Start der Rheinkirmes in Oberkassel am Freitag

Am Freitag, den 12. Juli, beginnt unsere Kirmes in Oberkassel. Zehn Tage lang verwandelt die Rheinkirmes die Rheinwiesen in Oberkassel in ein lebendiges Volksfest. Das Gelände öffnet am ersten Freitag um 14 Uhr, und die Fahrgeschäfte und Stände stehen den Besuchern ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung.

Die St. Sebastianus Schützen von 1316, die das Fest ehrenamtlich organisieren, eröffnen die Rheinkirmes offiziell um 16.30 Uhr. Der feierliche Einzug der Schützen beginnt am Eingang an der Oberkasseler Brücke und zieht über den Festplatz. Begleitet werden sie vom Stadt-Tambourkorps St. Maximilian 04 und der Kapelle der Stadtwerke Krefeld.

Die offizielle Eröffnung der Kirmes findet anschließend in der Festhalle statt. Schützenchef Andreas-Paul Stieber und Oberbürgermeister Stephan Keller werden das große Volksfest gemeinsam einläuten.

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Warum unsere Heizungsbauer in die Kurzarbeit gehen müssen

Foto: Stiebel Eltron

Es ist ein Drama! Vor zwei Jahren noch mussten wir bis zu einem Jahr auf eine Wärmepumpe warten. Die Heizungsbauer sahen sich nicht in der Lage, der Nachfrage irgendwie gerecht zu werden. Jetzt sieht es ganz anders aus: alle Heizungsbauer sind in Kurzarbeit – von der Produktion bis zur Verwaltung. Wir sprachen über die Gründe mit einem Kommunikationsexperten aus Düsseldorf, der an dieser Stelle nicht genannt werden möchte.

Insgesamt setzten die Hersteller bis einschließlich Mai diesen Jahres 39 Prozent weniger Wärmeerzeuger ab als noch im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der Absatzstatistik hervor, die der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) heute vorgelegt hat. „Die letztjährige Debatte um das Gebäudeenergiegesetz wirkt bei den Menschen nach. Die Verunsicherung in Punkto Heizungsmodernisierung ist immer noch groß” erklärt BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt die aktuelle Marktsituation. Zudem sei nach Auffassung des Verbandes bei den Menschen noch zu wenig bekannt, welche technischen Lösungen das Gesetz zulässt. Gleiches gilt für die neu ausgerichtete Förderung.

Die Investitionszurückhaltung zeigt sich besonders deutlich im Bereich der Wärmepumpen. Die Hersteller verzeichneten einen Absatzrückgang von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was in absoluten Zahlen 74.000 verkaufte Einheiten bedeutet. Trotz der Zusicherung der Hersteller und weiterer Marktpartner, das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von jährlich 500.000 installierten Wärmepumpen ab 2024 zu unterstützen, bleiben die Verkäufe deutlich hinter den Erwartungen zurück. Unternehmen haben erhebliche Investitionen getätigt, um ihre Produktionskapazitäten zu erweitern, dennoch geht die Heizungsindustrie davon aus, dass in diesem Jahr nur bis zu 200.000 Wärmepumpen abgesetzt werden.

Auch der Markt für holzbasierte Heizungen ist stark rückläufig, was die Verunsicherung der Verbraucher widerspiegelt. Der Absatz von Biomasseheizungen ging insgesamt um 79 Prozent zurück, wobei der Markt für Pelletheizungen sogar um 81 Prozent schrumpfte, was nur noch 4.000 verkaufte Geräte bedeutet.

Diese negative Marktentwicklung betrifft auch andere Heizungssystemkomponenten. Die Hersteller verzeichneten einen Rückgang von 58 Prozent bei solarthermischen Anlagen und 50 Prozent bei Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Auch Heizkörper und Fußbodenheizungen sind von Absatzrückgängen betroffen.

Angesichts dieser Situation fordert der BDH von der Politik schnelle Maßnahmen. Gemeinsam mit weiteren Marktpartnern plädiert der Verband für eine umfassende Kommunikationskampagne, um den Verbrauchern klare Informationen über die aktuellen Rahmenbedingungen zu geben. Nur so könne die bestehende Verunsicherung abgebaut und das Vertrauen in die Heizungsmodernisierung wiederhergestellt werden.

Auch der zentrale Unternehmerverband der Branche ZVSHK äußerte sich unlängst zu dieser Thematik. Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann: „Das immer wieder aufgeflammte politische Theater um das GEG und Gezerre um dessen inhaltlichen Vorgaben, danach die unseligen Haushaltsdiskussionen im Zusammenhang mit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil haben die Bevölkerung enorm verunsichert. Dies als Test an der Bevölkerung zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.“

Für den schnellen Leser:

Die Heizungsbauer befinden sich aus mehreren Gründen in Kurzarbeit:

1. Absatzrückgang bei Wärmepumpen und Heizsystemen:
– Der Absatz von Wärmepumpen ist um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken, was einen erheblichen Rückgang der Nachfrage bedeutet.
– Auch andere Heizsysteme wie Biomasseheizungen, solarthermische Anlagen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung verzeichnen drastische Rückgänge.

2. Verbraucherunsicherheit:
– Es herrscht eine große Verunsicherung unter den Verbrauchern hinsichtlich der zukünftigen Rahmenbedingungen und Vorschriften für Heizungsmodernisierungen.
– Fehlende oder unklare Informationen über Fördermöglichkeiten und gesetzliche Vorgaben führen dazu, dass viele Verbraucher geplante Investitionen aufschieben oder ganz absagen.

3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen:
– Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und eine mögliche Rezession beeinflussen die Investitionsbereitschaft der Verbraucher negativ.
– Hohe Energiekosten und Inflationsängste tragen zusätzlich zur Kaufzurückhaltung bei.

4. Verspätete oder ausbleibende staatliche Unterstützung:
– Verzögerungen bei der Umsetzung von Förderprogrammen und staatlichen Anreizen wirken sich negativ auf die Nachfrage nach modernen Heizsystemen aus.
– Unklare politische Rahmenbedingungen und wechselnde Gesetzesinitiativen verunsichern sowohl Hersteller als auch Verbraucher.

5. Überkapazitäten in der Produktion:
– Angesichts der hohen Erwartungen und Zusicherungen der Hersteller zur Erreichung der staatlichen Ziele haben viele Unternehmen ihre Produktionskapazitäten stark ausgeweitet. Diese Überkapazitäten führen nun bei rückläufiger Nachfrage zu einer Unterauslastung der Produktionsstätten.

6. Lieferkettenprobleme:
– Globale Lieferkettenprobleme und Materialengpässe verzögern die Produktion und Lieferung von Heizsystemen, was zu weiteren Unsicherheiten und Verzögerungen bei den Verbrauchern führt.

Diese Faktoren zusammengenommen führen dazu, dass viele Heizungsbauunternehmen gezwungen sind, ihre Produktionskapazitäten anzupassen und Kurzarbeit einzuführen, um die finanziellen Belastungen zu minimieren und Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Nach den Ferien startet die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie – Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf zum IG-Metall-Forderungsbeschluss: „Wir Tarifparteien müssen den Standort stärken!“

Präsident Stefan Wolf

Nach den Ferien beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 3,9 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall fordert deutlich höhere Gehälter. Der Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf kritisiert den Vorstoß scharf.

Die IG Metall fordert sieben Prozent mehr Geld. Für Auszubildende verlangt die Gewerkschaft einen überproportionalen Festbetrag von 170 Euro im Monat mehr.

„Die IG Metall und wir warnen beide vor einer drohenden De-Industrialisierung und verweisen auf die ungünstigen Rahmenbedingungen für Unternehmen. Dennoch stellt die IG Metall eine der höchsten Entgeltforderungen der letzten Jahrzehnte auf. In den letzten 30 Jahren hat die IG Metall nur einmal eine höhere Forderung erhoben.“ Wolf weist darauf hin, dass selbst in den Wachstumsjahren nach der Finanzkrise bis 2018 die Forderungen nicht so hoch waren.

„Angesichts der ernstzunehmenden Sorge der IG Metall vor De-Industrialisierung müssen wir uns darauf konzentrieren, den Standort zu stärken“, betont Wolf. „Wir als Tarifparteien müssen unseren Beitrag dazu leisten und gleichzeitig die Politik zu notwendigen Reformen drängen. Die Arbeitskosten in dem Maße zu erhöhen, wie es die IG Metall fordert, würde jedoch das Gegenteil bewirken.“

In NRW findet die erste Verhandlungsrunde am 12. September 2024 statt. Der Entgelttarifvertrag gilt bis zum 30. September 2024. Die Friedenspflicht endet am 28. Oktober 2024. Danach sind Warnstreiks möglich.

Weitere Hintergrundinformationen (bitte hier klicken)

Verunsicherung der Unternehmen ist branchenübergreifend

Alle wachsen – nur Deutschland nicht. Quelle: IW Köln

Wir werden die Krise nicht los: Nach der Rezession im vergangenen Jahr stagniert unsere Wirtschaft weiterhin, zeigt die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Auch in Düsseldorf zeigt sich eine branchenübergreifende Verunsicherung unter den Unternehmen, die zunehmend Investitionen zurückstellen. Die Unternehmerschaft Düsseldorf berichtet von einer wahrgenommenen Unzuverlässigkeit der Wirtschaftspolitik auf Bundes- und Landesebene, lähmender Bürokratie und hohen Energiekosten. Hauptgründe für die Investitionszurückhaltung sind unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, offene Fragen zur Energiewende und Gesetzesinitiativen sowie Auflagen, Einschränkungen und das Lieferkettengesetz. Auch die hohe Steuer- und Abgabenlast sowie der Fachkräftemangel und langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren tragen zur Zurückhaltung bei.

Zumindest beim privaten Konsum geht es aufwärts, sagt das IW in Köln. Dank der niedrigeren Inflation und insgesamt robusten Arbeitsmarktlage legen die Realeinkommen der privaten Haushalte zu. Ihre Ausgaben stützen die Konjunktur 2024 um einen halben Prozentpunkt. „Für einen echten Aufschwung reicht das nicht aus.“ sagt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. „Neben dem Konsum müssen die Investitionen endlich in die Gänge kommen. Hier haben sich mittlerweile gewaltige Lücken aufgebaut.“ Dazu brauche es einen angebotspolitischen Anschub, der die Standortbedingungen verbessere. „Wenn sich nichts ändert, verschleudern wir auch weiterhin unser Potenzial“, so Grömling.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Handelsverbandes (HDE) unter 800 Handelsunternehmen ergab, dass 42 Prozent im zweiten Halbjahr mit gleichbleibenden und 36 Prozent mit sinkenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Der HDE prognostiziert für das Gesamtjahr dennoch weiterhin ein nominales Umsatzplus von 3,5 Prozent. Dies basiert auf der Annahme, dass sich der Konsum im Laufe des Jahres deutlich beleben wird. Die Umfrage verdeutlicht jedoch, dass fast die Hälfte der Händler für 2024 mit geringeren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr rechnet.

Der Verband warnt dennoch vor den Folgen weiterer Geschäftsaufgaben und der damit verbundenen Verödung der Innenstädte. Gleichzeitig hebt der HDE die gesellschaftliche Bedeutung der Branche hervor, insbesondere durch ihr Engagement in Sportvereinen, Stadtfesten und anderen sozialen Projekten. Der Verband schätzt, dass in diesem Jahr rund 5.000 Geschäfte dauerhaft schließen werden. „Wir dürfen uns nicht an diese negative Entwicklung gewöhnen, da sie zur Verödung ganzer Stadtzentren führt“, warnt HDE-Präsident Alexander von Preen.

 

Ampel-Koalition plant Verschärfung der Regeln für Bürgergeld-Empfänger im Bundeshaushalt 2025 – Reaktionen

Johannes Pöttering; Foto: unternehmer nrw

Die Ampel-Koalition plant, die Regeln für Bürgergeld-Empfänger im Bundeshaushalt 2025 zu verschärfen. Dies bedeutet, dass Empfänger künftig strengere Vorgaben und Sanktionen hinnehmen müssen. Die Reaktionen auf diese Pläne sind überwiegend positiv.

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) äußerte sich gegenüber der Rheinischen Post (RP) erfreut: „Offenbar hat die Ampel nun erkannt, dass sie einige Fehler bei der Einführung des Bürgergelds korrigieren muss.“

Befragt wurden von der RP auch die Arbeitgeberverbände: „Es ist ein richtiges Signal, dass die Ampel einige Fehlanreize beim Bürgergeld korrigiert hat. Das betrifft nicht nur Fairness und Leistungsgerechtigkeit, sondern auch die gesellschaftliche Akzeptanz unseres Sozialstaats“, sagte Hauptgeschäftsführer Johannes Pöttering von „unternehmer nrw“.

Konkret plant die Ampel härtere Sanktionen: „Wer eine zumutbare Arbeit ohne triftigen Grund ablehnt, muss mit erhöhten Kürzungen des Bürgergeldes rechnen“, heißt es in der „Wachstumsinitiative“. Eine einheitliche Minderung von 30 Prozent für drei Monate soll eingeführt werden. Jobcenter kritisieren die aktuellen schrittweisen Sanktionen als praxisfern. „Es ist absolut gerechtfertigt, von Leistungsbeziehern ein Mitwirken einzufordern“, so Pöttering.

Die Dezernentenfrage …

Britta Zur (links). Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Wer wird der oder die neue Ordnungsdezernent/in in unserer Stadt? Diese Frage beschäftigt die Düsseldorfer, seitdem die noch amtierende Ordnungsdezernentin Britta Zur mitgeteilt hat, dass sie zur DB Sicherheit wechselt. Wir hatten ausführlich darüber berichtet. Nun kennen wir die Antwort auf diese Frage: NIEMAND. Zumindest vorerst niemand, denn: ihre Position wird zunächst nicht neu besetzt. Die Rheinische Post berichtete zuerst darüber.

Die Verantwortung für das Düsseldorfer Ordnungsamt wird wieder von Christian Zaum übernommen, der diese Zuständigkeit erst im vergangenen Jahr an Britta Zur abgegeben hatte. Zusätzlich behält Zaum weiterhin die Ressorts Wirtschaft, Recht und Gesundheit.

Den Bereich Feuerwehr und Krisenmanagement übergibt Zaum an Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, der auch erneut den Bereich Sport übernimmt. Neben diesen Aufgaben verantwortet Hintzsche weiterhin die Bereiche Jugend, Schule und Soziales und ist damit der dienstälteste Dezernent der Stadt. Der Bürgerservice, einschließlich des Einwohnerwesens, wird künftig von Olaf Wagner, dem Dezernenten für Personal, Organisation und Digitalisierung, geleitet.

Dem Vernehmen nach soll diese Situation bis zu den Kommunalwahlen im Herbst 2025 so bestehen bleiben.

Viertagewoche: Pilotprojekte – Praxisbeispiele – Fallstricke – Herausforderungen – und aktuelle wissenschaftliche Perspektiven des IW KÖLN und des ifo-Instituts

Die Diskussion um die „Einführung“ einer Viertagewoche in Deutschland reißt nicht ab. Dabei sollte sich eine Debatte insofern erübrigen, als dass die Arbeitszeit eigenverantwortlich und autonom zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verhandelt wird. Arbeitnehmern, die ihre Wochenarbeitszeit auf vier Tage verteilen wollen, stehen kaum gesetzliche Hürden im Weg. Das Arbeitszeitgesetz erlaubt eine tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden, sofern die werktägliche Arbeitszeit – das inkludiert den Samstag – im Schnitt acht Stunden nicht überschreitet. Eine 40-Stunden-Arbeitswoche mit vier Tagen zu je zehn Stunden wäre realisierbar.

Das GILETTE-Werk in Berlin. Wir sprachen mit dem Werksleiter in Düsseldorf. Foto: Gillette

Von Christoph Sochart

Mit 79 Prozent arbeiten die meisten Arbeitnehmer in Deutschland an fünf Tagen in der Woche. Das ergeben Befunde aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) von 2020. Die Viertagewoche ist nur für 7 Prozent der Arbeitnehmer das geltende Arbeitszeitmodell. Die Unternehmensberatung Intraprenör hat kürzlich erste Ergebnisse ihres Pilotprojekts zur Viertagewoche veröffentlicht. Das Projekt, an dem 45 Betriebe teilnahmen, sollte das 100-80-100-Konzept testen: 100 Prozent Leistung, 80 Prozent Arbeitszeit und 100 Prozent Bezahlung. Nun liegen die ersten Resultate vor, die ernüchternd sind.

Umsetzung und Schwierigkeiten

Viele Unternehmen hatten in dem Pilotprojekt Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Viertagewoche und konnten erst später als geplant starten. Zwei Betriebe sprangen komplett ab. Nur 38 Prozent der Betriebe reduzierten ihre Arbeitszeit tatsächlich um 20 Prozent. 48 Prozent verkürzten zwischen zehn und elf Prozent, weitere 15 Prozent zwischen elf und 19 Prozent. Zudem führten knapp 40 Prozent der Firmen die verkürzte Arbeitszeit nur für bestimmte Teams oder Mitarbeitende ein.

„Die Umstellung von Arbeitsweisen und Prozessen wurde oft unterschätzt“, teilte Intraprenör mit. Dies führte zu Verzögerungen und notwendigen Anpassungen während des Projekts. Julia Backmann von der Universität Münster, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, erklärte: „Bei einigen klappt es aber auch noch nicht, die verkürzte Arbeitszeit einzuhalten.“ Dennoch arbeitet in den meisten Unternehmen mindestens die Hälfte der Belegschaft bereits mit der verkürzten Arbeitszeit.

Praxisbeispiele

Es gibt jedoch auch positive Einzel-Beispiele für die Umsetzung der Viertagewoche. Im Gillette-Werk in Berlin, wir trafen Werksleiter Christoph Reif in Düsseldorf, wurde das Modell in der Produktion eingeführt, ermöglicht durch ein neues Schichtsystem. Die Beschäftigten arbeiten  in einem Schichtsystem mit einer autonomen Nachtschicht von bislang vier Stunden. Werksleiter Christoph Reif betonte die größere Flexibilität und die positive Resonanz der Belegschaft: „Gerade für einige der jüngeren Mitarbeitenden ist das Modell mit einem zusätzlichen freien Tag pro Woche attraktiv.“ Allerdings muss man einschränkend sagen, dass das Projekt in Berlin erst seit einigen Wochen läuft. „Autonom“ bedeutet: die Maschinen laufen alleine – ohne Menschen.

Auch die 180° Gruppe aus Neuss und Düsseldorf berichtet von Erfolgen. Seit Jahresbeginn arbeiten die über 40 Mitarbeitenden dort an nur vier Tagen pro Woche. Gründer und CEO Malte Tasto sieht in der Viertagewoche einen Beitrag zu höherer Motivation und Produktivität. „Bei gleichem Lohn und mehr Urlaubstagen haben wir das Arbeitspensum leicht reduziert und arbeiten 36 Stunden an vier Tagen“, erklärt Tasto. Die Firma verzeichnet trotz Fachkräftemangels konstantes Wachstum und hat ihre Mitarbeiterzahl verdoppelt.

Wissenschaftliche Perspektive

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) bietet eine andere Perspektive auf die Viertagewoche. In der Debatte wird häufig auf Pilotstudien verwiesen, die den Beweis erbringen sollen, dass ein solcher Ausgleich möglich sei. Ein Experiment in Island, auf das häufig Bezug genommen wird, untersuchte die Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Arbeitnehmer und die Entwicklung des Outputs der Einrichtungen. Die Produktivität wurde jedoch nicht konsistent gemessen, sondern es wurden diverse Performance-Indikatoren betrachtet.

Lewis et al. (2023) berichten über verschiedene Formen der Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich in 61 Betrieben in Großbritannien. Auch hier wurde die Produktivität nicht konsistent erfasst, sondern lediglich der Umsatz abgefragt. Langzeiteffekte wurden nicht betrachtet.

Die vorliegenden Befunde können laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln zeigen, dass die Viertagewoche in manchen Betrieben zumindest in einer kurzen Frist ein funktionierendes Arbeitszeitmodell sein kann. Sie zeigen aber nicht, dass in einer längeren Frist die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe unbeeinträchtigt bleibt. Schon gar nicht wurde der Beweis erbracht, dass die Viertagewoche ein Modell ist, dass in einem gesamtwirtschaftlichen Maßstab funktioniert. Was in einzelwirtschaftlicher Betrachtung gegebenenfalls sinnvoll erscheinen mag – etwa, wenn mit der Viertagewoche knappe Arbeitskräfte von Mitbewerbern abgeworben werden können – löst sich in gesamtwirtschaftlicher Betrachtung auf: Wenn alle Unternehmen die Arbeitszeit reduzieren, bleibt am Ende ein Arbeitszeitdefizit.

Keine Hinweise auf eine Kompensation

Es fehlt jeglicher Hinweis darauf, dass kausal durch die Arbeitszeitverkürzung die Produktivität in einem Maß gesteigert werden könnte, dass sie in der Lage ist, diese zu kompensieren, betont das IW. In einer Zusammenfassung der Studie heisst es: Die Verkürzung der Arbeitswoche von fünf auf vier Tage entspricht einer Reduzierung der Arbeitszeit um 20 Prozent. Um den resultierenden Produktionsrückgang zu kompensieren, müsste die Stundenproduktivität um 25 Prozent gesteigert werden. Dies ist in einem gesamtwirtschaftlichen Maßstab utopisch. Im Durchschnitt nahm die Stundenproduktivität in den letzten 20 Jahren um jährlich 0,8 Prozent zu, wobei der Trend – nicht nur in Deutschland – rückläufig ist. Ein Anstieg um 25 Prozent entspräche dem gesamten Produktivitätszuwachs seit 1998. Es erschient wenig wahrscheinlich, dass in deutschen Betrieben eine Produktivitätsreserve in diesem Ausmaß liegt, die bislang trotz aller Bemühungen um betriebliche Effizienz nicht gehoben werden konnte.

Mehr arbeiten statt weniger?

Letztlich muss die Debatte um die Viertagewoche mit Arbeitszeitverkürzung im Kontext des demografischen Wandels betrachtet werden. Weil geburtenstarke Jahrgänge in den kommenden Jahren das Rentenalter erreichen, wird sich der Arbeitskräftemangel drastisch verschärfen (Schäfer, 2023b). In dieser Situation eine Arbeitszeitverkürzung vorzunehmen, resultiert unweigerlich in einer Schrumpfung der produzierten Menge an Gütern und Dienstleistungen – ob mit oder ohne Lohnausgleich. Der Wohlstandsverlust beträfe nicht nur die Erwerbstätigen selbst, sondern auch die steigende Anzahl der ökonomisch inaktiven Personen. Daher wäre stattdessen in weit stärkerem Maß eine Debatte um längere Wochenarbeitszeiten angezeigt (Hüther et al., 2022).

Ein Drittel der Unternehmen glaubt an keine positiven Effekte durch die 4-Tage-Woche (Ergebnisse einer Umfrage des ifo-Instituts)

11% der Betriebe haben eine 4-Tage-Woche bereits im Einsatz, 47% davon mit einer Stunden-reduktion bei weniger Gehalt. Etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen erwartet von einer 4-Tage-Woche keine positiven Effekte, 59% rechnen mit einem höheren Personalaufwand. 61% der befragten Unternehmen fürchten eine Verschärfung des Arbeits- und Fachkräfte-mangels, wenn eine 4-Tage-Woche eingeführt wird. 23% glauben, dass die positiven Aspekte nämlich die Attraktivität für Bewerbende, überwiegen. Hier bitte klicken, um weiterzulesen!

Vielleicht ist auch dieser Artikel interessant für Sie? Ein Gespräch mit Professor Hüther vom IW in Köln. Hier bitte klicken!

Rheinmetall und Leonardo: Gemeinsame Initiative für Europas Verteidigungszukunft

Die Rheinische Post schreibt am heutigen 5. Juli 2024: „Rheinmetall steigt in die Weltliga auf“. Während Unternehmen in den Medien oft kritisch betrachtet werden, ist der Ton heute gänzlich anders. Der Grund dafür ist eine Pressemitteilung, die auch unsere Redaktion erreicht hat. Darin heißt es: „Leonardo und Rheinmetall haben heute ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung eines neuen 50:50-Joint Ventures unterzeichnet, das auf die Entwicklung eines europäischen industriellen und technologischen Ansatzes im Bereich der Landverteidigungssysteme abzielt.“

Armin Papperger Foto: Frank Wiedemeier

Ein bedeutender Schritt für die europäische Verteidigung

Ziel dieser Vereinbarung ist die industrielle Entwicklung und anschließende Vermarktung eines neuen Kampfpanzers sowie der neuen Lynx-Plattform für das gepanzerte Infanterie-Kampfsystem (AICS) im Rahmen der Kampfsystemprogramme der italienischen Armee.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, äußerte sich dazu: „Mit Leonardo und Rheinmetall finden zwei führende europäische Anbieter von Verteidigungstechnologie zusammen, um anspruchsvolle Projekte zu realisieren. Gemeinsam wollen wir neue Standards setzen und die Tür für eine neue Generation hochmoderner Kampffahrzeuge in und für Europa öffnen. Wir adressieren damit den italienischen Markt sowie andere Partnerstaaten, die Modernisierungsbedarf im Bereich der Kampfsysteme haben.“

Roberto Cingolani, CEO von Leonardo, ergänzte: „Die technologischen und industriellen Synergien zwischen Leonardo und Rheinmetall sind eine einzigartige Gelegenheit, hochmoderne Kampfpanzer und Infanteriefahrzeuge zu entwickeln. Wir betrachten diese Vereinbarung als einen grundlegenden Beitrag zur Schaffung eines gemeinsamen europäischen Verteidigungsraumes.“

Das Joint Venture: Ein neues Kapitel in der europäischen Verteidigung

Das zukünftige Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Italien wird als Hauptauftragnehmer und Systemintegrator für die beiden italienischen Programme (MBT und AICS) fungieren und die Roadmap für die mögliche Beteiligung Leonardos am künftigen europäischen Hauptkampfsystem (MGCS) festlegen.

Im Rahmen der MBT- und AICS-Programme werden Missionssysteme, Elektronik und Waffenintegration von Leonardo entsprechend den Anforderungen des italienischen Kunden entwickelt und produziert. Diese Technologien werden auch im Falle einer italienischen Beteiligung an MGCS eine Grundlage für die Entwicklung des künftigen europäischen Kampfpanzers und der neuen, für den internationalen Export bestimmten Versionen bilden. Mit dem neu entwickelten Kampfpanzer Panther und dem neuen Schützenpanzer Lynx verfügt Rheinmetall über die entsprechende Basistechnologie, auf die in beiden Programmen aufgebaut werden kann.

Endmontagelinien, Homologationstests, Auslieferungsaktivitäten und die logistische Unterstützung werden in Italien mit einem dortigen Arbeitsanteil von 60 % durchgeführt. Rheinmetall betreibt in Italien bereits drei Tochtergesellschaften mit insgesamt rund 1.400 Beschäftigten an fünf Standorten.

Ein Blick in die Zukunft

Die Umsetzung der heute unterzeichneten Absichtserklärung unterliegt der vorherigen Genehmigung durch die zuständigen Regulierungsbehörden, einschließlich der Europäischen Kommission und der jeweiligen nationalen Wettbewerbsbehörden. Dieses Joint Venture markiert einen wichtigen Schritt in der Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie und zeigt das Potenzial von Kooperationen, um die technologische Vorreiterrolle zu sichern und auszubauen.

Rheinmetall und Leonardo setzen damit neue Maßstäbe und öffnen das Tor zu einer neuen Generation von Kampffahrzeugen für Europa und die Welt.

Woran Sie denken sollten, wenn es jetzt mit einem Düsseldorfer Flieger in die Ferien geht – Airport rechnet am Wochenende mit mehr als 215.000 Fluggästen – Sonntag ist der stärkste Tag

Foto: Flughafen Düsseldorf

Ferienzeit ist Urlaubszeit. Mit dem letzten Schultag am Freitag, 5. Juli, in Nordrhein-Westfalen erwartet der Düsseldorfer Flughafen einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen und rechnet in den Ferien mit durchschnittlich fast 70.000 Reisenden pro Tag.

Besonders hoch wird das Passagieraufkommen zu Ferienbeginn und an den Wochenenden. Schon am kommenden Wochenende rechnet der Airport mit mehr als 215.000 Fluggästen. Spitzentag ist Sonntag, 7. Juli, mit über 75.000 Passagieren. Insgesamt erwartet der Flughafen im Ferienzeitraum rund 3,3 Millionen Fluggäste. Das sind rund sechs Prozent mehr Passagiere als in den Sommerferien 2023.

Die Reisenden haben im Sommer mit rund 60 Fluggesellschaften und über 160 Direktzielen eine große Auswahl. Die meisten Urlauber zieht es im Ferienzeitraum nach Spanien (rd. 1.900 Abflüge), in die Türkei (rd. 1.800 Abflüge), nach Griechenland (rd. 1.000 Abflüge) und Italien (rd. 600 Abflüge).Mallorca mit mehr als 800 Abflügen und Antalya mit mehr als 600 Abflügen behaupten ihre Spitzenposition in der Gunst der Urlauber.

„Wir freuen uns über die starke Nachfrage“, erklärt Dr. Henning Pfisterer, Leiter Aviation am Düsseldorfer Airport. „Wir sind operativ gut in die Reisesaison gestartet mit weitgehend reibungslosen Abläufen in den Osterferien und an Pfingsten. Diesen Standard wollen wir unseren Passagieren auch in den Sommerferien bieten und haben uns intensiv mit allen Partnern auf die steigenden Verkehrszahlen vorbereitet. Ob Airlines, Bodenverkehrsdienste, Sicherheitsunternehmen, Shops und Gastronomien – alle Partner ziehen mit dem Airport an einem Strang, damit unsere Passagiere entspannt und zufrieden in ihren Urlaub starten können.“

Effizienz an den Sicherheitskontrollen

An den Sicherheitskontrollen sind sehr kurze Wartezeiten längst die Regel. Die Performance an den Sicherheitskontrollen ist die beste der letzten fünf Jahre. Mehr als 90 Prozent der Passagiere benötigen höchstens zehn Minuten, um die Handgepäck- und Personenkontrollen zu passieren. An manchen Tagen liegt der Wert sogar bei 100 Prozent. An den Flugsteigen A und B kommen insgesamt sieben hochmoderne CT-Scanner für die Handgepäckkontrolle zum Einsatz.Ihre 3D-Bildgebung ermöglicht es den Sicherheitsmitarbeitern, elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck zu überprüfen, ohne dass sie ausgepackt werden müssen. Dies verbessert die Effizienz an den Sicherheitskontrollen und erhöht den Komfort für die Passagiere.

Um ihren Aufenthalt im Terminal verlässlicher zu planen, können Reisende vorab ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Der kostenlose Service DUSgateway wird gerade in Zeiten hohen Reiseaufkommens von den Passagieren gern genutzt.

Self Bag Drop Angebot ausgeweitet

Einen wichtigen Beitrag zur Effizienz und zum Passagierkomfort leistet das erweiterte Self Bag Drop-Angebot. Mittlerweile bieten Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und bei ausgewählten Flügen auch Condor ihren Passagieren die Möglichkeit, ihr Gepäck automatisiert aufzugeben. Noch im Sommer wollen mit KLM und Air France zwei weitere Airlines den Service ihren Kunden zur Verfügung stellen.

Passagiere sollten sich bei ihrer Fluggesellschaft erkundigen, ob sie für ihren Flug den Self Service nutzen können. Insgesamt gibt es aktuell drei Self Service-Bereiche im Terminal. Airline-Infos auf der Website des Airports und Monitore in der Check-in-Halle zeigen den Passagieren an, welchen Bereich sie für ihren Flug nutzen können.

Die Gepäckaufgabe an den Automaten erfolgt in zwei Schritten: Nach dem Online-Check-in scannen Passagiere ihre Bordkarte am Baggage-Tag-Automaten, erhalten ein Gepäcklabel und bringen es am Gepäckstück an. Danach stellen sie das Gepäck auf das Kofferband am Drop Off-Automaten. Scanner erfassen das Label und schicken den Koffer auf die Reise. Kurze Videoclips und Servicekräfte unterstützen bei Bedarf. Übergepäck und Sondergepäck müssen weiterhin am Schalter aufgegeben werden.

Angebotsvielfalt in Shops und Gastronomien

Rund 80 Geschäfte und Gastronomien laden am Flughafen zum Shoppen und Schlemmen ein. Dazu gehört im öffentlichen Bereich der Shopping Mall ein Outlet der exklusiven und erstmals im deutschsprachigen Raum an einem Airport vertretenen Modemarke „Guess“. Neu seit diesem Jahr sind auch Le Crobag und Dunkin‘, die mit leckeren französischen beziehungsweise amerikanischen Spezialitäten die Passagiere verwöhnen. In vielen Gastronomien am Airport lassen sich die Speisen und Getränke per Pre-Order-Service vorbestellen.

In der landseitigen Shopping-Mall bietet der Flughafen mit dem Sportsplace eine interaktive Aktionsfläche, die das Sportlerherz höherschlagen lässt. Neben Live-Sport-TV gibt es einen Tischkicker, an dem Besucher und Passagiere ihr fußballerisches Geschick unter Beweis stellen können, eine Social Wall sowie wechselnde Mitmachaktionen. Eine Übersicht über alle Shopping- und Gastronomieangebote sowie über aktuelle Aktionen gibt es unter dus.com/shoppen-und-geniessen.

Auch Kunstinteressierte sollten sich zwischen Kofferabgabe und Sicherheitskontrolle Zeit zum Flanieren durch das Terminal nehmen. Der vom Feuilleton hochgelobte Kunstparcours „Art Walk“ zeigt Werke von Anne Berlit, Gereon Krebber, Matthias Schamp und Paul Schwer. Ihre Installationen auf temporär freien Flächen ergänzen bis zum 9. September 2024 die dauerhaften Werke von Heinz Mack, Max Kratz und Olimpia Valesco Ruiz am Airport.

Foto: Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf bleibt eine lebenswerte Stadt: Global Liveability Index 2024

Düsseldorf ist eine lebenswerte Stadt. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Düsseldorf bleibt eine lebenswerte Stadt, wie der „Global Liveability Index 2024“ zeigt. Unsere Stadt erreicht in diesem Jahr einen beeindruckenden Indexwert von 91,9. Werte über 80 bedeuten laut dem Magazin, dass es wenige bis keine Einschränkungen der Lebensqualität gibt.

Veränderungen in der Rangliste

Unter den größten Absteigern der Rangliste sind auch mehrere deutsche Städte. München, das im vergangenen Jahr noch Platz 21 belegte, ist jetzt auf Rang 27 gefallen. Hamburg verlor fünf Ränge und liegt nun ebenfalls auf Platz 27. Stuttgart ist auf Platz 30 (minus fünf Ränge) und Berlin auf Platz 21 (minus vier Stellen). Auch Düsseldorf rutschte etwas ab, ist aber immer noch eine sehr beliebte Stadt (Platz 33).

Was macht unsere Stadt lebenswert?

Mit dieser Frage haben wir uns in der Redaktion befasst und kommen zu dem folgenden Ergebnis.

Düsseldorf punktet in vielen Bereichen, die zur hohen Lebensqualität beitragen:

1. Wirtschaftliche Stärke und Arbeitsmarkt
– Düsseldorf ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum mit vielen internationalen Unternehmen und einer niedrigen Arbeitslosenquote. Die Stadt bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten und ist ein attraktiver Standort für Fachkräfte und Unternehmen.

2. Bildung und Forschung
– Die Stadt verfügt über eine Vielzahl von renommierten Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Heinrich-Heine-Universität und die Fachhochschule Düsseldorf sind nur einige der Institutionen, die für ihre hohe Bildungsqualität bekannt sind.

3. Kultur und Freizeit
– Düsseldorf bietet ein reiches kulturelles Leben mit zahlreichen Museen, Theatern, und Galerien. Die Königsallee, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Deutschlands, sowie zahlreiche Parks und Grünflächen bieten Raum für Erholung und Freizeitaktivitäten.

4. Infrastruktur und Verkehrsanbindung
– Die Stadt verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur mit gut ausgebauten Straßen, einem effizienten öffentlichen Nahverkehr und einem internationalen Flughafen, der Düsseldorf mit der ganzen Welt verbindet.

5. Gesundheitsversorgung
– Die medizinische Versorgung in Düsseldorf ist erstklassig. Zahlreiche Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen bieten eine umfassende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau.

6. Umwelt und Nachhaltigkeit
– Düsseldorf setzt auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zahlreiche Grünflächen, Parks und Initiativen zur Reduzierung von CO2-Emissionen tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.

7. Sicherheit
– Die Stadt zählt zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Eine niedrige Kriminalitätsrate und ein starkes Sicherheitsgefühl tragen zur Lebensqualität bei.

Trotz des leichten Rückgangs in der Rangliste bleibt Düsseldorf eine Stadt mit hoher Lebensqualität, die sowohl für Einheimische als auch für Besucher viel zu bieten hat.

Die TOP TEN der lebenswertesten Städte weltweit

1. Wien, Österreich
2. Kopenhagen, Dänemark
3. Zürich, Schweiz
4. Melbourne, Australien
5. Calgary, Kanada
5. Genf, Schweiz
7. Sydney, Australien
7. Vancouver, Kanada
9. Osaka, Japan
9. Auckland, Neuseeland

Trotz des leichten Rückgangs in der Rangliste bleibt Düsseldorf eine Stadt mit hoher Lebensqualität, die sowohl für Einheimische als auch für Besucher viel zu bieten hat.