Hoa Phat hat die Inbetriebnahme von zwei Konverterstahlwerken durch SMS group erfolgreich abgeschlossen

Die Hoa Phat Group, Viet­nam, ein Kon­sor­ti­um aus zwei Unter­neh­men, näm­lich WISDRI und der Düs­sel­dor­fer SMS group, hat die Inbe­trieb­nah­me von zwei Konverter­stahlwerken mit der ers­ten Schmel­ze des vier­ten von ins­ge­samt vier Kon­ver­tern erfolg­reich abge­schlos­sen. Die aktu­el­le Inbe­trieb­nah­me konn­te trotz der Rei­se­be­schrän­kun­gen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie durch die inten­si­ve Remo­te-Unter­stüt­zung der SMS group rei­bungs­los umge­setzt wer­den. Die bei­den Kon­ver­ter­stahl­wer­ke sind für die Pro­duk­ti­on von vier Mil­lio­nen Jah­res­ton­nen Flüs­sigstahl aus­ge­legt.

SMS group hat vier 120-Ton­nen-BOF-Kon­ver­ter mit Sauer­stof­f­lan­zen-Anla­gen, Sub­lan­zen­an­la­gen, Aus­maue­rungs­vor­rich­tun­gen, Kon­ver­terkipp­an­trie­ben, der von der SMS group ent­wi­ckel­ten war­tungs­frei­en Lamel­len­auf­hän­gung sowie dem pneu­ma­ti­schen Schla­cken­stop­per­sys­tem P3S gelie­fert. Alle Kon­ver­ter sind mit einer SMS group-Pri­mär­gas­ent­stau­bung mit Tro­cken-Elek­tro­fil­ter (ESP) aus­ge­rüs­tet. Die Kon­ver­ter, die Trag­rin­ge, die Kon­ver­terkipp­an­trie­be und Tei­le der Ent­stau­bung wur­den in der SMS group-Werk­statt gefer­tigt. Das Kon­ver­ter­stahl­werk wur­de mit der X‑Pact®-Elek­trik und ‑Auto­ma­ti­on aus­ge­stat­tet.

Lockdown 2.0: NRW macht wieder dicht!

Mas­si­ve Kon­takt­be­schrän­kun­gen ab 2. Novem­ber — Groß- und Ein­zel­han­del bleibt offen — In der Öffent­lich­keit sind nur noch Ange­hö­ri­ge des eige­nen und eines wei­te­ren Haus­stan­des mit maxi­mal zehn Per­so­nen gestat­tet  — Frei­zeit­ein­rich­tun­gen wer­den geschlos­sen — Pro­fi­sport ohne Zuschau­er — Gas­tro­no­mie­be­trie­be wer­den vom 2. Novem­ber für den rest­li­chen Monat geschlos­sen — Schu­len und Kin­der­gär­ten blei­ben offen

BGA-Prä­si­dent Bör­ner: Völ­lig unan­ge­mes­sen erscheint uns in der aktu­el­len Situa­ti­on die Schlie­ßung der Gas­tro­no­mie.

Von Chris­toph Soch­art. Wir befin­den uns inmit­ten der zwei­ten Coro­na-Wel­le. Der zwei­te Lock­down ab Mon­tag trifft uns alle hart. Geschlos­sen blei­ben Hotels (für pri­va­te Rei­sen), Restau­rants und Knei­pen, Thea­ter und Oper, Kinos, Schwimm­hal­len und Fit­ness­stu­di­os. Auch Sport­hal­len sind geschlos­sen, sodass jeg­li­cher Ver­eins­sport wie auch Wett­be­wer­be und Tur­nie­re aus­fal­len wer­den. Der Pro­fi­sport fin­det ohne Zuschau­er statt. In der Öffent­lich­keit tref­fen sich nur noch Ange­hö­ri­ge des eige­nen und eines wei­te­ren Haus­stan­des mit maxi­mal zehn Per­so­nen. Schu­len, Kitas und der Groß- und Ein­zel­han­del blei­ben geöff­net.

Die­ser Lock­down trifft die gesam­te Wirt­schaft. Pro­fes­sor Hüt­her vom Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft schreibt uns dazu: ” (…) Ein bun­des­wei­ter Lock­down ist nicht ziel­füh­rend, es gilt, Infek­ti­ons­her­de sub­si­di­är ein­zu­he­gen. Denn es ist sicher, dass öko­no­mi­sche Sub­stanz beschä­digt wird, wenn es zu einem har­ten Lock­down kommt. Und das betrifft bei­lei­be nicht nur Hotels, Restau­rants und Tei­le der Kul­tur­sze­ne, son­dern auch gro­ße Unter­neh­men.”

Die har­ten Auf­la­gen sei­en auch des­halb not­wen­dig, sagt die Kanz­le­rin, weil man bei 75 Pro­zent der Infek­tio­nen nicht mehr wis­se, wo sie pas­siert sei­en.

Anton F. Bör­ner, Prä­si­dent unse­res Groß­han­dels­ver­ban­des, sagt dazu: “Völ­lig unan­ge­mes­sen erscheint uns in der aktu­el­len Situa­ti­on die Schlie­ßung der Gas­tro­no­mie, die für vie­le mit­tel­stän­di­sche Betrie­be in der jet­zi­gen Lage den Todes­stoß bedeu­ten kann. Zudem ist eine sol­che Maß­nah­me auch unge­eig­net, denn es hat sich gezeigt, dass gera­de im Bereich der Gas­tro­no­mie die Hygi­e­nekon­zep­te erfolg­reich sind und Infek­tio­nen nur in weni­gen Aus­nah­me­fäl­len statt­ge­fun­den haben. Brenn­punk­te sind ganz klar die pri­va­ten Berei­che und auch wenn es unpo­pu­lär ist, müs­sen wir uns hier­auf kon­zen­trie­ren.”

Micha­el Stem­pf­le vom ARD-Haupt­stadt­stu­dio ergänzt: “Was bringt die Schlie­ßung von Restau­rants im Novem­ber? Kann damit die der­zeit stark anstei­gen­de Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus wirk­lich ver­lang­samt wer­den? Ein Beweis? Fehl­an­zei­ge. (…) Päch­ter und Restau­rant­be­sit­zer haben sich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten viel Mühe gege­ben, Schutz­maß­nah­men zu ergrei­fen: So for­der­ten sie ihre Gäs­te auf, Mas­ken zu tra­gen. Sie stell­ten die Tische wei­ter aus­ein­an­der und ver­zich­te­ten auf den sonst übli­chen Umsatz.”

Wir wer­den erst in zwei Wochen viel­leicht sehen, ob die­ses Novem­ber-Expe­ri­ment funk­tio­niert. Im Dezem­ber soll­te dann wie­der alles “nor­mal” ablau­fen, so das Ziel die­ser Maß­nah­men. Mein Restau­rant schrieb mir jeden­falls, ich könn­te jetzt schon Plät­ze für Dezem­ber reser­vie­ren. Wie sagt der Volks­mund: Die Hoff­nung stirbt zuletzt.

Quel­len: Rhei­ni­sche Post, BGA, IW Köln, tages­schau u.a.

Damit Schüler nicht den Anschluss verlieren: Vodafones erster Schultarif mit Daten-Flat für dedizierte Lerninhalte

Die Digi­ta­li­sie­rung Deutsch­lands macht auch vor dem Bil­dungs­sys­tem nicht halt. Schon in den Grund­schu­len kön­nen Kin­der über Apps wie Anton für Mathe und Deutsch üben. Oder sich – ergän­zend zum Prä­senz­un­ter­richt – mit den Leh­rern auf Lern­platt­for­men wie Mood­le aus­tau­schen.

Damit das funk­tio­niert, wur­den vie­le Schu­len mit giga­bit-schnel­len Inter­net-Anschlüs­sen und Leh­rer mit Tablets aus­ge­stat­tet. Nun will der Bund eine wei­te­re hal­be Mil­li­ar­de Euro für Schü­le­rin­nen und Schü­ler bereit­stel­len, die kei­ne eige­nen inter­net­fä­hi­gen Gerä­te besit­zen. Für die not­wen­di­ge Inter­net-Ver­bin­dung sorgt Voda­fone mit gleich zwei neu­en Schul­t­a­ri­fen. Eine Daten-Flat­rate für zehn Euro net­to pro Monat für die fes­te Ende-zu-Ende-Ver­bin­dung zum Schul­ser­ver – monat­lich künd­bar, EU-weit nutz­bar und ab Novem­ber buch­bar. Und ein Daten­ta­rif mit Inklu­siv-Volu­men und spe­zi­el­lem Voda­fone Pass für die Flat-Nut­zung von ent­hal­te­nen Lern-Apps.

Han­nes Amets­rei­ter, CEO von Voda­fone Deutsch­land: „Schon heu­te unter­stüt­zen wir Schu­len in Deutsch­land mit meh­re­ren tau­send Daten-Kar­ten. Mit der Erwei­te­rung des Schul­an­ge­bo­tes um die zwei neu­en Tari­fe über­neh­men wir in beson­de­rer Wei­se gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung und ver­hin­dern, dass ein­zel­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie den Anschluss ver­lie­ren.“

Der Voda­fone Red Busi­ness Data Edu­ca­ti­on umfasst eine euro­pa­weit nutz­ba­re Daten-Flat­rate für Lern­in­hal­te, Video­kon­fe­renz- und Mail-Diens­te, die von den Schu­len ange­bo­ten wer­den. Dafür baut der Tarif eine fes­te Ende-zu-Ende-Ver­bin­dung zu den Ser­vern der Ein­rich­tun­gen auf. Die Schu­len erhal­ten so die Kon­trol­le über alle Inhal­te und Diens­te, die von den Schü­lern genutzt wer­den dür­fen. Schul­trä­ger kön­nen den Tarif für ihre Schü­ler noch im Novem­ber zu zehn Euro net­to pro Monat mit monat­li­cher Kün­di­gungs­mög­lich­keit buchen.

Schu­len ohne eige­ne IT-Infra­struk­tur bie­tet Voda­fone vor­aus­sicht­lich ab Janu­ar 2021 einen wei­te­ren Schul­t­a­rif an. Die­ser ent­hält ein groß­zü­gi­ges monat­li­ches Daten­vo­lu­men sowie einen neu­en Voda­fone Pass mit spe­zi­el­len Lern-Apps, die in engem Aus­tausch mit den Ver­wal­tungs­be­hör­den für Schu­le und Bil­dung fest­ge­legt wer­den. Schü­ler kön­nen die im Pass ent­hal­te­nen Apps nut­zen, ohne dass ihr Ver­brauch dem monat­li­chen Daten­vo­lu­men ange­rech­net wird. Details zu Tarif­leis­tung und zu Prei­sen wer­den unmit­tel­bar vor Ver­mark­tungs­start bekannt­ge­ge­ben.

Das neue iPhone im 5G-Netz von Vodafone

Das neue iPho­ne 12 kommt heu­te nach Deutsch­land und star­tet bei Voda­fone in die 5G-Ära. In zahl­rei­chen Städ­ten und Gemein­den sowie an hoch­fre­quen­tier­ten Orten fun­ken das iPho­ne 12 und das iPho­ne 12 Pro schon heu­te im 5G-Netz von Voda­fone. An vie­len Orten mit Spit­zen­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu einem Giga­bit pro Sekun­de. Mit mehr als 1.200 Anten­nen an 400 Stand­or­ten erreicht Voda­fone heu­te fast 3 Mil­lio­nen Men­schen mit 5G. Und der Aus­bau geht wei­ter. Die Tech­ni­ker von Voda­fone berei­ten momen­tan tau­sen­de wei­te­re Anten­nen für die 5G-Akti­vie­rung vor.

Voda­fone bringt das neue iPho­ne nach Deutsch­land – und ins 5G-Zeit­al­ter. Seit heu­te sind die bei­den neu­en Model­le iPho­ne 12 und iPho­ne 12 Pro in den Voda­fone-Shops und online erhält­lich. Bei einer Ein­mal­zah­lung von 49,90 Euro kos­tet das iPho­ne 12 im Tarif Red M monat­lich 79,99 Euro. Das iPho­ne 12 Pro gibt es im sel­ben Tarif (Red M) bei einer Ein­mal­zah­lung von 49,90 Euro für monat­lich 89,99 Euro. 

Bei­de Model­le fun­ken von Beginn an den meis­ten bereits akti­vier­ten Sta­tio­nen im 5G-Netz von Voda­fone. Die 5G-Sta­tio­nen, die Voda­fone an beson­ders stark fre­quen­tier­ten Orten akti­viert (3,5 Giga-Hertz) brin­gen in der Spit­ze Geschwin­dig­kei­ten von bis zu einem Giga­bit pro Sekun­de auf die neu­en iPho­nes. In vie­len städ­ti­schen Berei­chen kön­nen 500 Mega­bit pro Sekun­de erreicht wer­den (1,8 Giga-Hertz),

5G für fast 3 Mil­lio­nen Men­schen in ihren Woh­nun­gen und Häu­sern ver­füg­bar

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te Voda­fone das ers­te 5G-Netz in Deutsch­land gestar­tet. Heu­te fun­ken mehr als 1.200 Anten­nen an 400 Stand­or­ten im 5G-Netz des Digi­ta­li­sie­rungs­kon­zerns. Damit erreicht Voda­fone momen­tan fast 3 Mil­lio­nen Men­schen in ihren Häu­sern und Woh­nun­gen mit 5G. Und der Aus­bau geht wei­ter. Voda­fone-Tech­ni­ker berei­ten zahl­rei­che wei­te­re 5G-Anten­nen bereits für die neue Mobil­funk-Tech­nik vor. Bis zum Ende des Jah­res brin­gen die Düs­sel­dor­fer 5G-Mobil­funk dann zu mehr als 10 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land.

Gute Nachricht: Indisches Unternehmen optimiert sich mit innovativem System der sms group

Wir freu­en uns in Coro­na­zei­ten immer über gute Nach­rich­ten aus unse­ren Mit­glieds­un­ter­neh­men! Die heu­ti­ge “Best News” erhiel­ten wir soeben von der sms group: SMS digi­tal, die Digi­tal­toch­ter der SMS group, hat von JSW Steel Ltd. in Dol­vi, Indi­en, den Auf­trag erhal­ten, ein neu­es hoch­au­to­ma­ti­sier­tes Manage­ment­sys­tem für das Bram­men­la­ger zu imple­men­tie­ren. Das “X‑Pact® MES 4.0 Wareh­ouse Manage­ment Sys­tem” wird die Aus­nutzung der begrenz­ten Bram­men­la­ger­ka­pa­zi­tät opti­mie­ren und somit einen wesent­li­chen Fak­tor für einen hohen Nut­zungs­grad der Warm­walz­ka­pa­zi­tä­ten dar­stel­len.

JSW erwei­tert die jähr­li­che Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät des Wer­kes in Dol­vi um zusätz­li­che fünf Mil­lio­nen Ton­nen durch den Bau eines neu­en Stahl­werks, das JSW Ende 2017 bei der SMS group in Auf­trag gege­ben hat und das sich aktu­ell in der Inbe­trieb­nah­me­pha­se befin­det. Auch Anla­gen von Dritt­lie­fe­ran­ten wer­den digi­tal an das Wareh­ouse Manage­ment Sys­tem von SMS digi­tal ange­bun­den wer­den.

Da bei JSW die Lager­flä­che für Bram­men sehr begrenzt ist, wird das neue Wareh­ouse Manage­ment Sys­tem maß­geb­lich zur opti­mier­ten Aus­nut­zung der Lager­ka­pa­zi­tä­ten bei­tra­gen. Das inno­va­ti­ve Lager­managementsystem ist Teil des Opti­mie­rungs­mo­duls des Pro­duk­ti­ons­pla­nungs­sys­tems X‑Pact® MES 4.0. Mit­hil­fe des MES 4.0 Wareh­ouse Mana­gers wer­den die Kra­ne, ein­schließ­lich der elek­tri­schen Lauf­kra­ne (EOT) und Halb­por­tal­kra­ne, sowie die Trans­portwagen bei JSW Dol­vi in Zukunft im auto­ma­ti­schen Betrieb arbei­ten. Hier­durch wird maxi­ma­le Effi­zi­enz durch opti­ma­le ver­ti­ka­le Ver­net­zung der Pro­duk­ti­ons­an­la­gen ent­lang der gesam­ten Pro­zess­ket­te erzielt.

Ver­füg­ba­re Lager­ka­pa­zi­tä­ten inner­halb des Bram­men­la­gers kön­nen so schnell iden­ti­fi­ziert wer­den. Der Wareh­ouse Man­ger kann für die opti­ma­le Zusam­men­stel­lung der Trans­fer­ak­tio­nen die aktu­el­le Lager­situation, die Ver­füg­bar­keit der Trans­port­wa­gen und gleich­zei­tig auch die Sequen­zie­rung der Strang­gieß­an­la­gen und der Warm­walz­wer­ke berück­sich­ti­gen. Durch die so erziel­te Opti­mie­rung des Lager- und Trans­port­ma­nage­ments kann JSW bei erhöh­tem Durch­satz gleich­zeitig Kos­ten­ein­spa­run­gen erzie­len.

Ein wesent­li­cher Fak­tor für die Ent­schei­dung von JSW, das Bram­men­la­ger mit der SMS group als Part­ner digi­tal zu ver­net­zen, ist der hohe Mehr­wert der Kom­bi­na­ti­on aus dem Know-how von SMS digi­tal im Bereich funk­tio­na­ler und gleich­zei­tig bediener­freundlicher Digi­tal­tech­no­lo­gie und der bereits lan­ge bestehen­den Part­ner­schaft zwi­schen JSW und der SMS group.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft — unser Corona-Update am Freitag

Wie wahr­schein­lich ist ein zwei­ter Lock­down in NRW bzw. Deutsch­land? Mit die­sem The­ma beschäf­tigt sich heu­te (23.10.) die Rhei­ni­sche Post, denn die Infek­ti­ons­zah­len stei­gen sprung­haft in die Höhe. Das Ergeb­nis der Erör­te­run­gen ist ein­deu­tig: ein erneu­ter Lock­down wür­de Zenhtau­sen­de Jobs kos­ten.

So macht die Rhei­ni­sche Post heu­te (23.10) ihre Zei­tung auf.

Die Arbeits­lo­sen­zah­len in NRW wür­den auf über 800.000 stei­gen, in Deutsch­land auf über 3 Mil­lio­nen, schätzt RP-Wirt­schafts­re­dak­teu­rin Ant­je Höning im Pod­cast der Rhei­ni­schen Post. Damit wären die Fol­gen deut­lich höher als im Früh­jahr. “Ab jetzt zählt jeder Tag”, wird DGB-Chef Rei­ner Hoff­mann zitiert. Das Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft (IW) in Köln rech­ne­te bis­her mit einem Wirt­schafts­mi­nus um 6%. Bei einem zwei­ten Lock­down könn­ten es min­des­tens 8% wer­den, schätzt IW-Exper­te Micha­el Gröm­ling. Des­halb hofft die Wirt­schaft, hof­fen wir, dass es kei­nen zwei­ten Lock­down geben wird. Vie­le Unter­neh­men, vor allem die klein- und mit­tel­stän­di­gen Indus­trie- und Han­dels­be­trie­be wür­den dies nicht über­le­ben. Vie­le kämp­fen noch heu­te mit den Fol­gen des ers­ten Lock­downs.

Wir soll­ten und müs­sen uns in die­sem Herbst und Win­ter unbe­dingt an die Coro­na- und Hygie­ne­re­geln hal­ten!”, appel­lie­ren die Düs­sel­dor­fer Ärz­te heu­te auf ANTENNE DÜSSELDORF. Die­se Regeln sei­en nach wie vor wirk­sam: Abstand hal­ten, regel­mä­ßig lüf­ten und Hän­de waschen. Außer­dem soll­ten wir die War­nApp nut­zen und in jedem Gedrän­ge die Mas­ke tra­gen. Das befol­gen im Moment aber längst nicht alle Düs­sel­dor­fer: Die Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­am­tes haben allei­ne am Mitt­woch rund 700 Men­schen auf­for­dern müs­sen, in der Fuß­gän­ger­zo­ne den Mund-/Na­sen­schutz zu tra­gen.

Das IW in Köln ver­an­stal­tet mit wei­te­ren Insti­tu­ten ein Kol­lo­qui­um zur Pan­de­mie und ihre Fol­gen. IW- Geschäfts­füh­rer Hans-Peter Klös schreibt dazu: “Im vier­ten, gemein­sa­men Insti­tuts­kol­lo­qui­um wol­len wir in einem kon­zen­trier­ten digi­ta­len Aus­tausch die gesamt­wirt­schaft­li­chen Effek­te der Coro­na-Kri­se dis­ku­tie­ren und ihre Aus­wir­kun­gen auf den Arbeits­markt beleuch­ten. Wir wol­len aber auch der Fra­ge nach­ge­hen, in wel­cher Hin­sicht die aktu­el­le Kri­se für die wei­te­re Trans­for­ma­ti­on von Wirt­schaft und Gesell­schaft Impul­se zu geben ver­mag, Pro­zes­se beschleu­nigt oder gar Ent­wick­lungs­pfa­de ändert.” Pro­gramm: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/kolloquium-2020-programm.pdf

Alle Infos zum Virus hat ANTENNE DÜSSELDORF hier zusam­men­ge­fasst: https://www.antenneduesseldorf.de/programm/sonderseite-zum-corona-virus.html

Wer sich tes­ten las­sen möch­te, kann hier anru­fen: (0211) 899‑6090

Vodafone: 100.000 Euro für Kinder in Not

Kin­dern das Leben leich­ter machen und ihnen geben was sie brau­chen, egal in wel­cher Situa­ti­on sie sich befin­den: Dabei hel­fen die 20 Ein­rich­tun­gen, die von Voda­fone durch eine Akti­on unter­stützt wer­den, die in die­ser Form ein­zig­ar­tig in Deutsch­land ist.

Die Mit­ar­bei­ter des Digi­tal­kon­zerns haben im Geschäfts­jahr 2019/20 mehr als 2.200 Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ein­ge­bracht, die nicht zu ihrem Arbeits­be­reich gehö­ren. Jede Mit­ar­bei­ter-Idee wird ein­zeln bewer­tet, die­se Bewer­tung wird dann mit einer Gut­achter­spen­de belohnt. So konn­te ins­ge­samt ein Spen­den­be­trag von 100.000 Euro gene­riert wer­den. Mit die­sem Betrag wer­den 20 regio­na­le und auch bun­des­wei­te Orga­ni­sa­tio­nen unter­stützt, die Kin­dern in Not hel­fen – von der deut­schen Kin­der­krebs­stif­tung über das ambu­lan­te Kin­der- und Jugend­hos­piz in Frank­furt bis hin zum Regen­bo­gen­land Düs­sel­dorf.

Wenn Voda­fone-Mit­ar­bei­ter Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge beim Ide­en-Manage­ment des Unter­neh­mens ein­rei­chen, so hat das einen dop­pelt guten Effekt: Einer­seits hel­fen sie dabei, dass sich das Netz, der Kun­den­ser­vice und auch die Pro­duk­te wei­ter ver­bes­sern kön­nen. Auf der ande­ren Sei­te unter­stüt­zen sie mit jeder Idee sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen. Jeder Geis­tes­blitz wird ein­zeln geprüft und durch einen inter­nen Exper­ten bewer­tet, der den Nut­zen die­ses Ver­bes­se­rungs­vor­schlags berech­net und anschlie­ßend ein Gut­ach­ten dar­über erstellt. Wenn die Erstel­lung die­ses Gut­ach­tens inner­halb von 14 Tagen geschieht, zahlt Voda­fone als Hono­rar und Dan­ke­schön eine Spen­de von 50 Euro in einen vir­tu­el­len Spen­den­topf ein. Die­se Spen­den­ak­ti­on ist in Deutsch­land ein­zig­ar­tig und führt dazu, dass die indi­vi­du­el­len Ide­en der Mit­ar­bei­ter meist schnell bear­bei­tet wer­den. Vor allem aber kom­men so hohe Sum­men für den guten Zweck zusam­men. Im Geschäfts­jahr 2019/20 wur­de im Gut­ach­ter-Topf der beein­dru­cken­de Betrag von 100.000 Euro erreicht. Jetzt wird die­se Schatz­tru­he geöff­net und der Betrag jeweils zu glei­chen Tei­len an 20 ver­schie­de­ne Orga­ni­sa­tio­nen aus­ge­zahlt.

Über 5.000 Euro freu­en sich die­se Ein­rich­tun­gen:

  • Ronald McDo­nald Haus
  • Kin­der­hos­piz Bären­herz
  • Ambu­lan­tes Kin­der­hos­piz Hal­le
  • Nico’s Farm e.V.
  • Deut­sche Kin­der­krebs­stif­tung
  • Wolfs­trä­ne e.V.
  • Kin­der- & Jugend­hos­piz Stutt­gart
  • Bären­herz Wies­ba­den
  • Pro­jekt „Zau­bern vor krebs­kran­ken Kin­dern“
  • Zukunft für Kin­der Leip­zig e.V.
  • Raum_58
  • Kin­der­not­auf­nah­me „Spat­zen­nest“ und „Klei­ne Spat­zen“
  • Fort­Schritt Kon­duk­ti­ves För­der­zen­trum GmbH
  • Regen­bo­gen­land Düs­sel­dorf
  • Mosa­ik­schu­le
  • SOS Kin­der­dorf Sos­sen­heim
  • Kin­der­dorf Ber­lin
  • DRK  Kita „Spat­zen­nest“
  • Ambu­lan­ter Kin­der- & Jugend­hos­piz Frankfurt/ Rhein-Main
  • Wuenschewagen.de

Anton F. Börner alter und neuer BGA-Präsdient

In gehei­mer Wahl wur­de Anton F. Bör­ner in Ber­lin ein­stim­mig durch die erst­mals hybrid aus­ge­rich­te­te Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­hun­dert Pro­zent der Dele­gier­ten­stim­men wie­der­ge­wählt. Bis zur nächs­ten regu­lä­ren Wahl im Jahr 2021 wird Bör­ner sich für den Ver­band ein­set­zen und mit sei­ner Exper­ti­se und sei­nem Netz­werk in die­ser schwie­ri­gen Zeit als Front­mann agie­ren. Ines Kit­zing, die den Ver­band über­gangs­wei­se geführt hat­te, gra­tu­lier­te ihrem Nach­fol­ger herz­lich.

Bör­ner ist selbst Unter­neh­mer und stammt aus Ingol­stadt. Er trat nach dem Stu­di­um der Betriebs­wirt­schafts­leh­re in das elter­li­che Unter­neh­men ein. Seit 1983 ist er per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter die Fir­ma Bör­ner + Co. KG, ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men in den Berei­chen Haus­tech­nik und Anla­gen­bau.

Als Kern­the­men für die Ver­bands­ar­beit benann­te Bör­ner die Sta­bi­li­sie­rung der Wirt­schaft in und nach der Coro­na-Kri­se. Hier ist es ihm beson­ders wich­tig, dass der zuneh­men­de Pro­tek­tio­nis­mus, den die Kri­se deut­lich ver­stärkt hat, wie­der ent­schärft wird: „Deutsch­land ist wie kaum ein ande­res Land auf Export und Import ange­wie­sen. Vie­le unse­rer Arbeits­plät­ze hän­gen am Außen­han­del und kön­nen nicht so ohne wei­te­res ersetzt wer­den“, so Bör­ner in sei­ner Antritts­re­de. Aber auch die Euro­päi­sche Uni­on liegt dem über­zeug­ten Euro­pä­er am Her­zen. Mit dem Leit­mo­tiv „Wan­del durch Han­del“ setzt er sich für frei­en Welt­han­del ein und betont die Wich­tig­keit einer markt­ori­en­tier­ten Wirt­schaft, die auch in Euro­pa stär­ker ver­an­kert wer­den müs­se.

düsseldorfmetall launcht APP zur neuen Tarifrunde

Neu, tages­ak­tu­ell und ’ne vol­le Ladung an tarif- und ver­bands­po­li­ti­schen News: das ist neue APP von düs­sel­dorf­me­tall, dem Arbeit­ge­ber­ver­band der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie für Düs­sel­dorf und Umge­bung. Haupt­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Grü­te­ring freut sich zum Start der neu­en Tarif­run­de die exklu­si­ve APP star­ten zu kön­nen. “Exklu­siv” bedeu­tet: nur Ent­schei­der in unse­ren Mit­glieds­un­ter­neh­men erhal­ten den per­sön­li­chen Zugang. Nach der Regis­trie­rung wird jeder Nut­zer indi­vi­du­ell frei­ge­schal­tet. Ein neu­es, star­kes Bene­fit von düs­sel­dorf­me­tall. Die APP gibts im Apple- und Goog­le-Store — die Nut­zer wer­den per­sön­lich ein­ge­la­den.

Haupt­ge­schäfts­füh­rer Grü­te­ring freut sich, die neue APP star­ten zu kön­nen. Foto: Frank Wie­de­mei­er

Deutlicher Rückgang bei der Rohstahlproduktion

Die Roh­stahl­er­zeu­gung in Deutsch­land lag im Sep­tem­ber 2020 um fast 10 Pro­zent unter dem ent­spre­chen­den Vor­jah­res­mo­nat, teilt uns die Düs­sel­dor­fer Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung Stahl mit. Von Janu­ar bis Sep­tem­ber wur­de im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 16 Pro­zent weni­ger Roh­stahl her­ge­stellt. Zwar hat die Stahl­pro­duk­ti­on erst­mals seit dem Aus­bruch der Coro­na-Pan­de­mie wie­der die Mar­ke von 3‑Mil­lio­nen-Ton­nen über­schrit­ten, liegt jedoch wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau.