630.000 Euro für den guten Zweck: Internationale Radinitiative endet in Düsseldorf

Quelle: Michael Jungwirth/ LinkedIn

(cs) Nach sieben Tagen auf dem Fahrrad und 732 zurückgelegten Kilometern haben 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Global Biking Initiative (GBI) ihr Ziel erreicht: den Vodafone-Campus in Düsseldorf. Die diesjährige Tour führte die Radfahrerinnen und Radfahrer von Prag in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt und brachte dabei eine Spendensumme von insgesamt 630.000 Euro für wohltätige Projekte zusammen.

Unter den Teilnehmenden waren auch vier Teams von Vodafone Deutschland mit insgesamt 32 Mitarbeitenden. Die Fahrerinnen und Fahrer kamen aus 17 verschiedenen Ländern und setzten mit ihrer Tour ein Zeichen für internationales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland, konnte in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht selbst an der Tour teilnehmen. Stattdessen begrüßte er die Ankommenden am Zielort in Düsseldorf und würdigte deren Einsatz. Für ihn sei die Global Biking Initiative weit mehr als eine sportliche Herausforderung, schreibt er auf LinkedIn: Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Engagement für den guten Zweck.

Die Initiative hat ihre Wurzeln bei Vodafone. Entstanden ist sie im Jahr 2008 aus einer Idee in der Kantine des Unternehmens. Seitdem hat sich die GBI zu einer internationalen Bewegung entwickelt, bei der Teilnehmende durch ihre sportliche Leistung Spenden für soziale und karitative Projekte sammeln.

Der diesjährige Zieleinlauf auf dem Vodafone-Campus hatte für das Unternehmen eine besondere Bedeutung. Düsseldorf als Heimatstandort von Vodafone Deutschland bildete den Schlusspunkt der Tour. Im Anschluss an die Ankunft richteten Vodafone-Deutschland-Chef Marcel de Groot sowie Düsseldorfs Bürgermeister Josef Hinkel Grußworte an die Teilnehmenden.

Jungwirth dankte insbesondere den Radfahrerinnen und Radfahrern, den Organisatoren sowie den zahlreichen engagierten Vodafone-Mitarbeitenden, die die Veranstaltung Jahr für Jahr unterstützen. Die hohe Spendensumme und die internationale Beteiligung zeigten, wie aus einer gemeinsamen Idee über Ländergrenzen hinweg nachhaltige Hilfe entstehen kann.

Renten-Kommission setzt wichtige Impulse – Wirtschaft fordert mehr Tempo bei Reformen

Screenshot: Johannes Pöttering/ Instagram

(cs) Die Vorschläge der Renten-Kommission stoßen in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft auf ein gemischtes Echo. Während zentrale Reformansätze begrüßt werden, sieht die Wirtschaft noch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um die langfristige Finanzierbarkeit des Rentensystems und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern.

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), bewertet die Empfehlungen der Kommission grundsätzlich positiv. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen seien geeignet, das Rentensystem angesichts des demografischen Wandels zukunftsfester aufzustellen. Gleichzeitig kritisiert er jedoch, dass die Kommission zu wenig Mut gezeigt habe, kurzfristig wirksame Entlastungen für Beitragszahler auf den Weg zu bringen.

„Die Vorschläge enthalten wichtige Weichenstellungen, bleiben insgesamt aber nicht ambitioniert genug“, so Pöttering. Entscheidend sei nun, ob die Politik bei der Umsetzung dafür sorge, dass der weitere Anstieg der Rentenbeiträge begrenzt werde. Andernfalls drohten weiter steigende Lohnzusatzkosten, die Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen belasteten.

Besonders positiv bewertet die Wirtschaft die Empfehlungen zur Abschaffung der abschlagsfreien Frührente, zur Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung sowie zur Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors. Diese Maßnahmen seien aus Sicht der Arbeitgeber zentrale Bausteine für eine stabile Rentenversicherung. Allerdings fordert Pöttering, dass die Politik über die Empfehlungen hinausgeht. Das Renteneintrittsalter müsse schneller steigen und der Nachhaltigkeitsfaktor früher greifen, damit die notwendigen Entlastungen nicht erst dann eintreten, wenn die geburtenstarken Jahrgänge bereits in den Ruhestand gewechselt sind.

Auch die Diskussion über eine stärkere Kapitaldeckung der gesetzlichen Rentenversicherung wird grundsätzlich unterstützt. Die konkrete Ausgestaltung der vorgeschlagenen Kapitalrente sieht die Wirtschaft jedoch kritisch. Nach Einschätzung von unternehmer nrw könnte die Finanzierung zu einer zusätzlichen Belastung der Beitragszahler in Milliardenhöhe führen. Dies würde die Sozialabgaben weiter erhöhen und die ohnehin hohen Arbeitskosten in Deutschland zusätzlich verschärfen.

Deutliche Kritik übt Pöttering zudem an der Empfehlung, Minijobs abzuschaffen. Gerade für zahlreiche Dienstleistungsbranchen seien Minijobs ein unverzichtbares Instrument, um flexibel auf Personalbedarfe reagieren zu können. Zudem eröffneten sie vielen Menschen in besonderen Lebenssituationen eine Möglichkeit zum Zuverdienst. Nicht zuletzt würden Minijobs dazu beitragen, Schwarzarbeit einzudämmen.

Für die Wirtschaft steht fest: Die Renten-Kommission hat wichtige Reformdebatten angestoßen. Nun komme es darauf an, dass die Politik die Vorschläge konsequent weiterentwickelt und dabei sowohl die finanzielle Stabilität der Rentenversicherung als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Blick behält.

Flughafen Düsseldorf weiht hochmoderne Feuerwache ein: 65 Millionen Euro für Sicherheit, Nachhaltigkeit und bessere Arbeitsbedingungen

Foto: Flughafen

Mit Blaulicht, modernster Technik und prominenten Gästen hat der Flughafen Düsseldorf seine neue Hauptfeuerwache offiziell vorgestellt. Rund drei Monate nach dem Umzug der Flughafenfeuerwehr präsentierte der Airport das Gebäude nun Vertretern aus Politik, Behörden und Partnerunternehmen. Die Investition von mehr als 65 Millionen Euro gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre am Standort und macht die neue Wache zu einer der modernsten ihrer Art in Europa. WIR durften uns bereits Mitte März die neue Feuerwache anschauen: HIER! lesen Sie unseren damaligen Report dazu!


Von Christoph Sochart


Auf einer Gesamtfläche von rund 14.000 Quadratmetern bietet das viergeschossige Gebäude Platz für die rund 200 Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr. Herzstück ist die neue Feuerwehreinsatzzentrale, die in unmittelbarer Nähe zur Sicherheitszentrale des Flughafens angesiedelt wurde. Von hier aus werden künftig sämtliche Einsätze koordiniert – ein entscheidender Faktor, wenn im Ernstfall jede Sekunde zählt.

„Sicherheit hat bei uns oberste Priorität“, betonte Flughafen-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Pradeep Pinakatt bei der offiziellen Vorstellung. Die Feuerwehr sei rund um die Uhr einsatzbereit und nehme eine Schlüsselrolle für den sicheren Betrieb eines internationalen Verkehrsflughafens ein. Mit der neuen Wache erhielten die Einsatzkräfte nun die Infrastruktur, die ihrer Verantwortung gerecht werde.

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hob die Bedeutung des Projekts hervor. Der Flughafen sei nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein zentrales Verkehrsdrehkreuz im Herzen Europas. Investitionen in die Sicherheit seien daher unverzichtbar. Die Landeshauptstadt habe das Vorhaben als Gesellschafterin von Beginn an unterstützt.

Optimale Bedingungen für den Einsatz

Die neue Feuerwache wurde konsequent auf den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Für die Einsatzfahrzeuge stehen insgesamt 28 Stellplätze bereit, hinzu kommen fünf weitere Plätze für Rettungsfahrzeuge. Spezialisierte Werkstätten für Atemschutzgeräte und Feuerlöscher, eine Atemschutz-Übungsstrecke sowie moderne Schulungs- und Trainingsbereiche ergänzen die technische Ausstattung.

Besonderen Wert legten die Planer auf die Arbeitsbedingungen der Feuerwehrkräfte. Mehr als 55 Einzelruheräume, großzügige Aufenthaltsbereiche sowie eine eigene Sporthalle mit Cardio-Trainingszentrum sollen den Belastungen des Schichtdienstes Rechnung tragen und die Gesundheit der Beschäftigten fördern.

Beitrag zur Klimastrategie des Airports

Neben Funktionalität und Sicherheit spielte auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle bei der Planung. Auf dem Dach der Feuerwache wurde eine Photovoltaikanlage installiert, ergänzt durch Solarthermie zur Warmwasserbereitung. Wärmepumpen unterstützen das Heizsystem, während ein Gründach zusätzliche ökologische Vorteile bietet.

Damit leistet das Gebäude einen Beitrag zur langfristigen Klimastrategie des Flughafens, der sich das Ziel gesetzt hat, seine CO₂-Emissionen schrittweise zu reduzieren und perspektivisch klimaneutral zu werden.

Mit der neuen Hauptfeuerwache setzt der Flughafen Düsseldorf ein deutliches Zeichen: für mehr Sicherheit, moderne Arbeitsplätze und eine nachhaltige Infrastruktur. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt die Bedeutung des Airports als internationaler Verkehrsknotenpunkt und wichtiger Standortfaktor für die Region.

Klüh Catering baut Engagement in den DUS Airport Lounges aus

(v.l.n.r.:) Thomas Zeller, Leiter Lounge Management des Düsseldorfer Flughafens, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Lars Redeligx, CEO des Düsseldorfer Flughafens, Christian Frank, CFO der Klüh-Unternehmensgruppe, Melanie Eickmeier, Leiterin der DUS Rhein Lounge des Düsseldorfer Flughafens. Foto: Flughafen

Der Düsseldorfer Flughafen setzt bei seinem Premiumangebot für Reisende weiterhin auf die Expertise von Klüh Catering. Beide Betriebe sind Mitglied unserer Unternehmerschaft.

Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat die Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Multiservice-Anbieter vorzeitig bis Ende 2028 verlängert. Klüh bleibt damit auch in den kommenden Jahren für die gastronomische Bewirtschaftung der Airport-Lounges verantwortlich und übernimmt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Lounge-Erlebnisses am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens.


Von Christoph Sochart


Zum Auftrag gehören die neu gestaltete DUS Rhein Lounge im Flugsteig B, die DUS Sky Lounge sowie die exklusive DUS VIP Lounge. Mit der Vertragsverlängerung bekräftigen beide Partner ihren Anspruch, Reisenden ein hochwertiges und zeitgemäßes Angebot zu bieten.

Langjährige Partnerschaft wird ausgebaut

Klüh Catering ist bereits seit März 2018 am Düsseldorfer Airport tätig. Die vorzeitige Verlängerung des Vertrags unterstreicht das Vertrauen des Flughafens in die Leistungen des Unternehmens. Rund 70 Mitarbeitende sorgen täglich in den verschiedenen Lounges für Service, Gastronomie und einen reibungslosen Betrieb.

„Mit Klüh Catering setzen wir die Zusammenarbeit mit einem Partner fort, der unsere hohen Ansprüche an Qualität, Service und Innovationskraft seit vielen Jahren erfüllt“, erklärt Flughafenchef Lars Redeligx. Insbesondere bei der Neuausrichtung der Lounge-Landschaft habe sich gezeigt, wie wichtig ein erfahrener Dienstleister sei, der moderne Gastronomiekonzepte, digitale Lösungen und ein hochwertiges Gästeerlebnis miteinander verbinden könne.

Neue Rhein Lounge als Herzstück

Besonderes Augenmerk liegt auf der neuen DUS Rhein Lounge, die erst kürzlich vollständig eröffnet wurde. Auf rund 935 Quadratmetern bietet sie unterschiedliche Bereiche zum Arbeiten, Entspannen und Genießen. Das moderne Raumkonzept richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Privaturlauber und soll den Aufenthalt vor dem Abflug zu einem eigenständigen Erlebnis machen.

Klüh Catering verantwortet dort das gastronomische Konzept „A Taste of Düsseldorf“. Statt eines klassischen Buffets setzt das Angebot auf eine kuratierte Auswahl hochwertiger Speisen, die über eine digitale Menükarte per QR-Code eingesehen werden können. Rund 20 Gerichte stehen zur Auswahl, darunter vegetarische, vegane und laktosefreie Optionen sowie regionale und saisonale Spezialitäten.

Das Konzept verbindet lokale Identität mit internationaler Küche und soll den Qualitätsanspruch der neuen Lounge unterstreichen.

Mehr Vielfalt in der Sky Lounge

Auch die DUS Sky Lounge wurde im Rahmen der Neuausrichtung gastronomisch weiterentwickelt. Reisende erwartet dort ein erweitertes Angebot mit warmen und kalten Speisen, Suppen, Salatbuffet, Dessertstation und lokal geröstetem Kaffee. Wechselnde kulinarische Aktionen und saisonale Schwerpunkte sollen insbesondere Vielfliegern mehr Abwechslung bieten.

Für Gäste mit höchsten Ansprüchen steht zudem die DUS VIP Lounge zur Verfügung. Hier setzt Klüh auf individuelle Betreuung und eigens abgestimmte Tellergerichte, die auf Wunsch persönlich serviert werden.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität

Neben Qualität und Service spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle im gastronomischen Konzept. Klüh Catering setzt nach eigenen Angaben verstärkt auf digitale Prozesse sowie auf Produkte mit Bio-Qualität, Fairtrade-Zertifizierung und Tierwohlstandards.

Darüber hinaus stammen zahlreiche Produkte von regionalen Anbietern. Dazu gehören unter anderem Kaffee der Düsseldorfer Rösterei Bazzar, Füchschen Altbier, Killepitsch sowie Backwaren regionaler Hersteller. Damit soll nicht nur die Qualität gesichert, sondern auch die Verbundenheit mit dem Standort Düsseldorf sichtbar gemacht werden.

Gemeinsame Zukunftsstrategie

Für Klüh Catering ist die Vertragsverlängerung zugleich eine Bestätigung der bisherigen Arbeit. „Die vorzeitige Vertragsverlängerung bestätigt unseren gemeinsamen Anspruch, Reisenden am Flughafen Düsseldorf ein zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Lounge-Erlebnis zu bieten“, sagt Thorsten Greth. Gemeinsam mit dem Flughafen habe man die Konzepte der verschiedenen Lounges konsequent weiterentwickelt – von der gastronomischen Qualität über digitale Services bis hin zu nachhaltigen Prozessen.

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit setzen Flughafen Düsseldorf und Klüh Catering ihre gemeinsame Strategie fort, den Aufenthalt am Airport stärker als Premium-Erlebnis zu positionieren. Die Airport-Lounges sollen dabei nicht nur Rückzugsorte sein, sondern einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Flughafens als internationalem Wirtschafts- und Reisestandort leisten.

Düsseldorfer Airport eröffnet DUS Rhein Lounge vollständig

Foto: Flughafen

Der Düsseldorfer Flughafen erweitert sein Premiumangebot für Reisende: Mit der nun vollständig eröffneten DUS Rhein Lounge im Flugsteig B steht abfliegenden Gästen ein neuer Rückzugsort zur Verfügung, der weit über die klassische Funktion eines Flughafen-Wartebereichs hinausgehen soll. Auf rund 935 Quadratmetern verbindet die Lounge hochwertiges Design, regionale Identität, moderne Gastronomie und einen außergewöhnlichen Blick auf das Vorfeld.


Von Christoph Sochart


Bei der offiziellen Eröffnung am Mittwochabend bezeichnete Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller die neue Einrichtung als wichtigen Baustein für die Positionierung der Landeshauptstadt als internationaler Wirtschafts- und Messestandort. Die Lounge biete nicht nur Komfort, sondern auch Raum zum Arbeiten, für Besprechungen oder zur Erholung vor dem Flug.

Auch Flughafenchef Lars Redeligx sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt in der Qualitätsstrategie des Airports. Die neue Lounge sei Ausdruck des Anspruchs, den Aufenthalt am Flughafen als eigenständiges Erlebnis zu gestalten. Erste Rückmeldungen zeigten bereits, dass Reisende bewusst früher anreisen, um das gastronomische Angebot oder die Terrasse vor dem Abflug zu nutzen.

Zwei Ebenen für unterschiedliche Bedürfnisse

Die DUS Rhein Lounge wurde vollständig neu konzipiert und erstreckt sich über zwei Ebenen. Insgesamt stehen rund 320 Sitzplätze zur Verfügung, darunter etwa 30 Plätze auf der Außenterrasse. Verschiedene Bereiche für Arbeiten, Entspannen, Austausch und Rückzug sollen unterschiedlichen Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gerecht werden.

Architektonisch orientiert sich das Konzept am Rhein. Fließende Linien und Formen greifen die Bewegung des Flusses auf, während Motive aus Düsseldorf und der Region – darunter die Altstadt, der Radschläger und die Zeche Zollverein – den Räumen einen lokalen Bezug verleihen. Hochwertige Materialien, durchdachte Lichtkonzepte und Möbel des Herstellers Walter Knoll schaffen eine ruhige Atmosphäre, die sich deutlich vom geschäftigen Terminalbetrieb abhebt.

Foto: Flughafen

Terrasse wird zum besonderen Anziehungspunkt

Als Herzstück der Lounge gilt die rund 130 Quadratmeter große Terrasse. Sie bietet einen freien Blick auf das Vorfeld und ermöglicht es Gästen, Starts, Landungen und die Abläufe am Flughafen aus nächster Nähe zu beobachten. Gleichzeitig entsteht ein ungewöhnlich ruhiger Ort mitten im Flughafenbetrieb.

Für viele Reisende dürfte dieser Bereich zum emotionalen Höhepunkt des Aufenthalts werden – als letzter Eindruck von Düsseldorf oder als bewusster Moment vor dem Beginn einer Reise.

Neues Gastronomiekonzept statt klassischem Buffet

Auch kulinarisch setzt die DUS Rhein Lounge auf ein eigenständiges Konzept. Gemeinsam mit Klüh Catering wurde ein Angebot entwickelt, das auf eine kuratierte Speisenauswahl setzt. Rund 20 Gerichte werden in vier Themenwelten präsentiert, die von regionalen Spezialitäten bis zu internationalen Einflüssen reichen.

Eine digitale Menükarte ermöglicht Gästen die einfache Orientierung und unterstreicht den modernen Ansatz der Lounge. Qualität und Individualität stehen dabei stärker im Vordergrund als bei klassischen Buffetlösungen.

Kunst am Flughafen

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Zusammenarbeit mit der Galerie Obrist aus Essen. In der Lounge werden künftig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert – nach Angaben des Flughafens ein in Kontinentaleuropa bislang einzigartiges Konzept für eine Airport-Lounge.

Den Auftakt bildet die Ausstellung „Moving Colors“ mit Werken der Künstler Jürgen Paas, Annette Sauermann und Hanna Roeckle. Die Kunst soll den Räumen zusätzliche Identität verleihen und zugleich eine Verbindung zwischen internationalem Reiseverkehr und regionaler Kultur schaffen.

Zugang ab 49 Euro

Die DUS Rhein Lounge kann unabhängig von einer Fluggesellschaft direkt über den Flughafen gebucht werden. Der Eintrittspreis beginnt bei 49 Euro pro Person. Darüber hinaus ist der Zugang in verschiedenen Tarifen mehrerer Airlines sowie in zahlreichen Priority-Pass-Programmen enthalten. Auch Nutzer des Premium-Parkangebots P1 erhalten ab einer Parkdauer von vier Tagen kostenfreien Loungezugang.

Mit der DUS Rhein Lounge investiert der Düsseldorfer Flughafen sichtbar in die Aufwertung des Reiseerlebnisses. Das Konzept folgt einem internationalen Trend, Flughäfen zunehmend als Aufenthaltsorte mit eigener Qualität zu verstehen – und nicht nur als Durchgangsstation auf dem Weg zum nächsten Ziel.

Henkel und Kindheitstraum Deutschland e. V. erfüllen 150 Kinderwünsche zum 150-jährigen Jubiläum von Henkel

(ud) Im Jahr seines 150-jährigen Jubiläums setzt Henkel gemeinsam mit Kindheitstraum Deutschland e. V. ein besonderes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und Mitmenschlichkeit: Unter dem Motto „Henkel feiert – feiere mit!“ unterstützt Henkel den Verein mit einem Beitrag in Höhe von 100.000 Euro. Mit dieser Förderung werden bundesweit 150 Wünsche von kranken sowie sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen erfüllt.

Die Initiative läuft von Mai bis Dezember 2026 und hat ein klares Ziel: Kindern Freude zu schenken, Hoffnung zu geben und ihnen Momente voller Glück und Unbeschwertheit zu ermöglichen. Dabei stehen individuelle Herzenswünsche im Mittelpunkt – von einem Besuch im Freizeitpark über ein neues Fahrrad oder Spielzeug bis hin zu Schulutensilien, Pferdereiten oder sogar dem Traum von der Einrichtung eines eigenen Kinderzimmers.

„150 Jahre Henkel sind für uns nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen und etwas an die Gesellschaft zurückzugeben“, erklärt Paul Vetter, General Manager Consumer Brands Deutschland und Schweiz. „Gemeinsam mit Kindheitstraum Deutschland möchten wir Kindern und Jugendlichen besondere Erlebnisse ermöglichen und ihnen zeigen, dass ihre Wünsche und Träume zählen.“

Auch Kindheitstraum Deutschland e. V. sieht in der Kooperation ein starkes Zeichen der Solidarität: „Viele Familien stehen durch Krankheit, schwierige Lebenssituationen oder finanzielle Belastungen täglich vor großen Herausforderungen. Mit dieser gemeinsamen Initiative können wir Kindern unvergessliche Momente schenken und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir danken Henkel herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement,“ erklärt Enrico Kuhrt, Vereins-Vorsitzender.
Die Wunschaktionen werden in ganz Deutschland umgesetzt. Familien, soziale Einrichtungen und Unterstützende können Wünsche einreichen, die anschließend gemeinsam geprüft und realisiert werden.

Mit der Initiative verbinden Henkel und Kindheitstraum Deutschland e. V. ihr gemeinsames Ziel, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Kindern in herausfordernden Lebenssituationen besondere Hoffnungsmomente zu schenken.

Über Kindheitstraum Deutschland e. V.
Kindheitstraum Deutschland e. V. engagiert sich seit 2015 bundesweit für kranke, beeinträchtigte sowie sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und erfüllt Herzenswünsche, organisiert besondere Erlebnisse und unterstützt Familien in schwierigen Lebenssituationen. Weitere Informationen unter kindheitstraum-deutschland.de

Rheinmetall-Destinus-Joint-Venture setzt auf europäische Marschflugkörper

Screenshot

(cs) Das Düsseldorfer Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall und Destinus hat seine strategischen Prioritäten vorgestellt. Im Fokus steht die beschleunigte Entwicklung des Marschflugkörpers Ruta Block 3, der für strategische Tiefenangriffe auf Entfernungen von mehr als 2.000 Kilometern ausgelegt ist.

Der Flugkörper soll einen Gefechtskopf von bis zu 250 Kilogramm tragen und aus standardisierten Containern gestartet werden können. Diese lassen sich auf Landfahrzeugen, darunter Rheinmetall-HX-Lkw, sowie auf maritimen Plattformen einsetzen. Die Feuerbereitschaft soll innerhalb von rund zwei Minuten erreicht werden.

Parallel dazu startet das Joint Venture die Produktion seiner ersten Systeme: des Marschflugkörpers Kryla sowie des Ruta Block 2. Während Kryla mit einem 50-Kilogramm-Gefechtskopf für kosteneffiziente Sättigungsschläge konzipiert wurde und auch aus bestehenden Mehrfachraketenwerfern gestartet werden kann, richtet sich Ruta Block 2 mit seinem 250-Kilogramm-Gefechtskopf gegen hochwertige und gehärtete Ziele.

Nach Angaben des Unternehmens wird die NATO-Zertifizierung des Ruta Block 3 mit hoher Priorität vorangetrieben. Ziel ist es, das System künftig allen NATO- und EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung zu stellen.

Für die industrielle Umsetzung errichtet Rheinmetall Destinus Strike Systems eine eigene Anlage für Endmontage, Integration und Erprobung in Deutschland. Die erste Lieferbereitschaft ist bereits für 2026 vorgesehen. Die Arbeitsteilung im Joint Venture sieht vor, dass Destinus die technologischen Kernkomponenten der Flugkörper liefert, während Rheinmetall Gefechtsköpfe und Booster-Raketenmotoren beisteuert.

24 Tonnen Klebstoff für ein Jahrhundertbauwerk: Wie Henkel die Vollendung der Sagrada Familia beschleunigte

Foto: Henkel

Die Fertigstellung der sechs zentralen Türme der Sagrada Familia markiert einen historischen Meilenstein für eines der bekanntesten Bauwerke der Welt. Pünktlich zum 100. Todestag des katalanischen Architekten Antoni Gaudí wurden die Türme des Wahrzeichens vollendet – mit einer Technologie, die für Besucher unsichtbar bleibt, für die Statik des Bauwerks jedoch von zentraler Bedeutung ist: Hochleistungsklebstoffe von Henkel in Düsseldorf.


Von Christoph Sochart


Insgesamt 24 Tonnen des Industrieklebstoffs Loctite EA 9497 kamen beim Bau der Türme zum Einsatz. Die Technologie ermöglichte nicht nur eine dauerhafte Verbindung von Stein- und Stahlelementen, sondern beschleunigte auch den Bauprozess erheblich. Nach Angaben des Unternehmens ist der Klebstoff damit ein wesentlicher Bestandteil des modularen Konstruktionssystems, das bei der Fertigstellung der Basilika eingesetzt wird.

Unsichtbare Technologie mit tragender Funktion

Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Steinbauwerk erscheint, basiert in weiten Teilen auf moderner Ingenieurskunst. Der flüssig aufgetragene Klebstoff verbindet Naturstein und Stahl zu einer strukturellen Einheit. Dabei füllt er kleinste Hohlräume aus und sorgt nach einer rund 24-stündigen Aushärtungsphase für eine dauerhafte Verbindung der Bauteile.

„Dieses Projekt verkörpert genau das, wofür wir bei Henkel Adhesive Technologies stehen. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Mark Dorn, Vorstandsmitglied von Henkel und verantwortlich für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies.

Die Zusammenarbeit zwischen Henkel und der Sagrada Familia besteht bereits seit mehr als zehn Jahren. Neben der Lieferung des Klebstoffs unterstützte das Unternehmen das Projekt mit umfangreichen Materialtests, technischen Validierungen und anwendungsspezifischem Know-how.

Modularer Bau statt traditioneller Steinmetzarbeit

Die zentrale Herausforderung beim Bau der sechs Türme bestand darin, Gaudís komplexe architektonische Vision mit den Anforderungen moderner Bauverfahren in Einklang zu bringen. Dafür wurde ein modularer Bauansatz entwickelt, bei dem vorgefertigte Elemente vor Ort zusammengesetzt werden.

Nach Angaben der Projektverantwortlichen konnte dieser Ansatz die Baugeschwindigkeit gegenüber traditionellen Methoden um das bis zu Zehnfache steigern. Die Klebstofftechnologie spielte dabei eine Schlüsselrolle, da sie die Verbindung unterschiedlicher Materialien ermöglichte und gleichzeitig höchste Anforderungen an Sicherheit und Stabilität erfüllte.

Die Dimensionen des Projekts verdeutlichen den Aufwand: Die sechs zentralen Türme bestehen aus insgesamt 826 Paneelen und mehr als 2.100 einzelnen Steinelementen. Durchschnittlich wurden rund 30 Kilogramm Klebstoff pro Paneel verarbeitet.

Extreme Belastungen über Jahrzehnte hinweg

Die Anforderungen an die verwendeten Materialien sind außergewöhnlich. Die Sagrada Familia befindet sich nur etwa 2,5 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Salzhaltige Luft, hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen zwischen Winter und Sommer setzen die Konstruktion dauerhaft unter Stress.

Hinzu kommen Vibrationen durch zwei U-Bahn-Linien, die in unmittelbarer Nähe der Basilika verlaufen. Die Konstruktion muss daher nicht nur statischen Lasten standhalten, sondern auch kontinuierliche Bewegungen und Materialausdehnungen kompensieren.

Laut Henkel hält die geklebte Konstruktion Belastungen stand, die einer Last von bis zu 100.000 Menschen pro Quadratmeter entsprechen. Diese Stabilität war unter anderem Voraussetzung für die Installation des monumentalen Kreuzes auf dem Jesus-Christus-Turm.

Mit einer Höhe von 172,5 Metern ist die Sagrada Familia heute das höchste religiöse Bauwerk der Welt und überragt damit sogar das Ulmer Münster.

Moderne Technik für ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts

Die Fertigstellung der zentralen Türme verdeutlicht, wie moderne Werkstofftechnologien historische Architekturprojekte unterstützen können. Obwohl der Bau der Sagrada Familia bereits 1882 begann und Antoni Gaudí die Basilika zu Lebzeiten nie vollendet sah, tragen heute digitale Planungsverfahren, industrielle Vorfertigung und Hochleistungsklebstoffe dazu bei, seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Für Henkel fällt dieser Erfolg zudem in ein besonderes Jahr. Das Unternehmen feiert 2026 sein 150-jähriges Bestehen unter dem Motto „Future? Ready!“. Die Beteiligung an einem der weltweit bekanntesten Bauprojekte gilt dabei als Beispiel dafür, wie industrielle Innovation und kulturelles Erbe miteinander verbunden werden können.

Die Sagrada Familia bleibt damit nicht nur ein Symbol für architektonische Kreativität, sondern auch für die Rolle moderner Technologien bei der Vollendung eines Bauwerks, das Generationen von Ingenieuren, Handwerkern und Architekten beschäftigt hat.

METRO investiert in die Zukunft: Modernisierter Großmarkt und erweitertes Depot in Neuss eröffnet

Yvonne Persch (Geschäftsleiterin METRO Neuss, links) beim Tortenanschnitt mit Sabrina Ley (Geschäftsführerin Sales & Operations METRO Deutschland, rechts).

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit hat METRO die umfassende Modernisierung ihres Großmarkts und Belieferungsdepots in Neuss erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Umbau stärkt der Großhändler nicht nur das Einkaufserlebnis für Gastronomie, Hotellerie und Gewerbetreibende, sondern baut zugleich seine Logistikkapazitäten für die gesamte Region deutlich aus.


Von Christoph Sochart (Fotos: Joachim Badura)


Am Dienstag feierte das Unternehmen gemeinsam mit Kunden sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Fertigstellung des Projekts. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem der Bundestagsabgeordnete für den Rhein-Kreis Neuss, Daniel Rinkert, sowie Sabrina Ley, Geschäftsführerin Sales & Operations METRO Deutschland, Erol Yildizgörer, Geschäftsführer Supply Chain Management & Logistics METRO Deutschland, und Yvonne Persch, Geschäftsleiterin des Standorts Neuss. Gemeinsam durchschnitten sie symbolisch das Eröffnungsband.

Deutlich mehr Kapazität für die Belieferung

Im Mittelpunkt der Investitionen stand der Ausbau des Belieferungsdepots. Die Fläche wurde von rund 4.000 auf etwa 6.400 Quadratmeter erweitert. Damit reagiert METRO auf die steigende Nachfrage nach professionellen Lieferlösungen im Gastronomie- und Gewerbebereich.

„Die Belieferung ist für viele unserer Kundinnen und Kunden längst das Rückgrat ihres Geschäfts“, betonte Erol Yildizgörer. Durch die Erweiterung könne künftig mehr Warenvolumen verarbeitet und gleichzeitig die Liefergeschwindigkeit erhöht werden.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein rund 820 Quadratmeter großes Tiefkühlhaus, zusätzliche Kühlflächen für Frischeprodukte sowie eine neue Kommissionierungsfläche von etwa 1.300 Quadratmetern. Ergänzt wird die moderne Infrastruktur durch drei zusätzliche Laderampen und vergrößerte Bereitstellungsflächen. Dadurch sollen Warenströme effizienter gesteuert und Lieferzeiten verkürzt werden.

Vor allem für Gastronomiebetriebe, Hotels und gewerbliche Kunden in der Region bedeutet dies eine höhere Verfügbarkeit frischer und tiefgekühlter Produkte.

Modernes Einkaufserlebnis auf 10.000 Quadratmetern

Parallel zur Erweiterung der Logistik wurde auch der Großmarkt selbst umfassend neugestaltet. Auf einer Verkaufsfläche von rund 10.000 Quadratmetern erwartet die Kunden nun eine übersichtlichere Struktur mit optimierter Wegeführung und klar gegliederten Sortimenten.

„Wir haben den METRO Markt in Neuss nicht einfach modernisiert, sondern aus Kundensicht konsequent neu gedacht“, erklärte Sabrina Ley. Ziel sei es gewesen, Einkaufsprozesse zu vereinfachen und den Kunden mehr Effizienz im Arbeitsalltag zu ermöglichen.

Im Zuge des Umbaus wurden unter anderem die Tiefkühlabteilung erweitert, Frischebereiche modernisiert und der Food-Trockenbereich neu organisiert. Auch das Non-Food-Sortiment wurde stärker auf die Bedürfnisse von Gastronomie und Handel zugeschnitten. Ein besonderes Highlight stellt die neue Ausstellungsfläche für professionelle Gastrotechnik dar, auf der sich Kunden über moderne Küchenausstattung informieren können.

Nachhaltigkeit spielt wichtige Rolle

Neben der funktionalen Modernisierung investierte METRO auch in eine zeitgemäße technische Infrastruktur. Moderne Kühltechnik und energieeffiziente Lösungen sollen den Betrieb ressourcenschonender gestalten und gleichzeitig den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht werden.

Teil einer bundesweiten Strategie

Die Modernisierung des Standorts Neuss ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der METRO Großmärkte in Deutschland. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, stationären Einkauf, digitale Angebote und Belieferungsservice noch enger miteinander zu verzahnen.

Die Eröffnungsfeier fand zudem im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Echte Profis brauchen echten Großhandel“ statt. Während der Aktionswoche vom 15. bis 20. Juni präsentiert METRO in ihren Märkten deutschlandweit Sortimente, Dienstleistungen und Innovationen für professionelle Kunden.

Mit dem modernisierten Standort in Neuss setzt METRO ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Großhandels – und stärkt zugleich ihre Rolle als wichtiger Partner für Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe in der Region.

V. l. n. r. Yvonne Persch (Geschäftsleiterin METRO Neuss), Sabrina Ley (Geschäftsführerin Sales & Operations METRO Deutschland), Erol Yildizgörer (Geschäftsführer Supply Chain Management & Logistics METRO Deutschland), Daniel Rinkert (Bundestagsabgeordneter für den Rhein-Kreis Neuss), Stefan Brixius (Regionalmanager METRO Deutschland) beim symbolischen Banddurchschnitt.

Starkes Signal für Gleichberechtigung und moderne Unternehmenskultur: Henkel zieht positive Bilanz bei globalem Elternzeitprogramm

Zwei Jahre nach der Einführung eines weltweit einheitlichen Elternzeitprogramms zieht Henkel eine positive Zwischenbilanz. Das Unternehmen verzeichnet eine deutlich höhere Inanspruchnahme der voll vergüteten Elternzeit und sieht sich in seinem Ansatz bestätigt, Familienfreundlichkeit und Gleichberechtigung global zu fördern. Besonders bemerkenswert: Immer mehr Väter nehmen das Angebot wahr – auch in Ländern, in denen Elternzeit für Männer bislang kaum etabliert war.


Von Christoph Sochart


Seit 2024 gewährt Henkel allen neuen Eltern weltweit acht Wochen voll bezahlte Elternzeit. Das Programm gilt unabhängig von Geschlecht, Familienmodell oder Standort und umfasst neben leiblichen Eltern auch Adoptiv- und Pflegeeltern, gleichgeschlechtliche Paare sowie Alleinerziehende. Nach Unternehmensangaben ist die Regelung im DAX weiterhin einzigartig.

„Mit der Einführung der globalen Henkel-Elternzeit haben wir vor zwei Jahren eine mutige und wegweisende Entscheidung getroffen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel. Das Programm sei nicht nur ein Beitrag zur Förderung von Gleichberechtigung, sondern stärke zugleich die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber sowie die Bindung der Beschäftigten.

Deutlicher Anstieg bei der Nutzung

Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: Weltweit stieg die Inanspruchnahme der voll vergüteten Elternzeit im vergangenen Jahr um 15 Prozent gegenüber 2024. Besonders stark fiel der Zuwachs bei männlichen Beschäftigten aus. Die Zahl der Väter, die Elternzeit nahmen, erhöhte sich um 35 Prozent.

Wie tiefgreifend der kulturelle Wandel ausfällt, zeigt ein Beispiel aus dem Nahen Osten. Während dort im Jahr 2024 kein einziger Mitarbeiter Elternzeit in Anspruch nahm, waren es im vergangenen Jahr bereits 84 Väter. Für Henkel ist dies ein Hinweis darauf, dass unternehmensweite Standards gesellschaftliche Entwicklungen anstoßen und traditionelle Rollenbilder aufbrechen können.

Auch Personalvorständin Sylvie Nicol bewertet die Entwicklung positiv. Die globale Umsetzung sei sowohl organisatorisch als auch kulturell anspruchsvoll gewesen. Die hohe Akzeptanz zeige jedoch, dass konsequent umgesetzte Maßnahmen nachhaltige Veränderungen bewirken können – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch darüber hinaus.

Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsfaktor

In Zeiten des Fachkräftemangels gewinnt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Unternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Flexible Arbeitsmodelle, Betreuungsangebote und familienfreundliche Leistungen gelten längst nicht mehr nur als Zusatzleistungen, sondern als wichtige Faktoren im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.

Mit seinem globalen Elternzeitprogramm positioniert sich Henkel als Arbeitgeber, der moderne Lebensrealitäten berücksichtigt und Chancengleichheit aktiv fördert. Insbesondere die steigende Beteiligung von Vätern könnte langfristig dazu beitragen, familiäre Aufgaben gleichmäßiger zu verteilen und Karrierechancen für Frauen zu verbessern.

Anerkennung durch renommierte Auszeichnungen

Die Initiative findet auch außerhalb des Unternehmens Anerkennung. Für die globale Elternzeitregelung erhielt Henkel den DEI Corporate Excellence Award 2026 des F.A.Z.-Instituts. Bereits 2024 wurde das Programm mit Gold beim Deutschen Personalwirtschaftspreis ausgezeichnet.

Beide Preise würdigen Maßnahmen, die Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion nachhaltig stärken. Für Henkel sind die Auszeichnungen eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses und zugleich ein Signal, dass familienfreundliche Personalpolitik zunehmend als wichtiger Bestandteil moderner Unternehmenskultur wahrgenommen wird.

Die bisherige Bilanz zeigt: Das Programm wirkt. Es fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stärkt die Mitarbeiterbindung und setzt zugleich ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung – weit über die Grenzen des Unternehmens hinaus.