Institut der Deutschen Wirtschaft: Gewerkschaften treten in diesem Jahr deutlich aggressiver auf als zuvor

Ein neuer Tarifkonflikt spitzt sich zu: Am 21. April legte ein bundesweiter Warnstreik den Schienenverkehr lahm. Neue Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen jetzt: Die Gewerkschaften treten in diesem Jahr deutlich aggressiver auf als zuvor – ein Ende ist nicht absehbar.

Zwischen 3:00 und 11:00 Uhr ging auf den Schienen nichts mehr: Mit einem bundesweiten Warnstreik legte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am 21. April den Regional- und Fernverkehr still. Zudem wurden erneut mehrere Flughäfen bestreikt. Es waren nicht die erste Arbeitsniederlegungen in diesem Jahr. Neue IW-Zahlen zeigen jetzt: Die Gewerkschaften sind 2023 deutlich konfliktfreudiger als zuletzt. Mithilfe von sogenannten Konfliktpunkten messen die IW-Tarifexperten, inwiefern die Verhandlungen eskalieren. Zwischen Januar und März ergab sich ein Wert von 8,9 Konfliktpunkten, im vergangenen Jahr waren es nur 5,3.

Zudem treiben die Arbeitnehmervertreter die Konflikte immer weiter auf die Spitze. 2023 lag die durchschnittliche maximale Eskalationsstufe – hierbei wird anhand einer Stufenskala von 0 bis 7 gemessen, wie weit Tarifkonflikte eskalieren – bei 2,6 Punkten, im Vorjahr waren es nur 1,9 gewesen.  Vor allem in zwei Branchen gingen die Konflikte deutlich über das übliche Maß hinaus: Im öffentlichen Dienst kam es nach dem Scheitern der Verhandlungen zu einer Schlichtung (Stufe 5), über deren Ergebnisse gerade verhandelt wird. Bei der Deutschen Post einigten sich die Tarifparteien nach Warnstreiks und einer Urabstimmung (Stufe 6).

„Wegen der noch anstehenden Tarifverhandlungen, beispielsweise im Großhandel, im Einzelhandel oder in der Süßwarenindustrie, rechnen wir für das Gesamtjahr 2023 mit einem weiteren Anstieg der Konfliktintensität“, sagt IW-Tarifexperte Hagen Lesch. Manche Konflikte, wie bei der Bahn, schwelten auch noch weiter.

In den vergangenen Jahren habe man auch schon höhere Werte erlebt. Die jetzige Streikwelle fände aber unter besonders schwierigen Rahmenbedingungen statt: „Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine sind die Reallöhne drei Jahre lang gesunken, gleichzeitig hat sich die Konjunktur deutlich abgekühlt. Das sorgt für Spannungen zwischen den Tarifparteien“, so Hagen Lesch. Da die hohe Inflation nicht nur Verbraucher, sondern auch Unternehmen träfe, müssten die Gewerkschaften die Balance wahren. „Zudem dürften auch sie kein Interesse haben, die Lohn-Preis-Spirale anzutreiben und in einen Konflikt mit der Europäischen Zentralbank zu geraten.“

Quelle: IW Köln

Zehn emissionsfreie Wasserstoffbusse für die Rheinbahn im Gesamtvolumen von 7 Millionen Euro

Julien Mounier, Michael Richarz, Klaus Klar, Stephan Keller und Andreas Hartnigk (von links)

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, der Vorsitzende des Rheinbahn-Aufsichtsrats, Andreas Hartnigk, die beiden Vorstände der Rheinbahn Klaus Klar und Michael Richarz sowie Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, begrüßen den ersten von zehn emissionsfreien Wasserstoffbussen. Mit den neuen Fahrzeugen will die Rheinbahn Erfahrungen im Einsatz dieser klimafreundlichen Antriebstechnologie sammeln. Die Investitionssumme beträgt rund 7 Millionen Euro. Die europaweite Ausschreibung für zehn weitere Wasserstoffbusse läuft.

Auf dem Weg zu einer emissionsarmen Busflotte testet die Rheinbahn eine weitere Antriebstechnologie: Zehn Wasserstoffbusse sollen ab voraussichtlich Mitte des Jahres auf der innerstädtischen Buslinie 732 eingesetzt werden. Sie stoßen Wasser aus und tragen so zu einer Verbesserung des Stadtklimas bei. Der Einsatz von Wasserstoffbussen ist ein weiterer Schritt hin zu einer Antriebswende.

„Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt das Ziel 2035 klimaneutral zu sein. Neben energetischer Sanierung und Anpassung von Beleuchtung, müssen wir vor allem unsere Mobilität neu denken. Mit dem Einsatz der ersten Wasserstoffbusse geht die Rheinbahn als Mobilitätsdienstleister für unsere Stadt und die Region hier einen wichtigen Schritt“, erklärt Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Andreas Hartnigk, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinbahn, ergänzt: „Die Umstellung auf emissionsfreie Antriebe ist eines der wichtigsten Projekte im Bereich Verkehr. Mit den neuen Bussen zahlt die Rheinbahn nachhaltig und messbar auf die Klimaziele der Stadt Düsseldorf ein.“

„Die Rheinbahn ist ein wichtiger Teil der Stadt“, betont Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. „Mobilität und Klimaschutz gehören zusammen. Daher bieten unsere emissionsfreien Busse noch mehr Argumente, vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen. Unsere Fahrzeuge erfüllen wesentliche Ziele des Düsseldorfer Luftreinhalteplans und tragen so zu einer lebenswerten Stadt bei.“

„Aktuell sind wir technologieoffen unterwegs und sammeln mit beiden emissionsfreien Antriebstechnologien Erfahrungen – also sowohl mit Batterie- als auch mit Wasserstoffbussen“, erklärt Michael Richarz, Rheinbahn-Vorstand Technik und Betrieb. „Parallel dazu arbeiten wir unter anderem daran, die Infrastruktur, unsere Betriebshöfe und Werkstätten für die neuen Technologien umzustellen und die Weichen für die Zukunft zu legen.“

Antrieb mit Brennstoffzelle und Wasserstoff

Der Antrieb der Busse vom portugiesischen Hersteller CaetanoBus ist komplett elektrisch: In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff unter der Abgabe von elektrischer Energie zu Wasser. Der dabei generierte Strom treibt den Elektromotor an.

Mit 35 Kilogramm Wasserstoff in fünf Behältern haben die Busse eine Reichweite von mindestens 310 Kilometern. Die Betankung dauert etwa 15 Minuten. Den Wasserstoff tanken die Busse übergangsweise an der Wasserstoff-Tankstelle von H2Mobility an der Oerschbachstraße. Künftig soll die Belieferung direkt über die Stadtwerke Düsseldorf erfolgen – sie investieren in einen Elektrolyseur, um grünen Wasserstoff vor Ort produzieren zu können. Zukünftig werden die Wasserstoffbusse der Rheinbahn dann an einer Tankstelle des Partnerunternehmens H2Mobility auf dem Gelände der Stadtwerke am Höherweg in Flingern mit dem grünen Wasserstoff der Stadtwerke betankt.

„Wasserstoff spielt für die Energiewende und die Erreichung der Klimaschutzziele eine Schlüsselrolle – nicht nur im Verkehrssektor, aber hier wollen wir starten. Deswegen investieren wir in Wasserstoff und werden diesen künftig selbst produzieren. Ich freue mich, dass wir in der Kooperation mit der Rheinbahn Wasserstoff-Mobilität auf die Straße bringen. Unser gemeinsames Ziel ist es, immer mehr Fahrgäste emissionsfrei und damit umweltfreundlich im Stadtgebiet zu transportieren. So schützen wir das Klima, reduzieren Feinstaub und Lärm und machen Innovation erlebbar. Kurz: Wir machen Düsseldorf so noch ein bisschen lebenswerter“, sagt Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Komfort für Fahrgäste

Im Innenraum bieten die Wasserstoffbusse 30 Sitz- und 34 Stehplätze sowie zwei Mehrzweckbereiche für Fahrgäste mit Rollstuhl oder Kinderwagen. Für besonderen Komfort sorgen Ledersitze, USB-Ladebuchsen und Klimaanlage. Die Busse sind sehr leise und tragen dadurch zusätzlich zu einer Reduzierung des Verkehrslärms bei.

Heute: Welttag der Kreativität und Innovation – dabei stellt sich die Frage: Und was ist mit der KI?

50 Nationen inklusive Deutschland zelebrieren heute den Welttag der Kreativität und Innovation. Dieser Tag erinnert daran, dass bestehende Denkmuster aufgebrochen werden müssen, um neue Lösungsansätze für aktuelle Probleme und Herausforderungen zu finden.

„Innovationen sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im Kompetenzzentrum WIRKsam suchen wir durch Arbeitsgestaltung mit Künstlicher Intelligenz (KI) nach Lösungen für das vom Strukturwandel betroffene Rheinische Revier“, so Sina Niehues vom Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Die wissenschaftliche Expertin erklärt: „Der Mensch bleibt mit seiner Kreativität in diesem Prozess der Mittelpunkt des Schaffens.“

Der Mensch ist unersetzlich

Neuartige Ideen und Lösungen sind kein Zufall und können auch nicht durch KI ersetzt werden. Durch die richtigen Rahmenbedingungen sind Innovationen und Kreativität beeinflussbar. Wichtig sind beispielsweise diese drei Faktoren:

  1. Richtiges Mindset

Eine positive Einstellung der Beteiligten gegenüber Innovationen und Kreativität ist entscheidend für neue Lösungen und Veränderungen.

  1. Agile Arbeitsweise

Prinzipien und Methoden der agilen Arbeitsweise unterstützen Teams neue Ideen schnell zu entwickeln und ebenso schnell wieder zu verwerfen. Durch wiederholtes Ausprobieren, Analysieren und Testen werden neue Erkenntnisse gewonnen.

  1. Diverses Team

Personen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Hintergründen betrachten ein Problem aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So entstehen neue Ideen.

Einblicke ins Kompetenzzentrum WIRKsam

Im Kompetenzzentrum WIRKsam (Förderkennzeichen: 02L19C600) betrachtet das Forschungsteam die Probleme und Herausforderungen der kleinen und mittleren Unternehmen aus der Textilbranche auf eine neue Art und Weise. Durch Arbeitsgestaltung mit KI wird ein für die Unternehmen teilweise unbekanntes Terrain betreten, um

  • Wissen zu sichern und transferieren,
  • Prozesse zu planen und flexibilisieren,
  • Qualität zu sichern und steigern.

Dafür braucht es die Arbeit des Menschen in organisationsübergreifenden sowie interdisziplinären Teams. Das WIRKsam Reallabor in Hürth schafft durch eine zonenbasierte, flexible und offene Raumgestaltung eine Atmosphäre, die es erlaubt, kreativ zu sein. Der gemeinsame Projektstandort ermöglicht den Austausch in Präsenz, um den aktuellen Herausforderungen und Problemen mit innovativen Lösungen zu begegnen.

Mehr Informationen zum Kompetenzzentrum WIRKsam und zum WIRKsam Reallabor in Hürth finden Sie unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/wirksam

Rheinbahn: Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Michael Richarz

Gratulierten Michael Richarz (Mitte) zur Wiederbestellung (v.l.): Klaus Klar (Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor), Annette Grabbe (designierte kaufmännische Vorständin), Andreas Hartnigk (Aufsichtsratsvorsitzender) und Susanne Momberg (scheidende kaufmännische Vorständin)

Michael Richarz bleibt Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn. Der Aufsichtsrat sprach sich am Donnerstag für die Wiederbestellung von Michael Richarz aus. Der 59-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag, der am 1. April 2024 in Kraft tritt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Andreas Hartnigk, erklärt: „Vor der Rheinbahn liegen große Herausforderungen bei der Bewältigung der Verkehrs- und Antriebswende. Es gilt, die Klimaziele der Stadt in den kommenden Jahren zu erreichen. Ich freue mich daher, dass mit Michael Richarz ein erfahrener Vorstand die technischen und betrieblichen Geschicke der Rheinbahn drei weitere Jahre verantworten wird. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats wünsche ich ihm viel Erfolg.“

„Ich bedanke mich bei Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, der Gesellschafterin Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Rheinbahn-Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so Michael Richarz. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viele Herausforderungen gemeistert, wichtige Meilensteine erreicht und neue Projekte auf den Weg gebracht. Ich freue mich sehr auf die vor uns liegenden Aufgaben, die wir mit großer Motivation und zusammen mit allen Rheinbahnerinnen und Rheinbahnern angehen werden, um die Verkehrs- und Antriebswende umzusetzen und die Attraktivität des Nahverkehrs in unserer Stadt und Region weiter zu steigern.“

Zur Person:

Michael Richarz ist seit 1990 im Nahverkehr tätig und hat das Geschäft von der Pike auf gelernt. Bis 2003 war er Abteilungsleiter Verkehr bei der Rheinbahn. Anschließend wechselte er für neun Jahre als Geschäftsführer Schiene zur Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG). Von 2012 bis 2017 war er Vorstand der Verkehrs AG (VAG) in Nürnberg. 2017 kam er als Leiter Strategie zur Rheinbahn zurück, 2019 wurde er zum Vorstand bestellt.

Podcastfolge 122: Ein neues Unternehmen bringt den Nachhaltigkeits-Markt „auf Spur“

Ihre Hosts bei der „Düsseldorfer Wirtschaft“: Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart. Foto: Frank Wiedemeier

Ein heeres Ziel: ein gesunder Planet für uns und unsere Kinder! In unserem Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ sprechen wir diesmal mit Mercedes Alonso, Deutschland-Chefin von Neste. Der finnische Raffineriebetreiber Neste (Espoo) eröffnete seine Deutschland-Zentrale in Düsseldorf. Lisa Marie erfuhr unter anderem: Von hier aus sollen Geschäftsentwicklung, Vertrieb und Marketing weltweit gesteuert werden, mit bis zu 80 Arbeitsplätzen. Die neu geschaffene Einheit beliefert die Kunststoff- und Chemiebranche mit Vorprodukten, die aus Biomasse und chemisch recycelten Kunststoffabfällen in den konzerneigenen Raffinerien im finnischen Porvoo, im niederländischen Rotterdam und in Singapur hergestellt werden. Ein sehr interessantes Gespräch. Außerdem sprechen wir in unserer 122. Podcastfolge über boomende Videospiele und die AOK, über eine neue Bildungskooperation von Henkel und „Jugend forscht“, über den Nachwuchsmangel in unseren Betrieben und den Düsseldorfer Büromarkt, der sich vielen Herausforderungen gegenüber sieht. Abonnieren Sie unseren Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ in Ihrer Lieblings-APP und verpassen Sie keine Folge mehr. Sie können uns auch über unsere Kommunikationsplattform www.unternehmerschaft.de. hören. Wir freuen uns auch, wenn Sie uns weiterempfehlen.

Rheinische Post: Bauprojekte sind in Düsseldorf immer schwerer umsetzbar

Die Visionen in unserer Stadt sind schön, die Realität aber sieht anders aus: es wird immer weniger gebaut und immer mehr Büros stehen leer. Foto: duesseldorf.de

Bauprojekte in unserer Stadt sind immer schwieriger zu realisieren, hat die Rheinische Post herausgefunden. Reporter Alexander Esch sieht wenig Motivation und Engagement bei Investoren und Wohnungsbaugesellschaften. Dies läge an den hohen Baupreisen und an den daraus resultierenden hohen Mieten. Über diese Problematik berichtete unlängst auch unternehmerschaft.de. Dort heißt es unter anderem: „Eine Entlastung zeichnet sich kurzfristig nicht ab, denn die Zahl der Baugenehmigungen ist jüngst wieder gesunken. Sie belief sich 2020 nur noch auf 2.560. Parallel wird für die Baufertigstellungen ein Rückgang auf 1.800 Einheiten vermeldet, was der zweitniedrigste Wert der vergangenen sieben Jahre ist. Angebot und Nachfrage klaffen somit weiterhin auseinander und die Nachfrage kann nur in Ansätzen bedient werden.“

Diesen Trend kennt auch die Bauindustrie, die uns mitgeteilt hat: „Der Rückgang der Baugenehmigungen hält auch im Januar 2023 an: Die Zahl der genehmigten Wohnungen (Neu- und Umbau) ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent zurück.“

Alexander Esch erklärt diese Situation in der Rheinischen Post vom 19. April so: „Die zentralen Herausforderungen sind hohe Zinsen sowie weiter steigende Baukosten. Vor allem bezahlbare Mieten sind so kaum umsetzbar. Hinzu komme laut Stadt, dass Banken höhere Sicherheitsanforderungen stellten. Auswirkungen hat das auch generell auf den Immobilienmarkt.“ Dies wirkt sich auch auf den Düsseldorfer Büromarkt aus, der mit hohen Leerständen zu kämpfen hat. Grund: Immer mehr Menschen in unserer Stadt arbeiten mobil. Noch einmal Alexander Esch: „Auch der Büroflächenmarkt befinde sich im Wandel, was vor allem auf mehr Homeoffice zurückzuführen sei. Eine Prognose sei derzeit aus Sicht der Stadt schwer zu stellen. Allerdings sagt sie doch: „Gemäß jüngster Äußerungen von Geschäftspartnern wird auf eine (leichte) Entspannung nach den Sommerferien gehofft.“

Im Grunde genommen ist die Vision der Stadtplaner diese: mehr Wohnraum in der Stadt, namentlich in der Altstadt. Darüber berichtete vor einigen Tagen RP-Chefreporter Uwe-Jens Ruhnau im „Rheinpegel“-Podcast der Rheinischen Post. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus: Die Lage verschärfe sich, aber Gegenmittel seien nicht in Sicht, so Alexander Esch.

Düsseldorfer METRO bringt pflanzliche Drinks auf den Markt

Ingo Thybussek, Bereichsleiter Eigenmarken bei METRO Deutschland

Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen bietet ab sofort unter der Eigenmarke METRO Chef neun Varianten an pflanzlichen Drinks an. Hafer-, Mandel-, Kokos-, Reis- oder Sojadrink – Getränke auf Basis von Nüssen, Hülsenfrüchten oder Getreide erweitern das breite Sortiment an veganen Produkten bei METRO Deutschland. Alle Varianten sind EU BIO zertifiziert und in ökologisch nachhaltiger Verpackung ab sofort erhältlich.

Wenn Gäste heutzutage einen Kaffee bestellen, erwarten sie inzwischen oft mehr als nur die Auswahl zwischen schwarz oder mit herkömmlicher Kuhmilch. Daher bieten auch immer mehr Cafés, Bars, Restaurants oder aber auch Bäcker und Büro-Kantinen eine Auswahl an Heiß- und Kaltgetränken mit Hafer-, Mandel-, Kokos-, Reis- oder Sojagetränken an. „Ziel war es, mit genau dieser Sortimentsauswahl eine große Bandbreite des Bedarfs von Gastrobetreibenden abzudecken“, sagte Ingo Thybussek, Bereichsleiter Eigenmarken bei METRO Deutschland. Dabei wurde auch bedacht, dass vor allem eine gute Schaumleistung bei der Barista-Edition der pflanzlichen Drinks erzielt wird, um beispielsweise den Hafer-Cappuccino im Café besonders abzurunden.

„Unser Anspruch an die neuen pflanzlichen Drinks METRO Chef war von Beginn der Produktentwicklung an, ein Produkt zu entwickeln, das den hohen Ansprüchen der Profikundschaft gerecht wird und das für den Einsatz in der Gastronomie sehr gut geeignet ist. Es sollte zudem qualitativ auch in Sachen Nachhaltigkeit einen Mehrwert bieten“, erklärt Ingo Thybussek.

Ohne Zuckerzusatz und nachhaltig verpackt

Neben der besonderen Eignung für den Barista-Bedarf, war es bei der Produktentwicklung ebenfalls wichtig, dass alle pflanzlichen Drinks von METRO Chef ohne Zusatz von Zucker auskommen und dazu noch auf Grund ihrer verarbeiteten Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau ein EU Bio-Siegel tragen. Die neuen Getränke schmecken dabei von Natur aus bereits leicht süßlich und haben eine milchige Färbung, die beispielsweise im Kaffee oder Müsli für eine gewohnte Optik sorgen. Nicht nur die Zutaten der pflanzlichen Drinks sind nach besonderem Standard ausgewählt worden, auch die Verpackung wurde aus 80% nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz und Zuckerrohr, hergestellt.

METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk und METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk Barista-Edition

Auf einer Basis von 12% Haferanteil, bzw. 14% bei der Barista-Edition, hat das METRO Chef Veggie Bio Hafergetränk ein angenehm mildes Aroma, das die natürliche Süße des Hafers bestimmt und ohne zusätzlichen Zucker auskommt. Auch wenn das Getränk pflanzlichen Ursprungs ist, erinnert der pflanzliche Drink mit milchig beiger Färbung, cremiger Textur und mit ähnlicher Konsistenz, an herkömmliche Kuhmilch.

METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk und METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk Barista-Edition

Mit mildem Aroma und auf Basis von 8,5% Soja (Barista-Edition enthält 9,5% Sojaanteil), hat das METRO Chef Veggie Bio Sojagetränk alle Vorzüge, die für eine Alternative zu bspw. Kuhmilch wünschenswert sind. Von einer cremigen Konsistenz, über eine leicht vanillige Färbung, bis hin zum sanften Geschmack, macht sich der das Sojagetränk optimal im Kaffee oder Tee, oder zum Beispiel auch bei der Zubereitung von Süßspeisen, die sonst bspw. mit Kuhmilch angefertigt würden.

METRO Chef Veggie Bio Mandelgetränk und METRO Chef Veggie Bio Mandelgetränk Barista-Edition

Das auf Basis von Mandeln hergestellten Getränk gilt im allgemeinen als Fitness-Booster und ist als natürliche Quelle von Kalzium und Vitamin D besonders bei gesundheitsbewussten Verbrauchern beliebt. Mit einem Mandelanteil von 2,8% bzw. 2,5% bei der Barista-Edition, ist das Mandelgetränk eine gesunde Alternative zu bspw. Kuhmilch für Fitness-Motivierte. Damit eignet sich der Drink unter anderem besonders gut als Basisflüssigkeit für die Zubereitung von beispielsweise Fitness-Shakes und cremigen Smoothies.

METRO Chef Veggie Bio Kokosnussgetränk und METRO Chef Veggie Bio Kokosnussgetränk Barista-Edition

Das Kokosaroma kommt vor allem in besonderen Kaffeevariationen oder im Smoothie mit Südfrüchten gut zur Geltung. Mit einem Kokosmilchanteil von 5,3% (Barista-Edition enthält ebenfalls 5,3% Kokosmilchanteil) und einer milchig-weißen Färbung, ist der Geschmack von Natur aus leicht süßlich, sodass das Kokosgetränk ohne Zuckerzusatz auskommt.

METRO Chef Veggie Bio Reisgetränk

Auf der Basis von 13% Reisanteil ist das Reisgetränk milchähnlich und hat eine weiße Färbung. Die natürliche Reissüße und das feine, frische Reisaroma passt du unterschiedlichen Speisen und Getränken und kann sowohl warm als auch kalt zum Einsatz kommen.

Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme im Mittelpunkt – Neuauflage der Normungsroadmap Industrie 4.0 anlässlich der Hannover Messe 2023 präsentiert

Auch bei der HANNOVER MESSE 2023 ein Thema: Die Arbeit des Menschen im Rahmen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Vom 17. bis 21. April 2023 rückt die HANNOVER MESSE das Thema „KI in der Fertigung“ in den Fokus. Mit dabei auch viele Unternehmen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Düsseldorf. Neben der Optimierung von Prozessen setzen Aussteller auch auf KI in der Simulation, im Testing und in der Produktentwicklung. Generative KI wird auch die Industrie erobern. Die Messe bietet deshalb spezielle Guided Tours, ein eigenes Diskussionsformat und viele Aussteller, die KI-Tools und Use Cases zeigen – von der Robotik bis zur Produktionszelle.

Die Arbeit des Menschen hat in der Industrie eine große Bedeutung. Dies ist auch in der Industrie 4.0 der Fall. Arbeit und erforderliche Kompetenzen verändern sich dabei und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. „Sie ermöglichen es, Arbeitssysteme immer mehr an die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Leistungsvermögen des Menschen anzupassen und ihn so in seiner Tätigkeit unterstützen. Die Normungsroadmap enthält dazu entsprechende Handlungsempfehlungen,“ so Dr. Tim Jeske, wissenschaftlicher Experte des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft und Co-Autor der Normungsroadmap. Kostenloser Download:https://www.dke.de/resource/blob/2244320/7954fb1eaf7265134b94f58e9fc919ff/deutsche-normungs-roadmap-industrie-4-0-version-5-data.pdf

Die neue Auflage der Normungsroadmap ist in Deutsch und Englisch verfügbar und wird am 18.04.2023 anlässlich der Hannover Messe vorgestellt und an Bundeswirtschaftsminister Habeck übergeben.

Dr. Tim Jeske hat das Thema „Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme“ gemeinsam mit Experten aus Verbänden und vielen weiteren Institutionen bearbeitet; dabei wurde es mit den verschiedenen Aspekten der Industrie 4.0 verzahnt. Dementsprechend wird im Vorwort von Prof. Wegener resümiert, dass „der Mensch, sein Wissen und seine Bedürfnisse bei der Erstellung der Normungsroadmap Industrie 4.0 im Mittelpunkt“ standen.

Die wichtigsten Aspekte rund um „Menschzentrierte Industrie 4.0-Systeme“:

  • Eine menschengerechte Gestaltung fördert Funktionalität, Zuverlässigkeit und Produktivität und vor allem die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
  • Die komplexe, betriebliche Realität erfordert eine systematische Darstellung und Analyse der Interaktionen von Mensch und Technik.
  • Die etablierten Kriterien menschengerechter Arbeit eignen sich hier als Bewertungsmaßstab.
  • Aspekte von Industrie 4.0-Arbeitssystemen wie neuartige Schnittstellen und Interaktionen, technische Flexibilität und Komplexität erfordern spezifische Erneuerungen und Erweiterungen in der Normung zur Ergonomie.

HANNOVER MESSE 2023
Fotos: Deutsche Messe AG

Rheinmetall gewinnt Erstauftrag im Bereich E-Mobilität

Foto: www.rheinmetall.com

Unser Mitgliedsunternehmen  Rheinmetall hat über seine Division Materials and Trade einen Erstauftrag eines chinesischen Start-up-Unternehmens über die Fertigung von Dreiecksträgern zur Abstützung der Federbeinaufnahmen und dazugehörigen Montageplatten verbucht. Der Lieferumfang beläuft sich auf ca. 600.000 Sets. Der Auftragswert liegt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich.

Die Sets, die von der Business Unit Castings hergestellt werden, bestehen aus einem Dreiecksträger und vier Montageplatten. Mit dem Gewinn der Ausschreibung konnte sich das Unternehmen gegen globale Wettbewerber durchsetzen. Die Produktion erfolgt ab dem Jahr 2024. Die Bauteile werden im Druckgussverfahren hergestellt und erfahren eine spezielle Wärmebehandlung. Auftraggeber ist das chinesische Unternehmen Xiaomi, das bisher für die Produktion von Smartphones bekannt ist, nun aber mit dem Xiaomi MS11 erstmals in den attraktiven Markt für Elektrofahrzeuge eintritt.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Gewinn des Auftrags seine Expertise als zuverlässiger Partner im globalen Fahrzeugbau, auf den renommierte wie auch neue Player im Markt der E-Mobilität vertrauen.

Die Business Unit Castings gehört zur Konzerndivision Materials and Trade und zählt zu den weltweit führenden Herstellern und renommierten Partnern bei der Entwicklung von Systemkomponenten für den Grundmotor. Das Produktportfolio umfasst Zylinderkurbelgehäuse, Strukturbauteile, Getriebeteile und Komponenten im Bereich E-Mobility. Das Angebot umfasst die Gusstechniken Druck-, Nieder¬druck-, Sand- und Kokillenguss sowie Zusatzleistungen wie die Fertigbearbeitung, aber auch Oberflächenbeschichtung und Montage.

Mit jedem Auftrag über Komponenten und Systeme zur modernen und umweltschonenden Mobilität gelingt es Rheinmetall, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität weiter erfolgreich zu voranzutreiben.

Die Business Unit Castings ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co., Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Castings besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und SAIC halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Vodafone in Düsseldorf: Mittelfristig soll die gesamte Stadt an das 5G+-Netz angebunden werden

Foto: Vodafone

Unser Mitgliedsunternehmen Vodafone aus Heerdt hat in unserer Stadt neue Mobilfunkstationen mit 5G-Technologie aufgestellt. Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „5G für die Stadt Düsseldorf“: Vodafone hat in Düsseldorf auf der Ernst-Derra-Straße, Blücherstraße, Grünstraße, Bastionstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Wettinerstraße sechs Mobilfunkstationen mit der neuen Technologie 5G+ in Betrieb genommen.

Mit der Eröffnung dieser mobilen Datenautobahn hat Vodafone zugleich die nächste Ausbaustufe für sein Mobilfunknetz in Düsseldorf gestartet. Bis Mitte 2024 wird Vodafone insgesamt 117 weitere Mobilfunk-Bauprojekte in Düsseldorf realisieren, um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G+-Netz in die Stadt zu bringen. Hintergrund der Ausbaumaßnahmen ist eine positive Entwicklung: Der mobile Datenverkehr in Städten wächst rasant – mit einer jährlichen Steigerungsrate von aktuell rund 28 Prozent. Die Menschen surfen also immer stärker im mobilen Internet – etwa um soziale Medien zu nutzen, Videos in HD-Qualität anzuschauen, Events aus Kultur und Sport (z.B. Fußball-Bundesliga und Champions League) im Live-Stream zu verfolgen oder sich in Nachrichtenportalen von Zeitungen und anderen Medien zu informieren. Dieser starken Nachfrage der Bevölkerung tragen wir mit unseren Investitionen in den weiteren Netzausbau Rechnung.

Ziel der Vodafone-Ausbauoffensive ist es, das bestehende Mobilfunknetz weiter zu verstärken und zudem bis 2025 möglichst die gesamte Bevölkerung auch an das 5G-Netz und 5G+-Netz anzubinden. Dabei wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine Antennen für 5G und 5G+, wo immer es möglich ist, an den bestehenden 302 Mobilfunk-Standorten in Düsseldorf in Betrieb nehmen. Die bereits bestehenden Mobilfunkstationen werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G- und 5G+Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre. Aktuell sind bereits 194 Standorte in Düsseldorf mit 5G-Technologie ausgestattet – und die ersten 120 Standorte haben sogar bereits 5G+ an Bord. Bis Mitte 2024 sollen weitere 93 5G-Bauprojekte in der Stadt realisiert werden – darunter 66 neue 5G-Stationen. Konkret wird Vodafone in den nächsten Monaten 14 bestehende Standorte zu 5G-Stationen aufwerten, indem dort erstmals 5G-Technologie installiert wird. Darüber hinaus erhalten 13 vorhandene Breitband-Stationen zusätzliche Antennen, um die Kapazitäten im Einzugsgebiet der jeweiligen Stationen weiter zu erhöhen.

Die Vorteile von 5G

5G ist eine mobile Breitband-Technologie, die ähnlich wie die bestehende Mobilfunk-Generation LTE (=4G) funktioniert – das allerdings mit noch höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Breitband-Datendienste nutzen. Das ist für Privatleute ein Stück Lebensqualität und auch für die heimische Wirtschaft ein wichtiger Faktor.

Das Potenzial von 5G+

5G kann darüber hinaus eine Netzrevolution werden, die für zahlreiche Branchen und Industrien neue Produkte mit sich bringt und unseren Alltag in vielen Bereichen lebenswerter macht. Denn mit 5G+ kommen wir perspektivisch in der Echtzeit an. Diese erst macht beispielsweise vernetzte Fahrzeuge möglich. Denn nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote. Genauso auch bei der Telemedizin. Mit 5G werden Dienste entstehen, die wir uns jetzt noch nicht ausmalen können – neben Automobilindustrie, Straßenverkehr und Gesundheitswesen auch in Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und in vielen weiteren Branchen.

Der weitere Mobilfunkausbau in der Stadt Düsseldorf

Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes und 5G+-Netzes baut Vodafone auch sein bestehendes Mobilfunknetz in Düsseldorf weiter aus. Aktuell sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen und 99,9 Prozent der Bevölkerung können das mobile Breitbandnetz LTE für mobile Datendienste nutzen. Bis Mitte 2024 wird Vodafone nicht nur das neue 5G-Netz weiter ausbauen (siehe oben), sondern auch acht Bauprojekte im Mobilfunk-Bestandsnetz umsetzen, um Funklöcher zu schließen sowie die Breitband-Kapazitäten und Geschwindigkeiten zu steigern.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Krisenzeiten am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunk-Netz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, nahezu 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit und versorgt damit zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 65 Millionen Menschen. Bis 2025 will Vodafone das besonders reaktionsschnelle 5G+ für 90 Prozent der Bevölkerung ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 330 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 21 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 155 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Foto: Vodafone