rising systems stark im Düsseldorfer Sport-Sponsoring

Sebastian Witzmann, Vorstand des Softwareentwicklers rising systems, spricht im Interview über das Engagement seines Unternehmens bei D.SPORTS, die Affinität zum Sport und was er sich für das neue Jahr wünscht.

Herr Witzmann, Ihr Unternehmen ist schon seit vielen Jahren Official Partner von D.SPORTS und hat diese Partnerschaft nun verlängert. Warum ist rising systems so engagiert im Sport?

Sebastian Witzmann: Unser ganzes Unternehmen ist einfach ungemein sportaffin. Wir sind alle privat sportlich aktiv und darüber hinaus in Vereinen engagiert. Der Sport braucht Unterstützung und entsprechende Finanzierung. Das gilt insbesondere für alle Sportarten, die nicht Fußball heißen. Unser Engagement ist uns auch deshalb wichtig, weil D.SPORTS für tolle Events steht und den Athletinnen und Athleten ein sportliches Zuhause bietet.

Ist die Verlängerung Ihrerseits nach den Pandemie-Jahren ein besonderes Zeichen?

Witzmann: Wir haben unsere Partnerschaft ja auch während der Corona-Pandemie aufrechterhalten. Gerade in schwierigen Zeiten ist finanzielle Unterstützung im Leistungssport von besonderer Bedeutung. Und die Zeiten sind auch nach den Pandemie-Jahren weiter schwierig, nur eben aus anderen Gründen. Es gibt in vielen Bereichen Aufholbedarf, und das nicht zuletzt, weil es viele Unternehmen gibt, die aktuell vielleicht primär mit anderen Dingen beschäftigt sind und ihren Fokus nicht so sehr aufs Sponsoring legen können. Uns ist es wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein und zu bleiben.

Im vergangenen Jahr hat rising systems für die Digitalisierung des städtischen Sportangebots den German Innovation Award erhalten. Was ist aus der gemeinsam mit dem Sportamt Düsseldorf geplanten Online-Plattform zum Sportangebot geworden?

Witzmann: Die Plattform ist startklar und wird Anfang des kommenden Jahres durch das Sportamt der Öffentlichkeit vorgestellt. Aktuell pflegen die Sportvereine und Sportanbieter ihre Angebote ein und der Launch der Online-Plattform wird die Sportlandschaft in Düsseldorf transparenter machen. Basierend auf einer entsprechenden Auswahl der User werden den Bürgerinnen und Bürgern Sportarten empfohlen, die zu ihnen passen könnten und im nächsten Schritt wird erklärt, wo sie diese ausprobieren bzw. dauerhaft ausüben können.

Sie selbst haben sich lange als Vorstandsmitglied beim Judoclub 71 engagiert. Wie sportlich ist ihr Alltag derzeit – sowohl als Aktiver als auch als Zuschauer?

Witzmann: Ich selbst mache jeden Tag Sport, zuletzt habe ich beispielsweise aktiv als Staffelmitglied am Triathlon teilgenommen. Als Zuschauer bin ich unter anderem ein Freund des Handballsports und der Leichtathletik. Das ISTAF INDOOR im PSD BANK DOME mit Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis hat mich beispielsweise sehr beeindruckt.

Gibt es denn Sport-Highlights im Kalender für 2023, auf die Sie sich besonders freuen?

Witzmann: Da gibt es sicher einige. Als ehemaliger Vorstand des Judoclub 71 möchte ich an dieser Stelle aber gerne mal den Judosport hervorheben. Ich schaue immer sehr genau auf das, was Johannes Frey macht und bin gespannt, wie es für ihn weitergeht. Er kann auf der Weltbühne auf jeden Fall noch viel erreichen, da bin ich mir sicher.

Welche Wünsche haben Sie für das Jahr 2023?

Witzmann: Natürlich immer Gesundheit. Das steht an erster Stelle. Für unsere Partnerschaft mit D.SPORTS wünsche ich mir, dass viele Düsseldorfer Athletinnen und Athleten auch 2023 richtig gut performen und dass viele sportliche Großveranstaltungen in unsere Stadt kommen. Düsseldorf ist diesbezüglich auf einem sehr guten Weg. Und über ein weiteres gemeinsames Beachvolleyball-Spiel mit den anderen Partnern würde ich mich freuen. Das hat mir dieses Jahr viel Spaß gemacht.

Quelle: https://www.d-sports.de/der-sport-braucht-unterstuetzung/

Trotz eklatantem Fachkräftemangel: Nur wenige Unternehmen werben Personal im Ausland an

Die Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft nehmen immer weiter zu. Vor allem Menschen mit Berufsausbildung werden händeringend gesucht. Trotzdem setzt noch nicht einmal jedes fünfte Unternehmen auf Fachkräfte aus dem Ausland. Die Hürden für Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern sind noch zu hoch. Mit ihrem neuen Strategiepapier zeigt die Bundesregierung, dass sie den Handlungsbedarf erkannt hat. Die Bertelsmann Stiftung hat dazu diesen Beitrag veröffentlicht: www.bertelsmann-stiftung.de

Veränderung im Henkel-Vorstand

Henkel hat soeben bekanntgegeben, dass Jan-Dirk Auris, im Vorstand verantwortlich für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies, nach der gemeinsamen Entscheidung, den Ende 2023 auslaufenden Vertrag nicht erneut zu verlängern, zum Ende Januar 2023 seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit für das Unternehmen beenden wird. Er wird in dieser Zeit die Übergabe der Verantwortung an seine Nachfolge begleiten.

„Jan-Dirk Auris hat sich in mehr als drei Jahrzehnten bei Henkel immer in den Dienst unseres Unternehmens gestellt und sehr viel erreicht. Unter seiner Führung hat sich der Unternehmensbereich Adhesive Technologies in der vergangenen Dekade ausgesprochen erfolgreich entwickelt und steht heute unangefochten als weltweit führendes Geschäft in seiner Industrie. Das ist ein guter Zeitpunkt, die Nachfolge für die Leitung des Unternehmensbereichs anzugehen. Wir sind Herrn Auris für seinen großen Einsatz und sein erfolgreiches Wirken für unser Unternehmen sehr dankbar und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagte Dr. Simone Bagel-Trah, die Vorsitzende des Aufsichtsrates und Gesellschafterausschusses von Henkel.

„Jan-Dirk Auris blickt auf eine außergewöhnliche und erfolgreiche Karriere bei Henkel zurück. Mehr als 35 Jahre im Unternehmen, davon 12 Jahre als Vorstand – das ist eine beeindruckende Leistung. Seine Leidenschaft für das Geschäft, verbunden mit einer tiefen Kenntnis der Märkte und Kunden sowie seine Fähigkeit, erfolgreiche Teams und Führungskräfte zu entwickeln, waren für Henkel immer von großem Wert“, ergänzte Carsten Knobel, der Vorstandsvorsitzende von Henkel.

Jan-Dirk Auris (54) ist seit rund 35 Jahren bei Henkel und verantwortet seit 2011 im Vorstand den Unternehmensbereich Adhesive Technologies, der mit mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz weltweit führend bei Kleb- und Dichtstoffen sowie Beschichtungen ist. Er begann seine Karriere bei Henkel 1987 mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann und stieg dann nach Positionen als Key Account Manager und Vertriebsleiter in Deutschland über Aufgaben mit zunehmender Verantwortung in Nordamerika und Asien Anfang 2011 zum Vorstandsmitglied auf.

NRW-Industrie lehnt Preisbremsen ab – zu viele Auflagen

Die im Bundestag beschlossenen Energiepreisbremsen haben für wichtige Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft einen erheblichen Konstruktionsfehler. Das ursprünglich gut gedachte Instrument geht mit seinen jetzigen Bedingungen insbesondere an vielen Betrieben des energieintensiven industriellen Mittelstands vorbei. Die Rückmeldungen aus den Unternehmen sind alarmierend, sagt unternehmer nrw- Hauptgeschäftsführer Pöttering.

Unsere Kollegen in Gelsenkirchen haben dazu recherchiert: https://arbeitgeber-emscher-lippe.com/preisbremse-industriebetriebe-beklagen-schwachstellen/

Neue Rheinland-Zentrale der SMS Group wird in etwa einem Jahr eröffnet

Die Düsseldorfer SMS group, Mitglied in der Verbandsgemeinschaft der Unternehmerschaft Düsseldorf und Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Stahl- und Nichteisenmetall-Industrie, zieht 2023 in einen neuen und innovativen Campus. Dieser wird neben den Bestandsgebäuden auf dem Betriebsgelände in Mönchengladbach errichtet. Zum Gelände wird auch ein Parkhaus mit 1.500 (!) Parkplätzen gehören. Die Eröffnung soll in etwa einem Jahr, also zur Jahreswende 2023/2024, stattfinden.

Am neuen Rheinland-Standort sollen Mitarbeitende aus fünf Standorten zusammengeführt werden. Damit will SMS ein noch engeres Zusammenarbeiten entlang der gesamten Wertschöpfungs­kette erreichen. Der Fokus liegt hier auch auf der digitalen und analogen Kommunikation. Der neue Campus ermöglicht agiles Arbeiten in einer 5G-Infrastruktur und bietet groß­zügige Sozial- und Kommunikationsbereiche. Interessantes Baudetail: „eine Showtreppe führt zum Konferenzbereich“, schreibt heute Denisa Richter, RP-Lokalchefin in Mönchengladbach, in ihrer Ausgabe.

SMS will am neuen Standort auch dem Fachkräftemangel begegnen. Richter: „Vor allem jedoch sollen Fachkräften auch Berufe mit Zukunftsperspektive geboten werden. Ob Industrie- oder Zerspanungsmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker, Produktdesigner oder Industriekaufleute“.

Den exklusiven „Baustellen-Bericht“ der Rheinischen Post gibts heute in der Lokalausgabe Mönchengladbach.

Podcastfolge 113: Ein Tag, der das Berufsleben prägen kann

In unseren vorletzten Podcastfolge (diesen Jahres) der „Düsseldorfer Wirtschaft“ sprechen wir heute über die „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2023“. Es gibt Tipps und Ideen für Betriebe, die sich als Ausbildungsunternehmen den Schülerinnen und Schülern vorstellen möchten. Das Angebot kostenfrei für alle teilnehmenden Betriebe. Sie organisieren Ein-Tages-Praktika für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse von 4-6 Stunden, zeigen das Unternehmen, die Ausbildungsberufe und Berufsfelder und organisieren Gespräche mit Azubis. Informationen: www.dtbo-dus.de.
Als besonderen Gast begrüßen wir in diesem Podcast Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Versicherungen: unser Thema ist die Initiative „Common Purpose“. Herr Bischof ist als Kuratoriumsmitglied Botschafter der Idee und schickt regelmäßig auch Mitarbeitende ins Programm. Wir sprechen unter anderem über das veränderte Rollenverständnis von Fach- und Führungskräften in den Betrieben und von neuen Perspektiven, die man durch „Common Purpose“ bekommen kann. Informationen: www.commonpurpose.org. Abgerundet wird die Folge vom „Nachrichten-Müsli“, den Nachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft unter www.unternehmerschaft.de.
Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann abonnieren Sie unseren Podcast und empfehlen Sie uns gerne weiter. Sie hören uns auf allen gängigen Podcastformaten und bei uns im Netz unter www.unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/.

Rheinmetall fördert weiterhin Düsseldorfer Sport

Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall unterstützt im Rahmen seiner Partnerschaft mit D.SPORTS die Profi-Teams der Damen und Herren im 3×3 Basketball. Neben der neuen Logo-Präsenz auf der Team-Kleidung wird in Düsseldorf ein 3×3-Event geplant, bei dem Rheinmetall als Sponsor sichtbar sein wird.

Mit Gründung der 3×3 Academy Düsseldorf wurde die junge Sportart fest in der Düsseldorfer Sportlandschaft etabliert. Dazu zählt aktuell das Herren-Team LFDY Düsseldorf als amtierender Deutscher Meister, das Damen-Team, das in der letzten Saison unter dem Namen Düsseldorf ZOOS in der weltweit höchsten Liga, der FIBA 3×3 World Series als Commercial Team gestartet ist, sowie insgesamt 200 Teilnehmer:innen im Nachwuchsbereich der Academy, die im Verein direkt oder an Kooperationsschulen oder regionalen sozialen Einrichtungen 3×3 Basketball spielen. Das Gesamtprojekt wird von Rheinmetall bereits seit Beginn der Partnerschaft zwischen D.SPORTS und Rheinmetall unterstützt. Als neue Module der Partnerschaft werden jetzt das Damen- und das Herren-Team verstärkt gefördert. Zusätzlich wird für 2023 ein international besetztes Turnier in Düsseldorf geplant, bei dem die Profis ihr Können vor heimischer Kulisse zeigen können.

3×3-Manager Emre Atsür: „Was wir in Düsseldorf bisher auf die Beine gestellt haben, ist absolut großartig. Das gilt sowohl für den Profibereich, in dem wir internationale Erfolge verzeichnen konnten, als auch für den Nachwuchsbereich, durch den wir viele Kids von unserer jungen, olympischen Sportart begeistern konnten. Ohne die Unterstützung von Rheinmetall wäre das auf den unterschiedlichen Ebenen nicht möglich gewesen. Deshalb freue ich mich umso mehr darauf, dass jetzt unsere Profis verstärkt in den Genuss dieser tollen Partnerschaft kommen.“

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Als Düsseldorfer Traditionsunternehmen liegt uns die Unterstützung des regionalen Sports sehr am Herzen. Unser Engagement bei den 3×3-Damen und –Herren soll den Rahmen für nationale und internationale Erfolge bilden und viele Düsseldorfer Mädchen und Jungen dazu motivieren, den Profis nachzueifern, um diese dynamische Sportart noch mehr in unserem Stadtbild zu etablieren.“

Quelle: https://www.d-sports.de/traditionsunternehmen-unterstuetzt-trendsport/

Mieten steigen in unserer Stadt sehr deutlich

Es wird immer teurer in Düsseldorf eine Wohnung zu mieten. 2022 haben wir im Schnitt 16 Prozent mehr für die Miete bezahlt als 2017. Damit ist Düsseldorf bei den Großstädten vorne mit dabei.

„Vor allem zwei Faktoren treiben die Entwicklung“, sagt IW (Institut der Deutschen Wirtschaft)-Immobilienexperte Michael Voigtländer. „Zum einen versuchen Vermieter, die hohe Inflation auszugleichen und über ihre Mieteinnahmen zumindest teilweise zu kompensieren. Zum anderen gelingt ihnen das aber nur, weil der Mietmarkt sich weiter zugespitzt hat: Wer bisher kaufen wollte, kann sich jetzt durch die hohen Zinsen oft kein Eigentum mehr leisten, entsprechend schauen sich diese Menschen nun auf dem Mietmarkt um.“

Für Mieter sind es also besonders schwierige Zeiten: Neben den Mieten steigen auch die Nebenkosten enorm, eine Entlastung ist kaum abzusehen. Damit sich im Mietmarkt die Lage entspannt, müsste mehr gebaut werden. „Solange sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert, können wir nicht davon ausgehen, dass der Markt sich entspannt“, so Michael Voigtländer.

Die enormen Preissteigerung betreffen nicht nur Düsseldorf, sondern auch das Umland, wie den Rhein-Kreis Mettmann, den Südkreis Mettmann und den Essener Süden.

Quelle und Link: IW Köln

Rheinmetall erhält Neuauftrag von rund 300 MioEUR für Abgasrückführungsmodule und untermauert globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung

Der Technologiekonzern Rheinmetall hat in dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Emissionsreduzierung mit einem Neuauftrag seine globale Marktführerschaft weiter untermauert. Bei der Konzerntochter Pierburg wurden Abgasrückführungsmodule (AGR-Module) im Wert von rund 300 MioEUR (over lifetime) von einem namhaften Automobilhersteller geordert.

Im Rahmen des Auftrags wurden Niederdruck- als auch Hochdruck-AGR-Module bestellt. Im Niederdruckbereich handelt es sich um Systeme mit einem Ventilkegel und einer Wasserkühlung. Im Hochdruckbereich wurden AGR-Module mit zwei Ventilen beauftragt. Die Systeme bestehen aus einem Vollaluminiumgehäuse und einem Bypass mit vollständig integrierten Wasserkühlkreisen. Die Produktion wird im August 2026 starten. Ein Teil der Aktuatoren wird am Standort Abadiano in Spanien gefertigt, während der Berliner Standort die elektrischen Bypass-Aktuatoren liefern wird.

Abgasrückführungssysteme verringern Stickoxid-Emissionen und reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Bei den Komponenten handelt es sich um kompakte und robuste Teller- und Klappenventile mit hoher Lebensdauer und Stellgenauigkeit. Mit Blick auf zunehmend restriktivere Emissionsgesetzgebungen in den USA, aber auch in Asien und Europa, werden Produktanpassungen von Rheinmetall auch langfristig unterstützt.

Die globale Aufstellung und die hohe Entwicklungsexpertise erlauben dem Konzern eine bestmögliche und passgenaue Unterstützung verschiedener Motorenhersteller aus unterschiedlichen Regionen, die immer anspruchsvollere und zudem regional unterschiedliche Emissionsgesetzgebungen für Motoren im Kraft- und Nutzfahrzeugbereich erfüllen müssen. Rheinmetall unterstreicht mit dem neuen Vertriebserfolg einmal mehr das strategische Ziel, seine globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung langfristig zu erhalten und gewinnbringend weiter auszubauen.

Transformation der Mercedes-Benz-Produktionsstandorte: ab der zweiten Jahreshälfte 2023 wird in unserer Stadt die Nachfolgegeneration des eSprinter vom Band laufen

„Unser Anspruch ist es, die begehrenswertesten Vans und Services anzubieten – hierfür müssen wir hochinnovativ und in allen Bereichen wettbewerbsfähig sein. Gleichzeitig müssen wir unser Geschäft langfristig absichern. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür ist die Neuausrichtung unseres europäischen Produktionsnetzwerks“, sagt Mathias Geisen, Leiter Mercedes‑Benz Vans. „Die Entscheidung für den neuen Standort im polnischen Jawor ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Elektromobilität. Wir stellen nicht nur unsere Produkte, sondern die gesamte Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion und Logistik bis hin zum Vertrieb zukunftsfähig auf. Daher investieren wir in VAN.EA, unsere neue rein-elektrische Van-Architektur. So werden wir auch in Zukunft unsere führende Position im Bereich der rein-elektrischen leichten Nutzfahrzeuge sicherstellen. Gleichzeitig sichern wir die langfristigen Perspektiven der bestehenden Werke in Europa.“

Standort Jawor/Polen soll neues Mitglied im Van-Produktionsnetzwerk werden

“Wir haben eine Absichtserklärung mit der polnischen Regierung und weiteren polnischen Wirtschaftspartnern unterzeichnet. Diese sieht vor, dass wir die hervorragenden Bedingungen und gemeinsame Infrastruktur am etablierten Standort Jawor nutzen, um ein neues Werk für die Produktion von Vans aufzubauen“, sagt Geisen. „Während wir in allen unseren bestehenden Werken flexibel Vans mit Verbrennungs- und mit Elektroantrieb auf einer Linie fertigen, werden wir in Jawor unser weltweit erstes reines Elektro-Werk aufbauen. Wir setzen damit neue Maßstäbe und gehen auf unserem Weg in Richtung nachhaltiger, vollelektrischer Mobilität einen Riesenschritt voran.“

Hier sollen zukünftig die großen Vans (geschlossenes Baumuster/Kastenwagen) auf VAN.EA-Basis produziert werden. Durch die konsequente Ausrichtung auf die Fertigung rein-elektrischer Vans will Mercedes‑Benz Vans Produktivitätsvorteile erzielen und so die Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Der etablierte Standort ermöglicht der Van-Sparte eine Optimierung der Kosten und der Lieferkette sowie eine energieeffiziente Produktion von Transportern der neuen Generation. Die Standortentscheidung und die konkrete Umsetzung hängen noch von der finalen Erfüllung verschiedener Rahmenbedingungen ab, unter anderem von der Gewährung von Beihilfen für die Investition in Jawor. Die Option, das Werk durch die Gründung eines neuen Produktions-Joint Ventures zusammen mit Rivian für große vollelektrische Transporter noch weiter auszubauen, ist von Rivian aufgrund der Repriorisierung ihrer Projekte zurückgestellt.

Mercedes-Benz Cars fertigt in Jawor seit 2019 Verbrennungsmotoren sowie seit 2021 Batterien.

Zukunftsbilder für Mercedes-Benz Van-Werke in Europa vereinbart

Im September 2022 hat Mercedes-Benz Vans verkündet, das europäische Produktionsnetzwerk für die vollelektrischen Vans auf Basis der Plattform VAN.EA anpassen zu wollen. Die jeweiligen Arbeitnehmervertreter und Standortleitungen haben sich daher auf Zukunftsbilder für die Werke in Düsseldorf, Ludwigsfelde und Vitoria geeinigt. Für alle drei Werke wurden vorbehaltlich der Zustimmung der Tarifparteien Betriebsvereinbarungen verhandelt, die klar den weiteren Weg der Transformation aufzeigen.

Das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf baut bereits heute die aktuelle Generation des Sprinter und eSprinter (geschlossenes Baumuster/Kastenwagen). Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 wird hier die Nachfolgegeneration des eSprinter vom Band laufen. Zusätzlich werden dort zukünftig die offenen Baumuster (Plattform für Aufbauhersteller oder Pritschenwagen) des großen Vans auf VAN.EA-Basis gebaut.

Im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde wird seit 2018 das offene Modell der aktuellen Sprinter-Generation gebaut. Ab dem Frühjahr 2024 wird hier der neue eSprinter (offenes Baumuster) produziert. Darüber hinaus wird das Unternehmen das Werk Ludwigsfelde als Kompetenzcenter für eVan Individualisierungen etablieren.

Das Mercedes-Benz Werk in Vitoria, Spanien, produziert die mittelgroßen Vans von Mercedes-Benz. Zum Produktportfolio gehören hier die V-Klasse, der EQV, (e)Vito und (e)Vito Tourer. Ab Mitte des Jahrzehnts wird hier zusätzlich der mittelgroße Van auf Basis der rein-elektrischen modularen Plattform VAN.EA gefertigt.

Vollelektrische Vans auf Basis der neuen modularen Plattform VAN.EA

Mit der neuen Architektur VAN.EA (Van Electric Architecture) beschleunigt Mercedes‑Benz Vans die Transformation hin zu einem Anbieter mit vollelektrischem Produktportfolio. VAN.EA ist die Basis für alle eVans von Mercedes-Benz im mittelgroßen und großen Segment, die ab 2025 auf den Markt kommen.