Michael Grütering: Ukraine-Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integrieren- Wirtschaft steht bereit

Immer mehr Flüchtlinge kommen in Düsseldorf an. Bisher wurden 1.500 Menschen aus der Ukraine in kommunal organisierten Unterkünften untergebracht. Deshalb fordert Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, die Geflüchteten so schnell wie möglich in Arbeit zu vermitteln : „Auf der einen Seite leiden die Betriebe in unserer Stadt unter dem Arbeitskräftemangel, der sich auch noch verschärfen wird. Auf der anderen Seite kommen nun gut ausgebildete Fachkräfte in die Stadt. Soweit die Menschen arbeiten möchten steht die Wirtschaft bereit.“ Daher sei es wichtig, dass Behörden und unsere regionalen Arbeitsagenturen schnell den Weg von der Ankunft in die Arbeit freimachten“. Rechtlich sei das bereits durch §24 des deutschen Aufenthaltsgesetzes möglich: Auf dieser Basis erhalten Geflüchtete aus der Ukraine ohne Einzelfallprüfung einen humanitären Aufenthaltstitel für ein Jahr, der auf bis zu drei Jahre verlängert werden kann. Damit einher geht die schnelle  Arbeitserlaubnis. Michael Grütering: „Die Verantwortlichen in der Stadt sollten kurzfristig schauen, welche Qualifikationen die Menschen mitbringen, und auf welche offenen Stellen sie im besten Fall direkt vermittelt werden können und wollen . Die Ukrainer sind Europäer, viele sprechen Englisch oder auch Deutsch“, so Michael Grütering.