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Werkverträge: Nicht unter Generalverdacht stellen

Nach ver­mehr­ten Coro­na-Aus­brü­chen an Schlacht­hö­fen ste­hen nun Werk­ver­trä­ge in der Kri­tik. Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil plant Berich­ten zufol­ge ein weit­ge­hen­des Ver­bot – zumin­dest in Schlacht­hö­fen. In ande­ren Bran­chen sind Werk­ver­trä­ge dage­gen längst eta­bliert und sinn­voll, sagt Hol­ger Schä­fer vom IW Köln. Wer einen Maler beauf­tragt, eine Wand zu strei­chen oder ein Rei­ni­gungs­un­ter­neh­men für sei­ne Büro­räu­me enga­giert, schließt damit in der Regel einen Werk­ver­trag ab.

Wür­den Werk­ver­trä­ge all­ge­mein stär­ker regu­liert, könn­ten die Unter­neh­men nicht mehr so effi­zi­ent pro­du­zie­ren wie zuvor. Ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit wür­de lei­den, was wie­der­um die Arbeits­plät­ze sowohl bei Bestel­lern als auch bei Auf­trag­neh­mern von Werk­ver­trä­gen gefähr­det.

Auch für die Arbeit­neh­mer muss der Werk­ver­trag kein Nach­teil sein. Mit­un­ter wen­den Auf­trag­ge­ber und ‑neh­mer von Werk­ver­trä­gen den glei­chen Tarif­ver­trag an. In jedem Fall sind Beschäf­tig­te, die über Werk­ver­trä­ge ange­stellt sind, kei­ne Arbeit­neh­mer zwei­ter Klas­se, son­dern haben alle Rech­te wie ande­re Arbeit­neh­mer auch. (Quel­le: www.iwkoeln.de)

Neue Corona-Studie für Düsseldorf

Im nächs­ten Monat wer­den 1.000 Düs­sel­dor­fer in einer Groß­ak­ti­on gezielt auf das Coro­na-Virus unter­su­chen. Mit die­ser reprä­sen­ta­ti­ven Stu­die wol­len Stadt und Uni­kli­nik her­aus­fin­den, ob es hier bei uns eine hohe Dun­kel­zif­fer von Coro­na-Fäl­len gibt. Die Teil­neh­mer wur­den schon aus­ge­wählt und wer­den in den nächs­ten Tagen dar­über infor­miert. Den Test hat­te die Stadt Anfang Mai ange­kün­digt. Im Moment lau­fen dafür die Vor­be­rei­tun­gen in der Mitsu­bi­shi Elec­tric-Hal­le. Hier wer­den die 1.000 Pro­ban­den im Juni nach und nach auf Anti­kör­per unter­sucht. Dabei wird ihnen Blut abge­nom­men. — Der Lei­ter des Gesund­heits­am­tes, Klaus Göbels glaubt im Vor­feld nicht an eine hohe Dun­kel­zif­fer und damit auch nicht an eine “Her­den-Immu­ni­tät” der Bevöl­ke­rung. Dem­nach müss­ten wir uns auch im Win­ter wei­ter mit Mas­ken und Hän­de­wa­schen schüt­zen. (Quel­le: Anten­ne Düs­sel­dorf)

Einen zweiten kompletten Lockdown wird es in Düsseldorf wohl so schnell nicht geben

Das hat OB Gei­sel heu­te (20.05.2020) im Rat­haus gesagt. Dort hat er die Plä­ne der Stadt für den Fall vor­ge­stellt, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der dras­tisch in die Höhe gehen soll­ten.

Im Moment lie­gen sie deut­lich unter den erlaub­ten 50 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­nern. Der aktu­el­le Wert in unse­rer Stadt ist knapp 15. Soll­te sich die­se Zahl ver­dop­peln, tritt eine Warn­stu­fe in Kraft. Das Ord­nungs­amt wird dann zum Bei­spiel ver­stärkt unter­wegs sein. — Erst wenn der Wert von 50 über­schrit­ten wer­den soll­te, wer­de die Stadt kon­kret über neue Ver­bo­te ent­schei­den. Aber wohl nicht flä­chen­de­ckend, so der OB. Mög­li­cher­wei­se könn­ten bestimm­te Knei­pen oder Ter­ras­sen für 14 Tage schlie­ßen, Restau­rants und Spiel­plät­ze zum Bei­spiel blie­ben aber geöff­net. Denk­bar wäre bei einem dras­ti­schen Anstieg auch eine Erwei­te­rung der Mas­ken­pflicht. Quel­le: Anten­ne Düs­sel­dorf

Vodafone erweitert Schutz-Angebot für mehr Sicherheit im Netz

Smar­te Autos, Uhren, Fit­ness Tra­cker, Strom- und Was­ser­zäh­ler. Immer mehr Gerä­te sind ver­netzt, Digi­ta­li­sie­rung hilft in allen Lebens- und Arbeits­be­rei­chen. Immer mehr Men­schen arbei­ten von zuhau­se, kau­fen online ein und über­wei­sen per Online-Ban­king. Doch die­ser Fort­schritt hat auch Schat­ten­sei­ten.

Die stei­gen­de Anzahl ver­netz­ter Gerä­te ruft Cyber-Kri­mi­nel­le auf den Plan. Ihr Ziel: per­sön­li­che Daten für kri­mi­nel­le Zwe­cke abgrei­fen. Cybercrime ver­ur­sacht bereits heu­te jähr­lich Schä­den in Mil­lio­nen­hö­he in Deutsch­land. Exper­ten rech­nen auch für die kom­men­den Jah­re mit wei­ter stei­gen­den Fall­zah­len im Bereich Cybercrime. Um die­ser Her­aus­for­de­rung ange­mes­sen zu begeg­nen und Kun­den vor Miss­brauch zu schüt­zen, baut Voda­fone gemein­sam mit sei­nem Part­ner ELEMENT sein Cyber-Schutz­an­ge­bot um die pri­va­te Cyber-Ver­si­che­rung für Mobil­funk-Kun­den aus.

Die Digi­ta­li­sie­rung und die zuneh­men­de Ver­net­zung von Gerä­ten, Maschi­nen, Diens­ten und Men­schen bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten sowohl für das Berufs- wie auch das Pri­vat­le­ben. Zugleich gibt es immer mehr Ein­falls­to­re für Kri­mi­nel­le. Sie wol­len Daten abgrei­fen, Kon­ten leer­räu­men oder Iden­ti­tä­ten steh­len und miss­brau­chen“, erklärt Micha­el Reinartz, Direc­tor Inno­va­ti­on bei Voda­fone. „Die pri­va­te Cyber-Ver­si­che­rung kom­plet­tiert unser Rund-um-Sorg­los Paket, um unse­ren Kun­den einen größt­mög­li­chen Selbst­schutz zu bie­ten. Die Kom­bi­na­ti­on aus Secu­re Net und Cyber-Schutz bie­tet einen opti­ma­len Schutz beim Sur­fen und Shop­pen im Netz.“

Corona-Umfrage in Metall- und Elektroindustrie NRW: Kurzarbeit nimmt weiter zu – dramatische Umsatzeinbrüche

Die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Unter­neh­men in der nord­rhein-west­fä­li­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie hat sich zwei Mona­te nach Beginn der erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie noch ein­mal deut­lich ver­schärft. Dies ist das Ergeb­nis einer am Mitt­woch vor­ge­leg­ten und in der ers­ten Mai­wo­che durch­ge­führ­ten Umfra­ge des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), an der sich rund 400 ver­bands­ge­bun­de­ne Betrie­be mit mehr als 120.000 Beschäf­tig­ten betei­ligt hat­ten. Danach befin­den sich fast zwei Drit­tel der Unter­neh­men in Kurz­ar­beit. Im April waren es noch 48 Pro­zent der befrag­ten Betrie­be. Betrof­fen sind 71 Pro­zent der Beschäf­tig­ten, deren Arbeits­zeit im Schnitt um 42 Pro­zent abge­senkt wur­de. Der Haupt­ge­schäfts­füh­rer von METALL NRW, Dr. Luit­win Mall­mann, erklär­te, immer mehr Unter­neh­men die­ses Indus­trie­zweigs erreich­ten bald die Gren­zen ihrer finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit. Es sei zwar erfreu­lich, dass Kün­di­gun­gen wei­test­ge­hend noch kein The­ma sei­en. „Sor­ge berei­tet mir aller­dings die Ankün­di­gung, dass inzwi­schen mehr als jedes vier­te Unter­neh­men betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in den kom­men­den Mona­ten nicht mehr aus­schlie­ßen will“, sag­te Mall­mann.

In fast der Hälf­te der Unter­neh­men (47 Pro­zent) ist der Umfra­ge zufol­ge die Pro­duk­ti­on inzwi­schen „stark“ oder sogar „sehr stark“ ein­ge­schränkt. Haupt­grund dafür ist vor allem die aus­blei­ben­de Nach­fra­ge, von der 84 Pro­zent der Unter­neh­men betrof­fen sind, beson­ders stark die Auto­mo­bil­in­dus­trie. Für 2020 erwar­ten fast neun von zehn Unter­neh­men Umsatz­rück­gän­ge von durch­schnitt­lich 25 Pro­zent. „Die Poli­tik muss jetzt vier Auf­ga­ben ange­hen: Den Kon­sum ankur­beln, die inter­na­tio­na­len Lie­fer­ket­ten stär­ken, die Liqui­di­tät der Betrie­be erhal­ten und Spiel­räu­me für Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen eröff­nen“, beton­te Mall­mann. Ein sol­ches Paket wäre ein wich­ti­ger Impuls dafür, dass Unter­neh­men, Beschäf­tig­te und Kon­su­men­ten wie­der neu­es Ver­trau­en in eine sta­bi­le­re wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung fas­sen könn­ten.

Die Ver­bands­um­fra­ge im Mai ist die zwei­te Umfra­ge von METALL NRW und sei­ner 26 Mit­glieds­ver­bän­de bin­nen eines Monats. Gegen­über der ers­ten Befra­gung Anfang April hat sich der Anteil der Unter­neh­men, die sich „stark“ oder „sehr stark“ von der Coro­na-Kri­se betrof­fen zei­gen, erheb­lich von 36 auf 47 Pro­zent erhöht. „Der Haupt­grund, die feh­len­de Nach­fra­ge, hat sich gegen­über April von 77 Pro­zent noch ein­mal auf 84 Pro­zent ver­stärkt“, so Mall­mann. Die Kapa­zi­täts­aus­las­tung errei­che gegen­wär­tig gera­de ein­mal 64 Pro­zent, wäh­rend die Nor­mal­aus­las­tung der Indus­trie etwa zwi­schen 80 und 84 Pro­zent lie­ge.

Trotz der schwe­ren Rezes­si­on sei­en betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen erfreu­li­cher­wei­se bis­lang die abso­lu­te Aus­nah­me. „Bis­her haben erst drei Pro­zent unse­rer Unter­neh­men Mit­ar­bei­ter ent­las­sen müs­sen“, sag­te Mall­mann. Dies sei Aus­druck des gro­ßen Bemü­hens der Betrie­be, ihre Stamm­be­leg­schaf­ten so lan­ge wie eben mög­lich an Bord zu hal­ten. Dies zeu­ge von hohem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und der gro­ßen Bereit­schaft, die Kri­se gemein­sam mit den Mit­ar­bei­tern bewäl­ti­gen zu wol­len. Die Anstren­gun­gen der Unter­neh­men gin­gen häu­fig auch zulas­ten der unter­neh­me­ri­schen Sub­stanz. Die­ses Vor­ge­hen sei auch in der Finanz­kri­se vor einem Jahr­zehnt erfolg­reich gewe­sen, als Deutsch­land und ins­be­son­de­re die M+E‑Industrie bes­ser aus der Rezes­si­on her­aus­ge­kom­men sei­en als ande­re. Der­zeit nutz­ten die Unter­neh­men vor allem fle­xi­ble Arbeits­zeit­re­ge­lun­gen (66 Pro­zent) und tarif­li­che Instru­men­te (36 Pro­zent), um die Kri­se zu über­ste­hen. Zuneh­mend an Gewicht gewön­nen jedoch inzwi­schen staat­li­che Hil­fen wie Stun­dun­gen von Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben, finan­zi­el­len Sofort­hil­fen sowie Kre­di­te. Ob indes die Kri­sen­in­stru­men­te mit­tel­fris­tig aus­reich­ten, sei zuneh­mend frag­lich. „Inso­fern ist die Ankün­di­gung zahl­rei­cher Fir­men, in den nächs­ten Mona­ten betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen in Betracht zie­hen zu müs­sen, ein Alarm­si­gnal“, beton­te Mall­mann.

KEIN SCHNELLES ENDE DES CORONA-SCHOCKS: Unternehmen stellen sich auf eine lange Durststrecke ein

Die Coro­na-Kri­se trübt die Geschäfts­aus­sich­ten, das ist bekannt. Eine neue Stu­die des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW) zeigt jetzt, dass die Kri­se aus Sicht der Unter­neh­men noch lan­ge auf ihr Geschäft wirkt. Der­zeit rech­nen 60 Pro­zent der befrag­ten Fir­men mit star­ken Aus­wir­kun­gen für die Zeit bis ein­schließ­lich 2021. Damit sind die Erwar­tun­gen mit­tel­fris­tig fast genau­so schlecht wie kurz­fris­tig.

Zur Stu­die: https://kurzelinks.de/f3lf

Unsere Podcast-News zum Nachlesen

Wir erle­ben die ver­mut­lich schwers­te Wirt­schafts­kri­se nach Ende des zwei­ten Welt­krie­ges. Die Zahl der Kurz­ar­bei­ter explo­diert, die Regie­rung erwar­tet für 2020 einen Ein­bruch des Wirt­schafts­wachs­tums um 6,3 Pro­zent und die Zahl der Arbeits­lo­sen in NRW steigt um fast 11 Pro­zent. Mehr als 718.000 Men­schen in NRW haben der­zeit kei­nen Job. In Düs­sel­dorf sind es über 25.000 Men­schen. Das sind über 2.700 mehr als noch vor einem Monat. Und jetzt kommt die eigent­li­che schlech­te Nach­richt: Nie­mand kann heu­te seri­ös abschät­zen, wie schlimm die Rezes­si­on wirk­lich wird.

Rund 500.000 Euro inves­tiert die Stif­tung Pro Aus­bil­dung, eine Stif­tung des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des „düs­sel­dorf metall“, auch in die­sem Jahr in die Bil­dungs­land­schaft der Stadt — von den Kitas bis zu den Hoch­schu­len. Unter­stützt wird die Stif­tung u.a. von der Lan­des­haupt­stadt und der Düs­sel­dor­fer Agen­tur für Arbeit. Der Schwer­punkt der Arbeit der Stif­tung ist dabei die För­de­rung der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und die der MINT-Fächer in den wei­ter­füh­ren­den Schu­len Düs­sel­dorfs sowie die Lese- und Sprach­ent­wick­lung unse­rer Kin­der. Beim Düs­sel­dor­fer Lese­fest erle­ben rund 10.000 Kin­der, das Lesen Freu­de macht. In den Hoch­schu­len führt die Stif­tung unter ande­rem Pra­xis­un­ter­stüt­zung und Plan­spie­le durch. Mehr zum Pro­gramm der Stif­tung unter stiftung-proausbildung.de.

Die Coro­na-Pan­de­mie bringt zuse­hends die Düs­sel­dor­fer Wirt­schaft in Bedräng­nis. Für Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men hat die städ­ti­sche Wirt­schafts­för­de­rung online eine Über­sicht zu den wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen rund um Ent­schä­di­gun­gen, Kurz­ar­beit, Kre­di­ten, Stun­dun­gen von Steu­ern, finan­zi­el­le Hil­fen der Stadt, etc. zusam­men­ge­stellt. Die Infos fin­den Sie unter duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung.

Ein Ber­li­ner Gas­tro-Start-up gewinnt den von METRO erst­mals aus­ge­lob­ten Preis für nach­hal­ti­ge Gas­tro­no­mie. Grün­der Mau­ritz Schrö­der konn­te sich mit sei­nem Kon­zept in einem Pitch im Rah­men des Kon­gres­ses zum Deut­schen Nach­hal­tig­keits­tag gegen star­ke Kon­kur­renz durch­set­zen. Die krea­ti­ve Ver­wer­tung über­schüs­si­ger Lebens­mit­tel und der Wil­le des Grün­der­teams, nach­hal­tig etwas in der Gastro­bran­che zu ver­än­dern, über­zeug­ten das anwe­sen­de Publi­kum und die Exper­ten-Jury.

Die Kri­se setzt den Düs­sel­dor­fer Arbeits­markt mas­siv unter Druck”, heißt es in einem Bericht der Agen­tur für Arbeit. Über die aktu­el­len Arbeits­lo­sen- Zah­len berich­te­ten wir vor­hin. Das Gast­ge­wer­be trifft es beson­ders hart. In die­sem Bereich gibt es in Düs­sel­dorf die meis­ten Zugän­ge bei den Arbeits­lo­sen. Hier sind die Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie dem­nach beson­ders deut­lich zu spü­ren. Gene­rell sind aber alle Bran­chen in unse­rer Stadt betrof­fen. — Es wer­den auch deut­lich weni­ger Men­schen neu ein­ge­stellt als sonst. Nor­ma­ler­wei­se ist der Arbeits­markt im April ent­spannt. Die­ses Jahr ist die Zahl der Neu­ein­stel­lun­gen von 6.000 auf 3.000 zurück­ge­gan­gen.

500.000 EUR für Berufliche Orientierung

Rund 500.000 Euro inves­tiert die Stif­tung Pro Aus­bil­dung, eine Stif­tung des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des „düs­sel­dorf metall“, auch in die­sem Jahr in die Bil­dungs­land­schaft der Stadt — von den Kitas bis zu den Hoch­schu­len. Dies ent­schied die Mit­glie­der­ver­samm­lung von „düs­sel­dorf metall“ am Mon­tag (04.05.2020). Der Schwer­punkt der Arbeit der Stif­tung ist dabei die För­de­rung der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und die der MINT-Fächer in den wei­ter­füh­ren­den Schu­len Düs­sel­dorfs sowie die Lese- und Sprach­ent­wick­lung unse­rer Kin­der. Beim Düs­sel­dor­fer Lese­fest erle­ben rund 10.000 Kin­der, das Lesen Freu­de macht. In den Hoch­schu­len führt die Stif­tung unter ande­rem Pra­xis­un­ter­stüt­zung und Plan­spie­le durch. Unter­stützt wird die Stif­tungs­ar­beit von der Lan­des­haupt­stadt, der Düs­sel­dor­fer Agen­tur für Arbeit und unter ande­rem dem NRW-Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um. Mehr zum Pro­gramm der Stif­tung unter stiftung-proausbildung.de.

Erste virtuelle Mitgliederversammlung

Voll­ge­pack­te drei Stun­den! Erst­ma­lig führ­te unse­re Ver­bän­de­ge­mein­schaft eine vir­tu­el­le Jah­res-Mit­glie­der­ver­samm­lung statt: für “düs­sel­dorf metall”, unse­ren Arbeit­ge­ber­ver­band der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie mit 130 Mit­glieds­un­ter­neh­men.

Zunächst stand eine Vor­stands- und Bei­rats­sit­zung auf dem Pro­gramm, dann folg­te die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Geschäfts­be­richt, Stif­tungs­be­richt, Etat­ver­ab­schie­dung, Abstim­mun­gen. Gelei­tet wur­de die Sit­zung von Diet­mar Meder, dem Ver­bands­vor­sit­zen­den (Foto) und Haupt­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Grü­te­ring (Foto unten).