Bildungsnavigator gewinnt Innovationssemester 2020

Ein Team, bestehend aus Kom­mu­na­le Koor­di­nie­rung (Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf), Kom­pe­tenz­zen­trum Beruf­li­che Ori­en­tie­rung, Stif­tung Pro Aus­bil­dung, Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf sowie Stu­die­ren­den, gewann ges­tern Abend (17.02.) das “Inno­va­ti­ons­se­mes­ter” der Wis­sens­re­gi­on Düs­sel­dorf. Unter der Ver­ant­wor­tung von Rena­te Kiszkiel (Stif­tung Pro Aus­bil­dung) wur­de mit dem Berufs­we­gena­vi­ga­tor BIWENAV eine inter­ak­ti­ves Online-Tool ent­wi­ckelt, wel­ches mehr Trans­pa­renz in das kom­ple­xe Bil­dungs­sys­tem für Schü­le­rin­nen und Schü­ler bringt. Dabei wur­de auf der Grund­la­ge von vor­han­de­nem Mate­ri­al ziel­grup­pen­ge­recht und inter­dis­zi­pli­när gear­bei­tet. Der BIWENAV zeigt den Jugend­li­chen über inter­ak­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on wel­che Wege nach dem eige­nen Schul­ab­schluss inner­halb Düs­sel­dorfs mög­lich sind.

Rund 160 jun­ge Men­schen aus Düs­sel­dorf und der Umge­bung hat­ten am Inno­va­ti­ons­se­mes­ter teil­ge­nom­men. Die jun­gen, bunt durch­misch­ten Grup­pen hat­ten sich in ihren Pro­jek­ten mit ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen beschäf­tigt und am Abend des 17. Febru­ar ihre Ergeb­nis­se prä­sen­tiert. So konn­ten die Gäs­te beim fei­er­li­chen Ergeb­nis-Fina­le in der Nord­rhein-West­fä­li­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Küns­te über das Kon­zept einer Grup­pe stau­nen, in einer Klet­ter­hal­le Düs­sel­dorf sei­ne KiTa mit Bewe­gungs­päd­ago­gik zu inte­grie­ren. Sie konn­ten dem Klang­bild der Stadt lau­schen, das Stu­die­ren­de aus den Düs­sel­dor­fer All­tags­ge­räu­schen gefil­tert hat­ten. Es wur­den sozia­le Apps, demo­kra­tie-för­dern­de Gesell­schafts­spie­le, neue Geschäfts­mo­del­le, ein Solar­ki­osk und Schul­bän­ke für Afri­ka, wis­sens­ba­sier­te Kunst und Zukunfts­bäu­me für Düs­sel­dorf vor­ge­stellt.

Ich bin beein­druckt, wie vie­le enga­gier­te jun­ge Men­schen in der Wis­sens­re­gi­on Düs­sel­dorf an die­sem Inno­va­ti­ons­se­mes­ter teil­ge­nom­men haben”, so Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel, der den Abend mit sei­ner Rede eröff­net hat. Das bestä­tig­te auch Gre­gor Berg­hau­sen, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der IHK Düs­sel­dorf, in sei­nem Schluss­wort: „Wir sind stolz, das Ergeb­nis­fi­na­le zu unter­stüt­zen und dem bes­ten Team die­ses Inno­va­ti­ons­se­mes­ters eine Aus­zeich­nung zu über­rei­chen.”

Das ers­te Inno­va­ti­ons­se­mes­ter war bereits ein Rie­sen­er­folg. Die zwei­te Run­de die­sen Win­ter hat mit sei­nen 16 tol­len Pro­jek­ten unter­stri­chen, was mög­lich ist, wenn man jun­gen Men­schen aus unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen eine aktu­el­le Her­aus­for­de­rung gibt, die sie gemein­sam lösen sol­len“, so Prof. Dr. Ulrich von Ale­mann, Geschäfts­füh­rer der Wis­sens­re­gi­on Düs­sel­dorf. „Als Düs­sel­dor­fer kön­nen wir stolz sein, die­ses bun­des­weit ein­zig­ar­ti­ge For­mat, das Inno­va­ti­ons­se­mes­ter, erfun­den zu haben. Nach­ma­chen erwünscht.“

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Rheinmetall modernisiert NH90-Flugsimulatoren

Rhein­me­tall moder­ni­siert als Part­ner der Heli­cop­ter Flight Trai­ning Sys­tems (HFTS) GmbH im Team die Flug­si­mu­la­to­ren für die NH90-Hub­schrau­ber der deut­schen Hee­res­flie­ger. Ein ent­spre­chen­der Auf­trag ist Ende Dezem­ber 2019 erteilt wor­den. Für Rhein­me­tall liegt der Auf­trags­wert im unte­ren zwei­stel­li­gen Mio­EUR-Bereich. Der Gesamt­auf­trag für die HFTS umfasst wei­ter­hin Betrieb, Ser­vice und War­tung der Simu­la­to­ren mit einer ver­trag­lich zuge­si­cher­ten Ver­füg­bar­keit von min­des­tens 98% bis 2027. Die Bun­des­wehr hält damit an dem bewähr­ten Betrei­ber­mo­dell ihrer NH90-Simu­la­to­ren durch die HFTS GmbH fest. Die 2004 gegrün­de­te Fir­ma betreibt der­zeit NH90-Full Mis­si­on Simu­la­to­ren an den Stand­or­ten Bücke­burg, Fass­berg und Holz­dorf. Die HFTS GmbH ist ein zu glei­chen Tei­len von Air­bus Heli­cop­ter, CAE, Rhein­me­tall und Tha­les gehal­te­nes Kon­sor­ti­um.
Die Moder­ni­sie­rung umfasst zum einen die Aktua­li­sie­rung auf den der­zei­ti­gen Kon­fi­gu­ra­ti­ons­stand des NH90 (MR1), zum ande­ren auch die Qua­li­fi­zie­rung der vier Simu­la­to­ren ent­spre­chend den EASA Regu­la­ri­en, Level C. Rhein­me­tall ver­fügt über eine umfang­rei­che Exper­ti­se mit NH90-Simu­la­to­ren. Neben Flug­si­mu­la­tio­nen lie­fer­te das Unter­neh­men auch schon meh­re­re NH90-Trai­nings­sys­te­me für die Aus­bil­dung des NH90-Boden­per­so­nals. Erst Mit­te 2019 ging am Mari­ne­flie­ger-Stand­ort Nord­holz eine sol­che Aster­ion-basier­te Ein­rich­tung für den Mari­ne­hub­schrau­ber NH90-NTH in Betrieb. Bereits zuvor waren Ground Crew Trai­nings­sys­te­me nach Fass­berg aus­ge­lie­fert wor­den. Hier wird das Boden­per­so­nal des deut­schen Hee­res auf drei ori­gi­nal­ge­treu­en Cock­pit­nach­bau­ten hin­sicht­lich der Bedien- und War­tungs­pro­ze­du­ren für den NH90 TTH geschult.

Unitymedia ist jetzt Vodafone: Deutschlands günstigstes Gigabit-Angebot

Ein Netz, eine Mar­ke, ein Tarif – ab heu­te sind wir Eins“, so Voda­fone Deutsch­land CEO Han­nes Amets­rei­ter. „Aus unse­ren wie­der ver­ein­ten Infra­struk­tu­ren haben wir jetzt ein bun­des­wei­tes Giga­bit-Netz geschmie­det. Damit brin­gen wir heu­te auf einen Schlag wei­te­re 5,5 Mil­lio­nen Haus­hal­te in Nord­rhein-West­fa­len, Hes­sen und Baden-Würt­tem­berg ans Giga­bit. Was vor zwei Jah­ren als Visi­on begann, ist heu­te Rea­li­tät. Wir haben gelie­fert: Das Giga­bit-Netz für Deutsch­land ist da. Für bereits 17 Mil­lio­nen Haus­hal­te. Zu einem Preis, der sei­nes­glei­chen sucht – und Giga­bit für alle erschwing­lich macht.“

In den letz­ten Mona­ten haben Tech­ni­ker und Tarif-Exper­ten mit Hoch­druck dar­an gear­bei­tet: In den Bun­des­län­dern Hes­sen, Baden-Würt­tem­berg und Nord­rhein-West­fa­len wer­den jetzt auf einen Schlag wei­te­re 5,5 Mil­lio­nen Kabel-Anschlüs­se für Giga­bit-Geschwin­dig­keit frei­ge­schal­tet. Ein Kraft­akt, der dazu führt, dass nun 17 Mil­lio­nen Haus­hal­te im gesam­ten Kabel-Ver­brei­tungs­ge­biet Deutsch­lands High­speed buchen kön­nen. Und Voda­fone zum Betrei­ber des größ­ten Giga­bit-Net­zes Deutsch­lands macht. 17 Mil­lio­nen – also 40 Pro­zent aller Haus­hal­te – sind nicht das Ende, son­dern nur ein Zwi­schen­schritt der Rei­se. Denn das Ziel ist fest im Blick: Bis 2022 sol­len in Deutsch­land 25 Mil­lio­nen Voda­fone Giga­bit-Anschlüs­se ent­ste­hen.

Zeit­gleich mit dem wie­der ver­ein­ten Netz nimmt Voda­fone die Mar­ke Unity­me­dia vom Markt. Shops wer­den umge­stal­tet und erhal­ten das deutsch­land­weit bekann­te Voda­fone-Logo und die ent­spre­chen­de Aus­stat­tung. Und auch die Pro­dukt-Sor­ti­men­te ver­schmel­zen. Seit Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ver­kau­fen die Unity­me­dia-Shops bereits Voda­fone Mobil­funk-Pro­duk­te. In den kom­men­den Wochen wer­den hier auch die Fest­netz- und TV-Ange­bo­te ver­ein­heit­licht. Das sorgt für Klar­heit bei allen Kun­den in ganz Deutsch­land.

Helau in Düsseldorf: Mercedes-Benz Werk stellt 30 Bagagewagen und einen eSprinter für den Düsseldorfer Karneval

Die­ses Jahr steht die fünf­te Jah­res­zeit in der nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­haupt­stadt unter dem Mot­to „Unser Rad schlägt um die Welt“. Die­ses Mot­to passt bes­tens zum Mer­ce­des-Benz Sprin­ter aus Düs­sel­dor­fer Pro­duk­ti­on, der rund um den Glo­bus auf den Stra­ßen zu fin­den ist. Beim Rosen­mon­tags­zug am 24. Febru­ar wer­den tra­di­tio­nell 30 Mer­ce­des-Benz Sprin­ter als Baga­ge­wa­gen im Ein­satz sein. Erst­mals wird die­ses Jahr zusätz­lich ein eSprin­ter aus Düs­sel­dor­fer Pro­duk­ti­on beim Umzug mit­fah­ren und damit einen Bei­trag zum nach­hal­ti­gen Kar­ne­val bei­steu­ern. Die sym­bo­li­sche Schlüs­sel­über­ga­be an das Prin­zen­paar des Düs­sel­dor­fer Kar­ne­vals fand heu­te Vor­mit­tag im so genann­ten Finish-Bereich des Mer­ce­des-Benz Werk an der Rather Stra­ße statt. Pünkt­lich um 11:11 Uhr sind das Prin­zen­paar Prinz Axel I. und Vene­tia Jula unter dem Bei­fall zahl­rei­cher Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in die Werks­hal­len ein­ge­zo­gen. Der Stand­ort- und Pro­duk­ti­ons­lei­ter Dr. Armin Wil­ly hielt eben­falls schon tra­di­tio­nell eine Büt­ten­re­de: „Getreu eurem Mot­to: Unser Rad schlägt um die Welt, sind auch wir hier im Sprin­ter­werk auf­ge­stellt. Unse­re Räder dre­hen sich von Düs­sel­dorf am Rhein bis in die gan­ze Welt hin­ein. Von neu­er Tech­nik sind wir hier fas­zi­niert, den Sprin­ter gibt es jetzt auch elek­tri­fi­ziert…“. Alle Mer­ce­des-Benz Sprin­ter Kas­ten­wa­gen sind mit kar­ne­va­lis­ti­schen Moti­ven bunt ver­ziert. Wäh­rend der Ver­an­stal­tung zeich­ne­te das Prin­zen­paar zwölf Beschäf­tig­te des Werks mit Kar­ne­vals-Orden aus.

Datenschutz versus Ergonomie? Jeder Mensch am richtigen Platz – Warum Datenerfassung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sinnvoll ist

Die Erhe­bung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wird in der Öffent­lich­keit oft kri­ti­siert. „Im Betrieb kann die Erfas­sung von bio­me­tri­schen Daten aller­dings sehr sinn­voll sein. Die­se Daten kön­nen wich­tig sein, um Arbeits­plät­ze noch bes­ser zu gestal­ten,“ so Dr. Tim Jes­ke vom Düs­sel­dor­fer ifaa – Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft. Der wis­sen­schaft­li­che Exper­te für Indus­trie 4.0 und Digi­ta­li­sie­rung ergänzt: „Mit Hil­fe per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten rückt die Indi­vi­dua­li­tät für jeden ein­zel­nen Beschäf­tig­ten bei der ergo­no­mi­schen Gestal­tung des Arbeits­plat­zes in den Vor­der­grund.“

Daten­schutz ist wich­tig und rich­tig,“ so Jes­ke. Den­noch ist das Erfas­sen von bio­me­tri­schen Daten (wie zum Bei­spiel der Kör­per­grö­ße oder Seh­tüch­tig­keit) sehr sinn­voll für die Gestal­tung des Arbeits­plat­zes. Mit den gewon­ne­nen Daten ist es mög­lich, jedem Mit­ar­bei­ter einen pas­sen­den Arbeits­platz zu gestal­ten bezie­hungs­wei­se zuzu­wei­sen. Ange­fan­gen bei der Tisch­hö­he, der Grö­ße der Arbeits­flä­che über den rich­ti­gen Arbeits­platz in der Pro­duk­ti­ons­li­nie bis hin zu einer Seh­hil­fe. Dabei wer­den die Daten zur Anwen­dung eta­blier­ter Ver­fah­ren zur Bewer­tung der Ergo­no­mie genutzt. So wer­den bspw. für die Leit­merk­mal­me­tho­de der BAuA* für Heben, Hal­ten und Tra­gen von Las­ten u.a. Infor­ma­tio­nen benö­tigt über das Geschlecht, die Kör­per­hal­tung bei der jewei­li­gen Tätig­keit (u.a. abhän­gig von der Kör­per­grö­ße) und eine ggf. ver­min­der­te Belast­bar­keit auf­grund von Alter oder kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen.

Ein Gleich­ge­wicht zwi­schen dem Schutz der per­sön­li­chen Daten eines Men­schen und deren Nut­zung zum Schutz eben­die­ses Men­schen ist erfor­der­lich.

Es muss für Beschäf­tig­te ganz deut­lich sein, wel­che Daten für wel­chen Zweck genutzt wer­den und wer im Betrieb Zugriff auf die­se Daten hat,“ erläu­tert der Exper­te des ifaa. Dabei kommt es auch auf die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit an: Die Über­wa­chung des Atems ist in den meis­ten Fäl­len bei Feu­er­wehr­leu­ten im Ein­satz sicher­lich eher ver­hält­nis­mä­ßig als in der indus­tri­el­len Mon­ta­ge.

Die Nut­zung von Daten für den Arbeits- und Gesund­heits­schutz ist also auf die jewei­li­ge Arbeits­tä­tig­keit abzu­stim­men. Sie wird wesent­lich durch eine Unter­neh­mens­kul­tur unter­stützt, die auf Ver­trau­en und Kom­mu­ni­ka­ti­on setzt.

Wer prü­fen möch­te, wie es um die ergo­no­mi­sche Gestal­tung der Arbeits­plät­ze im eige­nen Betrieb grund­sätz­lich steht, dem hilft die Check­lis­te Ergo­no­mie des ifaa. Sie gibt eine ers­te Ori­en­tie­rung über den Sta­tus im Unter­neh­men.

https://www.arbeitswissenschaft.net/Checkliste_Ergonomie

Rheinmetall Automotive holt Großauftrag im Nutzfahrzeug-Bereich: Laufzeitverlängerung für gekühlte Abgasrückführung

Der Tech­no­lo­gie­kon­zern Rhein­me­tall hat mit sei­ner Auto­mo­ti­ve-Spar­te von einem nam­haf­ten deut­schen Her­stel­ler von Moto­ren für indus­tri­el­le Anwen­dun­gen und Land­ma­schi­nen einen Auf­trag über gekühl­te Abgas­rück­führ­mo­du­le erhal­ten. Der bereits seit eini­gen Jah­ren bestehen­de Lie­fer­ver­trag wur­de dabei um wei­te­re fünf Jah­re ver­län­gert. Die neue Ver­ein­ba­rung tritt bereits ab dem Früh­jahr 2020 in Kraft und ent­spricht einem Gesamt-volu­men von knapp 110 Mio­EUR.

Rhein­me­tall Auto­mo­ti­ve wird dazu über sein Toch­ter­un­ter­neh­men Pier­burg kom­plet­te Abgas­rück­führ­mo­du­le an den deut­schen Pro­duk­ti­ons­stand­ort des Kun­den lie­fern. Die für den Bereich Hea­vy Duty bestimm­ten Kom­po­nen­ten wer­den in ver­schie­de­nen Moto­ren­mo­del­len mit Hub­räu­men von über vier Litern ver­baut. Sie sind für indus­tri­el­le Ein­sät­ze sowie für Land- und Bau­ma­schi­nen bestimmt.

Her­ge­stellt wer­den die Abgas­rück­führ­mo­du­le im Pier­burg-Werk Nie­der­rhein. Als Welt­markt­füh­rer für AGR-Sys­te­me gießt, bear­bei­tet und mon­tiert das Rhein­me­tall-Toch­ter­un­ter­neh­men die Modu­le kom­plett an sei­nem Stand­ort auf der Neus­ser Hafen­mo­le. Mit­tels der gekühl­ten Abgas­rück­füh­rung las­sen sich bei Die­sel­mo­to­ren auf­grund dadurch rea­li­sier­ba­rer höhe­rer AGR-Raten deut­li­che Redu­zie­run­gen der Stick­oxid­emis­sio­nen sowie des Kraft­stoff­ver­brauchs (CO2-Aus­stoß) erzie­len. 

Metall-Tarifrunde 2020: „Wir brauchen jetzt einen konzentrierten und ergebnisoffenen Verhandlungsprozess!“

Bildergebnis für kirchhoff unternehmer nrw

Die Tarif­par­tei­en der nord­rhein-west­fä­li­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie haben sich am Mitt­woch in Düs­sel­dorf zur ers­ten vor­ge­zo­ge­nen Tarif­ver­hand­lung für die rund 700.000 Beschäf­tig­ten die­ses Indus­trie­zweigs getrof­fen. Der Prä­si­dent des Ver­ban­des der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW), Arndt G. Kirch­hoff, beton­te, das Vor­zie­hen der Gesprä­che zur Tarif­run­de 2020 sei Aus­druck des Bemü­hens bei­der Sei­ten, ange­sichts der schlech­ten Kon­junk­tur und der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen des Struk­tur­wan­dels mög­lichst schnell trag­fä­hi­ge Lösun­gen zu ent­wi­ckeln. „Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir jetzt mit der IG Metall in NRW in einen kon­zen­trier­ten, kon­struk­ti­ven und ergeb­nis­of­fe­nen Ver­hand­lungs­pro­zess ein­stei­gen“, sag­te Kirch­hoff. Für den 12. und 19. Febru­ar sei­en wei­te­re Gesprächs­ter­mi­ne mit der Gewerk­schaft ver­ein­bart wor­den.

Ziel sei es, tarif­li­che Rah­men­ver­ein­ba­run­gen zu ent­wi­ckeln, die die Betrie­be im Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess unter­stütz­ten und gleich­zei­tig der unsi­che­ren und ange­spann­ten kon­junk­tu­rel­len Lage gerecht wür­den. „Beson­de­re Zei­ten erfor­dern beson­de­re Maß­nah­men. Gera­de jetzt muss sich Sozi­al­part­ner­schaft bewei­sen“, erklär­te der NRW-Metall­ar­beit­ge­ber­prä­si­dent. Wenn es nun gelin­ge, die­sem Anspruch gerecht zu wer­den, wür­den vie­le Unter­neh­men neue Instru­men­te im Rah­men von Kurz­ar­beit und Trans­for­ma­ti­on nut­zen kön­nen. Hier­für müss­ten die Tarif­par­tei­en ihnen aller­dings ech­te Alter­na­ti­ven zum Per­so­nal­ab­bau auf­zei­gen. „Es könn­te sich loh­nen, die­ses Ange­bot der Tarif­par­tei­en abzu­war­ten“, sag­te Kirch­hoff.

Schwieriges Geschäftsjahr abgeschlossen – ElectronicPartner startet aktiv in 2020

Elec­tro­nicPart­ner blickt auf ein her­aus­for­dern­des Geschäfts­jahr 2019 zurück. Die ange­sto­ße­nen Pro­zes­se und das schwie­ri­ge Markt­um­feld haben sich auf die Ergeb­nis­se ein­zel­ner Ver­triebs­li­ni­en aus­ge­wirkt. Wäh­rend die inter­na­tio­na­len Lan­des­ge­sell­schaf­ten berei­nigt ein leich­tes Umsatz­plus ver­bu­chen konn­ten, war das Gesamt­ge­schäft rück­läu­fig. Die Grün­de sieht Vor­stand Karl Traut­mann neben exter­nen Fak­to­ren in der eige­nen Neu­aus­rich­tung: „Wir haben wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen getrof­fen, um unse­re Fach­markt­li­nie MEDIMAX wie­der auf die Erfolgs­spur zu brin­gen. Dabei sind wir einen gro­ßen Schritt vor­an­ge­kom­men, auch wenn das mit einer Ver­rin­ge­rung der Ver­kaufs­flä­che ein­her­ging. Die Qua­li­täts­of­fen­si­ve 2.0 hat sich der­weil erneut als rich­ti­ger Weg für den EP:Fachhandel bewie­sen, der sich wie­der deut­lich über Markt bewegt.“

Ins­ge­samt schloss die Ver­bund­grup­pe das Geschäfts­jahr mit einem Zen­tral­um­satz von 1,516 Mil­li­ar­den Euro ab. Das ent­spricht einem berei­nig­ten Minus von 5,1 Pro­zent zum Vor­jahr. Die euro­päi­schen Lan­des­ge­sell­schaf­ten ver­buch­ten ein berei­nig­tes Wachs­tum von 1,1 Pro­zent. Das Umsatz­er­geb­nis für Deutsch­land wur­de wesent­lich beein­flusst durch die nega­ti­ve Gesamt­markt­ent­wick­lung sowie die Insol­venz des Her­stel­lers Loewe, die nicht kom­pen­siert wer­den konn­te.

Hete­ro­ge­ne Ent­wick­lung in den Waren­be­rei­chen

Das TV-Geschäft und der Bereich Mul­ti­me­dia haben sich 2019 inner­halb der Ver­bund­grup­pe unbe­frie­di­gend ent­wi­ckelt. Phy­si­sche Bild- und Ton­trä­ger ver­lo­ren wei­ter stark an Bedeu­tung. Auch der Bereich Elek­tro­groß­ge­rä­te wies ein leicht rück­läu­fi­ges Ergeb­nis auf. Ein­deu­ti­ger Gewin­ner unter den Waren­grup­pen waren die Elek­tro­klein­ge­rä­te, deren Umsatz deut­lich gestie­gen ist, dicht gefolgt vom Mobil­funk­ge­schäft, das eben­falls posi­tiv ver­lief.

MEDIMAX Neu­aus­rich­tung plan­mä­ßig

Für MEDIMAX hat die Ver­bund­grup­pe alle Wei­chen Rich­tung Unter­neh­mer­tum gestellt. Die ange­streb­te Umwand­lung in eine rei­ne Fran­chise­or­ga­ni­sa­ti­on läuft plan­mä­ßig, ers­te Stand­or­te konn­ten an neue und bestehen­de Fran­chise­neh­mer über­ge­ben wer­den. Die­sen Kurs setzt Elec­tro­nicPart­ner auch 2020 wei­ter fort.

Kon­stan­ter Erfolg – EP: 8,3 Pro­zent über Markt

Die Mar­ke EP: hat sich im abge­schlos­se­nen Geschäfts­jahr 8,3 Pro­zent bes­ser ent­wi­ckelt als der Kanal Fach­han­del ins­ge­samt. Damit schrei­ben die Fach­händ­ler der Ver­bund­grup­pe bereits im fünf­ten Jahr ihre Erfolgs­ge­schich­te fort. Bemer­kens­wert ist die­se Ent­wick­lung beson­ders vor dem Hin­ter­grund der Loewe Insol­venz und eines feh­len­den Umsatz­schubs, wie er 2018 durch die Umstel­lung auf DVBT‑2 aus­ge­löst wur­de. „Die­se Ent­wick­lung und zahl­rei­che Ser­vice­aus­zeich­nun­gen sind eine ein­deu­ti­ge Bestä­ti­gung dafür, dass unser Kon­zept bes­te Erfolgs­chan­cen für den qua­li­fi­zier­ten Elek­tro­fach­han­del bie­tet“, ist Karl Traut­mann über­zeugt.

com­Team Umsatz stei­gend, Start-up-Netz­werk gro­wr wächst

Im Tech­no­lo­gie-Netz­werk com­Team mit rund 800 Part­nern gab es 2019 erneut eine posi­ti­ve Umsatz­ent­wick­lung. Dabei pro­fi­tier­ten die Part­ner­un­ter­neh­men beson­ders von den all­ge­mein stei­gen­den Inves­ti­tio­nen in das The­ma Digi­ta­li­sie­rung. Auch das Start-up Netz­werk gro­wr wächst wei­ter und bringt immer mehr erfolg­rei­che Unter­neh­mer mit inno­va­ti­ven Geschäfts­ide­en her­vor.

Der tech­ni­sche Fort­schritt und die Dyna­mik des Mark­tes stel­len uns regel­mä­ßig vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Elec­tro­nicPart­ner begeg­net die­sen stets offen­siv, ver­ant­wor­tungs­voll und mit bewuss­ten Ent­schei­dun­gen. Dar­an hal­ten wir fest und sind auch in Zukunft ver­läss­li­che Part­ner in einer span­nen­den Bran­che “, lau­tet das Fazit von Karl Traut­mann.

SMS group tauscht bei ArcelorMittal Dofasco den größten Konverter in Nordamerika aus und setzt neueste Technologien ein

Arcelor­Mit­tal Dofas­co (AMD), Kana­da, hat SMS group Inc. (www.sms-group.com) mit der Lie­fe­rung eines K‑OBM-Kon­ver­ters (Oxy­gen Boden­blas Metall­ur­gie) mit einer Kapa­zi­tät von 320 Ton­nen Abstich­ge­wicht und dem dazu­ge­hö­ri­gem Getrie­be für sein Stahl­werk in Hamil­ton, Onta­rio, Kana­da, beauf­tragt. Der Kon­ver­ter bei Arcelor­Mit­tal Dofas­co ist der größ­te Sauer­stoff­blas­kon­ver­ter in Nord­ame­ri­ka.
 
Das Ziel des Pro­jek­tes ist der Aus­tausch der bestehen­den, kurz vor ihrem End-of-Life ste­hen­den Ein­rich­tun­gen gegen moder­ne Kom­po­nen­ten auf dem neu­es­ten Stand der Tech­nik. Dazu gehört auch die ein­zig­ar­ti­ge, elek­tro­hy­drau­li­sche Dreh­mo­men­ten­stüt­ze der SMS group, ein Sys­tem zur akti­ven Redu­zie­rung der Kräf­te, die pro­zess­be­dingt in hoch­dy­na­mi­schen, boden­bla­sen­den Kon­ver­ter ent­ste­hen. Es ver­rin­gert die dyna­mi­sche Belas­tung der gesam­ten Anla­ge, und führt somit zu einer höhe­ren Ver­füg­bar­keit und län­ge­rer Lebens­dau­er.
 
Die paten­tier­te Dreh­mo­men­ten­stüt­ze der SMS group ist so kon­stru­iert, dass sie sowohl mit den vor­han­de­nen als auch den neu­en Vor­satz­ge­trie­ben (Vor­ge­le­gen) arbei­ten kann. Das neue Sys­tem zur Redu­zie­rung des Dreh­mo­ments wird im Mai 2020 wäh­rend eines Still­stands zur Neu­zu­stel­lung des alten Gefä­ßes auf den Vor­ge­le­gen des vor­han­de­nen Getrie­bes instal­liert und in Betrieb genom­men. Es wird dann im Rah­men der Arbei­ten zum Ein­bau des neu­en Kon­ver­ters und des neu­en Getrie­bes, der für das zwei­te Quar­tal 2021 geplant ist, in die neu­en Vor­ge­le­ge inte­griert wer­den.
 
Der Gesamt­um­fang der Lie­fe­run­gen beinhal­tet das Kon­ver­terge­fäß, den Trag­ring, die Gefäß­auf­hän­gung mit dem bewähr­ten Lamellen­system, Zap­fen­la­ger, Getrie­be mit den Vor­ge­le­gen, hydrau­li­sche Dreh­mo­men­ten­stüt­ze, die X‑Pact®-Elektrik und ‑Auto­ma­ti­on für die Dreh­mo­men­ten­stüt­ze sowie die Über­wa­chung von Mon­ta­ge und Inbe­trieb­nah­me.
 
Das Hoch­leis­tungs­ge­trie­be wird von SMS group in ihrer Werk­statt in Deutsch­land her­ge­stellt und zeich­net sich durch äußers­te Zu­verlässigkeit und eine lan­ge Lebens­dau­er unter schwie­ri­gen Betriebs­be­din­gun­gen aus. Das Getrie­be hat ein Groß­rad mit opti­mier­ter Ein­satz­här­tungs­tie­fe. Mit einem Durch­mes­ser von 3.500 Mil­li­me­tern gehört das Groß­rad zu den welt­weit größ­ten ein­satz­ge­här­te­ten Groß­rä­dern, die je in einem Konverterantriebs­system ver­baut wur­den. Durch die moder­ne Kon­struk­ti­on ergibt sich ein aus­ge­zeich­ne­tes Trag­bild in sämt­li­chen Last­fäl­len.
 
Die SMS group wird das Gefäß bereits ver­bun­den (ver­hei­ra­tet) mit dem Trag­ring und den Lamel­len in einem Teil lie­fern und so den Gesamt­auf­wand und die Gesamt­mon­ta­ge­zeit wäh­rend des Umbaus im Werk erheb­lich redu­zie­ren.

In sei­ner Anla­ge in Hamil­ton pro­du­ziert AMD jähr­lich 4,5 Mil­lio­nen Net­to­ton­nen hoch­wer­ti­gen Stahl für die unter­schied­lichs­ten Bran­chen, dar­un­ter die Auto­in­dus­trie, den Bau­sek­tor, die Fer­ti­gungs- und Ver­pa­ckungs­in­dus­trie sowie Rohr­her­stel­lung.

SMS group präsentiert Innovationen, Technologien und Services für die Rohr-und Drahtindustrie

Vom 30. März bis zum 3. April 2020 prä­sen­tiert sich SMS group (www.sms-group.com) auf den Mes­sen „Tube“ und „wire“ in Düs­sel­dorf auf ihrem Stand B03/04 in Hal­le 7a und stellt neue Anla­gen­kon­zep­te und Inno­va­tio­nen für die zukünf­ti­gen Anfor­de­run­gen ihrer Kun­den aus der Rohr-und Draht­in­dus­trie vor. Wei­ter­hin ste­hen die Tech­no­lo­gi­en und Ser­vices im Mit­tel­punkt, mit denen SMS group die Anla­gen der Kun­den über den gesam­ten Lebens­zy­klus hin­weg im Hin­blick auf Nach­hal­tig­keit, Wirt­schaft­lich­keit, Zuver­läs­sig­keit und Sicher­heit opti­miert. SMS group stellt als Sys­tem­lie­fe­rant auf der Bran­chen­leit­mes­se in Düs­sel­dorf Lösun­gen für alle Werk­stof­fe der Rohr-und Draht­in­dus­trie vor. Für die Kup­fer­in­dus­trie zeigt SMS group bei­spiels­wei­se das Anla­gen­kon­zept com­pa­cROD® zur Her­stel­lung von Kup­fer­draht. Sie kom­bi­niert moder­ne Tech­no­lo­gi­en mit gas­be­feu­er­tem Schacht­ofen, einem bedarfs­ge­rech­ten Gieß­sys­tem und einem High-End-Walz­werk, das über sepa­ra­te Ein­zel­an­trie­be ver­fügt. Die­se modu­la­re Anla­ge eig­net sich beson­ders für den Ein­stieg in die Pro­duk­ti­on von ETP-und FRHC-Kup­fer­draht. Der inte­grier­te Her­stel­lungs­pro­zess mit einer Kapa­zi­tät von 5 bis 7 Ton­nen pro Stun­de zeich­net sich beson­ders durch nied­ri­ge Pro­zess­kos­ten aus.