NRW-Metallarbeitgeber wollen allenfalls tariflichen Rahmen zur Unterstützung betrieblicher Transformationsprozesse

Die nord­rhein-west­fä­li­schen Metall­ar­beit­ge­ber kön­nen sich sinn­vol­le tarif­li­che Rah­men­re­ge­lun­gen für fir­men­be­zo­ge­ne Zukunfts­ta­ri­fe vor­stel­len, die den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in den Unter­neh­men unter­stüt­zen. Der Prä­si­dent des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), Arndt G. Kirch­hoff, beton­te am Mon­tag nach der 2. Tarif­ver­hand­lung für die rund 700.000 Beschäf­tig­ten die­ses Indus­trie­zweigs in Düs­sel­dorf, tarif­li­che Rege­lun­gen dürf­ten jedoch in kei­ner Wei­se die Ent­schei­dungs­frei­heit des Unter­neh­mers beein­träch­ti­gen. „Neue Mit­be­stim­mungs­rech­te sind hier nicht not­wen­dig“, sag­te Kirch­hoff. Die Tarif­par­tei­en könn­ten aller­dings gera­de klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men Ent­schei­dungs­hil­fen geben, die ihnen den Zugang zu Trans­for­ma­ti­ons-Know-how erleich­tern. Die Unter­neh­men wür­den tarif­po­li­ti­sche Rege­lun­gen zur Trans­for­ma­ti­on dann akzep­tie­ren, wenn die­se sie bei der Bewäl­ti­gung der mas­si­ven Her­aus­for­de­run­gen von Digi­ta­li­sie­rung, Ener­gie­wen­de und Mobi­li­täts­wen­de unter­stüt­zen. Die Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall in NRW über die­ses The­ma bezeich­ne­te Kirch­hoff als „kon­struk­tiv“.

Prä­si­dent Kirch­hoff: „Die unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dungs­frei­heit darf nicht ein­ge­schränkt werden“

Ange­sichts der poli­ti­schen Debat­te über wei­te­re Ver­schär­fun­gen des Lock­downs und der durch Lie­fer­eng­päs­se beding­ten Zunah­me von Kurz­ar­beit in Tei­len der Auto­mo­bil­in­dus­trie warn­te der NRW-Metall­ar­beit­ge­ber­prä­si­dent noch ein­mal nach­drück­lich vor zusätz­li­chen tarif­li­chen Kos­ten­be­las­tun­gen. Die tie­fe Unge­wiss­heit über die mit­tel­fris­ti­ge wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie habe seit dem Jah­res­wech­sel noch ein­mal zuge­nom­men. „Die Ver­un­si­che­rung in wei­ten Tei­len unse­rer Mit­glied­schaft ist mit Hän­den greif­bar – quer durch alle Bran­chen, Regio­nen und Betriebs­grö­ßen“, erklär­te Kirch­hoff. Er ver­wies auf die Ende 2020 vor­ge­leg­te Kon­junk­tur­um­fra­ge sei­nes Ver­ban­des, wonach die Stim­mung in den Betrie­ben so schlecht sei wie seit der Finanz­kri­se 2008/2009 nicht mehr. Der wirt­schaft­li­che Ein­bruch des ver­gan­ge­nen Jah­res und die enor­men Anstren­gun­gen, so vie­le Beschäf­tig­te wie nur mög­lich an Bord zu hal­ten, hät­ten die Unter­neh­men viel Sub­stanz gekos­tet. Beschäf­ti­gungs­si­che­rung habe trotz der zum Teil dra­ma­ti­schen Umsatz­ein­brü­che auch in den Unter­neh­men erkenn­bar Prio­ri­tät. „Wenn sich die IG Metall die Siche­rung von Arbeits­plät­zen auf die tarif­po­li­ti­schen Fah­nen geschrie­ben hat, dann erreicht sie ihr Ziel nur, wenn die Betrie­be von zusätz­li­chen Kos­ten­er­hö­hun­gen ver­schont blei­ben“, sag­te Kirchhoff.

Vodafone-Chef im Podcast über die nächste industrielle Revolution

Als ich vor fünf Jah­ren zu Voda­fone gekom­men bin, da fehl­te in Deutsch­land das kla­re Ziel für die digi­ta­le Zukunft. Es brauch­te eine Visi­on. Etwas wor­auf wir alle gemein­sam hin­ar­bei­ten. Wir haben unse­re Giga­bit Visi­on kre­iert und sie wird heu­te immer mehr zur Rea­li­tät. Damals konn­te sich das kaum jemand vorstellen.“

Im Pod­cast ‚Die Wirt­schafts­re­por­ter‘ erin­nert sich Voda­fone Deutsch­land CEO Han­nes Amets­rei­ter an sei­nen Start beim Düs­sel­dor­fer Digi­ta­li­sie­rungs-Kon­zern zurück und erklärt, was sich seit­dem ver­än­dert hat. Mit mehr als 22 Mil­lio­nen Giga­bit-Anschlüs­sen, die Voda­fone akti­viert hat, sei Deutsch­land mitt­ler­wei­le auf der Über­hol­spur. „Auch beim 5G Aus­bau kom­men die Netz­be­trei­ber gut vor­an“, erklärt Amets­rei­ter. Die meis­ten 5G-Anten­nen gehen dabei in Nord­rhein-West­fa­len ans Netz.

Nach­hol­be­darf in Schu­len und Unternehmen
„Bei der Digi­ta­li­sie­rung in Unter­neh­men, Behör­den und Schu­len bleibt aber noch viel zu tun“, führt Amets­rei­ter fort. „Coro­na war ein digi­ta­ler Weck­ruf. Ich stel­le aber auch fest, dass es an vie­len Stel­len noch immer kei­nen digi­ta­len Fort­schritt gibt. Dabei soll­te in einem Jahr jedes Unter­neh­men und jede Schu­le aus­rei­chend Zeit gehabt haben, um auf digi­ta­le Kon­zep­te umzu­stel­len. Wo das nicht der der Fall ist, ist das eine schlech­te Entwicklung.“

Lieb­lings-Emo­jis, Diver­si­ty und Zukunfts-Technologien
Im Pod­cast spricht der Voda­fone Deutsch­land CEO auch über Diver­si­ty, sei­ne Lei­den­schaft für Sport und die neus­ten Inno­va­tio­nen, an denen die Voda­fone-Tech­ni­ker momen­tan im 5G Lab arbei­ten. Schließ­lich ver­rät Amets­rei­ter, was sei­ne liebs­ten Emo­jis sind und was ihn per­sön­lich am Home Office nervt.

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Hallo Albert – Wie ein digitaler Kollege die 3D-Druck-Prozesse revolutioniert

Dar­ragh Fitz­pa­tricks neu­er Kol­le­ge lebt in einer Wol­ke. Er ist ein klu­ger und ange­neh­mer Zeit­ge­nos­se. Und er schläft nie: Rund um die Uhr ist er in den welt­wei­ten For­schungs­la­bors von Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies aktiv. Erst kürz­lich hat er die rasan­te Ent­wick­lung 3D-gedruck­ter Nasen­stäb­chen für COVID-19-Tests ermög­licht. Er heißt Albert und ist neu bei Henkel.

Du hast es natür­lich längst erra­ten: Albert ist kein Team­mit­glied aus Fleisch und Blut, son­dern ein neu­es Tool für die digi­ta­le Mate­ri­al­ent­wick­lung. Zu Hen­kel kam er im Mai 2019 im Rah­men der Akqui­si­ti­on des 3D-Druck Start-ups Mole­cu­le. Alberts cloud-basier­tes Sys­tem erfasst Daten aus allen 3D-Druck-Expe­ri­men­ten, die in den welt­wei­ten Hen­kel-Labo­ren durch­ge­führt wer­den. Unse­re For­schungs­teams bei Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies nut­zen die Platt­form jetzt, um inno­va­ti­ve Lösun­gen für unse­re Kun­den zu entwickeln.

Dar­ragh Fitz­pa­trick, Labor- und Inno­va­ti­ons­lei­ter im Bereich 3D-Druck am Hen­kel-Stand­ort in Dub­lin, hat jeden Tag mit Albert zu tun und ist begeis­tert: „Ich arbei­te seit fast 20 Jah­ren in For­schungs- und Ent­wick­lungs­teams bei Hen­kel, aber Albert ist ein ech­tes Phä­no­men – etwas revo­lu­tio­när Neues.“

Innovative Lösungen zur Unterstützung von COVID-19-Tests

Die Part­ner­schaft zwi­schen Loc­ti­te und Ori­gin demons­triert anschau­lich, wie Albert kol­la­bo­ra­ti­ve Inno­va­ti­ons­pro­zes­se beschleu­ni­gen kann. Zunächst wähl­te die Soft­ware das best­mög­li­che Mate­ri­al für die Coro­na-Test­stäb­chen aus. Dazu wur­den über 16.000 Prä­pa­ra­te aus dem Hen­kel-3D-Port­fo­lio gescreent. Albert fand die Steck­na­del im Heu­hau­fen auf Knopf­druck, sodass die 3D-Druck-Exper­ten der bei­den Part­ner umge­hend in die Ent­wick­lungs­pha­se ein­stei­gen konn­ten.  Die drin­gend benö­tig­ten Stäb­chen für den Nasen-Rachen-Abstrich konn­ten dadurch schnell mil­lio­nen­fach pro­du­ziert wer­den und den Kampf gegen die Pan­de­mie unter­stüt­zen. Die­se Geschwin­dig­keit der 3D-Druck-Inno­va­ti­on wäre mit tra­di­tio­nel­len Pro­duk­ti­ons­me­tho­den nicht mach­bar gewesen.

Mit Big Data schneller Innovationen vorantreiben

Albert ver­än­dert alle Pro­zess­schrit­te in der Pro­dukt­ent­wick­lung. Zunächst unter­stützt er die Teams bei der Mate­ri­al­re­cher­che und der Erstel­lung von zeit­spa­ren­den Test­ab­läu­fen. Die Platt­form errech­net außer­dem die unge­fäh­ren Mate­ri­al­kos­ten ver­schie­de­ner For­mu­lie­rungs­op­tio­nen. Ein wei­te­res Fea­ture ist der unmit­tel­ba­re Zugang zu Sicher­heits­in­for­ma­tio­nen ver­schie­de­ner For­mu­lie­run­gen und Roh­stof­fe. Bei der Pla­nung der Akti­vi­tä­ten lie­fert Albert Live-Daten aller ver­füg­ba­ren Roh­stoff­char­gen inklu­si­ve der jewei­li­gen Lager­stand­or­te. Für die ter­min­ge­rech­te und regel­kon­for­me Aus­füh­rung der Arbeits­schrit­te kön­nen die Teams auf Alberts Labor­ma­nage­ment-Funk­tio­nen zurück­grei­fen. Das Tool bie­tet zudem detail­lier­te Ablauf­in­for­ma­tio­nen für die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Tests – damit die Ergeb­nis­se immer ver­läss­lich und ver­gleich­bar sind.

Mit Albert sind die tra­di­tio­nel­len Labor­pro­to­kol­le durch digi­ta­le Metho­den ersetzt wor­den, sodass die  Daten­sät­ze aus der For­schung und Ent­wick­lung jetzt in ein digi­ta­les Sys­tem gesamt­haft ein­ge­pflegt wer­den kön­nen. Und das macht einen ent­schei­den­den Unter­schied“, sagt Dar­ragh. „In der Ver­gan­gen­heit waren Infor­ma­tio­nen über For­mu­lie­run­gen, Pro­jekt­de­sign, Test­me­tho­den und Ergeb­nis­se frag­men­tiert gespei­chert und manch­mal nur schwer zu fin­den. Albert stellt alle die­se digi­ta­len Daten jetzt in einem For­mat zur Ver­fü­gung, auf das alle unse­re glo­ba­len For­schungs- und Ent­wick­lungs­teams unmit­tel­bar zugrei­fen kön­nen. Das macht uns schnel­ler und eröff­net neue Chan­cen, inter­na­tio­nal zusam­men­zu­ar­bei­ten und unse­re Teams glo­bal zu vernetzen.“

Mit Albert einmal um die Henkel-Welt

Albert war ursprüng­lich exklu­siv für das 3D-Druck-Geschäft kon­zi­piert und wur­de in Dub­lin und Düs­sel­dorf im Pilo­t­ein­satz getes­tet“, sagt Dar­ragh. „Inzwi­schen unter­stützt er an unse­rem kali­for­ni­schen Stand­ort Irvi­ne auch die Pro­dukt­ent­wick­lung für die Elek­tro­in­dus­trie. Als nächs­tes wird er im neu­en Inno­va­ti­ons­zen­trum von Hen­kel in Düs­sel­dorf ein­ge­setzt wer­den.“ Dort soll Albert zunächst in der Lager­ver­wal­tung arbei­ten und im Lauf der Zeit stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Für die Nut­zer ist es außer­or­dent­lich span­nend, mit ihren Inputs direkt zu sei­nen neu­en Fähig­kei­ten bei­tra­gen zu kön­nen. Eine neue Benut­zer­ober­flä­che bie­tet jetzt außer­dem wei­te­re Funk­tio­nen, ver­bes­ser­te Inter­ak­ti­on und Ästhe­tik. „Es ist schön zu sehen, wie sich Albert bei Hen­kel ein­lebt. Und wir freu­en uns alle, in den kom­men­den Jah­ren mit ihm zu arbei­ten“, so Darragh.

Quel­le: henkel.de

Die ANDRITZ Maerz überträgt das weltweite Geschäft der Kupferöfen auf die SMS group

ANDRITZ Maerz GmbH in Düs­sel­dorf und SMS group GmbH (www.sms-group.com) haben beschlos­sen, das glo­ba­le Kupfer­ofengeschäft zusam­men mit den geis­ti­gen Eigen­tums­rech­ten (Know-how, Refe­ren­zen, Paten­te usw.) und die zuge­hö­ri­gen Service­aktivitäten von ANDRITZ Maerz auf die SMS group zu über­tra­gen. Die­se Akqui­si­ti­on stärkt die Posi­ti­on der SMS group als System­lieferant zur Pro­duk­ti­on von Nichteisenmetallen.

PT. Kra­ka­tau Posco

Seit Jahr­zehn­ten lie­fert SMS-Anla­gen für die Kup­fer­in­dus­trie, an­gefangen von Schmelz­ag­gre­ga­ten bis hin zu Wal­zen, Pres­sen und Schmie­de­ein­hei­ten zur Her­stel­lung von Stan­gen, Roh­ren, Dräh­ten, Ble­chen, Brammen und wei­te­ren For­men. Im Rah­men der New-Hori­zon-Initia­ti­ve hat SMS inner­halb der letz­ten Jah­re sei­ne Akti­vitäten zur Bereit­stel­lung ganz­heit­li­cher Lösun­gen für die Nichteisen­metallindustrie erheb­lich aus­ge­wei­tet. Die Inte­gra­ti­on der Kup­fer­öfen von ANDRITZ Maerz in die SMS group ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein, um der füh­ren­de Part­ner für Kom­plett­lö­sun­gen für Nicht­ei­sen­me­tal­le zu werden.

 

Mit einem Team von erfah­re­nen Spe­zia­lis­ten und Inge­nieu­ren setzt SMS das tra­di­tio­nel­le Kup­fer­ge­schäft von ANDRITZ Maerz fort, das 60 Jah­re Erfah­rung mit mehr als 70 Refe­ren­zen umfasst, die Schmelz- und Raf­fi­na­ti­ons­öfen für die Pri­mär- und Sekundärkupfer­produktion wie Kipp-Raf­fi­na­ti­ons­öfen und ellip­ti­sche Öfen, Schacht- und Herd­öfen, Trom­mel­öfen (inklu­si­ve Peirce-Smith Kon­ver­ter- und Anoden­öfen), Bad­schmelz­öfen sowie Top Blown Rota­ting Con­ver­ter (TBRC). Die Kipp- und Trom­mel­öfen ermög­li­chen die Her­stel­lung hoch­wer­ti­ger Pro­duk­te in der Draht‑, Rohr- und Pro­fil­her­stel­lung sowie die Her­stel­lung von Anoden für die Elektrolyse.

 

Die kürz­lich von SMS ent­wi­ckel­ten Inno­va­tio­nen wie Blue­Con­trol (dyna­mi­sche Pro­zess­steue­rungs­si­mu­la­ti­on), H2-Rea­dy-Sys­te­me (Lösun­gen zur Redu­zie­rung des CO2-Fuß­ab­drucks mit inno­va­ti­ven Bren­nern und Raf­fi­na­ti­ons­tech­no­lo­gien auf Was­ser­stoff­ba­sis) sowie zahl­rei­che Leis­tungs­mo­du­le (Gerä­te- und Instru­men­ten-Upgrades) wer­den in die von der ANDRITZ Maerz über­nom­me­nen Pro­duk­te des Kup­fer­ofen­ge­schäfts mit integriert.

 

Dar­über hin­aus wird SMS sei­ne Ser­vice­ak­ti­vi­tä­ten durch die Ein­beziehung sei­ner bestehen­den star­ken inter­na­tio­na­len Nieder­lassungen mit über 3.000 Ser­vice­spe­zia­lis­ten und über 50 Werk­stätten erwei­tern, die modu­la­re, maschi­nen­spe­zi­fi­sche Ersatzteil­lösungen anbie­ten, die auf alle Kun­den-anfor­de­run­gen zuge­schnit­ten sind. SMS-Ser­vice lie­fert On-Demand-Ein­zel­er­satz­tei­le sowie regu­lä­re Ersatz­teil­pa­ke­te und kann die kom­plet­te Lage­rung anbie­ten. Pla­nung, Beschaf­fung und Logis­tik sind voll­stän­dig im SMS-Lager­­ser­vice ent­hal­ten. Ser­vice­tech­ni­ker der SMS ste­hen jeder­zeit zur Ver­fü­gung, um Kun­den bei der Feh­ler­be­he­bung und bei erfor­der­li­chen Repa­ra­tu­ren zu unter­stüt­zen. SMS ist welt­weit aktiv und garan­tiert kur­ze Reak­ti­ons­zei­ten und hohe Ver­füg­bar­keit. Das bedeu­tet, dass die Anla­gen unse­rer Kun­den in kür­zes­ter Zeit wie­der betriebs­be­reit sind.

 

Mit die­sem wich­ti­gen Know-how-Trans­fer baut SMS sei­ne star­ke Posi­ti­on bei der Lie­fe­rung von Kom­plett­lö­sun­gen für die Nichteisen­metallindustrie aus. Mit dem umfang­rei­chen Pro­dukt­port­fo­lio bie­tet SMS Kom­plett­lö­sun­gen für die Pri­mär- und die wach­sen­den Sekun­där­me­tall­pro­duk­ti­ons­li­ni­en, ein­schließ­lich der Anla­gen für das Recy­cling von Elek­tronik­schrott (Blue­Me­tals-Pro­zess), Bat­te­rien (Blue­Bat­te­ry-Pro­zess) und Kata­ly­sa­to­ren (Blue­CAT-Pro­zess) an.

 

Kup­fer ist für unse­ren All­tag sowie für die Elek­tri­fi­zie­rung der Welt unver­zicht­bar. Es ist auf­grund sei­ner hohen ther­mi­schen und elek­tri­schen Leit­fä­hig­keit, Duk­ti­li­tät und Form­bar­keit ein wich­ti­ges Indus­trie­me­tall. Außer­dem kann Kup­fer ohne Qua­li­täts­ver­lust sowohl aus Erzen als auch aus bereits her­ge­stell­ten Pro­duk­ten recy­celt wer­den. Heu­te wer­den rund

 

30 Pro­zent des welt­wei­ten Kup­fers aus Schrott und Abfäl­len ge­wonnen und in den Wert­stoff­kreis­lauf zurück­ge­führt. Mit die­sem umfang­rei­chen Pro­dukt­port­fo­lio bei den Kup­fer­öfen möch­te SMS die Recy­cling­ra­te deut­lich erhö­hen, indem der Res­sour­cen­kreis­lauf geschlos­sen wird, und leis­tet somit einen wesent­li­chen Bei­trag zur Kreislaufwirtschaft.

Studie: Welchen Einfluss hat COVID-19 auf das Konsumverhalten?

Wie COVID-19 der­zeit das Ver­hal­ten von Kon­su­men­ten beein­flusst, unter­sucht Deloit­te in einer inter­na­tio­na­len Stu­die. Für den Glo­bal Con­su­mer Pul­se Sur­vey wur­den dafür in einer reprä­sen­ta­ti­ven Befra­gung voll­jäh­ri­ge Ver­brau­cher in 18 Län­dern inter­viewt. Die Erhe­bung ist als fort­lau­fen­de Stu­di­en­rei­he ange­legt, um bis zum Ende des Jah­res die Ver­än­de­run­gen über den Zeit­ver­lauf hin­weg erfas­sen und aus­wer­ten zu können.

Die COVID-19 Pan­de­mie hat das Leben von Kon­su­men­ten welt­weit auf den Kopf gestellt. Beden­ken um die eige­ne Gesund­heit oder finan­zi­el­le Sor­gen beschäf­ti­gen aktu­ell zahl­rei­che Haus­hal­te in Deutsch­land und in vie­len ande­ren Län­dern. Gleich­zei­tig ver­hin­dern die Shut Downs vie­ler­orts den Besuch von Restau­rants oder das Ein­kau­fen in Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten und wer­fen die Urlaubs­pla­nun­gen der Ver­brau­cher über den Hau­fen. Die­se müs­sen aktu­ell auf vie­les ver­zich­ten und ihr Ver­hal­ten an die ver­än­der­ten Gege­ben­hei­ten anpassen.

Der Deloit­te Glo­bal Con­su­mer Pul­se Sur­vey gibt Ein­bli­cke, wie sich COVID-19 auf den neu­en All­tag der Kon­su­men­ten in Deutsch­land aus­wirkt und ihr Kon­sum­ver­hal­ten beeinflusst.
Auch Unter­neh­men ste­hen vor der neu­en Her­aus­for­de­rung, inner­halb kür­zes­ter Zeit auf die ver­än­der­ten Bedürf­nis­se und Ein­stel­lun­gen der Ver­brau­cher reagie­ren zu müs­sen. Für zahl­rei­che Bran­chen und Indus­trien kön­nen die gewon­ne­nen Ein­bli­cke als hilf­rei­che Anhalts­punk­te für ihre stra­te­gi­sche Aus­rich­tung, ihre Kun­den­an­spra­chen und die Anpas­sung ihres Geschäfts dienen.

Laden Sie hier den voll­stän­di­gen aktu­el­len Glo­bal Con­su­mer Pul­se Sur­vey her­un­ter und erfah­ren Sie alle Ergeb­nis­se der Stu­die im Detail.
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Falls der Down­load nicht funk­tio­nie­ren soll­te auf Ihrem End­ge­rät, fin­den Sie die Stu­die auch hier: https://www2.deloitte.com/de/de/pages/consumer-business/articles/studie-einfluss-von-covid19-auf-das-konsumverhalten.html

Minibusse mit Stern verbinden: Sechs neue Sprinter City 75 bedienen die neuen Quartierbuslinien der Ruhrbahn

Sechs neue Quar­tier­bus­li­ni­en stei­gern das Ange­bot der Ruhr­bahn im Raum Essen: Als Ergän­zung zum bestehen­den Bus- und Stra­ßen­bahn­netz füh­ren die neu­en ring­för­mi­gen Lini­en zu kur­zen Wegen und somit zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der drei süd­li­chen Stadt­tei­le der Ruhr­ge­biets-Groß­stadt mit ihren knapp 600.000 Ein­woh­nern. Für den neu­en Ser­vice setzt die Ruhr­bahn sechs hoch­mo­der­ne, bar­rie­re­freie und emis­si­ons­ar­me Mini­bus­se des Typs Mer­ce­des-Benz Sprin­ter City 75 ein. Der Sprin­ter wird in Düs­sel­dorf gebaut.

Das hal­be Dut­zend der unüber­seh­bar in Raps­gelb lackier­ten neu­en Quar­tier­bus­se stammt aus der Nach­bar­schaft: Daim­ler Buses fer­tigt sei­ne Mini­bus­se in Dort­mund. Für Ein­sät­ze als Quar­tier­bus eig­nen sich die hand­li­chen und schlan­ken Mini­bus­se ide­al. Sie befah­ren enge Stra­ßen und knap­pe Abbie­gun­gen und erschlie­ßen somit Ver­kehrs­we­ge für den ÖPNV, die sonst nur für Pkw geeig­net sind. Die Ruhr­bahn setzt in Essen auf das Spit­zen­mo­dell Sprin­ter City 75 mit 8,5 Meter Län­ge und hand­li­chen 2,1 Meter Brei­te. Es bil­det die Klam­mer zwi­schen den Mini­bus­sen mit Stern und dem Stadt­bus-Best­sel­ler Cita­ro von Mer­ce­des-Benz. In der Aus­füh­rung für die Ruhr­bahn bie­tet der Sprin­ter City 75 bis zu 33 Fahr­gäs­ten Platz, dank sei­nes zuläs­si­gen Gesamt­ge­wichts von 6,8 Tonnen.

Pas­sa­gie­re betre­ten den Mini­bus bequem durch eine dop­pelt­brei­te Außen­schwing­tür vor­ne. Der gro­ße Nie­der­flur­be­reich in der vor­de­ren Hälf­te ist beson­ders fle­xi­bel aus­ge­stat­tet: Hier gibt es sowohl einen fest ein­ge­bau­ten Dop­pel­sitz als auch zahl­rei­che Steh­plät­ze sowie ins­ge­samt fünf Klapp­sit­ze ent­lang der Seiten­wände. Mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Fahr­gäs­te gelan­gen unkom­pli­ziert mit­hil­fe einer Klapp­ram­pe an Bord. Für sie ist in Fahrt­rich­tung links ein Roll­stuhl­platz vor­ge­se­hen. Über zwei fla­che Stu­fen wech­seln die Fahr­gäs­te in den Fond mit wei­te­ren zwölf Sitz­plät­zen und einer Ausstiegstür.

Die Ruhr­bahn legt hohen Wert auf Fahr­gast­kom­fort: Die Sitz- und Lehn­flä­chen der Bestuh­lung sind ange­nehm gepols­tert und mit freund­li­chem blau­em Stoff bezo­gen. Mit­ge­brach­te End­ge­rä­te kön­nen an den USB-Steck­do­sen gela­den wer­den, die an jedem Sitz­platz und in der Nie­der­flur­zo­ne bereitstehen.

Der Fahr­gast­raum ist zudem vollklima­tisiert. Sei­ne Auf­dach­kli­ma­an­la­ge för­dert bis zu 1.000 Kubik­me­ter gefil­ter­te Frisch­luft pro Stun­de, was einem voll­stän­di­gen Luft­aus­tausch im Fahr­gast­raum nach weni­ger als zwei Minu­ten ent­spricht. Beacht­lich ist eben­falls der Moni­tor des Fahr­gast-Infor­ma­ti­ons­sys­tems im For­mat 29 Zoll.

Eben­so steht das Fahr­per­so­nal im Mit­tel­punkt. Die Mini­bus­se der Ruhr­bahn gehö­ren zu den ers­ten Model­len des Sprin­ter City 75 mit der neu­en ver­glas­ten Abtren­nung des Cock­pits. Der Hin­ter­grund: Bus­fah­rer haben zwangs­läu­fig sehr häu­fig direk­ten Kon­takt zu ihren Pas­sa­gie­ren. Daher kommt in Zei­ten der Pan­de­mie COVID-19 der geschlos­se­nen Abtren­nung des Fah­rer­plat­zes eine beson­de­re Bedeu­tung zu. Sie schützt den Fah­rer vor Anste­ckungs­ge­fah­ren, lässt aber gleich­wohl durch eine Öff­nung den Ver­kauf von Fahr­schei­nen zu und gewähr­leis­tet dank Ver­gla­sung Trans­pa­renz und Sicht­kon­takt zum Fahrer.

Das Cock­pit ist eben­falls voll­kli­ma­ti­siert. Die seri­en­mä­ßi­ge Fah­rer-Kli­ma­an­la­ge lie­fert maxi­mal 500 Kubik­me­ter gefil­ter­te Frisch­luft pro Stun­de, was einem voll­stän­di­gen Luft­wech­sel im Cock­pit im Minu­ten­takt ent­spricht. Mit LED High-Per­for­mance-Schein­wer­fern, Mul­ti­funk­ti­ons-Leder­lenk­rad, Regen­sen­sor, Fahr­licht-Assis­tent und Rück­fahr­ka­me­ra sowie dem Mul­ti­me­dia­sys­tem MBUX wer­den die neu­en Mini­bus­se aus Fah­rer­sicht eben­falls höchs­ten Ansprü­chen gerecht.

Strategischer Lieferant für Brennstoffzellenkomponenten: Rheinmetall beliefert Daimler Truck Fuel Cell

Der Rhein­me­tall Kon­zern baut sei­ne inter­na­tio­na­le Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft in der Elek­tri­fi­zie­rung und der Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie wei­ter aus. Über sein Toch­ter­un­ter­neh­men Pier­burg GmbH plant der Kon­zern Was­ser­stoff-Rezir­ku­la­ti­ons­ge­blä­se mit einem Umsatz­vo­lu­men im zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen-Euro-Bereich an die Daim­ler Truck Fuel Cell GmbH & Co. KG zu lie­fern, wel­che alle Akti­vi­tä­ten der Daim­ler AG im Bereich Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie bündelt.

Dazu Rene Gan­sau­ge, Lei­ter der Divi­si­on Mecha­tro­nics bei Rhein­me­tall: „Die Brenn­stoff­zel­le wird künf­tig an Bedeu­tung gewin­nen. Nach­hal­tig erzeug­ter ‚grü­ner‘ Was­ser­stoff wird im pri­va­ten wie gewerb­li­chen Lang­stre­cken­ver­kehr dazu bei­tra­gen, die roh­stoff­in­ten­si­ve Tech­no­lo­gie bat­te­rie­elek­tri­scher Antrie­be zu erset­zen und damit die Umwelt wei­ter ent­las­ten. Letz­te­res gilt auch für die sta­tio­nä­re Energiegewinnung.“

Die zen­tra­le Auf­ga­be der jetzt geor­der­ten Kom­po­nen­te ist es, den bei der Reak­ti­on in der Brenn­stoff­zel­le nicht ver­brauch­ten Was­ser­stoff erneut dem Stack zuzu­füh­ren. Das Geblä­se erhöht so die Effi­zi­enz der Brenn­stoff­zel­le, ver­län­gert ihre Lebens­dau­er und ver­bes­sert zusätz­lich auch das Kaltstartverhalten.

Der Rhein­me­tall Kon­zern hat für den Betrieb von Brenn­stoff­zel­len ein umfang­rei­ches Pro­dukt­spek­trum für die gere­gel­te Zufuhr des Was­ser­stoffs und des Sauer­stoffs ent­wi­ckelt. Als Tech­no­lo­gie­kon­zern und Ent­wick­lungs­part­ner der inter­na­tio­na­len Pre­mi­um­her­stel­ler ist es erfor­der­lich, mit Kun­den mög­lichst früh­zei­tig auch bei neu­en Tech­no­lo­gien zusam­men zu arbei­ten. Rhein­me­tall beschäf­tigt sich in sei­ner Ent­wick­lung bereits seit 2004 mit der Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie und kann hier auf eine umfang­rei­che Erfah­rung zurückgreifen.

Homeoffice-Pflicht ist unangebracht

Ver­pflich­ten­des Home­of­fice wäre ein gra­vie­ren­der Ein­griff in die betrieb­li­che Dis­po­si­ti­on, für den die Grund­la­ge fehlt. Zudem ist nicht über­all mög­lich oder gar sinn­voll, dau­er­haft von zuhau­se aus zu arbeiten.

Von Dr. Oli­ver Stet­tes, Lei­ter des Kom­pe­tenz­felds Arbeits­markt und Arbeitswelt

Mit stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len wer­den in Tei­len der Poli­tik die Rufe nach einer Home­of­fice-Pflicht lau­ter. Dabei wird aber über­se­hen, dass die Ver­la­ge­rung der beruf­li­chen Auf­ga­ben in die vier Wän­de ihrer Beschäf­tig­ten bereits seit Beginn der Pan­de­mie eine der wich­tigs­ten Coro­na-Maß­nah­men der Unter­neh­men dar­stellt. Eine Pflicht wäre ein enor­mer Ein­griff in die betrieb­li­che Dis­po­si­ti­ons­ho­heit – und das, obwohl es kei­ne Evi­denz gibt, dass Arbeits­stät­ten Infek­ti­ons­her­de waren (mit Aus­nah­me der Fleisch­in­dus­trie, die nicht ins Home­of­fice ver­leg­bar ist).

Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit bleiben außen vor

Dar­über hin­aus kann Home­of­fice die Pro­duk­ti­vi­tät erhö­hen – sofern es frei­wil­lig geschieht. Ver­pflich­ten­des, dau­er­haf­tes Home­of­fice wirkt dage­gen gegen­tei­lig, ver­nach­läs­sigt zudem die Bedeu­tung für Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit und Unter­neh­mens­kul­tur. Bei­de Fak­to­ren kön­nen nicht dau­er­haft von Sub­stanz leben.
Reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gungs­da­ten des Insti­tuts für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB) von Mit­te Sep­tem­ber zeig­ten dar­über hin­aus, dass knapp drei Vier­tel der Beschäf­tig­ten, bei denen die Tätig­keit dies grund­sätz­lich zuließ, auch im Home­of­fice arbei­te­ten. Die Anzahl der Home­of­fice-Tage dürf­te zwar etwas gerin­ger gewe­sen sein als noch im ers­ten Lock­down. Aller­dings ist zu erwar­ten, dass die Ver­brei­tung von Home­of­fice und die Nut­zungs­in­ten­si­tät der­zeit ange­sichts der stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len wie­der zuneh­men – nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund der Schulschließungen.

Arbeitsschutzregeln setzen Standards

Aller­dings kann es auch aktu­ell Fäl­le geben, wo auf das Home­of­fice ver­zich­tet wer­den muss, weil zum Bei­spiel die IT-Infra­struk­tur am hei­mi­schen Arbeits­platz nicht aus­rei­chend ist, Daten­si­cher­heit und Daten­schutz nicht gewähr­leis­tet wer­den kön­nen oder arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Grün­de die Anwe­sen­heit erfor­dern. Dies gilt auch dort, wo der Staat selbst als Arbeit­ge­ber auf­tritt. Für die­se Fäl­le, aber auch für die Mehr­heit der Tätig­kei­ten, die sich grund­sätz­lich nicht in das hei­mi­sche Büro ver­la­gern las­sen, exis­tie­ren mit den Sars-Cov-2-Arbeits­schutz­re­geln des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums bereits Stan­dards, die Unter­neh­men zur Ver­rin­ge­rung des Infek­ti­ons­ri­si­kos auf der Arbeit ver­ant­wor­tungs­be­wusst umsetzen.

Quel­le: IW KÖLN

Mercedes-Benz Cars & Vans liefern 2.528.349 Pkw und gewerbliche Vans aus

Mer­ce­des-Benz treibt sei­nen Weg zur CO2-Neu­tra­li­tät mit hoher Geschwin­dig­keit vor­an. 2020 wur­den dabei signi­fi­kan­te Fort­schrit­te durch einen star­ken Anstieg bei den xEV-Aus­lie­fe­run­gen erzielt: Welt­weit wur­den über 160.000 Plug-in-Hybri­de und voll­elek­tri­sche Fahr­zeu­ge von Mer­ce­des-Benz Cars ver­kauft (+228,8%), davon rund 87.000 Ein­hei­ten allei­ne im vier­ten Quartal.

Die Ver­käu­fe unse­rer Plug-in-Hybri­de und voll­elek­tri­schen Fahr­zeu­ge konn­ten wir mehr als ver­drei­fa­chen. Die Nach­fra­ge nach unse­ren xEVs hat ins­be­son­de­re zum Jah­res­en­de hin stark zuge­legt. Unse­re inter­nen Pro­gno­sen für 2020 las­sen dar­auf schlie­ßen, dass wir die euro­päi­schen CO2-Zie­le für Pkw im ver­gan­ge­nen Jahr erreicht haben. Wir trei­ben unse­re ‚Electric First‘ Stra­te­gie und den wei­te­ren Aus­bau unse­rer elek­tri­schen Modell­of­fen­si­ve vor­an. Nach aktu­el­lem Stand erwar­ten wir, dass wir die CO2-Zie­le in Euro­pa auch in 2021 erfül­len wer­den“, so Ola Käl­le­ni­us, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG.

Der xEV-Anteil von Mer­ce­des-Benz Cars stieg von 2% in 2019 auf 7,4% im ver­gan­ge­nen Jahr an. Die Ver­käu­fe der Plu­g‑in-Hybri­de wur­den annä­hernd ver­vier­facht auf über 115.000 Ein­hei­ten. Welt­weit wur­den rund 20.000 EQC (Strom­ver­brauch kom­bi­niert: 21,5 kWh/100 km; CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert: 0 g/km)* an Kun­den über­ge­ben. Der EQV (Strom­ver­brauch kom­bi­niert: 26,4/100 km; CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert: 0 g/km)* erziel­te einen Absatz von rund 1.700 Fahr­zeu­gen. Die Aus­lie­fe­run­gen der voll­elek­tri­schen smart-Model­le belie­fen sich auf rund 27.000 Ein­hei­ten und wur­den im Ver­gleich zum bis­he­ri­gen Best­wert in 2019 (18.400 Ein­hei­ten) stark zwei­stel­lig gestei­gert (+45,6%).

2021 steht vor allem für die zügig fort­schrei­ten­de Elek­tri­fi­zie­rung bei Mer­ce­des-Benz Cars. Mit dem EQA, EQB, EQE und EQS wer­den ins­ge­samt vier neue Model­le von Mer­ce­des-EQ vor­ge­stellt. Die Plug-in-Hybrid­fa­mi­lie von Mer­ce­des-Benz, aktu­ell bestehend aus mehr als 20 Modell­va­ri­an­ten, wird mit elek­tri­fi­zier­ten Deri­va­ten der C‑Klasse und der S‑Klasse erneu­ert. Für 2021 geht Mer­ce­des-Benz Cars davon aus, den xEV-Anteil auf etwa 13% zu steigern.

Mercedes-Benz erzielt starke Pkw-Absatzentwicklung in herausforderndem Jahr

 

Trotz der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen durch die COVID-19 Pan­de­mie konn­te Mer­ce­des-Benz bereits das fünf­te Jahr in Fol­ge mehr als 2 Mil­lio­nen Pkw aus­lie­fern. Durch eine fort­schritt­li­che Digi­ta­li­sie­rung in Ver­trieb und Ser­vice war das Unter­neh­men in der Lage, auf die sich schnell ver­än­dern­de Situa­ti­on und die unter­schied­li­chen behörd­li­chen Vor­ga­ben im Zuge der Pan­de­mie zu reagie­ren. Mit 2.164.187 Ein­hei­ten (-7,5%) behaup­te­te Mer­ce­des-Benz die welt­wei­te Spit­zen­po­si­ti­on im Ver­gleich zu den Kernwettbewerbern.

 

2020 hat uns als Gesell­schaft sehr viel abver­langt. Für Mer­ce­des-Benz steht die Sicher­heit und Gesund­heit unse­rer Kun­den an ers­ter Stel­le. Mit krea­ti­ven, digi­ta­len und kon­takt­lo­sen Bera­tungs- sowie Ver­kaufs­an­ge­bo­ten konn­ten die Händ­ler und Ver­triebs­part­ner den viel­fäl­ti­gen Kun­den­wün­schen nach­kom­men. Wir freu­en uns rie­sig, dass unse­re Model­le in die­sen her­aus­for­dern­den Zei­ten wei­ter­hin einen so gro­ßen Zuspruch erhal­ten. Beson­ders die neue S‑Klasse begeis­tert und fas­zi­niert, was bereits jetzt die hohe Anzahl von über 40.000 Bestel­lun­gen welt­weit zeigt“, so Brit­ta See­ger, Mit­glied des Vor­stands der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG, ver­ant­wort­lich für Vertrieb.

Pkw-Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

 

Mer­ce­des-Benz pro­fi­tier­te von der fort­schrei­ten­den Erho­lung in vie­len Märk­ten im zwei­ten Halb­jahr. In Asi­en-Pazi­fik belie­fen sich die Ver­käu­fe auf 1.024.315 Ein­hei­ten (+4,7%). Maß­geb­li­cher Trei­ber war dabei Chi­na mit einer bei­spiel­lo­sen Erho­lung: Durch ein zwei­stel­li­ges Wachs­tum von 11,7% konn­te ein neu­er Absatz­re­kord mit 774.382 Ein­hei­ten erzielt wer­den. In der Regi­on Euro­pa wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr 784.183 Pkw von Mer­ce­des-Benz aus­ge­lie­fert (-16,4%). In Deutsch­land hat Mer­ce­des-Benz im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 286.108 Pkw (-10,1%) ver­kauft. Die Ver­käu­fe in der Regi­on Nord­ame­ri­ka belie­fen sich auf 317.592 Ein­hei­ten (-14,7%). Mer­ce­des-Benz lie­fer­te im Kern­markt USA ins­ge­samt 274.916 Pkw aus (-13,0%). Ins­ge­samt waren die größ­ten Pkw-Absatz­märk­te von Mer­ce­des-Benz Chi­na, Deutsch­land sowie die USA, gefolgt von Groß­bri­tan­ni­en und Südkorea.

Absatz Mercedes-Benz Cars

Die S‑Klasse war im ver­gan­ge­nen Jahr erneut die meist­ver­kauf­te Luxus­li­mou­si­ne der Welt mit rund 60.000 Ein­hei­ten (‑17,2%). Die von Mer­ce­des-Benz im Sep­tem­ber vor­ge­stell­te neue Genera­ti­on trifft auf eine sehr posi­ti­ve Kun­den­re­so­nanz: Welt­weit lie­gen bereits über 40.000 Bestel­lun­gen vor. Damit über­trifft die neue S‑Klasse bereits den Ver­kaufs­auf­takt des Vor­gän­ger­mo­dells. Von den Kom­pakt­wa­gen (A‑Klasse, A‑Klasse Limou­si­ne, B‑Klasse, CLA Cou­pé, CLA Shoo­ting Bra­ke, GLA und GLB) wur­den rund 691.000 Fahr­zeu­ge welt­weit aus­ge­lie­fert (+3,6%). Die Ver­käu­fe der SUVs (GLA, GLB, GLC, GLC Cou­pé, EQC, GLE, GLE Cou­pé, GLS und G‑Klasse) lagen bei rund 885.000 Fahr­zeu­gen (+12,9%). Ins­be­son­de­re der GLE (+32,3%) und der GLS (+21,1%) erfreu­ten sich einer hohen Kun­den­nach­fra­ge. Das absatz­stärks­te Modell von Mer­ce­des-Benz war der GLC mit rund 320.000 Einheiten.

Die Sport- und Per­for­mance­mar­ke Mer­ce­des-AMG hat welt­weit 125.129 Fahr­zeu­ge ver­kauft (-5,3%). In den USA, dem größ­ten Markt der Mar­ke, konn­te ein neu­er Best­wert mit einem Zuwachs von 1,5% erreicht wer­den. Glei­ches gilt auch für den wich­ti­gen Wachs­tums­markt Chi­na, in dem mehr AMG Model­le als jemals zuvor an Kun­den aus­ge­lie­fert wur­den (+32,3%). Die USA, Deutsch­land, Chi­na, Japan und Aus­tra­li­en waren die größ­ten Märk­te von AMG.

Ins­ge­samt 38.391 Fahr­zeu­ge der Mar­ke smart wur­den an Kun­den über­ge­ben (-67,1%). Größ­ter Markt für smart war Deutsch­land: Hier wur­de die hohe Nach­fra­ge nach voll­elek­tri­schen Model­len durch die Inno­va­ti­ons­prä­mie der Bun­des­re­gie­rung deut­lich ver­stärkt, was zu einer Ver­dopp­lung der elek­tri­schen smart-Aus­lie­fe­run­gen führ­te (+104,9%).

Absatz Mercedes-Benz Vans für den gewerblichen Bereich

 

Trotz COVID-19 beding­ter Lock­downs in meh­re­ren Län­dern konn­te Mer­ce­des-Benz Vans beim Absatz der gewerb­li­chen Model­le im vier­ten Quar­tal an das hohe Niveau des Vor­jah­res­zeit­raums anschlie­ßen. Damit wur­den im vier­ten Quar­tal 103.892 Sprin­ter, Vito, Vito Tou­rer und Citan ver­kauft. Ins­ge­samt wur­den im vori­gen Jahr 325.771 Sprin­ter, Vito, Vito Tou­rer und Citan ver­kauft, was einem Rück­gang von 8,9% gegen­über 2019 ent­spricht. Dabei konn­te durch die Ein­füh­rung des eVi­to in wei­te­ren Märk­ten und durch die Markt­ein­füh­rung des eSprin­ter der Absatz von Elek­tro­fahr­zeu­gen mehr als ver­drei­facht werden.

Wir gehen zuver­sicht­lich ins neue Jahr, da wir in den bei­den letz­ten Quar­ta­len sehr star­ke Ver­kaufs­zah­len ver­bu­chen konn­ten. Bedingt durch die glo­ba­le Pan­de­mie und zahl­rei­che Lock­downs haben wir aber einen Absatz­rück­gang unse­rer Vans zu ver­zeich­nen. Posi­tiv tra­gen unse­re Elek­tro-Vans zum Absatz bei: In Sum­me haben wir rund 6.200 Elek­tro-Vans welt­weit aus­ge­lie­fert. In Euro­pa sind wir mit einem Markt­an­teil von jeweils über einem Drit­tel Markt­füh­rer in den Seg­men­ten der elek­tri­schen Mid­si­ze- und der Lar­ge Vans“, so Mar­cus Breit­schwer­dt, Lei­ter Mer­ce­des-Benz Vans.

Unternehmerverbände fordern Lockdown-Lockerungen zum Monatsende

Die NRW-Unter­neh­mer­ver­bän­de ver­lan­gen eine Ent­schär­fung des Coro­na-Lock­downs spä­tes­tens zum Monats­en­de. „Die Poli­tik muss ab sofort einen Plan erar­bei­ten, der deut­li­che Locke­run­gen spä­tes­tens ab Ende Janu­ar ermög­licht“, ver­lang­te Unter­neh­mer­prä­si­dent Kirch­hoff. Die aktu­el­len Beschlüs­se trä­fen die deut­sche Wirt­schaft hart; Deutsch­land müs­se jetzt drin­gend auf­pas­sen, dass es sei­ne Wirt­schaft in den kom­men­den Wochen nicht kom­plett abwür­ge, warn­te Kirch­hoff: „Zudem muss allen klar sein, dass die Situa­ti­on für die beson­ders betrof­fe­nen Betrie­be und Arbeits­plät­ze von Woche zu Woche immer exis­tenz­ge­fähr­den­der wird.“ Des­halb sei rasches Han­deln not­wen­dig: „Ins­be­son­de­re muss nun mit Hoch­druck die Imp­fung der Risi­ko­grup­pen vor­an­ge­trie­ben wer­den.“ Hier sei jetzt ein äußerst sorg­fäl­ti­ges Pro­zess­ma­nage­ment erfor­der­lich. Ange­sichts der beschlos­se­nen sehr weit­ge­hen­den Maß­nah­men sei es für ihn außer­dem unver­ständ­lich, dass Deutsch­land nach wie vor die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten zur Bekämp­fung der Pan­de­mie nur unzu­rei­chend nut­ze. In die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Lage den Daten­schutz so ein­sei­tig vor den Gesund­heits­schutz zu stel­len, hal­te er für einen schwe­ren Feh­ler, sag­te Kirchhoff.

Foto: Flo­ri­an Lang