Arbeitgeberranking bestätigt Attraktivität des Düsseldorfer Familienunternehmens Klüh

(cs) Das Düsseldorfer Unternehmen Klüh, Mitglied unserer Unternehmerschaft, gehört erneut zu den begehrtesten Arbeitgebern Deutschlands. Das Düsseldorfer Familienunternehmen wurde zum zweiten Mal in Folge im Ranking „Most Wanted Employer“ der ZEIT Verlagsgruppe und der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu ausgezeichnet.

Für die aktuelle Erhebung analysierten die Initiatoren mehr als 320.000 Arbeitgeberprofile und über 5,4 Millionen Bewertungen von Beschäftigten. In die Bewertung flossen unter anderem die Weiterempfehlungsrate, die Aktualität der Bewertungen sowie die Zahl der abgegebenen Rezensionen ein. Berücksichtigt wurden ausschließlich Unternehmen, die festgelegte Qualitätskriterien erfüllten, darunter eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und eine überdurchschnittliche Empfehlungsquote.

Für Klüh ist die erneute Auszeichnung ein Beleg dafür, dass die kontinuierliche Arbeit an der Arbeitgeberattraktivität Wirkung zeigt. „Die erneute Auszeichnung als Most Wanted Employer zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Arbeitgeberattraktivität bei den Mitarbeitenden ankommen und entsprechend wahrgenommen werden“, sagt Viktoria Kaiser, Personalleiterin des Unternehmens. Gerade in einem dynamischen Arbeitsmarkt sei es wichtig, attraktive und zugleich verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Foto: Klüh

Nach Angaben des Unternehmens stehen insbesondere Qualifizierungsangebote, Weiterbildungsmöglichkeiten und langfristige Karriereperspektiven im Fokus der Personalstrategie. Die positive Wahrnehmung als Arbeitgeber spiegelt sich auch in weiteren unabhängigen Bewertungen wider. So erhielt Klüh zuletzt erneut das kununu-Top-Company-Siegel und wurde vom F.A.Z.-Institut wiederholt als führender Arbeitgeber im deutschen Facility-Management ausgezeichnet. Auch im Recruiting setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben Maßstäbe und wurde dafür zum zweiten Mal in Folge mit dem BEST-RECRUITERS-Siegel geehrt.

Ein weiterer Baustein der Arbeitgebermarke ist die mehrfach ausgezeichnete Employer-Branding-Kampagne „Ich arbeite nicht für jede*n.“. Sie soll die Leistungen der Mitarbeitenden stärker sichtbar machen und die Unternehmenskultur nach außen tragen. Darüber hinaus engagiert sich Klüh in der beruflichen Qualifizierung: Das gemeinsam mit der IHK Düsseldorf entwickelte Weiterbildungsprogramm „Küchenheld“ ermöglicht Mitarbeitenden ohne formale Ausbildung den Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses. Für dieses Konzept erhielt das Unternehmen den PEPP! Marketing Award.

Christian Frank, CFO der Klüh-Unternehmensgruppe und unter anderem für den Personalbereich verantwortlich, sieht in den jüngsten Auszeichnungen eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. „Die aktuellen Auszeichnungen bestätigen, dass unser Anspruch an eine moderne Arbeitgeberkultur nicht nur intern gelebt, sondern auch extern wahrgenommen wird“, erklärt Frank. Entscheidend bleibe, den Beschäftigten langfristige Perspektiven zu bieten und ihre Entwicklung eng mit der Weiterentwicklung des Unternehmens zu verknüpfen.

Reiselust am Sonntag: Inspiration, Beratung und Aktionen rund ums Reisen am Düsseldorfer Airport

Symbolfoto: Flughafen (KI)

(ud) Urlaubsfeeling direkt am Flughafen: Mit der Aktion „Reiselust“ am Sonntag, 28. Juni 2026, lädt der Düsseldorfer Airport (Mitglied unserer Unternehmerschaft) von 11 bis 17 Uhr in den Reisemarkt ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Reiseinspirationen, Beratung, Vorträgen sowie attraktiven Mitmach- und Gewinnaktionen.

Unter dem Motto „Buchen. Packen. Ab in den Urlaub.“ dreht sich alles um die schönste Zeit des Jahres. Ob Last-Minute-Reiseangebote, persönliche Tipps von Expertinnen und Experten oder neue Ideen für den nächsten Urlaub – der Reisemarkt bietet vielfältige Impulse für die Reiseplanung, Vorträge und individuelle Beratung.

Ein zentraler Bestandteil des Aktionstags sind die für jeden zugänglichen Reiselust-Vorträge, die praxisnahe Informationen und Inspiration liefern:

12:00 Uhr: Sicher reisen – Wo und wie geht es aktuell bedenkenlos?

13:00 Uhr: FAQ – Sie haben Fragen? Unser Experte antwortet

14:00 Uhr: Dubai – Einblicke in eines der beliebtesten Reiseziele

15:00 Uhr: FAQ – Sie haben Fragen? Unser Experte antwortet

Erleben, entdecken und profitieren

Neben den Vorträgen lädt der Reisemarkt dazu ein, neue Reiseziele zu entdecken, sich individuell beraten zu lassen und exklusive Angebote zu sichern. Ein Highlight ist die Gewinnaktion „Sie buchen. Wir zahlen“. Mit etwas Glück gibt es einen Zuschuss von bis zu 500 Euro für die Urlaubskasse. Familien und junge Besucher dürfen sich auf Mitmachaktionen freuen, darunter Kindermaltische und Glücksrad.

Wer mit dem Auto kommt: Mit dem online erhältlichen „Reisemarkt Parkspecial“ lässt sich 90 Minuten für fünf Euro am Flughafen parken und der Aufenthalt entspannt genießen. Für längere Besuche bietet sich das „Shop & Dine Parkspecial“ für drei Stunden an. Die ideale Kombination aus Parken, Shopping und Gastronomie ist für fünf Euro ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erhältlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessierte unter: dus.com/reisemarkt

Sommer-Tipps aus Düsseldorf! Sommerurlaub bewusst gestalten: Erholung beginnt schon vor der Abreise

Foto: ifaa

(cs) Der Sommerurlaub gilt für viele Beschäftigte als die wichtigste Erholungsphase des Jahres. Endlich Abstand vom Arbeitsalltag gewinnen, Stress abbauen und neue Energie tanken. Doch wer glaubt, dass die Erholung erst mit dem ersten Urlaubstag beginnt, irrt. Experten weisen darauf hin, dass bereits die Vorbereitung entscheidend dafür ist, wie erholsam die freie Zeit tatsächlich wird.

„Neben der Urlaubsgestaltung selbst spielen auch die Vorbereitungen darauf eine zentrale Rolle. Denn wer gut vorbereitet in den Urlaub startet, kann schneller abschalten und Ruhe genießen“, erklärt Nicole Ottersböck (Foto), wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft.

Damit der Urlaub seinem Zweck gerecht wird, empfiehlt das Institut einige einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen.

Gute Planung schafft Freiräume

Ein wichtiger Schritt besteht darin, Kollegen, Kolleginnen und Kunden frühzeitig über die bevorstehende Abwesenheit zu informieren. So können offene Fragen rechtzeitig geklärt und wichtige Aufgaben übergeben werden. Wer die Kommunikation rechtzeitig organisiert, reduziert die Wahrscheinlichkeit, während des Urlaubs kontaktiert zu werden.

Ebenso hilfreich ist eine realistische Priorisierung der anstehenden Aufgaben. Viele Beschäftigte versuchen kurz vor dem Urlaub noch möglichst viele Projekte abzuschließen – oft auf Kosten ihrer eigenen Energiereserven. Stattdessen empfiehlt es sich, eine Prioritätenliste zu erstellen und sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben zu konzentrieren. Das sorgt nicht nur für einen entspannteren Arbeitsalltag vor der Abreise, sondern erleichtert auch das spätere Abschalten.

Zur professionellen Vorbereitung gehört außerdem die Aktivierung von Abwesenheitsassistenten und Anrufbeantwortern. E-Mail-Absender sollten erfahren, wann mit einer Antwort zu rechnen ist und an wen sie sich in dringenden Fällen wenden können. Auch telefonisch schafft eine klare Vertretungsregelung Transparenz.

Im Urlaub bewusst abschalten

Moderne Technologien machen es möglich, jederzeit erreichbar zu sein. Doch genau darin liegt eine Herausforderung für die Erholung. Wer regelmäßig berufliche E-Mails liest oder Nachrichten aus dem Unternehmen verfolgt, bleibt gedanklich häufig im Arbeitsmodus.

Das ifaa empfiehlt deshalb, berufliche Kommunikation während des Urlaubs konsequent auszublenden – sofern keine besonderen Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber bestehen. Der bewusste Verzicht auf geschäftliche Informationen hilft dabei, Abstand zum Arbeitsalltag zu gewinnen und den Kopf freizubekommen.

Auch die permanente Informationsflut durch soziale Medien, Podcasts oder Nachrichtenportale kann die mentale Regeneration erschweren. Stille Orte, reizärmere Umgebungen und gezielte digitale Auszeiten fördern dagegen die Erholung. Besonders Aufenthalte in der Natur wirken sich positiv auf das Stressniveau aus und unterstützen die psychische Entlastung.

Erholung muss nicht teuer sein

Nicht jeder Urlaub erfordert eine Fernreise. Auch Kurztrips, Tagesausflüge oder die bewusste Erkundung der eigenen Region können neue Eindrücke schaffen und den Alltag aufbrechen. Gleichzeitig entfallen lange Anreisezeiten und hohe Reisekosten.

„Heimaturlaub“ gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Wer die eigene Umgebung mit neuen Augen betrachtet, entdeckt oft überraschende Möglichkeiten für Erholung und Freizeitgestaltung direkt vor der Haustür.

Bewegung als natürlicher Kraftspender

Körperliche Aktivität gehört ebenfalls zu den wirksamsten Erholungsfaktoren. Dabei stehen nicht sportliche Höchstleistungen im Vordergrund, sondern Bewegung, die Freude bereitet und das Wohlbefinden steigert. Schwimmen, Radfahren, Wandern, Inlineskaten oder ausgedehnte Spaziergänge fördern die Durchblutung, stärken das Herz-Kreislauf-System und unterstützen die psychische Gesundheit.

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen kann diese positiven Effekte zusätzlich unterstützen und dazu beitragen, dass Körper und Geist neue Kraft schöpfen.

Sanfter Wiedereinstieg nach der Auszeit

Die Rückkehr in den Berufsalltag entscheidet oft darüber, wie lange die Erholung anhält. Experten raten deshalb, in den ersten Tagen nach dem Urlaub möglichst wenige Termine einzuplanen. So bleibt ausreichend Zeit, E-Mails zu sichten, aufgelaufene Aufgaben zu ordnen und sich schrittweise wieder in laufende Projekte einzuarbeiten.

Der Sommerurlaub entfaltet seine volle Wirkung also nicht erst am Strand, in den Bergen oder auf dem Balkon. Wer die Auszeit bewusst vorbereitet, währenddessen gezielt abschaltet und sich anschließend einen sanften Wiedereinstieg ermöglicht, schafft die besten Voraussetzungen für nachhaltige Erholung und neue Energie im Arbeitsalltag.

630.000 Euro für den guten Zweck: Internationale Radinitiative endet in Düsseldorf

Quelle: Michael Jungwirth/ LinkedIn

(cs) Nach sieben Tagen auf dem Fahrrad und 732 zurückgelegten Kilometern haben 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Global Biking Initiative (GBI) ihr Ziel erreicht: den Vodafone-Campus in Düsseldorf. Die diesjährige Tour führte die Radfahrerinnen und Radfahrer von Prag in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt und brachte dabei eine Spendensumme von insgesamt 630.000 Euro für wohltätige Projekte zusammen.

Unter den Teilnehmenden waren auch vier Teams von Vodafone Deutschland mit insgesamt 32 Mitarbeitenden. Die Fahrerinnen und Fahrer kamen aus 17 verschiedenen Ländern und setzten mit ihrer Tour ein Zeichen für internationales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland, konnte in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht selbst an der Tour teilnehmen. Stattdessen begrüßte er die Ankommenden am Zielort in Düsseldorf und würdigte deren Einsatz. Für ihn sei die Global Biking Initiative weit mehr als eine sportliche Herausforderung, schreibt er auf LinkedIn: Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Engagement für den guten Zweck.

Die Initiative hat ihre Wurzeln bei Vodafone. Entstanden ist sie im Jahr 2008 aus einer Idee in der Kantine des Unternehmens. Seitdem hat sich die GBI zu einer internationalen Bewegung entwickelt, bei der Teilnehmende durch ihre sportliche Leistung Spenden für soziale und karitative Projekte sammeln.

Der diesjährige Zieleinlauf auf dem Vodafone-Campus hatte für das Unternehmen eine besondere Bedeutung. Düsseldorf als Heimatstandort von Vodafone Deutschland bildete den Schlusspunkt der Tour. Im Anschluss an die Ankunft richteten Vodafone-Deutschland-Chef Marcel de Groot sowie Düsseldorfs Bürgermeister Josef Hinkel Grußworte an die Teilnehmenden.

Jungwirth dankte insbesondere den Radfahrerinnen und Radfahrern, den Organisatoren sowie den zahlreichen engagierten Vodafone-Mitarbeitenden, die die Veranstaltung Jahr für Jahr unterstützen. Die hohe Spendensumme und die internationale Beteiligung zeigten, wie aus einer gemeinsamen Idee über Ländergrenzen hinweg nachhaltige Hilfe entstehen kann.

Renten-Kommission setzt wichtige Impulse – Wirtschaft fordert mehr Tempo bei Reformen

Screenshot: Johannes Pöttering/ Instagram

(cs) Die Vorschläge der Renten-Kommission stoßen in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft auf ein gemischtes Echo. Während zentrale Reformansätze begrüßt werden, sieht die Wirtschaft noch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um die langfristige Finanzierbarkeit des Rentensystems und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern.

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), bewertet die Empfehlungen der Kommission grundsätzlich positiv. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen seien geeignet, das Rentensystem angesichts des demografischen Wandels zukunftsfester aufzustellen. Gleichzeitig kritisiert er jedoch, dass die Kommission zu wenig Mut gezeigt habe, kurzfristig wirksame Entlastungen für Beitragszahler auf den Weg zu bringen.

„Die Vorschläge enthalten wichtige Weichenstellungen, bleiben insgesamt aber nicht ambitioniert genug“, so Pöttering. Entscheidend sei nun, ob die Politik bei der Umsetzung dafür sorge, dass der weitere Anstieg der Rentenbeiträge begrenzt werde. Andernfalls drohten weiter steigende Lohnzusatzkosten, die Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen belasteten.

Besonders positiv bewertet die Wirtschaft die Empfehlungen zur Abschaffung der abschlagsfreien Frührente, zur Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung sowie zur Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors. Diese Maßnahmen seien aus Sicht der Arbeitgeber zentrale Bausteine für eine stabile Rentenversicherung. Allerdings fordert Pöttering, dass die Politik über die Empfehlungen hinausgeht. Das Renteneintrittsalter müsse schneller steigen und der Nachhaltigkeitsfaktor früher greifen, damit die notwendigen Entlastungen nicht erst dann eintreten, wenn die geburtenstarken Jahrgänge bereits in den Ruhestand gewechselt sind.

Auch die Diskussion über eine stärkere Kapitaldeckung der gesetzlichen Rentenversicherung wird grundsätzlich unterstützt. Die konkrete Ausgestaltung der vorgeschlagenen Kapitalrente sieht die Wirtschaft jedoch kritisch. Nach Einschätzung von unternehmer nrw könnte die Finanzierung zu einer zusätzlichen Belastung der Beitragszahler in Milliardenhöhe führen. Dies würde die Sozialabgaben weiter erhöhen und die ohnehin hohen Arbeitskosten in Deutschland zusätzlich verschärfen.

Deutliche Kritik übt Pöttering zudem an der Empfehlung, Minijobs abzuschaffen. Gerade für zahlreiche Dienstleistungsbranchen seien Minijobs ein unverzichtbares Instrument, um flexibel auf Personalbedarfe reagieren zu können. Zudem eröffneten sie vielen Menschen in besonderen Lebenssituationen eine Möglichkeit zum Zuverdienst. Nicht zuletzt würden Minijobs dazu beitragen, Schwarzarbeit einzudämmen.

Für die Wirtschaft steht fest: Die Renten-Kommission hat wichtige Reformdebatten angestoßen. Nun komme es darauf an, dass die Politik die Vorschläge konsequent weiterentwickelt und dabei sowohl die finanzielle Stabilität der Rentenversicherung als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Blick behält.

Flughafen Düsseldorf weiht hochmoderne Feuerwache ein: 65 Millionen Euro für Sicherheit, Nachhaltigkeit und bessere Arbeitsbedingungen

Foto: Flughafen

Mit Blaulicht, modernster Technik und prominenten Gästen hat der Flughafen Düsseldorf seine neue Hauptfeuerwache offiziell vorgestellt. Rund drei Monate nach dem Umzug der Flughafenfeuerwehr präsentierte der Airport das Gebäude nun Vertretern aus Politik, Behörden und Partnerunternehmen. Die Investition von mehr als 65 Millionen Euro gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre am Standort und macht die neue Wache zu einer der modernsten ihrer Art in Europa. WIR durften uns bereits Mitte März die neue Feuerwache anschauen: HIER! lesen Sie unseren damaligen Report dazu!


Von Christoph Sochart


Auf einer Gesamtfläche von rund 14.000 Quadratmetern bietet das viergeschossige Gebäude Platz für die rund 200 Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr. Herzstück ist die neue Feuerwehreinsatzzentrale, die in unmittelbarer Nähe zur Sicherheitszentrale des Flughafens angesiedelt wurde. Von hier aus werden künftig sämtliche Einsätze koordiniert – ein entscheidender Faktor, wenn im Ernstfall jede Sekunde zählt.

„Sicherheit hat bei uns oberste Priorität“, betonte Flughafen-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Pradeep Pinakatt bei der offiziellen Vorstellung. Die Feuerwehr sei rund um die Uhr einsatzbereit und nehme eine Schlüsselrolle für den sicheren Betrieb eines internationalen Verkehrsflughafens ein. Mit der neuen Wache erhielten die Einsatzkräfte nun die Infrastruktur, die ihrer Verantwortung gerecht werde.

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hob die Bedeutung des Projekts hervor. Der Flughafen sei nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein zentrales Verkehrsdrehkreuz im Herzen Europas. Investitionen in die Sicherheit seien daher unverzichtbar. Die Landeshauptstadt habe das Vorhaben als Gesellschafterin von Beginn an unterstützt.

Optimale Bedingungen für den Einsatz

Die neue Feuerwache wurde konsequent auf den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Für die Einsatzfahrzeuge stehen insgesamt 28 Stellplätze bereit, hinzu kommen fünf weitere Plätze für Rettungsfahrzeuge. Spezialisierte Werkstätten für Atemschutzgeräte und Feuerlöscher, eine Atemschutz-Übungsstrecke sowie moderne Schulungs- und Trainingsbereiche ergänzen die technische Ausstattung.

Besonderen Wert legten die Planer auf die Arbeitsbedingungen der Feuerwehrkräfte. Mehr als 55 Einzelruheräume, großzügige Aufenthaltsbereiche sowie eine eigene Sporthalle mit Cardio-Trainingszentrum sollen den Belastungen des Schichtdienstes Rechnung tragen und die Gesundheit der Beschäftigten fördern.

Beitrag zur Klimastrategie des Airports

Neben Funktionalität und Sicherheit spielte auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle bei der Planung. Auf dem Dach der Feuerwache wurde eine Photovoltaikanlage installiert, ergänzt durch Solarthermie zur Warmwasserbereitung. Wärmepumpen unterstützen das Heizsystem, während ein Gründach zusätzliche ökologische Vorteile bietet.

Damit leistet das Gebäude einen Beitrag zur langfristigen Klimastrategie des Flughafens, der sich das Ziel gesetzt hat, seine CO₂-Emissionen schrittweise zu reduzieren und perspektivisch klimaneutral zu werden.

Mit der neuen Hauptfeuerwache setzt der Flughafen Düsseldorf ein deutliches Zeichen: für mehr Sicherheit, moderne Arbeitsplätze und eine nachhaltige Infrastruktur. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt die Bedeutung des Airports als internationaler Verkehrsknotenpunkt und wichtiger Standortfaktor für die Region.

Klüh Catering baut Engagement in den DUS Airport Lounges aus

(v.l.n.r.:) Thomas Zeller, Leiter Lounge Management des Düsseldorfer Flughafens, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Lars Redeligx, CEO des Düsseldorfer Flughafens, Christian Frank, CFO der Klüh-Unternehmensgruppe, Melanie Eickmeier, Leiterin der DUS Rhein Lounge des Düsseldorfer Flughafens. Foto: Flughafen

Der Düsseldorfer Flughafen setzt bei seinem Premiumangebot für Reisende weiterhin auf die Expertise von Klüh Catering. Beide Betriebe sind Mitglied unserer Unternehmerschaft.

Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat die Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Multiservice-Anbieter vorzeitig bis Ende 2028 verlängert. Klüh bleibt damit auch in den kommenden Jahren für die gastronomische Bewirtschaftung der Airport-Lounges verantwortlich und übernimmt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Lounge-Erlebnisses am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens.


Von Christoph Sochart


Zum Auftrag gehören die neu gestaltete DUS Rhein Lounge im Flugsteig B, die DUS Sky Lounge sowie die exklusive DUS VIP Lounge. Mit der Vertragsverlängerung bekräftigen beide Partner ihren Anspruch, Reisenden ein hochwertiges und zeitgemäßes Angebot zu bieten.

Langjährige Partnerschaft wird ausgebaut

Klüh Catering ist bereits seit März 2018 am Düsseldorfer Airport tätig. Die vorzeitige Verlängerung des Vertrags unterstreicht das Vertrauen des Flughafens in die Leistungen des Unternehmens. Rund 70 Mitarbeitende sorgen täglich in den verschiedenen Lounges für Service, Gastronomie und einen reibungslosen Betrieb.

„Mit Klüh Catering setzen wir die Zusammenarbeit mit einem Partner fort, der unsere hohen Ansprüche an Qualität, Service und Innovationskraft seit vielen Jahren erfüllt“, erklärt Flughafenchef Lars Redeligx. Insbesondere bei der Neuausrichtung der Lounge-Landschaft habe sich gezeigt, wie wichtig ein erfahrener Dienstleister sei, der moderne Gastronomiekonzepte, digitale Lösungen und ein hochwertiges Gästeerlebnis miteinander verbinden könne.

Neue Rhein Lounge als Herzstück

Besonderes Augenmerk liegt auf der neuen DUS Rhein Lounge, die erst kürzlich vollständig eröffnet wurde. Auf rund 935 Quadratmetern bietet sie unterschiedliche Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Genießen. Das moderne Raumkonzept richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Privaturlauber und soll den Aufenthalt vor dem Abflug zu einem eigenständigen Erlebnis machen.

Klüh Catering verantwortet dort das gastronomische Konzept „A Taste of Düsseldorf“. Statt eines klassischen Buffets setzt das Angebot auf eine kuratierte Auswahl hochwertiger Speisen, die über eine digitale Menükarte per QR-Code eingesehen werden können. Rund 20 Gerichte stehen zur Auswahl, darunter vegetarische, vegane und laktosefreie Optionen sowie regionale und saisonale Spezialitäten.

Das Konzept verbindet lokale Identität mit internationaler Küche und soll den Qualitätsanspruch der neuen Lounge unterstreichen.

Mehr Vielfalt in der Sky Lounge

Auch die DUS Sky Lounge wurde im Rahmen der Neuausrichtung gastronomisch weiterentwickelt. Reisende erwartet dort ein erweitertes Angebot mit warmen und kalten Speisen, Suppen, Salatbuffet, Dessertstation und lokal geröstetem Kaffee. Wechselnde kulinarische Aktionen und saisonale Schwerpunkte sollen insbesondere Vielfliegern mehr Abwechslung bieten.

Für Gäste mit höchsten Ansprüchen steht zudem die DUS VIP Lounge zur Verfügung. Hier setzt Klüh auf individuelle Betreuung und eigens abgestimmte Tellergerichte, die auf Wunsch persönlich serviert werden.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität

Neben Qualität und Service spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle im gastronomischen Konzept. Klüh Catering setzt nach eigenen Angaben verstärkt auf digitale Prozesse sowie auf Produkte mit Bio-Qualität, Fairtrade-Zertifizierung und Tierwohlstandards.

Darüber hinaus stammen zahlreiche Produkte von regionalen Anbietern. Dazu gehören unter anderem Kaffee der Düsseldorfer Rösterei Bazzar, Füchschen Altbier, Killepitsch sowie Backwaren regionaler Hersteller. Damit soll nicht nur die Qualität gesichert, sondern auch die Verbundenheit mit dem Standort Düsseldorf sichtbar gemacht werden.

Gemeinsame Zukunftsstrategie

Für Klüh Catering ist die Vertragsverlängerung zugleich eine Bestätigung der bisherigen Arbeit. „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bestätigt unseren gemeinsamen Anspruch, Reisenden am Flughafen Düsseldorf ein zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Lounge-Erlebnis zu bieten“, sagt Thorsten Greth. Gemeinsam mit dem Flughafen habe man die Konzepte der verschiedenen Lounges konsequent weiterentwickelt – von der gastronomischen Qualität über digitale Services bis hin zu nachhaltigen Prozessen.

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit setzen Flughafen Düsseldorf und Klüh Catering ihre gemeinsame Strategie fort, den Aufenthalt am Airport stärker als Premium-Erlebnis zu positionieren. Die Airport-Lounges sollen dabei nicht nur Rückzugsorte sein, sondern einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Flughafens als internationalem Wirtschafts- und Reisestandort leisten.

Düsseldorfer Airport eröffnet DUS Rhein Lounge vollständig

Foto: Flughafen

Der Düsseldorfer Flughafen erweitert sein Premiumangebot für Reisende: Mit der nun vollständig eröffneten DUS Rhein Lounge im Flugsteig B steht abfliegenden Gästen ein neuer Rückzugsort zur Verfügung, der weit über die klassische Funktion eines Flughafen-Wartebereichs hinausgehen soll. Auf rund 935 Quadratmetern verbindet die Lounge hochwertiges Design, regionale Identität, moderne Gastronomie und einen außergewöhnlichen Blick auf das Vorfeld.


Von Christoph Sochart


Bei der offiziellen Eröffnung am Mittwochabend bezeichnete Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller die neue Einrichtung als wichtigen Baustein für die Positionierung der Landeshauptstadt als internationaler Wirtschafts- und Messestandort. Die Lounge biete nicht nur Komfort, sondern auch Raum zum Arbeiten, für Besprechungen oder zur Erholung vor dem Flug.

Auch Flughafenchef Lars Redeligx sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt in der Qualitätsstrategie des Airports. Die neue Lounge sei Ausdruck des Anspruchs, den Aufenthalt am Flughafen als eigenständiges Erlebnis zu gestalten. Erste Rückmeldungen zeigten bereits, dass Reisende bewusst früher anreisen, um das gastronomische Angebot oder die Terrasse vor dem Abflug zu nutzen.

Zwei Ebenen für unterschiedliche Bedürfnisse

Die DUS Rhein Lounge wurde vollständig neu konzipiert und erstreckt sich über zwei Ebenen. Insgesamt stehen rund 320 Sitzplätze zur Verfügung, darunter etwa 30 Plätze auf der Außenterrasse. Verschiedene Bereiche für Arbeiten, Entspannen, Austausch und Rückzug sollen unterschiedlichen Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gerecht werden.

Architektonisch orientiert sich das Konzept am Rhein. Fließende Linien und Formen greifen die Bewegung des Flusses auf, während Motive aus Düsseldorf und der Region – darunter die Altstadt, der Radschläger und die Zeche Zollverein – den Räumen einen lokalen Bezug verleihen. Hochwertige Materialien, durchdachte Lichtkonzepte und Möbel des Herstellers Walter Knoll schaffen eine ruhige Atmosphäre, die sich deutlich vom geschäftigen Terminalbetrieb abhebt.

Foto: Flughafen

Terrasse wird zum besonderen Anziehungspunkt

Als Herzstück der Lounge gilt die rund 130 Quadratmeter große Terrasse. Sie bietet einen freien Blick auf das Vorfeld und ermöglicht es Gästen, Starts, Landungen und die Abläufe am Flughafen aus nächster Nähe zu beobachten. Gleichzeitig entsteht ein ungewöhnlich ruhiger Ort mitten im Flughafenbetrieb.

Für viele Reisende dürfte dieser Bereich zum emotionalen Höhepunkt des Aufenthalts werden – als letzter Eindruck von Düsseldorf oder als bewusster Moment vor dem Beginn einer Reise.

Neues Gastronomiekonzept statt klassischem Buffet

Auch kulinarisch setzt die DUS Rhein Lounge auf ein eigenständiges Konzept. Gemeinsam mit Klüh Catering wurde ein Angebot entwickelt, das auf eine kuratierte Speisenauswahl setzt. Rund 20 Gerichte werden in vier Themenwelten präsentiert, die von regionalen Spezialitäten bis zu internationalen Einflüssen reichen.

Eine digitale Menükarte ermöglicht Gästen die einfache Orientierung und unterstreicht den modernen Ansatz der Lounge. Qualität und Individualität stehen dabei stärker im Vordergrund als bei klassischen Buffetlösungen.

Kunst am Flughafen

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Zusammenarbeit mit der Galerie Obrist aus Essen. In der Lounge werden künftig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert – nach Angaben des Flughafens ein in Kontinentaleuropa bislang einzigartiges Konzept für eine Airport-Lounge.

Den Auftakt bildet die Ausstellung „Moving Colors“ mit Werken der Künstler Jürgen Paas, Annette Sauermann und Hanna Roeckle. Die Kunst soll den Räumen zusätzliche Identität verleihen und zugleich eine Verbindung zwischen internationalem Reiseverkehr und regionaler Kultur schaffen.

Zugang ab 49 Euro

Die DUS Rhein Lounge kann unabhängig von einer Fluggesellschaft direkt über den Flughafen gebucht werden. Der Eintrittspreis beginnt bei 49 Euro pro Person. Darüber hinaus ist der Zugang in verschiedenen Tarifen mehrerer Airlines sowie in zahlreichen Priority-Pass-Programmen enthalten. Auch Nutzer des Premium-Parkangebots P1 erhalten ab einer Parkdauer von vier Tagen kostenfreien Loungezugang.

Mit der DUS Rhein Lounge investiert der Düsseldorfer Flughafen sichtbar in die Aufwertung des Reiseerlebnisses. Das Konzept folgt einem internationalen Trend, Flughäfen zunehmend als Aufenthaltsorte mit eigener Qualität zu verstehen – und nicht nur als Durchgangsstation auf dem Weg zum nächsten Ziel.

Henkel und Kindheitstraum Deutschland e. V. erfüllen 150 Kinderwünsche zum 150-jährigen Jubiläum von Henkel

(ud) Im Jahr seines 150-jährigen Jubiläums setzt Henkel gemeinsam mit Kindheitstraum Deutschland e. V. ein besonderes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und Mitmenschlichkeit: Unter dem Motto „Henkel feiert – feiere mit!“ unterstützt Henkel den Verein mit einem Beitrag in Höhe von 100.000 Euro. Mit dieser Förderung werden bundesweit 150 Wünsche von kranken sowie sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen erfüllt.

Die Initiative läuft von Mai bis Dezember 2026 und hat ein klares Ziel: Kindern Freude zu schenken, Hoffnung zu geben und ihnen Momente voller Glück und Unbeschwertheit zu ermöglichen. Dabei stehen individuelle Herzenswünsche im Mittelpunkt – von einem Besuch im Freizeitpark über ein neues Fahrrad oder Spielzeug bis hin zu Schulutensilien, Pferdereiten oder sogar dem Traum von der Einrichtung eines eigenen Kinderzimmers.

„150 Jahre Henkel sind für uns nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen und etwas an die Gesellschaft zurückzugeben“, erklärt Paul Vetter, General Manager Consumer Brands Deutschland und Schweiz. „Gemeinsam mit Kindheitstraum Deutschland möchten wir Kindern und Jugendlichen besondere Erlebnisse ermöglichen und ihnen zeigen, dass ihre Wünsche und Träume zählen.“

Auch Kindheitstraum Deutschland e. V. sieht in der Kooperation ein starkes Zeichen der Solidarität: „Viele Familien stehen durch Krankheit, schwierige Lebenssituationen oder finanzielle Belastungen täglich vor großen Herausforderungen. Mit dieser gemeinsamen Initiative können wir Kindern unvergessliche Momente schenken und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir danken Henkel herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement,“ erklärt Enrico Kuhrt, Vereins-Vorsitzender.
Die Wunschaktionen werden in ganz Deutschland umgesetzt. Familien, soziale Einrichtungen und Unterstützende können Wünsche einreichen, die anschließend gemeinsam geprüft und realisiert werden.

Mit der Initiative verbinden Henkel und Kindheitstraum Deutschland e. V. ihr gemeinsames Ziel, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Kindern in herausfordernden Lebenssituationen besondere Hoffnungsmomente zu schenken.

Über Kindheitstraum Deutschland e. V.
Kindheitstraum Deutschland e. V. engagiert sich seit 2015 bundesweit für kranke, beeinträchtigte sowie sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und erfüllt Herzenswünsche, organisiert besondere Erlebnisse und unterstützt Familien in schwierigen Lebenssituationen. Weitere Informationen unter kindheitstraum-deutschland.de

Rheinmetall-Destinus-Joint-Venture setzt auf europäische Marschflugkörper

Screenshot

(cs) Das Düsseldorfer Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall und Destinus hat seine strategischen Prioritäten vorgestellt. Im Fokus steht die beschleunigte Entwicklung des Marschflugkörpers Ruta Block 3, der für strategische Tiefenangriffe auf Entfernungen von mehr als 2.000 Kilometern ausgelegt ist.

Der Flugkörper soll einen Gefechtskopf von bis zu 250 Kilogramm tragen und aus standardisierten Containern gestartet werden können. Diese lassen sich auf Landfahrzeugen, darunter Rheinmetall-HX-Lkw, sowie auf maritimen Plattformen einsetzen. Die Feuerbereitschaft soll innerhalb von rund zwei Minuten erreicht werden.

Parallel dazu startet das Joint Venture die Produktion seiner ersten Systeme: des Marschflugkörpers Kryla sowie des Ruta Block 2. Während Kryla mit einem 50-Kilogramm-Gefechtskopf für kosteneffiziente Sättigungsschläge konzipiert wurde und auch aus bestehenden Mehrfachraketenwerfern gestartet werden kann, richtet sich Ruta Block 2 mit seinem 250-Kilogramm-Gefechtskopf gegen hochwertige und gehärtete Ziele.

Nach Angaben des Unternehmens wird die NATO-Zertifizierung des Ruta Block 3 mit hoher Priorität vorangetrieben. Ziel ist es, das System künftig allen NATO- und EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung zu stellen.

Für die industrielle Umsetzung errichtet Rheinmetall Destinus Strike Systems eine eigene Anlage für Endmontage, Integration und Erprobung in Deutschland. Die erste Lieferbereitschaft ist bereits für 2026 vorgesehen. Die Arbeitsteilung im Joint Venture sieht vor, dass Destinus die technologischen Kernkomponenten der Flugkörper liefert, während Rheinmetall Gefechtsköpfe und Booster-Raketenmotoren beisteuert.