Aktionswoche für seelisches Wohl: Hand in Hand am Arbeitsplatz!

Vom 10. bis 20. Oktober rückt die Aktionswoche die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz in den Fokus: „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz”.

„Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Psychische Störungen hingegen beeinträchtigen häufig massiv Lebensqualität, Leitungsfähigkeit und Wohlbefinden. Ein wichtiger Schritt, um Betroffenen schnellstmöglich eine passgenaue Unterstützung anzubieten, besteht darin, psychische Störungen zu entstigmatisieren. Das kann und sollte auch im betrieblichen Umfeld stattfinden,“ sagt Dr. Catharina Stahn, wissenschaftliche Expertin am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Sie erklärt, was Betroffene brauchen und was Betriebe benötigen.

Raus aus der Tabuzone

Im Gegensatz zu körperlichen Erkrankungen ist der Umgang mit psychischen Störungen häufiger mit Scham und Verunsicherung verbunden, auch wenn sich in den letzten Jahren eine gesellschaftliche Öffnung für das Thema zeigt. Berührungsängste und Vorbehalte sind immer noch regelmäßige Begleiter – sowohl von Betroffenen selbst als auch von ihrem Umfeld. Daher sollten Aufklärung und Sensibilisierung weiter ausgebaut werden. Ein guter und wichtiger Ort dafür kann auch der Betrieb sein.

Was Betroffene brauchen

Betroffene benötigen konkrete Hilfs- und Therapieangebote. Dabei gilt: je eher eine psychische Störung behandelt wird, desto besser stehen die Chancen der Besserung bzw. Heilung. Im betrieblichen Kontext sind zudem Ansprechpartner wichtig, die kein Urteil fällen oder Diagnosen stellen, sondern zuhören können und beispielweise professionelle Anlaufstellen kennen. Auch für Familienangehörige von Menschen mit psychischen Störungen gibt es entsprechende Hilfsangebote. Generell können ein vertrauensvolles Miteinander und ein positives Betriebsklima hilfreich für einen offenen Umgang mit Problemen sein.

Was Betriebe benötigen

Führungskräfte brauchen Handlungssicherheit: Wie erkenne ich, ob jemand aus meinem Team Hilfe benötigt? Wie finde ich die richtigen Worte zur Ansprache? Wen innerhalb oder außerhalb des Betriebs kann ich noch zu Rate ziehen?

„Führungskräfte müssen Einiges im Blick behalten, um ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen. Für bestimmte Probleme haben sie Routinen entwickelt. Es gibt zudem konkrete Angaben und Leitlinien, was zu tun ist. Bei dem Verdacht, dass ein Beschäftigter eine psychische Störung haben könnte, können genau diese Unsicherheit oder auch das Nicht-Wissen dazu führen, dass Führungskräfte viel zu spät agieren oder im schlimmsten Fall gar nicht tätig werden.

„Führungskräfte müssen von dem Druck befreit werden, dass sie Diagnosen stellen oder gar die Betroffenen therapieren müssen. Das ist nicht ihre Aufgabe. Es geht vielmehr darum, aufmerksam zu sein und Betroffenen zu signalisieren, dass sie nicht allein sind.“

Die Handlungshilfe Psychische Störungen in der Arbeitswelt – Erkennen, Ansprechen, Unterstützen  ist an Führungskräfte adressiert und bietet einen kompakten Überblick:

https://www.arbeitswissenschaft.net/handlungshilfe-psychische-stoerungen

Jeder kann einen Beitrag leisten

 Alle Beteiligten in den Betrieben sollten ein großes Interesse daran haben, dass Arbeitsbedingungen gut sind – und noch besser gemacht werden. Gute Arbeitsbedingungen können als Schutzfaktor für psychische Störungen betrachtet werden. Ein wichtiger Baustein ist die Gefährdungsbeurteilung. Hier werden auch Gefährdungen ermittelt, die sich durch psychische Belastung ergeben. Wichtige Faktoren sind hier das Betriebsklima und die Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Beschäftigten, aber auch zwischen Kolleginnen und Kollegen untereinander.

60 Jahre METRO: in Grafental wurden ganz groß gefeiert

v. l. n. r.: Michael Spreckelmeyer (Café, Patisserie, Bistrot & Weinbar Rocaille), Anja Eschweiler (Geschäftsleiterin Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland e.V.), Ute Dormis (Café Löffelgold) und Michael Widmer (Geschäftsleiter METRO Düsseldorf). Foto: Sabine Grothues

Unser Mitgliedsunternehmen METRO feierte heute im Düsseldorfer METRO Großmarkt in Grafental sein 60-jähriges Jubiläum mit einer großen „Jubi-Party“. Wir berichteten im Vorfeld bereits ausführlichst. Zahlreiche Kundinnen und Kunden konnten bei Live-Cookings, exklusiven Verkostungen und attraktiven Jubiläums-Deals einen abwechslungsreichen Tag erleben. Ein besonderes Highlight war die Spendenaktion zugunsten des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland e.V.

METRO Deutschland feiert in diesem Monat Jubiläum: Vor genau 60 Jahren eröffnete der erste METRO Großmarkt in Mülheim an der Ruhr. Zur Feier dieses Anlasses begrüßte das Großhandelsunternehmen am 8. Oktober seine Kundinnen und Kunden mit vielen Aktionen und Angeboten: Es gab ein breites kulinarisches Angebot mit Verkostungsständen, Cocktails, Showkochen mit Sternekoch Anthony Sarpong und vielem mehr zu entdecken. Highlight des Tages war jedoch eine Spendenaktion zugunsten des Düsseldorfer Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland e.V..

Jubiläumstorten für den guten Zweck

Die drei lokalen Konditoreien Café Löffelgold, Rocaille und Pure Pastry kreierten speziell für das Jubiläum außergewöhnliche Torten, die während des Events präsentiert wurden. Die Konditorei Heinemann unterstützte die Aktion außerdem mit zehn Herrentorten, die ebenfalls für den guten Zweck gespendet wurden. Die Kundinnen und Kunden hatten die Möglichkeit, für ein Stück der Jubiläumstorten einen freiwilligen Spendenbeitrag zu leisten, der dem Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland zugutekommt, das sich um lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien kümmert. METRO wird die gesammelten Spenden großzügig aufstocken, um das Engagement der Kundinnen und Kunden zusätzlich zu unterstützen. „Wir sind stolz, unser 60-jähriges Bestehen mit so vielen Kundinnen und Kunden sowie Partnern feiern zu dürfen. Der Tag war eine großartige Gelegenheit, unseren Kundinnen und Kunden für ihre jahrelange Treue zu danken und gleichzeitig einen positiven Beitrag für unsere Gemeinschaft zu leisten. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Konditoreien und das Engagement der Gäste für die Spendenaktion haben gezeigt, wie stark unser Netzwerk in Düsseldorf verwurzelt ist“, sagt Michael Widmer, Geschäftsleiter des METRO Großmarktes in Düsseldorf. Auch Anja Eschweiler, Geschäftsleiterin des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland e.V., freute sich über die positive Resonanz: „Wir sind überwältigt von der Unterstützung, die uns METRO und seine Kundinnen und Kunden entgegenbringen. Jeder gespendete Euro hilft uns dabei, die lebensverkürzend erkrankten Kinder und Jugendlichen und deren Familien zu entlasten und ihnen die bestmögliche Begleitung zu ermöglichen. Wir danken allen, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben.“

Die METRO wird 60 Jahre jung und am Dienstag wird in Grafental gefeiert

Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Unser Mitgliedsunternehmen METRO wird 60 Jahre jung. Das wird am Dienstag (08.10.) auf dem Campus in Grafental gefeiert. Auf dem Programm stehen Produkt-Highlights, Show-Cooking und vieles mehr. Geplant sind Veranstaltungen für Kundinnen und Kunden, Stakeholder, Mitarbeitende und Führungskräfte. Aufgrund der Feierlichkeiten ist der nicht-überdachte Teil des Parkplatzes des Großmarktes nicht benutzbar. Die Einfahrt zum Parkplatz ist als Einbahnstraße gestaltet. Die Ausfahrt befindet sich in Richtung Media-Markt. Die Ausfahrt ist deutlich ausgeschildert und außerdem zeigen Lotsen den Weg. Der nicht-überdachte Teil des Parkplatzes ist bis zum 17. Oktober gesperrt.

Mehr Informationen auf der METRO-Seite!

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Metro setzt auf Eigenmarken: Qualität für Profis zu attraktiven Preisen

Ab 2026 zeigt die METRO ihre Eigenmarken auch im entstehenden „Innovation Center“ auf dem neuen METRO-Campus in Grafental. Foto: METRO PROPERTIES

Die Metro in Grafental baut ihr Sortiment an Eigenmarken weiter aus, um Gastronomen und Hoteliers eine preisgünstige Alternative zu Markenprodukten zu bieten. Mit Eigenmarken wie „Metro Chef“, „Metro Premium“ und „Metro Professionell“ deckt der Großhandelskonzern ein breites Spektrum an Produkten ab, von Basisartikeln bis hin zu Premiumwaren. Kunden sparen dabei rund 15 bis 20 Prozent, ohne Kompromisse bei der Qualität eingehen zu müssen. DARÜBER BERICHTET DIE RHEINISCHE POST IN IHRER SAMSTAGSAUSGABE!

Die Entwicklung der Eigenmarken erfolgt in einem umfassenden Prozess: In den Metro-Zentralen weltweit werden Kundenbedürfnisse analysiert und in enge Zusammenarbeit mit internen Experten und externen Partnern wie dem Chef-Patissier Marc Witzsche umgesetzt. Vor der Markteinführung durchlaufen die Produkte intensive Tests, um den hohen Ansprüchen der Metro-Kunden gerecht zu werden.

Das wachsende Sortiment von mehr als 50.000 Eigenmarkenprodukten weltweit umfasst sowohl Lebensmittel als auch Non-Food-Artikel. Um den Stellenwert der Eigenmarken weiter zu stärken, plant die Metro bis 2026 ein „Innovation Center“ am Düsseldorfer Campus in Grafental, das die Entwicklung und Evaluierung neuer Produkte auf höchstem Niveau vorantreiben soll.

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Unser Flughafen auf der EXPO REAL in München

Alle Wege führen zur Airport City am Düsseldorfer Flughafen (Visualisierung: FDI)

Die Düsseldorfer Airport City bietet Unternehmen perfekte Bedingungen für Erfolg: Mit ihrer erstklassigen Verkehrsanbindung und modernen Infrastruktur steht sie im Fokus der diesjährigen EXPO REAL in München vom 7. bis 9. Oktober. Die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI) präsentiert dort den zweiten Bauabschnitt des innovativen Businessparks.

Top-Anbindung für Unternehmen Die Airport City profitiert von ihrer direkten Lage am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens. Egal, ob mit Flugzeug, Bahn, Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln – die exzellente Erreichbarkeit spart Zeit und Kosten und bietet höchste Flexibilität. Zwei Bahnhöfe, nahe Autobahnen und zahlreiche ÖPNV-Verbindungen machen die Anreise einfach und bequem.

Zukunftsperspektiven Mit einem neuen, bereits erschlossenen Bauabschnitt auf fünf Hektar setzt die Airport City ihre Erfolgsgeschichte fort. Interessierte Investoren schätzen die schnelle Verbindung zu internationalen Geschäftspartnern und die unmittelbare Nähe zu Düsseldorfs Verkehrsknotenpunkten.

Besuchen Sie die FDI auf der EXPO REAL (Halle B1, Stand 210) und erfahren Sie mehr über die Vorteile der Airport City!

Schwache Exporte und Investitionen belasten: unsere Wirtschaft stagniert weiterhin

Die Ampeln vor dem Haus des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln stehen symbolisch auf Rot, wenn es um unsere Konjunktur geht. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Die deutsche Wirtschaft steht weiterhin auf der Stelle. Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 voraussichtlich kaum über das Niveau des Vorjahres hinauskommen. Besonders die Industrie und die Bauwirtschaft leiden unter einer anhaltenden Schwächephase, während der Dienstleistungssektor die Konjunktur vor einem tieferen Abschwung bewahrt.


Von Christoph Sochart; mit Material des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln


Schwache Industrie und Bauwirtschaft

Im ersten Halbjahr 2024 sank das reale BIP in Deutschland um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung ist vor allem auf die schwache Entwicklung im Produzierenden Gewerbe (minus 2,8 Prozent) und in der Bauwirtschaft (minus 3,4 Prozent) zurückzuführen. Gründe hierfür sind die geringe globale Nachfrage, politische Unsicherheiten und steigende Kosten für Materialien und Finanzierungen. Die Bauindustrie, ohnehin von hoher Unsicherheit geprägt, steht vor besonders großen Herausforderungen.

Lichtblick Dienstleistungssektor

Während die Industrie und Bauwirtschaft schwächeln, stützt der Dienstleistungssektor die deutsche Konjunktur. Im ersten Halbjahr 2024 übertraf die reale Wertschöpfung dieses Sektors das Vorjahresniveau um 1,6 Prozent. Besonders stark ist die Entwicklung in Bereichen wie Unternehmensdienstleistungen, öffentlichem Sektor und sozialen Dienstleistungen. Diese positive Entwicklung verhindert eine tiefe Rezession, doch ein echter Aufschwung bleibt vorerst aus.

Preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigtes Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, 4. Quartal 2019 = 100

Außenhandel und Investitionen im Rückgang

Der Außenhandel leidet ebenfalls unter der schwachen globalen Konjunktur. Die deutschen Exporte fielen im ersten Halbjahr um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Importe aufgrund der schwachen Inlandsnachfrage um 2,6 Prozent zurückgingen. Für das Gesamtjahr erwartet das IW einen Rückgang der Exporte um 1 Prozent und der Importe um 2 Prozent.

Noch düsterer sieht es bei den Investitionen aus: Die Bruttoanlageinvestitionen werden gemäß IW-Prognose im Jahr 2024 real um 3 Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Besonders stark betroffen sind die Ausrüstungsinvestitionen, die voraussichtlich um 5,5 Prozent zurückgehen werden, während die Bauinvestitionen um fast 4 Prozent sinken.


Ampel senkt Konjunkturprognose (so berichtet die RP am 10.10.2024)


Arbeitsmarkt zeigt Stabilität, aber steigende Arbeitslosigkeit erwartet

Trotz der schwachen Konjunktur bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil. Die Zahl der Erwerbstätigen wird im Jahresdurchschnitt 2024 voraussichtlich um 0,25 Prozent steigen. Dies liegt vor allem daran, dass Unternehmen in Erwartung zukünftiger Fachkräfteengpässe ihre Mitarbeiter halten. Dennoch erwartet das IW einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent im Vorjahr auf 6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte im Jahresdurchschnitt 2,8 Millionen erreichen.

Ausblick

Die IW-Prognose zeigt deutlich, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert ist. Trotz eines stabilen Dienstleistungssektors und eines leichten Anstiegs der Konsumausgaben bleibt der erhoffte konjunkturelle Aufschwung aus. Insbesondere in der Industrie und im Baugewerbe muss sich die Lage grundlegend verbessern, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Auch die Unternehmensstimmung im Euroraum sinkt im übrigen auf den niedrigsten Stand seit sieben Monaten. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global, der „Stimmungsindikator“ unserer Wirtschaft, fiel zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 49,6 Zähler.

Reale Veränderung im ersten Halbjahr 2024 gegenüber dem ersten Halbjahr 2023 in Prozent

Südbrücke bleibt noch monatelang einspurig – bei Pendlern und Logistik bleiben große Probleme

Die Sanierungsmaßnahmen an der Südbrücke verzögern sich weiter. Pendler und Logistikunternehmen müssen sich auf monatelange Einschränkungen einstellen. Der Verkehr bleibt weiterhin auf nur eine Spur pro Fahrtrichtung beschränkt und wird über die rechte Brückenhälfte geleitet. Zudem bleibt die Brücke für Fahrzeuge über 30 Tonnen gesperrt. Ortskundige sollten die Südbrücke nach Möglichkeit weiträumig umfahren, um den Stau zu vermeiden.


Von Christoph Sochart


Unsere Redaktion hatte bereits mehrfach darüber berichtet: Die Südbrücke muss abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. „Eine vollständige Sanierung der in den 1950er Jahren gebauten Brücke inklusive der notwendigen Anpassungen an die heutigen und zukünftigen verkehrlichen Anforderungen ist nicht möglich“, teilte die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein unserer Redaktion im Mai mit. Seit August wird dort saniert. Die Fahrbahn wird erneuert. Außerdem finden Abdichtungsarbeiten und eine Sanierung der Entwässerung statt.

Die Südbrücke. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Ziel der Sanierung ist es, die Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau verkehrstüchtig zu halten. Der Ersatzneubau wird notwendig, weil eine vollständige Sanierung der in den 1950er Jahren gebauten Brücke inklusive der notwendigen Anpassungen an die heutigen und zukünftigen verkehrlichen Anforderungen nicht möglich ist. Die B1 führt über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke. Straßen.NRW hatte im Rahmen der Auftragsverwaltung der Länder die Baulast zum 1.1.2024 von den Städten Düsseldorf und Neuss übernommen. Der Umfang der notwendigen Sanierungsarbeiten bis zum angestrebten Ersatzneubau wurde im Zusammenhang mit dem Baulastträgerwechsel frühzeitig zwischen den Städten und dem Bund festgelegt. Der Ersatzneubau einschließlich der Planung wird aus Kapazitätsgründen von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) übernommen.

Sanierung in drei Bauabschnitten

Die Maßnahme gliedert sich in drei Bauabschnitte, beginnend mit der Strecke in Fahrtrichtung Düsseldorf. Im Frühjahr 2025 startet anschließend der zweite Bauabschnitt in Fahrtrichtung Neuss. Für den Zeitraum dieser Arbeiten ist die Brücke in der jeweiligen Fahrtrichtung nur einspurig befahrbar. Der Radverkehr kann während der Arbeiten die Rheinbrücke weiterhin passieren. Straßen.NRW bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, während der Arbeiten die Brücke zu umfahren. In südlicher Richtung erfolgt eine Umleitung über die A57 / A46 (Fleher Brücke). Die Umleitung Richtung Norden führt durch das Düsseldorfer Stadtgebiet über die Rheinkniebrücke.

Voraussichtlich ab Sommer 2026 geht die Maßnahme in die finale Bauphase, in der unter anderem der Korrosionsschutz der Brücke von unten erneuert wird.

Die schönste Nachricht zum Tag der Deutschen Einheit: Ostdeutschland befindet sich im Aufwind – 34 Jahre nach der Wiedervereinigung als Wirtschaftsstandort an der Spitze

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

34 Jahre nach der Wiedervereinigung hat sich der Osten Deutschlands als erfolgreicher Wirtschaftsstandort etabliert und übertrifft den Westen in einigen Bereichen. Trotz politischer Spannungen und Unsicherheiten, wie sie in den Landtagswahlen sichtbar wurden, gibt es auch viele positive Entwicklungen.

So spielt der Osten eine zentrale Rolle bei den erneuerbaren Energien: Ein Viertel der deutschen Solarenergie wird dort produziert, und über ein Drittel der 30.000 deutschen Onshore-Windkraftanlagen stehen in den neuen Bundesländern. Dieser grüne Energieboom macht den Osten zu einem attraktiven Standort für Unternehmen, die zunehmend auf nachhaltige Energiequellen setzen.

Auch ausländische Investoren erkennen das Potenzial des Ostens: Die Ansiedlung großer Unternehmen wie Tesla in Brandenburg oder des taiwanesischen Chipherstellers TSMC in Thüringen hat die Investitionen in den letzten Jahren massiv gesteigert. In Brandenburg etwa führte die Eröffnung der Tesla-Fabrik zu einem Anstieg der Unternehmensinvestitionen um 85 Prozent, was das Bruttoinlandsprodukt des Landes um zwei Prozent erhöhte.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die hohe Frauenerwerbsquote im Osten. In Sachsen etwa sind 76,3 Prozent der Frauen erwerbstätig, während der Westen hier hinterherhinkt. Diese starke Erwerbsbeteiligung von Frauen hilft, den Fachkräftemangel abzumildern.

Auch bei der Kinderbetreuung punktet der Osten: 55,2 Prozent der Kinder unter drei Jahren besuchen eine Kita, im Westen sind es nur 33,9 Prozent. Diese frühe Förderung trägt zu den positiven Bildungsergebnissen bei, die der Osten vorweisen kann. Sachsen hat laut dem Bildungsmonitor des INSM das beste Bildungssystem des Landes, und ostdeutsche Hochschulen, vor allem in Sachsen und Thüringen, melden überdurchschnittlich viele Patente an – ein Indikator für ihre Innovationskraft.

„34 Jahre nach dem Mauerfall zeigt sich, dass der Aufbau Ost gelungen ist“, betont Klaus-Heiner Röhl, Experte des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Doch Herausforderungen wie der demografische Wandel erfordern weiterhin gezielte Maßnahmen – insbesondere in ländlichen Regionen. Der Ausbau der Bildungsangebote, Zuwanderung, ein gut vernetzter Nahverkehr und schnelles Internet sind entscheidend, um die Zukunft des Ostens langfristig zu sichern.

CHRISTOPH SOCHART, mit Material des Instituts der Deutschen Wirtschaft

Neue Podcastfolge: Gioacchino Aquilino und Lisa Marie Schelig im Gespräch mit Dr. Antonia Nörthemann von der NRW.BANK

Diesmal geht unsere Kooperation mit der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung zu Ende, zumindest was unsere Mini-Serie über Start-Ups betrifft. Natürlich bleiben wir mit unserem Lieblingspartner weiterhin im ständigen Gespräch.

Ein letztes Mal begrüßen Gioacchino Aquilino und Lisa Marie Schelig eine Expertin der Startup-Szene in ihrer gemeinsamen Podcastserie, in der sie Gründer:innen und Expert:innen aus lokalen KMUs und Startups zusammenbringen.

In der aktuellen Folge ist Dr. Antonia Nörthemann von der NRW.BANK zu Gast. Sie unterstützt Startups dabei, die richtigen Business Angels zu finden. Ebenso erklärt Antonia, welchen Weg Gioacchinos (Wunsch-)Foodstartup bewältigen müsste, um überhaupt in den exklusiven Pitchkreis der NRW.Bank aufgenommen zu werden. Ob seine Idee schon ausgereift genug ist und welches Startup Antonia selbst gründen würde, erfahren alle Zuhörenden „in der Düsseldorfer Wirtschaft“.

Mit einem Klick zur neuen Folge auf Ihrer Lieblingsplattform:

Spotify: https://spoti.fi/341tcSd

Apple: https://apple.co/33VYUAp

Unternehmerschaft Düsseldorf: https://bit.ly/3HgJXYg

Mit dieser Folge endet unsere erfolgreiche Medienkooperation mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. „Düsseldorfer Wirtschaft x Wirtschaftsförderung Düsseldorf“ lud monatlich Gesprächspartnerinnen und Partner aus der Startup-Szene ein. Ziel war es, lokale Unternehmen mit Startups aus der Region zu vernetzen. Höhepunkte der Medienkooperation waren u.a. die beiden Livepodcasts auf der Startup-Week im April und auf dem Future Tech Fest im August. Heute wird die vorerst letzte gemeinsame Podcastfolge gesendet. Wir bedanken uns herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Wirtschaftsförderung Düsseldorf und allen Podcastgästen. Insbesondere richtet sich der Dank an Co-Moderator Gioacchino Aquilino, Projektmanager der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Alle Folgen gibt es hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand). Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

Lisa Marie Schelig und Gioacchino Aquiliono (Wirtschaftsförderung) bei der Produktion unseres Podcasts. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Düsseldorf Festival! 2024: Ein voller Erfolg! Mitgliedsunternehmen der Unternehmerschaft Düsseldorf zählten zu den Unterstützern

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Mit einer beeindruckenden Bilanz von 13 verschiedenen Spielstätten, 19.000 verkauften Tickets und einer Auslastung von 90 Prozent ging das „Düsseldorf Festival! 2024“ erfolgreich zu Ende. Festivalleiterin Christiane Oxenfort zeigt sich begeistert: „Ich bin nur glücklich, dass das Festival so gut gelaufen ist. Die positiven Reaktionen von Publikum, Sponsoren und Förderern – denen unser besonderer Dank gilt – waren überwältigend.“

Auch Festivalleiter Andreas Dahmen betonte das großartige Feedback aller Künstlerinnen, Künstler und Bands: „Alle waren von unserem interessierten, offenen und begeisterungsfähigen Publikum mehr als angetan und haben die liebevolle Betreuung unseres fast 100-köpfigen Teams sehr geschätzt.“

Das Festival wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Sponsoren, Unterstützer und Förderer nicht möglich gewesen – darunter auch einige Mitglieder der Unternehmerschaft Düsseldorf. Nun richten sich alle Blicke auf das kommende Festival, das vom 10. bis 29. September 2025 stattfinden wird.