Düsseldorf Festival: die letzten Tickets sichern

Das Düsseldorf Festival ist ein bunter Playground, es lädt dazu ein, sich spielerisch der Kunst zu nähern. Es ist ein offener Ort für Neulinge wie für Spezialisten. Vor allem aber ist es ein Ort für den Genuss von Sinnlichkeit und der Befriedigung von Neugierde. Neben der großen internationalen Bühne im Theaterzelt strömt das Düsseldorf Festival alljährlich weit in die Stadt hinein und besetzt kleinere, teils auch für den Kulturbetrieb nicht zugängliche Räume mit Musik. Neben der großen internationalen Bühne im Theaterzelt strömt das Düsseldorf Festival alljährlich weit in die Stadt hinein und besetzt kleinere, teils auch für den Kulturbetrieb nicht zugängliche Räume mit Musik.

Das Düsseldorf Festival (07.-26. September 2022 plus einem Nachfolgeprogramm bis in den November) ist ein bunter Playground, es lädt dazu ein, sich spielerisch der Kunst zu nähern. Es ist ein offener Ort für Neulinge wie für Spezialisten. Vor allem aber ist es ein Ort für den Genuss von Sinnlichkeit und der Befriedigung von Neugierde.

Düsseldorf Festival, das Festival für Performing Arts in den Bereichen Theater, Musik, Neuer Zirkus und Tanz. Das breit gefächerte Programm widmet sich überwiegend den sparten- und stilübergreifenden Künsten. In den frühen 90er Jahren als „Altstadtherbst Kulturfestival“ entstanden, verstand sich das Festival als Gegenentwurf zum klassischen Spartenbetrieb der öffentlichen Häuser und des klassischen Konzertbetriebs in der Stadt. Im Festivalzentrum auf dem Burgplatz, dem großen Theaterzelt, findet bis heute hochkarätiges internationales Programm mit Strahlkraft weit in die Region statt. Insbesondere der Neue Zirkus hat sich einen festen Platz im Programm erobert und steht symptomatisch für den künstlerischen Ansatz der Festivalmacher. Schon früh engagierten die Intendanten Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen herausragende Nouveau-Cirque-Kompanien aus Frankreich, Kanada, Australien, Schweden und der Schweiz, als diese Kunstform in Deutschland noch kaum wahrgenommen wurde. Hinzu gesellten sich modernes Tanztheater, große Musiktheaterproduktionen und Global-Pop-Konzerte in Zusammenarbeit mit WDR Cosmo.

Mittlerweile hat sich das Festival, auch durch seine zahlreichen Koproduktionen, international und national einen Namen gemacht. Zu den auftretenden Kompanien und Musikern gehören Künstler wie Akram Khan, Hofesh Shechter, Anne Christine de Mey, Sidi Larbi Cherkaoui, José Montalveau & Dominique Hervieu, Eun-Me Ahn, Rocio Molina, Compagnie 111, Martin Zimmermann & Dimitri De Perrot, Circa, Circus Cirkör, Les 7 doigts de la main, Cirque Eloize, Compagnie XY, Mourad Merzouki (Cie. Käfig) Anthony Egea und Kader Attou und Musiker wie Amp Fiddler, Tony Allen, Rokia Traore, Cory Henry oder Dhafer Yussef.

Neben der großen internationalen Bühne im Theaterzelt strömt das Düsseldorf Festival alljährlich weit in die Stadt hinein und besetzt kleinere, teils auch für den Kulturbetrieb nicht zugängliche Räume mit Musik. Hier dominieren spannende Konzertformate an der Grenze von Alter Musik, Klassik, Jazz und Popmusik. Hervorragende Musiker aus dem In- und Ausland spielen hier fern gängiger Sparten und vermitteln neue Hörerlebnisse. Insbesondere sei hier die intensive Kooperation mit dem innovativen Festival PODIUM Esslingen erwähnt.

https://www.duesseldorf-festival.de/index.html

Umfrage: Jeder dritte Arbeitnehmer offen für Rückkehr zum alten Arbeitsplatz

An Fachkräften mangelt es aktuell in diversen Branchen, weshalb viele Arbeitgeber mit guten ehemaligen Mitarbeitern vernetzt bleiben und sie gerne wieder zurück ins Unternehmen holen: Boomerang-Hiring bezeichnet diese Recruiting-Methode, bei der Personaler ehemalige Mitarbeiter zu einem späteren Zeitpunkt wieder anheuern. Wie beliebt der Wiedereinstieg beim vorherigen Arbeitgeber unter Arbeitstätigen ist, hat die Düsseldorfer Jobplattform Indeed ( www.indeed.de) bei einer Umfrage über Appinio herausgefunden: Rund 39 Prozent der 1.000 befragten Arbeitnehmer  im Alter zwischen 16 und 65 Jahren kann sich eine Rückkehr vorstellen. Fast die Hälfte (49 Prozent) schließt eine Rückkehr hingegen aus.

Knapp jeder dritte Befragte hat bereits den Weg zurück zum alten Arbeitsplatz gefunden

Während sich die Hälfte der Arbeitnehmer die Rückkehr in das ehemalige Unternehmen nicht vorstellen können, hat knapp ein Drittel der Befragten diesen Schritt bereits gewagt: Jede*r dritte Befragte hat schon den Weg zurück zum alten Arbeitsplatz gefunden – 17 Prozent sind in gleicher Position wieder eingestiegen, 13 Prozent in einer höheren Position, fünf Prozent in einer niedrigeren Position. Bei den männlichen Arbeitnehmern kommt der Wechsel zum alten Job etwas häufiger vor als bei den Frauen: Rund 39 Prozent der befragten Männer sind schon zu einem ehemaligen Arbeitgeber zurückgewechselt, bei den Frauen sind es nur 29 Prozent.

Je älter Arbeitnehmer werden, desto unattraktiver ist die Rückkehr zum alten Unternehmen

Nicht nur zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede bezüglich der Einstellung zum Wiedereinstieg, auch das Alter spielt hierbei eine Rolle – und zwar sinkt die Motivation, wieder zum alten Arbeitgeber zurückzukehren, der Umfrage zufolge mit dem Alter: Mehr als die Hälfte der über 35-Jährigen können sich eine Rückkehr nicht vorstellen. Die jüngeren Generationen stehen einem Wiedereinstieg hingegen offener gegenüber: nur rund 29 bis 39 Prozent lehnen eine Rückkehr ab. Die Dynamik des immer flexibler werdenden Arbeitsmarkt schlägt sich somit insbesondere bei den jüngeren Arbeitnehmer*innen nieder. Erwerbsbiografien sind zunehmend von Job- und Branchenwechseln geprägt und spiegeln immer weniger die „klassisch-lineare“ Vita wider. Da sich besonders die jüngeren Arbeitnehmer*innen bezüglich einer erneuten Anstellung bei einem früheren Arbeitgeber offen zeigen, dürften Boomerang-Karrieren zukünftig noch häufiger auf den Plan treten.

Das Gehalt ist die wichtigste Voraussetzung für einen Wiedereinstieg beim vorherigen Arbeitgeber

Personaler*innen benötigen den Ex-Mitarbeiter*innen gegenüber gute Argumente, wieso diese wieder in den Betrieb zurückkehren sollten: Ein höheres Gehalt ist den deutschen Arbeitnehmer*innen dabei am wichtigsten – für rund 71 Prozent der Befragten ist diese Voraussetzung sehr wichtig bzw. wichtig. Ebenfalls relevant ist die Einführung zusätzlicher Benefits, die 51 Prozent mindestens als wichtig einstufen. Rund 44 Prozent würden die Rückkehr in ein gewohntes Arbeitsumfeld – mit einem ähnlichen Team, im selben Büro und mit den bereits bekannten Arbeitsprozessen – voraussetzen, um zurückzukehren. Unwichtig bzw. sehr unwichtig sind hingegen mehr Verantwortung im Unternehmen sowie andere Aufgaben als zuvor (18 bzw. 17 Prozent).

Bei den Präferenzen bezüglich der Voraussetzungen lassen sich aber vor allem in den Gehaltsklassen der Befragten Unterschiede feststellen: Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 5.000 Euro legen bei der Rückkehr mehr Wert auf ein höheres Gehalt (82 Prozent), auf bessere Benefits (68 Prozent) und mehr Verantwortung (56 Prozent) als andere Arbeitnehmer*innen. Die weiteren Umfrageergebnisse im Überblick:

  • Das Gehalt wird auch in den Einkommensklassen 1.000 bis 2.000 Euro (66 Prozent) und 3.000 bis 4.000 Euro (75 Prozent) für sehr wichtig empfunden
  • Ebenso stehen die Benefits bei Haushaltsnettoeinkommen 1.000 bis 2.000 Euro (46 Prozent) und 3.000 bis 4.000 Euro (54 Prozent) auf Platz zwei
  • Den Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 5.000 Euro ist die Rückkehr in ein gewohntes Arbeitsumfeld wichtiger (33 bis 45 Prozent) als mehr Verantwortung zu bekommen (23 bis 39 Prozent)

Annina Hering, Hiring Lab Ökonomin bei Indeed, ordnet ein:

„Aktuelle Herausforderungen wie der Fachkräftemangel erfordern neue Maßnahmen im Recruiting. Eine davon ist die Akquise sogenannter Boomeranger, die an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren. Arbeitgeber*innen können etwa über soziale Netzwerke oder Alumni-Programme mit ehemaligen Mitarbeiter*innen in Kontakt bleiben und sich ab und an erkundigen, ob diese offen für eine Rückkehr sind. Der alte Arbeitgeber steht für bekannte Routinen und ein gewohntes Arbeitsumfeld, was ausschlaggebend bei der Jobauswahl sein kann. Gut jeder dritte Deutsche kann sich laut Befragung eine solche Rückkehr vorstellen. Diese positive Einstellung und Grundstimmung gegenüber dem alten Arbeitgeber sollten Personaler*innen bei der Akquise neuer Mitarbeiter*innen berücksichtigen und zu ihrem Vorteil nutzen.“

Über die Umfrage

Die verwendeten Daten zur Befragung beruhen auf einer Online-Umfrage der Appinio GmbH, an der 1.000 Personen (m/w – 50%/50%) im Alter 16-65 Jahre in Deutschland am 10.06.2022 teilnahmen.

Über Indeed

Über Indeed suchen mehr Menschen nach ihrem nächsten Job als über jede andere Jobseite (bezogen auf Total Visits, Quelle: comScore). Indeed bietet Kandidaten in mehr als 60 Ländern und 28 Sprachen über Desktop und mobile Endgeräte Zugang zu Jobs auf der ganzen Welt. Insgesamt mehr als 250 Millionen Menschen nutzen Indeed jeden Monat für die Jobsuche, um ihren Lebenslauf hochzuladen oder um sich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren (Google Analytics; Unique Visitors, September 2020). Aktuell kommen 5,8 Millionen Jobsuchende monatlich auf de.indeed.com (ComScore; Unique Visitors, Juni 2021).

BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW – 7. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen: „Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“ am 25. August 2022, 11.00-12.00 Uhr

Das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) haben in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW eine enge Kooperation vereinbart.

Ziel dieser Kooperation ist es, den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges, wirtschaftsnahes und passgenaues Angebot an geförderter Weiterbildung zu unterbreiten. Die Unternehmen erhalten auf diese Weise Unterstützung dabei, ihren Beschäftigten – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Transformationsprozesse –  eine zukunftsorientierte Anpassung beruflicher Kompetenzen zu ermöglichen. Bestehende Tätigkeitsfelder ändern sich gegenwärtig quer durch alle Branchen, und oftmals wird es schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, vorhandene Beschäftigte zu binden und durch passgenaue Weiterbildungsangebote fit für die Zukunft zu machen.

Ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Angebotes sind Teilqualifizierungen (TQ), die im Rahmen der ARBEITGEBERINITIATIVE TEILQUALIFIZIERUNG „Eine TQ besser!“ gemeinsam von den Bildungswerken der deutschen Wirtschaft entwickelt wurden. TQ bieten die Möglichkeit, sich schrittweise bis zum vollständigen Berufsabschluss weiterzubilden. Da jedes TQ-Modul ein in sich geschlossenes Kompetenzbündel umfasst und die Übernahme von Aufgaben in einem konkreten betrieblichen Einsatzgebiet ermöglicht, eignen sich bestimmte TQs auch als Zusatzqualifikation für qualifizierte Beschäftigte im Transformationsprozess. So können z. B. langjährige Beschäftigte mit einer fachfremden oder veralteten Ausbildung damit modular für neue Aufgaben im Betrieb qualifiziert werden.

Im Rahmen der

7. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen:
„Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“
am Donnerstag, 25. August 2022, 11.00 – 12.00 Uhr
möchten wir interessierte Mitgliedsunternehmen aus Ihren Verbänden über die Möglichkeiten einer Weiterbildungsförderung für Beschäftigte informieren und laden hierzu herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung an geeignete Ansprechpartner in den Unternehmen weiterleiten. Anmeldungen nimmt Frau Elke Finke (Projektleitung BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW) gerne per Mail (elke.finke@faw.de) oder telefonisch (Tel.: 0521-787 156 18) entgegen. Die Zugangsdaten zum Webex-Meeting werden nach der Anmeldung versandt.

In der einstündigen Veranstaltung wird u. a. erläutert, was eine Teilqualifizierung ist, welche Kompetenzen (und Berufe) damit erlernt werden können, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und welche Fördermöglichkeiten existieren (je nach Konstellation bis zu 100 Prozent). TQ können z. B. im Rahmen des so genannten „Qualifizierungschancengesetzes“ durch die Agenturen für Arbeit gefördert werden.

Neben den Weiterbildungskosten können dabei während der Qualifizierung auch Zuschüsse zum Entgelt gezahlt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto höher ist in der Regel auch die Förderung. Teilqualifizierungen haben außerdem den Vorteil, dass sie flexibel umgesetzt werden können, z.B. in Voll- oder Teilzeit, als Schulung in Präsenz oder im virtuellen Klassenzimmer.

Küche, Rezeption, am Tresen, in Führungspositionen: Neue Kampagne soll Lust machen auf Jobs im Düsseldorfer Gastro-Service

Eine neue Kampagne soll Menschen Lust machen, einen Job in der Gastro-Branche anzutreten. Nach gut zwei Jahren Pandemie fehlen den Düsseldorfer Betrieben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Kampagne hat der Hotel- und Gaststättenverband zusammen mit der Arbeitsagentur und Düsseldorf Tourismus ins Leben gerufen. Die Kampagne will ehemalige Mitarbeiter reaktivieren und auch Quereinsteiger für die Branche gewinnen. Fotomotive zeigen typische Situationen aus diesen Jobs, wie beispielsweise in einer Altstadtkneipe oder einem Hotel. Sie sollen online und auch als Plakate für die Jobs in der Gastro-Szene werben. Freie Stellen gibt es im Service, in der Küche, an der Rezeption aber auch in Führungspositionen. Bundesweit sind laut DEHOGA durchschnittlich 15 Prozent in der Pandemie in andere Branchen gewechselt.

Düsseldorfer Betrieben aus Gastronomie und Hotellerie fehlen nach zwei Jahren Pandemie Mitarbeiter*innen. Gemeinsam mit dem DEHOGA Nordrhein und der Bundesagentur für Arbeit will Düsseldorf Tourismus Lust auf Jobs im Gastgewerbe wecken. Die Kampagne soll ehemalige Mitarbeiter*innen reaktivieren und potenzielle Quereinsteiger*innen für die Branche gewinnen. Dafür sind authentische Fotomotive mit einer Plattform für offene Stellen in Düsseldorf verknüpft. Die Motive werden in einer Digitalkampagne ausgespielt und auf den Außenwerbeflächen im Stadtgebiet zu sehen sein. 

Von den Hausbrauereien bis zu Sterne-Restaurants, vom Hostel bis zu Luxus-Herbergen sind Düsseldorfs Gastronomie und Hotellerie vielfältig. Doch speziell seit 2020 haben viele Menschen der Branche den Rücken gekehrt und fehlen jetzt spürbar – im Service wie in der Küche, an der Rezeption und am Tresen, aber auch in Führungspositionen. Bundesweit sind laut DEHOGA durchschnittlich gut 15 Prozent der Beschäftigten in andere Branchen gewechselt. Damit Düsseldorfs Angebot attraktiv bleibt und die Betriebe offene Stellen wieder besetzen können, hat Düsseldorf Tourismus mit dem DEHOGA Nordrhein eine Kampagne ins Leben gerufen: Motive aus bekannten Düsseldorfer Locations zeigen unter emotionalen und humorvollen Headlines, was die einzelnen Jobs ausmacht.

Das Besondere im Gastgewerbe betonen

„Die Arbeit im Gäste-Service ist herausfordernd. Aus Befragungen wissen wir, dass  sie den meisten Beschäftigten aber überdurchschnittlich viel Spaß macht, weil ein besonderes Miteinander herrscht. Es ist oft mehr als ein Job. Wir zeigen Momente im direkten Kontakt zwischen Gästen und Gastgeber*innen“, so Frank Schrader, Geschäftsführer von Düsseldorf Marketing und Düsseldorf Tourismus.

Düsseldorf Tourismus hat die Kampagne initiiert, die ab sofort gemeinsam mit dem DEHOGA Nordrhein und der Bundesagentur für Arbeit für Jobs im Düsseldorfer Gastgewerbe wirbt. „Ganz wichtig war für uns, dass es hier wirklich um Düsseldorf geht, mit echten Menschen und Betrieben. Das reiche Angebot und der gute Service gehören zum Stadterlebnis dazu. Wir wollten keine Initiative übernehmen, die überall spielen kann, sondern ein Zeichen setzen, um touristisch relevante Unternehmen und Arbeitsplätze hier in der Stadt zu stärken“, so Schrader.

Szenen aus dem echten Leben

Die Motive zeigen beispielhaft für alle gastgewerblichen Betriebe Situationen in bekannten Düsseldorfer Gastronomie-Betrieben und Hotels: das Füchschen auf der Ratinger Straße, das Steigenberger Parkhotel, das Café-Restaurant Schwan am Burgplatz sowie das Melia Hotel. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die auch im wahren Leben hier arbeiten. Die Botschaft ist überall dieselbe: Wer den besonderen Geist des Gastgewerbes (wieder) erleben möchte, findet in Düsseldorf den richtigen Job.

„Die Bilder bringen es emotional auf den Punkt und wir freuen uns sehr, dass wir dank Düsseldorf Tourismus so eine Kampagne individuell auf Düsseldorf zuschneiden konnten“, so Thomas Kolaric, Geschäftsführer DEHOGA Nordrhein e.V. Dass es dennoch mehr Argumente braucht als schöne Momente, weiß die Branche – und hat an den Rahmenbedingungen gearbeitet: „Die emotionalen Benefits sind wichtig, aber wir wollen nichts beschönigen. Natürlich geht es auch um Faktoren wie Arbeitszeiten und Bezahlung. Daran arbeiten wir. Mit dem neuen Tarifvertrag, der seit Mai gilt, haben wir endlich neue Voraussetzungen und können eine wettbewerbsfähige Vergütung bieten“, so Kolaric.

Kampagne ist mit Job-Plattform verknüpft

Die Motive werden ab Anfang August auf mehr als 500 Flächen im ganzen Stadtgebiet zu sehen sein. Dazu zählen unter anderem die digitalen Screens auf der Schadowstraße und der Königsallee sowie die Werbeflächen an Haltestellen. Auf Social Media wird die Kampagne digital verstärkt und gezielt an potenzielle Bewerber*innen ausgespielt. Über Anzeigen gelangen sie direkt zur Seite der Bundesagentur für Arbeit, die alle freien Stellen im Düsseldorfer Gastgewerbe bündelt.

Mercedes-Benz Vans auf dem Caravan Salon Düsseldorf: Für jeden der passende Stern am Vanlife Himmel

Ob Camping auf großem oder kleinem Fuß, ob Antriebs-Traditionalist oder Visionär, ob Technik-Liebhaber oder Design-Connaisseur, ob Vertreter des Besitztums oder Sharing-Prinzips – für jeden Vanlifer, oder jene, die es werden wollen, hat Mercedes-Benz Vans auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf etwas Passendes dabei. Besucher der Messe finden vom 27. August bis 04. September auf dem Messestand der Marke mit Stern in Halle 16 eine Vielzahl an Neuheiten; darunter einen der ersten eCamper-Ausbauten auf Basis des Mercedes EQV umgesetzt von der Firma Sortimo Walter Rüegg AG, die ersten Camper-Umbauten auf Basis des neuen Sprinter 4×4 (Foto).

Ob Camping auf großem oder kleinem Fuß, ob Antriebs-Traditionalist oder Visionär, ob Technik-Liebhaber oder Design-Connaisseur, ob Vertreter des Besitztums oder Sharing-Prinzips – für jeden Vanlifer, oder jene, die es werden wollen, hat Mercedes-Benz Vans auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf etwas Passendes dabei. Besucher der Messe finden vom 27. August bis 04. September auf dem Messestand der Marke mit Stern in Halle 16 eine Vielzahl an Neuheiten; darunter einen der ersten eCamper-Ausbauten auf Basis des Mercedes EQV umgesetzt von der Firma Sortimo Walter Rüegg AG, die ersten Camper-Umbauten auf Basis des neuen Sprinter 4×4 von der Frankia-GP GmbH (erstmals mit der ab sofort auf Wunsch verfügbaren Mercedes-Benz Navigation für Anhänger und übergroße Fahrzeuge an Bord), den Mercedes-Benz Marco Polo mit neuer, frischer Farbwelt fürs Interieur und – als besonderes Highlight – die neue Mercedes-Benz T-Klasse mit einem flexibel ein- und ausbaubaren Camping-Modul ab Werk. Damit stellt die Marke mit Stern ihr gesamtes Portfolio, vom Large über den Midsize bis zum Small Van, auf der weltgrößten Messe für Reisemobile und Caravans aus. Zudem vor Ort vertreten ist die Mercedes-Benz Automotive Mobility GmbH mit ihrer Reisemobil-Vermietung, die zur kommenden Camping-Saison weiter ausgebaut wird.

Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Vans: „Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder auf dem Caravan Salon Düsseldorf auszustellen und allen Vanlifern die Welt der Mercedes-Benz Vans näherzubringen. Besonders freue ich mich auf die Resonanz zum Camping-Modul für unsere neue T-Klasse, das wir ab Werk anbieten werden und mit dem wir unser Angebot rund um die Marco Polo Familie ausbauen. Damit setzen wir erneut ein Zeichen für die strategische Relevanz, die der Reisemobilmarkt für Mercedes-Benz einnimmt!“

Die neue Mercedes-Benz T-Klasse – zwischen Alltagsfahrzeug und Micro-Camper ab Werk

Erst im April dieses Jahres wurde die neue T-Klasse vorgestellt, die das Portfolio für den Privatkundenmarkt um ein attraktives Einstiegsmodell in die Mercedes-Welt erweitert und sich als Premium-Small-Van insbesondere an Freizeitaktive sowie Familien richtet. Die neue T-Klasse verbindet ein sportlich-emotionales Design mit dem Mercedes-typischen Anspruch an beispielsweise Wertigkeit, Komfort und Konnektivität. Diese Eigenschaften, in Kombination mit ihren kompakten Außenmaßen bei einem gleichzeitig durchdachten Platzangebot im Innenraum, eröffnen dabei auch im zunehmend populären Bereich der Micro-Camper-Umbauten vielfältige Möglichkeiten für den Neuen mit Stern – wie Mercedes-Benz Vans bereits wenige Monate nach dessen Markteinführung auf dem Caravan Salon in Düsseldorf mit einer zukünftig ab Werk erhältlichen Camping-Lösung zeigen wird.

Weitere Informationen zum Auftritt der neuen T-Klasse in Düsseldorf stehen mit Messebeginn auf der Onlineplattform Mercedes me media unter media.mercedes-benz.com sowie auf der Mercedes-Benz Group Media Site unter group-media.mercedes-benz.com zur Verfügung.

Neues Farbkonzept für den Mercedes-Benz Marco Polo Campingbus

Ebenfalls Teil des Messeauftritts von Mercedes-Benz Vans sind die ‚hauseigenen‘ Marco Polo Modelle auf Basis des Midsize-Vans V-Klasse bzw. Vito. Sowohl das Freizeitmobil Marco Polo HORIZON ist erneut ausgestellt, als auch der Campingbus Marco Polo, der neben einer serienmäßigen Schlafliegebank und Aufstelldach u.a. auch eine vollwertige Küchenzeile, einen Schrank und Schubladenmodule bietet, und dank der innovativen Camperbedieneinheit Mercedes-Benz Advanced Control (MBAC) ein wirkliches Smart Home auf Rädern ist.

Der Marco Polo kleidet sich dabei in Düsseldorf bereits mit einer neuen Farbvariante fürs Interieur, die Stil-Liebhaber ab Jahresende auf Wunsch bestellen können. Die neue Sonderausstattung Interieur Design anthrazit/blau spielt, wie der Name bereits verrät, im Fond mit den Tönen anthrazit und blau – beispielsweise an den Fahrzeugsäulen und Seitenwänden sowie am Campingmobiliar. So wird der Wohnbereich zu einem wahren Blickfang. Der Boden des Marco Polo führt statt der bewährten Yachtboden-Optik zudem eine neue Steinboden-Optik.

Mit dem EQV zum lokal emissionsfreien Vanlife-Vergnügen

Mercedes-Benz Vans hat den Führungsanspruch bei Elektromobilität fest in der Strategie verankert und elektrifiziert konsequent alle Baureihen. Zum Portfolio, das bereits im Markt verfügbar ist, gehört unter anderem auch der EQV – das batterie-elektrisch angetriebene Pendant des Midsize-Vans V-Klasse. Es gibt den EQV mit zwei unterschiedlichen Batterievarianten: als EQV 300 mit einer 90 kWh Batterie und einer WLTP-Reichweite[1] [2] von 326-363 Kilometern (WLTP: Stromverbrauch kombiniert: 30,3–27,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[3] sowie als EQV 250 mit einer 60 kWh Batterie und einer WLTP‑Reichweite[1] [2] von 213-236 Kilometern (WLTP: Stromverbrauch kombiniert: 30,6–27,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[3]. Beide Modelle sind in zwei Längen (5.140 cm oder 5.370 cm) verfügbar. An der Schnellladesäule lädt der EQV in bis zu 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent[4]. Darüber hinaus ist der EQV in ein elektromobiles Ökosystem aus intelligenter Navigation mit aktivem Reichweitenmanagement und Cloud-basierten Diensten und Apps eingebunden. Als zentrale Steuereinheit dient das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Mit diesen Qualitäten bietet er ein breites Einsatzspektrum für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und das lokal emissionsfrei – darunter auch für Vanlifer, wie die Firma Sortimo Walter Rüegg AG zusammen mit Mercedes-Benz Vans in der Rheinmetropole zeigt.

Das Umbaukonzept von Sortimo ist modular[5]. Wer alle Register zieht, wird ein Aufstelldach mit Dachbett sowie eine Multifunktionsbox mit Schlaf- und Kücheneinheit für Heck bzw. Fond bekommen. Die Besonderheit der Campingumfänge ist ihre Leichtbauweise, denn jedes gesparte Kilo bedeutet mehr Reichweite. Solarpanels auf dem Dach versorgen die Camping-Batterie darüber hinaus mit Strom und geben zusätzliche Autarkie. Weitere optionale Ausstattungen umfassen u.a. verdunkelte Fondscheiben sowie Innenraumbeleuchtung für den Fond, inklusive integrierter USB-Buchsen.

Reisemobileinsatz im Fokus – Technik-Upgrade für den Sprinter

Auch der Mercedes-Benz Sprinter, das Zugfahrzeug der Marke mit Stern im Reisemobilmarkt, darf natürlich auf der Leitmesse für Reisemobile und Caravans nicht fehlen. Auf dem Mercedes-Messestand in Halle 16 stehen gleich drei Reisemobile auf Basis des Large Van: das neue vollintegrierte Reisemobil Supersonic der Adria mobil, d.o.o., das seine Messepremiere feiert, sowie der Teilintegrierte c-tourer der Carthago Reisemobilbau GmbH und Kastenwagen Yucon der Frankia-GP GmbH. Letzterer führt das neue Allradsystem, das seit Ende letzten Jahres für den Sprinter ab Werk optional erhältlich ist.

Informationen über das neue Allradsystem gibt auch ein spezieller Erlebnisbereich auf dem Mercedes-Messestand. Messebesucher erfahren hier beispielsweise, dass der neue Allradantrieb eine völlige Neuentwicklung ist. Anders als beim zuschaltbaren Vorgängersystem, das im 4×4-Modus ca. 35 Prozent des Drehmoments an die Vorder- und 65 Prozent an die Hinterachse leitete, kann dieses die Antriebsmomente situationsabhängig und ohne Zutun des Fahrers vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen (Torque-on-Demand). Das sorgt für eine hohe Traktion und souveränes Fahrverhalten – auf nahezu jedem Untergrund. Weiterer Vorteil gegenüber dem vorherigen zuschaltbaren Allradantrieb: Zusätzlich zum höheren Komfort durch die automatische Momentenverteilung arbeitet das neue System deutlich leiser. Der neue Sprinter 4×4 ist standardmäßig in Kombination mit dem 140 kW/190 PS starken OM 654 Motor und 9G-TRONIC Automatikgetriebe erhältlich – und das in allen offenen und geschlossenen Baumustern und bis zu einer Gewichtsklasse von 5,5 Tonnen zGG.

Messebesucher können sich ebenfalls über die neu ab Werk verfügbare sogenannte Navigation für Anhänger und übergroße Fahrzeuge informieren, die der Sprinter ab sofort auf Wunsch führt. In Mercedes me können Camper hiermit ihre Fahrzeugdetails – also Maße für Länge, Breite, Höhe sowie das zulässige Gesamtgewicht – eingeben. Bei der Berechnung einer Route in der App werden diese Angaben berücksichtigt und dem Fahrer wird eine für sein Fahrzeug geeignete Straßenführung vorgeschlagen. So werden beispielsweise mögliche Tunnel oder Brücken vermieden, die aufgrund Durchfahrtshöhenbeschränkungen, Kurvenradien oder Fahrbahnbreite mit dem Fahrzeug nicht passiert werden können bzw. dürfen. Der Fahrer sendet die gewählte Route dann ganz komfortabel von der App an die MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Sollte ein Caravan mitgeführt werden, wird auch das bei entsprechender Eingabe berücksichtigt.

Flexibel ins Vanlife-Abenteuer – Reisemobil-Vermietung der Mercedes-Benz Automotive Mobility GmbH rundet den Messeauftritt ab

Flexibel und individuell Reisen – viele Menschen haben diese Vorzüge für sich entdeckt; auch in den Generationen Y und Z. Nicht alle wollen oder können sich jedoch gleich für einen eigenen Camper entscheiden. Diesem Bedarf begegnet die Mercedes-Benz Automotive Mobility GmbH[6] mit dem Angebot der Marco Polo Vermietung. Der Campingbus von Mercedes-Benz kann an rund 25 Mietstationen in Deutschland bequem angemietet werden, zeitnah ist auch eine Onlinebuchung möglich. Zur neuen Camping-Saison wird die Flotte zudem nochmals ausgeweitet. Bis Ende dieses Jahres wird die Anzahl der zur Miete verfügbaren Marco Polo verdreifacht. Auch werden ab 2023 unterschiedliche Reisemobile auf Sprinter-Basis zur Miete bereitstehen – vom Teil- bis zum Vollintegrierten. Damit ist dann auch das flexible Reisen mit Stern im XL Format möglich.

Die vier Schlüssel zur Führung hybrider Teams

Hybride Teams verändern Führung. „Die passende technische Infrastruktur, eine gute Kommunikation, Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit der Beschäftigten und der soziale Austausch sind Schlüsselelemente für eine erfolgreiche, hybride Zusammenarbeit“, so Fatemeh Shahinfar vom Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Die wissenschaftliche Expertin erläutert die Hintergründe.

Sicherstellung der technischen Infrastruktur
Hybride Zusammenarbeit erfolgt ortsunabhängig – vor Ort oder digital. Führungskräfte sollten dafür sorgen, dass alle gleichberechtigt teilnehmen können. „Alle Teammitglieder müssen gleichermaßen involviert werden, unabhängig davon, ob sie vor Ort oder per Zuschaltung an einer Besprechung teilnehmen. Die vom Unternehmen angebotene technische Infrastruktur, wie eine stabile Internetverbindung, angepasste Kamerasysteme und digitale Besprechungstools, spielen daher in der hybriden Zusammenarbeit eine enorm wichtige Rolle“, so Shahinfar.

Gute Kommunikation
Durch die unterschiedliche örtliche Verteilung in hybriden Teams, kann es schnell passieren, dass wichtige Informationen nicht alle betroffenen Teammitglieder erreichen. Beispielsweise kommt es zu Situationen, in denen Informationen an einem Arbeitstag lediglich an diejenigen weitergegeben wurden, die vor Ort waren. Abhilfe verschafft eine gemeinsame Kommunikationsplattform, in der alle relevanten Informationen für alle Teammitglieder zur Verfügung stehen.

Vertrauen in die Eigenverantwortung
Mit der Flexibilisierung der Arbeit steigt auch die Eigenverantwortung der Beschäftigten. Grundlage für das flexible, ortsunabhängige Arbeiten ist das gegenseitige Verständnis und Vertrauen. „Das Vertrauen, das die Führungskraft der Eigenverantwortlichkeit der einzelnen Teammitglieder entgegenbringt, stärkt auch das Verständnis der Kolleg*innen füreinander. Dadurch wird eine wichtige Grundlage für das gemeinsame, hybride Arbeiten geschaffen“, so Shahinfar.

Förderung des sozialen Austausches
Durch informellen Austausch entstehen neue Ideen, Symbiosen und kreative Lösungsansätze. Dazu sind Treffen in Präsenz zwar ideal, aber auch hybrid bzw. online können Führungskräfte gute Rahmenbedingungen dafür schaffen. Hilfreich sind zum Beispiel regelmäßige informelle Termine, an denen sich das Team auf freiwilliger Ebene zusammenschalten kann. Das kann unter anderem das gemeinsame „virtuelle Kaffeetrinken“ mit eingeschalteter Kamera sein. „Hier nehmen am besten alle digital teil, so dass die Personen vor Ort keine eigene Gruppe bilden,“ ergänzt die Expertin.

Zur Unterstützung und Vorbereitung von Unternehmen auf mobile Arbeitsformen, insbesondere zu den Anforderungen an Führungskräfte und Beschäftigte bietet das ifaa die Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit an:
https://www.arbeitswissenschaft.net/Checkliste_mobile_Arbeit

Dossier „Rente“

Viele Menschen fragen sich angesichts der Warnungen vor zunehmender Altersarmut, dem Demografieproblem, sinkendem Rentenniveau und steigenden Beitragslasten, ob ihre Rente so sicher ist, wie es der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm einst versprochen hat. Doch dank früherer Rentenreformen ist Deutschland in Sachen Altersvorsorge besser aufgestellt als gedacht – es sollte allerdings an einigen Stellschrauben gedreht werden. Dieses Dossier gibt einen Überblick über die Perspektiven der gesetzlichen Rentenversicherung.

Zum IW-Dossier

Tarifpolitik 2022: jetzt droht eine Lohn-Preis-Spirale

Die Inflationsdynamik hat sich bislang noch nicht auf die gesamtwirtschaftliche Tariflohndynamik übertragen. Es gab zwar einzelne Abschlüsse, die überdurchschnittlich hoch ausfielen – etwa der Abschluss in der Eisen- und Stahlindustrie, der neben einem einmaligen „Energiebonus“ von 500 Euro eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten vorsah.

Zudem wirft die von der Bundesregierung beschlossene Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ihren Schatten voraus. Um eine Verdrängung von Tariflöhnen zu verhindern, pochten die Gewerkschaften in Branchen wie der Gastronomie oder der Gebäudereinigung auf deutliche Lohnsteigerungen. Einer expansiveren Lohnpolitik im ersten Halbjahr 2022 standen aber moderate Stufenanpassungen aus der Tarifrunde des letzten Jahres gegenüber. Dadurch blieb die am Tariflohnindex des Statistischen Bundesamtes gemessene Tariflohndynamik moderat. Sie blieb auch deutlich hinter der Inflationsdynamik zurück.

Vor allem im privaten und im öffentlichen Bankgewerbe verliefen die jüngsten Tarifrunden recht konfliktreich. Zählt man die im Laufe der jeweils mehr als neun Monate andauernden Verhandlungen ergriffenen Eskalationsstufen wie Verhandlungsabbrüche, Streikdrohungen oder Warnstreiks zusammen, ergibt sich eine Konfliktintensität von 29 Punkten im öffentlichen und von 28 Punkten im privaten Bankgewerbe. Auf den Plätzen drei und vier folgen die Eisen- und Stahlindustrie mit 16 und der Sozial- und Erziehungsdienst des Öffentlichen Dienstes mit 15 Punkten. Konfliktfrei ging es in den vorgezogenen Tarifverhandlungen für das Gebäudereiniger-Handwerk zu und in den Verhandlungen über einen als „Zwischenergebnis“ bezeichneten Kurzläufer mit einer Laufzeit von sieben Monaten in der Chemischen Industrie. Im Durchschnitt aller verhandelnden Branchen lässt sich nicht feststellen, dass die Inflation die Tarifverhandlungen belastete. Die Konfliktintensität lag im Durchschnitt der 15 analysierten Tarifkonflikte bei 5,7 Punkten. Das sind nur halb so viele Punkte wie im Vorjahr (11,5 Punkte).

Im zweiten Halbjahr 2022 stehen unter anderem Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektro-Industrie, in der Chemischen und pharmazeutischen Industrie und im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen an. Da allein in diesen drei Tarifbereichen für mehr als sieben Millionen Arbeitnehmer neue Tarifverträge verhandelt werden, kommt den zuständigen Tarifpartnern eine große Verantwortung zu. Sie stellen die Weiche in Richtung Lohn-Preis-Spirale oder Preisstabilität. Aus stabilitätspolitischer Sicht sollten sich die Tariflohnsteigerungen nicht an der aktuellen Inflationsrate orientieren, sondern an der Zielinflationsrate der Europäischen Zentralbank. Andernfalls droht sich die Inflation auch von der Lohnseite her zu verfestigen.

Zum Bericht hier klicken

Sommerumfrage: Die Hoffnungen der Unternehmen schwinden

Die Produktionsperspektiven der Unternehmen in Deutschland für das Jahr 2022 haben sich gemäß der aktuellen IW-Konjunkturumfrage vom Juni 2022 weiter eingetrübt. Eine ausgeprägte Erwartungsrevision fand bereits zwischen den Umfragen vom Spätherbst 2021 und Frühjahr 2022 statt.

Der Saldo aus positiven und negativen Geschäftserwartungen für 2022 hat sich von 34 Prozentpunkten im Herbst 2021 auf 15 Prozentpunkte im Frühjahr und auf zuletzt 12 Prozentpunkte zurückgebildet. Dabei erwartet aktuell ein Viertel der befragten Betriebe eine niedrigere Produktion als im Jahr 2021 und 37 Prozent der Firmen gehen von einem Anstieg aus. Fast 40 Prozent sehen einer stabilen Geschäftstätigkeit entgegen. Vor allem die Produktionsperspektiven der deutschen Bauunternehmen haben sich nochmals massiv verschlechtert. Hier bremsen Materialengpässe, hohe Kostensteigerungen und fehlende Mitarbeiter die wirtschaftlichen Aktivitäten. Diese Faktoren belasten auch die Industrie – hinzu kommen die globalen Verunsicherungen infolge der Geopolitik. Am aktuellen Rand gehen 37 Prozent der Industriefirmen von einer besseren Produktion als im Jahr 2021 aus, aber 28 Prozent sehen einen Rückgang. Der Saldo aus positiven und negativen Werten hat sich seit Spätherbst 2021 von 41 auf 16 Prozentpunkte stark vermindert. Die Dienstleister weisen zwar immer noch einen deutlichen positiven Saldo auf. Dieser ist mit 18 Prozentpunkten jedoch ebenfalls ernüchternd niedriger als im Herbst 2021 mit 44 Prozentpunkten. Die regionalen Wirtschaftserwartungen fallen zwar unterschiedlich aus, der Großteil der Regionen liegt aber ziemlich nahe am landesweiten Durchschnitt. Die Beschäftigungsperspektiven in den deutschen Unternehmen liegen weiterhin im positiven Bereich. Ein Drittel der Unternehmen erwartet im Jahr 2022 eine höhere Anzahl an Mitarbeitern. Dagegen sieht ein Fünftel der Befragten einen Personalrückgang. Die Investitionserwartungen haben sich empfindlich zurückgebildet. Derzeit erwarten 36 Prozent der befragten Unternehmen höhere Investitionen als im Jahr 2021. Zugleich geht aber ein Viertel der Firmen von niedrigeren Investitionen aus. Damit wird die im Gefolge der Corona-Pandemie entstandene Investitionslücke im Jahr 2022 wohl nicht geschlossen werden.

Zur Umfrage bitte hier klicken

Kaum Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt

Die Arbeitskräftefluktuation in Deutschland ist im Zeitverlauf nahezu konstant, sie sinkt jedoch leicht in wirtschaftlichen Krisenzeiten wie der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Corona-Pandemie.

Dies liegt unter anderem daran, dass die Personalabgänge maßgeblich durch arbeitnehmerseitige Kündigungen bestimmt sind, die prozyklisch den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen folgen. Während die volkswirtschaftliche Perspektive die Funktion von Personalbewegungen für eine bessere Ressourcenallokation herausstellt, gilt auf betrieblicher Ebene eine hohe Fluktuation häufig als Ausdruck einer geringen Mitarbeiterbindung. Allerdings zeigen sich nur wenige Betriebe (2016 waren es rund 9 Prozent) auch tatsächlich besorgt über das Ausmaß ihrer Fluktuation in den kommenden Jahren. Vielmehr sind Personalwechsel und Beschäftigungsentwicklung stark durch das betriebliche Umfeld wie den Wettbewerbsdruck und die jeweilige personalpolitische Strategie geprägt. Demgegenüber spielt die Diversität der Belegschaft mit Blick auf das Geschlecht, die Altersverteilung und den kulturellen Hintergrund der Beschäftigten für die Dynamik der Personalbewegungen eher eine untergeordnete Rolle. Angesichts steigen der Fachkräfteengpässe in Verbindung mit den strukturellen Veränderungen durch den ökologischen und digitalen Wandel könnte die Fluktuation als volkswirtschaftliche Kennziffer und betriebliche Steuerungsgröße noch weiter an Bedeutung gewinnen

Zur Studie b. hier klicken