Anton F. Börner alter und neuer BGA-Präsdient

In gehei­mer Wahl wur­de Anton F. Bör­ner in Ber­lin ein­stim­mig durch die erst­mals hybrid aus­ge­rich­te­te Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ein­hun­dert Pro­zent der Dele­gier­ten­stim­men wie­der­ge­wählt. Bis zur nächs­ten regu­lä­ren Wahl im Jahr 2021 wird Bör­ner sich für den Ver­band ein­set­zen und mit sei­ner Exper­ti­se und sei­nem Netz­werk in die­ser schwie­ri­gen Zeit als Front­mann agie­ren. Ines Kit­zing, die den Ver­band über­gangs­wei­se geführt hat­te, gra­tu­lier­te ihrem Nach­fol­ger herz­lich.

Bör­ner ist selbst Unter­neh­mer und stammt aus Ingol­stadt. Er trat nach dem Stu­di­um der Betriebs­wirt­schafts­leh­re in das elter­li­che Unter­neh­men ein. Seit 1983 ist er per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter die Fir­ma Bör­ner + Co. KG, ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men in den Berei­chen Haus­tech­nik und Anla­gen­bau.

Als Kern­the­men für die Ver­bands­ar­beit benann­te Bör­ner die Sta­bi­li­sie­rung der Wirt­schaft in und nach der Coro­na-Kri­se. Hier ist es ihm beson­ders wich­tig, dass der zuneh­men­de Pro­tek­tio­nis­mus, den die Kri­se deut­lich ver­stärkt hat, wie­der ent­schärft wird: „Deutsch­land ist wie kaum ein ande­res Land auf Export und Import ange­wie­sen. Vie­le unse­rer Arbeits­plät­ze hän­gen am Außen­han­del und kön­nen nicht so ohne wei­te­res ersetzt wer­den“, so Bör­ner in sei­ner Antritts­re­de. Aber auch die Euro­päi­sche Uni­on liegt dem über­zeug­ten Euro­pä­er am Her­zen. Mit dem Leit­mo­tiv „Wan­del durch Han­del“ setzt er sich für frei­en Welt­han­del ein und betont die Wich­tig­keit einer markt­ori­en­tier­ten Wirt­schaft, die auch in Euro­pa stär­ker ver­an­kert wer­den müs­se.