Live-Shopping-Studie: Mehrheit der Deutschen offen für Online-Kauf-Events – Marktpotential für Mode- und Kosmetikartikel riesig

Dieser Trend wird im Online-Handel im deutlicher – auch in unserer Stadt: digitale Verkauf-Events. Aber, wie sehen eigentlich die Erwartungen der Kunden aus. Das hat eine neue Studie der rheinischen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners herausgefunden. Erstes Ergebnis: Anbieter benötigen zukünftig eine differenzierte Produkt- und Preisstrategie.

  • 66 Prozent können sich vorstellen, bei einem Live-Shopping-Event einzukaufen
  • Davon 80 Prozent für Mode & Bekleidung und 73 Prozent für Kosmetik & Pflege
  • Nur 8 Prozent haben Erfahrung mit Live-Shopping-Käufen: Großes Marktpotential
  • 23 Prozent rechnen mit einem höheren Preis, 37 Prozent mit einem niedrigeren Preis

Live-Shopping könnte laut einer Studie der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners über die Zukunft des Handels entscheiden. Der Grund: Zwei von drei Deutschen sind offen für digitale Verkauf-Events. Aber nur acht Prozent haben bis jetzt derartige Käufe getätigt. Dies offenbare ein riesiges Marktpotential.

Mehr als ein Hype: Hersteller und Handel müssen sofort reagieren

„Besonders Mode- und Kosmetikartikel sind prädestiniert für Live-Shopping“, erklärt Benedikt Schmitz, Direktor in der Consumer Goods & Retail Practice von Simon-Kucher. Von den 66 Prozent, die sich vorstellen können im Rahmen von digitalen Live-Events einzukaufen, seien 80 Prozent an Mode und Bekleidung, 73 Prozent an Kosmetik und Pflegeprodukten interessiert. „Nicht nur Mode- und Kosmetikmarken, sondern auch Händler müssen auf die Nachfrage reagieren und schnellstmöglich entsprechende Verkaufskanäle aufsetzen.“

China als Vorbild für Rekordumsätze via Live-Shopping

Wie wichtig eine zeitnahe Marktpositionierung ist, zeige dabei der Vergleich mit China. Hier entfallen bereits zehn Prozent aller Online-Käufe auf Live-Shopping. „An einem halben Tag machten zwei Influencer hier einen Umsatz von 300 Milliarden. Das ist doppelt so hoch wie der durchschnittliche Umsatz im B2C-ECommerce in Deutschland in dieser Zeit“, so Schmitz. „Der Markt entwickelt sich rasant. Und das Potential für Live-Shopping in Deutschland ist riesig.“

Manche Konsumenten erwarten höhere Preise, andere günstigere

Die Strategie hinter Live-Shopping-Kanälen sei allerdings komplex. Denn laut der Simon-Kucher Studie rechnen 23 Prozent mit niedrigeren Preisen als im regulären Handel, 37 Prozent aber mit höheren. „Unterschiedliche Shopper-Erwartungen erfordern eine differenzierte Produkt- und Preisstrategie. Im besten Fall kaufen Shopper direkt beim ersten Event und werden zu Fans des Formats. Es braucht daher sowohl Angebote für Schnäppchenjäger als auch Premium-Käufer“, erklärt Nina Scharwenka, Global Head of Consumer und Partnerin bei Simon-Kucher.

Hauptaufgabe: Ängste nehmen und Vertrauen schaffen

„Dass aktuell vergleichsweise wenig Kunden in Deutschland Live-Shopping Events nutzen, hat viel mit der Angst vor dem Ungewissen zu tun“, erklärt Benedikt Schmitz. 47 Prozent halten das Format laut der Simon-Kucher-Studie für unseriös, 26 Prozent haben Vorbehalte was Bestell- und Rückgaberegeln betrifft. „Unternehmen müssen Vertrauen aufbauen. Durch Transparenz aber auch durch bekannte Gesichter als Markenbotschafter und Moderatoren. Wer neben attraktiven Angeboten, dann noch eine einfache Interaktion bietet, ist auf dem besten Weg.“

Live-Shopping ist eine Online-Vertriebsform (E-Commerce). Das Angebot ist dabei zeitlich begrenzt, die Produkte oft limitiert oder zu Sonderpreisen erhältlich. Im Gegensatz zum klassischen Teleshopping können potenzielle Kunden beim Live-Shopping mit den Moderatoren interagieren und Fragen stellen.

*Über die Studie: Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Umfrage von Simon-Kucher & Partners im Jahr 2022 unter insgesamt 494 Teilnehmern in Deutschland, die zu Live-Shopping, Kaufargumenten und Preiserwartungen befragt wurden.

Text: ots
Foto: dm

2023: Die neue, deutlich höhere Homeoffice-Pauschale

Die Homeoffice-Pauschale ist mit 1.260 Euro im Jahr mehr als doppelt so hoch wie früher. Bestimmte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen jetzt außerdem die Homeoffice-Pauschale und die Entfernungspauschale am gleichen Arbeitstag nutzen. Und auch der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wurde erhöht. Wie alles zusammenhängt, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Die neue Homeoffice-Pauschale: So wird gerechnet

Pro Arbeitstag im Homeoffice dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sechs Euro für bis zu 210 Arbeitstage im Jahr von der Steuer absetzen – also bis zu 1.260 Euro jährlich. Früher waren es lediglich fünf Euro am Tag und maximal 120 Tage Homeoffice im Jahr, also nur bis zu 600 Euro jährlich.

Die Rechnung: 210 Tage x 6 Euro = 1.260 Euro

Übrigens: Auch wer 211 oder 250 Tage im Jahr von zu Hause arbeitet, darf nicht mehr als den Maximalbetrag von 1.260 Euro absetzen.

Homeoffice-Pauschale liegt jetzt über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag

Seit 2023 liegt der Arbeitnehmer-Pauschbetrag – auch als Werbungskostenpauschale bekannt – bei 1.230 Euro im Jahr. Das bedeutet: Werbungskosten in Höhe von 1.230 Euro werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Kostennachweis pauschal steuerlich anerkannt. Bis 2021 waren es lediglich 1.000 Euro, für das Jahr 2022 lag der Arbeitnehmer-Pauschbetrag bei 1.200 Euro.

Den größten Posten in puncto Werbungskosten machen häufig die Fahrtkosten aus. Nehmen wir als Beispiel eine Arbeitnehmerin, die im Homeoffice arbeitet: Für sie fallen die Fahrten zur Arbeitsstelle häufig weg, deshalb kann sie auch weniger Kosten für das Pendeln über die Entfernungspauschale (auch Pendlerpauschale genannt) abziehen.

Aber: Weil die Homeoffice-Pauschale auf bis zu 1.260 Euro jährlich angehoben wurde, liegt die Arbeitnehmerin allein damit über dem ebenfalls erhöhten Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro. Fährt sie die restlichen Arbeitstage ins Büro oder hat weitere Werbungkosten, kommen diese Ausgaben für die Steuererklärung noch hinzu.

Auch neu: Homeoffice-Pauschale und Entfernungspauschale gleichzeitig nutzen

Bestimmte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können seit 2023 die Homeoffice-Pauschale und die Entfernungspauschale am gleichen Arbeitstag nutzen: Nämlich diejenigen, die am gleichen Tag zur Arbeit fahren und von zuhause arbeiten, weil sie am Arbeitsort keinen Arbeitsplatz haben.

Das gilt zum Beispiel für Lehrerinnen und Lehrer, die an einem Tag zur Schule fahren und anschließend von zuhause aus ihren Unterricht vor- oder nachbereiten. Sie können jetzt bis zu 210 Tage im Jahr die Homeoffice-Pauschale nutzen und – sofern sie an den entsprechenden Tagen in der Schule waren – gleichzeitig die Entfernungspauschale in ihrer Steuererklärung angeben. Heißt konkret: Für die ersten 20 Kilometer der einfachen Fahrtstrecke sind es 30 Cent pro Kilometer und ab dem 21. Kilometer sind es seit 2022 sogar 38 Cent, die berechnet werden können.

Früher: Arbeitnehmer-Pauschbetrag hat die Homeoffice-Pauschale geschluckt

Vor dem 1. Januar 2023 lag der Arbeitnehmerpauschbetrag bei 1.000 Euro bzw. bei 1.200 Euro und die Homeoffice-Pauschale bei maximal 600 Euro im Jahr. Da bisher die Homeoffice-Pauschale nicht zusätzlich zum Arbeitnehmer-Pauschbetrag gerechnet wurde, sondern der Arbeitnehmer-Pauschbetrag den Mindestwerbungskostenabzug für Angestellte darstellt, profitierten bis 2022 nur diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zusammen mit ihren übrigen Werbungskosten bis zum Jahr 2021 über 1.000 und im Jahr 2022 über 1.200 Euro kamen.

Hatte eine Arbeitnehmerin für das Jahr 2022 weitere Werbungskosten von beispielweise 700 Euro und war zudem mindestens 120 Tage im Homeoffice aktiv, durfte sie bei der Steuererklärung 1.300 Euro als Werbungskosten angeben: 700 Euro Werbungskosten + 600 Euro Homeoffice-Pauschale = 1.300 Euro.

Das heißt: Erst wenn die Arbeitnehmerin 2022 mit ihren weiteren Werbungskosten und der Homeoffice-Pauschale auf einen Betrag von mehr als 1.200 Euro kam, wirkten sich die über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag liegenden Kosten in der Steuererklärung aus.

Fazit: Alle Arbeitnehmer/innen profitieren von der Homeoffice-Pauschale 2023

Von der Anhebung der Homeoffice-Pauschale profitieren alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie können mehr im Homeoffice arbeiten, erhalten einen höheren Pauschalbetrag und liegen außerdem ab 206 Tagen im Homeoffice allein damit über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag. Alles, was an Werbungskosten außerdem hinzukommt, dürfen sie zusätzlich von der Steuer absetzen.

Außerdem: Wer am Arbeitsort keinen eigenen Arbeitsplatz hat, kann neuerdings die Homeoffice-Pauschale und die Entfernungspauschale am gleichen Arbeitstag nutzen, zumindest für bis zu 210 Tage im Jahr und sofern an diesen Tagen der Arbeitsort aufgesucht wurde.

Und schließlich: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die überhaupt nicht im Homeoffice arbeiten (können oder dürfen), erhalten mit dem erhöhten Arbeitnehmerpauschbetrag einen höheren Steuerabzug zu ihrem Vorteil. Wer mehr als rund 19 Kilometer einfache Fahrt zur Arbeitsstätte hat und an mindestens 220 Tagen im Jahr dort gearbeitet hat, kommt außerdem mit den Fahrtkosten über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag – und sollte deshalb alle tatsächlichen Werbungskosten überprüfen.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt sie außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt sämtliche Steuerermäßigungen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der eingeschränkten Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Quellen: ots/vlh

Strategischer Schritt im Bereich der Digitalisierung: Rheinmetall beteiligt sich am IT-Hardware-Spezialisten Incooling B.V., Niederlande

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall geht eine strategische Partnerschaft mit Incooling B.V. ein, einem niederländischen Spezialisten für IT-Serverlösungen, und erwirbt einen Anteil an der Gesellschaft.

Diese Investition ist nicht nur ein weiterer wichtiger Schritt im Kontext der strategischen Transformation der Rheinmetall Division Sensors and Actuators im Bereich Digitalisierung. Der Einstieg bei der in Eindhoven ansässigen Incooling B.V. zielt auch darauf ab, sie bei der Vermarktung ihrer Next Generation-Serverlösungen zu unterstützen. Darüber hinaus stärkt die Investition die Kompetenzen von Rheinmetall – neben Digitalisierung – in vier weiteren strategischen Technologie-Clustern: Automatisierung, Sensorik, alternative Mobilität und künstliche Intelligenz.

Da virtuelle Dienste im Alltag von Unternehmen und Menschen eine immer größere Rolle spielen, stehen Rechenzentren vor der großen Herausforderung, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Gleichzeitig gilt es, den Energieeinsatz, der häufig aus den eigenen, städtischen Stromnetzen stammt, bei gleichzeitig stabiler Stromversorgung zu optimieren. Incooling entwickelt Zwei-Phasen-gekühlte Server der nächsten Generation, die eine herausragende Performance bieten und gleichzeitig den Energieverbrauch erheblich senken.

Die Serversysteme von Incooling werden mit Phasenwechsel-Kühltechnologie und KI-basierten Steuerungssystemen entwickelt, die darauf abzielen, die Temperatur zu senken, bei der die CPUs derzeit arbeiten. Dadurch erreichen die Server von Incooling die schnellsten Prozessorgeschwindigkeiten bei deutlich geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu Server-Systemen, die derzeit auf dem Markt sind. Dies ist besonders vorteilhaft für die anspruchsvollsten Anwendungen wie künstliche Intelligenz (AI), High Performance Computing (HPC), umfangreiche F&E-Simulationen sowie Hochfrequenzhandel für Banklösungen.

Rene Gansauge, CEO des Rheinmetall-Geschäftsbereichs Sensors and Actuators, erklärt dazu: „Dies ist für uns eine wichtige, zukunftsorientierte Partnerschaft und Investition im Rahmen unserer strategischen Transformation. Die Spitzentechnologie von Incooling ist eine perfekte Ergänzung zu den Kompetenzen von Rheinmetall. Rheinmetall wird seine Expertise im Thermomanagement, im Bereich Industrialisierung und als Technologiepartner einbringen. Gemeinsam werden wir einen digitalen und nachhaltigen Fußabdruck schaffen.“

Incooling resümiert, dass die Partnerschaft von beiden Partnern gleichermaßen vorangetrieben wurde. Rudie Verweij, Mitbegründer und CEO von Incooling: „Die Beschaffung von Kapital für Hardware-Unternehmen ist nicht einfach, insbesondere wenn es um die Halbleiterindustrie geht. Wir freuen uns sehr, jetzt mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das nicht nur Kapital bereitstellen kann, sondern auch Unterstützung bei der Schaffung von erstklassigen Lieferketten bietet und über ein beispielloses Fachwissen beim Aufbau extrem zuverlässiger High-Tech-Systeme verfügt. Wir freuen uns darauf, unsere Lösungen unseren Pilotkunden zur Verfügung zu stellen.“

Neben der finanziellen Beteiligung wird Rheinmetall den Partner Incooling auch mit seinem Know-how in hochwertigen Fertigungs- und Montageprozessen unterstützen. Die Zusammenarbeit nutzt dabei die operative Kompetenz von Rheinmetall zur Stärkung der Incooling Innovation.

Über Incooling

Incooling wurde nach einer gemeinsamen Initiative der Eindhoven Start-up Alliance, unterstützt von ASML und Philips, unter der Leitung des Deep-Tech-Venture-Building-Programms von HighTechXL gegründet, um strategisch wichtige Ventures zu schaffen, die die Position der Region im Deep-Tech-Start-up-Ökosystem stärken. Mit der Mission, den Planeten Server für Server klimaneutraler zu machen, hat Incooling die einzigartigen Eigenschaften der Phasenwechselkühlung angepasst und Kühlsysteme der nächsten Generation entwickelt, die darauf ausgerichtet sind, das volle Potenzial der Rechenzentrumsbranche auszuschöpfen.

Incooling wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Costa and Enabling Tech Award von XTC, und wurde vor kurzem als einer der Finalisten der Tech Crunch Disrupt 20 in San Francisco, Kalifornien, gelistet.

Azubis als Ausbildungsbotschafter – Unternehmen, die sich gerne beteiligen möchten, finden bei uns alle Informationen

Die Zahl der Lehrstellen ist größer als die Nachfrage. Mit zahlreichen Initiativen bringen wir den Schülerinnen und Schülern die Arbeitswelt näher: die „Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter“, gemacht vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung unserer Stiftung Pro Ausbildung, können Schülerinnen und Schülern sehr anschaulich und nachvollziehbar erzählen, warum sie sich für eine betriebliche Ausbildung entschieden haben. Sie kennen alle Fragen, die sich Jugendliche bei der Berufswahl stellen. Zudem haben sie schon genügend Erfahrung, um ihnen zu sagen, was an ihrem Beruf Spaß macht und wie es ist, erstes eigenes Geld zu verdienen. Die Betriebe, die ihre Auszubildenden als Botschafter entsenden, sind mit großer Begeisterung dabei. Kernpunkt der Initiative sind mehrtägige, kostenfreie Ausbildungsworkshops, die bei den Azubis sehr beliebt sind. Diese fanden jetzt wieder statt, dankenswerter Weise führten wir diesmal die Workshops bei unserem Partner, der IHK, durch. Ein großes Dankeschön auch an unsere Trainerinnen: Christina Opelt und Christina Moeser. Unternehmen, die sich gerne beteiligen möchten, finden alle Infos unter www.ausbildungsbotschafter-duesseldorf.de.

Immer mehr Apotheken müssen schließen – Versorgung teilweise schwierig – dramatische Lieferengpässe

Die Bedingungen für Inhaberinnen und Inhaber öffentlicher Apotheken sind alles andere als optimal – viele finden, gerade auf dem Land, keine Nachfolger. Die Bereitschaft, eine Apotheke neu zu eröffnen oder zu übernehmen, wirkt so gering wie nie. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Apothekerkammer Nordrhein hervor. Seit 1999 setzt sich der Trend fort, dass im Kammerbezirk (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) Jahr für Jahr mehr Apotheken schließen als neue eröffnen. „Wir haben heute fast 400 öffentliche Apotheken weniger als noch vor zehn Jahren. Das hat Auswirkungen auf die wohnortnahe Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln. Unser dichtes Netz bekommt Löcher, das darf so nicht weitergehen“, fordert Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf-Stockum.

„Die Floskel vom Apothekensterben – jedes Jahr dieselbe Leier, aber es ändert sich einfach nichts“, ärgert sich der Kammerpräsident. Die Politik müsse endlich gegensteuern. Die Situation für künftige Selbständige müsse dringend verbessert werden. „Es muss sich wieder lohnen, eine Apotheke zu übernehmen.“ Eine immer mehr um sich greifende Bürokratie, das jüngste Spargesetz der Bundesregierung, akuter Fachkräftemangel und katastrophale Liefer- und Versorgungsengpässe bei Medikamenten und Wirkstoffen machen den Inhaberinnen und Inhabern öffentlicher Apotheken das Leben schwer.

42 Apotheken weniger als zu Beginn vergangenen Jahres – so die besorgniserregende Botschaft beim Blick in die jüngste Statistik: 53 Schließungen stehen nur elf Neueröffnungen gegenüber. Einzig in der Kreisstelle Viersen ist der Saldo positiv (1 Eröffnung, keine Schließung). Schlechter sieht es im Erftkreis (-7), in Düsseldorf (-6) und Köln (-5) aus. Die Apothekendichte ist in Bonn am größten, wo eine Apotheke durchschnittlich 3.653 Menschen versorgt, im Durchschnitt sind es 4.772 Einwohnerinnen und Einwohner in Nordrhein. Ähnlich gut versorgt wirken demnach Düsseldorf, Krefeld und die Städteregion Aachen. Wer auf die Zahlen schaut, könnte annehmen, dass die Menschen in Düren, Duisburg, Wuppertal und Kleve schlechter versorgt sind. In Remscheid müssen sich 6.259 Patienten eine Apotheke teilen. „De facto kann das aber ganz anders aussehen“, so Dr. Hoffmann, „denn gerade auf dem Land müssen viele Menschen weitere Wege zur nächsten Apotheke in Kauf nehmen.“

Gerade für den Nacht- und Notdienst hat die sinkende Zahl der Apotheken Konsequenzen: Auch hier werden die Wege für Patientinnen und Patienten in Einzelfällen länger. „Noch können wir die flächendeckende Versorgung sicherstellen. Setzt sich der Trend über die nächsten Jahre fort, müssen wir wohl umdenken“, befürchtet der Kammerpräsident.

Liefer- und Versorgungsengpässe, Corona, Impfstoffe – die Situation für die Teams in den Apotheken ist fordernd wie nie. „Und dennoch gelingt es meinen Kolleginnen und Kollegen, den PTA, PKA, Boten und allen, die sich für die dezentrale Versorgung stark machen, noch jedes Problem zu lösen. Sie leisten hervorragende Arbeit, jede und jeder einzelne von ihnen“, dankt der Kammerpräsident. „Auch und gerade in der Krise sind die über 2.000 Apotheken in unserem Kammerbezirk für die Menschen da, seien die Umstände auch noch so widrig. Auf die Apotheke vor Ort können sich die Menschen verlassen.“

Seit 2014 gibt es die Möglichkeiten mit 63 Jahren in Rente zugehen – aber: wer tut das eigentlich?

Seit 2014 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente zu gehen, wenn eine Versicherungszeit von 45 Jahren erreicht wurde. Von dieser Möglichkeit machte zuletzt gut ein Viertel der Neurentner Gebrauch. Wer genau den Arbeitsmarkt vorzeitig verlässt, hat nun unser Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) untersucht.

Doch wer verlässt vorzeitig den Arbeitsmarkt? Das IW ist der Frage anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels und der Deutschen Rentenversicherung nachgegangen. Dafür betrachteten die Forscher die Einkommen von 1.001 Personen, die sich zwischen 2014 und 2020 zur Ruhe gesetzt haben, und teilten sie in fünf gleich große Gruppen ein. Das Ergebnis (Grafik):

Während nur 5 Prozent der Personen, welche nach Renteneintritt in das unterste Einkommensfünftel fallen, vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen, sind es im mittleren Einkommensfünftel 36 Prozent.

Im untersten Einkommensfünftel kommen die Rentner im Schnitt allerdings auch nur auf 33 Versicherungsjahre, was ein möglicher Grund dafür ist, warum sie seltener die abschlagsfreie „Rente mit 63“ nutzen. Bei den oberen drei Fünfteln beträgt die durchschnittliche Versicherungszeit zwischen 38 und 40 Jahren. Es liegt nahe, dass die Personen im untersten Einkommensfünftel zudem keine ausreichenden Rentenansprüche erworben haben, um vorzeitig abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Interessant ist außerdem: In den beiden obersten Einkommensgruppen sinkt die Zahl der abschlagsfreien Renteneintritte im Vergleich zur mittleren Gruppe wieder. Gerade in den oberen Einkommensfünfteln ist das ein Hinweis darauf, dass Personen sich trotz Anspruch auf vorzeitigen abschlagsfreien Renteneintritt dafür entscheiden, bis zur Regelaltersgrenze weiterzuarbeiten.

Ein weiterer überraschender Befund: Personen, die ihren Gesundheitszustand nach Renteneintritt als weniger gut oder schlecht einschätzen, nehmen seltener die Option der „Rente mit 63“ in Anspruch.

Dagegen zeigt die Analyse der sozialen Parameter angesichts der Strukturen auf dem Arbeitsmarkt und der typischen Erwerbsbiografien ein vorhersehbares Bild:

Ein Anrecht auf die abschlagsfreie „Rente mit 63“ haben vor allem Männer, Ostdeutsche und Personen ohne akademischen Abschluss.

Auf jeden Fall sollten die Erkenntnisse der Studie weiter vertieft werden. Denn aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland haben ältere Beschäftigte eine große Bedeutung für den deutschen Arbeitsmarkt. (Quelle: IW Köln)

ZUM IW-DOSSIER „RENTE“!

EPSON Deutschland zieht nach Düsseldorf in ein nachhaltiges Gebäude

Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland

Die Epson Deutschland GmbH hat ab Frühjahr 2023 für mindestens 10 Jahre rund 3.000 qm im TRIGON angemietet und sichert sich mit den beiden obersten Etagen auch die exklusiven Dachterrassenflächen des im Bau befindlichen Bürogebäudes an der Schiessstraße in Düsseldorf-Heerdt. Die benachbarte Hochgarage bietet Epson 70 PKW-Stellplätze, davon 24 mit Elektro-Ladesäulen. Mit der Anmietung zieht der japanische Technologie-Konzern nach fast 20 Jahren mit seiner Firmenzentrale von Meerbusch nach Düsseldorf.

Zu den Gründen für den Umzug sagt Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland, in der RP: „Epson steht für Nachhaltigkeit, dazu gehört auch Nachhaltigkeit in allen unseren Niederlassungen. Unsere neuen Büroflächen im „Trigon“ verbinden nachhaltiges Bauwesen, zeitgemäße Ausstattung und eine gute Infrastruktur für Elektromobilität. Damit bieten sie sehr gute Voraussetzungen, um den Ansprüchen von Epson, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an eine umweltgerechte und moderne Arbeitsumgebung gerecht zu werden.“

Quellen: Landeshauptstadt Düsseldorf, Rheinische Post, Epson

20. bis 23. März: Mit der KD von Düsseldorf nach Amsterdam

Neue Party-Kurzkreuzfahrten der KD mit MS Oscar Wilde. ots

Ob Kurztrip zu zweit, Shoppingausflug mit Freunden oder Partytour mit dem Verein – seit Herbst 2022 geht es mit der KD regelmäßig auf Kurzkreuzfahrt von Düsseldorf nach Amsterdam. Pünktlich zum Jahresbeginn bietet die Köln-Düsseldorfer ein besonders günstiges Angebot:

Die 4-Tages-Tour vom 20. bis 23. März mit dem 4-Sterne Flusskreuzfahrtschiff „Oscar Wilde“ ist in der Doppelkabine bereits für 299 Euro pro Person statt 499 Euro zu haben. Die Gäste können sich auf 3 Übernachtungen in der komfortablen Doppelkabine inklusive Vollpension und Unterhaltungsprogramm an Bord freuen. Weiterhin steht ein freier Tag in Amsterdam und ein halber Tag in Nijmegen auf dem Programm. Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit und nur für Buchungen im Aktionszeitraum bis 15. Januar 2023.

Die Schifffahrtsgesellschaft Köln-Düsseldorfer bietet bereits seit vielen Jahren erfolgreich Partyfahrten am Wochenende in Köln und Düsseldorf an. Die neuen Party-Kurzkreuzfahrten sind eine XXL-Variante der beliebten KD-Partyreihen und kombinieren Party mit Entspannung und Zeit für Kultur, Sightseeing und Shopping. Mit einem offensichtlichen Vorteil: Auf dem Hotelschiff entfällt die Heimfahrt nach der Party. Zum Schlafen geht es auf direktem Weg in die Kabine. Und am nächsten Morgen geht es ausgeruht zum ausgiebigen Frühstück an Bord.

Die klassische Party-Kurzkreuzfahrt beinhaltet zwei Übernachtungen. In Amsterdam haben die Gäste einen ganzen Tag Zeit, um die niederländische Hauptstadt mit ihren zahlreichen Museen, weltberühmten Grachten und besonderen Märkten zu erkunden. Dabei steht jede Fahrt unter einem bestimmten musikalischen Motto wie Schlager, Best of oder 80er/90er. An Bord erwartet die Gäste außerdem ein ausgefallenes Unterhaltungsprogramm. Neben Kostüm- und Gesangswettbewerben wird es auch Überraschungs-Live-Acts und ein Bier- und Sekt-Yoga geben. Zu allen Reisen ist auf Wunsch ein Getränkepaket buchbar inklusive Wein, Sekt, Bier, Softdrinks und Heißgetränke zum Preis von 29,50 Euro pro Person und Tag.

Den nötigen Komfort während der Reise bieten die schwimmenden Hotelschiffe MS Swiss Crystal und MS Oscar Wilde, die alle Annehmlichkeiten eines klassischen 4-Sterne-Hotels an Land bieten. Nach erfolgreichem Auftakt im November sind im Februar und März 2023 fünf Party-Kurzkreuzfahrten nach Amsterdam geplant. Je nach Reisedauer werden dabei auch weitere niederländische Hafenstädte wie Rotterdam, Nijmegen und Arnheim angesteuert und bieten sich für einen Landgang an.

Bis Ende der 90er Jahre war die KD selbst erfolgreicher Anbieter von Flusskreuzfahrten mit eigenen Hotelschiffen. So gilt die KD sogar als Erfinderin der Flusskreuzfahrten und baute im Jahr 1960 mit MS Europa das erste Kabinenschiff überhaupt. Aufgrund einer Neuausrichtung des Konzerns wurde dieser Zweig im Jahr 2000 verkauft. Seit 2018 ist die KD wieder im Hotelschiff-Geschäft aktiv. „Die Eventkreuzfahrten bieten sich zum Beispiel als Teamevent für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern und Kunden etwas Besonderes bieten möchten. Auch Vereine können mit der KD auf Tour gehen und gemeinsam feiern und neue Pläne schmieden“, erklärt Marion Trapp, KD-Verkaufsleiterin für den Bereich Hotelschiffe.

Weitere Informationen unter www.k-d.com.

Das Düsseldorfer Unternehmen PwC bringt Waldbesitzer und Unternehmen zusammen: Ziel sind vertrauenswürdige Klimaschutzprojekte

PwC Deutschland bringt Waldbesitzer, die finanzielle Unterstützung bei der Wiederaufforstung benötigen, mit Unternehmen zusammen, die in vertrauenswürdige und transparente Klimaschutzprojekte investieren möchten.

In den letzten Jahren sind 450.000 Hektar Wald durch den Klimawandel in Deutschland verloren gegangen – die Wiederaufforstung und der zukünftige Erhalt stellen Waldbesitzer vor eine große finanzielle Herausforderung. Zugleich suchen immer mehr Unternehmen im Rahmen ihrer Dekarbonisierungsstrategie zur Erreichung ihres Net-Zero-Ziels nach wissenschaftlich fundierten Möglichkeiten, um Verantwortung für ihre nicht vermeidbaren CO2-Emissionen zu übernehmen. Aus diesem Grund unterstützt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland (PwC) Unternehmen dabei, mit Waldbesitzern in Kontakt zu treten und in die klimagerechte Aufforstung zerstörter Forstflächen nach dem Wald-Klimastandard des Ecosystem Value Association e.V. (eva) zu investieren.

„Bei vielen Klimaschutzprojekten im freiwilligen CO2-Markt kommt ein zu geringer Anteil der Gelder in den eigentlichen Projekten an. Die Leistungen sind schwer nachzuvollziehen und werden nicht regional, sondern eher in weit entfernten Ländern erbracht. Mit dem Wald-Klimastandard erhalten Unternehmen die Möglichkeit, direkt in regionale Projekte zu investieren. Ohne spekulative Mechanismen, dafür mit einem unmittelbar nachweisbaren Mehrwert für Umwelt und Klima“, sagt Andreas Feiner, Partner bei PwC Deutschland.

So funktioniert das Prinzip „Klimafabrik“

Wenn ein Unternehmen für seine aktuell noch nicht reduzierbaren CO2-Emissionen mithilfe einer Klimafabrik Verantwortung übernehmen möchte, tritt es für die Kontaktherstellung zu einem regionalen Waldbesitzer mit PwC in Verbindung. PwC berät die Unternehmen und Waldbesitzer auf dem Weg in ihre Kooperation. Die Waldbesitzer setzen Aufforstung oder künftig auch den Umbau zerstörter Waldflächen zu einem klimaresilienten Mischwald um. Unabhängige Prüfstellen wie zum Beispiel der TÜV überwachen und zertifizieren das Projekt. Das Unternehmen investiert damit direkt in den Erhalt und das Erbringen von Ökosystemleistungen des Waldes, wie CO2-Speicherung, Biodiversität und Erosionsschutz – und in ein Ökosystem, das über viele Jahrzehnte zur Reinigung der Luft beiträgt. Hilfestellung bei der Berichterstattung wie zum Beispiel unter der Science Based Target Initiative (SBTi) stellt PwC im Rahmen der Net-Zero-Beratung zur Verfügung.

Das finanzielle Engagement des Unternehmens richtet sich dabei streng nach den realen Kosten von Waldaufbau, -pflege und Überwachung der Maßnahmen über den gesamten Zeitraum. Im Mittelpunkt des PwC-Ansatzes steht dabei der Financial Contribution Claim, der auch vom WWF und vom Umweltbundesamt favorisiert wird. Bei diesem geht es nicht um die umstrittene „Neutralisierung“ der unternehmenseigenen CO2 -Emissionen, sondern um einen belegbaren Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Er umfasst, wie viele finanzielle Mittel ein Unternehmen aufgewendet hat, um die vergangenen, aber auch die zukünftig zu erwartenden CO2-Emissionen wieder der Atmosphäre zu entziehen.

„Wir unterstützen Unternehmen nicht nur bei der Auswahl eines geeigneten und zertifizierten Waldbesitzers aus der Region, sondern auch bei allen Belangen, die im Zuge des Engagements anfallen – vom Reporting über das Marketing bis zu den Steuern“, erläutert Feiner.

Auch PwC Deutschland hat die Klimafabrik umgesetzt und finanziert für jeden Mitarbeitenden einen Quadratmeter Wald im Vogelsberg. Mit diesem Engagement setzt sich PwC Deutschland für regionalen Klimaschutz ein und trägt nicht nur dazu bei, dass innerhalb der nächsten Jahrzehnte voraussichtlich 600 Tonnen CO2 auf der Waldfläche gespeichert werden können, sondern leistet mit dem neu entstehenden Mischwald auch einen entscheidenden Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt.

Wichtige Anreize für die Aufforstung zerstörter Wälder

Der deutsche Wald leidet aktuell unter vielen Einflüssen. Sowohl der Klimawandel im Allgemeinen als auch regionale Probleme wie Stürme, Brände oder Borkenkäfer setzen dem empfindlichen Ökosystem immer mehr zu. Den Waldbesitzern fehlt es aber vielerorts an den finanziellen Mitteln, um zerstörte Flächen klimagerecht und zukunftssicher wiederaufzuforsten. Das betrifft inzwischen 4 % der deutschen Waldfläche – insgesamt rund 450.000 Hektar. Mit dem Wald-Klimastandard entsteht ein Maßstab für Klimainvestitionen, der Waldbesitzer incentiviert, ihre Wälder zügig, zukunftsorientiert und nachhaltig aufzubauen sowie zu bewirtschaften. „Sowohl der Gesetzgeber als auch Kunden und Partner erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihrer Verantwortung für Umwelt und Klima gerecht werden. Die Klimafabrik Deutscher Wald zahlt unmittelbar darauf ein: Bereits ein Hektar Klimawald bindet 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr“, sagt Feiner.

Weitere Informationen auf: www.pwc.de/klimafabrik-deutscherwald

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 327.000 Mitarbeitende in 152 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

L’Oréal in Düsseldorf gibt Beteiligung bekannt: Start-Up ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts

Das Düsseldorfer Beauty-Unternehmen L’Oréal an der Johannstraße gibt eine Minderheitsbeteiligung an dem Microdruck-Startup Prinker Korea Inc. bekannt, die über seinen Corporate Venture Fund „BOLD“ Business Opportunities for L’Oréal Development getätigt wurde. Prinkers Produkte für temporäre Tätowierungen wurden mehrfach mit dem CES Best of Innovation Award und dem renommierten globalen iF Design Award ausgezeichnet.

Das 2015 gegründete Unternehmen Prinker Korea Inc. ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts mit dem Ziel, Verbraucher:innen zu inspirieren und ihnen neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks zu bieten. L’Oréal und Prinker arbeiten seit mehreren Jahren für die Entwicklung des preisgekrönten und kürzlich auf der Consumer Electronics Show (CES®) vorgestellten Tools L’Oréal Brow Magic zusammen. L’Oréal Brow Magic ist der erste handgehaltene, elektronische Augenbrauen-Make-up-Applikator, der den Verbrauchern die präziseste Brauenform bietet. Mithilfe von AR-Technologie und patentierten KI-Algorithmen scannt das Gerät das Gesicht der Benutzer:innen und gibt Empfehlungen für die individuelle Augenbrauenform, die dann in Sekundenschnelle automatisch aufgedruckt wird. Der von L’Oréal Brow Magic erzeugte Augenbrauen-Look bietet ein perfektes Make-up für den ganzen Tag und ist leicht zu entfernen.

„Bei L’Oréal arbeiten unsere Forscher:innen mit High-End-Technologie-Start-ups zusammen, um die Zukunft der Schönheit zu gestalten. Indem wir unsere Fachkenntnisse kombinieren, entwickeln wir gemeinsam neuartige, personalisierte Erlebnisse für die Konsument:innen“, sagt Barbara Lavernos, stellvertretende CEO und verantwortlich für Forschung, Innovation und Technologie bei L’Oréal. „Durch diese strategische Investition können wir unser großes Engagement erfüllen, bahnbrechende Beauty-Technologien, die eine grenzenlose Personalisierung und Selbstausdruck ermöglichen, in die Hände aller Menschen zu bringen.“

„Wir sind begeistert, in diese neue Phase der Partnerschaft mit L’Oréal einzutreten, die sich mit unserer Mission deckt, den Verbrauchern vielseitige und individualisierbare Technologien an die Hand zu geben, um sich selbst zu verwirklichen“, sagt Luke Yun, Co-Founder & CEO, Prinker Korea Inc. „Ihr jahrhundertealtes Wissen über Schönheit, Forschung und Entwicklung und ihr starker Fokus auf Schönheitstechnologie wird es uns ermöglichen, mehr Verbraucher als je zuvor zu erreichen. Ihre Investition wird uns in die Lage versetzen, Innovationen zu entwickeln, die die besten Lösungen für Menschen auf der ganzen Welt bieten, und wir freuen uns darauf, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten“.

Weitere Informationen über BOLD Business Opportunities for L’Oréal Development: www.lorealboldventures.com