Wirtschaftliche Erholung: Unternehmen auf dem Weg aus der Krise

Symbolfoto: Unternehmerschaft Düsseldorf (KI-generiert)

Die Unternehmen arbeiten sich langsam aus der Krise heraus. Zwar wird die aktuelle Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor als schlecht bewertet, jedoch sind seit Jahresbeginn in allen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung in den kommenden Monaten gestiegen. Im zweiten Quartal wird die Wirtschaftsleistung voraussichtlich um 0,3% zunehmen, was nur eine geringe Beschleunigung gegenüber dem Vorquartal darstellt.

Industrie und Export als Konjunkturstützen

Besonders die Industrie profitiert von ihrem Exportgeschäft und trägt somit konjunkturstützend bei. Im Gegensatz dazu setzt die Bauwirtschaft ihren Abwärtstrend fort. Auch der private Konsum zeigt sich laut den vorliegenden Konjunkturindikatoren zunächst noch stagnierend. Selbst die hierzulande ausgetragene Fußballeuropameisterschaft wird der deutschen Konjunktur kein „Sommermärchen“ bescheren.

Aussichten für die Kaufkraft und gesamtwirtschaftliche Erholung

Im weiteren Verlauf des Jahres wird erwartet, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte weiter an Stärke gewinnt. Dies wird die gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur beschleunigen. Alles in allem wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose vom Frühjahr 2024 wurde damit die Wachstumsrate für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte angehoben, während die Wachstumsrate für das kommende Jahr unverändert bleibt.

Inflationsentwicklung

Die Inflationsrate, die im Jahr 2023 bei 5,9% lag, wird voraussichtlich deutlich zurückgehen: auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025.

Diese Prognosen lassen hoffen, dass die wirtschaftliche Erholung an Fahrt gewinnt und die Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.

Quelle: ifo-Institut

Reine Berufsorientierung oder umfassende Lebensorientierung? Ein Plädoyer für eine neue Perspektive auf unsere Berufliche Orientierung

Seit vielen Jahren wird die berufliche Orientierung in deutschen Schulen immer wichtiger. Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt ist ein zentrales Thema, das sich kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Rahmenbedingungen angepasst hat. Heute erkennen wir jedoch, dass sich die Gesellschaft, die Menschen und somit auch die Schülerinnen und Schüler erheblich verändert haben. Es fällt zunehmend schwer, sich auf ein Thema zu konzentrieren, soziale Kompetenzen zu entwickeln, dialog- und konfliktfähig zu sein sowie fundierte Entscheidungen zu treffen. Diese Beobachtungen legen nahe, dass eine reine Berufsorientierung nicht mehr ausreicht; vielmehr bedarf es einer umfassenden Lebensorientierung. Warum ist das so, und welche Vorteile bringt dies für Unternehmen?

Der Düsseldorfer Stadtdirektor deutete bei der diesjährigen Verleihung der Berufswahlsiegel in Düsseldorf eine neue Richtung in der Beruflichen Orientierung an: weg von der reinen Berufsorientierung, hin zu einer umfassenden Lebensorientierung. Foto: W. Meyer

Von Christoph Sochart

Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten rapide verändert. Globalisierung, Digitalisierung und technologische Fortschritte haben die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, grundlegend verändert. Diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Anforderungen, die an zukünftige Arbeitskräfte gestellt werden:

1. Digitalisierung und Technologisierung: Der rasante technologische Fortschritt erfordert von Arbeitnehmern eine hohe Flexibilität und kontinuierliche Lernbereitschaft. Technische Kompetenzen allein reichen nicht mehr aus; es sind auch digitale und technologische Fähigkeiten erforderlich.
2. Globalisierung: Die Welt ist vernetzter denn je. Interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse sind in vielen Berufsfeldern unverzichtbar geworden.
3. Komplexität und Unsicherheit: Die Arbeitswelt ist dynamischer und komplexer geworden. Dies erfordert von den Arbeitnehmern eine erhöhte Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, unter Unsicherheit fundierte Entscheidungen zu treffen.

Veränderungen bei Schülerinnen und Schülern

Auch die Schülerinnen und Schüler haben sich verändert. Sie wachsen in einer digitalisierten und globalisierten Welt auf, die ihnen einerseits viele Chancen bietet, andererseits aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt:

1. Konzentrationsfähigkeit: Die permanente Verfügbarkeit von Informationen und Unterhaltungsangeboten hat die Konzentrationsfähigkeit vieler Schüler negativ beeinflusst. Die Fähigkeit, sich längere Zeit auf ein Thema zu fokussieren, hat nachgelassen.
2. Soziale Kompetenzen: Durch die vermehrte Kommunikation über digitale Kanäle haben viele Schüler Schwierigkeiten, persönliche Beziehungen zu pflegen und soziale Kompetenzen zu entwickeln.
3. Entscheidungsfindung: Die Vielzahl an Möglichkeiten und der Druck, immer die „richtige“ Entscheidung zu treffen, überfordert viele junge Menschen. Sie haben Schwierigkeiten, klare und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die Notwendigkeit einer Lebensorientierung

Angesichts dieser Veränderungen reicht eine reine Berufsorientierung nicht mehr aus. Eine ganzheitliche Lebensorientierung, die sowohl berufliche als auch persönliche Kompetenzen fördert, ist unerlässlich. Lebensorientierung bedeutet:

1. Entwicklung sozialer Kompetenzen: Die Schüler lernen, wie man effektiv kommuniziert, Konflikte löst und im Team arbeitet. Diese Fähigkeiten sind nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Leben essenziell.
2. Selbstmanagement und Resilienz: Die Schüler werden in die Lage versetzt, sich selbst zu organisieren, mit Stress umzugehen und Rückschläge zu bewältigen. Diese Fähigkeiten sind in einer komplexen und unsicheren Welt von unschätzbarem Wert.
3. Kritisches Denken und Entscheidungsfähigkeit: Die Schüler lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dies hilft ihnen, sowohl im Beruf als auch im Alltag kompetent zu handeln.
4. Ethik und Verantwortung: Eine Lebensorientierung fördert das Bewusstsein für ethische Fragestellungen und die Übernahme von Verantwortung, sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.

Vorteile für Unternehmen

Eine Lebensorientierung in der Schule bringt auch für Unternehmen zahlreiche Vorteile:

1. Bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt: Schüler, die umfassend auf das Leben vorbereitet sind, bringen bereits wichtige soziale und persönliche Kompetenzen mit, die im Berufsleben unerlässlich sind. Dies erleichtert die Einarbeitung und Integration in das Unternehmen.
2. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit: Mitarbeiter, die über gute Selbstmanagement- und Resilienzfähigkeiten verfügen, sind zufriedener und leistungsfähiger. Sie sind besser in der Lage, mit Stress umzugehen und Herausforderungen zu meistern.
3. Förderung von Innovation und Kreativität: Unternehmen profitieren von Mitarbeitern, die kritisch denken und kreative Lösungen entwickeln können. Dies ist besonders in Zeiten schnellen technologischen Wandels von Vorteil.
4. Stärkung der Unternehmenskultur: Mitarbeiter, die über ausgeprägte soziale Kompetenzen verfügen, tragen zu einer positiven und konstruktiven Unternehmenskultur bei. Dies fördert die Zusammenarbeit und das gemeinsame Erreichen von Zielen.

Fazit

Die Integration einer umfassenden Lebensorientierung in die schulische Ausbildung ist eine notwendige Reaktion auf die veränderten gesellschaftlichen und individuellen Rahmenbedingungen. Sie fördert die Entwicklung von Kompetenzen, die weit über die reine Berufsvorbereitung hinausgehen und sowohl für das persönliche Wohlbefinden als auch für den beruflichen Erfolg entscheidend sind. Unternehmen profitieren von besser vorbereiteten, flexibleren und zufriedeneren Mitarbeitern, die in der Lage sind, den Herausforderungen einer modernen Arbeitswelt erfolgreich zu begegnen. Eine solche ganzheitliche Bildungsstrategie ist daher ein Gewinn für alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Unternehmen.

Zitate von Ausbilderinnen und Ausbildern zur Notwendigkeit einer Lebensorientierung

In unserem „Weekender Düsseldorfer Wirtschaft“ fragten wir unsere Leserinnen und Leser nach ihrer persönlichen Meinung. Diese Zitate verdeutlichen, wie wichtig eine umfassende Lebensorientierung für die moderne Arbeitswelt ist und welche konkreten Vorteile sie für verschiedene Branchen und Berufsfelder mit sich bringen kann.

Anna, Ausbilderin in einem mittelständischen IT-Unternehmen:
„Ich merke oft, dass viele junge Menschen, die zu uns kommen, hervorragende technische Fähigkeiten haben, aber Schwierigkeiten im Umgang mit Kollegen und in der Kommunikation. Eine umfassende Lebensorientierung könnte hier wirklich helfen, diese sozialen Kompetenzen zu stärken und den Übergang in die Arbeitswelt zu erleichtern.“

Max, Ausbilder in einem großen Produktionsbetrieb:
„Früher haben wir uns hauptsächlich auf die fachliche Ausbildung konzentriert. Heute sehe ich, dass auch Fähigkeiten wie Resilienz und Selbstmanagement immer wichtiger werden. Schüler, die diese Kompetenzen bereits in der Schule lernen, sind später deutlich besser für die Herausforderungen der Arbeitswelt gewappnet.“

Julia, Ausbilderin in einem internationalen Handelsunternehmen:
„Interkulturelle Kompetenz ist in unserem Unternehmen ein Muss. Schüler, die eine umfassende Lebensorientierung erhalten haben, tun sich hier viel leichter, weil sie bereits gelernt haben, über den Tellerrand zu schauen und in globalen Zusammenhängen zu denken.“

Michael, Ausbilder in einem Handwerksbetrieb:
„Entscheidungsfähigkeit und die Fähigkeit, eigenständig zu arbeiten, sind in unserem Handwerk unerlässlich. Leider sehe ich oft junge Menschen, die damit überfordert sind. Eine Schule, die nicht nur Berufswissen, sondern auch Lebenskompetenzen vermittelt, wäre hier eine große Hilfe.“

Sabine, Ausbilderin in einer Bank:
„Bei uns sind Kommunikationsfähigkeiten und Kundenorientierung extrem wichtig. Viele Schulabgänger haben jedoch Schwierigkeiten, mit Kunden professionell zu interagieren. Eine stärkere Ausrichtung der Schule auf Lebensorientierung könnte hier Abhilfe schaffen.“

Thomas, Ausbilder in einem Ingenieurbüro:
„Wir brauchen Mitarbeiter, die nicht nur technisches Know-how mitbringen, sondern auch kreativ und innovativ denken können. Eine Lebensorientierung, die auch kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten fördert, wäre für uns von großem Vorteil.“

Mit Praktika Auszubildende gewinnen: Eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens

Berufsorientierungstage bei Soeffing Kälte Klima GmbH, Foto: Ingo Lammert

In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt stehen Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierte Auszubildende zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels und des steigenden Wettbewerbs ist es von entscheidender Bedeutung, innovative Strategien zu entwickeln, um talentierte junge Menschen anzuziehen und für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Ein Schülerpraktikum ist die optimale Gelegenheit, Jugendliche, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, kennenzulernen und für das eigene Unternehmen und eine Ausbildung zu begeistern. In diesem Zusammenhang unterstützen wir das neue Düsseldorfer „Powerjahr für Praktika“, dass zum neuen Schuljahr beginnen wird. Hier können Sie bereits heute kostenfrei Ihre Praktikumsplätze unter www.praktikum-dus.de eintragen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1.) Sie tragen Ihre/n Praktikumsplatz/plätze nach Ihrer sehr schnellen Registrierung selbst ein.

2.) Oder Sie füllen das Formular unter www.praktikum-dus.de/formular/ aus und die Macher der Praktikumsbörse übernehmen diese Arbeit gerne für Sie.

Unter www.praktikum-dus.de/anbieter/anregungen/ finden Sie zahlreiche Tipps zur zeit- und ressourcenschonenden Durchführung Ihres Schülerpraktikums.

Ihre Ansprechpartnerin:
Christiane Stedeler-Gabriel
Kommunale Koordinierung Düsseldorf
0211 899 65 13
christiane.stedelergabriel@duesseldorf.de

Träger der Praktikumsbörse sind die Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung mit seinen Partnern (IHK, HWK, Agentur für Arbeit, Unternehmerschaft Düsseldorf, Stiftung Pro Ausbildung und Kreishandwerkerschaft).

Insgesamt bieten Praktika Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, talentierte Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu identifizieren, eine Talentpipeline aufzubauen und Ihr Arbeitgeberimage zu stärken. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten – mit Praktika als Schlüssel zur Gewinnung und Bindung von Auszubildenden.

Kaufland und Metro verzeichnen starkes Wachstum bei Markenwerten

Symbolfoto: Unternehmerschaft Düsseldorf, KIgeneriert

Kaufland und die Düsseldorfer Metro melden signifikante Zuwächse ihrer Markenwerte. Kaufland steigerte seinen Markenwert auf 5,7 Milliarden US-Dollar und belegt damit den 43. Platz. Metro verzeichnete ein beeindruckendes Wachstum von 39 Prozent auf 3,03 Milliarden US-Dollar und schaffte damit einen großen Sprung nach vorne, womit der Großhandelskonzern aus Düsseldorf weltweit die Nummer zwei im Wachstum ist. Laut dem Bericht von Brand Finance haben erhebliche Umsatzzuwächse das Markenwachstum vorangetrieben. Die deutschen Supermarktunternehmen Rewe und Edeka sowie die Drogerieketten Rossmann und dm verzeichneten leichte Verluste. Rewe erreichte 2024 den 22. Platz, Edeka den 37. Platz, Rossmann den 61. Platz und dm den 64. Platz. Diese Ergebnisse stammen aus einer weltweiten Studie von Brand Finance.

Für wen ist „Workation“ sinnvoll?

In vielen Bundesländern haben die Sommerferien begonnen und die Urlaubszeit ist in vollem Gange. Viele Menschen träumen davon, ihren Urlaubsort länger zu genießen und von dort aus mobil zu arbeiten. Ist das möglich? Laut Sven Hille, Leiter des Fachbereichs Arbeitszeit und Vergütung am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ist diese neue Arbeitsform zwar verlockend, aber nicht für alle Beschäftigten und Arbeitsaufgaben gleichermaßen geeignet. Hille betont: „Urlaub dient in erster Linie der Erholung und sollte nicht grundsätzlich mit der Arbeit verknüpft werden.“ Zudem müssen rechtliche Fragen und arbeitsorganisatorische Voraussetzungen geklärt werden, wenn aus dem Ausland gearbeitet wird.

„Workation: Die perfekte Kombination aus Arbeit und Urlaub – produktives Arbeiten an traumhaften Orten wird für viele Beschäftigte immer attraktiver.“ Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Was bedeutet „Workation“?

Der Begriff „Workation“ kombiniert die englischen Worte „Work“ (Arbeit) und „Vacation“ (Urlaub). Workation beschreibt also eine Arbeitsform, bei der man das Reisen mit der Arbeit aus der Ferne verbindet. Dieses Modell ist besonders bei Personen beliebt, die ortsunabhängig arbeiten können.

Workation als Trend in der modernen Arbeitswelt

In vielen Unternehmen ist ortsunabhängiges oder mobiles Arbeiten bereits Standard. Die aktuelle Anreiz- und Vergütungsstudie des ifaa zeigt diesen Trend auf. Der Benefit Report 2024 von HRmony identifiziert Workation sogar als einen der wichtigsten Trends zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Eine Studie von NEWOKA bestätigt, dass Workation für 62 % der Beschäftigten ausschlaggebend für die Jobwahl ist.

Auch der Benefit Survey 2023 von Kienbaum Consultants International und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Hier wird ebenfalls betont, dass „Mobile Office Work“ inzwischen zum Standard geworden ist und Workation weiter auf dem Vormarsch sei.

Herausforderungen und Chancen von Workation

Während Workation zahlreiche Vorteile bietet, wie die Möglichkeit, neue Orte zu erkunden und gleichzeitig produktiv zu sein, bringt es auch Herausforderungen mit sich. Unternehmen müssen sicherstellen, dass alle rechtlichen Aspekte, wie Arbeitsgesetze und Datenschutzbestimmungen, eingehalten werden. Zudem müssen klare Richtlinien und Erwartungen für die Mitarbeiter festgelegt werden, um sicherzustellen, dass die Work-Life-Balance gewahrt bleibt und die Arbeitseffizienz nicht leidet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Workation ein wachsender Trend ist, der in der modernen Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dennoch ist es wichtig, die richtige Balance zu finden, um die Vorteile dieser Arbeitsform optimal zu nutzen, ohne die notwendige Erholung und rechtliche Rahmenbedingungen zu vernachlässigen.

Links

https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/Downloads/Angebote_und_Produkte/Broschueren/Studie_Anreiz-_und_Verguetungssysteme.pdf

https://www.hrmony.de

https://www.workation.de/blog/fuer-62-aller-befragten-ist-es-bei-der-jobwahl-ausschlaggebend-ob-der-arbeitgeber-eine-workation-anbietet

https://www.dgfp.de/aktuell/benefits-survey-2023

 

Unternehmen sollen ungenutzte Parkflächen für Park & Ride zur Verfügung stellen

Es gibt immer weniger Pendler nach Düsseldorf. Dadurch bleibt Parkraum teilweise ungenutzt. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Viele Unternehmen verfügen heute über Parkflächen, die aufgrund vermehrter Home-Office-Nutzung teilweise leer stehen. Wir berichteten darüber, dass Düsseldorf die deutsche „Homeoffice-Hauptstadt“ ist. Beim Netzwerktreffen der Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf wurde die Möglichkeit diskutiert, diese Parkflächen für andere nutzbar zu machen und damit mehr Park & Ride in Düsseldorf zu ermöglichen. Die Rheinische Post hat darüber zuerst berichtet.

„Die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf ist ein Netzwerk engagierter Unternehmen, die Mobilität umweltfreundlich gestalten wollen, um Beiträge zu Klimaschutz und zur Luftreinhaltung zu leisten. Sie unterstützen tatkräftig unsere Bemühungen, Düsseldorf lebenswert und zukunftsfähig zu erhalten,“ sagt Oberbürgermeister Stephan Keller im Pressegespräch.

Das Treffen fand bei der Provinzial Versicherung AG statt, die seit 2018 Mitglied der Mobilitätspartnerschaft ist. Seit diesem Frühjahr stellt sie in ihrem Parkhaus Park & Ride-Plätze zur Verfügung. Pendlerinnen und Pendler können diese kostenlos nutzen, indem sie sich einmalig unter www.duesseldorf-parken.de registrieren.

Info: Die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf ist eine gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Wirtschaft und der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Ziel, die Luftqualität und das Klima in Düsseldorf sowie die Erreichbarkeit der Landeshauptstadt zu verbessern.

 

Henkel: Erfolgreiches Jahr 2023 und klare Zukunftsstrategie

Carsten Knobel, CEO von Henkel, spricht in einem Interview mit der Rheinischen Post über die aktuellen Herausforderungen und Erfolge des Unternehmens sowie über wirtschaftliche und politische Themen. Unsere Redaktion fasst das Gespräch zusammen:

Wirtschaftliche Lage und Herausforderungen

Henkel verzeichnete 2023 ein gutes Jahr und sieht sich mit seinen zwei starken Unternehmensbereichen Konsumgüter und Klebstoffe auf dem richtigen Weg. Dennoch bleibt die Lage in der Chemieindustrie und der gesamten deutschen Wirtschaft angespannt. Trotz sinkender Inflation und stabiler Rohstoffpreise muss Deutschland seine internationale Wettbewerbsfähigkeit durch zuverlässige Energieversorgung, Investitionen in Infrastruktur und Bildung sowie Bürokratieabbau stärken.

Unternehmensinterne Entwicklungen

Henkel hat wesentliche Fortschritte beim Umbau des Unternehmens gemacht, insbesondere durch die Zusammenführung der Sparten Beauty Care und Wasch- und Reinigungsmittel zum neuen Bereich Consumer Brands ab 2022. Die Integration der Verwaltungsbereiche und der Abbau von 2000 Stellen sind abgeschlossen. Aktuell optimiert Henkel sein Logistik- und Produktionsnetzwerk, was auch die Schließung einzelner Werke bis 2026 beinhaltet, jedoch nicht in Deutschland. Stattdessen investiert das Unternehmen, beispielsweise in die Erweiterung des Hochregallagers in Düsseldorf.

Produktstrategie und Nachhaltigkeit

Knobel betont, dass Henkel trotz des Marktrückzugs der Ökomarke Love Nature weiterhin auf Nachhaltigkeit setzt, insbesondere bei etablierten Marken wie Persil und Somat. Diese sollen durch umweltfreundlichere Verpackungen und nachhaltige Innovationen gestärkt werden. Obwohl Love Nature nur einen geringen Marktanteil erreichte, bleibt Nachhaltigkeit für Henkel ein zentraler Aspekt, auch wenn dies höhere Herstellungskosten bedeutet.

Preispolitik und Marktposition

Henkel hat 2023 hauptsächlich durch Preiserhöhungen Wachstum erzielt, während der Absatz zurückging. Weitere Preiserhöhungen werden punktuell nötig sein, um steigende Kosten zu decken, allerdings bietet Henkel dafür auch innovative und nachhaltigere Produkte an. Die Beziehungen zum Handel haben sich nach den Boykotten 2022/2023 wieder entspannt, auch wenn harte Verhandlungen über Abnahmepreise anhalten.

Arbeitskultur und Homeoffice

Henkel bleibt bei seiner flexiblen Homeoffice-Regelung, die seit 2021 Mitarbeitern erlaubt, bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Diese Regelung soll beibehalten werden, da sie sich als erfolgreich erwiesen hat.

Politische Positionierung

Henkel spricht sich entschieden gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit aus. Knobel warnt vor Parteien, die einen EU-Austritt fordern oder Fremdenfeindlichkeit schüren, da diese ein Risiko für Demokratie und Wirtschaftsstandort darstellen. Henkel beschäftigt allein in Düsseldorf Mitarbeiter aus über 70 Nationen und setzt sich für Vielfalt und Integration ein.

Quelle: Rheinische Post

Tarifergebnis in der chemische Industrie

IGBCE und BAVC haben sich auf ein zweistufiges Tarifpaket verständigt, das den Unternehmen Planungssicherheit bis ins erste Quartal 2026 garantiert. Die Beschäftigten erhalten 2,0 Prozent mehr Geld ab 1. September 2024 sowie weitere 4,85 Prozent ab 1. April 2025. Die Laufzeit beträgt 20 Monate. Die zweite Stufe der Entgelterhöhung ist flexibilisiert; sie kann aus wirtschaftlichen Gründen um bis zu drei Monate verschoben werden. Zur Stärkung der beiderseitigen Tarifbindung haben sich IGBCE und BAVC darauf verständigt, den sozialpartnerschaftlichen Kurs der Branche fortzusetzen und gewerkschaftliches Engagement stärker zu honorieren. Darüber hinaus wird der Bundesentgelttarifvertrag, der insbesondere die Eingruppierung der Beschäftigten regelt, schrittweise modernisiert. Die Einigung gilt für 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten.

BAVC-Präsidentin Scharpwinkel: „Eine gute Sozialpartnerschaft auch unter schwierigen Rahmenbedingungen“

„Wir haben eine sehr schwierige Tarifrunde in der dritten bundesweiten Verhandlung gemeinsam abschließen können“, kommentiert BAVC-Präsidentin Katja Scharpwinkel. „Standort und Beschäftigung in Deutschland stehen vor großen strukturellen Herausforderungen, die unsere Branche meistern muss. Für diesen hart erarbeiteten Kompromiss mussten sich beide Seiten erheblich aufeinander zubewegen. Aber es wird deutlich, was wir durch eine gute Sozialpartnerschaft auch unter schwierigen Rahmenbedingungen leisten können. Es geht darum, Unternehmen und Beschäftigten Sicherheit und Perspektiven zu geben. Darauf können wir aufbauen, um die Transformation zu einer nachhaltigen Chemie-Industrie erfolgreich zu gestalten.“

Arbeitgeber-Verhandlungsführer Bürk: „Tragfähiger Kompromiss“

„Dieser Tarifabschluss ist ein tragfähiger Kompromiss, der die Interessen beider Seiten berücksichtigt. In der Entgeltfrage gehen wir zweifellos an die Grenze der Belastbarkeit. Aber wir verbinden langfristige Planungssicherheit mit Flexibilität für Unternehmen in einer kritischen Lage“, fasst BAVC-Verhandlungsführer Matthias Bürk zusammen. „Besonders viel Fingerspitzengefühl haben wir bei der Frage gebraucht, wie wir die Tarifbindung auf beiden Seiten stärken. Für uns ist wichtig, dass wir das Prinzip ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ nicht antasten und so das Risiko einer Spaltung der Belegschaften minimieren. Indem wir unsere Schlichtungsregelung unverändert fortführen und gewerkschaftliches Engagement spürbar wertschätzen, zeigen wir unmissverständlich, dass die Chemie ihrem sozialpartnerschaftlichen Kurs treu bleibt.“

Entgelt: 2,0 Prozent ab 1.9.2024 und 4,85 Prozent ab 1.4.2025 / Laufzeit 20 Monate

Der Entgeltkompromiss sieht vor, dass die Entgelte ab 1. September 2024 in der ersten Stufe um 2,0 Prozent erhöht werden. Die zweite Stufe der Entgelterhöhung greift ab 1. April 2025 und beträgt 4,85 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen entsprechend. Die Gesamtlaufzeit beträgt 20 Monate bis Ende Februar 2026.

Entlastung für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sieht der Tarifvertrag Entlastungen vor. Die zweite Stufe der Entgelterhöhung ist flexibilisiert. Sie kann aus wirtschaftlichen Gründen um bis zu drei Monate verschoben werden. Bei roten Zahlen wird die Entgelterhöhung um zwei Monate verschoben, bei einer Nettoumsatzrendite unter drei Prozent um einen Monat. Auf Basis einer Betriebsvereinbarung sind drei Monate Verschiebung möglich.

Stärkung der beiderseitigen Tarifbindung 

Zur Stärkung der Tarifbindung auf beiden Seiten haben sich IGBCE und BAVC darauf verständigt, den sozialpartnerschaftlichen Kurs der Branche fortzusetzen und gewerkschaftliches Engagement stärker zu honorieren. Mit der unveränderten Fortschreibung der chemie-spezifischen Schlichtungsregelung setzen IGBCE und BAVC weiter auf einen dezidiert sozialpartnerschaftlichen Interessenausgleich. Im Unterschied zu anderen Branchen ist in der Chemie-Schlichtungsregelung weiterhin kein externer Schlichter vorgesehen. Ein mit Mehrheit verabschiedeter Schlichtungsspruch ist unmittelbar als Tarifvertrag verbindlich. Bis zum erfolglosen Abschluss einer Schlichtung gilt Friedenspflicht. Die Schlichtungsvereinbarung kann nicht vor Ende 2026 gekündigt werden.

Im Gegenzug erhalten aktive Mitglieder der IGBCE ab 2025 einen Zeitausgleich im Umfang von einem Arbeitstag pro Jahr für ihr gewerkschaftliches Engagement. Für 10, 25, 40 oder 50 Jahre Gewerkschaftsmitgliedschaft erhalten aktive IGBCE-Mitglieder im entsprechenden Jahr zudem einen Zeitausgleich von einem weiteren Arbeitstag. So soll dem Einsatz für Sozialpartnerschaft und Tarifbindung Rechnung getragen werden, wie er durch das gewerkschaftliche Engagement zum Ausdruck kommt.

Update für den BETV sowie Modernisierung der Tarifverträge schrittweise bis 2030

Bei dem für die Eingruppierung der Beschäftigten ausschlaggebenden Bundesentgelttarifvertrag (BETV) haben sich IGBCE und BAVC auf erste Modernisierungsschritte verständigt. So ist ab 1. September 2024 die Textform ausreichend statt der bisher notwendigen Schriftform. Damit können etwa Entgeltabrechnungen digital ausgegeben werden. Auch wurden Berufsbezeichnungen aktualisiert und Regelungen zur Höhergruppierung angepasst. Außerdem ist die Nutzung des Entgeltkorridors, mit dem die Entgelte mit Zustimmung der Tarifparteien um bis zu zehn Prozent abgesenkt werden können, künftig unbefristet möglich. Das eröffnet Unternehmen mit strukturellen Problemen mehr Planungssicherheit.

Zudem starten IGBCE und BAVC einen strategischen Prozess zur Modernisierung der Tarifverträge der chemischen Industrie. Ziel ist es, die tarifvertraglichen Regelungen bis zum Jahr 2030 an die Herausforderungen der sich stetig ändernden Arbeitswelt und die strukturellen Veränderungen in der Branche anzupassen. Perspektivisch sollen die Chemie-Tarifverträge einfacher werden, indem Komplexität und Regelungstiefe reduziert werden. Im Rahmen des Prozesses sollen auch die regional erarbeiteten Vorschläge zur Stärkung der beiderseitigen Tarifbindung aufgegriffen werden.

Talent-Sharing für die Chemie-Branche: Online-Plattform sichert Fachkräfte in der Transformation

In Zeiten der Transformation investieren IGBCE und BAVC zusätzlich in die Fachkräftesicherung der Chemie- und Pharmabranche. Über den Unterstützungsverein der Chemischen Industrie (UCI) fördern die Chemie-Sozialpartner bundesweit die Einrichtung regionaler Fachkräfteradare. Dabei handelt es sich um eine Online-Plattform, bei der Betriebe ihre Mitarbeitenden und Ausbildungsabsolventen, die sie nicht mehr beschäftigen können, anderen Unternehmen in der Branche weiterempfehlen, die nach Fachkräften suchen. So können Talente in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gehalten und die Sozialpartnerschaft gestärkt werden. Die Idee eines Fachkräfteradars wurde ursprünglich von HessenChemie für Ausbildungsabsolventen zusammen mit dem Anbieter stafftastic entwickelt und pilotiert, in der Folge vom Landesausschuss der ChemieArbeitgeber NRW aufgegriffen und um zusätzliche Zielgruppen erweitert.

Kommunalwahl in Düsseldorf 2025: Eine spannende Wahl steht bevor – wird es eine neue Koalition geben?

Gemeinderat, Stadtrat und der Kreistag – diese kommunalen Vertretungen in Nordrhein-Westfalen werden alle fünf Jahre bei der Kommunalwahl in NRW gewählt. Zeitgleich zur Kommunalwahl findet auch die Bürgermeisterwahl in NRW statt, ebenso wie die Wahl der Bezirksvertretungen in kreisfreien Städten wie Düsseldorf. Die nächsten Wahlen werden voraussichtlich im September oder Oktober 2025 (Stand heute) abgehalten. Unsere Redaktion gibt einen Überblick über die Kandidatinnen und Kandidaten aus der Perspektive der Wirtschaft.

von links: Clara Gerlach (Grüne), Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU), Fabian Zachel; Fotos: Frank Wiedemeier & privat

In Düsseldorf treten Clara Gerlach (Grüne; Foto links), Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU; Mitte) und Fabian Zachel (SPD; rechts) zur Wahl an. Jede Wahl bringt ihre eigene Spannung mit sich, und diese Wahl verspricht besonders interessant zu werden, insbesondere hinsichtlich möglicher neuer Koalitionen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass es zwischen CDU und den Grünen spätestens seit der Diskussion um die neue Oper zu Spannungen gekommen ist. Kürzlich einigten sich die Fraktionen von CDU, SPD und FDP ohne die Grünen auf einen Opern-Neubau am Wehrhahn. Die Grünen lehnen den Neubau ab, da er zu teuer sei und dieses Geld ihrer Meinung nach besser in andere Projekte, wie beispielsweise den Wohnungsbau, investiert werden sollte.

Eine neue Koalition?

Nach wie vor spekulieren die Kolleginnen und Kollegen der Medien bereits über eine Koalition OHNE die Grünen.  Das aber ist natürlich heute viel zu früh, denn am Ende sind die Wahlergebnisse im Spätsommer 2025 entscheidend. Schauen wir zurück auf die Ergebnisse der Europawahl 2024: Die drei stärksten Parteien in Düsseldorf waren die CDU (fast 25%), die Grünen mit knapp 19% und die SPD (etwas mehr als 14%). Die FDP erhielt rund 11%. Die AFD (etwas über 8%) gewann vor allem in Stadtteilen wie Garath an Stimmen. Auch wird interessant, was sich im rechten Bereich in den kommenden Monaten tun wird. Mit unter 5% spielt das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ bislang kaum eine Rolle. Die größten Verluste verzeichnen, wie oben bereits erwähnt, die Grünen. Hatte die Partei 2019 noch fast 30%, waren es 2024 nur noch knapp 19%. Vielleicht rätseln die Journalistinnen und Journalisten deshalb über „neue Netzwerke“. Zusammenfassend sind dennoch die CDU, die SPD, die FDP und die Grünen interessant für mögliche Koalitionen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen 2025

Die erneute Kandidatur von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wurde bereits im Januar 2024 bekanntgegeben. Seine Schwerpunktthemen sind Recht, Ordnung und Wirtschaft. Er pflegt insbesondere enge Kontakte zur Unternehmerschaft und den Arbeitgeberverbänden.

Für die SPD geht Fabian Zachel ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Die Findungskommission der Partei hat den 39-Jährigen als Kandidaten bestätigt. Zachel ist derzeit Head of Public Affairs beim Flughafen Düsseldorf und war zuvor persönlicher Referent von Thomas Geisel. Sein Name kursierte bereits vor einem Jahr als möglicher SPD-Kandidat, als auch Geisel ein Comeback in Erwägung zog. Geisel ist inzwischen ins Europaparlament für das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ gewählt worden. Vor seinem Wechsel zum Flughafen war Zachel kurzzeitig Projektleiter für die Tour de France. Zudem ist er Vorsitzender der Initiative „Zukunft durch Industrie“.

Clara Gerlach komplettiert das Trio der Kandidaten. Ihre Schwerpunkte sind Bildung und Kultur. Sie ist kulturpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion und seit 2020 Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf. Im Bildungsbereich ist sie für uns eine aktive Gesprächspartnerin, und zuletzt führten wir mit ihr ein interessantes Gespräch zum Thema MINT in ihrem Büro mit Blick auf den Rhein. Gerlach ist Lehrerin für Kunst und Deutsch.

Zusammenfassung

Dr. Stephan Keller, der amtierende Oberbürgermeister, hat seine erneute Kandidatur im Januar 2024 bekanntgegeben. Seine Hauptthemen sind Recht, Ordnung, Wirtschaft und Bildung. Keller pflegt enge Beziehungen zur Unternehmerschaft und den Arbeitgeberverbänden.

Für die SPD tritt Fabian Zachel an. Er ist zur Zeit Head of Public Affairs beim Flughafen. War vor über zehn Jahren Vorsitzender des Ortsvereins in Gerresheim und kandidierte 2014 erfolglos für den Stadtrat. Er ist auch Vorsitzender der Initiative „Zukunft durch Industrie“.

Clara Gerlach, die dritte Kandidatin, legt ihren Schwerpunkt auf Bildung und Kultur. Als kulturpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion und seit 2020 Bürgermeisterin von Düsseldorf engagiert sie sich stark im Bildungsbereich und ist Lehrerin für Kunst und Deutsch.

Die FDP hat sich nach unseren Informationen noch nicht auf eine/n Kandidaten/in geeinigt. Genannt wird immer wieder der Name Ulf Montanus.

Christoph Sochart (Fotos: Frank Wiedemeier & privat)

EURO 2024 Playoffs in Gelsenkirchen: Ein Highlight im Wirtschaftspavillon – Michael Grütering: „Die EURO 2024 ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine großartige Gelegenheit für unsere Region, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren“

Bisher gab es drei Vorab-EM-Partys im Vorfeld der EURO-2024-Spiele in Gelsenkirchen in unserer dortigen Geschäftsstelle. Die besten Fotos von Frank Wiedemeier gibts heute in dieser Ausgabe.

Die EURO 2024 und mit ihr die spannenden Playoffs stehen auf dem Programm. Dieses Ereignis , das Playoff in Gelsenkirchen, bietet den perfekten Anlass für unseren dritten Wirtschaftspavillon, einem exklusiven Empfang vor dem EM-Spiel in der beeindruckenden Veltins-Arena. Für alle EURO-Spiele in Gelsenkirchen wird in unserer Gelsenkirchener Geschäftsstelle ein Empfang für alle teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer organisiert.

Die „Vor-Party“ im Wirtschaftspavillon

Die Gastgeber, die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe, unterstützt von der Stadt Gelsenkirchen, dem Fußballverein Schalke 04 und der IHK, boten ihren Gästen ein vielfältiges und spannendes Programm. Moderiert wurde die Veranstaltung von Lisa Marie Schelig, während Frank Wiedemeier die technische Leitung übernahm.

Begrüßungsrede des Hauptgeschäftsführers

Michael Grütering, der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, hielt die Begrüßungsrede. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung der EURO 2024 für die Region hervor und betonte die wichtige Rolle der Arbeitgeberverbände bei der Unterstützung und Förderung solcher Großereignisse. „Die EURO 2024 ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine großartige Gelegenheit für unsere Region, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren“, erklärte Grütering.

Netzwerken im Mittelpunkt

Ein zentrales Element der Veranstaltungen im Wirtschaftspavillon ist das Netzwerken. Bei einem leckeren Imbiss haben die Gäste die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die gelöste und freundliche Atmosphäre bietet den idealen Rahmen für angeregte Gespräche und den Ausbau beruflicher Netzwerke. Unternehmerinnen und Unternehmer können hier in entspannter Umgebung Geschäftsbeziehungen vertiefen und neue Kooperationen initiieren.

Vielfältiges Programm und kulinarische Genüsse

Das Programm des Empfangs ist vielseitig gestaltet und bietet den Gästen eine Mischung aus Unterhaltung und informativen Inhalten. Neben den Reden und Networking-Möglichkeiten sorgt ein kulinarisches Angebot für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Von regionalen Spezialitäten bis hin zu internationalen Köstlichkeiten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Unterstützung und Zusammenarbeit

Die erfolgreiche Durchführung des Wirtschaftspavillons wäre ohne die Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen, des Fußballvereins Schalke 04 und der IHK nicht möglich gewesen. Diese Kooperation zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement für die Organisation und Durchführung solcher Großereignisse sind. Gemeinsam setzen sie ein starkes Zeichen für die Region und ihre wirtschaftliche Bedeutung.

Fazit

Die EURO 2024 Playoffs in Gelsenkirchen bieten nicht nur spannenden Fußball, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit für Unternehmerinnen und Unternehmer, sich in einem exklusiven Rahmen zu vernetzen und auszutauschen. Der Wirtschaftspavillon, organisiert von den Arbeitgeberverbänden Emscher-Lippe, ist der ideale Ort, um neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Geschäftsbeziehungen zu pflegen und die Bedeutung der EURO 2024 für die Region zu feiern. Wir freuen uns auf viele angeregte Gespräche und einen unvergesslichen Abend in der Veltins-Arena.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und erfahren Sie mehr über unsere Veranstaltungen zur EURO 2024 auf unserer Webseite. Wir freuen uns, Sie bei unserem nächsten Empfang begrüßen zu dürfen!

Nachfolgend Fotos von Frank Wiedemeier:

EM2024

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