Was ist bei der Einführung von mobilen Endgeräten in der Produktion zu beachten? ifaa veröffentlicht neues Faktenblatt

Internetfähige, mobile Hilfsmittel, wie Tablet oder Smartphone, sogenannte Smart Devices, werden zunehmend im beruflichen Umfeld genutzt, um Informationen besser und zielgerichteter verfügbar zu machen. Im Projekt „AWA – Arbeitsaufgaben im Wandel“ untersuchen die Experten des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Anwendungen von Smart Devices in der Produktion und ihre Auswirkungen auf die Arbeit und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

www.arbeitswissenschaft.net/zdf-smart-devices

Smart Devices können vielfältig im Betrieb eingesetzt werden. Hier einige Beispiele:

  • Einsatz von Smart Watches in der Produktion, um Maschinenstörungen zielgruppenspezifisch anzuzeigen und die Dauer der Störungsbeseitigung zu verkürzen.
  • Einsatz von Datenbrillen in der Instandhaltung, um Beschäftigte vor Ort durch Experten (per »Fern-Wartung«) zu unterstützen.
  • Einsatz von Tablets bei der Materialversorgung, um optimale Fahrtwege zu berechnen.

    Die Implementierung von Smart Devices kann je nach Umfangzu Veränderungen in den Arbeitsprozessen und Aufgabeinhalten der Beschäftigten führen.. „Deswegen war es für uns im Projekt wichtig, zu untersuchen, ob und wenn ja welche Veränderungen sich in den Arbeitsanforderungen und der Belastung ergeben haben“, so Amelia Koczy, Mitarbeiterin im Projekt.

    Welche Erfahrungen gibt es aus der Praxis?

    Anhand von Experteninterviews wurden mehrere Anwendungsbeispiele zum Einsatz solcher Hilfsmittel erhoben und auf die Frage hin untersucht, wie sich die Tätigkeiten der Beschäftigten verändert haben, welche Auswirkungen das hatte und welche Faktoren als besonders erfolgskritisch bei der Einführung und Umsetzung gesehen worden sind.

    Das Faktenblatt stellt eine Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse dar, stellt beispielhafte Anwendungsbereiche vor und liefert Hinweise zur erfolgreichen Einführung im Betrieb: www.arbeitswissenschaft.net/zdf-awa

Umweltfreundlicher Gütertransport: Vodafone baut 5G-Netz für deutsche Wasserstraßen

Sie sind der nachhaltigste Transportweg in Deutschland – und schon heute umweltfreundlicher als Schiene oder Straße. Um den Güterverkehr auf dem Wasser noch wirtschaftlicher und damit zukunftsfähig zu machen, baut Vodafone auch entlang der Bundeswasserstraßen das 5G-Netz aus. Die ersten 180 5G-Antennen an 64 Standorten hat der Digitalisierungskonzern jetzt aktiviert – rund 1.000 weitere Antennen an mehr als 300 Standorten sind in den kommenden zwölf Monaten geplant. Mittelfristig soll ein dichtes 5G-Netz auch an den Bundeswasserstraßen entstehen. „Wenn Sensoren und Schiffe in Echtzeit Daten austauschen, kann der Schiffsverkehr künftig sicherer und effizienter werden“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Wie digital die Schifffahrt in Zukunft sein kann, erklärt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter im Video.

Hafenlogistik und Segelsport-Veranstaltungen sollen von der neuen Mobilfunk-Technik ebenso profitieren wie die vielen Menschen, die auf Deutschlands Bundeswasserstraßen segeln, paddeln und rudern oder mit dem Motorboot unterwegs sind.

Wasserstraßen haben zentrale Bedeutung für den internationalen Güterverkehr

Das Netz der Bundeswasserstraßen in Deutschland umfasst gesamt 7.476 Kilometer Binnenwasserstraßen, von denen ca. 75 Prozent der Strecke auf Flüsse und 25 Prozent auf Kanäle entfallen. Zu den Bundeswasserstraßen zählen auch ca. 23.000 Quadratkilometer Seewasserstraßen, 450 Schleusenkammern, zwei Talsperren sowie mehr als 100 moderne öffentliche See- und Binnenhäfen. Etwa 4.800 Kilometer des Bundeswasserstraßennetzes besitzen maßgebliche Bedeutung für den internationalen Güterverkehr in Europa. Fast alle bedeutenden Industrie- und Handelszentren sowie 56 von 74 Großstadtregionen in Deutschland verfügen über eine Wasserstraßenanbindung und damit über den umweltfreundlichsten Verkehrsträger. Aktuell machen Binnenschiff-Transporte etwa zehn Prozent des gesamten Güterverkehrs in Deutschland aus.

180 5G-Antennen entlang der Wasserstraßen bereits am Netz

Damit die Binnenschifffahrt zukunftsfähig bleibt, wird die Digitalisierung immer wichtiger. Deshalb treibt Vodafone den Ausbau von 5G entlang der deutschen Wasserstraßen voran, um der Schifffahrt den Zugang zum schnellen Mobilfunknetz zu ermöglichen. Heute funken bereits rund 180 5G-Antennen an 64 Standorten entlang der Wasserstraßen mit 5G. „Die Schifffahrtsbranche war in den vergangenen Monaten eine wichtige Säule für die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Schutzkleidung. Deutschland zählt weiter zu den größten Schifffahrtsnationen der Welt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es umweltfreundliche und digitale Technologien. Schnelle Netze sind die Basis dafür“, so Ametsreiter. In den kommenden zwölf Monaten plant Vodafone die Aktivierung von rund 1.000 weiteren 5G-Antennen entlang der deutschen Wasserstraßen – an mehr als 300 Standorten.

5G für die Kieler Innenförde

Wie digital die Schifffahrt in Zukunft sein kann, testet Vodafone in Kiel beim Projekt ‚Förde 5G‘. Die Netz-Experten des Düsseldorfer Digitalisierungskonzerns beginnen in Kürze mit der Aktivierung der neuen Mobilfunk-Technologie am zur Innenstadt gehörenden Bereich der Kieler Innenförde. Bald sollen hier 9 5G-Antennen an drei Standorten für schnelles Netz sorgen. Künftig soll hier getestet werden, ob so beispielsweise autonome Personen-Fähren über die Gewässer fahren können – vernetzt per 5G.

Spende anlässlich des Henkel-Renntags: 10.000 Euro für gemeinnützige Projekte

Auch in diesem Jahr spendet die Fritz Henkel Stiftung im Rahmen des Henkel-Preis der Diana wieder für einen guten Zweck: jeweils 5.000 Euro gehen an die Jugendhilfsorganisation „AKKI Aktion + Kultur mit Kindern e.V.“ und die „LOOP Kinderhilfe“.

Die 15. Auflage des traditionellen Pferderennens wurde in diesem Jahr aufgrund der behördlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus hauptsächlich digital ausgerichtet. Während im letzten Jahr noch 20.000 Besucher das Saison-Highlight in Düsseldorf-Grafenberg verfolgt hatten, erhielten dieses Jahr lediglich 300 Besucher Zutritt zur Galopprennbahn.

Die beschränkte Besucherzahl sorgte unter anderem dafür, dass die alljährlichen Spendenaktionen nicht wie gewohnt stattfinden konnten. „Obwohl wir keine Spendenaktion vor Ort anbieten konnten, war es uns trotzdem wichtig, auch in diesem Jahr wieder mit der Fritz Henkel Stiftung Projekte zur Jugend- und Kinderhilfe zu unterstützen. Daher freue ich mich sehr zu verkünden, dass wir insgesamt 10.000 Euro an die Jugendkunstschule AKKI und die LOOP Kinderhilfe spenden“, sagt Heiko Held, Manager Corporate Citizenship bei Henkel.

Mehr Informationen zu den beiden Einrichtungen:

  • Die Jugendkunstschule „AKKI Aktion + Kultur mit Kindern e.V.“ konzipiert und realisiert kulturpädagogische Projekte und Aktionen und unterstützt somit die Selbstbildung sowie die kulturelle Bildung von Kindern.
  • Die „LOOP Kinderhilfe“ betreut Kinder und Jugendliche, die Vernachlässigung, Misshandlung oder Gewalt erlebt haben mittels ambulanter Hilfsprogramme für betroffene Familien oder der Unterbringung in sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften.

Die Förderung von gemeinnützigen Projekten und Initiativen hat bei Henkel seit Jahren einen hohen Stellenwert und ist fest in den Unternehmenswerten verankert. Seit 2011 wird das gesellschaftliche Engagement von Henkel in der Fritz Henkel Stiftung gebündelt und gefördert.

Angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie hat die Unterstützung gemeinnütziger Projekte weiter an Bedeutung gewonnen. Bereits im März spendete die Fritz Henkel Stiftung im Rahmen des weltweiten Solidaritätsprogramms von Henkel eine Summe von 2 Millionen Euro an die COVID-19-Fonds der WHO und UN-Stiftung sowie an weitere Organisationen.

Vodafone Curve: Brandneuer GPS-Tracker verbindet, was uns lieb und teuer ist

Vodafone Deutschland startet heute mit der Vermarktung des Curve. Einem neuen GPS-Tracker, der es Kunden ermöglicht, mit Dingen in Kontakt zu bleiben, die ihnen wichtig und wertvoll sind. Er ist vielseitig, robust und für unterschiedliche Zwecke einsetzbar – etwa für die Verfolgung von Hunden, Wertsachen wie Schul- oder Laptop-Taschen und Autos. Ebenfalls neu: Die Vodafone Smart App, über die der Tracker aktiviert und gesteuert wird. Der Curve ist das erste Consumer IoT-Produkt, das im Rahmen der neuen Smart Tech-Baureihe Designed & Connected by Vodafone entwickelt wurde. Diese Produkte orientieren sich in Design, Funktion und Bedienung ganz eng an den Wünschen der Verbraucher.

Tim Schneider, Bereichsleiter Consumer IoT bei Vodafone Deutschland: „Bei der Entwicklung unseres ersten Smart Tech-Produktes spielten zahlreiche Verbraucherbefragungen und Marktforschungen eine bedeutende Rolle. Denn sie zeigen uns, wie wichtig es ist, bei der Produktgestaltung auf intuitive Bedienung und vielseitige Funktionen zu setzen. All diese Erkenntnisse sind direkt in unseren smarten GPS-Tracker eingeflossen. Weitere Geräte werden noch in diesem Jahr folgen und die Kunden in ihrem Alltag unterstützen – ganz natürlich und unauffällig.“

Design und Konnektivität von Vodafone

Vodafone setzt bei der Entwicklung seiner smarten IoT-Geräte der Reihe Designed & Connected by Vodafone auf eine markante neue Design-Identität. Diese basiert auf Marktforschungsstudien und Tests mit Tausenden von Verbrauchern in Europa. Dabei dient die neue intuitiv gestaltete Vodafone Smart App als zentrales Aktivierungs- und Verwaltungs-Tool für alle Consumer IoT-Services. Und sorgt zugleich für ein überragendes Kunden-Erlebnis über alle Funktionen hinweg.

Form, Funktionalität und Robustheit im kompakten Design

Der Curve bietet bis zu sieben Tage Akkulaufzeit, eine Echtzeit GPS-Ortung, einen Sofort-Alarmknopf, einfaches Geofencing über definierbare Zonen und einen Schlüsselring für die Befestigung. Vodafone vermarktet den Tracker in zwei Farbvarianten – Dove (taubengrau) und Slate (blaugrau). Die Verbindung zum Curve erfolgt über die Vodafone Smart-SIM, die im Gerät verbaut ist. Zur optimalen Ortung nutzt das Gerät vier verschiedene Tracking-Technologien: GPS, WLAN, Mobilfunk und Bluetooth.

Ungarische Streitkräfte gründen mit Rheinmetall Lynx Joint Venture zur Herstellung von Schützenpanzern – Ziel ist die Erfüllung der NATO-Verpflichtungen der ungarischen Armee durch die weitere Modernisierung der Verteidigungsindustrie

Die ungarische Regierung hat am 17. August 2020 mit der in Unterlüss unterzeichneten Vereinbarung das bedeutendste Modernisierungs- und rüstungsindustrielle Programm im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro zur Modernisierung der militärischen Industrie gestartet. Das teilten das Sekretariat des Ministeriums für Innovation und Technologie und der Kommissar für Verteidigungsentwicklung mit. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem führenden europäischen Rüstungsunternehmen Rheinmetall und Ungarn werden die Partner ein Joint Venture und eine Produktionsstätte in Ungarn zur Herstellung des modernen Schützenpanzers Lynx gründen.

Ungarn ist der erste NATO- und EU-Mitgliedstaat, der sich für den neu entwickelten Schützenpanzer Lynx des Düsseldorfer Unternehmens entscheidet. Der Schritt ist von zentraler Bedeutung für das laufende Verteidigungs- und Streitkräfteentwicklungs-programm, das darauf abzielt, die ungarische Armee schnellst-möglich zu einer Streitkraft auf weltweit hohem Niveau zu machen und damit zur Bewältigung der Sicherheitsherausforderungen im euro-atlantischen Raum beizutragen.

„Im Rahmen seiner Verpflichtungen gegenüber der NATO stellt Ungarn die schwere Bewaffnung seines Heeres wieder her. Nach den Kampfpanzern und der Artillerie sind nun die Schützenpanzer an der Reihe, die das Rückgrat des Fähigkeitsspektrums bilden. Als fortschrittlichstes Modell seiner Kategorie hat sich der Lynx als geeignet erwiesen, diese zentrale Rolle im Ausrüstungsspektrum des Heeres für die kommenden Jahrzehnte einzunehmen. Im Einklang mit dem Versprechen der ungarischen Regierung zur Entwicklung der Streitkräfte bedeutet diese Zusammenarbeit aber auch weit mehr als die militärtechnische Modernisierung. Die Partnerschaft mit einem führenden europäischen Großunternehmen dient der Modernisierung der Militärindustrie und damit der Erweiterung unseres Industrieportfolios”, heißt es in einer gemeinsamen

Erklärung des Ministers für Innovation und Technologie, László Palkovics, und Gáspár Maróth, des Regierungskommissars für Verteidigungsentwicklung, die das Abkommen unterzeichnet haben.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, sagt: „Es ist für uns ein bedeutender Erfolg, mit dem Lynx nun den Marktdurchbruch erzielt zu haben. Der Erfolg ist umso wertvoller, da wir mit Ungarn einen wichtigen EU- und NATO-Partner als Kunden für dieses innovative Fahrzeug gewinnen konnten. Mit dieser wegweisenden Beschaffungsentscheidung zeigen Ungarn und seine militärischen und politischen Entscheider Leadership. Das Land setzt sich nicht nur technologisch mit an die Spitze der europäischen Heerestechnik. Die ungarische Regierung folgt auch konsequent und mit großem Aufwand ihrem Kurs, den NATO-Streitkräften ein verlässlicher und militärisch leistungsfähiger Partner zu sein.“

„Wir sind stolz darauf, dass wir in Zusammenarbeit mit der ungarischen Industrie einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der wehrtechnischen Fähigkeiten des Landes leisten dürfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren ungarischen Partnern und Freunden und werden von uns aus alles dafür tun, den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen“, so Armin Papperger.

Düsseldorf stärkste Region

Düsseldorf ist auch 2019 bei Direktinvestitionen aus dem Ausland auf dem Spitzenplatz. Die Region Düsseldorf – das ist die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann – kann einen Anteil von rund 41 Prozent der FDI-Projekte in NRW für sich gewinnen und liegt damit vor der Metropole Ruhr mit 17 Prozent und Köln mit 16 Prozent. weiterlesen

Azubis in der Düsseldorfer Baubranche fehlen

Viele Baufirmen in Düsseldorf suchen im Moment vergeblich nach neuen Azubis. Von 30 Plätzen, die in Düsseldorf angeboten wurden, blieben 19 Stellen unbesetzt, das entspricht einer Quote von 63 Prozent. Die Quote hat sich damit im Vergleich zu letztem Jahr fast verdoppelt. Mit Stand heute (14.08.) sind in Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen noch rund 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Quellen: www.antenneduesseldorf.de u.a.

weiterlesen: https://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/bauindustrie_Ausbildungsplaetze/

Industrie 4.0: Wie die Digitalisierung die Produktion und Logistik transformiert.

Industrie 4.0 ist effizient, digital, nachhaltig, vernetzt und intelligent. So viel ist klar. Aber wofür steht der Begriff eigentlich genau? Er beschreibt die vierte – und komplett digitale – Revolution. Zuletzt hatte der Computer die dritte industrielle Revolution ausgelöst – nach der Dampfmaschine und dem Fließband. Jetzt sorgt die Digitalisierung erneut für einen Wandel der Industrieprozesse. Unternehmen, die Automatisierung, Sensorik, Datenaustausch und Echtzeit-Analytik für sich nutzen, werden schneller, besser, nachhaltiger – und erschließen sich eine neue Welt ungeahnter Möglichkeiten.

Digitalisierung: Grundstein für Erfolg

Die Digitalisierung legt das Fundament für das nächste industrielle Zeitalter. Über die Cloud können Fabriken und Lager vernetzt werden und tauschen über Standorte und Unternehmensgrenzen hinweg innerhalb von Millisekunden große Datenmengen aus. Diese dezentralisierte Technologie namens Blockchain wird auch eingesetzt, wenn es darum geht, Verbrauchern geschützte, nachverfolgbare und fälschungssichere Transaktionen zu ermöglichen.

Henkel hat dazu eine großartige und lesenwerte Doku ins Netz gestellt. https://www.henkel.de/spotlight/themenwelten/themenwelt-industrie-4-0

Azubi Live-Chat am 13.08. von McDonald´s

Herzliche Einladung! McDonald´s Deutschland führt einen Azubi Live-Chat durch am 13. August, 14-17 Uhr. In dieser Zeit beantworten Ausbilder, Recruiter, duale Studenten und Azubis alle Fragen rund um das Thema Ausbildung und duales Studium bei McDonald’s Deutschland. Neben dem Chat bieten Videos, Stories und Interviews einen Blick hinter die Kulissen von McDonald’s Deutschland als Arbeitgeber. Zur Teilnahme können sich alle Interessierten hier registrieren: https://ausbildung.mcdonalds.de/digitale-messe/registrierung/

Neuer Park+Ride-Platz geht an der Messe an den Start

Ein neuer Park+Ride-Platz wird auf dem Messeparkplatz P2 ab Mittwoch, 12. August, in Betrieb genommen. Zur Verbesserung der Luftqualität und als Beitrag zur Verkehrswende soll die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs im Stadtgebiet von Düsseldorf reduziert und der Umstieg auf den Umweltverbund attraktiviert werden.

“Die Stadt hat trotz der aktuellen Corona-Krise die Verkehrswende weiter im Blick. Verkehrsteilnehmer sollen die Möglichkeit haben, aktiv etwas für den Klimaschutz und die Verkehrswende zu tun, indem sie umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen nutzen. Mit unserem Angebot an neuen P+R-Stellplätzen soll den Pendlern der Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht werden, damit sie damit ihr Ziel schneller erreichen, als mit dem Auto”, erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn erläutert: “Auch in Zeiten der Corona-Pandemie wollen wir unsere Dienstleistung für die Menschen noch attraktiver und kundenfreundlicher gestalten. Mit dem neuen Fahrplan fahren wir über 1,2 Millionen Kilometer mehr im Jahr und verbessern über 70 Linien, das ist mehr als die Hälfte unseres Netzes. Dazu bieten wir mit der Anbindung der P+R Parkplätze Konzepte an, die den Pendlern einen bequemen Wechsel zu Bus und Bahn ermöglichen.”

Die Landeshauptstadt hat die Neuschaffung von Park+Ride-Plätzen in und um Düsseldorf, besonders an allen von Pendlern stark genutzten Straßen nach Düsseldorf forciert. Die Nutzung der Park+Ride-Plätze ist für ÖPNV-Kunden kostenlos.

Auf dem Messeparkplatz P2 wurden für die Nutzungsdauer von einem Testjahr 200 Parkplätze geschaffen, deren Kapazität bei Bedarf auch noch erhöht werden kann. Zusätzlich werden Bike-and-Ride-Plätze eingerichtet, deren Kapazität je nach Annahme ebenfalls erweitert werden kann.

Der Parkplatz P2 an der Messe ist von Norden über die Bundesautobahn A44 sowie die Bundesstraße B8 und die Stockumer Höfe zu erreichen. Als Navigationsadresse gilt: Stockumer Höfe, Richtung Rheinbad, Ausfahrt 29 beziehungsweise 30 (A44).

Vom neuen P+R-Platz ist die Haltestelle Sportpark Nord/Europaplatz für die Nutzer fußläufig rund 250 Meter entfernt. Die Stadtbahn U78 fährt von dort unter der Woche:

  • in Fahrtrichtung Innenstadt, zum Beispiel Heinrich-Heine-Allee, von 6.38 bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt, danach um 21.30 Uhr und der letzte Kurs um 22 Uhr sowie
  • von der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee zur Haltestelle Sportpark Nord/Europaplatz von 6.22 bis 21.10 Uhr im 10-Minuten-Takt, danach der letzte Kurs um 21.40 Uhr.

Die Straßenbahnfahrt zwischen den Haltestellen Sportpark Nord/Europaplatz und Heinrich-Heine-Allee beträgt rund 15 Minuten.

Kostenlose Nutzung mit gültigem ÖPNV-Ticket
Autofahrer können den Parkplatz jederzeit kostenlos nutzen und das Ticket für die Rheinbahn-Fahrt – sofern noch nicht vorhanden – im Anschluss über das Handy oder in der Stadtbahn lösen. So ist der Parkplatz für alle Pendler nutzbar. Bei Abholung des Fahrzeugs ist das entsprechende ÖPNV-Ticket vorzuzeigen.

Zu Beginn wird für die Anfahrt morgens, montags bis freitags von 6 bis 10 Uhr, Personal der Verkehrswacht Parkplatz GmbH vor Ort sein, das die Zufahrt zum Parkplatz P2 regelt und für erste Rückfragen zur Verfügung steht. Vor allem am Anfang wird auch – abhängig von der Nachfrage und der Auslastung – Personal der Rheinbahn vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

P+R-Platz Münchener Straße/Ickerswarder Straße
Eine erste Ausweitung des P+R-Platzangebotes hat die Stadt schon im Frühjahr geschaffen: Seit Anfang Mai steht an der Münchener Straße, östlich des Knotenpunktes mit der Ickerswarder Straße, ein weiterer P+R-Platz mit rund 130 Stellplätzen zur Verfügung. Dort werden zusätzlich B+R-Plätze eingerichtet. Die Erschließung des neuen provisorischen P+R-Platzes erfolgt von der Ickerswarder Straße über die Zufahrt zu den Kleingärten. Pendler und Nutzer des neuen P+R-Platzes können die von der Rheinbahn im Vorfeld eingerichteten neuen Bushaltestellen auf der Münchener Straße in Anspruch nehmen und mit den dort verkehrenden Buslinien M3 und SB57 ihre Ziele in der Stadt erreichen. In unmittelbarer Nähe direkt an der Parkplatzeinfahrt halten zudem die Buslinie 731 und 735.

P+R-Platz Further Straße/Am Schönenkamp
An der Further Straße/Am Schönenkamp, an der A46 gelegen, befindet sich ab Mittwoch, 12. August, ebenfalls ein P+R-Angebot mit 55 Parkplätzen. Von dort ist die Bushaltestelle Am Schönenkamp mit den dort andienenden Linien 730 und 785 fußläufig zu erreichen. Neben den P+R-Parkplätzen werden auch dort B+R-Abstellplätze eingerichtet. Je nach Annahme des P+R-Platzes besteht die Möglichkeit, die Kapazität zu erweitern.

Die Haltestelle Am Schönenkamp soll in diesem Zusammenhang in Fahrtrichtung Norden von der Straße Am Schönenkamp auf die Further Straße verlegt werden. So ist die Erreichbarkeit des neuen Park+Ride-Platzes noch besser und liegt dann auch näher zum angrenzenden Wohngebiet. Die Buslinie 730 verkehrt im 10-Minuten-Takt und bietet eine gute Erreichbarkeit vieler Ziele und wichtiger Verknüpfungspunkte, wie Vennhauser Allee oder Düsseldorf Reisholz. Die Buslinie 785 verkehrt im 20-Minuten-Takt über die Umweltspur ins Zentrum.

Weitere geplante P+R-Plätze

Heyestraße/S-Bahn Gerresheim:
Die betreffende Fläche liegt auf dem Gelände des Glasmacherviertels in Gerresheim. Auf der Fläche, auf der der Cirque du Soleil gastiert, kann ein Angebot von bis zu 160 Parkplätzen eingerichtet werden, jeweils in Zeiten, in denen der Cirque du Soleil dort nicht gastiert. Eine unmittelbare Erreichbarkeit der Haltestelle S-Bahnhof Gerresheim und Gerresheim mit den Linien S8, S28, S68, U73, 730, 736, 737, 781 und M1 ist gegeben. Die letzten vorbreitenden Arbeiten sind bald abgeschlossen, sodass dieser Standort ebenfalls zeitnah als P+R- und B+R-Platz genutzt werden kann.

Darüber hinaus arbeitet die Stadt kontinuierlich daran, weitere Standorte einrichten und anbieten zu können. Dazu laufen Gespräche und Planungen, sodass das P+R-Angebot in den nächsten Monaten noch erweitert werden kann.

Eine Übersicht der vorhandenen P+R-Plätze in Düsseldorf ist zu finden unter https://maps.duesseldorf.de/stk/?Pois=p0707&Zoom=1&UTM32=346050,5677900.