Arbeitgebertag Düsseldorf

Am 7. Juni 2018 findet der diesjährige Düsseldorfer Arbeitgebertag statt. Im Mittelpunkt steht eine Keynote von NRW-Wirtschaftsminister Professor Pinkwart. Außerdem wird der Rheinische Innovationspreis an ein erfolgsversprechendes Projekt vergeben. Jutta Zülow list of online casinos nz, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf, wird das Netzwerktreffen eröffnen. Infos bei Christina Moeser unter 0211.6690813 und http://bit.ly/2IDRliu.

Urteil zu Firmen-Grillfest: Sturz mit zwei Promille ist ein Arbeitsunfall

Grillen mit Kollegen, der Alkohol fließt, und gegen Mitternacht führt ein blöder Stolperer zu einem gebrochenem Sprunggelenk. Ein Arbeitsunfall? Ja, urteilte nun ein Gericht. http://bit.ly/2G7748T

Lernen im Zeitalter der Digitalisierung – zielgruppenorientierte Aus- und Weiterbildung

„Wer schreibt, der bleibt“, sagt der Volksmund. Das Geschriebene bleibt uns leichter im Gedächtnis, sagen Studien. Aber was passiert, wenn wir gar nicht mehr schreiben? Ist Aneignung von Wissen überhaupt noch notwendig, wo uns doch im Zeitalter von Smartphones, Tablets, Suchmaschinen und neuen Medien immer und überall sämtliche Informationen zur Verfügung stehen? Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema Lernen in der heutigen Zeit, vor allem in der Aus- und Weiterbildung von Auszubildenden und Beschäftigten. Die Referentinnen und Referenten zeigen auf, wie Personal- und Ausbildungsverantwortliche neue Medien und zielgruppenorientierte Lern- und Medienkonzepte nutzen, um effizientes Wissensmanagement zu ermöglichen. Zielgruppen: Personaler, Ausbildungsverantwortliche, Coaches, Trainer, Schuleiter.

Anmeldungen: http://bit.ly/2HRbq3E

Jahrestagung Schule/Wirtschaft

In den ersten Tagen der Sommerferien findet traditionell die Jahrestagung Schule/Wirtschaft Düsseldorf statt. Diesmal erkunden wir die Wirtschaftsregion Kiel. Eingeladen sind in erster Linie aktive Lehrkräfte und Vertreter unserer Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Personal, Ausbildung und Weiterbildung.

Das Programm finden Sie hier: Programm C-8008-07

Einen Rückblick auf die Fahrt 2017 finden Sie auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=4Ds9YhnIg4Y

Informationen + Anmeldungen:
Christina Moeser
T: 0211.6690813
M: moeser@unternehmerschaft.de

 

Hauptgeschäftsführer Michael Grütering im EXPRESS

Unser Hauptgeschäftsführer RA Michael Grütering wurde vom EXPRESS nach den Wünschen der Wirtschaft an die neue Bundesregierung befragt.

RA Michael Grütering
Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände

Die große Koalition mutet der Wirtschaft bereits vieles zu, ein Blick auf die Rentenpläne genügt. Wir können nicht ständig den Sozialstaat weiterausbauen und die Sozialkassen damit überbelasten. Dagegen sollten wir alles daran setzen, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik der Zukunftssicherung. Das die Wirtschaft und mit ihr die Beschäftigung erfolgreich weiterwächst, ist kein Naturgesetz. Die GroKo muss mehr auf Entlastung setzen. Die Rückkehr zur vermeintlichen Parität in der Krankenversicherung ist so ein Negativbeispiel. Und das, obwohl die Arbeitgeber durch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall heute schon mehr als die Hälfte der Krankheitskosten tragen. Ein weiteres teures Draufsatteln darf es nicht geben. Und: Finger weg von der Abschaffung befristeter Arbeitsverträge. Flexibilität sichert unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Bei diesem Themen gibt es für die Arbeitgeber keinerlei Kompromisse! Zum Thema Arbeitsmarkt: Wenn wir trotz schrumpfender Bevölkerung unseren Fachkräftebedarf sichern wollen, dann benötigen wir flexiblere Arbeitszeiten, bei denen mobiles Arbeiten weiter ausgebaut wird und unnötig lange Ruhezeiträume verringert werden.

Neue Impulse für Fachhandelsmarke EP: – Nachfolge und Weiterbildung runden Qualitätsoffensive ab

Die Verbundgruppe ElectronicPartner sorgt bei der Marke EP: für frischen Wind. Nachdem in Deutschland im Rahmen der Qualitätsoffensive bereits der Außen- und Werbeauftritt der rund 370 Händler modernisiert wurde, setzt das Düsseldorfer Unternehmen nun verstärkt auf Weiterbildung und das Thema Nachfolge. Auch für den Webshop ep.de sind Neuerungen geplant.

„Durch die EP:Qualitätsoffensive konnten wir 2017 zum wiederholten Mal ein Wachstumsplus von 3,4 Prozent verbuchen und uns auf hohem Niveau erneut besser als der Kanal Fachhandel entwickeln“, bilanziert Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, die Entwicklung für den deutschen Markt. „Obwohl wir uns seit 2014 von fast 300 Fachhändlern in der Marke EP: verabschiedet haben, sind wir eine starke Größe in der Kooperationslandschaft geblieben. Qualität zahlt sich aus – pro Händler gerechnet hat jedes Mitglied der Marke EP: seinen Umsatz von 2014 zu 2017 um 40 Prozent steigern können.“ Neben mehr als 200 Umbauten zählten die Einführung einer gemeinsamen Warenwirtschaft und der Go-Live der individuellen Händler-Webshops zu den wichtigsten Meilensteinen der Offensive.

Nachfolgesuche strategisch aufbauen
„Wir haben bei EP: ein erfolgreiches und zukunftsfähiges Fachhandelskonzept aufgesetzt. Jetzt ist es an der Zeit, nach vorne zu schauen und die Nachfolgeproblematik im Handel anzugehen“, erklärt Friedrich Sobol. „Bislang haben wir vieles über die engmaschige Betreuung unseres Vertriebs lösen können, aber wir wollen eine breitere Basis und einen strategischen Prozess für die Suche nach geeigneten Kandidaten etablieren.“ Dazu zählt der Aufbau eines Pools potenzieller Interessenten, die intensive Analyse und wirtschaftliche Bewertung der in Frage kommenden Standorte sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung von Finanzierungskonzepten und Bankgesprächen. „Wir bringen zusammen, was zusammengehört. Das heißt aber auch, niemanden in ein zu großes Unternehmen zu lenken, sondern individuell abzuwägen, welche Nachfolger zu welchem Standort passen. Unter Umständen erteilen wir dabei nicht geeigneten Kandidaten genauso eine Absage wie einem unrentablen Standort“, so Friedrich Sobol.

Weiterbildung im EP:Campus
Damit Unternehmensnachfolger genau wie erfahrene Fachhändler ihr Wissen ausbauen, aktualisieren und wenn nötig vertiefen können, hat ElectronicPartner zur Jahresveranstaltung den EP:Campus vorgestellt. Die Plattform bietet für unterschiedliche Erfahrungslevel und Arbeitsschwerpunkte – vom Servicetechniker über den Verkäufer bis zum Geschäftsführer – maßgeschneiderte Themen und Formate. Angebote zum E-Learning sind ebenso integriert wie regionale Trainingstermine oder individuelle Vor-Ort-Beratungen. „Mit dem EP:Campus schließen wir den Kreis rund um die Qualitätsoffensive und schaffen gleichzeitig ein attraktives Angebot für Unternehmensnachfolger“, bewertet Friedrich Sobol den Schritt.

Online-Sortiment als Frequenzbringer
Auch im Netz plant die Verbundgruppe eine Verbesserung für die bestehenden Webshops der EP:Fachhändler. Mit einem ergänzenden Online-Sortiment von rund 1.000 Artikeln wird EP: sich preisaggressiver positionieren und erstmals auch auf Preisvergleichsplattformen zu finden sein. Die Produkte werden im Namen des Händlers direkt von der Verbundgruppe versendet, diese trägt auch das Fernabsatzrisiko. Das eigentliche Rechtsgeschäft findet weiterhin zwischen dem Händler und seinem Kunden statt. Auf diese Weise bekommt der Shop eine höhere Reichweite und führt dem Händler neue Kundengruppen zu.

„Wir haben für das laufende Jahr wieder viel vor, damit wir den Vorsprung aus der Qualitätsoffensive ausbauen können. Nachdem der Außenauftritt der Händler für ein gelungenes Einkaufserlebnis sorgt, kümmern wir uns nun um strukturelle Themen, die in Zukunft immer wichtiger werden“, fasst Friedrich Sobol zusammen.

ElectronicPartner setzt Wachstumstrend fort: erneutes Umsatzplus in Deutschland und Europa

Mit einem Zentralumsatz von 1,695 Milliarden Euro in Deutschland und in den europäischen Landesgesellschaften schließt ElectronicPartner das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von 2,5 Prozent ab. Dabei entfallen 1,310 Milliarden Euro auf den Kernmarkt Deutschland, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 2,6 Prozent entspricht. Die Niederlande, Österreich und die Schweiz erwirtschafteten 385 Millionen Euro und verbesserten sich damit gegenüber 2016 um 2,1 Prozent.

„2017 hat ElectronicPartner 80jähriges Bestehen gefeiert. Unser Jubiläumsjahr erneut mit einem Umsatzplus abzuschließen, ist aus zwei Gründen ein großartiger Erfolg. Zum einen zahlen sich viele Konzepte, in die wir in den letzten Jahren investiert haben, aus – sei es die EP:Qualitätsoffensive oder das Start-Up Netzwerk growr. Zum anderen hat sich das Wettbewerbsumfeld in der Vergangenheit immer weiter verschärft. Wir ergänzen unsere Erfahrung und unsere gesunde Unternehmensstruktur mit innovativen Ideen, um erfolgreich zu agieren – das gelingt uns zum wiederholten Mal“, ordnet ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann das Ergebnis ein.

Entwicklung der Marke EP:

Obwohl der Kanal Fachhandel laut GfK in 2017 erneut einen Rückgang von einem Prozent verbuchen musste, konnte die Marke EP: erneut um 3,4 Prozent wachsen. Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte rund um die Qualitätsoffensive auf einem stabilen Niveau fort. Mit neuen Ansätzen zu den Themen Weiterbildung und Unternehmensnachfolge soll der Vorsprung im Markt auch im laufenden Jahr gehalten werden.

MEDIMAX profitiert vom Onlinehandel

Rund 16 Monate nach dem Start machen sich die online induzierten Umsätze des Shops immer stärker bei MEDIMAX bemerkbar. Als wichtiger Frequenzbringer hat sich die Reservierungsfunktion etabliert. Mit einer Abholungsquote von über 50 Prozent schlägt sie die Brücke zwischen Web und PoS. 2018 steht bei der Fachmarktlinie mit deutschlandweit 130 Standorten unter dem Motto „Wir feiern MEDIMAXIMAL“. Der 30. Geburtstag der Marke ist Mittelpunkt einer aufmerksamkeitsstarken Verbraucherkampagne.

250 neue Partner bei comTeam durch growr

Das Technologie-Netzwerk comTeam hat sich 2017 wirtschaftlich erfolgreich entwickelt. Neben einem neuen Marketingauftritt gehörte die Gründung des Start-up-Netzwerks growr zu den wichtigsten Meilensteinen. Über diese Plattform bietet comTeam Unternehmensgründern Hilfestellung zu allen organisatorischen Fragen der Startphase.

Neben den eigenen Marken haben sich auch die Beteiligungen von ElectronicPartner vielversprechend entwickelt. Vor allem die SH Telekommunikation Deutschland GmbH hat sich als Dienstleister für das Mobilfunkgeschäft der gesamten Verbundgruppe erfolgreich etabliert und kann einen Wachstumssprung auf erstmals über 500 Millionen Euro Umsatz verzeichnen.

„Die Fußballweltmeisterschaft und 30 Jahre MEDIMAX sind nur zwei positive Impulse, die das Geschäftsjahr 2018 prägen werden. Unsere drei wichtigsten Marken haben ihr Profil geschärft – wir sind bereit, erneut die Herausforderungen unserer Branche anzugehen. Mit dem Siegeszug der Sprachsteuerung oder der zunehmenden Vernetzung gibt es für den Handel 2018 spannende Themen“, prognostiziert Karl Trautmann.

Berufswahl-Siegel verliehen

Acht Schulen in Düsseldorf und Hilden erhielten 2018 das begehrte Berufswahl-Siegel. Mehr dazu in diesem Video: https://youtu.be/oVlKsWKEV7A

Ausbildungsabschluss bei der SMS group

Am 16. Februar 2018 verabschiedete die SMS group GmbH in einer Feierstunde 75 Auszubildende. Davon waren 13 Absolventen aus dem Betrieb Düsseldorf, aus Hilchenbach 49, zwölf kamen aus Mönchengladbach und ein Absolvent aus Witten. Über 95 Prozent der ehemaligen Auszubildenden erhielten ein Übernahmeangebot von mindestens zwölf Monaten; einige wurden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

Harald Rackel, Mitglied der Geschäftsführung der SMS group GmbH, gratulierte den ehemaligen Auszubildenden zu ihren hervorragenden Prüfungsergebnissen in der diesjährigen Winterprüfung. Die SMS-Absolventen erreichten eine Gesamtdurchschnittsnote von 2,3. Besonders stolz ist die SMS group GmbH auf die Leistungen von:

Laura Focker, Laura Kirchenbüchler, Marcel Rameil → Industriekaufleute
Fabian Filz, Ümit Kaya   →Kaufleute für Büromanagement
Patrick Buchzik, André Theißen   → Elektroniker für Betriebstechnik
Robin Schönkäs    →Industriemechaniker

die ihre Berufsausbildung mit der Gesamtnote „sehr gut“ abschlossen. Als besondere Anerkennung für diesen überdurchschnittlichen Aus-bildungsabschluss lädt SMS diese Mitarbeiter in ihre firmeneigene Lounge im Borussia-Park nach Mönchengladbach zu einem der nächsten Fußball-Bundesliga-Spiele ein.

Die Absolventen beteiligten sich wieder aktiv an der Programm¬gestaltung ihrer Abschlussfeier. So sorgten die Spiele „Pyramide – das verrückte Erklärspiel“ und „Riskier was“ sowie eine Bilderpräsentation über die absolvierte Ausbildungszeit für einen kurzweiligen Nachmittag. Mit einem gemütlichen Beisammensein bis in die Abendstunden endete die Abschlussfeier.

Traditionell hat die Ausbildung bei der SMS group GmbH einen hohen Stellenwert. Neben den Ausbildern tragen auch viele Mitarbeiter als Ausbildungsbeauftragte dazu bei, den Auszubildenden das Rüstzeug für einen guten Abschluss und damit für eine solide Grundlage ihrer beruflichen Zukunft zu vermitteln. Die SMS group GmbH bietet mit zehn Ausbildungsberufen im gewerblich-technischen und im kaufmännischen Bereich vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.

Tarifabschluss für M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen

Die Tarifparteien der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie haben den in der Vorwoche in Baden-Württemberg vereinbarten Pilot-Abschluss im Wesentlichen übernommen. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte am Mittwoch nach der 4. Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs an Rhein und Ruhr in Düsseldorf, der Kompromiss sei „teuer und komplex, biete aber zugleich zahlreiche flexible Elemente eines modernen Tarifvertrages“. Den Unternehmen stünde jetzt mehr bedarfsgerecht einsetzbares Arbeitszeitvolumen zur Verfügung, bei den zusätzlichen Teilzeitansprüchen der Beschäftigten seien betriebliche Erfordernisse hinreichend berücksichtigt. Die Arbeitgeber hätten damit wesentliche Verhandlungsziele erreicht und einen großen Schritt auf dem Weg zu einer innovativen Arbeitswelt geschaffen.

Die Tabellenerhöhungen der kommenden beiden Jahre bezeichnete der NRW-Metallarbeitgeberpräsident für die Unternehmen als „schmerzhaft und teuer“. „Gemessen an der langen Laufzeit und im Vergleich der Tarifabschlüsse der vergangenen Jahre liegt die Belastung der Unternehmen aber im Rahmen des Vetretbaren“, betonte Kirchhoff. Um so wichtiger sei es, dass es gelungen sei, eine dauerhafte Differenzierungsmöglichkeit für schwächere Betriebe zu vereinbaren. Gerade die NRW-Metallarbeitgeber hätten das Element der Differenzierung immer wieder eingefordert.

Das Verhandlungsergebnis im Einzelnen:

  • Mindestlaufzeit des Tarifvertrags: 27 Monate (1. Januar 2018 – 31. März 2020)
  • Zwei Nullmonate Januar und Februar 2018
  • Einmalzahlung für den März 2018 in Höhe von 100 €
    (Auszubildende 70 €)
  • Erhöhung der Monatsgrundentgelte und Ausbildungsvergütungen um 4,3 Prozent ab 1. April 2018
  • 2019 Einführung einer neuen jährlichen Einmalzahlung Tarifliches Zusatzgeld („T-ZUG“) in zwei Komponenten für alle Beschäftigten und Auszubildenden, auszahlbar im Juli:
    T-ZUG (A) in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts (für berechtigte Beschäftigte umwandelbar in Freistellungstage), T-ZUG (B) für alle gleich hoch (400 Euro bei Vollzeit für 2019 bzw. 200 Euro für Auszubildende, danach 12,3 % des Entgelts der Entgeltgruppe 8 bzw. der jeweiligen Ausbildungsvergütung), T-ZUG (B) kann 2019 und in den Folgejahren betrieblich verschoben, reduziert oder ganz gestrichen werden (dauerhafte Differenzierungsmöglichkeit)
  • Beschäftigte mit erhöhten privaten und beruflichen Belastungen (Kinder bis 8 Jahre, häusliche Pflege von Angehörigen mit mindestens Pflegegrad 1, Schichtarbeiter ab bestimmter Dauer in Schichtarbeit 6 sowie bestimmter Betriebszugehörigkeit) können statt der Auszahlung des T-ZUG (A) acht freie Tage / Jahr wählen (für Eltern und Pflegende maximal zweimal pro Kind und Pflegefall)
  • Anspruch für alle Beschäftigten in Vollzeit auf „Verkürzte Vollzeit“ mit Rückkehrrecht: Begrenzt auf 6 bis 24 Monate und Absenkung auf bis zu 28 Wochenstunden; Ablehnung aus betrieblichen Gründen möglich (wenn kein Ersatz für das ausfallende Volumen gefunden wird oder bereits zehn Prozent aller Beschäftigten in „verkürzter Vollzeit“ sind)
  • Grundsätzliche Beibehaltung der Quote von max. 18 Prozent der Beschäftigten, mit denen 40-Stunden-Verträge vereinbart werden dürfen
  • Aber erweiterte Möglichkeit einer Quotenanhebung auf 30 Prozent per Betriebsvereinbarung, wenn ein Fachkräftemangel nachgewiesen werden kann oder eine Zeitarbeitsbetriebsvereinbarung geschlossen wird
  • Erweiterte Möglichkeit der Anhebung auf 50 Prozent („Strukturquote“) insbesondere für Betriebe mit vielen Fachkräften per Betriebsvereinbarung, wenn im Betrieb mindestens 50 Prozent der Beschäftigten in der EG 11 (bisher: EG 13) oder höher eingestuft sind
  • Neues Widerspruchsrecht des Betriebsrates bei Überschreitung der vorgenannten Quoten (bei 18-Prozent-Quote allerdings erst, wenn diese um vier Prozentpunkte = 22 Prozent überschritten ist)
  • Möglichkeit für die Betriebe, statt einer der vorgenannten Quotenregelungen auf ein „Volumenmodell“ zu wechseln; Festlegung dieses kollektiv zulässigen Arbeitszeitvolumens auf durchschnittlich 35,9 Stunden pro Woche (ergibt sich aus 18 Prozent 40-Stündler und 82 Prozent 35-Stündler); Effekt: Jeder Teilzeitbeschäftigte eröffnet die Möglichkeit für zusätzliche 40-Stunden-Verträge (Bsp.: Ein Teilzeiter 20 Stunden (15 Stunden weniger) ermöglicht 3 zusätzliche 40-Stündler (3 x 5 Stunden)); Kombimodell mit erweiterten Quoten 30 bzw. 50 Prozent möglich (kollektives Volumen dann 36,5 bzw. 37,5 Stunden); Widerspruchsrecht des Betriebsrats bei Überschreitung des jeweiligen kollektiven Volumens
  • Betriebe, die mit der heutigen Quotenwelt gut leben können, können den Verbleib in der „alten Tarifwelt“ erklären
  • Möglichkeit für alle Betriebe, im Einvernehmen mit dem Betriebsrat aus Zeitkonten zusätzlich zu den vorgenannten Arbeitszeitverlängerungen bis zu 50 Stunden pro Jahr per Auszahlung auszubuchen / ohne Zuschläge auszuzahlen (dies entspricht rechnerisch pro Woche gut eine Stunde mehr Volumen)
  • Tarifliche Rahmenregelung für eine freiwillige Betriebsvereinbarung zu „Mobilem Arbeiten“ (keine Zeitzuschläge und auf 9 Stunden verkürzte Ruhezeiten)
  • Ein zusätzlicher Freistellungstag für Auszubildende vor Abschlussprüfungen