Zum fünften Mal in Folge erhält TEEKANNE den renommierten Best Managed Companies Award

Das Düsseldorfer Unternehmen TEEKANNE, Marktführer im Bereich Tee, sichert sich auch im Jahr 2024 den Best Managed Companies Award. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die für exzellente Unternehmensführung steht, wurde am 23. Mai im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt verliehen. Damit ehrt die Jury aus Experten und Branchenvertretern TEEKANNE, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, zum fünften Mal in Folge als hervorragend geführtes Unternehmen, das mit strategischem Weitblick, Innovationskraft und einer nachhaltigen Führungskultur überzeugt.

Fünf Jahre, fünf Auszeichnungen: TEEKANNE überzeugt erneut 

Der renommierte Best Managed Companies Award, der von Deloitte Private, UBS, der Frankfurter Allgemeine Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. vergeben wird, zeichnet mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro aus, die sich durch vorbildliches Management und dabei strategischen Weitblick in den Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Governance und Finanzen auszeichnen. TEEKANNE überzeugte die Jury – bestehend aus renommierten Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Medien – erneut durch eine konsequente und innovative Unternehmensstrategie. „Diese kontinuierliche Anerkennung belegt unser Engagement für Qualität und Nachhaltigkeit in der Teeproduktion und bestärkt uns in unserem Streben, den Tee-Genuss kontinuierlich auf die nächste Stufe zu bringen“, erläuterte Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, bei der Preisverleihung. Die Grundlage für den anhaltenden Erfolg liegt in der starken Verankerung des Unternehmens in traditionellen Werten kombiniert mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Als unabhängiges Familienunternehmen setzt TEEKANNE nicht nur auf bewährte Qualität, sondern auch auf innovative Produktentwicklungen und nachhaltige Anbaumethoden..

Das Best Managed Companies Programm ist ein Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Best Managed Companies wurde in den 1990er Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt worden..

MHK Group und ElectronicPartner bauen Kooperation aus

Eine größere Anzahl von Herstellern, ein spannendes Produktportfolio und Chancen auf mehr Umsatz – das sind die Benefits, die durch den Ausbau der Kooperation zwischen der MHK Group und der Verbundgruppe ElectronicPartner entstehen. Alle deutschen MHK Gesellschafterinnen und Gesellschafter aus Handel und Handwerk profitieren ab sofort von einem direkten Zugriff auf die interne ElectronicPartner Bestellplattform INFONET und damit auf ein Netzwerk von mehr als 100 Herstellern. Erreichbar ist das INFONET mit nur einem Click über das MHK Extranet.

Das Produktportfolio, auf das die MHK Gesellschafter bei ElectronicPartner ab sofort zugreifen können, umfasst die Warenbereiche TV und Audio, Computer und Büro sowie Haushalt. Im Segment Elektrokleingeräte sind namenhafte Hersteller wie De’Longhi, Kenwood, Braun, WMF, Tefal und Philips vertreten. Im Bereich Home-Entertainment sind Marken wie Sony, LG, Panasonic, Grundig, Samsung, Bose, Loewe, Sonos und Yamaha mit Produkten wie LCD- und (O)LED-Fernsehern, Receivern und Lautsprechern dabei. Acer, Lenovo oder Apple runden das Anbieterspektrum im Bereich Computer und Smartphones ab.

„Unsere Handelspartner profitieren von dieser Kooperation in doppelter Hinsicht“, erläutert Dr. Olaf Hoppelshäuser, der als MHK Vorstand unter anderem den Einkauf verantwortet. „Zum einen können sie über die Bestellplattform Produkte, zum Beispiel für die Gestaltung ihrer Ausstellungen, zum attraktiven Einkaufspreis beziehen. Zum anderen bietet ihnen der Zusatzverkauf von Elektrokleingeräten, Küchenutensilien oder Multimedia-Geräten eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kundinnen und Kunden in ihren eigenen vier Wänden professionell zu beraten und die maximale Investition abzuschöpfen. Das ist Impact!“

Die MHK Group und ElectronicPartner arbeiten seit rund zwei Jahren eng zusammen. Zur IFA 2022 stellten beide Verbundgruppen eine Kooperation im Segment „Küchen“ vor, von dem insbesondere die zur ElectronicPartner-Gruppe gehörenden MEDIMAX Franchisepartner profitieren. „Die Kooperation ermöglicht unseren Mitgliedern, Partnerinnen und Partnern die Erweiterung ihres Sortiments von Elektrogeräten auf vollständige Lösungen im Bereich Kücheneinrichtung“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Das MHK-Team berät die EP:Fachhändler, MEDIMAX Franchisepartner und weitere Mitgliedsbetriebe bei der Ausstellungsplanung, betreut die Umsetzung und übernimmt die Schulungen sowohl für die Küchenplanungssoftware CARAT als auch für den Verkauf der MHK Eigenmarke xeno. Die Aufstellung und Montage der Küchen können die Mitglieder der Verbundgruppe ebenfalls bei MHK beauftragen.

Mit der Erweiterung der Kooperation auf die Nutzung des ElectronicPartner INFONETS für MHK Gesellschafter bauen die beiden Unternehmen ihre erfolgreiche Partnerschaft weiter aus und festigen so ihre herausragende Marktposition.

Rezession in der Metall- und Elektro-Industrie hält im 1. Quartal 2024 ungebremst an

Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) befindet sich weiterhin in der Rezession. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So ging die Produktion im 1. Quartal 2024 um 2,4 Prozent gegenüber dem bereits schwachen Vorquartal zurück. Damit lag die Produktion in der mit über 25.000 Betrieben und fast 4 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche um 7 Prozent unter 2023. Der Abstand zum Vorkrisenniveau 2018 vergrößerte sich erneut auf nunmehr 14 Prozentpunkte.

„Die Rezession hat sich in der M+E-Industrie im 1. Quartal ungebremst fortgesetzt. Die anhaltende Nachfrageschwäche trotz der robusten Weltwirtschaft zeigt deutlich, dass Deutschland ein strukturelles Standort- und Wettbewerbsproblem hat“, sagt Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer.

Auch der Auftragseingang hat die Talsohle noch nicht erreicht. Im 1. Quartal 2024 gingen die Neuaufträge um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Das Niveau von 2023 wurde damit um 7 Prozent unterschritten. Die Beurteilung der Auftragsbestände hat sich weiter verschlechtert. Inzwischen sind zwei von fünf M+E-Firmen von Auftragsmangel betroffen.

„In den harten Zahlen gibt es noch keine Bodenbildung. Auch die Aussichten bleiben sehr ungewiss. Die Produktionspläne der M+E-Firmen sind weiter abwärtsgerichtet. Wir gehen daher für 2024 von einem erneuten Produktionsrückgang von mehr als 3 Prozent Jahr aus. Angesichts des desolaten Investitionsklimas und der zunehmenden Entkoppelung vom weltweiten Wachstum braucht Deutschland dringend die Wirtschaftswende hin zu einer Angebotspolitik“, so Lars Kroemer weiter.

Weitere Informationen und aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Lage finden Sie unserem aktuellen Konjunkturbericht unter www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht

Zum Japantag werden 650.000 Besucher erwartet

Foto: Japantag/Instagram

Der Japan-Tag findet am 1. Juni in Düsseldorf zum 21. Mal statt und zieht jährlich rund 650.000 Besucher an. In diesem Jahr wurden die Veranstaltungsfläche und das Programm erweitert. Die Stände öffnen um 11 Uhr und bieten bis 19 Uhr eine Vielzahl japanischer kulinarischer und kultureller Highlights an mehr als 90 Ständen.

Da die Zeit auf jeden Fall sehr voll sein wird sollten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die Innenstadt ist vom Hauptbahnhof aus schnell mit der U-Bahn oder zu Fuß erreichbar. Der Fußweg führt durch das interessante Viertel Little Tokyo an der Immermannstraße. Für Autofahrer gibt es zahlreiche Parkhäuser und Parkplätze in der Innenstadt. Diese sind allerdings bereits gegen 11.30 Uhr nahezu ausverkauft.

Zu den Höhepunkten zählt der Auftritt der japanischen Singer-Songwriterin Higuchi Ai, die um 21:45 Uhr auf der Hauptbühne am Burgplatz auftreten wird. Higuchi begann im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspielen und entdeckte mit 18 das Singen. Ihren Durchbruch hatte sie vor zwei Jahren mit dem Lied „Akuma no ko“ aus der TV-Animeserie Attack on Titan.

V.l.: Felix Neugart, NRW.Global Business, Takao Hariya, Präsident Japanischer Club Düsseldorf e.V., Setsuko Kawahara, japanische GK, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, OB Dr. Stephan Keller, Michael Brill, D.LIVE. Foto: MWIKE NRW/R. Sondermann

In der Innenstadt gibt es zahlreiche Veranstaltungsorte. Auf der Bühne am Burgplatz treten ab 11:30 Uhr die Taiko-Kids auf, und die offizielle Eröffnung erfolgt um 12 Uhr mit dem traditionellen Anschlagen des Sake-Fasses. Auf dem Marktplatz gibt es von 11 bis 18 Uhr Aktivitäten wie Masken-Basteln, Puppen- und Bilderbuchtheater, gemeinsames Singen und sportliche Begegnungen mit Fortuna und DEG. Die Popkultur-Bühne am Johannes-Rau-Platz präsentiert Auftritte von Samurai Apartment und anderen Musikgruppen, während die Stände vor der Reuterkaserne sich auf Manga und Anime konzentrieren. Auf der Sportbühne vor dem Landtag werden japanische Kampfkünste wie Judo und Jiu-Jitsu vorgeführt, und das Olympia-Team Düsseldorf wird ebenfalls anwesend sein. Auch Samurai und Bogenschießen können dort ausprobiert werden.

Ein neues Highlight in diesem Jahr ist der Parcours am unteren Rheinwerft, der Teil der Toyota Aygo X Parcours Tour ist. Dort zeigen die besten Ninjas Deutschlands ihr Können, und Besucher können ebenfalls am Parcours teilnehmen. Zeitslots können vor Ort oder vorab per E-Mail an hello@aygox-tour.de reserviert werden. Auch hier wird japanische Gastronomie angeboten.

Traditionell gehören verkleidete Besucher zum Japan-Tag dazu. Der Cosplay-Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit der Dokomi auf der Popkultur-Bühne statt. Die Anmeldung erfolgt vor Ort von 11:30 bis 13 Uhr, und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Preisverleihung findet um 17:35 Uhr auf der Hauptbühne statt. Der Hauptgewinn ist ein Hin- und Rückflug nach Japan, gesponsert von Japan Airlines.

Der 18. Manga-Zeichenwettbewerb findet dieses Jahr erstmals in der Zentralbibliothek am Düsseldorfer Hauptbahnhof statt. Zu gewinnen gibt es ebenfalls einen Hin- und Rückflug von Japan Airlines. Teilnehmer können sich einen Teilnahmebogen in der Zentralbibliothek abholen und eine vierteilige Bildergeschichte zu einem vorgegebenen Thema zeichnen. Abgaben sind bis 18 Uhr möglich. Die 15 besten Werke werden im EKÔ-Haus prämiert und ausgestellt.

Das Feuerwerk, das ursprünglich für 2020 geplant war, wird nun endlich zu sehen sein. Unter dem Motto „Goldmedaillen und Goldregen über Düsseldorf: Olympischer Glanz von Tokio bis Paris“ erleuchtet es ab 23 Uhr den Himmel über der Stadt. Das 25-minütige Spektakel soll den Tag abschließen. Besucher werden gebeten, sich am Rheinufer zu verteilen. Ursprünglich war das Feuerwerk für die Olympischen Spiele in Japan geplant, konnte jedoch wegen der Pandemie nicht stattfinden. Letztes Jahr verfolgten über 500.000 Menschen den Live-Stream. Der WDR überträgt das Feuerwerk live von 22:25 bis 23:25 Uhr.

Quellen: Rheinische Post und www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Rheinmetall akquiriert Fördermittel für den Bereich Wasserstoff und Elektrifizierung

Screenshot: Rheinmetall

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat für die Entwicklung von innovativen Produkten und Lösungen im Bereich Wasserstoff und Elektrifizierung Fördermittel vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) in Höhe von insgesamt rund 7,7 MioEUR akquiriert. Die gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft gestarteten drei Projekte sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunftstechnologie Wasserstoff steigern und nachhaltige Mobilität forcieren. Als Koordinatoren wirken je nach Projekt die Programmgesellschaft NOW GmbH oder PTJ Projektträger Jülich.

Das Förderprojekt H2.MODUS wird im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahr-zeuge (LIS) mit insgesamt 5,7 MioEUR durch das Rheinische Revier und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre.

Rheinmetall arbeitet am Standort Neuss gemeinsam mit den Projektpartnern FEV, einem renommierten Entwicklungsdienstleister für nachhaltige Mobilitätslösungen, und dem Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme (tme) der RWTH Aachen University an der Vereinfachung des Aufbaus von Brennstoffzellensystemen, um eine Senkung der Herstellungskosten und parallel eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Technologien zu erzielen. Hierfür werden die Funktionen mehrerer einzelner Komponenten gebündelt und in Moduleinheiten und Teilsystemen zusammengebracht.

Im Rahmen des Programmes „Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II“ fördert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) Rheinmetall am Standort Berlin mit rund 1 MioEUR. Es werden neue Lösungen entwickelt, um den CO2-Ausstoß im Mobilitätssektor weiter zu verringern, Brennstoffzellen¬systeme im Hinblick auf Lebensdauer zu verbessern und Kosten zu reduzieren.

Im Rahmen des Verbundvorhabens M-KaV wird deswegen ein funktionsintegriertes Mehrwegeventil für den Kathodenpfad von Brennstoffzellensystemen entwickelt. Es kombiniert die Funktionalität von mehreren Ventilen in einem Produkt. Das Mehrwege-Kathoden-Ventil reduziert damit die Anzahl der Ventile, die bislang in der Brennstoffzelle verbaut werden müssen.

Im Rahmen des Projekts beschäftigt sich der Projektpartner BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) aus Duisburg mit der Simulation des Ventils, Dauerlauftests des Ventils im realen System und Untersuchungen zur Materialbeständigkeit, die im Umgang mit dem korrosionsfördernden, hochflüchtigen Wasserstoff unerlässlich ist. Anfang des Jahres 2024 wurde der Start des Projekts im Rahmen einer offiziellen Auftaktveranstaltung in Berlin gefeiert.

Darüber hinaus beteiligt sich Rheinmetall an dem Förderprojekt HZwoBoost. Dafür erhält der Unternehmensstandort Hartha (Sachsen) rund eine Million Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aus dem siebten Energieforschungsrahmenprogramm. Die Auftaktveranstaltung fand am 7. Februar 2024 in Hartha statt. Das Projekt läuft bis Ende 2026. Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer Produktionsverfahren zur Industrialisierung eines Wasserstoff-Rezirkulationsgebläses (Hydrogen Recirculation Blower – HRB) für Nieder- und Hochvolt.

Das HRB ermöglicht die kontrollierte Rezirkulation des Wasserstoffs in der Brennstoffzelle und sorgt hierdurch sowohl für eine höhere Effizienz als auch eine verlängerte Lebensdauer der Brennstoffzelle. Die Technische Universität (TU) Chemnitz und das Industrietechnologieunternehmen Sitec sind Projektpartner. Sitec übernimmt die Entwicklung eines neuen Laserschweißverfahrens. Dieses Verfahren ermöglicht es Rheinmetall, die Herstellungskosten des HRB zu reduzieren. Das Team am Standort in Hartha ist für die neuen Produktionsverfahren zur Herstellung des HRB verantwortlich. Zudem arbeitet Rheinmetall an der Integration des neuen Verfahrens in den Produktionsablauf. Die TU Chemnitz hat die Aufgabe, die End-of-Line-Prüfung neu zu konzipieren, um die Produktionszeit zu verkürzen.

Diese Förderprojekte sind wichtige Bausteine, um die Marktposition von Rheinmetall weiter auszubauen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft zu leisten. Rheinmetall entwickelt im Rahmen seiner Wasserstoffstrategie innovative Lösungen und Produkte für die Industrie, die einen effizienten und zuverlässigen Einsatz von Brennstoffzellensystemen, Elektrolyseuren und Tanksystemen ermöglichen. Der Konzern zählt zu den führenden Anbietern von Produkten für Brennstoffzellensysteme.

Wechsel im Vorstand der Rheinmetall AG: Ursula Biernert folgt als Personalvorstand auf Peter Sebastian Krause 

Der seit 2017 amtierende Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Rheinmetall AG, Peter Sebastian Krause (64), wechselt nach Ablauf seines Vorstandsvertrags am 31. Dezember 2024 in den Ruhestand und beendet damit kurz vor seinem 65. Geburtstag seine langjährige Karriere bei Rheinmetall. Krause (Foto Mitte) ist auch Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Düsseldorfer Metall- und Elektroindustrie.

Peter Sebastian Krause (Mitte). Foto: Frank Wiedemeier

Seit seinem Einstieg bei der Rheinmetall Tochtergesellschaft Pierburg GmbH im Jahr 1997 bekleidete der studierte Jurist unterschiedliche Führungspositionen in einer Reihe von Tochtergesellschaften und in der Konzernholding, bis er 2017 schließlich in den Vorstand der Rheinmetall AG berufen wurde.

Seine Nachfolge tritt Dr. Ursula Biernert (54) an, die nach Stationen im Personalbereich bei Volkswagen, Porsche, Thales und DB Cargo derzeit als CHRO und Arbeitsdirektorin beim Automobilzulieferer Leoni AG tätig ist. Im Sinne einer zügigen Einarbeitung erfolgt die vollumfängliche Übertragung der Dienstgeschäfte an Dr. Ursula Biernert bereits mit Wirkung zum 1. Oktober 2024.

Der Vorstand der Rheinmetall AG besteht somit ab 1. Oktober 2024 aus Armin Papperger (Vorsitzender), Dagmar Steinert (Finanzen) und Dr. Ursula Biernert (Personal). Der Aufsichtsrat sowie die Vorstandskollegen der Rheinmetall AG danken Peter Sebastian Krause für seine wertvolle Arbeit über viele gemeinsame erfolgreiche Jahre.

Dr. Ursula Biernert und Peter Sebastian Krause. Foto: Screenshot Rheinmetall/Instagram

Fortsetzung des Strategieprozesses: Düsseldorfer METRO verkleinert Vorstand – CEO Greubel verantwortet ab Juni auch Frankreich-Geschäft

CEO Dr. Steffen Greubel verantwortet auf Vorstandsebene zukünftig zusätzlich zu METRO Deutschland auch METRO Frankreich.

Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen METRO, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, verstärkt die Ausrichtung des Managements auf die Umsetzung der Großhandelsstrategie sCore. Der Vorstand wird in dem Zusammenhang von fünf auf vier Positionen verkleinert und alle Ressorts erhalten zusätzliche operative Funktionen. Dadurch wird METRO auch die Effizienz in der Vorstandsarbeit erhöhen. Alle Veränderungen im Vorstand treten zum 1. Juni 2024 in Kraft.

CEO Dr. Steffen Greubel verantwortet auf Vorstandsebene zukünftig zusätzlich zu METRO Deutschland auch METRO Frankreich. Er behält dabei die Zuständigkeit für den Online-Marktplatz METRO Markets sowie DISH.

Die Verantwortung für die weiteren METRO / MAKRO Länder geht im Vorstand auf Christiane Giesen über. Bislang war sie als Chief People and Culture Officer (CPCO) zuständig für die Personalstrategie der METRO. Im Rahmen der Übertragung der neuen Zuständigkeiten erhält Christiane Giesen einen neuen Vertrag bis 2029. In ihrer früheren beruflichen Tätigkeit hatte Christiane Giesen bereits signifikante operative Verantwortung in der Führung von Ländern und kann an diese Erfahrungen anknüpfen. In ihrer neuen Funktion als COO behält sie die bisherige Funktion der Arbeitsdirektorin. METRO und der bisherige COO, Rafael Gasset, trennen sich im gegenseitigen Einvernehmen.

Claude Sarrailh, bisher Chief Customer and Merchandise Officer (CCMO), wird das Unternehmen verlassen. Alle Fotos: METRO DEUTSCHLAND

Claude Sarrailh, Chief Customer and Merchandise Officer (CCMO), steht für eine Verlängerung seines aktuellen Vorstandsvertrags nicht zur Verfügung, weil er außerhalb des Unternehmens eine führende Managementaufgabe übernimmt. Der Vertrag mit Claude Sarrailh wird im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Guillaume Deruyter wird als dessen Nachfolger in den Vorstand berufen. Bislang hatte er inner- halb von METRO unterschiedliche Führungsaufgaben inne, zuletzt war er verantwort- lich für die Steuerung aller Belieferungsspezialisten im Konzern.

Mit dem Ausscheiden von Claude Sarrailh aus dem Vorstand geht die Gesamtverant- wortung für METRO Digital – als Gesellschaft zuständig für die IT im Gesamtkonzern – auf CFO Eric Riegger über. Er bringt für diese Aufgabe Erfahrungen aus anderen Handelsunternehmen und als früherer IT-Consultant mit.

Jürgen Steinemann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der METRO AG: „Die Entwicklung von METRO hin zum reinen Lebensmittelgroßhändler schreitet voran. Die Verschlankung des Vorstands ist dafür ebenso ein Ausdruck wie die stärkere operative Ausrichtung der einzelnen Vorstandsressorts. Wir bedauern das Ausscheiden von Claude Sarrailh und bedanken uns bei ihm für seinen engagierten Beitrag zur stetigen Ver- besserung von METRO. Auch Rafael Gasset danken wir für seinen profunden jahre- langen Einsatz. Beiden wünschen wir beruflich und persönlich für ihre Zukunft viel Erfolg!“

Dr. Steffen Greubel, CEO METRO AG: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neu formierten Vorstandsteam und begrüße Guillaume Deruyter als neues Mitglied im Vorstand. Ich habe großes Vertrauen, dass Christiane Giesen mit ihrer langjährigen Erfahrung in operativen Führungspositionen die Verantwortung für die METRO / MAKRO Länder erfolgreich gestalten wird. Eric Riegger wird mit seiner Expertise unsere IT-Struktur im Rahmen der Großhandelsstrategie effizient aufstellen. Wir sind uns sicher, dass wir dadurch die Effizienz und Produktivität von METRO im Rahmen der sCore Strategie weiter steigern können. Das ist uns wichtig und dazu möchten wir nicht zuletzt auch mit der Verschlankung des Vorstands einen Beitrag leisten.“

Wenn unsere Wirtschaft zukunftsfähig bleiben will, brauchen wir 600 Milliarden! Das ist eine „6“ mit 11 Nullen

Bröckelnde Straßen, Schienen und Brücken, mangelhafte Bildungsinfrastruktur, veraltete Gebäude, fehlende Infrastruktur für Strom, Wasserstoff und Wärme: Bundesweit wächst der Investitionsbedarf. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) erfasst die Herausforderung empirisch und zeigt, wie es besser geht.

600 Milliarden Euro: Diese Summe könnte Deutschland in den nächsten zehn Jahren voranbringen, das Bildungssystem verbessern, Investitionsstau in den Kommunen beseitigen, Straße und Schiene verbessern – und die Dekarbonisierung ermöglichen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die das IW gemeinsam mit dem IMK der Hans-Böckler-Stiftung erstellt hat. Beide Institute hatten den zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarf für die folgenden zehn Jahre 2019 schon einmal beziffert – damals auf mindestens 460 Milliarden Euro. Seitdem hat der Investitionsdruck zugenommen, auch durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

  • Rund ein Drittel der Summe – 177 Milliarden Euro – ist nötig, um den Sanierungsstau bei Städten und Gemeinden aufzuholen. Hinzu kommen rund 13 Milliarden Euro, die den Kommunen helfen, sich vor extremem Wetter zu schützen, beispielsweise Starkregen oder Hitze.
  • Rund 200 Milliarden Euro veranschlagen die Wissenschaftler für öffentliche Investitionen in Klimaschutz. Als größten Einzelposten machen sie die energetische Gebäudesanierung aus. Weitere wichtige Aufgaben sind der Netzausbau für Strom, Wasserstoff und Wärme, die Erzeugung und Speicherung von Erneuerbaren Energien sowie die Förderung von Energieeffizienz und Innovationen.
  • Rund 127 Milliarden Euro sind für Verkehrswege und ÖPNV vorgesehen: Mit knapp 60 Milliarden Euro lassen sich das Schienennetz, für weitere 28 Milliarden der ÖPNV modernisieren und erweitern. 39 Milliarden Euro sind notwendig, um die Fernstraßen auf Vordermann zu bringen.
  • Für Bildungsinfrastruktur veranschlagen die Autoren rund 42 Milliarden Euro, davon sollen rund sieben Milliarden in den Ausbau von Ganztagsschulen fließen. Weitere 35 Milliarden Euro decken den Sanierungsbedarf an Hochschulen ab.
  • Schließlich sehen IMK und IW Investitionsbedarf, um den Wohnungsmangel in vielen deutschen Großstädten zu mildern. Über zehn Jahre sollen daher zusätzlich knapp 37 Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau fließen.

Finanziert werden könnte dieser Bedarf mit einem Infrastrukturfonds, der wie ein Sondervermögen von der Schuldenbremse ausgenommen wäre. Alternativ wäre eine „Goldene Regel“ denkbar, die dem Staat erlaubt, Kredite im Umfang der Investitionen aufzunehmen, und die als Zusatz zur Schuldenbremse formuliert würde. „Die deutsche Wirtschaft steht vor gigantischen Herausforderungen“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. „Wir brauchen jetzt Mut, um uns vom Stückwerk zu verabschieden und das Land zukunftsfähig zu machen.“

Zu Schnelligkeit rät auch IMK-Direktor Sebastian Dullien: „Wenn wir erfolgreich Tempo machen, ist der Umbau schneller geschafft. Davon profitieren auch Wirtschaft und Beschäftigte – und natürlich auch die nächste Generation.“

Rheinmetall startet mit starken Zahlen in das erste Quartal 2024

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG schließt das erste Quartal des Geschäfts¬jahres 2024 mit anhaltendem Umsatzwachstum und deutlich steigenden Erträgen ab.

Die positive Geschäftsentwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Geschäft mit den Streitkräften in Deutschland und mit den Partnerstaaten ebenso wie von den Aktivitäten zur Unterstützung der Ukraine getragen. Geprägt von der unverändert dynamischen Marktsituation und der anhaltend großen Nachfrage im militärischen Geschäft verzeichnet der Konzern ein zweistelliges Umsatzwachstum. Besonders die starke Position Rheinmetalls im Munitionsgeschäft schlägt sich in einer deutlichen Ergebnissteigerung nieder.

Die Konzernführung bestätigt aufgrund der aktuellen Marktlage und der weiterhin sehr guten Auftragssituation die aktuelle Jahresprognose für das erwartete Umsatzwachstum und die operative Ergebnisrendite im Konzern.

Armin Papperger: „Bei allem, was wir tun, ist es unser vorrangiges Ziel, der Bundeswehr und den Streitkräften unserer Verbündeten und Freunde ein leistungsfähiger Partner zu sein und so vor allem dem Frieden in Europa zu dienen. Dabei ist es uns ein Herzensanliegen, der Ukraine mit allen Kräften bei ihrem Überlebenskampf zu helfen. Dieser Verantwortung stellen wir uns aus voller Überzeugung.“

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, zur Unter¬nehmens-entwicklung: „Wir sind auf gutem Kurs, um unsere ehrgeizigen Jahresziele für nachhaltiges profitables Wachstum zu realisieren. Rheinmetall wird jetzt und auch zukünftig gebraucht, wenn es darum geht, den dramatisch gestiegenen Bedarf vieler Nationen an militärischer Ausrüstung zu decken. Großvolumige Rahmenverträge geben uns ein gutes Auftragspolster und sichern die Auslastung über einen langen Zeitraum. Auch künftig rechnen wir mit Beauftragungen aus weiteren bedeutenden Projekten der Bundeswehr und der NATO-Partner.“

Armin Papperger: „Wir haben früh die Zeichen der Zeit erkannt und die richtigen Weichenstellungen getroffen. Die Integration des spanischen Munitions¬herstellers Expal Systems läuft erfolgreich und ermöglicht uns weitere signifikante Kapazitätssteigerungen. Unsere Position als führender europäischer Munitionsproduzent werden wir mit neuen Fertigungsstätten in einer Reihe von Ländern weiter ausbauen. Wir leisten so einen erheblichen Beitrag dazu, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu sichern und sorgen für die dringend erforderliche Auffüllung der Lager der NATO-Partner.“

„Auch im zivilen Bereich sind wir ein bedeutender Player und sehen für innovative Entwicklungen des Konzerns großes Potenzial. Es bleibt uns ein zentrales Anliegen, als technologischer Treiber zum Wandel in der Automobilität beizutragen und auch die Nutzung der Wasserstoffenergie mit unseren ambitionierten Lösungen entscheidend voranzubringen“,
so Armin Papperger.

Rheinmetall-Konzern: Umsatzwachstum von 16% – Rheinmetall Nomination steigt um rund 27%

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 218 MioEUR oder 16% auf 1.581 MioEUR (Vorjahr: 1.363 MioEUR). Währungsbereinigt lag der Umsatz um mehr als 17% über dem Vorjahreswert. Dabei wurde ein Anteil von 77% des Umsatzes im Ausland erzielt.

Das operative Ergebnis zum 31. März 2024 beträgt 134 MioEUR und liegt damit um rund 50 MioEUR oder 60% über dem Vorjahreswert von 83 MioEUR. Die Verbesserung des operativen Ergebnisses wurde insbesondere durch den hohen Ergebnisbeitrag der im vergangenen Jahr in Spanien akquirierten Rheinmetall Expal Munitions getragen. Die operative Ergebnismarge des Konzerns verbesserte sich im ersten Quartal 2024 deutlich um 2,3%-Punkte auf 8,5% (Vorjahr: 6,1 %).

Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten reduzierte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,21 EUR auf 1,13 EUR, da das auf die Aktionäre der Rheinmetall AG entfallende Ergebnis nach Steuern hinter dem Vorjahr zurückgeblieben ist.

Der operative Free Cashflow ist im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahres¬zeitraum um 82 MioEUR auf ‑187 MioEUR gesunken, nachdem er im Vergleichsquartal des Vorjahres bei ‑105 MioEUR lag. Die Verschlechterung des operativen Free Cashflow ist insbesondere auf den Aufbau von Vorräten sowie auf cashwirksame Investitionen zurückzuführen.

Der Wert des Rheinmetall Nomination stieg im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 27% auf 3.933 MioEUR (Vorjahr: 3.104 MioEUR). Der Anstieg ist insbesondere auf Aufträge aus Deutschland, Vorderasien und Australien zurückzuführen. Daneben hat insbesondere die spanische Rheinmetall Expal Munitions zum Wachstum beigetragen. Rheinmetall Nomination umfasst sowohl den klassischen Auftragseingang wie auch das Volumen aus neu abgeschlossenen Rahmenverträgen mit militärischen Kunden sowie aus neuen Kundenvereinbarungen (Nominierungen) im zivilen Geschäft über zukünftige Abrufe.

Der Rheinmetall Backlog konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 43% von 28,2 MrdEUR auf 40,2 MrdEUR (31. März) deutlich gesteigert werden. Der Rheinmetall Backlog umfasst neben dem Auftragsbestand auch die erwarteten Abrufe aus bestehenden Rahmenverträgen mit militärischen Kunden sowie die Potentiale aus Kundenvereinbarungen im zivilen Geschäft.

Änderung der Konzernstruktur

Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurde das zivile Geschäft von Rheinmetall neu strukturiert: Sensors and Actuators und Materials and Trade wurden zu Power Systems zusammengefasst. Mit diesem Schritt bündelt Rheinmetall die Geschäftsmodelle und Innovationskraft im zivilen Geschäft effektiver. Power Systems bildet das organisatorische Dach von Rheinmetall für wesentliche technologische Kompetenzen in zivilen Märkten: vom klassischen Verbrenner‑ und Handelsgeschäft über neue Technologien wie Elektromobilität und Wasserstoff, Ladeinfrastruktur sowie Leichtbau bis hin zu „Warm Home“ Heizsystemen.

Vehicle Systems: Rheinmetall Backlog steigt deutlich um 33% gegenüber Vorjahr

Der Umsatz bei Vehicle Systems, mit Tätigkeiten vor allem im Bereich der militärischen Rad- und Kettenfahrzeuge, lag in den ersten drei Monaten 2024 mit 493 MioEUR um 31 MioEUR oder rund 7% über dem Vorjahreswert. Die Umsatzsteigerung ist insbesondere auf Projekte zur Lieferung von taktischen Fahrzeugen zurückzuführen.

Der Rheinmetall Nomination – also hier die Summe des Auftragseingangs und des Volumens der neu abgeschlossenen Rahmenverträge mit militärischen Kunden – ist gegenüber dem Vorjahreswert um 301 MioEUR auf 929 MioEUR gesunken. Der größte Einzelauftrag ist der bereits erteilte Servicevertrag für den Boxer Schwerer Waffenträger mit über 620 MioEUR netto. Der Vorjahreszeitraum hingegen war von mehreren Großaufträgen geprägt, insbesondere dem Leopard 2 Upgrade für Norwegen und der Nachrüstung der Schützenpanzer Puma bei der Bundeswehr sowie auch der Frame Nomination für Militär-Lkw in Österreich.
Der Rheinmetall Backlog – hier die Summe des Auftragsbestands sowie der erwarteten Abrufe aus bestehenden Rahmenverträgen mit militärischen Kunden – lag zum 31. März 2024 mit 16.866 MioEUR um 4.208 MioEUR oder rund 33% über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis verschlechterte sich im ersten Quartal 2024 von 43 MioEUR auf 38 MioEUR. Im Wesentlichen resultiert diese Entwicklung aus dem Rückgang von margenstarken Aufträgen. Die operative Marge liegt mit 7,7% unter dem Vorjahreswert von 9,2%.

Weapon and Ammunition: Backlog mit rund 12 MrdEUR mehr als verdoppelt 

Weapon and Ammunition erzielte mit den Aktivitäten bei Waffensystemen und Munition in den ersten drei Monaten 2024 einen Umsatz von 362 MioEUR und übertraf damit den Vorjahreswert um 149 MioEUR oder 70%. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist insbesondere auf höhere Munitionsabrufe von Kunden zurückzuführen. Wichtige Projekte waren Artillerieaufträge für Deutschland und die Ukraine. Im Umsatzwachstum enthalten ist ein Beitrag von 101 MioEUR aus der zum 31. Juli 2023 akquirierten Rheinmetall Expal Munitions, die damit entscheidend zum Umsatzwachstum beitrug. Konzerninterne Umsatzerlöse machen hierbei 29 MioEUR aus.

Der Rheinmetall Nomination liegt nach den ersten drei Monaten 2024 mit 836 MioEUR deutlich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 595 MioEUR). Wesentliche Auftragseingänge betrafen Rheinmetall Expal Munitions. Weiteres Wachstum resultierte aus Ländern in Vorderasien und aus Australien für Produkte im Bereich Indirektes Feuer.

Der Rheinmetall Backlog erhöhte sich zum 31. März 2024 mit 11,6 MrdEUR (Vorjahr: 5,2 MrdEUR) um 6.394 MioEUR oder rund 123% auf mehr als das Doppelte. Größte Treiber waren hier der Abschluss von zwei mehrjährigen Munitionsrahmenverträgen in der zweiten Jahreshälfte 2023 für den deutschen Kunden und für die ukrainischen Streitkräfte.

Das operative Ergebnis konnte in den ersten drei Monaten 2024 mit einem Zuwachs von 30 MioEUR oder 129% mit 53 MioEUR (Vorjahr: 23 MioEUR) mehr als verdoppelt werden. Die operative Marge konnte trotz gestiegener Personal- und Sachkosten von rund 11% auf rund 15% deutlich gesteigert werden. Hierin enthalten ist ein Ergebnisbeitrag der Rheinmetall Expal Munitions von 37 MioEUR.

Electronic Solutions: Umsatzsteigerung um 26%

Electronic Solutions, mit den Produkten im Bereich der Digitalisierung der Streitkräfte, der infanteristischen Ausrüstung sowie der Flugabwehr und der Simulation, steigerte den Umsatz in den vergangenen drei Monaten 2024 um 59 MioEUR auf 287 MioEUR (Vorjahr: 227 MioEUR); dies entspricht einem Zuwachs von rund 26%. Dieser Umsatzzuwachs ist im Wesentlichen auf das mobile Flugabwehrsystem Skyranger 30 für den deutschen Kunden und weitere Lieferanteile für den Schützenpanzer Puma zurückzuführen.
Mit einer Verfünffachung des Auftragseingangs erhöhte sich der Rheinmetall Nomination im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 339 MioEUR auf 1.812 MioEUR. Wesentliche Auftragseingänge in den ersten drei Monaten 2024 bezogen sich mit dem Entwicklungsvertrag für das Luftverteidigungssystem Nah- und Nächstbereichsschutz sowie mit dem Liefervertrag für das mobile Flugabwehrsystem Skyranger 30 auf den deutschen Kunden. Der Rheinmetall Backlog lag am 31. März 2024 bei 5.751 MioEUR und damit um 2.129 MioEUR deutlich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 3.622 MioEUR).

Das operative Ergebnis aus den vergangenen drei Monaten 2024 verbesserte sich auf 17 MioEUR, nach 12 MioEUR im Vorjahr. Die operative Marge erhöhte sich umsatzbedingt auf 6,0% (Vorjahr: 5,4%).

Power Systems: Operatives Ergebnis steigt um 29%  

Der Umsatz bei Power Systems, worunter Rheinmetall die technologischen Kompetenzen auf zivilen Märkten bündelt, blieb mit 541 MioEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert (Vorjahr: 541 MioEUR). Mit dem Umsatzwachstum im US-Raum konnte ein rückläufiger Umsatz in Europa kompensiert werden. Das Booked Business lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2024 mit 620 MioEUR deutlich unter dem Vorjahr (Vorjahr: 1.230 MioEUR). Der Nominated Backlog zum 31. März 2024 fiel um 3% auf 8.461 MioEUR (Vorjahr: 8.741 MioEUR).

Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal 2024 um 29% auf 31 MioEUR (Vorjahr: 24 MioEUR). Der Anstieg ist auf einen positiven Einfluss durch höhere Verkaufspreise und einen besseren Produktmix zurückzuführen. Das bessere At-Equity-Ergebnis eines chinesischen Joint Venture wirkte sich ebenfalls positiv auf das operative Ergebnis aus. Die operative Marge lag in der Folge bei 5,8% (Vorjahr: 4,5%).

Ausblick: Aktuelle Jahresprognose wird bestätigt 

Rheinmetall bestätigt nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 die aktuelle Jahresprognose.
Der Jahresumsatz im Rheinmetall-Konzern soll im Geschäftsjahr 2024 auf ein Niveau von rund 10 MrdEUR (Umsatz Geschäftsjahr 2023: 7,2 MrdEUR) steigen. Ausgehend von dieser Umsatzprognose rechnet Rheinmetall für den Konzern im laufenden Geschäftsjahr 2024 – unter Einrechnung der Holding-Kosten – mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 14% bis 15% (Rendite Geschäftsjahr 2023: 12,8%).

Her mit Ihrem alten Handy

Alte Smartphones wieder brauchbar zu machen, kaputte Geräte zu recyceln und damit wertvolle Ressourcen zu sparen ist das Ziel der Schubladenhelden. Außerdem werden instandgesetzte Geräte Menschen aus prekären finanziellen Verhältnissen zur Verfügung gestellt und ihnen somit digitale Teilhabe ermöglicht.

So geht’s:

  • Alte Handys werden eingesammelt, Daten sicher gelöscht.
  • Handys, die nicht wiederaufbereitet werden können, werden in einem zertifizierten Prozess recycelt, wichtige Rohstoffe damit zurückgewonnen.
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Jedes Unternehmen aus dem Raum Düsseldorf kann mitmachen, es entstehen Ihrem Unternehmen keinerlei Kosten!

Das Projekt SCHUBLADENHELDEN wurde initiiert von einem Zusammenschluss Düsseldorfer Unternehmen und Verbände:

Caritasverband Düsseldorf, Jobcenter Düsseldorf, Düsseldorf Convention, Digitale Stadt Düsseldorf, IST Hochschule für Management, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., NETZTECHNIK Schiffmann und Vodafone Deutschland.

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Quelle: Wirtschaftsförderung Düsseldorf