Gamescom noch bis Sonntag in Köln: ein Blick hinter die ökonomische Kulisse dieser wachsenden und erfolgreichen Branche

Die Gamescom, als die größte Messe für Computerspiele weltweit, läuft seit Mittwochmorgen in der Kölner Messe auf zwei Etagen. Über 250.000 Menschen erwartet, darunter auch so manch prominente politische Persönlichkeit. Grund für unser Institut der Deutschen Wirtschaft mit uns hinter die Kulissen dieser erfolgreichen Branche zu schauen.

Zocken am Computer, am Smartphone oder an der Konsole – in Deutschland greifen laut dem Fachverband der deutschen Gamesbranche rund sechs von zehn Menschen zwischen sechs und 69 Jahren zumindest gelegentlich zu Controller, Maus und Tastatur.

Auch die Gamescom, die größte Messe für Games aller Art, erwartet in diesem Jahr wieder Hunderttausende Besucher. In den Kölner Hallen können die Gaming-Begeisterten neue Spiele ausprobieren, E-Sport-Events verfolgen und sich in der Community austauschen.

Die Coronapandemie tat der Beliebtheit von Computer- und Videospielen keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bei zeitweise geschlossenen Sportanlagen, Kinos und Bars wendeten sich viele Menschen dem Gaming als neue Freizeitbeschäftigung zu. Dementsprechend befindet sich die Branche im Dauerboom und vermeldet immer neue Rekordumsätze:

Weltweit nahm die Gamesbranche 2022 schätzungsweise 201 Milliarden Euro ein.

Zum Vergleich: Das ist etwa das Siebenfache dessen, was im vergangenen Jahr in die Kinokassen rund um den Globus floss.

Etwa die Hälfte des Umsatzes mit Gaming wird in China und den USA erwirtschaftet. Innerhalb der EU ist Deutschland der umsatzstärkste Markt, auch hierzulande findet die Begeisterung für Computer- und Videospiele kein Ende (Grafik):

Der Umsatz der deutschen Gamesbranche stieg im Jahr 2022 auf fast 9,9 Milliarden Euro. Das war 1 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021.

Die größte Einnahmequelle sind die In-Game-Käufe – gegen Geld lassen sich innerhalb eines Spiels beispielsweise neue Charaktere und Fähigkeiten freischalten oder auch generell schneller und einfacher Erfolge erzielen. Die Einnahmen durch solche Käufe haben sich zwischen 2019 und 2022 fast verdoppelt und machten im vergangenen Jahr mit gut 4,5 Milliarden Euro rund 45 Prozent des gesamten Branchenumsatzes in Deutschland aus. Auf Platz zwei folgen mit einem Volumen von gut 3,5 Milliarden Euro die Verkäufe von Hardware wie Spielekonsolen oder Gaming-PCs. Für Computer- und Videospiele gaben die Gamerinnen und Gamer rund 1,1 Milliarden Euro aus.

Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnete aber ein noch recht kleines Marktsegment: Der Umsatz mit Online-Gamingdiensten stieg um ein Fünftel auf 866 Millionen Euro. Hierzu gehören beispielsweise kostenpflichtige Abonnements, die den Nutzern den Zugang zu Spiele-Mediatheken und Funktionen wie Online-Multiplayer ermöglichen.

Besucherinformationen, Tickets und vieles mehr hier

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft

Invictus Games 2023 vom 9. bis 16. September in unserer Stadt – 100.000 Zuschauende werden erwartet – Tickets und Programm

OB Dr. Keller (4.v.r.) hat sich im Rathaus mit Martin Ammermann, Executive Director Sports Major Events – D.SPORTS, stellvertretend für alle Teilnehmenden am Botschafterprogramm bei den Düsseldorfer Botschafterinnen bedankt; Foto: Lammert

Vom 9. bis 16. September finden in Düsseldorf die Invictus Games 2023 statt unter dem Motto „A Home for Respect.“ Ein Baustein ist das Botschafterprogramm, das vom Büro für Internationale und Europäische Angelegenheit der Landeshauptstadt Düsseldorf initiiert worden ist.

Bei den Spielen treten kriegsversehrte Soldaten gegeneinander an – auch um neuen Mut zu schöpfen. Mit dabei sind Soldaten aus 21 Ländern. Mehr als 500 Athleten werden in der Landeshauptstadt erwartet, dazu 1000 Familienmitglieder. Erstmals werden 2023 Teilnehmer aus Israel und Kolumbien dabei sein. Sie messen sich in folgenden Sportarten: Bogenschießen, Gewichtheben, Leichtathletik, Radsport, Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Rugby, Rudern, Schwimmen, Sitzvolleyball und Tischtennis. Die Invictus Games gehen zurück auf eine Idee von Prinz Harry. Er hat sein Kommen zugesagt. Erwartet werden 100.000 Zuschauende. Das ganze Programm finden wir hier: https://invictusgames23.de/de/die-spiele-2023/programm/

Die Invictus Games gehen zurück auf eine Idee von Prinz Harry. Bei seinem Einsatz in Afghanistan sah er viele verletzte Soldaten, die nie wieder ein normales Leben würden führen können. Nach einigen Gesprächen fiel ihm auf, dass Sport der beste Weg der Genesung sei. Foto: Kenny Beele

Mit Unterstützung von Partnerstädten, die Teilnehmende an den Invictus Games stellen, wurden Botschafterinnen und Botschafter gefunden, die den Geist der Invictus Games in die Welt tragen. Ziel dabei ist es, in Einsatz oder Dienst zu Schaden gekommenen Soldatinnen und Soldaten sowie den Spielen in Düsseldorf selbst noch mehr Aufmerksamkeit  zukommen zu lassen.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Wir müssen ein breiteres Verständnis sowie Respekt für alle Menschen schaffen, die ihrem Land dienen, und insbesondere diejenigen würdigen, die ihren Einsatz für die Freiheit der Gesellschaft mit ihrem geistigen und körperlichen Wohlergehen bezahlt haben. Ich danke deshalb den Botschafterinnen und Botschaftern, die uns als Multiplikatoren für die Invictus Games dabei unterstützen, die Spiele in Düsseldorf national und international noch mehr in den Fokus zu rücken.“

Stellvertretend für alle Teilnehmenden am Botschafterprogramm hat sich OB Keller am Mittwoch, 23. August, gemeinsam mit Martin Ammermann, Executive Director Sports Major Events – D.SPORTS, bei den Düsseldorfer Botschafterinnen im Rathaus bedankt. Alle Botschafterinnen und Botschafter sind zudem eingeladen, vom 8. bis 10. September zusammen mit der offiziellen Delegation ihrer Städte zu der Eröffnungsfeier der Spiele nach Düsseldorf zu reisen.

Botschafter aus Reading
Kaya und Amaani sind die Botschafter Düsseldorfs britischer Partnerstadt Reading. Sie sind beide aktive Mitglieder im Reading Youth Council, durch den sie die Invictus Games 2023 bekannt machen werden.

Botschafter aus Toulouse
Jean-Pierre und Pascal kommen aus Toulouse in Südfrankreich und bringen jede Menge Erfahrungen mit. Jean-Pierre organisierte die französischen Marschteams für den Nimwegen-Marsch für verwundete Soldaten. Jean-Pierre ist französischer und deutscher Abstammung und  freut sich, Toulouse als Botschafter der Invictus Games vertreten zu dürfen. Pascal ist Archivar im öffentlichen Dienst und unterstützt den Verein „Neurodiversity CDM“, der sich für die Inklusion junger autistischer Menschen durch Kunst und insbesondere durch Musik einsetzt. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich bei der Organisation von Wohltätigkeitskonzerten für durch Arbeitsunfälle verwundete Soldaten.

Botschafter aus Chemnitz
Ronny und Michaela sind die Botschafter Düsseldorfs deutscher Partnerstadt Chemnitz. Sie engagieren sich im „Miteinander statt Gegeneinander e.V.“, einem 2004 gegründeten gemeinnützigen Sportverein mit Sitz in Chemnitz. Der Verein steht für einen fairen, respektvollen Umgang aller Menschen im Sport und darüber hinaus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Sportlern sowie der Zusammenarbeit aller Altersgruppen in den einzelnen Übungsgruppen.

Botschafter aus Düsseldorf
Düsseldorfs Botschafterin Jill arbeitet am Universitätsklinikum Düsseldorf als Teil des Gesundheits- und Krankenpflegepersonals. Sie ist außerdem Mitglied des „Laufteams der Bundeswehr und Reservisten“ und hochmotiviert, den Geist der Invictus Games zu verbreiten. Ein weiterer Botschafter der Landeshauptstadt ist gleich ein ganzes Team: Die Cheerleaders des American Football-Teams Düsseldorf Panthers.

Über die INVICTUS GAMES DÜSSELDORF 2023 presented by Boeing
Die in 2014 durch Prinz Harry, Duke of Sussex, initiierten Invictus Games werden 2023 erstmals in Deutschland veranstaltet. Das von der Bundeswehr zusammen mit der Stadt Düsseldorf getragene Projekt soll ein einzigartiges Fest des Optimismus und der Inspiration werden. Eines der wesentlichen Ziele dieses internationalen Sportwettkampfs ist es, den an Psyche und Körper verwundeten, verletzten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten eine größere Wahrnehmung und Anerkennung in der Gesellschaft zu verschaffen und deren Weg in der Rehabilitation zu unterstützen. Die Veranstaltung findet unter dem Motto „A Home for Respect.“ in Düsseldorf statt. Austragungsort ist die MERKUR SPIEL-ARENA, der angrenzende Sportpark und das Rheinbad.

Meghan, Duchess of Sussex, unterstützt die Spiele wie ihr Mann Harry. Foto: Bundeswehr / Invictus Games IG 23 / Jan Reumann

„Unternehmen im Fluss – der Rhein verbindet“: Gemeinsame Gestaltung der Zukunft

Die dritte Ausgabe der Veranstaltung „Unternehmen im Fluss – der Rhein verbindet“ steht bevor! In Zusammenarbeit mit unseren renommierten Kooperationspartnern, der Digitalen Stadt Düsseldorf, Die Familienunternehmer e.V., Rheinenergie AG, Rhein-Kreis Neuss und Wasserstoff Hub Rheinland e.V., laden wir Sie herzlich zur Rheinfahrt von Köln nach Düsseldorf ein.

Datum: 12. September 2023, 15:00 – 20:00 Uhr

Diese besondere Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft zu vernetzen, zukunftsweisende Themen zu diskutieren und gemeinsam neue Wege zu gestalten.

Programm-Highlights:

– **Panelgespräche:**
– *“Innere Sicherheit und Fachkräftemangel“*
– *“Die Welt im Wandel – Wie schafft es Deutschland, unabhängig und wettbewerbsfähig zu bleiben?“*
– *“Wieviel KI vertragen wir? Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft“*- **Austausch und Networking:**

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten und Experten aus verschiedenen Branchen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung bietet eine inspirierende Atmosphäre, um gemeinsam über wegweisende Themen zu sprechen, Herausforderungen anzugehen und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.

Seien Sie Teil dieser dynamischen Plattform, die den Rhein nicht nur als geografische Verbindung, sondern auch als Symbol für Vernetzung und Zusammenarbeit begreift.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Website

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf eine interessante Veranstaltung!

Stichtag: 77 Jahre NRW

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Das Land Nordrhein-Westfalen feiert 77. Geburtstag. Am 23. August 1946 wurde das Land mit der sogenannten „Operation Marriage” von der britischen Militärregierung aus der Taufe gehoben: Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde eine Einheit, komplettiert 1947 durch die Region Lippe. Damit legten die Briten den Grundstein für das Land Nordrhein-Westfalen – und damit für Freiheit, Demokratie und Solidarität.

Anlässlich der Geburtstags verlieh Ministerpräsident Wüst den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an zehn engagierte Ehrenämtler. Aus Düsseldorf kommt Staatsminister a. D. Michael Groschek. Der frühere Generalsekretär und spätere Vorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen hat als langjähriges Ratsmitglied in seiner Heimatstadt Oberhausen und Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auf den unterschiedlichsten staatlichen Ebenen ambitioniert gewirkt und sich Verdienste erworben. Bezahlbaren Wohnraum schaffen, alte Stadtquartiere behutsam modernisieren, die Bürgerinnen und Bürger stärker an politischen Entscheidungen und Planungen beteiligen, eine moderne Verkehrsinfrastruktur im Transitland Nordrhein-Westfalen und Mobilität gerade für ältere Menschen sichern, gehörten zur Agenda von Michael Groschek.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen steht für Weltoffenheit, Solidarität und Nächstenliebe. Diese gerade in der heutigen Zeit so wichtigen Werte verkörpern die Trägerinnen und Träger des Landesverdienstordens eindrucksvoll. Sie alle leisten tagtäglich Herausragendes, setzen sich mit großem persönlichen Einsatz und viel Fürsorge für ihre Mitmenschen ein. Sie unterstützen unter Zurückstellung eigener Interessen die Gesellschaft – und das häufig über viele Jahrzehnte hinweg. Ihr vielfältiges Engagement für das Gemeinwohl ist somit oft nicht nur Herzensangelegenheit, sondern wahre Lebensaufgabe. Diese hat unser aller Anerkennung verdient.“

Podcast-Familie der Unternehmerschaft bekommt Zuwachs: „Aus Bildung wird Zukunft“

Lisa Marie Schelig, eine erfahrene Fachfrau im Bildungsbereich, wird als Moderatorin des Podcasts fungieren. Mit ihrer leidenschaftlichen Herangehensweise und ihrem Fachwissen wird sie sicherstellen, dass der Podcast informative und inspirierende Inhalte bietet. Foto: Frank Wiedemeier

Der AUSBILDERKREIS e.V., eine renommierte Organisation im Bereich der beruflichen Bildung, freut sich, die Einführung seines neuen Podcasts „Aus Bildung wird Zukunft“ bekannt zu geben. Dieser Podcast wird Bildungsthemen beleuchten, die für die berufliche Entwicklung von jungen Talenten und Fachkräften von entscheidender Bedeutung sind. Die Moderation des Podcasts wird Bildungsexpertin und Moderatorin Lisa Marie Schelig übernommen. Der AUSBILDERKREIS hat seinen Sitz in der Unternehmerschaft.

Der Podcast „Aus Bildung wird Zukunft“ wird sich auf eine breite Palette von Themen konzentrieren, die sowohl Personalexpertinnen und -experten als auch Ausbildungsverantwortlichen und eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Dazu gehören Weiterbildungsmöglichkeiten, Trends in der Arbeitswelt, Soft Skills-Entwicklung, Karriereplanung und vieles mehr.

Lisa Marie Schelig, eine erfahrene Fachfrau im Bildungsbereich, wird als Moderatorin des Podcasts fungieren. Mit ihrer leidenschaftlichen Herangehensweise und ihrem Fachwissen wird sie sicherstellen, dass der Podcast informative und inspirierende Inhalte bietet.

Der AUSBILDERKREIS e.V. setzt sich seit langem für die Förderung der beruflichen Bildung und Entwicklung ein. Der Podcast „Aus Bildung wird Zukunft“ stellt eine weitere Möglichkeit dar, wertvolle Ressourcen und Erkenntnisse im Bildungsbereich mit einem breiten Publikum zu teilen. Die Hörerinnen und Hörer können sich auf vielschichtige Gespräche, Experteninterviews und praktische Ratschläge freuen, die ihnen dabei helfen, ihre Bildungsreise erfolgreich zu gestalten.

Der Podcast ist exklusiv auf den Plattform Spotify zu hören.

**Hintergrundinformation**

Die Unternehmerschaft Düsseldorf setzt ihren innovativen Kurs fort und erweitert ihre Podcast-Familie um einen neuen spannenden Titel. Der Verband hatte im März 2020 mit dem Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ als Pionier die erste Sendung gestartet. 2022 wurde der Fokus auf die Wirtschaftswelt von Gelsenkirchen gelegt, mit dem Podcast „GE:wirtschaftet“. Die neueste Ergänzung zur Podcast-Reihe ist „Aus Bildung wird Zukunft“. Alle Podcasts werden in Zusammenarbeit mit Streamboxstudios produziert.

Der Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ war der erste Schritt in die Welt der Audiomedien für die Unternehmerschaft Düsseldorf. Seit seiner Einführung im März 2020 bietet der Podcast einen Einblick in die Wirtschaftslandschaft von Düsseldorf und beleuchtet Themen, die für lokale Unternehmen und Wirtschaftsakteure von Interesse sind.

Mit dem Podcast „GE:wirtschaftet“ setzte die Unternehmerschaft Düsseldorf ihren Kurs der regionalen Fokussierung fort. Der Podcast bietet eine Plattform für Unternehmen und Akteure aus Gelsenkirchen, um ihre Geschichten, Herausforderungen und Erfolge zu teilen und somit einen Einblick in die Wirtschaftswelt dieser Region zu geben.

Die neueste Ergänzung zur Podcast-Familie ist „Aus Bildung wird Zukunft“. Dieser Podcast widmet sich Bildungsthemen, die für die berufliche Entwicklung von jungen Talenten und Fachkräften von entscheidender Bedeutung sind. Mit diesem neuen Format möchte die Unternehmerschaft Düsseldorf nicht nur Bildungsinitiativen unterstützen, sondern auch eine inspirierende Quelle zum Themenbereich Bildung, Aus- und Weiterbildung sein.

Die Zusammenarbeit mit Streamboxstudios als Produktionspartner hat es der Unternehmerschaft Düsseldorf ermöglicht, hochwertige Podcasts zu erstellen und zu verbreiten. Die Podcasts sind auf den gängigen Plattformen verfügbar und bieten eine praktische Möglichkeit, Informationen, Einblicke und Inspiration für die Zielgruppen bereitzustellen. https://streamboxstudios.de/

„Last Man Standing“-Strategie im Bereich Verbrennungsmotor zahlt sich aus – Rheinmetall gewinnt weiteren Auftrag zur Produktion von Zylinderkurbelgehäusen

Die „Last Man Standing“-Strategie Rheinmetalls, mit der der Konzern auch weiterhin das nach wie vor vorhandene Geschäftspotenzial im Bereich des Verbrennungsmotors ausschöpft, hat sich bei der Ausschreibung als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Dem Konzern gelingt es mit dem Gewinn der Ausschreibung, die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten zu optimieren.

Der Technologiekonzern Rheinmetall hat einen neuen Auftrag im Rahmen seiner „Last Man Standing“-Strategie im Bereich des Verbrennungsmotors gewonnen. Beauftragt wurde eine mittlere sechsstellige Anzahl Zylinderkurbelgehäuse. Auftraggeber ist ein Zusammenschluss zweier global tätiger, renommierter Autohersteller. Die Auftragssumme liegt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich.

Beauftragt wurden 4-Zylinder-Kurbelgehäuse, die im Druckgussverfahren hergestellt werden. Bereits ab Herbst diesen Jahres werden die Gussteile mit einer Laufzeit von vier Jahren am Standort in Neckarsulm gegossen und vorbearbeitet.  Anschließend werden sie durch den Auftraggeber fertig bearbeitet und zusammengebaut. Zwischen den Unternehmen besteht eine langjährige und etablierte Zusammenarbeit im Bereich der Druckguss-Zylindergehäuse, die auch für die weitere Zukunft Folgeaufträge erwarten lässt.

Die „Last Man Standing“-Strategie Rheinmetalls, mit der der Konzern auch weiterhin das nach wie vor vorhandene Geschäftspotenzial im Bereich des Verbrennungsmotors ausschöpft, hat sich bei der Ausschreibung als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Dem Konzern gelingt es mit dem Gewinn der Ausschreibung, die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten zu optimieren. Außerdem unterstreicht Rheinmetall damit seine Expertise als kompetenter Partner im globalen Fahrzeugbau entlang der gesamten Modellvarianten. Dies gilt nicht nur im Bereich moderner Fahrzeuge, die rein elektrisch angetrieben werden, sondern auch bei Hybrid-Fahrzeugen, die insbesondere im Bereich kurzer Distanzen den Benzinverbrauch und somit die CO2-Emissionen zugunsten der Umwelt verringern.

Parallel dazu verzeichnet Rheinmetall in wachsendem Umfang Aufträge mit Komponenten und Systemen zur modernen und umweltschonenden E-Mobilität. Diese Aufträge sind weitere Bausteine für den Konzern auf seinem Weg, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität erfolgreich zu bewältigen.

Die KS HUAYU AluTech GmbH in Neckarsulm wird diesen Auftrag erfüllen. Sie ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co. Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Die Business Unit Castings der Rheinmetall Division Materials and Trade besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und HASCO halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Unsere Stadt: 545 Ausbildungs- und Studienplätze in 61 Berufsfeldern

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihre neue Ausbildungskampagne gestartet, mit der die nächstjährigen Schulabgänger und Interessierte auf die vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote aufmerksam gemacht werden sollen. Die Ausbildungskampagne ist dabei der erste Schritt einer neuen Personalmarketingstrategie, mit der die Stadt dem stetig wachsenden allgemeinen Mangel an Fachkräften entgegentritt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Dienstag, 22. August, ihre neue Ausbildungskampagne gestartet, mit der die nächstjährigen Schulabgänger und Interessierte auf die vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote aufmerksam gemacht werden sollen. Die Ausbildungskampagne ist dabei der erste Schritt einer neuen Personalmarketingstrategie, mit der die Stadt dem stetig wachsenden allgemeinen Mangel an Fachkräften entgegentritt.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Hauptamtsleiterin Bettina Mötting gaben den Startschuss zur Kampagne. Sie soll insbesondere den sinnstiftenden Charakter sowie die Vielfalt der kommunalen Tätigkeitsbereiche hervorheben und wurde in Kooperation mit der Düsseldorf Marketing GmbH und der Agentur havas konzipiert. Die Motive der Ausbildungskampagne werden auf Werbeflächen im gesamten Stadtgebiet sowie online, vor allem auf Social Media, ausgespielt. Erstmals wird dabei auch der Streaming-Dienst spotify genutzt.

Die sieben Motive stellen dabei junge Menschen in den Mittelpunkt und laden sie ein, sich vorzustellen zum Beispiel an der Verbesserung des Stadtklimas, der Erlebbarkeit kultureller Angebote oder der Stärkung der sozialen Aspekte Düsseldorfs mitzuarbeiten. Die Aufforderung „Stell Dir vor …“ soll in Verbindung mit ausdrucksstarken Illustrationen die Phantasie der Betrachtenden anregen und verdeutlichen, dass die Tätigkeit für die Landeshauptstadt Düsseldorf viele Möglichkeiten bietet, sich und seine Fähigkeiten individuell einzubringen.

„Die Beschäftigten der Stadtverwaltung übernehmen viele Aufgaben, ohne die unsere Stadt und unser Zusammenleben nicht funktionieren würden. Von Kinderbetreuung über Straßenbau bis hin zur Feuerwehr. Unsere Beschäftigten haben einen erheblichen Beitrag an der hohen Lebensqualität, auf die wir in Düsseldorf zu Recht stolz sind“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Mit der aktuellen Kampagne wollen wir junge Menschen für diese sinnstiftenden Tätigkeiten begeistern und auch die Leistung aller Mitarbeitenden wertschätzen.“

Im nächsten Jahr bietet die Landeshauptstadt Düsseldorf 545 Ausbildungs- und Studienplätze in 61 Berufsfeldern an. Dabei werden insbesondere Bewerberinnen und Bewerber für duale Studiengänge im technischen und sozialen Bereich, Nachwuchskräfte für die handwerklichen und technischen Ausbildungen sowie Erzieherinnen und Erzieher und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger gesucht.

Einen Überblick und die Möglichkeit, sich direkt zu bewerben, finden Interessierte online unter www.duesseldorf.de/stelldichvor.

„Mit rund 12.000 Beschäftigten sind wir eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Wir bieten einen sicheren und zugleich spannenden Arbeitsplatz mit sehr guten Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten! Ich freue mich, dass wir mit der neuen, modern gestalteten Kampagne unsere Benefits als attraktive Arbeitgeberin nochmal besser für junge Menschen sichtbar machen können. In einem weiteren Schritt wollen wir eine breite Imagekampagne entwickeln, mit der wir auch berufserfahrene Fachkräfte gezielt ansprechen und für die vielfältigen Jobs bei der Stadtverwaltung begeistern“, sagt die Leiterin des Hauptamtes, Bettina Mötting.

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Trauer um Unternehmer Michael Zieren

Viele Menschen hier in Düsseldorf trauern um Michael Zieren. Der Unternehmer und Schützenchef ist im Alter von 56 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Der dreifache Familienvater leitete als geschäftsführender Gesellschafter ein Handwerksunternehmen und war im vergangenen Jahr als Nachfolger von Lothar Inden zum neuen Schützenchef gewählt worden.

Auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller kondolierte der Familie des Verstorbenen: “Mit großer Bestürzung spreche ich im Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf und ganz persönlich der Familie von Michael Zieren mein herzliches Beileid aus. Mein tiefes Mitgefühl zu diesem Verlust gilt insbesondere der Ehefrau und den Söhnen.

Michael Zieren gehörte dem St.-Sebastianus-Schützenverein mehr als 45 Jahre an und war bereits seit 2013 im Vorstand. Bei seiner Wahl zum neuen Chef der Schützen im August 2022 sagte er, es sei für ihn „Auftrag und Verpflichtung, die erfolgreiche Arbeit zum Wohle unseres Vereins fortzuführen.“

am Wochenende: Die Kunstpunkte 2023 – rund 400 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Ateliers

Beigeordnete Miriam Koch (2. v.r.) stellte mit Julia Köhler (r.), Koordinatorin Kunstpunkte, und den ukrainischen Künstlerinnen Oksana Pyzh (2. v.l.) und Olga Chekotovska die Kunstpunkte 2023 vor. Foto: Schaffmeister

Die Kunstpunkte Düsseldorf locken auch in diesem Jahr mit exklusiven und direkten Einblicken: Zum 27. Mal öffnen Künstlerinnen und Künstler am 26. und 27. August im nördlichen Düsseldorf ihre Ateliers.

Rund 400 Künstlerinnen und Künstler machen mit und zeigen ihre Kunsträume den interessierten Besucherinnen und Besuchern an insgesamt 203 Standorten in Düsseldorf.

Am Wochenenden lassen sich die Teilnehmenden über die Schulter schauen. Ob Malerei, Bildhauerei, Fotografie oder Videokunst – jede Ausdrucksform künstlerischen Schaffens wird bei den Kunstpunkten repräsentiert.

Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: „Mit den vielen verschiedenen Ausstellungsflächen können Interessierte bei der Entstehung von Kunstwerken dabei sein und so die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken aus erster Hand erfahren. Gleichzeitig sind die Kunstpunkte eine wichtige Plattform für die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, um sich zu präsentieren und im Austausch neue Kontakte zu knüpfen.“

Die ukrainische Gastkünstlerin Oksana Pyzh nimmt zum zweiten Mal an den Kunstpunkten teil und zeigt am ersten Kunstpunkte-Wochenende zusammen mit ihrer ebenfalls aus der Ukraine stammenden Kollegin Olga Chekotovska Werke im Atelier am Eck. Die Ausstellung vereint die zwei Künstlerinnen, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Motivationen nach Deutschland gekommen sind. In einem Dialog zwischen Malerei und Fotografie verarbeiten die Ukrainerinnen in der gemeinsamen Ausstellung ihre Erfahrungen und schaffen eine gemeinsame Erzählung von Menschen, die ihrer Heimat beraubt wurden.

Am zweiten Kunstpunkte-Wochenende zeigt die renommierte israelische Künstlerin Lechama Levendel ihre Arbeiten im Gastatelier der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Sittarder Straße 5. Die Ateliers können samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr besucht werden.

25 Offräume machen mit bei den Kunstpunkten

Neben den offenen Ateliers beteiligen sich auch 25 Offräume an den Kunstpunkten. Erstmals dabei ist in diesem Jahr der Offraum „Weiden“, Ackerstraße 34, der von den beiden Kunstakademie-Absolventinnen Yang Dingliu und Yang Liuxizi geleitet wird. Die beiden möchten mit „Weiden“ einen Ort des Austauschs in der Nachbarschaft schaffen.

Erneut ist „BLOOM“, Birkenstraße 56, mit Arbeiten von Willi Beermann dabei. Schräg gegenüber zeigt der Kunstraum „AURA“ eine Doppelausstellung mit Werken von Merve Ceylan und Tim Bučković. Den beiden Kunstschaffenden geht es in ihrer Malerei um die Frage nach kultureller Identität mit Blick auf die Flüchtigkeit und die Zerbrechlichkeit des Seins. In ihren figurativen Gemälden reflektieren sie kulturelle und historische Aspekte ihrer Herkunft – Tim Bučković ist slowenischer Herkunft, lebt und arbeitet in Melbourne, Australien und Merve Ceylan hat Wurzeln in der Türkei und lebt derzeit in Wien. Die Offräume sind jeweils freitags vor den Kunstpunkte-Wochenenden zwischen 19 und 21 Uhr geöffnet, viele sind zudem auch an Kunstpunkte-Wochenenden geöffnet.

Kostenlose Atelierführungen

Auch dieses Jahr werden an beiden Wochenenden wieder geführte Touren in ausgewählte Ateliers und Offräume angeboten, die Teilnahme ist kostenlos. Durch die Ateliers führen Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende. Dabei gibt es Informationen zu den einzelnen Kunstpunkten und spannende Einblicke in die dortige Arbeit. Die Touren dauern rund zwei Stunden und finden zu Fuß statt. Die Anmeldung erfolgt online über die Kunstpunkte Webseite unter www.kunstpunkte.de/atelierbesuche.html.

Soziale Medien und weitere Informationen

Seit 2020 haben Kunstliebhaber die Möglichkeit, die Kunstpunkte auch auf Instagram zu verfolgen. Auf dieser Plattform werden im Voraus einige der Teilnehmenden in ihren Ateliers vorgestellt. In kurzen Interviews erhalten Interessierte Einblicke in die vielfältigen Arbeitsweisen der Künstlerinnen und Künstler. Darüber hinaus werden regelmäßig Routenvorschläge präsentiert, um die Kunstpunkte auf ganz besondere Weise zu erkunden.

Detaillierte Informationen zu den Beteiligten, den Offräumen und dem Programm sind auf der Webseite www.kunstpunkte.de zu finden. Eine Straßenkarte stellt die Standorte der Ateliers und Offräume sowie die Nord-Süd-Aufteilung übersichtlich dar. Der Informationsflyer der Kunstpunkte liegt beim Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen aus. Die Kunstpunkte werden auch 2023 wieder von den Stadtwerken Düsseldorf unterstützt.

Ein Video zu diesem Thema wird auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

ifaa-Studie zeigt: Über 90 Prozent sagen, dass Führungskräfte für die erfolgreiche Einführung von KI entscheidend sind

Schöne neue digitale Welt, braucht es da noch analoge Führungskräfte? Ja, sagt Yannick Peifer, wissenschaftlicher Experte am Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. „Führungskräfte übernehmen eine sehr wichtige Rolle bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz. Ihr Handeln und ihre Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen den Erfolg des gesamten digitalen Transformationsprozesses“.

Details zur Studie: https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

Über 90 Prozent halten Führung für wichtig

Im Rahmen der ifaa-Studie „Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen“ attestieren 50 % der 459 Teilnehmenden den Führungskräften eine sehr wichtige Rolle, wenn es um die erfolgreiche Einführung von KI geht. Insgesamt bezeichnen 91% der Teilnehmenden die Rolle von Führungskräften als sehr oder eher wichtig.

Persönlichkeitsmerkmale von Führungskräften: individuelle Wandlungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit

Um die Einführung von KI erfolgreich zu gestalten, brauchen Führungskräfte allerdings besondere Persönlichkeitsmerkmale. In der ifaa-Studie wählten die Teilnehmenden im Rahmen einer Mehrfachauswahl individuelle Wandlungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus. Neugier landete auf dem letzten siebten Platz.

Anforderungen für die zukünftige Arbeit

„Unsere Studienergebnisse betonen die Wichtigkeit von Führungskräften in digitalen Transformationsprozessen und bestätigen die Erkenntnisse aus unserem Forschungsprojekt humAIn work lab. Darin haben wir die Rolle von Führungskräften bei der Einführung von KI empirisch untersucht. Im Kern lässt sich sagen: Führungskräfte haben im Prozess eine große Verantwortung und nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein. Sie sind Multiplikatoren, Begleiter der Beschäftigten im Veränderungsprozess aber oftmals auch Projektverantwortliche. Um diesen Transformationsprozess zu bewältigen, braucht es u. a. eine ausgeprägte individuelle Wandlungsbereitschaft sowie die Fähigkeit, die Beschäftigten für die kommenden Veränderungen zu begeistern“, so Peifer.

Weitere Informationen zur Studie und erste Ergebnisse finden Sie unter https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

Genaueres zum Projekt: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/humain-work-lab/