Pöttering: „Die guten Chancen auf Ausbildung noch mehr nutzen“

Die Corona-Pandemie hat nach Angaben der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) den Ausbildungsmarkt in NRW auch im Jahr 2021 beeinflusst. Lockdown und wirtschaftliche Schwierigkeiten in einigen Branchen sowie geschlossene Schulen und ausgefallene Berufsorientierungsangebote seien nicht spurlos am Ausbildungsmarkt vorbeigegangen. Der Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering, warb anlässlich der am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichen Ausbildungszahlen allerdings für einen „differenzierten Blick“ auf die Ausbildungslage. „Für die Betriebe ist es erneut schwieriger geworden, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, für die jungen Menschen sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz gut“, erklärte Pöttering. Es sei bemerkenswert, dass die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze trotz der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen und des Bewerbermangels nur um drei Prozent vergleichsweise wenig gesunken sei. Dies sei Ausdruck des hohen Stellenwerts von Ausbildung in den Betrieben. Gleichzeitig sei die Zahl der Bewerber mit sieben Prozent viel deutlicher gesunken. „Damit haben sich die Chancen der Bewerber auf einen Ausbildungsplatz eindeutig verbessert“, sagte Pöttering.

Die Zahlen für das Jahr 2021 seien auch ein Beleg für die Fortsetzung eines gegenläufigen Trends auf dem nordrhein-westfälischen Ausbildungsmarkt. Während die Betriebe zwischen Rhein und Weser ihr Ausbildungsplatzangebot seit 2011 um gut sechs Prozent erhöht hätten, sei demgegenüber die Zahl der Bewerber um 19 Prozent gesunken. Pöttering appellierte an junge Menschen, die guten Chancen auf einen Ausbildungsplatz auch jetzt im Herbst noch aktiv zu nutzen. Immer noch seien 11.440 Ausbildungsplätze unbesetzt, denen aktuell 7.000 unversorgte Bewerber gegenüberstünden. Pöttering lobte die ohnehin bereits vielfältigen Angebote der Unternehmen zur Berufsorientierung für junge Menschen, die in der Pandemie noch einmal um zahlreiche kreative digitale Formate erweitert worden seien – etwa durch Videokonferenzen mit Azubis oder virtuelle Betriebserkundungen. „Ich appelliere an die Betriebe, in ihrem Ausbildungsengagement auch weiterhin nicht nachzulassen“, betonte Pöttering. Schon heute sei der Fachkräftemangel ein zentrales Wachstumshemmnis in vielen Betrieben, dessen Auswirkungen sie mit einem hohen Ausbildungsengagement wirksam begegnen könnten.

Rheinmetall und Thales betreuen die Tiger-Helikoptersimulatoren in Frankreich und Deutschland

Gemeinsam mit seinem Partner Thales wird Rheinmetall die Helikopter-simulatoren zur Ausbildung der Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger weiterhin betreuen. Ein entsprechender Auftrag seitens der europäischen Rüstungsagentur OCCAR wurde im Sommer 2021 gebucht. Der Integrated Service Support-Vertrag, für den sich für Rheinmetall ein Auftragseingang im niedrigen zweistelligen MioEUR-Bereich verbindet, hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025.

Im Rahmen des jetzt erteilten Integrated Service Support-Vertrags werden Rheinmetall und Thales nun insgesamt 20 moderne Tiger-Simulatoren an den Standorten Le Luc, Fritzlar, Pau und Phalsbourg betreuen und Service- und Instand¬haltungs¬leistungen erbringen. Die acht Full Mission Simulatoren (FMS) und zwölf Cockpit Procedure Trainer (CPT) dienen dazu, die Besatzungen für die aktuellen Konfigurations¬stände der in Nutzung befindlichen Fluggeräte zu trainieren: Tiger Hélicoptère d’Appui et Destruction (HAD) Block 2 (Frankreich) und Unterstützungs¬hubschrauber Tiger Step 2 Krypto (Deutschland). Die französischen Streitkräfte und die Bundeswehr bilden ihre Besatzungen in einer modernen virtuellen Einsatzumgebung aus und können somit erheblich zur vollen Gefechtsbereitschaft beitragen und die Flugsicherheit erhöhen. Die Tiger-Simulatoren zählen zu den leistungsfähigsten Full Mission Simulatoren für Kampfhubschrauberbesatzungen weltweit. Der Kampfhubschrauber Tiger gilt als ein sehr komplexes Waffen¬system, dessen Abbildung in einem Simulator höchste Ansprüche an Hard- und Software stellt.

Rheinmetall, Thales und die OCCAR setzen mit der Beauftragung eine seit Jahren bewährte Kooperation im Bereich Simulation und Training fort. Im Dezember 2014 hatte die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement) die Arbeits-gemeinschaft “Tiger Aircrew Training Means” (ARGE TATM) beauftragt, die seinerzeit bereits in Nutzung befindlichen Simulatoren zu modernisieren. ARGE TATM ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS. Dieses Vorhaben wurde Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen. Künftige Obsoleszenzbeseitigungen und weitere Modernisierungs¬vorhaben beim Tiger, wie die Einrüstung des aktuellen Maintenance Releases, geben eine gute Perspektive für Folgeaufträge und die weitere Fortsetzung der Kooperation.

3. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen: “Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung”

Das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) haben in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW eine enge Kooperation vereinbart. Hierüber hatten wir Sie zuletzt mit Rundschreiben GFLV-507/21 vom 24.08.2021 informiert.

Ziel dieser Kooperation ist es, den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges, wirtschaftsnahes und passgenaues Angebot an geförderter Weiterbildung zu unterbreiten. Die Unternehmen erhalten auf diese Weise Unterstützung dabei, ihren Beschäftigten – auch vor dem Hintergrund der digitalen Transformation –  eine zukunftsorientierte Anpassung beruflicher Kompetenzen zu ermöglichen. Bestehende Tätigkeitsfelder ändern sich gegenwärtig quer durch alle Branchen, und oftmals wird es schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, vorhandene Beschäftigte zu binden und durch passgenaue Weiterbildungsangebote fit für die Zukunft zu machen.

Ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Angebotes sind Teilqualifizierungen (TQ), die im Rahmen der ARBEITGEBERINITIATIVE TEILQUALIFIZIERUNG „Eine TQ besser!“ gemeinsam von den Bildungswerken der deutschen Wirtschaft entwickelt wurden. TQ bieten die Möglichkeit, sich schrittweise bis zum vollständigen Berufsabschluss weiterzubilden. Da jedes TQ-Modul ein in sich geschlossenes Kompetenzbündel umfasst und die Übernahme von Aufgaben in einem konkreten betrieblichen Einsatzgebiet ermöglicht, eignen sich bestimmte TQs auch als Zusatzqualifikation für qualifizierte Beschäftigte im Transformationsprozess. So können z. B. langjährige Beschäftigte mit einer fachfremden oder veralteten Ausbildung damit modular für neue Aufgaben im Betrieb qualifiziert werden.

Im Rahmen der

3. Online-Informationsveranstaltung für Unternehmen:
„Fachkräfte binden und gewinnen durch geförderte Weiterbildung“
am Donnerstag, 25. November 2021, 11.00 – 12.00 Uhr
möchten wir interessierte Mitgliedsunternehmen aus Ihren Verbänden über die Möglichkeiten einer Weiterbildungsförderung für Beschäftigte informieren und laden hierzu herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Einladung an geeignete Ansprechpartner in den Unternehmen weiterleiten. Anmeldungen nimmt Frau Elke Finke (Projektleitung BILDUNG.WIRTSCHAFT.NRW) gerne per Mail (elke.finke@faw.de) oder telefonisch (Tel.: 0521-787 156 18) entgegen. Die Zugangsdaten zum Webex-Meeting werden nach der Anmeldung versandt.In der einstündigen Veranstaltung wird u. a. erläutert, was eine Teilqualifizierung ist, welche Kompetenzen (und Berufe) damit erlernt werden können, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und welche Fördermöglichkeiten existieren (je nach Konstellation bis zu 100 Prozent). TQ können z. B. im Rahmen des so genannten „Qualifizierungschancengesetzes“ durch die Agenturen für Arbeit gefördert werden.

Neben den Weiterbildungskosten können dabei während der Qualifizierung auch Zuschüsse zum Entgelt gezahlt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto höher ist in der Regel auch die Förderung. Teilqualifizierungen haben außerdem den Vorteil, dass sie flexibel umgesetzt werden können, z.B. in Voll- oder Teilzeit, als Schulung in Präsenz oder im virtuellen Klassenzimmer.

Steuererklärung 2020: jetzt endet die Abgabefrist

Finale für die Steuer: Nur noch bis zum 2. November haben die meisten Arbeitnehmer Zeit für ihre Steuererklärung. Und die könnte in diesem Jahr etwas komplizierter werden als üblich – zum Beispiel bei Kurzarbeit oder Homeoffice. Die wichtigsten Punkte hier!

Zeitumstellung 2021: Der Sonntag hat dann 25 Stunden

Die Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine Stunde länger – denn am Sonntag, 31. Oktober, um 3 Uhr, werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht. Die Umstellung auf die Winterzeit wirkt sich auch auf den Fahrplan der Rheinbahn aus: Betroffen sind alle Nachtexpress-Linien (NE1 bis NE8), die Disco-Linien DL1, DL4, DL5 und DL6, die U-Bahn-Linien U71, U72, U74, U75 und U79 sowie die Buslinien O1, SB50, 722, 730, 738, 743, 746, 754, 761, 770, 773, 784, 785, 830 und 839. Nach der Zeitumstellung wiederholen diese Linien die Fahrten noch einmal im selben Takt.

Was es am 31. Oktober zu beachten gibt

DT und Ericsson testen erfolgreich neue 5G Low-Latency-Funktion für zeitkritische Anwendungen

Eine fortschrittliche 5G-Funktion, die von der Deutschen Telekom (DT) und dem Düsseldorfer Ericsson erfolgreich getestet wurde, verspricht, das begehrte immersive Erlebnis für zeitkritische Anwendungen wie Cloud-Gaming zu liefern. In einer aktuellen Demo zeigten die Kooperationspartner, wie die Low Latency Low Loss Scalable Throughput-Technologie (L4S) die Verzögerung in einem interaktiven Cloud-basierten Videospiel deutlich reduziert.

L4S ist eine fortschrittliche Funktion, die die Erlebnisqualität für latenzempfindliche oder zeitkritische Anwendungsfälle wie Cloud-Gaming und Augmented-Reality/Virtual-Reality-Anwendungen (AR/VR) verbessern wird. Um die Vorteile von L4S zu veranschaulichen, haben Ericsson und DT ein interaktives Cloud-basiertes Bootsrennen mit und ohne diese Technologie aufgezeichnet. Die Demo wurde über ein Mobilfunknetz abgespielt und zeigte den Unterschied im Spielerlebnis zwischen einer L4S-fähigen 5G-Verbindung und einer Verbindung ohne dieses Feature für niedrige Latenzzeiten.

Die Ergebnisse zeigten deutlich sichtbare Jitter-Spitzen im Spiel ohne L4S, während das Spiel mit dieser 5G-Funktion durchgehend flüssig lief.

Alex Choi, SVP Technology Strategy & Innovation, Deutsche Telekom, sagt: “Eine gleichbleibend niedrige Latenz in Mobilfunknetzen garantiert das beste Erlebnis für Nutzer von zeitkritischen Anwendungen. Gemeinsam mit Ericsson haben wir die einzigartigen Vorteile der gemanageten Latenz mit der L4S-Technologie über 5G demonstriert. Wir werden gemeinsam die Einführung von L4S weiter vorantreiben. Dadurch wird eine konsistente und skalierbare Bereitstellung von qualitativ hochwertigen 5G- und Edge-fähigen Diensten für Entwickler und Kunden möglich.”

Per Narvinger, Head of Product Area Networks, Ericsson, sagt: “Unser jüngster Meilenstein mit der Deutschen Telekom zeigt, wie das L4S-Feature die Leistung von zeitkritischen, hochratigen Anwendungen in 5G-Netzen erheblich steigern kann. Eine gleichbleibend niedrige Latenz ist ein wichtiger Faktor für viele neue 5G-Dienste und eine Notwendigkeit, um die Leistung über 4G hinaus zu steigern. Diese L4S-Funktion wird dazu beitragen, bestehende 5G-Anwendungsfälle auf ein neues Niveau zu heben und neue Anwendungen zu ermöglichen, die Kommunikationsdienstleister Verbrauchern und Unternehmen anbieten können.”

Technische Informationen

L4S ist eine neue Technologie, die auf einer Standardisierung der Internet Engineering Task Force (IETF) basiert und einen hohen Durchsatz und eine niedrige Latenz für den IP-Verkehr bietet, was zu einem verbesserten, schnellen Management der Ratenanpassung und einer Verringerung von Netzwerkstaus, Warteschlangen und Paketverlusten führt.

L4S stützt sich auf ECN (Explicit Congestion Notification) im IP-Header, um der Anwendung den Aufbau von Warteschlangen im Funkzugangsnetz anzuzeigen. Die Überlastungssignale werden dann dank skalierbarer Überlastungskontrollalgorithmen auf der Sender- und Empfängerseite verwaltet. Die Technologie wiederum signalisiert dem Anwendungsserver, dass er die Bitrate der Anwendung anpassen muss, um die Kapazität der hergestellten Kommunikationsverbindung zu erreichen. Dadurch bietet L4S ein nahtloses Benutzererlebnis auch bei variabler Verkehrslast und Funkbedingungen.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst die Geschäftsbereiche Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2020 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,4 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 146 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 97 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

A+A 2021: Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz

“Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz” – unter diesem Motto steht der Gemeinschaftstand (Halle 10, A60 bis J60) der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Messe A+A vom 26. bis 29. 10. 2021 in Düsseldorf. Unter diesem gemeinsamen Dach stellen Berufsgenossenschaften, angeschlossene Institutionen und ihr Spitzenverband, die DGUV, aktuelle Themen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vor. Ein besonderes Highlight sind die täglichen Sprech-Stunden. Fachleute aus der Unfallversicherung referieren und diskutieren jeweils eine halbe Stunde mit dem Publikum zu unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel: Umgang mit Gefahrstoffen, Absturzsicherung oder Hautkrebsgefahren bei der Outdoor-Arbeit. Das Programm finden Sie hier.

Begleitet wird die Präsenz auf der A+A in diesem Jahr mit einem Streaming-Angebot. Auf der Seite www.dguv.de/aplusa können Interessierte sowohl die Sprech-Stunden live mitverfolgen als auch andere Angebote wahrnehmen. Dort finden Interessierte auch Interviews, die während der Messelaufzeit mit den Fachleuten vor Ort geführt werden. Zwischen den Sprech-Stunden werden zudem verschiedene Arbeitsschutzfilme gezeigt. Das komplette Angebot ist kostenfrei.

Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen der A+A ist die Verleihung der Preise des kommmitmensch Film & Media Festivals. Das Festival findet nach 2019 bereits zum zweiten Mal statt. Es ist Teil der Präventionskampagne kommmitmensch von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen und bietet Unternehmen eine Bühne für ihre Film- und Medienproduktionen rund um das Thema Arbeitsschutz.

Die Preisverleihung wird am Freitag, den 29. Oktober 2021, ab 11:00 Uhr in Form einer virtuellen Veranstaltung stattfinden (Zugang unter: https://kommmitmensch-festival.de/). Es wird auch ein Publikumspreis vergeben. Alle Interessierten können mitwählen. Unter folgendem Link gelangt man zum Voting sowie zur Registrierung für die Preisverleihung: https://kommmitmensch-festival.de/

Ebenfalls im Rahmen der A+A wird auch der Deutsche Arbeitsschutzpreis (DASP) verliehen. Die Veranstaltung findet in einem Hybridformat am 26. Oktober 2021, ab 11:15 Uhr im Congress Center Düsseldorf Süd statt. Die Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme an der Veranstaltung ist online über die Website des Deutschen Arbeitsschutzpreises möglich: https://deutscher-arbeitsschutzpreis.de/anmeldeformular

Generation 50+: Fünf Tipps zur Rekrutierung

Viele Unternehmen haben es zunehmend schwer, geeignete Fachkräfte zu finden. Daher wird es immer wichtiger auf die Generation 50Plus zu setzten. Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren stetig größer geworden und wird absehbar weiterwachsen. Im Jahr 2020 gab es rund 7 Millionen Erwerbstätige über 55 Jahren.

Tipp 1:  Sprechen Sie Ältere gezielt an
Wenn Sie eine Stelle neu ausschreiben, erwähnen Sie explizit, dass Erfahrung bei Ihnen wertgeschätzt wird und dass Bewerbungen von Menschen jeden Alters erwünscht sind. So fühlen sich auch Ältere angesprochen und werden sich eher bei Ihnen bewerben.

Tipp 2: Präsentieren Sie sich als altersgemischtes Unternehmen
Vielleicht haben Sie bereits eine Karrierewebseite, auf der Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Das ist gut! Menschen zwischen 50 und 65 erkundigen sich genauso wie Jüngere im Internet über mögliche Arbeitgeber. Stellen Sie auf Ihrer Karrierewebseite Ihre Mitarbeitenden vor und lassen Sie dabei auch die Älteren zu Wort kommen. Sehen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber, dass Sie gut ins Team passen und dass Alter keine Rolle spielt, sind Ihnen Bewerbungen fast sicher.

Tipp 3: Bieten Sie allen Mitarbeitenden Weiterbildungsmöglichkeiten an
Sie können bei älteren Bewerberinnen und Bewerbern punkten, wenn Sie selbstverständlich allen Beschäftigten – unabhängig vom Alter – Weiterbildungsangebote unterbreiten. Damit zeigen Sie, dass Sie bereit sind, in alle Ihre Mitarbeitenden zu investieren. Und das lohnt sich: Das (Berufs-) Leben ist mit 50Plus noch lange nicht vorbei! Da Ältere als weniger wechselbereit gelten als Jüngere und sich immer häufiger auch nach dem Renteneintritt noch beruflich engagieren, kann sich diese Investition für Sie richtig auszahlen.

Tipp 4: Werben Sie mit Angeboten zu alterns- bzw. altersgerechter Arbeitsgestaltung
Angebote einer alterns- bzw. altersgerechten Arbeitsgestaltung förderndie Motivation Älterer, sich bei Ihnen zu bewerben. Dies beinhaltet unter anderem eine ergonomische Arbeits(platz)gestaltung, also Hilfsmittel, die Älteren auch bei abnehmenden körperlichen Fähigkeiten wie beispielsweise Rückenproblemen ein gutes Arbeiten ermöglichen. Aber auch Angebote der Arbeitsorganisation wie Flexibilisierungsspielräume bei der Arbeitszeit oder die Möglichkeit aus dem Homeoffice zu arbeiten sind für Ältere und Jüngere gleichermaßen interessant und fördern eine alter(n)sgerechte Gestaltung der Arbeit.

Tipp 5: Rekrutieren Sie Senior-Azubis
Egal ob mit 16 oder 60: Eine Ausbildung ist auch im Alter möglich. Ihr Unternehmen profitiert von der Lebenserfahrung und der Motivation der sogenannten Senior-Azubis.

Wenn Sie folgende Dinge beachten, steht einer Ausbildung von Älteren nichts mehr im Wege:

  • Führung: Fördern Sie den Wissens- und Erfahrungsaustauschen zwischen den Mitarbeitenden – egal ob jung oder alt. Schaffen Sie einen gemeinsamen Sinn und machen Sie dem Team deutlich, dass auch unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel führen können.
  • Lernen: Oftmals tun sich Senior Azubis etwas schwer, wieder in die Rolle des Lernenden zu schlüpfen. Unterstützen Sie sie dabei und machen Sie deutlich, dass auch Sie Vieles von den älteren Kolleginnen und Kollegen lernen können.
  • Team: Eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen ist wichtig, damit sich alle im Team wohlfühlen.

Quelle: Kompetenzzentrum KOFA Köln

Neuer Auftrag für Rheinmetall

Rheinmetall in Düsseldorf kann einen neuerlichen Erfolg in seinem Artilleriesegment verbuchen. So beauftragte die niederländische Beschaffungsorganisation DMO Rheinmetall mit der Lieferung von Leucht- und Nebel- Geschossen. Die Geschosse sollen Mitte 2023 bei dem NATO-Kundenland eingeführt werden. Die Bestellung hat einen Wert im zweistelligen MioEUR-Bereich. Sie ist Teil des auf mehrere Jahre angelegten Munitions-Rahmenvertrags zwischen den niederländischen Streitkräften und Rheinmetall. Der Vertrag umfasst die Lieferung von 155mm-Leuchtgeschossen der beiden Typen M1808 Base Bleed und M1809 Boat Tail sowie RH1901 Base Bleed und RH1902 Boat Tail. Die Leucht-Geschosse gehören zur bewährten Assegai-Munitionsfamilie und ergänzen die bereits in Nutzung befindlichen High Explosive- Geschosse.

Die gesamte Munitionsfamilie von Rheinmetall ist unter extremen Bedingungen getestet und qualifiziert, um überdurchschnittliche Leistung hinsichtlich Sicherheit, Zuverlässigkeit, Konsistenz und Reichweitensteigerung zu bieten. Jüngst im dritten Quartal 2021 wurde die Qualifikation der IR-Leucht- und Nebel-Munition erfolgreich abgeschlossen. Die 155mm Assegai IR-Leuchtgeschosse dienen der Artillerietruppe zur Gefechtsfeldbeleuchtung zur Verbesserung der Aufklärung mittels modernster Nachtsichtgeräte. Die 155mm Nebelgeschosse basieren auf der bereits in NATO-Streitkräften genutzten Rheinmetall-Nebeltechnologie. Die Leucht- und Nebel-Geschosse haben mit der eingeführten 155mm L52-Haubitze und dem ebenfalls eingeführten modularen Ladungssystem eine Reichweite von 40 Kilometern. Durch Verwendung der speziellen Top-Charge lässt sich die Reichweite nochmals um 15 Prozent steigern.

Die jüngste Bestellung unterstreicht die Rolle Rheinmetalls als Systemhaus im Bereich der Artillerie. Als solches folgt Rheinmetall dem Ansatz, Fähigkeiten sowohl auf der Waffen- als auch Munitionsseite bereitzustellen. Dies wiesen das internationale Rheinmetall Projektteam der südafrikanischen Rheinmetall Denel Munition Ltd und der deutschen Rheinmetall Waffe Munition GmbH erst vor wenigen Wochen einmal mehr bei einem Schießen auf dem südafrikanischen Testgelände Alkantpan nach. Der NATO-Kunde verfolgte aus dem heimischen Büro per Online-Schaltung den Abschluss der Qualifikation mit 40km Reichweitennachweis.

Bei diesem Schießen präsentierte Rheinmetall neben dem Nebel- und dem Infrarot-Leuchtgeschoss auch das neue Projektil RH141. Dabei handelt es sich um das neu entwickelte 155mm insensitive Sprenggeschoss, welches zukünftig aus der in Entwicklung befindlichen L60-Haubitze zum Einsatz kommen kann.

Henkel: Eröffnung des Adhesive Technologies Inspiration Centers in Düsseldorf

Märkte verschieben sich. Branchen verändern sich. Technologien entwickeln sich weiter. Wir erleben eine Zeit gewaltiger Veränderungen, beschleunigt durch Megatrends wie Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Das neue Henkel- Inspiration Center in Düsseldorf bringt jetzt Menschen und Unternehmen aus allen Branchen zusammen mit dem Ziel, gemeinsam hochwirksame Innovationen für die Zukunft zu entwickeln. Das Gebäude mit einer Investition von über 130 Millionen Euro soll ein inspirierendes Umfeld schaffen, um gemeinsam zukunftsorientierte Lösungen auf den Weg zu bringen. Ein Henkel-Bericht.

Kollaboration für Innovation

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies bietet seit 100 Jahren hochwirksame Lösungen für zahlreiche Märkte und Anwendungen weltweit. Daher wissen unsere Experten, dass Innovationen nur durch Zusammenarbeit möglich sind. Das Inspiration Center in Düsseldorf wurde mit dem Ziel gebaut, die Zusammenarbeit von Henkel mit unseren Lieferanten und Kunden sowie Partnern aus Industrie, Wissenschaft und anderen Bereichen zu stärken. Mit einem offenen Innovationsansatz möchten wir die Lösungen der Zukunft schneller denn je entwickeln. In diesem Sinn vereint das neue Gebäude in Düsseldorf alle unsere technischen Expert:innen unter einem Dach – mit viel Platz für externe Fachkräfte, die Seite an Seite mit unserem Team zusammenarbeiten. Darüber hinaus bietet das Inspiration Center eine sogenannte Customer Experience, bei der Kunden mit unseren Expert:innen in Kontakt treten und Einblicke in die Fähigkeiten von Henkel gewinnen können, innovative Lösungen für ihre wichtigsten Herausforderungen zu entwickeln.

Besucher:innen des Inspiration Centers können unser breites Technologieportfolio auf einer digitalen, physischen und erlebbaren Reise durch das Gebäude erkunden. Darüber hinaus laden wir sie in unsere „Heavy Labs“ ein, wo sie gemeinsam mit uns an echten Lösungen für ihre größten Herausforderungen arbeiten können. Räume mit doppelter Raumhöhe ermöglichen die Einrichtung von Pilotproduktionslinien, Anwendungstests und Werkstätten. Projekträume und Orte für den Austausch laden zum Brainstorming und zu inspirierenden Diskussionen ein. Darüber hinaus verfügt das Inspiration Center auch über weitere beeindruckende Bereiche, in denen wir unter anderem Networking-Veranstaltungen mit Universitäten, Start-ups, Forschungsinstituten und Lieferanten ausrichten möchten.

Digitale Entwicklung vorantreiben

Datengetriebene Technologien verändern die Forschung und Entwicklung – und unser Inspiration Center zeigt, wie die Umsetzung dieses Trends funktionieren kann. Das Team in dem neuen Gebäude nutzt fortschrittliche digitale Tools und Prozesse, um den Wissensaustausch zu verbessern, die Effizienz zu steigern und einen offenen Dialog zu fördern. Dazu gehört Albert, unser cloudbasiertes Tool für schlankere, schnellere und stark kooperationsbasierte Innovationen. Darüber hinaus verfügt das Zentrum über ein modernes, datengesteuertes Labor, in dem rund um die Uhr neue Formulierungen automatisch vorbereitet, getestet und überprüft werden. Dies ermöglicht einen schnelleren Produktentwicklungszyklus und eine Verkürzung der Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte, indem Daten in wertvolle Erkenntnisse umgewandelt werden, die die Grundlage für visionäre neue Technologien schaffen.

Ein inspirierendes Umfeld für Forschung und Entwicklung

Inspirierte und engagierte Mitarbeiter:innen sind der Schlüssel zur Entwicklung bahnbrechender Technologien. Daher haben die Mitarbeiter:innen unserer Innovationsteams am Konzept und Design der Einrichtung mitgewirkt, um ein optimales Arbeitsumfeld zu gewährleisten, das den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Die Labore sind modular aufgebaut und können zur Durchführung wichtiger Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den Teams entsprechend angepasst werden. In diesem flexiblen Arbeitsumfeld können unsere Mitarbeiter:innen auf sich ändernde Markt- und technische Anforderungen reagieren und gleichzeitig Chancen für zukünftiges Wachstum schnell und einfach nutzen. Das neue Gebäudeverfügt außerdem über Ruhe- und Pausenbereiche. Die bald fertiggestellten Fitnessräume sollen unseren Mitarbeiter:innen ermöglichen, sich fit zu halten und neue Energie für Körper und Geist zu tanken. Darüber hinaus ist das Inspiration Center das nachhaltigste Gebäude an unserem Standort in Düsseldorf. Es ist ressourceneffizient konzipiert, verfügt über eine Regenwassersammelanlage, eine hocheffiziente Kältetechnik und erfüllt höchste Anforderungen an die Gebäudedämmung.

Kunden ein persönliches und interaktives Erlebnis bieten

Im Mittelpunkt unseres neuen Inspiration Centers steht der Austausch zwischen unseren Kunden und Expert:innen. Dank des flexiblen Designs können wir jeden Besuch auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden oder Partners anpassen, um für diese einen maximalen Nutzen zu erzielen. Das Zentrum zeigt das breite Portfolio von Henkel an bestehenden Technologien sowie unseren Innovationsgeist. Es bietet ein praxisnahes und emotionales Erlebnis, das die Nähe zum Kunden stärkt. Auf diese Weise unterstützt das Zentrum unser Streben danach, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und den Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zu legen. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir dann nach Möglichkeiten suchen, einen echten geschäftlichen Mehrwert zu schaffen, die Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern und künftige Wachstumschancen zu nutzen.

Unsere Reise in die Zukunft

Das Inspiration Center in Düsseldorf ist das jüngste Bekenntnis, Technologien für die Gegenwart und die Zukunft zu entwickeln – als echter kundenorientierter und kompetenter Partner. Es verbindet unsere Leidenschaft für moderne Wissenschaft mit unserem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung und ist das erste Zentrum in einem Netzwerk von Innovationen und Kundenzentren, das wir nun weltweit aufbauen. So entsteht in Shanghai ein weiteres Inspiration Center unseres Unternehmensbereichs Adhesive Technologies, das voraussichtlich im Jahr 2023 eröffnet wird. Dort werden über 400 Fachleute von Henkel mit Partnern aus allen Branchen im Asien-Pazifik-Raum zusammenarbeiten. Durch den Aufbau zentraler Orte für die Zusammenarbeit mit Vertreter:innen aller Stufen unserer Wertschöpfungskette erkunden wir den Weg in eine Zukunft, in der alles möglich ist. Und wir sind gespannt, wohin uns unsere gemeinsame Reise führen wird.

Quelle: Henkel