Henkel steigert Umsatz im dritten Quartal 2024 auf 5,5 Mrd. Euro

Marco Swoboda, Finanzvorstand Henkel

Im dritten Quartal 2024 erzielte Henkel einen Konzernumsatz von rund 5,5 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 3,3 Prozent entspricht. Dieses positive Ergebnis basiert auf einer starken Preisentwicklung und einem insgesamt gestiegenen Volumen. Nominal erhöhte sich der Umsatz um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

„Auch im dritten Quartal konnten wir Henkel erfolgreich weiterentwickeln – beide Unternehmensbereiche haben durch organisches Wachstum zu diesem Erfolg beigetragen,“ kommentierte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Unsere starke Bruttomarge ermöglichte es uns, die Investitionen in unsere Geschäftsbereiche und Marken fortzusetzen. Auch die bereinigte EBIT-Marge zeigte eine erfreuliche Entwicklung. Unsere Wachstumsagenda zahlt sich aus.“

Knobel bekräftigte zudem den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 und sieht Henkel auf einem soliden Kurs, um die gesetzten Ziele zu erreichen: „Angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 sind wir zuversichtlich, die obere Hälfte unserer Bandbreiten für die bereinigte EBIT-Marge und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie zu erreichen.“

Parallel zum Umsatzwachstum machte Henkel auch Fortschritte bei der Umsetzung seiner strategischen Wachstumsagenda und verstärkte das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Mit der neuen Net-Zero-Roadmap verfolgt Henkel das Ziel, bis 2045 entlang der gesamten Wertschöpfungskette Netto-Null-Emissionen zu erreichen, validiert durch die Science Based Targets initiative. „Es ist entscheidend, dass wir alle Verantwortung übernehmen, um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen,“ so Knobel weiter.

Im Bereich Adhesive Technologies konnte Henkel durch alle Geschäftsfelder hinweg eine starke organische Umsatzsteigerung verzeichnen. Auch der Bereich Consumer Brands trug positiv zum Umsatzwachstum bei, insbesondere durch das globale Hair-Geschäft.

Regionale und Konzernweite Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz wuchs im dritten Quartal nominal um 1,0 Prozent auf 5,492 Milliarden Euro. Organisch stieg der Umsatz um 3,3 Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres lag der Konzernumsatz bei 16,305 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 3,0 Prozent entspricht. Das Wachstum wurde vor allem durch die Regionen Europa, IMEA, Asien/Pazifik und Lateinamerika getragen. Nordamerika verzeichnete hingegen eine leicht rückläufige Entwicklung.

Mit einem klaren Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit sieht Henkel das Unternehmen weiterhin auf einem starken Wachstumspfad, um auch zukünftig im Markt erfolgreich zu sein.

Mittwoch Abend geht wieder unsere „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf auf Sendung

 

Programmhinweis: Tune in! Jeden Mittwoch ab 19:04 Uhr erwartet Sie das „Düsseldorfer Wirtschaft“ Radiomagazin auf www.antenneduesseldorf.de im Livestream und natürlich auch auf UKW. Gemacht von uns, der Unternehmerschaft Düsseldorf. Freuen Sie sich auf spannende Interviews, Gespräche und die neuesten Entwicklungen aus den Betrieben unserer Stadt. Bleiben Sie informiert. Foto: Antenne Düsseldorf

 

Die „Düsseldorfer Wirtschaft“ geht wieder auf Sendung: am Mittwoch ab 19:04 Uhr, also nach den Weltnachrichten, auf unserem Heimatsender Antenne Düsseldorf.

Unser Wirtschaftsmagazin, das einzige seiner Art im Lokalfunk NRW seit 15 Jahren, bringt einmal in der Woche die Themen der Düsseldorfer Wirtschaft auf den Punkt in Interviews, Gesprächen und den News. Abgerundet wird die Sendung von der „besten Musik“, den Lokalnachrichten und den Verkehrsnachrichten (um 19:30 Uhr). Moderiert wird das Magazin von den Kolleginnen und Kollegen der Antenne Düsseldorf- Redaktion. Das „Schwesterprodukt“ unserer Radiosendung ist unser Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“. Hier bereiten wir die Themen intensiver und nachhaltiger auf. Teilweise fokussieren wir Schwerpunktthemen in Serien, die über mehrere Podcastfolgen gehen.

Unser Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ ist seit 15 Jahren eine sehr beliebte Sendung auf Antenne Düsseldorf. Keine Phrasen. Wir bringen die Themen auf den Punkt. Wir sprechen über Hintergründe, erklären Zusammenhänge und beziehen Stellung. Und: wir informieren direkt aus unseren Betrieben. Dafür bleibt in den klassischen Medien in unserer Stadt wenig Zeit.

Die „Düsseldorfer Wirtschaft“ steht für seriöse Information und widmet sich einer breiten Palette lokalwirtschaftlicher und auch lokalgesellschaftliche Fragen. Schwerpunkte sind Arbeit, Soziales, Bildung, Migration und teilweise auch lokale zeitgeschichtliche Fragen, wobei der Fokus auf der Wirtschaft liegt.

Unser Magazin vermittelt genau wie unser Podcast aktuelle Informationen, aber auch Hintergrundinformationen, von der Berichterstattung in den klassischen Medien nicht geboten werden. Die Berichte lenken den Blick der Öffentlichkeit auf bisher unbekannte oder unzureichend betrachtete Themen aus den Unternehmen und der Bildung.

Die „Düsseldorfer Wirtschaft“ liefert neue Argumente und setzt ihre Themen in unterschiedlicher Form um. Dazu gehören Gespräche und Interviews mit Unternehmerinnen und Unternehmern, mit Fach- und Führungskräften sowie mit Expertinnen und Experten der schulischen und beruflichen Ausbildung.

www.antenneduesseldorf.de

Nach der US-Wahl 2024: USA bleiben Deutschlands bedeutendster Partner

 

So viel Prozent der Direktinvestitionsbestände waren in den USA investiert bzw. stammten aus den USA

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten sind so eng wie nie zuvor. Im ersten Halbjahr 2024 sind die USA erstmals seit fast einem Jahrzehnt wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und überholten China bei den Warenimporten und -exporten. Die Vereinigten Staaten sind der größte Abnehmer deutscher Exportprodukte, insbesondere in der Automobil-, Maschinenbau- und Pharmabranche. Die wirtschaftlichen Verflechtungen beider Länder erstrecken sich aber weit über den Warenhandel hinaus und sind für Deutschland ebenso wertvoll wie für die USA selbst.

Protektionismus trotz Partnerschaft

Während der Protektionismus in der Handelspolitik auch unter Präsident Joe Biden an Gewicht gewann, hat sich der Kurs im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gemildert. Dies ermöglicht Deutschland weiterhin einen stabilen Zugang zum US-Markt, und die USA bleiben der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Unternehmen weltweit. Die enge Zusammenarbeit ist nicht nur im Bereich Warenhandel zu erkennen: Im Jahr 2023 tauschte Deutschland mit den USA Dienstleistungen im Wert von 125 Milliarden Euro aus, doppelt so viel wie mit dem Vereinigten Königreich und weitaus mehr als mit China.


Von Christoph Sochart mit Material des Instituts der Deutschen Wirtschaft


Starke Direktinvestitionen als Zeichen der Verbundenheit

Deutschlands Engagement in den USA ist auch durch hohe Direktinvestitionen belegt. Über 5.900 deutsche Unternehmen operieren dort, beschäftigen fast eine Million Mitarbeitende und erwirtschaften jährlich Umsätze von rund 700 Milliarden Euro. Die Direktinvestitionen der USA in Deutschland stiegen ebenfalls und erreichten 2022 einen Anteil von 10,7 Prozent an allen ausländischen Investitionen. Dieser Wert verdeutlicht das wirtschaftliche Vertrauen, das beide Länder ineinander setzen.

So viel Prozent der Dienstleistungsexporte und -importe wickelte Deutschland im Jahr 2023 mit diesen Ländern ab

Bedeutung der Partnerschaft für Deutschland

Ungeachtet der Wahl sind die USA für Deutschland als Handels- und Investitionspartner unverzichtbar. In nahezu allen deutschen Bundesländern, mit Ausnahme Sachsens, sind die USA das wichtigste Exportzielland und garantieren hohe Nachfrage, vor allem nach Industriegütern und Fahrzeugen „made in Germany“. Deutschland wiederum ist ein bedeutender Lieferant amerikanischer Unternehmen in den Bereichen Maschinenbau, Chemie und Elektrotechnik.

Durch diese tiefen wirtschaftlichen Verflechtungen bleibt die deutsch-amerikanische Partnerschaft auch zukünftig von entscheidender Bedeutung, unabhängig vom Wahlausgang.

LESEN SIE DAZU AUCH UNSERE BERICHTERSTATTUNG VOR DER WAHL:

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Shoppen. Genießen. Erleben: Airport-Aktionstag am Sonntag, 10. November

Der Düsseldorfer Flughafen lädt zu einem abwechslungsreichen Aktionstag im Terminal am 10. November 2024 von 10 bis 16 Uhr ein. Unter dem Motto „Shoppen. Genießen. Erleben.“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges sowie kostenloses Programm.

In der Abflughalle des Terminals, in der landseitigen Shopping-Mall sowie im Reisemarkt gibt es zahlreiche Attraktionen für die großen und kleinen Gäste. An verschiedenen Kinderspielstationen mit Mal- und Bastelaktionen, an einem Mini-Flugplatz oder beim Kinder-Schminken gibt es viel zu erleben. An den einzelnen Stationen können die kleinen Flughafenfans mit einer Aktionstags-Spielkarte fleißig Stempel sammeln, die gegen einen attraktiven Gewinn eingelöst werden können. Außerdem sorgen weitere Aktionsmodule wie z.B. ein Flugsimulator mit VR-Brille, ein Raketen-Rodeo, eine Fotobox und Maskottchen für Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie.

Erwachsene zählen mit etwas Glück ebenfalls zu den Gewinnern. Sie können am Glücksrad oder in der Wirbelbox „Catch the Voucher“ Shopping-Gutscheine gewinnen beziehungsweise fangen. Bei der Aktion „Gewinne Deinen Einkauf“ besteht die Chance, den gesamten Warenwert des Einkaufs (bis zu 500 Euro) zurückzugewinnen, wenn am 10. November in den Shops und Restaurants eingekauft und der Kassenbon abgegeben wird. Des Weiteren bietet der Reisemarkt die Aktion „Sie buchen, wir zahlen“. Dabei können teilnehmende Kunden des Reisemarktes mit etwas Glück einen Airport-Zuschuss von 500 Euro für die gebuchte Reise gewinnen. Ein digitales Memory-Spiel mit Reisezielen sorgt für zusätzliche Unterhaltung.

Übrigens: Wer mit dem Auto kommt, kann für nur fünf Euro bis zu drei Stunden im terminalnahen Parkhaus P3 parken, wenn in den Shops und Restaurants für mindestens 20 Euro eingekauft wird. Die Kassenbons können einfach in der Parkservicezentrale P3 vorgezeigt werden, um den Parkrabatt zu sichern.

Weitere Informationen sind unter dus.com/aktionstag zu finden.

Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter: heute großes Netzwerk-Treffen im Lore-Lorentz-Berufskolleg

Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter

„Volle Hütte“ im Lore-Lorentz-Berufskolleg: 16 Unternehmen stellen heute ihre Ausbildungsberufe im Rahmen unserer Initiative „Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter“. 300 Schülerinnen und Schüler sind heute dabei. Gemacht wird die Aktion von der Unternehmerschaft Düsseldorf, der IHK, der Stiftung Pro Ausbildung und dem Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung.

Die „Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter“ bieten Schülerinnen und Schülern einen direkten Einblick in die berufliche Ausbildung, Karrierewege und Berufsperspektiven. Das Programm bringt junge Auszubildende in die Schulen, um über ihre Erfahrungen und Ausbildungsberufe aus erster Hand zu berichten. Ziel ist es, das System der beruflichen Bildung und die damit verbundenen Chancen authentisch und praxisnah zu vermitteln.

Getragen wird das Projekt vom Kompetenzzentrum für Berufliche Bildung, das von der Stiftung Pro Ausbildung und der Landeshauptstadt Düsseldorf geleitet und von der Agentur für Arbeit Düsseldorf unterstützt wird. Die Partner reichen von der Unternehmerschaft Düsseldorf über die IHK und die Handwerkskammer bis zu den Unternehmen und Schulen der Region.

Die Ausbildungsbotschafter nehmen an einer professionellen Schulung teil, in der sie ihre Präsentationen erarbeiten und durch Feedback einer erfahrenen Trainerin ihre Kommunikationsfähigkeiten stärken. Dies ermöglicht den Auszubildenden ein souveränes Auftreten und die Erweiterung beruflicher Kompetenzen – eine wertvolle Bereicherung für die eigene Karriere und für das Netzwerk der Schulen.

Das Programm schafft Vorteile für alle Beteiligten: Unternehmen fördern die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Auszubildenden und sichern sich zukünftige Fachkräfte, Schulen ergänzen ihre Berufsorientierung praxisnah, und Schülerinnen und Schüler gewinnen wertvolle Informationen für ihre Berufswahl.

www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de

US-Wahl: „Ein Präsident Trump wäre eine teure Katastrophe“

In wenigen Stunden wählen die Amerikaner einen neuen Präsidenten – oder eine neue Präsidentin. Aus deutscher Sicht ist die Sache klar: Trumps Politik ist unberechenbar und protektionistisch, für die schwächelnde deutsche Wirtschaft wäre er die deutlich schlechtere Alternative.

Trump oder Harris? Die Anspannung vor der morgigen Präsidentschaftswahl ist groß – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Denn mit der Wahl wird auch entschieden, welchen Kurs die größte Volkswirtschaft der Welt in den kommenden vier Jahren einschlagen wird. Donald Trump etwa hat angekündigt, Importzölle einzuführen, um die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Die IW-Ökonomen Samina Sultan, Thomas Obst und Jürgen Matthes haben in einer aktuellen Studie simuliert, welche Folgen eine solche Eskalation haben würde. Ein Handelskrieg mit den USA würde demnach 180 Milliarden Euro über vier Jahre kosten.

Wenig Interesse an einem starken Westen

Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft, die ohnehin in einer tiefgreifenden, strukturellen Krise steckt, wäre das eine teure Katastrophe. Zuletzt waren die USA Deutschlands wichtigster Exportpartner. Maschinenbauer, Autobauer und Pharmaunternehmen sind besonders auf den Handel mit den Staaten angewiesen. Neben Implikationen für den Handel ist es die geopolitische Dimension, die sich mit einer zweiten Präsidentschaft Trumps stark verändern würde. Mit dem Krieg in der Ukraine, der viel beschworenen Zeitenwende, sind eine starke NATO und ein geschlossen auftretender Westen wichtiger denn je. Trump will mit den USA zwar nicht aus der NATO aussteigen, allerdings stellt er häufig die Bemühungen einzelner Mitgliedsländer und den Kurs des Bündnisses in Frage. Ob die USA unter seiner Führung weiter an der Seite der Ukraine stehen: unklar. Seine Schwärmerei für starke Männer, ob Xi Jinping oder Viktor Orban, weckt wenig Hoffnung, dass Trump ein Interesse an einem starken und geeinten Westen hat.

EU muss sich neu aufstellen

Tritt der Worst Case ein, muss sich die EU auf den selbsternannten Deal-Maker Trump einstellen. Offene Flanken, wie die berechtigte Kritik an den geringen Verteidigungsausgaben müssen geschlossen werden, zeitgleich braucht es engere Handelsbeziehungen zu Südamerika und dem indopazifischen Raum, um den Handel zu diversifizieren. Ganz unabhängig vom Wahlausgang muss klar sein:  Die EU wird in Zukunft immer mehr in geopolitischer Verantwortung stehen. Dementsprechend selbstbewusst sollte Europa auftreten.

Quelle: IW Köln

Straßenumfrage von unternehmerschaft.de unter Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zur US-Wahl 2024

Foto: Christoph Sochart

Am 5. November 2024 wird in den USA entschieden, ob Donald Trump oder Kamala Harris die Präsidentschaft übernimmt – eine Wahl, die weltweit mit Spannung verfolgt wird. Wie beurteilen die Menschen in Düsseldorf die Bedeutung dieses Ereignisses für Deutschland und die Welt? Wir waren in der Innenstadt unterwegs und haben vor wenigen Stunden Stimmen eingefangen. Hier einige der Antworten:

  1. Sabine (46): „Die Wahl beeinflusst uns mehr, als viele glauben. Die USA sind unser wichtigster Handelspartner, und ein stabiler und berechenbarer Präsident wäre wichtig, um die Wirtschaft zu stützen.“
  2. Jens (32): „Ich hoffe, Harris gewinnt. Europa braucht wieder jemanden, der den Klimaschutz voranbringt und internationale Kooperation nicht vernachlässigt. Trump sehe ich da eher kritisch.“
  3. Miriam (29): „Trump oder Harris – die Wahl ist bedeutsam für den Frieden. Ich finde, Europa sollte sich trotzdem unabhängiger von den USA machen.“
  4. Leonie (19): „Ich finde es spannend, dass Kamala Harris als erste Frau ins Amt kommen könnte. Das wäre historisch und vielleicht ein positives Signal für Frauenrechte weltweit.“
  5. Tim (57): „In der Handelspolitik wird sich vermutlich nicht viel ändern. Die USA schauen oft zuerst auf sich. Ich würde mir dennoch eine verlässliche Partnerschaft mit Europa wünschen.“
  6. Charlotte (41): „Trump hat in seiner ersten Amtszeit Chaos angerichtet. Ich hoffe, die Amerikanerinnen und Amerikaner geben ihm nicht noch mal die Möglichkeit dazu.“
  7. Ali (34): „Ich denke, Harris wäre gut für die internationalen Beziehungen. Für Deutschland könnte das wieder mehr Stabilität und Planungssicherheit bedeuten.“
  8. Hans (62): „Die USA sollten Europa auf Augenhöhe behandeln, egal, wer Präsident wird. Europa muss jedoch auch lernen, selbstbewusster aufzutreten.“
  9. Emma (26): „Mich interessiert vor allem, wie der neue Präsident oder die Präsidentin auf die Klimakrise reagieren wird. Davon hängt viel für die junge Generation ab.“
  10. Oliver (50): „Für Deutschland ist es wichtig, dass die USA auch zukünftig ein starker Partner sind. Der Ausgang der Wahl wird sicher Einfluss auf unsere Wirtschaft haben.“

Diese Umfrage spiegelt die Sorgen und Hoffnungen der Düsseldorfer Bevölkerung wider und zeigt, dass die Wahl in den USA als weltweit bedeutend angesehen wird, insbesondere für Deutschland und Europa.

VON CHRISTOPH SOCHART

Fokuswoche Vorsorge: Verbraucherzentralen bieten bundesweit an fünf Tagen 25 kostenlose Online-Vorträge an

© VZ NRW/adpic

Die „Fokuswoche Vorsorge“ der Verbraucherzentralen findet in diesem Jahr vom 04. bis zum 08. November 2024 statt. Bereits zum vierten Mal bieten die Verbraucherzentralen in Düsseldorf und NRW (Mitglied in der Unternehmerschaft)  insgesamt 25 kostenlose Online-Vorträge rund um die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass an. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos. Die Vorträge finden während der gesamten „Fokuswoche Vorsorge“ von Montag bis Freitag jeweils um 15 Uhr und 18 Uhr statt. Alle Termine und Anmeldung auf www.verbraucherzentrale.de/fokuswoche-vorsorge.

Die Frage, wer im Krankheitsfall die Vertretung übernehmen oder wie bei schweren Erkrankungen behandelt werden soll, betrifft Menschen jeden Alters. Meist sind schwere Erkrankungen oder Schicksalsschläge der Anlass dafür, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Während der „Fokuswoche Vorsorge“ besteht die Möglichkeit, sich an verschiedenen Tagen und Uhrzeiten zu informieren. Die etwa einstündigen Vorträge erleichtern den Einstieg in das Thema und schaffen eine solide Grundlage dafür, die benötigten Vorsorgeverfügungen aufzusetzen – zum Beispiel mit „Selbstbestimmt“ – den Online-Vorsorgedokumenten der Verbraucherzentralen.

Während der „Fokuswoche Vorsorge“ bieten die Verbraucherzentralen folgende Online-Vorträge an:

Patientenverfügung:

Über Ihre Behandlung bestimmen Sie

Ein plötzlicher Unfall oder eine schwer verlaufende Erkrankung – jeden kann es treffen. Wer älter als 18 Jahre und einwilligungsfähig ist, kann mit einer Patientenverfügung für solche Fälle vorsorgen. In einer Patientenverfügung lässt sich festlegen, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen oder für den Fall der Pflegebedürftigkeit erwünscht oder nicht erwünscht sind. Die Patientenverfügung richtet sich sowohl an zukünftige behandelnde Ärzte, als auch an Bevollmächtigte und Betreuer. Sie wird nur herangezogen, wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, ihren Willen zu äußern.

Neun Termine zur Auswahl:

Montag, 04.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Dienstag, 05.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Mittwoch, 06.11.2024, 18 Uhr, Donnerstag, 07.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Freitag, 08.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung:

Wer entscheidet, bestimmen Sie

Wer infolge Krankheit oder Unfall seine finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt einen Menschen, der sich darum kümmert. Grundsätzlich bestimmt das Betreuungsgericht, wer für eine nicht entscheidungsfähige Person die gesetzliche Vertretung übernimmt. Wer hierzu konkrete Vorstellungen hat, kann in einer Betreuungsverfügung festlegen, wen das Gericht auswählen soll.

Der Patientenverfügung eine Stimme geben oder Vorkehrungen für die Vertretung in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten treffen – das geht auch mit einer Vorsorgevollmacht. Gleichzeitig kann damit eine gerichtlich angeordnete Betreuung vermieden werden.

In den Online-Vorträgen zeigen die Verbraucherzentralen, was im Einzelnen zu beachten ist und wo Stolpersteine liegen können.

Acht Termine zur Auswahl:

Montag, 04.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Dienstag, 05.11.2024, 18 Uhr, Mittwoch, 06.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Donnerstag, 07.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Freitag, 08.11.2024, 18 Uhr

Digitale Vorsorge- und Nachlassregelung:

Was mit Ihren Daten geschieht, bestimmen Sie

Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte und andere Verträge online ab oder nutzen E-Mail- und Messenger-Dienste. Viele wichtige Vertragsdaten oder Informationen sind deshalb nur noch virtuell vorhanden. Bevollmächtigte und Erben haben oft keine Kenntnis von den Online-Accounts und den dazu gehörigen Passwörtern. Zusätzliche Vorsorge- und Nachlassregelungen werden daher immer wichtiger, damit Bevollmächtigte und Erben bei Bedarf schnell handeln können.

Acht Termine zur Auswahl:

Montag, 04.11.2024, 18 Uhr, Dienstag, 05.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Mittwoch, 06.11.2024, 15 Uhr und 18 Uhr, Donnerstag, 07.11.2024, 18 Uhr, Freitag, 08.11.2024, 15 und 18 Uhr

Weiterführende Infos:

Erfolgreich ging die „Nacht der Industrie“ unter anderem in Düsseldorf über die Bühne

Screenshot

In dieser Woche fand nach einer pandemiebedingten Pause zum ersten Mal wieder die „Lange Nacht der Industrie“ statt, bei der 45 Unternehmen an Rhein und Ruhr ihre Tore öffneten.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, in 100-minütigen Führungen direkt mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen, wertvolle Einblicke in die Arbeit der Unternehmen zu gewinnen und Fragen zur Produktion und den Abläufen vor Ort zu stellen. Die „Nacht der Industrie“ wird vom Verein Zukunft durch Industrie organisiert, der dabei von den Industrie- und Handelskammern sowie verschiedenen Arbeitgeberverbänden in Nordrhein-Westfalen tatkräftig unterstützt wird.

Auch das Düsseldorfer Unternehmen Henkel in Holthausen nahm an der Veranstaltung teil und präsentierte interessierten Gästen spannende Einblicke in seine Produktion und Innovationskraft. Im Bild Werksleiter Dr. Daniel Kleine (Foto: Henkel Screenshot Instagram). Diese Veranstaltung hat nicht nur das Ziel, die Industrie erlebbar zu machen, sondern auch das Interesse und Verständnis der Öffentlichkeit für industrielle Prozesse zu fördern und damit einen wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Austausch zu leisten.

Mit großer Begeisterung und Neugier nutzten zahlreiche Teilnehmer die Chance, die Welt der Industrie hautnah zu erleben – ein gelungenes Comeback für die „Nacht der Industrie“.

Metall- und Elektroindustrie: 3. Verhandlungsrunde in NRW; Update Donnerstag 16 Uhr

Arndt G. Kirchhoff, Präsident METALL NRW

NRW-Metallarbeitgeber mahnen zur Vernunft: Warnstreiks und Forderungen der IG Metall sind angesichts der Krise nicht angebracht

Angesichts der sich zuspitzenden Wirtschaftslage warnen die NRW-Metallarbeitgeber die IG Metall vor einer überzogenen Erwartungshaltung bei den Beschäftigten. „Deutschland befindet sich mitten in einer tiefen Rezession und Industriekrise, und daher sind die aktuellen Warnstreiks in vielen Unternehmen für mich nicht nachvollziehbar,“ sagte Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), nach der dritten Tarifverhandlung in Neuss.

In den vergangenen Wochen hätten Wirtschaftsforschungsinstitute, Bundesregierung, Banken und der Internationale Währungsfonds ihre bereits pessimistischen Prognosen nochmals gesenkt. „Der Ausblick zeigt keine Trendumkehr, vielmehr häufen sich Berichte über Produktionseinbrüche, Betriebsverlagerungen, Kurzarbeit und Stellenabbau,“ so Kirchhoff.

Das Angebot der Metallarbeitgeber: Ein sicherheitsstiftendes und faires Paket!

Mit einem Angebot von Tabellenerhöhungen um 3,6 Prozent in den kommenden 27 Monaten sowie der Bereitschaft zu Korrekturen bei Freistellungstagen und einer einmaligen Anhebung der Auszubildendenvergütung haben die Metallarbeitgeber gezeigt, dass sie eine tragfähige Lösung anstreben. „Angesichts dieser schwierigen Lage erwarte ich, dass die IG Metall realistisch bleibt,“ betonte Kirchhoff. In der aktuell volatilen wirtschaftlichen Situation sei eine funktionierende Tarifpartnerschaft unerlässlich, insbesondere im unter massivem Kostendruck stehenden Industriezweig. „Dies ist wahrlich nicht die Zeit für harte Tarifkonflikte.“

Am Dienstag wurde bereits im Norden miteinander gesprochen. Wir hatten darüber ausführlich berichtet. Die Gespräche endeten ohne Ergebnis. Tarifverhandlungsführerin Lena Ströbele hatte sich nach der dritten Verhandlungsrunde in Kiel vorsichtig optimistisch für den weiteren Verlauf der Tarifrunde 2024 geäußert: „Wir haben viele Themen intensiv und ernsthaft diskutiert und so ein größeres gemeinsames Verständnis entwickelt. Die konstruktive Atmosphäre stimmt mich verhalten positiv, auch wenn in den kommenden Gesprächen noch ein hartes Stück Arbeit vor uns liegt.“ Die Verhandlungen wurden von Warnstreiks im Norden und Süden begleitet. „Nachhaltige Lösungen lassen sich nicht vor den Werkstoren, sondern nur am Verhandlungstisch finden,“ betonte Martin Holder, Vorsitzender der Bezirksgruppe Südwestmetall.

Auch heute rief leider die IG Metall die Beschäftigten in zahlreichen Unternehmen erneut zum Warnstreik auf. Am dritten Streiktag in Folge waren Proteste geplant – insbesondere in Baden-Württemberg bei Unternehmen wie Daimler, Mercedes-Benz und Rolls Royce. Im IG Metall-Bezirk Mitte, der Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland umfasst, wurde ebenfalls erneut gestreikt.

Generell befindet sich unsere Industrie und deren Zulieferbetriebe auch in NRW in einer Krise. Lesen Sie dazu auch diesen Artikel hier!

CHRISTOPH SOCHART