1.000 batterieelektrische Lkw mit Stern

Der Baustoffproduzent Holcim setzt bei der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie im großen Stil auf den Mercedes-Benz eActros 600. Insgesamt 1.000 Einheiten des erst im vergangenen Oktober vorgestellten batterieelektrischen Lkw von Mercedes-Benz Trucks will der Schweizer Baustoffproduzent in seine europäische Flotte aufnehmen. Hierfür haben beide Unternehmen als starke Partner eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Der Umfang stellt die bislang größte geplante Einzelorder für den eActros 600 dar und trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beider Unternehmen bei. Mercedes-Benz Trucks ist Mitglied in der Düsseldorfer Unternehmerschaft.

1.000 batterieelektrische Lkw mit Stern: Holcim setzt auf eActros 600

Ein Großteil der E-Lkw soll mit Siloauflieger für den anspruchsvollen Transport von Baustoffen wie Zement eingesetzt werden. Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des E-Lkw von 500 Kilometern[1] ohne Zwischenladen. So wird der eActros 600 deutlich über 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen können. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen – selbst ohne Megawattladen – macht dies möglich.

Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Holcim zählt zu den wichtigsten Kunden von Mercedes-Benz Trucks in der Baubranche. Es freut uns sehr, dass sich das Unternehmen bei der Transformation hin zu alternativen Antrieben für den eActros 600 entschieden hat. Unser E-Lkw mit Stern wird in Sachen Effizienz neue Maßstäbe setzen.“

Miljan Gutovic, Region Head Europe, Holcim: „Holcim treibt die Transformation zu einem nachhaltigeren und effizienteren Transport durch die Dekabornisierung unserer Logistik voran. Wir freuen uns in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz Trucks unsere Flotte zu elektrifizieren. Damit wollen wir unserem Ziel näher kommen, dass bis 2030 30 Prozent unserer Fahrzeugkäufe oder Verträge auf emissionsfreie schwere Lkw entfallen.“

Der Mercedes-Benz eActros 600

Der eActros 600 wird neben dem CCS-Laden mit bis zu 400 kW später auch das Megawattladen (MCS) ermöglichen. Ab Verkaufsstart können Kunden hierfür eine Vorrüstung bestellen. Sobald die MCS-Technologie verfügbar und herstellerübergreifend standardisiert ist, soll sie für diese Modelle des eActros 600 nachrüstbar sein. Die Batterien können an einer entsprechenden Ladesäule mit etwa einem Megawatt Leistung in ca. 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden[2].

Optisch zeichnet sich der E-Lkw durch ein grundlegend neues, puristisches Design mit klaren Linien und einer aerodynamischen Form aus. Bei der Profitabilität für Flottenbetreiber soll der Elektro-Truck neue Maßstäbe setzen, womit er langfristig die Mehrheit der Diesel-Lkw im wichtigen Fernverkehrs-Segment ablösen kann. Kern des Konzepts von Mercedes-Benz Trucks für den batterieelektrischen Fernverkehr ist, Kunden eine gesamtheitliche Transportlösung aus Fahrzeugtechnologie, Beratung, Ladeinfrastruktur und Services zu bieten.

Der Start der Serienproduktion ist für Ende 2024 vorgesehen. Der eActros 600 wird von Anfang an als Sattelzugmaschine sowie als Pritschenfahrgestell-Variante produziert, was den Kunden zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten im vollelektrischen Transport bietet. Derzeit entsteht eine Flotte von rund fünfzig Prototypen, von denen einige Fahrzeuge in einem nächsten Schritt auch zu ersten Kunden in die Praxiserprobung gehen sollen.

Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation veröffentlicht neuste Digital-Studie – Innovationsführer in NRW ist Düsseldorf auf Rang 12, gefolgt von Köln auf Rang 19

  • Während Pandemie: Digitalisierung und Staatshilfen mit 130 Milliarden Euro gleichwertig
  • Digitalisierung sorgt für 1,5 Milliarden Euro mehr Lohn von 2013 bis 2020
  • 5,3 Milliarden Euro BIP jährlich durch Netzausbau
  • Netzausbau als Ideen-Booster: 2.000 neue Forschungsstellen, 2.000 Publikationen & 700 Patente
  • Bayern führt den Innovationsindex an: 42 der Top 100 Landkreise & 4 Städte unter den Top 10

 

Digitalisierung sichert Deutschland während Corona 130 Milliarden Euro. Skizze: Vodafone/ots

Die zweite Ausgabe des Innovationsindex Deutschland (IID) bestätigt die positiven Effekte des Netzausbaus auf die deutsche Wirtschaft und ihre Innovationsstärke. Die besondere Bedeutung des Netzausbaus hat sich wohl noch nie so deutlich gezeigt wie in der Corona-Pandemie.

Der wirtschaftliche Schaden, also der Verlust an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt gegenüber einer Entwicklung ohne Corona, summiert sich in den Jahren 2020 bis 2022 auf 420 Milliarden Euro. Das Internet und der technische Enabler Netzinfrastruktur nahmen in der Pandemiezeit die Rolle eines Rettungsankers ein. Digitalisierte Unternehmen blieben per Home-Office trotz Kontaktbeschränkungen, Dienstreiseverboten und Lockdowns arbeitsfähig und der Online-Handel erlebte ein rasantes Wachstum.

Im Zeitraum von 2020 bis 2022 konnte durch die netzausbau-getriebene Digitalisierung ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 130 Milliarden Euro von Deutschland abgewendet werden. Das BIP in Deutschland wäre ohne die Netzinfrastruktur entsprechend geringer ausgefallen. Damit trug die Digitalisierung genauso stark zur Abmilderung der Corona-Folgen bei wie die Wirtschaftshilfen des Bundes.

Die staatlichen Hilfen für Unternehmen in Form von Zuschüssen, Krediten, Rekapitalisierungen und Bürgschaften lagen bei insgesamt 130 Milliarden Euro. Allein in der IKT-Branche hat Digitalisierung Umsatzeinbußen in Höhe von 15 Milliarden Euro vermieden. Das geht aus dem IID.2023 hervor, den das Vodafone Institut heute veröffentlicht hat.

Christina Arens, Leiterin des Vodafone Instituts, erklärt: „Die Ergebnisse des IID.2023 unterstreichen die entscheidende Rolle der Digitalisierung in Krisenzeiten. Mit einem Beitrag von 130 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaft während der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung nicht nur geholfen, den wirtschaftlichen Abschwung zu mildern, sondern auch gezeigt, wie entscheidend eine starke Netzinfrastruktur für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist.“

Netzausbau als Wirtschaftstreiber – nicht nur in Krisenzeiten

5,3 Mrd. Euro des jährlichen BIP-Zuwachses zwischen 2013 und 2020 sind auf den Ausbau von Breitbandnetzen zurückzuführen. Das entspricht im Durchschnitt rund sieben Prozent des jährlichen Wirtschaftswachstums im Beobachtungszeitraum. Auch die Beschäftigten profitieren: Sie haben in diesem Zeitraum 1,5 Milliarden Euro mehr Lohn erhalten.

Der Netzausbau sorgt zudem für einen lebhafteren Wettbewerb und frische Ideen. So lassen sich jährlich rund 6.000 Gewerbeanmeldungen, 2.000 Publikationen und 700 Patente in Deutschland direkt auf den Netzausbau zurückführen. Pro Jahr werden in Kreisen mit überdurchschnittlichem Netzausbau 2.000 zusätzliche Personalstellen in Forschung und Entwicklung geschaffen und rund 10.000 zusätzliche Studierende nehmen dort ihr Studium auf.

Regionale Unterschiede: Bayern profitiert am stärksten von Netzausbau

Sowohl in Großstädten als auch in ländlichen Räumen steigert der Netzausbau die Wirtschaftsleistung. Doch Großstädte können fast zehn Prozent mehr Nutzen aus dem Netzausbau ziehen als dünner besiedelte Kreise. Mit 42 der 100 Top-Kreise profitiert Bayern am stärksten vom Netzausbau der letzten Jahre.

Vor allem in den ländlichen Regionen in Bayern wurde der Netzausbau im Beobachtungszeitraum flächendeckend vorangetrieben. Zudem wurde das Netz in Bayern seit 2010 kontinuierlich und stärker als im deutschen Durchschnitt ausgebaut. Neben den Landeshauptstädten München und Dresden, den Stadtstaaten Hamburg und Berlin sowie Frankfurt am Main haben städtische Kreise wie Erlangen, Wolfsburg, Regensburg und Ingolstadt überdurchschnittlich stark vom Netzausbau seit 2010 profitiert.

Am Ende der Rangliste stehen neben Pforzheim, Münster und Kiel auch weniger dicht besiedelte Kreise aus verschiedenen Regionen Deutschlands. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen fiel der Netzausbau seit 2010 im Vergleich zum Bundesdurchschnitt unterdurchschnittlich aus und es ist weniger gut gelungen, den umgesetzten Netzausbau in messbaren Erfolg zu übertragen. Spitzenreiter in puncto Wirtschaftsstärke sind Wolfsburg und Ingolstadt, während der niedrigste wirtschaftliche Zugewinn durch Netzausbau in Recklinghausen erfolgte.

Attraktivster Standort für Innovationsexperten ist Erlangen. Hier sind die meisten zusätzlichen Stellen in Forschung und Entwicklung zu finden. Den niedrigsten netzgetriebenen Arbeitskräfteeffekt hat die Landeshauptstadt Stuttgart; erzielt aber bei innovativen Ideen und Produkten den dritten Platz.

Auf- und Absteiger 2023: von München bis Ulm

Auch im Vergleich zum IID.2022 konnte die Region München trumpfen. Sie nutzte zuletzt am besten das Potenzial des Netzausbaus. Neben München und Hamburg sind Mainz und Erfurt unter den Top 10 Innovationsaufsteigern. Hier wurde das Netz, ausgehend von einem bereits relativ hohen Niveau, im Beobachtungszeitraum kontinuierlich weiter ausgebaut.

Gleichzeitig bieten diese Großstädte als hochinnovative Zentren mit universitärer und unternehmerischer Kompetenz herausragende Ausgangsbedingungen, um die Vorteile des Netzausbaus in die Praxis umzusetzen. Doch Netzausbau dient auch als Innovationsbooster für dünner besiedelte Landkreise: Wartburgkreis, Dingolfing-Landau, Gifhorn, Unterallgäu und Eifelkreis Bitburg-Prüm steigen dank zuletzt überdurchschnittlichem Netzausbau deutlich auf. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg schaffen es auch im diesjährigen Innovationsindex nicht unter die Top 10.

Innovationsführer in NRW ist Düsseldorf auf Rang 12, gefolgt von Köln auf Rang 19. Sechs Städte und Landkreise in Baden-Württemberg landen sogar innerhalb der letzten zehn Ränge. Auch die Universitätsstädte Darmstadt, Karlsruhe und besonders Ulm haben die Potenziale des Netzausbaus im letzten Untersuchungsjahr nur unterdurchschnittlich ausgeschöpft.

Teilindizes: Wirtschaftsstärke, innovative Ideen & Produkte, qualifizierte Arbeitskräfte

Die Absteiger im Teilindex Wirtschaftsstärke sind Bonn, Karlsruhe und Böblingen, während die Wirtschaft in Frankfurt am Main, Freising und Düsseldorf im Vergleich zum Innovationsindex 2022 am stärksten vom Netzausbau profitiert hat. Beim Teilindex „Innovative Ideen und Produkte“ ist Frankfurt am Main der größte Absteiger, während Göttingen die stärkste positive Veränderung verzeichnet.

Die Innovationsschmiede München weist ebenfalls den größten Anstieg innovativer Ideen und Produkte auf. Die diesjährigen Aufsteiger bei qualifizierten Arbeitskräften sind München, Erfurt und Münster. Dagegen können beispielsweise Darmstadt, Böblingen und Stuttgart bei diesem Teilindex nur unterdurchschnittlich vom Netzausbau profitieren. Der Netzausbau hatte in diesen Städten bei einem hohen Ausbauniveau einen geringeren Einfluss auf die Standortattraktivität als in anderen Regionen.

Dr. Georg Klose, Leiter Digital Development bei Prognos, betont: „Netzausbau trägt nicht nur maßgeblich zu einem jährlichen BIP-Zuwachs bei, sondern stimuliert auch die Schaffung neuer Forschungsstellen und die Entwicklung neuer Technologien. Unsere Analyse unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in die digitale Infrastruktur als Schlüsselkomponente für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.“

Zum Innovationsindex Deutschland 2023

Mit dem IID.2023 wird bereits zum zweiten Mal die wirtschafts- und innovationstreibende Wirkung des Netzausbaus in allen deutschen Landkreisen und Städten gemessen. Der von Prognos berechnete Innovationsindex Deutschland basiert auf einem Zeit- und Regionenvergleich der deutschen Kreise und Städte zwischen 2010 und 2020.

Hierbei werden Veränderungen in den Wirtschafts- und Innovationsindikatoren durch Veränderungen des Netzausbaugrades erklärt. Durch eine ökonometrische Analyse mit einem Paneldatensatz ergibt sich eine robuste Schätzung des durchschnittlichen Zusammenhangs zwischen Netzausbau und Wirtschafts- bzw. Innovationsindikator über alle Jahre und Kreise hinweg.

Damit gelingt es, die Bedeutung einer guten Netzinfrastruktur für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland und seine Regionen sichtbar zu machen. Durch den wissenschaftlich fundierten und systematischen Ansatz veranschaulicht der IID.2023, welcher Anteil der Wertschöpfungs- und Innovationstätigkeiten eng mit dem Netzausbau verbunden ist.

Hier geht’s zum interaktiven WebMag und zum Download der kompletten Studie: IID.2023 | Cover (webmag.io)

Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation

Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation ist Vodafones europäischer Think Tank. In Zusammenarbeit mit Instituten, Universitäten und Organisationen entstehen innovative Visionen für eine digitale und nachhaltigere Zukunft. Klare Handlungsempfehlungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft sollen nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Handeln anregen.Insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels spielen digitale Technologien und Innovationen eine immer wichtigere Rolle. Das Vodafone Institut fördert wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema und veröffentlicht neueste Erkenntnisse in umfangreichen Studien sowie Strategie- und Forschungspapieren.Damit bieten die Inhalte Anstoß zu einer breiteren Debatte auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene und sollen den Austausch zwischen Vordenkern dieser Disziplinen auch im europäischen Kontext fördern.

Restaurant Ronja im Ringlockschuppen erhält den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023

Foto: Metro Düsseldorf/ Jan Voth

Der Gewinner des METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 ist das Restaurant Ronja im Ringlokschuppen. Eine Experten-Jury wählte zunächst aus allen Bewerbungen die drei finalen Konzepte. Die Platzierung der Finalisten wurden dann in einer öffentlichen Online-Abstimmung entschieden. Die Preisverleihung wird am 17. April 2024 stattfinden.

Das Ronja im Ringlokschuppen hat nicht nur Mülheim an der Ruhr überzeugt, sondern auch die Teilnehmenden des Online-Votings. Das Restaurant geht als Gewinner des Preis für nachhaltige Gastronomie 2023 hervor. Das nachhaltige Konzept: Neben ausschließlich vegan-vegetarischen Speisen wie Falafel und Seitan-Burger setzt der Betrieb von Inhaber Sinan Bozkurt auf fair produzierte Arbeitskleidung mit Oeko-Tex-Siegel, Ökostrom für das Hybrid-Lieferfahrzeug, ein Pfandsystem für Außer-Haus-Bestellungen sowie eine Gemüseparzelle mit Blühstreifen für Insekten. Als einziges fleischloses Restaurant in der Stadt erfreut es sich großer Beliebtheit und bietet neben dem eigenen Restaurant mit mehr als 300 Plätzen auch Catering an. Als Gewinn erhält das Ronja ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 3.000 Euro sowie einen DEHOGA Umweltcheck.

„Das Ronja liegt mit seinem vegan-vegetarischen Konzept im Zeitgeist und achtet auf gesellschaftliche Trends und Bewegungen: Ob eigene Gemüseparzelle, loser Tee oder nachhaltige Arbeitskleidung – sie haben keine Berührungsängste, neue nachhaltige Maßnahmen in ihr Konzept aufzunehmen“, so die Bewertung der Jury.

Online-Abstimmung und Preisverleihung

Vom 10. bis zum 24. Januar 2024 lief die Online-Abstimmung auf der METRO Website, bei der die Öffentlichkeit die drei Finalisten mittels Video- und Textporträts kennenlernen und für den eigenen Favoriten abstimmen konnte. Nach dem Sieger-Betrieb Restaurant Ronja landete das lauschig lokal aus Flensburg auf dem zweiten Treppchen: Der Betrieb darf sich über ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 2.000 Euro freuen. Den dritten Platz belegte das Kopps aus Berlin, der Betrieb erhält ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 1.000 Euro. Zudem bekommen auch diese beiden Gastronomien einen DEHOGA Umweltcheck, der ausgewählte Umweltkennzahlen des Betriebs auswertet und als transparenter Nachweis des Engagements dient. Die offizielle Preisverleihung zu den finalen Platzierungen wird am 17. April 2024 stattfinden.

Würdigung als Pionier: Sonderpreis geht an Cassius Garten nach Bonn

Auch in diesem Jahr lobte METRO Deutschland wieder einen Sonderpreisträger aus: Diese Auszeichnung ging dieses Mal an das Bonner Restaurant Cassius Garten. Eröffnet im Jahr 1989, wird in dem vegetarischen Schnellrestaurant seit fast 35 Jahren mit möglichst naturbelassenen Grundzutaten gekocht und gebacken. Als Pionier in der nachhaltigen Gastro-Branche erhält der diesjährige Sonderpreisträger ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 500 Euro sowie einen DEHOGA Umweltcheck.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: metro.de/nachhaltigkeit/nachhaltige-gastronomie

Wechsel an der Spitze der Siemens-Niederlassung Düsseldorf

Wechsel an der Spitze nach fünf Jahren: Julian Deget (r.) folgt zum 01. Januar 2024 Sabrina Herrmann in der Funktion des Sprechers der Niederlassung Düsseldorf. Foto: Siemens

Mit Beginn des Jahres 2024 übernimmt Julian Deget (36) die Funktion des Sprechers der Siemens-Niederlassung Düsseldorf. Er folgt auf Sabrina Herrmann, die seit 2018 an der Spitze der Niederlassung stand und künftig die deutschlandweite Leitung des Lösungs- und Servicegeschäftes im Bereich Smart Infrastructure übernimmt. Neben seiner neuen Rolle als höchster Repräsentant der Siemens AG in der Landeshauptstadt leitet Deget in seiner operativen Hauptaufgabe bereits seit Anfang 2023 die Düsseldorfer Niederlassung des Lösungs- und Servicegeschäftes bei Siemens Smart Infrastructure.

Der 1987 in Frankfurt a.M. geborene Julian Deget ist gelernter Elektroniker für Haus- und Gebäudesystemtechnik. Vor seiner künftigen Doppelfunktion als Sprecher der Niederlassung der Siemens AG und Leiter der Niederlassung des Lösungs- und Servicegeschäftes im Bereich Siemens Smart Infrastructure, war Deget in Düsseldorf unter anderem als Leiter der Ausführung bei Siemens Smart Infrastructure und als zertifizierter Projektmanager mit dem Schwerpunkt der Gebäudetechnik tätig.
Deget ist verheiratet und Vater eines zweijährigen Sohnes.

Ab 2024 neuer Sprecher der Siemens-Niederlassung Düsseldorf: Julian Deget. Foto: Siemens

Warum es für Sie gut wäre an den „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“ teilzunehmen

Ein-Tages-Praktika sind schnell und niederschwellig organisierbar. Auch wir sind dabei. Archiv-Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Gestern sprachen wir mit einem Unternehmer aus dem Düsseldorfer Süden der kaum Ressourcen hat, längere Praktika von zwei und drei Wochen anzubieten. „Ein-Tages-Praktika würden wir gerne anbieten“, sagte er uns.
Geht es Ihnen ähnlich? Dann haben wir etwas für Sie! Die „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“: An drei Tagen vor den Osterferien, vom 18.03.-20.03.2024 gibt es für Schülerinnen und Schüler wieder Berufsorientierung pur – in individuell gewählten und passgenauen Berufsfeldern.
Sie können Ihre Ein-Tages-Praktika von 4-6 Stunden schnell und einfach eintragen unter www.dtbo-dus.de. Wir beantworten auch Ihre Fragen sehr gerne und helfen Ihnen bei der Eingabe Ihrer Angebote. Es unterstützt Sie gerne: Frau Yildiz, yildiz@unternehmerschaft.de, 0211/66908-22.
FRIST FÜR BETRIEBE: 23. Februar 2024
Es lohnt sich sehr für Ihren Betrieb teilzunehmen, denn:
1. Fachkräfteentwicklung: Ein-Tages-Praktika ermöglichen es Unternehmen, potenzielle zukünftige Fachkräfte frühzeitig zu identifizieren. Durch den direkten Kontakt können Unternehmen das Interesse, die Fähigkeiten und die Eignung von Schülerinnen und Schülern für bestimmte Berufsfelder besser einschätzen.

2. Förderung des regionalen Fachkräfteangebots: Unternehmen können durch die Beteiligung an lokalen Initiativen wie den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“ dazu beitragen, das Fachkräfteangebot in der Region zu fördern. Dies stärkt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern kann auch langfristig zu einer stabilen und qualifizierten Arbeitskraft beitragen.

3. Imagebildung und Unternehmenskultur: Die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika zeigt, dass das Unternehmen sich für die Ausbildung und Entwicklung junger Talente interessiert. Dies kann das Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit und bei potenziellen Bewerbern positiv beeinflussen. Außerdem bietet es die Möglichkeit, die Unternehmenskultur und -werte direkt zu vermitteln.

4. Fachkräftemangel bekämpfen: Durch die frühzeitige Einbindung von Jugendlichen in die Arbeitswelt können Unternehmen dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Indem sie Jugendliche für bestimmte Berufsfelder begeistern, steigern sie die Chancen, dass diese später eine entsprechende Ausbildung oder Studium in Erwägung ziehen.

5. Netzwerkbildung: Die Teilnahme an Initiativen wie den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung“ ermöglicht Unternehmen die Bildung von Netzwerken mit Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülern und anderen Unternehmen. Dies kann zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten, gemeinsamen Projekten und einem breiteren Austausch von Fachkräften führen.

6. Soziale Verantwortung: Die Unterstützung von Bildungsinitiativen durch die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika unterstreicht die soziale Verantwortung eines Unternehmens. Dies kann positive Auswirkungen auf das Unternehmensimage und die Wahrnehmung in der Gesellschaft haben.

7. Vielfalt und Inklusion: Unternehmen können durch die Bereitstellung von Ein-Tages-Praktika dazu beitragen, die Vielfalt und Inklusion in ihren Branchen zu fördern. Dies ist nicht nur gesellschaftlich wertvoll, sondern trägt auch zu einer vielfältigen und innovativen Arbeitsumgebung bei.

Fazit: Ein-Tages-Praktika im Rahmen der „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2024“ bieten eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Schülerinnen und Schülern, indem sie die Rekrutierung fördern, das Image verbessern und einen Beitrag zur sozialen Verantwortung leisten.

„Maßloser“ Mega-Streik beginnt

In den kommenden Tagen sind die Bahnhöfe erzwungenermaßen nahezu menschenleer.

Besser als die RP-Chronistin können wir es nicht sagen: „Claus Weselsky übertreibt: Der Rambo an der GDL-Spitze missbraucht die Tarifrunde für seine persönliche Abschiedsshow. Der neue Streik ist maßlos und lässt unschuldige Bahnkunden leiden. Verkehrs- und Arbeitsminister können daran was ändern.“

Die GDL hat kurzfristig einen weiteren flächendeckenden Streik im Personenverkehr von Mittwoch, 24. Januar, 2 Uhr bis Montag, 29. Januar, 18 Uhr angekündigt. Die Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginnt bereits am 23. Januar, ab 18 Uhr. Der erneute Streik wird sich wieder massiv auf den gesamten deutschen Bahnbetrieb auswirken.

Johannes Pöttering

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V. (unternehmer nrw) befürchtet große Schäden bei den Betrieben. Er sagte bereits am Montag: „Die ab dem morgigen Dienstagabend für sechs Tage angekündigten, erneut massiven Streikaktionen der GDL im Güter- und Personenverkehr sind angesichts der laufenden Verhandlungen völlig unverhältnismäßig und überzogen. Die drohenden Schäden für die Wirtschaft sind immens, wenn Lieferketten für Vorprodukte und Rohstoffe gestört und fertige Produkte nicht transportiert werden können und Berufspendler nicht fahren kön- nen. Überdies gefährdet die GDL mit ihrer kompromisslosen Haltung auch die Akzeptanz der Sozialpartnerschaft in unserem Land. Wir erwarten, dass die GDL jetzt endlich die Bereitschaft zu einer tragfähigen Lösung am Verhandlungstisch zeigt. Weiterer Schaden muss dringend vom Wirtschaftsstandort Deutschland abgewendet werden.“


Lesen Sie auch dazu: Bahnstreik: Verhandlungen statt Klassenkampf >>>>>


Die Deutsche Bahn (DB) bedauert sehr, dass wiederholt die Reisepläne von Millionen Reisenden betroffen sind. Die DB hat während der letzten GDL-Streiks gezeigt, dass sie mit ihrem Notfahrplan ein stabiles und verlässliches Angebot für Fahrgäste bereitstellen konnte. Nur vereinzelt kam es im Notfahrplan zu Zugausfällen. Vor allem die schnelle Aktualisierung aller Fahrplandaten in den digitalen Auskunftsmedien ist hierbei wichtig.

Im Schienengüterverkehr wird es zu erheblichen Einschränkungen für Industrie und Wirtschaft kommen. DB Cargo wird in Abstimmung mit seinen Kunden alles dafür tun, um versorgungsrelevante Güterzüge ans Ziel zu bringen.

Die DB wird wie beim vergangenen  Streik für den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der DB einen Notfahrplan mit einem stark reduzierten Angebot an Fahrten anbieten. Für diese Fahrten setzt die DB im Fernverkehr längere Züge mit mehr Sitzplätzen ein, um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können. Aufgrund des eingeschränkten Angebots rät die DB, bei Reisen im Fernverkehr der DB in jedem Fall frühzeitig einen Sitzplatz zu reservieren. Im Regionalverkehr ist es das Ziel, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. In welchem Umfang dies möglich ist, unterscheidet sich regional stark. In jedem Fall wird es auch im Regionalverkehr massive Einschränkungen geben. Generell bittet die DB die Reisenden, sich 24 Stunden vor Fahrtantritt erneut über ihre Verbindung zu informieren.

Alle Fahrgäste, die ihre für den 24. bis 29. Januar geplante Reise aufgrund des Streiks der GDL verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Die Fahrkarte gilt für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort – auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Zudem haben Fahrgäste im Fern- und Regionalverkehr im Rahmen einer Sonderkulanz die Möglichkeit, ihre Reise vorzuverlegen und bereits am 22. oder 23. Januar zu fahren.

Daneben gelten die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte, sodass zum Beispiel auch eine Ticketerstattung unter den entsprechenden Voraussetzungen möglich ist.

Die DB wird so schnell wie möglich über die Auswirkungen des GDL-Streiks auf bahn.de und in der App DB Navigator informieren. Der Notfahrplan für den Fernverkehr wird im Laufe des 22. Januars in den digitalen Auskunftssystemen verfügbar sein. Dort sollten sich Reisende auch vor Fahrtantritt informieren. Darüber hinaus wird die DB ab 10 Uhr eine kostenlose Sonderhotline unter 08000 99 66 33 einrichten.

Weitere Informationen: www.deutschebahn.com/tarif

Quellen: Deutsche Bahn, RP, unternehmer nrw

Mit Daniel Heck und Andreas Maertens neue Doppelspitze bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss

Bei CrefoFactoring gab es personelle Veränderungen: Andreas Maertens, seit 2020 in leitender Funktion u.a. als Einzelprokurist bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH tätig, rückte zum 01.01.2024 in die Geschäftsführung auf und bildet eine Doppelspitze mit Daniel Heck, Geschäftsführer seit März 2018. Dies wurde jetzt erst bekannt.

Die CrefoFactoring-Gruppe ist Finanzierungs- und Lösungspartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Als Factoringanbieter steht die CrefoFactoring-Gruppe seit mehr als 20 Jahren für Sicherheit dank 100 % Schutz vor Zahlungsausfällen, für Service durch die Ausgliederung des Debitorenmanagements und für Liquidität durch Überweisung von bis zu 90 % der Rechnungssumme an die Kunden innerhalb von 24 h.

Die Kunden profitieren von einer persönlichen Betreuung vor Ort dank der 15 regional verwurzelten Standorte, einem gelebten Prinzip der Partnerschaftlichkeit auf Augenhöhe und einem Expertenteam, das Factoring nicht als reines Finanzierungsinstrument sieht, sondern als Full Service Dienstleistung, um die Kunden nachhaltig zu entlasten.

Man hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da das Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen ist und es zur Unternehmensphilosophie der Crefo Factoring Düsseldorf-Neuss gehört breit aufgestellt zu sein und nachhaltig zu arbeiten. Dazu passen die neuen Vorgaben der Bundesbank, dass mittelständische Finanzunternehmen zukünftig über zwei Geschäftsführer verfügen.

Durch die Doppelspitze ist die Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH noch besser in der Lage, die Fülle an Führungsaufgaben effizient zu meistern, frühzeitig auf sich verändernde Marktgegebenheiten einzugehen und sich bietende Chancen zu nutzen.

Daniel Heck freut sich, in Andreas Maertens eine kompetente und erfahrene Führungspersönlichkeit in seinem Geschäftsführungsteam zu wissen und aufgrund der sehr vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit auch seinen Wunschkandidaten.

Andreas Maertens, seit 2020 in leitender Funktion u.a. als Einzelprokurist bei der Crefo Factoring Düsseldorf Neuss GmbH tätig, rückt zum 01.01.2024 in die Geschäftsführung auf und bildet eine Doppelspitze mit Daniel Heck, Geschäftsführer seit März 2018. Foto: Crefo Factoring

METRO setzt erste wasserstoffbetriebene Kühl-LKW ein

METRO ergänzt seine bestehende Belieferungsflotte künftig um Brennstoffzellen-LKW des Typs Hyundai Xcient Fuel Cell. Die ersten drei Kühlfahrzeuge mit Mehrkammerkühlsystem werden zunächst nicht in Düsseldorf. eingesetzt. Sollten sich die drei Brennstoffzellen-LKW dort nach den ersten Erfahrungen als erfolgreiche Ergänzung zur bisherigen Flotte erweisen, strebt METRO den weiteren nachhaltigen Ausbau seiner Belieferungsflotte mit der Brennstoffzellen-Technologie an, schreiben uns die Düsseldorfer Kolleginnen und Kollegen aus der hiesigen Presseabteilung.

Foto: METRO Düsseldorf

An einem anderen METRO Standort wurde jetzt der erste wasserstoffbetriebene Kühl-LKW vom Miet-Partner hylane an den Großhändler übergeben. Zwei weitere Trucks folgen in den kommenden Wochen. Betankt werden die Brennstoffzellen-LKW mit Wasserstoff, wodurch sie während der Fahrt zu 100 Prozent emissionsfrei auf den Straßen unterwegs sind. „Mit dem Einsatz der Brennstoffzellen-LKW gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren LKW-Flotte für die Belieferung. Wir können so unsere Kundinnen und Kunden weiterhin über längere Strecken mit frischen Produkten in bester Qualität beliefern und dabei gleichzeitig Emissionen reduzieren. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zu mehr nachhaltiger Mobilität“, sagt Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland. METRO Deutschland testet derzeit verschiedene alternative Antriebsformen und verspricht sich hiervon wichtige Erkenntnisse für die künftige Gestaltung einer nachhaltigeren LKW-Flotte. Erweisen sich die innovativen und nachhaltigen Truck-Modelle als alltagstauglich für die Belieferung von METRO, können hierauf basierend weitere Beschaffungen für die Belieferungsflotte geplant werden.

Miet-Partner hylane betreibt die größte Flotte an H2-LKW in der EU, wodurch der Mietgeber bereits viel Expertise, für eine noch recht „junge Technologie“, vorweisen kann. Andreas Hewel, Projektverantwortlicher bei hylane, sagt: „Wir schätzen uns glücklich, die METRO als unseren Kunden gewonnen zu haben. Das Vertrauen bedeutet uns viel, und wir sind hocherfreut, gemeinsam eine erfolgreiche Partnerschaft aufzubauen. Mit der Entscheidung, Wasserstoff-LKW in den Fuhrpark aufzunehmen, leistet METRO einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft.“

Nachhaltige Belieferung des Gastgewerbes

Mit dem Hyundai Xcient Fuel Cell lassen sich auch weite Strecken problemlos emissionsfrei zurücklegen: Mit einem Verbrauch von 8 kg Wasserstoff pro 100 Kilometer und einer maximalen Reichweite von rund 400 Kilometern können auch Kundinnen und Kunden in ländlicheren Regionen mit kühlpflichtigen Produkten beliefert werden. Mit einem Mehrkammerkühlsystem ausgestattet, ist eine konsequente Kühlung der Produkte jederzeit sichergestellt. Vor allem für die Standorte der METRO GASTRO Großmärkte, deren Belieferungs-Kundinnen und -Kunden aus dem Gastgewerbe häufig auch abseits der Großstädte zu finden sind, ist dies von Vorteil. Eine Vollbetankung mit 32 kg Wasserstoff dauert nur rund 11 Minuten, sodass die Tour schnell fortgesetzt werden kann.

„Düsseldorfer Wirtschaft 2024“: viele Neuerungen beim Flughafen

Wer im neuen Jahr seinen beruflichen Start oder Richtungswechsel plant oder als erfahrene Fachkraft neue Perspektiven sucht, hat gute Chancen, am 27. Januar die passende Stelle zu finden. Der Flughafen Düsseldorf lädt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Düsseldorf zur großen Jobbörse in der Station Airport am Fernbahnhof des Airports. Für Besucher ist die Teilnahme kostenfrei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. Die Jobbörse war nur ein Thema von vielen beim diesjähriges Neujahrsempfang des Flughafens. Hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Airports gefolgt, unter ihnen auch die Vertreter der Unternehmerschaft Düsseldorf: Vorsitzende Jutta Zülow und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering. 

Hunderte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Airports gefolgt, unter ihnen auch die Vertreter der Unternehmerschaft Düsseldorf: Vorsitzende Jutta Zülow und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering. Foto: W. Meyer

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, zog eine positive Bilanz: Der Flughafen landete im vergangenen Jahr fast punktgenau bei insgesamt 19 Millionen Fluggäste: „Das ist in einem in vielerlei Hinsicht herausfordernden Jahr im Luftverkehr beachtlich. Es ist uns bei steigenden Verkehrszahlen gelungen, unseren Passagieren einen insgesamt hervorragend funktionierenden Airport zu bieten. Dafür möchte ich mich einmal mehr bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch bei all unseren Partnern bedanken. Unsere umfassende Qualitätsoffensive „Off-Block“ hat Wirkung gezeigt. Die Prozesse bei der Abfertigung von Flugzeugen, Gepäck und Passagieren haben weitgehend störungsfrei funktioniert und nahtlos ineinandergegriffen. Das ist gleichzeitig Ansporn für uns, im Jahr 2024 noch besser zu werden.“

Verbesserte Abläufe

Selbst in der verkehrsreichsten Sommersaison herrschte im Terminal eine ruhige Atmosphäre mit entspannten Passagieren, die sich über die reibungslosen Abläufe freuten. Besonders stark war die Leistungsfähigkeit an den Sicherheitskontrollen – sie erreichte das beste Niveau der letzten fünf Jahre. Über 90 Prozent der Passagiere konnten im Durchschnitt die Kontrollstellen in weniger als zehn Minuten passieren. Selbst während der Spitzenzeiten betrug die Wartezeit zeitweise höchstens 20 bis 25 Minuten.

Höhere Pünktlichkeit

Die Wirksamkeit des Off-Block-Programms mit deutlich verbesserten Abfertigungsprozessen zeigt sich auch in der Pünktlichkeits-Performance des Airports. Die Gesamtpünktlichkeit bei Starts und Landungen im Zeitraum Januar bis Oktober konnte von knapp 60 Prozent in 2022 auf rund 67 Prozent in diesem Jahr gesteigert werden. Damit liegt der Flughafen Düsseldorf nicht nur über dem deutschlandweiten Durchschnittswert, sondern belegt die Spitzenposition unter allen großen deutschen Flughäfen. Im europäischen Vergleich kletterte der Airport von Rang 23 im letzten Jahr auf den elften Platz. Eine noch bessere Pünktlichkeit wurde durch eine Vielzahl von externen Faktoren wie widrige Wetterlagen in verschiedenen Ländern oder Engpässe bei europäischen Flugsicherungen erschwert.

Qualitäts-Programm 2024

„Diese positive Entwicklung bestärkt uns, unser Qualitäts-Programm 2024 dynamisch voranzutreiben und gemeinsam mit unseren Airline-Partnern und den Abfertigungsunternehmen die Performance am Standort weiter zu verbessern“, so Lars Redeligx. „Wir bauen auf die Erkenntnisse und Erfolge in diesem Jahr auf und arbeiten weiter intensiv daran, Handling-Delays zu minimieren, Flugpläne zu optimieren und unseren Passagieren ein bestmögliches Komforterlebnis zu bieten.“

So bietet das jüngst eingeführte Angebot „Wings Express“ in Kooperation mit Eurowings einen speziellen Service bei innerdeutschen Flügen, zunächst nach Hamburg und Berlin. Er zielt darauf ab, den gesamten Ablauf, von der Ankunft am Flughafen bis zum Betreten des Flugzeugs, zu beschleunigen. Der Service sieht eine Schnellspur durch die Sicherheitskontrolle vor, ein Boarding-Gate direkt nach der Sicherheitskontrolle und darauf abgestimmte, koordinierte Prozesse und Ressourcen bei allen Partnern. Eurowings plant zudem, den Flugplan für Hamburg- und Berlin- Flüge zu optimieren.

Prozesse sollen „verschnellert“ werden

„Wir wollen unseren Passagieren einen exzellenten Airport bieten und ihre Anforderungen an Zeitersparnis, Komfort und Verlässlichkeit am Flughafen bestmöglich erfüllen“, so Lars Redeligx. „Gerade als Airport in Stadtnähe können wir mit schnellen Abfertigungsprozessen ein attraktives Angebot für Inlandsflüge schaffen, das sich ideal mit Zugverbindungen von unserem Fernbahnhof direkt am Flughafen ergänzt.“

Mehr grüner Strom

Der Flughafen hat sich für 2024 weitere  Ziele gesetzt. Geschäftsführer Pradeep Pinakatt kündigte den Einbau moderner CT- und Körper-Scanner an. Zudem sollen die Gepäck- und Flugzeugabfertigung „verschnellert“ werden. Besser werden will der Flughafen auch im Bereich Nachhaltigkeit. Über die neuen Wasserstoffbusse hatten wir an dieser Stelle bereits ausführlich berichtet. Nun soll eine zweite große Photovoltaik-Anlage an der Nordbahn dazu kommen, damit sich der Flughafen auch mit mehr grüner Energie versorgen kann. Hier wurde eine Zusammenarbeit mit dem Euref-Campus angekündigt.

Jobbörse am Samstag

Zurück zur Jobbörse am kommenden Samstag (27.). Viele am Airport tätige Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt und werden von 10 bis 17 Uhr an den Firmenständen Einblicke in ihre Arbeitsumgebung und offenen Positionen geben. Besucher lernen die Anforderungen für eine Anstellung am Flughafen und bei den ansässigen Unternehmen kennen und erhalten wertvolle Bewerbungstipps aus erster Hand. Interessierte haben auch die Gelegenheit, direkt vor Ort Bewerbungsgespräche zu führen.

Die vertretenen Branchen sind breit gefächert, von Luftfahrt, Touristik, Logistik, IT, Dienstleistungen bis hin zu Einzelhandel und Hotellerie. Neben der Flughafengesellschaft nehmen auch alle Bodenverkehrsdienstleister, die Bundespolizei und ihr Dienstleister für die Passagierkontrollen, einige Airlines sowie zahlreiche Shops und Gastronomiebetriebe an der Jobbörse teil. Gesucht werden unter anderem Mechatroniker, Elektroniker, Vertriebs- und Verwaltungsmitarbeiter, Servicekräfte, Luftsicherheitsassistenten, Personal für die Abfertigung u.v.m.

Der Airport knüpft an den Erfolg der Joboffensive im letzten Jahr an und wirbt ab Mitte Januar mit einer großangelegten Recruiting-Kampagne um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den gesamten Flughafencampus. Auf City-Light-Säulen und Großflächenplakaten, Videos in S- und U-Bahn-Stationen im Düsseldorfer Stadtgebiet und der Region, auf Screens am Flughafen sowie mit Social-Media-Anzeigen und Suchmaschinenwerbung werden Stellensuchende auf die Plattform airportjobs.de und die Jobbörse am 27. Januar aufmerksam gemacht. Airportjobs.de bietet eine kompakte Übersicht über Jobangebote des Flughafens und der Unternehmen am Standort.

Höhepunkt der Kampagne ist die Jobbörse am Samstag, 27. Januar 2024 von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Station Airport, der Eventlocation des Airports am Fernbahnhof Flughafen. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Düsseldorf, der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und der Bezirksregierung Düsseldorf statt. Bei der Erstauflage im März vergangenen Jahres zogen rund 20 Aussteller mehr als 2.000 Besucher an.

Interessenten, die ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen, haben gute Chancen, direkt vor Ort passende Angebote zu erhalten. Die Agentur für Arbeit Düsseldorf, die Bezirksregierung Düsseldorf und die IHK bieten wertvolle Beratung und Unterstützung an, vom Bewerbungsmappen-Check, über Möglichkeiten eines Quereinstiegs, Hinweisen für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen bis hin zu Informationen zur so genannten Zuverlässigkeitsüberprüfung, die für Tätigkeiten im Sicherheitsbereich des Flughafens erforderlich ist.

Besucher können kostenfrei im Parkhaus P4 parken, wenn sie ihre Plätze vorab online reservieren. Die Station Airport ist optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Verschiedene Regionalbahnen, Busse und die S-Bahnlinie S1 halten am Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zur Veranstaltungshalle auf der oberen Bahnhofsebene E1.

Details zur Jobbörse und den Anreise- und Parkmöglichkeiten finden Sie hier.

Podcastfolge 136: Ein Hafenkran erblickt das Licht der Welt (unser Hör-Feature-Team zu Gast bei Konecranes)

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Tauchen Sie mit uns ein in die vielfältige Welt der Düsseldorfer Wirtschaft! In unserer neuesten Podcastfolge nehmen wir Sie mit auf eine akustische Reise zu „Konecranes“ in Düsseldorf-Benrath. Dieses Mal erwartet Sie ein kurzweiliges Hörfeature, bei dem Sie hautnah miterleben, wie ein Hafenkran entsteht.
Von den ersten Konstruktionsphasen bis zur nächtlichen Verladung und dem Versand – wir gewähren exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Erfahren Sie, welche beeindruckende Technologie und Präzision hinter jedem einzelnen Schritt steckt und lassen Sie sich von den faszinierenden Geräuschen und Geschichten dieser besonderen Industrie begleiten.
Bereiten Sie sich vor auf eine Podcastfolge voller spannender Einblicke und interessanter Fakten über die Schwerlasttechnologie von „Konecranes“. Verpassen Sie nicht unser Hörfeature und seien Sie gespannt auf die aufregenden Details, wie ein Hafenkran das Licht der Welt erblickt und in die weite Welt hinaus verschifft wird. Jetzt reinhören und die Düsseldorfer Wirtschaft in Aktion erleben!
Ihre Host sind wieder Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart. Produzent dieser Folge ist Frank Wiedemeier und sein Team von Streamboxstudios. Die Folge hören Sie auf allen bekannten Podcast-Plattformen und im Netz unter www.unternehmerschaft.de.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf