Gute Nachricht: Corona-Lage entspannt sich immer mehr

Die Corona-Lage in unserer Stadt entspannt sich nachhaltig. Das geht aus Zahlen hervor, die die Stadt heute Nachmittag (Mittwoch, 9. Juni 2021) im Rathaus präsentiert hat. Aus diesen geht hervor, wie sich die Neuinfektionen entwickelt haben. Im Höhepunkt der zweiten Welle haben hier in Düsseldorf täglich bis zu 260 Menschen ein positives Testergebnis bekommen. Damals lag die 7 Tage Inzidenz in der Stadt bei über 230. Jetzt liegt sie bei rund 25 und in etwa genauso viele Düsseldorfer werden im Tagesschnitt positiv getestet. – Entspannung auch in den Kliniken. Lagen in der ersten Welle bis zu 230 Düsseldorfer mit CoViD-19 im Krankenhaus, sind es im Moment nur noch gut 50, Tendenz: fallend. Steigend ist nur die Zahl der Impfungen. Bis heute haben über 300.000 Düsseldorfer mindestens eine Spritze bekommen. Ab Freitag gilt damit Stufe 1 der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Treffen sind dann im öffentlichen Raum ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus fünf Haushalten. Kulturveranstaltungen sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder mit bis zu 1000 Personen möglich. Und: In der Gastro gibt es dann keine Testpflicht mehr. Quelle: Antenne Düsseldorf

Hauptversammlung der Gerresheimer AG beschließt zehnte Dividendenerhöhung in Folge

Auf der virtuellen Hauptversammlung der Gerresheimer AG wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,25 Euro je Aktie beschlossen. „Alle unsere Werke rund um den Globus haben im letzten Jahr die Covid-Situation gut gemeistert, kontinuierlich produziert und unsere für das Gesundheitswesen wichtigen Produkte an unsere Kunden ausgeliefert.

Wir haben frühzeitig für die Covid-Impfkampagnen neue Kapazitäten für Impfstofffläschchen aufgebaut. Ungeachtet der Pandemie haben wir neue Möglichkeiten für Wachstum geschaffen und die Grundlage für unseren beschleunigten Wachstumskurs gelegt. Wir transformieren unsere Gerresheimer zu einem Wachstumsunternehmen als Innovationsführer und Lösungsanbieter. Dieser Wandel ist im vollen Gange“, fasste Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG, auf der Hauptversammlung zusammen.

Die Dividende wurde um 4 Prozent auf 1,25 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie erhöht. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie ausgeschüttet. Die Dividende wird am 14. Juni 2021 fällig.

Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2020 mit großer Mehrheit entlastet. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 wurde die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt. Die Hauptversammlung hat das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder gebilligt sowie die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder bestätigt. Des Weiteren hat die Hauptversammlung zwei Beschlüsse über die Schaffung je eines neuen genehmigten Kapitals gefasst.

Schutz vor Corona: Rheinmetall beginnt interne Impfkampagne

Die Eindämmung der COVID-19-Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher ist es der Unternehmensführung von Rheinmetall ein zentrales Anliegen, einen substanziellen Beitrag zur laufenden Impfkampagne zu leisten.

So wird das Technologieunternehmen alles daransetzen, so schnell wie möglich eine hohe Impfquote unter den Belegschaften zu erreichen. Alleine in Deutschland sind dies rund 14.000 Beschäftigte an über 20 Standorten.

Rheinmetall Personalvorstand Peter Sebastian Krause: „Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns wichtig. Durch umfangreiche Schutzmaßnahmen und Anpassungen der Arbeitsorganisation ist es uns seit den Anfängen der Pandemie gelungen, die Zahl der Corona-Erkrankungen innerhalb des Konzerns auf einem niedrigen Niveau zu halten. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Mit den Impfungen wollen wir dafür sorgen, dass unsere Belegschaften auch dauerhaft einen bestmöglichen Schutz vor der Infektion haben. In dieser Verantwortung sehen wir uns als Arbeitgeber, auch gegenüber der Gesellschaft insgesamt. Sicherheitsvorsorge ist uns bei Rheinmetall ein Kernanliegen.“

Mit Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni 2021 unterbreitet Rheinmetall jetzt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den deutschen Standorten in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Impfstoff ein freiwilliges Impfangebot. Die notwendigen Infrastrukturen bzw. Lösungen für die Mitarbeiter an den Standorten sind erstellt, erste Impfungen sind bereits erfolgt.

Anfangs steht auch bei Rheinmetall nur eine begrenzte Menge Vakzin zur Verfügung – zu Beginn der Impfkampagne gab es nur eine Zusage von rund 100 Dosen pro Betriebsarzt. Die ersten Impfstoffe wurden ab dem 7. Juni ausgeliefert. Grundsätzlich erhalten daher zunächst diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Impfangebot, die nicht mobil arbeiten können, z.B. in den Bereichen Produktion und Logistik.

Die Vorbereitungen zu der Impfkampagne laufen bei Rheinmetall bereits seit einigen Wochen konzernweit. In einem ersten Schritt wurde eine „Task Force Impfangebot Rheinmetall“ zur Koordination gegründet. Die jeweiligen Standorte prüften dann, ob eine Impfung der Belegschaft auf den jeweiligen Werksgeländen oder bei Dienstleistern oder Partnern möglich ist, um so die öffentlichen Impfzentren entlasten zu können und den Mitarbeitern ein arbeitsplatznahes Angebot zu ermöglichen – vorausgesetzt, die ausreichende Verfügbarkeit von Impfstoff ist gegeben.

In einem nächsten Schritt wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Umfrage gebeten, ihre Bereitschaft zu einer COVID-19-Impfung bei Rheinmetall zu bekunden. Das Feedback war beeindruckend: Innerhalb von nur fünf Tagen hatten sich mehr als 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dieser Umfrage beteiligt. 74% erklärten sich grundsätzlich bereit, das Impfangebot anzunehmen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass rund 20% der Rheinmetallerinnen und Rheinmetaller bereits an anderer Stelle eine Impfung erhalten haben, ergibt sich daraus eine Impfbereitschaft in der Rheinmetall-Belegschaft von fast 95%.

10 Jahre Henkel-Forscherwelt

Kinder für Naturwissenschaften begeistern und ihren Entdeckergeist wecken – mit diesem Ziel hat Henkel vor zehn Jahren die Forscherwelt gegründet. Im April 2011 fand der erste Ferienkurs in der Forscherwelt am Henkel-Standort in Düsseldorf statt. Seitdem nahmen rund 62.000 Grundschulkinder an Forscherwelt-Kursen in 13 Ländern teil. Das gemeinsame Motto: „Kleine forschen wie die Großen“.

„Eine gute Bildung ist das Fundament für die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit der Forscherwelt wollen wir bei Kindern die Freude am Forschen, den Mut zum Nachfragen und den Entdeckergeist wecken“, sagt Dr. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und Gesellschafterausschusses von Henkel sowie Schirmherrin der Forscherwelt. „Mittlerweile hat Henkel das Konzept in viele Länder auf der ganzen Welt getragen. Auch in Zukunft möchten wir mit der Forscherwelt einen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung von Kindern leisten.“

Digitale Eventwoche zum Jubiläum
Das Jubiläum der Forscherwelt wird mit einer digitalen Event-Woche gefeiert: Live-Veranstaltungen aus fünf verschiedenen Forscherwelt-Standorten werden in Landessprache gestreamt und sind weltweit abrufbar. Die digitale Weltreise um die Forscherwelt findet in der Woche vom 14. bis 19. Juni 2021 statt. Es werden Kurse aus Deutschland, Russland, Südkorea, den USA und den Vereinigten Arabische Emiraten live übertragen. Weitere Infos zum Event gibt es hier.

„Experimentieren können die Kinder auch zuhause, und auch bei unseren Online-Kursen stehen Ausprobieren und die Förderung des kindlichen Entdeckergeists im Vordergrund“, sagt Dr. Ute Krupp, Leiterin der Forscherwelt. „In Zukunft möchten wir die digitalen Angebote weiter ausbauen und so noch mehr Kinder mit unseren Angeboten erreichen.“ Pünktlich zum Jubiläumsjahr ist darum auch eine neue Website mit zahlreichenden Experimenten online gegangen.

Forscherwelten auf der ganzen Welt
Ursprünglich startete die Forscherwelt in Düsseldorf mit Ferienkursen für Mitarbeiterkinder. Heute gibt es Forscherwelt-Kurse in 13 Ländern in Asien, Amerika und Afrika. Russland und Argentinien waren 2014 die ersten Länder, seit 2020 gibt es auch in den USA und Südkorea Forscherwelt-Programme. Auch in Zukunft soll die Initiative international weiter wachsen.

Zusätzlich zu den Angeboten für Schülerinnen und Schüler werden auch Workshops, Unterrichtsstunden und Materialien für Lehrkräfte angeboten. Inhaltlich spiegeln die Kurse und Lernangebote die Forschungsschwerpunkte von Henkel wider: Die Kinder experimentieren in den Gebieten Nachhaltigkeit, Kleben, Waschen und Körperpflege. Die Forscherwelt-Räumlichkeiten am Standort Düsseldorf wurden bereits mehrfach für ihr pädagogisch wertvolles und ansprechendes Design ausgezeichnet.

Bildungsthemen im Schulausschuss

Bildung ist und bleibt ein wichtiges Thema in der Landeshauptstadt. Am Dienstag baten die Mitglieder des Schulausschusses um ein Update zu den Bildungsthemen in der Stadt. Auf Einladung trugen Gregor Nachtwey, Leiter der Kommunalen Koordinierung, und Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, die aktuellen Themen vor. Unter anderem sprach man über die hybride Durchführung “Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung”, über die diesjährigen Sommerferienaktionen von u.a. des MINT-Netzwerks Düsseldorf “zdi” und der Girls/Boys academy und über den 15jährigen Geburtstag unseres “Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung”.

Weitere Lockerungen ab Freitag

Die 7-Tage-Insidenz hier in Düsseldorf liegt weiter stabil unter der Marke von 35. Wenn diese Tendenz bestehen bleibt, gibt es ab Freitag (11.) weitere Lockerungen in unserer Stadt, meldet ANTENNE DÜSSELDORF. Zum Beispiel wird es keine Testpflicht mehr in Restaurants und Kneipen geben.

Düsseldorf wächst und wird älter

Düsseldorf wird nicht nur weiter wachsen – sondern im Schnitt auch immer älter. Das geht aus der Bevölkerungsprognose der Stadt hervor, die wir von Antenne Düsseldorf weiter ausgewertet haben. In den kommenden Jahren wächst der Anteil der Personen ab 50 Jahren deutlich. Die aktuelle Bevölkerungsprognose der Stadt sagt, dass bis ins Jahr 2035 die Gruppe der Über-80-Jährigen am stärksten wächst. Außerdem werden die Einwohner Düsseldorfs immer „bunter“; der Ausländeranteil wird auch in den kommenden Jahren weiter moderat steigen. Insgesamt geht man in der Prognose davon aus, dass wir im Jahr 2035 auf über 700.000 Einwohner gewachsen sind, laut Schätzungen sind Gerresheim und Benrath dann die Stadtteile mit dem meisten Zuwachs.

Für ausführliche Informationen bitte hier klicken

Bildungspolitischer Expertentalk aus Düsseldorf

Was sagen die Bundestagsparteien zu den neuen Qualifikationsbedarfen in Ausbildung und Unternehmen? Wie will man auf Jugendliche reagieren, die gefördert werden müssen? Welche Lösungen haben Sie für das Spannungsfeld Duale Ausbildung versus Studium? Diese und andere Fragen stellte WDR-Mann Lars Tottmann den Vertretern der Bundestagsparteien zur Bundestagswahl 2021 im Rahmen einer Livesendung von “Der Ausbilderkreis”, Vodafone und der Unternehmerschaft Düsseldorf. Kurzweilige 150 Minuten mit interessanten Ein- und Ausblicken. Dabei gab es kein Blabla, sondern zahlreiche sehr konkrete Aussagen.

https://youtu.be/6DLUprq2aME

Foto (von links): Lars Tottmann, Stefan Schneider (Vodafone), Wolfram Brecht (Der Ausbilderkreis). Foto: Screenshot

BGA: Großhandel wechselt langsam von Krisenmodus auf Erholung

„Teile der Wirtschaft befinden sich immer noch tief im Krisenmodus. Nach einem schwachen Jahresauftakt im Großhandel und einem monatlichen Wechselbad zwischen Umsatzeinbrüchen und -zuwächsen keimt trotz aller Ambivalenz nun die Hoffnung auf eine baldige Erholung und mehr wirtschaftlicher Dynamik, dank endlich sichtbarer Fortschritte bei der Eindämmung der Corona-Pandemie.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Entwicklung der Großhandelsumsätze im 1. Quartal 2021.

Die Unternehmen im Großhandel haben nach den Informationen des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2021 real 1,2 Prozent weniger und nominal 0,4 Prozent mehr erwirtschaftet als im Vorjahresquartal. Die Großhändler mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) haben dabei nominal 0,8 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet und real sogar 3,1 Prozent, während die Konsumgütergroßhändler real um 0,9 Prozent und nominal sogar um 1,8 Prozent zulegen konnten. Zugleich zeigt sich eine allmähliche Erholungstendenz. Im März sind die Umsatzzuwächse erstmals wieder positiv und dies sowohl im Konsumgüter- wie auch im Produktionsverbindungsgroßhandel. Real konnte der Großhandel um 6,1 Prozent und nominal um 9,8 Prozent zulegen.

„Die Erholungssignale sind jedoch kein Anlass, seitens der Politik übermütig zu werden und gleich wieder den Unternehmen neue Lasten aufzusatteln. Es gilt nun die Marktkräfte wirken zu lassen. Setzen sich die Aufschwungtendenzen durch, werden die Unternehmen ihre Geschäftsaktivitäten wieder ausweiten und dadurch aktuelle Knappheiten abbauen. Wichtig bleibt, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Weichen nicht auf Regulierung und Eindämmung des Marktes zu stellen. Damit erreichte man genau das Gegenteil: Engpässe und Preisauftrieb würden angeheizt. Nicht neue gesetzliche Regelungen und Bürokratie werden benötigt, sondern eine auf Verlässlichkeit und Stetigkeit ausgerichtete Infrastruktur- und Baupolitik“, so Börner abschließend.

Rheinmetall bleibt unter bewährter Führung: Vorstandsmandate verlängert

Die Rheinmetall AG bleibt unter bewährter Führung. Der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Technologiekonzerns verlängerte den Dienstvertrag des Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2026. Papperger übt dieses Amt bereits seit Januar 2013 aus. Ebenso wurde der Finanzvorstand Helmut P. Merch für ein weiteres Jahr bis Ende 2022 im Amt bestätigt. Dem Vorstandsgremium gehört weiterhin seit dem 1. Januar 2017 Peter Sebastian Krause an, der das Personalressort verantwortet. Krause war erst 2019 durch den Aufsichtsrat bis zum 31. Dezember 2024 im Amt bestätigt worden.

Rheinmetall setzt mit den weiteren Verpflichtungen seines Vorstandsgremiums ein Zeichen der Kontinuität in Zeiten des Wandels. Im Zuge der jüngst vorgenommenen strategischen Neuausrichtung hin zum integrierten Technologiekonzern wurde die Automotive-Zwischenholding aufgelöst und eine neue Führungsstruktur etabliert. Die fünf Divisionen Weapon and Ammunition, Electronic Solutions, Vehicle Systems, Sensors and Actuators und Materials and Trade werden nun direkt vom Vorstand geführt, um Entscheidungen schneller umzusetzen und den angestrebten Technologietransfer zwischen allen Einheiten zu realisieren. Die Rentabilität soll stetig verbessert werden und das Unternehmen wird sich auf Geschäftsfelder mit großem Potenzial für nachhaltige Wertsteigerung fokussieren. Für das mittlerweile als Nicht-Kerngeschäft geführte Kolbengeschäft wird ein Käufer gesucht.