Wasserstoffstrategie: Rheinmetall erhält zwei Aufträge zu Regelventilen von einem Neukunden – Auftragswert insgesamt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall baut das Geschäft mit Produkten im Bereich der Brennstoffzellentechnologie erfolgreich weiter aus. So hat Rheinmetall von einem der größten internationalen Nutzfahrzeughersteller zwei Erstaufträge über Kühlmittelregelventile für den Einsatz in brennstoffzellen-betriebenen LKW erhalten. Die Brennstoffzelle stellt eine entscheidende CO2-neutrale Antriebslösung insbesondere für LKW im Schwerlastverkehr dar.

Der Gesamtauftragswert beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich. Die erste Auslieferung wird im Jahr 2024 in einer ersten dreistelligen Anzahl Trucks zum Einsatz kommen, die Produktion in größeren Stückzahlen ist für 2028 geplant.

Beauftragt wurden ein elektronisches Thermostatventil (3/2 Wegeventil) und ein elektronisches Kühlmittelventil (2/2 Wegeventil), die im Kühlkreislauf einer Brennstoffzelle zur Anwendung kommen.

Die Lebensdauer einer Brennstoffzelle reagiert auf hohe Kühlmitteltemperaturen mit starker Beeinträchtigung. Die neu entwickelten Rheinmetall-Ventile weisen als wesentliche Verbesserung eine hoch-dynamische und dabei sehr exakte Regelung der Kühlmitteltemperatur auf. Bisher verwendete Thermostate mit Dehnstoffelementen sind durch Hysterese gekennzeichnet und dadurch sowohl träge als auch ungenau.

Neben zu hohen wirken sich auch zu niedrige Temperaturen negativ auf die Brennstoffzelle aus. Mittels der Rheinmetall-Ventile ist – entsprechend den individuellen Applikationserfordernissen – eine frei wählbare, genaue Einstellung des erforderlichen Kühlmittelstroms möglich. Als elektronischer Aktuator kommt ein bewährter, smarter Truck-Aktuator mit CAN-Bus fähiger Elektronik und elektronisch kommutiertem Motor zum Einsatz.

Überzeugt haben den Kunden zudem auch der äußerst geringe Kühlmitteldruckverlust mit geringster Leckage sowie das innovative Design, das eine bauraumoptimale Anbindung sowie kompaktes Packaging erlauben.

Der Rheinmetall Konzern hat für den Betrieb von Brennstoffzellen ein umfangreiches Produktspektrum entwickelt. Rheinmetall beschäftigt sich bereits seit fast zwanzig Jahren mit der Brennstoffzellentechnologie und kann hier auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen.

Der 100. Grüne Pfeil ist da!

So sehen die neuen Grünpfeil-Schilder für Radler an den Ampeln aus. Foto: Ingo Lammert

Gute Nachricht in der Europäischen Mobilitätswoche: Mit der Installation des 100. Grünpfeils für Radfahrende hat die Landeshauptstadt Düsseldorf jetzt einen Meilenstein erreicht. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Fortführung des Projekts.

„Mit der zügigen Umsetzung des Projekts ‚Grünpfeil für den Radverkehr‘ bringen wir frischen Wind an die Ampelkreuzungen der Stadt. Dieses Verkehrszeichen kann die Wartezeiten an Ampeln für Radfahrende erheblich reduzieren. Unser Ziel ist es, bis Ende 2023 an allen geeigneten signalisierten Rechtsabbiegemöglichkeiten den Fahrrad-Grünpfeil zu installieren. Damit wird Düsseldorf als eine der ersten deutschen Großstädte den Grünpfeil flächendeckend einführen“, betonte Mobilitätsdezernent Jochen Kral bei der Vorstellung des 100. Grünpfeils für Radfahrer an der Königsallee. Passend dazu informierten die Stadtverwaltung und die Verkehrwacht vor Ort über den sicheren Umgang mit dem Grünpfeil.

Seit Jahresbeginn arbeitet die Stadt daran, den im Rahmen politischer Beschlüsse gefassten Plan umzusetzen und den Grünpfeil für Radfahrende in Düsseldorf flächendeckend zu etablieren. Ein vorausgegangener, umfangreicher Pilotversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hatte zuvor bestätigt, dass der Grünpfeil die Sicherheit der Radfahrenden sowie der anderen Verkehrsteilnehmenden nicht beeinträchtigt oder gefährdet.

Die Standorte für den Grünpfeil werden in Düsseldorf sorgfältig ausgewählt. Sie müssen bestimmte Kriterien erfüllen, die in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) beschrieben sind. Vor Ort muss besonders geprüft werden, ob „gute Sichtbeziehungen“ vorhanden sind. Die Überprüfung von mehr als 650 Ampelanlagen in der Stadt war ein notwendiger und zeitintensiver Schritt. Danach konnten schon mehr als 100 Kreuzungen identifiziert werden, an denen einer oder mehrere der Grünpfeile sicher angebracht werden können. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse wird davon ausgegangen, dass letztlich mehr als 200 solcher Verkehrszeichen für Radfahrer installiert werden können.

Die Installation der Grünpfeile ist bereits weit fortgeschritten. 100 der geplanten Standorte sind inzwischen ausgestattet, darunter acht an der Königsallee und den angrenzenden Seitenstraßen.

Hintergrund: Grünpfeil für Radfahrende
Die Einführung des Grünpfeils für Radfahrende wurde durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Frühjahr 2020 möglich: Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung wurde der Grünpfeil für den Radverkehr als „VZ 721“ in den Katalog der Verkehrszeichen aufgenommen. Ein umfangreicher Pilotversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in neun deutschen Großstädten ging dem Projekt voraus.

Düsseldorf hatte sich an diesem Versuch mit den Kreuzungen Prinz-Georg-Straße/Vagedesstraße und Karolingerstraße/Aachener Straße beteiligt. In der Sitzung vom 5. Mai 2021 traf der Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf den mehrheitlichen Beschluss, die Stadtverwaltung mit der regelhaften Einführung des „Grünpfeilschilds mit Beschränkung auf den Radverkehr“ (VZ 721) in Düsseldorf zu beauftragen.

Mit der Aufnahme des neuen Verkehrszeichens 721 in den Verkehrszeichenkatalog der StVO Ende 2021 hat der Gesetzgeber die Kriterien für eine verkehrsrechtliche Anordnung auch in der Verwaltungsvorschrift zur StVO (VwV-StVO) beschrieben. Diese Kriterien bilden die Grundlage für die erste Bewertung der Anwendbarkeit des Grünpfeils in Düsseldorf.

Allgemeine Regelungen zum Fahrrad-Grünpfeil
Auch wenn der Grünpfeil für Radfahrende das Abbiegen bei „Rot“ an einer Ampel erlaubt, gilt es für Radfahrende dennoch einige wichtige Regeln zu beachten:

Zielgruppe: Das Verkehrszeichen Grünpfeil ist ausschließlich für Fahrräder vorgesehen. Motorisierte Fahrzeuge müssen weiterhin bei einer roten Ampel warten.

Anhalten erforderlich: Bevor Radfahrende den Grünpfeil nutzen können, müssen sie vollständig an der Haltelinie vor der Ampel stoppen. Das Anhalten ist vergleichbar mit der Verhaltensweise an einem Stoppschild.

Sicherheitsüberprüfung: Nach dem Anhalten muss sich der Radfahrende vergewissern, dass er beim Abbiegen niemanden gefährdet. Besonderes Augenmerk muss dabei auf die freigegebenen Verkehrsrichtungen gelegt werden, das heißt, Autofahrer und Fußgänger, die „Grün“ haben, müssen beachtet werden und haben Vorrang.

Geschwindigkeitsanpassung: Die Geschwindigkeit beim Abbiegen muss den aktuellen Verkehrsverhältnissen angepasst sein. Zu schnelles Abbiegen kann zu gefährlichen Situationen führen und sollte daher vermieden werden.

Sichtbedingungen: Der Grünpfeil darf nur genutzt werden, wenn eine ausreichende Sichtweite gegeben ist. Bei schlechten Sichtverhältnissen, etwa durch Nebel oder starken Regen, sollte auf die Nutzung verzichtet werden.

Beachtung anderer Verkehrszeichen: Obwohl der Grünpfeil das Abbiegen bei Rot erlaubt, sind andere Verkehrszeichen und -regeln, insbesondere die Vorfahrtsregelungen, unbedingt zu beachten.

Richtiges Verhaltensweise am „Grünen Pfeil für den Radverkehr“
Der „Grüne Pfeil für den Radverkehr“ ist ein reguläres Verkehrszeichen. Um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten, ist dies die korrekte Vorgehensweise für Radfahrende:

  1. Anhalten: Zeigt die Ampel Rot, müssen die Radfahrer an der Haltelinie anhalten.
  2. Umschauen: Nach dem Anhalten ist es wichtig, die Kreuzung zu überprüfen. Radler müssen sicherstellen, dass durch ihr Abbiegen niemand gefährdet wird, besonders Querverkehr und Fußgänger.
  3. Abbiegen: Erst wenn klar ist, dass die Verkehrssituation es erlaubt und keine Gefahr besteht, dürfen Radfahrer – selbst bei einer roten Ampel – rechts abbiegen.

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf Youtube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf.

Der große Test am Airport: Sind Wasserstoff-Busse für die Anforderungen im Passagierverkehr geeignet?

Der Wasserstoffbus „H2.City Gold“ im Einsatz auf dem Vorfeld des Düsseldorfer Airports. Foto: Flughafen

Ein weiterer Schritt zu einem nachhaltigen Mobilitätshub? Am Flughafen Düsseldorf ist gestern eine zweiwöchige Testphase eines mit Wasserstoff betriebenen Busses zu Ende gegangen. Bei dem Test im Realbetrieb wurde die Frage untersucht, ob derartige Busmodelle auch für die Anforderungen im Passagierverkehr am Airport geeignet sind. Die Auswertungsphase beginnt nun.

„Dieser Wandel ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Airports. Mit unserem Engagement beim Thema Wasserstoff verfolgen wir das Ziel, unsere Emissionen zu reduzieren und dabei auch unsere Partner mit ins Boot zu holen“, erklärt Dr. Andreas Kraus, Senior Vice President Corporate Development bei der Flughafen Düsseldorf GmbH.

Bei der Test-Durchführung waren auch das Tochterunternehmen Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG) und die Firma „Caetano Bus“ dabei. Der „H2.City Gold“-Wasserstoffbus hat einen 180 Kilowatt Siemensmotor, fünf Wasserstoff-Tanks auf dem Dach, ein 44 Kilowattstunden Batteriepaket und eine 60 Kilowatt Toyota Brennstoffzelle an Board. Damit schafft er eine Reichweite von 500 Kilometern.

„Nach dieser Probe beginnt nun die für uns spannende Auswertungsphase. Besonders die Erkenntnisse unserer eingesetzten Busfahrerinnen und Busfahrer sowie die Erfahrungen unserer Passagiere sind hier wichtig“, so Dr. Kraus. Die über Fragebögen ermittelten Rückmeldungen werden nun im nächsten Schritt zusammengeführt, um dann die Umsetzbarkeit zu beurteilen und gegebenenfalls Einführungsvoraussetzungen fest zu legen.

Der Test des Wasserstoffbusses ist Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für nachhaltigere Mobilität am Flughafen Düsseldorf. So ist beispielsweise auch der Aufbau und Betrieb einer Wasserstofftankstelle geplant, die eine luft- und landseitig anfahrbare Versorgung für Busse, Sonder- und Nutzfahrzeuge ermöglicht. Durch die luft- und landseitige Anbindung möchte der Flughafen auch weiteren Unternehmen am Flughafen die Umstellung auf emissionsfreie Antriebe ermöglichen.

Der KÖ-Bogen und seine geheimnisvolle Atmosphäre

Eintauchen in Düsseldorfs nächtliche Pracht: Der KÖ-Bogen in all seiner nächtlichen Pracht ist wie ein Gemälde aus Licht und Schatten. Wenn die Sonne untergeht, erwacht eine andere Welt in dieser urbanen Oase. Der Unternehmerschafts-Fotograf war wieder einmal für uns unterwegs in der Stadt.

Die beleuchteten Konturen der Gebäude erheben sich imposant gegen den dunklen Nachthimmel. Die Lichter malen ein Bild von Eleganz und Moderne, während die Dunkelheit ihre Konturen betont und den Hintergrund für dieses faszinierende Schauspiel bildet.

Die Straßenlaternen werfen sanfte Lichtstrahlen auf den Boden, einladend zum Flanieren und Entdecken. Die Reflexionen auf dem glänzenden Wasser verleihen dem KÖ-Bogen eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Die Stimmung ist einnehmend und zeitlos. Hier, zwischen moderner Architektur und historischer Kulisse, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum.

Die Nacht gehört dem KÖ-Bogen, einem Ort, der niemals schläft und immer wieder aufs Neue fasziniert.

Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

Immobilienkrise: Mieten werden dauerhaft steigen

Thorsten Bader Foto: obs

Im ersten Halbjahr 2023 sind die Preise bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern erneut eingebrochen. Hiervon waren Metropolen wie Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München besonders betroffen: Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern ließen sich deutliche Preisrückgänge von rund 10 Prozent zu verzeichnen.m ersten Halbjahr 2023 sind die Preise bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern erneut eingebrochen. Hiervon waren Metropolen wie Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München besonders betroffen: Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern ließen sich deutliche Preisrückgänge von rund 10 Prozent zu verzeichnen. Wer ein wenig genauer hinschaut, wird feststellen, dass eine Ursache, die zu solchen Preisstürzen führt, im neuen Gebäudeenergiegesetz zu finden ist. Die Zweifel belasten den Markt derzeit sehr, da die Folgen der Gesetzgebung bislang noch nicht abzusehen sind. Zusätzlich verunsichern die schnell steigenden Zinsen und eine unklare Positionierung der EZB Investoren mit Blick auf die Zukunft. Ein Überangebot an Wohnimmobilien kann momentan ebenfalls beobachtet werden. „Dieses entsteht aufgrund voreiliger Verkäufe durch ältere Eigentümer, die sich mit energetischen Modernisierungen überfordert sehen“, weiß Thorsten Bader.

Doch eine Veränderung bahnt sich für das letzte Quartal 2023 an. „Weitere schnelle Zinserhöhungen der EZB sind unwahrscheinlich, um die Volkswirtschaften im Euroraum nicht noch weiter zu belasten“, fügt der Experte hinzu. Thorsten Bader prognostiziert einen leichten Anstieg der Immobilienpreise für das Jahr 2024, da vor allem finanzkräftige Investoren ihre Ersparnisse immer noch gern in Immobilien anlegen, um diese vor der anhaltend hohen Inflation zu schützen. Wer als Anleger in der aktuellen Lage in den Immobilienmarkt einsteigen möchte, sollte dabei allerdings einige wichtige Hinweise beachten. Es bestehen eindeutige Risiken, die alle Akteure am Markt gleichermaßen betreffen. Mit einem fundierten Wissen lassen sich die Herausforderungen jedoch meistern. „Durch die Bereitstellung unseres ImmobilienWikis und fundierten Ratschlägen auf unserer Plattform zielen wir darauf ab, angehenden Immobilieninvestoren das erforderliche Fachwissen an die Hand zu geben“, sagt Thorsten Bader.

Trotz Zinswende – günstige Finanzierung durch etablierte Finanzierungsvermittler und Crowdfunding

Die Frage nach einer Immobilienkrise ist durchaus berechtigt, doch die Ursachen für den derzeitigen Abwärtstrend liegen außerhalb des Marktes und sind politischer beziehungsweise finanzpolitischer Natur. Unterdessen zeichnet sich die Zinswende durch schnelle Zinsschritte aus, welche auf eine lange Phase von Niedrigzinsen folgen. Natürlich hat eine so drastische Veränderung massive Auswirkungen auf das Immobiliengeschäft. Die Zeit von Immobilien-Schnäppchen ist eindeutig vorbei. Zudem sehen sich Bauträger sowie Käufer mit Unwägbarkeiten bei der Finanzierung konfrontiert, da Banken ihre Anforderungen immer weiter verschärfen, um ihre eigenen Risiken zu minimieren. Wer in dieser Lage auf der Suche nach einer günstigen Finanzierung ist, sollte auf etablierte Finanzierungsvermittler und Crowdfunding setzen.

Einkommen generieren mit Airbnb oder Monteurwohnungen

Klimaschutz und Gebäudeenergiegesetzgebung verursachen Kosten, die von Politikern bei ihrer Gesetzgebung selten berücksichtigt werden. Das liegt daran, dass sich Ziele und Interessen oft widersprechen. Denn obwohl einerseits 400.000 neue Wohnungen von der Regierung geplant sind, wird die Realisierung des Vorhabens durch die hohen Anforderungen hinsichtlich des CO2 -Ausstoßes untergraben. Hier gilt es, als Investor einen kühlen Kopf zu bewahren und Risiken sowie Kosten genau zu kalkulieren, um sich nicht durch eine allgemein aufgeheizte Stimmungslage unnötig verunsichern zu lassen. Zusätzliche Einnahmequellen wie Airbnb oder Monteurwohnungen eignen sich weiterhin als hervorragende Option, Einkommen zu generieren.

Dauerhaft steigende Mieten: Der Immobilienmarkt bleibt lukrativ

Kluges Agieren ist in der aktuellen Situation nötiger denn je. Eine durchdachte Finanzierungsstrategie ist dabei unerlässlich, denn Immobilien gelten nach wie vor als unverzichtbar für Vermögensaufbau und Altersabsicherung. Des Weiteren sind Immobilien immer noch unschlagbar, wenn es um einen umfassenden Inflationsschutz geht. Außerdem steigen die Mieten trotz fallender Kaufpreise in weniger attraktiven Lagen weiter an, was am anhaltenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum liegt.

Klüh optimiert Kundenprozesse mit neuen digitalen Instrumenten

Klüh-IT-Chef Felix Fiedler Foto: obs

Ab sofort ermöglicht eine Technologiepartnerschaft mit Disruptive Technologies dem Multiservice-Anbieter Klüh, seine Dienstleistungen noch schneller und flexibler beim Kunden zu implementieren. Die winzigen drahtlosen Sensoren des norwegischen Technologieführers kommen dabei als wichtige Komponente im Eco System for Smart Services von Klüh zum Einsatz.

Die vom unternehmenseigenen Center of Digital Excellence (CoDE) entwickelte Plattform sorgt mit den Internet-of-Things-Sensoren und entsprechender Software für effiziente, ressourcenschonende Prozesse, reibungslose Kommunikation und hochindividualisierbare Leistungen in Echtzeit. Dabei vereint das Eco System for Smart Services vom Auftragsmanagement bis zur Qualitätskontrolle alle Touchpoints zwischen Facility Management und den Dienstleistern. Die Sensoren selbst können autark von bestehenden Kunden-Infrastrukturen an sämtlichen Orten und Geräten angebracht und nachgerüstet werden.

Felix Fiedler, Leiter CoDE: „Mithilfe digitaler Tools heben wir unsere gebäudenahen Dienstleistungen auf ein neues Level. Aufgrund unserer vorherigen erfolgreichen Pilotprojekte mit Disruptive Technologies freuen wir uns umso mehr, diese bewährte Partnerschaft nun breit auszurollen. Auf diese Weise können wir zahlreiche Prozesse zum Nutzen unserer Kunden optimieren.“

Im Bereich Cleaning laufen die generierten Daten automatisch und in Echtzeit in ein digitales Runsheet, das Reinigungskräfte durch die Fläche leitet. Zur Reinigung werden dort nur Arbeitsplätze mit Reinigungsbedarf angezeigt. Mittels Smart-Buttons kann aber auch die sofortige Reinigung bestimmter Flächen on-Demand ausgelöst werden. Das hinterlegte Tool steuert die Laufwege und Prioritäten der Reinigungskräfte in Realtime und bietet so die Möglichkeit größtmöglicher Flexibilität und Transparenz. Die gewährleistete reibungslose Kommunikation und direkte Reaktion führen bei verantwortlichen Facility Managern zu massiver Zeitersparnis und Qualitätssteigerung.

Weitere Nutzungsszenarien ergeben sich unter dem Stichwort Smart Building. Daten zu Gebäudenutzung und -auslastung werden gesammelt und mit interaktiven Raumplänen verknüpft. Aber auch Besucherkennzahlen oder die Parkplatznutzung lassen sich für Bereiche wie zum Beispiel Security und Catering auswerten. Denn wer weiß, wie viele Personen um wieviel Uhr durch das Firmentor gehen, kann auch Vorhersagen dazu treffen, wie viele Personen um wieviel Uhr zu Mittag essen werden.

Vom Customer Service Portal, das rund um die Uhr verfügbar ist, über Anfragen, Reklamationen, Erhebungen zur Kundenzufriedenheit bis zum gemeinsamen Dokumentenmanagement läuft alles im Eco System for Smart Services zusammen. Das umfasst auch den Bereich Business Intelligence und damit Sammlung, Auswertung und Darstellung aller relevanter Daten – von Qualitätsprüfungen über Gebäudedaten zu Management- oder Nachhaltigkeits-relevanten KPIs bis hin zur Abrechnung.

Über Klüh:

Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter aus Düsseldorf. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Familienunternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Kompetenzbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit fast 58.000 Mitarbeitenden in sieben Ländern rund 923 Mio. Euro (2022) um. Weitere Informationen unter www.klueh.de.

Veranstaltungshinweis: „ChatGPT und Co – Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unser Berufsleben verändert“

Foto: privat

Künstliche Intelligenz: Quo vadis? Der Kulturkreis Hösel lädt zu einem öffentlichen Vortrag mit diesem Thema für Donnerstag, den 28. September um 19 Uhr  ein, und zwar in den kleinen Saal des Gemeindehauses der evangelischen Kirche, Bahnhofstr. 175, Hösel. Der exakte Titel: „ChatGPT und Co – Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unser Berufsleben verändert“.

„Das hochaktuelle Thema des Vortrags beleuchtet die transformative Kraft von Künstlicher Intelligenz (KI) und ihren zunehmenden und rasanten Einfluss auf unseren Alltag, unser Zusammenleben und unsere berufliche Welt.“- so Annemarie Bollue, Beiratsmitglied und Organisatorin dieser Veranstaltung. Die Entwicklung von KI-Anwendungen hat bereits zahlreiche Bereiche unseres Lebens beeinflusst und verändert, ohne dass es uns immer bewusst ist. Gestützt auf maschinellem Lernen und Datenanalysen sind die Anwendungen in der Lage, komplexe Muster schneller und genauer, als das menschliche Gehirn es vermag, zu erkennen. Dadurch tragen sie maßgeblich dazu bei, Fortschritte in zahlreichen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und anderen Bereichen zu beschleunigen. KI kann Aufgabenstellungen und Aufträge nahezu jedweder Art abarbeiten. Wie professionell und fehlerfrei das ist, ob und inwieweit KI-Produziertes von Menschen Gemachtem noch zu unterscheiden ist, und,  welche Risiken es gibt, ist Gegenstand heftiger Diskussionen.  Monika Löber, Diplom-Kulturwirtin (Universität Passau) und erfahrene KI-Managerin hat viele Jahre im Projekt- und Netzwerkmanagement an verschiedenen Standorten in Deutschland gearbeitet. Aktuell unterstützt sie die Fachkommunikation der Kompetenzplattform KI.NRW, Fraunhofer-Institut ( https://www.ki.nrw/ ). In ihrem Vortrag wird sie den Begriff „Künstliche Intelligenz“ erläutern und aufzeigen, warum KI inzwischen ein integraler Bestandteil unserer heutigen Welt ist, der mit großer Wahrscheinlichkeit in der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen wird. Der Vortrag wird und soll viele interessierte Fragen des Publikums auslösen. Mit dieser Veranstaltung zeigt der Kulturkreis erneut, dass er nicht nur für kulturellen Genuss steht, sondern auch nahe am Puls der Zeit ist, mit guten und zuverlässigen Informationen und abgesicherten Meinungen von ausgewiesenen Experten. Der Eintritt beträgt € 10,00. Schüler, Studenten und Auszubildende haben freien Eintritt. Es wird zwar eine Abendkasse geben. Doch ist es ratsam, sich vorher anzumelden unter  www.kulturkreis-hoesel.de/programm  oder per Mail unter kontakt@kulturkreis-hoesel.deoder auch postalisch an Kulturkreis Hösel e.V., Postfach 6202, 40859 Ratingen.

Neuartige Photovoltaikanlage des Rochusclubs kostet 400.000 EUR

Das Besondere an der Anlage sind die flexiblen Module, welche speziell für Leichtbau-Dächer konzipiert wurden. Fotos: Stadt Düsseldorf

Sportdezernentin Britta Zur und der stellvertretende Umweltamtsleiter Ingo Pähler haben zusammen mit Dr. Thomas Werthmöller, 1. Vorsitzender des Rochusclubs Düsseldorf, auf dem Gelände des Tennisclubs eine neuartige Solarstromanlage mit besonders leichten Modulen vorgestellt. Sie ist 700 Quadratmeter groß und auf einem Hallendach mit besonders geringer Traglast installiert. Kosten: 400.000 EUR!

„Die Photovoltaik-Anlage hier beim Rochusclub ist eine von mehreren PV-Anlagen, die die Sportverwaltung seit 2018 auf Sportstätten und Vereinssportanlagen konsequent initiiert und unterstützt, um die angestrebte Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Ich freue mich über jeden weiteren erfolgreichen Schritt auf diesem Weg“, betont Sportdezernentin Britta Zur.

„Die umfangreiche Beratung durch die Fachämter der Stadt Düsseldorf stellte eine große Hilfe bei der Konzeption und Realisierung einer großmaßstäblichen Photovoltaikanlage dar. Der Rochusclub arbeitet seit Jahren daran, den Betrieb des Tennisclubs nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Die von der Stadt umfangreich als Pilotprojekt geförderte Anlage stellt einen wesentlichen Schritt auf diesem Weg dar“, erläutert Oliver Konrath, Leiter des Bau-Ausschusses des Rochusclubs.

Für Ingo Pähler „ist die neue Anlage beispielhaft für die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit den Empfängern von Fördermitteln. Nicht zuletzt durch die finanzielle und beratende Unterstützung seitens der Stadt ließ sich die Anlage des Rochusclubs in einem Zeitraum von nur 16 Monaten realisieren, was als ausgesprochen ’sportliche‘ Leistung benannt werden kann.“

Das Besondere an der Anlage sind die flexiblen Module, welche speziell für Leichtbau-Dächer konzipiert wurden. Das spezifische Flächengewicht je Quadratmeter liegt – statt wie bei herkömmlichen Modulen von ca. 11 Kilogramm/Quadratmeter – nur bei ca. 4 Kilogramm/Quadratmeter, also etwa bei einem Drittel des üblichen Gewichts. Die Module sehen optisch wie eine Folie aus.

Die Leichtbauweise war aufgrund der statischen Grenzen des Hallendachs notwendig, um auf die gewünschte Leistungsgröße der Photovoltaikanlage zu kommen. Diese beträgt 134,59 Kilowatt Peak (kWp) bei 313 Modulen. Mit dem erzeugten Strom von rund 115.000 Kilowattstunden (kWh) könnten jährlich bis zu 33 durchschnittliche 4-Personen-Haushalte (mit 3.500 kWh Stromverbrauch) versorgt und parallel jährlich über 50 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Außerdem wurde ein Batteriespeicher mit 150 kWh installiert, um die erzeugte Energie speichern und besser nutzen zu können. Der Wirkungsgrad der Anlage liegt, trotz Leichtbauweise, auf ähnlicher Höhe wie der aktueller Standard-Solarmodule (19,2 Prozent im Vergleich zu etwa 22 Prozent).

Mit dem erzeugten Strom wird unter anderem eine moderne Wärmepumpe betrieben, die die vorhandene Gasheizung, welche zur Wärmeerzeugung des eigenen Schwimmbads verwendet wurde, ersetzen soll. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im September 2023.

Die Photovoltaikanlage wurde aus Mitteln des Programms „Klimaneutralität bis 2035“ gefördert. Die Gesamtkosten betragen 400.000 Euro, davon kommen 70.000 Euro von der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der übrige Betrag in Höhe von 330.000 Euro stammt aus Eigenmitteln des Rochusclubs.

Es gibt noch viele weitere Ideen für Photovoltaikanlage auf Düsseldorfer Dächern. Ein Unternehmen in Stockum hat bereits seit Monaten eine fertige Anlage auf dem Dach stehen, die aber nicht angeschlossen werden kann, da die Infrastruktur fehlt.

In der Tennishalle wurden die Steuerungstechnik und Batteriespeicher mit 150 kWh installiert.

Gründungskommission des neuen Fotoinstituts vorgestellt – Vorteile für die Düsseldorfer Wirtschaft

Moritz Wegwerth, Christian Scheidemann, Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, Felix Krämer und Prof. Peter Gorschlüter (v.l.) sind Teil der Gründungskommision für das Deutsche Fotoinstitut in Düsseldorf. Foto: Stadt Düsseldorf

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im K21 haben Kulturstaatsministerin Claudia Roth, die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft Ina Brandes und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Gründungskommission für das Deutsche Fotoinstitut vorgestellt. Zuvor hatte es erhebliche Differenzen zwischen Essen und Düsseldorf gegeben, denn auch die Ruhrmetropole hatte sich bewerben. Die Konflikte entstanden wohl auch durch zunächst unklare Formulierungen der damaligen Kulturstaatsministerin.

Das siebenköpfige Team versammelt eine breite fotografische Expertise. Die Gründungskommission wird zunächst die Aufgabenschwerpunkte des zukünftigen Fotoinstituts festlegen. Auf dieser Grundlage sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch Fragen der baulichen Realisierung und der Organisationsform erörtert werden. Der Gründungskommission gehören an: Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, Prof. Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang, Essen, Felix Krämer, Generaldirektor, Mitglied des Vorstandes des Kunstpalastes, Düsseldorf, Katrin Pietsch, Fotografie-Restauratorin, University of Amsterdam, Christian Scheidemann, Restaurator, New York, Inka Schube, Kuratorin, Sprengel Museum, Hannover und Moritz Wegwerth, Fotograf, Düsseldorf.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Mit dem Fotoinstitut geben wir der Kunst der Fotografie einen Standort in Deutschland und eine zentrale Anlaufstelle. Dabei kann es in Nordrhein-Westfalen von einer reichen fotografischen Tradition an Rhein und Ruhr profitieren. Unser Ziel ist ein lebendiges Institut, das Fotografie von höchster Qualität mit wissenschaftlicher Exzellenz und Nachhaltigkeit in Einklang bringt – und damit international neue Maßstäbe setzt. Wichtig ist dabei, dass die Perspektiven der Fotografinnen und Fotografen in all ihrer Vielfalt angemessen berücksichtigt werden. Die Gründungskommission wird deshalb den Dialog mit der Foto-Szene suchen. Als zeitgemäße Kultureinrichtung des 21. Jahrhunderts soll das Fotoinstitut darüber hinaus auch Vorbild für Nachhaltigkeit sein. Das Thema Klimaschutz muss deshalb bei Bau und Betrieb von Anfang an mitgedacht werden.“

Ministerin Ina Brandes: „Für das Deutsche Fotoinstitut hätte es keinen besseren Ort als Nordrhein-Westfalen geben können. Hier hat die berühmte Becher-Schule neue Maßstäbe für die künstlerische Fotografie gesetzt. Hier ist die Folkwang-Universität der Künste zu Hause – eine der größten Ausbildungsstätten für Praxis, Geschichte und Theorie der Fotografie Deutschlands. Mit der Gründungskommission haben wir Expertinnen und Experten gefunden, die die Fotoszene in all ihren Facetten abbilden. Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft und Ihr Engagement, das Fotoinstitut mit Ihrer Expertise zu prägen und mitzugestalten.“

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Wir freuen uns, künftig das Deutsche Fotoinstitut in Düsseldorf beheimaten zu dürfen. In der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens hat sich eine historisch gewachsene und äußerst dichte Infrastruktur um die Fotografie entwickelt. Die reichhaltige Kulturlandschaft aus städtischen Instituten und Landesinstitutionen wird von zahlreichen Galerien und unabhängigen Kulturinitiativen ergänzt. Ein Fotoinstitut kann von der unmittelbaren Nähe zu fotografischen Sammlungen, Ausstellungshäusern, Produktionsstätten und Hochschulen sowie von der wirtschaftlichen Präsenz rund um die Fotografie profitieren.“

Was wir dazu meinen: Die Gründung eines Fotoinstituts in Düsseldorf kann eine Reihe von Vorteilen auch für die Düsseldorfer Wirtschaft und darüber hinaus mit sich bringen. Düsseldorf ist bekannt für seine florierende Wirtschaft, insbesondere im Bereich Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. So könnte die Gründung des Fotoinstituts zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen beitragen. Das Institut würde auch einen Beitrag zur Bildungslandschaft leisten, indem es Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme im Bereich Fotografie anbietet, was wiederum zur Kompetenzentwicklung der Arbeitskräfte in diesem Bereich beiträgt. Außerdem könnte das Fotoinstitut Düsseldorf als internationale Plattform für Fotografie etablieren, was zu einer höheren Sichtbarkeit in der globalen Kunst- und Kulturszene führen würde und es könnte Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Organisationen eingehen, um gemeinsame Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen zu organisieren, was zu einer positiven wirtschaftlichen Interaktion in der Region führen könnte. Nicht zuletzt könnte das Institut die Anwendung neuer Technologien und innovativer Ansätze in der Fotografie fördern, was zur Schaffung von Technologieunternehmen und zur Förderung der technologischen Innovation beitragen könnte.

boot Düsseldorf 2024 steuert ein Spitzenergebnis an

Contest Yachts stellt mit der Contest 49CS eine Weltpremiere auf der boot 2023 vor. Sie ist die erste Contest mit zwei Achterkabinen und hat die Option eines rein elektrischen Antriebs. Foto: Messe Düsseldorf

Die boot Düsseldorf 2024 steuert ein Spitzenergebnis an. Die internationalen Marktführer sind vom 20. bis 28. Januar wieder an Bord und die weltgrößte Yacht und Wassersportmesse knüpft an ihr hervorragendes Vorpandemie-Ergebnis an. 

Messechef Wolfram Diener: „Wir haben über die Sommermonate sehr erfolgreiche Gespräche mit den Herstellern geführt und erleben eine große Begeisterung und Vorfreude auf die boot 2024. Auch Marken, die in diesem Jahr pausiert hatten, können wir im Januar wieder bei uns begrüßen. Insbesondere zeichnet sich eine sehr hohe Internationalität der Ausstellerinnen und Aussteller ab. Damit erreicht die boot 2024 höchstes Niveau, präsentiert ein breitgefächertes Angebot, sowohl beim Wassersport als auch bei den Destinationen und positioniert sich wieder als die Weltleitmesse der Branche.“

In 16 Messehallen gibt es eine Fülle von Motorbooten mit klassischen und alternativen Antrieben, Luxusyachten führender Hersteller, Segelyachten – von der Jolle bis zur Großyacht, Tauchzubehör, Kanus und Kajaks, Boards, Hausboote und in der Destination Seaside die ganze Bandbreite an traumhaften Urlaubsgebieten am Wasser.

Abtauchen in der Halle 12

Neben den Booten ist das Tauchen eine Säule der boot und ist in einem Teil der Hallen 11 und 13 sowie in der Halle 12 beheimatet. „Tauchsportler finden hier alles, was das Herz begehrt und hier taucht alles auf, was Rang und Namen in der Branche hat. Ausbilder informieren über den Start in den Unterwassersport und beraten über die Anschaffung der passenden Ausrüstung oder geeignete Tauchziele. Anschließend kann bei Herstellern, Händlern und Reiseanbietern direkt auf der Messe bestellt und gebucht werden“, beschreibt Christian Hruschka, im boot Team zuständig für Tauchen, Technik und Tourismus, die Tauchhalle. Wer vor dem ersten Tauchgang im offenen Gewässer einmal reinschnuppern möchte, der taucht ab ins Anfänger-Becken. Für erfahrenere Sportler mit Schein geht es in den futuristischen Tauchturm, der jüngst auf der boot 2023 eingeweiht wurde. Petros Michelidakis, Director der boot, ergänzt: „Die Taucher sind eine treue Fan-Community der boot und wir haben für sie ein echtes Paradies geschaffen. Um das Thema noch weiter in die Öffentlichkeit zu transportieren, gibt es seit diesem Jahr den Dive Award, den die boot in den Kategorien „Personality“, „Climate“, „Product“, „Destination“ und „Innovation“ ausgeschrieben hat. Er ist mit 3.000 Euro pro Kategorie dotiert und wird jedes Jahr zur boot in Düsseldorf auf der Bühne des Dive Centers verliehen.“

boot Düsseldorf: Trendsetter beim Wingsurfen, Wing- und Pumpfoiling

Zum Trendsetter wird die boot beim Surfsport. Hier zeigt sie, immer am Puls der Zeit, die neuesten Sportarten auf dem Wasser. Zur kommenden boot haben die Aktiven Wing- und Pumpfoilen sowie Wingsurfen im Fokus und werden über das Wasser fliegen oder gleiten. Nachdem sich der Sport in diesem Sommer actionreich präsentiert hat, zum Beispiel beim Surffestival Fehmarn sponsered by boot Düsseldorf, zieht es die Profis nun ins winterliche Düsseldorf. Dort zeigen sie auf dem 60 Meter langen Pool in der Halle 17, was sie so alles draufhaben. Und wer selber testen möchte, kann sich ab Dezember seinen persönlichen Surfslot auf der www.boot.de Seite buchen. Caroline Mühl, Surfexpertin im boot Team: „Boards und die ganze Zubehörpalette gibt es in der Halle 17 natürlich auch, denn die namhaften Hersteller und Händler der Surf- und SUP-Branche sind mit dabei und zeigen die neuesten Trend-Bretter.“

Spaß bei Mitmachaktionen – maritime Kunst genießen

Ergänzend zum Angebot der Ausstellerinnen und Aussteller werden die Bühnen und Mitmachaktionen sowie die maritime Kunst die boot-Fans begeistern. Stars der Tauchszene präsentieren im Dive Center spannende Filmsequenzen von ihren Abenteuern und stehen als Experten auf der Bühne zur Verfügung. Im Sailing Center werden internationale Segel-Superstars von ihren Törns und Teilnahmen an Regatten berichten. Lara Hannappel, Bühnen-Koordinatorin im boot Team, freut sich: „Auf der Bühne der Destination Seaside zum Beispiel entführen die Reiseanbieter in traumhafte Urlaubsregionen und stellen die verschiedensten Urlaubsformen am Wasser in den schillerndsten Farben vor.“ Für alle, die auf der boot selbst einmal aufs oder ins Wasser steigen möchten, locken Actionpool, Tauchturm unter anderem mit Apnoe-Training, Sailing School und die World of Paddling mit spannenden Mitmachaktionen. „Bei soviel Action brauchen die Freunde des Wassersports auch mal ein wenig Ruhe und Genuss. In der Halle 7 sind Künstler und Galerien mit maritimer Kunst zu Gast und laden zu einer abwechslungsreichen Meeres-Vernissage ein“, erklärt Svenja Zimmermann, im boot Team zuständig für Galeria boot.

Nachhaltigkeitsforum blue innovation dock in der Halle 10 – ocean tribute Award und love your ocean Kampagne – Leuchttürme für den Meeresschutz

Doch auch der Meeresschutz und innovative, nachhaltige Technologien stehen auf der boot 2024 im Fokus. Nach der erfolgreichen Einführung auf der boot 2023 wird sich das blue innovation dock (bid/Halle 10) als Nachhaltigkeitsforum weiter etablieren. In Zusammenarbeit mit der European Boating Industry (EBI) wird hier ein einzigartiges Dialogformat mit politischer, wirtschaftlicher, technologischer und medialer Expertise geschaffen. Petros Michelidakis erläutert: „Das blue innovation dock ist als Kind der boot ein echter Innovationstreiber. Schon zur boot 2023 konnten wir die Ideen und Technologien für den Wassersport, aber auch für das Betreiben von Marinas und Liegeplätzen auf der Bühne des bid erleben. Wir sind in der konkreten Planung des Programms und ich verspreche nicht zu viel, wenn uns 2024 eine Fülle an neuen Entwicklungen, unter anderem auch bei alternativen Antrieben oder für einen nachhaltigen Bootsbau, vorgestellt werden wird.“ Darüber hinaus werden mit der Verleihung des renommierten „ocean tribute“ Awards und der „love your ocean“ Kampagne, gemeinsam organisiert mit der Deutschen Meeresstiftung, wieder zwei Leuchttürme für den Meeresschutz an Bord sein.

Ein Feuerwerk an Premieren

An den neun Messetagen wird ein wahres Feuerwerk an Premieren, innovativem Zubehör und neuen Wassersportgeräten gezündet. „Viele Aussteller wählen die boot zur ersten Präsentation ihrer Neuheiten für die kommende Saison, um die höchstmögliche Aufmerksamkeit der Branche zu erzielen. Wir dürfen uns auf viele bahnbrechende Entwicklungen sowohl im Bootsbau als auch bei Antrieben freuen. Darüber hinaus werden wir auch die Synergieeffekte mit dem weiteren Portfolio der Messe Düsseldorf nutzen“, erklärt Michelidakis.

Ein Rundgang durch 16 Messehallen

Die Hallen 1 bis 4 sind für kleine bis mittelgroße (bis max. 20 Meter) Motorboote, Angelboote und Boote mit E-Antrieb reserviert. Dabei wird es in der Halle 3 mit dem Sportfishing Center wieder einen besonderen Treffpunkt für Angler geben. In der Superboothalle 5 sind die Marktführer für luxuriöse Tender und Shadowboats an Bord. Es schließen sich die Luxusyachten in einer weltweit einzigartigen Präsentationsform und Dichte im exklusiven Yachthafen der Halle 6 an. In der Halle 7a sind die Superyachthersteller mit Informationsständen dabei, da ihre Yachten einfach zu groß für Messehallen sind. Die Hallen 9 und 10 sind das Silicon-Valley der boot. Neueste technologische Entwicklungen für den Bootssport und Antriebe aller Größen und Klassen sowohl kleine und große Ribs lassen das Herz der Technikfans höherschlagen. In der Halle 11 gibt es alles an nützlichem Zubehör, was Bootsfrau oder -mann an Bord braucht.  Auch der Meeresschutz zieht wieder mit dem love your ocean Stand und den beteiligten NGOs in die Halle 11 und auf Wunsch vieler boot Fans wird auch die Water Pixel World dorthin zurückkehren. Darüber hinaus startet in der Halle 11 das Tauchangebot, das in der Halle 12 und im nördlichen Teil der Halle 13 fortgeführt wird. Dort und in der angrenzenden Destination Seaside laden Tauch- und Urlaubsregionen aus der ganzen Welt zum Träumen ein.  Die Präsentation von Hausbooten und internationalen Charteranbietern ist ein weiteres Highlight in der Halle 13. Zusätzlich gibt es Services und Beratung rund um das Thema Investment in Yachten und Yachteigner-Programme.  Halle 14 ist mit der World of Paddling und dem wildromantisch anmutenden Wasserlauf der Treffpunkt für Kanu- und Kayaksportler. Hier wird auch die attraktive Kombination der Urlaubsformen Caravaning und Wassersport gezeigt. Die Hallen 15 und 16 sind das Segel-Zentrum der boot 2024 und glänzen mit dem Multihall-Village und namhaften internationalen Herstellern, die von der Jolle bis zur Großyacht eine breite Palette für alle Segelsportler präsentieren werden. „Die Segelhallen der boot sind wieder ein echtes Spiegelbild des Marktes und wir werden hier im nächsten Jahr auch die Hersteller begrüßen können, die in diesem Jahr ausgesetzt haben. Freuen dürfen wir uns auf Yachten bis zu 70 Fuß“, sagt Arne von Heimendahl, der im boot Team der Fachmann für Motorboote und Segelyachten ist. Mit dem spektakulären Trendsport in der Halle 17 schließt der Rundgang durch die 16 Messehallen der boot Düsseldorf 2024.

boot.club und Messetickets

Wer schon jetzt mit den News zur boot 2024 immer auf dem Laufenden sein oder bei attraktiven Verlosungen mitmachen möchte, der sollte schnellst möglich Mitglied im boot.club (aktuell 166.000 Mitglieder!) werden. Günstigere Eintrittspreise und Zugang zur boot.club Lounge auf der Messe mit freiem W-Lan sind garantiert.

Online-Tickets für die boot Düsseldorf gibt es ab dem 12. Oktober 2023 zum Preis von 21,00 € und 19,00 € für boot.club, caravan.club und ADAC-Mitglieder, vor Ort an den Kassen kosten die Eintrittskarten 29,00 €. „Man kann die Weihnachtseinkäufe nicht früh genug planen: Eine Eintrittskarte zur boot Düsseldorf ist ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für Wassersportler. Und, mit ein bisschen Glück gewinnt Ihr auch Tickets im boot Adventskalender, der ab dem 1. Dezember an den Start geht,“, freut sich Petros Michelidakis auf die Wintermonate.

Über die boot Düsseldorf

Die boot Düsseldorf ist seit 1969 der Heimathafen und der Motor für den internationalen Wassersport. Sie bietet vom 20. bis 28. Januar 2024 Bootssport in allen Facetten und hat die Topmarken an Bord. Sowohl Segler als auch Motorbootfahrer finden hier vom Einstiegsbötchen und der Jolle bis zur Luxusyacht ein umfassendes Angebot. Auch Tauchen, Surfen, Paddeln oder Angeln stehen auf der boot im Fokus. Mit den innovativen und technisch ausgefeilten Produkten der Aussteller ist die boot die internationale Innovationsplattform ihrer Branche und jedes Jahr im Januar das Startsignal in die neue Wassersportsaison. Das umfassende touristische Angebot zum Urlaub und Sport auf, am und im Wasser der „Destination Seaside“ lockt alle Menschen, die ihre Freizeit am Meer, an Flüssen und Seen verbringen wollen. Das internationale Nachhaltigkeitsforum „blue innovation dock“, attraktive Bühnenprogramme mit interessanten Interviewpartnern aus der Branche, neueste Trendsportangebote und ein hochkarätiger Mix aus Workshops und Meetings sowohl für den Freizeitsportler als auch für Experten machen die Messe weltweit einzigartig. Damit ist die boot Düsseldorf sowohl für die wassersportbegeisterte Familie als auch für internationale Fachleute 2024 wieder die erste Adresse.