Metall- und Elektroindustrie in NRW vor der Tarifrunde 2021

Mit Inter­es­se neh­men wir zur Kennt­nis, dass sich die IG Metall NRW für kei­ne bezif­fer­te For­de­rung zu einer all­ge­mei­nen Ent­gelt­er­hö­hung hat ent­schei­den kön­nen“, sag­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), Dr. Luit­win Mall­mann, am Don­ners­tag in Düs­sel­dorf als Reak­ti­on auf die For­de­rungs­emp­feh­lung der IG Metall. „Wir ste­cken in der wohl schwers­ten Rezes­si­on seit Grün­dung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, da pas­sen all­ge­mei­ne Lohn­er­hö­hun­gen nun wirk­lich nicht ins Bild. Es ist fol­ge­rich­tig, wenn die IG Metall jetzt den Fokus auf die Siche­rung der Arbeits­plät­ze rich­tet.“ Alles, was die Betrie­be in die­ser schwie­ri­gen Pha­se ent­las­te, wer­de zur Sta­bi­li­sie­rung der Beschäf­ti­gung bei­tra­gen. „Die Ein­füh­rung einer Vier-Tage-Woche mit Teil­lohn­aus­gleich gehört sicher nicht dazu. Was die Arbeit ohne Gegen­leis­tung teu­rer macht, leis­tet eher dem Abbau von Arbeits­plät­zen Vor­schub“, kom­men­tier­te Mall­mann die ent­spre­chen­den Vor­schlä­ge der IG Metall NRW.

Er erklär­te die Bereit­schaft von METALL NRW mit der IG Metall über intel­li­gen­te tarif­li­che Lösun­gen zu spre­chen, die die ange­spann­te Liqui­di­täts­la­ge sehr vie­ler Unter­neh­men posi­tiv beein­flus­sen kön­nen. METALL NRW ste­he auch zu der im März gege­be­nen Zusa­ge, die Ver­hand­lun­gen über alle Fra­gen im Zusam­men­hang mit dem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Indus­trie fort­zu­set­zen. „Wir tei­len die Ein­schät­zung der IG Metall, dass die Trans­for­ma­ti­on in der Coro­na-Kri­se deut­lich Fahrt auf­ge­nom­men hat. Was immer die Tarif­ver­trags­par­tei­en hier­zu ver­ein­ba­ren muss den Pro­zess för­dern und nicht durch Regu­lie­rung Fahrt raus­neh­men“, gab Mall­mann zu beden­ken. Ins­ge­samt ver­ste­he METALL NRW die heu­ti­ge Emp­feh­lung der IG Metall als ein Ange­bot zur Zusam­men­ar­beit in einer für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie nach wie vor bedroh­li­chen Situa­ti­on. „Nun müs­sen Beleg­schaf­ten und Arbeit­ge­ber gemein­sam mit den Tarif­ver­trags­par­tei­en Pro­blem­lö­sun­gen erar­bei­ten. Dann sehe ich die Chan­ce, so vie­le Arbeits­plät­ze wie eben mög­lich zu sichern“, bekräf­tig­te Mall­mann.

SMS group investiert in innovative Zukunft mit zentralem Standort im Rheinland

Mit dem sym­bo­li­schen ers­ten Spa­ten­stich haben die Bau­ar­bei­ten zum Cam­pus der SMS group in Mön­chen­glad­bach offi­zi­ell begon­nen.

Der Ober­bür­ger­meis­ter von Mön­chen­glad­bach Hans Wil­helm Rei­ners, Hein­rich Weiss, Vor­sit­zen­der des Gesellschafter­ausschusses SMS Hol­ding GmbH, Burk­hard Dah­men, CEO SMS group GmbH, Tors­ten Hei­sing, Mit­glied der Geschäfts­füh­rung SMS group GmbH und die Betriebs­rats­vor­sit­zen­den Elke Paul, Düs­sel­dorf, und Peter Pes­kes, Mön­chen­glad­bach, führ­ten den Spa­ten­stich gemein­sam mit Pro­jekt­lei­ter Mar­co Kubi­ak sowie Archi­tekt und Gene­ral­pla­ner Hol­ger P. Hart­mann durch.

In Mön­chen­glad­bach ent­steht auf dem SMS-Betriebs­ge­län­de ein Technologie‑, Ser­vice und Digi­ta­li­sie­rungs­cen­ter, das 1.500 moder­ne Arbeits­plät­ze bereit­stel­len wird. An die­sem zen­tra­len Ort im Rhein­land wird ab 2023 die Kom­pe­tenz von zuletzt fünf Stand­or­ten der Regi­on zusam­men­kom­men. Heu­te beschäf­tigt das Unter­neh­men in Mön­chen­glad­bach bereits mehr als 1.200 Mit­ar­bei­ter.

Mit dem inno­va­ti­ven Cam­pus nutzt SMS die Zug­kraft der Wachs­tumsfelder Ser­vice und Digi­ta­li­sie­rung, um die tech­no­lo­gi­sche Vor­rei­ter­rol­le aus­zu­bau­en, erklärt CEO Burk­hard Dah­men: „Wir sehen das enor­me Wachs­tums­po­ten­zi­al, das sich aus dem Zu­sammenspiel von tech­ni­schem Ser­vice und digi­ta­len Lösun­gen ergibt. Mit dem Cam­pus wer­den wir die­se Tech­no­lo­gi­en mit unse­ren Pro­dukt­be­rei­chen eng ver­net­zen und Spe­zia­lis­ten aus aller Welt über die vir­tu­el­le Infra­struk­tur zu inter­dis­zi­pli­nä­ren Teams zusammen­bringen.“

Kurz vor dem 150-jäh­ri­gen Fir­men­ju­bi­lä­um wagt SMS hier­mit noch ein­mal einen Neu­an­fang. „Unser Unter­neh­men wur­de auch des­halb zum Welt­markt­füh­rer im metall­ur­gi­schen Anla­gen­bau, weil wir als ver­trau­ens­wür­di­ger Part­ner unse­rer Kun­den agie­ren, und uns als Fami­li­en­un­ter­neh­men ins­be­son­de­re auch um unse­re Mitarbeiter­innen und Mit­ar­bei­ter küm­mern“, betont Hein­rich Weiss. „Mit die­sem Neu­bau bie­ten wir ein wesent­lich ver­bes­ser­tes Arbeits­um­feld und sind gleich­zei­tig attrak­tiv für zukünf­ti­ge Talen­te.“

Mit einem moder­nen Raum­kon­zept will das Unter­neh­men eine Atmo­sphä­re schaf­fen, die krea­ti­ves und gemein­sa­mes Arbei­ten för­dert, erläu­tert Tors­ten Hei­sing, Mit­glied der SMS-Geschäfts­­­füh­rung: „Der aktu­ell hohe Anteil von mobi­lem Arbei­ten hat uns ge­zeigt: Kon­zen­triert arbei­ten kön­nen wir über­all. Den­noch brau­chen wir für krea­ti­ve Pro­zes­se auch ein gemein­sa­mes Umfeld, in dem wir uns inspi­riert füh­len. Durch die offe­ne Archi­tek­tur ent­wi­ckeln wir auch unse­re Unter­neh­mens­kul­tur und machen uns als Arbeit­ge­ber für die Anfor­de­run­gen der Fach­kräf­te stark.“ Den Arbeits­platz der Zukunft – auch für den Stand­ort in Hil­chen­bach – ent­wi­ckelt SMS aktu­ell zu­sammen mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern. Die Befra­gung der Beleg­schaft läuft bereits. Die Ergeb­nis­se flie­ßen in die Ent­wicklung der Raum­ge­stal­tung und Infra­struk­tur ein.

Der SMS Cam­pus wird sich über rund 44.000 m² Brut­to­grund­flä­che erstre­cken und aus fünf Modul­ge­bäu­den bestehen. Den Kern der Anla­ge bil­det der über­dach­te Innen­hof, der als Treff- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­punkt fun­giert. Ein Mem­bran­dach mit einem Durch­mes­ser von 82 Metern ver­bin­det alle Gebäu­de zu einem ein­zig­ar­ti­gen Cam­pus.

Ein ange­schlos­se­nes Mit­ar­bei­ter-Park­haus bie­tet aus­rei­chend Stell­plät­ze für Pkw, Motor­rä­der und Fahr­rä­der und wird mit Lade­stationen für E‑Autos und E‑Bikes aus­ge­stat­tet sein. Dank der zuge­sag­ten Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur der direk­ten Nach­barschaft durch die Stadt Mön­chen­glad­bach wird das gesam­te Vier­tel auf­ge­wer­tet und das Gebäu­de zukünf­tig gut an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr ange­bun­den sein.

Zum Spa­ten­stich sind die Dimen­sio­nen der Cam­pus-Anla­ge durch den ring­för­mig abge­tra­ge­nen Boden bereits deut­lich erkenn­bar. In den kom­men­den Mona­ten wer­den rund 70.000 Kubik­me­ter Boden aus­ge­ho­ben, bis im Früh­jahr 2021 der Roh­bau der fünf Modul­gebäude star­tet. Bereits im Som­mer 2022 soll der Roh­bau ab­geschlossen sein. Mitte/Ende 2023 ist der Cam­pus bezugs­fer­tig.

Bauindustrie in der Region begrüßt „Renovierungswelle“ der EU-Kommission

Mit den Plä­nen der EU-Kom­mis­si­on könn­ten in Euro­pa bis 2030 ca. 35 Mio. Gebäu­de reno­viert und somit 160.000 zusätz­li­che Arbeits­plät­ze in der Bau­wirt­schaft geschaf­fen wer­den. Das ist ein gutes Signal für die Bau­wirt­schaft in Zei­ten von Coro­na“, sag­te Die­ter Babiel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der BAUINDUSTRIE, zur Vor­stel­lung der Kom­mis­si­ons­stra­te­gie zur „Reno­vie­rungs­wel­le“. „Zugleich ist es ein wich­ti­ger Schritt, damit die EU ihre kli­ma­po­li­ti­schen Zie­le errei­chen kann. Das wird ohne deut­li­che Anstren­gun­gen im Gebäu­de­sek­tor nicht funk­tio­nie­ren.“ Die Ver­knüp­fung wirt­schaft­li­cher Anrei­ze mit den Zie­len des Kli­ma­schut­zes sei rich­tig, um nach­hal­tig zu inves­tie­ren.

Aller­dings sei es aus Sicht der BAUINDUSTRIE frag­lich, ob die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men wirk­lich aus­rei­chen, um die fäl­li­ge Umori­en­tie­rung der euro­päi­schen Gebäu­de­wirt­schaft in Rich­tung Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu bewir­ken. „Wir haben in den letz­ten Jah­ren bereits Mil­li­ar­den an För­der­mit­teln aus­ge­schüt­tet, ohne dass die Sanie­rungs­ra­te auch nur annä­hernd in den erfor­der­li­chen Bereich gebracht wer­den konn­te“, so Babiel wei­ter. „Offen­bar sind die Hemm­nis­se für Gebäu­de­be­sit­zer nicht flä­chen­de­ckend über­wun­den.“

Vor die­sem Hin­ter­grund sei eine grund­sätz­lich ande­re Her­an­ge­hens­wei­se erfor­der­lich. „Gebäu­de­sa­nie­rung muss eine leicht erhält­li­che und leicht umsetz­ba­re Maß­nah­me wer­den“, betont Babiel. Unter dem Stich­wort „Seri­el­les Sanie­ren“ müss­ten Kon­zep­te ent­wi­ckelt und dafür För­der­pro­gram­me umge­strickt wer­den in Rich­tung Indus­trie­för­de­rung. „Wir müs­sen die Klein­tei­lig­keit der Umset­zung über­win­den, wenn wir signi­fi­kan­te Erfol­ge erzie­len wol­len.“ Hier müss­ten end­lich wirk­sa­me, bau­in­dus­tri­el­le Kon­zep­te mit umfas­sen­den Ser­vice­pa­ke­ten vor­an­ge­trie­ben wer­den. Bis­lang sei­en För­der­pro­gram­me zu sehr auf Objekt­för­de­rung am Ein­zel­ge­bäu­de aus­ge­rich­tet und über­wän­den nicht das Hemm­nis auf­wän­di­ger und klein­tei­li­ger Indi­vi­dual­maß­nah­men. Ergän­zend müs­se die För­der­struk­tur auf neue, ein­fa­che anwend­ba­re seri­el­le Her­an­ge­hens­wei­sen aus­ge­rich­tet wer­den. Ein sys­te­ma­ti­sches Indus­trie­för­der­pro­gramm wür­de ent­spre­chen­de Ange­bots­struk­tu­ren schaf­fen.

Aus­drück­lich befür­wor­tet wer­de das Auf­set­zen einer inte­grier­ten Stra­te­gie mit sowohl quar­tiers- wie auch sek­tor­über­grei­fen­den Ansät­zen. Wei­te­re Effi­zi­enz­ge­win­ne wür­den durch ein kon­se­quen­tes, ganz­heit­li­ches Zusam­men­den­ken von Gebäu­de­tech­no­lo­gie, erneu­er­ba­rer Ener­gie­ver­sor­gung und Digi­ta­li­sie­rung (KI) erwar­tet.

Wenn der Kunde nicht mehr in den Shop kommt: Vodafone stärkt den Fachhändler mit Online-Plattform für Werbung, Handel und Versand

Durch Coro­na sind lee­re Innen­städ­te kei­ne Sel­ten­heit mehr. Ein­zel- wie Fach­händ­ler war­ten häu­fig ver­geb­lich auf Kund­schaft. Denn nur vor­sich­tig kom­men die Men­schen zurück in die Innen­städ­te, um ein­zu­kau­fen.

Vie­le bevor­zu­gen seit Coro­na online ein­zu­kau­fen anstatt ins Geschäft zu gehen. Das stellt den ein oder ande­ren Fach­händ­ler vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, wenn nicht sogar Exis­tenz-Ängs­te. Um wei­ter­hin bestehen zu kön­nen, vor Ort wahr­ge­nom­men zu wer­den und gleich­zei­tig Kun­den­be­zie­hun­gen pfle­gen zu kön­nen, ist der Weg ins Inter­net unaus­weich­lich. Vie­le set­zen schon seit län­ge­rem auf eine Online-Prä­senz. Lei­der oft mit mäßi­gem Erfolg. Was meist fehlt sind geziel­te Wer­be­maß­nah­men, gut durch­dach­te Pro­zes­se und vor allem die Ant­wort auf die Fra­ge: Wie kommt die Ware zum Kun­den? Und genau hier setzt die neue ‚Voda­fone Con­nect‘ Mar­ke­ting-Platt­form an. Sie ver­knüpft Soci­al Media Wer­bung mit Ver­trieb und Ver­sand: Der Fach­händ­ler kann Online-Kam­pa­gnen mit weni­gen Klicks kre­ieren, gleich­zei­tig sei­ne Ware online ver­kau­fen und direkt an den Kun­den aus­lie­fern las­sen. 

Mit ‚Voda­fone Con­nect‘ star­tet Voda­fone ab sofort eine neue Platt­form für den Fach­han­del, mit der die­ser nicht nur regio­na­le Online-Kam­pa­gnen schal­ten kann, son­dern auch den Kun­den 24/7 dort erreicht, wo er sich infor­miert und kau­fen möch­te. Der Clou dabei: Die bestell­te Ware kann je nach Wunsch auch direkt zum Kun­den oder zur Abho­lung in den Shop gelie­fert wer­den. Dadurch kann der regio­na­le Fach­händ­ler trotz Coro­na wei­ter­hin für sei­ne Kun­den vor Ort prä­sent sein und sei­ne Pro­duk­te anbie­ten und ver­kau­fen.

Aus drei wird eins: ‚Voda­fone Con­nect‘ ver­eint Wer­bung, Han­del und Ver­sand

Statt ver­schie­de­ne Sys­te­me zu nut­zen, ver­eint ‚Voda­fone Con­nect‘ alle Sys­te­me von Face­book, Goog­le, Voda­fone und der Dis­tri­bu­ti­on (Ver­sand), so dass der Händ­ler sich dort mit weni­gen Klicks sei­ne kom­plet­te Online-Prä­senz und Online-Han­del inklu­si­ve Dis­tri­bu­ti­on erstel­len kann. Bereits bestehen­de Online-Shops kön­nen eben­falls schnell und ein­fach inte­griert wer­den. Ein wei­te­rer Vor­teil ist die Ein­bin­dung von Kas­sen­sys­te­men mit dem der End­kun­de sofort sieht, ob die im Web-Shop bestell­te Ware im Laden des Händ­lers vor­rä­tig ist und abge­holt wer­den kann. Alter­na­tiv kann er sich die­se auch vom Dis­tri­bu­tor direkt nach Hau­se schi­cken las­sen. ‚Voda­fone Con­nect‘ ist die digi­ta­le Ant­wort des Voda­fone-Fach­händ­lers auf das ver­än­der­te Kauf­ver­hal­ten durch Coro­na: Es stei­gert die regio­na­le Sicht­bar­keit des ein­zel­nen Händ­lers, um dadurch die Fre­quenz im Geschäft vor Ort oder im Inter­net zu erhö­hen.

Mit weni­gen Klicks zur indi­vi­du­el­len Online-Kam­pa­gne

Ein gro­ßer Vor­teil sind die ein­fach mit­ein­an­der ver­knüpf­ten Pro­zes­se. Um Soci­al-Media-Kam­pa­gnen zu kre­ieren und aus­zu­spie­len, ste­hen den Händ­lern zum Start die Diens­te Face­book Ads, Goog­le Ads und Local Cam­pai­gns sowie Web­ban­ner zur Ver­fü­gung. Über die Dis­tri­bu­ti­on wer­den Dach-Kam­pa­gnen ange­bo­ten, also ein­heit­li­che Ange­bo­te für alle Händ­ler, die genutzt oder indi­vi­du­ell ange­passt und über die eige­ne Web­sei­te ver­öf­fent­licht wer­den kön­nen. Per Soci­al Media Post­bau­kas­ten kann der Fach­händ­ler mit nur weni­gen Klicks fle­xi­bel die für ihn pas­sen­de Online-Kam­pa­gne zusam­men­stel­len. Wenn ein Händ­ler ein Ange­bot online anbie­tet, wird die­ses auch auf sei­ner Ange­bots-Web­page hoch­ge­la­den. Die­se wird auto­ma­tisch im Hin­ter­grund für jeden Händ­ler und jedes Ange­bot indi­vi­du­ell erstellt. Ein Mehr­wert für den Händ­ler wie auch den Kun­den, der dadurch jeder­zeit 24/7 die Mög­lich­keit hat, beim Fach­händ­ler sei­nes Ver­trau­ens zu kau­fen.

Zum Start arbei­tet Voda­fone mit den Dis­tri­bu­to­ren Komsa/Aetka, Her­weck und Bro­dos zusam­men. Erst durch die enge Zusam­men­ar­beit mit der Dis­tri­bu­ti­on konn­ten die not­wen­di­gen Schnitt­stel­len und tech­ni­schen Anfor­de­run­gen defi­niert wer­den, um den gemein­schaft­li­chen Erfolg von ‚Voda­fone Con­nect‘ sicher­zu­stel­len. ‚Voda­fone Con­nect‘ bie­tet jetzt eine ein­heit­li­che Lösung für den Ver­trieb, die Dis­tri­bu­tio­nen und den Han­del.

sms group auf Erfolgskurs in Japan

Das japa­ni­sche Unter­neh­men “UACJ Extrusi­on Nago­ya Cor­po­ra­ti­on” hat der SMS group (www.sms-group.com) einen span­nen­den Auf­trag erteilt, die Ent­wick­lung einer Strang­press­li­nie. Mit die­ser Inves­ti­ti­on erwei­tert das Unter­neh­men sein Strang­press­ka­pa­zi­tät im Werk am Stand­ort Nago­ya. UACJ wird die neue Strang­press­li­nie zur Pro­duk­ti­on von Auto­mo­tiv-Kom­po­nen­ten aus Leicht­me­tall für nam­haf­te Auto­mo­bil­her­stel­ler ein­set­zen.

Die in der Linie ein­ge­brach­te Kern­ma­schi­ne, die Strang­pres­se HybrEx®40, gehört zur neu­en Pres­sen­ge­nera­ti­on der SMS group. Der Ein­satz der hybri­den Antriebs­tech­no­lo­gie senkt deut­lich den Ener­gie­ver­brauch im Ver­gleich zu kon­ven­tio­nel­len Strang­pres­sen. Außer­dem zeich­net sich die HybrEx® durch ihre kom­pak­te Bau­wei­se dank dem opti­mier­ten Hydrau­lik­kon­zept aus. Die design­prä­mier­te Ein­hau­sung der Pres­se macht hier wei­te­re Sicher­heits­ab­sper­run­gen unnö­tig. Die Strang­pres­se HybrEx®40 ver­ar­bei­tet 10-Zoll-Alu­mi­ni­um­­bol­zen mit einer maxi­ma­len Press­kraft von 40 MN und einer Ge­schwindigkeit von bis zu 21 Mil­li­me­tern pro Sekun­de.

M+E‑Umfrage: Rückkehr zum Vorkrisenniveau dauert länger als erhofft

Big River Steel

Der Arbeit­ge­ber­ver­band Gesamt­me­tall hat die Ergeb­nis­se der vier­ten reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge unter den Unter­neh­men der Metall- und Elek­tro-Indus­trie (M+E‑Industrie) zu den wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie vor­ge­legt. Gesamt­me­tall-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Zan­der erklär­te dazu: „Deutsch­lands wich­tigs­te Bran­che hat zwar einen ers­ten Schritt aus der Kri­se her­aus getan, die Rück­kehr zum Vor­kri­sen­ni­veau wird aber län­ger dau­ern als erhofft.“ Dies wer­de wahr­schein­lich noch bis Mit­te des Jahr­zehnts dau­ern. An der Umfra­ge, die vom 28. Sep­tem­ber bis 2. Okto­ber 2020 durch­ge­führt wur­de, nah­men 1.825 Mit­glieds­un­ter­neh­men der M+E‑Verbände teil. Bei der Pro­duk­ti­on liegt die M+E‑Industrie in den ers­ten acht Mona­ten rund 19 Pro­zent unter dem Niveau des Vor­jah­res. Beim Umsatz erwar­ten 72 Pro­zent der Unter­neh­men für das Jahr 2020 einen Rück­gang – und zwar im Durch­schnitt um 23 Pro­zent. 50 Pro­zent der Unter­neh­men geben an, nicht abse­hen zu kön­nen, wann bei der Pro­duk­ti­on das Vor­kri­sen­ni­veau wie­der erreicht wird. Der Anteil der Unter­neh­men, die nach eige­ner Ein­schät­zung schon Ende 2020 oder Mit­te 2021 das Niveau vor der Coro­na-Kri­se (Janu­ar 2020) wie­der errei­chen kön­nen, ist sogar gegen­über der vor­he­ri­gen Umfra­ge im Juni um je vier Pro­zent­punk­te auf 16 bzw. 18 Pro­zent gesun­ken. Ins­ge­samt stu­fen die Unter­neh­men ihre Betrof­fen­heit durch Coro­na zwar als gerin­ger ein als noch im Juni – der Anteil der Betrie­be, die „sehr stark“ oder „stark“ betrof­fen sind, ist von 47 auf 31 Pro­zent gesun­ken –, trotz­dem muss damit immer noch ein knap­pes Drit­tel der Unter­neh­men die Pro­duk­ti­on erheb­lich ein­schrän­ken. Die nach wie vor insta­bi­le wirt­schaft­li­che Lage wirkt sich auch auf die Zahl der Beschäf­tig­ten aus. Die Zahl der Betrie­be, die Kün­di­gun­gen aus­spre­chen müs­sen, um ihren Per­so­nal­be­stand anzu­pas­sen, steigt zwar, bleibt aber mit knapp neun Pro­zent ver­gleichs­wei­se gering. An der Aus­bil­dung wol­len die Unter­neh­men trotz der schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on fest­hal­ten. 69 Pro­zent pla­nen in 2021 ihr Aus­bil­dungs­ni­veau zu hal­ten, rund 9 Pro­zent sogar eine Erhö­hung. Unter den Unter­neh­men, die weni­ger aus­bil­den, gaben rund 60 Pro­zent die Coro­na-Kri­se als Grund an. Durch den anste­hen­den Struk­tur­wan­del sahen rund 40 Pro­zent der Unter­neh­men weni­ger Per­so­nal- und damit auch weni­ger Aus­bil­dungs­be­darf. Trotz Coro­na und Struk­tur­wan­del feh­len den Betrie­ben auch geeig­ne­te Bewer­ber. Immer­hin 16 Pro­zent gaben das als Grund für eine gerin­ge­re Zahl an Aus­bil­dungs­plät­zen an.

Großauftrag für sms group aus der Türkei

Die SMS group hat einen neu­en Auf­trag aus der Tür­kei erhal­ten, erfuhr die Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf. Der Auf­trag­ge­ber, das Unter­neh­men Hasçe­lik, setzt auf die Erfah­run­gen der SMS group und bestellt eine der stärks­ten Kom­bi­nier­ten Zieh­an­la­gen für Stab­stahl. Im Lie­fer­um­fang der SMS group ent­hal­ten ist eine Ring­vor­be­rei­tung mit Dop­pel­has­pel, eine Zwei-Schlit­ten-Zieh­ma­schi­ne, eine Zwei-Wal­zen-Richt­ma­schi­ne, eine Anfas­ma­schi­ne und die gesam­te Elek­trik und Auto­ma­ti­on.

Mit die­ser Zieh­an­la­ge hat das tür­ki­sche Unter­neh­men, des­sen Akti­vi­tä­ten ab März 2017 unter der Fay­da­si­cok Hol­ding zusammen­gefasst wur­den, das Ange­bot erwei­tert und ist nun in der Lage, run­de Stä­be von Stab zu Stab sowie von Coil zu Stab im Bereich von 19 bis 42 Mil­li­me­tern zu pro­du­zie­ren. Dar­über hin­aus kön­nen Sechskant‑, Vier­kant- und ande­res Pro­filma­te­ri­al her­ge­stellt wer­den. Die Anla­ge ist für eine maxi­ma­le Zieh­kraft von 250 kN, eine maxi­ma­le Geschwin­dig­keit von 80 Metern pro Minu­te und eine Stan­gen­län­ge von 2,5 bis 6,5 Metern aus­ge­legt. Mit sei­nem Gesamt­pro­dukt­port­fo­lio ist Hasçe­lik, das auch Ver­kaufs­bü­ros und Lager­häu­ser in Euro­pa unter­hält, in der Lage, bis 100 Mil­li­me­ter zu zie­hen sowie bis zu einem Durch­mes­ser von 160 Mil­li­me­tern zu schä­len und zu schlei­fen.

Die Inbe­trieb­nah­me der Zieh­li­nie ist für Som­mer 2021 vor­ge­se­hen. Mit der neu­en Linie von SMS group folgt Hasçe­lik sei­ner Visi­on, der füh­ren­de Spe­zi­al­stahl­her­stel­ler in der Tür­kei und ein wich­ti­ger und zuver­läs­si­ger Lie­fe­rant in der Welt zu sein.

Henkel erzielt starkes organisches Umsatzwachstum im dritten Quartal und gibt neue Jahresprognose für 2020

Trotz der wei­ter­hin schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen infol­ge der Coro­na-Kri­se hat Hen­kel im drit­ten Quar­tal – auf Basis vor­läu­fi­ger Umsatz­zah­len – ein star­kes orga­ni­sches Wachs­tum von plus 3,9 Pro­zent erzielt. Der Umsatz lag bei rund 5 Mil­li­ar­den Euro. Alle Unter­neh­mens­be­rei­che haben zu die­ser guten Ent­wick­lung bei­getra­gen“, sag­te Cars­ten Kno­bel (unser Foto), Vor­sit­zen­der des Vor­stands von Hen­kel.

Im Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies zeig­ten zudem alle Geschäfts­fel­der eine Erho­lung gegen­über dem zwei­ten Quar­tal. Im Bereich Beau­ty Care zeig­te das Fri­seur­ge­schäft eben­falls eine Erho­lung gegen­über dem zwei­ten Quar­tal, wäh­rend das Retail­ge­schäft ein deut­li­ches orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum im Ver­gleich zum Vor­jah­res­quar­tal erziel­te. Laund­ry & Home Care konn­te eben­falls ein deut­li­ches Wachs­tum ver­zeich­nen und so sei­ne erfolg­rei­che Ent­wick­lung fort­set­zen,“ erläu­ter­te Kno­bel wei­ter.

Auf der Basis der vor­läu­fi­gen Geschäfts­ent­wick­lung in den ers­ten neun Mona­ten 2020 hat Hen­kel eine neue Pro­gno­se für das Geschäfts­jahr 2020 ver­öf­fent­licht, nach­dem im April 2020 die Jah­res­pro­gno­se auf­grund der hohen Unsi­cher­heit durch die COVID-19-Pan­de­mie zurück­ge­zo­gen wur­de.

Auf Kon­zern­ebe­ne erwar­tet Hen­kel im Geschäfts­jahr 2020 nun einen orga­ni­schen Umsatz­rück­gang von ‑1,0 bis ‑2,0 Pro­zent. Trotz der Ein­hal­tung strik­ter Kos­ten­dis­zi­plin wird die Ergeb­nis­ent­wick­lung im Gesamt­jahr auf­grund der deut­lich rück­läu­fi­gen Nach­fra­ge im Indus­trie­ge­schäft und im Fri­seur­ge­schäft sowie der höhe­ren Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen in Mar­ke­ting, Wer­bung, Digi­ta­li­sie­rung und IT ver­hält­nis­mä­ßig stär­ker belas­tet wer­den als die Umsatz­sei­te. Auf Kon­zern­ebe­ne erwar­tet Hen­kel daher eine berei­nig­te Umsatz­ren­di­te (EBIT-Mar­ge) in der Band­brei­te von 13,0 bis 13,5 Pro­zent. Für das berei­nig­te Ergeb­nis je Vor­zugs­ak­tie (EPS) bei kon­stan­ten Wech­sel­kur­sen wird ein Rück­gang in der Band­brei­te von ‑18 bis ‑22 Pro­zent pro­gnos­ti­ziert.

Die orga­ni­sche Umsatz­ent­wick­lung im drit­ten Quar­tal ist Aus­weis unse­res robus­ten, diver­si­fi­zier­ten Port­fo­li­os mit erfolg­rei­chen Mar­ken und inno­va­ti­ven Tech­no­lo­gi­en für unse­re Kun­den im Indus­trie- und Kon­sum­gü­ter­ge­schäft. Beson­ders erfreu­lich ist, dass alle unse­re Geschäfts­be­rei­che eine posi­ti­ve Ent­wick­lung gezeigt haben. Dazu haben zum Teil auch Nach­hol­ef­fek­te aus dem durch die Coro­na-Pan­de­mie stark belas­te­ten zwei­ten Quar­tal bei­getra­gen. Wir gehen davon aus, dass wir die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie auch im vier­ten Quar­tal spü­ren wer­den, neh­men in unse­rer Jah­res­pro­gno­se aber kei­nen wei­te­ren umfang­rei­chen Lock­down an, wie wir ihn vor allem im zwei­ten Quar­tal in vie­len Län­dern gese­hen haben. Ins­ge­samt sehen wir uns auf dem rich­ti­gen Weg, mit unse­rer stra­te­gi­schen Aus­rich­tung auf ganz­heit­li­ches Wachs­tum aus der Kri­se gestärkt her­vor­zu­ge­hen. Unser beson­de­rer Dank gilt unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern rund um die Welt, die hier­zu mit ihrem gro­ßen Enga­ge­ment einen ent­schei­den­den Bei­trag leis­ten“, fass­te Cars­ten Kno­bel zusam­men.

Vorläufige Umsatzentwicklung im dritten Quartal

Auf der Basis vor­läu­fi­ger Zah­len erziel­te Hen­kel im drit­ten Quar­tal 2020 ein orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum, das heißt ohne den Ein­fluss von Wäh­rungs­ef­fek­ten und Akquisitionen/Divestments, von +3,9 Pro­zent. 

Der Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies hat auf der Basis vor­läu­fi­ger Zah­len im drit­ten Quar­tal eine posi­ti­ve orga­ni­sche Umsatz­ent­wick­lung von +1,3 Pro­zent erreicht. Hier konn­te über alle Geschäfts­fel­der hin­weg gegen­über dem zwei­ten Quar­tal eine Erho­lung der Nach­fra­ge ver­zeich­net wer­den.

Beau­ty Care erziel­te nach den vor­läu­fi­gen Zah­len ein sehr star­kes orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum von +4,3 Pro­zent. Wäh­rend das Fri­seur­ge­schäft trotz einer Erho­lung hin­ter dem Vor­jah­res­wert zurück­blieb, erreich­te das Retail­ge­schäft im drit­ten Quar­tal ein deut­li­ches orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum. 

Dank einer fort­ge­setzt star­ken Nach­fra­ge nach Pro­duk­ten von Laund­ry & Home Care sowie Nach­hol­ef­fek­ten aus dem zwei­ten Quar­tal sehen die vor­läu­fi­gen Zah­len in die­sem Unter­neh­mens­be­reich eben­falls ein deut­li­ches orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum im drit­ten Quar­tal von +7,7 Pro­zent vor. 

Hen­kel wird am 10. Novem­ber 2020 die Mit­tei­lung über das drit­te Quar­tal 2020 ver­öf­fent­li­chen.

Vorläufige Umsatzentwicklung in den ersten neun Monaten

Auf Basis der vor­läu­fi­gen Zah­len erziel­te Hen­kel in den ers­ten neun Mona­ten 2020 ins­ge­samt einen Umsatz von rund 14,5 Mil­li­ar­den Euro. Das ent­spricht einer rück­läu­fi­gen orga­ni­schen Umsatz­ent­wick­lung von ‑2,1 Pro­zent.

Der Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies zeig­te in den ers­ten neun Mona­ten 2020 eine rück­läu­fi­ge orga­ni­sche Umsatz­ent­wick­lung von ‑6,8 Pro­zent. Der Umsatz im Unter­neh­mens­be­reich Beau­ty Care ver­rin­ger­te sich orga­nisch um ‑4,2 Pro­zent. Der Unter­neh­mens­be­reich Laund­ry & Home Care erreich­te eine sehr star­ke orga­ni­sche Umsatz­stei­ge­rung von +5,8 Pro­zent.

Prognose für das Geschäftsjahr 2020

Unter Berück­sich­ti­gung der Geschäfts­ent­wick­lung in den ers­ten neun Mona­ten 2020 und der zum aktu­el­len Zeit­punkt bestehen­den Annah­men zum Geschäfts­ver­lauf im vier­ten Quar­tal hat Hen­kel eine neue Pro­gno­se für das Geschäfts­jahr 2020 ver­ab­schie­det. Infol­ge der dyna­mi­schen Aus­brei­tung der COVID-19-Pan­de­mie und der damit ver­bun­de­nen hohen Unsi­cher­heit über die Aus­wir­kun­gen und die Ent­wick­lung der Welt­wirt­schaft im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf hat­te der Vor­stand der Hen­kel AG & Co. KGaA am 7. April 2020 ent­schie­den, die im Geschäfts­be­richt 2019 ent­hal­te­ne Pro­gno­se für das Geschäfts­jahr 2020 nicht län­ger auf­recht­zu­er­hal­ten.

Für das Jahr 2020 wird nach aktu­el­ler Ein­schät­zung auf­grund der Aus­wir­kun­gen der COVID-19-Pan­de­mie ins­ge­samt von einer stark nega­ti­ven Ent­wick­lung der Welt­wirt­schaft aus­ge­gan­gen. Der neu­en Pro­gno­se liegt dabei die Annah­me zugrun­de, dass die indus­tri­el­le Nach­fra­ge und die Geschäfts­tä­tig­keit in für Hen­kel wesent­li­chen Berei­chen im vier­ten Quar­tal zwar vor­aus­sicht­lich unter dem Niveau des Vor­jah­res lie­gen wer­den, sich aber nicht in erheb­li­chem Maße ein­trü­ben dürf­ten. Wesent­lich hier­für wird der wei­te­re Ver­lauf der glo­ba­len Infek­ti­ons­ra­ten sein und damit ver­bun­den die wei­te­re Ent­wick­lung pan­de­mie­be­ding­ter Beschrän­kun­gen. Dabei geht Hen­kel davon aus, dass es im vier­ten Quar­tal 2020 in den für Hen­kel wesent­li­chen Kern­re­gio­nen zu kei­nen weit­rei­chen­den Lock­downs kom­men wird.

Unter Berück­sich­ti­gung die­ser Fak­to­ren wird für den Hen­kel-Kon­zern im Geschäfts­jahr 2020 ein orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum von ‑1,0 bis ‑2,0 Pro­zent erwar­tet. 

Für den Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies, des­sen Ent­wick­lung in erheb­li­chem Maße durch einen deut­li­chen Rück­gang in der all­ge­mei­nen indus­tri­el­len Nach­fra­ge und in beson­de­rem Maße der Auto­mo­bil­in­dus­trie beein­träch­tigt sein dürf­te, geht Hen­kel von einer orga­ni­schen Umsatz­ent­wick­lung in der Band­brei­te von ‑5,5 bis ‑6,5 Pro­zent aus. Für den Unter­neh­mens­be­reich Beau­ty Care wird aus heu­ti­ger Sicht eine orga­ni­sche Umsatz­ent­wick­lung in der Band­brei­te von ‑2,0 bis ‑3,0 Pro­zent erwar­tet. Hier dürf­te sich auf Jah­res­ba­sis eine pan­de­mie­be­dingt deut­lich rück­läu­fi­ge Ent­wick­lung im Fri­seur­ge­schäft, ins­be­son­de­re im ers­ten Halb­jahr, aus­wir­ken. Für Laund­ry & Home Care erwar­tet Hen­kel ein orga­ni­sches Umsatz­wachs­tum in der Band­brei­te von +4,5 bis +5,5 Pro­zent.

Für den Hen­kel-Kon­zern wird eine berei­nig­te Umsatz­ren­di­te (EBIT-Mar­ge) in der Band­brei­te von 13,0 bis 13,5 Pro­zent erwar­tet. Für den Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies erwar­tet Hen­kel eine berei­nig­te Umsatz­ren­di­te in der Band­brei­te von 14,5 bis 15,0 Pro­zent, für Beau­ty Care in der Band­brei­te von 10,0 bis 10,5 Pro­zent und für Laund­ry & Home Care in der Brand­brei­te von 15,0 bis 15,5 Pro­zent.

Die pan­de­mie­be­dingt rück­läu­fi­gen Umsät­ze im Indus­trie- und Fri­seur­ge­schäft wir­ken sich belas­tend auf die berei­nig­te EBIT-Mar­ge aus. Wie zu Jah­res­be­ginn ange­kün­digt, erhöht Hen­kel außer­dem die inves­ti­ven Auf­wen­dun­gen in Mar­ke­ting, Wer­bung, Digi­ta­li­sie­rung und IT.

Für das berei­nig­te Ergeb­nis je Vor­zugs­ak­tie (EPS) bei kon­stan­ten Wech­sel­kur­sen erwar­tet Hen­kel einen Rück­gang in der Band­brei­te von ‑18 bis ‑22 Pro­zent.

Ausbildungswelten 2030

Aus­bil­dung ver­än­dert sich. Aber: wie? Was bedeu­tet dies für unse­re Beru­fe und Berufs­bil­der? Wie ent­wi­ckelt sich die Schlüs­sel­rol­le von Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­dern? Was müs­sen Ent­schei­der jetzt wis­sen? Die Ant­wor­ten lie­fert ein Live­stream des “Düs­sel­dor­fer Aus­bil­der­krei­ses”, mode­riert von Lisa Marie Sche­lig und Chris­toph Soch­art. Über 500 Inter­es­sier­te haben den Stream bis heu­te (10.10.2020) gese­hen. Hier gehts zum Stream!

25 Jahre Mercedes-Benz Sprinter

1995 prä­sen­tier­te Mer­ce­des-Benz einen neu ent­wi­ckel­ten Trans­por­ter – der schnell zum Refe­renz­mo­dell wur­de und eine gan­ze Fahr­zeug­klas­se präg­te. Von Beginn der Ent­wick­lung an war klar: Akti­ve wie pas­si­ve Sicher­heit sind zen­tra­le Bau­stei­ne des Fahr­zeug­kon­zepts. Seit­dem ist der Sprin­ter unun­ter­bro­chen Vor­rei­ter in die­ser Dis­zi­plin. Das beginnt bei Pkw-ähn­li­chem Hand­ling und reicht über „har­te“ Tech­nik wie ABS und Air­bags bis hin zu digi­ta­len Fahr­as­sis­ten­ten der neu­es­ten Genera­ti­on. So legt der Mer­ce­des-Benz Sprin­ter nun schon in der drit­ten Genera­ti­on die Mess­lat­te für Trans­por­ter kon­se­quent immer höher.

1995: Schon der ers­te Sprin­ter bringt umfas­sen­de Sicher­heits­tech­nik

Kein ande­rer Trans­por­ter bie­tet 1995 mehr Sicher­heits­fea­tures. Zum Paket gehö­ren Schei­ben­brem­sen rund­um, seri­en­mä­ßi­ges Anti­blo­ckier­sys­tem ABS, auto­ma­ti­sches Brems­dif­fe­ren­zi­al, Fah­rer-Air­bag auf Wunsch, höhen­ver­stell­ba­re Drei­punkt-Sicher­heits­gur­te und am Sitz befes­tig­te Gurt­schlös­ser. Nicht zu unter­schät­zen sind das kom­for­ta­ble Fahr­werk und das Pkw-ähn­li­che Hand­ling. Denn: Wer ent­spann­ter fährt, bleibt län­ger auf­merk­sam und fährt damit siche­rer. So begrün­det der Sprin­ter sei­nen Ruf als Sicher­heits-Trans­por­ter.

Und die Ent­wick­lung geht wei­ter: Im Rah­men einer umfang­rei­chen Modell­pfle­ge erhält der Sprin­ter im Jahr 2000 leis­tungs­stär­ke­re Schein­wer­fer. Neben der akti­ven Sicher­heit for­ciert Mer­ce­des-Benz unver­än­dert auch die pas­si­ve Sicher­heit. Der Fah­rer-Air­bag gehört jetzt zur Seri­en­aus­stat­tung, optio­nal gibt es einen Bei­fah­rer-Air­bag. Als beson­ders gro­ßer Dop­pel-Air­bag schützt er auch den Fahr­gast auf dem inne­ren Platz einer Bei­fah­rer-Dop­pel­sitz­bank. Für bes­se­ren Kon­di­ti­ons­er­halt wird der Fah­rer­ar­beits­platz über­ar­bei­tet: Das Cock­pit kommt jetzt wie das eines Pkw daher. Der Schalt­knüp­pel ist als Joy­stick in griff­güns­ti­ger Höhe gestal­tet und ver­bes­sert die Ergo­no­mie zusätz­lich – und damit auch die Sicher­heit. Bereits 2001 kommt das nächs­te Sicher­heits­fea­ture: Nun sind auch Win­dow­bags erhält­lich.

Mit dem seri­en­mä­ßi­gen ESP® setzt der Sprin­ter 2002 erneut Maß­stä­be

2002 erfährt der Sprin­ter eine wei­te­re Auf­wer­tung. Dazu gehö­ren ein kraft­vol­le­rer Brems­kraft­ver­stär­ker sowie der seri­en­mä­ßi­ge Ein­satz des Elek­tro­ni­schen Sta­bi­li­täts­pro­gramms ESP®, zunächst ein­ge­führt in den geschlos­se­nen Vari­an­ten des Sprin­ter bis 3,5 t Gesamt­ge­wicht. ESP® ist eine Revo­lu­ti­on in der Sicher­heits­tech­nik für Trans­por­ter, weil es den Fah­rer aktiv in kri­ti­schen Fahr­si­tua­tio­nen unter­stüt­zen kann. Zwei Jah­re spä­ter gehört ESP® auch bei allen Fahr­ge­stel­len des Sprin­ter bis 3,5 t Gesamt­ge­wicht zum Seri­en­um­fang. Eine Maß­nah­me mit Fol­gen: Die Unfall­ur­sa­che „Abkom­men von der Fahr­bahn“ geht in den Fol­ge­jah­ren in der Sta­tis­tik dras­tisch zurück. Nur ein Jahr spä­ter ergänzt das „Trans­por­ter­trai­ning on Tour“ die tech­ni­schen Aspek­te mit einem Fah­rer­trai­ning.

Sprin­ter der zwei­ten Genera­ti­on ab 2006: mit ADAPTIVE ESP® siche­rer denn je

Kon­se­quent geht es mit Inno­va­tio­nen wei­ter, das unter­streicht der voll­kom­men neue Mer­ce­des-Benz Sprin­ter der zwei­ten Genera­ti­on im Jahr 2006. Ab die­ser Genera­ti­on steht nicht nur erheb­lich mehr Lade­vo­lu­men bereit – eine neue Quer­blatt­fe­der aus GfK an der Vor­der­ach­se und neue Para­bel­fe­dern an der Hin­ter­ach­se, bald ergänzt durch eine optio­na­le Luft­fe­der, stei­gern Kom­fort und Sicher­heit. Der Sprin­ter ist nun noch­mals kom­for­ta­bler, das macht sich beson­ders im Lang­stre­cken­ein­satz bei der Kon­di­ti­ons­si­cher­heit des Fah­rers bemerk­bar.

Als ADAPTIVE ESP® passt sich das Sys­tem jetzt mit einer Mas­sen- und Schwer­punk­ter­ken­nung erst­mals unter­schied­li­chen Bela­dungs­zu­stän­den an und regelt des­halb in kri­ti­schen Fahr­si­tua­tio­nen noch fein­füh­li­ger und geziel­ter. Glei­ches gilt für die Anpas­sung an ver­schie­dens­te Auf­bau­ten. Optio­na­le Erwei­te­rung von ESP® ist der Anfahr­as­sis­tent: Er ver­hin­dert unge­woll­tes Zurück­rol­len beim Anfah­ren am Berg.

Für eine best­mög­li­che Sicht nach hin­ten sor­gen zusätz­li­che ver­stell­ba­re Weit­win­kel­glä­ser in den neu­en Außen­spie­geln, auf Wunsch ist ein sta­ti­sches Kur­ven­licht erhält­lich. Ein Regen-/Licht­sen­sor küm­mert sich um das Ein- und Aus­schal­ten von Schei­ben­wi­scher und Fahr­licht. Nicht zuletzt rol­len alle Sprin­ter auf 16-Zoll-Rädern, Vor­aus­set­zung für Brems­schei­ben mit gro­ßem Durch­mes­ser und ent­spre­chen­der Leis­tung. Zur Vor­beu­gung ist der Sprin­ter zusätz­lich zu den Fron­t­air­bags auch mit Tho­rax­bags erhält­lich.

Im Jahr 2009 erhält ESP® mit der Anhän­ger­sta­bi­li­sie­rung eine wei­te­re Funk­ti­on. Zudem führt Mer­ce­des-Benz adap­ti­ve Brems­lich­ter ein. Bei beheiz­ten Außen­spie­geln wer­den nun auch die Weit­win­kel­glä­ser ent­fros­tet und tie­fer ange­brach­te Nebel­schein­wer­fer leuch­ten die Fahr­bahn noch bes­ser aus. Zum optio­na­len Auto­ma­tik­ge­trie­be gehört jetzt ein Anfahr­as­sis­tent.

2013: neu­er Sprin­ter mit revo­lu­tio­nä­ren Assis­tenz­sys­te­men

Mit dem neu­en Sprin­ter kom­men im Som­mer 2013 neue Assis­tenz­sys­te­me – dar­un­ter aber­mals Welt­pre­mie­ren für Trans­por­ter. Sein Debüt fei­ert zum Bei­spiel der Sei­ten­wind-Assis­tent (Cross­wind Assist). Er kom­pen­siert Ein­flüs­se von Wind­bö­en auf das Fahr­zeug im Rah­men der phy­si­ka­li­schen Mög­lich­kei­ten nahe­zu voll­stän­dig. Seri­en­mä­ßig bei allen geschlos­se­nen Vari­an­ten, ist er bald auch für Sprin­ter mit sepa­ra­ten Auf­bau­ten wie Rei­se­mo­bi­le oder Kof­fer lie­fer­bar.

Der Abstands­warn-Assis­tent (COLLISION PREVENTION ASSIST) besteht aus den Funk­tio­nen Abstands­war­nung, dem adap­ti­ven Brems­as­sis­ten­ten Bra­ke Assist Pro sowie einer wei­te­ren Warn­stu­fe bei aku­ter Kol­li­si­ons­ge­fahr. Der Tot­win­kel-Assis­tent (Blind Spot Assist) warnt den Fah­rer beim Spur­wech­sel vor Fahr­zeu­gen auf der Nach­bar­spur bezie­hungs­wei­se im soge­nann­ten toten Win­kel. Der Spur­hal­te-Assis­tent (Lane Kee­ping Assist) warnt durch Beob­ach­tung der vor­aus­lie­gen­den Fahr­bahn und ihrer Mar­kie­rungs­strei­fen vor einem unge­woll­ten Ver­las­sen der Fahr­spur. Der Fern­licht-Assis­tent (High Beam Assist) schließ­lich gewähr­leis­tet mit situa­ti­vem Ab- bzw. Auf­blen­den des Fern­lichts eine opti­ma­le Aus­leuch­tung der Fahr­bahn. Eine Blen­dung ent­ge­gen­kom­men­der oder vor­aus­fah­ren­der Fahr­zeu­ge ist dabei nahe­zu aus­ge­schlos­sen.

Mit die­sen Assis­tenz­sys­te­men unter­streicht Mer­ce­des-Benz sei­ne Rol­le als Vor­rei­ter in der Sicher­heits­tech­nik für Trans­por­ter. Ent­schei­den­der Vor­teil der neu­en Assis­tenz­sys­te­me: Sie hel­fen, Unfäl­le zu ver­mei­den. Das trifft eben­falls auf Maß­nah­men rund um das Fahr­werk zu: Eine Fahr­werks­ab­sen­kung um 30 mm stei­gert durch einen nied­ri­ge­ren Schwer­punkt spür­bar Fahr­dy­na­mik und Lenk­prä­zi­si­on. Der siche­re Sprin­ter fährt sich nun noch siche­rer.

2018: Die drit­te Sprin­ter-Genera­ti­on baut Sicher­heit aus

Ver­net­zung und Viel­falt ste­hen im Zen­trum der drit­ten Sprin­ter-Genera­ti­on. Aber auch bei den Sicher­heits­fea­tures hebt Mer­ce­des-Benz Vans das Fahr­zeug auf ein neu­es Niveau. Der Akti­ve Abstands-Assis­tent DISTRONIC zum Bei­spiel kann den Fah­rer ent­las­ten, indem er auto­ma­tisch ab einer Geschwin­dig­keit von 20 km/h aus­rei­chend Abstand zum vor­aus­fah­ren­den Fahr­zeug hält. Ein Radar­sen­sor im vor­de­ren Stoß­fän­ger ermit­telt die dafür erfor­der­li­chen Daten. Das Sys­tem erfasst Spur­wech­sel oder Brems­ma­nö­ver ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer und kann sofort reagie­ren – im Not­fall kann der Akti­ve Abstands-Assis­tent den Sprin­ter bis zum Still­stand abbrem­sen.

Zu den wei­te­ren ein­ge­führ­ten Assis­tenz­sys­te­men im neu­en Sprin­ter gehö­ren bei­spiels­wei­se eine Rück­fahr­ka­me­ra mit Bild im Innen­spie­gel und ein moder­nes Park-Paket mit 360-Grad-Rund­um­sicht. Ein Regen­sen­sor und Wischer mit inte­grier­tem Wet Wiper Sys­tem sor­gen für opti­ma­le Sicht auch wäh­rend der Schei­ben­rei­ni­gung.

Vor­sor­ge ist bes­ser als Nach­sor­ge

Seit 1995 gilt für die Ent­wick­lung des Sprin­ter: Vor­sor­ge ist bes­ser als Nach­sor­ge, Unfall­ver­mei­dung bes­ser als die Min­de­rung von Unfall­fol­gen. Dabei pro­fi­tiert der Sprin­ter sowohl von sei­nem Pkw-ähn­li­chen Fahr­ver­hal­ten als auch von der Ent­wick­lung der Assis­tenz­sys­te­me für Pkw von Mer­ce­des-Benz. Deren Sicher­heits­tech­nik fin­det, auf die spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen und Bedin­gun­gen von Trans­por­tern adap­tiert, auch Ein­gang beim Sprin­ter.