Glasfasernetz wird weiter ausgebaut vor allem im Norden

OB Dr. Stephan Keller (r.) und Christopher Rautenberg, Geschäftsführer der metrofibre GmbH, freuen sich über den weiteren Glasfaser-Ausbau in der Landeshauptstadt. Text/Foto: Stadt Düsseldorf

Schnelle und zuverlässige Internetleitungen sind ein wichtiger Standortfaktor, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Daher treibt die Landeshauptstadt den Ausbau der Glasfasernetze im Stadtgebiet weiter voran.

Das Unternehmen metrofibre geht nun unter dem Markennamen düsselfibre in Düsseldorf an den Start. Am Mittwoch, 25. Oktober, hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit Christopher Rautenberg, Geschäftsführer der metrofibre GmbH, eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Weg für den Glasfaserausbau in 14 Stadtteilen – vor allem im Düsseldorfer Norden – frei macht.

„Unser Ziel ist, bis zum Jahr 2030 ganz Düsseldorf mit Glasfaser versorgt zu haben. Mit düsselfibre und dem Ausbau in den nördlichen Stadtteilen machen wir den nächsten großen Schritt, weitere werden noch folgen. Für uns als Landeshauptstadt ist die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ein Muss“, sieht Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den Glasfaserausbau auf dem richtigen Weg.

Düsselfibre wird Glasfaser bis in Häuser und Wohnungen verlegen, sofern die Eigentümer dem zustimmen. Christopher Rautenberg ist zuversichtlich: „Ein Glasfaseranschluss von düsselfibre ist zunächst kostenlos. Dabei setzen wir auf einen schnellen, minimalinvasiven Ausbau und verlegen nur echte Glasfaser bis ins Haus oder die Wohnung (FttH). Mit einem Glasfaseranschluss surfen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nicht nur in Lichtgeschwindigkeit, sie steigern zusätzlich den Wert ihrer Immobilie.“

Rund 100.000 Haushalte in 14 Stadtteilen sollen durch düsselfibre vorwiegend in der Nordhälfte des Stadtgebiets einen Glasfaseranschluss erhalten.

Pünktlich zum Düsseldorfer Lesefest: Zentralbibliothek als „Bibliothek des Jahres“ ausgezeichnet

Übergabe der Auszeichnung (v.l.): OB Keller, Stephan Schwerin, Leiter Zentralbibliothek, Volker Heller, dbv-Bundesvorsitzender, Dr. Norbert Kamp, Direktor Stadtbüchereien, und Dr. Thomas de Maizière, Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung. Foto: Zanin

Bei einer feierlichen Preisverleihung am „Tag der Bibliotheken“ wurde unsere Zentralbibliothek KAP1 als „Bibliothek des Jahres“ vom Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv) und der Deutsche Telekom Stiftung geehrt. Wie würden sagen: pünktlich zu unserem Düsseldorfer Lesefest, denn im KAP1 wird es am 13. November eröffnet. Das Lesefest wird gemacht von unserer Stiftung und der Düsseldorfer Lesebande.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Thomas de Maizière, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom Stiftung, und Volker Heller, Vorsitzender des Bundesvorstandes des dbv. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Im Rahmen des Festaktes fand eine Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Bibliotheksdirektor Dr. Norbert Kamp und Beate Möllers, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Bildung, zur Bibliothek der Zukunft statt. Die Pianistin Dr. Frederike Möller und Poetry Slamerin Antje Küppers sorgten für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Die Zentralbibliothek ist ein Treffpunkt für Kommunikation und Wissensaustausch, ein Ort für kulturelle und digitale Bildung sowie ein literarisches Zentrum. Sie bietet in unserer Stadt einen öffentlichen Raum, um ins Gespräch zu kommen, zu lernen und natürlich zu lesen. Ich gratuliere dem Team der Zentralbibliothek ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedanke mich dafür, dass es diesen kulturellen Hotspot für Düsseldorf sehr engagiert und äußerst kreativ mit Leben füllt.“

Aus der Begründung der preisverleihenden Jury: „Die Düsseldorfer Zentralbibliothek im KAP1 erfüllt alle Kriterien einer zukunftsorientierten Bibliothek. In einem partizipativen Prozess hat sie entsprechend der unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Nutzer*innengruppen die ‚ideale Bibliothek‘ mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt. Bemerkenswert ist, dass der Transformationsprozess auch die internen Strukturen sowie neue Formate der Zusammenarbeit über die Abteilungen hinweg einschließt.“

Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf, freute sich gemeinsam mit seinem Team: „Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie sehr die Menschen in Düsseldorf ihre neue Zentralbibliothek lieben und wie intensiv sie sie nutzen. Darum freut es mich ganz besonders für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und natürlich für unser Team, dass wir diese einzigartige nationale Anerkennung für unsere wunderbare Bibliothek und unsere Arbeit bekommen haben.“

Dr. Thomas de Maizière hob insbesondere die innovative Neuausrichtung der Düsseldorfer Zentralbibliothek hervor: „Die Bibliothek ist mit ihren zahlreichen digitalen und analogen Angeboten ein erstklassig ausgestatteter und offener Ort des Wissens, der Teilhabe und der Kommunikation – ein echter Anziehungspunkt für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die die Bibliothek täglich zum Lesen, Lernen, Austauschen und kreativen Experimentieren nutzen. Wir gratulieren der Düsseldorfer Zentralbibliothek im KAP1 sehr herzlich zur Auszeichnung Bibliothek des Jahres 2023.“

Bibliothek der Zukunft

Mit der neuen Zentralbibliothek haben die Stadtbüchereien Düsseldorf einen großen Schritt in die Zukunft getan. Seit 2015 wird die Zukunft Düsseldorfs größter Bibliothek unter dem Motto „Bibliothek neu denken“ aktiv gestaltet. Nach der Eröffnung im November 2021 haben sich die Teams der Stadtbüchereien den hohen Erwartungen an die neue Zentralbibliothek gestellt und sind jetzt sehr glücklich über die Auszeichnung zur „Bibliothek des Jahres 2023“. Dr. Norbert Kamp teilt die Freude über die Auszeichnung mit Stephan Schwering, dem Leiter der ausgezeichneten Zentralbibliothek, und allen Mitarbeitenden. Er dankt allen Förderinnen, Förderern und Kooperationspartnern der Stadtbüchereien Düsseldorf und allen Unterstützerinnen und Unterstützern bei Politik und Verwaltung in der Landeshauptstadt.

Das Angebot in der Zentralbibliothek geht weit über das klassische Angebot der Medienleihe hinaus: Neben 600 Arbeitsplätzen, die zum Lernen einladen, finden sich im KAP1 die unterschiedlichsten Orte, um zusammenzukommen. Die Zentralbibliothek verschafft den Menschen mit insgesamt 14 Veranstaltungszonen viele Gelegenheiten, voneinander zu lernen, sich zu unterhalten, miteinander zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen. Eine Kinder- und Jugendbibliothek, ein LibraryLab, und eine Musikbibliothek  vereint die Zentralbibliothek unter einem Dach. Dank finanzieller Förderungen vom Land Nordrhein-Westfalen und auch vom Bund konnten die Angebote zur digitalen Nutzung und digitalen Bildung ausgebaut werden. Im LibraryLab stehen 3D-Drucker, 3D-Scanner und VR-Brillen zur Verfügung. Ein Tonstudio und E-Musikinstrumente runden das Angebot ab.

Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes: „Auf 8.000 Quadratmetern stellt die Düsseldorfer Zentralbibliothek nicht nur Bücher und Medien in den Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen. Die zahlreichen Arbeitsplätze und Coworking-Lernboxen, das Zukunftslabor zum Ausprobieren von Technologien und das LibraryLab-Studio laden zu einem völlig neuen Bibliothekserlebnis mitten in der Düsseldorfer Innenstadt ein. Gerade auch sonntags zeigt die Bibliothek, dass sie ein offener Ort für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen ist.“

Außerdem wurde eine eigene Bibliotheks-App entwickelt, die im Juni mit dem renommierten Auggie Award in der Kategorie Best Consumer App ausgezeichnet wurde. Die Erfahrungen der letzten Jahre mit ihren zahlreichen Einschränkungen haben gezeigt, wie wichtig auch die digitalen Angebote der Stadtbüchereien geworden sind. Sie sind darauf ausgerichtet, möglichst vielen Menschen den Weg in die digitale Welt zu eröffnen. Damit ist die Zentralbibliothek schon heute für die zukünftigen Herausforderungen bestens ausgestattet.

Weitere Informationen zur Auszeichnung Bibliothek des Jahres im Internet unter www.bibliotheksverband.de/bibliothek-des-jahres. Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des morgigen Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf.

Neue Industriestrategie: konkrete Schritte fehlen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat heute seine langerwartete Industriestrategie vorgelegt. Das Dokument ist ein wirtschaftspolitischer Fortschritt – in zentralen Punkten drückt es sich aber vor konkreten Schritten. Es bleibt fraglich, ob die Ampel die Kraft für die notwendigen Schritte aufbringt. Von unserem Experten Prof. Dr. Hubertus Bardt vom Institut der Deutschen Wirtschaft.

Lob, wem Lob gebührt: Mit der neuen Industriestrategie, die der Wirtschaftsminister heute in Berlin vorgelegt hat, stellt Robert Habeck unter Beweis, dass er die Sorgen der Unternehmen in Deutschland versteht und ernst nimmt. Und dennoch scheint sich der Vizekanzler, vom Koalitionsstreit zermürbt, vor konkreten Schritten zu scheuen – der ganz große Befreiungsschlag ist die Strategie nicht.

Immerhin: Das Papier bekennt sich zur Industrie als Kern der deutschen Wirtschaft, es analysiert ungeschönt die eigene Performance, vor allem mit Blick auf erdrückende Bürokratie und hohe Steuern, und es fordert einen Brückenstrompreis. Damit zeigt der Bundeswirtschaftsminister: Er hat verstanden, dass es in Anbetracht des Strukturwandels ohne staatliche Hilfen nicht geht. Er sieht aber auch die weitergefassten Probleme, etwa die geopolitischen Risiken, vor denen Deutschland steht.

Konkrete Schritte fehlen

Und doch bleibt die Sorge, dass sich die politische Kraft der Regierung erschöpft hat – es fehlen konkrete Ableitungen. Immerhin hat Habecks Haus verstanden, dass Deutschland zu hoch besteuert – einen Vorschlag, wie eine Steuerreform aussehen könnte, bleibt es aber schuldig. Wie sich eine Reform finanzieren lässt, wird nur angedeutet, und auch Habeck scheint den Streit um die heilige Kuh Schuldenbremse meiden zu wollen. Beim Industriestrompreis bleibt es beim einsamen Vorschlag des Wirtschafsministeriums, die Regierung kann sich auch nach Monaten nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Dabei drängt gerade hier die Zeit, in der energieintensiven Industrie hat die Deindustrialisierung schon begonnen.

Bei Subventionen Anreize erhalten

Selbst da, wo Einigkeit bestehen dürfte – dass es eine Transformationsförderung braucht – bleibt zu viel im Unklaren. Wie eine Förderung der Transformation aussehen soll, die zielgerichtet wirkt und Dauersubventionen vermeidet, muss jetzt dringend geklärt werden. Zusätzlich muss die Koalition sich auf eine Wirtschaftspolitik festlegen, die den Unternehmen in der Breite zugutekommt, die Wettbewerbsbedingungen im Strukturwandel verbessert, aber Anreize erhält. Habecks Industriestrategie zeigt: Gerade in diesem Punkt ist die Ampel sich nicht grün, Deutschland könnte der nächste längliche Koalitionsstreit bevorstehen. Die deutsche Wirtschaft braucht zügig klare Signale.

Sicherheitsmesse „A + A“ endet am Freitag

Industrielle Exoskelette sind faszinierende neue Geräte, die entwickelt und eingesetzt werden, um Arbeitsfunktionen zu erleichtern und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen. Foto: Messe Düsseldorf

„Impulse für eine bessere Arbeitswelt“ ist das Leitmotiv der diesjährigen A+A und des parallel stattfindenden Kongresses, den die Messe Düsseldorf zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) e.V. organisiert. Fachmesse und Kongress decken alle Aspekte einer ganzheitlichen Präventionskultur ab – von betrieblichem Gesundheitsmanagement über den persönlichen Schutz bis hin zu Workspace Design und betrieblichem Sicherheitsmanagement. Erstmalig präsentiert die WearRAcon Europe im Rahmen der Messe die neuesten Entwicklungen der Exoskelett-Technologie.

Exoskelette und Wearable Robotics in Aktion, Fashion Shows, Live-Brandschutz und der Kongress für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit mit internationaler Strahlkraft – das erwartet Besucherinnen und Besucher auf der A+A 2023 bis zum 27. Oktober in Düsseldorf. Damit nicht genug: Impulse erhalten sie auch durch innovative Produkte, Technologien und Lösungen von so vielen ausstellenden Unternehmen wie nie zuvor. In der Startup-Zone zeigen junge aufstrebende Unternehmen ihre Ideen und Visionen für die Arbeitswelt von morgen.

Für die diesjährige A+A haben die Organisatoren das Hallenkonzept optimiert und die Gliederung nach Themen konsequent umgesetzt. Neu ist auch die Bündelung der Corporate Wear in den Hallen 16 und 17. In der Halle 15 ist die gesamte Bandbreite an Komponenten und Zubehör für die Produktion zeitgemäßer Arbeitsschutzkleidung konzentriert. Die mehrmals täglich stattfinden Fashion Shows in dieser Halle demonstrieren, dass Top-Design und Schutz durch intelligente Lösungen und innovative Materialien nicht mehr zueinander im Widerspruch stehen.

Auch hat sich die A+A im Laufe der Jahre als die erfolgreiche Netzwerkplattform für Sicherheitsexperten etabliert. Im Rahmen des Treffpunkts für Sicherheit + Gesundheit (TPSG) präsentieren rund 80 Ausstellende, Perspektiven und Strategien ebenso wie Konzepte und die Praxis des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

„Arbeits- und Gesundheitsschutz sind sehr bedeutende Themen, die jeden von uns betreffen. Die A+A als Leitmesse soll dazu beitragen, eine bessere Arbeitswelt zu schaffen“, erklärt Lars Wismer, der seit Dezember 2022 Director der internationalen Leitmesse ist. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch zur A+A und erwarten 2.200 Aussteller aus 58 Ländern.“

Entscheiderinnen und Entscheider sowie Expertinnen und Experten finden auf der gesamten Messe branchenübergreifend Lösungsansätze und Antworten rund um einen sicheren, gesunden und nachhaltig gestalteten Arbeitsplatz. Angefangen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Industrie und Handwerk, betrieblichem Brand-, Umwelt- oder Katastrophenschutz bis hin zu Angeboten für die ergonomische und gesunde Arbeitsplatzgestaltung bietet die internationale Leitmesse eine breite Produkt- und Lösungsvielfalt.

Die A+A findet bis Freitag (27. Oktober 2023) jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Wasserstofftag bei der Zülow AG: Die Lieferkette bleibt das Problem

Ein erfolgreicher 1. Wasserstofftag bei der Zülow AG gibt zu Ende. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Zahlreich die Rednerliste, erhellend die vorliegenden Ergebnisse und alle Rednerinnen und Redner hatten drei Themen: 1.) die Lieferkette 2.) die Lieferkette 3.) die Lieferkette. Gestern Abend fand bei der Zülow AG in Neuss, unserem Mitgliedsunternehmen, der 1. Wasserstofftag statt, gemacht vom HUB WASSERSTOFF RHEIN KREIS NEUSS RHEINLAND.

Das war ein Tag für Alle! Morgens gab es ein buntes Programm für ausgewählte Schulen, am Nachmittag konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger sich die Ausstellungen und Vorträge anschauen und abends trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Expertinnen und Experten zu einem freundschaftlichen Schlagabtausch bei dem viele Fragen geklärt werden konnten.

Deutschland soll zu einem Vorreiter für Wasserstoff werden und die Voraussetzungen stimmen, sagte Professor Andreas Peschel vom Helmholtz-Cluster Wasserstoff. In kaum einem anderen Land gäbe es beispielsweise soviele Pipelines. Dies konnten Michelle Butzen von Thyssengas und Thomas Walkiewicz von den Neusser Stadtwerken bestätigen: vor allem unsere Region sei perfekt angebunden. Eine Pipeline gäbe es bereits, wird zur Zeit nur anders genutzt. Eine weitere sei im Bau. Dabei müsse man auch keine Angst vor Explosionen oder ähnlichem haben, konnte Christian Machens in seinem Experimentalvortrag beweisen.

Allerdings stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen, zeigte Steffen Bauer von der HGK Shipping in seinem anschaulichen Vortrag auf. Die Logistik sei extrem kompliziert, vor allem weil der Wasserstoff in den USA, im Nahen Osten und Nordafrika produziert werden würde. Für den Transport bräuchte man aufwendig-gebaute Spezialschiffe von denen es zur Zeit nur eines gäbe.

Professor Andreas Peschel machte auch deutlich, dass die Produktion von „grünem Wasserstoff“ noch in weiter Ferne läge. Aber, dafür sei man ja da, um neue Ideen zu entwickeln dieses Ziel zu erreichen. Das Problem: Selbst bei Erreichen des Ausbauziels der Bundesregierung für Erzeugungsanlagen von grünem Wasserstoff bis 2030 wäre nur etwa ein Zehntel dieses erwarteten Bedarfs gedeckt.

Die großen Häfen in Deutschland und den Niederlanden müssen des Weiteren zu großen Drehkreuzen ausgebaut werden, sagten die Expertinnen und Experten. Michelle Butzen betonte, sie würden sich zur Zeit eher auf die Niederlande mit ihren Pipelines konzentrieren. Wir brauchen offenbar eine starke Verzahnung der deutschen mit der niederländischen Wasserstoffinfrastruktur.

Am Ende bleibt die EINE Frage: Was wird zuerst da sein? Transportschiffe mit Wasserstofftechnologie oder eine ausgebaute Wasserstoffinfrastruktur? Also: die Lieferkette!

EP: Sechs Städte – zehn Tage – ein Ziel

Sechs Städte in zehn Tagen: Mit dem Ziel, die eigenen Mitglieder persönlich und umfassend zu aktuellen Themen rund um die Marke EP: zu informieren, veranstaltete ElectronicPartner bundesweit sechs EP:Unternehmertagungen. Vom 9. bis zum 19. Oktober lud die Verbundgruppe Fachhändlerinnen und -händler unter anderem nach Düsseldorf, Berlin und Leipzig ein.

Getreu dem Claim „Handeln. Für Mensch und Erfolg.“ informierten Teams der Düsseldorfer Zentrale über zukunftsweisende Themen für den Fachhandel – von allgemeinen Branchenentwicklungen über neueste Warentrends bis hin zu Marketing-Maßnahmen im Online- und Offline-Bereich. Mit Annette Grimsel, Leiterin Marketing, dem Vertriebsverantwortlichen Torsten Schimkowiak sowie Einkaufsleiter Jochen Cramer erwarteten die Teilnehmenden strategische Neuigkeiten aus erster Hand. Auch die jeweiligen Regionalleiterrinnen und -leiter waren vor Ort und standen für Fragen zur Verfügung.

„Unsere Mitglieder erfuhren unter anderem, wie sich ihr Werbeumfeld momentan verändert, wie wichtig gut organisiertes Marketing ist und wie wir sie im Online- und Offline-Bereich mit Drive-to-Store Maßnahmen im kommenden Jahr unterstützen, damit Sie sich vor Ort weiterhin als Local Hero erfolgreich positionieren“, erläutert ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol, der ebenfalls bei den EP:Unternehmertagungen referierte. Die Unternehmerinnen und Unternehmer erhielten zudem top-aktuelle Informationen rund um Marktzahlen und geplante Verkaufsaktionen sowie einen Ausblick auf die Fokusthemen im Jahresendgeschäft 2023 und die geplanten Maßnahmen für 2024. Weiteres wichtiges Thema war die Nachfolgesuche und in dem Zusammenhang die neue Kampagne „Partner werden“, die sich nicht nur an potenzielle neue Mitglieder wendet, sondern auch an diejenigen, die in den kommenden Jahren ihr Geschäft übergeben wollen.

„Wir wissen: Nur durch regelmäßigen, persönlichen, Austausch können wir mit den Unternehmerinnen und Unternehmern auf Augenhöhe zusammenarbeiten und unseren Service nach ihren Bedürfnissen ausrichten, damit sie das beste Ergebnis erzielen können“, betont Friedrich Sobol. „Daher freut es uns besonders, dass das Feedback unserer Mitglieder zu unserem neuen Veranstaltungsformat so positiv war.“ Am Ende der Tagungsreihe war klar: Die EP:Fachhändlerinnen und EP:Fachhändler sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke EP: aktiv nach vorne zu bringen.

Hartmut Haubrich investiert mehr als 500.000 EUR ins „Haus der Talente“

Zum 1. November 2023 wird die Haubrich Stiftung Düsseldorf der Stiftung Haus der Talente 500.000 Euro zustiften. OB Keller (v.r.) empfing Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung, und Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente, zur Vertragsunterzeichnung im Düsseldorfer Rathaus; Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Zum 1. November 2023 wird die Haubrich Stiftung Düsseldorf der Stiftung Haus der Talente 500.000 Euro zustiften, wovon 250.000 Euro zum dauerhaften Verbleib im Grundstockvermögen und 250.000 Euro zum Verbrauch vorgesehen sind. Zusätzlich werden ab 2024 jährlich für fünf Jahre 50.000 Euro für beschlossene Projekte zugewendet. Die gemeinnützige Haubrich Stiftung wurde am 21. September 2020 von Hartmut Haubrich in Düsseldorf gegründet.

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Hartmut Haubrich (84) trat 1970 in die Familiengesellschaft Karl Fr. Haubrich, der heutigen Haubrich Zentrale GmbH und Co. KG, ein und gründete zusammen mit seinem Bruder Edgar Haubrich die Verbundgruppe ElectronicPartner. In Düsseldorf verwurzelt zählt diese mittlerweile zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT/Multimedia und Telekommunikation in Europa.

Haubrich engagierte er sich besonders als Vorsitzender des Kuratoriums der Kaiserwerther Diakonie. Er ist ein bekannter Düsseldorfer Mäzen in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Soziales und Sport. Besonders der Sport und dessen Förderung liegen Hartmut Haubrich am Herzen, nicht zuletzt auf Grund seiner eigenen erfolgreichen Karriere als Wasserballspieler beim Düsseldorfer Schwimmclub. Mit 43 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft ist er bis heute der erfolgreichste Wasserballspieler der Landeshauptstadt.

Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung: „Düsseldorf ist nicht nur meine Heimatstadt sondern auch Wohn- und Lebensort vieler Talente mit hervorragenden Fähigkeiten. Diese zu entdecken und zu unterstützen, ihnen mehr Gestaltungsfreiheit zu geben und ihre gesellschaftsrelevanten Projekte zu fördern, ist mein Wunsch. Mit den Mitteln der Haubrich Stiftung möchte ich dazu beitragen, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird.“

Die Zustiftung an das Haus der Talente soll Bildung und Erziehung fördern und ratsuchende Personen sowie den Transfer zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis in Beratung und Unterricht unterstützen. Gefördert werden individuelle Begabungen und Lernkompetenzen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller empfing Hartmut Haubrich, Vorstandsvorsitzender der Haubrich Stiftung, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente, Sabine Warnecke, Geschäftsführerin des Hauses der Talente, sowie Suzanne Oetker-von Franquet, Kuratorium der Stiftung Haus der Talente, zur feierlichen Vertragsunterzeichnung im Düsseldorfer Rathaus. Keller: „Ich freue mich, dass wir die großzügige Zustiftung der Haubrich Stiftung für das Haus der Talente im Düsseldorfer Rathaus besiegeln können. Die Unterstützung kommt den jüngsten Düsseldorferinnen und Düsseldorfern zugute und fördert ihre individuellen Talente und Begabungen. Die Investition in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler ist mir ein besonderes Anliegen und ein Thema, das wir im Rahmen der Düsseldorfer Schulbauoffensive ebenfalls intensiv verfolgen.“

Stadtdirektor und Stiftungsvorstand des Hauses der Talente Burkhard Hintzsche: „Die Stiftung Haus der Talente hat sich zum Ziel gesetzt, eine begabungsorientierte und gerechte Bildungslandschaft und Talentförderung für alle Altersklassen und mit Blick auf alle Begabungsbereiche anzubieten. Mit der Zustiftung erhält das Haus der Talente nun noch mehr Möglichkeiten, Angebote vorzuhalten und weiterzuentwickeln. Besonders hervorheben möchte ich, dass jegliche Förderung den Talenten unabhängig vom sozialen Status der Familien und Ratsuchenden zugänglich gemacht wird.“

Die großzügige Zuwendung ermöglicht etwa den Ausbau des Förderangebotes und den kostenlosen Zugang für Schulen und Kitas zum Stiftungsangebot. So werden Kooperationsschulen der Haubrich Stiftung und Schulen in Sozialräumen mit besonderem Handlungsbedarf von einem Sonderprojekt profitieren können. Zum Angebot gehören etwa das Talentscreening in Form eines Online-Screenings zur Begabungserkennung sowie Methodentage, auf denen den Teilnehmenden Lern- und Arbeitstechniken für größere Gruppen nah gebracht werden. Zudem gibt es Projekttage für praxisorientierte Ergänzung des Fachunterrichts und Forschertage für Kitas.

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Vorstandsvorsitzender des Hauses der Talente: „Der Stiftungsgründer Udo van Meeteren freut sich, neben der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Familie Haubrich einen privaten Mitstreiter für mehr Bildungsgerechtigkeit gefunden zu haben. Denn gleiche Begabungen ungleich zu fördern ist genauso ungerecht wie ungleiche Begabungen gleich zu behandeln.“

14. Chemcologne Chemieforum: Transformationswege, Chancen und Visionen

Die Chemieindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren im Rheinland. Sie trägt maßgeblich zum Wohlstand und zur Lebensqualität in der Region bei. Doch die Branche steht aktuell vor großen Herausforderungen. Der Transformationsprozess ist im vollen Gange und wird die Geschäftsmodelle der Chemieunternehmen im Rheinland grundlegend verändern. Die Kreislaufwirtschaft wird zum Gelingen dieses Prozesses einen entscheidenden Beitrag leisten.

Zum 14. ChemCologne Chemieforum laden wir Sie herzlich ein. Informieren Sie sich über die Transformation der Chemieindustrie im Rheinland und diskutieren Sie mit uns die aktuellen Fragestellungen. Wie hoch ist die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Chemieindustrie? Welche Transformationswege und Chancen ergeben sich für die Chemieregion Rheinland? Was sind die Visionen für eine zukunftsfähige Chemieindustrie?

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Politik und Verbänden auszutauschen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

14. CHEMCOLOGNE CHEMIEFORUM
16. NOVEMBER 2023
FEIERABENDHAUS | CHEMIEPARK KNAPSACK

Einladung 14. ChemCologne Chemieforum am 16.11.2023

DRK-Düsseldorf lädt zur 2. DRK-Gospelnight

Am 26. Oktober lädt (unser Mitglied) das DRK-Düsseldorf zur 2. DRK-Gospelnight in die Düsseldorfer Lambertuskirche ein. Der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte NewLifeGospel Choir singt ab 19:30 Uhr bekannte und stimmungsvolle Gospellieder für den guten Zweck.

Bereits mit Helene Fischer ging der Chor auf Tour und trat mit Pharell Williams oder Mariah Carey zusammen auf. Mit Liedern wie „What a wonderful world“, „Ain ́t no mountain high“ oder „Amazing Grace“ werden Chorleiter Peter Mante und die Sängerinnen und Sänger auch dieses Mal die Konzertbesucher begeistern und zum Mitsingen und T anzen animieren.

Die Erlöse des Abends kommen der Seniorenarbeit des DRK-Düsseldorf zugute.

Das Konzert in der Lambertuskirche beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist um 19:00 Uhr. Ein Ticket kostet 30,- Euro und ist über www.westticket.de oder über die Hotline 0211 274000 erhältlich.

Berufsorientierungstag bei Henkel: Deine Chance, die eigene berufliche Zukunft zu gestalten

Du stehst gerade vor wichtigen Entscheidungen für deine berufliche Zukunft? Überlegst du, welche Ausbildung oder welches Studium am besten zu dir passt? Oder vielleicht bist du noch auf der Suche nach deinem ganz persönlichen Weg?

Wir laden dich herzlich ein, am Berufsorientierungstag bei Henkel teilzunehmen, wo du die Möglichkeit hast, die Welt der Berufsorientierung hautnah zu erleben!

Bei Henkel sind wir davon überzeugt, dass jeder seine Talente und Fähigkeiten entfalten kann. Wir möchten dir dabei helfen, herauszufinden, wo deine Stärken liegen. Unser Berufsorientierungstag bietet dir eine einzigartige Gelegenheit, die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in den folgenden Bereichen kennenzulernen:

– **Kaufmännischer Bereich**
– **Naturwissenschaftlicher Bereich**
– **Technik Bereich**
– **Sicherheitsbereich**
– **Gastronomischer Bereich**

Wir möchten dich ermutigen, mit uns gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und die besten Wege für deine berufliche Entwicklung zu finden.

Details zum Berufsorientierungstag bei Henkel:

Wann:

SAMSTAG, 21.10.23

Uhrzeit: 

10:00 UHR BIS 12:30 UHR ODER

12:30 UHR BIS 15:00 UHR

Wo: 

HENKEL AUSBILDUNG
HENKELSTR. 67 (TOR1)
40589 DÜSSELDORF

UNBEDINGT VORHER ANMELDEN!

Egal, ob du bereits klare Vorstellungen hast oder noch auf der Suche nach Inspiration bist, unser Berufsorientierungstag steht allen offen. Bei Henkel findest du nicht nur eine breite Palette an Möglichkeiten, sondern auch ein engagiertes Team, das bereit ist, dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Komm vorbei und lass uns gemeinsam deine beruflichen Träume in die Realität umsetzen!

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.henkel.de/karriere/schueler/berufsorientierungstag