McKinsey: Methan wird als Treiber des Klimawandels unterschätzt

In der Diskussion um das Erreichen globaler Klimaziele sollten Methanemissionen eine viel größere Rolle spielen. Das Treibhausgas – heute für 30% der globalen Erwärmung verantwortlich – ist damit nach CO2 zweitgrößter Treiber des Klimawandels. Wenn die Methanemissionen weiterhin mit der derzeitigen Geschwindigkeit ansteigen, würde allein die Erwärmung durch Methan das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels unmöglich machen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie von McKinsey & Company in Düsseldorf mit dem Titel “Curbing methane emissions – How five industries can counter a major climate threat”.

Die Unternehmensberatung kommt darin zu dem Schluss, dass eine Stabilisierung des Klimas nur mit einer erheblichen und raschen Verringerung der Methanemissionen möglich sein wird. Ein 1,5°C-Pfad würde eine Verringerung der Methanemissionen um 37% bis 2030 und um 55% bis 2050 erfordern (2% pro Jahr).

Die neue McKinsey-Studie zeigt, wie sich weltweit Methanemissionen reduzieren lassen. Die Analyse gibt einen globalen Überblick über die Quellen von Methanemissionen, über das Minderungspotenzial sowie die Kosten und die Auswirkungen der derzeitigen Technologien zur Methanreduzierung. Die Studie liefert auch Beispiele, wo Innovationen in Zukunft Chancen eröffnen können in den fünf Branchen, die derzeit für 98% der menschlichen Emissionen verantwortlich sind: Landwirtschaft, Öl und Gas, Kohlebergbau, Abfallwirtschaft und Abwasserwirtschaft.

Weitere Ergebnisse:

– Die Weltwirtschaft setzt jährlich etwa 380 Millionen Tonnen (Mt) Methan frei, die fast ausschließlich aus fünf Branchen stammen: Landwirtschaft (40-50% der weltweiten Methanemissionen), Öl und Gas (20-25%), Kohlebergbau (10-15 %), Abfallwirtschaft (7-10%) und Abwasserwirtschaft (7-10%). Alle diese fünf Branchen haben die Möglichkeit, die Methanemissionen schnell und deutlich zu senken.

– Der Mix der Methanemissionsquellen ist je nach Markt und Region sehr unterschiedlich. In jedem Land ist zudem die Zusammensetzung der Emissionen je nach Sektor unterschiedlich, wobei in einigen Ländern der Schwerpunkt auf Methan aus der Landwirtschaft und in anderen auf Methan aus fossilen Brennstoffen liegt. Daher benötigt jeder Markt seine eigene gezielte Mischung von Lösungen zur Verringerung der Methanemissionen, um seinen Fußabdruck zu reduzieren.

– Methanreduzierung ist relativ kostengünstig. Mehr als 90% der derzeitigen Vermeidungsmaßnahmen können zu Kosten von weniger als 25 US-Dollar/t CO2e durchgeführt werden (Kohlendioxidäquivalente, wobei davon ausgegangen wird, dass eine Tonne Methan 84 Tonnen Kohlendioxid entspricht). Von diesen Maßnahmen sind 30% mit negativen Kosten verbunden, was bedeutet, dass sie betriebliche Einsparungen oder Einnahmemöglichkeiten schaffen.

– Um die Methanreduzierung zu maximieren, sind noch Innovationen erforderlich. Die fünf Schlüsselindustrien können ihre Emissionen bis 2030 um 20% und durch den Einsatz aktueller Technologien um 46% senken. Um bis 2030 eine stärkere Reduzierung zu erreichen, wären nachfrageseitige Maßnahmen (z. B. Ernährungsumstellung auf alternative Proteine, Umstellung der Energieversorgung auf saubere Brennstoffe) in einem schnelleren Tempo als heute erforderlich. Innovationen des öffentlichen und privaten Sektors im Bereich der Emissionsverfolgung, der Emissionsminderungstechnologien und der Marktmechanismen würden dazu beitragen, weitere Reduktionen zu erreichen.

Die Studie zum Download finden Sie unter: https://www.mckinsey.de/news/presse/21-10-14-curbing-methane-emissions

Klüh erhält renommierten “Frankfurter Preis” für Unternehmensleistung im Catering

Preisträger des “Frankfurter Preises” – Rechts Thorsten Greth, Geschäftsführer Klüh Catering

Große Ehre für Klüh. dem Düsseldorfer Caterer: Die Catering-Sparte des Multiservice-Anbieters erhält für ihre Leistungen im Care-Catering sowie ihren Pioniergeist im Bereich neuer Ernährungskonzepte den begehrten “Frankfurter Preis – Großer Preis der deutschen Gemeinschaftsgastronomie”.

Der Preis, der unternehmerische und persönliche Leistungen im Catering-Markt würdigt, wird von der dfv-Mediengruppe gestiftet und alle zwei Jahre auf Basis von Vorschlägen einer Jury vergeben, die sich aus renommierten Branchenpersönlichkeiten und Stifter-Vertretern zusammensetzt. Eine Bewerbung ist nicht möglich.

Thorsten Greth, Geschäftsführer von Klüh Catering, nahm die Auszeichnung im Rahmen der Preis-Verleihung am 11. Oktober in der Kölner Flora mit Stolz entgegen: “Wir freuen uns sehr über den Preis und sehen ihn als Anerkennung für die konsequente Qualitätsausrichtung unserer Arbeit und unser Streben nach stetiger Innovation. Zugleich betrachten wir die Auszeichnung als Ansporn, unsere Bemühungen in einem stark kostengeprägten Wettbewerbsumfeld weiterzuführen. Damit zeigen wir, dass insbesondere hohe Qualität der Schlüssel für ein erfolgreiches Catering ist.”

Die Auszeichnung von Klüh wurde von der Preis-Jury insbesondere damit begründet, dass es der Multiservice.Anbieter trotz mancher Bremsfaktoren zum Marktführer im Care Catering geschafft habe. Gleichzeitig sei es Klüh gelungen, auch im wettbewerbsintensiven Businessmarkt zu einem der führenden Anbieter aufzusteigen. Darüber hinaus würdigte die Jury den Pioniergeist von Klüh für mehr Nachhaltigkeit, der unter anderem im neuen Ernährungskonzept “Pflanzenkraft” und dem Engagement die Reduzierung von Lebensmittelabfällen zum Ausdruck komme.

Über Klüh: Mit über 25 Jahren Erfahrung bietet der Branchen-Champion nicht nur Catering für Mitarbeitende, sondern auch für Patient*innen, Senior*innen, Reisende, Schul- und Kindergartenkinder und ist im Bereich Care Catering die unangefochtene Nummer 1 der Contract-Caterer in Deutschland (Studie gv-praxis 05/2021). Klüh Catering gehört zum international agierenden Multiservice-Anbieter aus Düsseldorf. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Fachbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit mehr als 49.000 Mitarbeitenden in acht Ländern über 807 Mio. Euro (2020) um. Weitere Informationen unter www.klueh.de.

APCOA und TIER starten Kooperation in Düsseldorf

APCOA und TIER Mobility haben eine internationale strategische Zusammenarbeit begonnen. Dabei geht es um die Nutzung der APCOA-Parkhäuser als Standorte für Ladeschränke, mit denen der Mobilitätsdienstleister TIER die Lithium-Ionen-Batterien seiner E-Scooter aufladen kann. In Düsseldorf läuft die Kooperation bereits, weitere gemeinsame Standorte in Deutschland und Europa sollen bald folgen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist, Logistikaufwand und damit auch CO2-Emissionen einzusparen. Der Schlüssel dazu ist der Einsatz von E-Scootern mit austauschbaren Batterien.

Statt wie andere Anbieter die Fahrzeuge täglich in einem großen Lager am Stadtrand mit Strom zu versorgen, setzt TIER auf viele kleine Ladepunkte in zentraler Lage. Als Teil dieses Netzes nutzt der Mobilitätsdienstleister nun auch APCOA-Parkhäuser. Durch die zentrale Lage ist es möglich, für den Transport der Batterien leichte, nachhaltige Fahrzeuge wie Lastenfahrräder einzusetzen. Zur Kooperation gehört auch, dass TIER in direkter Umgebung des Parkhauses feste Abstellflächen für E-Scooter einrichtet, damit APCOA-Kunden noch einfacher und bequemer vom Auto auf den Roller umsteigen können.

“Die Partnerschaft mit TIER zeigt, wie wir mit innovativen Konzepten neue Zielgruppen zur Nutzung unserer Parkhäuser erschließen”, sagt Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei APCOA Parking Deutschland. “Damit fördern wir auch die Elektromobilität und leisten so einen Beitrag zur Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen.” Viele APCOA-Parkhäuser bieten inzwischen nicht nur Stellplätze für Autos, sondern vielfältig nutzbare Urban Hubs an. Dabei handelt es sich um ein Ökosystem, das physische und digitale Infrastruktur für ein nachhaltiges urbanes Leben bereitstellt. Dazu gehören Lösungen aus den Bereichen Mobilität, Elektrifizierung, Logistik sowie neue Technologie und Dienstleistungen.

Engere Zusammenarbeit geplant

Der erste gemeinsame Standort ist ein nicht weit vom Düsseldorfer Hauptbahnhof gelegenes APCOA-Parkhaus. Künftig soll die Zusammenarbeit zwischen APCOA und TIER noch enger werden. Schon bald wird in Düsseldorf ein weiterer Standort in Betrieb gehen. Auch in Berlin, Köln und Hamburg sollen noch in diesem Jahr zwei bis drei neue Ladestationen in Parkhäusern folgen.

“Durch die Zusammenarbeit mit APCOA können wir Wegstrecken und Emissionen deutlich reduzieren. Unser Ziel ist es, dass unsere Mitarbeiter künftig 80 Prozent der Düsseldorfer E-Scooter-Flotte in maximal zehn Minuten Fahrzeit erreichen”, sagt Ioana Freise, Head of Cities in Deutschland bei TIER. “Darüber hinaus schaffen wir durch die Kooperation mit APOCA zusätzliche Parkflächen für Mikromobilität in der Nähe des Parkhauses und ermöglichen einen bequemen Umstieg vom Auto auf den E-Scooter für die letzte Meile.”

Über ein Praktikum für Ausbildung begeistern!

Die kürzlich relaunchte Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de unterstützt Arbeitgeber und Jugendliche, über ein Praktikum zusammenzufinden. Kostenfrei und unverbindlich!

Praktika bieten viele Vorteile. Schülerinnen und Schüler erhalten einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag und lernen die Anforderungen in einem Beruf aus erster Hand kennen. Diese Praxiserfahrungen leisten einen grundlegenden Beitrag zu einer reflektierten Ausbildungs- oder Studienentscheidung.

Arbeitgeber hingegen können über ein Praktikum schon frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen und Jugendliche für ihren Beruf und ihr Unternehmen begeistern.

Praktikumsplatz verzweifelt gesucht

20 Bewerbungen, 20 Absagen – das ist zurzeit leider die traurige Realität von vielen Düsseldorfer Schülerinnen und Schülern, die auf der Suche nach einem Platz für ihr verpflichtendes Schülerpraktikum in der 9./10. Klasse sind.

Während des Lockdowns wurden viele Praktika auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder in Teilen digital durchgeführt. Doch all dies ist kein adäquater Ersatz für „echte“ Praxiserfahrungen vor Ort in Unternehmen und Einrichtungen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Arbeitgeber in Düsseldorf sich wieder für Schüleranfragen öffnen, dass sie Jugendliche in ihr Unternehmen lassen und ihnen diese wichtigen Praxiseinblicke ermöglichen.

Welche Vorteile bieten Praktika für Arbeitgeber?
Fachkräftesicherung ist hier das Stichwort. Gerade Betriebe profitieren in hohem Maße davon, Praktika für Schüler*innen anzubieten. Sie bieten ihnen die ausgezeichnete Chance, bei den Jugendlichen Begeisterung für ihr Unternehmen und ihren Beruf zu wecken. Sie lernen die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten besser kennen und geben ihnen einen realistischen Einblick in die Tätigkeiten und Anforderungen in ihrem Beruf.
Springt der Funke auf beiden Seiten über, mündet ein Praktikum nicht selten in einen späteren Ausbildungsvertrag. Praktika leisten folglich einen großen Beitrag, den eigenen Nachwuchs zu sichern und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Auch Dirk Werner, Experte für Fachkräftesicherung beim Institut der Deutschen Wirtschaft, appelliert an Unternehmen, wieder Praktika anzubieten: „Wir brauchen diesen Weg der Berufsorientierung und der Brücke von der Schule in die Ausbildung, um jungen Menschen Erfahrungen vermitteln zu können, die sie oft in ihrer eigenen Lebenswelt gar nicht mehr vorfinden. Eine aktuelle Studie von uns zeigt, wie wichtig es ist, einen Beruf selbst erleben zu können. Wenn es zum Beispiel keinen Handwerker im Familien- oder Bekanntenkreis gibt, den ich mal persönlich fragen kann, dann bewerben sich junge Menschen auch nicht für eine Ausbildung im Handwerk. Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen.“

Wo kann ich Praktika anbieten?

In der Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de können Arbeitgeber aus Düsseldorf und Umgebung kostenfrei und unverbindlich ein individuelles Praktikumsangebot einstellen. Die Bewerbung durch die Schülerinnen und Schüler erfolgt wahlweise direkt an die angegebene Ansprechperson oder über das Portal.

Die dazugehörige Website ist vor kurzem relauncht worden und bietet allen am Thema Praktikum Beteiligten – also Unternehmen, Schüler*innen, Schulen und Eltern – ein sehr gutes Serviceangebot. Ob Fragen zur Gestaltung des Schülerpraktikums, Versicherungsschutz, Unterrichtsmaterial oder Tipps zur gezielten Suche und Bewerbung – hier finden alle Zielgruppen die für sie relevanten Informationen.

Die Düsseldorfer Praktikumsbörse ist ein Projekt der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf und des Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung. Sie unterstützen gern bei allen inhaltlichen und technischen Fragen rund um die Praktikumsbörse und übernehmen auch das Einstellen von Angeboten für Unternehmen aus der Region.

MEDIMAX in Aufbruchsstimmung – die Unternehmertagung 2021

Jetzt fand die erste physische MEDIMAX Unternehmertagung seit Beginn der Corona-Pandemie statt. Und nicht nur das –  es war die erste unter völlig neuen Vorzeichen: 35 Franchisepartner, 88 Märkte und jede Menge Unternehmergeist! Nach Abschluss der Privatisierung geht MEDIMAX nun neue Wege mit engagierten Partnern und innovativen Konzepten.

Restrukturiert, finanzstark, stabil – mit dieser Beschreibung des Status quo der Verbundgruppe ElectronicPartner begrüßte Vorstand Friedrich Sobol die Teilnehmer der MEDIMAX Unternehmertagung 2021 in Düsseldorf. Über zwei Tage erwarteten sie Vorträge und intensive Workshops. Dabei zog sich vor allem ein Gefühl durch alle Veranstaltungen: „Aufbruchsstimmung! Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke MEDIMAX aktiv nach vorne zu bringen. Wir haben für sie ein passendes Dienstleistungsportfolio erstellt, um dabei optimal zu unterstützen – und was ebenso wichtig ist: Wir hören genau zu! Nur durch regelmäßiges Feedback können wir mit den Unternehmern auf Augenhöhe zusammenarbeiten und unseren Service nach ihren Bedürfnissen ausrichten, damit sie das beste Ergebnis erzielen“, erklärt Friedrich Sobol. Auch bei der gerade stattgefundenen Tagung wurde diese offene Kommunikation in beide Richtungen praktiziert.

Friedrich Sobol eröffnet die MEDIMAX Unternehmertagung 2021 mit einem Rück- und Ausblick zur Entwicklung der Franchise-Fachmarktlinie.

Zentrale Themen waren dabei Einkauf und Vertrieb, Marketing, Personal und IT-Dienstleistungen. Die MEDIMAX Franchisepartner erhalten unter anderem ein umfassendes Servicepaket im Bereich Werbung, das ab dem kommenden Jahr online und offline eine neue Ausrichtung erhält, mit starkem, regionalem Fokus und unter Einbeziehung modernster Plattformen. Auch im Bereich Mitarbeitergewinnung können die Unternehmer auf vielfältige Unterstützung durch die MEDIMAX Zentrale zurückgreifen – vom Recruiting über Mitarbeiterschulungen im MEDIMAX Campus bis zu attraktiven Azubi-Kampagnen. Außerdem geht noch im Laufe des Oktobers 2021 die neue MEDIMAX Karriereseite online, auf der die genannten und viele weitere Themen gebündelt sind. Ein wichtiger Bestandteil der neuen Website ist die aktive Ansprache neuer Franchisepartner, denn MEDIMAX geht ab sofort in die Expansions-Offensive.

Die Dynamik innerhalb der Fachmarktlinie wurde in den vergangenen Monaten nicht nur anhand der zahlreichen Übernahmen, sondern auch durch viele Umbaumaßnahmen und neu angestoßener Projekte der einzelnen Partner deutlich. Während die Corona-Krise für geschlossene Märkte sorgte, nutzten die MEDIMAX Partner die Zeit und gestalteten ihre Standorte noch attraktiver. „Wir spüren, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Das wurde uns auch auf der Unternehmertagung durch viel positives Feedback bestätigt“, fasst Friedrich Sobol zusammen und ergänzt: „Wir haben im Rahmen der Privatisierung wichtige und konsequente Schritte gemacht, sodass wir nun bei MEDIMAX eine starke, schlagkräftige Unternehmermannschaft haben. Es macht einfach Spaß, mit diesen engagierten Partnern zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft von MEDIMAX zu gestalten“.

Viele Franchisepartner haben mit MEDIMAX den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – ihnen sowie allen anderen verspricht Friedrich Sobol eine offene Kommunikation und Partnerschaft auf Augenhöhe.

Gerresheimer auf dem Wachstumspfad

Die Gerresheimer AG hat im dritten Quartal 2021 das Umsatzwachstum weiter beschleunigt. „Das dritte Quartal belegt erneut, dass unsere Wachstumsstrategie erfolgreich ist. Die starke und weiter steigende Nachfrage nach unseren innovativen und nachhaltigen Lösungen zeigt, dass unsere Transformation greift. Als innovativer Lösungs- und Plattformanbieter sind wir ein starker Partner für unsere Biotech-, Pharma- und Kosmetikkunden. Unser breites Portfolio an High Value Solutions, Devices und Produkten ist einzigartig. Zusätzlich bietet unser globaler Footprint ein starkes Fundament“, sagte Dietmar Siemssen, CEO der Gerresheimer AG. „Das Jahr 2021 wird den Erfolg unserer Wachstumsstrategie insgesamt klar bestätigen.“

Im dritten Quartal 2021 hat die Gerresheimer AG einen Konzernumsatz von 382 Mio. Euro erzielt. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahresquartal organisch um 10,0 Prozent gewachsen, im Kerngeschäft um 9,8 Prozent. In den ersten neun Monaten ist das Unternehmen im Kerngeschäft organisch um 6,9 Prozent gewachsen. Der Geschäftsbereich Plastics & Devices legte im dritten Quartal 2021 organisch um 8,0 Prozent zu. Die Nachfrage nach vorfüllbaren Spritzen war hoch. Außerdem wuchs das Geschäft mit Kunststoffverpackungen sowie das Engineering- und Werkzeuggeschäft. Der organische Umsatz im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ist um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Pharmageschäft profitierte dabei vor allem von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach unseren Lösungen für Biotech-Medikamente. Positiv wirkte auch die gestiegene Nachfrage nach Lösungen für Kosmetik.

Im Kerngeschäft belief sich das Adjusted EBITDA auf 79 Mio. Euro. Die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft erreichte 20,9 Prozent. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres betrug die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft 21,1 Prozent. Die Kosten für Rohstoffe wie Kunststoffgranulat, Strom und Gas sind in den letzten Monaten weiter deutlich angestiegen. Dieser Inflation bei den Produktionskosten steuert Gerresheimer mit angemessenen und kurzfristig wirksamen Maßnahmen entgegen.

Das bereinigte Konzernergebnis lag im dritten Quartal bei 32 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug organisch 1,01 Euro, ein Wachstum von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres belief sich das organische Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie auf 16,3 Prozent.

Gerresheimer bestätigt erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie seinen mittelfristigen Ausblick. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit Blick auf das organische Umsatzwachstum am oberen Ende der angekündigten Spanne erreichen wird, während sich die Adjusted EBITDA-Marge am unteren Ende einfinden wird. Unabhängig von den steigenden Rohstoff- und Energiekosten ist das Unternehmen im Begriff, seine absoluten Ziele für das Adjusted EBITDA zu erreichen.

C&A baut Innovationsfabrik in Mönchengladbach

C&A, die ja bekanntlich ihren Sitz in unserer Stadt hat, will die eigene Produktkompetenz ausbauen und startet dafür im Herbst eine eigene Innovationsfabrik. So entsteht die “Factory for Innovation in Textiles” (FIT) in Mönchengladbach. Der Fokus liegt auf einer innovativen Technologie, CO2-neutraler Produktion und nachhaltigerer Mode. Die neue Idee entsteht in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein, der Textilakademie NRW, der Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie, der Aachener Universität und einigen Start-Up-Unternehmen zusammen. “Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Maßstäbe in der Textilherstellung und -konfektion setzen. Wir freuen uns sehr, wieder im Herzen Europas zu produzieren. ‘C&A‘s FIT’ wird die Digitalisierung von Prozessen mit Nachhaltigkeit verbinden und damit neue Standards für die weltweite Produktion schaffen”, sagt C&A-Chefin Giny Boer in einem Journalistengespräch.

Keine kostenfreie Tests mehr! Was Sie jetzt wissen müssen

Ab sofort müssen wir für einen Corona-Schnelltest bezahlen. Für Ungeimpfte wird es jetzt schwieriger und auch teurer. Die Apotheker schätzen, dass jeder Test rund 20 EUR kosten wird. Zwei Anbieter in NRW haben bereits erklärt, den Test für knapp 15 EUR anbieten zu wollen. Die genaueren PCR-Tests sind schon länger nicht mehr kostenlos und kosten rund 60 EUR, teilweise auch knapp 70 EUR. Alle Düsseldorfer Testzentren gibts auf der interaktiven Karte unter www.unternehmerschaft.de (beim Smartphones nach unten scrollen; bei PC und Tablet in der rechten Spalte).

FAQ des NRW-Gesundheitsministeriums

FAQ des Bundes-Gesundheitsministeriums 

Online: Digi-Sprechstunde für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann bietet zusammen mit den Qualifizierungsberatungen der Agenturen für Arbeit, Mettmann und Düsseldorf, dem Innovationsnetzwerk Düsseldorf und Kreis Mettmann, der Handwerkskammer Düsseldorf und der IHK zu Düsseldorf für Inhaber*innen von kleinen- oder mittelständischen Unternehmen eine Sprechstunde zum Thema Digitalisierung und öffentliche Förderprogramme an. Im Rahmen dieser einstündigen Sprechstunde besteht die Möglichkeit, wertvolle Informationen zu Inhalten, Anspruchsvoraussetzungen und Konditionen der einzelnen Förderprogramme zu erhalten. Gerade für Kleinst- und Kleinbetriebe sind die finanziellen Unterstützungsleistungen besonders attraktiv! Bitte, hier klicken!

Start-Ups: Interessierte beim “NEXT Award Düsseldorf” ausgezeichnet

Die Teams von “Touchboard” und “detective solutions” konnten sich bei der Prämierungsfeier des “NEXT Award Düsseldorf” im Henkel-Saal durchsetzen und wurden von Bürgermeister Josef Hinkel ausgezeichnet. Gründungsinteressierte, die eine Geschäftsidee haben und diese umsetzen wollen, konnten an diesem neuen Wettbewerb teilnehmen. In fünf Pitches stellten die Teilnehmenden ihre Geschäftsidee vor.

Die sechsköpfige Expertenjury kürte daraufhin Anton Brams, Sergej Nejman und Philip Mewes (nicht anwesend) von “Touchboard” zu den Siegern in der Kategorie “Bestes Geschäftsmodell” – sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 10.000 Euro für die Gründung des eigenen Start-ups. In der Kategorie “Bester Pitch” – ermittelt durch ein Publikumsvoting – überzeugten Maxim Perl, Maximilian Faschan und Philipp Müller von “detective solutions”. Sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 3.000 Euro.

Die Ideen, die in den fünf Pitches vorgestellt wurden, reichten von einem digitalen Berater für Prozessautomatisierung (Panos.AI) über ein All-in-One-Eingabegerät (Touchboard) bis hin zur Unverpackt-Lieferung (Glasbote). Beim Pitch von “detective solutions” ging es um eine Big Data Analysis Plattform und bei “egister” um ein Everybody Relationship Management System.

Zur Expertenjury gehörten Jonas Pauly, Senior Investment Manager bei Henkel, Selina Eberhard, Communications Lead NRW bei Siemens, Thomas Jarzombek, Mitglied des Bundestags und Beauftragter des BMWi für digitale Wirtschaft und Start-ups und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, B.J. Park, Founding Partner bei neoteq ventures, und Dr. Christian Schwarz, Gründer von Numaferm. Dr. Alex von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Sabrina Herrmann (Siemens) und Dr. Robert Günther (Henkel) gehörten ebenfalls zur Jury, konnten aber nicht an der Prämierungsfeier teilnehmen.

Im Rahmen des Wettbewerbs gab es die Möglichkeit, an drei Workshops teilzunehmen, um die eigene Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Hierbei wird das Business Model Canvas (BMC) als Methode eingesetzt, um das Geschäftsmodell zu visualisieren und zu testen, ob dieses auch unternehmerisch sinnvoll ist. Der Wettbewerb “NEXT Award Düsseldorf” wurde in diesem Jahr erstmalig von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgerichtet.

Hintergrund:

Business Model Canvas (BMC)
Es handelt sich um eine Methode, die Start-ups bei der Entwicklung und Überarbeitung innovativer und komplexer Geschäftsmodelle unterstützt. Die ursprüngliche Idee stammt von dem Schweizer Unternehmer, Dozent und Autor Alexander Osterwalder. Viele Experten sind mittlerweile der Meinung, dass das Business Model Canvas den veralteten Business Plan vollständig ersetzen kann.

Foto: Lübke