ mit dem Drei-Sterne-Koch Tohru Nakamura werden 100 Prozent der Erlöse gespendet. Das Engagement im Kinderhilfezentrum mit Alina Meissner-Bebrout wird fortgeführt.

Auch dadurch gewinnt „Chefs in Town“ an Glaubwürdigkeit. Ein Fest der Sinne darf Freude machen. Aber es darf sich zugleich daran erinnern, dass eine Stadt nicht nur aus denen besteht, die sich ein besonderes Menü leisten können. Wo kulinarische Stärke mit gesellschaftlicher Verantwortung verbunden wird, entsteht mehr als ein Event: Es entsteht Wirkung.

Düsseldorf kann Gastronomie

„Chefs in Town“ ist damit eine Liebeserklärung an die Düsseldorfer Gastronomie – an ihre Professionalität, ihre Risikobereitschaft und ihre Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. Vor allem aber ist es eine Anerkennung für die Gastgeberinnen und Gastgeber, die ihre Restaurants, Bars und Küchen auch unter schwierigen Bedingungen offenhalten.

Die Starköche bringen Aufmerksamkeit. Die lokalen Betriebe geben dem Festival sein Gesicht. Die Gäste bringen Neugier mit. Und Düsseldorf liefert den Ort, an dem aus diesen Zutaten etwas Eigenes entsteht.

Vom 25. bis 27. September 2026 wird die Stadt deshalb zum Hotspot für außergewöhnliche kulinarische Begegnungen. Man darf sich auf neue Kombinationen, überraschende Formate und viele Geschichten freuen, die nicht auf der Speisekarte stehen.

Denn am Ende ist ein gutes Essen selten nur ein gutes Essen. Es ist ein Gespräch. Eine Erinnerung. Ein Stück Stadt.

Weitere Informationen und das aktuelle Programm: www.chefsintown.de

Aktuelle Hinweise: www.unternehmerschaft.de