NRW-Bauwirtschaft: Deutlicher Auftragseinbruch

Die Bau­wirt­schaft in Nord­rhein-West­fa­len ver­zeich­net von Janu­ar bis Novem­ber 2020 in fast allen Spar­ten einen Auf­trags­rück­gang im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum“ kom­men­tiert Prof. Bea­te Wie­mann, Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin des in Düs­sel­dorf behei­ma­te­ten Bau­in­dus­trie­ver­bands Nord­rhein-West­fa­len, die bau­kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung in NRW.

Zwar konn­ten vie­le Unter­neh­men ihre guten Auf­trags­be­stän­de abar­bei­ten, Sor­gen berei­tet uns aber der deut­li­che Auf­trags­rück­gang bei pri­va­ten Auf­trag­ge­bern und der Öffent­li­chen Hand“, so Wie­mann zum Ein­bruch im Wirt­schafts­hoch­bau von ‑14,3% (Bun­des­weit ‑7,5%) und im Öffent­li­chen Hoch­bau von ‑21,4% (bun­des­weit +3%).

Auch im Stra­ßen­bau ver­zeich­nen wir einen Rück­gang von ‑3,9%, gleich­zei­tig gehen die Bau­prei­se im Stra­ßen­bau um ‑0,7% zurück, nach­dem sie im Zwei­jah­res­ver­gleich noch um +3,6% gestie­gen waren. Ich appel­lie­re des­halb an Bund, Land und Kom­mu­nen, ein­ge­plan­te Inves­ti­ti­ons­mit­tel auch zu ver­ge­ben – einen erneu­ten Inves­ti­ti­ons­stau kön­nen wir uns in NRW nicht leisten!“

Für die Umset­zung ste­hen die Bau­un­ter­neh­men in NRW bereit: „Trotz Coro­na haben unse­re Unter­neh­men in den ers­ten 11 Mona­ten 2020 ihre Kapa­zi­tä­ten wei­ter auf­ge­stockt, im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 4,4 % auf 130.616 Mit­ar­bei­ter“, so Prof. Wie­mann. „Wir stel­len nach wie vor ein – und bie­ten auch wäh­rend der aktu­el­len Pan­de­mie Aus­zu­bil­den­den eine gute und siche­re Per­spek­ti­ve“, so Prof. Wiemann.

Posi­ti­ve bau­kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen sehen wir in NRW der­zeit nur noch im Woh­nungs­bau mit +12,6% im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum, der Anstieg der Bau­prei­se bei Wohn­ge­bäu­den (Roh­bau) ist zudem gestoppt, im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum ver­zeich­nen wir einen Rück­gang von ‑0,9%.“ Eben­falls stüt­zend wirkt sich die Auf­trags­la­ge im Tief­bau (+16,4%) und im sons­ti­gen Öffent­li­chen Tief­bau (+12,4%) aus.

Messe Düsseldorf sagt boot 2021 wegen anhaltender Pandemie ab

Die Mes­se Düs­sel­dorf hat auf­grund der anhal­ten­den Pan­de­mie und den damit ver­bun­de­nen welt­wei­ten Lock­down-Maß­nah­men am Don­ners­tag, 21. Janu­ar, ent­schie­den, die boot Düs­sel­dorf für das Jahr 2021 abzu­sa­gen. Die nächs­te boot öff­net, wie im Mes­se­ka­len­der ter­mi­niert, ihre Tore vom 22. bis 30. Janu­ar 2022. Eine Durch­füh­rung zum geplan­ten Ter­min im April sei unter den gege­be­nen Umstän­den nicht mehr gewähr­leis­tet, sagt Wolf­ram N. Die­ner, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Mes­se Düs­sel­dorf: „Das anhal­tend hohe Infek­ti­ons­ge­sche­hen und das vor­erst nicht abseh­ba­re Ende des Lock­downs las­sen eine Wie­der­auf­nah­me des Mes­se­be­triebs Ende April zuneh­mend unrea­lis­tisch erschei­nen. Wir haben die Lage mit unse­ren Part­nern neu bewer­tet und uns gemein­sam für eine früh­zei­ti­ge Absa­ge der boot 2021 ent­schie­den. Unse­re Prio­ri­tät liegt auf der Gesund­heit und der Pla­nungs­si­cher­heit unse­rer Aus­stel­ler, Besu­cher und Dienst­leis­ter. Alle Akti­vi­tä­ten wer­den nun auf die erfolg­rei­che Durch­füh­rung der boot 2022 konzentriert.“

Ihr beliebter Wirtschafts-Podcast startet neue Staffel

Nach einer krea­ti­ven Win­ter­pau­se star­ten wir am Frei­tag unse­ren belieb­ten Wirt­schafts-Pod­cast aus Düs­sel­dorf. Den ers­ten Pod­cast der neu­en Staf­fel, die 37. Fol­ge, gibt es als Video- UND Audio-Edition.

In die­ser 37. Fol­ge bli­cken wir zurück auf ein “ver­rück­tes” Pod­cast­jahr 2020 und geben auch einen Aus­blick in die neue Staf­fel. Die Ver­än­de­run­gen bie­ten noch mehr Ser­vice und noch mehr tages­ak­tu­el­len Input. Außer­dem gibt es Tipps für Unter­neh­men, die einen eige­nen Pod­cast planen.

Das Video sehen Sie im Netz unter https://youtu.be/8BxVlYv6CNk — den Audio­pod­cast hören Sie wie immer dort, wo es gute PODs gibt auf Itu­nes, Spo­ti­fy und hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

ElectronicPartner startet mit positiver Bilanz und neuen Projekten ins Jahr 2021

Elec­tro­nic­Part­ner zieht eine ers­te posi­ti­ve Bilanz für das Jahr 2020. Trotz ver­schärf­tem Shut­down blickt die Ver­bund­grup­pe mit rea­lis­ti­scher Zuver­sicht auf die kom­men­den Monate.

Spä­tes­tens seit dem erneu­ten Tref­fen von Bund- und Län­der­ver­tre­tern ist klar, dass die extre­men Her­aus­for­de­run­gen für den Fach­han­del auch in den kom­men­den Wochen anhal­ten. Jetzt gilt es, nicht in Rou­ti­ne, nicht in Still­stand zu ver­fal­len, son­dern enga­giert wei­ter­zu­ma­chen. Mit geziel­ten Maß­nah­men för­dern wir die Dyna­mik inner­halb der Ver­bund­grup­pe. Durch unse­re digi­ta­le Jah­res­ver­an­stal­tung im März und April 2021 sor­gen wir für einen zusätz­li­chen Impuls“, erklärt Elec­tro­nic­Part­ner Vor­stand Fried­rich Sobol.

Elec­tro­nic­Part­ner Vor­stand Fried­rich Sobol ist stolz auf die Leis­tun­gen von Mit­glie­dern und Mit­ar­bei­tern in 2020 und blickt mit rea­lis­ti­scher Zuver­sicht auf die kom­men­den Monate.

Die vor­läu­fi­gen Zah­len für das Jahr 2020 zei­gen, dass die Ent­wick­lung der Kern­mar­ken EP:, MEDIMAX und com­Team sehr posi­tiv aus­fal­len. Den Mit­glie­dern ist es gelun­gen, mit Unter­stüt­zung ihrer Koope­ra­ti­on krea­ti­ve und ziel­füh­ren­de Kon­zep­te umzu­set­zen, die sie als zuver­läs­si­ge Ansprech­part­ner in der Gunst ihrer Kun­den hal­ten. Die­se Posi­ti­on wei­ter zu fes­ti­gen und aus­zu­bau­en ist das Ziel einer gan­zen Rei­he geplan­ter Pro­jek­te für 2021.

Dazu gehört auch die Fort­set­zung der Pri­va­ti­sie­rung von MEDIMAX Filia­len, also die Umwand­lung der Fach­markt­li­nie in einen rei­nen Fran­chise-Betrieb. „Der zwei­te Shut­down konn­te die­sen Pro­zess nicht ver­zö­gern, sodass über die Hälf­te der Märk­te bereits über­ge­ben ist und die nächs­ten Ver­trags­un­ter­zeich­nun­gen unmit­tel­bar bevor­ste­hen. Die­ses Ver­trau­en in die Mar­ke MEDIMAX sowie in die Zusam­men­ar­beit mit Elec­tro­nic­Part­ner ist für uns ein deut­li­ches Zei­chen, dass wir die Wei­chen rich­tig gestellt haben“, freut sich Fried­rich Sobol.

Elec­tro­nic­Part­ner ver­zeich­net somit beein­dru­cken­de Erfol­ge in schwie­ri­gen Zei­ten. Wie die­se im Detail aus­se­hen und wel­che neu­en Ent­wick­lun­gen anste­hen, prä­sen­tiert die Ver­bund­grup­pe anläss­lich der eige­nen Jah­res­ver­an­stal­tung vom 19. März bis 04. April 2021.

Das Event fin­det genau dort statt, wo sich die Mit­glie­der bereits zuhau­se füh­len: im INFONET, dem haus­ei­ge­nen B2B-Shop. In gewohn­ter Umge­bung erwar­ten die Teil­neh­mer Infor­ma­tio­nen und Video­prä­sen­ta­tio­nen von Her­stel­lern, aktu­el­le Pro­dukt-High­lights, Pod­casts ihrer Ansprech­part­ner und vie­les mehr. „Wir haben früh­zei­tig begon­nen, die wich­tigs­te Ver­an­stal­tung unse­rer Koope­ra­ti­on unter den gege­be­nen Her­aus­for­de­run­gen maxi­mal nut­zer­freund­lich für unse­re Mit­glie­der auf­zu­set­zen. Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren und ich freue mich schon jetzt auf das, was wir den Händ­lern und Unter­neh­mern im März prä­sen­tie­ren kön­nen“, fasst der Vor­stand zusammen.

Die Elec­tro­nic­Part­ner Jah­res­ver­an­stal­tung fin­det vom 19. März bis 04. April 2021 kom­plett vir­tu­ell statt.

Rheinbahn startet ins Jubiläumsjahr

Die Bus­se und Bah­nen der Rhein­bahn sind aus dem Stra­ßen­bild Düs­sel­dorfs und der Regi­on nicht weg­zu­den­ken. Am 25. März 1896 gegrün­det, hält die Rhein­bahn seit­dem den Groß­raum Düs­sel­dorf mobil, bringt die Men­schen seit Genera­tio­nen ver­läss­lich und sicher zur Arbeit, in die Schu­le, zum Ein­kau­fen oder zu ihren Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten. Sechs beson­ders gestal­te­te Fahr­zeu­ge wei­sen seit Mitt­woch auf die Unter­neh­mens­grün­dung vor 125 Jah­ren hin. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler, der Vor­sit­zen­de des Rhein­bahn-Auf­sichts­rats, Andre­as Hart­nigk, die Vor­stän­de Klaus Klar, Micha­el Rich­arz und Susan­ne Mom­berg sowie der Vor­sit­zen­de des Betriebs­ra­tes, Micha­el Pink, schick­ten die Fahr­zeu­ge auf Stre­cke und läu­te­ten damit das Jubi­lä­ums­jahr offi­zi­ell ein.

Mobi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ein wich­ti­ges Rück­grat unse­rer Gesell­schaft – heu­te genau­so wie vor 125 Jah­ren. Ich freue mich, dass die Rhein­bahn in ihrem Jubi­lä­ums­jahr auf die­se stol­ze Geschich­te zurück­bli­cken kann. Der Auf­trag der Rhein­bahn für unse­re gesam­te Regi­on hat sich seit ihrer Grün­dung 1896 nicht ver­än­dert, dafür ist ihre Bedeu­tung für das öffent­li­che Leben über die Jahr­zehn­te immer wei­ter gewach­sen. Heu­te ist der öffent­li­che Nah­ver­kehr die zen­tra­le Säu­le für das Gelin­gen der Ver­kehrs­wen­de. Und die­se wer­den wir gemein­sam schaf­fen“, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler bei der Vor­stel­lung der Fahrzeuge.

Seit 125 Jah­ren ist die Rhein­bahn Lebens­ader Düs­sel­dorfs und der Regi­on“, ergänz­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de und Arbeits­di­rek­tor, Klaus Klar. „Unser Unter­neh­men hat in die­ser Zeit meh­re­re Mil­li­ar­den Fahr­gäs­te beför­dert, ist unzäh­li­ge Male von der Erde bis zur Son­ne und zurück gefah­ren, war selbst in schwie­ri­gen Pha­sen wie der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie immer für die Men­schen da und hat die Regi­on im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes als zuver­läs­si­ger Part­ner mit am Lau­fen gehal­ten. Mein Dank gilt den vie­len Genera­tio­nen Rhein­bah­ne­rin­nen und Rhein­bah­nern, die die­se Leis­tung und Ver­läss­lich­keit ermög­licht haben. Auch an sie den­ken wir in die­sem beson­de­ren Jahr. Unse­re Geschich­te macht Freu­de auf die Zukunft, an der wir jeden Tag arbei­ten und in der wir viel vorhaben.“

Die vier Bah­nen und zwei Bus­se wer­den ab sofort im gesam­ten Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­biet und in der Regi­on fah­ren und auf die Grün­dung vor 125 Jah­ren hin­wei­sen. Auf dem kom­plett in gut sicht­ba­rem Rhein­bahn-Rot gehal­te­nen Design zeich­nen sich die Sil­hou­et­ten bekann­ter Gebäu­de im Bedie­nungs­ge­biet ab, so zum Bei­spiel der Düs­sel­dor­fer Rhein­turm, der Qui­ri­nus Müns­ter in Neuss, das Nean­der­thal-Muse­um im Kreis Mett­mann oder die Teloy-Müh­le in Meerbusch.

Zum Hin­ter­grund: Kaum ein Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men hat eine im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes so „beweg­te“ Geschich­te geschrie­ben, wie das unter dem Namen „Rhei­ni­sche Bahn­ge­sell­schaft AG“ gegrün­de­te Nahverkehrsunternehmen.

Die Erschlie­ßung des neu­en Stadt­teils Ober­kas­sel vor dem ers­ten Welt­krieg, die ers­te elek­tri­sche Schnell­bahn Euro­pas, die Geschäfts­füh­rung des Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fens, der welt­weit ers­te Stra­ßen­bahn-Spei­se­wa­gen und vie­le Mei­len­stei­ne mehr zeu­gen von der Bedeu­tung der Rhein­bahn seit ihrer Grün­dung 1896. Die wich­tigs­ten Mei­len­stei­ne in 125 Jah­ren Rhein­bahn fin­den Sie hier: www.rheinbahn.de/unternehmen/geschichte/

Neu in der Springer-Edition vom ifaa: Ganzheitliche Gestaltung mobiler Arbeit. Wie geht mobile Arbeit in der Praxis?

Arbei­ten von zuhau­se ist ein sehr wich­ti­ges The­ma in der Coro­na-Pan­de­mie. In der betrieb­li­chen Pra­xis wird zuneh­mend erkenn­bar, dass in den Unter­neh­men ein umfas­sen­des Kon­zept für die Ein­füh­rung mobi­ler Arbeit fehlt. Jeder Betrieb hat ande­re Vor­aus­set­zung und geht mobi­le Arbeit bezie­hungs­wei­se Home­of­fice unter­schied­lich an.

Vor die­sem Hin­ter­grund hat das Düs­sel­dor­fer ifaa – Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft e. V. ein Pra­xis­buch ver­öf­fent­licht. Es ist in der Sprin­ger-Edi­ti­on erhält­lich: https://www.springer.com/de/book/9783662619766

Das Buch basiert auf dem vom ifaa ent­wi­ckel­ten Rah­men­kon­zept, das die ganz­heit­li­che Gestal­tung und Ein­füh­rung mobi­ler Arbeit in den Blick nimmt. Als Ideen­ge­ber für die Gestal­tung ganz­heit­li­cher Mobil­ar­beits­kon­zep­te wen­det sich das Buch vor allem an betrieb­li­che Akteu­re. Mit einer pra­xis­be­zo­ge­nen Vor­ge­hens­wei­se und erprob­ten Emp­feh­lun­gen gibt das Buch hand­lungs­lei­ten­de Impul­se für die Imple­men­tie­rung moder­ner Arbeitsformen.

Erschie­nen ist das Buch im Sprin­ger-Ver­lag und ist als Paper­back über­all im Buch­han­del sowie als eBook online erhältlich.
ISBN 978–3‑662–61977‑3 e‑Book 9,99 €, Soft­co­ver 14,99 €

NRW-Metallarbeitgeber wollen allenfalls tariflichen Rahmen zur Unterstützung betrieblicher Transformationsprozesse

Die nord­rhein-west­fä­li­schen Metall­ar­beit­ge­ber kön­nen sich sinn­vol­le tarif­li­che Rah­men­re­ge­lun­gen für fir­men­be­zo­ge­ne Zukunfts­ta­ri­fe vor­stel­len, die den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess in den Unter­neh­men unter­stüt­zen. Der Prä­si­dent des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), Arndt G. Kirch­hoff, beton­te am Mon­tag nach der 2. Tarif­ver­hand­lung für die rund 700.000 Beschäf­tig­ten die­ses Indus­trie­zweigs in Düs­sel­dorf, tarif­li­che Rege­lun­gen dürf­ten jedoch in kei­ner Wei­se die Ent­schei­dungs­frei­heit des Unter­neh­mers beein­träch­ti­gen. „Neue Mit­be­stim­mungs­rech­te sind hier nicht not­wen­dig“, sag­te Kirch­hoff. Die Tarif­par­tei­en könn­ten aller­dings gera­de klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men Ent­schei­dungs­hil­fen geben, die ihnen den Zugang zu Trans­for­ma­ti­ons-Know-how erleich­tern. Die Unter­neh­men wür­den tarif­po­li­ti­sche Rege­lun­gen zur Trans­for­ma­ti­on dann akzep­tie­ren, wenn die­se sie bei der Bewäl­ti­gung der mas­si­ven Her­aus­for­de­run­gen von Digi­ta­li­sie­rung, Ener­gie­wen­de und Mobi­li­täts­wen­de unter­stüt­zen. Die Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall in NRW über die­ses The­ma bezeich­ne­te Kirch­hoff als „kon­struk­tiv“.

Prä­si­dent Kirch­hoff: „Die unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dungs­frei­heit darf nicht ein­ge­schränkt werden“

Ange­sichts der poli­ti­schen Debat­te über wei­te­re Ver­schär­fun­gen des Lock­downs und der durch Lie­fer­eng­päs­se beding­ten Zunah­me von Kurz­ar­beit in Tei­len der Auto­mo­bil­in­dus­trie warn­te der NRW-Metall­ar­beit­ge­ber­prä­si­dent noch ein­mal nach­drück­lich vor zusätz­li­chen tarif­li­chen Kos­ten­be­las­tun­gen. Die tie­fe Unge­wiss­heit über die mit­tel­fris­ti­ge wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie habe seit dem Jah­res­wech­sel noch ein­mal zuge­nom­men. „Die Ver­un­si­che­rung in wei­ten Tei­len unse­rer Mit­glied­schaft ist mit Hän­den greif­bar – quer durch alle Bran­chen, Regio­nen und Betriebs­grö­ßen“, erklär­te Kirch­hoff. Er ver­wies auf die Ende 2020 vor­ge­leg­te Kon­junk­tur­um­fra­ge sei­nes Ver­ban­des, wonach die Stim­mung in den Betrie­ben so schlecht sei wie seit der Finanz­kri­se 2008/2009 nicht mehr. Der wirt­schaft­li­che Ein­bruch des ver­gan­ge­nen Jah­res und die enor­men Anstren­gun­gen, so vie­le Beschäf­tig­te wie nur mög­lich an Bord zu hal­ten, hät­ten die Unter­neh­men viel Sub­stanz gekos­tet. Beschäf­ti­gungs­si­che­rung habe trotz der zum Teil dra­ma­ti­schen Umsatz­ein­brü­che auch in den Unter­neh­men erkenn­bar Prio­ri­tät. „Wenn sich die IG Metall die Siche­rung von Arbeits­plät­zen auf die tarif­po­li­ti­schen Fah­nen geschrie­ben hat, dann erreicht sie ihr Ziel nur, wenn die Betrie­be von zusätz­li­chen Kos­ten­er­hö­hun­gen ver­schont blei­ben“, sag­te Kirchhoff.

Vodafone-Chef im Podcast über die nächste industrielle Revolution

Als ich vor fünf Jah­ren zu Voda­fone gekom­men bin, da fehl­te in Deutsch­land das kla­re Ziel für die digi­ta­le Zukunft. Es brauch­te eine Visi­on. Etwas wor­auf wir alle gemein­sam hin­ar­bei­ten. Wir haben unse­re Giga­bit Visi­on kre­iert und sie wird heu­te immer mehr zur Rea­li­tät. Damals konn­te sich das kaum jemand vorstellen.“

Im Pod­cast ‚Die Wirt­schafts­re­por­ter‘ erin­nert sich Voda­fone Deutsch­land CEO Han­nes Amets­rei­ter an sei­nen Start beim Düs­sel­dor­fer Digi­ta­li­sie­rungs-Kon­zern zurück und erklärt, was sich seit­dem ver­än­dert hat. Mit mehr als 22 Mil­lio­nen Giga­bit-Anschlüs­sen, die Voda­fone akti­viert hat, sei Deutsch­land mitt­ler­wei­le auf der Über­hol­spur. „Auch beim 5G Aus­bau kom­men die Netz­be­trei­ber gut vor­an“, erklärt Amets­rei­ter. Die meis­ten 5G-Anten­nen gehen dabei in Nord­rhein-West­fa­len ans Netz.

Nach­hol­be­darf in Schu­len und Unternehmen
„Bei der Digi­ta­li­sie­rung in Unter­neh­men, Behör­den und Schu­len bleibt aber noch viel zu tun“, führt Amets­rei­ter fort. „Coro­na war ein digi­ta­ler Weck­ruf. Ich stel­le aber auch fest, dass es an vie­len Stel­len noch immer kei­nen digi­ta­len Fort­schritt gibt. Dabei soll­te in einem Jahr jedes Unter­neh­men und jede Schu­le aus­rei­chend Zeit gehabt haben, um auf digi­ta­le Kon­zep­te umzu­stel­len. Wo das nicht der der Fall ist, ist das eine schlech­te Entwicklung.“

Lieb­lings-Emo­jis, Diver­si­ty und Zukunfts-Technologien
Im Pod­cast spricht der Voda­fone Deutsch­land CEO auch über Diver­si­ty, sei­ne Lei­den­schaft für Sport und die neus­ten Inno­va­tio­nen, an denen die Voda­fone-Tech­ni­ker momen­tan im 5G Lab arbei­ten. Schließ­lich ver­rät Amets­rei­ter, was sei­ne liebs­ten Emo­jis sind und was ihn per­sön­lich am Home Office nervt.

https://die-wirtschaftsreporter-funke.podigee.io/6‑neue-episode

Hallo Albert – Wie ein digitaler Kollege die 3D-Druck-Prozesse revolutioniert

Dar­ragh Fitz­pa­tricks neu­er Kol­le­ge lebt in einer Wol­ke. Er ist ein klu­ger und ange­neh­mer Zeit­ge­nos­se. Und er schläft nie: Rund um die Uhr ist er in den welt­wei­ten For­schungs­la­bors von Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies aktiv. Erst kürz­lich hat er die rasan­te Ent­wick­lung 3D-gedruck­ter Nasen­stäb­chen für COVID-19-Tests ermög­licht. Er heißt Albert und ist neu bei Henkel.

Du hast es natür­lich längst erra­ten: Albert ist kein Team­mit­glied aus Fleisch und Blut, son­dern ein neu­es Tool für die digi­ta­le Mate­ri­al­ent­wick­lung. Zu Hen­kel kam er im Mai 2019 im Rah­men der Akqui­si­ti­on des 3D-Druck Start-ups Mole­cu­le. Alberts cloud-basier­tes Sys­tem erfasst Daten aus allen 3D-Druck-Expe­ri­men­ten, die in den welt­wei­ten Hen­kel-Labo­ren durch­ge­führt wer­den. Unse­re For­schungs­teams bei Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies nut­zen die Platt­form jetzt, um inno­va­ti­ve Lösun­gen für unse­re Kun­den zu entwickeln.

Dar­ragh Fitz­pa­trick, Labor- und Inno­va­ti­ons­lei­ter im Bereich 3D-Druck am Hen­kel-Stand­ort in Dub­lin, hat jeden Tag mit Albert zu tun und ist begeis­tert: „Ich arbei­te seit fast 20 Jah­ren in For­schungs- und Ent­wick­lungs­teams bei Hen­kel, aber Albert ist ein ech­tes Phä­no­men – etwas revo­lu­tio­när Neues.“

Innovative Lösungen zur Unterstützung von COVID-19-Tests

Die Part­ner­schaft zwi­schen Loc­ti­te und Ori­gin demons­triert anschau­lich, wie Albert kol­la­bo­ra­ti­ve Inno­va­ti­ons­pro­zes­se beschleu­ni­gen kann. Zunächst wähl­te die Soft­ware das best­mög­li­che Mate­ri­al für die Coro­na-Test­stäb­chen aus. Dazu wur­den über 16.000 Prä­pa­ra­te aus dem Hen­kel-3D-Port­fo­lio gescreent. Albert fand die Steck­na­del im Heu­hau­fen auf Knopf­druck, sodass die 3D-Druck-Exper­ten der bei­den Part­ner umge­hend in die Ent­wick­lungs­pha­se ein­stei­gen konn­ten.  Die drin­gend benö­tig­ten Stäb­chen für den Nasen-Rachen-Abstrich konn­ten dadurch schnell mil­lio­nen­fach pro­du­ziert wer­den und den Kampf gegen die Pan­de­mie unter­stüt­zen. Die­se Geschwin­dig­keit der 3D-Druck-Inno­va­ti­on wäre mit tra­di­tio­nel­len Pro­duk­ti­ons­me­tho­den nicht mach­bar gewesen.

Mit Big Data schneller Innovationen vorantreiben

Albert ver­än­dert alle Pro­zess­schrit­te in der Pro­dukt­ent­wick­lung. Zunächst unter­stützt er die Teams bei der Mate­ri­al­re­cher­che und der Erstel­lung von zeit­spa­ren­den Test­ab­läu­fen. Die Platt­form errech­net außer­dem die unge­fäh­ren Mate­ri­al­kos­ten ver­schie­de­ner For­mu­lie­rungs­op­tio­nen. Ein wei­te­res Fea­ture ist der unmit­tel­ba­re Zugang zu Sicher­heits­in­for­ma­tio­nen ver­schie­de­ner For­mu­lie­run­gen und Roh­stof­fe. Bei der Pla­nung der Akti­vi­tä­ten lie­fert Albert Live-Daten aller ver­füg­ba­ren Roh­stoff­char­gen inklu­si­ve der jewei­li­gen Lager­stand­or­te. Für die ter­min­ge­rech­te und regel­kon­for­me Aus­füh­rung der Arbeits­schrit­te kön­nen die Teams auf Alberts Labor­ma­nage­ment-Funk­tio­nen zurück­grei­fen. Das Tool bie­tet zudem detail­lier­te Ablauf­in­for­ma­tio­nen für die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Tests – damit die Ergeb­nis­se immer ver­läss­lich und ver­gleich­bar sind.

Mit Albert sind die tra­di­tio­nel­len Labor­pro­to­kol­le durch digi­ta­le Metho­den ersetzt wor­den, sodass die  Daten­sät­ze aus der For­schung und Ent­wick­lung jetzt in ein digi­ta­les Sys­tem gesamt­haft ein­ge­pflegt wer­den kön­nen. Und das macht einen ent­schei­den­den Unter­schied“, sagt Dar­ragh. „In der Ver­gan­gen­heit waren Infor­ma­tio­nen über For­mu­lie­run­gen, Pro­jekt­de­sign, Test­me­tho­den und Ergeb­nis­se frag­men­tiert gespei­chert und manch­mal nur schwer zu fin­den. Albert stellt alle die­se digi­ta­len Daten jetzt in einem For­mat zur Ver­fü­gung, auf das alle unse­re glo­ba­len For­schungs- und Ent­wick­lungs­teams unmit­tel­bar zugrei­fen kön­nen. Das macht uns schnel­ler und eröff­net neue Chan­cen, inter­na­tio­nal zusam­men­zu­ar­bei­ten und unse­re Teams glo­bal zu vernetzen.“

Mit Albert einmal um die Henkel-Welt

Albert war ursprüng­lich exklu­siv für das 3D-Druck-Geschäft kon­zi­piert und wur­de in Dub­lin und Düs­sel­dorf im Pilo­t­ein­satz getes­tet“, sagt Dar­ragh. „Inzwi­schen unter­stützt er an unse­rem kali­for­ni­schen Stand­ort Irvi­ne auch die Pro­dukt­ent­wick­lung für die Elek­tro­in­dus­trie. Als nächs­tes wird er im neu­en Inno­va­ti­ons­zen­trum von Hen­kel in Düs­sel­dorf ein­ge­setzt wer­den.“ Dort soll Albert zunächst in der Lager­ver­wal­tung arbei­ten und im Lauf der Zeit stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Für die Nut­zer ist es außer­or­dent­lich span­nend, mit ihren Inputs direkt zu sei­nen neu­en Fähig­kei­ten bei­tra­gen zu kön­nen. Eine neue Benut­zer­ober­flä­che bie­tet jetzt außer­dem wei­te­re Funk­tio­nen, ver­bes­ser­te Inter­ak­ti­on und Ästhe­tik. „Es ist schön zu sehen, wie sich Albert bei Hen­kel ein­lebt. Und wir freu­en uns alle, in den kom­men­den Jah­ren mit ihm zu arbei­ten“, so Darragh.

Quel­le: henkel.de

Die ANDRITZ Maerz überträgt das weltweite Geschäft der Kupferöfen auf die SMS group

ANDRITZ Maerz GmbH in Düs­sel­dorf und SMS group GmbH (www.sms-group.com) haben beschlos­sen, das glo­ba­le Kupfer­ofengeschäft zusam­men mit den geis­ti­gen Eigen­tums­rech­ten (Know-how, Refe­ren­zen, Paten­te usw.) und die zuge­hö­ri­gen Service­aktivitäten von ANDRITZ Maerz auf die SMS group zu über­tra­gen. Die­se Akqui­si­ti­on stärkt die Posi­ti­on der SMS group als System­lieferant zur Pro­duk­ti­on von Nichteisenmetallen.

PT. Kra­ka­tau Posco

Seit Jahr­zehn­ten lie­fert SMS-Anla­gen für die Kup­fer­in­dus­trie, an­gefangen von Schmelz­ag­gre­ga­ten bis hin zu Wal­zen, Pres­sen und Schmie­de­ein­hei­ten zur Her­stel­lung von Stan­gen, Roh­ren, Dräh­ten, Ble­chen, Brammen und wei­te­ren For­men. Im Rah­men der New-Hori­zon-Initia­ti­ve hat SMS inner­halb der letz­ten Jah­re sei­ne Akti­vitäten zur Bereit­stel­lung ganz­heit­li­cher Lösun­gen für die Nichteisen­metallindustrie erheb­lich aus­ge­wei­tet. Die Inte­gra­ti­on der Kup­fer­öfen von ANDRITZ Maerz in die SMS group ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein, um der füh­ren­de Part­ner für Kom­plett­lö­sun­gen für Nicht­ei­sen­me­tal­le zu werden.

 

Mit einem Team von erfah­re­nen Spe­zia­lis­ten und Inge­nieu­ren setzt SMS das tra­di­tio­nel­le Kup­fer­ge­schäft von ANDRITZ Maerz fort, das 60 Jah­re Erfah­rung mit mehr als 70 Refe­ren­zen umfasst, die Schmelz- und Raf­fi­na­ti­ons­öfen für die Pri­mär- und Sekundärkupfer­produktion wie Kipp-Raf­fi­na­ti­ons­öfen und ellip­ti­sche Öfen, Schacht- und Herd­öfen, Trom­mel­öfen (inklu­si­ve Peirce-Smith Kon­ver­ter- und Anoden­öfen), Bad­schmelz­öfen sowie Top Blown Rota­ting Con­ver­ter (TBRC). Die Kipp- und Trom­mel­öfen ermög­li­chen die Her­stel­lung hoch­wer­ti­ger Pro­duk­te in der Draht‑, Rohr- und Pro­fil­her­stel­lung sowie die Her­stel­lung von Anoden für die Elektrolyse.

 

Die kürz­lich von SMS ent­wi­ckel­ten Inno­va­tio­nen wie Blue­Con­trol (dyna­mi­sche Pro­zess­steue­rungs­si­mu­la­ti­on), H2-Rea­dy-Sys­te­me (Lösun­gen zur Redu­zie­rung des CO2-Fuß­ab­drucks mit inno­va­ti­ven Bren­nern und Raf­fi­na­ti­ons­tech­no­lo­gien auf Was­ser­stoff­ba­sis) sowie zahl­rei­che Leis­tungs­mo­du­le (Gerä­te- und Instru­men­ten-Upgrades) wer­den in die von der ANDRITZ Maerz über­nom­me­nen Pro­duk­te des Kup­fer­ofen­ge­schäfts mit integriert.

 

Dar­über hin­aus wird SMS sei­ne Ser­vice­ak­ti­vi­tä­ten durch die Ein­beziehung sei­ner bestehen­den star­ken inter­na­tio­na­len Nieder­lassungen mit über 3.000 Ser­vice­spe­zia­lis­ten und über 50 Werk­stätten erwei­tern, die modu­la­re, maschi­nen­spe­zi­fi­sche Ersatzteil­lösungen anbie­ten, die auf alle Kun­den-anfor­de­run­gen zuge­schnit­ten sind. SMS-Ser­vice lie­fert On-Demand-Ein­zel­er­satz­tei­le sowie regu­lä­re Ersatz­teil­pa­ke­te und kann die kom­plet­te Lage­rung anbie­ten. Pla­nung, Beschaf­fung und Logis­tik sind voll­stän­dig im SMS-Lager­­ser­vice ent­hal­ten. Ser­vice­tech­ni­ker der SMS ste­hen jeder­zeit zur Ver­fü­gung, um Kun­den bei der Feh­ler­be­he­bung und bei erfor­der­li­chen Repa­ra­tu­ren zu unter­stüt­zen. SMS ist welt­weit aktiv und garan­tiert kur­ze Reak­ti­ons­zei­ten und hohe Ver­füg­bar­keit. Das bedeu­tet, dass die Anla­gen unse­rer Kun­den in kür­zes­ter Zeit wie­der betriebs­be­reit sind.

 

Mit die­sem wich­ti­gen Know-how-Trans­fer baut SMS sei­ne star­ke Posi­ti­on bei der Lie­fe­rung von Kom­plett­lö­sun­gen für die Nichteisen­metallindustrie aus. Mit dem umfang­rei­chen Pro­dukt­port­fo­lio bie­tet SMS Kom­plett­lö­sun­gen für die Pri­mär- und die wach­sen­den Sekun­där­me­tall­pro­duk­ti­ons­li­ni­en, ein­schließ­lich der Anla­gen für das Recy­cling von Elek­tronik­schrott (Blue­Me­tals-Pro­zess), Bat­te­rien (Blue­Bat­te­ry-Pro­zess) und Kata­ly­sa­to­ren (Blue­CAT-Pro­zess) an.

 

Kup­fer ist für unse­ren All­tag sowie für die Elek­tri­fi­zie­rung der Welt unver­zicht­bar. Es ist auf­grund sei­ner hohen ther­mi­schen und elek­tri­schen Leit­fä­hig­keit, Duk­ti­li­tät und Form­bar­keit ein wich­ti­ges Indus­trie­me­tall. Außer­dem kann Kup­fer ohne Qua­li­täts­ver­lust sowohl aus Erzen als auch aus bereits her­ge­stell­ten Pro­duk­ten recy­celt wer­den. Heu­te wer­den rund

 

30 Pro­zent des welt­wei­ten Kup­fers aus Schrott und Abfäl­len ge­wonnen und in den Wert­stoff­kreis­lauf zurück­ge­führt. Mit die­sem umfang­rei­chen Pro­dukt­port­fo­lio bei den Kup­fer­öfen möch­te SMS die Recy­cling­ra­te deut­lich erhö­hen, indem der Res­sour­cen­kreis­lauf geschlos­sen wird, und leis­tet somit einen wesent­li­chen Bei­trag zur Kreislaufwirtschaft.