Unser Mitglied „personalisten“ aus Oberkassel wächst weiter – neben Münster wurde nun auch der neue Standort in Frankfurt eröffnet

Thomas Wiesmann von der personalisten GmbH.

Die personalisten Gmbh aus Oberkassel wächst weiter. Zeitgleich mit dem 17-jährigen Bestehen expandiert das Unternehmen über Nordrhein-Westfalen hinaus nach Hessen. Zum 01.02.2023 gehört nun auch der Standort Frankfurt am Main zur personalisten-Gruppe. Wir sprachen mit Mit-Geschäftsführer Thomas Wiesmann:

„Die personalisten Gmbh wächst weiter. Zeitgleich mit dem 17-jährigen Bestehen expandiert das Unternehmen über Nordrhein-Westfalen hinaus nach Hessen. Zum 01.02.2023 gehört nun auch der Standort Frankfurt am Main zur personalisten-Gruppe. Geschäftsführerin der neuen Niederlassung in Frankfurt ist Gamze Colak, die viel Erfahrung und Expertise aus über 15 Jahren in der Personalbranche mitbringt und Kunden und Kandidaten gleichermaßen mit kompetentem Service zur Seite steht. Das in NRW bewährte Erfolgskonzept wird nun mit dem identischen Dienstleistungsportfolio, darunter u.a. Personalberatung, -vermittlung und Arbeitnehmerüberlassung, auf die Rhein-Main-Region ausgeweitet. Mit Gamze Colak an der Spitze sind die personalisten überzeugt, ihren Kunden besten Support von höchster Qualität bieten zu können und ein geschätzter Partner im Bereich der Personalberatung und -vermittlung in der hessischen Region zu werden.“

Die personalisten GmbH aus Oberkassel, langjähriges Mitglied unserer Unternehmerschaft, findet die besten Fach- und Führungskräfte für unsere Unternehmen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf engagierte Fach- oder Führungskraft mit spezifischem Qualifikations- und Erfahrungshintergrund. Die Expertinnen und Experten der personalisten kombinieren die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Bewerber mit den Anforderungen der Unternehmen. Das Motto des Unternehmens: „Wir leben unsere Werte mit Spaß bei der Arbeit und mit Ernst bei der Sache.“

Januar: ein Minus von über 13 Prozent bei E-Autos

Gähnende Leere herrscht an dieser Stromtanke auf der Achenbachstraße. Foto: CS

In diesem Jahr gibt es ein großes E-Auto-Loch. 10,1 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 18.136 Neuwagen lag diese Antriebsart um -13,2 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Die Rückgänge der Neuzulassungszahlen spiegelten sich in fast allen Kraftstoffarten wieder. 50.772 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 28,3 Prozent (-6,2 %), darunter 8.853 Plug-in-Hybride (4,9 %/-53,2 %). Die Neuzulassungen von 69.922 Pkw mit Benzinmotoren nahmen hingegen um +3,5 Prozent zu, ihr Anteil betrug 39,0 Prozent. 39.230 Pkw waren mit der Kraftstoffart Diesel ausgestattet. Nach einem Rückgang von -1,2 Prozent erreichten sie einen Anteil von 21,9 Prozent. Ein Anteil von 0,1 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas (97 Pkw/-47,8 %), 1.068 flüssiggasbetriebene Neuzulassungen führten bei dieser Antriebsart zu einem Rückgang von -32,7 Prozent und einem Anteil von 0,6 Prozent.

Dies sind zwar bundesdeutsche Zahlen, der Trend verläuft aber auch in unserer Stadt ähnlich. Gründe liegen wohl in den sehr langen Wartezeiten und der reduzierten Förderung, sagte uns ein Autohändler in der Stadt. Statt bis zu 9000 Euro gibt es nur noch maximal 6750 Euro Umweltbonus von Staat und Herstellern, die Kaufprämie für Plug-in-Hybride wurde ganz gestrichen. Im kommenden Jahr folgt eine weitere Reduzierung.

Im Januar 2023 verzeichneten die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) mit 179.247 Einheiten einen Rückgang von -2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 122.431 Neuwagen und damit 68,3 Prozent (+2,5 %) wurden für gewerbliche Halter zugelassen, die Anzahl privater Zulassungen (56.700 Pkw) ging um -12,1 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 31,6 Prozent.

Unter den deutschen Marken erreichten Porsche (+19,3 %/1,7 %), Mercedes (+14,5 %/12,0 %), Ford (+3,4 %/4,6 %), VW (+1,3 %/20,7 %) und MAN (+167,4 %) Zulassungssteigerungen, wobei MAN mit 123 Neuwagen einen Anteil von 0,1 Prozent ausmachte. Die weiteren deutschen Markenverbuchten gegenüber dem Vergleichsmonat Rückgänge, die bei Mini (-54,3 %/0,9 %), Smart (-39,1 %/0,4 %), Opel (-34,4 %/4,1 %) und BMW (-24,7 %/6,2 %) am deutlichsten ausfielen. Audi (-1,0 %/8,2 %) büßte Rückgänge im einstelligen Bereich ein. Mit 20,7 Prozent war VW erneut die anteilstärkste deutsche Marke.

Von den Importmarken mit einem Neuzulassungsanteil von 2,0 Prozent und mehr erreichte Tesla mit +912,2 Prozent den größten prozentualen Zuwachs, ihr Zulassungsanteil betrug 2,4 Prozent. Auch für Dacia (+42,1 %/3,2 %), Toyota (+28,3 %/3,6 %) und Skoda (+12,6 %/7,7 %) zeigte der Januar eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Rückgänge verzeichneten hingegen Seat (-38,8 %/3,1 %), Renault (-36,2 %/2,0 %), Hyundai (-6,9 %/3,4 %) und Fiat(-3,4 %/2,2 %). Skoda war mit einem Neuzulassungsanteil von 7,7 Prozent die stärkste Importmarke.

Mit einem Anteil von 27,0 Prozent waren die meisten Neuwagen den SUVs zuzuordnen (-5,5 %). Die Kompaktklasse erreichte trotz eines Rückgangs von -12,5 Prozent einen Anteil von 15,8 Prozent und war damit das zweitstärkste Segment vor den Geländewagen (14,1 %/+17,4 %), Kleinwagen (11,9 %/-17,0 %) und Mittelklasse (10,2 %/+2,3 %). Die Sportwagen (1,4 %/+62,2 %) sowie Großraum-Vans (2,9 %/+52,0 %) konnten hingegen die meisten Zugewinne verzeichnen, das Segment Mini-Vans (0,4 %/-72,8 %) lag demgegenüber weit hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß stieg um +5,8 Prozent und betrug 131,0 g/km.

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei allen Fahrzeugklassen ein Zuwachs zu verzeichnen – dazu gehört beispielsweise auch der Sprinter, der in unserer Stadt produziert wird.

Quelle: KBA

Am Rosenmontag sind in unserer Stadt viele Straßen in der Innenstadt gesperrt

Erstmals seit drei Jahren wird am Montag, 20. Februar, wieder ein Rosenmontagszug in der Landeshauptstadt stattfinden – und das mit veränderter Streckenführung. Für den reibungslosen Ablauf werden viele Straßen in der Düsseldorfer Innenstadt gesperrt und mobile Haltverbote entlang des Zugwegs eingerichtet. Die Haltverbote gelten am Rosenmontag von 5 bis 19 Uhr, Falschparker werden hier bereits zu Beginn des Haltverbots rigoros abgeschleppt, damit der Rosenmontagszug freie Bahn hat. Das Ordnungsamt bittet besonders die Anwohner und Besucher entlang der Strecke, dies zu beachten und auf Beschilderungen zu achten.

Aufstellort
Der Aufstellort des Rosenmontagszuges Corneliusstraße (ab Herzogstraße), Erasmusstraße, Mecumstraße (bis Auf’m Hennekamp), jeweils beidseitig.
Die Heranführung der Mottowagen erfolgt ab circa 7.45 Uhr aus der Wagenbauhalle am ehemaligen Rheinbahndepot Am Steinberg über Merowingerstraße – Suitbertusstraße – Karolingerstraße – Heresbachstraße.

Abmarsch des Zuges
Der Abmarsch des Zuges wird gegen 12.22 Uhr erfolgen.

Zugweg
Zugaufstellung (beidseitig auf den Fahrspuren) – Corneliusstraße (Ostseite) – Hüttenstraße (Ostseite) –  Berliner Allee – Bahnstraße – Königsallee (Ostseite/Geschäftsseite) – Theodor-Körner-Straße – Königsallee (Kaufhof) – Corneliusplatz (Steigenberger Parkhotel) – Ludwig-Zimmermann-Straße – Heinrich-Heine-Allee – Grabbeplatz – Mühlenstraße – Burgplatz – Marktplatz (um Jan-Wellem-Denkmal) – Marktstraße – Berger Straße – Carlsplatz – Bilker Straße – Haroldstraße – Hohe Straße – Benrather Straße – Königsallee (Westseite/Bankenseite) – Carl-Theodor-Straße – Graf-Adolf-Platz – Graf-Adolf-Straße (Südseite) – Hüttenstraße – Corneliusstraße (Westseite) – Bilker Allee.

Haltverbote entlang des Zugweges
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die entlang des Zugweges eingerichteten Haltverbote unbedingt zu beachten sind und Falschparker an diesem Tag rigoros abgeschleppt werden.

Auflösung
Die Fuß- und Musikgruppen lösen sich von der Bilker Allee in Richtung Bachstraße auf. Der Abstieg der Zugteilnehmer von den Wagen erfolgt nur in der Merowingerstraße.
Die Pferdegruppen ziehen über Merowingerstraße und Ulenbergstraße bis zur Ubierstraße zum Aufnahmeplatz (Schützenplatz) und werden dort verladen und abtransportiert.

Sperrungen zum Rosenmontagszug in drei Phasen
Die Heranführung der Mottowagen beinhaltet, dass in einer ersten Phase am 20. Februar ab circa 7 Uhr die Merowingerstraße stadteinwärts ab dem Südring gesperrt wird. Die Polizei wird die Querung des Südringes, wie in der Vergangenheit, ermöglichen.

In der zweiten Phase der Verkehrssperrungen, ab circa 7.30 Uhr, werden rund um den Aufstellort entsprechende Vorkehrungen getroffen. Dazu gehören insbesondere die Sperrungen des Kö-Bogen-Tunnels in Richtung Altstadt und nach Süden hin in Richtung Berliner Allee. Der Verkehr in südlicher Richtung wird im Tunnel Richtung Immermannstraße abgeleitet.
Gesperrt wird aus Richtung Süden ab Auf`m Hennekamp, Mecumstraße, Fruchtstraße, Heresbachstraße, Feuerbachstraße, Gogrevestraße, Färberstraße, Vattenstraße, Erasmusstraße, Oberbilker Allee, Hildebrandtstraße, Corneliusstraße, Morsestraße und Bilker Allee.

Die dritte Sperrphase wird aufbauend auf die schon vorhandenen Sperren der ersten und zweiten Phasen ab circa 8.30 Uhr eingeleitet und umfasst die Umgebung der gesamten Rosenmontagszugstrecke. Die Einrichtung wird von der Priorität im Norden beginnend um den Altstadtbereich, insbesondere Heinrich-Heine-Allee/Oberkassler Brücke/Ratinger Tor herum nach Süden entlang der Achse Friedrichstraße/Elisabethstraße entsprechend der Bewegungsrichtung im Verlauf des Zugweges vorgenommen.

Ergänzend wird ab circa 8.30 Uhr der Rheinalleetunnel in Fahrtrichtung Düsseldorf am Heerdter Dreieck gesperrt und der Verkehr auf die Theodor-Heuss-Brücke geleitet. Die Zufahrt von der Düsseldorfer Straße bzw. dem Kaiser-Wilhelm-Ring auf die Rheinkniebrücke bleibt möglich. Der Verkehr wird dann von der Herzogstraße auf die Elisabethstraße bzw. an der Kavalleriestraße/Wasserstraße in die Haroldstraße (Fahrtrichtung Neusser Straße) oder in den Rheinufertunnel Fahrtrichtung Süden abgeleitet.

Die Aufhebung aller Verkehrssperrungen erfolgt lageangepasst von Norden in Richtung Süden. Ende aller Sperrungen wird gegen 19 Uhr sein.

Hochschule Fresenius landet im Gründungsradar unter den privaten Hochschulen auf Platz 1

Die Hochschule Fresenius, die auch einen Standort in unserer Stadt hat, ist im Gründungsradar des Stifterverbandes in die Kategorie der großen Hochschulen vorgerückt. Unter den privaten Hochschulen hat sie Platz 1 in ihrer Kategorie belegt und Platz 8 im Gesamtvergleich aller Hochschulen in ihrer Kategorie erzielt. Zum sechsten Mal hat der Stifterverband im Jahr 2022 die Hochschulprofile von 236 deutschen Hochschulen hinsichtlich ihrer Gründungsförderung miteinander verglichen. Das Gründungsradar ist in diesem Bereich das größte und wichtigste Ranking in Deutschland.

Die Hochschule Fresenius ist mit ihrem umfassenden Förderprogramm für Gründungen in diesem Jahr erneut auf Spitzenplatzierungen im Gründungsradar gelandet. Besonders gut bewertet wurde sie für vorbildliche Gründungsförderung. Start-ups zu fördern, ist für die Hochschulen Fresenius Teil ihres Selbstverständnisses als Gründer- und Unternehmer-Hochschule. Denn Unternehmergeist ist Teil ihrer DNA: Entstanden ist sie aus dem im Jahr 1848 von Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden persönlich gegründeten „Chemischen Laboratorium Fresenius“ mit Unterrichtslabor und Untersuchungslabor.

„Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr“, sagt Maximilian Faust, Leiter des Pioneer Labs und Geschäftsführer der neu gegründeten Pioneer Ventures. Das Pioneer Lab unterstützt mit einem ganzheitlichen Förderkonzept gründungswillige Studierende der Hochschule Fresenius. Zu der Förderung zählen 2.100 m2 Co-Working-Spaces an sieben Standorten in Deutschland, festgelegte Bausteine wie Mentoring, Zugang zum Netzwerk, kostenlose Infrastruktur, mehrtägige Workshops und die Teilnahme am Investor Day. „Unser Gründungsförderungskonzept ist darauf ausgelegt, Studierenden in allen Bereichen Türen zu öffnen und ihr Vorhaben so gut es geht zu unterstützen“, so Faust weiter. Im September 2022 hat die Bildungsgruppe das Förderkonzept um einen weiteren wichtigen Baustein erweitert: Die Remigius Fresenius Pioneer Ventures GmbH, die Gründer:innen seither auch finanziell unterstützt.

Zu den Unterstützern gehört auch Ludwig Fresenius: „Als Ur-Ur-Enkel eines erfolgreichen Gründers weiß ich selbst am besten, wie wichtig die erste Anschubfinanzierung – ich nenne es immer, die erste Tankfüllung, ist. Diesem Pioniergeist fühlen wir uns verbunden“.

Mehr Informationen zum Gründungsradar: https://www.gruendungsradar.de/

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und Wiesbaden sowie dem Studienzentrum in New York gehört mit über 18.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das „Chemische Laboratorium Fresenius“, das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr „breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen“, „ihre Internationalität“ sowie ihr „überzeugend gestalteter Praxisbezug“ vom Wissenschaftsrat gewürdigt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.hs-fresenius.de

Masterplan Industrie: Konstante Zusammenarbeit in herausfordernden Zeiten

Dr. Daniel Kleine (rechts), Henkel-Werksleiter in Holthausen, ist mit dabei. Archivfoto: Schaller

Zum Jahresauftakt fand im Rathaus das Treffen des Steuerungskreises des Düsseldorfer Masterplan Industrie (MPI) statt. Der Masterplan Industrie ist eine Initiative von Stadt, IHK, Industrieunternehmen, Unternehmerschaft Düsseldorf  und Vereinen. Auch Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, ist Mitglied der Initiative.

Die Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandortes Düsseldorf im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Industrie steht auch in diesem Jahr im Fokus.

Darüber hinaus gilt es, die Zukunftsperspektiven von Industrieunternehmen am Standort Düsseldorf zu sichern. Um dieses Ziel langfristig und in Kooperation aller relevanten Akteure zu erreichen, hatte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nicht nur Dr. Daniel Kleine als Vorstandsvorsitzenden des Industriekreis Düsseldorf begrüßt, sondern auch die politischen Vertretungen aus den Ausschüssen für Wirtschaft sowie Planung und Stadtentwicklung, den Deutschen Gewerkschaftsbund, die IHK und die Unternehmerschaft Düsseldorf.

Neben einem Rückblick auf die bereits erreichten Meilensteine ist vor allem der Ausblick auf die kommenden Tätigkeiten interessant: In Workshops zu einzelnen Kernzonen konnten bereits die Grundlagen dafür gelegt werden, einzelne Gewerbe- und Industriegebiete weiter zu qualifizieren. Denn neben einer Sicherung der Gebiete geht es vor allem auch darum, Entwicklungsleitlinien für die Zukunft festzulegen. Mit der Umsetzung des strategischen Flächenmanagements und der Bewusstseinsbildung für Industrieakzeptanz sollen Unternehmen aus produktions- und handwerksgeprägten Branchen auch zukünftig Ansiedlungs- und Entwicklungsperspektiven in Düsseldorf gegeben werden.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Im Rahmen des Masterplan Industrie wollen wir auch in Zukunft unsere Kräfte zur Sicherung des Industriestandortes Düsseldorf bündeln, um die richtigen Rahmenbedingungen für die Festigung und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Industrie in Düsseldorf zu setzen. Durch die Qualifizierung der einzelnen Kernzonen wird jedem Gebiet mit seinem individuellem Profil Rechnung getragen. Hiermit beabsichtigen wir gezielte Zukunftsperspektiven für Bestandsunternehmen und Neuansiedlungen aufzuzeigen. So wird neben der klassischen Industrie auch Betrieben aus Innovationsbereichen wie den Life Sciences Raum zur Entfaltung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten am Standort Düsseldorf geboten.“

Dr. Daniel Kleine, Vorstandsvorsitzender Industriekreis Düsseldorf: „Mit dem Masterplan Industrie wird der Rahmen gesetzt, innerhalb dessen es möglich ist, gewerbliche und industrielle Arbeitsplätze in Düsseldorf zu sichern und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus ist für den Industriekreis Düsseldorf und seine Mitgliedsunternehmen der Klima- und Umweltschutz fest verankerter Teil der unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung. Auch wenn im vergangenen Jahr ein besonderer Augenmerk auf der Versorgungssicherheit lag, so ist es den Mitgliedsunternehmen trotzdem gelungen, die CO2-Emissionen, bezogen auf das Basisjahr 2016, um 33 Prozent zu reduzieren und damit einen signifikanten Beitrag zu den Klimazielen der Stadt Düsseldorf zu leisten.“

Michael Grütering ist Mitglied der Initiative „Masterplan“. Foto: Hans-Jürgen Bauer

Neben dem „Masterplan Industrie“ gibt es nun auch einen „Masterplan Handwerk“

(v.l. sitzend): Andreas Ehlert, HWK-Präsident, OB Dr. Keller; (stehend dahinter): Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Michael Kregel, Kreishandwerksmeister, und Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Ein „Masterplan Handwerk“ für die Landeshauptstadt Düsseldorf: Nachdem im Stadtrat Anfang Februar der Masterplan Handwerk beschlossen wurde, fand im Rathaus die feierliche Unterzeichnung durch Oberbürgermeister Dr. Keller und den Spitzenvertretern der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft statt.

Neben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unterzeichneten den Masterplan Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Michael Kregel, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Ich freue mich, heute den offiziellen Startschuss für eine noch intensivere Zusammenarbeit zu geben, um den Belangen des Handwerks in der Stadt die Bedeutung zukommen zu lassen, die es für die zukünftige Weiterentwicklung im Schulterschluss mit Verwaltung und Politik braucht.“

Kammerpräsident Andreas Ehlert: „Der Masterplan ist ein starkes Signal der Stadtpolitik und Stadtgesellschaft, das besagt: Kommune und das Handwerk eint das gemeinsame Interesse an einem lebenswerten, nachhaltigen und wirtschaftsstarken Düsseldorf.“

Kreishandwerksmeister Michael Kregel: „Das Handwerk hat hier eine Schlüsselrolle. Denn die großen Querschnitts-Herausforderungen dieser Metropole – ein klimaneutrales Düsseldorf bis 2035; lebendige, gemischte Quartiere und eine verbrauchernahe Versorgung – lassen sich nur gemeinsam mit dem Handwerk lösen.“

Der Masterplan Handwerk ist Ausdruck und Bekenntnis der drei Partner zur Intensivierung der Zusammenarbeit und schreibt damit die praktizierte Zusammenarbeit fort. Das Handwerk mit seinen 7.500 Betrieben und 43.000 Beschäftigten sowie 500 ausländischen Auszubildenden ist ein zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor in Düsseldorf. So ist das Handwerk mit 50 Prozent aller Verfahren in Düsseldorf führend bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen.

Zum „Masterplan Industrie“

RP-Studie: donnerstags staut es sich am meisten in unserer Stadt

Von Christoph Sochart

Das, was ich immer gefühlt habe, hat eine Studie der Rheinischen Post nun bestätigt: in unserer Stadt wird weniger Auto gefahren als vor Corona. Alexander Esch hat die Studie gelesen und berichtet heute in seiner Zeitung: am schnellsten geht es mittlerweile auf der B1, der B7 und B8, also beispielsweise auf der Bergischen Landstraße (Mettmann – Düsseldorf) und auf der Theodor-Heuss-Brücke (Rhein-Kreis Neuss – Düsseldorf). Allerdings gilt dies seit einigen Wochen nicht für das Heerdter Dreieck. Da dort eine Brücke saniert werden muss, gibt es hier vor allem abends stadtauswärts immer die Mega-Staus ab ca. 16.30 Uhr.

Allerdings merkt die verkehrsreiche Entlastung nicht IN der Stadt. Das stellt auch die RP fest. Auf der Berliner Allee staut sich der Verkehr fast täglich, vor allem am und in der Umgebung des Graf-Adolf-Platzes. Und noch etwas anderes stellt die Studie fest: „Demnach summierte sich die Fahrzeit für Pendler pro Jahr auf mehr als 157 Stunden. Fast 46 Stunden entfielen dabei auf Verzögerungen durch Staus und Verkehrsbehinderungen, wogegen es 2021 noch 41,5 Stunden waren“, schreibt Alexander Esch. Eigentlich ein Widerspruch, oder? Das habe ICH zumindest die ganz verstanden.

„Im Stauvergleich schneidet Düsseldorf bei TomTom jedoch weiterhin gut ab. Beim Blick auf die sieben größten Städte Deutschlands kommt nur Frankfurt besser weg“, steht in unserer RP. Und, zuletzt ein cooler Tipp von Alexander Esch: der Donnerstag sei der verkehrsreichste Tag.

Quelle: RP

Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ stellt die erste studentische Unternehmensberatung unserer Stadt vor

Lisa Marie spricht in unserer Podcastfolge 117 der „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit der ersten stu­den­tischen Un­ter­neh­mens­be­ra­tung unserer Stadt. Links: Dominik de Byl. Rechts: Linus Kalbitz. „Hein­rich Hei­ne Con­sul­ting e.V.“ über­zeugt in Be­ra­tungs­pro­jek­ten durch inno­vative Lö­sungs­an­sätze für unter­neh­mer­ische Fra­ge­stel­lungen. Der Verein unterstützt Unter­nehmen mit hoher Mo­ti­va­tion und bieten Studierenden die Chance, gelerntes an­zu­wen­den, sowie Neues zu lernen. Die Folge hören Sie auf ApplePodcast, GooglePodcast und Spotify und auf unserer Homepage, wenn Sie im Menü „Podcast“ anklicken.

Spüren Sie ihn auch? Den Hype um studentische Unternehmensberatungen?  Wir haben uns in der 117. Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ anstecken lassen von der „Heinrich-Heine-Consulting e.V.“ anstecken lassen und mussten feststellen, dass „out-of-the-box“-thinking nicht nur bei erfahrenen Unternehmensberatungen auf dem Konzeptpapier steht. Denn auch eine stu­­den­­tische Unter­­nehmens­­be­rat­ung zeichnet sich durch Fak­­to­ren wie individuelle Lösungen, theoretisches Wissen, Dynamik und einem angemessenen Preis-Leistungs-Gefühl aus. Der Verein über­zeugt in Be­ra­tungs­pro­jek­ten durch inno­vative Lö­sungs­an­sätze für unter­neh­mer­ische Fra­ge­stel­lungen und unterstützt Unter­nehmen mit hoher Mo­ti­va­tion. Er bietet den Studierenden die Chance, gelerntes an­zu­wen­den, sowie Neues zu lernen. Außerdem sprechen wir in dieser Folge auch darüber, wie wir Food Waste verhindern können, denn unser Institut der Deutschen Wirtschaft hat festgestellt, dass jedes Jahr Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen, die noch genießbar sind. Für mehr als die Hälfte dieser Verschwendung sind die Verbraucher verantwortlich, die häufig zu große Mengen einkaufen und aus Unkenntnis noch Verzehrfähiges entsorgen.

Tipp: Abonnieren Sie unseren Podcast auf ApplePodcast, GooglePodcast oder Spotify, denn dann verpassen Sie keine Folge mehr! Natürlich finden Sie uns auch auf www.unternehmerschaft.de.

 

 

 

Das Düsseldorfer Unternehmen L’Oréal unterstützt auch in diesem Jahr die Internationalen Filmfestspiele in Berlin

Armani beauty, eine Serie des Düsseldorfer Unternehmens L’Oréal (Johannstraße 1) feiert seine Premiere als Hauptpartner und offizieller Beauty-Experte der 73. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Vom 16. bis zum 26. Februar 2023 kommen erneut Filmfans aus der ganzen Welt in der deutschen Hauptstadt zusammen. 

„Die Unterstützung der Internationalen Filmfestspiele in Berlin ist für L’Oréal ein Herzensanliegen. Bereits seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen unserem Unternehmen und der Berlinale – nun erstmals mit Armani beauty. Die Luxusmarke ist mit ihrer engen Verbindung zum Kino der ideale Partner. Wir sind sehr stolz und freuen uns darauf, auf diese Weise der deutschen Filmkultur einen besonderen Platz geben zu dürfen“, sagt Isabel Neudeck, Geschäftsführerin der Luxusdivision von L’Oréal DACH.

Elise Mannweiler, General Manager Armani beauty, ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die neue Partnerschaft. Die Kooperation von Armani beauty mit der Berlinale unterstreicht die besondere Beziehung, welche die Marke mit der Welt des Filmemachens unterhält und die auf der lebenslangen Liebe zum Kino von Giorgio Armani persönlich beruht. Die Markenbotschafterinnen Cate Blanchett und Sydney Sweeney verkörpern auf perfekte Weise die intime Verbindung zwischen Kino und Beauty.“

Seit über 20 Jahren begeistert die Luxus-Beauty-Marke von Giorgio Armani mit besonderen Make-up Produkten, innovativen Skincare-Formeln und exklusiven Duftkreationen. Im Laufe der Jahre hat der Designer die Kostüme für eine Reihe von Filmen entworfen, angefangen von dem wohl bekanntesten „Ein Mann für gewisse Stunden“ aus dem Jahre 1980, für den er die Garderobe für Richard Gere designte, über „The Untouchables – Die Unbestechlichen“ sowie alle Batman-Filme bis hin zu „The Wolf of Wall Street“ – um nur einige zu nennen.

Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett wird auf der Berlinale 2023 ihren neuen Film „TÁR“ (dt. Filmstart: 23.02.2023), unter der Regie von Todd Field, als Sondervorführung beim Berlinale Special vorstellen.

Sydney Sweeney feiert mit „Reality“ (dt. Filmstart: 18.02.2023), das Regiedebüt von Theaterregisseurin Tina Satter, Filmpremiere. Neben den internationalen Celebrities wird auch die deutsche Markenbotschafterin Emilia Schüle bei der Eröffnung auf dem Roten Teppich am 16. Februar 2023 dabei sein.

Als internationaler Kosmetik-Experte der Berlinale ist Armani beauty für das Red Carpet Styling der internationalen sowie nationalen Stars verantwortlich. Ein exklusives Make-up-Team aus professionellen und erfahrenen Visagisten, unter der Leitung von Brand Trainer und National Make-up-Artist Michael Latus, sowie Stylisten werden die Stars im Rahmen eines In-Suite-Service oder in der Armani beauty Lounge schminken und stylen.

ARMANI BEAUTY ERÖFFNET ZUR BERLINALE EINEN POP-UP-STORE IN BERLIN

Neben großen Red Carpet Auftritten sorgt Armani beauty für ein ganz besonderes Berlinale-Highlight in der deutschen Hauptstadt: Vom 16. bis zum 25. Februar 2023 eröffnet die italienische Luxus-Kosmetikmarke auf dem Potsdamer Platz einen glamourösen Beauty-Pop-up-Store, der im ikonischen Armani-Rot erstrahlen wird. Auf der 52 Quadratmeter großen Erlebnisfläche werden den Gästen der Berlinale und allen Besucher*innen neben einem exklusiven Make-up-Service auch Beauty- und Duftneuheiten angeboten.Ein Fotograf wird vor Ort sein, der die Besucher*innen nach ihrem professionellen Umstyling an der Makeup-Bar fotografiert, um so ihren persönlichen Armani beauty Moment festzuhalten.

Im Mittelpunkt der Make-up-Stationen werden der Lippenstift LIP POWER sowie die von vielen Make-up Artists empfohlene und weltweit beliebte LUMINOUS SILK FOUNDATION sein. Besucher*innen können sich darauf freuen, sich von den exklusiven Armani beauty Artists die aktuellen Berlinale Armani-Beauty-Looks schminken zu lassen.

An der exklusiven Fragrance-Bar werden zudem beliebte Klassiker für sie und für ihn präsentiert, wie der sinnliche Damenduft Sì Eau de Parfum, dessen Markenbotschafterin Cate Blanchett ist, oder der elegante Herren-Duftklassiker Acqua di Giò Eau de Toilette. Aber auch spannende Duftneuheiten erwarten die Besucher*innen, wie das holzig-pudrige MY WAY PARFUM, dessen neues Testimonial US-Schauspielerin Sydney Sweeney ist.

Und es wird noch eine ganz besondere Überraschung im Pop-up-Store geben: Als besonderes Highlight können sich die Besucher*innen von der bekannten Illustratorin Virginia Romo zeichnen lassen und die Illustration als Andenken mitnehmen.

Der Berlinale Pop-up-Store von Armani beauty kann vom 16. bis zum 25.02.2023 auf dem Potsdamer Platz in 10117 Berlin besucht werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 12 bis 20 Uhr.

ARMANI BEAUTY – SCHLICHTHEIT, NATÜRLICHE ELEGANZ UND AUTHENTIZITÄT

Seit über 20 Jahren bietet Armani beauty eine einzigartige Make-up-Kollektion, eine außergewöhnliche Hautpflege Linie, die auf Grundlage bahnbrechender wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurde, sowie exklusive Düfte aus besonders seltenen und kostbaren Ingredienzien. Die Make-up-Kollektion ist inspiriert von den wahren Bedürfnissen realer Menschen; sie wurde entwickelt, um die natürliche Schönheit von innen heraus zu betonen und eher zu enthüllen als zu überspielen. Sie ist bekannt für legendäre Produkte: für die LUMINOUS SILK- und POWER FABRIC-Foundations, für die NEO NUDE Make-up-Palette, die EYES TO KILL Mascara und die EYE TINT Lidschatten, den LIP MAESTRO Flüssig-Lippenstift und den brandneuen LIP POWER Lippenstift. Star der Hautpflege-Linie ist die einzigartige Anti-Aging-Serie CREMA NERA. Die Herren- und Damendüfte der Marke umfassen Ikonen wie ACQUA DI GIÒ, CODE, SÌ und MY WAY sowie die exquisiten Haute Couture-Düfte von ARMANI / PRIVÉ. Die Markenbotschafter und Gesichter von Armani beauty verkörpern die ultimative Beauty-Vision der Marke: Filmstars wie Cate Blanchett, Regé-Jean Page, Tessa Thompson, Jackson Yee, Zhong Chuxi, Nicholas Hoult, Adria Arjona, Alice Pagani und Greta Ferro ebenso wie die Top-Models Barbara Palvin, Madisin Rian und Valentina Sampaio. Armani beauty ist erstmalig ab 2023 Hauptpartner und offizieller Beauty-Experte der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit 2018 ist Armani beauty Sponsor der Internationalen Filmfestspiele von Venedig – La Biennale di Venezia – und seit 2019 als Hauptsponsor aktiv.

www.armanibeauty.com

Berlin wählt am Sonntag: Deshalb geht es uns in Düsseldorf besser

In Düsseldorf lebt es sich besser, meint zumindest unser Autor. Foto: CS

Am Sonntag (12.) wählt Berlin aufgrund eines Formfehlers zum zweiten Mal in kurzer Zeit sein Abgeordnetenhaus. In den neusten Umfragen sind CDU und SPD gleich auf – aber darum soll es jetzt nicht gehen.

In Düsseldorf vergleicht man sich oft mit Berlin. In solchen Diskussionen geht es oft um die Start-UPs. Diese zieht es oft nach Berlin, aber immer mehr auch in unsere Stadt. Der Grund: es gibt soviele Neugründungen in der Hauptstadt, sodass diese Start-UPs dort schnell drohen unterzugehen. In unserer Stadt ist das anders: hier sind sie etwas „Besonderes“ und viele Organisationen, angefangen bei der Wirtschaftsförderung, unterstützen die Neugründungen. Nicht zuletzt gibt es hier auch die wunderbare Start-UP-Messe „Digital Demo Day“, der in diesem Jahr am 17. August 2023 stattfinden wird.

Aber, abgesehen davon gibt es auch andere Gründe, warum es uns in Düsseldorf besser geht. Die Wirtschaftsleistung ist zwar höher als im Rest der Republik, doch andere wirtschaftliche Kennzahlen sind ebenfalls von enormer Bedeutung und betreffen die Bürger vor Ort direkt: So ist die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt mit 9,1 Prozent höher als im Rest der Republik (5,7 Prozent) – nur Bremen trifft es mit 10,5 Prozent noch schlechter. In Düsseldorf liegt die Arbeitslosenquote bei rund 6,5%. Die Armutsgefährdungsquote liegt in Berlin mit 19,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Bundesschnitt. Zudem sind rund 26.000 Menschen in Berlin wohnungslos (in Düsseldorf sind es zum Vergleich rund 3.800 Menschen). Die meisten dieser Zahlen hat unser Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln zusammengetragen.

Auch aus meiner persönlichen Sicht lebe ich lieber in Düsseldorf als in Berlin. Ich bin zwar immer mal wieder gerne für ein paar Tage in der Hauptstadt. Grundsätzlich lebt es sich in unserer Stadt besser. Die Menschen hier sind freundlicher und lustiger. Es ist in Düsseldorf auch nicht so anonym wie teilweise in Berlin. Man trifft sich immer mal wieder überall, ob beim Alt in der Altstadt, in dem einen oder anderen Restaurant oder bei Veranstaltungen. Und wir sind alle gut vernetzt, egal ob Wirtschaft, Bildung, Karneval oder Sport.

Und am „Ende des Tages“ ist Düsseldorf im Stadtbild deutlich sauberer als die Hauptstadt. Zwar könnte man auch in unserer Stadt hier und dort mal meckern, vor allem am Carlsplatz oder in der Altstadt am Montag Morgen, aber grundsätzlich ist die Sauberkeit bei uns Okee und besser. Berlins früherer Oberbürgermeister Klaus Wowereit schaffte mit dem Satz, Berlin sei „arm, aber sexy“ einen regelrechten Werbeslogan für die Hauptstadt. Wir sind besser dran mit „Nähe trifft Freiheit“ (und ein bisschen „sexy“ ist Düsseldorf auch).

CS

Quelle: IW Köln