Gerresheimer auf dem Wachstumspfad

Die Gerresheimer AG hat im dritten Quartal 2021 das Umsatzwachstum weiter beschleunigt. „Das dritte Quartal belegt erneut, dass unsere Wachstumsstrategie erfolgreich ist. Die starke und weiter steigende Nachfrage nach unseren innovativen und nachhaltigen Lösungen zeigt, dass unsere Transformation greift. Als innovativer Lösungs- und Plattformanbieter sind wir ein starker Partner für unsere Biotech-, Pharma- und Kosmetikkunden. Unser breites Portfolio an High Value Solutions, Devices und Produkten ist einzigartig. Zusätzlich bietet unser globaler Footprint ein starkes Fundament“, sagte Dietmar Siemssen, CEO der Gerresheimer AG. „Das Jahr 2021 wird den Erfolg unserer Wachstumsstrategie insgesamt klar bestätigen.“

Im dritten Quartal 2021 hat die Gerresheimer AG einen Konzernumsatz von 382 Mio. Euro erzielt. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahresquartal organisch um 10,0 Prozent gewachsen, im Kerngeschäft um 9,8 Prozent. In den ersten neun Monaten ist das Unternehmen im Kerngeschäft organisch um 6,9 Prozent gewachsen. Der Geschäftsbereich Plastics & Devices legte im dritten Quartal 2021 organisch um 8,0 Prozent zu. Die Nachfrage nach vorfüllbaren Spritzen war hoch. Außerdem wuchs das Geschäft mit Kunststoffverpackungen sowie das Engineering- und Werkzeuggeschäft. Der organische Umsatz im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ist um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Pharmageschäft profitierte dabei vor allem von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach unseren Lösungen für Biotech-Medikamente. Positiv wirkte auch die gestiegene Nachfrage nach Lösungen für Kosmetik.

Im Kerngeschäft belief sich das Adjusted EBITDA auf 79 Mio. Euro. Die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft erreichte 20,9 Prozent. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres betrug die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft 21,1 Prozent. Die Kosten für Rohstoffe wie Kunststoffgranulat, Strom und Gas sind in den letzten Monaten weiter deutlich angestiegen. Dieser Inflation bei den Produktionskosten steuert Gerresheimer mit angemessenen und kurzfristig wirksamen Maßnahmen entgegen.

Das bereinigte Konzernergebnis lag im dritten Quartal bei 32 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug organisch 1,01 Euro, ein Wachstum von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres belief sich das organische Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie auf 16,3 Prozent.

Gerresheimer bestätigt erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie seinen mittelfristigen Ausblick. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit Blick auf das organische Umsatzwachstum am oberen Ende der angekündigten Spanne erreichen wird, während sich die Adjusted EBITDA-Marge am unteren Ende einfinden wird. Unabhängig von den steigenden Rohstoff- und Energiekosten ist das Unternehmen im Begriff, seine absoluten Ziele für das Adjusted EBITDA zu erreichen.

C&A baut Innovationsfabrik in Mönchengladbach

C&A, die ja bekanntlich ihren Sitz in unserer Stadt hat, will die eigene Produktkompetenz ausbauen und startet dafür im Herbst eine eigene Innovationsfabrik. So entsteht die “Factory for Innovation in Textiles” (FIT) in Mönchengladbach. Der Fokus liegt auf einer innovativen Technologie, CO2-neutraler Produktion und nachhaltigerer Mode. Die neue Idee entsteht in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein, der Textilakademie NRW, der Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie, der Aachener Universität und einigen Start-Up-Unternehmen zusammen. “Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Maßstäbe in der Textilherstellung und -konfektion setzen. Wir freuen uns sehr, wieder im Herzen Europas zu produzieren. ‘C&A‘s FIT’ wird die Digitalisierung von Prozessen mit Nachhaltigkeit verbinden und damit neue Standards für die weltweite Produktion schaffen”, sagt C&A-Chefin Giny Boer in einem Journalistengespräch.

Keine kostenfreie Tests mehr! Was Sie jetzt wissen müssen

Ab sofort müssen wir für einen Corona-Schnelltest bezahlen. Für Ungeimpfte wird es jetzt schwieriger und auch teurer. Die Apotheker schätzen, dass jeder Test rund 20 EUR kosten wird. Zwei Anbieter in NRW haben bereits erklärt, den Test für knapp 15 EUR anbieten zu wollen. Die genaueren PCR-Tests sind schon länger nicht mehr kostenlos und kosten rund 60 EUR, teilweise auch knapp 70 EUR. Alle Düsseldorfer Testzentren gibts auf der interaktiven Karte unter www.unternehmerschaft.de (beim Smartphones nach unten scrollen; bei PC und Tablet in der rechten Spalte).

FAQ des NRW-Gesundheitsministeriums

FAQ des Bundes-Gesundheitsministeriums 

Online: Digi-Sprechstunde für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann bietet zusammen mit den Qualifizierungsberatungen der Agenturen für Arbeit, Mettmann und Düsseldorf, dem Innovationsnetzwerk Düsseldorf und Kreis Mettmann, der Handwerkskammer Düsseldorf und der IHK zu Düsseldorf für Inhaber*innen von kleinen- oder mittelständischen Unternehmen eine Sprechstunde zum Thema Digitalisierung und öffentliche Förderprogramme an. Im Rahmen dieser einstündigen Sprechstunde besteht die Möglichkeit, wertvolle Informationen zu Inhalten, Anspruchsvoraussetzungen und Konditionen der einzelnen Förderprogramme zu erhalten. Gerade für Kleinst- und Kleinbetriebe sind die finanziellen Unterstützungsleistungen besonders attraktiv! Bitte, hier klicken!

Start-Ups: Interessierte beim “NEXT Award Düsseldorf” ausgezeichnet

Die Teams von “Touchboard” und “detective solutions” konnten sich bei der Prämierungsfeier des “NEXT Award Düsseldorf” im Henkel-Saal durchsetzen und wurden von Bürgermeister Josef Hinkel ausgezeichnet. Gründungsinteressierte, die eine Geschäftsidee haben und diese umsetzen wollen, konnten an diesem neuen Wettbewerb teilnehmen. In fünf Pitches stellten die Teilnehmenden ihre Geschäftsidee vor.

Die sechsköpfige Expertenjury kürte daraufhin Anton Brams, Sergej Nejman und Philip Mewes (nicht anwesend) von “Touchboard” zu den Siegern in der Kategorie “Bestes Geschäftsmodell” – sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 10.000 Euro für die Gründung des eigenen Start-ups. In der Kategorie “Bester Pitch” – ermittelt durch ein Publikumsvoting – überzeugten Maxim Perl, Maximilian Faschan und Philipp Müller von “detective solutions”. Sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 3.000 Euro.

Die Ideen, die in den fünf Pitches vorgestellt wurden, reichten von einem digitalen Berater für Prozessautomatisierung (Panos.AI) über ein All-in-One-Eingabegerät (Touchboard) bis hin zur Unverpackt-Lieferung (Glasbote). Beim Pitch von “detective solutions” ging es um eine Big Data Analysis Plattform und bei “egister” um ein Everybody Relationship Management System.

Zur Expertenjury gehörten Jonas Pauly, Senior Investment Manager bei Henkel, Selina Eberhard, Communications Lead NRW bei Siemens, Thomas Jarzombek, Mitglied des Bundestags und Beauftragter des BMWi für digitale Wirtschaft und Start-ups und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, B.J. Park, Founding Partner bei neoteq ventures, und Dr. Christian Schwarz, Gründer von Numaferm. Dr. Alex von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Sabrina Herrmann (Siemens) und Dr. Robert Günther (Henkel) gehörten ebenfalls zur Jury, konnten aber nicht an der Prämierungsfeier teilnehmen.

Im Rahmen des Wettbewerbs gab es die Möglichkeit, an drei Workshops teilzunehmen, um die eigene Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Hierbei wird das Business Model Canvas (BMC) als Methode eingesetzt, um das Geschäftsmodell zu visualisieren und zu testen, ob dieses auch unternehmerisch sinnvoll ist. Der Wettbewerb “NEXT Award Düsseldorf” wurde in diesem Jahr erstmalig von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgerichtet.

Hintergrund:

Business Model Canvas (BMC)
Es handelt sich um eine Methode, die Start-ups bei der Entwicklung und Überarbeitung innovativer und komplexer Geschäftsmodelle unterstützt. Die ursprüngliche Idee stammt von dem Schweizer Unternehmer, Dozent und Autor Alexander Osterwalder. Viele Experten sind mittlerweile der Meinung, dass das Business Model Canvas den veralteten Business Plan vollständig ersetzen kann.

Foto: Lübke

Der neue “DIGI Talk Ausbildung”

Wenn aus Lässigkeit Nachlässigkeit wird, ist die Zeit reif, den eigenen Auftritt einmal auf den Prüfstand zu stellen. Das mobile Arbeiten stellt uns vor ganz neue Herausforderungen, die wir mit guten Umgangsformen gegenüber uns selbst und den anderen souverän meistern können. Voraussetzung dafür ist ein positives Mindset und verantwortungsvolle Planung. Werden Sie als Ausbildende die vorbildliche Leitfigur.

Termin: Mittwoch, 16 Uhr, hier: hier bitte klicken

Digital, informell, jederzeit: Das neue Feedbacktool von Henkel

Einmal im Jahr fürs Feedbackgespräch zu den Vorgesetzten – so ist es in vielen Unternehmen noch immer üblich. Doch nicht immer erzielt das erteilte Feedback seine volle Wirkung. Im schlimmsten Fall fühlen sich die Mitarbeiter:innen persönlich kritisiert oder ungerecht behandelt. Was in der Arbeitswelt von heute zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist informelles Feedback – also Feedback, das spontan auf dem kurzen Dienstweg gegeben wird, somit direkter und weniger hierarchisch ist. Henkel hat beispielsweise mit einem digitalen Feedbacktool eine solche Möglichkeit geschaffen, schnell, unkompliziert und jederzeit positives Feedback einzuholen und zu erteilen.

Konstruktives Feedback als Werkzeug für persönliche und berufliche Entwicklung

In einer immer komplexer werdenden Welt sind lebenslanges Lernen und stetige Weiterentwicklung essenzielle Bedingungen für unternehmerischen und persönlichen Erfolg. Fachliches Wissen wird wichtiger denn je, ändert sich aber mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sich Technologien und Märkte ändern. Und auch den sogenannten Soft Skills wie Problemlösefähigkeit und Kommunikation kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Ein Kulturwandel zeichnet sich ab. Um mit ihm mithalten und sich entsprechend persönlich wie beruflich weiterentwickeln zu können, ist eine offene Feedback- und Fehlerkultur ein wichtiger Faktor – denn sie hilft dabei, eine neue Perspektive einzunehmen, eigene Stärken und Schwächen zu identifizieren sowie Fehler besser zu reflektieren. Allerdings: Sowohl Feedback zu erhalten als auch Feedback zu geben, ist oft mit Hemmungen verbunden. Was denken andere über uns und was werden sie sagen? Wie sollen die eigenen Gedanken und Einschätzungen transportiert werden? Auch, wenn es nicht immer leicht ist: Konstruktives Feedback lebt genau von diesem Perspektivwechsel und ist – richtig gegeben – ein sehr gutes Werkzeug für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Gute Feedback- und Fehlerkultur wichtig für den Unternehmenserfolg

Auch für den Erfolg eines Unternehmens ist eine gute Feedback- und Fehlerkultur entscheidend. Wo Fehler zugelassen und offen angesprochen werden können, entstehen Chancen, aus ihnen zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Und ein häufig ausgesprochenes Lob führt dazu, dass Mitarbeiter:innen sich stets in ihrem Tun bestätigt und wertgeschätzt fühlen. Es motiviert, weiter über sich hinauszuwachsen. Eine fehlerfreundliche und wertschätzende Feedbackkultur trägt also zu einer besseren Arbeitsatmosphäre bei – und sichert außerdem die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Daher ist es wichtig, im Arbeitsalltag regelmäßig Zeit und Raum für konstruktives Feedback zu schaffen. Das kann in Jour fixe-Terminen oder projektbezogen, aber immer möglichst zeitnah und direkt geschehen.

Digitales Feedbacktool: Lob erteilen mit wenigen Klicks und virtuellen Kärtchen

Bei Henkel findet der Prozess des Feedbackgebens ganzjährig statt. Als Ergänzung zu den Beurteilungsgesprächen setzt das Unternehmen ein digitales Feedbacktool ein. Über dieses können Mitarbeiter:innen sowohl von Kolleg:innen als auch Vorgesetzten Wertschätzung und direktes Feedback einholen – und zwar zu jeder Zeit. Das Feedbacktool funktioniert so: Mitarbeiter:innen schicken ausgewählten Kolleg:innen per Klick eine Feedbackanfrage. Die angefragte Person erhält dann eine E-Mail mit der Bitte, die Anfrage zu beantworten. Sie hat Gelegenheit zu schreiben, was ihr besonders gut gefallen hat. Die Wertschätzung erfolgt in Form virtueller „Kudos“-Kärtchen mit der Aufschrift „Great Job!“, „Glückwunsch“, oder „Dankeschön“, die auf der Feedback-Seite der fragenden Person angezeigt wird.

Henkel etabliert neue Feedbackkultur

Der Fokus liegt dabei ganz bewusst auf einem allzeit verfügbaren Angebot, das so unkompliziert ist, dass man es wirklich nutzt. Auf diese Weise nimmt Henkel den Kulturwandel ernst – und fördert ihn umfassend. Gerade in Zeiten mobilen oder hybriden Arbeitens, in denen physisches Zusammenarbeiten weniger wird, sind kleine Zeichen der Aufmerksamkeit besonders wichtig. Dank des Feedbacktools sind sie ohne physischen Kontakt und mit wenigen Klicks möglich. Damit etabliert Henkel eine neue Feedbackkultur. Eine Kultur, in der Feedback zur selbstverständlichen Routine wird und jederzeit angefordert oder gegeben werden kann, unabhängig von Unternehmensstrukturen und -bereichen.

Die Feedbackkultur der Zukunft

Eine moderne Feedbackkultur wird bei Henkel zum Zukunftskonzept. Denn wenn Hybrid-Modelle aus Homeoffice und Präsenzzeit im Unternehmen zum „New Normal“ werden, erschwert das auch „informelles Feedback“: Bisher boten zufällige Begegnungen in der Kaffeeküche oder der Small Talk vor Beginn eines Meetings die Chance, Lob zu äußern oder auch Anregungen zu geben. Mit den virtuellen Kudos-Karten kann man Kolleg:innen ganz einfach mal loben. Digitale Feedbacktools ermöglichen einen Austausch, der unkompliziert, unabhängig von Zeit und Raum und trotzdem direkt und emotional ist. Indem Henkel die Hürden, Feedback zu geben, senkt, erhöht das Unternehmen gleichzeitig die Motivation und schafft die Grundlage für weitere Veränderungen. Die Zufriedenheit steigt und der Kulturwandel schreitet voran – Schritt für Schritt, Feedback für Feedback.

Quelle: https://www.henkel.de/spotlight/2021-10-05-konstruktive-kritik-erwuenscht-so-gelingt-eine-offene-feedbackkultur-1344464

Metro in Düsseldorf feiert “unabhängige Unternehmen”

Zum 6. Mal in Folge begeht METRO am 12. Oktober in 23 teilnehmenden Ländern den jährlichen Own Business Day. Dabei ruft der Großhändler jeden 2. Dienstag im Oktober die Öffentlichkeit dazu auf, unabhängige Unternehmer zu unterstützen und ihre Arbeit zu würdigen. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Lockdowns erinnert der diesjährige Own Business Day vor allem an die Resilienz und Relevanz unabhängiger Unternehmen, die den Alltag vieler Menschen bereichern. Die Illumination lokaler Wahrzeichen mit den Namen ausgewählter unabhängiger Unternehmen in Düsseldorf und 6 weiteren Städten in Europa und Asien soll eine klare Botschaft der Unterstützung an die Öffentlichkeit senden. Darüber hinaus sind am 12. Oktober verschiedene Veranstaltungen und Sonderangebote sowie Geschenke für METRO Kunden geplant.

Ob der kleine Blumenladen um die Ecke, das gemütliche Café nebenan oder das traditionelle Restaurant, das bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist – unabhängige Unternehmer haben in den letzten rund 2 Jahren stark unter den Lockdowns und COVID-Restriktionen gelitten. Auch musste die Gesellschaft auf sie und das sozial Verbindende ihrer Tätigkeit verzichten, sowie auf die Freude, die mit einem Besuch im Café oder Restaurant verbunden ist. Der Own Business Day 2021 steht daher unter dem Motto „Ohne Euch macht’s keinen Spass!“ und soll daran erinnern, dass die bewusste Entscheidung, am 12. Oktober und danach in diesen Geschäften einzukaufen oder zu essen, für das Überleben und die Erhaltung dieser Betriebe entscheidend ist.

„Die letzten rund 2 Jahre haben uns noch einmal besonders vor Augen geführt, was für eine wichtige Rolle inhabergeführte Restaurants, Bars und Cafés, aber auch die kleinen unabhängigen Händler in unserem Alltag spielen. Sie sind nicht nur der Schlüssel für lebendige und zukunftsfähige Innenstädte – sie stärken unser soziales Miteinander und sind ein Garant für die Vielfalt auf unseren Straßen“, sagt Dr. Steffen Greubel, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. „Daher ist es uns ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit konsequent und bei jeder Gelegenheit auf diese Selbstständigen aufmerksam zu machen, sie in jeglicher Hinsicht zu unterstützen, sie zu feiern und ihnen Danke zu sagen. Grad in diesen herausfordernden Zeiten
ist dies wichtiger denn je.“

Am Own Business Day 2021 werden wieder farbenfrohe Illuminationen in Düsseldorf, dem Heimatort der METRO, Pakistan sowie in weiteren europäischen und asiatischen Städten – etwa Zagreb, Warschau, Krakau, Kattowitz und Posen – leuchten. So wird in Düsseldorf erneut ab dem 9. Oktober der Rheinturm mit Namen von 50 selbstständigen Düsseldorfer Unternehmen beleuchtet, um so ein starkes Zeichen zu setzen. Auch die Zentrale der METRO AG wird sich an der Illumination beteiligen, indem ausgewählte Firmennamen angestrahlt werden. Der Kö-Graben und seine Umgebung in Düsseldorf werden zu den Feierlichkeiten mit besonderen Dekorationen geschmückt.

Zudem ist in den Ländern, in denen METRO vertreten ist, eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten geplant. So lädt METRO Deutschland beispielsweise 35 seiner Kunden zu einem exklusiven Kochevent mit dem Sternekoch Tim Raue ein. MAKRO Portugal nimmt an der kulinarischen Veranstaltung „Rota dos Sabores da Baía“ in Seixal als offizieller Sponsor
und Lieferant teil, um lokale Restaurants zu fördern, die regionale Küche unterstützen. METRO Rumänien wird diesen besonderen Tag mit insgesamt 22 Neueröffnungen von LaDoiPasi-Läden begehen. LaDoiPasi ist ein landesweiten Lebensmittel-Franchisenetz, das METRO Rumänien für lokale Unternehmer ins Leben gerufen hat.

Ein weiteres Highlight: METRO richtet erneut eine politische Diskussionsrunde in Düsseldorf aus, in diesem Jahr mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, lokalen unabhängigen Unternehmern sowie mit ausgewählten Experten. Statt „business as usual“ ist es jetzt an der Zeit, neue Ideen zu fördern und umzusetzen. Die Gastro-Branche hat während der Pandemie ihr Innovationspotenzial unter Beweis gestellt. Ziel des Abends ist es, über politische Rahmenbedingungen und staatliche Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren, die notwendig sind, damit die Branche langfristig wachsen kann und ihre Rolle als Motor der Vielfalt in den Innenstädten gefördert wird. Die jüngst veröffentlichte Studie „Innenstadtinitiative“ der METRO AG und des Instituts für Handelsforschung, IFH Köln, hat die Schlüsselrolle der Gastro-Branche für die Attraktivität der Innenstädte und die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Politik, Handel und Kultur deutlich gemacht.

Präsident Kirchhoff: „Ampel-Koalition muss beweisen, dass sie zu einer grundlegenden Modernisierung des Landes fähig ist“

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben mit Blick auf die Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP einen verbindlichen Grundkonsens für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland gefordert. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, erklärte am Freitag in Düsseldorf, für Deutschland stehe in den nächsten vier Jahren extrem viel auf dem Spiel. Die Bewältigung der großen Zukunftsfragen von Klimaschutz, Digitalisierung, Alterung der Gesellschaft sowie die Sicherung von Wohlstand und Arbeitsplätzen verlangten nach einer absoluten Kraftanstrengung und einem schlüssigen Gesamtkonzept. „Ich traue das auch einer Ampel-Koalition durchaus zu“, sagte Kirchhoff. Angesichts der Wahlprogramme von SPD und Grünen sei dies jedoch alles andere als ein Selbstläufer. Umso mehr müssten die Ampel-Sondierer nun den Beweis antreten, dass sie gemeinsam wirklich zu einer grundlegenden Modernisierung des Landes fähig seien. „Was wir jetzt nicht brauchen sind Formel-Kompromisse, sondern konkrete Weichenstellungen, die mit Entschlossenheit und Tempo umgesetzt werden“, betonte Kirchhoff.

Eine neue Bundesregierung muss sich nach Worten des NRW-Unternehmerpräsidenten bewusst sein, dass die digitale und nachhaltige Transformation nur mit der großen Innovationskraft und massiven Investitionen der privaten Wirtschaft gelingen kann. „Wer hier auf Staatsgläubigkeit setzt, wird scheitern“, betonte Kirchhoff. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur, von Smarten Netzen und neuen Speichertechnologien sowie der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft müsse in erster Linie marktwirtschaftlich organisiert werden. Dies wiederum vertrage sich in keinster Weise mit neuen Belastungen bei Steuern und Abgaben oder Verboten für die Unternehmen. „Deshalb muss auch der wahlkampfgetriebene Überbietungswettbewerb von SPD und Grünen für neue soziale Wohltaten ein Ende haben“, forderte Kirchhoff. Der SPD traue er durchaus zu, dass sich die Partei auf ihre starken industriepolitischen Wurzeln besinne und der Industrie im Erneuerungs- und Modernisierungsprozess des Landes den Rücken stärke. An die Grünen appellierte er dafür zu sorgen, dass der Weg der Wirtschaft in die Klimaneutralität nicht mit steuer- und sozialpolitischen Hindernissen gefährdet werde.

Rheinmetall gewinnt mit Magnetventilen Aufträge im mittleren zweistelligen Mio EUR-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG hat weitere strategisch bedeutsame Aufträge großer Automobilhersteller zur Lieferung von Schubumluftventilen der neuesten Generation erhalten. Für eine besondere Applikation des Turbo Bypass Valve Gen. 6, welches bei Turbomotoren Anwendung findet, verzeichnet Rheinmetall nun Abrufe im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich aus China und aus Lateinamerika.

Damit baut das Unternehmen seine Position als Weltmarktführer im Produktsegment Magnetventile weiter aus. Insgesamt wickelt das Unternehmen mit dieser kundenspezifischen Applikation des Schubumluftventils aktuell Projekte mit über 13 Millionen bestellten Komponenten und einem Gesamtauftragswert im hohen zweistelligen Millionenbereich ab.
Nach einem Pilotprojekt sowie dem Erstauftrag eines renommierten internationalen OEM für die spezifische Applikation bestellte nun ein großer chinesischer Autobauer 6,5 Millionen des Magnetventils in dieser kundenspezifischen Ausführung. Die Produktion der Teile wird „local for local“ in der Produktionsstätte in Kunshan (Großraum Shanghai) erfolgen. Der Auftrag hat eine Laufzeit von 2024 bis 2029. Hier handelt es sich zudem um den chinesischen Erstauftrag für das Ventil der neuesten Generation. Aktuell setzen bereits rund vierzig Automobilhersteller in China die Schubumluftventile aus dem Portfolio von Rheinmetall ein.

Zusätzlich beauftragte ein namhafter Automobilhersteller aus Lateinamerika das Unternehmen mit der Lieferung von 2 Millionen Turbo Bypass Valves dieser besonderen Applikation für den USMCA-Markt. Die Produktion soll voraussichtlich im Werk Niederrhein in Neuss erfolgen, wobei der Auftrag eine Laufzeit von 2024 bis 2030 hat. Die Ventile werden an Abgasturboladern oder im Luftkanal von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren oder Hybridantrieben eingesetzt.

Schubumluftventile sorgen nach einem Lastwechsel bei aufgeladenen Motoren dafür, dass die Drehzahl am Turbolader nicht absinkt und die Leistung unverzüglich wieder zum Beschleunigen bereitsteht. Die georderte sechste Generation des Magnetventils (Pierburg Turbo Bypass Valve Gen. 6) zeichnet sich durch besonders schnelle Öffnungszeiten aus und verbindet dies mit geringem Gewicht und kleiner Dimensionierung.

Da die neue Generation des Magnetventils mit diesen Merkmalen eine hohe Effizienz des Turboladers ermöglicht und gleichzeitig Bauraumvorteile bietet, wird sie aktuell weltweit nachgefragt. Zuletzt hatte ein namhafter amerikanischer Hersteller von Turboladern 1,5 Millionen dieser Magnetventile bestellt, die ab 2023 im Werk in Neuss gefertigt werden.