Muss das sein? SPD stößt neue Mindestlohn-Debatte an

Es konnte eigentlich nur ein „Sommerloch-Thema“ sein, dass in den Zeitungen Platz fand, weil es nichts anderes zu berichten gab. SPD-Generalsekretär Kühnert forderte kürzlich allen Ernstes, dass der Mindestlohn auch für Minderjährige, für Schülerinnen und Schüler, gelten soll. Worum geht es beim Mindestlohn eigentlich? Darauf machte jetzt RP-Edelfeder Martin Kessler erneut aufmerksam: „Die SPD argumentierte, dass die Lohnuntergrenze so hoch sein müsse, dass sie ausreichend zum Unterhalt einer Familie beitragen könne. Nun jobben Minderjährige fast ausnahmslos, um sich Geld für den Urlaub oder eine besondere Anschaffung zu besorgen. Zum Unterhalt einer Familie müssen sie jedenfalls in der Regel nicht beitragen.“ Und er ergänzt: „Schließlich soll es auch Jobs für solche Schülerinnen und Schüler geben, die sich ohne große Vorkenntnisse und Erfahrung ein paar Euro verdienen wollen.“

Ein Kitaplatz für jedes Kind?

Ein Kitaplatz für jedes Kind: Seit 2013 haben Kinder ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Zehn Jahre später haben viele Eltern große Probleme, einen Platz zu finden – es fehlen hunderttausende. Am Ende auch ein Problem der Betriebe in Düsseldorf.

Seit genau zehn Jahren haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Doch seitdem ist die Betreuungslücke nicht kleiner geworden, sondern sogar gewachsen: Während 2014 noch rund 187.000 Plätze fehlten, waren es im vergangenen Jahr knapp 266.000. Zuletzt schrumpfte die Lücke wieder ein bisschen, vor allem weil es weniger Kleinkinder in Deutschland gibt. Auch das Betreuungsangebot wurde ausgebaut, doch gut ist die Lage noch lange nicht.

Die Betreuungslücke für das Jahr 2023 dürfte wieder höher ausfallen. Der Grund: Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind über eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer nach Deutschland geflohen, darunter viele Kinder. Das führt nicht nur zu einem wachsenden Bedarf an Kitaplätzen, sondern auch an qualifiziertem Personal, das auch sprachlich auf die Kinder und Eltern eingehen kann. Denn das gemeinsame Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist ein bedarfsgerechtes Angebot für die unter Dreijährigen – es geht also nicht nur um eine ausreichende Anzahl von Betreuungsplätzen, sondern auch um qualitativ hochwertige Betreuung.

Neben dem Ausbau der Betreuungsplätze ist der Fachkräftemangel die größte Herausforderung. Aktuelle Zahlen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) zeigen, dass Ende Juni bundesweit über 21.000 ausgeschriebene Erzieherstellen nicht besetzt werden konnten. Gehen die Babyboomer demnächst in Rente, dürfte sich der Engpass weiter verschärfen. Um den Beruf attraktiver zu machen, sollten bezahlte Ausbildungen gefördert werden. Außerdem müssen die Kapazitäten der Fachschulen für Erzieher gestärkt werden.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft Köln

NRW-USA-Jahr startet: zahlreiche Veranstaltungen auch in Düsseldorf

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Vereinigten Staaten von Amerika verbindet eine Geschichte von rund 340 Jahren. Mit keiner anderen Region außerhalb Europas unterhält Nordrhein-Westfalen vergleichbare Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft wie zu den USA. Die Landesregierung möchte diese Beziehung in besonderem Maße würdigen und hat 2023/2024 zum NRW-USA-Jahr unter dem Motto „A Perfect Match“ ausgerufen. Zahlreiche Veranstaltungen finden auch in Düsseldorf statt.

Auf dem Programm stehen vielfältige Events, feierlichen Empfängen, Konzerten, Kinoabenden und unter anderem Ausstellungen. Einige Termine, die in Düsseldorf stattfinden: + The European AI Summit (17.08., 07:30 – 16:30 Uhr), + Building Bridges (14.09., 18:00 – 19:00 Uhr), + IHK-Außenwirtschaftstag NRW (21.09., 08:00 – 19:00 Uhr), + Fördersprechtag USA (08.11., 09:00 – 17:00 Uhr).

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen und die USA sind in tiefer und langjähriger Freundschaft verbunden. Unsere Beziehungen sind heute lebendiger denn je. Zwischen uns passt es einfach – und das wird im NRW-USA-Jahr gefeiert. Gleichzeitig wollen wir in diesem Jahr unser Profil als innovativer und dynamischer Wirtschaftsstandort weiter schärfen und gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen arbeiten, insbesondere mit Blick auf die Transformation unserer Wirtschaft hin zur Klimaneutralität.“

Dr. Amy Gutmann, US-Botschafterin in der Bundesrepublik Deutschland: „Als Präsident Kennedy im Jahre 1963 nach Bonn kam, sagte er Worte von großer Bedeutung: Er nannte Bonn die Hauptstadt und das Zentrum der freien Welt.

Denn unsere erneuerte deutsch-amerikanische Partnerschaft nach dem Krieg entstand hier an Rhein und Ruhr. Aus ehemaligen Feinden wurden treue Freunde, die gemeinsame Werte und Interessen teilten. So erfüllt mich die offizielle Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und meinem Heimatstaat Pennsylvania mit besonders großer Freude.“

Mit mehr als 1.700 Unternehmen zählen die USA zu den wichtigsten Außenhandelspartnern des Landes und gehören zu den größten ausländischen Investoren in Nordrhein-Westfalen. Es gibt 33 Städtepartnerschaften, 98 Schulpartnerschaften und 290 Hochschulkooperationen, die alle für einen vitalen und generationsübergreifenden Austausch der Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks sorgen.

Nathanael Liminski, Minister für Europa und Internationales: „Spätestens seit Russlands Angriff auf die Ukraine sollte allen der Wert unserer transatlantischen Freundschaft bewusst sein. Das NRW-USA-Jahr bietet die Chance, unsere Wirtschafts- und Wertepartnerschaft weiter auszubauen. Wir wollen den Menschen und Vereinen eine Bühne bauen, die jeden Tag die transatlantische Partnerschaft mit Leben füllen.“

Pauline Kao, US-Generalkonsulin für Nordrhein-Westfalen: „Die USA-NRW-Beziehungen sind schon heute so facettenreich. Amerikanische Spieler sind bei Nordrhein-Westfalens Profisportvereinen zuhause, Studierende aus Nordrhein-Westfalen liefern Bestleistungen an amerikanischen Universitäten und Städtepartnerschaften wie beispielsweise zwischen Münster und Fresno haben große Strahlkraft. Auf diesem Fundament wollen wir unsere Beziehungen gemeinsam in die Zukunft führen. Dabei ist das NRW-USA-Jahr für alle da! Machen Sie mit, teilen Sie Ihre Geschichte, schaffen wir zusammen ein Vermächtnis.“

Anteil der Auszubildenden mit Abitur steigt

Nach den Sommerferien werden viele junge Menschen nicht in die Schule zurückkehren, sondern eine duale Berufsausbildung beginnen. Auch Abiturientinnen und Abiturienten entscheiden sich immer häufiger für diesen Bildungsweg. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten im Jahr 2021 bereits 29,7 % der Personen bei Abschluss eines Ausbildungsvertrages die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Im Jahr 2011 lag dieser Anteil noch bei 23,0 %. Wie schon vor zehn Jahren verfügte auch 2021 der größte Teil der Auszubildenden (41,4 %) bei Vertragsabschluss 2021 über einen Realschulabschluss. 2011 lag dieser Anteil bei 41,9 %. Rückläufig ist der Anteil der Auszubildenden mit Hauptschulabschluss: Er sank von 31,6 % im Jahr 2011 auf 24,0 % im Jahr 2021. Menschen ohne Hauptschulabschluss starten selten eine Ausbildung: Ihr Anteil an den Neuabschlüssen betrug 2021 lediglich 2,8 %.

Am Rande notiert: Die Ausbildungsverträge in der Pflege werden weniger, obwohl die Ausbildungsvergütung oft weit über 1.000 EUR liegt. Wie Destatis mitteilt, sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Pflege damit gegenüber dem Vorjahr um 7 % oder 4 100 (2021: 56 300 Neuverträge). Über alle Ausbildungsjahre hinweg befanden sich zum Jahresende 2022 insgesamt rund 143 100 Personen in der Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns.

Ökonomen zufolge mehren sich die Anzeichen für ein schwaches zweites Halbjahr 2023; Edelfeder Martin Kessler: Unser Land hat sich zu sehr auf den Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht

Prof. Dr. Michael Grömling

Unsere Wirtschaft nimmt erneut Kurs auf eine Rezession, schreibt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling in einem Gastbeitrag für die VDI-Nachrichten. Eine ähnliche Situation beschrieb bereits der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft im Januar diesen Jahres.

Der Pessimismus ist zurück. In der IW-Konjunkturampel haben in den letzten drei Monaten die roten Felder wieder zugenommen. Die entsprechenden Konjunkturindikatoren haben sich somit deutlich gegenüber den vorhergehenden drei Monaten verschlechtert. Auch die IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2023 zeigt, dass die Unternehmen hierzulande erneut auf Rezessionskurs sind.

Nach der Aufhellung im Frühjahr hat sich die Bewertung der aktuellen Wirtschaftssituation wieder eingetrübt. Im Juni 2023 haben 36 % der vom IW befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage schlechter beurteilt als vor einem Jahr. Nur 29 % bezeichnen sie besser als im Frühjahr 2022. Dies verdeutlicht die Verschlechterung der Konjunkturentwicklung in jüngster Zeit. Besonders in der Industrie und im Baugewerbe wird die Lage schlecht eingeschätzt. Die Industrie leidet zunehmend unter den eintrübenden Perspektiven der Weltwirtschaft. Beim Bau dämpfen hohe Materialkosten, steigende Zinsen und die schlechte Stimmung die Nachfrage.

Auch die Geschäftsaussichten für das gesamte Jahr 2023 haben sich wieder verschlechtert. Die Zuversicht vom Frühjahr ist weg. Der Anteil der Betriebe, die für das Gesamtjahr von einer höheren Produktion als im Vorjahr ausgehen, beläuft sich auf 27 %. Das ist deutlich weniger als im Frühjahr (36 %). Dagegen hat sich der Anteil der Pessimisten in den letzten drei Monaten von 26 % auf 34 % merklich erhöht. Damit befindet sich Deutschland erneut in der Rezession und die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr nur knapp über dem Niveau von 2019 liegen. Die Produktions- und Geschäftserwartungen haben sich in der Industrie und in der Dienstleistungswirtschaft merklich verschlechtert. In der Bauwirtschaft sind sie konstant schlecht geblieben. Gut 40 % der Industriefirmen erwarten in diesem Jahr einen Produktionsrückgang, nur gut 30 % einen Zuwachs. Damit bleibt die Industrie weiterhin deutlich unter ihrem Produktionsniveau von 2019. Bei den Baufirmen gehen 37 % von einem Produktionsrückgang aus und nur 21 % sehen einer besseren Geschäftstätigkeit entgegen. Die Perspektiven für den Dienstleistungssektor fallen insgesamt zwar positiv aus – sie hatten sich zuletzt aber auch erheblich verdüstert: Während in der IW-Frühjahrsumfrage 2023 gut 40 % der befragten Servicebetriebe von einem besseren Geschäft in diesem Jahr ausgingen, sind es aktuell nur gut 30 %. Der Anteil der Pessimisten ist von 19 % auf 23 % gestiegen.

„Die Industrie bleibt weiterhin deutlich unter ihrem Produktionsniveau von 2019.“

Das Investitionsklima hat sich abermals verschlechtert – eine Folge der allgemeinen konjunkturellen Eintrübung. Für das Jahr 2023 erwarten 32 % der befragten Firmen höhere und 30 % geringere Investitionsausgaben als im Vorjahr. Die Investitionen dürften damit auf der Stelle treten und die mit der Coronapandemie entstandene Investitionslücke wird auch in diesem Jahr nicht geschlossen. Bei den Investitionsplänen für 2023 weisen die Dienstleistungsunternehmen ein merklich positives Bild auf. Für die Industrie liegt mehr oder weniger ein ausgeglichener Befund vor – 31 % werden mehr und 33 % weniger investieren. In der Bauwirtschaft dominieren dagegen die pessimistisch gestimmten Betriebe die Investitionstätigkeit.

„Die hohe Inflation macht auch den Unternehmen zu schaffen. Zudem leidet die Industrie unter der weltweiten Konjunkturschwäche, die die Nachfrage dämpft. Statt der erhofften Frühjahrsbelebung stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal, wie die Behörde ebenfalls in einer ersten Schätzung mitteilte.“, schreibt die RP am heutigen Samstag und sie ergänzt: „Ökonomen zufolge mehren sich die Anzeichen für ein schwaches zweites Halbjahr 2023. „Nach der Stagnation der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal ist leider keine Besserung in Sicht“, erwartet Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer.“

RP-Edelfeder Martin Kessler kommentiert die Situation heute in der RP wie folgt: „Das trübe Bild passt zu dem, was Expertinnen und Experten über unsere wirtschaftliche Situation sagen. Die falsche Auswahl der Handelspartner, die große Gas-Abhängigkeit, die Probleme der Lieferketten – sie sind jetzt Sand im Getriebe der Wirtschaft. Deutschlands Stärke – die Erfolge auf den internationalen Märkten und die starke Stellung der Industrie – ist zur Achillesferse geworden. Die Amerikaner brillieren mit ihrer Technologie-Überlegenheit, die Franzosen mit Dienstleistungen und Luxusgütern, die Italiener mit Mode, Möbeln und Pharmaprodukten. Nur die Deutschen finden nach den Turbulenzen der jüngsten Zeit nicht auf den Wachstumspfad zurück. (…) Unser Land hat sich zu sehr auf den Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht. Und statt die neuen Herausforderungen wie Klimakrise und künstliche Intelligenz beherzt anzunehmen, verhaken sich die Akteure lieber in fruchtlose Rechthaberdebatten und Schuldzuweisungen. “

Klaus Klar verlässt die Rheinbahn

Der Vorstandsvorsitzende der Rheinbahn AG, Klaus Klar, verlässt nach rund 47 Jahren zum 31. Juli 2023 das Unternehmen. Klaus Klar wurde im Oktober 2010 in den Vorstand des Verkehrsunternehmens gewählt, übernahm zum 1. Januar 2011 die Position des Arbeitsdirektors und zum 28. März 2019 die Position des Vorstandsvorsitzenden. In den mehr als zwölf Jahren an der Spitze der Rheinbahn hat Klaus Klar den Verkehrsbetrieb zukunftsfähig aufgestellt und umsichtig durch die beispiellose Coronakrise gelenkt. Klaus Klar verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Hartnigk: „Ich danke Herrn Klar im Namen des Aufsichtsrates für die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“ Foto: Rheinbahn

Schulranzen für Kinder in Czernowitz: Rheinmetall spendet 20.000 EUR zum Schulstart in der Ukraine

Der Vorstand des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat eine Unternehmensspende von 20.000 Euro freigegeben, die den geflüchteten Familien und Kindern im westukrainischen Czernowitz zugutekommt. Die Mittel werden dem Blau-Gelben Kreuz / Deutsch-Ukrainischer Verein e.V. zur Unterstützung der Betroffenen zugeleitet.

Czernowitz ist die Partnerstadt der Landeshauptstadt Düsseldorf, an dem die Rheinmetall AG ihren traditionellen Firmensitz hat.

Rheinmetall als international tätiges Unternehmen ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und möchte einen positiven Beitrag zur Bewältigung der schrecklichen Folgen des Kriegsgeschehens leisten, unter denen gerade auch der Nachwuchs zu leiden hat.

Mit der Spende von Schulranzen will der Konzern Kindern zudem die Möglichkeit geben, den Schulstart positiv zu erleben, Freude am Lernen zu haben und somit letztlich ihre Zukunftsaussichten zu verbessern.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir glauben fest daran, dass Bildung der Schlüssel zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Schaffung von Chancen ist. Mit diesem Sponsoring möchten wir einen Beitrag zur Bildung und zum Wohlergehen der jungen Generation leisten, denn viele geflüchtete Familien müssen sich durch den Krieg im Osten des Landes in Czernowitz eine ganz neue Existenz aufbauen.“

Die Wahl, Schulranzen zu spenden, ist kein Zufall. Ein Schulranzen ist nicht nur ein praktisches Utensil, um Bücher und Schreibmaterialien zu transportieren, sondern er symbolisiert auch einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und persönlicher Entwicklung. Rheinmetall möchte den Kindern in Czernowitz die gleichen Chancen bieten wie ihren Altersgenossen in anderen Teilen der Welt.

Die Entscheidung, gerade den Kindern in Czernowitz zu helfen, basiert auf der Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht auf Bildung und gleiche Chancen verdient. Der Konzern möchte den Kreislauf der kriegsbedingten Armut durchbrechen und den jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen.

„Wir bedanken uns herzlich bei Rheinmetall für die großzügige Spende, die diesen wichtigen Schritt ermöglicht.“, sagt Linda Mai, Vorstandsvorsitzende des Blau-Gelben Kreuzes / Deutsch-Ukrainischer Verein e.V..

Über den Verein:

Das Blau-Gelbes Kreuz e.V. ist ein staatlich anerkannter, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der bereits seit 2014 die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine unterstützt und Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder, Binnenflüchtlinge, verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen leistet.

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine realisiert der Verein verschiedenste Maßnahmen um den Ukrainern und ihrem Land Hilfe zu leisten.

METRO setzt ab August innovativen vollelektrischen Kühl-LKW Volta Zero ein

v.l.n.r. Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland, und Essa Al-Saleh, CEO von Volta Trucks, bei der Vertragsunterzeichnung auf dem METRO Campus in Düsseldorf. Foto: Metro

METRO arbeitet ab August mit Volta Trucks zusammen und ergänzt die bestehende Belieferungs-Flotte um den 16 Tonnen schweren Elektro-LKW des Typs Volta Zero mit Zwei-Kammer-Kühlaufbau. Ab August 2023 werden sukzessive zunächst in Nordrhein-Westfalen und zukünftig auch in Bayern und Berlin weitere vollelektrische Volta Zero für METRO zum Einsatz kommen. Mit dem Einsatz der E-LKW plant METRO Deutschland den nachhaltigen Ausbau seiner Belieferungsflotte.

Volta Trucks, Hersteller und Dienstleister von vollelektrischen Nutzfahrzeugen, war heute zur Vertragsunterzeichnung zu Gast bei METRO Deutschland in Düsseldorf. „Volta Trucks ist der ideale Partner zum Start in eine nachhaltigere LKW-Flotte, die METRO Deutschland langfristig anstrebt. Mit dem Einsatz des Volta Zero, der speziell für eine urbane Umgebung konzipiert ist, leisten wir einen weiteren Beitrag zu umweltbewusster Mobilität und weniger Emissionen“, erklärt Martin Schumacher, CEO METRO Deutschland, am Dienstag bei der Vertragsunterzeichnung auf dem METRO Campus in Düsseldorf.

Auch für Essa Al-Saleh, CEO Volta Trucks, ist die Vertragsunterzeichnung ein wichtiger erster Schritt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit METRO und mehr E-Mobilität in Deutschland: „Ich freue mich sehr, dass METRO Deutschland Volta Trucks ausgewählt hat und unseren vollelektrischen Volta Zero in ihre städtische Lieferflotte integrieren wird. Gemeinsam werden wir nun den Weg hin zur Dekarbonisierung beschreiten“, so Essa Al-Saleh, CEO von Volta Trucks. „METRO Deutschland wird die vielen Sicherheits- und Umweltvorteile schon bald hautnah sehen und erleben können, die der Volta Zero für die städtische Logistik mit sich bringt – um unsere Städte sicherer und ohne Abgasemissionen auch nachhaltiger zu machen.“

Erstes Testfahrzeug ab August bei METRO

Das erste Testfahrzeug des Volta Zero 16 Tonner Trucks wird ab August am METRO Depot in Neuss eingesetzt. Spätestens im vierten Quartal dieses Jahres werden dann alle fünf Fahrzeuge für METRO Deutschland im Einsatz sein. „Mit einem Zweikammer-System stellt der Volta Zero eine strickte Kühlung der Produkte sicher und bietet zudem ein wendiges und sicheres Fahrgefühl vor allem im innerstädtischen Verkehr. Die große Ladefläche erleichtert uns die Belieferung unserer Großkundinnen und -kunden in der Gastronomie“, sagt Frank Jäniche, Geschäftsführer Vertrieb bei METRO Deutschland. Mit dem Volta Zero verfolgt Volta Trucks das Ziel, den innerstädtischen Warenverkehr zu revolutionieren. Der Elektro-LKW zeichnet sich durch sein einzigartiges Design aus, das die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern in den Vordergrund stellt. Anstatt eines herkömmlichen Fahrerhauses befindet sich hier eine Niederflur-Kabine, die dem Fahrer eine hervorragende Sicht bietet und die Gefahr von Kollisionen reduziert. Somit sind die fünf Volta Zero Trucks, die ab August für METRO Deutschland im Einsatz sein werden, nicht nur ohne Abgasemissionen unterwegs, sondern auch in Sachen Sicherheit eine echte Weiterentwicklung.

Technische Innovationen für die Belieferung des Gastgewerbes

Mit einer außergewöhnlichen elektrischen Distanz-Reichweite von bis zu 200 Kilometern, ist der LKW bestens für den innerstädtischen Lieferverkehr geeignet. Die Batteriekapazität des Volta Zero kann zusätzlich, je nach Bedarf, angepasst werden, um den zukünftigen Anforderungen von METRO Deutschland gerecht zu werden. Zudem werden dank der Zusammenarbeit mit Volta Trucks auch eine geräuschärmere und Null-Abgas-Emissionen-Kühlung im Zweikammer-Innenraum des E-LKW gewährleistet. Ein weiterer Pluspunkt für den Volta Zero ist, dass seine Batterie-Ladeeffizienz es erlaubt, an handelsüblichen Ladestationen aufgeladen zu werden. Er verfügt außerdem über eine innovative, regenerative Bremstechnologie, die zur Aufladung der Batterie beiträgt. Dadurch wird der Energieverbrauch optimiert und die Betriebskosten vor allem im Stadtverkehr gesenkt. Mit den ersten Praxis-Tests ab August startet die Erprobungsphase, wovon sich METRO Deutschland und Volta Trucks wertvolle Erkenntnisse für den weiteren Weg, hin zu einer nachhaltigen LKW-Flotte, versprechen.

Handeln, und zwar jetzt: LEG spart CO2 durch grüne Innovationen in eigenen Beständen und für Dritte

Die LEG legt einen besonderen Fokus auf smarte, digitale Innovationen zur effizienten CO2-Vermeidung in Bestandsgebäuden für die gesamte europäische Wohnungswirtschaft. Dabei begreift das Wohnungsunternehmen die grüne Transformation der Wirtschaft als Chance, auf dem eigenen Klimapfad voranzukommen und gleichzeitig neue werthaltige Geschäftsmodelle und Partnerschaften jenseits der Bestandsbewirtschaftung zu entwickeln. Um diese Strategie im wahrsten Sinne des Wortes noch anschaulicher zu machen, gibt es die jüngsten Klimaideen der LEG jetzt als Video und auf der LEG-Website.

„Während im Neubau Klimaschutz schon in der Planung mitgedacht werden kann, gibt es für Bestandsgebäude nicht ‚die eine Lösung‘.  Jedes Quartier ist anders – da gilt es, einiges auszuprobieren und vieles auszutüfteln. Bei der LEG arbeiten wir mit einem ganzen Strauß an Maßnahmen, um Klimaneutralität im Wohnungsbestand voranzubringen – und das zu möglichst geringen Kosten je eingesparter Tonne CO2“, erläutert Dr. Mirko Ebbers, ESG-Experte der LEG Immobilien SE.

Für das Wohnungsunternehmen haben Klimaschutz und Nachhaltigkeit seit Jahren einen hohen Stellenwert. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern leistet die LEG einen aktiven Beitrag zur Energie- und Wärmewende. Mit großem Einsatz setzen die Verantwortlichen auf praxiserprobte Ideen und Lösungen, mit denen sie bereits beachtliche Erfolge erzielt haben, sowie auf Innovationen. Dabei ist es ihnen wichtig zu betonen, dass es nicht „die eine“ Lösung für die Herausforderung des Klimawandels der Wohnungswirtschaft gibt.

Drei wesentliche Säulen ihrer Strategie für erfolgreichen Klimaschutz stellt die LEG nun in einem Video der Öffentlichkeit vor:

  • Effiziente Gebäudehülle: Bereits Ende 2021 hat die LEG zusammen mit der österreichischen Rhomberg Bau das Gemeinschaftsunternehmen RENOWATE gegründet und forciert damit die serielle Sanierung in der DACH-Region. Die Zielsetzung von RENOWATE ist es, mit digitalen Verfahren und industrieller Vorfertigung u.a. von Fassendteilen schneller, mieterfreundlicher und perspektivisch zunehmend kostengünstiger zur CO2-Neutralität zu gelangen. Durch die serielle Sanierung wird aus einem Bestandsgebäude der Energieeffizienzklasse H durch Isolierung und neue Gebäudetechnik ein Gebäude der Klasse A.
  • Ressourcen- und mieterschonende Wärmewende:  Durch die gemeinsame Luft-Luft-Wärmepumpen-Offensive von LEG und Mitsubishi Electric Europe aus Ratingen können künftig Gebäude aller Energieeffizienzklassenmit Raumwärme versorgt werden. Durch die sofortige Verfügbarkeit der Geräte kann mit relativ geringem Aufwand die Energieeffizienz von G auf C erhöht werden und – in Verbindung mit grünem Strom – können die CO2-Emissionen sogar auf null gesenkt werden. Die Geräte eignen sich zudem insbesondere für den Einsatz in Gebäuden mit Gasetagen- bzw. dezentralen Heizungen. Hier können die Geräte alte Anlagen 1 zu 1 ersetzen.
  • KI in der Heizungssteuerung: Im Joint-Venture seero mit den Unternehmen Oventrop und mantro können durch smarte Heizkörperregelung der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß eines Gebäudes eingestellt sowie mittels intelligenter Technik die gesetzlichen Anforderungen zum hydraulischen Abgleich automatisiert erfüllt werden. Gleichzeitig werden die Kunden befähigt, bei gleichbleibendem Wohnkomfort bis zu 30% Energie einzusparen.

Die Technik ist das eine, der Faktor Mensch das andere. Ohne angepasstes Nutzerverhalten hilft die beste Gebäudehülle und die leistungsstärkste Wärmepumpe nichts. Information der Mieter:innen ist daher ein weitere wichtiger Bestandteil der Dekarbonisierungsstrategie der LEG. Vor diesem Hintergrund hatte die LEG zunächst in ersten Pilotprojekten das sog. Nudging eingesetzt und so in den betreffenden Beständen erreichen können, dass die Mieter:innen im Schnitt 8 % Energie im Monat eingespart haben, was sogar über die 5% hinausgeht, die zuvor als potenzielle Quote zur CO2-Einsparung durch Kundenverhalten in der ESG-Strategie kommuniziert worden waren. Die Plakate, die das ermöglicht haben, nutzt die LEG inzwischen konzernweit und erhofft sich davon einen anhaltenden CO2-Reduktions-Effekt, der sich bislang bestätigt hat. Im Hochsommer setzt die LEG die Maßnahmen aus. Aber im LEG-Team laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Heizsaison auf Hochtouren.

Henkel wird Trikotsponsor von Borussia Düsseldorf

Henkel und der Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf haben heute eine Sponsoringpartnerschaft bekannt gegeben. Ab der Saison 2023/2024, die im Juli startet, wird der Konsumgüter- und Industriekonzern einen der erfolgreichsten deutschen Sportvereine als Trikotsponsor begleiten. Die Partnerschaft ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.

„Henkel und Borussia Düsseldorf verbindet viel. Wir sind beide in Düsseldorf beheimatet und gleichzeitig international tätig und erfolgreich“, sagt Carsten Knobel (im Foto Mitte), Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Borussia Düsseldorf ist außerdem nicht nur ein Spitzenverein und Aushängeschild der Sportstadt Düsseldorf, sondern engagiert sich auch wie kaum ein zweiter Profiverein sozial und in der Jugendarbeit. Das passt hervorragend zu unseren Unternehmenswerten.“

„Borussia Düsseldorf und Henkel haben beide eine lange Tradition, die aufgrund ihrer Überzeugungen wunderbar zusammenpassen. Wir freuen uns sehr, mit Henkel nun ein weiteres weltweit agierendes Unternehmen an unserer Seite zu wissen, das uns in den kommenden Jahren bei unseren Aktivitäten unterstützen wird“, erklärt Andreas Preuß (im Foto rechts), Manager von Borussia Düsseldorf.

Ab der kommenden Saison wird die bekannte Henkel-Marke auf den Trikots und Trainingsanzügen, am Spielfeld und auf Plakaten zu sehen sein. Auch für die Henkel-Mitarbeitenden am Hauptsitz in Düsseldorf sind verschiedene Aktionen geplant, sodass sie Tischtennis live erleben und mit dem Klub in Kontakt kommen können. Henkel hatte Borussia Düsseldorf im letzten Jahr bereits bei der Kampagne „Düsseldorf spielt Tischtennis“ unterstützt, einer stadtweiten Outdoor-Tischtenniskampagne für einen guten Zweck. (Links im Bild: Timo Boll, einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler.)

Über Borussia Düsseldorf
Die einmalige Erfolgsgeschichte von Borussia Düsseldorf begann vor mehr als sechs Jahrzehnten. In der Saison 1960/61 gewann der Klub die erste Meisterschaft. Mit inzwischen 32 deutschen Meistertiteln, 27 deutschen Pokalsiegen und 16 Erfolgen auf europäischer Ebene ist die Borussia nicht nur nationaler Tischtennis-Rekordmeister, sondern gehört mit 75 Titeln (Stand 30. Mai 2023) zu den drei erfolgreichsten Vereinsmannschaften Deutschlands. Borussia Düsseldorf schrieb zudem bereits einige Male Sportgeschichte – u.a. mit dem Gewinn des historischen Triples (Champions League, Meisterschaft, Pokal) in 2010, 2011, 2018 und 2021. Darüber hinaus engagiert sich der Verein stark für den Nachwuchs, für Senioren, im Para-Sport und mit zahlreichen eigenen sozialen Projekten. Weitere Informationen unter www.borussia-duesseldorf.com