Ideal für Ihre Azubis und für Ihre weiteren Teams: der Marktplatz der sozialen Partnerschaften

Wir brin­gen Unter­neh­men und sozia­le Pro­jek­te zusam­men auf dem ein­ma­li­gen Markt­platz der sozia­len Part­ner­schaf­ten “Düs­sel­dorf gewinnt”! Ein gutes Betä­ti­gungs­feld für Ihre Azu­bis und ande­re Mit­ar­bei­ter.

Bei­spie­le: Die Mit­ar­bei­ter eines Unter­neh­mens orga­ni­sie­ren einen Vor­le­se­nach­mit­tag im Senio­ren­heim. Oder Azu­bis brin­gen die Außen­an­la­ge einer Kita in Schuss. Das sind nur zwei von vie­len hun­dert Ide­en, die „Düs­sel­dorf gewinnt“ in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sam­meln konn­te. Wich­tig ist: Es dür­fen alle Res­sour­cen flie­ßen, nur kein Geld. Also: per­so­nel­le, sach­li­che und fach­li­che Res­sour­cen.

Wir stel­len Ihnen die Ver­an­stal­tung vor am 14. Mai ab 14.30 Uhr: http://unternehmerschaft.wigadi.de/veranstaltung/duesseldorf-gewinnt-workshop-fuer-unternehmen/

Düs­sel­dorf gewinnt”, also der Markt­platz fin­det statt am 09. Okto­ber ab 16 Uhr: http://unternehmerschaft.wigadi.de/duesseldorf-gewinnt-2019/

Herz­lich Will­kom­men!!

Akademische versus berufliche Bildung – Mit Vorurteilen aufräumen!

Unter dem Titel “Aka­de­mi­sche ver­sus beruf­li­che Bil­dung – Mit Vor­ur­tei­len auf­räu­men!” hat der Dach­ver­band der IHKs mit Sitz in Ber­lin eine inter­es­san­te Stel­lung­nah­me abge­ge­ben und kommt zu dem Schluss: “Mit einem Hoch­schul­ab­schluss in der Tasche ver­dient man kei­nes­wegs gene­rell mehr als ein Nicht-Aka­de­mi­ker. Gleich­zei­tig ist die Chan­ce, nach einem Stu­di­um eine adäqua­te Beschäf­ti­gung in einer unbe­fris­te­ten Anstel­lung zu fin­den, gerin­ger als mit einem Abschluss der Höhe­ren Berufs­bil­dung. Höchs­te Zeit also, mit den gän­gi­gen Vor­ur­tei­len auf­zu­räu­men und den Kar­rie­re­weg der Beruf­li­chen Bil­dung noch stär­ker als loh­nen­de Alter­na­ti­ve zum Stu­di­um zu bewer­ben!”

Gut: Das Fazit ist nicht neu, aber da die land­läu­fi­ge Mei­nung eine ande­re ist, kann es nur gut sein, die­se posi­ti­ven Bot­schaf­ten immer wie­der in geeig­ne­ter Form zu ver­öf­fent­li­chen. Vor allem Eltern, die wich­tigs­ten Bera­ter für Jugend­li­che, wenn es um den Berufs- und Lebens­weg geht, wol­len natür­lich nur das Bes­te für ihre Kin­der und nei­gen immer wie­der dazu, dem Kind ein Stu­di­um anzu­ra­ten: “Du sollst es mal bes­ser haben als wir”, hört man dann immer wie­der.

Letzt­end­lich aber ist das Gegen­teil der Fall. Das Abi in der Tasche ist auf jeden Fall immer gut (vie­le Eltern wis­sen aber nicht, dass man das Abi nicht nur auf dem Gym­na­si­um erwer­ben kann, son­dern neben der Gesamt­schu­le auch auf dem Berufs­kol­leg und an der Abend­schu­le). Letzt­end­lich sind aber die ande­ren Schul­ab­schlüs­se auch sinn­voll. Bei­spiel: In Düs­sel­dorf bekommt jeder Jugend­li­che mit einem guten Haupt­schul­ab­schluss oder einem Real­schul­ab­schluss immer eine Aus­bil­dungs­stel­le.

Das Abitur wird mitt­ler­wei­le viel­fach als „Min­dest­ab­schluss“ einer schu­li­schen Qua­li­fi­ka­ti­on ange­se­hen. Dar­aus resul­tiert bei Jugend­li­chen der Trug­schluss, dass nur das Abitur opti­mal auf eine erfolg­rei­che Berufs­tä­tig­keit vor­be­rei­tet. Des Wei­te­ren wird das Bild ver­mit­telt, dass Aka­de­mi­ker mehr ver­die­nen als Nicht-Aka­de­mi­ker, das Arbeits­lo­sen­ri­si­ko gerin­ger ist und sie schlicht die „bes­se­ren Jobs“ haben. Doch stim­men die­se (Vor-)urteile tat­säch­lich?

Nach dem Schul­ab­schluss ist eine Dua­le Aus­bil­dung der “Kar­rie­re­weg Nr. 1”. Auch und gera­de im Hand­werk und in den MINT-Beru­fen (Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik), denn: Wir wis­sen nicht, wel­che Beru­fe in zehn Jah­ren aktu­ell sein wer­den. Wir wis­sen aber, dass MINT- und hand­werk­li­che Jobs eine gute Zukunft haben wer­den. Das bedeu­tet nicht, dass Kin­der, die eher eine kul­tu­rel­le Ten­denz haben, unbe­dingt Tisch­ler ler­nen soll­ten, jedoch: Jugend­li­che, die in die­sem Bereich ein Talent haben, soll­ten die­ses auf jeden Fall wei­ter för­dern und sich dar­in immer wie­der aus­pro­bie­ren.

Stimmt es eigent­lich, dass Aka­de­mi­ker weni­ger oft arbeits­los sind als Nicht­Aka­de­mi­ker?

Das Arbeits­lo­sen­ri­si­ko sinkt mit stei­gen­dem Bil­dungs­ni­veau – ein ziem­lich sta­bi­les Bild: Seit dem Jahr 1975 hat sich die Rang­fol­ge bei den Arbeits­lo­sen­quo­ten in den drei Qua­li­fi­ka­ti­ons­ebe­nen nicht ver­än­dert. Nach Berech­nun­gen des Insti­tuts für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB) lag die qua­li­fi­ka­ti­ons­spe­zi­fi­sche Arbeits­lo­sen­quo­te für Aka­de­mi­ker im Jahr 2017 bei 2,1 Pro­zent. Bei Fach­kräf­ten, die sich zum Meis­ter- oder Tech­ni­ker wei­ter­qua­li­fi­ziert haben, betrug die Arbeits­lo­sen­quo­te im Ver­gleichs­zeit­raum hin­ge­gen ledig­lich 1,5 Pro­zent. Dies zeigt: Eine dua­le Aus­bil­dung mit anschlie­ßen­der Auf­stiegs­fort­bil­dung schützt noch bes­ser vor Arbeits­lo­sig­keit als ein Stu­di­um. Wie auch beim Ein­kom­men kann man beim The­ma Arbeits­lo­sig­keit nicht alle Aka­de­mi­ker über einen Kamm sche­ren. Die Arbeits­lo­sen­quo­te für stu­dier­te Wer­be- und Mar­ke­ting­spe­zia­lis­ten wur­de zuletzt mit 4,8 Pro­zent ange­ge­ben – aber ledig­lich 1,3 Pro­zent der Absol­ven­ten in der Human- und Zahn­me­di­zin fin­den kei­ne Beschäf­ti­gung, was die Quo­te ins­ge­samt wie­der senkt (vgl. Bun­des­agen­tur für Arbeit 2018). In der offi­zi­el­len Sta­tis­tik gibt es aller­dings Unschär­fen: Prak­ti­ka, Mini­jobs und ein­kom­mens­schwa­che Zei­ten wäh­rend der Selbst­stän­dig­keit fal­len nicht unter Arbeits­lo­sig­keit – und auch nicht die vie­len Aka­de­mi­ker, die not­ge­drun­gen Stel­len beset­zen, die nicht ihren Anfor­de­run­gen ent­spre­chen (Stich­wort: „Bache­lori­sie­rung der Sach­be­ar­bei­ter­tä­tig­keit“). Der bereits heu­te erkenn­ba­re Trend zur aty­pi­schen oder inad­äqua­ten Beschäf­ti­gung dürf­te sich bei wei­ter stei­gen­den Aka­de­mi­ker­zah­len noch ver­schär­fen.

Stimmt es eigent­lich, dass Aka­de­mi­ker mehr ver­die­nen als Nicht-Aka­de­mi­ker?

Ver­gleicht man Gehäl­ter von Aka­de­mi­kern und Nicht-Aka­de­mi­kern, kommt man schnell auf den Ver­gleich des Lebens­ein­kom­mens: Einer Stu­die des Mün­che­ner ifo­In­sti­tuts (2017) zufol­ge ver­die­nen Aka­de­mi­ker, die ein Uni­ver­si­täts­stu­di­um im ers­ten Bil­dungs­weg abge­schlos­sen haben, durch­schnitt­lich 390.000 Euro net­to in ihrem Erwerbs­le­ben und damit 65 Pro­zent mehr als jemand mit einer abge­schlos­se­nen Berufs­aus­bil­dung. Jedoch gibt es in der Grup­pe der Aka­de­mi­ker erheb­li­che Unter­schie­de: Darf ein Inge­nieur in Luft- und Raum­fahrt mit einem durch­schnitt­li­chen Ein­stiegs­ge­halt von ca. 5.800 Euro rech­nen, so hat ein Archi­tekt zu Beginn sei­nes Arbeits­le­bens durch­schnitt­lich ledig­lich 3.000 Euro brut­to zur Ver­fü­gung. Absol­ven­ten der Sozi­al­päd­ago­gik oder der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten müs­sen beim Gehalt oft noch grö­ße­re Abstri­che machen. Dem­ge­gen­über ist das Ein­stiegs­ge­halt von aus­ge­bil­de­ten Fach­kräf­ten oft höher, als man viel­leicht meint: Bank­kauf­leu­te kön­nen nach ihrer Berufs­aus­bil­dung mit einem Gehalt von bis zu 3.400 Euro brut­to rech­nen. Eben­so sind Arbeits­kräf­te in der Indus­trie sehr gefragt: Ein aus­ge­lern­ter Indus­trie­me­cha­ni­ker wird mit bis zu 2.500 Euro brut­to monat­lich ent­lohnt. Wird spä­ter noch eine Höhe­re Berufs­bil­dung (auch: Auf­stiegs­fort­bil­dung) absol­viert, wie bei­spiels­wei­se zum Indus­trie­meis­ter im Bereich Che­mie, wer­den sogar Monats­ge­häl­ter in Höhe von bis zu 4.400 Euro erzielt – stets in Abhän­gig­keit von Bran­che und Betriebs­grö­ße. Das klas­si­sche Vor­ur­teil, dass Aka­de­mi­ker grund­sätz­lich mehr ver­die­nen als Nicht-Aka­de­mi­ker, stimmt also nur bedingt. Der ins­ge­samt höhe­re Gehalts­durch­schnitt wird bei den aka­de­misch Qua­li­fi­zier­ten ins­be­son­de­re durch Ärz­te und Inge­nieu­re ange­ho­ben, wäh­rend ande­re Beru­fe deut­lich dar­un­ter ran­gie­ren. Eine beruf­li­che Aus­bil­dung kann also lukra­ti­ver sein als ein jah­re­lan­ges Stu­di­um – ins­be­son­de­re dann, wenn Absol­ven­ten durch die zuneh­men­de Aka­de­mi­sie­rung immer häu­fi­ger dazu gezwun­gen sind, mit unter­qua­li­fi­zier­ten und somit schlech­ter bezahl­ten Jobs ins Erwerbs­le­ben ein­zu­stei­gen. Zudem soll­te man berück­sich­ti­gen, dass eine beruf­li­che Aus­bil­dung schon wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit ver­gü­tet wird und im Ver­gleich zum Mas­ter-Stu­di­um mit durch­schnitt­lich drei Jah­ren einen ver­gleichs­wei­se gerin­gen zeit­li­chen Auf­wand bedeu­tet.

Quel­le: “Aka­de­mi­sche ver­sus beruf­li­che Bil­dung – Mit Vor­ur­tei­len auf­räu­men!” , DIHK 2019

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Neue Jobs für Düsseldorfer OHNE Job

Die Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf und das Job­cen­ter haben eine neue Koor­di­nie­rungs­stel­le gegrün­det, die Düs­sel­dor­fer OHNE Job und Unter­neh­men bes­ser mit­ein­an­der ver­net­zen sol­len. Zie­le sind, Poten­zia­le zu ent­de­cken, Chan­cen zu nut­zen und etwas gegen den Fach­kräf­te­man­gel in den Betrie­ben zu tun. Die Unter­neh­mer­schaft orga­ni­siert Work­shops, Semi­na­re und Info­ter­mi­ne für inter­es­sier­te Unter­neh­men und geht mit Pro­fi­len von arbeits­su­chen­den Düs­sel­dor­fern auf die Betrie­be zu. Natür­lich kön­nen sich die Unter­neh­men auch direkt bei der Unter­neh­mer­schaft mel­den.

Experte: Grundrente = Grundsicherung zweiter Klasse

Nied­rig­ver­die­ner, die ihr Leben lang in die Ren­ten­kas­se ein­ge­zahlt, Kin­der groß­ge­zo­gen oder Ange­hö­ri­ge gepflegt haben, sol­len künf­tig eine Grund­ren­te erhal­ten, die über der steu­er­fi­nan­zier­ten Min­dest­si­che­rung liegt. Damit steu­ert die Gro­Ko gera­de­wegs in eine Zwei-Klas­sen-Grund­si­che­rung.

Die Aner­ken­nung von Lebens­leis­tung ist der Gro­Ko ein wich­ti­ges Anlie­gen. Die ent­spre­chen­de Koali­ti­ons­ver­ein­ba­rung will Arbeits­mi­nis­ter Huber­tus Heil bald umset­zen: Dem­nach sol­len bedürf­ti­ge Rent­ner, die min­des­tens 35 Jah­re in die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung ein­ge­zahlt haben, eine Grund­ren­te erhal­ten, die zehn Pro­zent über dem indi­vi­du­el­len Grund­si­che­rungs­an­spruch liegt. Dazu zäh­len auch Zei­ten der Kin­der­er­zie­hung und Pfle­ge. Wei­te­re Bedin­gung: Das gesam­te Haus­halts­ein­kom­men, also auch das des Lebens­part­ners, und das gemein­sa­me Ver­mö­gen dür­fen die Min­dest­si­che­rungs­schwel­le nicht über­schrei­ten.

Auf den ers­ten Blick erscheint das leis­tungs­ge­recht. Bei genaue­rem Hin­se­hen ruft die Grund­ren­te jedoch neue Unge­reimt­hei­ten her­vor. De fac­to erhal­ten näm­lich zwei glei­cher­ma­ßen bedürf­ti­ge Per­so­nen je nach Ver­lauf ihrer Erwerbs­bio­gra­fie eine unter­schied­lich hohe Min­dest­si­che­rung. Wer weni­ger als 35 Ver­si­che­rungs­jah­re auf­weist, zum Bei­spiel weil er zwi­schen­zeit­lich selb­stän­dig erwerbs­tä­tig war oder aus fami­liä­ren oder gesund­heit­li­chen Grün­den pau­siert hat, soll künf­tig weni­ger steu­er­fi­nan­zier­te Hil­fe bekom­men.

Die­se Ungleich­be­hand­lung ent­steht, weil hier Bedarfs- und Leis­tungs­ge­rech­tig­keit ver­mischt wer­den: Eigent­lich dient die Grund­si­che­rung allein der Absi­che­rung bei Bedürf­tig­keit. Weil damit eine men­schen­wür­di­ge finan­zi­el­le Min­dest­aus­stat­tung garan­tiert wer­den soll, ori­en­tiert sich die Hil­fe am Bedarf. Damit ist die Grund­si­che­rung das fal­sche Mit­tel, um Lebens­leis­tung anzu­er­ken­nen.

Die­se spie­gelt sich viel­mehr in der gesetz­li­chen Ren­te wider, zumin­dest solan­ge Lebens­leis­tung an bei­trags­pflich­ti­gen Ein­kom­men, Erzie­hungs- und Pfle­ge­leis­tun­gen gemes­sen wird. Wer bei­spiels­wei­se selb­stän­dig tätig war, muss alter­na­tiv vor­sor­gen. Wer sich aus­schließ­lich um die Fami­lie geküm­mert hat, soll­te die Vor­sor­ge gemein­sam mit dem Part­ner pla­nen. Übri­gens bie­tet die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung auch hier­zu eine Opti­on: das Ren­ten­split­ting, bei dem Bei­trags­zei­ten bei­der Part­ner zu glei­chen Tei­len ange­rech­net wer­den.

Quel­le: DR. JOCHEN PIMPERTZ, Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft, Lei­ter des Kom­pe­tenz­felds Öffent­li­che Finan­zen, Sozia­le Siche­rung, Ver­tei­lung

 

Unsere Hotline zum Thema Ausbildungsbotschafter: hier die wichtigsten Antworten

Aus wel­chen Lehr­jahr soll­ten die Azu­bis sein?

2. und 3. Lehr­jahr

Gibts die Bot­schaf­ter auch im Kreis Mett­mann?

ja. Kon­takt­da­ten unter www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de

Wer­den auch hand­werk­li­che Beru­fe vor­ge­stellt?

Ja, aber der Schwer­punkt liegt noch in den Berei­chen Indus­trie, Dienst­leis­tun­gen, Han­del. Für hand­werk­li­che Beru­fe gibts bald auch ein neu­es Pro­jekt. Mehr dür­fen wir aber noch nicht ver­ra­ten. Wenn es soweit ist, infor­mie­ren wir hier: www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de

Wer bezahlt die Schu­lun­gen der Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter?

Die Trai­ner­kos­ten über­nimmt die Stif­tung Pro Aus­bil­dung.

Wie geschieht in den Schu­lun­gen?

Zunächst reflek­tie­ren die Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter im Rah­men einer pro­fes­sio­nel­len Beglei­tung ihren Aus­bil­dungs­be­ruf und fas­sen zusam­men, was sie an dem Beruf und ihrer Tätig­keit gut fin­den. Auch Din­ge, die nicht so gut lau­fen, kön­nen the­ma­ti­siert wer­den, denn: die Bot­schaf­ter sol­len ein rea­lis­ti­sches Bild des Beru­fes refe­rie­ren. Auch das The­ma “Kar­rie­re mit Leh­re” wird her­aus­ge­ar­bei­tet. Dies alles geschieht an einem Tag in sehr inter­ak­ti­ver Wei­se. Sie erar­bei­ten sich die Lösun­gen in Grup­pen­ar­bei­ten. In den dann fol­gen­den 14 Tagen arbei­ten die kom­men­den Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter an ihrer Prä­sen­ta­ti­on. Sie ler­nen dabei auch frei zu refe­rie­ren. Anschlie­ßend folgt ein zwei­ter Trai­nings­tag: die Prä­sen­ta­tio­nen wer­den geübt und pro­fes­sio­nell aus­ge­wer­tet, manch­mal sogar gefilmt.

Führt die Schu­lun­gen pro­fes­sio­nell durch:
Chris­ti­na Opel, Busi­ness­coach aus Düs­sel­dorf

Wie­viel Schu­len machen mit?

Aktu­ell neh­men in Düs­sel­dorf 25 Schu­len an dem Pro­gramm teil und: es wer­den täg­lich mehr.

Wel­che Res­sour­cen kom­men vom Betrieb?

Das Unter­neh­men stellt die Azu­bis für die Schu­lung und die Schul­be­su­che (ca. 4–5/Jahr) frei.

Die Fra­gen wäh­rend der Hot­line beant­wor­te­te Chris­ti­na Moe­ser. Haben Sie die Hot­line ver­passt? Hier gibts alle Infos: moeser@unternehmerschaft.de

Hotline Ausbildungsbotschafter

Die Initia­ti­ve „Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter“ fin­det bei Schu­len und Unter­neh­men in Düs­sel­dorf gro­ßen Anklang. Schü­ler erhal­ten dabei rea­lis­ti­sche Ein­bli­cke in die Viel­falt der Aus­bil­dungs­be­ru­fe und in die Kar­rie­re- und Wei­ter­bil­dungs­chan­cen nach einer dua­len Aus­bil­dung oder einem dua­len Stu­di­um. Azu­bis und dua­le Stu­den­ten berich­ten in all­ge­mein­bil­den­den Schu­len über ihren Weg in den Aus­bil­dungs­be­ruf, den beruf­li­chen All­tag und ihre Auf­stiegs­chan­cen. Für Fra­gen zum Pro­jekt steht Chris­ti­na Moe­ser, die das Pro­jekt für die Stif­tung Pro Aus­bil­dung betreut, allen Inter­es­sier­ten am Mitt­woch (23. Janu­ar) von 14–16 Uhr unter der Ruf­num­mer 0211.6690813 zur Ver­fü­gung.

Die Unter­neh­men in Düs­sel­dorf unter­stüt­zen das Pro­jekt, indem sie ihre Azu­bis zu Aus­bil­dungs­bot­schaf­tern fort­bil­den las­sen und sie für die Schul­ein­sät­ze frei­stel­len. Der posi­ti­ve Neben­ef­fekt: Die Schü­ler erfah­ren, wie attrak­tiv eine Aus­bil­dung im Unter­neh­men ist. So sichern sich die teil­neh­men­den Unter­neh­men eine gute Start­po­si­ti­on im Wett­be­werb um den Fach­kräf­te­nach­wuchs. www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de

Arbeiten, wo man will: So funktioniert Homeoffice bei Vodafone

Vor sechs Jah­ren fiel bei Voda­fone der Start­schuss fürs Home­of­fice. Damals wur­den die Büro­räu­me der neu gebau­ten Fir­men­zen­tra­le am Cam­pus bezo­gen und die Mit­ar­bei­ter wech­sel­ten nicht nur die Räum­lich­kei­ten – sie tauch­ten ein in eine ganz neue Arbeits­welt mit offe­nen Raum­struk­tu­ren, papier­lo­sen Büros und digi­ta­len Arbeits­wei­sen.

Ein idea­ler Zeit­punkt, um auch die Home­of­fice-Rege­lung ein­zu­füh­ren
Sie ermög­licht es, dass Mit­ar­bei­ter bis zu 50 Pro­zent ihrer Arbeits­zeit zu Hau­se oder an einem ande­ren Ort ver­brin­gen. Die Orga­ni­sa­ti­on war denk­bar ein­fach: Es reicht, einen Antrag aus­zu­fül­len, schon konn­te es los­ge­hen. Dank neu­es­ter digi­ta­ler Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­duk­te und umfas­sen­den Work-Life-Ser­vices hat sich das Modell bei Voda­fone durch­ge­setzt und wird von den Mit­ar­bei­tern geschätzt. In der Unter­neh­mens­zen­tra­le sagen laut einer aktu­el­len inter­nen Stu­die rund 80 Pro­zent, dass sie Home­of­fice nut­zen. Dadurch kön­nen sie ihr Berufs- und Pri­vat­le­ben bes­ser orga­ni­sie­ren.

Für eine gute Work-Life-Balan­ce bie­tet Voda­fone noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten. Hier eini­ge Bei­spie­le:

  • Unter­stüt­zung bei der Betreu­ung eines pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen
  • Feri­en­pro­gram­me für Kin­der
  • Eine Viel­zahl von loka­len Ver­ein­ba­run­gen für fami­li­en­be­wuss­te Arbeits- und Urlaubs­zei­ten
  • pro­fes­sio­nel­le Kin­der­be­treu­ung

Was gilt es bei der Orga­ni­sa­ti­on von Home­of­fice noch zu beach­ten? Die Abstim­mung mit dem Vor­ge­setz­ten ist selbst­ver­ständ­lich. Und wenn der Mit­ar­bei­ter für ein Pro­jekt vor Ort gebraucht wird, dann ist die Fahrt ins Büro uner­läss­lich. Ansons­ten gilt größt­mög­li­che Fle­xi­bi­li­tät. Voda­fone hat durch das Ange­bot von Home­of­fice einen Wan­del in der Unter­neh­mens­kul­tur geschaf­fen: Weg von der Präsenz‑, hin zur Ergeb­nis­kul­tur. Bet­ti­na Karsch, Per­so­nal­ge­schäfts­füh­re­rin bei Voda­fone Deutsch­land steht hin­ter die­sem Ange­bot: „Home­of­fice ist bald Stan­dard und bedeu­tet weit mehr als im hei­mi­schen Wohn­zim­mer den Lap­top auf­zu­klap­pen. Die Mit­ar­bei­ter wis­sen am bes­ten, was sie zu Hau­se und was sie im Büro erle­di­gen. Die­se Kom­bi­na­ti­on ist ide­al. Dafür schaf­fen wir als Arbeit­ge­ber das rich­ti­ge Umfeld, das auf gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en basiert. Denn es zählt nicht die Zeit, die jemand am Schreib­tisch sitzt, son­dern das Ergeb­nis.“

Unser Veranstaltungskalender 1. Halbjahr 2019

Sie wün­schen sich neu­es Wis­sen und eine per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung, die zu Ihnen und Ihren Mit­ar­bei­te­rIn­nen passt? Beruf­li­che Wei­ter­bil­dun­gen sind oft sehr teu­er, des­halb bie­tet unser Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment auf den Bedarf der Unter­neh­men ange­pass­te, all­tags­taug­li­che Vor­trä­ge, Impuls­trai­nings, pra­xis­na­he Semi­na­re und Work­shops an. Und das Bes­te dar­an, fast alle Ter­mi­ne sind für Sie kos­ten­frei.

An unse­ren vier Stand­or­ten Köln, Düs­sel­dorf, Gel­sen­kir­chen und Müns­ter rea­li­sie­ren wir die­ses umfang­rei­che Bil­dungs­an­ge­bot für unse­re Mit­glieds­un­ter­neh­men und deren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Sie wäh­len ein­fach den Ort, der für Sie am güns­tigs­ten liegt.

Her­aus­kris­tal­li­siert hat sich in den letz­ten Jah­ren ein Schwer­punkt im Bereich  der För­de­rung von zukünf­ti­gen Fach­kräf­ten. Rund um das The­ma „Azu­bi-Mar­ke­ting“ bie­ten wir ver­schie­de­ne Semi­na­re und Work­shops für Aus­zu­bil­den­de an und unse­re tra­di­tio­nel­len „Azu­bi­ta­ge — Ein­füh­rungs­ta­ge für Aus­zu­bil­den­de“ — an allen vier Stand­or­ten. Notie­ren Sie sich schon jetzt die für Ihre Azu­bis pas­sen­den Ter­mi­ne.

Ein­la­dun­gen zu den jewei­li­gen Themen/Terminen erhal­ten Sie über unser Rund­schrei­ben­sys­tem nebst Anmel­de­mög­lich­keit. Ger­ne kön­nen Sie die Ein­la­dun­gen bei Bedarf auch intern wei­ter­lei­ten.

Die Kalen­der kön­nen Sie hier ein­se­hen. Ein­fach den pas­sen­den Stand­ort ankli­cken:

Düs­sel­dorf

Köln

Gel­sen­kir­chen

Müns­ter

Möch­ten Sie einen Kalen­der in gedruck­ter Ver­si­on erhal­ten? Dann mel­den Sie sich ein­fach unter 0211–6690813.

Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung: Fachkräfte von morgen finden

6000 Schü­ler gehen vom 5. bis 10. April auf Job-Schnup­per­tour im Rah­men der Düs­sel­dor­fer Tage der Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung. “Für Unter­neh­men bie­tet die­ses Pro­gramm eine gute Chan­ce ihre Aus­zu­bil­den­den von mor­gen ken­nen­zu­ler­nen”, sagt Micha­el Grü­te­ring, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf. Die Betrie­be hät­ten zuneh­mend Schwie­rig­kei­ten, ihre Aus­bil­dungs­plät­ze zu beset­zen. “Unter­neh­men müs­sen ver­stärkt auf Schü­ler zuge­hen. Beson­ders gut für einen ers­ten Ein­stieg geeig­net sind die Erkun­dun­gen ver­schie­de­ner Berufs­fel­der”. Bei die­sen Pra­xis­be­su­chen (von bis zu sechs Stun­den) von Schü­lern in Betrie­ben soll ein ers­ter Ein­blick in Beru­fe und Bran­chen gege­ben wer­den. Unter­neh­men kön­nen so schon früh jun­ge Men­schen auf die eige­ne Bran­che, die ent­spre­chen­den Beru­fe und Aus­bil­dungs­we­ge und auch auf den eige­nen Betrieb auf­merk­sam machen. Die Schü­ler sol­len nach drei Tagen in ver­schie­de­nen Betrie­ben und unter­schied­li­chen Berufs­fel­dern eine geziel­te Ent­schei­dung für ihr Berufs­ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum tref­fen. Die Betrie­be bekom­men unkom­pli­ziert Kon­takt zu Jugend­li­chen, um sie für sich und die eige­nen Beru­fe zu begeis­tern. Wenn es gut läuft, kommt der Schü­ler zum Prak­ti­kum wie­der. Der Auf­wand im Vor­feld ist gering. Damit Schü­ler und Unter­neh­men schnell und unbü­ro­kra­tisch zusam­men­fin­den, wur­de ein Buchungs­por­tal unter www.berufsorientierungstage.de ein­ge­rich­tet. Hier kön­nen Aus­bil­dungs­be­trie­be online kos­ten­frei ihre Plät­ze und Ide­en für die Berufs­fel­der­kun­dung ein­stel­len und Schü­ler nach pas­sen­den Ange­bo­ten suchen.