Vodafone erweitert Schutz-Angebot für mehr Sicherheit im Netz

Smar­te Autos, Uhren, Fit­ness Tra­cker, Strom- und Was­ser­zäh­ler. Immer mehr Gerä­te sind ver­netzt, Digi­ta­li­sie­rung hilft in allen Lebens- und Arbeits­be­rei­chen. Immer mehr Men­schen arbei­ten von zuhau­se, kau­fen online ein und über­wei­sen per Online-Ban­king. Doch die­ser Fort­schritt hat auch Schat­ten­sei­ten.

Die stei­gen­de Anzahl ver­netz­ter Gerä­te ruft Cyber-Kri­mi­nel­le auf den Plan. Ihr Ziel: per­sön­li­che Daten für kri­mi­nel­le Zwe­cke abgrei­fen. Cybercrime ver­ur­sacht bereits heu­te jähr­lich Schä­den in Mil­lio­nen­hö­he in Deutsch­land. Exper­ten rech­nen auch für die kom­men­den Jah­re mit wei­ter stei­gen­den Fall­zah­len im Bereich Cybercrime. Um die­ser Her­aus­for­de­rung ange­mes­sen zu begeg­nen und Kun­den vor Miss­brauch zu schüt­zen, baut Voda­fone gemein­sam mit sei­nem Part­ner ELEMENT sein Cyber-Schutz­an­ge­bot um die pri­va­te Cyber-Ver­si­che­rung für Mobil­funk-Kun­den aus.

Die Digi­ta­li­sie­rung und die zuneh­men­de Ver­net­zung von Gerä­ten, Maschi­nen, Diens­ten und Men­schen bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten sowohl für das Berufs- wie auch das Pri­vat­le­ben. Zugleich gibt es immer mehr Ein­falls­to­re für Kri­mi­nel­le. Sie wol­len Daten abgrei­fen, Kon­ten leer­räu­men oder Iden­ti­tä­ten steh­len und miss­brau­chen“, erklärt Micha­el Reinartz, Direc­tor Inno­va­ti­on bei Voda­fone. „Die pri­va­te Cyber-Ver­si­che­rung kom­plet­tiert unser Rund-um-Sorg­los Paket, um unse­ren Kun­den einen größt­mög­li­chen Selbst­schutz zu bie­ten. Die Kom­bi­na­ti­on aus Secu­re Net und Cyber-Schutz bie­tet einen opti­ma­len Schutz beim Sur­fen und Shop­pen im Netz.“

Corona-Umfrage in Metall- und Elektroindustrie NRW: Kurzarbeit nimmt weiter zu – dramatische Umsatzeinbrüche

Die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Unter­neh­men in der nord­rhein-west­fä­li­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie hat sich zwei Mona­te nach Beginn der erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie noch ein­mal deut­lich ver­schärft. Dies ist das Ergeb­nis einer am Mitt­woch vor­ge­leg­ten und in der ers­ten Mai­wo­che durch­ge­führ­ten Umfra­ge des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), an der sich rund 400 ver­bands­ge­bun­de­ne Betrie­be mit mehr als 120.000 Beschäf­tig­ten betei­ligt hat­ten. Danach befin­den sich fast zwei Drit­tel der Unter­neh­men in Kurz­ar­beit. Im April waren es noch 48 Pro­zent der befrag­ten Betrie­be. Betrof­fen sind 71 Pro­zent der Beschäf­tig­ten, deren Arbeits­zeit im Schnitt um 42 Pro­zent abge­senkt wur­de. Der Haupt­ge­schäfts­füh­rer von METALL NRW, Dr. Luit­win Mall­mann, erklär­te, immer mehr Unter­neh­men die­ses Indus­trie­zweigs erreich­ten bald die Gren­zen ihrer finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit. Es sei zwar erfreu­lich, dass Kün­di­gun­gen wei­test­ge­hend noch kein The­ma sei­en. „Sor­ge berei­tet mir aller­dings die Ankün­di­gung, dass inzwi­schen mehr als jedes vier­te Unter­neh­men betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in den kom­men­den Mona­ten nicht mehr aus­schlie­ßen will“, sag­te Mall­mann.

In fast der Hälf­te der Unter­neh­men (47 Pro­zent) ist der Umfra­ge zufol­ge die Pro­duk­ti­on inzwi­schen „stark“ oder sogar „sehr stark“ ein­ge­schränkt. Haupt­grund dafür ist vor allem die aus­blei­ben­de Nach­fra­ge, von der 84 Pro­zent der Unter­neh­men betrof­fen sind, beson­ders stark die Auto­mo­bil­in­dus­trie. Für 2020 erwar­ten fast neun von zehn Unter­neh­men Umsatz­rück­gän­ge von durch­schnitt­lich 25 Pro­zent. „Die Poli­tik muss jetzt vier Auf­ga­ben ange­hen: Den Kon­sum ankur­beln, die inter­na­tio­na­len Lie­fer­ket­ten stär­ken, die Liqui­di­tät der Betrie­be erhal­ten und Spiel­räu­me für Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen eröff­nen“, beton­te Mall­mann. Ein sol­ches Paket wäre ein wich­ti­ger Impuls dafür, dass Unter­neh­men, Beschäf­tig­te und Kon­su­men­ten wie­der neu­es Ver­trau­en in eine sta­bi­le­re wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung fas­sen könn­ten.

Die Ver­bands­um­fra­ge im Mai ist die zwei­te Umfra­ge von METALL NRW und sei­ner 26 Mit­glieds­ver­bän­de bin­nen eines Monats. Gegen­über der ers­ten Befra­gung Anfang April hat sich der Anteil der Unter­neh­men, die sich „stark“ oder „sehr stark“ von der Coro­na-Kri­se betrof­fen zei­gen, erheb­lich von 36 auf 47 Pro­zent erhöht. „Der Haupt­grund, die feh­len­de Nach­fra­ge, hat sich gegen­über April von 77 Pro­zent noch ein­mal auf 84 Pro­zent ver­stärkt“, so Mall­mann. Die Kapa­zi­täts­aus­las­tung errei­che gegen­wär­tig gera­de ein­mal 64 Pro­zent, wäh­rend die Nor­mal­aus­las­tung der Indus­trie etwa zwi­schen 80 und 84 Pro­zent lie­ge.

Trotz der schwe­ren Rezes­si­on sei­en betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen erfreu­li­cher­wei­se bis­lang die abso­lu­te Aus­nah­me. „Bis­her haben erst drei Pro­zent unse­rer Unter­neh­men Mit­ar­bei­ter ent­las­sen müs­sen“, sag­te Mall­mann. Dies sei Aus­druck des gro­ßen Bemü­hens der Betrie­be, ihre Stamm­be­leg­schaf­ten so lan­ge wie eben mög­lich an Bord zu hal­ten. Dies zeu­ge von hohem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und der gro­ßen Bereit­schaft, die Kri­se gemein­sam mit den Mit­ar­bei­tern bewäl­ti­gen zu wol­len. Die Anstren­gun­gen der Unter­neh­men gin­gen häu­fig auch zulas­ten der unter­neh­me­ri­schen Sub­stanz. Die­ses Vor­ge­hen sei auch in der Finanz­kri­se vor einem Jahr­zehnt erfolg­reich gewe­sen, als Deutsch­land und ins­be­son­de­re die M+E‑Industrie bes­ser aus der Rezes­si­on her­aus­ge­kom­men sei­en als ande­re. Der­zeit nutz­ten die Unter­neh­men vor allem fle­xi­ble Arbeits­zeit­re­ge­lun­gen (66 Pro­zent) und tarif­li­che Instru­men­te (36 Pro­zent), um die Kri­se zu über­ste­hen. Zuneh­mend an Gewicht gewön­nen jedoch inzwi­schen staat­li­che Hil­fen wie Stun­dun­gen von Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben, finan­zi­el­len Sofort­hil­fen sowie Kre­di­te. Ob indes die Kri­sen­in­stru­men­te mit­tel­fris­tig aus­reich­ten, sei zuneh­mend frag­lich. „Inso­fern ist die Ankün­di­gung zahl­rei­cher Fir­men, in den nächs­ten Mona­ten betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in Betracht zie­hen zu müs­sen, ein Alarm­si­gnal“, beton­te Mall­mann.

KEIN SCHNELLES ENDE DES CORONA-SCHOCKS: Unternehmen stellen sich auf eine lange Durststrecke ein

Die Coro­na-Kri­se trübt die Geschäfts­aus­sich­ten, das ist bekannt. Eine neue Stu­die des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW) zeigt jetzt, dass die Kri­se aus Sicht der Unter­neh­men noch lan­ge auf ihr Geschäft wirkt. Der­zeit rech­nen 60 Pro­zent der befrag­ten Fir­men mit star­ken Aus­wir­kun­gen für die Zeit bis ein­schließ­lich 2021. Damit sind die Erwar­tun­gen mit­tel­fris­tig fast genau­so schlecht wie kurz­fris­tig.

Zur Stu­die: https://kurzelinks.de/f3lf

Unsere Podcast-News zum Nachlesen

Wir erle­ben die ver­mut­lich schwers­te Wirt­schafts­kri­se nach Ende des zwei­ten Welt­krie­ges. Die Zahl der Kurz­ar­bei­ter explo­diert, die Regie­rung erwar­tet für 2020 einen Ein­bruch des Wirt­schafts­wachs­tums um 6,3 Pro­zent und die Zahl der Arbeits­lo­sen in NRW steigt um fast 11 Pro­zent. Mehr als 718.000 Men­schen in NRW haben der­zeit kei­nen Job. In Düs­sel­dorf sind es über 25.000 Men­schen. Das sind über 2.700 mehr als noch vor einem Monat. Und jetzt kommt die eigent­li­che schlech­te Nach­richt: Nie­mand kann heu­te seri­ös abschät­zen, wie schlimm die Rezes­si­on wirk­lich wird.

Rund 500.000 Euro inves­tiert die Stif­tung Pro Aus­bil­dung, eine Stif­tung des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des „düs­sel­dorf metall“, auch in die­sem Jahr in die Bil­dungs­land­schaft der Stadt — von den Kitas bis zu den Hoch­schu­len. Unter­stützt wird die Stif­tung u.a. von der Lan­des­haupt­stadt und der Düs­sel­dor­fer Agen­tur für Arbeit. Der Schwer­punkt der Arbeit der Stif­tung ist dabei die För­de­rung der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und die der MINT-Fächer in den wei­ter­füh­ren­den Schu­len Düs­sel­dorfs sowie die Lese- und Sprach­ent­wick­lung unse­rer Kin­der. Beim Düs­sel­dor­fer Lese­fest erle­ben rund 10.000 Kin­der, das Lesen Freu­de macht. In den Hoch­schu­len führt die Stif­tung unter ande­rem Pra­xis­un­ter­stüt­zung und Plan­spie­le durch. Mehr zum Pro­gramm der Stif­tung unter stiftung-proausbildung.de.

Die Coro­na-Pan­de­mie bringt zuse­hends die Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft in Bedräng­nis. Für Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men hat die städ­ti­sche Wirt­schafts­för­de­rung online eine Über­sicht zu den wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen rund um Ent­schä­di­gun­gen, Kurz­ar­beit, Kre­di­ten, Stun­dun­gen von Steu­ern, finan­zi­el­le Hil­fen der Stadt, etc. zusam­men­ge­stellt. Die Infos fin­den Sie unter duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung.

Ein Ber­li­ner Gas­tro-Start-up gewinnt den von METRO erst­mals aus­ge­lob­ten Preis für nach­hal­ti­ge Gas­tro­no­mie. Grün­der Mau­ritz Schrö­der konn­te sich mit sei­nem Kon­zept in einem Pitch im Rah­men des Kon­gres­ses zum Deut­schen Nach­hal­tig­keits­tag gegen star­ke Kon­kur­renz durch­set­zen. Die krea­ti­ve Ver­wer­tung über­schüs­si­ger Lebens­mit­tel und der Wil­le des Grün­der­teams, nach­hal­tig etwas in der Gastro­bran­che zu ver­än­dern, über­zeug­ten das anwe­sen­de Publi­kum und die Exper­ten-Jury.

Die Kri­se setzt den Düs­sel­dor­fer Arbeits­markt mas­siv unter Druck”, heißt es in einem Bericht der Agen­tur für Arbeit. Über die aktu­el­len Arbeits­lo­sen- Zah­len berich­te­ten wir vor­hin. Das Gast­ge­wer­be trifft es beson­ders hart. In die­sem Bereich gibt es in Düs­sel­dorf die meis­ten Zugän­ge bei den Arbeits­lo­sen. Hier sind die Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie dem­nach beson­ders deut­lich zu spü­ren. Gene­rell sind aber alle Bran­chen in unse­rer Stadt betrof­fen. — Es wer­den auch deut­lich weni­ger Men­schen neu ein­ge­stellt als sonst. Nor­ma­ler­wei­se ist der Arbeits­markt im April ent­spannt. Die­ses Jahr ist die Zahl der Neu­ein­stel­lun­gen von 6.000 auf 3.000 zurück­ge­gan­gen.

500.000 EUR für Berufliche Orientierung

Rund 500.000 Euro inves­tiert die Stif­tung Pro Aus­bil­dung, eine Stif­tung des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des „düs­sel­dorf metall“, auch in die­sem Jahr in die Bil­dungs­land­schaft der Stadt — von den Kitas bis zu den Hoch­schu­len. Dies ent­schied die Mit­glie­der­ver­samm­lung von „düs­sel­dorf metall“ am Mon­tag (04.05.2020). Der Schwer­punkt der Arbeit der Stif­tung ist dabei die För­de­rung der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und die der MINT-Fächer in den wei­ter­füh­ren­den Schu­len Düs­sel­dorfs sowie die Lese- und Sprach­ent­wick­lung unse­rer Kin­der. Beim Düs­sel­dor­fer Lese­fest erle­ben rund 10.000 Kin­der, das Lesen Freu­de macht. In den Hoch­schu­len führt die Stif­tung unter ande­rem Pra­xis­un­ter­stüt­zung und Plan­spie­le durch. Unter­stützt wird die Stif­tungs­ar­beit von der Lan­des­haupt­stadt, der Düs­sel­dor­fer Agen­tur für Arbeit und unter ande­rem dem NRW-Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um. Mehr zum Pro­gramm der Stif­tung unter stiftung-proausbildung.de.

Erste virtuelle Mitgliederversammlung

Voll­ge­pack­te drei Stun­den! Erst­ma­lig führ­te unse­re Ver­bän­de­ge­mein­schaft eine vir­tu­el­le Jah­res-Mit­glie­der­ver­samm­lung statt: für “düs­sel­dorf metall”, unse­ren Arbeit­ge­ber­ver­band der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie mit 130 Mit­glieds­un­ter­neh­men.

Zunächst stand eine Vor­stands- und Bei­rats­sit­zung auf dem Pro­gramm, dann folg­te die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Geschäfts­be­richt, Stif­tungs­be­richt, Etat­ver­ab­schie­dung, Abstim­mun­gen. Gelei­tet wur­de die Sit­zung von Diet­mar Meder, dem Ver­bands­vor­sit­zen­den (Foto) und Haupt­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Grü­te­ring (Foto unten).

Live dabei — Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Jutta Zülow

Kurz­wei­lig, wort­reich, kon­tro­vers: so war das For­mat “Live dabei — Der Coro­na-Talk mit OB Tho­mas Gei­sel und Gäs­ten” geht am Diens­tag, 28. April. Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel, IHK-Geschäfts­füh­rer Gre­gor Berg­hau­sen und Jut­ta Zülow, Vor­sit­zen­de der Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf und Umge­bung e.V., infor­mier­ten die Düs­sel­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über das The­ma “Wirt­schaft und Coro­na”. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger konn­ten den Live­stream auf der Face­book-Sei­te der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf mit­ver­fol­gen und Fra­gen stel­len. Nach Abschluss des Live­streams wur­de das Video auch auf dem städ­ti­schen You­tube-Kanal unter www.youtube.com/stadtduesseldorf hoch­ge­la­den. Das For­mat fin­det zwei­mal wöchent­lich, immer diens­tags und frei­tags, statt. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen im Vor­feld Fra­gen über die Sozia­len Medi­en ein­rei­chen oder wäh­rend des Live­streams stel­len. Die Fra­gen wer­den dem The­ma und Gast ent­spre­chend zuge­ord­net und teil­wei­se zurück­ge­stellt, bis die jewei­li­gen Exper­ten am “Coro­na-Talk” mit dem Ober­bür­ger­meis­ter teil­neh­men.

Das ändert sich zum 1. Mai 2020

Eine Woche steht bevor, in der die Sta­tis­ti­ker ein Stück Klar­heit dar­über schaf­fen wer­den, wie es tat­säch­lich um die Wirt­schaft steht. Nach Wochen der Shut­downs ist ein schau­ri­ges Pan­ora­ma zu erwar­ten.

Der 1. Mai wird in die­sem Jahr coro­nabe­dingt als Tag des gesel­li­gen Bei­sam­men­seins und gemein­sa­mer Unter­neh­mun­gen aus­fal­len. Die übli­chen Ritua­le fal­len aus. Die roten Fah­nen blei­ben ein­ge­rollt, die Tril­ler­pfei­fen im Schrank. Statt­des­sen ver­an­stal­tet der Deut­sche Gewerk­schafts­bund am Frei­tag einen infek­ti­ons­frei­en Live-Stream.

Ansamm­lun­gen im öffent­li­chen Raum mit mehr als zwei Per­so­nen, die nicht einem Haus­halt ange­hö­ren, sind auch am Mai­fei­er­tag grund­sätz­lich unter­sagt. Dar­un­ter fal­len auch Rad­tou­ren oder Mai­gän­ge, die ansons­ten am 1. Mai im Freun­des­kreis ger­ne unter­nom­men wer­den.

Das ändert sich am 1. Mai:

++ Die Deut­sche Post nimmt ihre Preis­er­hö­hun­gen für Pake­te und Päck­chen zurück. Hin­ter­grund ist eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der Bun­des­netz­agen­tur. Die Behör­de hat­te die neu­en Prei­se als zu hoch bean­stan­det und ein Ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Um dem aus dem Weg zu gehen, hat die Deut­sche Post ihre Preis­än­de­rung kor­ri­giert.

++ Für Beschäf­tig­te bestimm­ter Bran­chen bringt der neue Monat auch einen höhe­ren Min­dest­lohn. So erhal­ten unge­lern­te Arbeit­neh­mer im Maler- und Lackie­rer­hand­werk ab dem 1. Mai nicht mehr 10,85 Euro in der Stun­de, son­dern 11,10 Euro. Bei Gesel­len steigt der Min­dest­lohn in der Bran­che auf 13,50 Euro. Beschäf­tig­te im Stein­metz- und Stein­bild­hau­er­hand­werk ver­die­nen ab dem 1. Mai nicht mehr 11,85 Euro pro Stun­de, son­dern 12,20 Euro.

++ Die Ber­li­ner freu­en sich ein­ma­lig über einen zusätz­li­chen Fei­er­tag: den 8. Mai 2020. Das Datum mar­kiert das Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges und wird oft als “Tag der Befrei­ung” bezeich­net. 2020 Jahr jährt es sich zum 75. Mal.

++ Auch die neue Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung ist bereits in Kraft. Unter ande­rem wer­den Ret­tungs­gas­sen-Ver­stö­ße här­ter bestraft. Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern soll die Reform mehr Sicher­heit ermög­li­chen. Sie sieht bei­spiels­wei­se höhe­re Stra­fen für Par­ken auf Geh- und Rad­we­gen erhöht vor. Künf­tig wird es auch einen grü­nen Abbie­ge­pfeil für Fahr­rad­fah­rer geben. Tem­po­sün­der müs­sen eben­falls mit här­te­ren Stra­fen rech­nen: Ein ein­mo­na­ti­ges Fahr­ver­bot gibt es künf­tig schon für Raser, die inner­orts 21 km/h zu schnell sind, außer­orts ab 26 km/h.

Vodafone startet eID-Service für digitales Identifizieren

Das digi­ta­le Zeit­al­ter fin­det mehr und mehr Ein­zug in unse­ren Arbeits- wie auch Fami­li­en­all­tag und bie­tet Fir­men neue Mög­lich­kei­ten, sich zu ver­net­zen und Arbeits­ab­läu­fe zu ver­ein­fa­chen sowie gleich­zei­tig eine digi­ta­le Nähe zu Kun­den auf­zu­bau­en. Denn Kun­den nut­zen ihre Smart­pho­nes immer mehr für digi­ta­le Anwen­dun­gen wie kon­takt­lo­ses mobi­les Bezah­len im All­tag. Für die­se und ande­re Anwen­dun­gen ist jedoch eine Iden­ti­fi­ka­ti­on erfor­der­lich. Ein­fach soll die­se sein und zugleich sicher, um vor Daten­miss­brauch zu schüt­zen. Daher erwei­tert Voda­fone sein Iden­ti­fi­zie­rungs­an­ge­bot um den eID-Ser­vice, über den man sich inner­halb von Sekun­den digi­tal aus­wei­sen kann. Ab sofort kön­nen Kun­den dar­über Pre­paid-Frei­kar­ten akti­vie­ren. Wei­te­re Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten fol­gen zeit­nah. 

Voda­fone unter­stützt als ers­tes Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men in Deutsch­land die digi­ta­le Iden­ti­fi­zie­rungs­form mit sei­nem eID-Ser­vice. Voda­fone-Kun­den, die eine neu erwor­be­ne Pre­paid-Frei­kar­te oder einen Cal­lYa Digi­tal-Tarif akti­vie­ren möch­ten, kön­nen sich dafür ab sofort zusätz­lich zum Video-Ident-Ver­fah­ren auch mit dem eID-Ser­vice digi­tal bei Voda­fone iden­ti­fi­zie­ren. Und dies bin­nen Sekun­den. Voda­fone setzt bei dem eID-Ser­vice auf bewähr­te Part­ner wie die Deut­sche Post und WebID. WebID bin­det ab sofort den eID-Ser­vice von AUTHADA über ihre Inte­gra­ti­ons­platt­form GTTP (Glo­bal Trust Tech­no­lo­gy Plat­form) an. Voda­fone-Kun­den, die sich mit der digi­ta­len Lösung iden­ti­fi­zie­ren, wer­den auto­ma­tisch in die Iden­ti­fi­zie­rungs-App gelei­tet und dort Schritt für Schritt durch den Pro­zess beim Aus­wei­sen geführt. Das Smart­pho­ne wird zum Lese­ge­rät des elek­tro­ni­schen Per­so­nal­aus­wei­ses. Nut­zer, die die­se digi­ta­le Lösung via App ver­wen­den, benö­ti­gen ledig­lich fol­gen­de Din­ge: einen neu­en Per­so­nal­aus­weis mit akti­vier­tem Chip, ein Andro­id-/iOS-Smart­pho­ne mit NFC-Funk­ti­on und die Ident-App.

24/7: in weni­gen Sekun­den zur Iden­ti­fi­zie­rung

Kun­den wer­den in weni­gen Schrit­ten durch den voll­di­gi­ta­len Iden­ti­fi­zie­rungs­pro­zess gelei­tet. Am Ende des Pro­zes­ses ist der Nut­zer inner­halb von Sekun­den via App, elek­tro­ni­schem Per­so­nal­aus­weis und der dazu­ge­hö­ri­gen PIN iden­ti­fi­ziert.

Und so geht es:

  1. Iden­ti­fi­zie­rungs-Art „eID“ aus­wäh­len 
  2. Iden­ti­fi­zie­rung star­ten
    mit dem neu­en Per­so­nal­aus­weis mit akti­vier­tem Chip
  3. PIN bereit behal­ten, Smart­pho­ne an Aus­weis hal­ten 
  4. Ident-App
    Aus­le­sen der Ident-Daten durch App
  5. Bestä­ti­gung
    durch PIN-Ein­ga­be
  6. Ergeb­nis
    in Echt­zeit sofor­ti­ge Akti­vie­rung der Pre­paid-Frei­kar­te.

BSI zer­ti­fi­ziert Sicher­heit

Der eID-Ser­vice baut auf der eID-Funk­tio­na­li­tät des elek­tro­ni­schen Per­so­nal­aus­wei­ses auf. Mit­tels eines NFC-fähi­gen Smart­pho­nes wer­den Per­so­nen in Sekun­den aus der Fer­ne oder vor Ort iden­ti­fi­ziert. Dies erfolgt rechts­si­cher auf Grund­la­ge deut­scher und EU-Gesetz­ge­bung  sowie anwen­dungs­si­cher auf­grund der Zer­ti­fi­zie­rung die­ser Lösun­gen durch das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI).

ElectronicPartner fährt erfolgreich schrittweise wieder hoch

Seit dem 20. April sind so gut wie alle EP:Fachgeschäfte in Deutsch­land wie­der geöff­net. Nun fol­gen zahl­rei­che MEDIMAX Märk­te mit kurz­fris­tig ver­klei­ner­ter Flä­che, auch eine Neu­eröff­nung in Wer­der fin­det statt. Das Tech­no­lo­gie-Netz­werk com­Team hat sich mit sei­nen Part­nern als tra­gen­de Kraft bei der Auf­recht­erhal­tung von Betrie­ben und sys­tem­re­le­van­ten Ein­rich­tun­gen bewie­sen und setzt die­se Arbeit aktiv fort. Elec­tro­nicPart­ner blickt zurück auf her­aus­for­dern­de, aber gut gemeis­ter­te Wochen und sieht sich gewapp­net für wei­te­re Ent­wick­lun­gen.

Wir freu­en uns über die ers­ten Locke­run­gen, die die­ser Tage Deutsch­land und dem loka­len Ein­zel­han­del ein Stück Nor­ma­li­tät zurück­ge­ben. Bei jedem neu­en Beschluss der Regie­rung ste­hen wir schon in den Start­lö­chern und haben für unse­re Mit­glie­der Vor­be­rei­tun­gen für einen guten Ein­stieg in die nächs­te Pha­se getrof­fen“, erklärt Elec­tro­nicPart­ner Vor­stand Fried­rich Sobol. Auch wäh­rend der aktu­el­len Wie­der­eröff­nungs­wel­le kön­nen die EP:Fachhändler auf Mar­ke­ting­vor­la­gen, indi­vi­du­el­le Pos­tings und Unter­stüt­zung bei der sicher­heits­kon­for­men Aus­stat­tung des POS zurück­grei­fen. Die MEDIMAX Häu­ser erhal­ten tages­ak­tu­ell Infor­ma­tio­nen über ihre Öff­nungs­mög­lich­kei­ten und ent­spre­chen­des Mate­ri­al, um die­se Rich­tung Kun­den zu kom­mu­ni­zie­ren. Der­weil sind sowohl MEDIMAX Mit­ar­bei­ter als auch Fach­händ­ler selbst krea­tiv im Ein­satz: von Face­book-Vide­os über selbst­ge­zim­mer­te, mobi­le Pla­kat­wän­de bis zu inno­va­ti­ver Boden-Bekle­bung.

In den ver­gan­ge­nen Wochen haben sich die Mit­glie­der der Ver­bund­grup­pe inten­siv auf ihre Stär­ken als loka­le, ser­vice­ori­en­tier­te Ansprech­part­ner kon­zen­triert und so das Ver­trau­en ihrer Kun­den gefes­tigt. Hin­zu kommt, dass vie­le Kon­su­men­ten die Online­shops des loka­len Han­dels als attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve zu gro­ßen Pure Play­ern ent­deckt haben. Außer­dem ist eine gestie­ge­ne Soli­da­ri­tät inner­halb der Bevöl­ke­rung für die Ein­kaufs­land­schaft vor der eige­nen Haus­tür ent­stan­den. In den ers­ten Tagen der Wie­der­eröff­nung mel­de­ten zahl­rei­che Ver­bund­grup­pen­händ­ler Schlan­gen vor den Geschäf­ten und erfolg­reich umge­setz­te Sicher­heits­maß­nah­men. Das Ver­ständ­nis der Kun­den sei groß und auch wenn der Zufluss nach dem ers­ten „Ansturm“ ver­mut­lich abflaue, ist es ein wich­ti­ges Signal, dass vie­le Men­schen mit dem Kauf bestimm­ter Pro­duk­te bis zur Wie­der­eröff­nung ihres Händ­lers gewar­tet haben.

Fried­rich Sobol zieht eine ers­te posi­ti­ve Zwi­schen­bi­lanz: „Die aktu­el­le Situa­ti­on macht auf bru­ta­le Wei­se deut­lich, welch wich­ti­ge Bedeu­tung der moder­ne, sta­tio­nä­re Fach­han­del für den Kon­su­men­ten hat. Wer den Men­schen vor Ort zeigt, dass er auch in Kri­sen­zei­ten ein ver­läss­li­cher, ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter Part­ner ist, der hat die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen sein Geschäft erfolg­reich in die Zukunft zu füh­ren.“ Elec­tro­nicPart­ner ist über­zeugt, das Jahr 2020 sicher zu meis­tern – durch das Enga­ge­ment sei­ner Mit­glie­der und den tat­kräf­ti­gen, soli­da­ri­schen Ein­satz der eige­nen Mit­ar­bei­ter.