Gute Zeiten, schlechte Zeiten, neue Zeiten! Schichtplangestaltung in der Krise

Auch in Kri­sen­zei­ten und beim Über­gang in den Nor­mal­be­trieb nach Kri­sen­zei­ten ist eine bedarfs- und gesund­heits­ge­rech­te Schicht­plan­ge­stal­tung erfor­der­lich und auch mög­lich.

Bedingt durch die Coro­na-Pan­de­mie wer­den in zahl­rei­chen Behör­den und Betrie­ben auch sams­tags gear­bei­tet, um den Belan­gen der Bevöl­ke­rung und Kun­den zu ent­spre­chen. Gleich­zei­tig wird in vie­len Unter­neh­men der Betrieb wie­der auf­ge­nom­men. Hier kann es vor­kom­men, dass zum Bei­spiel beim Anfah­ren der Pro­duk­ti­on nicht alle Beschäf­tig­te gleich­zei­tig auf­grund von Arbeits- und Hygie­ne­vor­schrif­ten in den Betriebs­räu­men oder vor Ort anwe­send sein dür­fen oder gebraucht wer­den.

Folg­lich steht im Mit­tel­punkt des vom ifaa ver­öf­fent­li­chen Fak­ten­blatts „Gute Zei­ten, schlech­te Zei­ten, neue Zei­ten!“ unter ande­rem die Fra­ge, wie unter den Bedin­gun­gen der Coro­na-Pan­de­mie gewähr­leis­tet wer­den kann, dass die Anste­ckungs­ge­fahr zwi­schen den Beschäf­tig­ten so weit wie mög­lich redu­ziert sowie die Über­mü­dung der Beschäf­tig­ten ver­mie­den wird und wel­chen Bei­trag hier die Arbeits­zeit- und Schicht­plan­ge­stal­tung leis­ten kann.

In aus­ge­wähl­ten Bei­spie­len zeigt das Fak­ten­blatt, wie Schicht­plä­ne bedarfs- und gesund­heits­ge­recht gelin­gen kön­nen. So kann auf der einen Sei­te schnell auf die schwan­ken­den Auf­trags­la­gen reagiert und auf die Bedar­fe und Wün­sche der Kun­den sowie der Beschäf­tig­ten ein­ge­gan­gen wer­den. Auf der ande­ren Sei­te kön­nen gesund­heit­li­che Risi­ken für alle Betei­lig­te mini­miert oder ver­mie­den wer­den.

www.arbeitswissenschaft.net/zdf-gute-zeiten

Wie digitale Formate die Weiterbildung individueller, einfacher und effektiver machen

Schon seit eini­gen Jah­ren setzt Hen­kel neben klas­si­schen Prä­senz­for­ma­ten auch auf vir­tu­el­le Ange­bo­te zur Wei­ter­bil­dung der Mit­ar­bei­ter welt­weit. 2019 ging eine moder­ne, intui­ti­ve und nut­zer­freund­li­che Platt­form an den Start, die neben eLear­nings, Pod­casts und Vide­os auch vir­tu­el­le Aus­tausch­for­ma­te beinhal­tet.

Eine Inves­ti­ti­on in die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on des Unter­neh­mens. Doch so wie Ler­nen nie wirk­lich zu Ende geht, ist auch die Arbeit am Hen­kel Lear­ning Hub mit dem Launch nicht getan. Wir wer­fen einen Blick auf die aktu­el­le Nut­zung und künf­ti­ge Ide­en zur Wei­ter­ent­wick­lung.

In einer Welt im Wan­del sto­ßen klas­si­sche Kon­zep­te an ihre Gren­zen: Seit jeher ist „Ler­nen“ etwas, das wir in Schu­le, Berufs­aus­bil­dung und Uni­ver­si­tät tun – als Vor­be­rei­tung auf die Arbeits­welt, in der wir das Gelern­te schließ­lich anwen­den soll­ten. In einer digi­ta­li­sier­ten, inno­va­ti­ons­ge­trie­ben und agi­len Arbeits­welt aber erscheint die klas­si­sche „From Hire to Retire“-Karriere, in der Mit­ar­bei­ter für vie­le Jahr­zehn­te eine Rol­le aus­fül­len, kaum mehr mög­lich.

Fast alle Rol­len im Unter­neh­men wer­den sich in den nächs­ten Jah­ren stark ver­än­dern“, sagt Lucas Kohl­mann, Glo­bal Head of HR Stra­te­gy, Lea­dership, Talent Manage­ment and Diver­si­ty & Inclu­si­on bei Hen­kel. „Das ist natür­lich eine Her­aus­for­de­rung. Wir möch­ten alle Mit­ar­bei­ter unter­stüt­zen, die­se Ent­wick­lun­gen zu ver­ste­hen und aktiv dar­an teil­zu­ha­ben“, ergänzt Lucas. „Sie sol­len mit der Trans­for­ma­ti­on wach­sen kön­nen.“

wei­ter­le­sen: https://www.henkel.de/spotlight/2020–07-23-lernen-als-kulturfrage-1100132

Henkel tritt dem „Supplier Clean Energy“-Programm von Apple bei

Als füh­ren­des Unter­neh­men im Bereich Nach­hal­tig­keit unter­stützt Hen­kel das „Sup­plier Clean Energy“-Programm von Apple – im Rah­men der lang­fris­ti­gen Visi­on, bis 2040 ein kli­m­a­po­si­ti­ves Unter­neh­men zu wer­den. Als Teil die­ses „Clean Energy“-Programms schließt sich Hen­kel ande­ren Anbie­tern an, um die Apple-bezo­ge­ne Pro­duk­ti­on in Zukunft zu 100 Pro­zent mit erneu­er­ba­rer Ener­gie zu ver­sor­gen.

Wir sind stolz, gemein­sam mit Apple und ande­ren glo­ba­len Her­stel­lern dar­an zu arbei­ten, einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu leis­ten“, sag­te Ulla Hüp­pe, Lei­te­rin Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­mens­be­reich Hen­kel Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies.                    

Hen­kel hat ambi­tio­nier­te Zie­le für den Kli­ma­schutz. So hat das Unter­ne­men sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emis­sio­nen aller Pro­duk­ti­ons­stand­or­te bis 2030 um 75 Pro­zent zu redu­zie­ren. Hier­zu sol­len die betrieb­li­che Ener­gie­ef­fi­zi­enz kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sert und 100 Pro­zent des für die Pro­duk­ti­on ver­wen­de­ten Stroms bis 2030 aus erneu­er­ba­ren Quel­len bezo­gen wer­den. Dar­über hin­aus setzt Hen­kel inno­va­ti­ve Lösun­gen und Tech­no­lo­gi­en ein, um Kun­den und Lie­fe­ran­ten in mehr als 800 Indus­trie­se­ge­men­ten dabei zu unter­stüt­zen, in einem Zehn­jah­res­zeit­raum bis 2025 100 Mil­lio­nen Ton­nen CO2 ein­zu­spa­ren.

Wahl-O-Mat geht für Düsseldorf an den Start

Ab heu­te (10. August 2020) kön­nen wir uns im Netz hel­fen las­sen — und zwar bei der Ent­schei­dung, wer die eige­ne Stim­me bei der anste­hen­den OB- und Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber bekommt. Die Düs­sel­dor­fer Vari­an­te des Wahl-O-Maten ist online — und zwar der Düs­sel-O-Mat vom Jugend­ring Düs­sel­dorf. Genau wie bei ande­ren Wahl-O-Maten wer­den dort ver­schie­de­ne The­sen und Aus­sa­gen der Par­tei­en vor­ge­stellt. Bei jeder Aus­sa­ge kön­nen wir ent­we­der zustim­men, sie ableh­nen oder neu­tral abstim­men. Auf­grund der Ein­schät­zun­gen wird am Ende dann eine Wahl­emp­feh­lung gege­ben. Es feh­len aller­dings noch eini­ge klei­ne­re Par­tei­en, die aber höchst­wahr­schein­lich ab Mitt­woch auch mit ihren Posi­tio­nen online sein wer­den. https://o‑mat.gehwaehlen20.de

Quel­le: Anten­ne Düs­sel­dorf

Summer School weckt Interesse für die MINT-Berufe

Unse­re Stif­tung führ­te in den nord­rhein-west­fä­li­schen Som­mer­fe­ri­en 2020 für die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf eine Sum­mer-School im The­men­be­reich MINT für über 600 Kin­der und Jugend­li­che der Klas­sen 1–13 durch. Unser Ziel war es, Kin­der und Jugend­li­che für MINT-The­men zu inter­es­sie­ren und zu begeis­tern, denn: Nur gut aus­ge­bil­de­te, moti­vier­te jun­ge Men­schen kön­nen den per­sön­li­chen Erfolg und den Wohl­stand unse­res Lan­des lang­fris­tig sichern.

Des­halb ist die Nach­wuchs­för­de­rung ein wich­ti­ges Anlie­gen für uns als Arbeit­ge­ber­ver­bän­de. In unter­schied­li­chen Pro­gram­men, eben auch in der Sum­mer-School, set­zen wir uns dafür ein, Schü­le­rin­nen und Schü­ler ins­be­son­de­re für die soge­nann­ten MINT-Fächer (Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik) zu begeis­tern und dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Unser lang­fris­ti­ges Ziel ist es, die bes­ten Fach­kräf­te für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie zu gewin­nen, eine der Schlüs­sel­in­dus­tri­en für den Wirt­schafts­stand­ort Deutsch­land. Dafür set­zen wir auf die Ver­net­zung der rele­van­ten Bil­dungs­ak­teu­re und auf For­ma­te, die Inter­es­se an MINT wecken und die gesell­schaft­li­che Akzep­tanz von Tech­nik för­dern.

Rheinmetall im ersten Halbjahr 2020: Defence bleibt Stabilitätsanker in der Corona-Krise

Die Düs­sel­dor­fer Rhein­me­tall AG zeigt im ers­ten Halb­jahr Wider­stands­kraft in einem her­aus­for­dern­den gesamt­wirt­schaft­li­chen Umfeld. Die Defence-Spar­te des Tech­no­lo­gie­kon­zerns setzt ihren Wachs­tums­kurs fort und legt beim Ertrag deut­lich zu. Aller­dings konn­te damit die kri­sen­be­dingt rück­läu­fi­ge Ent­wick­lung im Unter­neh­mens­be­reich Auto­mo­ti­ve nur zu einem Teil aus­ge­gli­chen wer­den. Ins­ge­samt ver­zeich­ne­te der Rhein­me­tall-Kon­zern im ers­ten Halb­jahr 2020 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum daher einen Umsatz­rück­gang und eine Ver­rin­ge­rung des ope­ra­ti­ven Ergeb­nis­ses.

Armin Pap­per­ger, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Rhein­me­tall AG

Für das lau­fen­de Jahr bestä­tigt und prä­zi­siert der Tech­no­lo­gie­kon­zern sei­ne Pro­gno­se 2020 vom März die­ses Jah­res für den erwar­te­ten Geschäfts­ver­lauf des Defence-Bereichs. Im Gesamt­jahr 2020 wird aus heu­ti­ger Sicht ein Umsatz­wachs­tum zwi­schen 6% und 7% erwar­tet (bis­her 5% bis 7%). Für die ope­ra­ti­ve Mar­ge des Bereichs wird nun­mehr ein Wert von rund 10% ange­strebt, also das obe­re Ende der Jah­res­pro­gno­se von 9% bis 10%.

Bei Auto­mo­ti­ve ist eine eng gefass­te Pro­gno­se der­zeit auf­grund der anhal­ten­den Unsi­cher­hei­ten hin­sicht­lich der künf­ti­gen Nach­fra­ge- und Pro­duk­ti­ons­ent­wick­lung in der Auto­mo­bil­in­dus­trie nicht mög­lich. Die Unter­neh­mens­füh­rung strebt für den Bereich aus heu­ti­ger Sicht jedoch ein ope­ra­ti­ves Jah­res­er­geb­nis zwi­schen ‑30 Mio­EUR und Break-even an.

Armin Pap­per­ger, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Rhein­me­tall AG: „Unse­re Defence-Spar­te ist mit ihrer star­ken Per­for­mance der Sta­bi­li­täts­an­ker von Rhein­me­tall in der Kri­se. Bei Auto­mo­ti­ve waren wir wie die gesam­te welt­wei­te Auto­mo­bil­bran­che ins­be­son­de­re im zwei­ten Quar­tal von den mas­si­ven Pro­duk­ti­ons­rück­gän­gen und der all­ge­mei­nen Markt­schwä­che betrof­fen. Mit einem strik­ten Kos­ten­ma­nage­ment ist es uns aber gelun­gen, die kri­sen­be­ding­ten Aus­wir­kun­gen deut­lich ein­zu­gren­zen. Dar­an hal­ten wir fest. Im lau­fen­den Geschäfts­jahr wol­len wir bei Defence wei­ter pro­fi­ta­bel wach­sen und stre­ben nun eine ope­ra­ti­ve Mar­ge von 10% an. Die Situa­ti­on bei Auto­mo­ti­ve bleibt nach wie vor sehr her­aus­for­dernd. Aber wir wer­den in den kom­men­den Mona­ten alles dar­an set­zen, uns beim ope­ra­ti­ven Jah­res­er­geb­nis dem Break-even so weit wie mög­lich zu nähern und das Geschäft in den Fol­ge­jah­ren wie­der posi­tiv zu ent­wi­ckeln.“

Rhein­me­tall Kon­zern: Star­ker Defence-Bereich sorgt für Sta­bi­li­tät in der Kri­se

Der Kon­zern­um­satz ist im ers­ten Halb­jahr 2020 gegen­über dem ent­spre­chen­den Vor­jah­res­wert um 217 Mio­EUR oder um 7,7% auf 2.597 Mio­EUR zurück­ge­gan­gen. Wäh­rungs­be­rei­nigt lag der Rück­gang bei 7,0%.

Der Umsatz­rück­gang im Kon­zern resul­tiert aus­schließ­lich aus dem Unter­neh­mens­be­reich Auto­mo­ti­ve, der durch die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie einen mas­si­ven Rück­gang der Umsatz­er­lö­se um 484 Mio­EUR gegen­über dem Vor­jahr ver­zeich­nen muss­te. Dage­gen erweist sich der Unter­neh­mens­be­reich Defence als sta­bi­les Stand­bein in der Kri­se. Der Bereich kann den Umsatz – trotz staat­lich ange­ord­ne­ter Werks­schlie­ßun­gen im Zuge des Coro­na-Lock­downs in ein­zel­nen Län­dern – im Vor­jah­res­ver­gleich um 266 Mio­EUR stei­gern.

Die unter­schied­li­che Ent­wick­lung der bei­den Unter­neh­mens­be­rei­che zeigt sich dem­zu­fol­ge auch beim ope­ra­ti­ven Ergeb­nis für das ers­te Halb­jahr 2020. Wäh­rend der Unter­neh­mens­be­reich Defence das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis um 52 Mio­EUR auf 122 Mio­EUR gestei­gert hat, ver­zeich­ne­te Auto­mo­ti­ve ein nega­ti­ves ope­ra­ti­ves Ergeb­nis von ‑41 Mio­EUR und lag damit um 143 Mio­EUR unter dem ent­spre­chen­den Vor­jah­res­wert. Im Bereich Sonstige/Konsolidierung ging das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis um 2 Mio­EUR leicht zurück. Für den Kon­zern ergibt sich damit ein ope­ra­ti­ves Ergeb­nis von 70 Mio­EUR, das um 93 Mio­EUR hin­ter dem Vor­jah­res­wert von 163 Mio­EUR zurück­bleibt.

Das berich­te­te Ergeb­nis vor Zin­sen und Steu­ern im Kon­zern (EBIT) lag im ers­ten Halb­jahr 2020 mit ‑232 Mio­EUR um 402 Mio­EUR unter dem Vor­jah­res­er­geb­nis. Neben der rück­läu­fi­gen ope­ra­ti­ven Ergeb­nis­ent­wick­lung ist die Ver­rin­ge­rung des berich­te­ten EBIT größ­ten­teils auf nega­ti­ve Son­der­ef­fek­te von 302 Mio­EUR zurück­zu­füh­ren. Die­se umfas­sen Wert­min­de­run­gen in Höhe von 300 Mio­EUR, die nahe­zu aus­schließ­lich auf die Auto­mo­ti­ve-Divi­si­on Hard­parts ent­fal­len. Die Wert­min­de­run­gen resul­tie­ren vor allem aus dem in Fol­ge der Coro­na-Pan­de­mie dras­tisch redu­zier­ten Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men der inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil­in­dus­trie im Jahr 2020 sowie aus den aktu­el­len Exper­ten­schät­zun­gen, die – ver­gli­chen mit den Pro­gno­sen und Pla­nungs­an­nah­men vor der Coro­na-Kri­se – von einer auch mit­tel­fris­tig deut­lich gerin­ge­ren Wachs­tums­dy­na­mik bei Pkw und leich­ten Nutz­fahr­zeu­gen aus­ge­hen. Zudem wur­den im Unter­neh­mens­be­reich Defence Son­der­ef­fek­te auf­grund von Restruk­tu­rie­rungs­maß­nah­men in Höhe von 2 Mio­EUR erfasst.

Auto­mo­ti­ve: Star­ker Umsatz­rück­gang und strik­tes Kos­ten­ma­nage­ment in der Coro­na-Kri­se

Der Unter­neh­mens­be­reich Auto­mo­ti­ve konn­te sich den nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der glo­ba­len Kri­se in der Auto­mo­bil­in­dus­trie nicht ent­zie­hen und ver­zeich­ne­te im ers­ten Halb­jahr einen Umsatz­rück­gang um 34% auf 956 Mio­EUR (Vor­jahr: 1.440 Mio­EUR). Wäh­rungs­be­rei­nigt sank der Umsatz um 33%. Die glo­ba­len Fer­ti­gungs­zah­len von Light Vehi­cles gin­gen gemäß den Anga­ben von IHS Mar­kit Vehi­cle Pro­duc­tion Fore­cast (Update vom 4. August 2020, Fahr­zeu­ge unter 6t) im ers­ten Halb­jahr 2020 im Vor­jah­res­ver­gleich um 33% zurück.

Auto­mo­ti­ve schloss die ers­ten sechs Mona­te 2020 in Fol­ge des kri­sen­be­ding­ten Umsatz­rück­gangs mit einem ope­ra­ti­ven Ergeb­nis von ‑41 Mio­EUR ab, nach 102 Mio­EUR im ers­ten Halb­jahr 2019. Die ope­ra­ti­ve Mar­ge betrug ‑4,3% (Vor­jahr: 7,1%). Das berich­te­te Ergeb­nis vor Zin­sen und Steu­ern (EBIT) lag im ers­ten Halb­jahr 2020 mit ‑341 Mio­EUR eben­falls deut­lich unter dem Vor­jah­res­wert von 104 Mio­EUR, was größ­ten­teils aus den im zwei­ten Quar­tal 2020 erfass­ten Wert­min­de­run­gen in Höhe von 300 Mio­EUR resul­tiert.

Aus­schlag­ge­bend für die nega­ti­ve Ent­wick­lung des ope­ra­ti­ven Ergeb­nis­ses war vor allem der kri­sen­be­dingt feh­len­de Umsatz im zwei­ten Quar­tal 2020, der sich – auf­grund des zeit­wei­se nahe­zu voll­stän­di­gen Still­stands der Auto­mo­bil­pro­duk­ti­on in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka – um mehr als die Hälf­te (53%) gegen­über dem Vor­jah­res­wert redu­zier­te. Die­ser Ent­wick­lung steu­er­te die Unter­neh­mens­füh­rung durch ein strik­tes Kos­ten­ma­nage­ment ent­ge­gen. Durch umfang­rei­che und schnell wir­ken­de Maß­nah­men konn­te die nega­ti­ve Ergeb­nis­ent­wick­lung im Auto­mo­ti­ve-Bereich in ihrer Höhe deut­lich abge­mil­dert wer­den. Zur Siche­rung der Liqui­di­tät wur­den zudem die Net­to­in­ves­ti­tio­nen im ers­ten Halb­jahr um 40% gegen­über dem Vor­jahr redu­ziert.

Die Divi­si­on Mecha­tro­nics erreich­te im ers­ten Halb­jahr 2020 Umsatz­er­lö­se von 520 Mio­EUR. Der Umsatz lag damit um 288 Mio­EUR oder 36% unter dem Wert des Vor­jah­res­zeit­raums. Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis der Divi­si­on ver­rin­ger­te sich infol­ge des Umsatz­rück­gangs auf ‑15 Mio­EUR, nach 66 Mio­EUR im Vor­jahr.

Die Umsatz­er­lö­se der Divi­si­on Hard­parts lagen im ers­ten Halb­jahr 2020 mit 332 Mio­EUR um 172 Mio­EUR oder 34% unter dem Vor­jah­res­wert. Trotz der beschrie­be­nen Maß­nah­men zur Kos­ten­re­duk­ti­on betrug das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis der Divi­si­on Hard­parts ‑29 Mio­EUR und lag somit um 51 Mio­EUR unter dem Vor­jah­res­wert.

In der Divi­si­on After­mar­ket redu­zier­ten sich die Umsatz­er­lö­se im ers­ten Halb­jahr 2020 gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum um 26 Mio­EUR oder 15% auf 150 Mio­EUR. Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis der Divi­si­on betrug 6 Mio­EUR. Die­ser Rück­gang um 11 Mio­EUR gegen­über dem Vor­jah­res­wert von 17 Mio­EUR wur­de sowohl durch gerin­ge­re Umsät­ze als auch durch die erst­ma­li­ge Zuord­nung von Akti­vi­tä­ten im Bereich Mikro­mo­bi­li­tät zur Divi­si­on After­mar­ket ver­ur­sacht.

In Chi­na konn­ten die dor­ti­gen Joint-Ven­ture-Gesell­schaf­ten, die in den Umsatz­zah­len des Unter­neh­mens­be­reichs Auto­mo­ti­ve nicht ent­hal­ten sind, nach dem früh­zei­ti­gen Coro­na-beding­ten Umsatz­ein­bruch im ers­ten Quar­tal 2020 ihre Umsät­ze im Zuge der Erho­lung der chi­ne­si­schen Auto­mo­bil­kon­junk­tur im zwei­ten Quar­tal wie­der stei­gern. Im ers­ten Halb­jahr 2020 erreich­ten die Gesell­schaf­ten einen Umsatz von 393 Mio­EUR und lagen damit 14% unter dem Vor­jah­res­wert. Im Ver­gleich dazu ging die Pro­duk­ti­on von Light Vehi­cles in Chi­na im glei­chen Zeit­raum um 22% zurück.

Defence: Star­kes Umsatz­wachs­tum und über­pro­por­tio­na­le Ertrags­stei­ge­rung

Im ers­ten Halb­jahr 2020 stei­ger­te der Unter­neh­mens­be­reich Defence sei­nen Umsatz im Ver­gleich zum Vor­jahr um 19% oder 266 Mio­EUR auf 1.641 Mio­EUR (Vor­jahr: 1.375 Mio­EUR). Der deut­li­che Zuwachs resul­tier­te unter ande­rem aus höhe­ren Abru­fen und vor­ge­zo­ge­nen Lie­fer­ter­mi­nen durch Kun­den.

Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis des Bereichs erhöh­te sich über­pro­por­tio­nal zum Umsatz­an­stieg im Vor­jah­res­ver­gleich um 75% auf 122 Mio­EUR. Damit stieg die ope­ra­ti­ve Ergeb­nis-Mar­ge auf 7,4% nach 5,0% im Vor­jah­res­zeit­raum. Auf­grund von Son­der­ef­fek­ten für Restruk­tu­rie­rungs­maß­nah­men in Höhe von 2 Mio­EUR betrug das berich­te­te Ergeb­nis vor Zin­sen und Steu­ern (EBIT) 120 Mio­EUR und lag damit um 52 Mio­EUR über dem Vor­jah­res­wert von 67 Mio­EUR.

Mit einem Zuwachs von 39% erhöh­te sich auch der Auf­trags­ein­gang des Unter­neh­mens­be­reichs deut­lich. Rhein­me­tall Defence ver­buch­te im ers­ten Halb­jahr 2020 Auf­trä­ge im Wert von 1.483 Mio­EUR, nach 1.065 Mio­EUR im Ver­gleichs­zeit­raum.

Der Auf­trags­be­stand des Unter­neh­mens­be­reichs Defence lag zum 30. Juni 2020 bei 10.125 Mio­EUR. Gegen­über dem Ver­gleichs­wert des Vor­jah­res von 8.307 Mio­EUR ent­spricht dies einem Anstieg um 22%, der vor allem aus volu­men­star­ken Auf­trags­ein­gän­gen im Bereich mili­tä­ri­scher Fahr­zeu­ge resul­tiert.

Der Umsatz der Divi­si­on Wea­pon and Ammu­ni­ti­on konn­te – im Wesent­li­chen getrie­ben durch ein inter­na­tio­na­les Muni­ti­ons­ge­schäft – im ers­ten Halb­jahr 2020 von 384 Mio­EUR im Vor­jahr auf 443 Mio­EUR gestei­gert wer­den. Dies ent­spricht einem Zuwachs von 59 Mio­EUR oder 15%. Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis der Divi­si­on erhöh­te sich auf 15 Mio­EUR im ers­ten Halb­jahr 2020, nach ‑1 Mio­EUR im Vor­jah­res­zeit­raum.

Die Divi­si­on Elec­tro­nic Solu­ti­ons ver­zeich­ne­te im ers­ten Halb­jahr 2020 im Ver­gleich zum Vor­jahr einen Umsatz­an­stieg von 8,0% oder 29 Mio­EUR auf 398 Mio­EUR. Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis der Divi­si­on erhöh­te sich um 8,9% auf 29 Mio­EUR (Vor­jahr: 27 Mio­EUR).

Die Divi­si­on Vehi­cle Sys­tems stei­ger­te ihren Umsatz im ers­ten Halb­jahr 2020 von 718 Mio­EUR auf 903 Mio­EUR. Der Anstieg um 185 Mio­EUR oder 26% gegen­über dem Vor­jahr ist maß­geb­lich auf gestie­ge­ne Lie­fer­zah­len von logis­ti­schen und tak­ti­schen Fahr­zeu­gen an die Bun­des­wehr und die aus­tra­li­schen Streit­kräf­te zurück­zu­füh­ren. Das ope­ra­ti­ve Ergeb­nis stieg von 45 Mio­EUR in der Vor­jah­res­pe­ri­ode auf 84 Mio­EUR im Berichts­zeit­raum, was einem Zuwachs von 88% ent­spricht.

Aus­blick

Für den Unter­neh­mens­be­reich Defence erwar­tet Rhein­me­tall aktu­ell kei­ne nach­hal­ti­gen Aus­wir­kun­gen aus der Coro­na-Kri­se auf die Geschäfts­ent­wick­lung im lau­fen­den Jahr. Des­halb wird die Mit­te März 2020 ver­öf­fent­lich­te Jah­res­pro­gno­se für den Defence-Bereich bestä­tigt und auf­grund der posi­ti­ven Ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr 2020 wei­ter prä­zi­siert. Für das Gesamt­jahr 2020 wird aus heu­ti­ger Sicht ein Umsatz­wachs­tum zwi­schen 6% und 7% (bis­her: 5% bis 7%) erwar­tet. Für die ope­ra­ti­ve Mar­ge wird nun­mehr ein Wert von rund 10% erwar­tet, also das obe­re Ende der Jah­res­pro­gno­se von 9% bis 10%.

Im Unter­neh­mens­be­reich Auto­mo­ti­ve sind die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se auf die End­kun­den­nach­fra­ge, die Pro­duk­ti­ons­zah­len der Auto­mo­bil­her­stel­ler und auf die glo­ba­len Lie­fer­ket­ten wei­ter­hin nicht ver­läss­lich pro­gnos­ti­zier­bar. Ein an die ver­än­der­te Markt­si­tua­ti­on ange­pass­ter Umsatz- und Ergeb­nis­aus­blick für das Gesamt­jahr 2020 ist unter den gege­be­nen Unsi­cher­hei­ten wei­ter­hin nicht mög­lich. Unter der Vor­aus­set­zung, dass ein erneu­ter Lock­down aus­bleibt, wird für den Bereich Auto­mo­ti­ve aus heu­ti­ger Sicht ein ope­ra­ti­ves Jah­res­er­geb­nis zwi­schen ‑30 Mio­EUR und Break-even ange­strebt.

Henkel bekräftigt strategische Ausrichtung auf ganzheitliches Wachstum

Auf der Haupt­ver­samm­lung von Hen­kel fass­te Cars­ten Kno­bel, der Vor­stands­vor­sit­zen­de von Hen­kel, die wich­tigs­ten Ent­wick­lun­gen des Geschäfts­jah­res 2019 zusam­men, erläu­ter­te die Aus­wir­kun­gen der aktu­el­len Coro­na-Kri­se und bekräf­tig­te die lang­fris­ti­ge, stra­te­gi­sche Aus­rich­tung auf ganz­heit­li­ches Wachs­tum. Zudem ging er auf die ambi­tio­nier­ten Zie­le von Hen­kel im Bereich Nach­hal­tig­keit ein und beton­te die Bedeu­tung von Viel­falt und Ableh­nung von Ras­sis­mus.

Das Unter­neh­men hat sei­nen Aktio­nä­ren unter ande­rem eine Divi­den­de auf Vor­jah­res­ni­veau vor­ge­schla­gen. Im Rah­men der Neu­wah­len des Auf­sichts­ra­tes und Gesell­schaf­ter­aus­schus­ses sol­len vier neue Mit­glie­der gewählt wer­den. Auch die Schaf­fung eines neu­en Geneh­mig­ten Kapi­tals als „Vor­rats­be­schluss“ ist Teil der Tages­ord­nung.

Dividendenvorschlag auf Niveau des Vorjahres

2019 war kein ein­fa­ches Jahr für Hen­kel. Wir haben nicht alles erreicht“, sag­te Cars­ten Kno­bel. Den­noch habe es auch zahl­rei­che posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen gege­ben. „Wir haben den Umsatz um rund ein Pro­zent gestei­gert, auf mehr als 20 Mil­li­ar­den Euro. Wir haben eine Mar­ge von 16 Pro­zent erzielt. Wir haben einen Free Cash­flow von knapp 2,5 Mil­li­ar­den Euro erreicht. Das ist ein neu­er Höchst­wert für Hen­kel. Wir hat­ten zum Jah­res­en­de einen nied­ri­gen Schul­den­stand. Wir haben unse­re Geschäf­te im Lau­fe des Jah­res durch Akqui­si­tio­nen gestärkt. Zugleich hat­ten wir die Kos­ten gut unter Kon­trol­le“, fass­te Kno­bel zusam­men.

Cars­ten Kno­bel dank­te den mehr als 52.000 Mit­ar­bei­tern rund um die Welt. „Sie haben sich auch 2019 mit aller Kraft für Hen­kel ein­ge­setzt. Dafür möch­te ich ihnen dan­ken.“

Auch die Vor­sit­zen­de des Gesell­schaf­ter­aus­schus­ses und des Auf­sichts­rats, Dr. Simo­ne Bagel-Trah, dank­te dem Vor­stand sowie allen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern und den betrieb­li­chen Gre­mi­en aus­drück­lich für ihr gro­ßes Enga­ge­ment im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr. „Sie alle haben ent­schei­dend zu unse­rem geschäft­li­chen Erfolg in einem her­aus­for­dern­den Umfeld bei­getra­gen.“

Der Haupt­ver­samm­lung wur­de eine Divi­den­de auf Vor­jah­res­ni­veau von 1,85 Euro je Vor­zugs­ak­tie und 1,83 Euro je Stamm­ak­tie vor­ge­schla­gen. „Die Aus­schüt­tungs­quo­te haben wir damit erhöht. Sie beträgt 34,2 Pro­zent. Das sind 3,3 Pro­zent­punk­te mehr als im Vor­jahr. Und sie liegt damit auch in der ange­streb­ten Band­brei­te. Zwi­schen 30 und 40 Pro­zent“, beton­te Cars­ten Kno­bel.

Neuwahlen des Aufsichtsrates und Gesellschafterausschusses

Im Rah­men der Neu­wah­len der Auf­sichts­gre­mi­en stell­te Dr. Simo­ne Bagel-Trah den Aktio­nä­rin­nen und Aktio­nä­ren die zur Wahl ste­hen­den neu­en Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes und des Gesell­schaf­ter­aus­schus­ses vor. So sol­len Simo­ne Men­ne und Lutz Bun­nen­berg neu in den Auf­sichts­rat gewählt wer­den. Sie fol­gen auf Prof. Theo Sie­gert und Dr. Kas­par von Braun, die aus dem Gre­mi­um aus­schei­den. Im Gesell­schaf­ter­aus­schuss sol­len Alex­an­der Bir­ken und Dr. Chris­toph Kneip als neue Mit­glie­der auf Ste­fan Hamel­mann und Wer­ner Wen­ning fol­gen. Alle wei­te­ren Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes und Gesell­schaf­ter­aus­schus­ses wur­den zur Wie­der­wahl vor­ge­schla­gen.

Mit den vor­ge­schla­ge­nen Neu­be­set­zun­gen ver­fol­gen wir das Ziel, unse­re Gre­mi­en schritt­wei­se zu ver­jün­gen, die Viel­falt wei­ter zu erhö­hen und zusätz­li­che wich­ti­ge Kom­pe­ten­zen zu stär­ken. Ich freue mich, dass wir aus­ge­zeich­ne­te Kan­di­da­ten für die Neu­wah­len benen­nen konn­ten“, sag­te Dr. Simo­ne Bagel-Trah. Außer­dem bedank­te sie sich bei allen aus­schei­den­den Gre­mi­en­mit­glie­der für ihren enga­gier­ten Ein­satz für das Unter­neh­men.

Wachstumsagenda für die Zukunft

Nach dem Bericht über das Geschäfts­jahr 2019 rich­te­te Cars­ten Kno­bel den Blick nach vor­ne und stell­te die Wachs­tumsagen­da des Unter­neh­mens für die kom­men­den Jah­re vor. „Die­ses Jahr­zehnt soll für Hen­kel ein Erfolg wer­den. Ein Jahr­zehnt, in dem wir die Wei­chen für die Zukunft von Hen­kel stel­len. Mit erfolg­rei­chen Inno­va­tio­nen für unse­re Kun­den und Kon­su­men­ten. Ein Jahr­zehnt, in dem wir unse­re Geschäf­te noch wett­be­werbs­fä­hi­ger machen und nach­hal­ti­ges Han­deln noch stär­ker vor­an­trei­ben. Wir wer­den die Digi­ta­li­sie­rung in allen Berei­chen kon­se­quent aus­bau­en und wol­len noch effi­zi­en­ter und schnel­ler wer­den. Und wir wer­den unse­re Unter­neh­mens­kul­tur wei­ter­ent­wi­ckeln. Das ist unse­re Agen­da für ganz­heit­li­ches Wachs­tum. Unser Anspruch für die Zukunft. Dafür ste­he ich“, fass­te Kno­bel zusam­men.

Dafür habe Hen­kel einen kla­ren stra­te­gi­schen Rah­men ent­wi­ckelt. Dazu gehö­ren: ein zukunfts­fä­hi­ges Port­fo­lio, die Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit, vor allem in den Berei­chen Inno­va­ti­on, Nach­hal­tig­keit und Digi­ta­li­sie­rung, schlan­ke Geschäfts­pro­zes­se und neue Geschäfts­mo­del­le sowie eine star­ke Unter­neh­mens­kul­tur.

Robuste Entwicklung trotz Corona-Krise

Schließ­lich ging Kno­bel auf die aktu­el­le Situa­ti­on in der Covid-19-Kri­se ein und sprach über die Aus­wir­kun­gen für Hen­kel. „Für das lau­fen­de Jahr haben sich die wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen grund­le­gend ver­än­dert. Wir sehen Nach­fra­ge­ein­brü­che in vie­len Indus­trie­zwei­gen sowie eine rasant stei­gen­de Arbeits­lo­sig­keit in vie­len Län­dern. Das beein­flusst auch unse­re Geschäf­te“, sag­te Kno­bel. Im ers­ten Quar­tal habe Hen­kel eine robus­te Umsatz­ent­wick­lung ver­zeich­net. Zum Geschäfts­ver­lauf im zwei­ten Quar­tal äußer­te er sich nicht im Detail, son­dern ver­wies auf die Vor­stel­lung der Halb­jah­res­zah­len Anfang August. Den­noch sei klar, dass das zwei­te Quar­tal schwie­rig wür­de, da der Shut­down in vie­len Län­dern in die­se Peri­ode gefal­len sei, füg­te er hin­zu.

Wie sich das Jahr ins­ge­samt ent­wi­ckeln wür­de, sei aktu­ell nicht rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen. „Daher haben wir unse­re bestehen­de Jah­res­pro­gno­se im April zurück­ge­nom­men. Natür­lich wer­den wir eine neue Pro­gno­se ver­öf­fent­li­chen, sobald dies mög­lich ist“, so Kno­bel. „Eines ist aber sicher. Wir wer­den uns im Ver­lauf der Kri­se immer wie­der neu anpas­sen müs­sen. Die Coro­na-Kri­se wird unse­re Per­spek­ti­ven lang­fris­tig ver­än­dern. Wir wer­den die Welt mit ande­ren Augen sehen. Unser Ver­hal­ten wird sich ändern. Wir wer­den fle­xi­bel und schnell auf die Umbrü­che in unse­ren Märk­ten reagie­ren. Ver­än­de­run­gen aktiv gestal­ten. Und neue Wege gehen“, mach­te Kno­bel deut­lich und zeig­te sich gleich­zei­tig zuver­sicht­lich: „Unser Fun­da­ment ist sta­bil. Das haben wir in der aktu­el­len Kri­se gese­hen. Und dar­auf wer­den wir auch in Zukunft bau­en. Wir sind gut auf­ge­stellt. Und wir wer­den gestärkt aus der Kri­se her­vor­ge­hen.“

Ambitionierte Ziele für Nachhaltigkeit

Dr. Simo­ne Bagel-Trah und Cars­ten Kno­bel beton­ten in ihren Reden die Bedeu­tung nach­hal­ti­gen Han­delns.

Wir sind bei allem, was wir tun, immer bestrebt, nach­hal­tig zu han­deln. Mit Blick auf die Umwelt, auf den wirt­schaft­li­chen Erfolg und unser Wir­ken in der Gesell­schaft. Das ist für uns kei­ne Pflicht­übung oder ein Mar­ke­ting-Instru­ment. Nach­hal­ti­ges Han­deln ist für uns ein Teil unse­rer Kul­tur und Wer­te. Seit vie­len Jahr­zehn­ten und dar­auf sind wir stolz“, sag­te Bagel-Trah.

Nach­hal­ti­ges Han­deln ist eine der gro­ßen Stär­ken von Hen­kel. Wir haben hier eine füh­ren­de Rol­le. Schon seit lan­gem. Unse­re Vor­rei­ter­rol­le wird regel­mä­ßig in Ratings und Ran­kings bestä­tigt. Des­halb wol­len wir Nach­hal­tig­keit wei­ter stär­ken. Als kla­res Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­mal im Wett­be­werb. Dazu haben wir die nächs­ten Mei­len­stei­ne und kon­kre­te Zie­le defi­niert. Zum Bei­spiel für den Kli­ma­schutz und die Ver­mei­dung von Plas­tik­ab­fäl­len“, führ­te Kno­bel aus.

So strebt Hen­kel an, bis 2040 ein kli­m­a­po­si­ti­ves Unter­neh­men zu wer­den. In den Kon­sum­gü­ter­ge­schäf­ten sol­len bis 2025 alle Ver­pa­ckun­gen wie­der­ver­wert­bar oder wie­der­ver­wend­bar sein.

Bekenntnis für Vielfalt und gegen Rassismus

In sei­ner Rede hob der Vor­stand­vor­sit­zen­de von Hen­kel auch die Bedeu­tung von Viel­falt für den Unter­neh­mens­er­folg her­vor und wand­te sich mit Nach­druck gegen Ras­sis­mus. „Unse­re Mit­ar­bei­ter kom­men aus mehr als 100 Län­dern. Aus allen Kul­tur­krei­sen. Wir brau­chen die­se Viel­falt. Sie hilft uns, erfolg­reich zu sein. Des­halb för­dern wir Viel­falt auch bewusst in allen Dimen­sio­nen“, sag­te Kno­bel.

Für uns zählt der Mensch. Mit sei­nen Erfah­run­gen, sei­nen Kennt­nis­sen und Leis­tun­gen. Nicht das Geschlecht oder Alter, die Haut­far­be, Natio­na­li­tät, sexu­el­le Ori­en­tie­rung oder poli­ti­sche Hal­tung. Das soll­te eigent­lich selbst­ver­ständ­lich sein. Doch man muss es immer wie­der beto­nen: Dis­kri­mi­nie­rung und Ras­sis­mus sind nicht akzep­ta­bel! Wir leben Viel­falt. Wir ste­hen für Viel­falt. Auch das macht unse­re Unter­neh­mens­kul­tur aus.“

Judith Wiese zum Vorstand und Arbeitsdirektor der Siemens AG bestellt

Der Auf­sichts­rat der Sie­mens AG hat Judith Wie­se (49) aus Vier­sen mit Wir­kung zum 1. Okto­ber 2020 als Mit­glied des Vor­stands bestellt. Frau Wie­se über­nimmt die glo­ba­le Lei­tung des Per­so­nal­res­sorts und fun­giert als Arbeits­di­rek­to­rin der Sie­mens AG. Dar­über hin­aus soll sie den Bereich Glo­bal Busi­ness Ser­vices (GBS) füh­ren, der ver­schie­de­ne Unter­neh­mens-Dienst­leis­tun­gen für Sie­mens-Ein­hei­ten und exter­ne Kun­den erbringt – dar­un­ter Per­so­nal- und Mit­ar­bei­ter-Ser­vices, Abrech­nungs- und Zah­lungs­we­sen sowie Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment.

Her­vor­ra­gen­de Mit­ar­bei­ter sind einer der Schlüs­sel­fak­to­ren für den Erfolg eines Unter­neh­mens. Wir freu­en uns sehr, mit Frau Wie­se eine inter­na­tio­nal erfah­re­ne Per­so­nal­ma­na­ge­rin für den Vor­stand der Sie­mens AG zu gewin­nen. Ihre Ernen­nung ist auch ein wich­ti­ger Schritt zur Gestal­tung des Füh­rungs­teams der neu auf­ge­stell­ten und fokus­sier­ten Sie­mens AG,“ erklärt der Vor­sit­zen­de des Auf­sichts­rats der Sie­mens AG, Jim Hage­mann Sna­be.

Unter der Lei­tung von Frau Wie­se wird Sie­mens die neu­en For­men der Zusam­men­ar­beit für das digi­ta­le Zeit­al­ter kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckeln und aus­bau­en. Außer­dem ver­fügt sie über aus­ge­präg­tes Know­how in der Gestal­tung und Durch­füh­rung von stra­te­gi­schen Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen,“ so Sna­be wei­ter.

Judith Wie­se bringt mehr als zwei Jahr­zehn­te inter­na­tio­na­ler Erfah­rung aus den ver­schie­dens­ten Fel­dern der Per­so­nal­ar­beit mit in ihre neue Auf­ga­be. Zu ihren Kern­kom­pe­ten­zen zäh­len auch die Ent­wick­lung und der ziel­ge­rich­te­te Ein­satz von agi­len Arbeits- und Füh­rungs-Instru­men­ten. Seit 2017 ist sie Chief Human Resour­ces Offi­cer DSM, einem nie­der­län­di­schen Unter­neh­men für Gesund­heit, Ernäh­rung und nach­hal­ti­gem Leben. Davor war sie 20 Jah­re lang für den US- ame­ri­ka­ni­schen Nah­rungs­mit­tel­kon­zern Mars Inc. tätig — zuletzt als Lei­te­rin „Peop­le & Orga­ni­sa­ti­on“.

Judith Wie­se hat einen Mas­ter in Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on in den Berei­chen Per­so­nal- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten. Sie hat an der Rot­ter­da­mer Inter­na­tio­nal School auf Eco­no­mics (NL) sowie an der Uni­ver­si­tät Duis­burg (D) stu­diert.

Industrie 4.0 –Wie sind Umsetzungsstand und Erwartungen? Hilft sie in der Krise?

Die Erwar­tun­gen an die Digi­ta­li­sie­rung sind hoch,“ so Dr. Tim Jes­ke, wis­sen­schaft­li­cher Exper­te beim ifaa – Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft zu den Ergeb­nis­sen der aktu­el­len Stu­die des Insti­tuts zu „Pro­duk­ti­vi­täts­stra­te­gi­en im Wan­del – Digi­ta­li­sie­rung in der deut­schen Wirt­schaft“. Die Befrag­ten erwar­ten Ver­bes­se­run­gen in sämt­li­chen Berei­chen der Unter­neh­men – bei­spiels­wei­se der Pro­duk­ti­on, aber auch bei den Arbeits­zei­ten. Doch wie sieht es in der Rea­li­tät aus? Wie vie­le Unter­neh­men nut­zen die neu­en Mög­lich­kei­ten? Die­se und ande­re Daten sind in der Stu­die doku­men­tiert und hier sicht­bar: www.arbeitswissenschaft.net/Studie_Digitalisierung_2019

Digi­ta­li­sie­rung: Erwar­tun­gen und Aus­sich­ten

Die Erwar­tung an die Digi­ta­li­sie­rung sind hoch. Die Befrag­ten erwar­ten Ver­bes­se­run­gen unter ande­rem in der Pro­duk­ti­on, bei der Gestal­tung von Arbeits­zei­ten (zum Bei­spiel die Mög­lich­keit, Schicht­ar­beit bzw. Nacht­ar­beit zu redu­zie­ren), beim Erhalt ihrer Arbeits­fä­hig­keit oder bei der Qua­li­fi­zie­rung. Die Rea­li­tät über die Nut­zung der Digi­ta­li­sie­rung sieht aller­dings zum Zeit­punkt der Befra­gung anders aus: Weni­ger als die Hälf­te der Unter­neh­men nutzt die Digi­ta­li­sie­rung zur Geschäfts­mo­dell­ent­wick­lung.

Durch die Digi­ta­li­sie­rung kann der Abschwung der Indus­trie durch Kri­sen, wie aktu­ell die Coro­na-Pan­de­mie, gemil­dert wer­den. Denn in unse­rer Stu­die haben die Befrag­ten bereits im Som­mer 2019 ange­ge­ben, dass sie durch die Digi­ta­li­sie­rung einen Pro­duk­ti­vi­täts­zu­wachs von 38 Pro­zent bis zum Jah­re 2027 erwar­ten. Das bedeu­tet, dass die Unter­neh­men das Poten­zi­al schon vor der Kri­se erkannt haben und sie es nun nut­zen kön­nen. Wie hoch das Poten­zi­al aktu­ell ist, lässt sich aller­dings kaum ein­schät­zen,“ so Jes­ke.

Der Druck zur Digi­ta­li­sie­rung nahm bereits 2019 durch die Kun­den zu. „Im Ver­gleich zu einer ähn­li­chen Befra­gung von 2015 wur­den kun­den­sei­ti­ge For­de­run­gen nach Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en als Grund­la­ge für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit um 30 Pro­zent­punk­te häu­fi­ger genannt.“

Die Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en ver­än­dert auch die Anfor­de­run­gen an Füh­rungs­kräf­te — ins­be­son­de­re hin­sicht­lich Qua­li­fi­zie­rung, Art und Wei­se der Füh­rung und digi­ta­ler Kom­pe­ten­zen. 69 Pro­zent der Befrag­ten geben an, die Füh­rungs­kul­tur im Betrieb ändern zu wol­len. Die Coro­na­kri­se trägt jetzt maß­geb­lich dazu bei, die­sen Pro­zess zu beschleu­ni­gen.

Die Aus­wir­kun­gen von Indus­trie 4.0 bzw. digi­ta­len Tech­no­lo­gi­en auf Beschäf­tig­te wur­den bereits im Jahr 2015 in der ifaa-Stu­die “Indus­trie 4.0 in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie” mit einer ver­gleich­ba­ren Fra­ge­stel­lung erho­ben. Eine Zunah­me der Bedeu­tung des Men­schen als Ent­schei­der wird aktu­ell (2019) mit dop­pel­ter Häu­fig­keit erwar­tet.

Die Ver­füg­bar­keit von Echt­zeit­da­ten nimmt zu

Die Ver­füg­bar­keit von Echt­zeit­da­ten wächst, ist bei 58 % der Befrag­ten gege­ben. Die Erfas­sung und Nut­zung von Echt­zeit­da­ten erhöht die Mög­lich­kei­ten schnel­ler und effek­ti­ver auf ver­än­der­te Situa­tio­nen reagie­ren zu kön­nen. Zu beach­ten ist die Ent­wick­lung im Ver­gleich zu 2017: Die Ver­füg­bar­keit von Echt­zeit­da­ten ist um 7 Pro­zent­punk­te gestie­gen.

Infor­ma­ti­ons- und Unter­stüt­zungs­be­darf besteht bei den Unter­neh­men vor allem für die The­men cyber-phy­si­sche Sys­te­me, Pro­duk­ti­vi­täts­stra­te­gi­en und Indus­tri­al Engi­nee­ring. Dazu wer­den ins­be­son­de­re kon­kre­te Best-Prac­tice-Bei­spie­le gewünscht.

Lean Manage­ment wird wich­ti­ger denn je

Die Metho­den des Lean Manage­ment sind gefragt wie nie. Denn in unsi­che­ren Zei­ten hel­fen ver­läss­li­che und ein­heit­li­che Stan­dards, Ord­nung im Sys­tem zu hal­ten Digi­ta­li­sie­rung vor­an­zu­trei­ben und zu nut­zen. „Je grö­ßer das Cha­os von außen, umso wich­ti­ger wer­den die Metho­den des Lean Manage­ments,“ stellt der Exper­te fest.

Die genann­ten Daten bezie­hen sich auf Ant­wor­ten aus der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie. Die Befra­gung ent­stand im Rah­men des For­schungs­pro­jekts Trans­Work, das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung geför­dert sowie vom Pro­jekt­trä­ger Karls­ru­he (PTKA) betreut wird (För­der­kenn­zei­chen: 02L15A164).

ElectronicPartner begrüßt zahlreiche Auszubildende

Wäh­rend vie­le Betrie­be in 2020 weni­ger, spä­ter oder gar kei­ne Nach­wuchs­kräf­te ein­stel­len, freut sich die Ver­bund­grup­pe Elec­tro­nicPart­ner vie­len jun­gen Men­schen den Start ins Berufs­le­ben zu ermög­li­chen. Am 3. August begrüß­ten die Vor­stän­de Fried­rich Sobol und Karl Traut­mann zehn neue Aus­zu­bil­den­de in der Düs­sel­dor­fer Zen­tra­le. Hin­zu kom­men zwei wei­te­re am Lager­stand­ort Augs­burg sowie rund 40 in den MEDIMAX Märk­ten.

Elec­tro­nicPart­ner ist seit über 80 Jah­ren in Düs­sel­dorf ver­wur­zelt und pflegt eine lan­ge Tra­di­ti­on als Aus­bil­dungs­be­trieb. Das Unter­neh­men wur­de bereits mehr­fach von der IHK für sein Enga­ge­ment aus­ge­zeich­net. Des­halb ist es der Inha­ber­fa­mi­lie Hau­brich gera­de jetzt wich­tig, der eige­nen Ver­ant­wor­tung nach­zu­kom­men und so nicht nur jun­gen Men­schen aus der Regi­on den Berufs­ein­stieg zu ermög­li­chen, son­dern auch aktiv gegen den befürch­te­ten Fach­kräf­te­man­gel vor­zu­ge­hen.

In Düs­sel­dorf erwar­tet die Ent­schei­der von mor­gen eine fun­dier­te Aus­bil­dung im kauf­män­ni­schen Bereich, im Mar­ke­ting, in der Gra­fik oder im Bereich Infor­ma­tik. Am Stand­ort Augs­burg star­ten zwei künf­ti­ge Fach­la­ge­ris­ten und in den MEDIMAX Märk­ten zahl­rei­che Ver­käu­fer sowie Kauf­leu­te im Ein­zel­han­del.

Die Ver­bund­grup­pe hat­te bereits Anfang des Jah­res geplant, eine grö­ße­re Anzahl Aus­zu­bil­den­der ein­zu­stel­len. Die dar­auf­fol­gen­den Mona­te waren hart, aber dank eines effek­ti­ven Kri­sen­ma­nage­ments und dem enga­gier­ten Ein­satz aller Betei­lig­ten konn­te sich das Unter­neh­men erfolg­reich und ohne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Her­aus­for­de­rung stel­len. „Wir haben uns bewusst ent­schie­den, jetzt nicht ste­hen zu blei­ben oder einen Gang zurück­zu­schal­ten. Wir wol­len wei­ter aktiv in die Zukunft unse­res Betriebs und in die der Han­dels­land­schaft inves­tie­ren. Dabei jun­gen Men­schen eine Per­spek­ti­ve in unsi­che­ren Zei­ten zu geben, ist eine abso­lu­te Win-Win-Situa­ti­on“, erläu­tert Fried­rich Sobol.

Mit die­ser Aus­sa­ge bezieht sich der Elec­tro­nicPart­ner Vor­stand und Geschäfts­füh­rer von MEDIMAX sowohl auf die Aus­zu­bil­den­den der Stand­or­te Düs­sel­dorf und Augs­burg als auch die Berufs­star­ter in den rund 100 Fach­märk­ten deutsch­land­weit. „Wir befin­den uns bei MEDIMAX mit­ten in der Restruk­tu­rie­rung zum Fran­chise­be­trieb. Vor die­sem Hin­ter­grund und in Anbe­tracht der Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie­be­kämp­fung, freu­en wir uns ganz beson­ders auf 40 neue Azu­bis, die fri­schen Wind in unse­re Teams brin­gen“, bekennt der Vor­stand.

Auch das Sti­pen­dia­ten Pro­gramm von Elec­tro­nicPart­ner läuft aktiv wei­ter. Zum Beginn des kom­men­den Win­ter­se­mes­ters sol­len zwölf Stu­die­ren­de der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät und der Hoch­schu­le Düs­sel­dorf eine lang­fris­ti­ge För­de­rung erhal­ten.

Bild­un­ter­schrift: Mit Abstand aber per­sön­lich: Die Elec­tro­nicPart­ner Vor­stän­de Fried­rich Sobol und Karl Traut­mann begrü­ßen zusam­men mit Ver­tre­tern der Per­so­nal­ab­tei­lung zehn neue Aus­zu­bil­den­de am Stand­ort Düs­sel­dorf.