Rheinmetall und Lockheed Martin: F-35-Produktion in Weeze

Screenshot: Rheinmetall Instagram

(cs) Armin Papperger, CEO von Rheinmetall, und Jim Taiclet, CEO von Lockheed Martin, haben gemeinsam das Werk von Rheinmetall Aviation Services GmbH am Flughafen Weeze besucht. Dort bedankten sie sich bei den Mitarbeitern für deren herausragendes Engagement bei der Produktion von Mittelrumpfsektionen für den F-35 Lightning II.
Das Werk in Weeze
Der Standort Rheinmetall Aviation Services GmbH in Weeze, Nordrhein-Westfalen, spielt eine zentrale Rolle in der internationalen Lieferkette des F-35-Programms. In enger Zusammenarbeit mit amerikanischen Partnern produziert das Werk hochkomplexe Mittelrumpfabschnitte für eines der fortschrittlichsten Kampfflugzeuge der Welt. Das Unternehmen wirbt auf seiner Karriereseite mit “spannenden und sicheren Jobs mit hervorragenden Aussichten”.
Der F-35 Lightning II
Der F-35 ist ein multiroles Tarnkappen-Kampfjet der fünften Generation, entwickelt von Lockheed Martin. Das Flugzeug existiert in drei Varianten:
∙ F-35A: Konventioneller Start und Landung (CTOL) für Luftwaffen
∙ F-35B: Kurzstart und vertikale Landung (STOVL) für Marineeinsätze
∙ F-35C: Trägergestützte Variante mit größerer Spannweite
Mit seiner Stealth-Technologie, hochmodernen Sensoren und Vernetzungsfähigkeiten gilt der F-35 als eines der leistungsfähigsten Kampfflugzeuge weltweit. Über 1.000 Maschinen wurden bereits an verschiedene Streitkräfte ausgeliefert, darunter die USA, Großbritannien, Israel, Japan und weitere NATO-Partner.
Bedeutung für Rheinmetall
Die Beteiligung am F-35-Programm unterstreicht Rheinmetalls Position als bedeutender Zulieferer in der internationalen Verteidigungsindustrie und stärkt die transatlantische Zusammenarbeit im Rüstungssektor.​​​​​​​​​​​​​​​​