Ericsson in Düsseldorf: Großteil der Gebäude ist nicht energieeffizient: Internet of Things kann die Nachhaltigkeit steigern

Mobilfunk-basierte IoT-Lösungen für das Gebäudemanagement, beispielsweise über 4G und 5G, verbessern die Nachhaltigkeit von Gebäuden (Symbolbild)

  • Ein Ericsson-Bericht, der in Zusammenarbeit mit dem Gebäudeenergiemanagement-Anbieter Kiona erstellt wurde, untersucht den Wert des Mobilfunk-basierten IoT für das Energiemanagement und die Optimierung von intelligenten Gebäuden.
  • Die Partner stellten fest, dass drei Viertel der Gebäude in Europa nicht energieeffizient sind.
  • Durch den Einsatz von IoT im Gebäudemanagement können Eigentümer ihre Energiekosten um bis zu 10 Prozent senken und somit auch die Nachhaltigkeit steigern.

Ericsson veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Immobilientechnologie-unternehmen Kiona und der Unternehmensberatung Arthur D. Little einen Bericht zum Energiemanagement in vernetzten Gebäuden. Dabei stellten die Partner fest, dass drei Viertel der Gebäude in Europa nicht energieeffizient sind. Durch den Einsatz eines Mobilfunk-basierten Internet of Things (IoT) im Gebäudemanagement – zum Beispiel über 4G und 5G – können Eigentümer ihre Energiekosten jedoch um bis zu 10 Prozent senken.

Der Bericht Connected Buildings Energy Management Report untersucht den Nutzen eines Internet of Things (IoT)-basierten Gebäudemanagements und dessen Auswirkungen auf das Klima. IoT wird dabei eingesetzt, um den Energieverbrauch zu überwachen, zu steuern und zu optimieren. So können Immobilieneigentümer ihre Energiekosten und CO2-Emissionen senken und gleichzeitig den Wert ihrer Immobilien steigern.

Die Immobilienbranche hat großen Einfluss auf die Umwelt. 36 Prozent der CO2-Emissionen und 40 Prozent des Stromverbrauchs der EU gehen auf diesen Sektor zurück. Das Einsparungspotenzial ist daher enorm. Der Bericht enthält einen speziellen Rechner für das Energiemanagement, mit dem sich Einsparungen von bis zu 10 Prozent und Effizienzgewinne auf der Grundlage von Energiepreisen und anderen Faktoren berechnen lassen.

Diese Einsparungen ergeben sich aus der Anpassung der Heizungsparameter an die individuellen lokalen Bedingungen für jedes Gebäude, seine Energieleistung und den prognostizierten Heizbedarf. In vernetzten Gebäuden können Probleme schneller identifiziert und behoben werden. Außerdem lässt sich die Heizung intelligent steuern und muss nicht manuell an die Gegebenheiten angepasst werden.

Kiona hilft der Immobilienbranche, ihre finanziellen und nachhaltigen Ziele zu erreichen, indem es neue und alte Gebäude mithilfe von IoT-Lösungen digitalisiert. Mehr als 5.500 Gebäude nutzen Mobilfunkverbindungen, die von Ericsson IoT Accelerator unterstützt werden.

Ericsson IoT Accelerator wird als Service über ein globales Partnernetz von Telekommunikationsdienstleistern bereitgestellt und bietet vollständige Transparenz und Kontrolle über die Mobilfunkverbindung aller IoT-Geräte während ihres gesamten Lebenszyklus, unabhängig von ihrem Standort. Diese Funktionen sind für das Energiemanagement und die Optimierung von intelligenten, vernetzten Gebäuden von entscheidender Bedeutung.

Jens Erler, IoT Client Principal, Technology and Emerging Business, Ericsson, sagt: „Die Implementierung der Mobilfunk-basierten IoT-Konnektivität im Immobiliensektor kommt Gebäudemanagern auf der ganzen Welt zugute, von der Senkung des Energieverbrauchs und anderer Betriebskosten bis hin zur Steigerung des Immobilienwerts und der Zufriedenheit der Mieter.“

„Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, denen sich die Immobilienbranche im Zusammenhang mit dem Energiemanagement und der Steigerung des Immobilienwerts in Nordeuropa und darüber hinaus gegenübersieht. Mit unseren unabhängigen Lösungen und unterstützenden Dienstleistungen ist Kiona bestrebt, diesen Druck zu lindern und ein einheitliches digitales Ökosystem zu schaffen, indem wir Immobilienverwalter mit ihren Gebäuden auf einer dezentralen Ebene verbinden“, sagt Viktor Vitell, CMO von Kiona.

Ericsson IoT Accelerator ermöglicht es Unternehmen, ihr globales IoT-Geschäft von einer einzigen IoT-Plattform aus einfach zu implementieren, zu verwalten und zu skalieren. Heute bedient er über 9.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern und verwaltet mehr als 90 Millionen Verbindungen, darunter über 20 Millionen eSIMs. Ericsson ist damit einer der Marktführer im IoT-Konnektivitätsmanagement.

Über Kiona

Kiona ist ein führendes SaaS-Unternehmen mit der Vision, durch das Angebot der intelligentesten und kosteneffizientesten Proptech-Plattform auf dem Markt einen großen Einfluss auf den Kampf gegen den Klimawandel zu erzielen. Das Unternehmen ermöglicht es Gebäudeeigentümern und anderen Stakeholdern, ihre finanziellen und Nachhaltigkeitsziele durch die Digitalisierung von neuen und alten Gebäuden und deren Heiz-, Kühl-, Lüftungs- und Kälteanlagen zu erreichen. Mit Niederlassungen in sieben Ländern und 136 Mitarbeitern vernetzt Kiona derzeit über 55.000 Gewerbe-, Industrie-, Wohn- und öffentliche Gebäude sowie 3.000 Lebensmittelgeschäfte in Europa. Durch eine innovative Plattform, die sowohl den Energieverbrauch als auch die Organisation überwacht, steuert und optimiert, können die bestehenden Gebäude in Europa jetzt Teil der Lösung für die Zukunft werden. www.kiona.com

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2021 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,3 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Ericsson ist an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 130 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. Ericsson.com/5g

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

103. Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“: Bettensteuer und Personalmangel / Wie bekommt die Gründerszene in unserer Stadt „die PS auf die Straße“ / Apotheker in Düsseldorf warnen vor einer der größten Grippenwellen / Adventure School macht in den Herbstferien Lust auf MINT / neuer Wohnungstrends in unserer Stadt / „Green Recruiting“

Energiesparen im Winter, ist eines unserer Themen. 19 Grad im Büro? Für öffentliche Bürogebäude steht es schon fest, für Schulen und Kitas wird die Möglichkeit in Erwägung gezogen: Damit weniger Energie verbraucht wird, soll die Raumtemperatur in diesem Winter auf 19 Grad abgesenkt werden. Ist das eigentlich problematisch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nicht unbedingt. Die Behörde schlägt für sitzende Tätigkeiten mit einer leichten Arbeitsschwere eine Temperatur von 20 Grad vor, für eine mittlere Arbeitsschwere 19 Grad. Wechseln die Tätigkeiten zwischen Stehen und Gehen, kann die Temperatur bei mittlerer Arbeitsschwere auch auf 17 Grad reduziert werden, sagt die Arbeitsschutzexperten. Was sagen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer dazu?
Weitere Themen sind:
+ Feedback auf unsere Sendung und dem Projekt 321-fachkraft
+ Gastronomie in Düsseldorf leidet unter Bettensteuer und Personalmangel
+ Wir stellen uns die Frage: Wie bekommt die Gründerszene in unserer Stadt „die PS auf die Straße“
+ Apotheker in Düsseldorf warnen vor einer der größten Grippenwellen
+ die Adventure School macht in den Herbstferien Lust auf MINT
+ die ProWein gibt’s ab 2024 auch in Tokio
+ ein neuer Trend in unserer Stadt: der Markt für kleine Wohnung
+ und das Thema „Green Recruiting“
Sie finden unseren Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen und unter www.unternehmerschaft.de. Bitte, like Sie uns, wenn Ihnen gefällt, was Sie hören. Gerne können Sie auch den Link der Sendung weiterleiten in Ihre privaten und beruflichen Netzwerke.
Die nächste Folge erscheint am kommenden Mittwoch ab 05.55 Uhr. Am Abend jeweils hören Sie dann auch unser gleichnamiges Radioformat auf www.antenneduesseldorf.de im Livestream und auf UKW.

Welche Möglichkeiten haben mittelständische Unternehmen, neue zukünftige Fachkräfte zu gewinnen?

Fachkräftemangel, demographischer Wandel… all das sind Begriffe, die den Personalern Schweiß von der Stirn perlen lassen. Welche Möglichkeiten haben mittelständische Unternehmen, neue zukünftige Fachkräfte zu gewinnen? Was müssen sie dafür tun, dass diese zukünftigen Fachkräfte auch bestmöglich auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet werden? Um im Werben um Auszubildende die Nase vorn zu haben, müssen sich Unternehmen nicht nur in der Akquise, sondern auch in ihrem Ausbildungsangebot neu und modern aufstellen. Insbesondere die Inhalte der dualen Ausbildung müssen über die entsprechenden Rahmenlehrpläne hinausgehen und den Auszubildenden einen spannenden und vor allem zukunftsorientierten Mehrwert bieten. Lesen Sie den interessanten Beitrag von Dr. Mario Penzkofer, Direktor Personal bei der Firma Achenbach Buschhütten und Geschäftsführer Smarte Lernfabrik Buschhütten.

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Düsseldorfs „Bauwerk des Jahres“

Der spektakuläre, neue Südeingang der Messe in Stockum wurde gerade zu Düsseldorfs „Bauwerk des Jahres“ gekürt. Das ist das Ergebnis einer Wahl durch den Architekten- und Ingenieursverein in unserer Stadt. Dabei hat sich die „Neue Messe Süd“ unter anderem gegen den „Kö-Bogen II“ durchgesetzt. Der Eingang des Messegeländes besteht jetzt aus der neuen Halle 1 und einem 20 Meter hohen, gläsernen Vordach, das noch etwas größer ist als ein Fußballfeld. Das Ensemble hat insgesamt rund 140 Millionen Euro gekostet.

Alle Details hier!

(Mit Material von Antenne Düsseldorf)

Rollende Tankstelle: Rheinmetall gewinnt Auftrag über Flugfeldtankwagen für die Bundeswehr

Rheinmetall in Düsseldorf hat einen wichtigen Auftrag über Spezialfahrzeuge für die Bundeswehr gewonnen. Die Bundeswehr hat den Düsseldorfer Technologiekonzern damit beauftragt, insgesamt 48 Flugfeldtankwagen (FTW) zur Nutzung auf einer Vielzahl von Flughäfen des Heeres und der Luftwaffe zu liefern. Darüber hinaus besteht die Option für die Lieferung weiterer fünf Fahrzeuge desselben Typs.

Der Auftrag umfasst ein mittleres zweistelliges MioEUR-Volumen und wurde im Juni 2022 eingebucht. Rheinmetall gelingt damit der erfolgreiche Ausbau der Beziehungen mit der Bundeswehr. Auch das Nutzungsspektrum handelsüblicher Fahrzeuge erweitert sich, nachdem vor zwei Jahren bereits 342 Abrollkipper von Rheinmetall an die Bundeswehr geliefert worden sind.

Die Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung erfolgreich gegen den Wettbewerb durchsetzen. Die Auslieferungen beginnen im Juli 2023 und sollen nach Kundenvorgaben bis zum Jahresende 2024 abgeschlossen werden. Dabei ist der Auftrag nicht nur auf die Fahrzeuge selbst begrenzt, sondern umfasst zusätzlich die Lieferung von Beladungsteilen für den Tankaufbau sowie von Sonderwerkzeugen. Weiterhin wurde ein über den Lieferzeitraum hinausgehender Servicevertrag über insgesamt zwölf Jahre abgeschlossen.

Rheinmetall ist ein weltweit führender Hersteller von militärischen LKW in diversen Ausführungen und mit unterschiedlichsten Spezialaufbauten. Der TGS 8×4 Flugfeldtankwagen ist in enger Kooperation mit der Esterer GmbH & Co. KG aus Helsa (Nordhessen) entstanden, einem renommierten Spezialisten für Aufbauten von Tankfahrzeugen im zivilen wie auch im militärischen Bereich.

Das Fahrzeug zeichnet sich insbesondere durch sein hohes Tankvolumen von bis zu 22.000 Liter, einen Filter neuester Generation und einen digitalisierten Aufbau mit der Möglichkeit einer Einbindung in Informationssysteme aus.

Eine umfangreiche Fahrzeug- und Ersatzteildokumentation ist digital verfügbar, ebenso wie ein weltweiter militärischer Service.

Der jetzt gewonnene Auftrag ist neben der Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit der Bundeswehr von hoher Bedeutung für den Konzern, da nun erstmals auch – in der Kooperation mit Esterer – besondere Expertise auf dem Gebiet der militärischen Flugfeldtankwagen zum Ausdruck gebracht wird.

Rheinmetall MAN Military Vehicles bildet innerhalb der Rheinmetall Vehicle Systems Division das Kompetenzzentrum für professionelle militärische und militarisierte logistische Radfahrzeuge. Das Joint Venture mit Hauptsitz in München, an dem die Rheinmetall AG 51% und die MAN Truck & Bus SE 49% hält, ist einer der weltweit führenden Anbieter für Defence-Lösungen im Bereich logistischer Landmobilität. Zusammen mit seinen Vorgängerunternehmen blickt RMMV auf eine mehr als 100-jährige Geschichte des LKW-Baus für anspruchsvollste militärische Anwendungen zurück. Alle Fahrzeuge der Rheinmetall MAN Military Vehicles werden am Standort Liesing bei Wien produziert.

30 neue Nachwuchskräfte steigen bei der Rheinbahn ein

903 Bewerbungen gingen bei der Rheinbahn für den Ausbildungsstart 2022 ein – 30 Kandidatinnen und Kandidaten setzten sich am Ende in einem mehrstufigen Bewerbungsprozess erfolgreich durch und starten am 1. September in ihr Berufsleben. Die Bewerbungsgespräche konnten seit dem 1. Februar wieder komplett persönlich geführt werden – das war im vergangenen Jahr Corona-bedingt nicht möglich. 

Erfolgreiche Einstellungskampagne
Auch für den diesjährigen Ausbildungsstart hat sich die Rheinbahn wieder mit verschiedenen Aktionen und Kampagnen besonders um weibliche Verstärkung in den technischen Ausbildungsberufen bemüht. Mit Erfolg: Von den 30 Auszubildenden, die in diesem Jahr bei der Rheinbahn an den Start gehen, sind zwölf Frauen – das entspricht einer Quote von 40 Prozent. Neun von ihnen beginnen ihre Ausbildung in einem technischen Berufsbild.

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, erklärt: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir auch in diesem Jahr mit fast tausend Bewerbungen zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Region zählen. Ausbildung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft unserer Rheinbahn: Die Hälfte unserer Mitarbeitenden in Werkstatt, Verwaltung und Infrastruktur sind ehemalige Auszubildende. Besonders froh bin ich außerdem darüber, dass sich erneut so viele junge Frauen für diesen Weg bei uns entschieden haben, denn ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist sehr gut und wichtig für die Unternehmenskultur. Allen unseren Auszubildenden wünsche ich einen tollen Start ins Berufsleben und eine erfolgreiche Zeit bei unserer Rheinbahn – während ihrer Ausbildung und auch als zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Michael Pink, Betriebsratsvorsitzender der Rheinbahn, ergänzt: „Nahverkehr ist und bleibt eine Zukunftsbranche. Wir halten die Menschen in Düsseldorf und der Region mobil. Gemeinsam mit allen Rheinbahnerinnen und Rheinbahnern werden diese jungen Menschen die Verkehrswende gestalten. Für ihren Weg wünsche ich ihnen alles Gute und viel Spaß.“

Die sechs Berufsfelder und Azubizahlen im Einzelnen:

  • 6 Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik (davon eine Frau)
  • 9 Fachkräfte im Fahrbetrieb (davon 3 Frauen)
  • 4 Industriekaufleute (davon 3 Frauen)
  • 4 Industriemechanikerinnen und -mechaniker (davon 2 Frauen)
  • 3 Kfz-Mechatronikerinnen und -mechatroniker (davon 2 Frauen)
  • 4 Mechatronikerinnen und Mechatroniker (davon eine Frau)

Hohe Übernahmequote
Einer von vielen Faktoren, der die Rheinbahn als Arbeitgeberin so attraktiv für die jungen Männer und Frauen macht, ist die hohe Übernahmequote der vergangenen Jahre – mit annähernd 100 Prozent bot das Verkehrsunternehmen ihnen bisher nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung stets eine gesicherte Zukunft.

(Mit Material von der Rheinbahn)

Tarifrunde startet in einer schwierigen Ausgangslage

Für unsere Podcast- und Internetfreunde berichten wir heute (16.) von den in Gelsenkirchen beginnenden Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in NRW.

Die IG Metall fordert eine Lohnerhöhung von 8 Prozent. Die NRW-Metallarbeitgeber wiesen die Forderung als „völlig unrealistisch und überzogen“ zurück. Alle M+E-Branchen lägen immer noch zum Teil deutlich unter dem Vorkrisenniveau, eine Besserung sei angesichts der politischen und wirtschaftlichen Lage in der Welt nicht zu erwarten. Zudem belasteten sie hohe Preise für Rohstoffe und Vorprodukte. Die Unternehmen stünden zudem durch die anstehende Transformation unter massivem strukturellem Veränderungsdruck. „Eine auch nur annähernde Umsetzung dieser Forderung würde viele Betriebe überfordern und zahlreiche Arbeitsplätze im bedeutendstem Industriezweig des Landes aufs Spiel setzen“, erklärte Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer von „düsseldorf metall“, dem Düsseldorfer Arbeitgeberverband der hiesigen Metall- und Elektroindustrie.

Die auf den ersten Blick noch gute Auftragslage sei trügerisch. Die IG Metall ignoriere, dass die anhaltenden Störungen der internationalen Lieferketten für eine extrem belastende und volatile Lage in der Industrieproduktion sorgten. „Unseren Unternehmen nutzen die vielen Bestellungen gar nichts, wenn Rohstoffe, Materialien und Vorprodukte verspätet, in viel geringerem Umfang, dazu zu exorbitant gestiegenen Preisen oder schlimmstenfalls erst gar nicht auf dem Hof ankommen“, sagte Michael Grütering. Die massiv gestiegenen Energiekosten verschärften die Lage noch. Das alles führe zu erheblichen Einbußen bei Umsätzen und Gewinnen oder treibe zunehmend viele Betriebe in die Verlustzone. Diese höchst unsicheren Zeiten machten die Ausgangslage vor der Tarifrunde 2022 ausgesprochen schwierig. „Darum ist es so wichtig, dass jetzt nicht auch noch die Tarifpolitik den Unternehmen nicht verkraftbare Belastungen aufbürdet“.

Als „so ernst wie selten zuvor“ hatten zwischenzeitlich die NRW-Metallarbeitgeber die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland bezeichnet. Die Industrie befinde sich inmitten einer dramatischen Energiepreiskrise. Außerdem bereite den Unternehmen die Versorgungssicherheit bei Strom und Gas in den bei-den kommenden Wintern weiterhin erhebliche Sorgen. „Beides ist für unseren Industriestandort und damit auch für die Arbeitsplätze eine existenzielle Bedrohung“, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, am Freitag in Gelsenkirchen. Bei der ersten Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs in NRW betonte er, die Tarifrunde 2022 finde in einem noch schwierigeren und unsicheren Umfeld statt als während der Corona-Pandemie. „Vor diesem Hintergrund wirkt die Acht-Prozent-Forderung der IG Metall wie aus der Zeit gefallen“, sagte Kirchhoff. Er verstehe die Sorgen der Beschäftigten, erwarte aber, dass die IG Metall auch die Ausnahmesituation in den Betrieben zur Kenntnis nehme.

Kernaufgabe der nächsten Wochen und Monate müsse es sein, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Industrie in Deutschland zu gewährleisten. Dazu müsse auch die Tarifpolitik beitragen. Für viele M+E-Unternehmen stelle sich die Frage, ob hierzulande Investitionen noch wirtschaftlich darstellbar seien. „Es muss alles getan werden, damit wir auch in zehn Jahren noch Industriestandort sind“, so Kirchhoff. Das werde aber nicht zu schaffen sein, wenn die Kosten der Unternehmen durch eine überzogene Tarifpolitik zusätzlich massiv in die Höhe getrieben würden. Tarifverträge müssten auch jene Betriebe verkraften können, denen es wirtschaftlich nicht gut gehe. Deren Zahl werde sich ganz sicher noch erhöhen. Auf diese zunehmende Heterogenität müsse die Tarifpolitik langfristige Antworten geben. „Hier brauchen wir dauerhafte Instrumente, die automatisch greifen“, betonte er. Eine Zuspitzung der politischen und wirtschaftlichen Lage im Herbst sei nicht auszuschließen. Metallarbeitgeber und IG Metall müssten sich umso mehr bewusst sein, dass der Umgang miteinander in der Tarifrunde auch stilbildend für die gesellschaftspolitische Debatte im Land sein könne. „Dieser Verantwortung müssen wir gerecht werden“, sagte Kirchhoff.

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) haben die Arbeitgeber eindringlich vor überzogenen Erwartungen und einem überhöhten Tarifabschluss gewarnt. „Nach wie vor sind die Lieferketten in unserer Industrie noch immer nicht wieder intakt, Materialien und Vorprodukte sind knapp und teuer. Vor allem aber wird die Entwicklung der Energiepreise für viele Betriebe immer dramatischer. Das geht bis hin zur Existenzbedrohung“, sagte Dick, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Mittwoch im Anschluss an die erste Verhandlungsrunde in Kornwestheim: „Immer mehr Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir brauchen daher keinen teuren Abschluss, sondern ein differenziertes Tarifangebot, das der jeweiligen Situation unserer Unternehmen gerecht wird.“
Zuvor hatte die IG Metall in der eineinhalbstündigen Verhandlung nochmals ihre Acht-Prozent-Forderung mit Argumenten begründet, die von der Arbeitgeberseite durchgängig als „nicht überzeugend und realitätsfern“ zurückgewiesen wurden. Die Tarifvertragsparteien müssten alles daransetzen, den Unternehmen einen Werkzeugkasten nicht nur finanzieller Art zur Verfügung zu stellen, der den Betrieben schnelle und passgenaue Reaktionen auf unterschiedliche Entwicklungen ermögliche. „Eine „one-size-fits-all“-Lösung, wie sie die IG Metall fordert, verbietet sich in der aktuellen Situation, da sie die Krise noch weiter verschärfen würde“, so Dick. Zwar sei nachvollziehbar, dass die Beschäftigten die aktuell hohe Inflation im eigenen Geldbeutel spürten, sagte Dick: „Aber die Tarifpolitik wäre damit überfordert, dies auszugleichen – zumal die Tarifsteigerungen in unserer Industrie über lange Jahre hinweg weit über der Inflation lagen.
Die Kaufkraft der M+E-Beschäftigten ist daher mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von gut 66.000 Euro in Baden-Württemberg immer noch sehr, sehr hoch.“ Statt zusätzlicher Kostenbelastungen müsse den Unternehmen nun durch maximale Flexibilität in den Tarifverträgen geholfen werden: „Auch die Modernisierung der Tarifverträge und das Ziel, deren Komplexität zu verringern, bleiben auf unserer Agenda.“ Die hohen Auftragsbestände seien derzeit kein Beleg dafür, dass es den Unternehmen in der Branche gut gehe, so der Südwestmetall-Hauptgeschäftsführer: „So lange die Aufträge wegen Lieferengpässen nicht abgearbeitet werden können, entstehen daraus auch keine Erträge, aus denen man Entgelte oder Tariferhöhungen bezahlen könnte.“
Fakt sei, dass die M+E-Produktion im Land noch weit unter den Höchstständen vor Rezession, Corona-Krise und Ukraine-Krieg liege und auch immer deutlicher der globalen Produktionsentwicklung hinterherhinke. Zudem mache den Firmen neben Lieferengpässen und hohen Preisen auch ein sich verschärfender Arbeitskräftemangel immer mehr zu schaffen, sagte Dick: „Auch dafür wollen wir gemeinsam mit der IG Metall nach tariflichen Lösungen suchen.“

Der erste Verhandlungstag in Tarifverhandlungen folgt einer eher traditionellen Dramaturgie: die Volkswirte der Arbeitgeber und Gewerkschaften tauschen ihre unterschiedlichen Perspektiven zur wirtschaftlichen Lage aus. Vor dem Start der Verhandlungen wurde der Tarifvertrages gekündigt sowie der Forderungskatalog und der geplante Ablauf der Verhandlungen besprochen.

Arbeitgeber und Gewerkschaft setzen sich dann an den Verhandlungstisch und versuchen, sich auf einen neuen Tarifvertrag zu einigen. Normalerweise erstrecken sich die Gespräche über mehrere Verhandlungstermine. Um Druck auf die Arbeitgeber aufzubauen, werden die Verhandlungen durch Aktionen und Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht begleitet. Einigen sich die Tarifvertragsparteien auf ein Ergebnis, sind die Verhandlungen beendet.

(Mit Material von Metall NRW und Südwestmetall)

19 Grad im Büro? Was meinen Sie? Senden Sie uns Ihre Sprachnachricht!

Wir sollen und wollen Energie sparen – zuhause und vor allem im Büro. Aber, was ist erträglich? Wie warm muss es für uns sein, damit wir „leistungsfähig“ bleiben? In den Büros von Stadt und Land soll es in diesem Winter nicht wärmer als 19 Grad warm werden. Für die einen ist das „recht warm“, für die anderen bereits „kalt“. Die einen haben bereits eine Lösung dafür, die anderen noch nicht. In unserer Podcastfolge am kommenden Mittwoch werden wir über dieses Thema berichten. Wenn Sie mit Ihrer Stimme dabei sein wollen, dann senden uns Ihre Sprachnachricht an 015780630994.

In unserer Stadt gibts einen neuen Mobilitätspartner für „redy“

E-Scooter sind wendig und flink. Archiv-Foto: HUK-COBURG

Die Rheinbahn baut das Angebot an Mobilitätspartnern in ihrer App „redy“ aus. Ab sofort können die Kundinnen und Kunden auch die E-Bikes von TIER Mobility bequem über die App buchen. Ganz egal, ob Bus oder Bahn fahren, Taxi rufen, Rad, Roller, Auto, E-Scooter oder Transporter ausleihen – das alles geht mit nur einer App. „redy“ bündelt die Angebote des Verkehrsunternehmens mit denen weiterer Mobilitätspartner. Nutzerinnen und Nutzer bekommen so einen Überblick über die verschiedenen Mobilitätsangebote für ihre Strecke, können diese einfach miteinander vergleichen und haben so einen bequemen Zugang zu leistungsstarken Mobilitätsmitteln abseits des eigenen Pkw. Sie entscheiden selbst, was ihnen wichtig ist – sei es Kosten-sensibilität, Geschwindigkeit, Dauer oder Nachhaltigkeit.

Eine Registrierung für alle Angebote

Die App „redy“ ist im App-Store und im Google-Play-Store für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Die Userinnen und User nutzen nach einer einmaligen Registrierung die Angebote der unterschiedlichen Dienstleister, ohne sich bei ihnen separat anmelden zu müssen. Sie buchen die Mobilitätsangebote jeweils individuell nach ihrem Bedarf und zahlen ganz bequem zentral in der Anwendung. Die Zahlung ist per Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte möglich.

Über TIER Mobility

TIER Mobility ist der weltweit größte Anbieter von geteilten Mikromobilitätslösungen. Das Unternehmen stellt Städten und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Elektrofahrzeuge wie E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete zur Verfügung. Ziel des Unternehmens ist es, Städten zu helfen, ihre Abhängigkeit vom privaten Auto zu reduzieren. TIER wurde 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin in Berlin gegründet und ist derzeit in mehr als 250 Städten in 22 Ländern in Europa und dem Mittleren Osten aktiv. Mit dem Fokus, die sicherste, fairste und nachhaltigste Mobilitätslösung anzubieten, ist das Unternehmen seit 2020 klimaneutral. Weitere Informationen auf www.tier.app.

Groß- und Außenhandel steht vor existenzielle Bedrohung

Dr. Dirk Jandura

Angesichts der seit Wochen extrem angestiegenen Energiepreise richtet sich der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) heute in einem offenen Brief an den Bundeskanzler und die Bundesregierung.

„Die Unternehmen des Groß- und Außenhandels stehen zum Teil vor einer existenzbedrohenden Situation. Die massiven Preisanstiege bei Strom-, Gas- und Sprit bedrohen das wirtschaftliche Fundament unseres Landes. Die bisherigen Entlastungspakete der Bundesregierung haben auf die schwierige Lage der kleinen und mittleren Unternehmen keine ausreichenden Antworten gegeben. Und das Grundproblem bleibt ungelöst: die fehlende bezahlbare Energie“, so Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zur Veröffentlichung.

„Im schlimmsten Fall droht ein Unternehmenssterben und ein massiver Verlust an Arbeitsplätzen. Wir brauchen deshalb schnelle und verlässliche Lösungen. In der jetzigen kritischen Phase wird alles benötigt, auch Atom- oder Kohlestrom, um Unabhängigkeit von Russland, Versorgungs- und Preisstabilität zu erreichen. Ein Weiterbetrieb aller noch aktiven Kernkraftwerke ist zumindest für die Dauer dieser existenziellen Krise ein Gebot der Vernunft. Parteipolitische Überlegungen müssen in diesen Monaten hintenanstehen“, so Jandura an die Politik gerichtet.