Lage für Beschäftigte und Unternehmen durch Energieversorgungs- und Energiepreiskrise so ernst wie selten zuvor

Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW)

„Viele Menschen blicken mit großen Sorgen in die Zukunft“, sagt Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen, und unser Arbeitgeber-Präsident Arndt G. Kirchhoff (Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW)) ergänzt: „Unsere Unternehmen brauchen belastbare Perspektiven“. Warum gab es heute (06.10.) diese gemeinsame Erklärung? Weil die Lage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beschäftigte und auch für die Unternehmen durch Energieversorgungs- und Energiepreiskrise so ernst wie selten zuvor ist. Viele Beschäftigten sind in großer Sorge, wie sie die Preise noch stemmen sollen. Viele haben ja auch noch andere Belastungen, beispielsweise wenn sie vor kurzem ein Haus gekauft haben.

So fordern Gewerkschaft und Arbeitgeberverband der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie die Bundesregierung auf angesichts der bedrohlichen Energieversorgungskrise und der dramatischen Energiepreiskrise nun schnell wirksame Maßnahmen vorzulegen und diese zügig und unbürokratisch umzusetzen.

Die Landesregierung forderten sie auf, diesen Prozess zu unterstützen und dabei die Interessen des Wirtschafts- und Industriestandorts Nordrhein-Westfalens zu vertreten. In der gemeinsamen Erklärung begrüßten IG Metall NRW und der Arbeitgeberverband METALL NRW den angekündigten wirtschaftlichen Abwehrschirm als „dringend benötigtes starkes Signal“. Diesen Ankündigungen müssten jetzt aber Taten folgen. Die Sozialpartner warnten die Politik, „jetzt nicht kostbare Zeit durch unnötiges Gerangel zwischen Bund und Ländern zu verlieren“. Vielmehr müsse die Politik in Bund und Land jetzt Beschäftigten und Unternehmen mit entschlossenem Handeln Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des Landes zu geben.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen: „Viele Menschen blicken mit großen Sorgen in die Zukunft, weil sie nicht wissen, ob sie ihre Energierechnungen bezahlen können. Darum braucht es jetzt schnell Klarheit darüber, wie und wann der von der Bundesregierung angekündigte Abwehrschirm gegen die gestiegenen Energiepreise umgesetzt werden soll.“

Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW): „Die Energiepreise müssen jetzt schleunigst runter. Da zählt jeder Tag. Unsere Unternehmen brauchen belastbare Perspektiven, um ihre Produktion hierzulande aufrechterhalten zu können. Andernfalls drohen unabsehbare Schäden unserer Wertschöpfungsketten, ein erheblicher Verlust unserer Wettbewerbsfähigkeit und damit am Ende eine massive Gefährdung von Arbeitsplätzen.“

Freunde an MINT entdecken: 1.000 Kinder und Jugendliche besuchen unsere „Adventure School“ in den Herbstferien

Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler besuchen in den Herbstferien die „Adventure School“ im Düsseldorfer Süden, gemacht vom Amt für Schule und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf. Unser MINT-Netzwerk „zdi düsseldorf“ ist einer der Hauptakteure mit rund 30 Workshops. www.mint-duesseldorf.de Foto: Ezgi Yildiz

Roboter bauen, Ideen für den Klimaschutz entwickeln, Filmregie führen: Das Ferienprogramm „Adventure School“ für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen geht in den Herbstferien in die nächste Runde. Insgesamt stehen knapp 30 Workshops für rund 1.000 Kinder und Jugendliche auf dem Programm. Das gesamte Angebot ist kostenfrei und findet am Lore-Lorentz Berufskolleg statt. Die „Adventure School“ ist ein Kooperationsprojekt des Amtes für Schule und Bildung mit zahlreichen engagierten Partnern, unter anderem unserem MINT-Netzwerk „zdi düsseldorf“, der Bürgerstiftung Düsseldorf, der Stiftung Pro Ausbildung und der Vodafone Stiftung. www.adventure-school.de

Tarifverhandlungen 2022: Gewerkschaft droht mit Warnstreiks im November – dritte Verhandlungsrunde soll am 28. Oktober stattfinden

Am Freitag (30.09.) fand in Neuss die zweite Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für die 700.000 Beschäftigen in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie statt. Nach nur 34 Minuten hatte die Gewerkschaft die Verhandlungen abgebrochen, heißt es in einer Mitteilung der IG Metall.

Zuvor hatten die Metallarbeitgeber die schwierige Situation der Betriebe in NRW geschildert, die massive Gewinneinbrüche haben durch unter anderem unterbrochene Lieferketten, immens steigende Preise für Energie und Material (wenn es überhaupt beschafft werden kann) sowie durch Produktionsunterbrechungen. Ungeachtet der richtigen und dringend notwendigen Ankündigung eines durchgreifenden Energiepreisdeckels durch die Bundesregierung sei die hochgradig schwierige Situation in den Unternehmen längst noch nicht gelöst. Die Gewerkschaft droht derweil mit Warnstreiks im November. Bezirksleiter Knut Giesler wird mit den Worten zitiert: „Es braucht also wohl mal wieder den Druck vorm Werkstor. Darauf sind wir bestens vorbereitet.“


Die Tarifverhandlungen werden nun in anderen Tarifbezirken fortgesetzt. Am 28. Oktober endet die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie, danach sind Warnstreiks möglich. Für den 28. Oktober ist die dritte Verhandlungsrunde in Nordrhein-Westfalen angesetzt.

Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff (Foto), sagte am Freitag in Neuss, die Betriebe benötigten jetzt schnell die richtigen Maßnahmen und damit belastbare Perspektiven, um ihre Produktion aufrechterhalten zu können. Sonst drohten irreversible Schäden in den Wertschöpfungsketten, ein massiver Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und in der Folge erhebliche Arbeitsplatzverluste. „Vor diesem Hintergrund hätte ein Arbeitgeber-Angebot am heutigen Tage der Lage nicht gerecht werden können“, erklärte Kirchhoff bei der zweiten Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs.


Als „einen absoluten Irrglauben“ bezeichnete Kirchhoff Äußerungen der IG Metall, der Energie-Anteil an den Gesamtkosten der Unternehmen sei zu gering, um Grundlage für Standortentscheidungen in der M+E-Industrie zu sein. „Die betriebliche Wirklichkeit sieht völlig anders aus“, betonte Kirchhoff. Angesichts der hohen Kosten würden die Unternehmen an deutschen Standorten Geld nur noch für die Instandhaltung in die Hand nehmen, Erweiterungsinvestitionen hingegen seien hingegen derzeit nahezu nur noch im Ausland möglich. Es gehe in diesen Monaten im Kern um die Frage, ob Investitionen hierzulande noch wirtschaftlich darstellbar seien. In der Tat könne das aktuelle Wettbewerbsfähigkeits-Problem nicht allein durch die Tarifpolitik gelöst werden. „Aber wir dürfen es nicht auch noch durch einen zu hohen Tarifabschluss zusätzlich befeuern“, so Kirchhoff. Die Entgelte spielten in den Kostenstrukturen der Unternehmen eine große Rolle. Deshalb wäre eine zusätzliche Belastung durch acht Pro-zent mehr Entgelt für die Betriebe absolut unverträglich. Mit Blick auf mögliche von der Gewerkschaft angekündigte Arbeitskampfmaßnahmen im November sagte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident, „daran können beide Seiten kein Interesse haben“. Gerade in diesen Zeiten müsse Tarifpartnerschaft gelebt und Konfliktgegnerschaft vermieden werden.

Düsseldorf im Digital-Ranking jetzt in der TOP TEN

Die Stadt Düsseldorf ist ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung. So steht es im neusten „Smart City Index 2022“. Hier werden Kommunen in verschiedenen Bereichen, wie unter anderem der digitalen Verwaltung miteinander verglichen.

Die Stadt Düsseldorf ist ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung. So steht es im neusten „Smart City Index 2022“. Hier werden Kommunen in verschiedenen Bereichen, wie unter anderem der digitalen Verwaltung miteinander verglichen.

Aachen, Düsseldorf und Nürnberg (Bayern) sind erstmals unter den zehn Bestplatzierten des Smart City Index, dem Digital-Ranking der deutschen Großstädte des Digitalverbands Bitkom. Aachen lag im Vorjahr auf Rang 17, Düsseldorf landete auf dem 19. und Nürnberg auf dem 16. Platz. Dafür reicht es für Berlin, Freiburg im Breisgau und Karlsruhe (beide Baden-Württemberg) in diesem Jahr nicht mehr für einen Platz unter den besten Zehn. Auch jenseits der Top 10 herrscht viel Bewegung im Städtevergleich. Grundlage ist eine Analyse, für die Bitkom Research rund 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert hat. Die folgenden Städte haben es unter die Top 10 geschafft und machen den Gewinner unter sich aus.


„Beim Smart City Index werden Deutschlands Großstädte umfassend und detailliert vermessen. Das Ranking zeigt, welche Städte bei der Digitalisierung führend sind. Auch in diesem Jahr gibt es viele Positionswechsel und so manche Überraschung. Die Dynamik ist groß, die Abstände verringern sich“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Aufsteiger Aachen, Düsseldorf und Nürnberg werden mit ihrem Abschneiden für ihre digitalen Aktivitäten belohnt. Für alle anderen ist es ein Ansporn, ihre Digitalisierungsbemühungen zu steigern und ebenfalls Tempo zu machen.“ Bitkom will den Städten mit dieser Untersuchung eine Vergleichsgrundlage für ihre eigenen digitalen Aktivitäten geben, Erfolgsbeispiele aufzeigen und die Städte so bei ihren Digitalisierungsbemühungen unterstützen.


Der Smart City Index analysiert und bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. Für jede Stadt wurden 133 Parameter untersucht – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. In den fünf Kategorien wurden für jede Stadt Index-Werte errechnet, aus denen sich Gesamtwert und Gesamtrang ergeben. Das vollständige Ranking wird im Vorfeld der Smart Country Convention in einer Online-Pressekonferenz am 20. September 2022 veröffentlicht. Der Smart City Index wird unterstützt von Detecon, Visa, PwC und Uber.


Die Digitalisierung von Städten und Regionen ist das zentrale Thema der Smart Country Convention. Das gemeinsame Event von Messe Berlin und Bitkom findet vom 18. bis 20. Oktober 2022 im hub27 in Berlin statt und kombiniert Fachdebatte, Praxisbeispiele und vielfältige Interaktionsmöglichkeiten. Themen sind die Digitalisierung von Verwaltung und die Entwicklung smarter Städte. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie nachgeordneten Behörden und kommunalen Unternehmen. Weitere Informationen gibt es unter www.smartcountry.berlin.

In unserer Stadt gibt 6.500 neue Jobs – vor allem in der Pflege, im Handwerk, in der Erziehung, IT-Branche, in der Gastro und im Luftverkeh

Viele Firmen in Düsseldorf suchen weiter händeringend nach Fachkräften. Aktuell haben die Unternehmen in unserer Stadt noch 6.500 neue Jobs im Angebot. Das sind rund 1.600 mehr als vor einem Jahr. So steht es im aktuellen Arbeitsmarktreport, der heute (30.09.) veröffentlicht wurde. Besonders viele Jobs sind in den Bereichen Information und Kommunikation entstanden.

Stand heute gehen wir von einer insgesamt gedämpften, aber weitestgehend stabilen Lage auf dem Arbeitsmarkt auch im nächsten Jahr aus“, erklärt Birgitta Kubsch-von Harten, Leiterin der Arbeitsagentur Düsseldorf

„Die Energiekrise und die Inflation setzen den Arbeitsmarkt zusätzlich zu den Folgen der Corona-Pandemie unter Druck. Gleichzeitig ist der Fachkräftebedarf der Unternehmen auf einem sehr hohen Niveau. Viele Unternehmen halten ihr Personal trotz unsicherer Lage aufgrund der Sorge, nicht nachbesetzen zu können. Stand heute gehen wir von einer insgesamt gedämpften, aber weitestgehend stabilen Lage auf dem Arbeitsmarkt auch im nächsten Jahr aus“, erklärt Birgitta Kubsch-von Harten, Leiterin der Arbeitsagentur Düsseldorf und ergänzt: „Wer seinen Job verliert, findet viele offene Stellen vor. Die Düsseldorfer Betriebe und Einrichtungen insbesondere in der Pflege, Erziehung, im Handwerk und der IT spüren bei der Suche ihres Personals bereits seit vielen Jahren die Folgen der demographischen Entwicklung. Aktuell fehlen in Düsseldorf zudem viele Arbeitskräfte in den Branchen, die am stärksten von der Corona-Krise betroffen sind: Gastronomie, Hotellerie und Luftverkehr.“


Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf
23.489 Arbeitslose wurden im September 2022 in der Agentur für Arbeit Düsseldorf registriert. Das sind 494 Frauen und Männer weniger als im Vormonat, was einem Minus von 2,1 Prozent entspricht. Im September des Vorjahres waren noch 2.843 Personen mehr als im aktuellen Berichtsmonat arbeitslos gemeldet (-10,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag im Septem-ber 2022 bei 6,8 Prozent; 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Im September 2021 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,6 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahre sank im September 2022 um 83 Männer und Frauen (-5,1 Prozent) auf 1.537 Personen. Verglichen mit September 2021 bedeutet das einen Rückgang von 220 Personen (-12,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf diese Personengruppe fiel im aktuellen Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Vor einem Jahr im August lag sie noch bei 6,2 Prozent.


Mit 9.402 Personen hat die Zahl derjenigen, die ein Jahr oder länger arbeitslos gemeldet sind, gegenüber August 2022 um 175 Frauen und Männer abgenommen (-1,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich bei den Langzeitarbeitslosen ein Rückgang von 2.379 Personen (-20,2 Prozent). Von den Langzeitarbeitslosen erhalten 8.560 Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II und werden entsprechend vom Düsseldorfer Jobcenter bei ihrer Integration in Arbeit unterstützt und beraten.

Aktuell sind in Düsseldorf 1.053 arbeitslose Ukrainerinnen und Ukrainer registriert. Das sind 121 Personen mehr als im Vormonat (+13,0 Prozent) und 778 mehr als vor einem Jahr. Die Unterstützung der aus der Ukraine geflüchteten Menschen bei der Integration in Arbeit übernimmt das Jobcenter.


„Angesichts der Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes sind die Voraussetzungen für die oft gut qualifizierten Ukrainerinnen und Ukrainer gut, dies spiegeln uns auch die Unternehmen wider. Wichtig sind dabei das Erlernen der deutschen Sprache und Unterstützung bei der Kinderbetreuung“, so Kubsch-von Harten.

Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Die gesamte Unterbeschäftigung einschließlich der Zahl der gemeldeten Arbeitslosen betrug im September 31.807 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote, die unter anderem auch die Personen umfasst, die sich in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden, liegt unverändert zum August bei 9,0 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 9,7 Prozent.


Im September wurden der Agentur für Arbeit Düsseldorf 1.182 neue sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung gemeldet, 55 Stellen (-4,4 Prozent) weniger als im Vormonat und 18 Stellen mehr als im September 2021 (+1,5 Prozent). 6.553 Arbeitsstellen stehen aktuell insgesamt für die Vermittlung zur Verfügung. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von 29 Stellen (-0,4 Prozent) und ein Plus von 1.624 Stellen gegenüber September 2021 (+32,9 Prozent).

Nach den jüngsten Daten von Ende März 2021 ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit 440.704 Frauen und Männern in Düsseldorf um 7.996 Beschäftigungsverhältnisse innerhalb eines Jahres angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,8 Prozent. Besonders viele neue Beschäftigungsverhältnisse sind im Bereich Information und Kommunikation entstanden. Rückläufig ist die Beschäftigung hingegen in den „Wirtschaftlichen Dienstleistungen“, zu denen beispielsweise Rechts-, Unternehmens-, Steuerberatung sowie Werbeagenturen, Reisebüros und Wach-, Sicherheits- und Reinigungsdienste zugerechnet werden.

(Mit Material von Antenne Düsseldorf und der Agentur für Arbeit)

Wer wieviel Wohngeld bekommt

Der Koalitionsausschuss beschließt aller Voraussicht nach die geplante Wohngeldreform. Bisher erhalten rund 600.000 Haushalte Wohngeld, künftig dürfte ihre Zahl auf zwei Millionen steigen. Neue IW-Berechnungen zeigen, wer in welchem Umfang vom Wohngeld profitiert.

„Wir werden das Wohngeld stärken“: Mit diesen Worten kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz im August an, dass künftig mehr Deutsche von der staatlichen Unterstützung profitieren sollen. Das Wohngeld soll einkommensschwache Haushalte bei den Ausgaben für Miete, Heizung und Warmwasser unterstützen, Ende 2020 gab es bundesweit 618.000 Berechtigte. Damit fristet es neben Sozialleistungen wie Hartz IV ein Nischendasein, zum Vergleich: Hier zählte das Statistische Bundesamt zuletzt 6,9 Millionen Bezieher.

Tausende Haushalte sind berechtigt, stellen aber keinen Antrag

Mit dem Entlastungspaket III soll sich das nun ändern. Künftig sollen Menschen mit mehr Einkommen Wohngeld beziehen können, dadurch steigt die Zahl der Berechtigten auf rund zwei Millionen. Berechtigt wären darüber hinaus viele weitere tausend Haushalte, schon jetzt könnten noch einmal rund 600.000 Haushalte die Unterstützung beziehen – sie haben allerdings keinen Antrag gestellt.

Das Wohngeld beinhaltet mehrere Bausteine: Für Mieterinnen und Mieter gibt es einen Zuschuss zur Kaltmiete, wer in Eigenheim oder einer Eigentumswohnung lebt, wird bei Zins und Tilgung unterstützt. Wer sehr wenig verdient und sehr hohe Ausgaben fürs Wohnen hat, beispielsweise weil er in einer teuren Großstadt lebt, bekommt die größte Unterstützung, je höher das Einkommen und je geringer die Wohnkosten, desto geringer das Wohngeld. Bisher ist ein Single, der in einer besonders teuren Gegend lebt, wohngeldberechtigt, sobald er weniger als 1.797 Euro brutto verdient. Künftig steigt die Grenze auf 2.301 Euro. Für eine vierköpfige Familie in einer teuren Gegend steigt die Einkommensgrenze von aktuell 3.697 auf 5.077 Euro.

Konkret heißt das:

  • Ein Rentner in Berlin mit einer monatlichen Rente von 1.259 Euro (brutto) und einer Kaltmiete von 500 Euro (Mietenstufe IV) erhält 2022 monatlich rund 74 Euro, durch die Reform steigt die Unterstützung 2023 auf 252 Euro – also 178 Euro mehr.
  • Eine vierköpfige Familie in München mit einem Einkommen von 2.386 Euro (brutto) und einer Kaltmiete von 1.000 Euro (Mietenstufe VII) hat bisher Anspruch auf 481 Euro Wohngeld im Monat. Ab Januar 2023 steigt das Wohngeld auf 804 Euro, ein Plus von 323 Euro.

„Das Wohngeld ist eine zielgenaue Entlastung, die Erhöhung in Zeiten von Inflation und Energiekrise ist angemessen“, sagt IW-Wohngeldexperte Ralph Henger. „Gleichzeitig ist die neue Heizkostenkomponente so konzipiert, dass die Anreize zum Energiesparen erhalten bleiben.“ Das bleibe nach wie vor wichtig – denn nur so lasse sich die Energiekrise in diesem Winter gemeinsam bewältigen.

(Mit Material des IW)

Smoney Hub will alle 18- bis 25-jährigen aus der Region ansprechen – Eröffnungswoche ab dem 4. Oktober – Sparkassenchefin Göbel: „keine klassische Filiale“

Neuer Treffpunkt für die GenZ: der Smoney Hub der Stadtsparkasse Düsseldorf in der Zentrale an der Berliner Allee in Düsseldorf. Zur Eröffnungswoche vom 4. bis 7. Oktober sind alle 18- bis 25-jährigen aus der Region eingeladen, sich selbst einen Eindruck vom Smoney Hub zu machen. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Der Dienstag, 4. Oktober, bietet als „Finance Day“ Infos rund um Alternative Assetklassen, Female Finance und Sparen sowie Vermögensaufbau. Am Mittwoch, 5. Oktober, geht es beim „Startup Day“ um erfolgreiche Gründungen, Unternehmerdenken und Finanzierungsmöglichkeiten. Donnerstag, 6. Oktober, ist der „GenZ Day“ mit Themen wie Gaming, Metaverse oder TikTok. Der Freitag, 7. Oktober, beschließt als „Career Day“ die Aktionswoche. An dem Tag stehen Karrierewege, Bewerbungsguidelines, Expertentipps und Stipendien im Mittelpunkt.

Um jungen Kunden auf Augenhöhe zu begegnen, hat die Stadtsparkasse Düsseldorf eine neue Marke gegründet. Unter „Smoney“ werden alle Aktivitäten für diese Zielgruppe gebündelt. Als zentraler Baustein öffnet nun der Treffpunkt „Smoney Hub“ seine Türen.

Im Rahmen des Innovationswettbewerbs #buildyourbank hatte die Stadtsparkasse Düsseldorf 2020 Schüler, Auszubildende und Studenten dazu aufgerufen, ihre Vorschläge für modernes Banking vorzustellen. Mehr als 120 kreative Köpfe machten mit. Die Siegeridee damals: ein Treffpunkt, an dem sich junge Menschen über Finanzthemen und andere Fragen austauschen können, die sie beschäftigen, zum Beispiel die Berufsplanung.

Jetzt ist es soweit: In der Zentrale an der Berliner Allee eröffnet die Stadtsparkasse Düsseldorf den Smoney Hub, hinter dem ein grundlegend neues Konzept steht. Das macht sich schon an der Raumgestaltung bemerkbar. Die rund 500 Quadratmeter große Fläche, wo vorher ein Café war, wurde komplett umgebaut. Statt Schalter und Geldautomaten gibt es hier nun Sitzecken mit Lounge-Charakter, multifunktionale, schalldichte Kabinen für Besprechungen und eine Eventbühne, die Plattform für Veranstaltungen und Aktionen bietet. „Der Smoney Hub ist keine klassische Filiale, sondern ein Ort, an dem sich unsere jungen Kunden treffen, über ihre Themen sprechen, Kontakte knüpfen und zu Aktien, ETFs und Co. informieren können“, sagt Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Buddys als Markenbotschafter

Auch der Beratungsansatz ist neu. Im Vordergrund steht der direkte Dialog. Hierfür hat die Stadtsparkasse eine eigene Beratereinheit geschaffen. So werden die Kunden im Hub von sogenannten „Buddys“ empfangen, jungen Sparkassenmitarbeitenden, die die Bedürfnisse der GenZ aus eigener Erfahrung kennen. Sie sprechen mit der Zielgruppe auf Augenhöhe – und zwar nicht direkt über Produkte, sondern in erster Linie über Karriere- und Finanzthemen. Bei Bedarf können die Buddys die jungen Kunden auch mit angeschlossenen Partnern vernetzen, zum Beispiel mit Start-ups, Mittelständlern und Konzernen aus der Region.

Der Smoney Hub ist weiterhin eng mit den Social-Media-Aktivitäten der Sparkasse sowie einer eigenen Landingpage verbunden und verzahnt damit die Offline- mit der Online-Welt. „Wir wollen eine gesamtheitliche zusammenhängende Kundenerfahrung für die Smoney-Community schaffen“, so Göbel.

Eröffnungswoche mit Rahmenprogramm

Zur Eröffnungswoche vom 4. bis 7. Oktober sind alle 18- bis 25-jährigen aus der Region eingeladen, sich selbst einen Eindruck vom Smoney Hub zu machen. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Der Dienstag, 4. Oktober, bietet als „Finance Day“ Infos rund um Alternative Assetklassen, Female Finance und Sparen sowie Vermögensaufbau. Am Mittwoch, 5. Oktober, geht es beim „Startup Day“ um erfolgreiche Gründungen, Unternehmerdenken und Finanzierungsmöglichkeiten. Donnerstag, 6. Oktober, ist der „GenZ Day“ mit Themen wie Gaming, Metaverse oder TikTok. Der Freitag, 7. Oktober, beschließt als „Career Day“ die Aktionswoche. An dem Tag stehen Karrierewege, Bewerbungsguidelines, Expertentipps und Stipendien im Mittelpunkt.

Weitere Informationen: https://www.sskduesseldorf.de/smoney

Rund acht Monate in die Zukunft schauen und dabei die täglichen Millionen von Warenflüssen überblicken?

GS1 Germany vergab den begehrten ECR Award 2022 erstmals in den drei Kategorien: ECR Operational Excellence Award, ECR Sustainability Excellence Award und ECR Innovation Excellence Award. Alle Trophäen gingen an unternehmensübergreifende Kooperationen, die Vorbild-Charakter für eine optimierte Wertschöpfung zur Steigerung des Kundennutzens haben. Das sind die Gewinnerteams:

Der Name ist Programm: ECR steht für Efficient Consumer Response und meint im Rahmen des gleichnamigen Awards eine strategische Zusammenarbeit für bessere, schnellere und kostengünstigere Lösungen zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen. GS1 Germany vergibt den Preis seit nunmehr 20 Jahren an besondere Partnerschaften in der Konsumgüterindustrie – nach zwei virtuellen Jahren diesmal wieder live und auf großer Bühne in den Rheinterrassen Düsseldorf. Die Jury, bestehend aus Vertreter:innen von Handel, Industrie, Wissenschaft und Medien, hatte im Vorfeld die Qual der Wahl und somit gleich mehrere Entscheidungen zu treffen. Neu war am Gala-Abend der Voting-Prozess beim ECR Innovation Excellence Award. Die geladenen Gäste konnten dabei final unter drei Projekten das Gewinnerteam bestimmen.

ECR Award in der Kategorie „Operational Excellence“

Rund acht Monate in die Zukunft schauen und dabei die täglichen Millionen von Warenflüssen überblicken? Mittels Machine Learning wird aus dem „Blick in die Glaskugel“ eine zuverlässige Prognose. Beiersdorf, dm-drogerie markt, Markant und Rossmann entwickelten eine KI-gesteuerte Plattform mit dem Ziel, Lieferquoten, Logistik- und Produktionsprozesse zu optimieren. Insgesamt zehn Händler und 64 Lieferanten profitieren im Zuge der Kooperation bereits vom übergreifenden Datenaustausch. Das Resultat ist eine 33-Wochen-Prognose je Handelslager hinsichtlich der zu erwartenden Wochenlieferung pro Artikel. Der Einsatz in der Praxis zeigt, dass die Prognosen nachweislich helfen, die Produktionsplanung genauer zu steuern, Überbestände und Lieferausfälle zu vermeiden und auf Schwankungen zu reagieren. Die Forecast Engine berücksichtigt hunderte Faktoren, die die Nachfrage im Einzelhandel beeinflussen. Sowohl das Feedback der Teilnehmenden aus den globalen Wertschöpfungsketten als auch der ganzheitliche Ansatz von Industrie und Handel überzeugten die Jury.

ECR Award in der Kategorie „Sustainability Excellence“

Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Deshalb schlossen sich führende Händler, Produkt- und Verpackungshersteller, duale Systeme, Abfallwirtschafts- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik zum Forum Rezyklat zusammen. Ziel ist es, unter dem Motto „gemeinsam recyceln, gemeinsam Werte schaffen“, die Kreislaufwirtschaft für Verpackungen zu fördern und nachhaltig weiterzuentwickeln. Über 60 Unternehmen aus dem Wertschöpfungskreislauf von Produktverpackungen streben gemeinsame Strategien und Maßnahmen an, um die Recyclingquote sowie die Qualität des Recyclingmaterials zu erhöhen und hochwertige Rezyklate zu gewinnen. Dafür unterstützt das Forum Rezyklat unter anderem die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien sowie des Datenmanagements für Verpackungen. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder für eine noch bessere sortenreine Trennung der Wertstoffe und die Reduzierung von Sekundärverpackungen. Die Jury würdigt die Arbeit des agilen Bündnisses für neue, nachhaltige Wege als Leuchtturmprojekt.

ECR Award in der Kategorie „Innovation Excellence“

Eine besondere Ehre wurde „Cloud4Log“ zuteil. Die etwa 250 geladenen Gäste aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Medien wählten am Gala-Abend ihren Favoriten aus den zuvor von der Jury ermittelten drei Projekten für die Finalrunde. Beim neuen „Publikumspreis“ des ECR Award 2022 setzte sich Cloud4Log gegen die „Energy Zone“ um Red Bull Deutschland, Deutsche Tamoil, Bormann & Gordon Unternehmensberatung, Neoalto und POS Tuning sowie Rossmann, Markant, Offergeld Logistikgruppe und Procter & Gamble mit dem Projekt „Claim Management“ durch. Alle drei Finalisten, so machte die Jury im Vorfeld deutlich, hätten den ECR Award verdient – zeugten sie doch von einer insgesamt außerordentlich hohen Qualität der Bewerbungen.

Die Innovation von Cloud4Log liegt in dem gewählten kooperativen Lösungsansatz. Er zielt darauf ab, nach dem Prinzip „connect once, communicate with many“, eine neutrale Datendrehscheibe für digitale Warenbegleitpapiere zu schaffen, ohne Wettbewerb zu verhindern. Den Auftakt macht der digitale Lieferschein, mit dem Teilnehmende aus Industrie, Handel und Logistik Aufwände in ihren Prozessen merklich reduzieren, viel Papier einsparen und die Effizienz an der Rampe erhöhen.

Neuer Auftragseingang für Schubumluftsysteme durch namhaften Bestandskunden

Dem Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist es gelungen, seine Rolle als Hauptlieferant eines namhaften Autoherstellers durch einen Neuauftrag für Schubumluftsysteme der neuesten Generation in Höhe von 20 MioEUR weiter auszubauen. Was mit einer kleineren Order begann, ist zu einem kontinuierlich wachsenden Auftragsvolumen geworden, das mittlerweile mehr als einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausmacht. Bei dem Kunden handelt es sich um einen der fünf größten Autobauer der Welt und damit um ein Schwergewicht der Branche, von dem die Konzerntochter Pierburg in der jüngeren Vergangenheit bereits Auftragseingänge verbuchen konnte.

Die Fertigung wird wieder am Pierburg-Standort Neuss erfolgen, wo vor wenigen Jahren eine vorhandene Montagelinie umgebaut wurde, um neue Varianten fertigen und mehrere Kunden gleichzeitig bedienen zu können. Dr. Karsten Sonnenschein, Vice President Solenoid Valves: „Wir freuen uns über die erneute Beauftragung durch den Kunden, unterstreicht diese doch die Performance unseres Ventils und die gute Qualität, auf die Hersteller gerne wiederholt zurückkommen. So können nachhaltige, tragfähige Geschäftsbeziehungen entstehen.“

Das Turbo Bypass Valve (TBV) Gen 6 ist die neueste Generation des Schubumluftventils. Das Ventil kommt bei Abgas-Turboladern von Verbrennern und Hybridautos zum Einsatz. Es verhindert, dass nach einem Lastwechsel bei aufgeladenen Motoren eine Ladedruck-Überhöhung entsteht, welche Geräusche erzeugt und den Turbolader beschädigen kann. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Gaspedal nicht betätigt wird und die Drosselklappe geschlossen ist. Das Ventil regelt den Druckrückstoß, indem es die Luft rückwärts durch den Verdichter abbaut, bis sich wieder ein stabiles Druckverhältnis mit positivem Volumenstrom einstellt.

Im Laufe dieses Prozesses schaltet das Schubumluftventil einen Bypass um das Verdichterrad frei. Der Bypass muss so groß sein, dass der Druck im Saugrohr schnell genug fällt, um den Turbolader bei sinkender Drehzahl von der Pumpgrenze fernzuhalten. Im Ergebnis wird ein besseres Ansprechverhalten nach dem Schaltvorgang erzielt. Zudem verhindert der Ablauf durch das Schubumluftventil Schäden am Turbolader und vermeidet Pumpgeräusche. Durch die effizienten Schaltvorgänge lässt sich der Kraftstoffverbrauch reduzieren, sodass Emissionen eingespart werden.

Pierburg ist früh in diese Technologie eingestiegen und ist heute mit großem Abstand zu anderen Anbietern Weltmarktführer in diesem Segment. Alle großen Automobilhersteller sowie namhafte Produzenten von Turboladern zählen zum Kundenstamm dieses Produktes. Allein in China beziehen mittlerweile mehr als 40 Anbieter ihre Schubumluftventile von Pierburg.

Das Auftragspaket untermauert den bisherigen Erfolg im Rahmen der Transformation hin zu alternativen Antrieben. Als bewährter Technologiepartner leistet Rheinmetall seit vielen Jahren Beiträge zur technologischen Optimierung und somit auch im Sinne der angestrebten Energiewende.

Bankenverband: Was tun, wenn der Geldautomat die Karte schluckt?

In aller Regel läuft das Geldabheben am Automaten ja völlig reibungslos ab. Wenn aber dann doch mal etwas außer der Reihe passiert, ist man schnell verunsichert. Woran kann es liegen, dass eine Karte vom Automaten einbehalten wird, und was können Sie in einem solchen Fall tun?

Karte wird aus Sicherheitsgründen eingezogen

Eine Karte kann zum Beispiel dann eingezogen werden, wenn sie gesperrt ist. Das kann etwa passieren, wenn Sie die Karte selbst gesperrt oder verloren geglaubt aber wiedergefunden haben. Auch abgelaufene Karten können eingezogen werden.

Lassen Sie sich am Geldautomaten nicht ablenken! Denn nach einer gewissen Zeit schließt der Geldausgabeschacht wieder, selbst wenn Sie die darin liegenden Geldscheine noch nicht entnommen haben. Achten Sie auch darauf, Ihre Karte wieder rechtzeitig zu entnehmen, sonst könnte sie aus Sicherheitsgründen eingezogen werden. Das wird sie auch dann, wenn Sie die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) dreimal nacheinander falsch eingegeben haben.

Karte eingezogen? Was tun?

Wenn Ihre Karte – aus welchem Grund auch immer – vom Geldautomaten einbehalten wurde, sollten Sie umgehend Ihre Bank kontaktieren. Befindet sich der Automat in der Nähe der entsprechenden Bankfiliale und diese ist gerade geöffnet, können Sie sich natürlich direkt am Schalter melden.

Ist die Filiale des Kreditinstituts geschlossen oder wird Ihre Bankkarte an einem entfernten oder gar nicht von Ihrer Bank betriebenen Geldautomaten eingezogen, nehmen Sie am besten sofort Kontakt mit Ihrer Bank auf. Viele Institute sind online, oder telefonisch immer erreichbar. Teilen Sie Ihrer Bank mit, dass die Karte eingezogen wurde.

Unregelmäßigkeiten am Geldautomaten? Dann Bank informieren und Konto checken!

Sollten Ihnen Unregelmäßigkeiten am Geldautomaten auffallen, wie beispielsweise ein Vorsatz am Kartenfach oder Löcher im Gehäuse, kontaktieren Sie sofort die Bank. Wichtig ist zudem, dass Sie in einem solchen Fall, aber auch sonst regelmäßig Ihre Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen kontrollieren. Sobald Sie unklare Umsätze entdecken, können Sie sich an Ihre kartenausgebende Bank wenden und diese mit ihr klären.

von Kathleen Altmann, Specialist, Themengruppe Media Relations