IWH: Deutsche Konjunktur hat Schwung verloren

Nach IWH-Anga­ben hat sich der am Jah­res­an­fang hohe Pro­duk­ti­ons­zu­wachs in der deut­schen Wirt­schaft nicht fort­ge­setzt und die Unter­neh­men schätz­ten ihre Aus­sich­ten nicht mehr ganz so güns­tig ein, weil eine kräf­ti­ge Erho­lung der Euro­zo­ne wei­ter auf sich war­ten las­se. Auf­grund der wei­ter­hin güns­ti­gen bin­nen­wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen rech­net das Insti­tut den­noch mit einem BIP-Zuwachs von 1,5 Pro­zent im Jahr 2014 und von 1,6 Pro­zent im kom­men­den Jahr. Auch der Arbeits­markt sei „nach wie vor in einer sehr robus­ten Ver­fas­sung“, heißt es wei­ter: Die Zahl der Erwerbs­tä­ti­gen sowie das Arbeits­vo­lu­men nah­men im ers­ten Halb­jahr wei­ter kräf­tig zu. Im zwei­ten Halb­jahr dürf­te die Kon­junk­tur wohl nur mode­rat anzie­hen, da die Unter­neh­men ihre Geschäfts­er­war­tun­gen seit dem Früh­jahr deut­lich zurück­ge­nom­men und ihre Inves­ti­ti­ons­tä­tig­keit wie­der ver­rin­gert hät­ten. Der Pro­duk­ti­ons­an­stieg in Deutsch­land wer­de daher im Jahr 2014 gerin­ger aus­fal­len als bis­lang erwartet.(Quelle: IWH)