*SPAM* Im Superwahljahr: Banner am Berliner Hauptbahnhof

Die Arbeitgeber-Initiative “Neue Soziale Marktwirtschaft” (INSM) verstärkt ihre Aktivitäten wenige Monate vor der Bundestagswahl. Ein Megaplakat am wohl attraktivsten Werbestandort der Hauptstadt, der Halle des modernen Berliner Hauptbahnhofs, wirbt ab sofort für das Beste, was Deutschland zu bieten hat: die Soziale Marktwirtschaft. Abgeleitet aus dem Grundgesetz, praxiserprobt und krisenfest, hat uns dieses verlässliche Wirtschaftsmodell stets am besten fahren lassen.

Deshalb heißt der Slogan auf dem großflächigen Plakat: „Deutschland fährt besser. Mit Sozialer Marktwirtschaft.“ Zu sehen aus fast jeder Perspektive im Hauptbahnhof, wird es die Blicke der Reisenden und Einkaufenden anziehen und die Menschen daran erinnern, was uns seit vielen Jahren Wachstum und Wohlstand bringt. Das Plakat vermittelt auch durch seine schlichte und luftige Optik passend zur Architektur eine sehr positive Botschaft.

https://www.youtube.com/watch?v=3EsoBWpXJDM

50. Folge des Wirtschaftswachstum-Podcast für unsere Stadt

Am Freitag (7. Mai) senden wir die 50. Folge unseres Wirtschaftsminister-Podcast aus Düsseldorf. Seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 senden wir immer freitags den tagesaktuellen Podcast mit News, Terminen und Expertentalks. Damals waren wir die Ersten mit einer solchen Sendung, heute sind uns einige nachgefolgt, z.B. die IHK, die Wirtschaftsförderung und die Rheinische Post. Aber, wir waren nicht nur die Ersten, sondern noch heute haben wir verschiedene Alleinstellungsmerkmale, beispielsweise sind wir werbefrei, erscheinen immer freitags um 8 Uhr, bringen immer die tagesaktuellen Nachrichten und Termine für Entscheider und Führungskräfte und liefern im Bonusmaterial immer einen Expertentalk, der in die Tiefe geht.

Für unsere Jubiläumsfolge ändern wir unser Programmschema. Der Grund: unser Gast ist einer der führenden Experten im Themenbereich „Digitalisierung in Unternehmen und Verwaltung“. Professor Helmut Döring lehrt an der iba in Bochum und Köln und begleitet zudem mittelständische Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprozessen.

Helmut Döring berichtet in unserem POD über den Stand der Digitalisierung in unseren Unternehmen und den Verwaltungen. Seine Botschaft: Es habe sich sehr viel getan, das Thema sei aber noch ausbaufähig. Für Döring sind vor allem die mittelständischen Unternehmen ein wirtschaftliches Rückgrat mit Potential. Themen seien hier die internen Prozesse, passgenaue Geschäftsmodelle, Innovationschancen durch Digitalisierungstechnologien wie künstliche Intelligenz.

In der Verwaltung seien Investitionen für Digitalisierung unerlässlich, denn: die Digitalisierung könne nur Fahrt aufnehmen, wenn Verwaltungsvorgänge soweit wie möglich vereinfacht würden und im Netz stattfinden könnten.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Expertentalk mit Professor Helmut Döring. Die Sendung sehen und hören Sie am Freitag ab 8 Uhr überall dort, wo es gute Podcasts gibt: auf www.unternehmerschaft.de und in Ihrem persönlichen Podcatcher z.B. ApplePodcast, Spotify und Anchor (Stichwort „Düsseldorfer Wirtschaft“).

Ein POD lebt davon empfohlen zu werden, deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und diese Einladung weiterleiten würden in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke.

Ebenso freuen wir uns über Themenvorschläge aus Ihrem Unternehmen.

Bleiben Sie uns gewogen und kommen Sie gut durch diesen Freitag.

Unsere Podcast-Rubrik finden Sie hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Preise steigen nur vorübergehend stärker

Droht nach der Corona-Pandemie ein heftiger und lang anhaltender Inflationsschub? Manche Experten sehen Anzeichen dafür, doch das IW gibt in einer neuen Studie Entwarnung und analysiert die Gründe.

Im Euroraum soll die Europäische Zentralbank (EZB) die Inflationsrate „unter, aber nahe 2 Prozent“ halten. Doch warum ist eine moderate Teuerungsrate erstrebenswert? Um diese Frage zu beantworten, lohnt ein Blick in die Vergangenheit:

Im Jahr 1923 lag die Inflationsrate in Deutschland bei unglaublichen 208 Milliarden Prozent.

Das führte damals vor allem zu zwei Problemen – und das wäre heute genauso:

Armut. Wer genug Vermögen besitzt, um es beispielsweise in Immobilien zu investieren, kann es dadurch inflationssicher anlegen. Denn wenn alles deutlich teurer wird, gilt das auch für Sachwerte. Wer dagegen nur etwas Geld auf der Bank und einen vertraglich fixierten Monatslohn hat, ist einer rapiden Geldentwertung schutzlos ausgeliefert – wenn Produkte rasant teurer werden, kann er sich immer weniger leisten und verarmt.

Fehlende Signalwirkung. Eigentlich sind steigende Preise ein Signal dafür, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung auf einem Markt knapp ist. Im Normalfall bietet ein Unternehmen dann mehr von diesem Produkt oder der Dienstleistung an oder die Konkurrenz wittert ihre Chance. Wenn die Preise allerdings flächendeckend rasant zulegen, ist nicht mehr ersichtlich, ob es wirklich eine Knappheit gibt – und wenn ja, wo genau.

Deshalb ist es verständlich, dass die EZB und andere Zentralbanken weltweit die Entwicklung der Inflation genau überwachen und notfalls eingreifen.

Aktuell stellt sich die Frage, ob solch ein Eingriff bald nötig wird, weil die Inflationsrate stark steigt.

Haushalte sparen in Corona-Zeiten mehr

Tatsächlich gibt es dafür einige Anzeichen. Zum Beispiel die Sparquote: Sie misst den Anteil der Ersparnis eines Haushalts am verfügbaren Einkommen – also den Prozentsatz des Einkommens, den der Haushalt nicht für Konsumgüter ausgibt. Und dieser Anteil ist durch die Pandemie deutlich gestiegen:

Im Jahr 2017 betrug die Sparquote in der Eurozone rund 12 Prozent. Im Jahr 2020 lag sie bei 20 Prozent und im ersten Quartal 2021 noch immer bei 17 Prozent.

Das bedeutet, dass die Haushalte in der Corona-Pandemie deutlich mehr Geld als vorher auf die hohe Kante legen. Verständlich, denn es gibt aktuell weniger Möglichkeiten, Geld auszugeben, da Kulturstätten sowie Restaurants und Kneipen geschlossen sind und Reisen nur eingeschränkt möglich ist. Die gestiegene Ersparnis könnte also nach der Pandemie in Nachholeffekte münden und die Preise treiben, weil das Angebot die überbordende Nachfrage nicht bedienen kann.

Staatsausgaben steigen rasant

Ein weiterer Aspekt, der mit Blick auf die Inflationsgefahr ins Feld geführt wird, sind die zusätzlichen Staatsausgaben in der Corona-Pandemie. So hat etwa die US-Regierung unter Präsident Biden einen 1,9-Billionen-Dollar-Plan auf den Weg gebracht, um die Folgen der Pandemie abzumildern. In Deutschland sind die Zahlen ähnlich schwindelerregend, wie das IW errechnet hat:

Etwa 650 Milliarden Euro neue Schulden wird Deutschland bis 2022 aufnehmen, um die Folgen der Pandemie zu bekämpfen.

Diese zusätzlichen Staatsausgaben könnten die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen befeuern und die Inflation treiben.

Sobald die Pandemie überwunden ist, so ein weiteres Argument, könnten Firmen gezwungen sein, Fachkräfte zu deutlich höheren Löhnen wieder einzustellen.

Allerdings dürften sich all diese Preiseffekte laut IW im Rahmen halten.

Auf Nachholeffekte folgt Normalisierung

So wird sich das Preisniveau aufgrund von Nachholeffekten bei Konsum, Reisen und (Kultur-)Veranstaltungen zwar einmalig erhöhen, die Inflationsrate wird sich danach aber wieder normalisieren – schließlich werden beispielsweise Restaurantbesuche und Fernreisen höchstwahrscheinlich dauerhaft nicht mehr nachgefragt werden als vor der Pandemie.

Zudem werden viele Produktionskapazitäten aktuell bei Weitem nicht ausgeschöpft oder sind rasch auszuweiten.

Mit Blick auf die zusätzlichen Staatsausgaben in der Pandemie muss zudem berücksichtigt werden, dass sie größtenteils nur dazu gedacht sind, den Status quo von vor der Krise zu halten. Sprich: Die staatlichen Ausgaben ersetzen private, sie führen nicht zu zusätz-licher Nachfrage. Dies gilt beispielsweise für das Kurzarbeitergeld in Deutschland und ähnliche arbeitsmarktpolitische Instrumente in anderen Staaten. Die Firmen verwenden die Hilfsgelder außerdem fast ausschließlich, um ihre laufenden Kosten zu decken und nicht für Investitionen.

Maximal vorübergehend eine höhere Inflationsrate

Auch der Blick über den Großen Teich zeigt, dass die Konsumgutscheine, die dort schon unter Trump ausgegeben wurden, keinesfalls primär in den Konsum flossen und dadurch die Preise trieben:

Rund 40 Prozent der US-Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro nutzten die Konsumgutscheine im Frühjahr 2020 dazu, ihre Schulden zu tilgen, 31 Prozent sparten das Geld. Die Haushalte mit höheren Einkommen handelten ähnlich.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft

Rheinmetall tritt United Nations Global Compact bei: Bekenntnis zu unternehmerischer Verantwortung und Nachhaltigkeit

Rheinmetall ist dem globalen Netzwerk United Nations Global Compact (UNGC) beigetreten. Als Unterzeichner verpflichtet sich Rheinmetall, die zehn Prinzipien des UNGC zu einer nachhaltigen und verantwortlichen Wirtschaftsführung und Entwicklung zu fördern.

„Wir sind stolz darauf, diese wichtige weltumspannende Initiative künftig mit all unseren Kräften zu unterstützen. Schon heute engagieren wir uns im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten in den wichtigen Feldern Menschenrechte, Arbeitsnormen und Gesundheitsschutz sowie Umwelt und Anti-Korruption. Der Beitritt zum Global Compact ist das sichtbare Bekenntnis, dass wir Verantwortung übernehmen und uns diesen übergeordneten Zielen verpflichten. Wir werden fortlaufend darüber berichten, welche Beiträge wir im Sinne der UNGC-Prinzipien leisten“, erklärt Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG.

Bereits vor dem Beitritt hat Rheinmetall seine Nachhaltigkeitsstrategie an den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen ausgerichtet. So strebt der Konzern beispielsweise bis 2035 die CO2-Neutralität an. Ein reduzierter Energieverbrauch und Wasserkonsum sind dabei zentrale Maßnahmen.

„Eine transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung ist uns sehr wichtig. Mit jährlichen UNGC-Fortschrittsberichten werden wir diesen Kurs in Zukunft konsequent fortsetzen“, erläutert Ursula Pohen, Leiterin des Zentralbereichs Corporate Social Responsibility von Rheinmetall.

Der UN Global Compact ist die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative. Sie wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 2000 ins Leben gerufen und umfasst aktuell 12.765 teilnehmende Unternehmen aus 160 Ländern. Alle Unterstützer verpflichten sich zu unternehmerischem Handeln im Einklang mit zehn universell anerkannten Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Darüber hinaus sind die Unterzeichner verpflichtet, jährlich über ihren Fortschritt bei der Umsetzung zu berichten. Auf Grundlage der zehn Prinzipien und der siebzehn Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) verfolgt die UN-Organisation im Zusammenwirken mit den UNGC-Teilnehmern eine inklusive und nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte.

Gerresheimer startet gut in das Geschäftsjahr 2021

„Wir sind gut in das Geschäftsjahr gestartet. Unsere hoch­wertigen Produkte und Lösungen für Biotech- und Pharmaunternehmen sind im ersten Quartal deutlich gewachsen. Die Auftragsbücher sind gefüllt. Wir sind ausgezeichnet unterwegs, um unsere Ziele für 2021 zu erreichen. Die jetzt sichtbar werdenden Erfolge bestätigen die Wirksamkeit unserer Wachstumsstrategie, die wir weiter konsequent ausrollen“, sagte Dietmar Siemssen, CEO der Gerresheimer AG.

Im ersten Quartal 2021 hat die Gerresheimer AG einen Konzernumsatz von 303 Mio. Euro erzielt. Die Umsatzerlöse im Kerngeschäft sind im Vergleich zum Vorjahresquartal orga­nisch um 3,1 Prozent angestiegen. Der Geschäftsbereich Plastics & Devices ist im ersten Quartal 2021 organisch um 3,0 Prozent gewachsen. Das Spritzengeschäft sowie das Geschäft mit pharmazeutischen Kunststoffverpackungen haben dazu wesentlich beige­tragen. Beim Geschäftsbereich Primary Packaging Glass lag der währungsbereinigte Umsatz um 3,2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, auch wenn das Kosmetikgeschäft im Geschäftsfeld Moulded Glass weiterhin durch die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt war. Das Pharmageschäft profitierte im ersten Quartal von der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Lösungen und Produkten wie Gx RTF Spritzensysteme, Gx Elite Glass und Gx RTF Vials, insbesondere für Biopharmazeutika.

Das Unternehmen hat seine Produktionskapazitäten für die Herstellung von Injektions­fläschchen für Covid-19 Impfstoffe auch im ersten Quartal 2021 erweitert. Damit stellt sich das Unternehmen seiner Verantwortung und leistet mit der Lieferung von Glasfläschchen zur Abfüllung von Impfstoffen einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie.

Das Adjusted EBITDA belief sich im ersten Quartal 2021 auf 54 Mio. Euro. Im Kern­geschäft konnte das Adjusted EBITDA gegenüber dem Vorjahresquartal organisch um 7,0 Prozent auf 57 Mio. Euro gesteigert werden. Die Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft erreichte währungsbereinigt 19,0 Prozent. Das bereinigte Konzernergebnis lag bei 18 Mio. Euro. Daraus leitet sich ein bereinigtes Ergebnis in Höhe von 0,57 Euro je Aktie ab, was einem organischem Wachstum von 29,3 Prozent (32,6 Prozent berichtet) gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

Verhandlungsauftakt zur Tarifrunde 2021 NRW: Großhandelsarbeitgeber NRW fordern ver.di zu mehr Realismus auf

Die nordrhein-westfälischen Arbeitgeber des Groß- und Außenhandels haben ver.di angesichts der außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Lage zu mehr Realismus in den Tarifgesprächen für die rund 450.000 Beschäftigten aufgefordert. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vorsitzender der Tarifgemeinschaft des Groß- und Außenhandels Nordrhein-Westfalen, Hans-Peter Flinks, sagte am Freitag nach der 1. Verhandlung in Gelsenkirchen, die Tarifpolitik dürfe den Unternehmen jetzt keine zusätzlichen Kosten auf-bürden. Das sei auch den Beschäftigten in den Betrieben bewusst, denen die hochgradig angespannte wirtschaftliche Lage nicht verborgen bleibe. „Im Spannungsfeld von Rezessi-on, Transformation und Corona muss jetzt die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit von Beschäftigung im Vordergrund stehen“, betonte Flinks.

In dieser komplexen Gemengelage werde eine auch nur annähernde Umsetzung der Gewerkschaftsforderung im Volumen von 5 bis 6 % Druck auf die Arbeitsplätze massiv erhöhen. „Das wollen die Unternehmen nicht und das kann auch nicht das Ziel der Gewerkschaft sein“, erklärte Flinks.

Nach den Worten des NRW-Verhandlungsführers zeigt die Großhandelsbranche eine sehr große Spreizung bei den Unternehmen, wobei die Unternehmen, die bisher noch gut durch die Corona-Krise gekommen sind, in der absoluten Minderzahl sind. Insbesondere ver-weist Flinks darauf, dass im Jahr 2020 die Arbeitgeber im Groß- und Außenhandel noch eine Erhöhung von 1,9 % in der Tabelle umgesetzt haben. Angesichts zum Teil massiver Liquiditätsengpässe und einem spürbaren Verzehr von Eigenkapital sei daher in 2021 kei-nerlei Spielraum gegeben. Da die wirtschaftliche Situation in 2021 sich gegenüber 2020 nicht wesentlich verändert hat, verbietet sich mehr denn je eine Tarifauseinandersetzung mit überflüssigem Muskelspiel oder gar Arbeitsniederlegungen. Ver.di solle froh sein, dass es auch noch Unternehmen im Groß- und Außenhandel gibt, die positive Ergebnisse schreiben, so Flinks.

Weiter Flinks: „Die Tarifvertragsparteien sind in dieser Situation gefordert, nicht die Existenz von Unternehmen durch unvernünftige Forderungen aufs Spiel zu setzen“.

Nächster Verhandlungstermin: 26. Mai 2021 in Düsseldorf

DRK-Düsseldorf erneut bei Rettungsdienstausschreibung erfolgreich

Zum wiederholten Male gewann das Unternehmerschaftsmitglied DRK-Düsseldorf eine öffentliche Ausschreibung zur Durchführung von Aufgaben des Rettungsdienstes der Stadt Düsseldorf. Die Beteiligung des DRK im öffentlichen Rettungsdienst wird fortgesetzt und ausgeweitet. Der Verband ist auch künftig aktiver Mitgestalter des qualitativ hochwertigen Rettungsdienstes in der Landeshauptstadt. Der Vertrag läuft zunächst bis 2026.

Im Februar dieses Jahres reichte das DRK-Düsseldorf das Gebot für die Durchführung von Aufgaben des Rettungsdienstes bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ein. Gegenstand war die Besetzung von insgesamt zwei Rettungswagen (RTW) im 24-Stundenbetrieb, einem Notfalleinsatzfahrzeug (NEF), einem RTW im Tagesdienst und einem Krankenwagen (KTW). Das Rote Kreuz besetzt Rettungsmittel des kommunalen Rettungsdienstes schon seit vielen Jahrzehnten gewohnt zuverlässig und leistungsfähig; der laufende Vertrag wäre planmäßig zum 30. Juni dieses Jahres ausgelaufen.

Jetzt gab die Stadt Düsseldorf die erneute Vergabe des Auftrags an das Deutsche Rote Kreuz bekannt. Damit verbleibt die Besetzung der Fahrzeuge auch in den kommenden fünf Jahren beim DRK-Düsseldorf. Eine Verlängerung um mindestens ein weiteres Jahr ist bereits anvisiert. „Das DRK-Düsseldorf ist seit vielen Jahren im Auftrag der Landeshauptstadt für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Mit der gewonnenen Ausschreibung bleibt das gewohnt hohe Niveau des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes in Düsseldorf erhalten“, freut sich Till Nagelschmidt, Geschäftsführer Rettungs- und Einsatzdienste DRK-Düsseldorf.

Personelle Veränderung im Vorstand der Rheinmetall AG

Jörg Grotendorst, bislang Vorstand Automotive der Düsseldorfer Rheinmetall AG, hat angesichts der durch die strategische Neuausrichtung bedingten Transformation des Konzerns den Aufsichtsrat ersucht, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden.

Die Vorstandsstruktur des Konzerns wird entsprechend angepasst, um den anstehenden Herausforderungen im Zuge der strategischen Neuausrichtung zu entsprechen. Nach der Auflösung der Automotive Holding und der daraus resultierenden direkten Führung aller Divisionen durch den Vorstand wird das Gremium künftig nur noch aus drei statt bislang vier Mitgliedern bestehen: Armin Papperger, als Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall AG, sowie die Vorstände Helmut P. Merch (Finanzen) und Peter Sebastian Krause (HR).

Als maßgeblich für seine Entscheidung bezeichnete Jörg Grotendorst die vom Aufsichtsrat und seinen Vorstandskollegen geteilte Einschätzung, dass eine auf der alten Gliederung in die Unternehmensbereiche Defence und Automotive beruhende Teilung der Verantwortung vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung nicht mehr sinnvoll ist. Man sei sich einig darin, dass es nun schlanker und agiler Führungsstrukturen bedürfe, um die aus dem alten Unternehmensbereich Automotive hervorgegangenen Divisionen Sensors and Actuators und Materials and Trade noch enger an die drei Divisionen des ehemaligen Rüstungsbereiches anzubinden und hierbei insbesondere den angestrebten Technologietransfer zwischen allen Divisionen zu realisieren.

Der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger und seine Kollegen Helmut P. Merch und Peter Sebastian Krause wie auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ulrich Grillo, danken Herrn Grotendorst für geleistete Dienste und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg.

Podcastfolge 48

Heute (23.04.) berichten wir aus der Düsseldorfer Kreativ- und Kulturwirtschaft – ein Wirtschaftssektor mit „Wums“. Einige bundesweite Zahlen haben wir Ihnen mitgebracht: 174 Milliarden EUR Umsatz, 260.000 Unternehmen, über 670.000 EUR Umsatz pro Unternehmen, 1.835.278 Millionen Gesamterwerbstätige und eine Bruttowertschöpfung von 106,4 Mrd. EUR.

https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Im Expertentalk erfahren wir heute, was die Düsseldorfer Politik JETZT machen muss und warum die Künstler trotz allem hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Außerdem klären wir in unserem Podcast, ob wir Alle programmieren können müssen und wir erfahren, dass unsere Unternehmen im Themenbereich „Homeoffice“ ganz weit vorne sind. Damit Sie nichts verpassen, gibts auch die wichtigsten Termine für Unternehmer, Entscheider und Führungskräfte. Und Michael Grütering (Foto), Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, zieht ein Bilanz des gestrigen Girls’ + Boys Day.

Den Wirtschaftspodcast aus unserer Stadt, den ältesten und werbefreien Business-POD aus Düsseldorf, gibts auf Ihrem Lieblings-Podcatcher (Stichwort: „Düsseldorfer Wirtschaft“) und natürlich auch dort, wo es die besten PODs gibt: auf www.unternehmerschaft.de. Lassen Sie uns ein Like da und empfehlen Sie uns bitte weiter in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken. Wir freuen uns auch auf Ihre Themenvorschläge unter l.schelig@unternehmerschaft.de.

ElectronicPartner zieht positives Messe-Fazit

Die virtuelle ElectronicPartner Jahresveranstaltung endete am 21. April 2021 mit durchgehend hohen Besuch- und Klickraten, viel positiver Resonanz und einem großen Ordervolumen. Vierzehn Tage lang präsentierte die Verbundgruppe ein breites, digitales Messe-Angebot.

„Eine virtuelle Messe muss ihren Teilnehmern zentrales Fachwissen anbieten und wichtige Neuigkeiten präsentieren sowie einen aktiven Austausch ermöglichen – und das in einer Form, die es auch unter außergewöhnlichen Umständen erlaubt, maximal partizipieren und profitieren zu können. Diesem Ziel konnten wir gerecht werden“, ist Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, überzeugt. Über verschiedene digitale Formate haben Aussteller und Mitarbeiter der Kooperation genau die Inhalte kommuniziert, die Fachhändler jetzt brauchen, um notwendige Weichen für ihre erfolgreiche, unternehmerische Zukunft zu stellen.

Durch eine breite zeitliche Verfügbarkeit von Angeboten und Ansprechpartnern wurde die Teilnahme an der digitalen Messe deutlich vereinfacht. So konnten möglichst viele Verbundgruppenmitglieder gezielt das für sie wichtige Wissen abrufen. Ihnen stand innerhalb der hauseigenen B2B-Plattform INFONET ein spezieller Messebereich mit geballter Themenauswahl zur Verfügung, sowohl auf klassischem Weg zum Nachlesen als auch in weiteren Formaten wie Videopodcasts, On-Demand Webinaren und terminierten Webinaren. Die wichtigsten Hersteller der Branche haben sich und ihre Produkthighlights in innovativen Markenwelten präsentiert, die jederzeit unabhängig von Zeit und Raum besucht werden konnten und auch nach der Messe weiterhin für die Händler einsehbar sind. In rund 180 Webinaren vermittelten Referenten Hintergrundwissen zu Produkten und Vermarktungsstrategien. Die Teams aus der ElectronicPartner Zentrale nutzten dieses Format, um in den Austausch mit den Mitgliedern zu treten. Außerdem gab es verschiedene Round-Table-Veranstaltungen: zu Marketing-Themen, zur Weiterentwicklung der Campus-Plattformen, zu Recruiting-Trends und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Zentrale und vielem mehr.

Die MEDIMAX Franchisepartner erwartete außerdem eine eigene virtuelle Unternehmertagung innerhalb des Messebereichs. Hier erhielten sie via Video-Podcasts Informationen aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Controlling sowie alles Wissenswerte rund um das neue Corporate Designs der Marke MEDIMAX.

Von den ersten Vorbereitungen im Sommer 2020 bis zu ihrem Abschluss bewertet Friedrich Sobol die virtuelle Jahresveranstaltung als vollen Erfolg: „Unsere Teams und die Partner aus der Industrie haben einen großartigen Job gemacht! Sie haben eine Umgebung geschaffen und mit Inhalten gefüllt, die es den Händlern auch in der jetzigen Zeit ermöglicht, einen effektiven Zugang zu notwendigen Informationen zu erhalten – und zwar dort, wo sie sich zuhause fühlen und intuitiv navigieren können: in unserem INFONET.“ Auch wenn die Teilnahme an Live-Workshops nicht immer für jeden möglich war, haben die hohen Zugriffszahlen bei On-Demand-Webinaren gezeigt, dass die richtigen Themen und Inhalte angeboten wurden. Friedrich Sobol fasst zusammen: „Insgesamt haben wir eine hohe Akzeptanz für diese neue Form der Messeveranstaltung bei den Mitgliedern erlebt und verzeichnen zudem sehr gute Ordertätigkeiten. Und auch das positive Feedback zu unserem Messe-at-Home-Party-Paket mit Düsseldorfer Spezialitäten hat uns sehr gefreut.“

ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol freut sich über die erfolgreiche Bilanz der ersten virtuellen Jahresveranstaltung.