Bau-Unternehmen: Materialmangel bremst die Produktion – realer Umsatz im Minus

Der Materialmangel bremst die Bauunternehmen in Düsseldorf und NRW aus. Die Aufträge können nur stockend abgearbeitet werden, heisst es. Die neusten Zahlen stammen aus dem August und weisen ein Minus von fast drei Prozent aus. Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller: „Die Unternehmen haben die Sommerferien genutzt, um ihre Belegschaft in die Betriebsferien zu schicken. Schließlich konnten viele aufgrund fehlender Materialien sowieso nur eingeschränkt arbeiten.“ Für den Herbst sind die Unternehmen ebenfalls skeptisch. Im September war jeder dritte Betrieb von der Misere betroffen, sagt der Verband. Für den gesamten Zeitraum rechnet man mit einem Minus von fast sechs Prozent.

https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-10-25-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-august-2021/

Huawei stellt OceanProtect vor, eine neue Generation von Datensicherungslösungen auf Unternehmensebene

Auf der HUAWEI ECO-CONNECT EUROPE 2021 – die sowohl online als auch vor Ort in Düsseldorf, Paris, Rom, Madrid und Den Haag stattfand – stellte Huawei seine nächste Generation von Datensicherungsprodukten vor: die OceanProtect X8000 und X9000 Backup Storage und die OceanProtect A8000 Appliance.

Huawei – von Gartner, dem weltweit führenden Forschungs- und Beratungsunternehmen, im Magic Quadrant für Primärspeicher für 2021 als führend eingestuft – legte in seiner Keynote auf der Veranstaltung einen Schwerpunkt auf den Datenschutz. Sascha Oehl, Vertriebsleiter für IT-Lösungen bei Huawei Deutschland, betonte, dass eine neue Infrastruktur erforderlich ist, um die Anforderungen von Unternehmen zu erfüllen – keine Service-Unterbrechung, kein Datenverlust und langfristige Informationsspeicherung – da die Datennutzung auf Exabyte-Ebene steige.

OceanProtect ist als Kernstück dieser Infrastruktur konzipiert: Eine umfassende Lösung für Notfallwiederherstellung, Backup und Archivierung, die jedes Datenszenario in größerem Umfang, effizienter und zuverlässiger als frühere Generationen abdeckt.

Huawei nutzte die Veranstaltung auch zur Präsentation von OceanStor Pacific, die für Massendaten konzipierte verteilte Storage-Lösung.

OceanProtect: Umfassender Schutz für verschiedenste Daten

Die Datenschutzlösung OceanProtect eignet sich für viele Anwendungsszenarien während des gesamten Datenlebenszyklus: Vollständige Notfallwiederherstellung von aktuellen Daten, schnelle Sicherung und Wiederherstellung von weniger aktuellen Daten und Archivierung von älteren Daten.

Die Lösung besteht aus zwei Systemen: OceanProtect X8000 und X9000 Backup-Speicher für zentralisierte Sicherungssysteme, und OceanProtect A8000 Backup Appliance für All-in-One-Backups, die Software, Server und Speicher umfassen.

Huawei hat erkannt, dass Unternehmen mehr Daten in der gleichen Zeit sichern müssen, und hat den OceanProtect für eine effiziente Speicherung und hohe Sicherungsgeschwindigkeit optimiert. Durch die Verwendung einer verteilten parallelen Architektur kann eine Bandbreite von 155 TB pro Stunde erreicht werden – dreimal höher als der Branchen-Benchmark – mit einem Datenreduzierungsverhältnis von bis zu 72:1.

Darüber hinaus kann OceanProtect mit seiner einheitlichen Speicherarchitektur Daten für jeden Anwendungsfall im gleichen Format speichern, was ein schnelleres systemübergreifendes Kopieren ermöglicht und letztlich die Konfigurationseffizienz um 50 % verbessert.

Diese Lösung ermöglicht schnell expandierenden und datenabhängigen Unternehmen garantierte Servicekontinuität, universellen Schutz und sofortigen Datenzugriff.

„Wir beobachten eine rasante Entwicklung bei den Primärspeichern – von mechanischen Festplatten hin zu Flash-Laufwerken“, so Sascha Oehl. „Die gesamte Speicherinfrastruktur, insbesondere der Schutz der Daten, genügt jedoch nicht den Anforderungen, die mit dem raschen Unternehmenswachstum einhergehen. Sicherungssysteme müssen schneller werden.“

„Die OceanProtect-Lösung löst Probleme wie geringe Datensicherungseffizienz, hohe Betriebskosten und schwierige Datenwiederverwendung. Sie gewährleistet, dass es keine Datenverluste gibt und die Services effizient funktionieren.“

Den echten Wert von Daten freisetzen

Huawei stellte außerdem sein hochdichtes und leistungsstarkes Speichersystem vor, OceanStor Pazifik 9950. Mit High-Density-Hardware und High-Ratio-EC kann OceanStor Pacific die Raumausnutzung auf 93 % erhöhen und gleichzeitig den Platzbedarf um 40 % und die Betriebskosten um 30 % senken.

Sowohl OceanProtect als auch OceanStor Pacific basieren auf dem Prinzip, mehr Wert aus Daten zu schöpfen. Je mehr Daten die Unternehmen besitzen, desto mehr wollen sie daraus machen, indem sie sie in Data Lakes zusammenfassen, die neue Innovationen vorantreiben und Renditen für das Unternehmen generieren können.

Der Schlüssel dazu ist eine robuste Datenplattform, die die nötige Infrastruktur für Services rund um die Uhr, mehrere Datenkategorien und einen schnellen und flexiblen Zugang in großem Maßstab bietet. Darauf zielt die neue Generation von Huawei-Datensicherungsprodukten ab: Zukunftssichere Datensicherung, Beseitigung von Problemen wie geringe Backup-Effizienz, hohe Betriebskosten und einfachere Nutzung von Daten.

Für weitere Informationen über die Speicherprodukte von Huawei besuchen Sie bitte https://e.huawei.com/de/products/storage

Henkel und BRABUS festigen ihre Beziehung bei Klebstoffen für den Austausch von Windschutzscheiben

Der unabhängige Premium-Aftermarkt benötigt heute hochleistungsfähige Scheibenklebstoffe für den Austausch von Fahrzeugscheiben, die in der Lage sind, höheren Windlasten standzuhalten, die Torsionssteifigkeit zu verstärken und den Insassenschutz im Falle eines Unfalls zu maximieren.

BRABUS, weltgrößter eigenständiger Hochleistungstuner, vertraut bei seinem Materialbedarf für sichere und fortschrittliche Windschutzscheibeneinbauten im Segment anspruchsvoller Supercar-Umrüstungen und Oldtimer-Restaurationen auf Henkel als Klebstoffpartner.

Dazu zählt die Wahl von Teroson Windschutzscheiben-Klebstoffen und des Teroson Bond Windscreen Adhesive Application Systems. Zur Unterstützung von Karosserie- und Fahrzeugwerkstätten bietet Henkel ein komplettes Vorbereitungs- und Applikationspaket aus einer Hand, das den effizienten Scheibenaustausch erleichtert – einschließlich Austrennwerkzeug, Reiniger, Primer, Klebstoff und Zubehör.

„BRABUS ist entschlossen, die Ansprüche der Leistungsfähigkeit eine Stufe höher zu legen. Wir arbeiten mit Henkel schon seit mehreren Jahren zusammen und setzen bei unseren Veredelungen auf die bewährte Zuverlässigkeit von Teroson. Unser Ziel ist es, die Fahrleistungseigenschaften von Serienfahrzeugen signifikant zu übertreffen. Das innovative Klebstoff- und Applikationssystem stellt sicher, dass unsere Windschutzscheibenmontagen anspruchsvolleren Betriebsbedingungen standhalten und unsere spezifisch höheren Anforderungen erfüllen“, sagt Sven Gramm, Director of Communications bei BRABUS.

Windschutzscheiben haben sich von einfachen Verglasungsanwendungen zu integrierten und sicherheitsrelevanten Strukturbauteilen entwickelt. Klebstoffe für das direkte Verglasen müssen daher eine erweiterte Reihe von Leistungsanforderungen erfüllen – von der grundlegenden Flexibilität für die Aufnahme von Schwingungen über die hermetische Abdichtung und Strukturverstärkung bis hin zum erforderlichen Insassenschutz in fortschrittlichen modernen Fahrzeugen.

Matthias Biegel, Regional Technology und Engineer bei Henkel, fügt hinzu: „Durch unsere langjährigen, engen Beziehungen mit BRABUS entwickeln wir unser Klebstoffportfolio laufend weiter, um den fortschreitenden Anforderungen entgegenzukommen. Neben den sehr wichtigen Verarbeitungseigenschaften steht für uns die Sicherheit der Insassen im Vordergrund. Aus diesem Grund testen wir unsere Premium-Windschutzscheibenklebstoffe nicht nur unter normalen Bedingungen, sondern erproben sie in unserem standardisierten Prüfverfahren wie alle Henkel Premium-Klebstoffe unter erheblich höheren Belastungen, um den größtmöglichen Insassenschutz sicherzustellen und das Vertrauen unserer Kunden zu festigen.“

Im Hinblick auf die wachsenden wirtschaftlichen und Serviceanforderungen im automobilen Aftermarket unterstützt das Teroson Bond Windscreen Adhesive Application System von Henkel einen effizienteren Arbeitsablauf beim Aus- und Einbau von Windschutzscheiben in Kfz-Werkstätten. Es beinhaltet eine komplette Toolbox und ermöglicht die Durchführung der Arbeiten einer einzigen Fachkraft. Dank einer neuen Kartuschenetikettierung gestaltet sich das Selektieren des richtigen Produktes noch einfacher.

Das neue System wird von BRABUS auch in Verbindung mit dem breiteren Portfolio der Kleb- und Dichtstoffe von Henkel für die Verklebung von Fahrzeugscheiben genutzt.

Green TechAthon Düsseldorf, 26. u. 27. November 2021

Das Wirtschaftsförderungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert einen TechAthon, um Nachhaltigkeitsprojekte gezielt für Unternehmen in Düsseldorf umzusetzen. Hierbei sollen tech-basierte Lösungen zu verschiedenen Problemstellungen im Bereich der Energieeffizienz entstehen.

Warum?

Düsseldorf wird 2035 Klimahauptstadt. Anfang Oktober wurde der Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft unterzeichnet. Der Green TechAthon soll die lokale Wirtschaft durch Impulse für konkrete Maßnahmen unterstützen.

Wo?

sipgate GmbH, Gladbacher Straße 74, 40219 Düsseldorf

Wann?

Beginn: 26.11. um 11:30 Uhr
Ende: 27.11. um 18:30 Uhr

Was?

Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf lädt Sie ein, beim Hackathon teilzunehmen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen für Ihre Herausforderungen zu den Themen Energieeffizienz und CO2-Emmission.

Das sind unsere Cases:

  1. Wasserstoff: Wie können wir Angebot und Nachfrage in Düsseldorf zusammenführen?
  2. Monitoring/Persönliche Berufs-Energiebilanz: Wie quantifizieren wir unsere Energieversorgung? Wie kann ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen dazu motivieren, Energie zu sparen?
  3. Wärme-Kälte Technik: Wie können wir unsere Ressourcen einsparen & sichtbar machen?
  4. Ladesäulen (Elektromobilität): Wie managen wir unsere Ladesäulen und finden Steuerungsmöglichkeiten?
  5. Photovoltaik: Wie können wir sinnvoll unsere Energie managen?

Wir möchten Sie aber auch dazu einladen, eigene Themenvorschläge zum Hackathon einzubringen! Bitte beachten Sie, dass wir womöglich nicht alle vorgeschlagenen Projekte berücksichtigt werden können, und dass die Ergebnisse des Hackathons der Allgemeinheit zur freien Verfügung gestellt werden.

https://www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/green-techathon.html

Pöttering: „Die guten Chancen auf Ausbildung noch mehr nutzen“

Die Corona-Pandemie hat nach Angaben der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) den Ausbildungsmarkt in NRW auch im Jahr 2021 beeinflusst. Lockdown und wirtschaftliche Schwierigkeiten in einigen Branchen sowie geschlossene Schulen und ausgefallene Berufsorientierungsangebote seien nicht spurlos am Ausbildungsmarkt vorbeigegangen. Der Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering, warb anlässlich der am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichen Ausbildungszahlen allerdings für einen „differenzierten Blick“ auf die Ausbildungslage. „Für die Betriebe ist es erneut schwieriger geworden, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, für die jungen Menschen sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz gut“, erklärte Pöttering. Es sei bemerkenswert, dass die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze trotz der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen und des Bewerbermangels nur um drei Prozent vergleichsweise wenig gesunken sei. Dies sei Ausdruck des hohen Stellenwerts von Ausbildung in den Betrieben. Gleichzeitig sei die Zahl der Bewerber mit sieben Prozent viel deutlicher gesunken. „Damit haben sich die Chancen der Bewerber auf einen Ausbildungsplatz eindeutig verbessert“, sagte Pöttering.

Die Zahlen für das Jahr 2021 seien auch ein Beleg für die Fortsetzung eines gegenläufigen Trends auf dem nordrhein-westfälischen Ausbildungsmarkt. Während die Betriebe zwischen Rhein und Weser ihr Ausbildungsplatzangebot seit 2011 um gut sechs Prozent erhöht hätten, sei demgegenüber die Zahl der Bewerber um 19 Prozent gesunken. Pöttering appellierte an junge Menschen, die guten Chancen auf einen Ausbildungsplatz auch jetzt im Herbst noch aktiv zu nutzen. Immer noch seien 11.440 Ausbildungsplätze unbesetzt, denen aktuell 7.000 unversorgte Bewerber gegenüberstünden. Pöttering lobte die ohnehin bereits vielfältigen Angebote der Unternehmen zur Berufsorientierung für junge Menschen, die in der Pandemie noch einmal um zahlreiche kreative digitale Formate erweitert worden seien – etwa durch Videokonferenzen mit Azubis oder virtuelle Betriebserkundungen. „Ich appelliere an die Betriebe, in ihrem Ausbildungsengagement auch weiterhin nicht nachzulassen“, betonte Pöttering. Schon heute sei der Fachkräftemangel ein zentrales Wachstumshemmnis in vielen Betrieben, dessen Auswirkungen sie mit einem hohen Ausbildungsengagement wirksam begegnen könnten.

Rheinmetall und Thales betreuen die Tiger-Helikoptersimulatoren in Frankreich und Deutschland

Gemeinsam mit seinem Partner Thales wird Rheinmetall die Helikopter-simulatoren zur Ausbildung der Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger weiterhin betreuen. Ein entsprechender Auftrag seitens der europäischen Rüstungsagentur OCCAR wurde im Sommer 2021 gebucht. Der Integrated Service Support-Vertrag, für den sich für Rheinmetall ein Auftragseingang im niedrigen zweistelligen MioEUR-Bereich verbindet, hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025.

Im Rahmen des jetzt erteilten Integrated Service Support-Vertrags werden Rheinmetall und Thales nun insgesamt 20 moderne Tiger-Simulatoren an den Standorten Le Luc, Fritzlar, Pau und Phalsbourg betreuen und Service- und Instand¬haltungs¬leistungen erbringen. Die acht Full Mission Simulatoren (FMS) und zwölf Cockpit Procedure Trainer (CPT) dienen dazu, die Besatzungen für die aktuellen Konfigurations¬stände der in Nutzung befindlichen Fluggeräte zu trainieren: Tiger Hélicoptère d’Appui et Destruction (HAD) Block 2 (Frankreich) und Unterstützungs¬hubschrauber Tiger Step 2 Krypto (Deutschland). Die französischen Streitkräfte und die Bundeswehr bilden ihre Besatzungen in einer modernen virtuellen Einsatzumgebung aus und können somit erheblich zur vollen Gefechtsbereitschaft beitragen und die Flugsicherheit erhöhen. Die Tiger-Simulatoren zählen zu den leistungsfähigsten Full Mission Simulatoren für Kampfhubschrauberbesatzungen weltweit. Der Kampfhubschrauber Tiger gilt als ein sehr komplexes Waffen¬system, dessen Abbildung in einem Simulator höchste Ansprüche an Hard- und Software stellt.

Rheinmetall, Thales und die OCCAR setzen mit der Beauftragung eine seit Jahren bewährte Kooperation im Bereich Simulation und Training fort. Im Dezember 2014 hatte die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement) die Arbeits-gemeinschaft „Tiger Aircrew Training Means“ (ARGE TATM) beauftragt, die seinerzeit bereits in Nutzung befindlichen Simulatoren zu modernisieren. ARGE TATM ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS. Dieses Vorhaben wurde Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen. Künftige Obsoleszenzbeseitigungen und weitere Modernisierungs¬vorhaben beim Tiger, wie die Einrüstung des aktuellen Maintenance Releases, geben eine gute Perspektive für Folgeaufträge und die weitere Fortsetzung der Kooperation.

3. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen: „Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“

Das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) haben in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW eine enge Kooperation vereinbart. Hierüber hatten wir Sie zuletzt mit Rundschreiben GFLV-507/21 vom 24.08.2021 informiert.

Ziel dieser Kooperation ist es, den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges, wirtschaftsnahes und passgenaues Angebot an geförderter Weiterbildung zu unterbreiten. Die Unternehmen erhalten auf diese Weise Unterstützung dabei, ihren Beschäftigten – auch vor dem Hintergrund der digitalen Transformation –  eine zukunftsorientierte Anpassung beruflicher Kompetenzen zu ermöglichen. Bestehende Tätigkeitsfelder ändern sich gegenwärtig quer durch alle Branchen, und oftmals wird es schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, vorhandene Beschäftigte zu binden und durch passgenaue Weiterbildungsangebote fit für die Zukunft zu machen.

Ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Angebotes sind Teilqualifizierungen (TQ), die im Rahmen der ARBEITGEBERINITIATIVE TEILQUALIFIZIERUNG „Eine TQ besser!“ gemeinsam von den Bildungswerken der deutschen Wirtschaft entwickelt wurden. TQ bieten die Möglichkeit, sich schrittweise bis zum vollständigen Berufsabschluss weiterzubilden. Da jedes TQ-Modul ein in sich geschlossenes Kompetenzbündel umfasst und die Übernahme von Aufgaben in einem konkreten betrieblichen Einsatzgebiet ermöglicht, eignen sich bestimmte TQs auch als Zusatzqualifikation für qualifizierte Beschäftigte im Transformationsprozess. So können z. B. langjährige Beschäftigte mit einer fachfremden oder veralteten Ausbildung damit modular für neue Aufgaben im Betrieb qualifiziert werden.

Im Rahmen der

3. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen:
„Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“
am Donnerstag, 25. November 2021, 11.00 – 12.00 Uhr
möchten wir interessierte Mitgliedsunternehmen aus Ihren Verbänden über die Möglichkeiten einer Weiterbildungsförderung für Beschäftigte informieren und laden hierzu herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung an geeignete Ansprechpartner in den Unternehmen weiterleiten. Anmeldungen nimmt Frau Elke Finke (Projektleitung BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW) gerne per Mail (elke.finke@faw.de) oder telefonisch (Tel.: 0521-787 156 18) entgegen. Die Zugangsdaten zum Webex-Meeting werden nach der Anmeldung versandt.In der einstündigen Veranstaltung wird u. a. erläutert, was eine Teilqualifizierung ist, welche Kompetenzen (und Berufe) damit erlernt werden können, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und welche Fördermöglichkeiten existieren (je nach Konstellation bis zu 100 Prozent). TQ können z. B. im Rahmen des so genannten „Qualifizierungschancengesetzes“ durch die Agenturen für Arbeit gefördert werden.

Neben den Weiterbildungskosten können dabei während der Qualifizierung auch Zuschüsse zum Entgelt gezahlt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto höher ist in der Regel auch die Förderung. Teilqualifizierungen haben außerdem den Vorteil, dass sie flexibel umgesetzt werden können, z.B. in Voll- oder Teilzeit, als Schulung in Präsenz oder im virtuellen Klassenzimmer.

Steuererklärung 2020: jetzt endet die Abgabefrist

Finale für die Steuer: Nur noch bis zum 2. November haben die meisten Arbeitnehmer Zeit für ihre Steuererklärung. Und die könnte in diesem Jahr etwas komplizierter werden als üblich – zum Beispiel bei Kurzarbeit oder Homeoffice. Die wichtigsten Punkte hier!

Zeitumstellung 2021: Der Sonntag hat dann 25 Stunden

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine Stunde länger – denn am Sonntag, 31. Oktober, um 3 Uhr, werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht. Die Umstellung auf die Winterzeit wirkt sich auch auf den Fahrplan der Rheinbahn aus: Betroffen sind alle Nachtexpress-Linien (NE1 bis NE8), die Disco-Linien DL1, DL4, DL5 und DL6, die U-Bahn-Linien U71, U72, U74, U75 und U79 sowie die Buslinien O1, SB50, 722, 730, 738, 743, 746, 754, 761, 770, 773, 784, 785, 830 und 839. Nach der Zeitumstellung wiederholen diese Linien die Fahrten noch einmal im selben Takt.

Was es am 31. Oktober zu beachten gibt

DT und Ericsson testen erfolgreich neue 5G Low-Latency-Funktion für zeitkritische Anwendungen

Eine fortschrittliche 5G-Funktion, die von der Deutschen Telekom (DT) und dem Düsseldorfer Ericsson erfolgreich getestet wurde, verspricht, das begehrte immersive Erlebnis für zeitkritische Anwendungen wie Cloud-Gaming zu liefern. In einer aktuellen Demo zeigten die Kooperationspartner, wie die Low Latency Low Loss Scalable Throughput-Technologie (L4S) die Verzögerung in einem interaktiven Cloud-basierten Videospiel deutlich reduziert.

L4S ist eine fortschrittliche Funktion, die die Erlebnisqualität für latenzempfindliche oder zeitkritische Anwendungsfälle wie Cloud-Gaming und Augmented-Reality/Virtual-Reality-Anwendungen (AR/VR) verbessern wird. Um die Vorteile von L4S zu veranschaulichen, haben Ericsson und DT ein interaktives Cloud-basiertes Bootsrennen mit und ohne diese Technologie aufgezeichnet. Die Demo wurde über ein Mobilfunknetz abgespielt und zeigte den Unterschied im Spielerlebnis zwischen einer L4S-fähigen 5G-Verbindung und einer Verbindung ohne dieses Feature für niedrige Latenzzeiten.

Die Ergebnisse zeigten deutlich sichtbare Jitter-Spitzen im Spiel ohne L4S, während das Spiel mit dieser 5G-Funktion durchgehend flüssig lief.

Alex Choi, SVP Technology Strategy & Innovation, Deutsche Telekom, sagt: „Eine gleichbleibend niedrige Latenz in Mobilfunknetzen garantiert das beste Erlebnis für Nutzer von zeitkritischen Anwendungen. Gemeinsam mit Ericsson haben wir die einzigartigen Vorteile der gemanageten Latenz mit der L4S-Technologie über 5G demonstriert. Wir werden gemeinsam die Einführung von L4S weiter vorantreiben. Dadurch wird eine konsistente und skalierbare Bereitstellung von qualitativ hochwertigen 5G- und Edge-fähigen Diensten für Entwickler und Kunden möglich.“

Per Narvinger, Head of Product Area Networks, Ericsson, sagt: „Unser jüngster Meilenstein mit der Deutschen Telekom zeigt, wie das L4S-Feature die Leistung von zeitkritischen, hochratigen Anwendungen in 5G-Netzen erheblich steigern kann. Eine gleichbleibend niedrige Latenz ist ein wichtiger Faktor für viele neue 5G-Dienste und eine Notwendigkeit, um die Leistung über 4G hinaus zu steigern. Diese L4S-Funktion wird dazu beitragen, bestehende 5G-Anwendungsfälle auf ein neues Niveau zu heben und neue Anwendungen zu ermöglichen, die Kommunikationsdienstleister Verbrauchern und Unternehmen anbieten können.“

Technische Informationen

L4S ist eine neue Technologie, die auf einer Standardisierung der Internet Engineering Task Force (IETF) basiert und einen hohen Durchsatz und eine niedrige Latenz für den IP-Verkehr bietet, was zu einem verbesserten, schnellen Management der Ratenanpassung und einer Verringerung von Netzwerkstaus, Warteschlangen und Paketverlusten führt.

L4S stützt sich auf ECN (Explicit Congestion Notification) im IP-Header, um der Anwendung den Aufbau von Warteschlangen im Funkzugangsnetz anzuzeigen. Die Überlastungssignale werden dann dank skalierbarer Überlastungskontrollalgorithmen auf der Sender- und Empfängerseite verwaltet. Die Technologie wiederum signalisiert dem Anwendungsserver, dass er die Bitrate der Anwendung anpassen muss, um die Kapazität der hergestellten Kommunikationsverbindung zu erreichen. Dadurch bietet L4S ein nahtloses Benutzererlebnis auch bei variabler Verkehrslast und Funkbedingungen.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst die Geschäftsbereiche Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2020 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,4 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 146 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 97 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.