Trotz der jüngsten politischen Entwicklungen hält TEEKANNE an Nachhaltigkeit als strategische Priorität fest
(cs) Nachhaltigkeit ist für die TEEKANNE Gruppe kein kurzfristiger Trend, sondern ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. In einer Zeit, in der politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Debatten rund um Klima- und Umweltfragen zunehmend volatil erscheinen, setzt der traditionsreiche Teehersteller bewusst auf Kontinuität. Mit der jüngsten Bestätigung seiner Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) unterstreicht TEEKANNE den Anspruch, unternehmerische Verantwortung mit wissenschaftlicher Evidenz zu verbinden.
Die SBTi hat nach einer umfassenden Prüfung bestätigt, dass die Klimaziele von TEEKANNE mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens im Einklang stehen. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, die globale Erwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Validiert wurden sowohl die Near-Term-Ziele als auch die langfristigen Net-Zero-Ziele sowie die sogenannten FLAG-Ziele (Forest, Land and Agriculture), die insbesondere Landnutzung, Forstwirtschaft und Landwirtschaft adressieren. Sie decken sämtliche Unternehmensaktivitäten ab – von Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis hin zu den besonders komplexen Scope-3-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Für TEEKANNE ist diese wissenschaftsbasierte Klimastrategie weit mehr als ein formales Bekenntnis. Die Auswirkungen des Klimawandels sind in vielen Anbaugebieten für Tee, Kräuter und Früchte bereits heute spürbar: veränderte Niederschlagsmuster, zunehmende Extremwetterereignisse und sinkende Ernteerträge stellen Landwirte und Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. „Die Evidenz ist eindeutig“, lautet die klare Haltung des Unternehmens. Das Festhalten am 1,5-Grad-Pfad ist daher nicht nur ein Beitrag zum globalen Klimaschutz, sondern auch eine geschäftsrelevante Voraussetzung, um langfristig hochwertige Rohwaren zu sichern, Lieferketten resilienter zu machen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend unsicheren Marktumfeld zu erhalten.
Ein Blick auf die Emissionsstruktur verdeutlicht, wo die größten Herausforderungen liegen. Wie für Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit agrarischen Lieferketten typisch, entstehen auch bei TEEKANNE nur rund drei Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen direkt an den eigenen Standorten. Dazu zählen der Produktionsstandort in Düsseldorf, weitere Werke in Österreich, Polen und Spanien sowie Vertriebsbüros in Italien, Tschechien und der Slowakei. Diese Emissionen fallen in die Kategorien Scope 1 – etwa durch Heizungen oder firmeneigene Fahrzeuge – und Scope 2, also Emissionen aus zugekauftem Strom oder Wärme. Letztere hat TEEKANNE bereits vollständig auf Ökostrom umgestellt.
Der überwiegende Teil der Emissionen, rund 97 Prozent, entsteht jedoch in Scope 3 – also entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Besonders emissionsintensiv sind der Anbau und die Verarbeitung der eingekauften Rohwaren, die mit rund 42 Prozent zu Buche schlagen, sowie die Logistik mit etwa 18 Prozent. Genau hier setzt die Klimastrategie des Unternehmens an: durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Investitionen in nachhaltigere Anbaumethoden, effizientere Transportlösungen und den verantwortungsvollen Umgang mit Verpackungsmaterialien.
„Wir bei TEEKANNE bleiben bei unserer Verantwortung, obwohl 97 Prozent der Emissionen außerhalb unseres unmittelbaren Einflussbereichs liegen“, betont Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe. „Als Familienunternehmen mit über 140-jähriger Tradition engagieren wir uns entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wirksamen Klimaschutz – vom Feld bis in die Tasse.“


