Thementage der Arbeitsagenturen und Jobcenter in NRW informieren und beraten zu Fachkräftesicherung und Qualifizierung

In Düsseldorf wurden jetzt die Thementage „Qualifizierung in der Transformation“ eröffnet. Mit dabei (von links): Sigrid Wolf, Regionalgeschäftsführerin des DGB, Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Birgitta Kubsch-von-Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung der Düsseldorfer Agentur für Arbeit, sowie Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer des Düsseldorfer Arbeitgeberverbände.

Die Arbeitswelt verändert sich. In der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt nehmen tiefgreifende Transformationsprozesse immer weiter an Fahrt auf. Der grundlegende Wandel ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Herausforderung und Chance zugleich. Wie wir gemeinsam die Zukunft erfolgreich gestalten können und wie jede und jeder Einzelne von den Möglichkeiten profitieren kann, dass ist der Inhalt der von den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern in NRW vom 15. August bis zum 7. September landesweit veranstalteten Thementagen „Qualifizierung in der Transformation“.

Ab dem 15. August gibt es konzentriert vor Ort Informationen und Beratung zu Chancen von Qualifizierung, zur Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft wie auch der erfolgreichen Fachkräftesicherung in Unternehmen und Betrieben. Einen Überblick über die vielfältigen Veranstaltungen bietet die Internetseite www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/ihreberuflichezukunft.

Am Mittwoch (17.) gab es in der Agentur für Arbeit in Düsseldorf einen Panel dazu: Fachkräftemangel in Industrie und Handwerk, Digitalisierung und Automatisierung am Arbeitsplatz, der demografische Wandel, Energiewende und ökologische Transformation. Der Wandel ist in vollem Gange mit Risiken, aber auch vielfältigen Chancen. Engagiert diskutierten dabei Unternehmer Arndt Kirchhoff, Präsident der Arbeitgeberverbände NRW, Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, NRW-Landesminister Karl-Josef Laumann und Anja Weber, Landeschefin des DGB NRW.

Wie können diese neuen Möglichkeiten genutzt werden? Wie können Unternehmen erfolgreich am Arbeitsmarkt agieren und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig für die Zukunft qualifizieren? Wie können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre berufliche Zukunft am sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich und aktiv selbst gestalten? Welche konkreten Möglichkeiten gibt es, sich frühzeitig vorzubereiten und von den Megatrends in der Arbeitswelt zu profitieren?

Antworten auf diese und viele ähnliche Fragen bieten die zahlreichen Veranstaltungen der gemeinsamen Thementage „Qualifizierung in der Transformation“ der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter in NRW. Einen Überblick über die Themen und die Veranstaltungen bietet die Internetseite: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/ihreberuflichezukunft

Die Thementage der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter in NRW sind damit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Gelegenheit, sich durch die gemeinsam mit Partnern vor Ort auf die Beine gestellten breitgefächerten Informationsangebote mit dem Themenfeld Weiterbildung und Qualifizierung vertraut zu machen und mehr über Möglichkeiten und Chancen zu erfahren, die eigene berufliche Laufbahn erfolgreich und ansprechend zu gestalten.

In der Agentur für Arbeit wurden die Thementage „Qualifizierung in der Transformation“ eröffnet. EIN Thema in unserer neuen Podcastfolge.

 

Ausbildungsstart bei der Provinzial Versicherung

In dieser Woche starten insgesamt 142 junge Leute bei der Provinzial Versicherung am Standort Düsseldorf ihre Ausbildung im Innen- und Außendienst. Traditionell beginnt der Start ins Berufsleben beim öffentlichen Versicherer mit einer abwechslungsreichen Einführungswoche, um sich gegenseitig kennenzulernen sowie erste Einblicke in den Beruf und das Unternehmen zu gewinnen.

REHACARE 2022: Branche freut sich auf ein Wiedersehen live in Düsseldorf

NeuroMobility ist das Fokusthema von Ottobock auf der Rehacare 2022 in Düsseldorf (Halle 6, Stand 6A29). Der neue, ganzheitliche Versorgungsansatz des Healthtech-Unternehmens vereint Lösungen für Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Dazu gehören ein neuer Anzug zur Minderung von Spastiken sowie eine neue Rollstuhl-Familie für Kinder und Jugendliche. „Menschen mit neurologischen Indikationen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Zerebralparese und (inkomplettem) Querschnitt benötigen eine Vielzahl von Produkten und Leistungen während ihres gesamten Lebens“, sagt Phillip Hoefer, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing DACH der Ottobock HealthCare Deutschland GmbH. „Unter dem Dach NeuroMobility möchten wir gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten, ihren Angehörigen und dem multiprofessionellen Versorgungsnetzwerk die Herausforderungen meistern. Es geht darum, eine optimale Versorgung zu schaffen für mehr Mobilität, Lebensqualität und Teilhabe im Alltag.“

Produkte und Innovationen mit allen Sinnen erleben sowie persönlicher Austausch und Businesskontakte aus aller Welt – darauf freut sich die REHACARE-Community zum Restart der international führenden Fachmesse für Rehabilitation und Pflege vom 14. bis 17. September 2022 in Düsseldorf.

Fachleute und Betroffene erwartet ein umfangreiches Angebot an Hilfsmitteln, Dienstleistungen und Produktneuheiten für nahezu jede Behinderung sowie für den Pflegebereich. Die REHACARE hält für alle Altersgruppen etwas Spannendes bereit – Fachforen, Sonderschauen und zahlreiche Programmhighlights machen den Messebesuch gleich doppelt attraktiv. Darüber hinaus bieten zahlreiche Verbände und Organisationen aus Selbsthilfe und Sozialwirtschaft Beratung an und greifen aktuelle Fragen aus allen Bereichen auf.

Hannes Niemann, Project Director der Messe Düsseldorf, sieht der REHACARE im September sehr zuversichtlich entgegen: „Durch das positive Ausstellerfeedback können wir jetzt schon sagen, dass das Treffen auf der REHACARE nach zweijähriger Corona-Pause ein absolutes Highlight für die Branche sein wird. Neben Topmarken wie Otto Bock, MEYRA, Sunrise, Dietz oder thyssenkrupp werden in Düsseldorf so gut wie alle namhaften Unternehmen vertreten sein und mit vielen spannenden Produkten und Ideen durchstarten. Die Auswirkungen der Pandemie sind zwar noch spürbar, aber wichtig ist, dass es wieder los geht, dass wir Raum für den persönlichen Austausch bieten und mit allen beteiligten Unternehmen, Verbänden und Organisationen Impulse setzen für ein selbstbestimmtes Leben, Autonomie und Inklusion.“

Ob aktuelle Mobilitäts- und Alltagshilfen, Hilfsmittel für die ambulante oder stationäre Pflege, Kommunikationstechnik, barrierefreies Bauen und Wohnen oder Ideen für Freizeit, Reise und Sport – die REHACARE bietet alles unter einem Dach. Die Fachmesse mit Foren und einem thematisch vielfältigen Rahmenprogramm findet in den Hallen 4 bis 7 und 7A des Düsseldorfer Messegeländes statt.

TREFFPUNKT REHACARE: Live dabei!

Zentrum für Begegnung, Erfahrungsaustausch und Information ist der TREFFPUNKT REHACARE in Messehalle 6. Er bietet täglich wechselnde Schwerpunkte zu

  • Fragestellungen aus dem Alltag von Betroffenen,
  • Hilfsmittelversorgung, Qualität und gesetzlichen Entwicklungen,
  • Teilhabe am Arbeitsleben und Rolle der Integrationsämter,
  • Themen aus den Bereichen Kultur, Mobilität & Sport.

Die Vorträge und Podiumsdiskussionen werden u.a. von Verbänden, Berufsgenossenschaften, Ämtern und Selbsthilfegruppen organisiert.

Bühne frei für Innovationen: PRODUCTS & NEWS@REHACARE

Was die Branche an Neuheiten und Innovationskraft zu bieten hat, holt das Forum PRODUCTS & NEWS@REHACARE von den Messeständen auf die Bühne. Ob Mobilitätshilfen, Rollstuhlzubehör sowie neueste Therapien und Hilfen für Reha und Pflege: hier können die beim Messerundgang gewonnenen Eindrücke an zentraler Stelle vertieft werden. Das Bühnenprogramm mit Produktvorstellungen, interessanten Interviewpartnern aus der Branche und Informationen aus erster Hand ergänzt die Fachmesse. Volker Neumann, Herausgeber und Chefredakteur des Ratgebers MOBITIPP, moderiert das Forum in Halle 4, Stand H07 und reiht sich mit eigenen Vorträgen in die Agenda ein.

Kinder mit Behinderung im Blick

Die Versorgung von Kindern steht ebenfalls in Halle 4 im Mittelpunkt des Geschehens. Eltern und Angehörige finden an den Messeständen alle benötigten Hilfsmittel, vom Rollstuhl bis zu Kommunikationshilfen für den inklusiven Unterricht. Marktführer wie ATO FORM GmbH, BeRollKa-aktiv Rollstuhltechnik GmbH, PATRON Bohemia a.s. oder Schuchmann GmbH & Co. KG sind beispielsweise als Aussteller mit von der Partie. Außerdem gibt es ein umfangreiches Beratungsangebot, z.B. von rehaKIND, der Internationalen Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation e.V. Die „Kids World“ sorgt beim jüngsten REHACARE-Publikum wieder für jede Menge Spaß und Spiel. Hier werden die Kleinen während des Messebesuchs liebevoll betreut.

The Show must go on: Automobil-Hersteller und -Umrüster auf der REHACARE

Wie man auch mit Handicap mobil sein kann, präsentieren Spezialanbieter in Halle 6 mit ihren individuell angepassten Um- und Einbauten. Bei den Autos werden Funktion und Komfort auf die Ansprüche ihrer Fahrer und Fahrerinnen ausgerichtet. Beteiligt sind Hersteller mit ihren barrierefrei umgerüsteten Fahrzeugen wie AMF-Bruns GmbH & Co. KG, API DE GmbH, Autolift, Mobilitätsmanufaktur Kadomo GmbH, Veigel GmbH + Co. KG und die VOLKSWAGEN AG.

Menschen mit Behinderung und Beruf

Im Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“, nahe des TREFFPUNKTS REHACARE in Halle 6, können sich Besucher und Besucherinnen umfassend zum Bereich Arbeitsleben und Inklusion informieren. Junge Menschen, aber auch immer mehr Ältere, wollen mit einer „erworbenen“ Behinderung wieder zurück in den Job – verschiedene Institutionen präsentieren Ideen zur Umgestaltung des Arbeitsplatzes und stehen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. 

Neu auf der Fachmesse: Exoskelett Park

Im Exoskelett Park, ebenfalls in Halle 6, geben Hersteller von industriellen Exoskeletten und Reha-Robotik den Startschuss für eine neue Bühne: Wie können neue Technologien die soziale und berufliche Teilhabe bei eingeschränkter Mobilität unterstützen? Welche Bedarfe und Lösungen gibt es? Antworten darauf bieten die Aussteller des Exoskelett Parks. Im Fokus stehen Arbeitsplatzsysteme, neue digitale Hilfstechnologien und Assistenzrobotik für die Rehabilitation. Interessierte sind eingeladen, die Exoskelett-Lösungen an den Messeständen auszuprobieren. Partner des Exoskelett Parks sind das Fraunhofer IPA aus Stuttgart, der Landschaftsverband Rheinland LVR, der Landschaftsverband Wesfalen-Lippe, die Wearable Robotics Association WEARRA sowie die Deutsche Stiftung Querschnittslähmung DSQ.

Unterstützung für Long Covid-Betroffene

Das Thema Long Covid wird nach zwei Jahren Pandemie für große Aufmerksamkeit auf der REHACARE sorgen. 10 bis 15 Prozent der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, leiden nach einer akuten Infektion unter Long Covid und sind oftmals durch die Krankheit schwerbehindert. Krankheitsbild und Symptomatik sind sehr komplex und bisher wenig erforscht. So unterschiedlich die Symptome sind, so unterschiedlich fallen auch die Anforderungen an eine passende Behandlung aus. Das Problem: Integrierte Versorgungskonzepte sowie multimodale Therapieansätze sind in unserem Gesundheitssystem kaum vorhanden. Die REHACARE zeigt als erste Fachmesse Lösungsansätze auf, in dem Experten über zielgerichtete Therapieansätze und aktuellste Erkenntnisse zum Thema Post- und Long-Covid informieren. Mit einem Netzwerk aus Hausärzten, Long-Covid-Ambulanzen, Reha-Kliniken und Selbsthilfegruppen ist die Fachmesse damit erste Anlaufstelle für Hilfesuchende.

Alltag und entspannt Reisen

Was der Hilfsmittelmarkt Menschen mit Behinderung an Innovationen und Services zu bieten hat, zeigen Unternehmen aus der Industrie und Verbände in Messehalle 5. Hier geht es auch um die schönsten Wochen des Jahres: Bei den zertifizierten Anbietern wie der TMGS (Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH), der Fundació Mallorca Turisme, SailWise (für einen maßgeschneiderten Segelurlaub in den Niederlanden), De Egmonden aus Egmond aan Zee oder dem Heidehotel Bad Bevensen finden alle das passende Reiseangebot, ganz gleich welche besonderen Anforderungen oder Einschränkungen bei der Wahl des Urlaubs zu berücksichtigen sind.

Eines der Highlights auf der REHACARE: Sport-Center

Rehabilitation, Prävention und Therapie durch Sport sind die Themen in Halle 7A. Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) zeigt die vielfältigen Möglichkeiten sportlicher Betätigung für behinderte, chronisch kranke oder ältere Menschen auf und lädt zu zahlreichen Mitmachaktionen ein. Erstmalig mit an Bord: Der Deutsche Segler-Verband e. V. Auf der REHACARE 2022 zeigt er, was für ein toller, inklusiver Sport Segeln sein kann, was in Zukunft geplant ist und welche Möglichkeiten es aktuell schon gibt.

therapie DÜSSELDORF

Parallel zur REHACARE findet die therapie DÜSSELDORF, Fachmesse mit Kongress für Therapie und medizinische Rehabilitation, am 16. und 17. September 2022 in Halle 1 statt. Für Besucher aus den Bereichen Physio-, Ergo- und Sporttherapie sowie Reha- und Gesundheitssport ergeben sich durch die Kooperation der Messe Düsseldorf mit der Leipziger Messe sehr gute Synergieeffekte. Sie können sich auf zahlreiche Produkthighlights sowie ein interdisziplinäres, hochkarätiges Kongressprogramm freuen. Mit einem Ticket können beide Messen besucht werden. Nähere Informationen unter:

www.therapiemesse-duesseldorf.de

REHACARE Düsseldorf im Überblick:

Die REHACARE ist die weltweit führende Fachmesse für Rehabilitation und Pflege. Sie bietet jährlich im Herbst auf dem Düsseldorfer Messegelände einen repräsentativen Überblick über Hilfen und aktuelles Wissen für ein selbstbestimmtes Leben. Die Fachmesse ist mittwochs bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Future to go! Pop-Up-Store in den Düsseldorf Arcaden

In den Bilker Arkaden gibts ab sofort den Popup-Store „Future to go“, gemacht von HWK und IHK. Das Programm reicht vom Berufsparcours, der dabei hilft, seine eigenen Talente zu erkennen, über Bewerbungstraining für Schulklassen bis hin zu Mitmach-Stationen wie einem Bagger-Simulator. Feste Beratungsinseln bieten eine direkte Vermittlung offener Ausbildungsplätze an. Wir sind u.a. mit den „Ausbildungsbotschaftern“ vertreten.

Future to go: Unter diesem Motto geben die Handwerkskammer Düsseldorf und die Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf Jugendlichen und auch deren Eltern einen Einblick in die Welt der Ausbildung. In den Düsseldorf Arcaden in Bilk haben die Besucherinnen und Besucher vom 1. August bis 30. September täglich (Mo bis Sa) von 10 bis 20 Uhr die Möglichkeit, unterschiedliche Berufsbilder zu erleben.

Das Programm reicht vom Berufsparcours, der dabei hilft, seine eigenen Talente zu erkennen, über Bewerbungstraining für Schulklassen bis hin zu Mitmach-Stationen wie einem Bagger-Simulator. Feste Beratungsinseln bieten eine direkte Vermittlung offener Ausbildungsplätze an.

Wir sind u.a. vertreten den „Ausbildungsbotschaftern“ und unserem „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“

Ergänzt wird das Angebot durch Beratungs- und Aktionstage. Weiterführende Schulen haben die Möglichkeit, Timeslots für den Besuch des Pop-Up-Stores zu buchen.

Das komplette Programm

 https://future-togo.de

Podcast-Folge 97: Die Irrtümer der 4-Tage-Woche I Das Düsseldorf-Festival I Führung in hybriden Landschaften I #dak2022 – das neue Gipfeltreffen für Aus- und Weiterbildung I Digital Demo Day I Wochenendtipps

Nach einer kreativen Sommerpause geht die „Düsseldorfer Wirtschaft“ auch als Podcast wieder an der Start. Immer freitags ab 05.55 Uhr sind die neuen Folgen zu hören.
Wir sprechen heute über:
+ Die Irrtümer der 4-Tage-Woche
+ Das Düsseldorf-Festival
+ Führung in hybriden Landschaften
+ #dak2022 – das neue Gipfeltreffen für Aus- und Weiterbildung
+ Digital Demo Day
+ FOLGE EINHUNDERT unseres Podcasts
+ und über zwei persönliche Kulturtipps fürs Wochenende: über den „Büdchentag“ und das „Ehrenhof Open“.
Bitte, empfehlen Sie uns weiter in Ihren persönlichen und beruflichen Netzwerken. Unseren Podcast gibts überall da, wo es Podcasts gibt und unter www.unternehmerschaft.de – wie immer: kostenfrei, werbefrei, promifrei!

Neue Lese-Initiative der Stadtbibliotheken in unserer Stadt und der Düsseldorfer Stiftung PRO AUSBILDUNG: Kleiner Bär, großer Geschichtenspaß!

(von links) Michaela Hutzheimer, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, Christoph Sochart von der Stiftung Pro Ausbildung und Dr. Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf. Foto: W. Meyer

Eine tolle neue Idee: Lese-Eisbär Sami erzählt Kindern unter dem Motto „Hör, was du siehst!“ spannende Geschichten. Dazu wird eines der Sami-Bilderbücher in dessen Eisscholle gesteckt. Mit dem Aufschlagen des Buches startet die Geschichte als Hörbuch mit Geräuschen und musikalischer Untermalung. Die Stiftung Pro Ausbildung des Düsseldorfer Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie überreichte jetzt 30 Lesebären mit den dazugehörigen Büchern an Dr. Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, und Michaela Hutzheimer, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek.

Vorlesen ist ein essentieller Bestandteil der Lesekompetenzentwicklung von Kindern. Deswegen ist es ein wichtiges Ziel für die Stadtbüchereien Düsseldorf, Groß und Klein dabei zu Fördern und zu unterstützen. Nach wie vor erfreuen sich die angebotenen Medien rund um Hörstifte, wie TipToi und Co. sowie Tonie-Figuren großer Beliebtheit. Doch das Angebot der Stadtbüchereien Düsseldorf muss sich stetig wachsenden Entwicklungen auf dem Buchmarkt anpassen. Deshalb erweitern die Stadtbüchereien in Kürze ihr Angebot um die Ausleihe vom Lesebär Sami aus dem Ravensburger Verlag.

Sami kann Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren bestimmte Bücher aus der Serie „Sami dein Vorlesebär!“ vorlesen. Dies fördert nicht nur durch die auditive Unterstützung den visuellen Leseeindruck, sondern auch den Spaß am Lesen durch die Interaktion mit dem Lesebär. So können zudem speziell Kinder in der Erwerbung erster Lesekompetenzen gefördert werden, denen selten oder gar nicht vorgelesen wird.

Die 30 Bären und die dazugehörenden Bücher können bald in allen Zweigstellen sowie der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf ausgeliehen werden. Dr. Norbert Kamp: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch die Stiftung PRO AUSBILDUNG, die ein solches Angebot ermöglich haben.“

So berichtet die Landeshauptstadt

Illegaler Parkplatz an der Theodorstraße wird dicht gemacht – Anreisende zum Flughafen sollten sich frühzeitig über alternative Parkmöglichkeiten informieren

Die Landeshauptstadt Düsseldorf schreitet ab sofort ordnungsbehördlich gegen die baurechtlich illegale Nutzung des Grundstücks Theodorstraße 90 bis 100 als Parkplatz ein. Sie hat die Betreiber des Parkraumes als Ordnungsbehörde bereits vor längerer Zeit auf die „Illegalität“ der Nutzung als Parkplatz hingewiesen und die Schließung angekündigt. Anreisenden zum Flughafen Düsseldorf wird nun dringend geraten, statt der Fläche Theodorstraße alternative Parkangebote zu nutzen.

Betroffene sollten sich frühzeitig über alternative Parkmöglichkeiten informieren. Nur so sind sie, wenn die Nutzung des Parkplatzes nicht mehr möglich ist, vorbereitet und vermeiden zum Teil erhebliche zeitliche Verzögerungen durch die Suche nach einem alternativen Parkplatz. Bei weiter entfernt gelegenen Parkhäusern können sie zur weiteren Anreise zum Flughafen auf Busse und Bahnen zurückzugreifen, die den Düsseldorfer Flughafen von allen Richtungen gut erschließen. Betroffene, die Fragen zum privatrechtlichen Parkvertragsverhältnis im Hinblick auf das Grundstück an der Theodorstraße haben, sollten sich an ihren jeweiligen Vertragspartner wenden.

Vielfältige Parkmöglichkeiten in der Stadt

In der Landeshauptstadt Düsseldorf gibt es ein vielfältiges Parkflächenangebot im gesamten Stadtgebiet wie auch in Flughafennähe. Diese Alternativen und eine gute Anbindung des Düsseldorfer Flughafens sollten trotz des Wegfalls der illegalen Parkmöglichkeiten auf der Fläche an der Theodorstraße sicherstellen, dass der Airport gut erreichbar ist. Die Betreiber der betroffenen Fläche sind über alle Vorkehrungen der Stadt informiert und wurden nun aufgefordert, ihre Kunden und Vertragspartner zeitnah zu informieren und ihnen Alternativen aufzuzeigen.

Die Landeshauptstadt hat die Betreiber per Begleitschreiben unterrichtet und die Parkenden mittels eines zweisprachigen Infoblattes auf die geänderte Situation aufmerksam gemacht.

Im Begleitschreiben heißt es unter anderem: „Aus diesem Grund möchte ich Sie losgelöst und unabhängig vom ordnungsbehördlichen Verfahren und damit nicht als Ordnungsbehörde eindringlich auffordern, Ihren eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Betroffenen, die mit Ihnen Parkverträge abgeschlossen haben, nachzukommen. Hierzu gehört insbesondere die Zurverfügungstellung alternativer, legaler Parkangebote und die Sicherstellung, dass trotz des ordnungsbehördlichen Verfahrens Ihre Vertragspartner rechtzeitig den Flughafen Düsseldorf erreichen können.“

Das Infoblatt an die Nutzer der Fläche beginnt wie folgt: „Sehr geehrte Damen und Herren, der von Ihnen angefahrene Parkplatz auf dem Grundstück Theodorstraße 90-100 wurde ordnungsbehördlich geschlossen. Das Abstellen von Kraftfahrzeugen ist hier ab sofort nicht mehr möglich. Alternative Parkmöglichkeiten sowie eine Darstellung des ÖPNV Liniennetzplanes finden Sie über die hier abgebildeten QR-Codes. Wir bedauern die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten.“

Der QR-Code verweist auf alternative Parkmöglichkeiten um den Flughafen und in der Stadt insgesamt, siehe hierzu auch https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-dem-auto/parken-in-duesseldorf.html. Gleichzeitig wird damit auf das ÖPNV-Streckennetz verwiesen.

Hacken um die CO2 Emissionen zu senken und Düsseldorf zur Klimahauptstadt zu machen!

Das Wirtschaftsförderungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert einen Green TechAthon, um Nachhaltigkeitsprojekte gezielt für Unternehmen in Düsseldorf umzusetzen. Hierbei sollen tech-basierte Lösungen zu verschiedenen Problemstellungen im Bereich der Energieeffizienz entstehen.

Wo?

sipgate GmbH, Gladbacher Straße 74, 40219 Düsseldorf

Wann?

02. + 03. September 2022 – Freitag von 12 Uhr bis 18:30 Uhr – Samstag von 8:30 Uhr bis 19 Uhr

Preise? Mitmachen lohnt sich!

Die Wirtschaftsförderung fördert Ihre Ideen und Lösungsansätze und vergibt für die besten drei Nachhaltigkeitsprojekte folgende Preisgelder für Sachleistungen:

1. 10.000 EUR

2. 5.000 EUR

3. 3.000 EUR

Die Preise werden nach der Pitchrunde am 03.09.2022 um 18 Uhr vergeben. Gepitcht werden Lösungsansätze ODER Prototypen.

Alle Infos hier

Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall tritt im Bereich der zukunftsorientierten Mobilität mit innovativer Technik für teleoperiertes Fahren an

In dem neugegründeten Tochterunternehmen MIRA GmbH führt der Rheinmetall-Konzern seine Kompetenzen aus verschiedenen Konzerngesellschaften zusammen, um einen wirksamen und zukunftsweisenden Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.

Die MIRA GmbH ebnet mit entscheidenden Technologien den Weg zur einer automatisierten, fahrerlosen Mobilität. Möglich macht das Düsseldorfer Start-up dies mittels Teleoperation – der Remote-Steuerung von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr. Damit ermöglicht es MIRA bereits heute, den Herausforderungen in Nahverkehr, Logistik und Industrie mit neuen, effizienten und individualisierbaren Mobilitätsmodellen zu begegnen.

Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum, hohe Verkehrsdichte in Innenstädten, nachhaltige Gütertransporte und effiziente Lieferketten stehen aktuell im öffentlichen Diskurs. Für viele dieser akuten Herausforderungen versprechen fahrerlose Mobilitätskonzepte effektive Lösungen. Der aktuelle technische Stand des autonomen Fahrens erfordert in zahlreichen Grenzsituationen weiterhin menschliche Interaktion. Solche sogenannten „Edge Cases“ lassen sich voraussichtlich auch langfristig nur mit einer Kombination aus menschlicher und künstlicher Intelligenz lösen. Teleoperation liefert hierzu die technologische Basis und ermöglicht es bereits heute, neue nachhaltige Mobilitätslösungen Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit Teleoperation zu mehr Nachhaltigkeit, Effizienz und Produktivität

MIRA macht die räumliche Entkoppelung von Fahrer und Fahrzeug mittels Teleoperation möglich. Damit lässt sich ein Fahrzeug über einen Fahrstand von einem beliebigen Ort aus steuern. Visuelle Informationen der aktuellen Verkehrslage, übertragen über ein 4G/5G-Mobilfunk-Netz, ermöglichen es dem Fahrzeugführer, dieses Fahrzeug sicher zu operieren.

Die MIRA Teleoperations-Technologie besteht aus einem modular aufgebauten, skalierbaren Gesamtsystem aus zertifizierter Hard- und Software, die den höchsten Anforderungen an funktionaler Sicherheit und Cyber-Security genügt.

Schlüsseltechnologie für zahlreiche Anwendungen im industriellen und öffentlichen Raum

Die MIRA-Technologie ist für zahlreiche Branchen und Unternehmen einsetzbar, die ihre Logistik- und Transportprozesse effizient und sicher optimieren wollen.

Angefangen bei der Steuerung von On-Demand-Shuttles, der bedarfsgerechten Zu- und Rückführung von Sharing-Fahrzeugen bis hin zur Überwachung und Steuerung fahrerloser Fahrzeuge im Betrieb großer Flotten. Auch Betreibern kritischer Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehrsanbietern schafft MIRA die Grundlage für die effiziente Neugestaltung ihrer Logistik- und Mobilitätskonzepte.

Insbesondere bei zwei Anwendungsfällen bietet sich Teleoperation im öffentlichen und industriellen Verkehrsraum an:

Teleoperation bei selbstfahrenden („autonomen“) Fahrzeugen:

Der Teleoperator unterstützt ein selbstfahrendes, fahrerloses Fahrzeug im Falle eines Problems wie beispielsweise einem Systemausfall oder bei einer nicht lösbaren Fahraufgabe mittels Übernahme der Fahrzeugführungsaufgabe. Dies kann indirekt durch die Beurteilung und Freigabe einer vom Fahrzeug vorgeschlagenen Ausweichroute oder durch eine entsprechende Vorgabe durch den Teleoperator erfolgen. Falls erforderlich kann darüber hinaus auch die direkte Übernahme der Fahrzeugführung wie Lenken, Bremsen und Beschleunigen durch den Teleoperator mit anschließender Rückgabe in den automatisierten Fahrbetrieb erfolgen.

Mit Teleoperation kann so der gesetzlichen Forderung nach einer Technischen Aufsicht für autonom fahrende Fahrzeuge entsprochen werden.

Teleoperation von nicht-selbstfahrenden Fahrzeugen:

Der Teleoperator führt ein fahrerloses Fahrzeug kontinuierlich und direkt aus einem Fahrstand heraus. Durch diese räumliche Entkoppelung von Fahrer und Fahrzeug lässt sich die Effizienz des eingesetzten Fahrpersonals bei nicht-selbstfahrenden Fahrzeugen bereits heute deutlich steigern und Fahrzeuge können insbesondere über größere Entfernungen optimiert gefahren (Logistik, First-/Last-Mile) oder zugestellt werden (Mietwagen, Car-Sharing Fahrzeuge).

Pilot-Projekt im öffentlichen Straßenverkehr

MIRA bietet schon heute StVZO-konforme Teleoperations-Technologie für den Einsatz in PKW, Nutzkraftfahrzeugen und Spezialfahrzeugen. Die Ersterprobung zur Demonstration und Evaluierung von realitätsnahen Kundengeschäftsmodellen erfolgt im Düsseldorfer Industriehafen. Dieses Pilot-Projekt wird unterstützt von den Genehmigungsbehörden der Bezirksregierung, der Stadt Düsseldorf und dem TÜV Rheinland als technischem Sachverständigen. Weitere Betriebsbereiche sind bereits in Vorbereitung.

 

Mehr Informationen: www.mira-mobility.com

Neue Schulministerin: Für Jugendliche muss die Orientierung für Ausbildung und Beruf früh beginnen und noch praxisnäher weiterentwickelt und gestaltet werden

„Für Jugendliche muss die Orientierung für Ausbildung und Beruf früh beginnen und noch praxisnäher weiterentwickelt und gestaltet werden. Es ist daher richtig, wenn Praxisphasen ausgeweitet werden, um Schülerinnen und Schülern bei Berufserkundungen oder in Praktika die persönliche Begegnung mit Ausbildenden und Verantwortlichen zu geben. Davon profitieren beide Seiten, denn es entsteht Vertrauen und auch Zutrauen in die Fähigkeiten der neuen potenziellen Auszubildenden“, schreibt Dorothee Feller, die neue Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, auf unternehmerschaft.nrw. Den empfehlenswerten BLOG-Eintrag gibts hier!