Optimistischer Blick in die berufliche Zukunft junger Menschen

Clemens Wieland ist Senior Expert bei der Bertelsmann Stiftung. Er zeichnete vor rund 20 Jahren auch verantwortlich für unser Berufswahlsiegel. Foto: Bertelsmann Stiftung

Eine kürzlich durchgeführte repräsentative Forsa-Befragung anlässlich des „Tags der Bildung“ zeigt: Die jungen Menschen in Deutschland sind überwiegend optimistisch hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektiven. Für die große Mehrheit von insgesamt 88 Prozent der Befragten, die im Alter von 14 bis 21 Jahren sind, erscheint die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt positiv oder zumindest eher positiv. Lediglich etwa jede:r Zehnte äußert negative Erwartungen.

Dennoch offenbart die Umfrage auch eine gewisse Unzufriedenheit bezüglich der schulischen Vorbereitung auf das Arbeitsleben sowie Bedenken hinsichtlich der gerechten Verteilung von Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. Viele junge Menschen fühlen sich von der Schule unzureichend auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.

Besonders bemerkenswert ist, dass etwa die Hälfte der Befragten die zukünftige Bedeutung eines Berufsabschlusses als immer wichtiger einschätzt. Diese Erkenntnis unterstreicht die Wichtigkeit einer abgeschlossenen Ausbildung oder eines Studiums für eine vielversprechende berufliche Laufbahn in den kommenden Jahren.

Clemens Wieland, Experte für berufliche Bildung bei der Bertelsmann Stiftung, betont die Notwendigkeit von maßgeschneiderten Beratungs- und Unterstützungsangeboten für junge Menschen angesichts der vielfältigen beruflichen Möglichkeiten und Herausforderungen. Es bedarf einer engen und individuellen Begleitung, um jungen Menschen eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen.

Düsseldorfer „Start-up-Woche“: Treffpunkt für Gründer und Unternehmer

Die Düsseldorfer „Start-up-Woche“ findet vom 3. bis 7. Juni statt und bietet über 100 Veranstaltungen, die Wissen zu Geschäftsmodellen, Strategien, Marketing, Finanzen, Investorengewinnung, Förderung und Internationalisierung vermitteln. Dabei werden auch Themen wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Female Entrepreneurship behandelt.

Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Veranstalter der Startup-Woche, hat wieder ein spannendes Programm zusammengestellt: AusrichterInnen aus Privatwirtschaft und Verbänden bieten Seminare, Workshops, Pitch- und Networking-Events an, bei denen sich die Startup-GründerInnen und Startup-Interessierte treffen und sich mit VertreterInnen großer Unternehmen, InvestorInnen, BeraterInnen und MentorInnen vernetzen können.

Neu in diesem Jahr ist auch der zentrale Treffpunkt, der im Zum St. Sebastian, Kurze Straße 2a/Burgplatz 16 40213 Düsseldorf, während der Startup-Woche eingerichtet wird. Hier können sich Teilnehmende verabreden, miteinander austauschen und mit der Startup Unit der Wirtschaftsförderung treffen.

Immer mehr ausländische Startups interessieren sich für Düsseldorf als B2B-Standort für den Einstieg in den deutschen und europäischen Markt. Daher ist eine Reihe von Angeboten auch wieder zweisprachig bzw. englischsprachig.

Tickets sind unter www.startupwoche-dus.de erhältlich.

In der heutigen schnelllebigen und anspruchsvollen Welt sind Stressoren allgegenwärtig. Von beruflichen Verpflichtungen über persönliche Beziehungen bis hin zu den Anforderungen des modernen Lebens – Stress kann aus vielen Quellen kommen.

Foto: IST

Doch nicht alle Stressoren sind negativ. Ein gewisses Maß an Stress kann uns antreiben und motivieren, unsere Ziele zu erreichen. Es ist jedoch entscheidend, dass wir lernen, mit Stressoren angemessen umzugehen, da übermäßiger Stress unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Alexandra Löwe ist Personal und Business Coachin und Expertin für Stressmanagement am IST-Studieninstitut. Wir haben sie gefragt, wie man trotz hohem Stresslevel ein gesundes Leben führen kann.

IST: Mit Stress verbinden die meisten ja negative Assoziationen. Dabei gibt es auch positive. Können Sie uns mehr über die positiven Aspekte von Stress erzählen?

Alexandra Löwe: Natürlich. Stress kann eine Reihe positiver Effekte haben, insbesondere wenn er in moderaten Dosen auftritt. Zum Beispiel kann er uns dazu bringen, uns zu konzentrieren und produktiv zu sein. In Situationen, in denen wir unter Druck stehen, können wir unsere Fähigkeiten optimal nutzen und über uns hinauswachsen. Kurzfristiger Stress kann unser Gehirn aufmerksamer und konzentrierter machen, was in bestimmten Situationen, wie sportlichen Wettkämpfen oder beruflichen Herausforderungen, von Vorteil sein kann. Außerdem kann Stress unsere Widerstandsfähigkeit stärken, ähnlich wie beim Training unserer Muskeln. Indem wir uns mit Stressoren konfrontieren und sie bewältigen, entwickeln wir Resilienz und können besser mit zukünftigen Herausforderungen umgehen.

IST: Das klingt nach einem ausgewogenen Blick auf Stress. Welche konkreten Strategien empfehlen Sie, um Stress effektiv zu bewältigen?

Löwe: Ganzheitliches Stressmanagement umfasst Strategien auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Auf körperlicher Ebene kann regelmäßige Aktivität wie Sport oder Yoga helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Auch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf spielen eine wichtige Rolle, um den Körper widerstandsfähiger gegen Stress zu machen. Auf emotionaler Ebene ist es wichtig, sich seiner Gefühle bewusst zu sein und sie anzuerkennen. Achtsamkeit und Meditation können dabei helfen, das Bewusstsein für unsere Emotionen zu schärfen und uns zu ermöglichen, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus ist der Umgang mit negativen Denkmustern entscheidend. Durch Techniken wie „kognitive Umstrukturierung“ oder „positive Selbstgespräche“ können wir lernen, negative Gedanken in positive oder realistischere umzuwandeln.

IST: Das hört sich wirklich nach hilfreichen Strategien an. Am IST werden ja auch die Weiterbildungen „Stress- und Mentalcoach:in“ sowie das „Resilienztraining“ angeboten. Was können Teilnehmer:innen aus solchen Weiterbildungen mitnehmen?

Löwe: Diese Weiterbildungen bieten eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Themen Stressbewältigung und Resilienz. Teilnehmer:innen lernen nicht nur theoretische Konzepte, sondern erhalten auch praktische Techniken und Strategien an die Hand. Sie lernen, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen und zu stärken, um besser mit Stress umgehen zu können, insbesondere in herausfordernden Situationen.

IST: Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die mit Stress kämpfen?

Löwe: Mein Rat wäre, geduldig zu sein und verschiedene Ansätze zur Stressbewältigung auszuprobieren. Jeder Mensch ist individuell, daher kann es einige Zeit dauern, bis man die richtigen Methoden findet. Wichtig ist es, nicht aufzugeben und sich aktiv um seine mentale und emotionale Gesundheit zu kümmern.

IST: Vielen Dank für das Gespräch!

Nähere Informationen zu den IST-Weiterbildung gibt es unter www.ist.de.

ElectronicPartner: Peil wird Vertriebsleiters „Kooperation Deutschland“

Zum Mai 2024 übernimmt Christian Peil, langjähriger Regionalleiter bei ElectronicPartner, die neu geschaffene Stelle des Vertriebsleiters Kooperation Deutschland. Somit ist er künftig für den gesamten Vertriebsbereich der Marken EP: und ServicePartner sowie der eigenprofilierten Mitglieder der Verbundgruppe zuständig.

Mit der Ernennung von Christian Peil schließt ElectronicPartner die Neustrukturierung seines Vertriebsteams ab. Bereits zum 1. Januar 2024 hatte Sebastian Wildenberg in diesem Bereich die Leitungsposition für die Marke MEDIMAX übernommen. Beide berichten in ihren Funktionen direkt an Torsten Schimkowiak, Leiter Vertrieb ElectronicPartner.

Mit Christian Peil haben nun auch die acht Regionalleiterinnen und Regionalleiter des kooperierten Fachhandels eine neue Spitze und kompetente Schnittstelle in die Verbundgruppen-Zentrale. „Er ist ein erfahrener Vertriebsprofi, der seit Jahren eng mit unserem Unternehmen verbunden ist. Ich wünsche ihm viel Erfolg und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol.

Christian Peil bringt jede Menge Know-how aus rund zehn Jahren als Regionalleiter mit und profitiert besonders von seiner Zeit als Leiter eines EP:Fachgeschäftes in Frankfurt/Oder. Nach dem Wechsel „von der Fläche“ in den Außendienst der ElectronicPartner Zentrale konnte er sein umfassendes Wissen aus dem Tagesgeschäft in die Betreuung der Mitgliedsbetriebe einbringen. Nun wird Christian Peil seine gesammelte Expertise nutzen, um das gesamte Vertriebsnetz des kooperierten Fachhandels weiterzuentwickeln und auszubauen. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, das Thema Vertrieb aus einer neuen, übergeordneten Perspektive bearbeiten zu können. Dabei sind mir nach wie vor eine enge Betreuung unserer Mitgliedsbetriebe sowie ein aktiver und offener Austausch mit den Händlerinnen und Händlern sehr wichtig. Eins meiner weiteren Ziele ist es, neue Unternehmerinnen und Unternehmer für unsere Kooperation zu begeistern und als Mitglieder zu gewinnen. Dabei baue ich auf ein tolles, sehr erfahrenes Team!“, sagt Christian Peil.

Handwerksausbildung nach dem Abitur auf dem Vormarsch

Kammerpräsident Andreas Ehlert. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Quelle: Instagram Andreas Ehlert)

Aktuelle Daten der Handwerkskammer Düsseldorf zeigen einen zunehmenden Trend: Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk, wobei viele von ihnen direkt vom Berufskolleg kommen. Axel Fuhrmann, Geschäftsführer der Handwerkskammer, begrüßt diese Entwicklung, hebt jedoch die Notwendigkeit eines differenzierten Blicks auf die beruflichen Perspektiven nach dem Abitur hervor. Bei der bevorstehenden Meisterprüfungsfeier am heutigen Samstag (04.05.2024) im Rather Dome werden alle 990 Absolventen des vergangenen Jahres geehrt. Mit rund 3000 erwarteten Gästen verzeichnet die Veranstaltung die höchste Teilnehmerzahl seit 25 Jahren. Obwohl das Interesse an einer Selbstständigkeit im Handwerk steigt, erwägt nur etwa die Hälfte der Absolventen ernsthaft, einen eigenen Betrieb zu gründen. Einer der Gründe dafür ist die als kompliziert empfundene Bürokratie. Kammerpräsident Andreas Ehlert fordert daher von der Landespolitik eine Vereinfachung der bürokratischen Verfahren und eine Reduzierung der Mehrfachabfragen von Informationen durch den Staat. Ein Beispiel hierfür ist die jährliche Beantragung eines Parkausweises für Handwerkerfahrzeuge.

Unser Mitgliedsunternehmen Rheinmetall startet Pilotprojekt zu innovativen Ladebordsteinen im öffentlichen Raum

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern startet gemeinsam mit der Gemeinde Nörvenich als Initiator und der Westenergie AG als Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter ein Pilotprojekt zur Erprobung von Ladebordsteinen im öffentlichen Verkehrsraum der Gemeinde.

Ziel des Projekts ist die Integration und Pilotierung der von Rheinmetall entwickelten Ladebordsteine an zwei unterschiedlichen Standorten. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet des Ballungsraums Köln und ist mit rund 12.000 Einwohnern ländlich geprägt. Nachdem Rheinmetall und die Projektpartner kürzlich einen entsprechenden Pilotvertrag unterzeichnet hatten, kamen Vertreter aller Projektpartner für den offiziellen Startschuss am 29. April 2024 in Nörvenich zusammen.

Das Pilotprojekt schließt nahtlos an den kürzlich erfolgten Roll-out erster Ladebordsteine im Ballungsgebiet der Stadt Köln an. Städte mit hoher Bevölkerungsdichte stehen bekanntlich vor Herausforderungen wie geringer Flächenverfügbarkeit, städtebaulichen Restriktionen sowie hohem Parkdruck, gleichwohl treten in kleinen Gemeinden – gerade in durch Mehrfamilienhäuser geprägten Bereichen – vergleichbare Probleme auf. Auch dort müssen Restgehwegbreiten, Sichtachsen, Versorgungsleitungen im Gehweg sowie baudenkmalrechtliche Fragestellungen bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden, was Standorte vielfach unmöglich oder kostentechnisch unattraktiv macht.

Ambitionierte Klimaschutzziele sowie die durch die Bundesregierung zugeteilte Rolle des Schlüsselakteurs für den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur stellen kleinere Gemeinden vor Herausforderungen. Einfache und flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur zahlt auf diese Herausforderungen ein und sorgt für eine langfristige Attraktivität der Kommune für die Bewohner.

Die Integration des Elektronikmoduls in einen Bordstein nutzt vorhandene Infrastruktur und ermöglicht somit die Installation von Ladeinfrastruktur auch dort, wo normalerweise keine Ladesäule gestellt werden könnte. Christoph Müller, Divisionsleiter Power Systems: „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Nörvenich die Vorteile unserer Lösung erkannt und vieles in Bewegung gesetzt hat, um zu den ersten zu gehören, die die Systeme im öffentlichen Raum pilotieren können. Unsere Ladebordsteine, die sich fast unsichtbar in das Straßenbild einfügen, helfen, ein großes Problem der Transformation hin zu mehr E-Mobilität auf breiter Basis zu lösen. Ladeinfrastruktur muss für alle flächendeckend, unkompliziert und zuverlässig zur Verfügung stehen.“

Dr. Timo Czech, Bürgermeister der Gemeinde Nörvenich, zeigt auf, warum das innovative Ladekonzept eine sinnvolle Lösung für unterschiedliche Einsatzorte ist, getragen von dem Willen als moderne und aufgeschlossene Gemeinde, die Mobilitätswende proaktiv mitzugestalten: „Gerade für Menschen in Wohnungen oder Einfamilienhäusern ohne Stellplätze auf eigenem Grundstück ist der Einstieg in die Elektromobilität oft schwierig. Diese können weder eine Wallbox anbringen, noch dürfen sie ein Kabel über den Gehweg zum Laden ihres Fahrzeugs verlegen. Genau hier ist der Rheinmetall-Ladebordstein eine ideale Lösung, weil eine Lademöglichkeit direkt am Stellplatz im öffentlichen Raum angeboten wird, ohne dass die sonst übliche Ladesäule auf dem Gehweg Platz finden muss und den Raum für die Fußgänger weiter einschränkt.“

Dr. Timo Czech hatte bereits früh sein Interesse an der Ladelösung bekundet und sich bereit erklärt, seine Kommune für einen Pilotversuch zur Verfügung zu stellen. Als Partner stand ihm dabei die Westenergie Metering zur Verfügung, die bereits heute mehr als 1.700 Ladepunkte betreibt. Und auch Rheinmetall hatte genau solche Partner gesucht: Ein Unternehmen mit Erfahrung im Bereich Ladeinfrastruktur und eine Kommune, die es ermöglicht, das Laden im öffentlichen Raum zu testen.

Gemeinsam haben die Gemeinde und Westenergie im Gemeindegebiet geeignete Flächen gesucht, die einerseits hoch frequentiert sind und andererseits die erforderliche Netzinfrastruktur vorweisen. So wurden zwei Standorte ausgewählt: in Eschweiler über Feld an der Heribertstraße sowie in Nörvenich an der Ubierstraße. Das Dürener Tiefbauunternehmen Lück und Wahlen setzte die benötigten Anschluss- und Tiefbauarbeiten für das Projekt in kürzester Zeit um.

Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der Westenergie, erläuterte: „Der Ausbau der Elektromobilität erfordert auch neue, innovative Lösungen, die die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort und die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigen. Neben den klassischen Ladepunkten sind Ladebordsteine nun eine sinnvolle Ergänzung. Hier ist es uns gelungen, das Projekt in kürzester Zeit umzusetzen – dank der Gemeinde Nörvenich, den Projektpartnern und einer guten Portion Pragmatismus.“

Der ländliche Raum steht in den kommenden Jahren ebenso vor vielfältigen Herausforderungen wie die wachsenden Metropolen: Klimawandel und Klimaschutz, Mobilität, wirtschaftlicher Wandel und Digitalisierung. Die öffentliche Ladeinfrastruktur nimmt eine Schlüsselrolle bei der Mobilitätswende ein: Flächendeckende Lademöglichkeiten sind eine wesentliche Voraussetzung zum Umstieg auf Elektromobilität. Nur mit einem entsprechenden Ausbau kann das ambitionierte Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 erreicht werden. Dazu bedarf es ca. 1 Million öffentlicher Ladepunkte in Deutschland, um auch Menschen ohne eigene Stell- und Lademöglichkeit den Umstieg auf emissionsarme Elektromobilität zu ermöglichen.

Die schnelle, flexibel skalierbare und kostengünstige Installation von frei zugänglichen, öffentlichen Ladepunkten ist hierfür entscheidend. Die von Rheinmetall entwickelte Lösung setzt daher auf die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur und bietet E-Autofahrern das Laden mit bis zu 22kW. Der Ladebordstein ist somit eine ideale Ergänzung zur herkömmlichen Ladesäule im öffentlichen Raum. Die robuste Lösung ist flächendeckend fast uneingeschränkt installier- und damit auch skalierbar, was für Infrastrukturanbieter wie Westenergie von entscheidender Bedeutung ist: Somit kann verlässliche Ladeinfrastruktur auf breiter Fläche angeboten werden und kann auch dort zum Einsatz kommen, wo eine Ladesäule nicht gestellt werden kann.

Sicherheit hat bei Rheinmetall höchste Priorität: die Systeme wurden umfangreichen Tests unterzogen, bevor diese nun im Rahmen eines weiteren Pilotprojekts im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen sollen. Rheinmetall leistet mit der entwickelten Lösung einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und übernimmt Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft. Nähere Informationen dazu finden sich unter https://www.rheinmetall.com/de/produkte/e-mobilitaet/ladebordstein.

Fischmarkt startet am 5. Mai in die zweite Runde

Foto: www.rheinlust.de

Am 5. Mai um 11 Uhr startet der Fischmarkt an der Tonhalle in seine zweite Runde! Die einzigartige Veranstaltung in Düsseldorf begeistert Besucher mit toller Atmosphäre und wunderschöner Aussicht auf den Rhein. Mit rund 80 Händlern bietet sie ein Sortiment von Fisch und Meeresfrüchten bis hin zu Delikatessen, Blumen und Kunsthandwerk. An sieben Sonntagen zwischen Mai und November wird die Location zur Gastromeile zum Einkaufen, Schlemmen und Genießen. Die weiteren Termine: 02.06.2023 | 07.07.2024 | 04.08.2024 | 01.09.2024 | 06.10.2024 | 03.11.2024. Foto: www.rheinlust.de

NEUE PODCASTFOLGE ONLINE – Folge 145: Nachhaltige Lösungen für unsere Zukunft mit Corbiota

In unserer neuesten Podcastfolge geht es um Hühner und um Regenwürmer. Und um nachhaltige Lösungen für unsere Zukunft mit/Dank Corbiota.

Collage: Unternehmerschaft Düsseldorf

Pascal Heithorn ist Co-Founder und COO von Corbiota, einem innovativen StartUp, welche sich zum Ziel gesetzt hat, neue Kategorien zu schaffen und zum neuen Standard für natürliche Tiergesundheits- und Tierwohllösungen zu werden, die dennoch die Produktivität steigern können und somit auch den Anforderungen der Landwirte gerecht werden.

Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches und innovatives Gespräch!

Unternehmerschaft Düsseldorf: https://bit.ly/3HgJXYg

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand).

Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

Die aktuelle Podcastkooperation „Düsseldorfer Wirtschaft x Wirtschaftsförderung Düsseldorf“ lädt monatlich Gesprächs-partner:innen aus der Start-Up-Szene ein. Moderiert werden die Folgen von Lisa Marie Schelig, Moderatorin der Düsseldorfer Wirtschaft und Gioacchino Aquilino, Wirtschaftsförderung Düsseldorf.

Mentalisieren: Die besondere Stärke einer modernen Führungskraft

In der heutigen zunehmend komplexen und dynamischen Geschäftswelt ist das Konzept des „Mentalisierens“ zu einer wichtigen Fähigkeit für Führungskräfte geworden. Mentalisieren bezieht sich auf die Fähigkeit, nicht nur die eigenen Gedanken und Emotionen zu verstehen, sondern auch die Gedanken und Emotionen anderer Menschen zu erkennen, zu interpretieren und darauf angemessen zu reagieren. Eine Übersicht von Christoph Sochart.

Durch Mentalisieren verstehen wir besser, was in uns selbst und in anderen vorgeht. Wie wir die Technik im Alltag für uns nutzen, lesen Sie auch im Sonderheft Psychologie Heute Compact 76: Menschen lesen (keine Werbung, da selbst gekauft). Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Fotoquelle: Psychologie Heute)

Was ist Mentalisieren?

Mentalisieren geht über einfache Empathie hinaus. Es beinhaltet nicht nur das Verständnis dessen, was eine andere Person fühlt, sondern auch das Erkennen der Gründe und Motive hinter diesen Gefühlen. Eine Führungskraft, die mentalisieren kann, ist in der Lage, die Perspektiven und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter zu verstehen, auch wenn diese unterschiedlich von ihren eigenen sind.

Warum ist Mentalisieren wichtig für Führungskräfte?

1. Effektive Kommunikation: Indem sie die Gedanken und Gefühle anderer verstehen, können Führungskräfte klarer und effektiver kommunizieren. Sie können ihre Botschaften besser an die Bedürfnisse und Erwartungen ihres Teams anpassen.

2. Konfliktlösung: Das Verständnis der verschiedenen Perspektiven innerhalb eines Teams ermöglicht es Führungskräften, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen zu finden. Sie können dazu beitragen, Missverständnisse zu klären und eine harmonische Arbeitsumgebung zu fördern.

3. Team-Performance verbessern: Durch die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Stärken jedes Teammitglieds können Führungskräfte die Leistung des Teams insgesamt steigern. Sie können Aufgaben und Verantwortlichkeiten entsprechend verteilen und ein Umfeld schaffen, das die Zusammenarbeit und Produktivität fördert.

4. Authentische Führung: Mentalisieren ermöglicht es Führungskräften, authentisch und einfühlsam zu führen. Sie können Vertrauen aufbauen und eine positive Unternehmenskultur fördern, indem sie sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern und sie in ihren beruflichen und persönlichen Zielen unterstützen.

Wie kann man Mentalisieren als Führungskraft entwickeln?

1. Aktives Zuhören: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihren Mitarbeitern wirklich zuzuhören und ihre Anliegen ernst zu nehmen.

2. Empathie entwickeln: Versetzen Sie sich in die Lage anderer und versuchen Sie, die Welt aus ihrer Perspektive zu sehen.

3. Selbstreflexion: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionen, um ein besseres Verständnis für sich selbst und andere zu entwickeln.

4. Training und Schulung: Nutzen Sie Schulungen und Workshops zum Thema Emotional Intelligence und Kommunikation, um Ihre mentalisierenden Fähigkeiten weiter zu verbessern.

Insgesamt ist Mentalisieren eine entscheidende Fähigkeit für moderne Führungskräfte, um erfolgreich mit den Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt umzugehen und ihre Teams zu inspirieren, zu motivieren und zu führen. Durch ein tieferes Verständnis für die Gedanken und Gefühle ihrer Mitarbeiter können Führungskräfte eine positive und produktive Arbeitsumgebung schaffen, die zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Hinweis: Dieser Text ist KEINE Zusammenfassung des Artikels in Psychologie Heute.

Laut einer Studie wollen immer mehr Menschen weniger arbeiten – dieser Schuss könnte allerdings nach hinten losgehen

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), basierend auf umfassenden Datenanalysen, zeigt einen deutlichen Trend hin zu einem geringeren Arbeitszeitwunsch bei Beschäftigten aller Altersgruppen. Dieser Befund wirft ein interessantes Licht auf das aktuelle Narrativ des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels. Insbesondere bei jüngeren Arbeitnehmern bis zum Alter von 25 Jahren sowie bei mittelalten und älteren Beschäftigten ist eine ausgeprägte Neigung zu einer Reduktion der wöchentlichen Arbeitsstunden zu beobachten. Die Rheinische Post berichtet zunächst über diese Studie, die noch nicht veröffentlicht ist.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Sitz in Köln ist ein unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, das sich mit Fragen der Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie der Unternehmensentwicklung befasst. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Quelle: IW Köln)

Die Untersuchung, die auf Umfragen bei einer Vielzahl von Beschäftigten basiert, zeigt, dass der durchschnittliche Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung über die Jahre zugenommen hat. Frauen äußern dabei im Durchschnitt den Wunsch, rund 29,5 Stunden pro Woche zu arbeiten, während Männer eine durchschnittliche Präferenz von etwa 35,4 Wochenstunden zeigen – ein Unterschied von rund sechs Stunden.

Besonders deutlich ist dieser Trend bei Männern zwischen 26 und 40 Jahren erkennbar. Während im Jahr 2007 noch eine Wochenarbeitszeit von fast 40 Stunden angestrebt wurde, ist dieser Wert bis 2021 auf etwa 36 Stunden gesunken. Auch bei anderen Altersgruppen, wie beispielsweise den über 40-Jährigen, zeigt sich eine vergleichbare Tendenz.

Interessanterweise lässt sich ein ähnliches Muster auch bei Schülern und Studenten erkennen, die zunehmend weniger Interesse an einer Vollzeitarbeit zeigen. Gleichzeitig steigt bei Nicht-Erwerbstätigen über 50 Jahren der Wunsch nach Teilzeitarbeit deutlich an.

Das IW betont, dass diese steigende Präferenz für Freizeit in einer Zeit auftritt, in der der demografische Wandel das Arbeitskräfteangebot stark beeinträchtigt. Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für die politischen Entscheidungsträger dar, da sie sich mit den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft auseinandersetzen müssen.

Dr. Martin Kessler, Leitender Redakteur Politik bei der Rheinischen Post. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf. Quelle: pressrelations

Bereits vor einigen Tagen hatte RP-Chronist Martin Kessler die veränderte Einstellung der Deutschen zur Arbeit beleuchtet. Wir hatten darüber berichtet. Kessler schrieb unter anderem: >> Das US-Finanzportal „Bloomberg“ äußerte besorgt, ob die berühmte Arbeitsethik der Deutschen verloren gegangen sei. Laut OECD-Zahlen von 2022 arbeiteten deutsche Arbeitnehmer im Durchschnitt 1341 Stunden pro Jahr, der niedrigste Wert unter den entwickelten Ländern.

Eine „Neue Arbeit“ wurde von jungen Menschen angestrebt, die den Sinn des Lebens nicht mehr ausschließlich in der Berufstätigkeit sahen. Die Gewerkschaften hatten dazu beigetragen, die Wochenarbeitszeiten zu verkürzen, während die Babyboomer-Generation den Arbeitsmarkt verließ und damit Lücken hinterließ. Es wurde betont, dass Deutschland eine hohe Erwerbstätigenquote aufwies, aber fünf Millionen Arbeitnehmer bis 2030 fehlen würden. <<

Die Transformation zur Klimaneutralität erfordere jedoch Wachstum, höhere Produktivität und Mehrarbeit, so Kessler. Die Wertschätzung der Arbeit wäre daher von großer Bedeutung, um negative Folgen zu vermeiden. Kessler betonte: „Die Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität war aber nur mit Wachstum, höherer Produktivität und Mehrarbeit zu schaffen. Wir mussten den Wert der Arbeit wieder mehr schätzen lernen. Sonst konnte es böse enden.“ Dies sei die stärkste Botschaft zum 1. Mai, so Kessler.

Quellen: Rheinische Post (Ausgaben vom 30. April und 2. Mai 2024)