Industrie unter Dauerdruck: Schafft die Chemieindustrie im Rheinland die Wende?

Unter dem zentralen Leitmotiv „Standort sichern. Wandel gestalten. Zukunft machen.“ kamen am gestrigen Dienstag rund 300 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Politik und Verbänden zum 15. ChemCologne Chemieforum im Feierabendhaus des Chemieparks Knapsack in Hürth zusammen, um über die drängenden geopolitischen, regulatorischen und ökonomischen Herausforderungen der chemischen Industrie im Rheinland zu debattieren.


Von Daniel Wauben


Zum Auftakt der Veranstaltung verdeutlichte Christoph Kappenhagen, Vorstandsvorsitzender von ChemCologne und Geschäftsleiter der YNCORIS GmbH & Co. KG, die Dringlichkeit konkreter politischer Rahmenbedingungen für die regionale Industrie. „Unsere chemische Industrie im Rheinland steht vor riesengroßen Herausforderungen. Steigende Kosten und regulatorische Lasten treffen auf eine Region, deren Herzschlag die industrielle Wertschöpfung und funktionierende Verbundstrukturen sind. Wir brauchen jetzt den entschlossenen Abbau von Bürokratie und international wettbewerbsfähige Energiepreise, um diesen starken industriellen Kern nachhaltig zu sichern und Europa imglobalen Wettstreit handlungsfähig zu halten“, betonte Christoph Kappenhagen in seiner Auftaktrede.

Die Perspektive der Landespolitik brachte Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, in die Diskussion ein. Er sicherte der Branche die aktive Unterstützung der Landesregierung zu. Er erklärte in seinem Statement: „Unsere industriellen Schlüsselbranchen sind das Fundament für Wohlstand, guteArbeit und soziale Sicherheit in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung wird ein verlässlicher Partner der Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität sein. Mit diesem Ziel erheben wir auch in Richtung Berlin und Brüssel unsere Stimme für verlässliche Rahmenbedingungen,leistungsfähige Infrastrukturen und wettbewerbsfähige Standortbedingungen. Das Rheinland soll auch in Zukunft für die Chemie eine starke Heimat sein.“

„Unsere Industrie wird gebraucht für unsere Resilienz und strategische Autonomie in einer zunehmend unsicheren Welt“, begann Dr. Markus Steilemann, CEO von Covestro und Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) im Anschluss seinen Vortrag. Anhand einiger Beispiele zeigte er, dass die rheinische Chemie „für Transformation und Wachstum geradezu prädestiniert ist: dank bestens ausgebildeterBeschäftigter, moderner Betriebe und Anlagen sowie einer Vernetzung, die es woanders auf der Welt so kaum gibt.“ Er bemängelte Richtung Politik, dass wirksame Maßnahmen noch fehlen, die unmittelbar an den Werkstoren ankommen. „Dass künftig bei Berichtspflichten die Umkehr der Beweislast gelten soll, dass die Förderverfahren vereinfacht werden – das sind alles sinnvolle Maßnahmen, die den Unternehmen Erleichterung bringen“, befand er zum Abschluss seiner Rede.

Der rheinische Chemieverbund im Wandel

Im anschließenden Themenblock ging es um die Transformation der regionalen Strukturen. Tim Hartmann, CEO von Currenta, zeigte auf, dass Verbund und Innovation die entscheidenden Antworten auf die aktuellen Wettbewerbsfragen in NRW sind. Dr. Klaus Altfeld, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung bei OGE, skizzierte die fundamentale Bedeutung neuer Leitungsnetze am Beispiel einer leistungsfähigen CO₂-Transportinfrastruktur für ein integriertes Carbon Management. Melanie Hackler, CEO von matterr, legte in ihrem Beitrag zur Circular Economy dar, dass Zögern im internationalen Vergleich keine Option mehr ist. Anschließend vertieften die drei Referenten die Kernpunkte in einer lebhaften Diskussionsrunde.

Geopolitische Weichenstellungen und weltweite Megatrends

Nach einer Netzwerkpause richtete das Forum den Blick auf die globalen Spannungsfelder. Marc Horn, Vorstand der Association of International Chemical Manufacturers in China, gab tiefere Einblicke in Chinas Innovationsökosysteme und den technologischen Wandel der dortigen Chemieindustrie. Dr. André Wolf vom Centrum für Europäische Politik (cep) stellte die aktuellen Pläne aus Brüssel zur langfristigen Sicherungdes Chemiestandorts Europa vor. Den Abschluss der Vortragsreihe gestalteten Ralph Kästel und Dr. Christian Eilinghoff von PwC. Sie brachten die unmittelbaren Auswirkungen globaler Megatrends auf den deutschen Chemiesektor auf den Punkt.

45 Millionen Euro für die Zukunft: Henkel baut Europas größtes Konsumgüterlager in Düsseldorf aus

Mit einer Investition von 45 Millionen Euro setzt Henkel ein deutliches Zeichen für den Standort Düsseldorf und die Zukunft seiner europäischen Lieferketten. Nach zweijähriger Planungs- und Bauzeit hat der Konsumgüterkonzern sein erweitertes Hochregallager am Unternehmenssitz offiziell eröffnet. Das neue Logistikzentrum ist nicht nur das größte Konsumgüterlager von Henkel in Europa, sondern soll auch die Effizienz und Nachhaltigkeit der gesamten Supply Chain deutlich verbessern.


Von CHRISTOPH SOCHART


Wo täglich Millionen Produkte wie Waschmittel, Reinigungsmittel und Haarpflegeartikel ihren Weg zu Kunden finden, entsteht nun eine zentrale Drehscheibe für Deutschland und die Benelux-Staaten. Durch die Erweiterung bündelt Henkel fünf bislang getrennte Lagerstandorte an einem Ort und schafft damit neue Dimensionen in der Logistik.

Mehr als 200.000 Paletten auf 24.000 Quadratmetern

Das neue Hochregallager wurde direkt an das bereits 2014 eröffnete vollautomatisierte Lager angebunden. Gemeinsam bilden beide Anlagen nun ein zusammenhängendes Logistikzentrum mit einer Kapazität von mehr als 200.000 Paletten. Auf einer Fläche von 24.000 Quadratmetern – das entspricht mehr als drei Fußballfeldern – werden künftig Produkte aus dem gesamten Consumer-Portfolio von Henkel gelagert und verteilt.

Für Henkel ist die Investition ein weiterer Baustein zur Stärkung des Heimatstandortes. „Düsseldorf ist unser globaler Hauptsitz und zugleich unser zweitgrößter Produktions- und Logistikstandort weltweit“, betont Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel. Das Unternehmen investiere durchschnittlich rund 100 Millionen Euro pro Jahr in den Standort. Die neue Lagererweiterung sei dabei „ein wichtiger Schritt für effizientere Logistikstrukturen“ und zugleich „ein klares Bekenntnis zu unserem Heimatstandort Düsseldorf“.

Fotos: Henkel

Fünf Lager werden zu einem zentralen Logistik-Hub

Hintergrund der Neuausrichtung ist die Zusammenführung der bisherigen Konsumgütergeschäfte zum Unternehmensbereich Henkel Consumer Brands. Im Zuge dieser Integration werden nun fünf Lagerstandorte aus Deutschland und der Benelux-Region in Düsseldorf zusammengeführt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: kürzere Transportwege, weniger Komplexität und eine schnellere Belieferung der Kunden. Wolfgang König, Vorstandsmitglied für Consumer Brands, sieht darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: „Das neue Hochregallager ist ein zentraler Hebel unserer Integration und schafft die Voraussetzungen für eine effizientere, gebündelte und nachhaltigere Kundenbelieferung.“

Kunden in Deutschland und den Benelux-Ländern sollen künftig von vereinfachten Prozessen profitieren. Produkte aus dem gesamten Konsumgüterportfolio können künftig mit nur einer Bestellung, einer Lieferung und einer Rechnung bezogen werden.

Nachhaltigkeit auf der Schiene

Neben der höheren Effizienz setzt Henkel auch auf nachhaltigere Transportwege. Ein besonderes Merkmal des neuen Logistikzentrums ist der direkte Gleisanschluss. Über die Schiene gelangen Waren künftig CO₂-effizient vom Produktionsstandort Wassertrüdingen in Bayern nach Düsseldorf.

In Wassertrüdingen produziert Henkel Haarpflegeprodukte für den deutschen Markt sowie für rund die Hälfte Europas. Der verstärkte Einsatz der Bahn soll dazu beitragen, Emissionen im Transportwesen zu reduzieren und die Klimaziele des Unternehmens zu unterstützen.

Signal für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf

Mit dem Ausbau seines Logistikzentrums stärkt Henkel nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern sendet auch ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. In Zeiten globaler Unsicherheiten und anspruchsvoller Lieferketten investiert das Unternehmen gezielt in moderne Infrastruktur, Automatisierung und nachhaltige Logistik.

Die Botschaft ist eindeutig: Düsseldorf bleibt für Henkel das Herzstück seiner europäischen Aktivitäten – und das neue Hochregallager wird künftig eine Schlüsselrolle dabei spielen, Millionen Produkte schneller, effizienter und umweltfreundlicher zu den Kunden zu bringen.

Jugendliche entdecken Ihre Talente: „komm auf tour“ im Düsseldorfer Sprinterwerk

Ein gutes Gespräch: Claudia Malkus (Werksleiterin Mercedes-Benz Düsseldorf), Michael Grütering (Arbeitgeberverbände, Hauptgeschäftsführer) und Bürgermeister Josef Hinkel (von rechts). Foto: Christoph Sochart

(cs) Wenn das Mercedes-Benz Sprinterwerk in Düsseldorf sich im Juni erneut in ein überdimensionales Klassenzimmer verwandelt, ist es wieder so weit: „komm auf Tour“ lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, ihre eigenen Stärken zu entdecken und erste Schritte in Richtung Berufsorientierung zu gehen. Vom 09. bis 12. Juni 2026 durchlaufen rund 700 Jugendliche der siebten Klassen von Förder-, Haupt- und Gesamtschulen den interaktiven Erlebnisparcours. Der Fokus liegt dabei besonders auf Jugendlichen mit Förderbedarf.


Dazu gibt es auch Podcast-Episode der „Düsseldorfer Wirtschaft“. HIER HÖREN!


Mit spielerischen, praxisnahen und gendersensiblen Methoden bietet „komm auf Tour“ wertvolle Impulse für die berufliche Orientierung und persönliche Lebensplanung. In verschiedenen Stationen setzen sich die Jugendlichen aktiv mit ihren Fähigkeiten auseinander, entdecken verborgene Talente und gewinnen Selbstvertrauen. Gleichzeitig erhalten sie konkrete Anregungen für Praktika und entwickeln realistische Vorstellungen von beruflichen Möglichkeiten sowie privaten Zukunftsperspektiven.

Der Parcours verbindet Lernen mit Erleben und schafft es so, auch komplexe Themen greifbar zu machen. Lehrkräfte und Projektverantwortliche sehen in dem Format einen wichtigen Baustein, um junge Menschen frühzeitig bei ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und ihnen neue Wege aufzuzeigen.

Getragen wird das Projekt von einem engagierten Netzwerk:
Agentur für Arbeit Düsseldorf, Bürgerstiftung Düsseldorf, Landeshauptstadt Düsseldorf, Mercedes-Benz Werk Düsseldorf, Arbeitgeberverbände Düsseldorf

Veranstalter:
Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung in Zusammenarbeit mit SINUS – Büro für Kommunikation

Michael Grütering und Marion Drösser (Bürgerstiftung Düsseldorf). Foto: Christoph Sochart

Landeshauptstadt Düsseldorf
(Bürgermeister Josef Hinkel)
Auch 2026 ist „komm auf Tour“ ein wichtiger Baustein der beruflichen Orientierung in Düsseldorf. Das Angebot überzeugt durch seine Praxisnähe, seine motivierende Ansprache und den wertschätzenden Blick auf die Fähigkeiten der Jugendlichen. Die Stadt engagiert sich daher weiterhin mit Überzeugung für den Stärkenparcours, der jungen Menschen hilft, ihre Potenziale zu erkennen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Ein besonderer Dank gilt dem Mercedes-Benz Sprinterwerk für die erneute Bereitstellung des Veranstaltungsortes sowie der Bürgerstiftung Düsseldorf und der Agentur für Arbeit Düsseldorf, deren Unterstützung die Durchführung des Projekts maßgeblich ermöglicht.

Bürgerstiftung Düsseldorf
(Cornelia Hornemann)
Die Bürgerstiftung Düsseldorf, insbesondere das Ressort „Junge Erwachsene und Stipendiaten“, begleitet „komm auf Tour“ auch in diesem Jahr mit großem Engagement. Das Projekt greift in besonderer Weise das Anliegen der Stiftung auf, junge Menschen frühzeitig auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Gerade in der Phase der Berufsorientierung ist es entscheidend, eigene Interessen und Stärken zu erkennen. Der Erlebnisparcours bietet dafür einen geschützten und zugleich motivierenden Rahmen, in dem Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen sammeln und ihre Kompetenzen weiterentwickeln können. Damit leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und persönlicher Entfaltung.

Mercedes-Benz
(Stefan Ton)
Als bedeutender Arbeitgeber in der Region sieht sich Mercedes-Benz weiterhin in der Verantwortung, junge Menschen bei ihrem Einstieg ins Berufsleben zu begleiten. Mit einem vielfältigen Ausbildungsangebot eröffnet das Werk in Düsseldorf zahlreiche Perspektiven im Bereich der Automobilproduktion. Durch die Unterstützung von „komm auf Tour“ möchte das Unternehmen Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre individuellen Stärken zu entdecken und erste Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen. Angesichts der Vielzahl an Ausbildungs- und Studienoptionen ist es wichtiger denn je, Orientierung zu schaffen und konkrete Einblicke zu ermöglichen. Formate wie dieser Parcours ergänzen bestehende Angebote wie Praktika und Werksführungen sinnvoll und stärken den direkten Austausch mit den Jugendlichen.

Agentur für Arbeit
(Christoph Tatura)
„komm auf Tour“ bleibt auch in diesem Jahr ein zentraler Bestandteil der beruflichen Orientierung in der Region. Das Projekt erreicht Jugendliche frühzeitig und unterstützt sie dabei, sich mit ihren eigenen Stärken auseinanderzusetzen. Ziel ist es, allen jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Der Parcours bildet einen wichtigen Einstieg in die Berufsorientierung und ergänzt die bestehenden Beratungsangebote der Agentur für Arbeit sowie der Partner vor Ort. Gerade diese enge Verzahnung macht das Format so wirkungsvoll.

Arbeitgeberverbände Düsseldorf
(Michael Grütering)
Selbstvertrauen ist eine entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Start ins Berufsleben – und genau hier setzt „komm auf Tour“ an. Der Parcours ermutigt Jugendliche, ihre Fähigkeiten zu erkennen und sich aktiv mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. Für die Arbeitgeberverbände ist es ein zentrales Anliegen, junge Menschen frühzeitig zu begleiten und ihnen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Das Projekt leistet hierzu auch 2026 einen wichtigen Beitrag.

Bürgermeister Josef Hinkel und Werksleiterin Claudia Malkus (Mercedes-Benz Düsseldorf). Foto: Christoph Sochart

Adventure School Düsseldorf 2026: Mit MINT-Angeboten Zukunftschancen für alle Kinder schaffen

Foto: Christoph Sochart

(ud) Die Landeshauptstadt Düsseldorf startet in diesem Sommer erneut mit einem besonderen Ferienangebot für Kinder und Jugendliche: In den letzten drei Wochen der Sommerferien öffnet die Adventure School wieder ihre Türen. Organisiert von der Stadt Düsseldorf und in weiten Teilen umgesetzt durch das zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf, erwartet Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse ein umfangreiches MINT-Programm – von Künstlicher Intelligenz und Virtueller Realität über Naturwissenschaften bis hin zu kreativen Technikprojekten.

Die Adventure School steht dabei nicht nur für spannende Feriengestaltung, sondern auch für ein zukunftsweisendes Bildungsangebot. Gerade in Zeiten wachsender sozialer Unterschiede bei digitalen Kompetenzen gewinnen außerschulische Lernorte zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Paderborn zeigt, dass die digitale Kluft unter Jugendlichen in Deutschland innerhalb der vergangenen zehn Jahre deutlich gewachsen ist.

Besonders alarmierend: Der Abstand bei digitalen Kompetenzen zwischen Jugendlichen aus privilegierten und weniger privilegierten Familien ist laut der Untersuchung von 43 auf 66 Kompetenzpunkte gestiegen. Entscheidend seien dabei vor allem das kulturelle Umfeld im Elternhaus sowie die jeweilige Schulform. Kinder und Jugendliche, die zuhause weniger Zugang zu Büchern, digitalen Lernmöglichkeiten oder technischer Unterstützung haben, geraten zunehmend ins Hintertreffen.

Genau hier setzt die Adventure School an. Das Angebot der Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt bewusst das Ziel, Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Schulform oder familiären Voraussetzungen niedrigschwellige Zugänge zu Zukunftstechnologien und digitalen Kompetenzen zu eröffnen.

Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung Pro Ausbildung, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Programms „Bildungsgerechtigkeit entscheidet sich heute auch im Zugang zu digitalen Kompetenzen. Mit der Adventure School schafft die Stadt für Kinder und Jugendliche Räume, in denen sie Zukunftstechnologien erleben, ausprobieren und selbst gestalten können – unabhängig vom Elternhaus.“

Sochart betont zudem die Rolle außerschulischer Bildungsangebote: „Gerade Ferienprogramme wie die Adventure School können junge Menschen begeistern, Talente sichtbar machen und Selbstvertrauen stärken. Viele Kinder entdecken hier erstmals, dass Technik, Informatik oder Naturwissenschaften spannende Perspektiven für ihre eigene Zukunft bieten.“

Die kostenfreien Angebote der Stadt  verbinden dabei Lernen mit praktischer Erfahrung. Statt klassischem Unterricht stehen Experimentieren, Teamarbeit und kreative Problemlösungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich umfassend mit Nachhaltigkeit, entwickeln Apps, bauen Roboter und analysieren KI.

„Wir dürfen nicht akzeptieren, dass soziale Herkunft über digitale Chancen entscheidet“, erklärt Sochart weiter. „Deshalb investiert die Landeshauptstadt  gezielt in offene Bildungsangebote, die Kinder frühzeitig fördern und ihnen Zugang zu den Kompetenzen geben, die sie in einer digitalen Gesellschaft brauchen.“

Auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Corona-Pandemie erhält das Thema zusätzliche Relevanz. Die wissenschaftliche Studie weist darauf hin, dass insbesondere Schülerinnen und Schüler aus privilegierten Familien besser mit den digitalen Anforderungen der Pandemie umgehen konnten. Außerschulische Lernangebote können helfen, diese Unterschiede auszugleichen und Kindern zusätzliche Lern- und Erfahrungsräume zu eröffnen.

Mit der Adventure School setzt Düsseldorf damit erneut ein starkes Zeichen für Chancengerechtigkeit, Nachwuchsförderung und Zukunftskompetenzen. Eltern und Kinder dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Sommerferienprogramm freuen, das Neugier weckt, Talente fördert und Lust auf MINT macht.

Die Anmeldung für die diesjährige Adventure School startet am 1. Juni über die Kanäle der Landeshauptstadt Düsseldorf und des zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf unter portal-adventure-school.de.

Foto: Christoph Sochart

Verkehrshinweis: Vollsperrung der A44 ab Donnerstag, 21 Uhr

Symbolfoto: Christoph Sochart

(ud) Von Donnerstag, 11. Juni, 21 Uhr, bis Montag, 15. Juni, 3 Uhr, wird die A44 in Fahrtrichtung Mönchengladbach zwischen dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und der Anschlussstelle Düsseldorf-Flughafen vollgesperrt. Grund sind Sanierungsarbeiten im Tunnel Reichswaldallee. Die Umleitung (roter Punkt) erfolgt über die A52 und das Autobahnkreuz Breitscheid (roter Punkt).

Young Talents Day 2026 auf der interpack – Einblicke in die Verpackungsindustrie von morgen

Fotos: Stiftung Pro Ausbildung

(cs) Am letzten Messetag fand im Rahmen der interpack 2026 der diesjährige „Young Talents Day“ statt. Die weltweit führende Messe für Verpackungen und Verpackungsprozesse öffnete am letzten Messetag ihre Türen speziell für junge Menschen ab Klasse 9, Auszubildende, Studierende sowie Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger.

Organisiert wurde eines der Angebote, die  „Career Tour“, von Ekkehard Hostert vom zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf, ein Angebot der Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen (www.mint-duesseldorf.de). Das zdi ist ein Projekt der Stiftung Pro Ausbildung des Düsseldorfer Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie. Ziel des Aktionstags war es, Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die vielfältige Welt der Verpackungs- und Prozessindustrie zu ermöglichen und berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

Die Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit Guided Tours zu den Ständen innovativer Unternehmen. Dort konnten beeindruckende Maschinen und moderne Produktionsprozesse aus nächster Nähe erlebt werden. Besonders spannend waren die Gespräche mit regionalen Unternehmen und deren Personalverantwortlichen, die über Ausbildungswege, Studienmöglichkeiten und Zukunftskompetenzen informierten.

Darüber hinaus bot der Young Talents Day zahlreiche Networking-Möglichkeiten. Die Jugendlichen konnten direkt mit Unternehmen in Kontakt treten, Fragen stellen und wertvolle Eindrücke über die Arbeitswelt von morgen sammeln.

Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und zukunftsorientiert die Verpackungsindustrie ist. Für viele Teilnehmende war der Besuch der interpack eine inspirierende Gelegenheit, neue Berufsfelder kennenzulernen und erste Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen.

Neue Podcast-Folge! Zwischen Verantwortung und Markt: Wie mentale Stärke zur Wirtschaftskraft wird

Lisa Charlotte Robben, COO des Düsseldorfer Kreativ-Unternehmens Saatchi & Saatchi im Gespräch. Foto: privat

(cs) Herzlich willkommen zum Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ – dem Ort, an dem wir hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmen blicken und die Menschen kennenlernen, die Wirtschaft neu denken.

Heute erwartet Sie ein interessantes Gespräch: Es geht um Verantwortung im Alltag, mentale Gesundheit als echten Wirtschaftsfaktor und die Frage, wie Kreativität und Leistungsdruck in Einklang gebracht werden können.

Zu Gast ist Lisa Charlotte Robben, COO und Personalchefin bei der renommierten Kreativagentur Saatchi & Saatchi. Ich traf Sie in der Düsseldorfer Zentrale an der Toulouser Allee.

Sie gehört zu den Führungspersönlichkeiten, die nicht nur über Unternehmenskultur sprechen, sondern sie aktiv gestalten – mit klaren Werten, innovativen Gesundheitsprogrammen und einem modernen Verständnis von Arbeit.

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum sich Verantwortung erst im täglichen Handeln zeigt, wie mentale Gesundheit zum Treiber für Unternehmenserfolg wird und weshalb kreative Höchstleistungen ohne eine stabile Unternehmenskultur kaum möglich sind.

Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Herausforderungen: flexible Arbeitsmodelle, den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf kreative Prozesse und die Frage, wie Unternehmen ihre Teams in Zeiten ständiger Veränderung stärken können, ohne sie zu überfordern.

Und natürlich geht es auch um konkrete Impulse für den Mittelstand in Düsseldorf: Wie können Unternehmerinnen und Unternehmer heute Kultur, Kreativität und Verantwortung so verbinden, dass daraus nachhaltiges Wachstum entsteht?

Das ganze Gespräch gibt es in unserer Podcast-Mediathek: hier!

Düsseldorfer Arbeitgebertag 2026: Wirtschaft fordert Mut, Innovation und mehr Freiräume – Auszeichnung eines Düsseldorfer Start-Ups, dass ein Medikament gegen Alzheimer, Parkinson und ALS entwickelt

von links: Thomas Buschmann, Bundesminister Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Michael Grütering. Foto: Weber

(cs) Mit klaren Botschaften für mehr wirtschaftliche Dynamik, einem eindrucksvollen Innovationspreis und einem internationalen wirtschaftspolitischen Dialog hat der Düsseldorfer Arbeitgebertag 2026 der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. erneut ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen gesetzt. Rund 49 Jahre nach seiner Gründung brachte das traditionsreiche Netzwerktreffen erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in Düsseldorf zusammen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Thomas Buschmann, Mitglied des Vorstandes der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung, die Gäste stellvertretend für den kurzfristig verhinderten Vorsitzenden Michael Jungwirth. Buschmann warb in seiner Rede für mehr Zuversicht, unternehmerischen Mut und einen neuen wirtschaftspolitischen Gestaltungswillen.


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Nordrhein-Westfalen sei trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten weiterhin das wirtschaftsstärkste Bundesland Deutschlands und verfüge über enorme Potenziale. Besonders die Region Düsseldorf stehe für Innovationskraft, Mittelstand und Transformation. Buschmann kritisierte zugleich eine zunehmende Bürokratisierung durch europäische und nationale Regularien. Unternehmen müssten wieder mehr Freiraum für Innovationen und Investitionen erhalten. „Wir brauchen wieder mehr Markt und weniger Staat, mehr unternehmerische Freiheit, um gestalten und wagen zu können“, betonte Buschmann.

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung eines engen Schulterschlusses zwischen Wirtschaft, Stadt und Politik. Düsseldorf verstehe sich als Partner der Unternehmen und wolle Verfahren schneller, digitaler und effizienter gestalten. Gerade bei den großen Transformationsaufgaben – von der Energiewende bis zum Fachkräftemangel – setze die Stadt bewusst auf Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

Die Vertreter des ausgezeichneten Start-UPs Priavid und der Jury. Foto: C. Weber

Ein Höhepunkt des Arbeitgebertages war die Verleihung des Rheinischen Innovationspreises 2026. Die Laudatio hielt Steffen Pörner, Geschäftsführer des Bankenverbandes NRW. In seiner Rede stellte Pörner das Leitmotiv „Resilienz“ in den Mittelpunkt und würdigte die Innovationskraft deutscher Forschung und Entwicklung.

Der diesjährige Rheinische Innovationspreis ging an das Düsseldorfer Unternehmen Priavoid. Das Biotechnologie-Unternehmen entwickelt mit dem Wirkstoff PRI-002 einen innovativen Therapieansatz gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS. Pörner bezeichnete die Entwicklung als potenziell weltverändernd. Besonders hervorgehoben wurde die Verbindung aus wissenschaftlicher Exzellenz, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und gesellschaftlicher Relevanz.

Seit rund 25 Jahren forscht Mitgründer Prof. Dr. Dieter Willbold am Forschungszentrum Jülich und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an fehlgefalteten Proteinen im Gehirn, die als Auslöser verschiedener Demenzerkrankungen gelten. 2017 entstand daraus die Ausgründung Priavoid. Heute beschäftigt das Unternehmen 32 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachrichtungen und befindet sich mit seinem Wirkstoff bereits in der klinischen Erprobung.

Für besondere internationale Aufmerksamkeit sorgte zudem der wirtschaftspolitische Talk zwischen WDR-5-Moderator Uwe Schulz und dem österreichischen Bundesminister Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industriestandorte, notwendige Strukturreformen sowie die Frage, wie Innovation und industrielle Stärke in Zeiten globaler Unsicherheiten gesichert werden können. Hattmannsdorfer stellte dabei die österreichische Industriestrategie als Beispiel für eine langfristig angelegte Standortpolitik vor.

Der Düsseldorfer Arbeitgebertag 2026 machte deutlich: Die Wirtschaft der Region sieht sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen als aktiver Gestalter von Transformation und Zukunft. Innovation, Leistungsbereitschaft und partnerschaftlicher Dialog standen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltung.

130 Jahre Transportlösungen: Wie Mercedes-Benz Vans seine Rolle im Rettungswesen ausbaut

 

Foto: Mercedes-Benz

(cs) Seit 130 Jahren baut Mercedes-Benz Vans Fahrzeuge für gewerbliche Kunden – vom ersten Lieferwagen von Carl Benz bis zu modernen, digital vernetzten Rettungsfahrzeugen. Auf der diesjährigen RETTmobil 2026 zeigt der Hersteller nun, wie stark sich das Geschäft inzwischen auf spezialisierte Einsatzlösungen konzentriert. Zu sehen dort ist auch der SPRINTER aus Düsseldorf.

Die Leitmesse für Rettung und Mobilität gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der Branche. Mehr als 500 Aussteller aus 28 Ländern werden erwartet. Mercedes-Benz präsentiert dort zwei Fahrzeuge, die exemplarisch für die Strategie des Unternehmens stehen: den Mercedes-Benz Sprinter aus Düsseldorf als Rettungswagen und den Mercedes-Benz Vito als Notarzteinsatzfahrzeug.

Vom Lieferwagen zur mobilen Hightech-Einsatzzentrale

Der Blick zurück gehört bei Mercedes-Benz traditionell zur Markeninszenierung. Bereits 1896 entwickelte Carl Benz den ersten motorisierten Lieferwagen. Heute setzt der Hersteller auf ein breites Portfolio aus konventionell angetriebenen und vollelektrischen Transportern sowie auf digitale Dienstleistungen rund um Wartung, Finanzierung und Flottenmanagement.

Gerade im Rettungswesen zählen jedoch andere Werte besonders: Zuverlässigkeit, schnelle Einsatzbereitschaft und ergonomische Arbeitsbedingungen. Genau darauf zielt der Messeauftritt in Fulda ab.

„Zuverlässigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft sind im Rettungswesen entscheidend“, sagt Kersten Trieb, Leiter Direktgeschäft & ABH Vans im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. Der Hersteller arbeite dafür eng mit spezialisierten Aufbaupartnern zusammen.

Der Sprinter als Herzstück vieler Rettungsflotten

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht ein Düsseldorfer Mercedes-Benz Sprinter mit Kofferaufbau des Unternehmens GSF Sonderfahrzeugbau GmbH. Der Sprinter gilt seit Jahren als Standardplattform vieler deutscher Rettungsdienste.

Die Anforderungen an moderne Rettungswagen sind enorm gestiegen. Neben Medizintechnik und Kommunikationssystemen spielen heute auch Ergonomie und Hygiene eine zentrale Rolle. Der gezeigte Ausbau setzt daher auf kurze Wege, integrierte Strom- und Datensysteme sowie eine Innenraumgestaltung, die den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte erleichtern soll.

Die Botschaft dahinter ist klar: Rettungsfahrzeuge sollen nicht nur Transportmittel sein, sondern mobile Arbeitsräume unter Hochdruckbedingungen.

Kompakt, schnell, geländetauglich: Der Vito als NEF

Daneben zeigt Mercedes-Benz einen Mercedes-Benz Vito als Notarzteinsatzfahrzeug. Das Fahrzeug setzt auf kompakte Abmessungen bei gleichzeitig hoher Funktionalität. Gerade in engen Innenstädten oder schwer zugänglichen Einsatzorten gelten solche Fahrzeuge als Vorteil. Der verbaute Allradantrieb soll zusätzliche Sicherheit bei schlechten Wetterbedingungen oder Fahrten abseits befestigter Straßen bieten.

Wettbewerb um die Zukunft der Einsatzmobilität

Für Mercedes-Benz ist die RETTmobil weit mehr als eine klassische Produktschau. Der Markt für Sonderfahrzeuge wächst – auch weil Kommunen und Hilfsorganisationen ihre Flotten modernisieren und zugleich neue Anforderungen an Digitalisierung und Nachhaltigkeit entstehen.

Der Hersteller versucht deshalb, sich nicht nur als Fahrzeuglieferant, sondern als umfassender Mobilitätspartner zu positionieren: mit Finanzierung, Service-Netzwerk, digitalen Extras und künftig stärker elektrifizierten Fahrzeugplattformen.

So verbindet Mercedes-Benz auf der RETTmobil zwei Botschaften miteinander: die lange eigene Tradition im Nutzfahrzeugbau – und den Anspruch, auch die Zukunft des Rettungswesens mitzugestalten.

Zwischen KI und Markenemotion: Düsseldorfer Unternehmen zu Gast beim OMR Festival in Hamburg

Screenshot: Teekanne LinkedIn

(cs) Zwei Tage, 70.000 Besucher, mehr als 800 Speaker und rund 1.000 Aussteller: Das OMR Festival ist in diesem Jahr einmal mehr dem Ruf als wichtigstes Digitalmarketing-Event Europas gerecht geworden. Wieder einmal holte das Festival das digitale Universum nach Hamburg – zwei Tage lang standen auf Stages, bei Masterclasses, Expo und Side Events Networking, Inspiration und die neuesten Trends im Online-Marketing im Mittelpunkt.
Was einmal als überschaubares Branchentreffen begann, ist heute ein gesellschaftliches Großereignis. Mittlerweile ist das OMR längst nicht mehr nur eine reine Marketingmesse, sondern ein Treffpunkt für Creator, CEOs, Medienmacher, Musiker, Politiker, Investoren und Start-ups.
Und auch Düsseldorf war in Hamburg vertreten: Unter den zahlreichen Ausstellern und Besuchern fanden sich Teams aus der Landeshauptstadt – darunter das Unternehmen Teekanne Deutschland.
Was ist die OMR?
OMR steht für „Online Marketing Rockstars”. Die Messe fand zum ersten Mal 2015 statt – damals noch am Millerntor-Stadion. Mittlerweile füllt das Event die großen Hamburger Messehallen. Das OMR Festival hat sich als eines der führenden europäischen Events für Digitalwirtschaft, Marketing und Technologie etabliert. Das Programm ist bewusst breit angelegt: Neben Keynotes, Masterclasses und Side Events bietet die Festival-Expo auf rund 1.000 Ständen etablierten Unternehmen wie Google und SAP ebenso eine Bühne wie Start-ups und Mittelständlern.
Das Leitthema 2026 war eindeutig die Künstliche Intelligenz. Experten diskutierten, wie KI Geschäftsprozesse, Marketingstrategien und das Konsumentenverhalten transformiert – und dass KI-Systeme zunehmend als „Agentic AI” agieren, also nicht nur Daten auswerten, sondern eigenständig Aufgaben übernehmen.
Teekanne: Digitale Innovation und echte Markenemotion
Auch das Düsseldorfer Traditionsunternehmen Teekanne war wieder dabei. In einem LinkedIn-Post zog das Team nach den zwei Festivaltagen ein persönliches Fazit. Neben den großen Trendthemen – Künstliche Intelligenz, Creator Economy, AI Search und Retail Media – war für Teekanne Deutschland vor allem eine Erkenntnis zentral: die Verbindung aus digitaler Innovation und echter Markenemotion. Denn gerade in einer zunehmend automatisierten Welt, so das Unternehmen, gewinnen Vertrauen, Qualität und authentische Erlebnisse weiter an Bedeutung.
Eine Haltung, die zum Geist der diesjährigen OMR passt. Das OMR ist nicht einfach nur ein Treffpunkt für Unternehmen oder Menschen mit Reichweite – es ist ein Ort, an dem Ideen entstehen, Menschen voneinander lernen und Kontakte geknüpft werden, die vielleicht Jahre später wichtig werden.
Für das Teekanne-Team lautet die Schlussfolgerung aus zwei Tagen Hamburg: Die Zukunft erfolgreicher Marken liegt in der Verbindung von Technologie, relevanten Inhalten und echten Momenten. Eine Botschaft, die auch für viele andere Düsseldorfer Unternehmen mitgenommen werden dürfte – die nächste OMR kommt bestimmt.