Podcastfolge 104: Kommt jetzt die Stechuhr wieder?

Seit Mitte September besteht in Deutschland eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. Was kommt jetzt auf die Unternehmen zu? Wird es nun sehr komplex für Angestellten? Was ist bei mobiler Arbeit, Homeoffice und flexiblen Beschäftigungsmodellen? Kommt etwa die Stechuhr wieder? Christoph Sochart spricht in unserer neuen Podcastfolge „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit unserem Arbeitsrechtler, Herrn Rechtsanwalt Alexander Jarre.

Außerdem sprechen wir über das Düsseldorfer Berufswahlssiegel, dem größten deutschen Schulprojekt. Projektreferentin Ezgi Yildiz steht Lisa Marie Fitzner Rede und Antwort.

Falls Sie unsere Kurznachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft vermissen sollten, dann finden Sie diese diesmal „nur“ online unter www.unternehmerschaft.de. Wenn Ihnen dieser Podcast gefällt, dann empfehlen Sie ihn bitte weiter und schicken Sie den Link https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/ an ihre beruflichen und privaten Netzwerke.

Uns hören Sie immer mittwochs ab 05.55 Uhr. Ebenfalls mittwochs gibts die „Düsseldorfer Wirtschaft“ auch im Radio, nämlich ab 19.04 Uhr auf Antenne Düsseldorf. Allerdings mit anderen Themen und anderen Sprechern. Insofern lohnt es sich, sich beide Formate anzuhören.

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Thomas Buschmann gestern in Düsseldorf: Wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren

Der Bankenverband NRW lud gestern (28.09.) zum Parlamentarischen Abend in den Landtag ein. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Finanzwirtschaft waren dabei – unter anderem auch dabei: NRW- Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Es sprachen Thomas Buschmann, der Vorsitzender des Bankenverbands NRW, sowie Jochen Metzger, Präsident der Hauptverwaltung NRW der Deutschen Bundesbank. Thomas Buschmann sagte unter anderem: „Wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren. Deswegen finden wir es toll, dass die neue Landesregierung einen „Zukunftsvertrag“ verabredet hat, der – davon bin ich überzeugt – dieses Land nach vorne bringen wird. Denn im Fokus steht die Transformationsfinanzierung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das ist genau unser Thema, bei der Mitgliederversammlung eben haben wir uns darüber unterhalten, vor allem, wie wir es umsetzen können.“

Foto oben von links: Thomas Buschmann, Jochen Metzger, Landtags-Vize-Präsident Rainer Schmeltzer, BdB-Geschäftsführer Dr. Hilmar Zettler

Nachfolgend der Redetext von Thomas Buschmann:

Herzlich willkommen zum Parlamentarischen Abend des Bankverbands Nordrhein- Westfalen. Dieses Jahr an ungewohnter Stelle, aber wir fanden, dass der Beginn einer neuen Legislaturperiode ein guter Anlass ist, dass Politik und Finanzwirtschaft sich mal richtig kennenlernen. Denn wir müssen miteinander reden – über Geld natürlich. Das ist am Ende des Tages der Nukleus, um den es bei der Bewältigung der Krisen, aber auch der Gestaltung der Zukunft geht.

Meine Damen und Herren, wir befinden uns in einer so genannten Stapelkrise. Unglaublich viele Krisen stecken ineinander, übereinander, nebeneinander in einem inzwischen großen Haufen – und wenn Sie an einer Stelle ziehen, kann der ganze Stapel umfallen. Das ist sowohl für die Politik als auch die Kreditwirtschaft eine riesige, weil komplexe Herausforderung. Die können wir nur gemeinsam bewältigen.

Und – was noch viel wichtiger ist – wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren. Deswegen finden wir es toll, dass die neue Landesregierung einen „Zukunftsvertrag“ verabredet hat, der – davon bin ich überzeugt – dieses Land nach vorne bringen wird. Denn im Fokus steht die Transformationsfinanzierung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das ist genau unser Thema, bei der Mitgliederversammlung eben haben wir uns darüber unterhalten, vor allem, wie wir es umsetzen können.

Die positive Botschaft, die ich aus dem Kreis der privaten Banken in NRW für Sie, Regierung und Parlament – mitbringe, ist die Zusage, dass wir unseren Beitrag dazu leisten und Sie nach besten Kräften unterstützen werden. Wir haben von der EU mit der Taxonomie ein Mandat erhalten, diese Transformation zu forcieren, vor allem bei der Finanzierung. 70 Mrd. Euro stehen an Investitionen allein in NRW jährlich für die nächsten 10 Jahre auf der Agenda, hat das IW Köln ausgerechnet.

Aber in der Digitalisierung und Nachhaltigkeit – vor allem, wenn wir sie gemeinsam denken – stecken die Chancen, dieser Stapelkrise Herr zu werden. Vor allem, wenn wir auch die Transformation gemeinsam im Schulterschluss angehen. Aber das müssen wir jetzt auch. Kein „wir werden“, „wir müssten“, „wir sollten“ bringt uns voran, sondern schnelles, beschleunigtes Handeln. Da denke ich an Planungs- und Genehmigungsverfahren, da denke ich an Rahmenbedingungen und Regulierung, an die Beständigkeit und Verlässlichkeit politischer Entscheidungen, an Simplifizierung von bürokratischem Aufwand, an „wir machen“ und „wir tun“. Ja, das gilt auch für uns Banken, wir haben da auch noch einiges zu tun, damit wir unseren Kunden optimal zur Seite stehen können.

Aber wir sind dran. Wir entwickeln unsere Rating- und Prüfprozesse weiter, wir implementieren ein neues Denken für innovative Finanz- und Förderprodukte. Mit der Fin.Connect.NRW haben wir eine Plattform, auf der Informationen besser verteilt und Finanzierungen besser gematcht werden können. Vielen Dank, Frau Neubaur, dass Sie sich unserer Initiative weiter annehmen und sie forcieren wollen. Die Fin.Connect.NRW kann auch der Treiber sein, die Awareness bei den Unternehmern zu erhöhen und sie zu Investitionen zu motivieren. Vielleicht – weil es auch ein komplexes Thema ist – sollten wir mal über ein Kompetenzzentrum Sustainable Finance nachdenken. Und wir sollten uns mal über Risiken bei der Nachhaltigkeitsfinanzierung austauschen, über Möglichkeiten der Risikoabsicherung, die vielleicht mehr Investoren und auch StartUps nach NRW zieht.

Meine Damen und Herren, es gibt genügend Gesprächsstoff, den wir gleich noch vertiefen werden. Eine Bitte hätte ich noch: Wir müssen mehr Selbstbewusstsein in diesem Land schaffen. NRW ist ein Wirtschaftsstandort, der Strukturwandel kann, der global wie kein anderer vernetzt ist, der richtig stark aufgestellt ist. NRW kann die Transformation schaffen, besser und schneller. Davon bin ich überzeugt.

Vielen Dank.

Thomas Buschmann im Gespräch mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur

Die „Düsseldorfer“ sind stolz: 817 ElectronicPartner Mitglieder in Österreich und Südtirol

Der ElectronicPartner Stand war durchweg sehr gut besucht.

Nur zwei Wochen nach der Internationalen Funkausstellung in Berlin haben im österreichischen Linz die Elektrofachhandelstage stattgefunden – das Branchenevent der Alpenrepublik! Die Messe fiel zwar wie gewohnt deutlich kleiner aus als ihr deutsches Schwester-Event, war aber mit mindestens genauso viel Energie, Begeisterung und Innovationskraft geladen. Natürlich hat auch ElectronicPartner Austria mit eigenem Stand teilgenommen und Mitgliedern sowie Partnern einen herzlichen Empfang bereitet.

„Es liegen bewegte, herausfordernde aber vor allem sehr erfolgreich gemeisterte Zeiten hinter uns. Ich finde, wir haben die motiviertesten Mitarbeiter der Branche und deshalb bedanke ich mich bei Euch allen für Euer Engagement! Lasst uns nun zwei großartige Tage mit unseren Freunden verbringen“, mit dieser kurzen, aber punktgenauen Ansprache vor Messebeginn eröffnete Michael Hofer die EFHT für sein Team aus Wiener Neudorf. Der Geschäftsführer von ElectronicPartner Austria hatte allen Grund, sich gemeinsam mit seiner Mannschaft auf das Revival der Elektrofachhandelstage zu freuen: Die Möglichkeit, Fachhändlern, Industriepartnern und weiteren Branchenteilnehmern endlich wieder live zu begegnen, krönte sozusagen das 30. Jubiläumsjahr von ElectronicPartner Österreich. Gemeinsam blickten sie zurück auf eine erfolgreiche Geschichte und schauten vor allem nach vorne, auf Projekte und Ideen für die Zukunft.

Aktuell bilden 817 ElectronicPartner Mitglieder in Österreich und Südtirol eine starke Gemeinschaft, deren Marktanteil 16,4 Prozent beträgt. Innerhalb weniger Kilometer kann jeder Kunde in Österreich und Südtirol ein Mitgliedsunternehmen der Verbundgruppe erreichen.

Auf dem Messestand der EFHT 2022 erwarteten die Besucher neben Angeboten und einem herzlichen Wiedersehen vor allem zahlreiche aktuelle und künftige Themenschwerpunkte der Verbundgruppe: die Schulungsplattform EP:Campus, der maßgeschneiderte SecurityCheck für Warenwirtschaft und Geschäftsprozesse, die EP:Power Hour mit komprimierten, zielgenauen Verkaufstipps und natürlich die Nachhaltigkeitsinitiative Go Green.

Am Freitagabend lud ElectronicPartner in die „voestalpine Stahlwelt“ ein. Eröffnet wurde die Abendveranstaltung von den beiden Geschäftsführern Michael Hofer und Jörn Gellermann, die anlässlich des Firmenjubiläums mit Dank und Stolz auf die vielen großen und kleinen Erfolge der Verbundgruppe in Österreich sowie im Gründungsland Deutschland schauten. Beide waren sich einig: Möglich ist all das nur durch einen bewussten Fokus auf die Menschen – egal ob hinter der Kasse, vor der Kasse, in der Werkstatt, am Schreibtisch in der Zentrale oder draußen beim Kunden. „Wir haben hier so viele gemeinsame Erfolgsgeschichten geschrieben, und das erfüllt uns mit Stolz und Demut!“, fasste Michael Hofer zusammen.

Ist dies die Lösung für unser Energieproblem im Süden unserer Stadt?

Viele Menschen im Düsseldorfer Süden können in Zukunft mit Energie von Henkel heizen. Das Unternehmen wird langfristig „industrielle Abwärme“ in das Fernwärmenetz der Stadtwerke einspeisen. Das ist Energie, die Henkel selbst nicht mehr weiterverwenden kann. Julien Mounier (li.), Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, und Dr. Daniel Kleine, Henkel President Germany und Standortleiter Düsseldorf. Foto: Henkel

Henkel und die Stadtwerke Düsseldorf haben heute eine langjährige Partnerschaft besiegelt: Als erstes Unternehmen der Landeshauptstadt wird Henkel industrielle Abwärme aus seinem eigenen Kraftwerk in das Fernwärme-Netz der Stadtwerke Düsseldorf einspeisen und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Klimaschutz und den Düsseldorfer Klimazielen 2035 leisten.

Der Konsumgüter- und Industriekonzern wird Kamin-Abwärme des Kraftwerks in das städtische Fernwärmenetz einspeisen und dadurch Düsseldorfer Haushalte mit Energie versorgen. Die industrielle Abwärme kann Henkel für die eigene Energieversorgung nicht effizient nutzen, da der Standort kein Warmwassernetz betreibt.

Im Rahmen des Projektes sollen künftig bis zu 40 Prozent der Fernwärme für die Stadtteile Garath und Benrath über die Abwärme und Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung von Henkel gedeckt werden. Dadurch können die Stadtwerke ihren Erdgasverbrauch erheblich reduzieren. Die CO2-Emissionen der Stadt Düsseldorf sinken um etwa 6.500 Tonnen jährlich.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Landes NRW, vertreten durch die Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie. Der Leitungsbau beginnt voraussichtlich im November 2022, die Einspeisung der Abwärme soll bis Ende 2024 erfolgen. Die Partnerschaft zwischen Henkel und den Stadtwerken ist langfristig angelegt. Denkbar sind weitere Ausbaustufen.

„Wir freuen uns, mit Henkel ein Düsseldorfer Traditionsunternehmen als Partner gewonnen zu haben. Diese Kooperation ist eine wichtige Investition in den Klimaschutz und stärkt auch den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. Sie zeigt: Ökologie und Ökonomie stehen nicht im Gegensatz zueinander. Klug vereint sind sie die Grundlage für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt“, so Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

„Mit dem Projekt leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Energieversorgung unserer Heimatstadt, sondern auch zu mehr Klimaschutz, denn die energetische Nutzung von industrieller Abwärme ist hocheffizient und nachhaltig. Als Unternehmen haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu produzieren. Doch die Klimakrise lässt sich nur gemeinsam lösen, und deshalb sind Partnerschaften wie diese so wichtig“, sagt Dr. Daniel Kleine, Henkel President Germany und Standortleiter Düsseldorf.

Zum Düsseldorfer Fernwärme-System

Energiewende ist immer auch Wärmewende, vor allem in städtischen Ballungsräumen, wo dem Wärmesektor eine wichtige Rolle bei der Reduzierung klimaschädlicher Emissionen beigemessen wird. Ein Teil der Düsseldorfer Fernwärme wird mit der Müllverbrennung in Flingern erzeugt, wobei rund die Hälfte der Abfälle biogenen Ursprungs sind. In Garath werden etwa 50 Prozent der Fernwärme mit dem nachwachsendem und klimaschonenden Brennstoff Altholz produziert.

Der weitaus größte Teil der Düsseldorfer Fernwärme wird in Kraft-Wärme-Kopplung im Erdgaskraftwerk Block „Fortuna“ erzeugt. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Fernwärme erhöht sich die Brennstoffausnutzung auf bis zu 85 Prozent. Deswegen gehört Block „Fortuna“ zu den effizientesten Erdgaskraftwerken der Welt. Die Fernwärme, die in Kraftwerken mit diesen Wirkungsgraden erzeugt wird, ist zum Beispiel bei Neubauten den regenerativen Energien gleichgestellt.

Bürgerinformation

Die Stadtwerke Düsseldorf laden am 19. Oktober, 19 Uhr, zu einer Bürgerinformation in das Rathaus Benrath, Benrodestraße 46, ein, bei der u.a. der Verlauf der Trasse und der Arbeiten erläutert wird.

Unser OB: Schon bei der Versorgung von Geflüchteten in unserer Stadt haben wir viel Unterstützung seitens der Bürgerinnen und Bürger aber auch der Düsseldorfer Unternehmen erfahren

v.l.n.r.: Andreas Schmitz, Präsident der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf; Theresa Winkels, Leiterin Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf; Iryna Shum, Generalkonsulin Ukraine in Düsseldorf; Birgitta Kubsch-von-Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf; Ingo Zielonkowsky, Vorsitzender der Geschäftsführung Jobcenter Düsseldorf, Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf. Foto: Wilfried Meyer

Am heutigen Montag (26.09.) fand in unserer Stadt die „Jobmesse 2022“ statt. Sie richtete sich an Menschen aus der Ukraine, die in Düsseldorf arbeiten möchten. Gemeinschaftlich hatten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer und die Landeshauptstadt Düsseldorf ein attraktives Rund-um-Paket an Stellenangeboten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine geschnürt. Der Schirmherr der Jobmesse „Arbeiten in Düsseldorf“ war Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt.

Die Vorbereitungen für die Jobmesse liefen bereits seit einigen Wochen. Zunächst hatte das Jobcenter geflüchtete Menschen aus dem Herkunftsland Ukraine dazu eingeladen, in Workshops und in persönlichen Gesprächen Bewerbungsunterlagen zu erstellen und sich über den Arbeitsmarkt in Düsseldorf zu informieren. Auch die Unternehmen wurden vom gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters gebeten, sich und die zu besetzenden Stellen in einer Broschüre anschaulich zu präsentieren. Somit konnten sich die Besucherinnen und Besucher zielgerichtet und optimal auf den heutigen Tag vorbereiten.

Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie Expertinnen und Experten zu arbeitsrechtlichen Fragen wie Aufenthaltstaus und Arbeitsmarktzulassung standen sowohl den Unternehmen als auch den Bewerberinnen und Bewerbern mit Rat und Tat zur Seite.

Erwartet wurden 20 Düsseldorfer Unternehmen und rund 300 Bewerberinnen und Bewerber. Die Auswahl an freien Stellen war groß und breit gefächert. So suchten die Unternehmen beispielsweise Handwerkerinnen und Handwerker für die Berufe Möbelpolsterer oder Zahntechniker. Bank oder Immobilienkaufleute wurden ebenso gesucht wie Lehrkräfte, Tierärztinnen und -ärzte oder Social-Media-Manager/innen. Auch wer im Lebensmittelverkauf, in der Gastronomie oder in Gesundheitsberufen arbeiten möchte, wurde auf der Messe fündig.

Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf:
„Schon bei der Versorgung von Geflüchteten in unserer Stadt haben wir viel Unterstützung seitens der Bürgerinnen und Bürger aber auch der Düsseldorfer Unternehmen erfahren. Darum freut es uns sehr, dass nun die Unternehmen und die Ukrainerinnen und Ukrainer in der Landeshauptstadt auf der Jobmesse die Möglichkeit haben, sich kennenzulernen und zielgerichtet in Kontakt zu treten.“

Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf:
„Nachdem Handwerkerinnen und Handwerker sich auch in Düsseldorf in den letzten Monaten vielfach durch Hilfslieferungen und Werkzeugspenden ins Kriegsgebiet, aber auch bei der Instandsetzung und Bereitstellung von Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine engagiert haben, geht es heute darum, die hier angelangten Ukrainerinnen und Ukrainern mit Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie mit Praktika zur Einstiegsqualifizierung zu versorgen, damit sie ihr Leben auf eigenen Beinen fortsetzen können.“

„Wir sind froh, dass durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz eine Möglichkeit geschaffen worden ist, deutlich schneller Berufsanerkennung und
Arbeitsaufnahme in den Unternehmen zu ermöglichen“, ergänzt
Andreas Schmitz, Präsident der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf. „Denn die Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, damit Jobmessen wie diese für alle Beteiligten nachhaltig zum Erfolg führen“, so Schmitz weiter.

„Trotz des Wunsches nach Rückkehr in die Heimat sind viele UkrainerInnen bereit, von der Möglichkeit der temporären Beschäftigung Gebrauch zu machen. Sie entlasten somit das deutsche Sozialsystem und können dem eigenen Land und den Verwandten und Freunden auch aus dem Ausland helfen. In diesem Sinne ist die Initiative der Jobmesse „Arbeiten in Düsseldorf“ sehr wichtig“, findet Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, und führt fort: „Die Chancengleichheit und die fairen Bedingungen für ukrainische ArbeitnehmerInnen sind dabei wichtige Voraussetzungen. Wir im Generalkonsulat werden gemeinsam mit allen Partnerorganisationen auch dafür Sorge tragen, dass die ArbeinehmerInnenrechte zuverlässig geschützt werden.“

Ingo Zielonkowsky, Vorsitzender der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf: „Qualifikation und Motivation sind das A und O bei der Stellensuche, und die Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich heute hier präsentieren, sind durchweg gut ausgebildet und hochmotiviert, endlich wieder zu arbeiten und Perspektiven aufzubauen. Sprachbarrieren können leicht abgebaut werden, weil viele Englisch sprechen und einige auch zumindest Grundkenntnisse der deutschen Sprache haben.“

Birgitta Kubsch-von Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf: „Bei der heutigen Jobmesse stehen die 300 Ukrainerinnen und Ukrainer im Mittelpunkt, die sich in Düsseldorf eine berufliche Existenz aufbauen möchten. Für viele von ihnen ist noch ungewiss, wie lange sie in Düsseldorf bleiben werden. Wieder arbeiten zu können, bedeutet aber schließlich auch, wieder ein Stück Normalität zurück zu erlangen. Für die Unternehmen ist der heutige Tag eine große Chance, neue Fachkräfte zu gewinnen und ihre Stellen zu besetzten. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern am Arbeitsmarkt den Unternehmen und den Besuchern dieses Angebot unterbreiten konnten.“

Auch der Düsseldorfer Sprinter kann jetzt im Mercedes-Benz Online Store schnell und pragmatisch bestellt werden

Klasse: Die Van-Familie von Mercedes-Benz kann ab sofort im Online-Shop bestellt werden: auch der Sprinter aus Düsseldorf.

Das Wunschfahrzeug einfach und bequem im Internet bestellen, egal von welchem Ort – diesen Service bietet ab sofort auch Mercedes‑Benz Vans. Interessenten können unter Mercedes-Benz Online Storebundesweit nicht nur Pkw sondern auch Vans und Transporter von Mercedes‑Benz aus einer Vielzahl vorkonfigurierter Neufahrzeuge auswählen. Ab sofort stehen Fahrzeuge aus verschiedenen Baureihen und Antrieben zur Verfügung – darunter auch die batterieelektrischen – wie der eSprinter aus Düsseldorf. Erstmals wird mit dem Marco Polo ein Reisemobil von Mercedes-Benz online verfügbar sein.

„In einer digitalisierten Welt möchten unsere Kunden bei der Bestellung ihrer Transporter und Vans flexibler agieren und jederzeit mit uns in Kontakt treten. Mit der Ausweitung des Mercedes‑Benz Online Stores auf die Vans kommen wir diesem Wunsch sowohl für unsere privaten, als auch gewerblichen Kunden nach.“, sagt Steffen Lucas, Geschäftsleiter Vertrieb Transporter und Vans Deutschland. “Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Handel profitieren auch unsere Niederlassungen und Vertragspartner von diesem neuen Vertriebskanal.“

In wenigen Klicks zum Wunschfahrzeug

Die auf Privatkunden abzielenden Vans wie V- und T-Klasse, EQV sowie der Marco Polo finden sich entsprechend der Kundenorientierung hinter dem Pkw-Filter, während die gewerblich orientierten Baureihen Citan, Vito und Sprinter – ebenso wie deren batterieelektrische Antriebsvarianten hinter dem Transporter-Filter des Stores zu finden sind. Interessiert sich ein Kunde für ein Fahrzeug, kann er entweder das gewünschte Fahrzeug mit wenigen Klicks sofort bestellen und bei einem Händler seiner Wahl in Empfang nehmen oder direkt eine Probefahrt mit einem vergleichbaren Modell vereinbaren. Damit hat der Kunde weiterhin eine direkte Kontaktperson und der Händler bleibt auch im weiteren Verlauf wichtigster Ansprechpartner für den Kunden, zum Beispiel beim Service oder Zubehör. Die Überführung und Lieferung zum gewünschten Händler ist bei der Bestellung im Mercedes-Benz Online Store kostenlos. Die im Mercedes-Benz Online Store sichtbaren Fahrzeuge sind kurzfristig verfügbar und die Auslieferung der Fahrzeuge kann durchschnittlich innerhalb von vier Wochen nach Vertragsabschluss erfolgen, wobei der genaue Zeitpunkt unter anderem von der Kfz-Zulassung, der Fahrzeuglogistik und Zahlungsabwicklung abhängig ist.

Kunden können in wenigen Schritten im Online Store ihr Fahrzeug direkt bestellen und über die nahtlos integrierte Mercedes‑Benz Bank zwischen verschiedenen Leasing- und Finanzierungsprodukten mit attraktiven Raten wählen. Anzahlung und Raten lassen sich hierfür bequem online berechnen und auf individuelle Bedürfnisse zuschneiden. Der Antrag kann online gestellt und digital unterzeichnet werden. Die für einen Abschluss notwendige Legitimation erfolgt ebenfalls online per Video-Ident-Verfahren. Sowohl für den Kauf- wie auch für die Finanzierung stehen auf Wunsch Mitarbeiter im Service-Center via Telefon, E‑Mail oder Chat für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Mercedes-Benz Online Store auch in weiteren Märkten verfügbar

Mittlerweile gibt es den Mercedes‑Benz Online Store für den Pkw Neuwagenverkauf in Deutschland und mehr als 30 weiteren Märkten. Vans sind online in Deutschland, aber auch in Schweden, Österreich und Frankreich bestellbar. Weitere Märkte sollen folgen. Mit der Integration von Vans in den Mercedes-Benz Online Storewird ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg in die Zukunft des Mercedes‑Benz Vertriebs beschritten. Ziel der Weiterentwicklung des Vertriebs ist es, neuen und bestehenden Kunden den Zugang zu Produkten und Dienstleistungen von Mercedes‑Benz noch komfortabler zu machen.

CDU-Ratsherr Friedrich Conzen verstorben

Düsseldorf trauert um unseren langjährigen Bürgermeister und Galeristen Friedrich C. Conzen, der im Alter von 76 Jahren gestorben ist. Besonders verbunden war er der Kultur in unserer Stadt. Er war u.a. ehemaliger Vorsitzender des Kulturausschusses, stellvertretender Vorsitzender im Haupt- und Finanzausschuss und Mitglied im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Zur Kommunalwahl 2020 trat er nicht mehr an und übergab seinen Wahlkreis Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte und Pempelfort West an Josef Hinkel. Die Galerie Conzen wurde 1854 gegründet und wird mittlerweile von der 5. Generation geführt. Er engagierte sich sozial und war dem Düsseldorfer Brauchtum eng verbunden.

Der ehemalige RP-Lokalchef Hans Onkelbach schreibt über Conzen: „Der Mann war nicht naiv, sondern im Gegenteil die klassische Mischung aus Kaufmann, Politiker und Bürger seiner Stadt, die eigenen Interessen neben denen der Stadt immer im Auge behaltend. In der ersten Reihe hat er, außer in seinem Unternehmen, nie gestanden, sondern war die Kraft im Hintergrund, von der man aber immer Einfluss erwarten konnte. Man könnte ihn als Strippenzieher bezeichnen oder als Graue Eminenz.“

In diesem Sinne: Auf Wiedersehen, Herr Conzen.

Institut der Deutschen Wirtschaft: Immer mehr ausländische Azubis

Die Suche nach geeigneten Auszubildenden gestaltet sich für deutsche Unternehmen so schwierig wie nie: 42 Prozent aller Firmen können zuletzt nicht alle offenen Stellen besetzen, zeigt eine aktuelle Befragung des Deutschen Industrie und Handelskammertags. Gerade einmal 466.000 Jugendliche haben im Jahr 2021 eine Ausbildung begonnen. Zum Vergleich: 2008 waren es noch über 600.000. Besonders stark ist die Zahl der Ausbildungsanfänger mit deutscher Nationalität gesunken, sie schrumpfte zwischen 2008 und 2021 um fast 160.000. Gleichzeitig stieg fast kontinuierlich die Zahl neuer Auszubildender ohne deutsche Staatsangehörigkeit, von gut 30.000 jungen Menschen im Jahr 2008 auf über 51.000 Ausbildungsanfänger im Jahr 2021. Junge Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit spielen für die Besetzung von Ausbildungsstellen und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses somit eine zunehmend wichtige Rolle. Dass mehr ausländische Jugendliche eine Ausbildung beginnen, hängt mit dem steigenden Anteil an Migranten in Deutschland zusammen. Die jungen Menschen mit ausländischen Wurzeln sollten noch stärker in den Blick genommen werden. Sie müssen mit einigen Nachteilen kämpfen. So haben junge Migranten häufiger als Deutsche keinen allgemeinbildenden Schulabschluss, und sie sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Zielgruppe ist zudem sehr heterogen: Einige von ihnen sind selbst geflohen, sprechen schlecht Deutsch und haben nur für einige Jahre hierzulande die Schule besucht, andere leben schon lange in Deutschland und sind fest verwurzelt. Will man junge Menschen mit Migrationshintergrund erreichen, lohnt es sich, sie dort anzusprechen, wo sie sich bevorzugt aufhalten – beispielsweise in Vereinen, Jugendzentren oder migrantischen Selbstorganisationen. Zudem müssen Eltern in den Berufswahlprozess einbezogen werden, da sie häufig starken Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Kinder haben. Da das deutsche Modell der dualen Ausbildung außerhalb des deutschsprachigen Raums weitgehend unbekannt ist, muss hier im Rahmen einer frühzeitigen Berufsorientierung gezielt Aufklärungsarbeit geleistet werden: Das betrifft die Arbeitsmarktchancen, aber auch die notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Darüber hinaus benötigen Unternehmen Unterstützung. Während es für Geflüchtete unter anderem das Förderprogramm Willkommenslotsen gibt, gibt es für Jugendliche mit Migrations-, aber ohne Fluchterfahrung keine eigene Unterstützungsstruktur.
(Mit Material von: IW)

VCI-NRW Umfrage zeigt: es muss dringend gehandelt werden!

Aufgrund der stetig zunehmenden Preissteigerungen im Energiebereich, hat der VCI NRW eine aktuelle Schnellumfrage unter den Chemieunternehmen in Nordrhein-Westfalen, zu den Folgen dieser Preisentwicklungen, durchgeführt. Die Ergebnisse sind mehr als alarmierend.

Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer VCI NRW: „Etwa 34 % unserer Unternehmen haben ihre Produktion gedrosselt und etwa 14 % haben Produktionen verlagert. Im Vergleich zu den Ergebnissen einer Umfrage unseres Bundesverbandes aus dem Juni bedeutet dies bei den Produktionsdrosselungen eine Zunahme um 27 % und bei den Produktionsverlagerungen eine Zunahme um 8 %. Gerade unsere mittelständischen Unternehmen berichten uns von drastischen Preissteigerungen für ihre auslaufenden Energieverträge, die eine Produktion wirtschaftlich nicht mehr tragfähig macht.“

Die Energiekrise nimmt vielen Unternehmen mindestens für den Moment die Kraft zu investieren. Mehr als 50 % der Betriebe müssen Investitionen in Anlagen und mehr als 25 % Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückstellen.

„Es gilt nun mit aller höchster Priorität die Energiepreise in Deutschland wieder auf ein Maß zu senken, das industrielle Produktion möglich macht. Wir stehen mit unseren Unternehmen am Beginn nahezu jeder industriellen Wertschöpfungskette. Die Produktion unserer Branche ist essenziell, denn ohne die Chemie steht bald alles still.“

Der VCI-Bundesverband veröffentlichte in diesen Tagen einen 6-Punkte-Plan, wie man diesen Entwicklungen auf dem Energiemarkt begegnen kann

Hintergrund:

Der VCI NRW vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von etwa 500 in NRW ansässigen deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Die Branche setzte 2021 rund 56,3 Milliarden Euro um und beschäftigte etwa 117.000 Mitarbeiter. Sitz des VCI NRW ist Düsseldorf. Die Verbandspolitik wird von einem ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsführung unter Mitarbeit einiger Fachausschüsse gestaltet.

Für mehr Chancengleichheit: StepStone CEO wird Beiratsmitglied von BeyondGenderAgenda

Sebastian Dettmers, CEO StepStone, 2022

StepStone setzt sich für mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt ein. Die digitale Recruiting-Plattform entwickelt weltweit technische Lösungen, die Jobsuche und Recruiting fairer für alle Menschen machen – zum Beispiel mit dem StepStone Genderbias Decoder. Als Beiratsmitglied vom Diversity-Netzwerk BeyondGenderAgenda geht das Digitalunternehmen nun einen weiteren Schritt, um das Ziel von einer gleichberechtigten Jobwelt gemeinsam mit anderen Unterstützer*innen aus der deutschen Wirtschaft zu erreichen.

Als CEO von StepStone kennt Sebastian Dettmers den Arbeitsmarkt sehr genau – und weiß, wie ungerecht es heutzutage dort immer noch zugeht. „Durch die niedrigen Geburtenraten wird jetzt die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft knapp: der Mensch. Jetzt beginnt die Ära der Arbeiterlosigkeit. Ungleichbehandlung können wir uns schlichtweg nicht mehr leisten“, sagt Dettmers. „Wir brauchen endlich Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt – und müssen dafür sorgen, dass jeder Mensch den richtigen Job findet. Das ist unsere Vision bei StepStone. Und genau dafür setze ich mich auch als Beiratsmitglied von BeyondGenderAgenda ein.“

Victoria Wagner, Gründerin und CEO von BeyondGenderAgenda, freut sich über die Unterstützung von StepStone: „Gemeinsam haben wir ein klares Ziel: Die deutsche Wirtschaft muss diverser und inklusiver werden, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir unterstützen Unternehmen dabei, die Vielfalt unserer Gesellschaft als Vorteil wertzuschätzen und Diversität als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor zu etablieren.“ Das Netzwerk wurde 2020 ins Leben gerufen. Seitdem setzt es regelmäßig zahlreiche Kampagnen und Projekte zu den Themen Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion um – so auch den German Diversity Index und den German Diversity Monitor.

Gemeinsamer Austausch für eine gleichberechtigte Arbeitswelt

Für ein persönliches Netzwerktreffen im August hat StepStone rund 20 Unterstützer*innen und Mitglieder von BeyondGenderAgenda zu sich ins Headquarter in Düsseldorf eingeladen. „Nur wenn wir gemeinsam in den Dialog gehen, können wir voneinander lernen, wie es gelingt, Vielfalt in den Unternehmen zu fördern und gemeinsame Visionen entwickeln“, sagt Wagner. Es sei jetzt die Aufgabe eines jeden Unternehmens, endlich zu handeln. „Bei StepStone arbeiten täglich Menschen aus über 70 Nationen mit den unterschiedlichsten Hintergründen erfolgreich zusammen. Doch auch wir stehen noch am Anfang – wie viele andere Unternehmen auch. Wir alle müssen weiter daran arbeiten, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung zu verhindern“, sagt Dettmers.

Über StepStone

StepStone ist eine führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Bewerber*innen zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. StepStone verbindet jährlich mehr als 100 Millionen Bewerbungen mit über 150.000 Arbeitgebern. Als integrierte Plattform automatisiert StepStone mit KI-basierten Lösungen sowohl die Jobsuche als auch die Rekrutierung passender Mitarbeiter*innen. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete StepStone einen Umsatz von etwa 800 Millionen Euro. StepStone ist in mehr als 30 Ländern aktiv – darunter mit StepStone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter*innen.

Über BeyondGenderAgenda

BeyondGenderAgenda hat sich zum Ziel gesetzt, durch integrale Verankerung von Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) in der DNA börsennotierter und mittelständischer Unternehmen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig zu sichern und auszubauen. Basierend auf dem Zusammenhang zwischen DE&I und Business Performance soll die Chancengerechtigkeit von Führungskräften mit Behinderungen, jeden Geschlechts, jeglichen Alters, kultureller sowie sozialer Herkunft oder unterschiedlicher sexueller Orientierung sowie Geschlechtsidentität bei der Besetzung von Vorstandspositionen und Aufsichtsratsmandaten sichergestellt und so ein Kulturwandel unter Einbindung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft herbeigeführt werden.