Neues Benefit für unsere Groß- und Außenhandelsbetriebe: Kooperation mit dem MITTELSTANDSVERBUND

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) und DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V. sowie die ihnen angeschlossenen überfachlichen Verbände arbeiten seit langem auf den Gebieten der Arbeitsrechts-, Sozial- und Tarifpolitik, insbesondere der Tarifkoordinierung auf Basis gemeinsamer Richtlinien zusammen. Darüber hinaus bestehen in der mittelstandspolitischen Ausrichtung der Verbände und in ihrem Portfolio unternehmensnaher Dienstleistungen zunehmend Berührungspunkte.

Zur Verstetigung und Intensivierung der vertrauensvollen Zusammenarbeit wurde eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, die ab Oktober 2022 gültig ist. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist auch weiterhin die Tarifarbeit. Darüber hinaus ist ein engerer Austausch in den Fachgremien sowie die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen vorgesehen.

BGA-Hauptgeschäftsführer Antonin Finkelnburg begrüßt die neue Partnerschaft: „Nach Jahren der vertrauensvollen, engen tarifpolitischen Zusammenarbeit ist dies eine für beide Verbände sinnvolle Weiterentwicklung. Gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten ist es wichtig, die Sichtbarkeit der Spitzenverbände gegenüber Politik und Öffentlichkeit weiter zu verbessern.

Aufgrund der großen Schnittmengen von BGA und MITTELSTANDSVERBUND, vieler gemeinsamer Interessen und ordnungspolitischer Überzeugungen ist es nur konsequent, Synergien zu nutzen.“

ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann betont, dass die Zusammenarbeit mit BGA bereits eine lange Tradition hat. „Vielfältige gemeinsame Aktivitäten und gute und zielführende persönliche Gespräche auf Präsidenten- und HGF-Ebene sowie auch der Strategieprozess im MITTELSTANDSVERBUND haben die entscheidenden Anstöße zu dem nun erfolgten Schritt gegeben. Zur Durchsetzung mittelständischer Interessen in diesen Zeiten braucht es enge Verbündete auf allen Ebenen. Wir sind entschlossen, die Partnerschaft fortan mit weiterem Leben zu füllen“.

Beide Verbände arbeiten bereits seit vielen Jahren in der AG Mittelstand eng zusammen. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass die Politik nicht gegen den Mittelstand entscheidet oder seine Bedürfnisse übersieht. Wenn wir als Verbände unsere Kräfte bündeln und uns damit ein besseres Gehör bei den politischen Entscheidungsträgern verschaffen können, lassen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit Nachteile für unsere Unternehmen abwenden und ihre Wettbewerbschancen erhöhen“, so Finkelnburg in Berlin.

Kirchhoff: IG-Metall-Forderung ist überhöht

Der Forderung der IG Metall nach einer Lohnerhöhung von acht Prozent erteilte der Verband der Metall- und Elektroindustrie in NRW (METALL NRW) eine deutliche Absage. „Acht Prozent Lohnerhöhung sind absolut unverträglich in dieser Zeit und überhöht“, sagte der Präsident von METALL NRW und der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Kirchhoff. „Wir werden die Inflation nicht ausgleichen können.“ Die Tarifpartner hätten die große Verantwortung, eine Preis-Lohn-Spirale zu verhindern. Eine attraktive Alternative zu Lohnerhöhungen im hohen einstelligen Bereich sind laut Kirchhoff Einmalzahlungen. „Solche Sonderzahlungen, die im besten Falle für die Arbeitnehmer steuerfrei sind und die Arbeitgeber keine Sozialabgaben kosten, sind ein Gewinn für beide Seiten.“ Kirchhoff beschrieb die Lage vieler NRW-Unternehmen aus dem Metall- und Elektrobereich als kritisch, die Belastungen kämen von verschiedenen Seiten. „So schwierig war es noch nie, das wird ein ziemlicher Spagat für unsere Branchen werden.“ Am schwierigsten sei die Lage in punkto Energie. Die sprunghaft gestiegenen Preise führten zu ersten Produktionsstopps oder -drosselungen. Hier sieht Kirchhoff Bund und Land in der Pflicht: „Beim Entlastungspaket sind die Unternehmen vergessen worden, die Unternehmen brauchen Hilfe bei den Energiepreisen.“
(Mit Material von Kölner Stadt-Anzeiger, Rheinische Post, WAZ)

Wissenschaftsnacht verband Hochschulen mit der Wirtschaft

Nach dem die „Nacht der Wissenschaft“ zweimal ausgefallen war, fand  sie in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder statt, nämlich auf dem Schadowplatz und im Haus der Universität. Renate Kiszkiel und Christoph Sochart waren Gäste des Vereins „Wissensregion Düsseldorf“, auch weil Renate vor zwei Jahren im „Innovationspreis“ den ersten Platz gewann – damals mit einer Neuentwicklung des Bildungswege-Navigators.

Mehrere tausend Menschen besuchten die Nacht, teilweise musste wegen Überfüllung Teile der Zeltstadt bzw. der Zugang zum Haus der Universität geschlossen werden.

Sehr interessant die Angebote in der Zeltstadt. Dort stellten beispielsweise die verschiedenen Lehrstühle der Heinrich-Heine-Universität und der Hochschule Düsseldorf aus, aber auch das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Diabetes Zentrum und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung.

Auch die Vortragsveranstaltung konnten sich sehen und hören lassen. Wir hörten beispielsweise Vorträge übers Fotos machen im Silicon Valley oder über ein neues Forschungsprojekt im Bereich der „Sozialen Arbeit“. Insgesamt gab es 55 Beiträge aus Themenfeldern wie Medizin und Ernährung, Energie und Umwelt, Künstliche Intelligenz, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Denken und Wahrnehmen.

Zum Abschluss gegen Mitternacht stand dann noch ein Highlight auf der Bühne im Haus der Wissenschaft auf dem Programm, nämlich der Sciences Slam. Den hatten wir aber nicht mehr erlebt – nach einem arbeitsreichen Tag hatten wir das leider nicht mehr geschafft.

Derweil trafen wir noch interessante Menschen, beispielsweise den altehrwürdigen Professor von Alemann, der Ex-Chef der Wissensregion und ehemalige Vize-Rektor der Heinrich-Heine-Universität und den ehemaligen Henkel-Chef Lehner.

Insgesamt also ein Event zum Mitmachen, Mitdenken und Mitdiskutieren. Und wir denken, dass es auch eine Neuauflage der „Nacht der Wissenschaft“ geben wird. Vermutlich nicht bereits im kommenden Jahr, denn dafür ist der Aufwand eigentlich zu hoch, aber hoffentlich in 2024 oder 2025. Wir werden sehen.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind entspannt, plaudern fröhlich untereinander und sind bester Laune.“

Zum zweiten Mal fand jetzt die Veranstaltung „Unternehmen im Fluss“ statt. Über 400 Unternehmerinnen und Unternehmen nahmen an der für Mitgliedsunternehmen kostenfreien Veranstaltung teil. Gemacht wurde diese Veranstaltung von der Digitalen Stadt Düsseldorf, der RheinEnergie, dem Rhein-Kreis Neuss, von den Familienunternehmern und der Unternehmerschaft Düsseldorf. Mittlerweile ist diese Veranstaltung ein Highlight neben dem „Düsseldorfer Arbeitgebertag“. Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf, und Stefan Schneider eröffneten den Unternehmertag 2022.

Fünf Shuttlebusse hatten die Gäste nach Düsseldorf gebracht. Von dort startete die RheinEnergie pünktlich um 17 Uhr nach Düsseldorf. Vier Themenpanels standen auf dem Programm. Bei denen ging es um das Themen Industrie, Standortsicherung sowie Forschung und Entwicklung. Die Diskussionsrunden, von Fachleuten aus eigenen Reihen moderiert, waren kurzweilig und informativ. Kein großes Geschwafel: die Damen und Herren, hochrangige Wirtschaftsvertreter, kamen direkt zum Kern und sprachen offen für die aktuellen Herausforderungen.

Die Fäden fest in der Hand hatte dabei Stefan Schneider, Vorstandsvorsitzender der Digitalen Stadt, die ihren Sitz in der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt hat. Schneider, bestens bekannt als „Mr. Vodafone in Düsseldorf“, plauderte wertschätzend auf der Bühne und hatte auch bis in die Nacht hinein für alle Gäste ein offenes Ohr.

Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, ist ein großer Fan von „Unternehmen im Fluss“. Er verriet uns: „Sehr kurzweilige Stunden auf dem Schiff. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind entspannt, plaudern fröhlich untereinander und sind bester Laune.“ Auf dem Schiff war auch unser Fotografieexperte Frank Wiedemeier, der auch diese Schnappschüsse auf die Platte bannte.

DigiTalk Ausbildung: Auszubildende gesucht! – Zahlen, Daten, Fakten zum Ausbildungsgeschehen 2022

Wir als Arbeitgeberverbände engagieren uns stark im Azubi- und Fachkräftemarketing, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Wir denken sogar noch einen Schritt weiter und würden den Fachkräftemangel in Zukunft gerne vermeiden. Dafür stellen wir – bestmöglich – die Weichen für eine vorausschauende Arbeitskräftepolitik schon heute. Und dennoch, werfen wir – besonders in diesem Jahr – einen Blick auf die aktuellen Ausbildungszahlen und – um ehrlich zu sein – erschrecken uns.

Mit Erschrecken mussten wir feststellen, wie viele unbesetzte Ausbildungsplätze es aktuell noch gibt. Manche Mitgliedsunternehmen haben die Vergabe der Ausbildungsplätze in diesem Jahr sogar ganz aufgegeben.

Darüber möchten wir mit unseren Ausbilderteams sprechen und laden herzlich zu einem Austausch ein!

DigiTalk Ausbildung: Auszubildende gesucht! – Zahlen, Daten, Fakten zum Ausbildungsgeschehen 2022
Donnerstag, 22. September 2022, 16.00 Uhr – 16.45 Uhr
online via gotomeeting I Anmeldung

Jörn Klare, Abteilungsleiter Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik von unternehmer nrw, begleitet den DigiTalk: Ausbildung mit Zahlen, Daten, Fakten aus dem Ausbildungsgeschehen.

Gehen Sie mit uns in den praxisnahen Austausch, teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen und lassen Sie uns nach Lösungen suchen, um den Stellenwert der Ausbildung wieder anzuheben.

Unsere Ausbildungsbotschafter im Popup-Store in Bild

Das war eine tolle Vernetzung: unsere „Ausbildungsbotschafter“, eine Initiative unseres Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung, besuchten heute den Popup-Store von IHK und HWK in den Düsseldorfer Arcaden in Bilk. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorfer Schulen waren auch dabei, konnten sich prima mit den Auszubildenden unterhalten, hautnah Ausbildungsberufe kennenlernen und Kontakte für Praktika-Bewerbungen knüpfen.

Der Store, der noch bis zum 30. September geöffnet ist, soll Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren für eine Ausbildung unter dem Motto: „future to go“ begeistern. Das Programm reicht vom Berufsparcours, der dabei hilft, seine eigenen Talente zu erkennen, über Bewerbungstraining für Schulklassen bis hin zu Mitmach-Aktionen wie einem Bagger-Simulator. Feste Beratungsinseln bieten eine direkte Vermittlung offener Ausbildungsplätze an, so dass es aus dem Store hoffentlich täglich heißen wird: „Gesucht – Gefunden! Oder wie es die Jugendlichen sagen würden: It’s a match!“

Ziel der Ausbildungsbotschafter ist es, Schülerinnen und Schüler in Düsseldorf besser über das System der Beruflichen Bildung, Ausbildungsberufe sowie Beschäftigungs- und Karrierechancen zu informieren. Interessierte Schülerinnen und Schüler erhalten diese Informationen aus erster Hand von der Ausbildungsbotschaftern.

www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de

ElectronicPartner freut sich über gelungenen IFA-Auftritt

Nach Abschluss der Internationalen Funkausstellung 2022 zieht ElectronicPartner ein positives Fazit. Die Verbundgruppe hatte wie in den Jahren vor Corona das IFA-Palais bespielt und hier einen exklusiven Meeting- und Erholungsbereich für die eigenen Mitglieder und Partner geschaffen.

Schon bevor die Messe für Consumer and Home Electronics am 2. September ihre Tore öffnete, startete in den frühen Morgenstunden die MEDIMAX Unternehmertagung im Riu Plaza Berlin. Die Vorfreude auf das Comeback der IFA war förmlich zu spüren und die Stimmung unter den Franchisepartnern positiv – zu Recht: Neben der Präsentation neuer Marketingstrategien und Kooperationspartner konnten sich die Unternehmer über die Nachricht freuen, dass MEDIMAX aktuell rund 30 Prozent über dem Umsatz des Vorjahres liegt. „Auch, wenn die Konsumentenlaune derzeit eindeutig sinkt, haben unsere Partner hervorragend vorgelegt und unsere Teams aus der Zentrale setzen alles daran, sie bestmöglich im wichtigen Jahresendgeschäft zu unterstützen“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol.

Von der Tagung ging es direkt zum Messegelände. MEDIMAX Franchisepartner, EP:Markenhändler, ServicePartner und weitere Mitglieder der Düsseldorfer Verbundgruppe nutzten nach zwei Jahren die Gelegenheit, aktuelle und künftige Techniktrends in geballter Form live zu erleben. Auch die verschiedenen Teams aus der ElectronicPartner Zentrale nahmen zahlreiche Termine mit Herstellern und Dienstleistern wahr, um im persönlichen Austausch Jahresendaktivitäten und Projekte für die Mitgliedsunternehmen zu verhandeln. Neben Einkauf, Vertrieb und Marketing war auch das Nachhaltigkeitsteam nach Berlin gereist, um bei den verschiedenen Herstellern ressourcenschonende Produkte zu finden und für gemeinsame Nachhaltigkeitsaktivitäten zu werben.

Immer wieder traf sich die Verbundgruppe im IFA-Palais, wo intensive Gespräche, lockerer Austausch, herzliches Wiedersehen oder einfach Durchatmen vom Messetrubel auf dem Programm standen. Auf die Mitglieder warteten außerdem wichtige Ansprechpartner zu aktuellen Themen wie Go Green oder E-Commerce. Auch Vertreter neuer Kooperationspartner – beispielsweise die MHK Group beim Thema Küchen oder SBS für die individuelle optische Gestaltung von Smartphones – zeigten ihre Dienstleistungen.

Für ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann steht fest: „IFA is back! Es gibt nichts Besseres und vor allem Effektiveres als den persönlichen Austausch, face-to-face. Der Grundgedanke einer Messe, dass Ware live präsentiert wird und sich Menschen gegenübertreten, um persönlich miteinander zu kommunizieren, wurde perfekt umgesetzt. Wir haben viele alte Bekannte getroffen und hatten die Möglichkeit, neue Verbindungen zu knüpfen – insoweit hat die Messe Berlin mit der IFA wieder eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im nächsten Jahr!“

Auszubildende dringend gesucht – unser Expertentalk in der Podcastfolge 101

Der Ausbildungsmarkt in Düsseldorf und NRW ist durcheinander geraten. Auf der einen Seite suchen immer noch Jugendliche eine Ausbildungsstelle. Auf der anderen Seite gibt es noch immer rund 1.000 offene Ausbildungsstellen in Düsseldorf. Was läuft da schief? Lisa Marie Fitzner spricht mit Jörn Klave von unternehmer nrw/Metall NRW über die Hintergründe. Unseren Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ hören Sie auf ApplePodcast, GooglePodcast, Spotify und bei uns im Netz https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/. Wenn Sie uns gerne hören, dann abonnieren Sie unseren Podcast und Sie verpassen keine Folge mehr. Wir freuen uns auch, wenn Sie den Link zum Podcast an Ihre beruflichen und privaten Netzwerke weiterleiten. AB MITTWOCH, 05.55 Uhr!

Das Erfolgsmodell aus Düsseldorf: Pilotprojekt mit der Österreichischen Post zur Erprobung moderner Filtertechnik im Mercedes-Benz eSprinter

Mercedes-Benz eSprinter: Pilotprojekt mit der Österreichischen Post zur Erprobung moderner Filtertechnik gestartet

Wie können Lösungen für mehr Nachhaltigkeit im urbanen Lieferverkehr der Zukunft aussehen? Der im Oktober 2021 vorgestellte Technologieträger SUSTAINEER (SUSTAINABILITY PIONEER) von Mercedes‑Benz Vans bündelt eine Vielzahl von innovativen Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten, zu Ressourcenschonung und Klimaschutz sowie für mehr Gesundheit und Sicherheit des Fahrers. Zur Reduzierung von Feinstaubemissionen ist der vollelektrische Transporter mit Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Im August startete Mercedes‑Benz Vans zusammen mit der Österreichischen Post die Erprobung der in Kooperation mit MANN+HUMMEL entwickelten Filtertechnik im Realbetrieb in Graz. Erste Ergebnisse aus dem Testbetrieb werden zu Ende des Jahres erwartet.

Die Luftqualität ist ein Schlüsselfaktor für urbane Lebensqualität. Doch insbesondere CO2-Emissionen und Feinstaub belasten Mensch und Umwelt. Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung und um umfassende Erkenntnisse bezüglich Effektivität, Wettereinflüsse und Dauerhaltbarkeit im Realbetrieb zu gewinnen, starten Mercedes‑Benz Vans, die Österreichische Post sowie MANN+HUMMEL ein Pilotprojekt. Dazu wurden zwei eSprinter Serienfahrzeuge der Österreichischen Post mit optimierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgestattet. Die beiden eSprinter sind seit August 2022 in der Grazer Innenstadt unterwegs. Sie absolvieren ihre Routen im wöchentlichen Wechsel, um über die verbauten Feinstaubsensoren repräsentative Werte zur Feinstaubkonzentration zu ermitteln.

Begleitet wird das Projekt vom Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg. Die regelmäßige Überprüfung der Filter vor Ort erfolgt durch Mercedes-Benz Vans und den Filtrationsspezialisten Mann+Hummel.

Die Initiative der Österreichischen Post fügt sich nahtlos in das smarte Gesamtkonzept der Stadt ein, das sich „Grünes Graz“ nennt. Schon seit November 2021 sind in der Grazer Flotte der Österreichischen Post ausschließlich rein elektrische Fahrzeuge für die Zustellung von Paketen, Briefen, Werbesendungen und Printmedien im Einsatz, sodass diese lokal emissionsfrei erfolgt. Damit tragen die Maßnahmen der Österreichischen Post zu einer Reduzierung der CO2– und Lärmemissionen in der Stadt bei. Das Pilotprojekt soll aufzeigen, wie diese Erfolge weiter optimiert werden können. Bis 2030 will die Österreichische Post im gesamten Land rein elektrisch zustellen. Seit dem Frühjahr dieses Jahres wird die Flotte nur noch um rein elektrische Zustellfahrzeuge erweitert.

2021 bereits im SUSTAINEER vorgestellt: Frontmodul- und Unterbodenfilter verbessern Luftqualität
Die Technik dieses Pilotprojekt stammt aus der Entwicklung des Mercedes-Benz Vans Technologieträgers SUSTAINEER. Der SUSTAINEER zeigt, wie der elektrifizierte, gewerbliche Transportsektor zu lebenswerten Städten und Ressourcenschonung beitragen kann. Der Ende 2021 vorgestellte Technologieträger ist zur Reduzierung von Feinstaubemissionen durch Reifen-, Brems- und Asphaltabrieb mit zwei Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Die moderne Filtertechnik wurde in Kooperation mit dem Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL entwickelt und reduziert die Feinstaubemissionen im direkten Fahrzeugumfeld bis zu einer Partikelgröße von zehn Mikrometern (PM10) um über 50 Prozent – 35 Prozent beim Ladevorgang und 15 Prozent im Fahrbetrieb. Die Effektivität der Filtration steigt bei einer höheren Feinstaubbelastung in der Umgebung weiter an. Das bedeutet, dass in urbanen Gebieten mit schlechterer Luftqualität noch weit größere Mengen an Feinstaub gefiltert werden können.

Im Pilotprojekt mit der Österreichischen Post wird derzeit der im Frontmodul des SUSTAINEER integrierte Filter erprobt. Er filtert in Kombination mit dem bereits im Fahrzeug vorhandenen Sauglüfter Feinstaub aus der Luft. Dadurch verbessert er nicht nur mittels Fahrtwindes die Luftqualität. Er filtert auch bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten und während des Ladevorgangs Feinstaub aus der Umgebungsluft heraus. Zudem ist das Fahrzeug mit einem Feinstaubsensor ausgestattet. Dieser misst die Feinstaubkonzentration in der Luft und kann entsprechend die Filtrationsleistung steuern. So lässt sich das Fahrzeug auch als mobile Messstation nutzen. Die Filterelemente können beim jährlichen Service einfach entnommen und ersetzt werden.

Teekanne: Nachhaltig handeln bedeutet auch sozial handeln

Im Rahmen des 140-jährigen Geburtstags geht der Düsseldorfer Teehersteller eine langjährige Kooperation mit SOS-Kinderdorf ein und unterstützt so über 600 Kinder in den Herkunftsländern der TEEKANNE Rohwaren sowie in Düsseldorf. Anlässlich der Eröffnungsfeier des neuen SOS-Kinderdorfzentrums Düsseldorf mit Familienfest am 2. September wurde TEEKANNE offiziell als Partner geehrt. 

Nachhaltig handeln bedeutet auch sozial handeln: Bei seinen unternehmerischen Tätigkeiten stellt TEEKANNE stets den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt – seien es Mitarbeitende, Partner:innen oder Kund:innen. Gleichzeitig übernimmt TEEKANNE mit Projekten und Kooperationen gesellschaftliche Verantwortung, mit dem Ziel, das Zusammenleben nachhaltig mitzugestalten. Deswegen hat TEEKANNE das 140-jährige Unternehmensbestehen, das in diesem Jahr gefeiert wird, nun zum Anlass genommen, mit der Organisation SOS-Kinderdorf e.V. zusammenzuarbeiten. Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt. In dieser Zeit unterstützt TEEKANNE fünf gezielt ausgewählte SOS-Kinderdörfer im Ausland sowie den Mittagstisch des SOS-Kinderdorfs Düsseldorf. Die fünf ausländischen Einrichtungen befinden sich in den TEEKANNE Ursprungsregionen Indien, Kenia, Ghana, Lesotho und Chile, von denen die TEEKANNE Rohwaren bezogen werden. Während der Eröffnungsfeier des neuen SOS-Kinderdorfzentrums in Düsseldorf-Garath am vergangenen Freitag ehrte Elke Tesarczyk (Leiterin Ressort Marketing, SOS-Kinderdorf e. V.) TEEKANNE nun auch offiziell als Partner.

Eine bessere Welt für diese und die nächste Generation

Insgesamt hilft das gemeinsame Engagement von TEEKANNE und SOS-Kinderdorf über 600 Kindern, Jugendlichen und ihren Familien dabei, ihren Lebensalltag besser zu bestreiten, ein sicheres Zuhause zu geben und mittels Schulbildung eine Zukunftsperspektive zu erlangen. „Dass TEEKANNE auf diesem Weg bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien helfen kann, erfüllt uns mit Stolz und Freude. Es gehört zu unserem Selbstverständnis als Familienunternehmen für die nächste Generation Verantwortung zu übernehmen“, erklärt TEEKANNE Geschäftsführer Frank Schübel die Beweggründe für die Kooperation mit SOS-Kinderdorf e.V.