Herbstferien: Flughafen Düsseldorf erwartet ab Freitag (29.09.) rund 1,1 Millionen Fluggäste

Foto: Flughafen Düsseldorf

Noch einmal ordentlich Sonne tanken! Nordrhein-Westfalen startet am 2. Oktober in die Herbstferien, und schon ab Freitag, 29. September, steigen die Passagierzahlen sprunghaft an (auf 80.000 Passagiere – das ist der Rekordtag!). Der Flughafen Düsseldorf erwartet bis zum 15. Oktober rund 8.400 Flüge mit über 1,1 Millionen Passagieren an Bord. Das sind rund zehn Prozent mehr Fluggäste als in den Herbstferien des Vorjahres. Besonders verkehrsstark wird das erste Ferienwochenende mit rund 230.000 Reisenden.

Wenn es um Herbsturlaub geht, stehen sonnige Reiseziele mit angenehmen Wassertemperaturen ganz oben auf der Liste. Neben den Kanaren und den Balearen sind die türkische Südküste, die griechischen Inseln Kos und Kreta sowie das Taucherparadies Hurghada am Roten Meer äußerst gefragt. Städtetrips, etwa nach Istanbul, London, Barcelona oder Lissabon, stehen auch im Herbst hoch im Kurs, ebenso wie die Langstreckenziele Doha, Abu Dhabi und Dubai. „Bei vielen Menschen herrscht derzeit Hochstimmung mit Blick auf den bevorstehenden Herbsturlaub. Wir freuen uns über die große Nachfrage und sind auf die steigenden Passagierzahlen gut vorbereitet“, erklärt Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH.

Off-Block wird fortgesetzt. Neu: automatisierte Gepäckaufgabe

Der Flughafen setzt gemeinsam mit seinen Partnern das erfolgreiche Qualitätsprogramm „Off-Block“ fort, um den Fluggästen ein rundum positives Erlebnis am Flughafen zu bieten. Dank einer Vielzahl 2/4 wirksamer Maßnahmen verläuft die Reisesaison in diesem Jahr für die Passagiere spürbar reibungsloser. „Unser Ziel ist es, unseren Fluggästen und unseren Airline-Partnern einen exzellenten Flughafen zu bieten“, erklärt Lars Redeligx. „Besonders im Sommer hat unsere Off-Block-Initiative eindrucksvolle Ergebnisse erzielt, mit flüssigen Abläufen und kurzen Wartezeiten, insbesondere an den Sicherheitskontrollen. Dies spornt das gesamte Airport-Team an, die nächsten Schritte anzugehen und weitere Verbesserungen, etwa bei der Flugzeugabfertigung und im Gepäckhandling, zu erzielen.“

Eine neue Maßnahme des Airports ist daher die Bereitstellung eines Self-Service-Bereichs mit Gepäckautomaten. In der ersten Testphase steht dieser Service zunächst den Passagieren von Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss zur Verfügung. Später können auch Fluggäste anderer Airlines das Angebot nutzen. Passagiere können an den Self Bag Drop-Automaten ihr Gepäck eigenständig aufgeben, nachdem sie, am besten online, eingecheckt haben. Dies erfolgt in zwei einfachen Schritten. Zuerst scannen sie ihre Bordkarte an einem „Tag“-Automaten und erhalten ein selbstklebendes Gepäcklabel. Dieses wird am Gepäckstück angebracht.

Im zweiten Schritt erfolgt die eigentliche Gepäckaufgabe. Das Gepäckstück wird auf das Kofferband am Drop Off-Automaten gestellt, Scanner erfassen das Gepäcklabel und schicken den Koffer auf die Reise. Fluggäste müssen keine Scheu vor der Technologie haben. Der Ablauf wird vor Ort durch kurze Videoclips veranschaulicht. Darüber hinaus stehen Servicekräfte den Passagieren zur Seite, um bei Bedarf zu unterstützen. Übergepäck und Sondergepäck müssen weiterhin über die Check-in-Schalter der jeweiligen Airline oder die Sperrgepäckschalter des Flughafens aufgegeben werden. Für Eurowings-Fluggäste stehen nach wie vor im Terminalabschnitt B die Check-in- und “Tag“-Automaten zur Verfügung.

Wichtige Hinweise für Passagiere: Einschränkungen im Bahnverkehr und hohe Auslastung der Parkplätze beachten, Anreise frühzeitig planen

Angesichts des zu erwartenden hohen Passagieraufkommens während der Ferienzeit sollten Flugreisende ihre Anreise zum Flughafen sorgfältig planen, um ihren Urlaub entspannt anzutreten. Eine gründliche Vorbereitung trägt dazu bei, die Abläufe am Flughafen zu beschleunigen.

Reisende sollten berücksichtigen, dass Bauarbeiten der Deutschen Bahn während der Herbstferien zu Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr in der Region führen werden. In dieser Zeit wird der Bahnhof Flughafen Düsseldorf nicht von Fern- und Regionalzügen angefahren. Die S-Bahnen der Linien S 1 und S 11 stehen laut Informationen der Deutschen Bahn zur Verfügung. In jedem Fall ist es ratsam, sich auf der Webseite der Deutschen Bahn über die aktuelle Lage zu informieren.

Für Fluggäste, die mit dem PKW anreisen, empfiehlt der Flughafen, frühzeitig online einen Parkplatz zu reservieren: dus.com/parken. In den Ferienzeiten sind die rund 20.000 Parkplätze besonders ausgelastet. Eine Vorab-Buchung lohnt sich auch preislich, zum Beispiel im Sparangebot für acht Tage ab 50 Euro auf dem Parkplatz P24 oder ab 75 Euro im Parkhaus P5.

Fluggäste sollten grundsätzlich Hinweise ihrer Airline befolgen und dementsprechend die Zeit für Check-in, Gepäckaufgabe und Passagierkontrolle einplanen. Die Check-in-Schalter sind in der Regel nicht früher als drei Stunden vor dem Abflug geöffnet.

Sofern von der Fluggesellschaft angeboten, sollte die Möglichkeit eines Online-Check-ins oder des Vorabend-Check-ins genutzt werden. Bewährt hat sich auch die Vorab-Buchung eines Zeitfensters für die 4/4 Sicherheitskontrolle, der kostenlose Service „DUSgateway“ wird von Fluggästen gut angenommen. Der Flughafen erhöht nach der Verdopplung im Sommer noch einmal die Kapazitäten der buchbaren Zeitslots.

Für Passagierkontrollen gilt: Fluggäste sollten sich vorher bei ihrer Airline oder auf Website und App des Airports über die Gepäck- und Flüssigkeitsregelungen informieren und im Handgepäck nur das Nötigste für unterwegs mit sich führen. Nützliche Tipps und Infos hierzu finden sich kompakt unter: dus.com/tipps-und-links.

Teilautomatisierte Grenzkontrolle – seit Juli auch für Nicht-EU-Bürger

Mithilfe von sogenannten EasyPASS-Anlagen kann die Passkontrolle am Flughafen selbst erledigt werden. Dazu scannen Reisende ihren elektronischen Reisepass an den entsprechenden Stationen selbst ein und blicken für die biometrische Gesichtserkennung in eine Kamera. Bislang konnten Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz die teilautomatisierte Grenzkontrolle nutzen. Seit Juli ist die Nutzung ausgeweitet: Nun können auch Drittstaatsangehörige, das EasyPASSSystem für ihre Ein- und Ausreise nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass sie einen deutschen Aufenthaltstitel besitzen und mindestens 12 Jahre alt sind.

Einzige USA-Verbindung aus Düsseldorf wird wieder gestrichen

Foto: Delta Airlines

Es ist schon verwunderlich: Obwohl die Direktflüge in die USA eine hohe wirtschaftliche Relevanz für Düsseldorf und NRW haben und die Auslastung des einzigen Direktfluges aus Düsseldorf in die USA, genauer gesagt Atlanta, bei über 90% liegt, wird diese Verbindung nun gekappt. Umso verwunderlicher klingt dann die Aussage eines Sprechers der durchführenden Fluggesellschaft: „Wir passen unseren Flugplan auf Grundlage der Kundennachfrage an“, soll er laut RP gesagt haben. Am 27. Oktober findet nun der letzte Delta-Flug Düsseldorf > Atlanta statt. Schlecht für NRW und Düsseldorf. Laut RP gibt es in NRW 1700 aus den USA stammende Unternehmen, die insgesamt 180.000 Arbeitsplätze anbieten.

Immer mehr junge Menschen ohne Ausbildung – Unternehmen beklagen schlechte Leistungen

Laut einem heutigen Zeitungsbericht gibt es in NRW immer mehr junge Menschen ohne Ausbildung (fast 23%). Damit liegt NRW auf einem sehr traurigen 2. Platz. Nur Bremen ist mit rund 25% noch schlechter. Die Gründe liegen auf der Hand – und wurden auch an dieser Stelle schon oft thematisiert: die schlechten Schulleistungen. Diese schrecken auch Unternehmen ab, Azubis einzustellen. Die Bewerbungen und die Leistungen der Bewerberinnen und Bewerber werden immer mieser, erklären auch unsere Betriebe in Düsseldorf und Umgebung.

NRW-Arbeitsminister Laumann beklagt schon seit längerem die Situation. Sein Ministerium ist auch mit uns diesbezüglich auch in Kontakt. In einem Journalistengespräch sagt er: „Wir müssen die jungen Menschen noch besser beraten und neue Wege aufzeigen. Denn klar ist: Wir dürfen unsere Potenziale nicht vergeuden. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass so viele junge Menschen ohne berufliche Ausbildung bleiben.“

Dabei ist die Situation in unserem Bundesland, auch in Düsseldorf, ungewöhnlich, aber auch bekannt: viele Lehrstellen können nicht besetzt werden. In NRW kommen auf 100 Lehrstellen nur 94 Bewerber. Eigentlich ist unser Arbeitsmarkt, vor allem auch der Düsseldorfer Arbeits- und Ausbildungsmarkt durchaus robust und könnte mehr Azubis aufnehmen. Aber, oft scheitert es leider an den schlechten Leistungen. Deshalb drehen auch viele Jugendliche in unseren Düsseldorfer Berufskollegs ihre „Warteschleifen“ (zur Zeit rund 900): die Noten stimmen nicht, vor allem nicht in Mathe und Deutsch. Und Unternehmen haben kaum Ressourcen dieses gesellschaftliche Problem zu lösen.

Quelle: Rheinische Post

Unsere Industrie steckt in der Flaute – und eine Besserung ist nicht in Sicht

Hohe Kosten, schlechter werdende Infrastruktur, ineffizienter Staat: Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Flaute. Das hat viele Gründe: Da wären zum einen die Nachwehen der Pandemie, zum anderen sorgt der Krieg in der Ukraine nach wie vor für globale Unsicherheit und hohe Energiepreise. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die schwierige Lage hat größtenteils strukturelle Gründe. Das zeigen neue Zahlen des IW-Standortindex, für den das IW regelmäßig die Wettbewerbsfähigkeit von 45 Industrieländern vergleicht. Dort kommt Deutschland insgesamt auf einen passablen vierten Platz, nach der Schweiz, Australien und Dänemark. Der Schein trügt allerdings: Der Index zeigt alarmierende Entwicklungen.

  • Deutschland ist schon lange Hochkostenland, zuletzt hat sich die Situation weiter verschlechtert. Im Vergleich zu 2018 ist das Land von Platz 37 auf 44 gefallen – vorletzter Platz. Neben teurer Energie liegt das vor allem an hohen Unternehmenssteuern und Personalkosten.
  • Bei der staatlichen Performance rutscht Deutschland gegenüber 2018 von Platz 8 auf 11. Dahinter stehen immer längere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Sie behindern Investitionen und treiben die Kosten.
  • War Deutschland bei der Infrastruktur lange Weltklasse, verliert das Land hier nun den Anschluss an die Spitze. Wegen kaputter Brücken, Schienen und Straßen sowie des schleppenden Breitbandausbaus fällt Deutschland von Platz 2 auf Platz 6.

Staat in der Verantwortung, Teil der Kosten zu tragen

Die laufende Anpassung an Klimawandel, Digitalisierung und die geopolitischen Krisen dürfte die Wettbewerbsfähigkeit weiter verschlechtern. Zum einen, weil die Unternehmen heute hohe Kosten für Investitionen tragen müssen, von denen sie erst profitieren, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien tatsächlich fortgeschritten ist. Zum anderen, weil sie aus geopolitischen Erwägungen – etwa im Falle Chinas – Entscheidungen treffen müssen, die sich einzelwirtschaftlich nicht lohnen. All das verpflichtet den Staat, zumindest einen Teil der immensen Kosten zu übernehmen – andernfalls droht eine Deindustrialisierung.

Dauersubventionen keine Lösung, Brücken sind notwendig

Wichtig dabei ist aber, die staatlichen Hilfen genau unter die Lupe zu nehmen. Unbefristete, bedingungslose Subventionen laufen Gefahr, den Anpassungsprozess der Unternehmen zu unterbinden oder in einem Subventionswettlauf zu enden. Zielen sie auf einzelne Unternehmen oder Branchen ab, maßt sich der Staat an, zu verstehen, wo der Wandel stattfinden soll – das kann aber nur der Markt. Stattdessen braucht es breite Hilfen, die die Investitionsbedingungen verbessern – und gleichzeitig für die Unternehmen Anreize erhalten, die Transformation voranzutreiben.

„Es ist fraglich, inwiefern die hohen Einzelsubventionen für die Halbleiterindustrie dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort auf breiter Basis zu verbessern“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. „Anders ist es beim Brückenstrompreis, wie ihn der Wirtschaftsminister vorschlägt: Er ist an den Börsenstrompreis gebunden. Wenn Sonne und Wind den Strom günstiger werden lassen, läuft der aus – das erhält den Anreiz, in Erneuerbare zu investieren. Dafür müssen zudem die Stromsteuer auf EU-Niveau abgesenkt, die Netzentgelte reformiert und ein EU-Energiebinnenmarkt vorangetrieben werden.“

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Leichter Rückgang des Fachkräftemangels aufgrund der schlechten Konjunkturentwicklung

Das Problem des Fachkräftemangels könnte sich, „böse formuliert“, von selbst lösen, wenn die Konjunktur in Deutschland weiterhin so mies bleibt. Das IW in Köln gab am Wochenende bekannt, dass im Juni 528.000 offene Stellen nicht besetzt werden konnten. Im Vorjahresmonat waren es noch 612.000 offene Stellen, laut einem Zeitungsbericht vom heutigen Monat. Aber, das ist natürlich nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite werden Fachkräfte dennoch verstärkt gesucht, beispielsweise im Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Auch ein bekanntes Problem.

Ein Rausch kultureller Vielfalt: Düsseldorf Festival 2023 begeistert 20.000 Menschen – wir erlebten drei wunderbare Inszenierungen

Vom 6. bis 25. September wurde Düsseldorf zum Hotspot der aktuellen Tanz-, Theater-, Neuer Zirkus- und Musikszene. Das Düsseldorf Festival 2023 lockte mit internationalem Flair und spektakulären Produktionen. Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

Der diesjährige Höhepunkt im Düsseldorfer Kulturkalender, das Düsseldorf Festival 2023, hat die Stadt in einen Rausch kultureller Vielfalt versetzt. Mit einer breiten Palette an Veranstaltungen lockte das Festival tausende begeisterte Besucher aus der Region und darüber hinaus an.

Vom 6. bis zum 25. September bot das Festival ein beeindruckendes Spektrum an Konzerten, Theateraufführungen, Tanzperformances, Ausstellungen, Workshops und interaktiven Installationen. An verschiedenen Veranstaltungsorten, darunter das imposante Theaterzelt auf dem Burgplatz, erlebten die Besucher die Fusion von Tradition und Innovation.

Insgesamt rund 20.000 Besucher haben sich dann die Produktionen des Düsseldorf Festivals angesehen – gut zwei Drittel der Vorstellungen waren ausverkauft, die übrigen verzeichneten in den meisten Fällen eine Auslastung von etwa 70 Prozent. Damit ist das Düsseldorf Festival in diesem Jahr genauso erfolgreich wie 2019.

Festivalleiterin Christiane Oxenfort: „Wir sind einfach nur glücklich, dass das Düsseldorf Festival wieder so erfolgreich ist wie vor Corona und wir unserem Publikum diese großartigen Produktionen aus aller Welt zeigen konnten. Und wir freuen uns mit unseren Künstler*innen, dass ihre Programme und Produktionen so gut angekommen sind und von den Zuschauer*innen so wertgeschätzt wurden. Unser besonderer Dank geht auch an das gesamte Team und alle Sponsoren und Förderer, die uns viel geholfen und eine fantastische Stimmung verbreitet haben.“

Festivalleiter Andreas Dahmen: „Wir werden natürlich am Ende immer ein bisschen wehmütig, wenn absehbar wird, dass wir unser Theaterzelt wieder abbauen müssen – immerhin temporär die drittgrößte Spielstätte in Düsseldorf – und unsere kleine Familie auf Zeit sich wieder auflöst. Die aus fast 100 Mitarbeitenden besteht und zu der ich auch die vielen fantastischen Künstler*innen zähle, die uns teilweise schon seit vielen Jahren begleiten und auch unser waches, neugieriges und interessiertes Publikum. Und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn wir das Theaterzelt auf dem Burgplatz und die weiteren Spielorte in der Stadt wieder zum Klingen bringen. Das wird übrigens in 2024 vom 11. bis 30.9. der Fall sein.“

Ein kultureller Höhenflug war die Eröffnungsfeier mit dem Cirkus Cirkör und der Show „Knitting Peace“. Die Show bewies unterhaltend, was mit gigantischen Garnknäueln, feinen Fäden, dicken Schnüren und sperrigen Knoten alles möglich ist. Die schwedische Truppe „Cirkus Cirkör“ zeigte zum Auftakt großartige Artistik und zauberte poetische Szenen auf die Bühne. In ihrer weltberühmten Show „Knitting Peace“ arbeiten die Künstlerinnen und Künstler mit langen Seilen und Stoffbahnen. Die Show spielte in einer weißen Welt und die Künstler benutzen ihre eigenen Körper als Stricknadeln. In ihrem geheimnisvollen Höhlen-Kosmos aus Garn und Riesenhäkelnadeln schien die fünfköpfige Truppe in der einen Minute konstruktiv, in der nächsten zerstörerisch oder sogar beides gleichzeitig. Die Show „Knitting Peace“ entstand unter der Leitung der Direktorin Tilde Björfors vor bereits zehn Jahren. Seitdem tourt die schwedische Truppe „Cirkus Cirkör“ damit durch die ganze Welt und wird überall gefeiert.

Den zweiten Termin, den wir erleben durften, war „Vespers and Dreams“ in der Johanneskirche unter Leitung von Cembalistin Elina Albach. In Düsseldorf wagte Albach etwas Neues: die 400-Jahre-alte Marienvesper von Claudio Monteverdis. Modern interpretiert – mit wunderbaren Stimmen in dieser klangvollen Stadtkirche: ein wahrer Genuss. „Zu erwarten sind Gänsehaut und erhellende Einsichten“, hieß es in der Ankündigung. Und so war es am Ende auch. Auch die Festivalleiter Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, selbst vor Ort in der Johanneskirche, stiegen gegen 21:15 Uhr fröhlich und zufrieden in ihre Autos.

Das Fast-Finale am Sonntag (24.09.) erlebten wir als einen weiteren Höhepunkt. Unterstützt von unserer Mitgliedsfirma F.W. Hempel & Co. gastierten Schauspieler Matthias Brandt (der Sohn von Willi Brandt) & Jazzpianist Jens Thomas mit „Die Bergwerke zu Falun“ im Theaterzelt auf dem Burgplatz. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Im schwedischen Falun verschwand ein Bergmann 1677 kurz vor seiner Hochzeit. Seine von Vitriol perfekt konservierte Leiche wurde erst 1719 gefunden und nur noch von seiner unverheiratet gebliebenen, gealterten Braut wiedererkannt. Das Matthias Brandt sehr vielseitig ist, bewies er an diesem spannenden Abend auf dem Burgplatz. Eine sehenswerte Performance, gemeinsam mit Jens Thomas. „Matthias Brandt ist einer der im deutschsprachigen Sprachraum beliebtesten und bekanntesten Schauspieler, der mit seinem Humor und seinen so feinen wie präzisen Menschenstudien im Film wie auf der Bühne begeistert“, sagte eine Schauspielexpertin.

Das Düsseldorf Festival 2023 legte auch großen Wert auf innovative und kreative Elemente. „Es hat unsere Erwartungen übertroffen und uns auf eine Reise durch die Welt der Kunst und Kultur mitgenommen. Es war eine inspirierende Zeit des kreativen Austauschs und der Begegnung“, sagte uns eine begeisterte Festivalbesucherin am Sonntag Abend beim Weinchen an der Theater-Bar.

Das Programm des Düsseldorf Festivals wurde auch durch unsere zahlreichen Sponsoren, Unterstützer, Mäzene und Förderer möglich gemacht, darunter auch einige unserer Mitgliedsunternehmen, der Unternehmerschaft Düsseldorf. Neuer Hauptsponsor des Festivals war in diesem Jahr das Kosmetikunternehmen L’Oréal, das für die DACH-Region den Unternehmenssitz in Düsseldorf hat.

Mit einem bunten Feuerwerk an kulturellen Erlebnissen, künstlerischen Höhepunkten und einem Publikum, das sich von der Magie der Kunst mitreißen ließ, klang das Düsseldorf Festival 2023 erfolgreich aus. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits spürbar, wenn die Stadt erneut zum Mittelpunkt der Kunst und Kultur wird. Am 11. September 2024 soll es wieder los gehen. Frühbucher sollten sich den Juni/Juli 2024 ROT in ihrem Kalender anstreichen!

Vom 6. bis 25. September wurde Düsseldorf zum Hotspot der aktuellen Tanz-, Theater-, Neuer Zirkus- und Musikszene. Das Düsseldorf Festival 2023 lockte mit internationalem Flair und spektakulären Produktionen. Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

Schon heute nahezu ausgebucht: unser MINT-Ferienprogramm

Nachdem das Düsseldorfer Ferienprogramm „Adventure School“ im Sommer mit über 1000 Teilnehmenden und über 80 durchgeführten Kursen ein voller Erfolg war, geht es in diesem Jahr in den Herbstferien in die zweite Runde.

Es warten wieder spannende naturwissenschaftlich-technische Themen auf Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler. Workshops wie „Farbexperimente“ und „Forschen mit Fred“ laden, wie bereits aus dem Titel hervorgeht, zum Experimentieren und Forschen ein, während im Kurs „Urban Mining“ der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Upcycling liegt. In „Starte Dein RoboLab!“ kann ein Roboter, eine Baumaschine oder ein Fahrzeug konstruiert und anschließend programmiert werden, um Aufgaben zu lösen. Nahezu alle waren in wenigen Stunden ausgebucht. Die Kurse sind kostenfrei und werden von der Stadt und vom Land getragen, gemacht werden sie von unserem MINT-Netzwerk zdi Düsseldorf.

In „Tricks, Effekte, Illusionen – Zaubern mit der Kamera“ können die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Film drehen und lernen dabei die Geheimnisse hinter den Tricks, die unsere Augen täuschen, kennen. Andre Kurse wiederum legen den Schwerpunkt auf Informatik, zum Beispiel bei „Programmieren mit Python“ oder „This is Unreal: Entwickle Dein eigenes Spiel“. Das Programm bietet also eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich mit MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) auf eine spielerische Art und Weise zu beschäftigen und nicht zuletzt auch kreative Angebote an den Schnittstellen zu Kunst und Kultur.

Das Programm, welches federführend durch das zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf, einer Initiative unserer Stiftung Pro Ausbildung, durchgeführt wird, richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen – von der ersten bis zur 13. Klasse ist also für jeden etwas dabei. Insgesamt werden 32 ein- bis fünftägige Workshops angeboten mit mehr als 550 Plätzen. Über 30 Dozierende ermöglichen die Durchführung dieses tollen Programms.

Die „Adventure School“ ist ein Kooperationsprojekt des Amts für Schule und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf in Zusammenarbeit mit zahlreichen engagierten Partnerinnen und Partnern, das seit 2020 besteht. Unsere Stiftung ist ein Projekt unseres Arbeitgeberverbandes „düsseldorf metall“ der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf und Umgebung, versteht sich aber als eine branchenübergreifende Initiative mit den Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Bei zdi-Düsseldorf engagieren sich neben dem ME-Arbeitgeberverband auch die Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Agentur für Arbeit Düsseldorf, die HWK und die IHK sowie die Kreishandwerkerschaft.

+www.adventure-school.de

+ www.mint-duesseldorf.de

Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023! Studie zeigt: Soziale Marktwirtschaft wird mehrheitlich positiv bewertet

„Immer mehr staatliche Eingriffe in die Wirtschaft und immer höhere soziale Leistungen haben die Balance zwischen einem freien Markt und dem sozialen Ausgleich gekippt. Nur wenn wir zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zurückkehren, können wir die Wachstumsschwäche dauerhaft überwinden und nachhaltig wachsen.“ – Mit diesen Worten eröffnete Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf den Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023, die politische Jahresveranstaltung von Gesamtmetall, die heute erstmals in dieser Form in Berlin stattfand. Zu den rund 300 Teilnehmern sprachen außerdem Wolfgang Schmidt, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Kanzleramtes, Bundesfinanzminister Christian Lindner MdB sowie Michael Kellner MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz.

Wolf forderte eine breite öffentliche Debatte über die Fundamente unseres Sozialstaates: „Viele Menschen stehen hinter der Sozialen Marktwirtschaft, erkennen aber nicht mehr, dass die Freiheit der Wirtschaft die Grundlage für den Sozialstaat ist. Wir müssen dringend über Leistungsbereitschaft, freies Unternehmertum und Sozialpartnerschaft diskutieren. Nur so können wir in Wirtschaft und Gesellschaft vorankommen.“

Er bezog sich auf eine Studie des Walter Eucken Instituts zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und eine Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu deren Akzeptanz in der Bevölkerung – und auch unter Führungskräften der Wirtschaft – im Auftrag von Gesamtmetall. Dieser Erhebung, die auf dem Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023 vorgestellt wurde, zufolge meinen 56 Prozent der Bevölkerung, die Soziale Marktwirtschaft habe sich als Wirtschaftsordnung in Deutschland bewährt. 14 Prozent glauben das nicht. Auch sagen 51 Prozent der Befragten, dass die Soziale Marktwirtschaft am besten geeignet sei, um den Wohlstand in unserem Land zu gewährleisten (25 Prozent stimmen nicht zu).

Allerdings glauben nur 28 Prozent aller Befragten, dass der Staat aktuell zu viel in die Wirtschaft eingreife, 44 Prozent halten dies für angemessen oder sind sogar für einen noch stärkeren Eingriff des Staates. Ein ganz anderes Bild zeigt sich unter den Führungskräften der Wirtschaft: Hier sagen mehr als die Hälfte (54 Prozent), dass der Staat zu viel eingreife und ihre Handlungsfreiheit einschränke, nur 7 Prozent sind für ein noch stärkeres Engagement.

Die Studien und die Folgerungen daraus diskutierten Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Prof. Dr. Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts, Gitta Connemann MdB, Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Dirk Wiese MdB und Verena Hubertz MdB, beide stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Dr. Carsten Linnemann MdB, Generalsekretär der CDU.

Die Studien können hier heruntergeladen werden: www.gesamtmetall.de/studien-soziale-marktwirtschaft

Erfolgreicher Saisonstart für FRANKIA-Neuheiten in Düsseldorf

Weltpremiere und Messe-Highlight auf der Caravan in Düsseldorf. Foto: obs

FRANKIA blickt positiv auf den Caravan Salon Düsseldorf 2023 zurück: Die rund 254.000 Besucher der wichtigsten Branchenmesse konnten das breite Produktportfolio mit den Neuheiten des Premiumherstellers in der Messehalle der Groupe Pilote entdecken. Die Weltpremiere der neuen Baureihe FRANKIA NOW, der Luxusliner FRANKIA PLATIN und das preisgekrönte Leichtgewicht auf 3,5t – der FRANKIA NEO – kamen bei den vielen Besuchern sehr gut an.

„Wir sind in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe: Unser breit aufgestelltes Portfolio von 3,5-Tonnern über die Autarkie-Experten FRANKIA PLATIN und FRANKIA TITAN bis zu den neuen Baureihen, mit denen wir begonnen haben, neue Wege zu beschreiten, trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass wir zahlreiche Neukunden gewinnen – und Stammkunden begeistern können. Das bestätigt uns auch darin, diesen Schritt weiterzugehen. Daher kann ich bereits jetzt verraten: Freuen Sie sich schon auf weitere Neuheiten in der Saison 2024“, so Konstantin Döhler, Managing Direktor bei FRANKIA.

Welches FRANKIA-Reisemobil passt zu mir? Hier geht es direkt zur Übersicht -> frankia.com

FRANKIA NOW, der Revolutionär unter den Teilintegrierten

Neugierige Blicke, Menschentrauben vor dem Eingang, WOW-Staunen nach dem Besichtigen: Mit dem NOW hat FRANKIA eine echte Weltpremiere während der Messe gefeiert. Die völlig neue Baureihe von FRANKIA begeisterte die Besucher mit einem revolutionären Konzept. FRANKIA stellt mit dem NOW alles bisher Dagewesene auf den Kopf – vor allem rund um die Themen Raum, Licht, Design und Funktionalität. Mit dem FRANKIA NOW – ein Teilintegrierter mit 3,5 t Gesamtgewicht – bricht der oberfränkische Hersteller bewusst mit Traditionen und Gewohntem und geht keine faulen Kompromisse ein. Lieferbar ist der neue FRANKIA NOW ab dem Sommer 2024.

So WOW ist der NOW: Überzeugen Sie sich gleich selbst! -> frankia.com/now

Highlights des FRANKIA NOW – mit WOW-Raum zum Klassenbesten

  • NOW schenkt ein neues Gefühl für Raum: Denn er verzichtet auf klobige Bordkästen, Vorhänge, Trittstufen – und setzt auf jede Menge Freiraum und 2,13 m Stehhöhe.
  • Highlight oder Downlight? Natürlich oder dimmbar? Der NOW überzeugt mit einem visionären Licht- und Sichtkonzept und jede Menge natürlichem Licht.
  • NOW bestimmt den Style von morgen mit seinem cleanen Look und Akzenten in Messing; Zur Wahl stehen zudem zwei alternative Ambientefarben (Rosé und Petrol), die auch das jeweilige Außendesign bestimmen.
  • Funktionalität von ihrer besten Seite: z. B. Multifunktionsbox als Schrank, Ablage, Hocker, Fußauflage nutzbar; „unsichtbares“ zusätzliches optionales Hubbett über der Sitzgruppe

„Ich kann nur sagen: WOW! Unser völlig neues Fahrzeugkonzept des FRANKIA NOW ist grandios angekommen. Mit dem revolutionären Teilintegrierten konnten wir die Messegäste und die gesamte Branche positiv überraschen – vor allem mit der Tatsache, dass wir den Mut zeigen, mit Konventionen zu brechen und neue Wege zu gehen, die man so von FRANKIA vielleicht nicht erwartet hätte.“ Konstantin Döhler, Managing Direktor bei FRANKIA

Integrierter FRANKIA NEO wird zum Publikumsliebling

Ein weiterer Publikumsmagnet: NEO MI – der clevere, leichte und vor allem in jeder Hinsicht großartige Integrierte von FRANKIA. Denn wer ein noch größeres Raumgefühl und maximalen Fahrkomfort genießen möchte, fährt mit dem NEO MI genau richtig. Die Herausforderung, einen Integrierten zu entwickeln, der 3,5 t Gesamtgewicht und ausreichend Zuladung standhält, hat FRANKIA mit dem NEO MI ideal gemeistert. Dank Leichtbau, unkonventionellen Lösungen und cleveren Gewichtseinsparungen ist es gelungen, ein vollintegriertes Fahrzeug auf 3,5 t zu realisieren, das hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird und ausreichend Zuladung für einen Familien-urlaub bietet. Das bestätigen auch die Leser von Auto Bild Reisemobil, die den FRANKIA NEO MI 7 GDK jetzt mit einem ausgezeichneten 3. Platz in der Kategorie „Integrierte“ würdigen.

Mehr Bilder, mehr Infos, mehr Fakten zum FRANKIA NEO gibt es hier -> frankia.com/neo

Highlights des FRANKIA NEO MI

  • 6,88 m Länge, als 3,5- oder 4,5-Tonner, zwei Grundrisse (Längsbetten oder Querbett im Heck)
  • Starke Basis: der Sprinter von Mercedes-Benz mit kraftvollem Frontantrieb
  • Mehr „Apartment-Feeling“, mehr Stauraum, bessere Isolierung, Gewichtsersparnis – dank bewusstem Verzicht auf die Fahrerhaustür (Serie)
  • Smart-Load-System: 1,20 m hohe Heckgarage, einzigartige Heckklappe 1,50 x 1,15 m, abgesenktes Heckteil mit sehr niedriger Ladekante, FRANKIA Doppelboden vorne durchladbar
  • Auch als Teilintegrierter mit 3,5- bzw. 4,5-Tonnen Gesamtgewicht erhältlich

Luxusliner FRANKIA PLATIN im neuen modernen Look

Warum nicht einfach weiterfahren? Warum nicht einfach neue Wege beschreiten? Warum nicht einfach bleiben? Der FRANKIA PLATIN gibt anspruchsvollen Reisemobilisten die Freiheit, all das zu machen. Der edle Integrierte ist charakterstark und außergewöhnlich. Sein Credo: Reisende unterwegs unabhängig zu machen – mit einer starken Mercedes-Benz-Basis, einer einzigartigen Serienausstattung, einem luxuriösen Innenraum, der keine Wünsche offen lässt, und mit dem höchsten Anspruch an Qualität. Aber nicht nur das: Auch in Sachen Stil setzt das Autarkiewunder auf Charakterstärke und Persönlichkeit. Deshalb erstrahlt der Luxusliner jetzt in einem neuen besonderen Außendesign, das unter den Premiumreisemobilen heraussticht.

So edel ist der FRANKIA PLATIN: Mehr Infos und Bilder gibt es hier -> frankia.com/platin

Highlights des FRANKIA PLATIN

  • Luxusliner (5,5 t) in 2 Längen und 5 Grundrissen (Queens-, Längsbett, Rundsitzgruppe)
  • Starke Mercedes-Benz-Basis mit 190-PS-Motor (Serie)
  • Autark dank einzigartiger Technik (Serie): 300-Ah-Lithium-Batterie, 4 Hochleistungs-Solarmodule, Sinus-Wechselrichter, Power-Lade-Booster u. v. m.
  • Vollausstattung, luxuriöser Komfort, 270-l-Frischwassertank

Über FRANKIA: Bereits seit 1960 setzt FRANKIA Maßstäbe in der Branche. Lifestyle, Innovation und ausgezeichnete Qualität „Made in Germany“ sind fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Ob Konstruktion, Fertigung oder Qualitätssicherung – hier wird mit Herz und Präzision an jedem FRANKIA Wohnmobil gearbeitet. Kernkompetenz des Herstellers im Premiumsegment ist die stetige Weiterentwicklung – hinsichtlich Design, neuer Fahrzeugkonzepte, smarter Lösungen.

Wasserstoffstrategie: Rheinmetall erhält zwei Aufträge zu Regelventilen von einem Neukunden – Auftragswert insgesamt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall baut das Geschäft mit Produkten im Bereich der Brennstoffzellentechnologie erfolgreich weiter aus. So hat Rheinmetall von einem der größten internationalen Nutzfahrzeughersteller zwei Erstaufträge über Kühlmittelregelventile für den Einsatz in brennstoffzellen-betriebenen LKW erhalten. Die Brennstoffzelle stellt eine entscheidende CO2-neutrale Antriebslösung insbesondere für LKW im Schwerlastverkehr dar.

Der Gesamtauftragswert beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich. Die erste Auslieferung wird im Jahr 2024 in einer ersten dreistelligen Anzahl Trucks zum Einsatz kommen, die Produktion in größeren Stückzahlen ist für 2028 geplant.

Beauftragt wurden ein elektronisches Thermostatventil (3/2 Wegeventil) und ein elektronisches Kühlmittelventil (2/2 Wegeventil), die im Kühlkreislauf einer Brennstoffzelle zur Anwendung kommen.

Die Lebensdauer einer Brennstoffzelle reagiert auf hohe Kühlmitteltemperaturen mit starker Beeinträchtigung. Die neu entwickelten Rheinmetall-Ventile weisen als wesentliche Verbesserung eine hoch-dynamische und dabei sehr exakte Regelung der Kühlmitteltemperatur auf. Bisher verwendete Thermostate mit Dehnstoffelementen sind durch Hysterese gekennzeichnet und dadurch sowohl träge als auch ungenau.

Neben zu hohen wirken sich auch zu niedrige Temperaturen negativ auf die Brennstoffzelle aus. Mittels der Rheinmetall-Ventile ist – entsprechend den individuellen Applikationserfordernissen – eine frei wählbare, genaue Einstellung des erforderlichen Kühlmittelstroms möglich. Als elektronischer Aktuator kommt ein bewährter, smarter Truck-Aktuator mit CAN-Bus fähiger Elektronik und elektronisch kommutiertem Motor zum Einsatz.

Überzeugt haben den Kunden zudem auch der äußerst geringe Kühlmitteldruckverlust mit geringster Leckage sowie das innovative Design, das eine bauraumoptimale Anbindung sowie kompaktes Packaging erlauben.

Der Rheinmetall Konzern hat für den Betrieb von Brennstoffzellen ein umfangreiches Produktspektrum entwickelt. Rheinmetall beschäftigt sich bereits seit fast zwanzig Jahren mit der Brennstoffzellentechnologie und kann hier auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen.