Her mit Ihrem alten Handy

Alte Smartphones wieder brauchbar zu machen, kaputte Geräte zu recyceln und damit wertvolle Ressourcen zu sparen ist das Ziel der Schubladenhelden. Außerdem werden instandgesetzte Geräte Menschen aus prekären finanziellen Verhältnissen zur Verfügung gestellt und ihnen somit digitale Teilhabe ermöglicht.

So geht’s:

  • Alte Handys werden eingesammelt, Daten sicher gelöscht.
  • Handys, die nicht wiederaufbereitet werden können, werden in einem zertifizierten Prozess recycelt, wichtige Rohstoffe damit zurückgewonnen.
  • Aufbereitete Handys werden vom Jobcenter Düsseldorf an bedürftige Menschen aus prekären finanziellen Verhältnissen verteilt.

Jedes Unternehmen aus dem Raum Düsseldorf kann mitmachen, es entstehen Ihrem Unternehmen keinerlei Kosten!

Das Projekt SCHUBLADENHELDEN wurde initiiert von einem Zusammenschluss Düsseldorfer Unternehmen und Verbände:

Caritasverband Düsseldorf, Jobcenter Düsseldorf, Düsseldorf Convention, Digitale Stadt Düsseldorf, IST Hochschule für Management, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., NETZTECHNIK Schiffmann und Vodafone Deutschland.

Mehr Infos: www.schubladenhelden.de

Quelle: Wirtschaftsförderung Düsseldorf

Entdecken Sie die Zukunft der Sicherheitspolitik und Technologie auf dem Düsseldorfer Arbeitgebertag 2024!

 

Fotos: Frank Wiedemeier

Wir freuen uns, Ihnen unseren diesjährigen Düsseldorfer Arbeitgebertag anzukündigen, der am Mittwoch, den 05. Juni 2024, ab 16:00 Uhr im Van der Valk Airporthotel stattfinden wird (Einlass ab 15:00 Uhr).

Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die Diskussion sein, in der unser Ehrengast Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, und WDR-Journalist Uwe Schulz gemeinsam darüber sprechen werden, welchen Beitrag die deutsche Rüstungsindustrie zur Stärkung der sicherheitspolitischen Rolle Deutschlands und zur technologischen Souveränität Europas leisten kann.

Darüber hinaus dürfen Sie sich auf die Verleihung des „Rheinischen Innovationspreises“ freuen, bei der Steffen Pörner, Mitglied im Beirat der Unternehmerschaft Düsseldorf und Geschäftsführer des Bankenverbandes NRW, als Laudator fungieren wird. Hier werden wegweisende Innovationen präsentiert, die zukünftige Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich beeinflussen könnten.

Unser Arbeitgebertag ist das bedeutendste Jahrestreffen der Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aus Düsseldorf und Umgebung. Mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist er ein Muss für alle, die über den Tellerrand hinausblicken und innovative Impulse setzen möchten.

TEILNEHMEN KÖNNEN NUR MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER UNSERER MITGLIEDSUNTERNEHMEN UND PERSONEN, DIE EINE PERSÖNLICHE EINLADUNG ERHALTEN!

Zur Anmeldung!

Digitalisierung an unseren Schulen auf Erfolgskurs

Frieda und Livia aus der Klasse 2c der Paulusschule zeigen Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ihren Roboter; Fotos: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Tablets, digitale Tafeln und Glasfaseranschlüsse: Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Düsseldorfer Schulen mit hohem Tempo fort. Derzeit werden alle 150 Schulstandorte mit moderner Visualisierungstechnik, leistungsfähigem Internet und mobilen Endgeräten ausgestattet. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche verschaffte sich an der Paulusschule einen Einblick in die voranschreitende Digitalisierungsoffensive.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: „Ich freue mich sehr, in Düsseltal an der Paulusschule das zügige Fortschreiten der Digitalisierung der Düsseldorfer Schulen beispielhaft veranschaulichen zu können. Der Standort wurde bereits vollständig mit digitaler Visualisierungstechnik in Form von interaktiven Displays und Beamern ausgestattet, verfügt über eine hervorragende Ausstattung mit Tablets und ist seit Dezember an das Glasfasernetz angeschlossen. Somit sind die drei Säulen der Digitalisierung – ausreichend mobile Endgeräte, moderne Hardware im Unterricht sowie ein belastbares, leistungsfähiges Netz – hier bereits Alltag. Bis Ende 2024 wird dies an allen Düsseldorfer Schulen der Standard sein.“

Die Kreidetafeln an den städtischen Schulen in Düsseldorf werden bis zum Ende des Jahres durch hochmoderne, digitale Visualisierungstechnik ersetzt: In insgesamt 4.800 Klassenräumen ermöglichen die digitalen Tafeln den Lehrkräften dann vielfältige neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Unterricht. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler ausgeprägte Technikkenntnisse erwerben, anwenden und sich gleichzeitig auf eine digitale Berufswelt vorbereiten.

Die Ausstattung mit Tablets befindet sich in Düsseldorf mit einer Ausstattungsquote von fast eins zu zwei ebenfalls auf einem überplanmäßig hohen Niveau: Insgesamt sind etwa 42.000 Tablets an den städtischen Düsseldorfer Schulen für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte im Einsatz.

Auch der Glasfaserausbau schreitet voran: Bis zum Ende des Jahres werden alle städtischen Düsseldorfer Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen sein. Damit steht ihnen zukünftig die maximale Netzgeschwindigkeit zur Verfügung, in der Fachwelt als mindestens 1Gbit/s synchron Netzgeschwindigkeit bezeichnet. Gleichzeitig werden Netzausfälle und Überlastungen reduziert, um eine reibungslose Anwendung der digitalen Infrastruktur sicherzustellen.

Ein Video zu diesem Thema wird in Kürze auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Rheinmetall erhält weitere Neuaufträge für innovative Wärmepumpenlösung zum Einsatz in Elektrobussen und Geländefahrzeugen

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall baut sein Geschäft im Bereich E-Mobilität durch zwei voneinander unabhängige Neuaufträge für die innovative Plug- und Play-Wärmepumpenlösung wie geplant auf weitere Anwendungsbereiche aus. Bei dem ersten Neuauftrag handelt es sich um einen Großauftrag in Höhe eines hohen einstelligen MioEUR-Betrages von einem ausländischen Experten für E-Busumrüstungen, während der zweite Auftrag sich auf einen deutschen Experten für E-Geländefahrzeuge bezieht und im einstelligen MioEUR-Bereich liegt.

Mit diesen beiden Neuaufträgen gelingt dem Konzern nach Markteinführung des Wärmepumpenmoduls, das insbesondere zur Elektrifizierung von Antrieben bei Nutzfahrzeugen, Baumaschinen und Booten konzipiert wurde, der nächste Meilenstein bei der Vermarktung und Etablierung. Die mit R1234yf vorbefüllte Wärmepumpe kann durch ihr intelligentes Kälte- und Wärmemanagement nicht nur die Reichweite der Fahrzeuge und die Lebensdauer der Batterie erhöhen, sondern auch den Komfort des Fahrers verbessern. Die Auslieferung der Wärmepumpen an die Kunden hat bereits begonnen und hat noch eine Laufzeit von fünf für den ersten bzw. sieben Jahren für den zweiten Auftrag.

Der erste Kunde startet bei der Umrüstung von konventionellen Bussen auf einen modernen Elektroantrieb mit einer umfassenden Evaluierung des Basisfahrzeugs und einer Analyse der Betriebszyklen des Betreibers, um einen konzeptuellen Antriebsstrang zu modellieren und durch Simulation zu validieren. Nach dem Entfernen des Dieselaggregats und aller zugehörigen Systeme, wird der vorhandene Antriebsraum vollständig CAD-gescannt und digitalisiert, um eine für den Motorraum maßgeschneiderte elektrische E-Antriebsplattform entwickeln zu können.

Der zweite Neukunde hat ein eigenständiges E-Geländefahrzeug konzipiert und startet nun mit der Serienfertigung. Aus dem Offroad-Motorsport kommend, unter anderem als Teilnehmer der Rallye Dakar, haben die Entwickler ein robustes Fahrzeug für den Bergbau konzipiert, das durch seinen modularen Aufbau für verschiedenste Einsatzzwecke weltweit, z. B. auch in Entwicklungsländern, geeignet ist. Die Grundkonzeption des Kunden für das Fahrzeug berücksichtigt die nachhaltige Fertigung und einen kreislauforientierten Lebenszyklus mit klarer Ausrichtung auf Wiederverwertbarkeit bzw. Abbaubarkeit der verwendeten Materialien. Die Wärmepumpe sorgt für eine optimierte Temperierung einer 72,5 kWh großen Lithium-Eisenphosphat (LFP) Batterie im Fahrzeug. Die Systemspannung ist hierbei auf bis zu 450 V (HV2) ausgelegt und kann je nach weiterer Kundenanforderung auf 850 V (HV3) erweitert werden. Die genutzte maximale Kühlleistung ist auf 8 kW ausgelegt.

Durch die, unabhängig vom jeweiligen Einsatz, immer höheren Anforderungen an das komplexe Thermomanagement moderner Elektrofahrzeuge steigt die Zahl der einzelnen Komponenten und Anschlüsse für den Kühl- und Kältemittelkreislauf stark an. Hier hilft das neue Rheinmetall-System zur Energierückgewinnung durch seine Kompaktbauweise als Komplettsystem wichtigen Bauraum einzusparen. Die Systemlösung ist für 400- sowie 800-Volt-Applikationen ausgelegt und liefert bis zu 8 kW nominelle Kühl- und bis zu 11 kW Heizleistung.

Als aktives Element im Thermomanagement sorgt die innovative kompakte Wärmepumpe darüber hinaus für die präzise Konditionierung von Batterie und Elektromotor und übernimmt zusätzlich die Klimatisierung des Innenraums. Das Kühlen oder Heizen erfolgt über einen angeschlossenen Kühlmittelkreislauf. Das optimierte Thermomanagementsystem von Rheinmetall leistet insbesondere durch die präzise und intelligente Wärmeregulierung auf Wasserglycolbasis einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen, effizienten und gleichzeitig komfortablen E-Mobilität. Die Lebensdauer der Bauteile und die Reichweite der Fahrzeuge können zudem signifikant erhöht werden.

Mit diesen Neuaufträgen gelingen Rheinmetall weitere Erfolge im Zukunftsmarkt der Elektromobilität mit hohem Wachstumspotenzial. Das Komplettsystem ist, wie diese Aufträge belegen, sowohl in neue als auch in bestehende Fahrzeugplattformen integrierbar und eignet sich auch für kundenspezifische Einzelanwendungen.

Optimistischer Blick in die berufliche Zukunft junger Menschen

Clemens Wieland ist Senior Expert bei der Bertelsmann Stiftung. Er zeichnete vor rund 20 Jahren auch verantwortlich für unser Berufswahlsiegel. Foto: Bertelsmann Stiftung

Eine kürzlich durchgeführte repräsentative Forsa-Befragung anlässlich des „Tags der Bildung“ zeigt: Die jungen Menschen in Deutschland sind überwiegend optimistisch hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektiven. Für die große Mehrheit von insgesamt 88 Prozent der Befragten, die im Alter von 14 bis 21 Jahren sind, erscheint die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt positiv oder zumindest eher positiv. Lediglich etwa jede:r Zehnte äußert negative Erwartungen.

Dennoch offenbart die Umfrage auch eine gewisse Unzufriedenheit bezüglich der schulischen Vorbereitung auf das Arbeitsleben sowie Bedenken hinsichtlich der gerechten Verteilung von Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. Viele junge Menschen fühlen sich von der Schule unzureichend auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.

Besonders bemerkenswert ist, dass etwa die Hälfte der Befragten die zukünftige Bedeutung eines Berufsabschlusses als immer wichtiger einschätzt. Diese Erkenntnis unterstreicht die Wichtigkeit einer abgeschlossenen Ausbildung oder eines Studiums für eine vielversprechende berufliche Laufbahn in den kommenden Jahren.

Clemens Wieland, Experte für berufliche Bildung bei der Bertelsmann Stiftung, betont die Notwendigkeit von maßgeschneiderten Beratungs- und Unterstützungsangeboten für junge Menschen angesichts der vielfältigen beruflichen Möglichkeiten und Herausforderungen. Es bedarf einer engen und individuellen Begleitung, um jungen Menschen eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen.

Düsseldorfer „Start-up-Woche“: Treffpunkt für Gründer und Unternehmer

Die Düsseldorfer „Start-up-Woche“ findet vom 3. bis 7. Juni statt und bietet über 100 Veranstaltungen, die Wissen zu Geschäftsmodellen, Strategien, Marketing, Finanzen, Investorengewinnung, Förderung und Internationalisierung vermitteln. Dabei werden auch Themen wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Female Entrepreneurship behandelt.

Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Veranstalter der Startup-Woche, hat wieder ein spannendes Programm zusammengestellt: AusrichterInnen aus Privatwirtschaft und Verbänden bieten Seminare, Workshops, Pitch- und Networking-Events an, bei denen sich die Startup-GründerInnen und Startup-Interessierte treffen und sich mit VertreterInnen großer Unternehmen, InvestorInnen, BeraterInnen und MentorInnen vernetzen können.

Neu in diesem Jahr ist auch der zentrale Treffpunkt, der im Zum St. Sebastian, Kurze Straße 2a/Burgplatz 16 40213 Düsseldorf, während der Startup-Woche eingerichtet wird. Hier können sich Teilnehmende verabreden, miteinander austauschen und mit der Startup Unit der Wirtschaftsförderung treffen.

Immer mehr ausländische Startups interessieren sich für Düsseldorf als B2B-Standort für den Einstieg in den deutschen und europäischen Markt. Daher ist eine Reihe von Angeboten auch wieder zweisprachig bzw. englischsprachig.

Tickets sind unter www.startupwoche-dus.de erhältlich.

In der heutigen schnelllebigen und anspruchsvollen Welt sind Stressoren allgegenwärtig. Von beruflichen Verpflichtungen über persönliche Beziehungen bis hin zu den Anforderungen des modernen Lebens – Stress kann aus vielen Quellen kommen.

Foto: IST

Doch nicht alle Stressoren sind negativ. Ein gewisses Maß an Stress kann uns antreiben und motivieren, unsere Ziele zu erreichen. Es ist jedoch entscheidend, dass wir lernen, mit Stressoren angemessen umzugehen, da übermäßiger Stress unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Alexandra Löwe ist Personal und Business Coachin und Expertin für Stressmanagement am IST-Studieninstitut. Wir haben sie gefragt, wie man trotz hohem Stresslevel ein gesundes Leben führen kann.

IST: Mit Stress verbinden die meisten ja negative Assoziationen. Dabei gibt es auch positive. Können Sie uns mehr über die positiven Aspekte von Stress erzählen?

Alexandra Löwe: Natürlich. Stress kann eine Reihe positiver Effekte haben, insbesondere wenn er in moderaten Dosen auftritt. Zum Beispiel kann er uns dazu bringen, uns zu konzentrieren und produktiv zu sein. In Situationen, in denen wir unter Druck stehen, können wir unsere Fähigkeiten optimal nutzen und über uns hinauswachsen. Kurzfristiger Stress kann unser Gehirn aufmerksamer und konzentrierter machen, was in bestimmten Situationen, wie sportlichen Wettkämpfen oder beruflichen Herausforderungen, von Vorteil sein kann. Außerdem kann Stress unsere Widerstandsfähigkeit stärken, ähnlich wie beim Training unserer Muskeln. Indem wir uns mit Stressoren konfrontieren und sie bewältigen, entwickeln wir Resilienz und können besser mit zukünftigen Herausforderungen umgehen.

IST: Das klingt nach einem ausgewogenen Blick auf Stress. Welche konkreten Strategien empfehlen Sie, um Stress effektiv zu bewältigen?

Löwe: Ganzheitliches Stressmanagement umfasst Strategien auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Auf körperlicher Ebene kann regelmäßige Aktivität wie Sport oder Yoga helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Auch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf spielen eine wichtige Rolle, um den Körper widerstandsfähiger gegen Stress zu machen. Auf emotionaler Ebene ist es wichtig, sich seiner Gefühle bewusst zu sein und sie anzuerkennen. Achtsamkeit und Meditation können dabei helfen, das Bewusstsein für unsere Emotionen zu schärfen und uns zu ermöglichen, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus ist der Umgang mit negativen Denkmustern entscheidend. Durch Techniken wie „kognitive Umstrukturierung“ oder „positive Selbstgespräche“ können wir lernen, negative Gedanken in positive oder realistischere umzuwandeln.

IST: Das hört sich wirklich nach hilfreichen Strategien an. Am IST werden ja auch die Weiterbildungen „Stress- und Mentalcoach:in“ sowie das „Resilienztraining“ angeboten. Was können Teilnehmer:innen aus solchen Weiterbildungen mitnehmen?

Löwe: Diese Weiterbildungen bieten eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Themen Stressbewältigung und Resilienz. Teilnehmer:innen lernen nicht nur theoretische Konzepte, sondern erhalten auch praktische Techniken und Strategien an die Hand. Sie lernen, ihre eigenen Ressourcen zu erkennen und zu stärken, um besser mit Stress umgehen zu können, insbesondere in herausfordernden Situationen.

IST: Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die mit Stress kämpfen?

Löwe: Mein Rat wäre, geduldig zu sein und verschiedene Ansätze zur Stressbewältigung auszuprobieren. Jeder Mensch ist individuell, daher kann es einige Zeit dauern, bis man die richtigen Methoden findet. Wichtig ist es, nicht aufzugeben und sich aktiv um seine mentale und emotionale Gesundheit zu kümmern.

IST: Vielen Dank für das Gespräch!

Nähere Informationen zu den IST-Weiterbildung gibt es unter www.ist.de.

ElectronicPartner: Peil wird Vertriebsleiters „Kooperation Deutschland“

Zum Mai 2024 übernimmt Christian Peil, langjähriger Regionalleiter bei ElectronicPartner, die neu geschaffene Stelle des Vertriebsleiters Kooperation Deutschland. Somit ist er künftig für den gesamten Vertriebsbereich der Marken EP: und ServicePartner sowie der eigenprofilierten Mitglieder der Verbundgruppe zuständig.

Mit der Ernennung von Christian Peil schließt ElectronicPartner die Neustrukturierung seines Vertriebsteams ab. Bereits zum 1. Januar 2024 hatte Sebastian Wildenberg in diesem Bereich die Leitungsposition für die Marke MEDIMAX übernommen. Beide berichten in ihren Funktionen direkt an Torsten Schimkowiak, Leiter Vertrieb ElectronicPartner.

Mit Christian Peil haben nun auch die acht Regionalleiterinnen und Regionalleiter des kooperierten Fachhandels eine neue Spitze und kompetente Schnittstelle in die Verbundgruppen-Zentrale. „Er ist ein erfahrener Vertriebsprofi, der seit Jahren eng mit unserem Unternehmen verbunden ist. Ich wünsche ihm viel Erfolg und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol.

Christian Peil bringt jede Menge Know-how aus rund zehn Jahren als Regionalleiter mit und profitiert besonders von seiner Zeit als Leiter eines EP:Fachgeschäftes in Frankfurt/Oder. Nach dem Wechsel „von der Fläche“ in den Außendienst der ElectronicPartner Zentrale konnte er sein umfassendes Wissen aus dem Tagesgeschäft in die Betreuung der Mitgliedsbetriebe einbringen. Nun wird Christian Peil seine gesammelte Expertise nutzen, um das gesamte Vertriebsnetz des kooperierten Fachhandels weiterzuentwickeln und auszubauen. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, das Thema Vertrieb aus einer neuen, übergeordneten Perspektive bearbeiten zu können. Dabei sind mir nach wie vor eine enge Betreuung unserer Mitgliedsbetriebe sowie ein aktiver und offener Austausch mit den Händlerinnen und Händlern sehr wichtig. Eins meiner weiteren Ziele ist es, neue Unternehmerinnen und Unternehmer für unsere Kooperation zu begeistern und als Mitglieder zu gewinnen. Dabei baue ich auf ein tolles, sehr erfahrenes Team!“, sagt Christian Peil.

Handwerksausbildung nach dem Abitur auf dem Vormarsch

Kammerpräsident Andreas Ehlert. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf (Quelle: Instagram Andreas Ehlert)

Aktuelle Daten der Handwerkskammer Düsseldorf zeigen einen zunehmenden Trend: Immer mehr Abiturienten entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk, wobei viele von ihnen direkt vom Berufskolleg kommen. Axel Fuhrmann, Geschäftsführer der Handwerkskammer, begrüßt diese Entwicklung, hebt jedoch die Notwendigkeit eines differenzierten Blicks auf die beruflichen Perspektiven nach dem Abitur hervor. Bei der bevorstehenden Meisterprüfungsfeier am heutigen Samstag (04.05.2024) im Rather Dome werden alle 990 Absolventen des vergangenen Jahres geehrt. Mit rund 3000 erwarteten Gästen verzeichnet die Veranstaltung die höchste Teilnehmerzahl seit 25 Jahren. Obwohl das Interesse an einer Selbstständigkeit im Handwerk steigt, erwägt nur etwa die Hälfte der Absolventen ernsthaft, einen eigenen Betrieb zu gründen. Einer der Gründe dafür ist die als kompliziert empfundene Bürokratie. Kammerpräsident Andreas Ehlert fordert daher von der Landespolitik eine Vereinfachung der bürokratischen Verfahren und eine Reduzierung der Mehrfachabfragen von Informationen durch den Staat. Ein Beispiel hierfür ist die jährliche Beantragung eines Parkausweises für Handwerkerfahrzeuge.

Unser Mitgliedsunternehmen Rheinmetall startet Pilotprojekt zu innovativen Ladebordsteinen im öffentlichen Raum

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern startet gemeinsam mit der Gemeinde Nörvenich als Initiator und der Westenergie AG als Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter ein Pilotprojekt zur Erprobung von Ladebordsteinen im öffentlichen Verkehrsraum der Gemeinde.

Ziel des Projekts ist die Integration und Pilotierung der von Rheinmetall entwickelten Ladebordsteine an zwei unterschiedlichen Standorten. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet des Ballungsraums Köln und ist mit rund 12.000 Einwohnern ländlich geprägt. Nachdem Rheinmetall und die Projektpartner kürzlich einen entsprechenden Pilotvertrag unterzeichnet hatten, kamen Vertreter aller Projektpartner für den offiziellen Startschuss am 29. April 2024 in Nörvenich zusammen.

Das Pilotprojekt schließt nahtlos an den kürzlich erfolgten Roll-out erster Ladebordsteine im Ballungsgebiet der Stadt Köln an. Städte mit hoher Bevölkerungsdichte stehen bekanntlich vor Herausforderungen wie geringer Flächenverfügbarkeit, städtebaulichen Restriktionen sowie hohem Parkdruck, gleichwohl treten in kleinen Gemeinden – gerade in durch Mehrfamilienhäuser geprägten Bereichen – vergleichbare Probleme auf. Auch dort müssen Restgehwegbreiten, Sichtachsen, Versorgungsleitungen im Gehweg sowie baudenkmalrechtliche Fragestellungen bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden, was Standorte vielfach unmöglich oder kostentechnisch unattraktiv macht.

Ambitionierte Klimaschutzziele sowie die durch die Bundesregierung zugeteilte Rolle des Schlüsselakteurs für den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur stellen kleinere Gemeinden vor Herausforderungen. Einfache und flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur zahlt auf diese Herausforderungen ein und sorgt für eine langfristige Attraktivität der Kommune für die Bewohner.

Die Integration des Elektronikmoduls in einen Bordstein nutzt vorhandene Infrastruktur und ermöglicht somit die Installation von Ladeinfrastruktur auch dort, wo normalerweise keine Ladesäule gestellt werden könnte. Christoph Müller, Divisionsleiter Power Systems: „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Nörvenich die Vorteile unserer Lösung erkannt und vieles in Bewegung gesetzt hat, um zu den ersten zu gehören, die die Systeme im öffentlichen Raum pilotieren können. Unsere Ladebordsteine, die sich fast unsichtbar in das Straßenbild einfügen, helfen, ein großes Problem der Transformation hin zu mehr E-Mobilität auf breiter Basis zu lösen. Ladeinfrastruktur muss für alle flächendeckend, unkompliziert und zuverlässig zur Verfügung stehen.“

Dr. Timo Czech, Bürgermeister der Gemeinde Nörvenich, zeigt auf, warum das innovative Ladekonzept eine sinnvolle Lösung für unterschiedliche Einsatzorte ist, getragen von dem Willen als moderne und aufgeschlossene Gemeinde, die Mobilitätswende proaktiv mitzugestalten: „Gerade für Menschen in Wohnungen oder Einfamilienhäusern ohne Stellplätze auf eigenem Grundstück ist der Einstieg in die Elektromobilität oft schwierig. Diese können weder eine Wallbox anbringen, noch dürfen sie ein Kabel über den Gehweg zum Laden ihres Fahrzeugs verlegen. Genau hier ist der Rheinmetall-Ladebordstein eine ideale Lösung, weil eine Lademöglichkeit direkt am Stellplatz im öffentlichen Raum angeboten wird, ohne dass die sonst übliche Ladesäule auf dem Gehweg Platz finden muss und den Raum für die Fußgänger weiter einschränkt.“

Dr. Timo Czech hatte bereits früh sein Interesse an der Ladelösung bekundet und sich bereit erklärt, seine Kommune für einen Pilotversuch zur Verfügung zu stellen. Als Partner stand ihm dabei die Westenergie Metering zur Verfügung, die bereits heute mehr als 1.700 Ladepunkte betreibt. Und auch Rheinmetall hatte genau solche Partner gesucht: Ein Unternehmen mit Erfahrung im Bereich Ladeinfrastruktur und eine Kommune, die es ermöglicht, das Laden im öffentlichen Raum zu testen.

Gemeinsam haben die Gemeinde und Westenergie im Gemeindegebiet geeignete Flächen gesucht, die einerseits hoch frequentiert sind und andererseits die erforderliche Netzinfrastruktur vorweisen. So wurden zwei Standorte ausgewählt: in Eschweiler über Feld an der Heribertstraße sowie in Nörvenich an der Ubierstraße. Das Dürener Tiefbauunternehmen Lück und Wahlen setzte die benötigten Anschluss- und Tiefbauarbeiten für das Projekt in kürzester Zeit um.

Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der Westenergie, erläuterte: „Der Ausbau der Elektromobilität erfordert auch neue, innovative Lösungen, die die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort und die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigen. Neben den klassischen Ladepunkten sind Ladebordsteine nun eine sinnvolle Ergänzung. Hier ist es uns gelungen, das Projekt in kürzester Zeit umzusetzen – dank der Gemeinde Nörvenich, den Projektpartnern und einer guten Portion Pragmatismus.“

Der ländliche Raum steht in den kommenden Jahren ebenso vor vielfältigen Herausforderungen wie die wachsenden Metropolen: Klimawandel und Klimaschutz, Mobilität, wirtschaftlicher Wandel und Digitalisierung. Die öffentliche Ladeinfrastruktur nimmt eine Schlüsselrolle bei der Mobilitätswende ein: Flächendeckende Lademöglichkeiten sind eine wesentliche Voraussetzung zum Umstieg auf Elektromobilität. Nur mit einem entsprechenden Ausbau kann das ambitionierte Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 erreicht werden. Dazu bedarf es ca. 1 Million öffentlicher Ladepunkte in Deutschland, um auch Menschen ohne eigene Stell- und Lademöglichkeit den Umstieg auf emissionsarme Elektromobilität zu ermöglichen.

Die schnelle, flexibel skalierbare und kostengünstige Installation von frei zugänglichen, öffentlichen Ladepunkten ist hierfür entscheidend. Die von Rheinmetall entwickelte Lösung setzt daher auf die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur und bietet E-Autofahrern das Laden mit bis zu 22kW. Der Ladebordstein ist somit eine ideale Ergänzung zur herkömmlichen Ladesäule im öffentlichen Raum. Die robuste Lösung ist flächendeckend fast uneingeschränkt installier- und damit auch skalierbar, was für Infrastrukturanbieter wie Westenergie von entscheidender Bedeutung ist: Somit kann verlässliche Ladeinfrastruktur auf breiter Fläche angeboten werden und kann auch dort zum Einsatz kommen, wo eine Ladesäule nicht gestellt werden kann.

Sicherheit hat bei Rheinmetall höchste Priorität: die Systeme wurden umfangreichen Tests unterzogen, bevor diese nun im Rahmen eines weiteren Pilotprojekts im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen sollen. Rheinmetall leistet mit der entwickelten Lösung einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und übernimmt Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft. Nähere Informationen dazu finden sich unter https://www.rheinmetall.com/de/produkte/e-mobilitaet/ladebordstein.