Grütering reagiert verständnislos auf Tarifforderung der IG Metall

Die Tarif­kom­mis­si­on der IG Metall hat ihre For­de­run­gen vor der anste­hen­den Tarif­run­de fest­ge­zurrt: Sie stel­len For­de­run­gen, die im Volu­men eine Belas­tung bei den Unter­neh­men von 4 Pro­zent aus­ma­chen sol­len. Dies sei “fern­ab der Rea­li­tät”, sagt Micha­el Grü­te­ring, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Düs­sel­dor­fer Arbeit­ge­ber­ver­ban­des der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie. “Eine auch nur annä­hern­de Umset­zung die­ser For­de­rung wer­de in die­sem auch für Düs­sel­dorf sehr bedeu­ten­den Indus­trie­zweig vie­le Arbeits­plät­ze aufs Spiel set­zen”, beton­te Micha­el Grü­te­ring. Wei­ter sag­te er: „Der For­de­rungs­be­schluss der IG Metall zur Tarif­run­de 2021 ist nicht nach­voll­zieh­bar. Die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Unter­neh­men in Düs­sel­dorf sieht sehr pro­ble­ma­tisch aus. Vie­le sind froh, wenn sie die Pan­de­mie über­ste­hen und nicht plei­te gehen”. Zusätz­li­che Kos­ten­be­las­tun­gen sei­en für die Unter­neh­men nicht ver­kraft­bar und wür­den den Druck auf die Arbeits­plät­ze mas­siv erhö­hen. Das kön­ne auch nicht im Sin­ne der Gewerk­schaft sein. Die Situa­ti­on sei ernst: “Die unge­wis­se Ent­wick­lung der Pan­de­mie sowie zahl­rei­che welt­wirt­schaft­li­che Risi­ko­fak­to­ren sor­gen für eine nach­hal­ti­ge Ver­un­si­che­rung der Unter­neh­men”, so Micha­el Grütering.

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