Führungswechsel bei Mercedes-Benz Düsseldorf: Axel Ediger übernimmt die Werkleitung

Axel Ediger, derzeit Leiter Produktionsplanung Montage am Standort Sindelfingen, übernimmt die Produktions- und Standortleitung des Mercedes-Benz Werks in Düsseldorf. Foto: Mercedes-Benz

Das Mercedes-Benz Vans Werk in Düsseldorf bekommt zum 1. September 2026 eine neue Führung. Axel Ediger übernimmt die Produktions- und Standortleitung des traditionsreichen Werks und folgt auf Claudia Malkus, die zum 1. Oktober die Leitung der weltweiten Powertrain-Produktion von Mercedes-Benz in Stuttgart übernimmt.


Von Christoph Sochart


Mit dem Führungswechsel setzt Mercedes-Benz auf einen international erfahrenen Produktionsmanager. Ediger soll die erfolgreiche Entwicklung des Düsseldorfer Werks fortführen und die Transformation des Standorts weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt wird dabei der Produktionsanlauf neuer Fahrzeuge auf Basis der kommenden Mercedes-Benz Van Architecture (VAN.A) sein.

Elke Pusskeiler, Leiterin Mercedes-Benz Vans Global Operations, würdigte die Arbeit von Claudia Malkus ausdrücklich. Sie habe den Standort Düsseldorf mit großer Energie, klarer Orientierung und einem konsequenten Blick nach vorne geprägt. Gemeinsam mit ihrem Team habe sie wichtige Veränderungen angestoßen und entscheidende Weichen für die Zukunft des Werks gestellt. Gleichzeitig zeigte sie sich überzeugt, dass Axel Ediger mit seiner umfassenden internationalen Erfahrung die erfolgreiche Entwicklung des Düsseldorfer Standorts fortsetzen werde.

Claudia Malkus, bislang Produktions- und Standortleitung des Mercedes-Benz Werks in Düsseldorf, übernimmt die Leitung Produktion Powertrain für Mercedes-Benz in Stuttgart. Foto: Mercedes-Benz

Internationale Erfahrung für einen Zukunftsstandort

Axel Ediger begann seine Laufbahn bei Mercedes-Benz bereits 1993 im Werk Sindelfingen. Nach verschiedenen Führungsaufgaben in der Fabrikplanung und Montage sammelte der Diplom-Ingenieur umfangreiche internationale Erfahrungen. So leitete er unter anderem das CKD-Werk im thailändischen Bangkok sowie später Produktionsbereiche in Peking, wo er für die Fertigung verschiedener Mercedes-Benz Baureihen verantwortlich war.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland übernahm er eine Schlüsselrolle beim Produktionsanlauf der hochmodernen Factory 56 in Sindelfingen. Seit 2023 verantwortet er die weltweite Produktionsplanung der Montage bei Mercedes-Benz. Mit diesem Erfahrungsschatz übernimmt er nun die Leitung eines der bedeutendsten deutschen Transporterwerke.

Einer der wichtigsten Industriestandorte Düsseldorfs

Das Mercedes-Benz Vans Werk Düsseldorf zählt zu den größten industriellen Arbeitgebern der Landeshauptstadt. Rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren auf einer Fläche von etwa 325.000 Quadratmetern die geschlossenen Varianten des Sprinter und des vollelektrischen eSprinter.

Bereits seit 2019 wird in Düsseldorf der eSprinter gefertigt, seit 2023 läuft dort die neue Generation des elektrischen Transporters vom Band. Das Werk gilt damit als wichtiger Baustein der Elektrifizierungsstrategie von Mercedes-Benz Vans und spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation der Automobilindustrie.

Darüber hinaus ist der Standort einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region und leistet einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Düsseldorf.

Blick in die Zukunft

Mit dem Führungswechsel setzt Mercedes-Benz ein deutliches Signal für Kontinuität und Zukunftsfähigkeit. Während Claudia Malkus künftig auf globaler Ebene Verantwortung übernimmt, soll Axel Ediger den Düsseldorfer Standort sicher durch die nächsten Schritte der Transformation führen. Dazu gehören insbesondere die Vorbereitung neuer Fahrzeuggenerationen sowie die weitere Digitalisierung und Elektrifizierung der Produktion.

Für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf ist dies eine wichtige Personalentscheidung. Das traditionsreiche Mercedes-Benz Werk bleibt damit ein bedeutender Innovationsmotor, einer der größten Arbeitgeber der Region und ein zentraler Partner für Ausbildung, Beschäftigung und industrielle Wertschöpfung.

Handy wichtiger als Toilettenpapier? Neue Festival-Studie überrascht

Foto: Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein via Instagram

„Nicht lang schnacken: Waaaackeeeeen!!“ Gestern wurden die Hinweisschilder für das große, mehrtägige Musikfestival in Wacken aufgestellt und heute überrascht das Düsseldorfer Telekommunikations-Unternehmen Vodafone mit einem interessanten Umfrageergebnis: Wer ein Musikfestival besucht, packt zuerst das Smartphone ein – und denkt erst danach an Toilettenpapier. Demnach gehört das Handy für die allermeisten Festivalgäste zur unverzichtbaren Grundausstattung und ist längst weit mehr als nur ein Gerät zum Telefonieren.


Von Christoph Sochart


Ob der Kontakt mit Freunden auf dem Gelände, das bargeldlose Bezahlen an Essensständen, der Blick auf den Lageplan oder das Teilen von Fotos und Videos in sozialen Netzwerken – ohne Smartphone geht für viele Besucherinnen und Besucher kaum noch etwas. Selbst klassische Festivalutensilien wie Toilettenpapier oder Dosenravioli landen in der persönlichen Prioritätenliste häufig hinter dem Mobiltelefon. Die Umfrage macht deutlich, welchen Stellenwert digitale Vernetzung inzwischen auch bei Freizeitveranstaltungen hat.

Für Mobilfunkanbieter bedeutet diese Entwicklung eine besondere Herausforderung. Während großer Festivals greifen oft zehntausende Menschen gleichzeitig auf das Mobilfunknetz zu. Um die Versorgung sicherzustellen, errichtet Vodafone bundesweit bei mehr als 100 Großveranstaltungen zusätzliche mobile Sendemasten und temporäre Netzkapazitäten. Dadurch sollen Telefonate, Messenger-Dienste, Video-Uploads und mobiles Bezahlen auch bei hoher Auslastung zuverlässig funktionieren.

Die wachsende Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur zeigt sich auch daran, dass Festivalbesucher heute nicht nur kommunizieren, sondern viele organisatorische Abläufe über das Smartphone erledigen – von der Navigation über digitale Tickets bis hin zu Notfallinformationen.

Vodafone hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und gehört zu den Mitgliedsunternehmen der Düsseldorfer Unternehmerschaft. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit mehrere tausend Mitarbeitende und investiert kontinuierlich in den Ausbau seiner digitalen Netzinfrastruktur. Mit den zusätzlichen Festivalnetzen trägt Vodafone dazu bei, dass auch bei Großveranstaltungen Kommunikation und digitale Dienste zuverlässig verfügbar bleiben.

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Humanoide Roboter: Warum Unternehmen jetzt genauer hinschauen sollten

Das von der KI für uns erstellte Foto zeigt einen humanoide Roboter in der Produktion. Das Düsseldorfer ifaa (Institut für angewandte Arbeitswissenschaft) hat dazu das neue Faktenblatt „Humanoide Roboter – Entwicklungsstand, Potenziale und Zukunftsaussichten“ erstellt. Die Veröffentlichung beleuchtet den aktuellen Stand der Technik, zeigt mögliche Einsatzfelder auf und gibt Unternehmen Orientierung bei der Einführung der neuen Systeme. Foto: Chat GBT vom 27. Juli 2026 für Unternehmerschaft Düsseldorf

Humanoide Roboter galten lange als Zukunftsmusik. Inzwischen rückt ihr Einsatz in der Industrie jedoch immer näher. Aktuelle Pilotprojekte in der Automobilproduktion zeigen, dass menschenähnliche Roboter zunehmend unter realen Bedingungen getestet werden. Experten sind sich einig: Die Technologie entwickelt sich rasant und könnte in den kommenden Jahren viele Produktions- und Logistikprozesse verändern.


Von Christoph Sochart


Darauf weist das Düsseldorfer Institut ifaa in seinem neuen Faktenblatt „Humanoide Roboter – Entwicklungsstand, Potenziale und Zukunftsaussichten“ hin. Die Veröffentlichung beleuchtet den aktuellen Stand der Technik, zeigt mögliche Einsatzfelder auf und gibt Unternehmen Orientierung bei der Einführung der neuen Systeme.

Humanoide Roboter unterscheiden sich von klassischen Industrierobotern dadurch, dass sie dem menschlichen Körper nachempfunden sind. Sie können sich in Arbeitsumgebungen bewegen, die ursprünglich für Menschen konzipiert wurden. Dadurch lassen sie sich perspektivisch in bestehenden Produktions- oder Lagerhallen einsetzen, ohne dass umfangreiche Umbauten notwendig werden.

Noch befinden sich viele Anwendungen in der Erprobungsphase. Gleichzeitig schreitet die Entwicklung mit hoher Geschwindigkeit voran. Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz, Sensorik, Aktorik und Simulationsverfahren sorgen dafür, dass humanoide Roboter immer leistungsfähiger werden. Hinzu kommen eine wachsende Zahl von Herstellern und sinkende Entwicklungskosten.

Die möglichen Einsatzgebiete reichen vom Materialtransport über das Beladen von Maschinen bis hin zu einfachen Montage- und Prüfarbeiten. Besonders körperlich belastende oder sich ständig wiederholende Tätigkeiten könnten künftig verstärkt von Robotern übernommen werden. Beschäftigte würden dadurch entlastet und könnten sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren.

Interessant ist diese Entwicklung nicht nur für große Industriekonzerne. Auch kleine und mittlere Unternehmen könnten profitieren. Flexible Robotersysteme könnten Auftragsspitzen abfedern, den Fachkräftemangel entschärfen und ergonomisch ungünstige Arbeiten übernehmen – ohne dass komplette Produktionslinien neu geplant werden müssen.

Allerdings mahnen die Arbeitswissenschaftler zu einer realistischen Betrachtung. Humanoide Roboter seien keine einfache „Plug-and-play-Lösung“. Vor einer Einführung müssten Unternehmen Fragen der Arbeitssicherheit, IT- und Cybersicherheit, der Normung sowie der Qualifizierung der Beschäftigten sorgfältig prüfen. Ebenso wichtig sei es, die Mitarbeiter frühzeitig in Pilotprojekte einzubeziehen und Akzeptanz für die neue Technik zu schaffen.

„Jetzt gilt es, Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen, gemeinsam Erfahrung aufzubauen und zu verbreiten“, betont Dr.-Ing. Tim Jeske vom ifaa.

Das neue Faktenblatt fasst den aktuellen Wissensstand kompakt zusammen. Es erläutert technologische Entwicklungen, beschreibt industrielle Einsatzszenarien und bewertet Markt- sowie Kostenentwicklungen. Damit bietet es Unternehmen eine fundierte Grundlage, um Chancen und Herausforderungen humanoider Robotik besser einschätzen zu können.

Das Faktenblatt „Humanoide Roboter – Entwicklungsstand, Potenziale und Zukunftsaussichten“ steht kostenfrei auf der Internetseite des ifaa zum Download bereit.

https://www.arbeitswissenschaft.net/zdf-humanoide

Klüh feiert Bord-Party anlässlich unserer Rheinkirmes

An Bord der KLÜH-Party: (v.l.n.r.:) Christian Frank (CFO von Klüh Multiservices), Meike Folkerts (Erste Beigeordnete und Stadtkämmerin der Stadt Neuss), Dr. Stephan Keller (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf), Ahlem Sehili-Klüh (Mitglied des Klüh-Beirats), Dr. Andreas Gassen (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung), Manuela Gassen, Frank Theobald (CEO von Klüh Multiservices). Foto: KLÜH

(ud) Das Düsseldorfer Familienunternehmen Klüh, Mitglied unserer Unternehmerschaft, hat zur traditionellen Bordparty auf der „MS RheinGalaxie“eingeladen. Rund 650 Gäste aus dem In- und Ausland genossen einen stimmungsvollen Abend mit Dinner, Livemusik und DJ. Ein Highlight für die Gäste war der Blick auf die Drohnen-Show über dem Rhein und das traditionelle Höhenfeuerwerk der „Größten Kirmes am Rhein“, die vom Schiff aus in besonderer Atmosphäre erlebt werden konnten.

„Unsere Bordparty ist jedes Jahr ein schöner Anlass, um unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit zu danken. In einer Zeit, in der viele Kontakte digital stattfinden, sind persönliche Begegnungen besonders wertvoll. Der gemeinsame Austausch in entspannter Atmosphäre prägt den Charakter dieses Abends und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, sagt Frank Theobald, CEO der Klüh-Unternehmensgruppe.

Seit vielen Jahren gehört das Event fest zum Veranstaltungskalender von Klüh und bietet den passenden Rahmen, um langjährige Kunden, Partner und Wegbegleiter des Unternehmens zusammenzubringen. Neben Mitarbeitenden aus ganz Deutschland waren auch Kolleginnen und Kollegen der internationalen Klüh-Gesellschaften aus den Niederlanden, Polen, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. Zahlreiche Kunden und Geschäftspartner nutzten den Abend zudem, um abseits des Tagesgeschäfts miteinander ins Gespräch zu kommen.

Rheinmetall investiert in Kapazitätsausbau am Standort Aschau am Inn

Foto: Rheinmetall

Das Düsseldorfer Technologieunternehmen Rheinmetall baut die Produktionskapazitäten seiner Tochterfirma Nitrochemie am Standort Aschau a. Inn im Rahmen des Projekts „Firepower“ erheblich aus. Bei der Grundsteinlegung für eine neue Pulverfabrik – nach Unternehmensangaben eine der größten und modernsten Europas – waren Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Dr. Nils Schmid sowie der Bayerische Wirtschaftsminister Dr. Hubert Aiwanger zugegen.


Von Christoph Sochart


Die Werksfläche wächst von rund 90 auf 110 Hektar, mehrere hundert Millionen Euro werden investiert. Die Belegschaft, seit 2022 bereits um rund 80 Prozent auf über 800 Beschäftigte gestiegen, soll auf 1.400 Mitarbeitende anwachsen. Ab 2027 soll die Produktion in den neuen Anlagen schrittweise starten, die maximale Fertigungskapazität ist für 2028 vorgesehen.

Ministerpräsident Söder sprach von einem „guten Tag für die Sicherheit“ und betonte die Bedeutung für Resilienz und Autonomie im Verteidigungsbereich. Staatssekretär Schmid verwies auf die sicherheitspolitische Notwendigkeit des Kapazitätsausbaus für Deutschland und seine Partner. Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender Armin Papperger hob hervor, dass der Standort Aschau zur nationalen Souveränität und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas beitrage.

Bis 2030 strebt der Rheinmetall-Konzern eine jährliche Gesamtkapazität von 20.000 Tonnen Treibladungspulver an; über ein Fünftel davon soll künftig aus Aschau stammen.

KI und Roboter-Arm: Vodafone macht Mobilfunk-Masten intelligent

(cs) Wie sieht die Zukunft des Mobilfunks aus? Beim Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Vodafone lautet die Antwort: Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen testet erstmals einen Mobilfunk-Mast, der mithilfe eines KI-Systems und eines Roboter-Arms seine Antennen selbstständig neu ausrichten kann. Ziel ist es, die Netzqualität innerhalb kürzester Zeit an aktuelle Gegebenheiten anzupassen – etwa bei schlechtem Wetter oder stark schwankender Netzauslastung.

Foto: Vodafone

Herkömmlich müssen Techniker Mobilfunk-Masten besteigen, um Antennen manuell neu auszurichten. Von der Planung bis zur Umsetzung vergehen dabei häufig mehrere Tage. Müssen zusätzliche Antennen installiert werden, sind Genehmigungen, Abstimmungen mit Grundstückseigentümern und oftmals Straßensperrungen erforderlich. Solche Maßnahmen können sich über Wochen hinziehen.

Mit der neuen Technologie soll dieser Prozess deutlich beschleunigt werden. Ein von Vodafone-Ingenieuren entwickelter Algorithmus steuert den Roboter-Arm des südkoreanischen Unternehmens Humax Networks. Dieser bewegt die Antennen präzise, indem er sie dreht oder neigt. Gleichzeitig analysiert die Künstliche Intelligenz fortlaufend die Netzsituation und trifft nahezu in Echtzeit eigenständig Entscheidungen. So dauert eine Neuausrichtung der Antennen lediglich 20 bis 30 Minuten.

„Mobilfunk-Netze werden künftig schlauer sein“, sagt Fabrizio Rocchio, Netz- und Technik-Chef von Vodafone Deutschland. „Das Zusammenspiel aus KI und Roboter-Technik ist ein frühes Beispiel dafür, wie sich die Netzqualität zukünftig weiter optimieren lässt. Für die Menschen bedeutet das noch bessere Verbindungen und ein verlässliches digitales Leben.“

Der KI-gesteuerte Roboter-Arm ist Teil einer umfassenderen Strategie, mit der Vodafone sein Funkzugangsnetz (Radio Access Network – RAN) zunehmend automatisieren möchte. In den kommenden Monaten sollen weitere intelligente Lösungen folgen. Einige davon werden beispielsweise kleine Bauteile im Inneren der Antennen automatisch bewegen. Das soll nicht nur die Netzqualität verbessern, sondern auch Energie sparen und die Technik schonen.

Bereits seit dem vergangenen Jahr setzt Vodafone zudem auf satellitengestützte Sensoren in Mobilfunk-Antennen. Mithilfe von GPS kann das Unternehmen aus der Ferne überprüfen, ob Antennen korrekt ausgerichtet sind.

Derzeit erprobt Vodafone das Zusammenspiel aus KI und Roboter-Arm an einem Mobilfunk-Standort in Tirana, der Hauptstadt Albaniens. Dort versorgt eine Antenne tagsüber ein stark frequentiertes Einkaufszentrum mit zusätzlicher Kapazität. In den Abend- und Nachtstunden richtet sie sich automatisch neu aus und verbessert die Versorgung eines benachbarten Wohngebiets, wenn dort die Internetnutzung zunimmt.

Auch für Deutschland gibt es bereits konkrete Überlegungen. Vodafone prüft derzeit, an welchen Standorten – vielleicht auch in Düsseldorf (??) – die intelligente Technik künftig im Rahmen von Pilotprojekten eingesetzt werden kann. Sollte sich das System bewähren, könnten Mobilfunk-Netze in Zukunft deutlich flexibler, schneller und effizienter auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer reagieren.

Sommerferien bringen Baustelle auf der Brehmstraße: Wochenlange Sperrungen und Umleitungen

Foto: Christoph Sochart

(cs) Autofahrerinnen und Autofahrer in Düsseldorf müssen sich im Umfeld unserer Unternehmerschaft auf erhebliche Verkehrsbehinderungen an der Brehmstraße einstellen. Wegen umfangreicher Bauarbeiten wird die Straße ab Höhe Eisstadion in Fahrtrichtung Mörsenbroich bis Anfang September vollständig gesperrt. Die Einschränkungen dauern damit über die gesamten Sommerferien an.

In der Gegenrichtung bleibt die Brehmstraße zwar befahrbar, allerdings steht dort während der Bauarbeiten nur eine Fahrspur zur Verfügung. Zudem entfallen entlang der Strecke zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Grund für die Arbeiten ist der weitere Ausbau der Fernwärme-Versorgung im Bereich rund um den Zoopark. Parallel dazu wird die Trinkwasser-Infrastruktur erneuert. Mit den Maßnahmen sollen die Energie- und Wasserversorgung in dem Stadtgebiet langfristig modernisiert und zukunftssicher ausgebaut werden.

Für zusätzliche Einschränkungen sorgt eine mehrtägige Vollsperrung Anfang August. Von Montag, 3. August, 4 Uhr, bis Mittwoch, 6. August, 4 Uhr, wird die Brehmstraße in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. In diesem Zeitraum ist eine Durchfahrt nicht möglich.

Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über die Grunerstraße, Heinrichstraße, Jülicher Straße und Schloßstraße umgeleitet. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten insbesondere im Berufsverkehr mehr Fahrzeit einplanen und die ausgeschilderten Umleitungen nutzen.

Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten an der Fernwärme- und Trinkwasserleitung bis Ende des Jahres vollständig abgeschlossen sein.

Die „personalisten“ beziehen neuen Standort in der Airport City Düsseldorf

Gründer und Geschäftsführer Matthias Wiesmann. Foto: personalisten

Personalvermittlung und Personalberatung aus einer Hand! Unser Mitgliedsunternehmen personalisten GmbH ist umgezogen: Von Oberkassel aus hat das Unternehmen seinen Sitz in die Airport City am Flughafen Düsseldorf verlegt. Seit dem Umzug ist personalisten unter der neuen Adresse Klaus-Bungert-Straße 7 in Düsseldorf erreichbar.


Von Christoph Sochart


Mit dem neuen Standort schafft sich das Unternehmen moderne und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit. Kunden, Bewerber und Geschäftspartner profitieren zudem von der hervorragenden Verkehrsanbindung der Airport City, die sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn und über den Flughafen Düsseldorf bequem zu erreichen ist. Besuchern stehen kostenfreie Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage des Gebäudes zur Verfügung.

Die Airport City Düsseldorf gilt als Vorreiter einer neuen Generation von Businessparks an Flughäfen – lokal vernetzt, international bestens angebunden und strukturell hoch entwickelt. Jetzt hat auch die personalisten GmbH hier ihren neuen Standort bezogen. Foto: https://www.dus.com/de-de/businesspartner/airport-city

Am gewohnten Service ändert sich durch den Standortwechsel nichts: Ansprechpartner, Abläufe und Kontaktdaten bleiben wie bisher bekannt. Kunden und Partner können sich weiterhin auf die vertraute Zusammenarbeit verlassen.

Für personalisten markiert der Umzug einen weiteren Schritt der kontinuierlichen Weiterentwicklung – und schafft optimale Voraussetzungen für die künftige Zusammenarbeit mit Kunden, Kandidaten und Partnern.

Die „personalisten“ sind auch ein beliebter Partner unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“. Stöbern Sie gerne einmal in unserer Mediathek. Hier haben wir Ihnen eine Episode herausgesucht: Die TOP 5 der Recruiting-Trends

Gründer und Geschäftsführer Thomas Wiesmann. Foto: personalisten

Tarifabschluss Groß- und Außenhandel NRW – Update – 23.07.2026, 18 Uhr

(ud) Nachdem der erste Tarifabschluss im Groß- und Außenhandel am 21.07.2026 in Bayern erfolgt ist, wurden heute die Gespräche auf dieser Basis in Nordrhein-Westfalen kurzfristig fortgesetzt. Es wurde inhaltsgleich das Ergebnis aus Bayern auch für Nordrhein-Westfalen übernommen. In dem anliegenden Tarifabschluss sind folgende Eckpunkte enthalten:

  • Laufzeit: 24 Monate (01.05.2026 – 30.04.2028)
  • Mai, Juni, Juli 2026 = Nullmonate
  • Ab 01.08.2026 Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,9 %
  • Ab 01.05.2027 Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,1 %
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 01.09.2026 um 40,00 Euro und ab 01.09.2027 um weitere 30,00 Euro

Die Tarifvertragsparteien haben sich eine Erklärungsfrist bis einschließlich 06. August 2026, 12:00 Uhr, vorbehalten.

So berichteten wir heute morgen!