NETZWERK Q baut Unterstützung für Ausbildungsbetriebe aus

Symbol-Foto „Auszubildende“: TEEKANNE Linkedin

(cs) Die Gewinnung und Bindung von Auszubildenden bleibt für viele Unternehmen in Düsseldorf und der Region eine der größten Herausforderungen. Um Betriebe dabei noch gezielter zu unterstützen, entwickelt sich das bundesweite Projekt NETZWERK Q weiter. Nach dem Relaunch des bisherigen Projekts „NETZWERK Q 4.0“ setzt die Initiative des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bildungswerke der deutschen Wirtschaft künftig verstärkt auf praxisnahe Angebote rund um modernes Ausbildungsmarketing, den Einsatz digitaler Technologien und die Fachkräftesicherung.

Bereits im Laufe des Jahres 2027 soll das Projekt schrittweise in ein nachhaltiges Geschäftsmodell überführt werden. Für Unternehmen bedeutet das jedoch nicht das Ende der kostenfreien Unterstützung. Vielmehr bleiben zahlreiche Angebote – insbesondere im Bereich Ausbildungsmarketing – weiterhin kostenlos. Ergänzend werden künftig kostenpflichtige Veranstaltungen und Lernformate angeboten, um langfristig ein qualitativ hochwertiges und bedarfsgerechtes Weiterbildungsangebot sicherzustellen.

Ausbildungsjahr mit sechs Themenschwerpunkten begleiten

Ein zentrales neues Angebot ist die bundesweite Veranstaltungsreihe „Mit NETZWERK Q durch das Ausbildungsjahr“, die am 16. September 2026 startet. Bis August 2027 begleitet sie Unternehmen entlang des gesamten Ausbildungsprozesses – von der Ansprache potenzieller Bewerberinnen und Bewerber über das Onboarding bis hin zur langfristigen Bindung und Entwicklung von Auszubildenden.

Geplant sind mehr als 70 kostenfreie Vorträge, Workshops und Austauschformate, in denen Expertinnen und Experten sowie Unternehmen erfolgreiche Praxisbeispiele vorstellen. Den Auftakt bildet die Online-Veranstaltung „Ausbildungsmarketing – Erfolgsfaktor für deine Fachkräftesicherung“.

Aktuelle Themen für Ausbildungsverantwortliche

Parallel zur bundesweiten Veranstaltungsreihe bietet NETZWERK Q NRW weitere kostenfreie Online-Seminare zu aktuellen Herausforderungen in der dualen Ausbildung an. Im Mittelpunkt stehen Themen, die viele Betriebe derzeit beschäftigen:

4. September 2026: Gewinnung und Integration internationaler Auszubildender

22. September und 13. Oktober 2026: Erfolgreiches Ausbildungsmarketing mit Social-Media-Videos

1. Oktober 2026: KI-Mindset entwickeln – Change-Management in der Ausbildung

8. Oktober 2026: Preboarding internationaler Auszubildender mit Praxisberichten aus Unternehmen

Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Ausbildungsverantwortliche, Personalverantwortliche und Unternehmen, die ihre Ausbildung zukunftsfähig aufstellen möchten.

Unterstützung auch für Unternehmen in Düsseldorf

Gerade für Unternehmen in Düsseldorf, die angesichts des Fachkräftemangels verstärkt auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte setzen, bietet das Programm wertvolle Impulse. Moderne Recruiting-Strategien, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die erfolgreiche Integration internationaler Auszubildender gehören inzwischen zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren einer zukunftsorientierten Personalentwicklung.

Darüber hinaus bietet das Team von NETZWERK Q NRW an, die Projektangebote direkt in Unternehmen oder im Rahmen von Ausbildungsleiter- und Personalleiterkreisen sowie Verbandsveranstaltungen vorzustellen. Damit soll der Wissenstransfer zwischen Unternehmen weiter gestärkt und der Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Mit der Weiterentwicklung von NETZWERK Q entsteht damit ein umfassendes Unterstützungsangebot, das Unternehmen dabei helfen soll, auch künftig qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, erfolgreich auszubilden und langfristig an den Betrieb zu binden.

https://www.netzwerkq.de/

Ruhe ist das neue Gold im Büro: Kollegen sind die größte Lärmquelle

Das moderne Büro soll Begegnung, Kreativität und Zusammenarbeit fördern. Doch genau diese Stärken werden für viele Beschäftigte zunehmend zur Belastung. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Technologieunternehmens Logitech zeigt: Für 95 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ist eine ruhige Arbeitsumgebung sehr oder eher wichtig. Gleichzeitig fühlen sich viele Arbeitnehmer durch den Lärm im Büro in ihrer Konzentration beeinträchtigt.


Von Christoph Sochart


Für die Erhebung wurden mehr als 2.100 Menschen in Deutschland befragt, die zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit im Büro verbringen. Das Ergebnis ist eindeutig: Nicht Drucker, Kaffeemaschinen oder Klimaanlagen sind die größten Störquellen – sondern die eigenen Kolleginnen und Kollegen.

Telefonate und Videokonferenzen stören am meisten

Am häufigsten genannt wurden Telefonate und Online-Meetings von Kolleginnen und Kollegen. 53 Prozent der Befragten empfinden diese als besonders störend. Fast ebenso häufig werden persönliche Gespräche im Büro genannt (47 Prozent). 41 Prozent fühlen sich zudem durch Videokonferenzen gestört, die ohne Kopfhörer geführt werden.

Erst mit deutlichem Abstand folgen klassische Hintergrundgeräusche wie Lüftungen, Drucker oder Kaffeemaschinen, die lediglich 18 Prozent als störend empfinden. Tastaturgeräusche (7 Prozent) oder Mausklicks (4 Prozent) spielen dagegen kaum eine Rolle.

Foto: KI für Unternehmerschaft Düsseldorf

Das Bedürfnis nach Ruhe wächst

Die Studie zeigt außerdem einen Wandel der Arbeitskultur. 68 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Bedürfnis nach Ruhe in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist. Gleichzeitig nehmen nur 41 Prozent wahr, dass in den Büros heute bewusster auf die Lautstärke geachtet wird.

Interessant ist dabei die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung: Während lediglich vier von zehn Beschäftigten feststellen, dass insgesamt mehr Rücksicht genommen wird, sagen 51 Prozent von sich selbst, sie achteten heute stärker auf ein rücksichtsvolles Verhalten.

Konzentration leidet unter Lärm

Die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sind erheblich. Sieben von zehn Beschäftigten berichten, dass Geräusche im Büro ihre Konzentration beeinträchtigen. Gerade in Zeiten hybrider Arbeitsmodelle, in denen Videokonferenzen, spontane Gespräche und klassische Büroarbeit parallel stattfinden, wird die akustische Gestaltung des Arbeitsplatzes zu einem wichtigen Produktivitätsfaktor.

Nach Einschätzung von Logitech geht es dabei nicht darum, Kommunikation einzuschränken. Vielmehr müssten sich die Regeln des gemeinsamen Arbeitens an die veränderten Arbeitsformen anpassen. Telefonate, hybride Meetings und spontane Gespräche sollten so organisiert werden, dass konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich bleibt.

Herausforderung für Unternehmen

Für Unternehmen ergeben sich daraus konkrete Handlungsfelder. Neben einer geeigneten technischen Ausstattung – etwa Headsets für Videokonferenzen – gewinnen auch Rückzugsräume, Telefonboxen oder klare Verhaltensregeln für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsflächen an Bedeutung. Ebenso wichtig ist eine Unternehmenskultur, die gegenseitige Rücksichtnahme fördert.

Denn moderne Büros sollen Kommunikation ermöglichen, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren. Die aktuelle Umfrage macht deutlich: Beschäftigte wünschen sich keinen stillen Arbeitsplatz ohne Austausch – sondern einen Arbeitsalltag, in dem Zusammenarbeit und Konzentration besser miteinander vereinbar sind.

Quelle: Repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von Logitech unter rund 2.100 Beschäftigten in Deutschland, die zumindest teilweise im Büro arbeiten. 

TEEKANNE heißt neue Auszubildende schon vor dem Ausbildungsstart willkommen

Foto: TEEKANNE Linkedin

(cs) Noch bevor im September offiziell die Ausbildung beginnt, hat das Düsseldorfer Traditionsunternehmen TEEKANNE seine neuen Auszubildenden bereits willkommen geheißen. Bei einem lockeren Kennenlernen in der Düsseldorfer Altstadt standen das persönliche Miteinander und der Austausch im Mittelpunkt.

Der erste Eindruck zählt – und genau diesen wollte TEEKANNE seinen künftigen Auszubildenden schon vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn ermöglichen. Wie das Unternehmen auf seinen Social-Media-Kanälen berichtet, trafen sich die Nachwuchskräfte Anfang Juli gemeinsam mit der Ausbildungsleitung sowie aktuellen Auszubildenden zu einem ungezwungenen Kennenlernen in der Düsseldorfer Innenstadt.

Los ging es mit einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt. Bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich auch ein Eis nicht fehlen, bevor die Gruppe weiter zur Rheinpromenade zog. Dort bot die entspannte Atmosphäre am Rheinufer den idealen Rahmen, um sich kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Dabei standen nicht nur persönliche Gespräche im Vordergrund. Die angehenden Auszubildenden konnten sich bereits frühzeitig über den Start ins Berufsleben informieren und ihre Fragen direkt an die Ausbildungsleitung sowie an Auszubildende aus höheren Lehrjahren richten. Themen wie der Ablauf der ersten Arbeitstage, die Ausbildung im Unternehmen oder der Berufsalltag konnten so aus erster Hand beantwortet werden.

Von diesem frühen Austausch profitieren beide Seiten: Die neuen Nachwuchskräfte lernen ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bereits vor dem ersten Ausbildungstag kennen und starten dadurch mit mehr Sicherheit und Vorfreude in ihre Ausbildung. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen den Teamgeist von Beginn an.

Die neuen Auszubildenden werden ihre Ausbildung im September sowohl bei TEEKANNE als auch beim Tochterunternehmen Teepack beginnen. Mit dem gemeinsamen Sommertreffen setzt das Düsseldorfer Traditionsunternehmen ein Zeichen dafür, wie wichtig eine gute Willkommenskultur und persönliche Begleitung für den Einstieg junger Menschen ins Berufsleben sind.

Zum Abschluss des Treffens wünschte TEEKANNE den künftigen Auszubildenden einen schönen Sommer und freut sich darauf, sie im September offiziell im Unternehmen begrüßen zu dürfen. Damit beginnt für die Nachwuchskräfte ein neuer Lebensabschnitt – mit ersten Kontakten, die bereits vor dem ersten Ausbildungstag geknüpft wurden.

Brehmstraße ab Montag komplett gesperrt

Foto: Christoph Sochart

(ud) Von Montag (4 Uhr) bis Donnerstagmorgen (6. August 2026, 4 Uhr) wird der Boden zwischen dem Brehmplatz und der Grunerstraße auf mögliche Kampfmittel untersucht. Für diese Sicherheitsüberprüfung muss der gesamte Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden.

Henkel-Renntag begeistert 18.000 Besucher auf der Düsseldorfer Galopprennbahn

Foto: HENKEL

Sport, Familienfest und 150 Jahre Henkel: Der Henkel-Renntag hat einmal mehr Tausende Besucher auf die Galopprennbahn im Grafenberger Wald gelockt. Rund 18.000 Gäste erlebten hochklassigen Pferdesport, ein buntes Familienprogramm und zahlreiche Aktionen rund um das Düsseldorfer Traditionsunternehmen.


Von Christoph Sochart


Im Mittelpunkt des Renntages stand der Henkel-Preis der Diana, eines der renommiertesten Stutenrennen Europas. Das traditionsreiche Galopprennen ist mit einem Preisgeld von 500.000 Euro dotiert und zählt zu den sportlichen Höhepunkten des deutschen Rennkalenders. Damit unterstrich Düsseldorf erneut seine Bedeutung als Austragungsort international beachteter Pferdesportveranstaltungen. Am Abend entschied Jockey Eduardo Pedroza Soreanga das wichtigste Stuten-Rennen in Deutschland für sich und kassierte 300.000 Euro.

Auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur nutzten den Renntag für Begegnungen und Gespräche. In der Henkel-Lounge begrüßten Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sowie Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, die Gäste.

Für Henkel hatte die Veranstaltung in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Das Düsseldorfer Unternehmen feiert 2026 sein 150-jähriges Bestehen. Vorstandschef Carsten Knobel betonte, dass der Renntag eine ideale Gelegenheit sei, dieses Jubiläum gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern sowie zahlreichen Gästen zu feiern.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hob die Bedeutung der Veranstaltung für die Landeshauptstadt hervor. Der Henkel-Renntag stehe für Tradition, Leistungsbereitschaft und Offenheit und ziehe seit vielen Jahren Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region nach Düsseldorf.

Kreative Hüte sorgen für Aufmerksamkeit

Ein fester Bestandteil des Renntages war erneut der von der Henkel-Marke Syoss präsentierte Hut-Wettbewerb. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erschienen mit aufwendig gestalteten Kopfbedeckungen und sorgten für echtes Ascot-Flair auf der Rennbahn.

Eine prominent besetzte Jury mit unter anderem Dr. Simone Bagel-Trah, Carsten Knobel, der Neusser Stadtkämmerin Meike Folkerts, Model Annika Gassner, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat und Kostümdesigner Hazy Hartlieb prämierte die kreativsten Entwürfe. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten hochwertige Preise – darunter Wellness-Aufenthalte, Hotelübernachtungen sowie Einkaufsgutscheine.

Familienprogramm begeistert Groß und Klein

Neben den sportlichen Wettbewerben stand vor allem das umfangreiche Rahmenprogramm im Mittelpunkt. Bekannte Henkel-Marken wie Persil, Pattex und Schauma präsentierten sich mit interaktiven Mitmach-Angeboten.

Für Kinder gab es ein großes Aktionsgelände mit Bastelstationen, Ponyreiten, Karussells und weiteren Attraktionen. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Picknick-Area mit Blick auf die Rennbahn sowie Live-Musik.

Passend zum Unternehmensjubiläum konnten Besucher außerdem die Geschichte des Düsseldorfer Traditionsunternehmens kennenlernen und Einblicke in 150 Jahre Unternehmensentwicklung gewinnen.

Mit der gelungenen Kombination aus internationalem Spitzensport, Familienfest und Jubiläumsfeier bestätigte der Henkel-Renntag erneut seinen Ruf als eine der beliebtesten und größten Traditionsveranstaltungen in Düsseldorf. Rund 18.000 Besucher sorgten dafür, dass die Galopprennbahn im Grafenberger Wald auch in diesem Jahr zu einem Treffpunkt für Sport, Wirtschaft und Gesellschaft wurde.

Interessanter Auftrag: Rheinmetall modernisiert F123-Fregatte

Foto: RHEINMETALL

(ud) Das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen Rheinmetall hat zum Ende des zweiten Quartals 2026 den Auftrag zur Modernisierung der 143 Meter langen Fregatte BAYERN erhalten. Ziel des Vorhabens ist es, die Einsatzfähigkeit der bereits 1996 in Dienst gestellten Einheit der Deutschen Marine bis mindestens 2035 sicherzustellen und das Fähigkeits-profil an aktuelle Anforderungen anzupassen. Der Auftragswert liegt im mittleren dreistelligen MioEUR-Bereich.

Im Rahmen der Nutzungsdauerverlängerung (Sicherstellen der Einsatzverfügbarkeit) werden auf der zu Rheinmetall gehörenden Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven bis 2029 zentrale Systeme der Fregatte umfassend modernisiert. Dazu gehören insbesondere die Erneuerung des Führungs- und Waffeneinsatzsystems (FüWES), die Überholung schiffstechnischer Anlagen und die Modernisierung der Radar-Sensorik. Zudem werden die Antriebs- und Vortriebsanlagen überholt und wesentliche Systeme zur U-Boot-Abwehr nachgerüstet. Mit dem Upgrade wird das Marineschiff der Klasse F123 technisch auf den neuesten Stand gebracht und die Fähigkeiten für künftige Einsätze nachhaltig gestärkt.

Der Auftrag unterstreicht zugleich die Bedeutung des Servicegeschäfts als strategisches Geschäftsfeld der Rheinmetall-Division Naval Systems. Langfristige Instandhaltung, Modernisierung und Lebenszyklusbetreuung bilden einen wesentlichen Bestandteil des Leistungsportfolios und sichern die Einsatzbereitschaft komplexer Marinesysteme über Jahrzehnte.

„Wir konzentrieren uns jetzt mit voller Kraft auf die termingerechte Ablieferung. Die Neue Jadewerft verfügt über langjährige Erfahrung in der Modernisierung und Instandsetzung von Marineschiffen – allen voran Fregatten – sowie über umfassende Expertise in der Integration komplexer maritimer Systeme. Unsere Kompetenzen in diesem Bereich und die enge Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern und unserem Kunden schaffen die Voraussetzungen dafür, das Schiff pünktlich und in der geforderten Qualität an die Deutsche Marine zu übergeben“, sagt Tim Wagner, CEO der Division Naval Systems der Rheinmetall AG.

Aktuell liegt das Schiff zwecks Ausbaus wesentlicher Großkomponenten an der Pier der Neuen Jadewerft. Anschließend wird die BAYERN ins Dock verholt.

Niedrigwasser auf dem Rhein wird zum Standortproblem für die Industrie

Robert Lamers Foto: FORTIN

(cs) Der Rhein ist seit Jahrhunderten die wichtigste Lebensader der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Für zahlreiche Düsseldorfer Unternehmen ist der Fluss bis heute ein unverzichtbarer Transportweg für Rohstoffe und Waren. Doch immer häufiger machen lang anhaltende Niedrigwasserphasen der Industrie zu schaffen – mit spürbaren wirtschaftlichen Folgen.

Wie die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 31. Juli 2026 berichtet, sieht sich auch das traditionsreiche Düsseldorfer Familienunternehmen Fortin, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Unabhängig vom Standort spielte der Rhein für das Unternehmen stets eine zentrale Rolle bei der Anlieferung von Getreide.

Heute jedoch wird dieser Wettbewerbsvorteil zunehmend zum Risiko. „Die Situation ist sehr angespannt. Man kann schon von einer Krise sprechen“, wird Geschäftsführer Robert Lamers in der Rheinischen Post zitiert. Das Unternehmen arbeite inzwischen bereits an einem „Plan B“, falls der Gütertransport auf dem Rhein künftig noch stärker eingeschränkt werde.

Folgen reichen weit über ein einzelnes Unternehmen hinaus

Das Beispiel Fortin steht stellvertretend für viele Industrieunternehmen entlang des Rheins. Metall- und Elektro-, Chemie-, Stahl-, Energie-, Baustoff- und Lebensmittelunternehmen sind in hohem Maße auf eine funktionierende Binnenschifffahrt angewiesen. Sinkende Pegelstände führen dazu, dass Schiffe nur noch mit reduzierter Ladung fahren können. Dadurch steigen die Transportkosten erheblich, Lieferketten geraten unter Druck und zusätzliche Transporte auf Straße und Schiene werden notwendig.

Gerade der Wirtschaftsstandort Düsseldorf profitiert seit Jahrzehnten von seiner Lage am Rhein. Der Fluss verbindet Unternehmen mit internationalen Häfen und europäischen Wirtschaftszentren. Fällt diese Stärke zunehmend weg oder wird unzuverlässig, entstehen Wettbewerbsnachteile für den gesamten Industriestandort.

Klimaanpassung wird zur wirtschaftspolitischen Aufgabe

Die zunehmenden Extremwetterlagen zeigen, dass Klimaanpassung längst auch ein wirtschaftliches Thema ist. Neben Investitionen in eine widerstandsfähige Infrastruktur gewinnen alternative Logistikkonzepte, moderne Lagerstrategien und eine bessere Verzahnung der Verkehrsträger an Bedeutung.

Für Unternehmen bedeutet dies zusätzliche Investitionen und langfristige Planungen. Gleichzeitig sind Politik und Infrastrukturbetreiber gefordert, die Wasserstraße Rhein auch unter veränderten klimatischen Bedingungen leistungsfähig zu halten und die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Güterverkehr zu schaffen.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Die Situation bei Fortin macht deutlich, dass die Herausforderungen durch Niedrigwasser längst keine Ausnahme mehr sind. Sie betreffen zahlreiche Unternehmen in der Region und entwickeln sich zunehmend zu einem Standortfaktor.

Damit Düsseldorf auch künftig ein starker Industrie- und Wirtschaftsstandort bleibt, braucht es verlässliche Verkehrswege, moderne Infrastruktur und eine kluge Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Der Rhein bleibt das Rückgrat der regionalen Wirtschaft – seine langfristige Nutzbarkeit ist deshalb von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Wie dürfen an dieser Stelle NICHT auf den heutigen Artikel von Kollege Jens-Uwe Ruhnau in der RHEINISCHEN POST verlinken, empfehlen diesen aber sehr gerne!

HENKEL-Renntag

Foto: HENKEL

(ud) Am Sonntag, den 2. August 2026, ist es wieder so weit: Auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg findet der Henkel-Preis der Diana statt. Im Jahr seines 150-jährigen Firmenjubiläums lädt Henkel gemeinsam mit dem Düsseldorfer Reiter- und Rennverein zu einem der Höhepunkte der Rennsportsaison ein. Die Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus hochklassigem Pferderennsport sowie vielfältigen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie.

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützen wir diese Veranstaltung mit großer Überzeugung. Umso mehr freuen wir uns, auch im Jahr unseres 150-jährigen Henkel-Jubiläums Teil davon zu sein. Im Mittelpunkt steht für uns das gemeinsame Erlebnis: sportliche Spitzenleistungen auf der Rennbahn und ein abwechslungsreiches Programm, das Menschen aller Generationen zusammenbringt“, sagt Alexander Pieper, Leiter Corporate Sponsoring & Events bei Henkel.

Pferderennsport der Extraklasse beim Henkel-Preis der Diana

Beim Henkel-Renntag werden verschiedene hochkarätige Pferderennen stattfinden – darunter auch das Rennen um den Henkel-Preis der Diana mit einem Preisgeld von 500.000 Euro. Der Preis der Diana fand erstmals im Jahr 1857 in Berlin-Tempelhof statt und gehört heute zu den wichtigsten internationalen Stutenrennen in Europa. Ausschließlich dreijährige Stuten dürfen hier antreten.

„Der Henkel-Renntag steht seit Jahren für erstklassigen Galoppsport und zieht Teilnehmer:innen aus dem In- und Ausland an“, sagt Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. „Wir erwarten erneut starke Starterfelder und spannende Wettbewerbe auf höchstem Niveau.“

Foto: HENKEL

Wer hat den schönsten Hut?

Zu den Highlights des Renntag-Programms gehört der Syoss-Hut-Wettbewerb, bei dem die kreativsten Hüte prämiert werden. Besucher:innen mit Hut können direkt vor Ort am Wettbewerb teilnehmen und sich fotografieren lassen. In der Jury sitzen Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses von Henkel, Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, Meike Folkerts, Erste Beigeordnete und Stadtkämmerin der Stadt Neuss, Model Annika Gassner, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat sowie Kostümdesigner und Theatermacher Hazy Hartlieb. Die Gewinner:innen können sich über attraktive Preise freuen, unter anderem ein Wellness-Erlebnis im Vabali Spa Düsseldorf und Einkaufsgutscheine bei Falconeri und Breuninger.

Ein Fest für die ganze Familie

Der Henkel-Renntag überzeugt nicht nur mit sportlichen Höhepunkten und dem Hut-Wettbewerb, sondern auch mit einem vielfältigen Begleitprogramm: Zahlreiche Marken, darunter Persil, Schauma und Pattex, laden mit Aktionen und Gewinnspielen zum Mitmachen ein. Jüngere Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Bastelstationen, Karussellfahrten und Ponyreiten. Wer eine Pause einlegen möchte, findet in der Picknick-Area mit Blick auf die Rennbahn und Live-Musik eine entspannte Atmosphäre. Anlässlich des 150-jährigen Henkel-Jubiläums erhalten die Besucher:innen zudem spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte. Beim Dosenwerfen können sie darüber hinaus gemeinnützige Initiativen unterstützen.

Tickets und Anreise

Eintrittskarten sind online unter shop.duesseldorf-galopp.de oder an der Tageskasse verfügbar. Stehplätze kosten 19 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 12 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Zu jedem online gebuchten Ticket gibt es ein Programmheft gratis dazu (nach Verfügbarkeit). Einlass und Beginn des Rahmenprogramms ist ab 12 Uhr. Es empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ab dem Parkplatz am Staufenplatz sowie dem Metro-Parkplatz an der Schlüterstraße, der für Renntags-Besucher:innen ebenfalls zur Verfügung steht, fahren kostenlose Shuttlebusse zur Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg.

Future Tech Fest 2026: Innovationen erleben und Zukunft gestalten

(cs) Die Unternehmerschaft Düsseldorf lädt ihre Mitgliedsunternehmen am 10. September zum Future Tech Fest ein – Deutschlands führender B2B-Startup-Messe und -Konferenz.

Wenn sich am 10. September 2026 das AREAL BÖHLER in Düsseldorf-Oberkassel/Meerbusch in einen Treffpunkt der internationalen Innovationsszene verwandelt, ist die Unternehmerschaft Düsseldorf erneut mit dabei. Das Future Tech Fest ist das offizielle Highlight der Startup Week Düsseldorf und bringt Start-ups, etablierte Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft zusammen.

Im Mittelpunkt stehen zukunftsweisende Lösungen für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und nachhaltige Technologien. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, innovative Geschäftsmodelle kennenzulernen, neue Technologien zu entdecken und mit Gründerinnen und Gründern direkt ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, Unternehmen und Start-ups miteinander zu vernetzen, neue Perspektiven aufzuzeigen und Impulse für erfolgreiche Kooperationen zu schaffen.

Ein Schnappschuss unserer beliebten und exklusiven Führungen durch den Tag des Future Tech Festes. Foto: Christoph Sochart

Die Unternehmerschaft Düsseldorf gestaltet den Besuch mit einem eigenen Programm. Dazu gehören ein Podcast vor Ort, in dem spannende Gesprächspartner aus Wirtschaft und Start-up-Szene zu Wort kommen, sowie eine geführte Tourüber das Festivalgelände. Dabei erhalten die Teilnehmenden Einblicke in ausgewählte Start-ups und deren innovative Lösungen für die Herausforderungen von morgen.

Das Future Tech Fest zeigt zugleich, warum Düsseldorf zu den dynamischsten Innovationsstandorten Deutschlands gehört. Neben erfolgreichen Gründungen prägen Investitionen etablierter Unternehmen, Veranstaltungen wie die Düsseldorf Fashion Days – Festival Edition sowie zahlreiche Förderprogramme und Netzwerke die wirtschaftliche Entwicklung der Landeshauptstadt.

Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenfrei und exklusiv für Mitglieder der Unternehmerschaft Düsseldorf und der Arbeitgeberverbände. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten.

Termin auf einen Blick

Datum: Donnerstag, 10. September 2026, 11:00 Uhr
Ort: AREAL BÖHLER, Düsseldorf-Oberkassel/Meerbusch

Jetzt anmelden: https://kurzlinks.de/cf96

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Innovationen, neuer Kontakte und spannender Einblicke in die Zukunft von Wirtschaft und Technologie.

Weniger Jobwechsel bremsen den Arbeitsmarkt: Auch Düsseldorfer Unternehmen spüren sinkende Dynamik bei Einstellungen

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wirkt auf den ersten Blick stabil. Doch hinter den Zahlen verbirgt sich eine Entwicklung, die auch für Unternehmen in Düsseldorf zunehmend zur Herausforderung wird: Die Zahl der Jobwechsel geht zurück. Was zunächst nach mehr Stabilität klingt, ist tatsächlich ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Unsicherheit den Arbeitsmarkt bremst.


Von Christoph Sochart


Nach einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist die „Fluktuation“ – also die Zahl der Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz wechseln – seit 2023 deutlich rückläufig. Unternehmen besetzen weniger offene Stellen, gleichzeitig entscheiden sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bewusst gegen einen Wechsel des Arbeitgebers. Die Folge: Der Arbeitsmarkt verliert an Dynamik. (Institut der deutschen Wirtschaft (IW))

Gerade in einer wirtschaftsstarken Region wie Düsseldorf hat diese Entwicklung weitreichende Folgen. Viele Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und der Informations- und Kommunikationswirtschaft suchen weiterhin qualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig werden frei werdende Stellen häufiger gar nicht erst neu ausgeschrieben oder erst mit zeitlicher Verzögerung besetzt.

Fluktuationsrate in Deutschland in Prozent

„Ein funktionierender Arbeitsmarkt lebt davon, dass Menschen Chancen nutzen und Unternehmen neue Mitarbeitende gewinnen können“, sagen Personalverantwortliche immer wieder. Bleiben diese Bewegungen aus, verlangsamt sich nicht nur die Besetzung offener Stellen. Auch Arbeitslose und Berufseinsteiger haben es schwerer, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden.

Besonders betroffen sind junge Menschen. Sie profitieren normalerweise von einer hohen Wechselbereitschaft auf dem Arbeitsmarkt, weil dadurch zusätzliche Stellen frei werden. Sinkt diese Dynamik, entstehen weniger Einstiegsmöglichkeiten – sowohl für Auszubildende als auch für Hochschulabsolventinnen und -absolventen. (Institut der deutschen Wirtschaft (IW))

Für die Unternehmen bedeutet die Entwicklung einen Spagat. Einerseits sorgt eine geringere Fluktuation für mehr Kontinuität in den Belegschaften. Andererseits fehlen frische Impulse durch neue Beschäftigte, während notwendige Veränderungen und Transformationen langsamer umgesetzt werden können.

Gerade die Düsseldorfer Wirtschaft befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Klimaschutz und der demografische Wandel verändern nahezu alle Branchen. Dafür benötigen Unternehmen Mitarbeitende mit neuen Qualifikationen sowie Beschäftigte, die bereit sind, sich weiterzubilden und neue Aufgaben zu übernehmen.

Experten sehen deshalb in einer höheren beruflichen Mobilität grundsätzlich einen positiven Faktor. Jobwechsel bedeuten nicht automatisch Unzufriedenheit, sondern häufig auch beruflichen Aufstieg, bessere Entwicklungsmöglichkeiten oder den Wechsel in zukunftsfähige Branchen. Gleichzeitig können Unternehmen neue Kompetenzen gewinnen und Innovationen schneller vorantreiben. (IAB Berufsforschung)

Für Düsseldorf bleibt deshalb die Fachkräftesicherung eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Neben einer starken beruflichen Orientierung, attraktiven Ausbildungsangeboten und gezielter Weiterbildung wird es darauf ankommen, den regionalen Arbeitsmarkt beweglich zu halten. Denn wirtschaftliche Stärke zeigt sich nicht nur an der Zahl der Arbeitsplätze, sondern auch daran, wie gut Menschen und Unternehmen zusammenfinden.