Modernisierung der sekundärmetallurgischen Anlage durch die SMS Mevac steigert Effizienz und Flexibilität

Der tai­wa­ne­si­sche Stahl­her­stel­ler Chi­na Steel Cor­po­ra­ti­on (CSC) hat die SMS Mevac, ein Unter­neh­men der SMS group (Mit­glied der Unter­neh­mer­schaft), mit der Moder­ni­sie­rung der ältes­ten RH-Anla­ge (Ruhr­stahl Heraeus) im Stahl­werk 1 in Kao­s­hi­ung beauf­tragt. SMS Mevac wird die RH-Anla­ge mit einer neu­en moder­nen vier­stu­fi­gen Dampf­strahl­va­ku­um­pum­pe aus­rüs­ten.

Big River Steel

Die 160-Ton­nen-RH-Anla­ge Nr. 1 wur­de 1982 von einem Unter­neh­men der heu­ti­gen SMS group in Betrieb gesetzt und 1990 nach einer Rekord­zeit von nur 73 Tagen von SMS Mevac moder­ni­siert. CSC setzt die RH-Anla­ge Nr. 1 zur Was­ser­stoff­ent­gasung ein, um hoch­wer­ti­ge Grob­ble­che her­zu­stel­len.

CSC hat die SMS group mit der Lay-Out-Ein­pla­nung, dem Engi­nee­ring, der Fer­ti­gung, Lie­fe­rung und Inbe­trieb­set­zung beauf­tragt. Die Inbe­trieb­nah­me wird im Jahr 2020 erfol­gen.

Infol­ge einer Saug­leis­tungs­er­hö­hung auf 600 Kilo­gramm pro Stun­de bei 0,67 mbar kön­nen Anla­gen­le­cka­gen ein­fa­cher kom­pen­siert wer­den und es wer­den kür­ze­re Eva­ku­ie­rungs­zei­ten erreicht.

Vodafone: So digital wird 2020

Unser Mit­glied Voda­fone spricht heu­te über die digi­ta­len Trends 2020. Wir brin­gen die wich­tigs­ten Fac­ts:

2020 wird das Jahr für 5G. In der Indus­trie und für Pri­vat­kun­den. Die neue Mobil­funk-Tech­no­lo­gie wird Men­schen und Maschi­nen in Echt­zeit ver­net­zen. Im Vor­jahr hat Voda­fone bereits die ers­ten 5G-Anwen­dun­gen nach Deutsch­land gebracht. Von fern­ge­steu­er­ten Zügen bis zum ers­ten 5G-Bun­des­li­ga­sta­di­on in Wolfs­burg. Im neu­en Jahr wer­den zahl­rei­che Indus­trie-Anwen­dun­gen und vie­le neue 5G-Smart­pho­nes fol­gen.

Ver­netz­tes Zuhau­se: Von Ale­xa bis zum intel­li­gen­ten Tür­schloss
Immer mehr Din­ge sind ver­netzt – intel­li­gen­te Motor­sä­gen, Rasen­mä­her und Wasch­ma­schi­nen erleich­tern uns den All­tag. Pro­gno­sen sagen, dass es 2022 in jedem Haus­halt rund 55 ver­netz­te Gegen­stän­de geben wird – von der Blue­tooth Musik­box über Ale­xa bis zum intel­li­gen­ten Tür­schloss ‚Smart Door’, das Voda­fone 2019 erst­mals gestar­tet hat. Smart Door ist eine fle­xi­ble und digi­ta­le Zugangs­ma­nage­ment-Lösung, bei der das Smart­pho­ne zum Haus­tür­schlüs­sel wird. Ob Paket­bo­te, Pfle­ge­kräf­te, Ser­vice­tech­ni­ker oder Mit­ar­bei­ter – jeder hat einen indi­vi­du­el­len Schlüs­sel mit ange­pass­ten Zutritts­rech­ten. Das erhöht die Sicher­heit. Und das macht den Arbeits­all­tag für Paket­bo­ten und Ser­vice­tech­ni­ker ein­fa­cher.

Ver­netz­te Autos: Vom digi­ta­len Dieb­stahl­schutz bis zum Ret­tungs­gas­sen-Assis­ten­ten
Autos tau­schen immer häu­fi­ger Infor­ma­tio­nen per Mobil­funk aus. Schon heu­te ver­netzt Voda­fone welt­weit 18 Mil­lio­nen Autos. Oft­mals sind die Fahr­zeu­ge aus­ge­stat­tet mit einem digi­ta­len Dieb­stahl­schutz. Immer häu­fi­ger sind Autos auch unter­ein­an­der ver­netzt und kom­mu­ni­zie­ren mit­ein­an­der. Dass ‚Car-to-Car-Com­mu­ni­ca­ti­on‘ Leben ret­ten kann, zeigt die Koope­ra­ti­on von Voda­fone und Ford. Gemein­sam haben die Part­ner einen digi­ta­len Ret­tungs­gas­sen-Assis­ten­ten ent­wi­ckelt und tes­ten ihn im ech­ten Stra­ßen­ver­kehr. Autos wer­den hier­bei früh­zei­tig von einem sich nähern­den Kran­ken­wa­gen gewarnt und ange­lei­tet die Ret­tungs­gas­se rich­tig zu bil­den. Damit die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den Autos in Echt­zeit funk­tio­niert, nut­zen die Koope­ra­ti­ons­part­ner die Mobil­funk-Tech­no­lo­gie V2X (Vehi­cle to ever­ything). Autos tau­schen Daten hier­bei direkt und ohne Umweg über das her­kömm­li­che Mobil­funk­netz mit­ein­an­der aus.

Ver­netz­te Park­plät­ze: Vom Park­haus bis in die Innen­stadt
Dabei sind nicht nur Autos unter­ein­an­der ver­netzt, son­dern auch mit der Infra­struk­tur. Über Mobil­funk kön­nen Autos mit Ampeln, Fuß­gän­gern oder dem Park­platz kom­mu­ni­zie­ren. Auto­fah­rer wer­den von intel­li­gen­ten Park­sen­so­ren, die Voda­fone ent­wi­ckelt hat, auf schnells­tem Weg zum frei­en Park­platz im über­füll­ten Park­haus oder in der Innen­stadt gelei­tet. Was vor ein paar Jah­ren noch nach Sci­ence-Fic­tion klang, ist bei Voda­fone bereits All­tag: Smart Par­king. Die intel­li­gen­te Park­platz-Navi­ga­ti­on hilft Auto­fah­rern bei der Park­platz­su­che Ner­ven zu spa­ren und schont die Umwelt weil wir deut­lich weni­ger Run­den mit dem Auto dre­hen müs­sen, bis wir die letz­te freie Park­lü­cke gefun­den haben.

Ver­netz­te Indus­trie­hal­len: Von smar­ten Pro­duk­ten über Cam­pus-Net­ze bis zur ver­netz­ten Logis­tik­ket­te
Immer mehr Unter­neh­men set­zen auf ver­netz­te Pro­duk­te und Maschi­nen im Arbeits­all­tag. Dar­aus folgt eine immer höhe­re Nach­fra­ge nach einem brei­te­ren Leis­tungs­spek­trum – vor allem im Mit­tel­stand. Um Kun­den noch bes­ser und aus einer Hand zu unter­stüt­zen, hat sich Voda­fone 2019 mit dem IoT-Spe­zia­lis­ten grand­cen­trix zusam­men­ge­schlos­sen. Gemein­sam wol­len die Digi­ta­li­sie­rungs-Exper­ten IoT-Ser­vices ent­wi­ckeln, die Pro­duk­te und Geschäfts­pro­zes­se von Kun­den ver­net­zen und opti­mie­ren.

Ver­netz­te Haus­hal­te: Giga­bit-Aus­bau schrei­tet vor­an
2020 treibt Voda­fone den Giga­bit-Aus­bau in Deutsch­land mit gro­ßen Schrit­ten vor­an. Mit dem moder­nen Kabel-Glas­fa­ser­netz erreicht Voda­fone zusam­men mit Unity­me­dia bereits 11,3 Mil­lio­nen Haus­hal­te mit Giga­bit-Geschwin­dig­kei­ten – mehr Giga­bit-Haus­hal­te als die Sum­me aller Wett­be­wer­ber zusam­men. Das Hoch­ge­schwin­dig­keits­netz wird auch die­ses Jahr wei­ter aus­ge­baut, um bis 2022 etwa 25 Mil­lio­nen Haus­hal­ten – und damit zwei Drit­tel der Deut­schen – das Giga­bit über Kabel ermög­li­chen zu kön­nen.

Ver­netz­te Gemein­den: Glas­fa­ser für Haus­hal­te und Gewer­be­ge­bie­te
Zudem schrei­tet der Glas­fa­ser Aus­bau in Deutsch­land für 1 Mil­lio­nen Haus­hal­te in sub­ven­tio­nier­ten Pro­jek­ten vor­an. Bis Ende des Jah­res wird Voda­fone in acht Gemein­den knapp 6.000 Kun­den ange­schlos­sen haben. Zudem ver­mark­tet Voda­fone 2020 in 37 wei­te­ren Gemein­den Glas­fa­ser-Anschlüs­se in 175.000 Haus­hal­ten. Mit Giga­Ge­wer­be plant der Düs­sel­dor­fer Kon­zern bis Ende des Jah­res mehr als 1.500 Gewer­be­parks mit rund 96.000 Unter­neh­men in die Vor­ver­mark­tung mit auf­zu­neh­men. Dar­über hin­aus wird in 600 Gewer­be­parks mit rund 35.000 Unter­neh­men Glas­fa­ser aus­ge­baut und fast 350 Gewer­be­parks mit über 21.000 Unter­neh­men wer­den fer­tig­ge­stellt sein. Heu­te schon wäh­len mehr als 80% der Kun­den das Giga­bit-Pro­dukt in den Glas­fa­ser-Aus­bau­ge­bie­ten.

Ver­net­zung im All­tag: Falt­ba­re Smart­pho­nes, TV und Gaming
Und wie ent­wi­ckelt sich unser All­tags­be­glei­ter das Smart­pho­ne 2020? Es wird immer mehr zur ‚Pro­fi­ka­me­ra‘, gleich­zei­tig ver­bes­sert sich das Dis­play bei­spiels­wei­se durch eine höhe­re Anzahl an Frames per Second für Video- & Gaming-Qua­li­tät. Falt­ba­re Dis­plays kom­men zur Markt­rei­fe und ermög­li­chen neue, inno­va­ti­ve Form­fak­to­ren. Die eSIM ver­brei­tet sich zuneh­mend in Smart­pho­nes als Dual­SIM-Funk­ti­on und ermög­licht neue Anwen­dungs­fel­der gera­de im Smart­watch-Bereich.  Stei­gen­de Nach­fra­ge gibt es sei­tens umwelt­be­wuss­ter Kun­den nach Alter­na­ti­ven beim Smart­pho­ne-Kauf wie dem Fair­pho­ne und dem Tausch­rausch: Voda­fones Ange­bot alte Smart­pho­nes in Zah­lung zu geben und damit einer wei­te­ren Ver­wen­dung oder einem Recy­cling zur Ver­fü­gung zu stel­len. 5G wird immer häu­fi­ger Stan­dard in neu­en Flagship-Smart­pho­nes, aber auch zu deut­lich güns­ti­ge­ren Prei­sen in ers­ten Mit­tel­klas­se-Han­dys ver­füg­bar wer­den. Dar­aus erge­ben sich mit­tel- bis lang­fris­tig neue und ver­bes­ser­te Ser­vices rund um Gaming und Con­tent, neben Strea­ming auch Erwei­te­rung um Aug­men­ted- und Mixed Rea­li­ty.

Neues Jahr – Neue Homepage: Unser Kompetenzzentrum Wirtschaft mit der Initiative „Eine Chance geben“

Unse­re Initia­ti­ve „Eine Chan­ce geben“ ist nun ein Jahr alt.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Job­cen­ter Düs­sel­dorf und den Unter­neh­men konn­ten wir in die­sem ers­ten Jahr bereits ers­te Erfol­ge erzie­len.

Ines Becker-Han­sen

Ins zwei­te Jahr star­ten wir mit einer über­ar­bei­te­ten Home­page www.einechancegeben.de.

Neben den Infor­ma­tio­nen zu För­der­mög­lich­kei­ten bei Ein­stel­lung arbeit­su­chen­der Per­so­nen fin­den Sie auf der Home­page eine Über­sicht unse­rer Pro­zes­se und eini­ge Pro­fi­le unse­rer Kan­di­da­ten. Fer­ner fin­den Sie vier Erfolgs­bei­spie­le aus dem gewerb­li­chen, kauf­män­ni­schen, IT- und Start-up Bereich mit dem Feed­back der Unter­neh­men, die Arbeits­su­chen­den eine Chan­ce gege­ben haben, zu unse­rer Initia­ti­ve.

Auch 2020 unter­stüt­zen wir die Unter­neh­men in unse­rem Kom­pe­tenz­zen­trum bei der Suche nach geeig­ne­ten Arbeits­kräf­ten. Bei der Ein­stel­lung unse­rer Kan­di­da­ten bekom­men die Betrie­be wei­ter­hin bis zu fünf Jah­re Lohn­kos­ten­zu­schüs­se in Höhe von bis zu 100%.

Wir über­neh­men die Vor­auswahl nach Ihren Kri­te­ri­en, unter­stüt­zen die Unter­neh­men bei Antrag­stel­lung und bera­ten sie bei Bedarf auch nach der Ein­stel­lung wei­ter.

Las­sen Sie uns zusam­men wei­te­re Poten­zia­le ent­de­cken und Chan­cen nut­zen!
Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

Ines Becker-Han­sen
Pro­jekt­re­fe­ren­tin
Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf und Umge­bung e.V.
Achen­bach­stra­ße 28
40237 Düs­sel­dorf
Tele­fon: 0178 / 3231368
Tele­fax 0211 / 669 08–30
E‑Mail: beckerhansen@unternehmerschaft.de
www.einechancegeben.de

Vodafone: Nie dagewesener Mobilfunk-Rekord in der Silvester-Nacht

Rekord-Nacht im Mobil­funk­netz unse­res Mit­glieds Voda­fone: Die Kun­den des Düs­sel­dor­fer Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ters sorg­ten in der Sil­ves­ter­nacht mit ihren Smart­pho­nes für noch nie da gewe­se­ne Spit­zen­wer­te beim Tele­fo­nie­ren und bei der mobi­len Daten­nut­zung. Vor allem beim Sur­fen waren die Deut­schen zum Start ins Jahr 2020 nicht zu brem­sen. Grü­ße von der Sil­ves­ter­par­ty und Neu­jahrs­wün­sche wur­den noch häu­fi­ger als in den Vor­jah­ren digi­tal ver­sen­det. Dafür nutz­ten Voda­fone-Kun­den Whats­App, Insta­gram und Co. in der Neu­jahrs­nacht zwi­schen 20 Uhr und 3 Uhr stär­ker als jemals zuvor. Im Ver­gleich zum Vor­jahr stieg das ver­brauch­te Daten­vo­lu­men in die­sen sie­ben Stun­den um mehr als 40 Pro­zent auf 880 Mil­lio­nen Mega­byte an.

Die­ser Wert ist nur schwer greif­bar. Ver­gleicht man ihn mit den Daten­men­gen, die beim TV-Strea­ming gebraucht wer­den, erge­ben sich beein­dru­cken­de Zah­len: Mit dem Daten­vo­lu­men, das in der Sil­ves­ter­nacht in nur sie­ben Stun­den durch die Net­ze rausch­te, könn­te man rund 110 Jah­re am Stück und ohne Unter­bre­chung die Lieb­lings­se­rie strea­men.

Deutsch­lands größ­te Sil­ves­ter­par­ty brach­te Mobil­funk­net­ze in Ber­lin zum glü­hen
Das größ­te Daten-Feu­er­werk gab es in der Haupt­stadt Ber­lin. Allein hier rausch­ten in den sie­ben Stun­den 45 Mil­lio­nen Mega­byte Daten durch das Mobil­funk­netz von Voda­fone. Das ist der ein­sa­me Spit­zen­wert. Ein Trei­ber dafür war die größ­te Sil­ves­ter-Par­ty Deutsch­lands. Rund um das Bran­den­bur­ger Tor fei­er­ten Hun­dert­tau­sen­de den Start ins neue Jahr und lie­ßen dabei auch die Mobil­funk­net­ze glü­hen. Um die enor­men Daten­men­gen auch hier schnell und ruck­el­frei zu über­tra­gen hat Voda­fone die Mobil­funk-Kapa­zi­tä­ten rund um die Stra­ße des 17. Juni zusätz­lich erhöht. Schnel­les Netz gibt es hier dank klei­ner Anten­nen in Abstän­den von 200 Metern direkt von den klas­si­schen Ber­li­ner Stra­ßen­la­ter­nen ent­lang der Par­ty­mei­le. In Ham­burg (21 Mio. Mega­byte), Mün­chen (19 Mio. Mega­byte), Köln (14 Mio. Mega­byte), Düs­sel­dorf (10 Mio. Mega­byte), Stutt­gart (9 Mio. Mega­byte) und Dort­mund (7 Mio. Megab­tye) haben Voda­fone-Kun­den in der Sil­ves­ter­nacht eben­falls flei­ßig digi­ta­le Nach­rich­ten ver­sen­det und Ein­drü­cke von der Sil­ves­ter­par­ty in den sozia­len Medi­en geteilt.

Strea­ming und Soci­al Media auch an Weih­nach­ten hoch im Kurs
An Weih­nach­ten surf­ten die Voda­fone-Kun­den eben­falls mehr als in den Vor­jah­ren. An den besinn­li­chen Tagen wur­den Seri­en und Fil­me gestreamt und die zahl­rei­chen Soci­al Media Kanä­le gepflegt. An Hei­lig­abend und an den bei­den Weih­nachts­fei­er­ta­gen rausch­ten in Deutsch­land jeweils mehr als 2,4 Mil­li­ar­den Mega­byte an Daten durch das Mobil­funk­netz. Zum Ver­gleich: An einem her­kömm­li­chen Werk­tag beträgt die­ser Wert durch­schnitt­lich 2,2, Mil­li­ar­den Mega­byte.

Neu­jahrs­grü­ße per Anruf: Mehr als drei­mal so vie­le Tele­fo­na­te wie an her­kömm­li­chen Tagen
Auch beim Tele­fo­nie­ren sorg­ten die Kun­den von Voda­fone für Spit­zen­wer­te. Rund 20 Mil­lio­nen Gesprä­che zwi­schen 20 Uhr und 3 Uhr sind fast genau­so vie­le wie in der Sil­ves­ter­nacht vor einem Jahr. Im Ver­gleich zu einem her­kömm­li­chen Tag wur­den in die­sen sie­ben Stun­den rund drei­mal so vie­le Tele­fo­na­te geführt. Abso­lu­te Spit­zen­wer­te gab es zwi­schen 0 und 1 Uhr. Allein in den ers­ten 60 Minu­ten des Jah­res tele­fo­nier­ten Kun­den von Voda­fone fast 9 Mil­lio­nen mal. Das sind 22 mal mehr Tele­fo­na­te als an sons­ti­gen Tagen zu die­ser Zeit. Trotz der enor­men Last: 99,8 Pro­zent aller Anru­fe waren dabei von Anfang bis zum Ende erfolg­reich.

Rück­gang: Weni­ger SMS als in den Vor­jah­ren
Die SMS wird für den Neu­jahrs­gruß sel­te­ner genutzt als frü­her: In die­ser Sil­ves­ter­nacht ver­schick­ten Voda­fone-Kun­den aber immer­hin noch deut­lich mehr als 2 Mil­lio­nen Kurz­nach­rich­ten. Das sind etwas weni­ger Text­nach­rich­ten als im Vor­jahr. Der Grund dafür: Immer häu­fi­ger ver­schi­cken Deut­sche zum Start ins neue Jahr nicht nur rei­ne Text­nach­rich­ten, son­dern tei­len ihre Par­ty-Erleb­nis­se direkt per Foto oder Video. Dafür wer­den Mes­sen­ger-Diens­te wie Whats­App und Co. oder die sozia­len Netz­wer­ke wie Face­book und Insta­gram genutzt. Ver­gli­chen mit einem her­kömm­li­chen Tag ist die Anzahl ver­schick­ter SMS den­noch dop­pelt so hoch.

Rekord­wer­te auch beim Jah­res­rück­blick
Nicht nur in der Sil­ves­ter-Nacht, son­dern auch im gesam­ten Jahr 2019 sorg­ten die Kun­den von Voda­fone für neue Netz-Rekor­de. In 12 Mona­ten rausch­ten 770 Mil­lio­nen Giga­byte Daten durch das Mobil­funk­netz von Voda­fone. Im sel­ben Zeit­raum tele­fo­nier­ten Voda­fone-Kun­den mehr als 28 Mil­li­ar­den Mal per Mobil­funk. Addiert man die Gesprächs­mi­nu­ten die­ser Tele­fo­na­te, ergibt sich die stol­ze Anruf­zeit von fast 150.000 Jah­ren.

ElectronicPartner: Auf Hartmut Haubrich folgt Professor Stefan Feuerstein im Vorsitz des Verwaltungsrates der ElectronicPartner Handel SE

Zum Ende des Jah­res 2019 hat Hart­mut Hau­brich sein Amt als Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der der Elec­tro­nicPart­ner Han­del SE nach 14 Jah­ren nie­der­ge­legt und ist aus dem Gre­mi­um aus­ge­schie­den. Sein Nach­fol­ger ist Prof. Ste­fan Feu­er­stein, der dem Ver­wal­tungs­rat bereits seit 2011 ange­hört. Wei­te­re Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­ra­tes sind Micha­el Hau­brich (stellv. Vor­sit­zen­der), Rüdi­ger Hau­brich und Dr. Chris­ti­an Mielsch.

Seit 1970 hat Hart­mut Hau­brich zunächst als geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter, spä­ter dann als Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der die Geschi­cke der Elec­tro­nicPart­ner Grup­pe gelenkt, die er gemein­sam mit sei­nem Bru­der Edgar gegrün­det hat.

Als Vor­sit­zen­der des Ver­wal­tungs­ra­tes und geschäfts­füh­ren­der Direk­tor der Mut­ter­ge­sell­schaft von Elec­tro­nicPart­ner Han­del SE, der Hau­brich Hol­ding SE, ist er wei­ter­hin dem Unter­neh­men eng ver­bun­den.

Hart­mut Hau­brich hat sein Amt als Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der der Elec­tro­nicPart­ner Han­del SE nie­der­ge­legt.

ifaa: Möglichkeiten für Mobile Arbeit in Deutschland bei weitem nicht ausgeschöpft

Kom­men­tar des Direk­tors des ifaa – Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft zum aktu­el­len Gut­ach­ten zur mobi­len Arbeit — https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/publikationen/azv-pub-gutachten-zur-mobilen-arbeit/

In einem aktu­el­len Gut­ach­ten weist das in Düs­sel­dorf behei­ma­te­te ifaa — Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft e.V. dar­auf­hin, dass sich in Zukunft der Anteil der Beschäf­tig­ten, die orts- und zeit­fle­xi­bel arbei­ten wer­den, noch wei­ter stark erhö­hen wird. Immer mehr Beschäf­tig­te wol­len ihren Arbeits­ort, ihre Arbeits­zeit und ihre Arbeits­auf­ga­ben selbst­stän­dig orga­ni­sie­ren und somit das Arbeits- und Pri­vat­le­ben bes­ser mit­ein­an­der ver­ein­ba­ren. Die Arbeits­for­schung erwar­tet, dass orts- und zeit­fle­xi­ble Arbeit immer mehr zum Nor­mal­fall für einen Groß­teil der Beschäf­tig­ten wird.

Dazu erklärt Prof. Dr. Sascha Sto­was­ser:

In unse­rer Stu­die zei­gen wir, dass gegen­wär­tig die Mög­lich­kei­ten für Mobi­le Arbeit in Deutsch­land bei wei­tem nicht aus­ge­schöpft wer­den, obwohl die digi­ta­len Tech­no­lo­gi­en es ermög­li­chen, orts- und zeit­fle­xi­bel zu arbei­ten. Damit wei­te­re Beschäf­tig­te und Unter­neh­men die Mobi­le Arbeit nut­zen kön­nen, ist es wich­tig, gesell­schafts­po­li­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen, gesetz­li­che Rege­lun­gen, tech­no­lo­gi­sche und arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Infra­struk­tu­ren in Unter­neh­men sowie Chan­cen und Risi­ken zu the­ma­ti­sie­ren.“ 

Mit unse­rer Über­sichts­stu­die wider­spre­chen wir der zum Teil aktu­ell vor­lie­gen­den skep­ti­schen Bericht­erstat­tung zur Mobi­len Arbeit. Wir konn­ten nicht bele­gen, dass die zeit- und orts­fle­xi­ble Arbeit eine Rei­he von Nach­tei­len mit sich bringt und eine grö­ße­re psy­chi­sche Belas­tung als das Arbei­ten im Unter­neh­men mit fes­ten Anwe­sen­heits­zei­ten dar­stellt. Ver­schie­de­ne aus­ge­wer­te­te Stu­di­en­ergeb­nis­se wei­sen auf ein posi­ti­ves Bild und das enor­me Poten­zi­al der Mobi­len Arbeit hin. Die Beschäf­tig­ten emp­fin­den den gerin­ge­ren Auf­wand des Pen­delns zum Arbeits­platz, die bes­se­re Ver­ein­bar­keit zwi­schen Arbeits­zeit und Pri­vat­le­ben sowie die gespür­te bes­se­re „Qua­li­tät“ der Arbeits­blö­cke –die Tätig­kei­ten las­sen sich bes­ser erle­di­gen –als wich­ti­ge posi­ti­ve Errun­gen­schaf­ten der Mobi­len Arbeit. Auch im Wett­be­werb um qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te kann Mobi­le Arbeit einen wesent­li­chen Attrak­ti­vi­täts­fak­tor für das Unter­neh­men dar­stel­len. 

Neben den Chan­cen für Beschäf­tig­te und Unter­neh­men leis­tet Mobi­le Arbeit einen wich­ti­gen Bei­trag zum Umwelt- und Kli­ma­schutz. Als Effekt der Mobi­len Arbeit kön­nen in länd­li­chen Regio­nen und Bal­lungs­ge­bie­ten, die durch star­ke Bal­lungs­ef­fek­te geprägt sind, umfas­sen­de Pend­ler­strö­me, Arbeits­we­ge, Fahrt­zei­ten und der CO2-Aus­stoß redu­ziert wer­den. Nach unse­ren Berech­nun­gen sind enor­me Ein­spar­po­ten­zia­le in Bezug auf CO2, Fahrt­zeit, Sprit­kos­ten und Abnut­zung des Autos zu erwar­ten. In der Öffent­lich­keit sind die­se umwelt­po­li­ti­schen Aspek­te weni­ger bekannt. 

Eine Dra­ma­ti­sie­rung der Mobi­len Arbeit sowie deren angeb­li­chen nega­ti­ven Fol­gen sind unbe­dingt zu ver­mei­den. Bestehen­de Risi­ko­fak­to­ren, wie eine schlei­chen­de Aus­wei­tung von Arbeits­zeit und unbe­zahl­ter Arbeit sowie inter­es­sier­te Selbst­ge­fähr­dung, las­sen sich schon heu­te durch lösungs­ori­en­tier­te, betrieb­li­che Rege­lun­gen redu­zie­ren. Im Mit­tel­punkt der Dis­kus­sio­nen soll­te ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen Zeit­sou­ve­rä­ni­tät und betrieb­li­chen Belan­gen ste­hen. Ziel muss es also sein, die unter­schied­li­chen Inter­es­sen der Unter­neh­men und der Beschäf­tig­ten in Ein­klang zu brin­gen. Des­halb soll­ten die Arbeit­ge­ber gemein­sam mit ihren Beschäf­tig­ten ent­schei­den, ob (bei wei­tem nicht jede Tätig­keit kann orts- und zeit­fle­xi­bel aus­ge­übt wer­den, z. B. Pro­duk­ti­on, Hand­werk, Pfle­ge) und wenn ja, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen orts- und zeit­fle­xi­bel gear­bei­tet wird.

Mobi­le Arbeit basiert aus unse­rer Sicht auf der „dop­pel­ten Frei­wil­lig­keit“, das heißt bei­de –sowohl Arbeit­ge­ber als auch Arbeit­neh­mer –eini­gen sich auf die „Spiel­re­geln“ und fin­den im all­ge­mei­nen betriebs­spe­zi­fi­sche Lösun­gen. Fle­xi­bles Arbei­ten mit frei­er Zeit- und Orts­wahl erfor­dert kla­re Struk­tu­ren. Eine Kul­tur des Ver­trau­ens, ver­bind­li­che Abspra­chen, Plan­bar­keit und Eigen­ver­ant­wor­tung gehö­ren eben­so dazu. Pau­schal for­mu­lier­te Regeln lie­fern kei­ne Ant­wort auf neue Her­aus­for­de­run­gen. In der Pra­xis exis­tie­ren zahl­rei­che posi­ti­ve betrieb­li­che Lösungs­an­sät­ze, Best-Prac­tice-Bei­spie­le, über­be­trieb­li­che Netz­wer­ke und Hand­lungs­hil­fen.

So ent­hält zum Bei­spiel der neue Tarif­ver­trag zum Mobi­len Arbei­ten in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie Rah­men­re­ge­lun­gen für Beschäf­tig­te, die zeit­wei­se oder regel­mä­ßig außer­halb des Betrie­bes tätig wer­den. In unse­rer Stu­die zei­gen wir, dass gegen­wär­tig die Mög­lich­kei­ten für Mobi­le Arbeit in Deutsch­land bei wei­tem nicht aus­ge­schöpft wer­den, obwohl die digi­ta­len Tech­no­lo­gi­en es ermög­li­chen, orts- und zeit­fle­xi­bel zu arbei­ten. Damit wei­te­re Beschäf­tig­te und Unter­neh­men die Mobi­le Arbeit nut­zen kön­nen, ist es wich­tig, gesell­schafts­po­li­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen, gesetz­li­che Rege­lun­gen, tech­no­lo­gi­sche und arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Infra­struk­tu­ren in Unter­neh­men sowie Chan­cen und Risi­ken zu the­ma­ti­sie­ren. Was muss in der Poli­tik hier­zu gelöst wer­den? 

Die aktu­el­len Arbeits­zeit­re­ge­lun­gen und Arbeits­schutz­be­stim­mun­gen basie­ren auf einem Nor­mal­ar­beits­stan­dard mit gere­gel­ten Arbeits­zei­ten (z. B. 8‑Stun­den-Tag) und fes­ten Arbeits­or­ten. Die­se aus indus­tri­el­ler Anfangs­zeit stam­men­den Arbeits­mo­del­le pas­sen nicht mehr in die Arbeits­welt 4.0 mit orts- und zeit­fle­xi­bler Arbeit. Das bestehen­de Arbeits­recht mit sei­nen ver­al­te­ten und ver­krus­te­ten Rege­lun­gen (bei­spiels­wei­se starr geblock­ten Ruhe­zei­ten) muss an die neu­en Rea­li­tä­ten, arbeits­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen sowie die Bedar­fe von Beschäf­tig­ten und Unter­neh­men ange­passt wer­den. Ein wei­te­res Augen­merk soll­te auf der flä­chen­de­cken­den Ver­mitt­lung von IT-Kom­pe­ten­zen lie­gen. Digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en ermög­li­chen über alle Alters­grup­pen hin­weg fle­xi­bles, zeit- und orts­un­ab­hän­gi­ges Arbei­ten und lebens­lan­ges Ler­nen. Hier besteht Bedarf an Qua­li­fi­zie­run­gen auf allen Stu­fen des Bil­dungs­sys­tems. Bil­dung in der digi­ta­len Welt ist eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung, die ein gemein­sa­mes Han­deln aller gesell­schaft­li­chen Akteu­re erfor­dert.“

Für den Auf­trag­ge­ber kom­men­tiert FDP-Arbeits­markt­ex­per­te Johan­nes Vogel (MdB) die Ergeb­nis­se fol­gen­der­ma­ßen:

Eine Arbeits­welt, in der mehr Men­schen orts- und zeit­un­ab­hän­gi­ger arbei­ten kön­nen, ist ein Gewinn für alle. In der gesell­schaft­li­chen Debat­te wird noch zu wenig über Home­of­fice dis­ku­tiert — und lei­der noch weni­ger über die Chan­cen für den Kli­ma­schutz. Das Gut­ach­ten bestä­tigt drei Din­ge:

Das mobi­le Arbeit und das Arbei­ten im Home­of­fice kön­nen einen ech­ten Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Die­ser Aspekt wird in der gesell­schaft­li­chen Debat­te noch viel zu wenig beach­tet. 

Immer mehr Beschäf­tig­te wol­len fle­xi­bler arbei­ten. Die­sen Ver­än­de­run­gen muss die Poli­tik gerecht wer­den: Mit einem „Recht auf Home­of­fice“ nach nie­der­län­di­schem Vor­bild und einem moder­nen Arbeits­zeit­ge­setz, das in die heu­ti­ge Zeit passt. Dort, wo es sinn­voll ist, soll frei­er ent­schei­den wer­den, wann man wie und von wo arbei­tet.

Drit­tens, müs­sen wir in der gesell­schaft­li­chen Debat­te end­lich die offen­sicht­li­chen Chan­cen dis­ku­tie­ren, und uns nicht immer nur in Ger­man-Angst-Manier auf die Risi­ken beschrän­ken. Bis­her gibt die Poli­tik kei­ne kon­kre­ten Ant­wor­ten. Wir müs­sen in Deutsch­land wie­der mehr über die Chan­cen der Zukunft spre­chen. Wir müs­sen die Chan­cen gestal­ten und nut­zen wol­len.”

SMS group liefert Stranggießanlage mit Industrie 4.0- Technologien für hochwertige Stahlgüten

Shan­dong Iron & Steel Group Co. Ltd., Riz­hao, Chi­na, hat nach der erfolg­rei­chen Inbe­trieb­nah­me der Strang­gieß­an­la­ge für ultrab­rei­te Bram­men SMS group (www.sms-group.com) die Abnah­me (FAC – Final Accep­tan­ce Cer­ti­fi­ca­te) erteilt.

Die Ein­strang-Gieß­an­la­ge ist aus­ge­legt für eine jähr­li­che Pro­duk­ti­on von 1,5 Mil­lio­nen Ton­nen Stahl­bram­men mit Brei­ten bis zu 3.250 Mil­li­me­tern und 150 Mil­li­me­tern Dicke. Auf der Anla­ge wer­den damit die brei­tes­ten Bram­men der Welt pro­du­ziert. Auf der Strang- gieß­an­la­ge wer­den Bau­stäh­le sowie mikro- und nied­ri­g­le­gier­te Stäh­le gegos­sen, mehr als 45 Pro­zent der Gesamt­pro­duk­ti­on sind peri­tek­ti­sche Stahl­gü­ten.

Die auf der Anla­ge pro­du­zier­ten Bram­men wer­den anschlie­ßend im Hot Char­ging-Ver­fah­ren im Ste­ckel­walz­werk zu Ble­chen und Warm­band wei­ter­ver­ar­bei­tet. Shan­dong Iron & Steel hat sich auch für Digi­ta­li­sie­rungs­lö­sun­gen ent­schie­den, die vor allem die Bram­men­qua­li­tät beein­flus­sen.

Otto Fuchs bestellt Aluminium Mehrkammerschmelzofen bei Hertwich

Otto Fuchs KG erwei­tert ihre Gie­ße­rei in Mein­erz­ha­gen mit einem Ecomelt-PS150-Schmelz­ofen und zwei kipp­ba­ren Warm­hal­te-und Gieß­öfen von Hertwich Engi­nee­ring, einem Unter­neh­men der SMS­group. Der neue Recy­cling­ofen ist bereits der fünf­te und mit einer Kapa­zi­tät von 7,7 Ton­nen pro Stun­deauch der größ­te Ecomelt-Schmelz­ofen bei Otto Fuchs.

Die zwei gleich­falls zum Auf­trags­um­fang­ge­hö­ren­den Ein­kam­mer­schmelz­öfen sind für eine Kapa­zi­tät von jeweils 20Tonnenausgelegt. Die­se Bestel­lung setzt die seit über 15 Jah­ren erfolg­reich bestehen­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen Otto­Fuchs und Hertwich fort. Als füh­ren­des, inter­na­tio­nal täti­ges Unter­neh­men der NE-Metall-indus­trie ist die Otto Fuchs KG beson­ders als leis­tungs­star­ker Lie­fe­rant von hoch­wer­ti­gen Halb­zeu­gen (Schmie­de­stü­cke, Strang­pres­ser­zeug­nis­se und gewalz­te Rin­ge aus Alu­mi­ni­um und ande­ren Metal­len) sowie­ein­bau­fer­ti­ger geschmie­de­ter Pkw-Räder bekannt. Schmie­de­tei­le von Otto Fuchs wer­den im Auto­mo­bil­bau, in der Luft-und Raum­fahrt und in der Bau­in­dus­trie ein­ge­setzt.

Die hohe Belas­tung die­ser Bau­tei­le sowie die außer­or­dent­li­chen Sicher­heits­an­for­de­run­gen set­zen bereits beim Vor­ma­te­ri­al eine prä­zi­se Kon­trol­le aller Fer­ti­gungs­schrit­te vor­aus. Um die Qua­li­tät ihrer­Er­zeug­nis­se gewähr­leis­ten zu kön­nen, setzt Otto Fuchs kon­se­quent auf eine eige­ne Vor­ma­te­ri­al­pro­duk­ti­on. In den wei­ter­ver­ar­bei­ten­den Betrie­ben ent­ste­hen­de Kreis­lauf­ma­te­ria­li­en (z.B. Anfangs-und End­stü­cke, Gra­te, Spä­ne) wer­den nahe­zu voll­stän­dig im eige­nen Hau­se recy­celt. Der Schmelz­tech­nik stellt sich die Auf­ga­be, die­se Schrot­te mög­lichst sor­ten­rein sowie mit hoher Qua­li­tät und höchs­ter Effi­zi­enz umzu­ar­bei­ten. Der aktu­ell bestell­te Ecomelt-PS150 ist mit einer Schmelz­leis­tung von 7,7 Ton­nen pro Stunde­der größ­te bis­lang bei Otto Fuchs instal­lier­te Mehr­kam­mer­schmelz­ofen. Der neue Ofen kom­bi­niert die Schrott­vor­wär­mung und das Ein­schmel­zen der gerei­nig­ten Schrot­te im Tauch­schmelz­ver­fah­ren in einem kom­pak­ten Aggre­gat. Der gesam­te Ofen­be­trieb ist mit­hil­fe von Kon­troll­in­stru­men­ten und Regel­ein­rich­tun­gen durch­ge­hend auto­ma­ti­siert.

Das ein­zu­schmel­zen­de Mate­ri­al wird von oben in den ver­ti­kal ange­ord­ne­ten Vor­wärm­schacht char­giert. Vor­ge­wärmt wird auf maxi­mal 500°C, eine Tem­pe­ra­tur, bei der das Metall nicht an-schmel­zen kann. Ein Teil des Heiz­ga­ses aus der Haupt­kam­mer wird in die Schmelz­kam­mer bzw. den Vor­wärm­schacht geleitet.Das erwärm­te Mate­ri­al taucht am Schacht­bo­den direkt in die strö­men­de Schmel­ze der Schmelz­kam­mer ein. Eine elek­tro-magne­ti­sche Pum­pe sorgt dabei für die Schmel­ze­um­wäl­zung zwi­schen den Ofen­kam­mern und das Über­flu­ten des Schacht­bo­dens.

Rheinmetall gewinnt Großauftrag im Mobilfunkmarkt

Der Düs­sel­dor­fer Tech­no­lo­gie­kon­zern Rhein­me­tall erwei­tert die Akti­vi­tä­ten sei­ner Auto­mo­ti­ve-Spar­te kon­se­quent in Rich­tung auf neue Pro­dukt­fel­der außer­halb der Auto­mo­bil­in­dus­trie. Über sein 2001 gegrün­de­tes chi­ne­si­sches Joint Ven­ture HASCO KSPG Non­fer­rous Com­pon­ents Co., Ltd. (KPSNC) hat das Unter­neh­men jüngst einen Auf­trag zur Her­stel­lung von Alu­mi­ni­um­ge­häu­sen für das 5G-Netz erhal­ten.

Für ein nam­haf­tes inter­na­tio­nal täti­ges Unter­neh­men im Bereich Mobil­funk pro­du­ziert KPSNC dazu Alu­mi­ni­um­ge­häu­se im Druck­guss­ver­fah­ren. Ein Groß­teil der Kom­po­nen­ten wird von KPSNC mon­tiert und kom­plett ein­satz­fer­tig an den Kun­den gelie­fert. Damit eta­bliert sich das Unter­neh­men als kom­pe­ten­ter Guss­lie­fe­rant beim Auf­bau der welt­wei­ten 5G-Net­ze.

Das Unter­neh­men wird die Kom­po­nen­ten aus dem jetzt erteil­ten Auf­trag in deut­lich sechs­stel­li­ger Stück­zahl noch im Jahr 2020 aus­lie­fern. Die­ser Erst­auf­trag erreicht bereits einen Gesamt­wert von rund 150 Mio­EUR. Für Rhein­me­tall Auto­mo­ti­ve stellt er einen wich­ti­gen Schritt in eine voll­kom­men neue und vor allem schnell wach­sen­de sowie zukunfts­träch­ti­ge Indus­trie dar. Er ist ver­bun­den mit einem hohen Wachs­tums­po­ten­zi­al in den kom­men­den Jah­ren. Exper­ten gehen davon aus, dass bei­spiels­wei­se allein in Chi­na für ein flä­chen­de­cken­des 5G-Netz eine Anzahl an Sen­de­mas­ten in zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he benö­tigt wird.

Grund für die Aus­wahl Rhein­me­talls als Lie­fe­rant für die Her­stel­lung und Mon­ta­ge der Gehäu­se war die Erfah­rung des Spe­zia­lis­ten in der Auto­mo­bil­in­dus­trie mit ihren sehr hohen Anfor­de­run­gen an die Bestän­dig­keit der gro­ßen Guss­tei­le in den unter­schied­lichs­ten Tem­pe­ra­tur­be­rei­chen sowie an ihre gene­rel­le Wet­ter­be­stän­dig­keit.

Beschäftigungsstand in der Chemie auf Höchststand

Für die dritt­größ­te deut­sche Indus­trie trü­ben sich die Per­spek­ti­ven immer wei­ter ein. Zum vier­ten Mal senk­te der Ver­band der Che­mi­schen Indus­trie (VCI) die Pro­gno­se für 2019 auf einen Pro­duk­ti­ons­rück­gang von 7,5 Pro­zent.

Aller­dings lohnt der genaue­re Blick. Der pro­gnos­ti­zier­te Rück­gang bezieht sich auf die Che­mie- und die Phar­ma­in­dus­trie zusam­men. Bei der Phar­ma­in­dus­trie gilt es jedoch einen sta­tis­ti­schen Son­der­ef­fekt zu beach­ten, der die Pro­gno­se nach unten zieht. 2018 war die Phar­ma­pro­duk­ti­on unge­wöhn­lich hoch aus­ge­fal­len. Die rei­ne Che­mie­bran­che – also ohne Phar­ma – dürf­te also nur um 2,5 Pro­zent unter dem Vor­jah­res­wert lie­gen.

Hin­zu kommt, dass die Che­mie-Indus­trie gleich­zei­tig die Prei­se nicht nur hal­ten, son­dern auch noch erhö­hen konn­te. Das wirkt sich auch aus: Der Umsatz 2019 dürf­te daher nur um fünf Pro­zent auf 193 Mil­li­ar­den Euro zurück­ge­hen. Vor allem aber berüh­ren Umsatz- und Pro­duk­ti­ons­ent­wick­lung nicht den Per­so­nal­be­stand. Der bewegt sich mit 464.800 Beschäf­tig­ten zur­zeit noch auf dem höchs­ten Niveau seit 2001. So baut die Indus­trie ihre For­schung und Ent­wick­lung wei­ter aus – und sucht gleich­zei­tig Fach­leu­te für die Digi­ta­li­sie­rung.

Quel­len: FAZ., 4. Dezem­ber 2019, Print­aus­ga­be Sei­te 17