Messe bereit für Neustart

Es geht wie­der los: Der CARAVAN SALON Düs­sel­dorf, die Welt­leit­mes­se für Rei­se­mo­bi­le und Cara­vans, wird vom 4. bis 13. Sep­tem­ber 2020 die Wie­der­auf­nah­me des Mes­se­be­triebs am Stand­ort Düs­sel­dorf mar­kie­ren. Nach dem Lock­down im Früh­jahr kön­nen Fach­mes­sen und Fach­kon­gres­se in NRW seit dem 31. Mai 2020 unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen wie­der statt­fin­den. Als wei­te­re Düs­sel­dor­fer Ver­an­stal­tun­gen ste­hen die Medi­zin­tech­nik­mes­sen MEDICA und COMPAMED (16.–19.11.), das Indus­trie-Arma­tu­ren-Event VALVE WORLD EXPO (01.–03.12.) sowie das Mes­se-Duo für Draht, Kabel und Roh­re, wire und Tube (07.–11.12.), an.

Wolf­ram Niko­laus Die­ner, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung

Das Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­kon­zept für das Düs­sel­dor­fer Mes­se­ge­län­de ermög­licht, dass rele­van­te Bran­chen­platt­for­men unter größt­mög­li­chem Schutz von Aus­stel­lern, Besu­chern, Part­nern und Mit­ar­bei­tern statt­fin­den kön­nen. Es stellt die erfor­der­li­chen Gesund­heits­vor­keh­run­gen, Hygie­ne­maß­nah­men und Abstands­re­geln sicher und beinhal­tet sowohl Maß­nah­men zum Per­so­nen­zahl- und Flä­chen­ma­nage­ment als auch hygie­ni­sche, tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men, die die Lan­des­re­gie­rung für den Betrieb von Kon­gres­sen und Mes­sen auf­ge­stellt hat. Grund­la­ge bil­det die aktu­el­le Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des NRW.

Zugleich unter­stüt­zen die suk­zes­si­ven inter­na­tio­na­len Rei­se­lo­cke­run­gen die Wie­der­auf­nah­me des Mes­se­be­triebs. Nach den ers­ten Grenz­öff­nun­gen inner­halb Euro­pas hebt die deut­sche Bun­des­re­gie­rung seit dem 1. Juli 2020 schritt­wei­se die Beschrän­kun­gen für Ein­rei­sen aus Dritt­staa­ten auf. Sol­che Initia­ti­ven kom­men vor allem den Düs­sel­dor­fer Welt­leit­mes­sen zugu­te, die sich durch eine beson­ders hohe Inter­na­tio­na­li­tät aus­zeich­nen. 2019 lag die­se bei 73,4 Pro­zent bei Aus­stel­lern und 37,1 Pro­zent bei Besu­chern.

Wich­ti­ger Schritt für die Wirt­schaft„Ich begrü­ße, wie ver­ant­wor­tungs­voll die Mes­se mit dem The­ma Infek­ti­ons­schutz umgeht und alle Vor­keh­run­gen dafür trifft, dass ein siche­rer Mes­se­be­trieb auch in Coro­na­zei­ten mög­lich ist“, betont Tho­mas Gei­sel, Ober­bür­ger­meis­ter der Lan­des­haupt­stadt und Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­rats der Düs­sel­dor­fer Mes­se­ge­sell­schaft. „Die Mes­se lie­fert mit ihrem Kon­zept die Basis für den Neu­start, den die Wirt­schaft drin­gend braucht. Ihre Welt­leit­mes­sen sind dafür unab­ding­bar. Dies gilt nicht nur für Aus­stel­ler und Besu­cher aus aller Welt, son­dern auch für die zahl­rei­chen Betrie­be aus Hand­werk, Mes­se­bau, Trans­port, Gas­tro­no­mie, Hotel­le­rie und Ein­zel­han­del, die von den Ver­an­stal­tun­gen pro­fi­tie­ren.“ Allein das Düs­sel­dor­fer Mes­se- und Kon­gress­we­sen indu­ziert laut einer Stu­die des Münch­ner ifo-Insti­tuts deutsch­land­weit jähr­lich rund 2,98 Mil­li­ar­den Euro an Umsät­zen (in Düs­sel­dorf: 1,66 Mil­li­ar­den Euro), sichert 27.692 Arbeits­plät­ze (in Düs­sel­dorf: 16.664) und führt zu steu­er­li­chen Mehr­ein­nah­men von 567 Mil­lio­nen Euro (in Düs­sel­dorf: 36,3 Mil­lio­nen Euro). Ein Drit­tel aller Hotel­über­nach­tun­gen gehen auf die Mes­sen zurück.

Wolf­ram N. Die­ner, seit 1. Juli 2020 Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Mes­se Düs­sel­dorf, hebt ins­be­son­de­re die Bedeu­tung für die aus­stel­len­den Indus­tri­en her­vor: „Alle Zei­chen ste­hen auf Auf­bruch. Unter­neh­men benö­ti­gen jetzt Platt­for­men, um sich und ihre Inno­va­tio­nen zu prä­sen­tie­ren, zu netz­wer­ken und gemein­sam die Wei­chen für die Zukunft zu stel­len. Mit unse­ren Welt­leit­mes­sen schaf­fen wir hier­für bes­te Vor­aus­set­zun­gen. Unse­re Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­stan­dards sor­gen dafür, dass die Sicher­heit und Gesund­heit unse­rer Aus­stel­ler, Besu­cher, Part­ner und Mit­ar­bei­ter best­mög­lich geschützt wer­den. Wir sind bereit.“

Detail­lier­tes Kon­zept auf Basis bewähr­ter Maß­nah­menGrund­sätz­lich gel­ten auf den Ver­an­stal­tun­gen auf dem Düs­sel­dor­fer Mes­se­ge­län­de die offi­zi­el­len Abstands- und Hygie­ne­ge­bo­te, deren Ein­hal­tung auch jedem Ein­zel­nen obliegt – so wie im öffent­li­chen Bereich und im Ein­zel­han­del. Dazu gehört, einen Abstand von min­des­tens 1,5 Metern zu hal­ten, für die eige­ne Hand­hy­gie­ne zu sor­gen, eine Mund-Nase-Bede­ckung zu tra­gen, die Nies­eti­ket­te ein­zu­hal­ten und auf Begrü­ßungs­ri­tua­le wie Hand­schlag zu ver­zich­ten. Bei Bedarf erfolgt eine Aus­ga­be von Mund-Nase-Bede­ckun­gen in den Ein­gän­gen und auf dem Gelän­de durch das Ser­vice­per­so­nal.

Alle kom­men­den Ver­an­stal­tun­gen am Stand­ort Düs­sel­dorf wer­den eine Per­so­nen­be­gren­zung auf­wei­sen, damit der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den kann: Tickets sind daher limi­tiert und grund­sätz­lich aus­schließ­lich online ver­füg­bar, Besu­cher müs­sen sich beim Erwerb regis­trie­ren. Beim Betre­ten der Ver­an­stal­tungs­flä­chen wer­den sie dadurch zah­len­mä­ßig erfasst. Gleich­zei­tig wer­den die Bestim­mun­gen der Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des NRW über die Rück­ver­folg­bar­keit aller anwe­sen­den Per­so­nen ein­ge­hal­ten und umge­setzt.

Kon­kre­te Maß­nah­men im lau­fen­den Mes­se­be­trieb

Über­all dort, wo sich War­te­schlan­gen bil­den, machen Boden­mar­kie­run­gen auf die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands auf­merk­sam. Hier und auf allen All­ge­mein­flä­chen ach­ten Mit­ar­bei­ter der Mes­se Düs­sel­dorf und des Ord­nungs­diens­tes dar­auf, dass die­ser ein­ge­hal­ten wird. Dies geschieht vor Ort und über vor­han­de­ne Video­sys­te­me. Auf den Stän­den der Aus­stel­ler erfolgt dies durch deren Mit­ar­bei­ter. Um Weg­kreu­zun­gen mög­lichst zu ver­mei­den, sol­len alle Wege ana­log zum Stra­ßen­ver­kehr in Lauf­rich­tung rechts genutzt wer­den. Alle Türen – außer Brand­schutz­tü­ren – ste­hen weit offen und sind berüh­rungs­los pas­sier­bar.

Auf dem gesam­ten Gelän­de wird Des­in­fek­ti­ons­mit­tel zur Ver­fü­gung gestellt; an den Stän­den sind hier­für die Aus­stel­ler ver­ant­wort­lich. Alle Bezahl­vor­gän­ge erfol­gen nach Mög­lich­keit bar­geld­los. Daher blei­ben auch alle Kas­sen geschlos­sen. Ser­vice­schal­ter, The­ken etc. erhal­ten trans­pa­ren­te Abtren­nun­gen als Hygie­neschutz. Min­des­tens zwei­mal täg­lich – je nach Besu­cher­fre­quenz auch häu­fi­ger – wer­den Dreh­kreuz­sper­ren und Ein­tritts­kar­ten­scan­ner, Ober­flä­chen von Ser­vice­schal­tern und The­ken sowie Kon­takt­flä­chen wie Tür­klin­ken etc. gerei­nigt.

In den Sani­tär­an­la­gen rich­tet sich die maxi­ma­le Per­so­nen­zahl nach der Anzahl der geöff­ne­ten WCs und Uri­na­le. Dabei erfolgt die Sper­rung jedes zwei­ten Uri­nals und jedes zwei­ten Hand­wasch­be­ckens; WC-Kabi­nen blei­ben ohne Ein­schrän­kung geöff­net. Um die Anzahl der Nut­zer zu kon­trol­lie­ren und die ver­stärk­te Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on von WCs, Grif­fen, Hand­wasch­be­cken und Was­ser­krä­nen in kur­zen Inter­val­len zu gewähr­leis­ten, wer­den alle Sani­tär­an­la­gen per­ma­nent mit Rei­ni­gungs­per­so­nal besetzt.

Für eine regel­mä­ßi­ge und aus­rei­chen­de Belüf­tung ist gesorgt – durch die Lüf­tungs­an­la­gen und die Vor­ga­ben an Stand­bau sowie Prä­sen­ta­ti­on der Expo­na­te: Die Men­ge der ste­tig neu ein­ge­brach­ten Luft in den Hal­len ist um ein Viel­fa­ches grö­ßer als der tat­säch­li­che Bedarf und ent­spricht der Qua­li­tät der Außen­luft. Bespre­chungs­räu­me oder Unter­ge­schos­se in mehr­ge­schos­si­gen Stän­den sind außer­dem nur in geöff­ne­ter Aus­füh­rung zuläs­sig, um sie in die Belüf­tung mit­ein­zu­be­zie­hen. Glei­ches gilt für begeh­ba­re Expo­na­te, deren Türen, Fens­ter und Dach­lu­ken dau­er­haft geöff­net sein müs­sen.

Auf den Ver­an­stal­tun­gen wird es nach wie vor Gas­tro­no­mie- und Cate­ring­an­ge­bo­te geben. Die Betrei­ber müs­sen hier­für ein eige­nes Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­kon­zept auf der Basis der Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des NRW und ihren Anla­gen erstel­len. Für die Dau­er der Coro­na-Pan­de­mie gilt ein gene­rel­les Ver­bot von Stand­par­tys bzw. Aus­stel­ler­par­tys auf dem Gelän­de. Beim Stand­bau gilt der „SARS-CoV-2-Arbeits­schutz-stan­dard“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les.

Sicher­heit für die Beleg­schaft der Mes­se Düs­sel­dorf

Auch für den Schutz der Beleg­schaft ist gesorgt: Alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter erhal­ten tex­ti­le Mund-Nase-Bede­ckun­gen; für Tätig­kei­ten im Frei­ge­län­de gibt es zusätz­lich ein Visier. Arbeits­mit­tel wer­den mög­lichst ein­zel­nen Mit­ar­bei­tern per­sön­lich zuge­ord­net – sofern die­se an Drit­te über­ge­ben wer­den müs­sen, wer­den sie zuvor gerei­nigt. Schutz­hand­schu­he müs­sen ein­ge­setzt wer­den, falls Tätig­kei­ten nicht allein mit per­sön­lich zuge­ord­ne­ten Arbeits­mit­teln aus­ge­übt wer­den oder ein unmit­tel­ba­rer Aus­tausch von Mate­ria­li­en und Gegen­stän­den nötig ist.

Bei den Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­stan­dards han­delt es sich um einen aktu­el­len Stand, der ste­tig je nach Ent­wick­lung und geän­der­ten gesetz­li­chen Vor­ga­ben ange­passt wird. Die Mes­se Düs­sel­dorf wird recht­zei­tig über etwai­ge Ände­run­gen infor­mie­ren. Wolf­ram N. Die­ner macht deut­lich: „Die Sicher­heit unse­rer Aus­stel­ler, Besu­cher, Part­ner und Mit­ar­bei­ter hat für uns immer obers­te Prio­ri­tät. Sie alle erwar­tet auf dem Düs­sel­dor­fer Mes­se­ge­län­de stets wie gewohnt ein hohes Maß an Hygie­ne, Sicher­heit sowie eine gute medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung.“

Rheinmetall: Strategischer Auftrag von internationalem Hersteller

Der Düs­sel­dor­fer Tech­no­lo­gie­kon­zern Rhein­me­tall hat mit sei­ner Auto­mo­ti­ve-Spar­te einen stra­te­gisch wich­ti­gen Auf­trag über die Lie­fe­rung von Schub­um­luft­ven­ti­len erhal­ten, die an Abgas­tur­bo­la­dern von Fahr­zeu­gen mit Ver­bren­nungs­mo­to­ren oder Hybrid­an­trie­ben ein­ge­setzt wer­den. Danach wird die Rhein­me­tall-Toch­ter Pier­burg GmbH Haupt­lie­fe­rant für die gesam­te welt­wei­te Moto­ren­pa­let­te eines nam­haf­ten süd­ko­rea­ni­schen Her­stel­lers.

Der jetzt gebuch­te Auf­trag hat ein Life­time-Volu­men von über 30 Mio­EUR. Er erging nicht zuletzt auf­grund der gelie­fer­ten Qua­li­tät im Rah­men einer bereits bestehen­den Order mit einem Anteil von 25 Pro­zent am Gesamt­be­darf des Auto­mo­bil­her­stel­lers, zu dem Pier­burg ein sehr gutes Lie­fer­ver­hält­nis auf­bau­en konn­te.

Der Pro­duk­ti­ons­start für die Kom­po­nen­ten ist 2021. Gelie­fert wird die fünf­te Pro­dukt­ge­nera­ti­on die­ses spe­zi­el­len Magnet­ven­tils. Die nun bestell­ten Kom­po­nen­ten wer­den in den Pier­burg-Wer­ken in Neuss/Deutschland sowie im chi­ne­si­schen Kunshan pro­du­ziert. Sie wer­den direkt an den Kun­den nach Süd­ko­rea gelie­fert.

Pier­burg ist bereits im Jahr 2005 in die Tech­no­lo­gie für tur­bo­ba­sier­te Schub­um­luft­ven­ti­le ein­ge-stie­gen und ist heu­te mit gro­ßem Abstand Welt­markt­füh­rer in die­sem Seg­ment. Aktu­ell zählt das Unter­neh­men welt­weit eine Viel­zahl an Her­stel­lern zu sei­nem Kun­den­stamm für die­ses Pro­dukt, dar­un­ter alle gro­ßen inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil­her­stel­ler sowie alle nam­haf­ten Pro­du­zen­ten von Tur­bo­la­dern. Allein in Chi­na bezie­hen mitt­ler­wei­le 40 Her­stel­ler ihre Schub­um­luft­ven­ti­le von Pier­burg.

Schub­um­luft­ven­ti­le sor­gen nach einem Last­wech­sel bei auf­ge­la­de­nen Moto­ren dafür, dass kein „Tur­bo­loch“ ent­steht und bewir­ken, dass das Fahr­zeug erneut unver­züg­lich beschleu­nigt wer­den kann.

EP:Fachhändler behaupten sich bei Handelsblatt-Umfrage

Die EP:Fachhändler konn­ten sich trotz Coro­na-Kri­se und Lock­down wie schon 2019 beim Han­dels­blatt-Ran­king „Bes­te Kun­den­be­ra­tung“ durch­set­zen. In der Kate­go­rie „Elek­tro-Fach­märk­te“ bele­gen sie mit der Gesamt­no­te 2,18 den ers­ten Platz vor sie­ben Wett­be­wer­bern. Damit lie­gen sie rund zehn Pro­zent über dem ermit­tel­ten Bran­chen­durch­schnitt.

Im Auf­trag des Han­dels­blatts befrag­te das For­schungs­in­sti­tut Ser­viceVa­lue über 1.000 Kon­su­men­ten zu ihren Bera­tungs­er­fah­run­gen bei Ein­zel­händ­lern und Dienst­leis­tern. Bewer­tet wur­de die Bera­tungs­qua­li­tät nach zehn Kri­te­ri­en – bei­spiels­wei­se, wie sozi­al­kom­pe­tent der Fach­be­ra­ter war oder wie gut die­ser die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se ermit­telt hat. Im Bereich Elek­tro­nik über­zeug­te die Ser­vice­leis­tung der EP:Fachhändler am meis­ten.

Die ver­gan­ge­nen Wochen haben gezeigt, dass Per­sön­lich­keit, Fle­xi­bi­li­tät und Geschwin­dig­keit alle­mal Grö­ße schla­gen. Es ist den EP:Unternehmern in bei­spiel­haf­ter Wei­se gelun­gen, die Kern­ele­men­te der Qua­li­täts­of­fen­si­ve indi­vi­du­ell umzu­set­zen: Sie sind zu loka­len Hel­den ihrer Kun­den gewor­den, indem sie schnell, krea­tiv und mit einem tief­ver­wur­zel­ten Ser­vice­be­wusst­sein gehan­delt haben“, erklärt Elec­tro­nicPart­ner Vor­stand Fried­rich Sobol (Foto) und ergänzt: „Ich habe gro­ßen Respekt vor die­ser Leis­tung und bedan­ke mich herz­lich für das Enga­ge­ment und die kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit!“

Das Ver­trau­en der Kun­den in die Elec­tro­nicPart­ner Fach­händ­ler spie­gelt sich auch in den aktu­el­len Zah­len wider: Im April und Mai 2020 erziel­ten die Händ­ler der Mar­ke EP: eine deut­li­che Absatz­stei­ge­rung bei Wei­ßer Ware und TV-Gerä­ten sowie in allen Berei­chen, die mobi­les Arbei­ten und Home­schoo­ling ermög­li­chen. Außer­dem konn­ten die Händ­ler durch ihren zuver­läs­si­gen Ser­vice und eine anhal­ten­de Waren­ver­füg­bar­keit zahl­rei­che Neu­kun­den gewin­nen. Wich­ti­ger Fak­tor hier­bei war unter ande­rem der nut­zer­freund­li­che Online­shop, den immer mehr Kon­su­men­ten für sich ent­de­cken.

Der Omnich­an­nel­an­satz – die Kom­bi­na­ti­on aus loka­ler Prä­senz und vir­tu­el­lem Geschäft – hat sich erneut als ent­schei­den­der Vor­teil des Fach­han­dels erwie­sen. Unter Ein­hal­tung aller Hygie­ne­vor­schrif­ten haben die EP:Fachhändler auch wäh­rend des Lock­downs ihre Ware bis an den Bestim­mungs­ort gelie­fert, defek­te Gerä­te aus­ge­tauscht und Arbeits­plät­ze ein­ge­rich­tet. Fried­rich Sobol freut sich, dass die­ser Ein­satz nun zusätz­lich gewür­digt wird: „Die Aus­zeich­nung des Han­dels­blatts ist eine groß­ar­ti­ge Bestä­ti­gung für die Arbeit unse­rer Mit­glie­der. Am Ende des Tages sind Ver­trau­en und Dank der Kun­den unser schöns­ter Lohn.“

Stupp setzt auf Anlagentechnik der SMS group

Stupp Cor­po­ra­ti­on hat den Auf­trag für die Erwei­te­rung ihres Spiral­rohrwerkes am Stand­ort in Baton Rouge, Loui­sia­na, USA, an die SMS group (www.sms-group.com) erteilt. Der Auf­trag setzt sich aus zwei Posi­tio­nen zusam­men: einer teil­wei­sen Moder­ni­sie­rung der Spi­ral­rohr­ma­schi­ne, um die Kapa­zi­tät der Rohr­pro­duk­ti­on zu erhö­hen, und einem neu­en UP (Unterpulver)-Nachschweißstand, der die bereits exis­tie­ren­den drei Schweiß­stän­de ergänzt. Die moder­ni­sier­te Anla­ge wird zum Jah­res­en­de 2020 ihren Betrieb auf­neh­men.

Im August 2007 kauf­te Stupp ein Spi­ral­rohr­werk bei der PWS GmbH – heu­te ein hun­dert­pro­zen­ti­ges Toch­ter­un­ter­neh­men der SMS group. Damals wur­den ins­ge­samt drei UP-Nach­schweiß­stän­de instal­liert. Das Werk nahm 2009 die Pro­duk­ti­on auf und fer­tigt Spi­ral­roh­re für Öl- und Gas-Pipe­lines im Durch­mes­ser­be­reich von 24 bis 60 Zoll und mit einer maxi­ma­len Rohr­län­ge von bis zu 24,4 Metern. Pro­du­ziert wird im Zwei-Stu­fen-Ver­fah­ren: In der ers­ten Stu­fe erfolgt die Spiral­rohrumformung und ein kon­ti­nu­ier­li­ches Heft­schwei­ßen des Roh­res in der Spiral­rohrmaschine. In der zwei­ten Stu­fe wer­den die Roh­re auf sepa­ra­ten Nach­schweiß­stän­den mit­tels UP-Schweiß­ver­fah­ren fer­tig geschweißt.

Um die Pro­duk­ti­on des Rohr­werks zu einem spä­te­ren Zeit­punkt er­höhen zu kön­nen, wur­de in der ursprüng­li­chen Pla­nung des Rohr­werks ein Platz für die Nach­rüs­tung eines wei­te­ren – vier­ten – UP-Nach­schweiß­stan­des berück­sich­tigt. Die Fun­da­men­te für die­sen Nach­schweiß­stand wur­den bereits bei der Fer­ti­gung der Fun­da­men­te für die drei Nach­schweiß­stän­de, die 2009 in Betrieb genom­me­nen wur­den, gegos­sen. Nach Prü­fung der Markt­aus­sich­ten für die kom­men­den Jah­re hat die Stupp Cor­po­ra­ti­on ent­schie­den, den vier­ten Nach­schweiß­stand im Zuge einer Moder­ni­sie­rung durch die SMS group nach­rüs­ten zu las­sen.

Die Spi­ral­rohr­an­la­ge erhält eine neue Has­pel­sta­ti­on, die höhe­re Band­ab­zugs­ge­schwin­dig­kei­ten zulässt und mit einem program­mierbaren Brems­sys­tem aus­ge­rüs­tet ist. Dadurch kann das Band zwi­schen Has­pel­sta­ti­on und Haupt­an­trieb auf Span­nung gehal­ten wer­den, sodass sich das Coil­band nicht unkon­trol­liert abwi­ckeln kann. Dabei sorgt das Brems­sys­tem dafür, dass ins­be­son­de­re bei hoch­fes­ten Mate­ri­al­gü­ten, die heut­zu­ta­ge vor allem für Öl- und Gas­pipe­lines zum Ein­satz kom­men, typi­sche Ober­flä­chen­schä­den ver­mie­den wer­den.

Nach jah­re­lan­ger Pro­duk­ti­on mit SMS group-Nach­schweiß­stän­den hat sich die Stupp Cor­po­ra­ti­on in enger Abspra­che mit SMS für das Antriebs­sys­tem mit Schräg­roll­gang ent­schie­den. Dar­über hin­aus soll der neue Nach­schweiß­stand die exis­tie­ren­den drei nicht nur ergän­zen, son­dern auch Ver­gleichs­da­ten lie­fern: Beim Schräg­rollgangsystem wird das Rohr nicht wie bei den ande­ren Stän­den über dop­pel-kar­da­ni­sche Rol­len, son­dern mit­tels Rol­len, wel­che im Spi­ral­win­kel ange­stellt wer­den, bewegt. Um ein Rohr an Ort und Stel­le zu dre­hen oder es in Längs­rich­tung oder schrau­ben­för­mig zu trans­por­tie­ren, kann der Win­kel des Schräg­roll­gangs auf Knopf­druck von der Bedie­n­er­sta­ti­on aus ent­spre­chend geän­dert wer­den.

Ein Haupt­vor­teil des Schräg­roll­gangs besteht dar­in, dass sich die Roh­re auf dem Schräg­roll­gang wesent­lich gleich­mä­ßi­ger bewe­gen. Dies geht aus der kom­bi­nier­ten Erfah­rung der SMS-Kon­struk­ti­ons­­­ab­tei­lung und SMS-Kun­den her­vor, die die­ses Sys­tem bereits ein­setzen. Dies wie­der­um wirkt sich direkt und posi­tiv auf die Qua­li­tät und die Gleich­mä­ßig­keit der Schweiß­naht aus. Für Stupp bedeu­tet dies, dass die Schweiß­feh­ler­ra­te redu­ziert und die Schweißnaht­geometrie mög­lichst kon­stant gehal­ten wer­den kön­nen.

Der hoch­au­to­ma­ti­sier­te Nach­schweiß­stand ist mit der neu­es­ten Steue­rungs- und Antriebs­tech­nik aus­ge­stat­tet. Die ein­ge­setz­te Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik setzt in der Antriebs­tech­nik und Sen­so­rik kon­se­quent auf Netz­werk­tech­no­lo­gie und ermög­licht somit den Zugang und die Auf­zeich­nung aller Maschi­nen­pa­ra­me­ter und ‑daten. Daten­ana­ly­sen ste­hen zur Ver­fü­gung, um die Qua­li­täts­über­wa­chung der Roh­re zu unter­stüt­zen, Pro­duk­ti­ons­pa­ra­me­ter der Maschi­ne zu lie­fern und so die Pro­duk­ti­on und Takt­zeit gezielt wei­ter zu opti­mie­ren, sowie Vor­her­sa­gen über die War­tungs­in­ter­val­le von Bau­grup­pen tref­fen zu kön­nen.

Dar­über hin­aus ermög­licht der neue Nach­schweiß­stand abhän­gig von der Rohr­ab­mes­sung eine Pro­duk­ti­ons­stei­ge­rung von bis zu 25 Pro­zent. So erhöht Stupp die bis­her instal­lier­te Jah­res­ka­pa­zi­tät um 40.000 bis 60.000 Ton­nen. Zusätz­lich kön­nen mit dem neu­en Nach­schweiß­stand War­tun­gen oder Aus­fäl­le an ande­ren Schweiß­stän­den kom­pen­siert wer­den.

Globales Stahlforum: Strukturprobleme in der globalen Stahlindustrie müssen dringend angegangen werden

Anläss­lich des Tref­fens des Glo­ba­len Stahl­fo­rums am 7. und 8. Juli warnt die Düs­sel­dor­fer Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung Stahl (WV Stahl) vor erheb­li­chen Risi­ken im inter­na­tio­na­len Stahl­au­ßen­han­del. „Im Zuge der Coro­na-Kri­se haben sich die Ver­wer­fun­gen in der glo­ba­len Stahl­in­dus­trie wei­ter ver­schärft. Die Struk­tur­pro­ble­me müs­sen vom Glo­ba­len Stahl­fo­rum drin­gend ange­gan­gen wer­den. Ein ‚Wei­ter so‘ kann und darf es nicht geben“, erklärt Hans Jür­gen Kerk­hoff, Prä­si­dent der WV Stahl.

Schät­zun­gen der Orga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD) deu­ten dar­auf hin, dass die glo­ba­len Über­ka­pa­zi­tä­ten im Stahl­be­reich infol­ge der Coro­na-Kri­se in die­sem Jahr und 2021 erheb­lich zuneh­men wer­den. Ursa­che hier­für ist unter ande­rem der har­te welt­wei­te Nach­fra­ge­ein­bruch. Hin­zu kommt, dass in den ver­schie­de­nen Regio­nen sehr unter­schied­lich auf die Kri­se reagiert wird. So wur­de ins­be­son­de­re in Chi­na die Pro­duk­ti­on trotz schwa­cher Kon­junk­tur aus­ge­wei­tet und Stahl­ka­pa­zi­tä­ten wie­der aus­ge­baut.

Das Glo­ba­le Stahl­fo­rum der G20 ist in der aktu­el­len Kri­se wich­ti­ger denn je. Auf dem kom­men­den G20-Tref­fen in Sau­di-Ara­bi­en müs­sen die Struk­tur­pro­ble­me in der glo­ba­len Stahl­in­dus­trie drin­gend adres­siert wer­den. Zugleich gilt es die Anstren­gun­gen zu inten­si­vie­ren, Chi­na wie­der in die Arbeit des Glo­ba­len Forums ein­zu­bin­den“, so Kerk­hoff wei­ter. Chi­na hat­te das Glo­bal Forum on Steel Excess Capa­ci­ty im ver­gan­ge­nen Jahr ver­las­sen, ist aber für mehr als 50 Pro­zent der glo­ba­len Stahl­pro­duk­ti­on ver­ant­wort­lich.

Link zur Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung Stahl

Mercedes-Benz Cars & Vans liefert im ersten Halbjahr über eine Million Fahrzeuge weltweit aus

Mer­ce­des-Benz hat im zwei­ten Quar­tal den Kun­den­kon­takt über zahl­rei­che digi­ta­le Ser­vices und Tools noch­mals inten­si­viert. Die hohe Fle­xi­bi­li­tät der welt­wei­ten Han­dels­part­ner, das attrak­ti­ve Pro­dukt­port­fo­lio und die Stär­ke der Mar­ke Mer­ce­des-Benz zeig­ten sich im Pkw-Absatz: Bereits im Juni lagen die glo­ba­len Aus­lie­fe­run­gen wie­der leicht über dem Vor­jah­res­ni­veau (+0,6%). Seit Jah­res­be­ginn konn­te Mer­ce­des-Benz in eini­gen euro­päi­schen Märk­ten und im Hei­mat­markt Deutsch­land eine posi­ti­ve­re Ent­wick­lung als der Pkw-Pre­mi­um­markt ver­zeich­nen. In den USA erreich­te das Unter­neh­men die beim Absatz füh­ren­de Posi­ti­on unter den Pre­mi­um­mar­ken im ers­ten Halb­jahr. In der Regi­on Asi­en-Pazi­fik hat die Stutt­gar­ter Mar­ke mit dem Stern von April bis Juni einen neu­en Ver­kaufs­best­wert erzielt.

Das bis­her bes­te zwei­te Quar­tal von Mer­ce­des-Benz in Chi­na zeigt die beein­dru­cken­de Geschwin­dig­keit, mit der sich die Nach­fra­ge in unse­rem größ­ten Markt zur­zeit erholt. Von April bis Juni waren unse­re Aus­lie­fe­run­gen in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka durch die Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus geprägt. Mitt­ler­wei­le haben nahe­zu alle unse­re Händ­ler welt­weit wie­der geöff­net. Das Kauf­in­ter­es­se unse­rer Kun­den ist hoch und wir erhal­ten sehr posi­ti­ves Feed­back auf die zahl­rei­chen Online-Akti­vi­tä­ten unse­rer welt­wei­ten Han­dels­part­ner. Das gibt uns Anlass für Opti­mis­mus mit Blick auf die Absatz­ent­wick­lung im drit­ten Quar­tal“, so Brit­ta See­ger, Mit­glied des Vor­stands der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG, ver­ant­wort­lich für Ver­trieb. „In Euro­pa haben sich seit Jah­res­be­ginn die Aus­lie­fe­run­gen unse­rer Plug-in-Hybri­de im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum mehr als ver­vier­facht. Auch die aktu­el­len Auf­trags­ein­gän­ge der xEVs von Mer­ce­des-Benz Cars sind ein posi­ti­ves Vor­zei­chen für die zwei­te Jah­res­hälf­te: In den kom­men­den sechs Mona­ten rech­nen wir mit signi­fi­kan­ten Absatz­ef­fek­ten aus unse­rer lau­fen­den Elek­tro­of­fen­si­ve.“

Ein Schutzschirm für Azubis

Die Coro­na-Pan­de­mie setzt auch den Aus­bil­dungs­markt unter Druck. Nicht nur Unter­neh­men hal­ten sich mit ihrem Ange­bot an Aus­bil­dungs­plät­zen zurück, auch vie­le Jugend­li­che zögern, in die­sem Jahr eine Berufs­aus­bil­dung zu begin­nen. All dies ver­schärft den Fach­kräf­te­man­gel, sagt das Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft.

Die Coro­na-Kri­se stellt zahl­rei­che Unter­neh­men vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen: Zwar kön­nen die meis­ten Betrie­be in Deutsch­land bis­lang Ent­las­sun­gen wei­test­ge­hend ver­mei­den – seit März 2020 waren ledig­lich 82.700 Zugän­ge in Arbeits­lo­sig­keit aus Beschäf­ti­gung zu ver­zeich­nen. Doch die Zahl der Anzei­gen von Kurz­ar­beit hat im April mit mehr als zehn Mil­lio­nen Per­so­nen ein Rekord­hoch erreicht. Im Vor­der­grund steht der­zeit, mög­lichst vie­le Beschäf­tig­te zu hal­ten, um nach der Kri­se wie­der durch­star­ten zu kön­nen.

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Talfahrt im Außenhandel setzt sich fort

Auch wenn sich die deut­schen Ein- und Aus­fuh­ren im Vor­mo­nats­ver­gleich leicht erholt haben, sind wir noch mei­len­weit ent­fernt von einer Nor­ma­li­sie­rung im Außen­han­del. Die COVID-19-Pan­de­mie ist nach wie vor all­ge­gen­wär­tig, wenn auch nicht mehr so akut wie noch vor weni­gen Wochen. Der Welt­han­del wird aber noch gerau­me Zeit benö­ti­gen, um nach den Grenz­schlie­ßun­gen, Stö­run­gen in der Logis­tik und Unter­bre­chun­gen in der Lie­fer­ket­te das alte Niveau wie­der zu errei­chen.“ Dies erklärt Ines Kit­zing, 1. Vize­prä­si­den­tin des Bun­des­ver­ban­des Groß­han­del, Außen­han­del, Dienst­leis­tun­gen (BGA), heu­te in Ber­lin zur Ent­wick­lung des deut­schen Außen­han­dels.

Zuvor hat­te das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt die Außen­han­dels­zah­len für Mai 2020 bekannt gege­ben. Dem­nach wur­den Waren im Wert von 80,3 Mil­li­ar­den Euro expor­tiert. Damit sind die Expor­te im Vor­jah­res­ver­gleich um 29,7 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Mit einem Waren­wert von 73,2 Mil­li­ar­den Euro sind auch die deut­schen Impor­te gesun­ken, im Vor­jah­res­ver­gleich um 21,7 Pro­zent. Die Außen­han­dels­bi­lanz schloss damit mit einem Über­schuss von 7,1 Mil­li­ar­den Euro ab.

Die coro­nabe­ding­ten Pro­duk­ti­ons- und Arbeits­aus­fäl­le wir­ken welt­weit nach. Mit den Sofort­maß­nah­men hat die Bun­des­re­gie­rung schnell auf die Kri­se reagiert. Das war aber lei­der nicht über­all der Fall. Die Unter­neh­men im Außen­han­del spü­ren die­se Effek­te in ihren Absatz- und Lie­fer­märk­ten. Der Han­del mit den Part­nern in beson­ders stark betrof­fe­nen Regio­nen ist daher auch beson­ders stark ein­ge­bro­chen. Dazu gehö­ren die USA und das Ver­ei­nig­te König­reich. Aber auch die Han­dels­be­zie­hun­gen zu unse­ren euro­päi­schen Nach­barn haben gelit­ten. Wir hof­fen, dass es in den kom­men­den Mona­ten unter der deut­schen Rats­prä­si­dent­schaft gelin­gen wird, Euro­pa zu einen und zu stär­ken. Aber auch dar­über hin­aus wer­den Maß­nah­men not­wen­dig sein, um die­se Kri­se gemein­schaft­lich zu über­ste­hen“, so Kit­zing abschlie­ßend.

Arndt Kirchhoff ist ein „NRWandler“

Erst­mals wird im Rah­men des Wett­be­werbs „NRW – Wirt­schaft im Wan­del“ ein Preis für beson­de­re unter­neh­me­ri­sche Leis­tun­gen und den Ein­satz über den Betrieb hin­aus an eine Ein­zel­per­son ver­ge­ben. Ers­ter Preis­trä­ger ist der Macher aus dem Sauer­land.

Die Jury war sich schnell einig: Der erst­mals ver­ge­be­ne Son­der­preis „NRWand­ler“ sol­le an Arndt Kirch­hoff gehen. Der 65-jäh­ri­ge Unter­neh­mer aus dem Sauer­land ist seit Jah­ren einer der umtrie­bigs­ten und enga­gier­tes­ten Köp­fe in der NRW-Wirt­schaft.

Arndt Kirch­hoff ist ein her­aus­ra­gen­der Unter­neh­mer, ein umfas­send sozi­al enga­gier­ter Mensch, ein NRW-Patri­ot“, lob­te Andre­as Ehlert, Prä­si­dent von Handwerk.NRW, wäh­rend der Jury-Sit­zung. Bian­ca Cris­tal, Geschäfts­füh­re­rin Arbeits­markt­ma­nage­ment der Regio­nal­di­rek­ti­on NRW der Bun­des­agen­tur für Arbeit, sag­te: „Arndt Kirch­hoff steht für mich durch sei­nen ste­ten Ein­satz für die The­men Aus­bil­dung und Fach­kräf­te für die Zukunft des Lan­des.“ Und Tho­mas Busch­mann, Spre­cher der Regio­na­len Geschäfts­lei­tung Nord­west der Deut­schen Bank, sag­te: „Ich ken­ne ihn, ich schät­ze ihn.“

Mit dem Son­der­preis „NRWand­ler“ wird erst­mals beim Wett­be­werb kein Unter­neh­men, son­dern eine Ein­zel­per­son gewür­digt – die sich zudem nicht bewer­ben kann, son­dern vor­ge­schla­gen wer­den muss. Geehrt wer­den soll dabei eine Per­sön­lich­keit, die sich durch den lang­jäh­ri­gen Ein­satz für ein Unter­neh­men, aber auch in beson­de­rer Art und Wei­se dar­über hin­aus her­vor­ge­tan hat, etwa durch sozia­les Enga­ge­ment oder eine her­vor­ge­ho­be­ne Posi­ti­on in oder im Umfeld der Poli­tik, Ver­ei­nen oder Ver­bän­den.

Auf Kirch­hoff trifft all das in beson­de­rer Wei­se zu. Er zählt zu den ein­fluss­reichs­ten Unter­neh­mer-Per­sön­lich­kei­ten des Lan­des. Als Prä­si­dent von Metall.NRW und Unternehmer.NRW lei­tet er zwei wich­ti­ge Bran­chen­ver­bän­de. Dar­über hin­aus ist er in wei­te­ren Ver­bän­den und Ver­ei­nen aktiv.

Die gleich­na­mi­ge Fir­men­grup­pe, die Kirch­hoff in vier­ter Genera­ti­on lei­tet, ist trotz all die­ser Ämter das Herz­stück sei­nes Wir­kens. Gegrün­det 1785 ist sie heu­te als Auto­mo­bil-Zulie­fe­rer, Pro­du­zent von Abfall­fahr­zeu­gen und Werk­zeug-Her­stel­ler welt­weit aktiv. Kirch­hoff lei­tet das Geschäft seit 1990.

Quel­le: Rhei­ni­sche Post

Gastbeitrag Rheinische Post: “Raus aus der Schockstarre!”

Der Prä­si­dent von unter­neh­mer nrw, Arndt G. Kirch­hoff, schreibt in einem Gast­bei­trag für die Rhei­ni­sche Post zur aktu­el­len poli­ti­schen Debat­te über das ange­kün­dig­te Kon­junk­tur­pa­ket. Hier bit­te wei­ter­le­sen!