Wenn Reisen Freiheit bedeutet: Der CARAVAN SALON 2025 bringt die Welt des mobilen Urlaubs nach Düsseldorf

Foto: MESSE DÜSSELDORF/ctillmann

(cs) Er ist mehr als nur eine Messe – er ist ein Lebensgefühl: Vom 29. August (Preview Day) bis zum 7. September 2025 wird Düsseldorf wieder zum internationalen Hotspot für alle, die das Reisen lieben – individuell, flexibel und naturverbunden. Der CARAVAN SALON ist das weltweit größte Event rund um Caravaning und bietet ein Messeerlebnis, das in seiner Vielfalt, Atmosphäre und Strahlkraft einzigartig ist.

Der weltweit bedeutendste Branchentreff

In zwölf Tagen zeigt der CARAVAN SALON die ganze Faszination des mobilen Reisens: Reisemobile, Caravans, Campervans, Dachzelte, Mobilheime, Zubehör, Technik, Ausbauteile, Stellplätze, Reiseziele und Campingplätze – nirgendwo sonst ist die Auswahl größer und internationaler. Ob Einsteiger oder erfahrener Weltenbummler, Technik-Fan oder Naturfreund: Hier findet jeder sein ganz persönliches Abenteuer auf Rädern.

„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, welchen unschätzbaren Wert das Live-Erlebnis einer Messe hat“, betont Stefan Koschke, Director des CARAVAN SALON. „Die Fahrzeuge wollen nicht nur angeschaut, sondern erlebt werden. Besucher können einsteigen, vergleichen, fühlen – und genau das Modell entdecken, das zu ihrem Lebensstil passt.“

Premieren, Innovationen, Weltneuheiten

Der CARAVAN SALON ist traditionell der Ort, an dem die Neuheiten der kommenden Saison erstmals öffentlich präsentiert werden – und 2025 ist keine Ausnahme. Zahlreiche Weltpremieren und Innovationen der renommiertesten nationalen und internationalen Hersteller werden in Düsseldorf erstmals erlebbar. Mit neuen Ausstellern und frischen Markenplatzierungen verspricht die Messe auch in diesem Jahr spannende Impulse.

Neu strukturierte Hallen – neue Inspiration

Eine überarbeitete Halleneinteilung sorgt für eine noch klarere Orientierung und ein inspirierendes Messeerlebnis. Vom technikbegeisterten Selbstausbauer bis zum Luxusliebhaber – jeder findet schnell genau das, was ihn begeistert. Halle 9 wird 2025 zwar vorübergehend nicht genutzt, dafür erwartet die Besucher eine neue Verteilung der Aussteller in einem frischen und modernen Umfeld.

Ein Trend, der weiter Fahrt aufnimmt

Die Begeisterung für das Caravaning ist ungebrochen – über Generationen hinweg. Ob allein, mit Freunden oder der Familie: Immer mehr Menschen entdecken das Reisen mit dem eigenen Zuhause auf Rädern als Ausdruck von Freiheit, Unabhängigkeit und Lebensqualität. „Der CARAVAN SALON spiegelt diese Dynamik wie kein anderes Event wider“, sagt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD). „Er ist die wichtigste internationale Plattform für die Branche – und ein Ort, an dem Reiseträume Gestalt annehmen.“

Preview Day: Caravaning-Genuss mit Ruhe und Weitblick

Der exklusive Preview Day am 29. August 2025 bietet mit limitiertem Ticketkontingent einen besonders entspannten Einstieg in die Messe. Perfekt für alle, die die Neuheiten und Trends der Branche mit Muße entdecken möchten.

Tickets ab 11. Juni erhältlich

Der Ticketverkauf startet am 11. Juni. Alle Informationen zur Messe, Ausstellerübersicht und Neuigkeiten finden Interessierte unter:
👉 www.caravan-salon.de

Henkel: Prognose für 2025 bleibt stabil

HENKEL-CEO Carsten Knobel kommt im Juni zur Unternehmerschaft zum Düsseldorfer Arbeitgebertag. Der Talk mit ihm und WDR-Experte Uwe Schulz wird mit Spannung erwartet. Foto: HENKEL

(cs) Henkel hat im ersten Quartal 2025 einen Konzernumsatz von 5,24 Milliarden Euro erzielt – ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr (5,32 Mrd. Euro). Organisch entspricht das einem Minus von 1,0 Prozent. Hauptgründe für die Entwicklung sind geopolitische Unsicherheiten und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, das insbesondere die industrielle Nachfrage und das Konsumverhalten in Nordamerika belastete.

Während das Klebstoffgeschäft (Adhesive Technologies) trotz der Rahmenbedingungen organisch wachsen konnte – insbesondere durch das starke Geschäftsfeld Mobilität & Elektronik –, zeigte sich das Konsumentengeschäft (Consumer Brands) erwartungsgemäß schwächer. Dort wirkten sich unter anderem ein Lagerabbau im Handel sowie Supply-Chain-Probleme negativ aus.

Henkel-Chef Carsten Knobel ist optimistisch:
„Trotz des verhaltenen Starts sehen wir starke Margen und eine erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Agenda. Wir haben unser Portfolio-Optimierungsprogramm im Konsumentengeschäft abgeschlossen und können uns jetzt auf Wachstum mit Innovationen konzentrieren.“

Die regionale Umsatzentwicklung zeigt ein gemischtes Bild:

  • Europa: -2,0 % (organisch)

  • Nordamerika: -5,6 %

  • Lateinamerika: +1,5 %

  • Asien/Pazifik: +3,6 %

  • IMEA (Indien, Nahost, Afrika): +4,6 %

Ausblick bleibt stabil: Henkel hält trotz der Unsicherheiten an der Jahresprognose für organisches Umsatzwachstum und Ergebnisverbesserung fest. Das Unternehmen erwartet ein stärkeres zweites Halbjahr – gestützt durch Innovationen und gezielte Investitionen in Marken.

Fazit: Der Jahresauftakt 2025 ist für Henkel anspruchsvoll, aber nicht überraschend verlaufen. Dank robuster Margen, klarer strategischer Maßnahmen und wachsender Märkte in Asien und IMEA bleibt die Konzernführung zuversichtlich.

Rheinmetall wächst rasant: Militärgeschäft verdoppelt operativen Gewinn im ersten Quartal 2025

Foto: www.rheinmetall.de

(cs) Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall ist mit einem Rekordquartal ins Geschäftsjahr 2025 gestartet. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 46 % auf 2,3 Mrd. Euro, das operative Ergebnis legte um 49 % auf 199 Mio. Euro zu. Besonders stark wuchs das militärische Geschäft: Hier kletterte der Umsatz um 73 % auf 1,8 Mrd. Euro, der operative Gewinn hat sich nahezu verdoppelt.

„Rheinmetall wird gebraucht“, kommentierte Vorstandschef Armin Papperger. Kunden bestellten mittlerweile ganze Fabriken, sagte er mit Blick auf geopolitisch bedingte Nachrüstungsbedarfe in Europa. Der Konzern sieht sich auf Kurs, ein global führender Anbieter im Verteidigungssektor zu werden. Die Jahresprognose wurde bestätigt – mit Option auf eine Anhebung.

Auch bei den Auftragseingängen verzeichnet Rheinmetall neue Höchststände: Der sogenannte „Nomination“-Wert stieg um 181 % auf 11 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand (inkl. Abrufpotenziale) erreichte mit 63 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch. Der operative Free Cashflow drehte – vor allem durch Vorabzahlungen – von minus 187 Mio. Euro auf plus 266 Mio. Euro.

Ein Blick auf die Geschäftsfelder zeigt:

  • Vehicle Systems (militärische Rad- und Kettenfahrzeuge): Umsatz fast verdoppelt auf 952 Mio. Euro. Neue Programme und der Zukauf von Loc Performance trugen maßgeblich bei.

  • Weapon and Ammunition: Rekordumsatz von 599 Mio. Euro (+66 %), u. a. durch Artilleriemunition für NATO-Staaten. Operativer Gewinn stieg um 117 % auf 116 Mio. Euro.

  • Electronic Solutions: Umsatzplus von 49 % auf 427 Mio. Euro, unter anderem durch Aufträge für Kommunikationssysteme und Flugabwehr. Die Auftragslage verzeichnete ein Plus von über 400 %.

  • Power Systems: Im zivilen Bereich blieb der Umsatz angesichts der konjunkturellen Schwäche unter Vorjahr.

Rheinmetall kündigte an, neue Werke zu errichten und strategische Übernahmen zu prüfen, um seine Kapazitäten auszubauen und die Dynamik langfristig zu sichern.

Armin Papperger

Verstecktes Risiko in Brausetabletten: Zu viel Salz in beliebten Nahrungsergänzungsmitteln

© VZ NRW/adpic

(cs) Nahrungsergänzungsmittel gehören für viele Menschen in Deutschland längst zum Alltag – rund drei Viertel greifen regelmäßig zu Vitamin- oder Mineralpräparaten. Besonders beliebt: Brausetabletten. Doch hinter der sprudelnden Bequemlichkeit verbirgt sich ein oft unterschätztes Risiko. Ein aktueller Marktcheck unseres Partners und Mitglieds Verbraucherzentrale NRW zeigt: Viele Brausetabletten enthalten überraschend hohe Mengen Salz – ohne dass dies auf der Verpackung kenntlich gemacht werden muss.

Mehr Salz als erwartet – und kaum deklariert

Etwa jede*r Dritte bevorzugt bei Vitaminpräparaten die sprudelnde Variante – fruchtig im Geschmack, schnell aufgelöst, scheinbar harmlos. Doch laut Niklas Klinkhammer, Ernährungswissenschaftler bei der Verbraucherzentrale NRW, kann schon eine einzige Brausetablette bis zu ein Gramm Salz enthalten. „Das ist für viele überraschend – und gerade für Menschen mit Bluthochdruck oder einer salzsensitiven Reaktion des Körpers ein echtes Problem“, warnt Klinkhammer.

Die Untersuchung der Verbraucherzentrale umfasste 72 Produkte. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur 46 Prozent der untersuchten Brausetabletten gaben den Salz- oder Natriumgehalt überhaupt an – obwohl dieser für die Gesundheit entscheidend sein kann. Der durchschnittliche Salzgehalt lag bei 0,67 Gramm pro Tagesdosis, der Höchstwert sogar bei 1,46 Gramm – fast ein Viertel der empfohlenen Tageshöchstmenge von sechs Gramm.

Besonders alarmierend: Auch Produkte für Kinder waren betroffen. Eine Multivitamin-Brausetablette für Kinder enthielt über ein Gramm Salz – pro Tablette.

Rechtslücke mit Gesundheitsfolgen

Anders als bei klassischen Lebensmitteln ist eine Angabe des Salzgehalts bei Nahrungsergänzungsmitteln gesetzlich nicht verpflichtend. Für die Verbraucherzentrale NRW ist das ein unhaltbarer Zustand. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe wie Salz nicht eindeutig gekennzeichnet werden müssen“, so Klinkhammer. In Deutschland liege die durchschnittliche tägliche Salzzufuhr ohnehin deutlich über den empfohlenen Werten. Das erhöhe das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders bei empfindlichen Bevölkerungsgruppen.

Forderung nach Kennzeichnungspflicht und besseren Rezepturen

Die Verbraucherschützer fordern daher klare Konsequenzen: eine verbindliche Kennzeichnung des Salzgehalts auf allen Nahrungsergänzungsmitteln, verbesserte Rezepturen mit weniger Natrium und transparente Warnhinweise für Risikogruppen.

„Viele Verbraucher:innen gehen bei Nahrungsergänzungsmitteln von gesundheitlichem Nutzen aus – nicht von einer zusätzlichen Belastung für den Kreislauf“, sagt Klinkhammer. Deshalb sei Aufklärung dringend notwendig.

Weniger ist oft mehr

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der Einnahme genau hinzuschauen. Wer auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen ist, sollte auf Kapseln oder Tabletten mit geringerer Dosierung ausweichen und im Zweifel eine halbe Brausetablette verwenden. Noch besser: den tatsächlichen Bedarf hinterfragen. Denn viele Vitamine lassen sich auch durch eine ausgewogene Ernährung abdecken – ganz ohne Sprudeleffekt und Salzschub.

Das Düsseldorfer Unternehmen L’Oréal treibt nachhaltige Kosmetik mit Nachfüllprodukten voran

(ud) Mit einem klaren Signal für mehr Umweltbewusstsein in der Kosmetikbranche baut das Düsseldorfer Unternehmen L’Oréal sein Portfolio an sogenannten „Refills“ – nachfüllbaren Produkten – deutlich aus. Der weltweit führende Kosmetikkonzern unterstreicht damit nicht nur seine Vorreiterrolle im Bereich Nachhaltigkeit, sondern gestaltet gemeinsam mit Handelspartnern aktiv den Weg hin zu verantwortungsbewusstem Konsum.

Ziel ist es, Kund:innen den Umstieg auf ressourcenschonende Produkte zu erleichtern und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck der Branche zu reduzieren. Bereits jetzt setzen zahlreiche L’Oréal-Marken wie Kérastase, La Roche-Posay, Lancôme und L’Oréal Professionnel auf nachfüllbare Lösungen – künftig folgen auch Garnier, L’Oréal Paris und CeraVe. Auch der Bereich Parfüm wird nachgerüstet: Marken wie Mugler und Prada bieten nun Refill-fähige Verpackungen an.

Doch die bloße Produktverfügbarkeit reicht nicht aus: L’Oréal investiert massiv in Aufklärung und Kundenansprache. Gemeinsam mit dem Handel werden Refills verstärkt am Point-of-Sale, auf Social Media, in YouTube-Videos und über klassische Medienkanäle beworben. Prominente Markenbotschafterinnen wie Emma Watson, Eva Longoria und Nilam Farooq zeigen in digitalen Kampagnen, wie einfach die Anwendung der Refill-Produkte im Alltag funktioniert. Influencer:innen tragen diese Botschaft in ihre Communitys weiter – unterstützt durch TV-, Print- und Onlinekampagnen mit großer Reichweite im gesamten DACH-Raum.

„Wir sehen es als unsere Verantwortung, nachhaltige Lösungen für unsere Kund:innen zu schaffen und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren“, betont Dr. Kiri Trier, Sustainability General Manager L’Oréal DACH. „Die Ausweitung unseres Refill-Angebots ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und die von uns angestoßene ‚Refill-Revolution‘ ein klares Signal für unseren Anspruch, die Zukunft der Kosmetik noch nachhaltiger zu gestalten.“

Bereits seit 2020 verfolgt L’Oréal mit dem konzernweiten Nachhaltigkeitsprogramm „L’Oréal for the Future“ehrgeizige Umweltziele. Dazu zählt unter anderem die Umstellung auf 100% recycelbare, wiederverwendbare oder kompostierbare Verpackungen bis 2030. Für die Umsetzung dieser ambitionierten Agenda investiert das Unternehmen fortlaufend in Forschung und Entwicklung – mit dem klaren Ziel, ökologische Verantwortung mit Innovation zu verbinden.

Industrie überrascht mit Auftragsboom – stärkster Anstieg seit Dezember

Archivbild: HENKEL

(cs) Entgegen vieler Erwartungen hat die deutsche Industrie im März 2025 ein deutliches Zeichen der Erholung gesetzt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vormonat um kräftige 3,6 Prozent – der stärkste Zuwachs seit Dezember. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,3 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Aufträge noch stagniert, im Januar sogar um 5,5 Prozent eingebrochen.

Das Bundeswirtschaftsministerium sieht in den überraschend guten Zahlen auch mögliche Sondereffekte: So könnten Vorzieheffekte durch angekündigte US-Zollerhöhungen das Neugeschäft angekurbelt haben. Trotz globaler Unsicherheiten und gedämpfter Geschäftserwartungen zeige sich die Industrie zum Jahresbeginn insgesamt robust. Allerdings warnt das Ministerium auch vor einer möglichen erneuten Abschwächung der Konjunktur im weiteren Jahresverlauf.

Aufschwung quer durch alle Branchen

Der Aufschwung ist breit getragen: Besonders deutlich fiel das Orderplus in der Pharmaindustrie mit +17,3 Prozent aus. Auch der Maschinenbau (+5,3 %), der Bereich elektrische Ausrüstungen (+14,5 %) sowie der Sonstige Fahrzeugbau(u. a. Flugzeuge und Schiffe; +13,0 %) und die Automobilindustrie (+2,5 %) verzeichneten starke Zuwächse.

Sowohl Inlands- als auch Auslandsgeschäft legen zu

Die Nachfrage kam dabei nicht nur aus dem Ausland – die Inlandsbestellungen stiegen um 2,0 Prozent. Deutlich stärker zeigte sich das internationale Geschäft, das insgesamt um 4,7 Prozent anzog. Besonders stark war die Nachfrage aus der Eurozone, mit einem Plus von 8,0 Prozent, während Bestellungen aus dem restlichen Ausland um 2,8 Prozent zulegten.

Auch ohne Berücksichtigung von Großaufträgen fällt die Bilanz positiv aus: Der Auftragseingang legte bereinigt um Sondereffekte um 3,2 Prozent zu. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich zeigt sich allerdings ein gemischtes Bild: Während die Gesamtaufträge im ersten Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal um 2,3 Prozent sanken, gab es ohne Großaufträge ein leichtes Plus von 0,5 Prozent.

Starkes Signal – aber keine Entwarnung

Insgesamt sendet die Industrie mit den März-Zahlen ein ermutigendes Signal, das Hoffnung auf eine stabilere Entwicklung macht. Doch angesichts internationaler Handelskonflikte und konjunktureller Unsicherheiten bleibt Vorsicht angebracht.

Das Düsseldorfer Handelsunternehmen MEDIMAX auf Expansionskurs – Neueröffnung in Chemnitz und neue Küchenwelt in Aschersleben

(cs) MEDIMAX geht mit Tempo und unternehmerischer Leidenschaft in die Zukunft: Gleich zwei starke Zeichen setzen die Franchisepartner des Düsseldorfer Handelsunternehmens. In Chemnitz eröffnet ein zweiter MEDIMAX-Fachmarkt – und im sachsen-anhaltischen Aschersleben erweitert der bestehende Standort sein Sortiment um eine moderne Küchenwelt. Die Botschaft ist klar: MEDIMAX investiert in attraktive Standorte, neue Sortimentsfelder und zukunftsfähige Konzepte.

Zweiter Standort in Chemnitz: Technik zum Anfassen – mitten in der City

Axel Mertinkat, MEDIMAX Franchisepartner in Chemnitz, hat mit der Eröffnung seines zweiten Marktes in der sächsischen Großstadt die Versorgung der Region mit hochwertiger Elektronik weiter gestärkt. In der belebten ERMAFA-Passage, direkt im Zentrum, finden Kundinnen und Kunden auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche alles, was das Technikherz begehrt: von Haushalts- und Unterhaltungselektronik über IT und Multimedia bis hin zu Smart-Home-Lösungen und Telekommunikation.

„Der neue Fachmarkt ergänzt den Branchenmix der Passage hervorragend“, sagt Axel Mertinkat. Mit zwei Standorten – dem neuen in der Innenstadt und dem bewährten im Vita-Center – ist MEDIMAX nun flächendeckend in Chemnitz vertreten. Das moderne Store-Konzept mit zentraler Lage, guter Erreichbarkeit und direkter Mitnahme-Möglichkeit sorgt für ein unkompliziertes Einkaufserlebnis. Mertinkat setzt bewusst auf wohnortnahe Technikversorgung mit persönlicher Beratung und starkem Service – ein Prinzip, das bei Kundinnen und Kunden gut ankommt.

Küchen zum Anfassen: Neue Erlebniswelt in Aschersleben

Auch in Aschersleben gibt es Neuigkeiten: MEDIMAX-Inhaber Holger Lentge hat nicht nur seinen bestehenden Markt modernisiert, sondern präsentiert in Kooperation mit der MHK Group eine ganz neue Küchenwelt. Auf 150 Quadratmetern, integriert in den insgesamt 1.250 Quadratmeter großen Fachmarkt, wurde ein Bereich geschaffen, der den wachsenden Bedarf an Einbauküchen gezielt anspricht.

Sieben Musterküchen – darunter zwei mit realen Grundrissen aus typischen Mietwohnungen in der Region – zeigen, wie modernes Küchendesign mit praktischen Anforderungen kombiniert werden kann. „Wir wissen, was die Menschen hier brauchen: eine Küche, die zu ihrem Leben passt – in Stil, Größe und Budget“, sagt Lentge. Mit Materialien zum Anfassen, klarer Preisgestaltung und professioneller Planung wird die Küche hier zum Erlebnis – ganz gleich, ob für das Eigenheim oder die Mietwohnung.

Verbundgruppe mit Weitblick: Kooperation von ElectronicPartner und MHK

Möglich wurde das neue Angebot durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Verbundgruppe ElectronicPartner, zu der MEDIMAX gehört, und der MHK Group, einem der führenden Verbände im europäischen Küchenhandel. „Küchen sind die perfekte Ergänzung zum MEDIMAX-Sortiment: Hochwertige Geräte treffen auf durchdachte Raumlösungen – mit Planung, Beratung und Montage aus einer Hand“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand von ElectronicPartner und verantwortlich für MEDIMAX.

Gelebte Innovationskraft vor Ort

Für die Verbundgruppe sind die Entwicklungen in Chemnitz und Aschersleben mehr als zwei Erfolgsmeldungen – sie zeigen, wie der lokale Handel durch unternehmerisches Engagement Zukunft gestaltet. Sobol betont: „Unsere Franchisepartner Holger Lentge und Axel Mertinkat investieren mit Weitsicht in ihre Standorte und treiben MEDIMAX als starke Marke im lokalen Elektronikhandel voran. Das ist gelebte Innovationskraft.“

Zukunft trifft Gegenwart: Unser Podcast live vom ElectronicPartner Kongress 2025!

Vorstand Friedrich Sobol (rechts) ist zufrieden mit der Umsatzentwicklung. Ihm hören zu: Greta Ziob (links) und Matthias Assmann. Foto: EP

(ud) Volles Haus, volle Themenvielfalt! Unsere Podcast-Redaktion war live dabei beim großen ElectronicPartner Kongress im Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss – mit rund 1.000 Gästen restlos ausgebucht.

Im Fokus: Die Zukunft des Handels. Gemeinsam mit EP:Mitgliedern, MEDIMAX Franchisepartnerinnen und -partnern sowie führenden Vertreterinnen und Vertretern der Industrie tauchten wir ein in eine Welt voller Innovationen: smarte Produkte, neue Vertriebswege, starke Markenideen und frische Recruitinglösungen.

Über 80 Workshops, 42 Themen, ein Ziel: den Handel von morgen gestalten.

Mittendrin – unser exklusiver Talk mit den EP-Vorständen Friedrich Sobol, Greta Ziob und Matthias Assmann. Es moderieren Christoph Sochart und Christina Moeser, produziert wurde der Podcast von Frank Wiedemeier (Streamboxstudios).

🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt, und natürlich hier auf unserer Webseite!

Rohr frei für Wachstum: Hoberg & Driesch übernimmt Teilgeschäft von Salzgitter Mannesmann

Hoberg & Driesch übernimmt Teile von Salzgitter-Mannesmann: Jan Nowak, Dr. Sebastian Bross, Martin Walde, Dr. Marcus Schubbe, Hanns-Jörg Westendorf, Ömer Horasan (von links nach rechts). Foto: H&D

(cs) Die Düsseldorfer Hoberg & Driesch Röhrengruppe baut ihre Spitzenposition im europäischen Stahlrohrhandel weiter aus: Das Traditionsunternehmen übernimmt einen Teil der Rohraktivitäten der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH in Deutschland – konkret das Geschäft mit nahtlosen Dickwandrohren und Präzisionsstahlrohren. Eine strategisch bedeutsame Übernahme, die beiden Seiten neue Perspektiven eröffnet. Hoberg & Driesch ist Mitglied und Partner unseres Düsseldorfer Großhandelsverbandes.

Mit dem Deal wächst nicht nur das Produktportfolio von Hoberg & Driesch deutlich – auch die Marktstellung des Unternehmens wird weiter gestärkt. Die Integration der Aktivitäten erfolgt in den kommenden Wochen schrittweise. Kunden und Geschäftspartner beider Seiten dürfen sich auf Kontinuität und zusätzliche Leistungsfähigkeit freuen: mehr Auswahl, gewachsene Kapazitäten und ein noch engeres Netzwerk an Branchenerfahrung.

„Das ist der logische nächste Schritt angesichts des laufenden Wandels und der Konsolidierung in unserer Branche“, erklärt Hanns-Jörg Westendorf, CEO der Hoberg & Driesch Röhrengruppe. „Wir freuen uns darauf, den Kunden von Salzgitter Mannesmann Stahlhandel einen reibungslosen Übergang zu bieten – und unser Angebot gezielt auszubauen.“

Auch die Gegenseite bewertet die Übernahme positiv: „Angesichts der aktuellen Marktveränderungen fokussieren wir uns auf unsere Stärken, um unsere Position weiter zu festigen“, sagt Dr. Sebastian Bross, Mitglied der Konzerngeschäftsleitung der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH. „Die Partnerschaft mit Hoberg & Driesch bringt für alle Beteiligten Vorteile – und stellt sicher, dass wir unsere Kunden auch künftig mit maßgeschneiderten Lösungen bedienen können.“

Ein „Hidden Champion“ auf Wachstumskurs

Die Übernahme reiht sich ein in eine klare Strategie: Hoberg & Driesch, seit über 75 Jahren am Markt, setzt auf kontinuierliches Wachstum, Marktpräsenz und Kundennähe. Gegründet 1948 von Peter Hoberg und Toni Driesch in Düsseldorf, zählt die Gruppe heute zu den führenden europäischen Handelshäusern für Stahlrohre – mit Standorten in zehn Ländern, rund 600 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von fast einer halben Milliarde Euro. Allein am Stammsitz in Düsseldorf-Rath arbeiten über 200 Beschäftigte.

Mit dem erweiterten Angebot wird das Unternehmen auch personell nachlegen: „Wir werden zusätzliche Fachkräfte einstellen, um das neue Geschäft optimal zu betreuen“, so Westendorf.

Und auch räumlich wächst Hoberg & Driesch weiter: Schon bald soll das bestehende Areal an der Theodorstraße, das aktuell rund 80.000 Quadratmeter umfasst, um weitere 60.000 Quadratmeter erweitert werden – auf einem Teil des benachbarten, ehemaligen Vallourec-Geländes.

Rheinbahn trennt sich vorzeitig von Technikvorstand Richarz

(cs) Unser Foto zeigt ein Bild aus besseren Tagen: Rheinbahn-Technikvorstand Michael Richarz (links) wird das Unternehmen früher als geplant verlassen – ursprünglich war sein Abschied erst für März 2027 vorgesehen. Hintergrund ist unter anderem die erneut verzögerte Inbetriebnahme der U81, einem Schlüsselprojekt für die Verbindung von Innenstadt und Flughafen. Künftig wird Annette Grabbe (rechts) als alleinige Vorständin das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen führen – durchsetzungsstark, erfahren und bereit für einen Neuanfang. Richarz war fast 30 Jahre bei der Rheinbahn in unterschiedlichen Führungspositionen tätig. Foto: RHEINBAHN