Innovativ: E-Sprinter gibt es ab sofort im ABO

Abonnements für Elektrofahrzeuge liegen im Trend. Viele Fahrer stehen der Elektromobilität aufgeschlossen gegenüber, möchten diese aber in ihrem eigenen Alltag zunächst ausgiebig testen. Das gilt nicht nur für Privatkunden, sondern zunehmend auch für Handwerker, Lieferdienste, Bauunternehmen und andere Gewerbetreibende. Gerade im gewerblichen Bereich stehen im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Rechnung für den firmeneigenen Fuhrpark die Effizienz neuer Antriebsmodelle und deren Total Cost of Ownership (TCO) im Fokus einer Entscheidung für oder wider der Anschaffung neuer Fahrzeuge.

Vor diesem Hintergrund wird für zahlreiche Kunden eine Entwicklung interessant, die in der Medien-und Datennutzung längst etabliert ist und inzwischen zunehmend in andere Bereiche des täglichen Lebens vordringt: die flexible Nutzung mit einem all-inclusive Angebot zum monatlichen Fixpreis.

Nach der sehr erfolgreichen Einführung der Abo-Modelle für den EQC 400 4MATIC (Stromverbrauch kombiniert: 21,3-20,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[4] sowie der Premium-Großraumlimousine EQV (Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)4, erweitert Mercedes-Benz das Portfolio seiner Abonnements erstmals auf Elektro-Transporter mit Nutzfahrzeugzulassung. Gewerbekunden, welche einen eVito oder eSprinter Kastenwagen über einen bestimmten Zeitraum flexibel nutzen möchten, ohne sich langfristig festlegen zu wollen, haben damit neben Finanzierung, Leasing oder Miete ein weiteres attraktives Angebot zur Auswahl.

Die Kosten für das Abo betragen 899 EUR (zzgl. 19% MwSt.)2 im Monat für den eVito Kastenwagen. Das eSprinter Abo steht in zwei Varianten zur Verfügung: monatlich 949 EUR (zzgl. 19% MwSt.)3 für das eSprinter Serienfahrzeug mit 35 kWh Batterie und einer Reichweite von 120 km oder 999 EUR (zzgl. 19% MwSt.)[6] für den Kastenwagen mit größerer Batterieausstattung von 47 kWh und einer Reichweite von 168 km5.

In der Abo-Rate ist alles außer den Ladekosten enthalten: eine monatliche Laufleistung von 1.250 Kilometern, Wartung, Sommer- und Winterreifen, Garantie-Reparaturen und eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 1.500 Euro. Mehrkilometer sind gegen Aufpreis möglich. Die reguläre Abo-Laufzeit beträgt 24 Monate und kann mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist flexibel auch schon früher beendet werden. Zudem können die digitalen Dienste von Mercedes PRO connect, wie z.B. die Vorklimatisierung im Rahmen des „Ferngesteuerten Lademanagements“, zunächst kostenfrei genutzt werden und runden somit das Gesamtpaket ab.

„Ich freue mich, dass wir unseren gewerblichen Kunden eine zusätzliche Möglichkeit bieten, die Alltagstauglichkeit eines Elektrofahrzeugs in vielfältigen Situationen mit einem monatlichen Fixpreis zu erfahren“, sagt Stefan Sonntag, Geschäftsführer Mercedes-Benz Vans Mobility GmbH. „Mit zahlreichen abgeschlossenen Verträgen in kurzer Zeit, zeigen die Abos für den EQC und den EQV, dass es gerade im Bereich der Elektromobilität einen großen Kundenwunsch nach maximaler Flexibilität gibt.“

Andreas Böger, Leiter Verkauf Neufahrzeuge Mercedes-Benz Transporter und Vans Deutschland: „Unsere eVito und eSprinter Kastenwagen sind mit ihrem großzügigen Raumangebot und hervorragenden Fahreigenschaften die idealen Begleiter für Gewerbetreibende, um lokal emissionsfrei unterwegs zu sein. Mit dem Abo können sich jetzt auch Kunden von diesen Fahrzeugen begeistern lassen, die sich noch nicht langfristig festlegen, sondern flexibel in die faszinierende Welt der Elektromobilität einsteigen möchten.“

Henkel Adhesive Technologies tritt CELAB bei, einer Vereinigung für nachhaltige Etiketten

Henkel Adhesive Technologies, ein führender Anbieter von hochwirksamen Lösungen bei Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen, ist der globalen Vereinigung für eine Kreislaufwirtschaft bei Etiketten (consortium toward Circular Economy for Labels – CELAB) beigetreten. CELAB hat sich das Ziel gesetzt, die Nachhaltigkeit von Selbstklebeetiketten zu verbessern. In der Vereinigung arbeiten Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, um einheitliche Lösungen für die großen Unterschiede bei Produktionsprozessen und Recyclingkapazitäten in verschiedenen Märkten voranzutreiben.

Bei CELAB arbeitet Henkel mit weiteren führenden Unternehmen zusammen, um globale Lösungen zu ermöglichen, regionale Initiativen zu unterstützen und universelle Einführungen von industrieweit bewährten Praktiken zu fördern.

„Um Verpackungen wirklich neu zu denken und dadurch eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft zu erschaffen, muss die gesamte Wertschöpfungskette zusammenarbeiten“, erklärt Brian Lawrence, Business Development Director bei Henkel. „Genau deshalb sind wir jetzt als eines der ersten Mitglieder CELAB beigetreten. Wir freuen uns darauf, unsere globalen Ressourcen gemeinsam mit den Produzenten von Selbstklebeetiketten aufeinander abzustimmen und einzusetzen.“

CELAB wird seinen Fokus darauflegen, das Wissen und die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene zu erhöhen, um das Materialrecycling aller Komponenten zu ermöglichen und dadurch die Nachhaltigkeit von Produkten zu verbessern.

„Wir haben eine Vereinigung zur Entwicklung von Recyclinglösungen mit globalem Fokus benötigt“, so Paul Nathanson, Senior Direktor bei Bracewell LLP und Sprecher bei CELAB. „Als Antwort auf die gestiegenen Konsumentenerwartungen kommunizieren Markenartikler heute vor allem ihr Nachhaltigkeitsengagement zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Mit den zunehmenden Recyclingkapazitäten, die sukzessive durch Innovationen von Lieferanten, Herstellern, Entsorgern, Recyclern und anderen entstehen, sehen wir große Chancen, die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der industriellen Wertschöpfungskette für eine Kreislaufwirtschaft zu forcieren.“

Mit regionalen Gruppen in Europa und in Nordamerika wird CELAB einheitliche Lösungen für die großen Unterschiede bei Produktionsprozessen und Recyclingfähigkeiten in unterschiedlichen Märkten vorantreiben. Verschiedene Arbeitsbereiche befassen sich mit dem Matrix- und Release-Liner-Recycling, einschließlich der Analyse technischer Fragen, der Förderung von Recycling-Netzwerken, der Interaktion mit staatlichen Aufsichtsbehörden und der Aufklärung der Industrie und Öffentlichkeit.

Verpackungsklebstoffe von Henkel werden mit einem starken Fokus auf die Bedürfnisse von Konsumenten entwickelt und bieten Konsumgüterherstellern hochwirksame Lösungen für effiziente und zuverlässige Optionen. Die Produkte ermöglichen unter anderem Etikettenlösungen für sichere und nachhaltige Verpackungen.

Düsseldorfer Immobilienmarkt kommt gut durch die Krise

Der Wohnimmobilienmarkt hier bei uns in Düsseldorf kommt gut durch die Corona-Krise. Das sagt der Ring deutscher Makler, der für seinen Immobilienpreisspiegel etwa 100 Mitgliedsunternehmen befragt hat. Demnach sind die Preise in unserer Stadt leicht gestiegen, im Umland dagegen stark. Seit einigen Jahren gibt es einen Trend: junge Familien kehren Düsseldorf den Rücken und kaufen sich eine Immobilie im “Speckgürtel”. Grund ist, dass es hier in der Stadt kaum Wohnungen und Häuser zu kaufen gibt und die auch noch teuer sind. Jetzt ziehen die Preise im Umland auch an. Während Einfamilienhäuser hier in Düsseldorf nur rund zwei Prozent mehr kosten, als vor einem Jahr, sind es etwa in Ratingen 11% und in Neuss 10%. Eigentumswohnungen kosten in Mettmann teilweise ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage in Düsseldorf bleibe aber hoch, sagt der Ring deutscher Makler. Was auf dem Markt ist, werde sofort verkauft. Quelle: Antenne Düsseldorf

Einladung zur digitalen Konferenz: „Die Corona Krise als Chance für das einzelbetriebliche Employer Branding”

Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) und die AFC Personalberatung laden Sie herzlich zu dem digitalen Format „Die Corona Krise als Chance für das einzelbetriebliche
Employer Branding“ ein.

Termin: am 17. Februar 2021
10 Uhr bis 13 Uhr

Die Corona Pandemie bindet Ressourcen im operativen Tagessgeschäft der HR-Abteilungen. Gleichzeitig beschäftigen Sie sich mit der Frage, wie die strategischen Planungen der Personalkapazitätsbedarfe anzupassen sind. Auf der Angebotsseite hat die Pandemie zu einer Verunsicherung bei Schulabgängern, jungen Akademikern oder wechselwilligen Fach- und Führungskräften geführt: „Entscheide ich mich für eine Ausbildung oder doch lieber für ein Studium?“, „Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Neuorientierung?“ Viele Fachkräfte sind immer noch in Kurzarbeit und schauen mit Sorge in die Zukunft: „Ist meine Branche eigentlich morgen noch sicher?“

Auch wenn die Ernährungs- und Genussmittelindustrie betriebswirtschaftlich sehr heterogen von den Auswirkungen durch die Corona Pandemie betroffen war und ist, so kann man als Zwischenfazit schon heute sagen, diese Branche ist vergleichsweise gut durch die Krise gekommen! Klar ist, auch in den kommenden Jahren werden die Betriebe auf Fach- und Führungskräfte im technischen und lebensmittelspezifischen Berufsfeldern weiterhin angewiesen sein. Damit ist die Chance verbunden, auf dem wettbewerbsintensiven Markt für spezialisierte Arbeitskräfte, Akzente in der eigenen Positionierung zu setzen. Wie das in der tatsächlichen Umsetzung gelingen kann, möchten wir gern mit Ihnen anhand prominenter Beispiele mit Ihnen diskutieren.

Unsere digitale Konferenz richtet sich an Praktiker und Entscheider in den Unternehmen, die Anregungen und Ideen erhalten möchten, wie das Personalmarketing noch stärker in den Fokus der Zielgruppe gelangen kann. Über Ihre Anmeldung per E-Mail (info@ang-online.com) freuen wir uns bis zum 12. Februar 2021. Der Einladungslink zur Teilnahme geht Ihnen im Vorfeld der Veranstaltung rechtzeitig zu.

Aufruf zur Teilnahme an Umfrage über CoBots Kollaborierende Roboter

Kollaborierende Roboter – sogenannte CoBots – ermöglichen eine direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen und lassen sich mit geringem Aufwand an vielfältige Aufgaben anpassen. Im Forschungsprojekt ProBot entwickeln das ifab des KIT Karlsruhe und die Hochschule Karlsruhe zusammen mit sechs Partnerunternehmen einen virtuellen Diagnosekoffer, mit dem mögliche Schnittstellen für CoBot-Lösungen identifiziert und die CoBot-Lösungen entwickelt und im Unternehmen eingeführt werden können.

In einer aktuellen Umfrage wird untersucht, welche Anforderungen Experten an unterstützende Tools (Software, Vorlagen etc.) haben und wie sie deren Vor- und Nachteile einschätzen. Sie sind MRK-Expert*in oder kennen sich im Bereich der Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG aus? Dann würden wir uns über Ihre Teilnahme an der Umfrage bis zum 15.02.2021 freuen: https://www.umfrageonline.com/s/96a2d94(Zur Umfrage in Englisch: https://www.umfrageonline.com/s/971f0bf)

Weitere Informationen über das Projekt ProBot: https://www.arbeitswissenschaft.net/probot

Henkel wieder “Top Employer”

Wir gratulieren: Henkel wurde erneut vom Top Employers Institute als einer der besten Arbeitgeber zertifiziert und darf zum 13. Mal den Titel “Top Employer” führen.

Seit 1991 zeichnet das Top Employers (ehemals CRF) Institute weltweit die besten Arbeitgeber aus. Für die Zertifizierung hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam global gültige Standards entwickelt. Nur wer alle Kriterien erfüllt, zählt ein Jahr lang zu den „Top Employers“. Die Bewertung erfolgt in neun Kategorien: Talentstrategie, Personalplanung, Onboarding, Training und Entwicklung, Performance Management, Führungskräfteentwicklung, Karriere- und Nachfolgeplanung, Compensation & Benefits sowie Unternehmenskultur.

Henkel verfügt weltweit über ein ausgewogenes und diversifiziertes Portfolio. Mit starken Marken, Innovationen und Technologien hält das Unternehmen mit seinen drei Unternehmensbereichen führende Marktpositionen – sowohl im Industrie- als auch im Konsumentengeschäft: So ist Henkel Adhesive Technologies globaler Marktführer im Klebstoffbereich. Auch mit den Unternehmensbereichen Laundry & Home Care und Beauty Care ist das Unternehmen in vielen Märkten und Kategorien führend. Henkel wurde 1876 gegründet und blickt auf eine 140-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Henkel beschäftigt weltweit mehr als 53.000 Mitarbeiter, die ein vielfältiges Team bilden.

Traditionsreiche Fertigungsstätte mit Transporterkompetenz

Vor über einem Vierteljahrhundert startete im nordspanischen Mercedes-Benz Werk Vitoria die Produktion des Mid-Size-Transporters Vito. Mit der ersten Van-Generation begann nicht nur eine neue Ära bei den leichten Nutzfahrzeugen der Marke mit dem Stern, sondern auch das traditionsreiche Werk in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz erlebte einen Neustart: Mit der grundlegenden Modernisierung stieg die jährliche Produktionskapazität damals auf 80.000 Einheiten. Durch die Werkserweiterung, ein neues Logistikzentrum und ein hohes Maß an automatisierten Fertigungsabläufen entstand einer der modernsten europäischen Standorte von Mercedes-Benz. Bekanntlich werden auch in Düsseldorf seit 25 Jahren Vans, genauer der “Sprinter”, gefertigt.

„Seit über einem Vierteljahrhundert ist der traditionsreiche Standort Vitoria untrennbar mit dem Mercedes-Benz Vito verknüpft. Mit jeder Vito Modellgeneration hat Mercedes-Benz konsequent in die Fertigung investiert und die Produktionsabläufe modernisiert. Das Ergebnis ist eines der leistungsstärksten Mercedes-Benz Automobilwerke, das Spitzenprodukte in der Klasse der mittelgroßen Vans liefert“, sagt Dr. Ingo Ettischer, Leiter Mercedes-Benz Vans Operations.

Die Mercedes-Benz Produktionsstätte Vitoria beschäftigt heute rund 4.900 Mitarbeiter. Westlich des Stadtzentrums gelegen, erstreckt sich das Werksgelände auf 642.295 m². Die Produktionsanlagen nehmen seit der erneuten Erweiterung 2001 mit 370.000 m² eine Fläche von rund 50 Fußballfeldern ein. Das Werk beliefert nahezu alle globalen Märkte. Gleichzeitig ist der Standort eines der wichtigsten Industriezentren im Baskenland. Seit 1995 produzierte das Werk über zwei Millionen Transporter.

Der größte Teil der Fertigung entfällt auf den 2020 nochmals umfassend aktualisierten Vito. Highlights der Modellpflege sind der lokal emissionsfreie eVito Tourer (Stromverbrauch kombiniert: 26,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1] mit drehmomentstarker E-Maschine und 421 Kilometern Reichweite[2], [3] sowie die effiziente und leistungsstarke Vierzylinder-Diesel-Generation der Motorenfamilie OM 654. Neuheiten im Infotainment-Bereich und bei den Assistenz-Systemen sowie Aufwertungen beim Design runden den neuen Midsize-Van ab. Neben dem Vito, der V-Klasse und eVito fährt seit 2020 auch die erste batteriebetriebene Premium-Großraumlimousine von Mercedes-Benz, der EQV (Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1, von den Bändern in Vitoria.

Das Werk Vitoria

Das 1954 erbaute Werk in Vitoria-Gasteiz begann im Jahr darauf mit der Fertigung von Fahrzeugen der Marke DKW. Die damalige Mercedes-Benz AG war in den Folgejahren über die Verflechtungen mit der Auto Union eng mit dem Standort verbunden, bevor die Produktionsstätte 1981 vollständig in ihren Besitz überging. An dem traditionsreichen Standort produzierte Mercedes-Benz von 1988 bis 1995 die Transporterserie MB 100-180, die direkten Vorgänger des Vito und seiner späteren Schwestermodelle Viano und V-Klasse.

Mit dem Produktionsstart des Midsize-Vans Vito vor 25 Jahren ging auch die grundlegende Modernisierung des Standorts Vitoria Hand in Hand: Im Rahmen der Neustrukturierung erfolgte damals der Ausbau der Produktionskapazitäten auf 80.000 Einheiten pro Jahr. Während die alten MB-100-Fertigungsanlagen komplett zurückgebaut wurden, erweiterte und modernisierte Mercedes-Benz die Montagehallen und errichtete ein neues Logistikzentrum. Weitgehend automatisierte Arbeitsabläufe in der Lackierstraße, ein Automatisierungsgrad im Rohbau von 80 Prozent sowie eine Vielzahl neuer Montageverfahren steigerten die Effizienz der Produktionsstätte. Den größten Technologiesprung im Werk Vitoria bildete die intelligente Rohbaufertigung des Vito. Die vielseitige Plattform war von Anfang an für den Kastenwagen, den Tourer sowie den zu einem späteren Zeitpunkt eingeführten Großraum-Personenwagen ausgelegt.

Um den Mercedes-Benz typischen, hohen Qualitätsstandard sicherzustellen, entstand darüber hinaus ein hochmodernes 3D-Meßzentrum. Dort wurden einzelne Karossen stichprobenartig aus dem Montageablauf herausgenommen und Geometrie, Passgenauigkeit sowie Spaltmaße erneut elektronisch vermessen. Mit der ständigen Überprüfung stellte Mercedes-Benz bereits in den 1990er Jahren eine gleichbleibende Fertigungsqualität auf dem Niveau der Pkw-Produktion sicher.

Um auch die Mitarbeiter auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten, wurden sie sorgfältig auf die neue Transportergeneration geschult, zum größten Teil im Werk Sindelfingen. Ebenso wurde bei der Neustrukturierung des Standortes die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze Teil des Lastenhefts: Dies trug dazu bei, die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und steigerte die Effizienz der Arbeitsabläufe.

Mit den Folgegenerationen des Vito erfolgten jeweils nicht nur Anpassungen in der Produktion, sondern auch weitere Investitionen in den Standort. Vor allem die Flexibilität der Produktionsstätte stand im Fokus der Modernisierung, die heute den Bau unterschiedlichster Modellvarianten ebenso erlaubt, wie die Integration von klassischen als auch elektrischen Antriebskomponenten.

NRW-Bauwirtschaft: Deutlicher Auftragseinbruch

„Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen verzeichnet von Januar bis November 2020 in fast allen Sparten einen Auftragsrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des in Düsseldorf beheimateten Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen, die baukonjunkturelle Entwicklung in NRW.

„Zwar konnten viele Unternehmen ihre guten Auftragsbestände abarbeiten, Sorgen bereitet uns aber der deutliche Auftragsrückgang bei privaten Auftraggebern und der Öffentlichen Hand“, so Wiemann zum Einbruch im Wirtschaftshochbau von -14,3% (Bundesweit -7,5%) und im Öffentlichen Hochbau von -21,4% (bundesweit +3%).

„Auch im Straßenbau verzeichnen wir einen Rückgang von -3,9%, gleichzeitig gehen die Baupreise im Straßenbau um -0,7% zurück, nachdem sie im Zweijahresvergleich noch um +3,6% gestiegen waren. Ich appelliere deshalb an Bund, Land und Kommunen, eingeplante Investitionsmittel auch zu vergeben – einen erneuten Investitionsstau können wir uns in NRW nicht leisten!“

Für die Umsetzung stehen die Bauunternehmen in NRW bereit: „Trotz Corona haben unsere Unternehmen in den ersten 11 Monaten 2020 ihre Kapazitäten weiter aufgestockt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 130.616 Mitarbeiter“, so Prof. Wiemann. „Wir stellen nach wie vor ein – und bieten auch während der aktuellen Pandemie Auszubildenden eine gute und sichere Perspektive“, so Prof. Wiemann.

„Positive baukonjunkturelle Entwicklungen sehen wir in NRW derzeit nur noch im Wohnungsbau mit +12,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der Anstieg der Baupreise bei Wohngebäuden (Rohbau) ist zudem gestoppt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen wir einen Rückgang von -0,9%.“ Ebenfalls stützend wirkt sich die Auftragslage im Tiefbau (+16,4%) und im sonstigen Öffentlichen Tiefbau (+12,4%) aus.

Messe Düsseldorf sagt boot 2021 wegen anhaltender Pandemie ab

Die Messe Düsseldorf hat aufgrund der anhaltenden Pandemie und den damit verbundenen weltweiten Lockdown-Maßnahmen am Donnerstag, 21. Januar, entschieden, die boot Düsseldorf für das Jahr 2021 abzusagen. Die nächste boot öffnet, wie im Messekalender terminiert, ihre Tore vom 22. bis 30. Januar 2022. Eine Durchführung zum geplanten Termin im April sei unter den gegebenen Umständen nicht mehr gewährleistet, sagt Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf: „Das anhaltend hohe Infektionsgeschehen und das vorerst nicht absehbare Ende des Lockdowns lassen eine Wiederaufnahme des Messebetriebs Ende April zunehmend unrealistisch erscheinen. Wir haben die Lage mit unseren Partnern neu bewertet und uns gemeinsam für eine frühzeitige Absage der boot 2021 entschieden. Unsere Priorität liegt auf der Gesundheit und der Planungssicherheit unserer Aussteller, Besucher und Dienstleister. Alle Aktivitäten werden nun auf die erfolgreiche Durchführung der boot 2022 konzentriert.“

Ihr beliebter Wirtschafts-Podcast startet neue Staffel

Nach einer kreativen Winterpause starten wir am Freitag unseren beliebten Wirtschafts-Podcast aus Düsseldorf. Den ersten Podcast der neuen Staffel, die 37. Folge, gibt es als Video- UND Audio-Edition.

In dieser 37. Folge blicken wir zurück auf ein “verrücktes” Podcastjahr 2020 und geben auch einen Ausblick in die neue Staffel. Die Veränderungen bieten noch mehr Service und noch mehr tagesaktuellen Input. Außerdem gibt es Tipps für Unternehmen, die einen eigenen Podcast planen.

Das Video sehen Sie im Netz unter https://youtu.be/8BxVlYv6CNk – den Audiopodcast hören Sie wie immer dort, wo es gute PODs gibt auf Itunes, Spotify und hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/