Eine wichtige Frage auch für unsere Arbeitnehmer: Wann öffnen wieder die Schulen?

Düs­sel­dor­fer Schü­ler, Eltern und Leh­rer wer­den erst nach Ostern erfah­ren, wann die Schu­len in unse­rer Stadt wie­der öff­nen. Das hat das Land ent­schie­den. Dem­nach soll eine Ent­schei­dung in zehn Tagen (15. April 2020) getrof­fen wer­den. Im Moment gibt es noch kei­ne Ten­denz. Die Ent­wick­lung sei “nicht vor­her­seh­bar”, so ein Schul­lei­ter. Die Schu­len sind mitt­ler­wei­le seit drei Wochen zu. Leh­rer und Schü­ler berei­ten sich auf wei­te­ren Online-Unter­richt vor. Für ganz Düs­sel­dorf wur­de die Platt­form “its­lear­ning” ein­ge­führt. Dar­über kom­mu­ni­zie­ren Schü­ler und Leh­rer per Han­dy oder PC. Für alle, die dafür ein Gerät brau­chen, stellt die Stadt den Schu­len 15.000 zusätz­li­che Tablets zur Ver­fü­gung. Die ABI-Prü­fun­gen sol­len im Mai statt­fin­den. Alle Klas­sen­fahr­ten bis zu den Som­mer­fe­ri­en sind abge­sagt. Mög­li­che Rück­zah­lun­gen an die Eltern soll es im Juli oder August geben.

Link zum Schul­mi­nis­te­ri­um: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200403/index.html

Unser neuer Podcast ist online! Die tagesaktuellen Wirtschaftsmeldungen aus der Region zum Nachlesen

Der Pod­cast vom 03.04.2020 ist online: Sie hören ihn hier: https://kurzelinks.de/tc8r

Die Mel­dun­gen der Sen­dung zum Nach­le­sen:

Beherr­schend in die­ser Woche waren die wirt­schaft­li­chen Hiobs-Bot­schaf­ten: Die „Wirt­schafts­wei­sen“ hal­ten bei­spiels­wei­se eine schwe­re Rezes­si­on in Deutsch­land durch die mas­si­ven Fol­gen der Coro­na­vi­rus-Kri­se für unver­meid­bar. Die deut­sche Wirt­schaft wer­de 2020 deut­lich schrump­fen, heißt es in einem vor­ge­leg­ten Son­der­gut­ach­ten.

In die glei­che Ker­be schlägt auch der Düs­sel­dor­fer Han­dels­ver­band. Er warnt: Vie­le Ein­zel­händ­ler in Düs­sel­dorf könn­ten in vier Wochen plei­te­ge­hen. Nur Super­märk­te und Dro­ge­ri­en kön­nen sich noch über Kun­den freu­en. Fast alle ande­ren Geschäf­te sind geschlos­sen. Betrof­fen sind alle Bran­chen, beson­ders aber die­je­ni­gen mit sai­so­na­len Pro­duk­ten. Das Oster­ge­schäft sei auf null. Händ­ler blei­ben auf ihrer Früh­lings­mo­de sit­zen, Kun­den ver­su­chen ihre bereits gekauf­te Kom­mu­ni­ons­be­klei­dung wie­der zurück­zu­ge­ben.

Bereits im ver­gan­ge­nen Pod­cast wur­de gesagt, dass bun­des­weit rund 80.000 Ver­kaufs­stel­len schlie­ßen wer­den müs­sen.

Die Lösung sind hof­fent­lich die Sofort­hil­fen von Bund und Land für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men, aber auch Solo-Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler und Grün­der. Die Wirt­schafts­för­de­rung der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat auf die für Unter­neh­men schwie­ri­ge Lage reagiert und einen Hilfs­fond auf­ge­legt, eine Info­li­ne auf­ge­baut und einen Rück­ruf-Ser­vice ein­ge­rich­tet. Unter business@duesseldorf.de kön­nen Unter­neh­men einen Rück­ruf­ser­vice ein­for­dern. Zudem ist die Hot­line erreich­bar werk­tags unter 0211.8990136. Die­se Infos gibts zum Nach­le­sen auch auf unse­rer Web­sei­te.

Sicher ist, dass die Coro­na-Kri­se die Arbeits­welt ver­än­dern wird. Gera­de für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men stel­len sich drän­gen­de Fra­gen: Wie gelingt es uns, trotz Auf­trags­ein­brü­chen unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zu hal­ten? Unter wel­chen Umstän­den und wie genau kön­nen wir Kurz­ar­bei­ter­geld bean­tra­gen? Wie orga­ni­sie­ren wir die Zusam­men­ar­beit aus dem Home­of­fice? – In einem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot des Köl­ner Kofas zur Coro­na-Kri­se fin­den Sie Ant­wor­ten. Wir emp­feh­len Ihnen außer­dem den Bericht des Schrei­ner­meis­ters Juli­us Kapu­ne. Er erzählt, mit wel­chen Schwie­rig­kei­ten sein Hand­werks­be­trieb zu kämp­fen hat, wel­che Lösun­gen er fin­det – und was ihm Mut macht. Den Link dazu fin­den Sie bei uns im Netz unter unternehmerschaft.de. https://kurzelinks.de/pi0l I Erklär­vi­de­os des Sofas: https://kurzelinks.de/ss7f

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Vom Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft in Köln gibt es eine neue Stu­die zum The­ma “Frau­en in der Coro­na-Kri­se”: Eini­ge der Beru­fe, die wäh­rend der Coro­na-Kri­se beson­ders wich­tig sind, gel­ten als typi­sche Frau­en­be­ru­fe. Wie „männ­lich“ oder „weib­lich“ bestimm­te Berufs­grup­pen tat­säch­lich sind und wel­chen Ein­fluss per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen dabei haben, zeigt eine neue Stu­die des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft (IW). Bio­wis­sen­schaft­ler und Medi­zi­ner etwa for­schen an Medi­ka­men­ten und behan­deln die Erkrank­ten. 2003 lag der Frau­en­an­teil in die­ser Berufs­grup­pe bei 44,6 Pro­zent. 2017 lag er bei 47,2 Pro­zent. Bei den Gesund­heits­fach­kräf­ten ist es noch ein­deu­ti­ger: Hier sind die Frau­en stark in der Über­zahl – 80 Pro­zent der Beschäf­tig­ten sind weib­lich. Wei­te­re Zah­len dazu fin­den Sie im neu­en IW-Trends. Auch die­sen Link gibt bei uns unter unternehmerschaft.de. https://kurzelinks.de/2zrs

Am Ende der Coro­na-Block haben wir auch noch eine posi­ti­ve Nach­richt: Das Unter­neh­men BASF in Düs­sel­dorf hat sei­ne Pro­duk­ti­on umge­stellt, um in der Kri­se benö­tig­te Pro­duk­te her­zu­stel­len. Der Che­mie­kon­zern spen­de­te 13.000 Liter Des­in­fek­ti­ons­mit­tel an Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Ret­tungs­diens­te.

METRO Deutsch­land ist erneut offi­zi­el­ler Part­ner des Gui­de MICHELIN: Als offi­zi­el­ler Part­ner des renom­mier­tes­ten Gas­tro­no­mie-Füh­rers über­gibt METRO ab sofort die begehr­ten Ster­ne-Pla­ket­ten per­sön­lich an die aus­ge­zeich­ne­ten Restau­rants. Für die geho­be­ne Gas­tro­no­mie sind die­se Ster­ne die höchs­te Aus­zeich­nung inner­halb der Gour­met­sze­ne. In den kom­men­den Wochen wird den bes­ten Gas­tro­no­men Deutsch­lands ihre Pla­ket­te 2020 vom Düs­sel­dor­fer Groß­händ­ler über­reicht.

Coronavirus-Pandemie: Rheinmetall AG plant virtuelle Hauptversammlung – Neuer Termin am 19. Mai 2020

Die Rhein­me­tall AG wird die dies­jäh­ri­ge Haupt­ver­samm­lung auf den 19. Mai 2020 ver­le­gen und erst­mals rein vir­tu­ell durch­füh­ren. Das Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men reagiert damit auf die gegen­wär­ti­ge Bedro­hung durch den COVID-19-Erre­ger und nutzt die vom Gesetz­ge­ber geschaf­fe­ne Mög­lich­keit, rein vir­tu­el­le Haupt­ver­samm­lun­gen durch­zu­füh­ren. Bis­lang war geplant, die Aktio­nä­re am 5. Mai 2020 in Ber­lin zu einer Prä­senz­ver­an­stal­tung ein­zu­la­den.

Um Unge­wiss­hei­ten über die Durch­führ­bar­keit unse­rer Haupt­ver­samm­lung auf­grund der Pan­de­mie-Ent­wick­lung zu besei­ti­gen und weil die Gesund­heit der Haupt­ver­samm­lungs­teil­neh­mer für uns jetzt höchs­te Prio­ri­tät haben muss, haben wir uns für die­sen Weg ent­schie­den. Um allen Aktio­nä­ren ein aus­rei­chend gro­ßes Zeit­fens­ter zu las­sen, sich wirk­sam zur Online-Haupt­ver­samm­lung anzu­mel­den und von ihrem Fra­ge- und Stimm­recht Gebrauch zu machen, haben wir uns für eine zwei­wö­chi­ge Ver­schie­bung des ursprüng­li­chen Ter­mins ent­schie­den. Außer­dem war es uns wich­tig, dass die vor­ge­schla­ge­ne Divi­den­de von 2,40 EUR je Aktie, mit der wir den Geschäfts­er­folg des Jah­res 2019 hono­rie­ren, noch im Mai in vol­ler Höhe aus­be­zahlt wer­den kann. Dar­auf sol­len sich alle unse­re Aktio­nä­re gera­de in der gegen­wär­ti­gen Kri­sen­si­tua­ti­on ver­las­sen kön­nen“, sagt der Vor­stands­vor­sit­zen­de Armin Pap­per­ger.

Für die jetzt am 19. Mai 2020 ab 10.00 Uhr geplan­te vir­tu­el­le Haupt­ver­samm­lung wird Rhein­me­tall ent­spre­chend der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung kurz­fris­tig eine neue Ein­la­dung ver­öf­fent­li­chen. Die Tages­ord­nung und Beschluss­emp­feh­lun­gen blei­ben gegen­über denen der ursprüng­lich für den 5. Mai 2020 geplan­ten Haupt­ver­samm­lung unver­än­dert. Die neue Ein­la­dung infor­miert die Aktio­nä­re über die mit der Neu­re­ge­lung ver­bun­de­nen Teil­nah­me­mo­da­li­tä­ten, dar­un­ter u.a. eine Bild- und Ton-Über­tra­gung der vir­tu­el­len Haupt­ver­samm­lung, die Mög­lich­keit der Stimm­aus­übung und Voll­machts­er­tei­lung über elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on sowie die Ein­räu­mung einer Fra­ge­mög­lich­keit.

sms group: Neue Kupfer-Kaltwalzanlage von Jintian Ningbo Copper in China in Betrieb genommen

SMS group, Mit­glied der Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf, hat erfolg­reich die neue Kup­fer-Kalt­walz­an­la­ge des chi­ne­si­schen Kup­fer­her­stel­lers Jin­ti­an Ning­bo Cop­per Co., Ltd. in der chi­ne­si­schen Pro­vinz Jiangsu in Betrieb genom­men.

Die Inbe­trieb­nah­me war vor dem Hin­ter­grund der Ein­schrän­kun­gen durch das aktu­el­le, welt­wei­te COVID-19-Virus eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung, die in part­ner­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit der Teams von SMS Sie­mag Tech­no­lo­gy Co., Ltd., in Chi­na und Jin­ti­an Ning­bo Cop­per Co., Ltd. erfolg­reich gemeis­tert wur­de.

Die Rever­sier-Kalt­walz­an­la­ge in Quarto­bau­wei­se wird für das Vor­wal­zen von dicken Bän­dern mit einer maxi­ma­len Band­brei­te bis 650 Mil­li­me­ter und einer maxi­ma­len Band­ein­lauf­di­cke bis 18 Mil­li­me­ter ein­ge­setzt. Die Bän­der aus Kup­fer und Kupfer­legierungen wer­den als lose gewi­ckel­te Coils mit varia­blem Bund­innendurchmesser zum Kalt­walz­werk trans­por­tiert, wo sie auf die zuge­hö­ri­ge Abhas­pel­sta­ti­on auf­ge­ge­ben wer­den.

Auf­grund der gro­ßen Vari­anz der Band­di­cken­be­rei­che bestehen die ein- und aus­lauf­sei­ti­gen Has­pel­an­la­gen aus einer kom­bi­nier­ten Has­pel­rad- und Has­pel­trom­mel mit unter­schied­li­chen Wickeldurch­messern. Fer­tig­ge­walz­te Bän­der wer­den auf die Has­pel­trom­mel gewi­ckelt und zur Wei­ter­ver­ar­bei­tung abtrans­por­tiert.

Um das hoch­wer­ti­ge Mate­ri­al wirt­schaft­lich zu ver­ar­bei­ten, hat die SMS group die Kalt­walz­an­la­ge so kon­zi­piert, dass sie eine maxi­ma­le Mate­ri­al­aus­nut­zung sicher­stellt. Bewähr­te Stell­glie­der, wie hydrau­li­sche Anstel­lung, posi­ti­ve und nega­ti­ve Arbeits­wal­zen­bie­gung und Viel­zo­nen­küh­lung ste­hen zur Ver­fü­gung, um die gefor­der­te Band­di­cke von mini­mal 0,5 Mil­li­me­tern und die ange­streb­te Band­qualität zu errei­chen.

Zum Auf­trags­um­fang der SMS group gehö­ren zwei wei­te­re Kup­fer-Kalt­walz­an­la­gen, die in den kom­men­den Wochen den Betrieb auf­neh­men wer­den.

Neue Initiative: Commerzbank hilft

Die Nie­der­las­sung Düs­sel­dorf der Com­merz­bank hat mit ihrem Part­ner Optio­pay die Initia­ti­ve “Com­merz­bank hilft” ins Leben geru­fen.

Auf www.commerzbankHilft.de kön­nen Geschäf­te ihre Gut­schei­ne online zum Ver­kauf anbie­ten. Eine Anmel­dung ist kos­ten­los und dau­ert nur weni­ge Minu­ten. Ein voll­wer­ti­ges Gut­schein­sys­tem für die Abwick­lung wird bereit­ge­stellt und das auch für Geschäf­te, wel­che bis­her noch nicht mit online Gut­schei­nen gear­bei­tet haben.

Kun­den kön­nen ihre Lieb­lings­ge­schäf­te in ihrer direk­ten Umge­bung unter­stüt­zen indem sie Gut­schei­ne jetzt erwer­ben und die­se nach der Kri­se ein­lö­sen oder ver­fal­len las­sen. Somit kann man sich schon jetzt gemein­sam auf etwas freu­en oder aber ein­fach soli­da­risch den Gut­schein ver­fal­len las­sen und somit das Geschäft noch direk­ter unter­stüt­zen.

Durch den Ver­kauf von Gut­schei­nen lie­fern Kun­den kurz­fris­ti­ge Liqui­di­tät und Umsatz an die hil­fe­be­dürf­ti­gen Geschäf­te. So kann die Exis­tenz der Geschäf­te gesi­chert wer­den und Kun­den und Inha­ber kön­nen sich gemein­sam auf die Wie­der­eröff­nung freu­en.

Die Com­merz­bank möch­te die loka­le Wirt­schaft unter­stüt­zen und erwirt­schaf­tet mit die­ser Hil­fe­leis­tung selbst kei­ne Gewin­ne. Wir als Unter­neh­mer­schaft Düs­sel­dorf för­dern ger­ne die­se Initia­ti­ve, infor­mie­ren unse­re Mit­glieds­be­trie­be und berich­tet in den Medi­en über die­se Akti­on.

Hilfe für den medizinischen Bereich: Rheinmetall liefert bis zu 6 Millionen Atemschutzmasken

Rhein­me­tall unter­stützt die Bun­des­re­gie­rung in der Coro­na-Kri­se durch die Lie­fe­rung hoch­wer­ti­ger Atem­schutz­mas­ken. So ist es dem Unter­neh­men mit sei­nem glo­ba­len Stand­ort- und Ver­triebs­netz­werk vor allem in Chi­na gelun­gen, Lie­fer­quel­len für die­se drin­gend benö­tig­ten Schutz­aus­rüs­tun­gen zu erschlie­ßen. Bereits in weni­gen Tagen sol­len rund eine Mil­li­on Atem­schutz­mas­ken (Schutz-kate­go­rie FFP‑2, CE-zer­ti­fi­ziert) aus der Fer­ti­gung eines chi­ne­si­schen Unter­neh­mens an die zustän­di­ge Bun­des­wehr-Beschaf­fungs­be­hör­de in Koblenz aus­ge­lie­fert wer­den. Rhein­me­tall über­nimmt gemein­sam mit einem Part­ner­un­ter­neh­men die kom­plet­te Beschaf­fungs- und Trans­port­lo­gis­tik sowie die Qua­li­täts­über­prü­fung.

Ein ent­spre­chen­der Ver­trag zwi­schen Rhein­me­tall und dem Koblen­zer Bun­des­amt für Beschaf­fung, Aus­rüs­tung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Nut­zung der Bun­des­wehr (BAAINBw) wur­de nun unter­zeich­net. Der Ver­trag ent­hält eine Opti­on über die Lie­fe­rung von wei­te­ren 5 Mil­lio­nen Atem­schutz­mas­ken durch Rhein­me­tall.

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um hat­te das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um Anfang März 2020 um Amts­hil­fe bei der Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie gebe­ten. Das Koblen­zer BAAINBw arbei­tet nun – gemein­sam mit den Beschaf­fungs­äm­tern des Bun­des­fi­nanz- und des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums – an der Bereit­stel­lung des drin­gend benö­tig­ten Mate­ri­als zur Auf­recht­erhal­tung des Gesund­heits­sys­tems sowie zum Schutz der Bevöl­ke­rung.

Rhein­me­tall sieht sich – nicht nur als ein füh­ren­der Bun­des­wehr-Aus­rüs­ter – in der Ver­ant­wor­tung, in der gegen­wär­ti­gen Lage zu hel­fen und einen Bei­trag zu leis­ten, um Aus­rüs­tungs­lü­cken im medi­zi­ni­schen Bereich zu schlie­ßen.

Armin Pap­per­ger, Vor­stand­vor­sit­zen­der der Rhein­me­tall AG: „Wir wol­len damit nicht nur der Aus­brei­tung des Coro­na-Virus in Deutsch­land soweit ent­ge­gen­tre­ten wie irgend mög­lich. Unser Anlie­gen ist es auch, die­je­ni­gen zu schüt­zen, die uns schüt­zen: Ärz­tin­nen und Ärz­te, Sani­täts­kräf­te und Pfle­ge­per­so­nal – und eben all die­je­ni­gen, die für uns da sind, wenn wir auf Hil­fe ange­wie­sen sind. Dies gilt für den zivi­len wie für den mili­tä­ri­schen Bereich.“

Die Mas­ken die­nen zum Schutz vor Anste­ckung durch COVID-19-Viren und ande­re Krank­heits­er­re­ger. Sie sind der­zeit auf den Welt­märk­ten Man­gel­wa­re. Rhein­me­tall sieht die erfolg­rei­che Ver­füg­bar­ma­chung eines gro­ßen Pos­tens die­ser Mas­ken als eine ers­te Maß­nah­me, um den für die Gesund­heits­ver­sor­gung zustän­di­gen Ein­rich­tun­gen und Stel­len in der gegen­wär­ti­gen Kri­se schnell und unbü­ro­kra­tisch Hil­fe zu leis­ten.

Rhein­me­tall hat dar­über hin­aus wei­te­re Tätig­keits­fel­der iden­ti­fi­ziert, in denen eine kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung mög­lich ist. So kön­nen eini­ge Geschäfts­ein­hei­ten des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens in ihren leis­tungs­fä­hi­gen Labo­ren Des­in­fek­ti­ons­mit­tel her­stel­len. An einem süd­afri­ka­ni­schen Stand­ort, den das Toch­ter­un­ter­neh­men Rhein­me­tall Den­el Muni­ti­on bei Cape Town unter­hält, wer­den mitt­ler­wei­le in Koope­ra­ti­on mit einem zivi­len Part­ner­un­ter­neh­men täg­lich rund 1.000 Liter Des­in­fek­ti­ons­mit­tel her­ge­stellt, die im medi­zi­ni­schen Bereich des Lan­des drin­gend benö­tigt wer­den.

Außer­dem prüft Rhein­me­tall die Bereit­stel­lung von Schutz­klei­dung und wei­te­rer Atem­schutz­mas­ken in gro­ßen Stück­zah­len, die Mon­ta­ge medi­zi­ni­scher Instru­men­te wie Beatmungs­ge­rä­te sowie wei­te­re Mög­lich­kei­ten der Unter­stüt­zung.

Metro möchte umziehen zum Großmarkt

Die Metro will zum Groß­markt umzie­hen. Eine ent­spre­chen­de Absichts­er­klä­rung mit Stadt und IDR ist die­se Woche unter­schrie­ben wor­den. Die städ­ti­sche Bau­to­ch­ter soll das Gelän­de an der Ulmen­stra­ße ent­wi­ckeln. Es geht unter ande­rem auch dar­um, den Markt neu auf­zu­stel­len und neue Hal­len zu bau­en. Einen Teil des 115.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stücks könn­te die Metro über­neh­men und dort eine neue Kon­zern­zen­tra­le und einen neu­en Markt bau­en. Auf dem Gelän­de in Flin­gern sol­len statt­des­sen Woh­nun­gen ent­ste­hen. Die Ent­schei­dung dar­über, ob es wirk­lich so kommt, soll in zwei Jah­ren fal­len. Bau­start an der Ulmen­stra­ße wäre dann im Jahr 2026. Quel­le: Anten­ne Düs­sel­dorf

Die Düsseldorfer Corona-Zahlen vom 1. April

Mit Stand Mitt­woch, 1. April, 16.30 Uhr, wur­de — seit dem 3. März — bei ins­ge­samt 496 Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern eine Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus dia­gnos­ti­ziert.

Davon wer­den (Stand: 1. April, 8 Uhr) 71 in Kran­ken­häu­sern behan­delt, davon 33 auf Inten­siv­sta­tio­nen. Rund 460 Men­schen befin­den sich noch in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne. Vier Men­schen, die mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert waren, sind bis­her in Düs­sel­dorf gestor­ben. 107 Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer sind inzwi­schen gene­sen.

Am Mitt­woch, 1. April, wur­den bis 16.30 Uhr 52 Abstri­che im Dia­gnos­tik­zen­trum vor­ge­nom­men, hin­zu kom­men 14 mobi­le Abstri­che. Im Dri­ve-In-Test­zen­trum wur­den am Mitt­woch, 1. April, bis 16 Uhr ins­ge­samt 164 Abstri­che vor­ge­nom­men. Beim Coro­na-Infor­ma­ti­ons­te­le­fon unter 0211–8996090 wur­den am Mitt­woch, 1. April, bis 16 Uhr ins­ge­samt 661 Anru­fe beant­wor­tet. Am gest­ri­gen Diens­tag, 31. März wur­den von 0 bis 24 Uhr ins­ge­samt 882 von 938 Anru­fen ange­nom­men — die dursch­schnitt­li­che Erreich­bar­keit lag bei 94 Pro­zent.

Ver­sor­gungs­hot­line des Amtes für Sozia­les
Die Ver­sor­gungs­hot­line des Amtes für Sozia­les unter der Ruf­num­mer 0211–8998999 ver­zeich­net am Mitt­woch, 1. April, bis 16 Uhr ins­ge­samt 95 Anru­fe. Seit 14. März haben sich ins­ge­samt 1.234 Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer an die Ver­sor­gungs­hot­line gewandt. Rund 75 Pro­zent der Anru­fen­den hat­ten bis­her kei­nen kon­kre­ten Hil­fe­be­darf, son­dern all­ge­mei­ne Fra­gen zur Coro­na-Kri­se oder boten ihre Hil­fe an (105 Per­so­nen). Rund 25 Pro­zent der Anru­fe­rin­nen und Anru­fer konn­ten kon­kre­te Vor­schlä­ge zur Hil­fe unter­brei­tet wer­den.

Das Amt für Sozia­les hat am 19. März einen Frei­wil­li­gen­pool ein­ge­rich­tet. Inzwi­schen wur­den dort 424 Per­so­nen regis­triert, die ehren­amt­li­che Hilfs­an­ge­bo­te unter­brei­tet haben. Vie­le Ehren­amt­ler bie­ten gleich meh­re­re Hil­fen an. Ins­ge­samt wur­den 939 ein­zel­ne Hilfs­an­ge­bo­te gemacht. Die Ange­bo­te zum ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment bezie­hen sich haupt­säch­lich auf die Ein­käu­fe von Lebens­mit­teln und Geträn­ken, auf Ein­käu­fe bei Apo­the­ken sowie auf Boten­gän­ge und Gas­si gehen.

Infor­ma­ti­ons­dienst für Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men
Der Infor­ma­ti­ons­dienst für Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men ist wochen­tags von 9 bis 18 Uhr unter 0211–8990136 zu errei­chen. Bis 16 Uhr wur­den am Mitt­woch, 1. April, 77 Unter­neh­men tele­fo­nisch über die Hot­line bera­ten. Über den E‑Mail-Rück­ruf-Ser­vice sind zudem 20 E‑Mails ein­ge­gan­gen und tele­fo­nisch beant­wor­tet wor­den. Somit wur­den am Mitt­woch 97 Unter­neh­men tele­fo­nisch bera­ten. Kumu­liert sind seit dem 18. März 1.369 Bera­tun­gen (834 im Infor­ma­ti­ons­dienst; 535 Rück­ruf-Ser­vice) durch­ge­führt wor­den. Zudem sind ins­ge­samt bis­lang 740 Anträ­ge auf Finanz­hil­fen über das Online-For­mu­lar ein­ge­gan­gen, 90 Anträ­ge konn­ten bis­her bewil­ligt wer­den. Dar­über hin­aus erfolg­ten zahl­rei­che Bera­tun­gen über direk­te Kon­tak­te von Unter­neh­men zu den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der Wirt­schafts­för­de­rung.

Henkel treibt mit funktionalen Materialien smarte Lösungen für Wohnen, Mobilität und Hygiene voran

Die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on ver­än­dert die Mög­lich­kei­ten und Her­aus­for­de­run­gen von Unter­neh­men unter­schied­lichs­ter Bran­chen und Indus­tri­en umfas­send. So gilt es, das Poten­zi­al neu­er Tech­no­lo­gi­en opti­mal zu nut­zen. Inno­va­tio­nen, etwa im Bereich der gedruck­ten Elek­tro­nik, ermög­li­chen kom­plett neue Ansät­ze. Von Hygie­ne­pro­duk­ten bis zu intel­li­gen­ten Ober­flä­chen im Wohn- oder Mobi­li­täts­be­reich – in ihrer Fle­xi­bi­li­tät und Effi­zi­enz ist gedruck­te Elek­tro­nik kon­ven­tio­nel­len elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten über­le­gen und erschließt neue Ein­satz­fel­der. Funk­tio­na­le Tin­ten für den Druck neh­men bei der Her­stel­lung eine Schlüs­sel­rol­le ein – sie ver­wan­deln ein ein­fa­ches Sub­strat in eine leit­fä­hi­ge und funk­tio­na­le Ober­flä­che.

Für die­sen Ein­satz hat Hen­kel neue Lösun­gen ent­wi­ckelt: Bei­spie­le hier­für sind Loc­ti­te ECI 7007, eine leit­fä­hi­ge Car­bon-Tin­te für Hygie­ne­pro­duk­te wie Win­deln und die ECI 8000 E&C‑Serie für intel­li­gen­te Heiz­lö­sun­gen im Smart Home. Dehn­ba­re leit­fä­hi­ge Tin­ten kom­men zudem in Fahr­zeug­ober­flä­chen zum Ein­satz und ermög­li­chen die Inte­gra­ti­on von Bewe­gungs­sen­so­ren, Heiz­ele­men­ten oder Lade­vor­rich­tun­gen.

Gedruckte Elektronik revolutioniert den Markt für Massenprodukte

Wir kön­nen heu­te schon sehen, wie tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen unse­ren All­tag ver­än­dern, etwa das Inter­net der Din­ge oder 5G. Mit die­ser Ent­wick­lung muss die Indus­trie Schritt hal­ten. Durch gedruck­te Elek­tro­nik kön­nen elek­tro­ni­sche Kom­po­nen­ten immer kos­ten­ef­fi­zi­en­ter und in grö­ße­rer Stück­zahl pro­du­ziert wer­den – ihre Anwen­dungs­fel­der ver­viel­fa­chen sich dadurch“, weiß Sti­jn Gil­lis­sen, Glo­bal Head of Prin­ted Elec­tro­nics bei Hen­kel. „Die Tech­no­lo­gie bie­tet zahl­rei­chen Indus­tri­en kom­plett neue Mög­lich­kei­ten und Wege – vom Woh­nen über Hygie­ne bis hin zur Mobi­li­tät. In die­sen Märk­ten erle­ben die Anbie­ter, dass die Ansprü­che ihrer Kun­den kon­ti­nu­ier­lich stei­gen. Ins­be­son­de­re bei schnell­le­bi­gen Kon­sum­gü­tern sind inno­va­ti­ve, digi­ta­le Lösun­gen gefragt. Das gilt aber auch in ande­ren Seg­men­ten.“

Schon früh­zei­tig hat Hen­kel erkannt, dass der Ein­satz gedruck­ter Elek­tro­nik in volu­men­star­ken Märk­ten gro­ße Poten­zia­le bie­tet und hat ent­spre­chen­de Lösun­gen ent­wi­ckelt. „Funk­tio­na­le Flui­de wie Tin­ten sind ein inte­gra­ler Bestand­teil gedruck­ter Elek­tro­nik – hier kann Hen­kel mit sei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung und sei­nem brei­ten Lösungs­an­ge­bot die Ent­wick­lung grund­le­gend mit­ge­stal­ten“, ergänzt Sti­jn Gil­lis­sen.

Wohnen und Mobilität werden smarter – mit funktionalen Tinten von Loctite

Mit den koh­len­stoff­ba­sier­ten Loc­ti­te ECI 7007 Tin­ten las­sen sich sowohl im Hygie­ne- als auch im Wohn­be­reich Pro­duk­te intel­li­gen­ter gestal­ten. Loc­ti­te ECI 7007 ist für die Hoch­ge­schwin­dig­keits­pro­duk­ti­on aus­ge­legt. Damit eig­net sich die­se Lösung ins­be­son­de­re für den Ein­satz im Bereich der schnell­le­bi­gen Kon­sum­gü­ter. Die hoch­fle­xi­ble Tin­te lässt sich auf ein sehr dün­nes Sub­strat auf­tra­gen und dient als Lei­ter zu einem Feuch­tig­keits­sen­sor für intel­li­gen­te Win­deln im Pfle­ge­be­reich. Die Prin­ted-Elec­tro­nics-Lösung erkennt den Feuch­tig­keits­ge­halt in der Win­del und kann dann, bei Bedarf, einen Pfle­ger infor­mie­ren. „Die Inno­va­tio­nen unse­rer funk­tio­na­len Loc­ti­te Mate­ria­li­en sind für Anwen­dun­gen im Bereich gedruck­ter Elek­tro­nik opti­miert und bie­ten ver­schie­de­ne Vor­tei­le für ein smar­te­res Leben. Intel­li­gen­te Win­deln ver­bes­sern den Tra­ge­kom­fort und stei­gern zugleich die Effi­zi­enz und Nach­hal­tig­keit im Ver­brauch. Stu­di­en haben erge­ben, dass durch smar­te Win­deln eine deut­li­che Ver­rin­ge­rung des Win­del­ver­brauchs erreicht wer­den kann, da die­se nur bei Bedarf gewech­selt wer­den“, fasst Gil­lis­sen zusam­men.

Die leit­fä­hi­gen Car­bon-PTC-Tin­ten Loc­ti­te ECI 8000 E&C trei­ben auch Inno­va­tio­nen im intel­li­gen­ten Zuhau­se vor­an, etwa durch gedruck­te Elek­tro­nik in Ober­flä­chen mit smar­ten Heiz­funk­tio­nen. Die sehr dün­nen gedruck­ten Heiz­ele­men­te las­sen sich in fast jede Ober­flä­che inte­grie­ren – so lässt sich zum Bei­spiel eine gleich­mä­ßi­ge, selbst­re­gu­lie­ren­de Boden­hei­zung her­stel­len.

Eine wei­te­re Bran­che, die unter stän­di­gem Inno­va­ti­ons­druck steht, ist der Auto­mo­bil­sek­tor“, so Gil­lis­sen: „Hen­kel lie­fert auch hier leis­tungs­star­ke Lösun­gen, um die Digi­ta­li­sie­rung von Ele­men­ten im Fahr­zeug wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Gedruck­te Elek­tro­nik macht den Fahr­zeu­g­in­nen­raum intel­li­gen­ter als je zuvor.“ Durch die dehn­ba­ren, leit­fä­hi­gen Loc­ti­te-Tin­ten las­sen sich elek­tro­ni­sche Bau­tei­le mit­hil­fe eines Tief­zieh­pro­zes­ses per­fekt in Ober­flä­chen im Fahr­zeu­g­in­nen­raum ein­fü­gen. Mit die­ser Tech­no­lo­gie wer­den zum Bei­spiel Arma­tu­ren­bret­ter von Kraft­fahr­zeu­gen ohne phy­si­sche Tas­ten mög­lich: Ob Tem­pe­ra­tur­re­ge­lung oder Info­tain­ment – alles wird über die intel­li­gen­te Ober­flä­che gesteu­ert.

Marktreife Produkte mit gedruckter Elektronik – mithilfe starker Partner

Gerä­te aus dem Prin­ted-Elec­tro­nics-Bereich erfor­dern ein kom­ple­xes Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Kom­po­nen­ten und Tech­no­lo­gi­en. Hen­kel ver­folgt einen part­ner­schaft­li­chen Ansatz, der die ver­schie­de­nen Teil­neh­mer der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te zusam­men­führt: Her­stel­ler und Exper­ten aller wich­ti­gen Berei­che brin­gen ihr Wis­sen und ihre Lösun­gen ein. So ist etwa Bare Con­duc­tive ein Part­ner in der Ent­wick­lung von Pro­dukt­lö­sun­gen im Bereich der intel­li­gen­ten Ober­flä­chen. „Gemein­sam mit unse­ren Part­nern wie Hen­kel nut­zen wir unse­re mate­ri­al­wis­sen­schaft­li­chen Kennt­nis­se, um intel­li­gen­te Ober­flä­chen für neue Anwen­du­gen in den Berei­chen Smart Home, Smart Office, Smart Cities oder Smart Cars zu ent­wi­ckeln – eine digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on an uner­war­te­ten Orten“, erklärt Matt John­son, CEO und Mit­be­grün­der von Bare Con­duc­tive.

Mit zwei wei­te­ren Part­nern, die sich auf die Her­stel­lung von Prin­ted-Elec­tro­nics-Pro­duk­ten spe­zia­li­siert haben, ent­wi­ckelt Hen­kel intel­li­gen­te Pro­duk­te für Men­schen mit chro­ni­schen Krank­hei­ten. Zusam­men mit Quad Indus­tries und Byte­flies ent­stand ein elek­tro­ni­sches Pflas­ter mit auf­ge­druck­ten Sen­so­ren – das „Health-Patch“. Das Pro­dukt über­wacht auf unkom­pli­zier­te Wei­se die Vital­da­ten der Pati­en­ten in ihrer häus­li­chen Umge­bung und erhöht damit den Kom­fort für Pati­en­ten und für die medi­zi­ni­sche Pfle­ge.

Dar­über hin­aus setzt Hen­kel auf eine Part­ner­schaft für die Mate­ri­al­ver­sor­gung mit CHASM Advan­ced Mate­ri­als, Inc.. Mit dem Anbie­ter von inno­va­ti­ven, trans­pa­ren­ten und leit­fä­hi­gen Mate­ria­li­en und Tin­ten erwei­tert das Unter­neh­men sein Port­fo­lio im Bereich der gedruck­ten Elek­tro­nik.

Wir bei Hen­kel set­zen auf ein dif­fe­ren­zier­tes Netz­werk von Part­nern. Mit die­sem Netz­werk kön­nen wir unse­ren Kun­den nicht nur unse­re Pro­duk­te und unser Wis­sen anbie­ten, son­dern wir kön­nen sie dar­über hin­aus zum Bei­spiel mit Ent­wick­lern elek­tro­ni­scher Bau­tei­le, Druck­her­stel­lern oder exter­nen IoT-Anbie­tern zusam­men­brin­gen. Gemein­sam sind wir in der Lage, mit unse­ren Lösun­gen für gedruck­te Elek­tro­nik das vol­le Poten­zi­al der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on über die gesam­te Wert­schöp­fungs­ket­te hin­weg zu heben“, fasst Gil­lis­sen zusam­men.

Fortsetzung der Erfolgsgeschichte: Ametsreiters CEO-Mandat vorzeitig verlängert

Der Auf­sichts­rat der Voda­fone GmbH hat Han­nes Amets­rei­ters Man­dat als CEO des Unter­neh­mens vor­zei­tig um drei Jah­re ver­län­gert. „Han­nes Amets­rei­ter hat Voda­fone Deutsch­land in den letz­ten vier­ein­halb Jah­ren zu neu­er Stär­ke geführt – mit einer kla­ren Wachs­tums­stra­te­gie, inno­va­ti­ons­ba­sier­ter Visi­on, stra­te­gi­schen Über­nah­men und einem star­ken Fokus auf digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on“, so Auf­sichts­rats­chef Frank Röve­kamp. „Unser Unter­neh­men steht heu­te so gut da wie nie zuvor. Mit der heu­te beschlos­se­nen Ver­län­ge­rung sei­nes Man­dats wür­di­gen wir sei­ne Ver­diens­te – und sor­gen zugleich für eine Fort­set­zung die­ser Erfolgs­ge­schich­te.“

2015 begann Amets­rei­ter mit der Neu­aus­rich­tung Voda­fones als Giga­bit Com­pa­ny und der dazu­ge­hö­ri­gen Visi­on einer Giga­bit-Gesell­schaft, mit giga­bit­schnel­len Net­zen – unter der Erde wie in der Luft. 2016 schaff­te Voda­fone als ers­ter die Roa­ming-Gebüh­ren in Euro­pa ab und gab im gesam­ten Netz die vol­le LTE-Geschwin­dig­keit für alle sei­ne Pri­vat­kun­den frei. 2017 star­te­te die Giga­bit-Offen­si­ve. Dafür ließ Amets­rei­ter das Voda­fone-Kabel­netz moder­ni­sie­ren und eta­blier­te das Unter­neh­men als neu­er Glas­fa­ser-Spie­ler – für mehr Netz in Gemein­den und Gewer­be­ge­bie­ten. 2018 lei­te­te Voda­fone die Giga­bit-Wen­de ein – mit dem Start des ers­ten groß­flä­chi­gen Aus­baus eines Giga­bit-Net­zes in Deutsch­land. 2019 brach­te Voda­fone unter Amets­rei­ters Füh­rung als ers­ter Anbie­ter 5G nach Deutsch­land. Und schloss mit der mil­li­ar­den­schwe­ren Unity­me­dia-Fusi­on die größ­te Tel­ko-Über­nah­me seit Man­nes­mann erfolg­reich ab.

Ich freue mich sehr über das erneu­te Ver­trau­en des Voda­fone-Auf­sichts­rat in unse­ren Manage­ment-Kurs“, so Han­nes Amets­rei­ter. „Gemein­sam mit allen 16.000 Voda­fone-Mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑Mit­ar­bei­tern möch­ten wir ihn in den kom­men­den Jah­ren fort­schrei­ben. Dafür ver­fol­gen wir drei gro­ße Zie­le: Wir wol­len die Giga­bit-Gesell­schaft in Deutsch­land wei­ter vor­an­trei­ben. Wir wol­len noch stär­ker dar­auf fokus­sie­ren, was Men­schen und Unter­neh­men hilft. Und wir wol­len die Inte­gra­ti­on von Unity­me­dia wei­ter vor­an­trei­ben, uns als Digi­tal­kon­zern noch stär­ker auf­stel­len – und so auch wich­ti­ge Syn­er­gi­en für unser Geschäft heben.“