Woche der Ausbildung startet am kommenden Montag

Die bundesweite Woche der Ausbildung startet am Montag, 13. März, auch in unserer Stadt. Die Kernbotschaft lautet „Ausbildung ist Zukunft“. Die Agentur für Arbeit und das Jugendjobcenter Düsseldorf haben ein volles Programm zusammengestellt.

Michael Flak (Foto) ist seit Februar 2023 für die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf verantwortlich. Sein Team besteht aus 40 Berufs- und Studienberaterinnen und -beratern sowie aus drei Teamleitungen. An insgesamt 87 Düsseldorfer Schulen sind seine Beraterinnen und Berater erste Ansprechpartner für die Berufliche Orientierung.

Mit dem Angebot zur Woche der Ausbildung zeigt Michael Flak bereits seine neuen Weichenstellungen auf: „Die Berufsberatung wird ihre Angebote für die Eltern der Jugendlichen weiter ausbauen, um sie künftig noch besser in den Berufswahlprozess mit einzubeziehen. Zudem ist es unser Ziel, neue Beratungsorte zu erschließen“, beschreibt Michael Flak seine Ausrichtung. „Wir freuen uns daher besonders, dass wir in der Woche der Ausbildung ein Angebot in der Stadtbücherei in Bilk für Eltern und Jugendliche bereitstellen können.“

Das Programm zur Woche der Ausbildung wurde von der Agentur für Arbeit und des Jugendjobcenters Düsseldorf zusammengestellt. Es richtet sich an Jugendliche und deren Eltern sowie an Unternehmen, die Nachwuchs suchen. Es umfasst unter anderem Bewerbungsmappen-Checks an insgesamt vier Tagen, ein Beratungsangebot für Eltern und Jugendliche in der Stadtbücherei Bilk sowie Online-Veranstaltungen zur Ausbildungssuche. Auch über weniger bekannte Wege zu einem vollwertigen Berufsabschluss, wie die Ausbildung in Teilzeit, können sich die Besucherinnen und Besucher informieren. Zudem gibt es inspirierende Impulse für die Ausbildungssuche und Angebote, um die Vielzahl der Ausbildungsberufe kennen zu lernen.

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duesseldorf/woche-der-ausbildung

Repräsentativstudie des VOCER Instituts betont die gesellschaftliche Bedeutung von Resilienz im Digitalen

Der digitale Konsum und die Flut an negativen Nachrichten können bei Menschen „eine chronische mentale Überlastung“ verursachen – so eines der zentralen Studienergebnisse. Die Folge: Teile des Publikums wenden sich aufgrund der Überlastungserscheinungen „nachrichtenmüde“ ab, es sei eine „News Fatigue“ und im Extremfall ein „News Burnout“ festzustellen, eine totale Erschöpfung als Folge von zu intensivem Nachrichtenkonsum.

Das auf ein Jahr angelegte Forschungsprojekt „Digitale Resilienz in der Mediennutzung“ des VOCER Instituts für Digitale Resilienz in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag untersucht die gesundheitlichen und sozialen Folgen der digitalen Mediennutzung und deren herausragende Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Unserer Redaktion liegen die Informationen jetzt vor.

In ihrem Abschlussbericht „Wie resilient sind wir im Netz?“ betonen die beiden Studienleiter Dr. Leif Kramp (ZeMKI, Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz, Hamburg), dass es gerade in Krisen- und Kriegszeiten darauf ankommt, einen souveränen Umgang mit digitalen Medien zu finden: „Digitale Kommunikation und Nachrichten nehmen besonders in Krisenzeiten einen höheren Stellenwert in der Bevölkerung ein – die Pandemie hat die Nachfrage nach digitalen Medieninhalten massiv verstärkt. Smartphone & Co. machen uns ständig erreichbar – auch für belastende Krisen-News: Nahezu pausenlos werden Nutzende sozialer Medien und Nachrichten-Apps mit Hiobsbotschaften und den Einlassungen anderer Nutzer:innen dazu konfrontiert“, so das Fazit der Medienexperten.

Insbesondere warnen die Medienforscher vor der Kehrseite der gestiegenen digitalen Mediennachfrage während Krisen: Der digitale Konsum und die Flut an negativen Nachrichten können bei Menschen „eine chronische mentale Überlastung“ verursachen – so eines der zentralen Studienergebnisse. Die Folge: Teile des Publikums wenden sich aufgrund der Überlastungserscheinungen „nachrichtenmüde“ ab, es sei eine „News Fatigue“ und im Extremfall ein „News Burnout“ festzustellen, eine totale Erschöpfung als Folge von zu intensivem Nachrichtenkonsum. „Im permanenten Ausnahmezustand, wenn wir von einer Krise in die nächste geraten, fügt sich beides – Resilienz und Digitalität – zusammen.“

„Uns ist daran gelegen, eine individuelle wie auch gesellschaftliche digitale Resilienz zu entwickeln und zu fördern, also eine innere Widerstandskraft, die Menschen helfen kann, stärker in eine Gestaltungsrolle zu schlüpfen“, sagt Ko-Studienleiter Stephan Weichert. Ziel der Studie sei es, „zu ergründen, wie professionelle Medien und ihr Publikum dem Strudel des belastenden Medienkonsums entkommen.“ Aus der Repräsentativbefragung gehe hervor, dass gerade jüngere Menschen unter den Ambivalenzen ihrer digitalen Mediennutzung leiden und dadurch „das Risiko eines emotionalen Erschöpfungszustandes“ steige, sagt Ko-Studienleiter Leif Kramp. Zugleich sei der Wunsch in der Bevölkerung hoch, „etwas gegen Desinformation und Hass im Netz zu unternehmen – aber was genau, das bleibt schemenhaft.“

„Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass sich viele Befragte angesichts von Pandemie, Krieg, Inflation und Klimawandel Sorgen um ihre Zukunft machen. Für uns zeigt das einmal mehr die Brisanz des Themas Resilienz und weshalb wir als Gesundheitsmedienhaus diese verstärkt in den Fokus unserer Angebote rücken“, so Dr. Dennis Ballwieser, Chefredakteur der Apotheken Umschauaus dem Wort & Bild Verlag, Kooperationspartner der Studie. „Wir versuchen unserer Pflicht nachzukommen, einen möglichst großen Teil der Bevölkerung mit praktischen Tipps zu versorgen, um mit Ängsten, Stress und Überforderung besser umgehen zu können.“

In ihren zahlreichen auf Basis der Studie entwickelten Empfehlungen raten die Medienexperten Kramp und Weichert zur „digitalen Entrümpelung“ und empfehlen etwa, Bildschirmzeiten regelmäßig zu kontrollieren und die Social-Media-Nutzung einzuschränken: „Das suchtartige Checken, Scrollen und Aktualisieren von Neuigkeiten in Nachrichten- und Social-Media-Apps, etwa Facebook, Instagram und TikTok ist aus unserer Sicht mit Abstand der größte Zeitfresser, der durch das reflexartige Reiz-Reaktions-Prinzip die Menschen am ehesten krank macht“, so Weichert. Weitere Methoden und Hilfestellungen, die sich in den illustrierten Handreichungen des 38-seitigen Abschlussberichts findet, sind die Verordnung regelmäßiger Medien-Auszeiten und Ruhepausen sowie Achtsamkeitsübungen im beruflichen Alltag und eine Verankerung von Präventionsstellen am Arbeitsplatz.

Gelassener durch die Krise zu kommen bedeutet, die eigene Selbstwirksamkeit im Umgang mit digitalen Medien zu trainieren und dadurch dem Publikum zu einem aktiveren Handlungsrahmen zu verhelfen“, sagt Leif Kramp. Die Studie liefert eine empirische Plausibilität, warum sich die Häufung von Krisen und der damit verbundene, teils stark emotionalisierte Mediengebrauch immer mehr als gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellen. „Unser dringlicher Appell ist es, angesichts von digitalem Suchtverhalten, Depressionen und Nachrichtenvermeidung neue ganzheitliche Ansätze, Methoden und Werkzeuge zur Resilienzsteigerung zu entwickeln. Denn bei dieser Herausforderung geht es um nichts weniger als die Vulnerabilität der Gesellschaft – und damit die Resilienz unserer Demokratie“, so das Fazit des Abschlussberichts „Wie resilient sind wir im Netz?“.

Der Abschlussbericht ist kostenlos abrufbar unter www.digitale-resilienz.org.

Die gesamte Studie ist zu beziehen über: info@digitale-resilienz.org

Premier in unserer Stadt: Rheinmetall vermeldet Erstauftrag im Bereich E-Truck

Die Business Unit Castings des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat kürzlich einen Neuauftrag über Getriebegehäuse für einen renommierten Truck-Hersteller verbucht. Der Auftragswert liegt im unteren zweistelligen MioEUR-Bereich. Die Produktion startet im ersten Quartal 2026 und läuft zunächst über fünf Jahre. Die Projektlaufzeit zwischen dem Technologiekonzern und dem Truckhersteller beträgt insgesamt allerdings mehr als 15 Jahre, sodass mit weiteren Folgeaufträgen in der Zukunft gerechnet wird. Mit der Beauftragung hat sich das Unternehmen erfolgreich gegen zwei Marktbegleiter im Bereich Niederdruck-Kokillenguss durchgesetzt.

Die Gehäuse werden als fertig bearbeitetes Bauteil geliefert. Hierdurch ergeben sich für den Konzern Synergieeffekte, da der Guss am Standort Neckarsulm erfolgt, während die weitere Bearbeitung am Standort Langenhagen ausgeführt wird. Damit gelingt es, die Kernkompetenzen beider Produktionsstandorte optimal auszuschöpfen. Bei den Gehäusen handelt es sich um hochkomplexe Gusslösungen für den Einsatz im jungen Marktsegment der E-Trucks.

Für Rheinmetall hat dieser Auftrag als Erstauftrag im Bereich E-Trucks eine hohe Bedeutung. Denn der Bereich E-Trucks befindet sich in der Branche in einem frühen Entwicklungsstadium und besitzt aufgrund der Transformation der Industrie hin zu umweltschonenden und modernen Antriebsverfahren ein hohes Wachstumspotenzial. Rheinmetall erhält durch diesen Auftrag die Möglichkeit, seine Expertise im Bereich der E-Mobilität in dieses neue Marktsegment einzubringen und diese weiter auszubauen, um fast von Anfang an an der Marktentwicklung zu partizipieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem Traditionshersteller für Trucks strebt der Konzern die gemeinsame Entwicklung und Einführung des Bauteils auf den europäischen Markt an, wodurch die Chancen auf weitere Aufträge erhöht werden.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Gewinn des Auftrages seine Expertise als zuverlässiger Partner im globalen Fahrzeugbau, in renommierten wie auch in neuen zukunftsträchtigen Marktsegmenten.

Die Business Unit Castings gehört zur Konzerndivision Materials and Trade und zählt zu den weltweit führenden Herstellern und renommierten Partnern bei der Entwicklung von Systemkomponenten für den Grundmotor. Das Produktportfolio umfasst Zylinderkurbelgehäuse, Strukturbauteile, Getriebeteile und Komponenten im Bereich E-Mobility. Das Angebot umfasst die Gusstechniken Druck-, Niederdruck-, Sand- und Kokillenguss sowie Zusatzleistungen wie die Fertigbearbeitung, aber auch Oberflächenbeschichtung und Montage.

Mit jedem Auftrag über Komponenten und Systeme zur modernen und umweltschonenden Mobilität gelingt es Rheinmetall, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität weiter erfolgreich voranzutreiben, nicht nur im Pkw-, sondern auch im Truck-Bereich.

Die Business Unit Castings ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co., Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Castings besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und SAIC halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Firmenjubiläen – nutzen Sie die Chance zur Stärkung der Teamzugehörigkeit

Firmen-Jubiläen sind stets sehr schöne Gelegenheiten im Team zu feiern. Hier Richard Heinemann, der Chef der Konditorei, bei einer Ehrung in seiner Filiale auf der Bahnstraße.

Vor kurzem stand bei Heinemann auf der Bahnstraße ein Firmenjubiläum an: Zwei Mitarbeiterinnen wurden für ihre 20- bzw. 30-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Sogar der Chef Richard Heinemann reiste extra an. Das ist eine feine Geste – aber nicht nur das.

Solche Jubiläen werden in vielen Unternehmen gefeiert. Dies sind die kleinen Dinge im Betriebsalltag, die nicht viel Geld kosten, aber vor allem die Motivation, die Zugehörigkeit und die Teamentwicklung stärken. Es zeigt auch den anderen: Wir nehmen euch wahr, wir sehen, welche Arbeit ihr für uns leistet, und wir danken euch dafür! Das stärkt die Moral im Team, und es kann dazu beitragen, dass manche es sich zweimal überlegen, ob sie zur Konkurrenz mit den besseren Gehältern wechseln wollen, in der aber die Mitarbeiter nie länger als fünf Jahre bleiben. Und nicht zuletzt ist es auch für die Vorgesetzten schön, nicht immer nur etwas von ihren Mitarbeitern zu verlangen, sondern ihnen auch außer der Reihe einmal etwas zu geben und eine Gelegenheit zu bekommen, ihre Wertschätzung auszudrücken.

Der Chef sollte es sich nicht nehmen, dabei zu sein und die Ehrung durchzuführen. Und dann ist fast egal, wo diese Ehrung stattfindet: im Büro der Mitarbeiterin, des Mitarbeiters, auf einer Unternehmensfeier oder einer Betriebsversammlung. Diese Geste wirkt auf jeden Fall.

Checklisten vorab helfen, die Jubiläen gut vorzubereiten. Das steht auch drin, wer eingeladen werden sollte. Das Geschenk sollte passend sein – auf den Jubilar bzw. den Betrieb bezogen. Vielleicht macht es auch Sinn, eine Urkunde zu erstellen. Eine Information im Intranet und der Betriebszeitung sollte nicht vergessen werden.

Haben Sie noch Fragen? Unsere Eventabteilung unterstützt unsere Mitgliedsunternehmen gerne.

Christoph Sochart

Foto: Heinemann/Instagram

Heute und am Freitag wieder Streiks

Morgen (3. März 2023) müssen wir wieder auf die Rheinbahn weitestgehend verzichten. Bis auf wenige Busse und Bahnen geht am Freitag nichts bei der Rheinbahn. Nur heute läuft alles planmäßig. Ver.di tritt für höhere Gehälter im öffentlichen Dienst ein. Morgen schließt man sich dem globalen Klimastreik der Aktivisten von „Fridays for Future“ an. Diese wollen durch ihre Aktion ein Zeichen für die Verkehrswende setzen. Sie werden morgen Nachmittag an den Landtagswiesen eine Kundgebung abhalten. Heute (2. März 2023) wird die Stadtverwaltung bestreikt. Aber, es gibt einen Notfallplan. Quelle: Antenne Düsseldorf

Über 5.400 freie Jobs in unserer Stadt

Die Agentur hat die aktuelle Lage mit dem Februar vor drei Jahren verglichen. Also dem Monat vor der Pandemie. Demnach ist die Arbeitslosigkeit bei Männern in Düsseldorf seitdem schon längst wieder auf Vor-Corona-Niveau gesunken. Bei Frauen liegt sie aber immer noch um über 800 Betroffene höher als damals. Bei den Männern in Düsseldorf arbeiten außerdem über 60% in Vollzeit, bei Frauen sind es nur knapp 40%. Außerdem verdienen sie in der Regel auch weniger als Männer. Es ist höchste Zeit, Frauen die gleichen finanziellen Chancen zu ermöglichen, sagt dazu heute die Chefin der Arbeitsagentur. Quelle: Antenne Düsseldorf

WeitereInfos und Links zum Thema

Infos der Düsseldorfer Arbeitsagentur:

Arbeitsmarkt im Februar 2023:

Infos der Bundesarbeitsagentur:

ChatGPT Workshop am STARTPLATZ in Düsseldorf

Bei den ChatGPT Workshops lernt man, wie man das Potenzial von ChatGPT voll ausschöpfen kann. So gelingt es, eigene Projekte noch erfolgreicher zu gestalten. Dabei werden verschiedenen Arten von Prompts behandelt und vermittelt, wie diese effektiv eingesetzt werden können. Die wiederkehrend stattfindenden Workshops stoßen bei den Teilnehmer:innen auf große Begeisterung. Die nächste Einführung in das Prompting und das Prompt Engineering findet am 03.03.2023 im STARTPLATZ Düsseldorf statt. Alle Infos hier!

Der Handel der Zukunft

Was muss ein Shop oder Store heute sein? Erlebnis- und Identifikationsort? Feel-good-Location? Ein Third Place oder Pop-Up-Marktplatz? Wie muss er aussehen, wie sich anfühlen? Kreative und pragmatische Antworten gibt hier die Dimension Shop Fitting, Store Design & Visual Merchandising auf der EuroShop 2023.

Die Vorzeichen für die EuroShop 2023, The World´s No.1 Retail Trade Fair, stehen gut, denn gerade jetzt nach zwei Jahren harter Restriktionen durch die Pandemie, von denen die weltweite Handelsbranche schwer getroffen wurde, erweist sich die EuroShop in Düsseldorf als wichtiger denn je. Denn die Covid-Krise ist auch zum Beschleuniger für die Digitalisierung und reibungslose Vernetzung aller Retail-Kanäle im Handel geworden, treibt den Bedarf an neuen Lösungen zur Energieeinsparung und Nachhaltigkeit voran. Darüber hinaus setzt sie eine ungeahnte Kreativität frei, die vor allem dazu dient, der Kundschaft das Einkaufen so bequem wie möglich zu machen, auf veränderte Gewohnheiten zu reagieren, neuen Bedürfnissen zu entsprechen und mit erlebnisorientierten, ganzheitlichen Konzepten die Kundenbindung zu optimieren.

Die EuroShop und ihre über 1.830 Aussteller aus 55 Nationen greifen nicht nur die weltweiten Entwicklungen auf, sondern bilden auf mehr als 103.000 m² netto Ausstellungsfläche in 16 Messehallen auch das gesamte Spektrum an aktuellen Trends und zukunftsweisenden Lösungen ab. Dabei fokussiert sie momentan besonders wichtige Themen, die verschiedenste Bereiche des Handels betreffen.

Die Hot Topics der EuroShop 2023 lauten: Connected Retail, Sustainability, Smart Store, Energy Management, Third Places, Customer Centricity, Experience und Vitale Innenstädte.

Die Struktur der EuroShop 2023 wurde den Bedürfnissen der Branche entsprechend weiterentwickelt. Sie umfasst acht klar definierte Erlebnisdimensionen. Die Vorteile dieser Gliederung liegen auf der Hand: eine noch stärker besucherorientierte Angebotsstruktur, Synergien verschiedener Dimensionen, die ohnehin stark ineinandergreifen und mehr Hallenfläche für stark wachsende Bereiche wie Retail Technology oder Refrigeration.

Die acht Dimensionen der EuroShop im Einzelnen:

Die Dimension Shop Fitting, Store Design & Visual Merchandising ist das Herzstück der EuroShop und ihr größter Angebotsbereich. Die besten Architekten, Designer, Planer und Hersteller sind mit einzigartig gestalteten und bis ins kleinste Detail durchdachten Präsentationen vertreten und geben Antworten auf aktuelle Fragen der Retailer, wie z.B.: Was muss ein Shop oder Store heute sein? Ein Erlebnisort und eine Feel-good-Location? Third Place oder Pop-Up-Marktplatz? Wie muss er aussehen, wie sich anfühlen? Die EuroShop gibt hier ebenso kreative wie pragmatische Antworten. So können sich die Besucher und Besucherinnen in dieser Dimension von Temporary Design oder modularen Konzepten inspirieren lassen, aber auch handfeste Lösungen zur Nachhaltigkeit finden. In den Formen und Funktionen steht oftmals die Natur Pate, gleichzeitig sind auch hier digitale Elemente nicht mehr weg zu denken.

Wenn es um Erlebnis und Inszenierung, Faszination und Atmosphäre geht, dann führen alle Wege zum Licht. Seine vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten, von Smart Lighting bis IoT, verbunden mit ökologischen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Effizienz – darum dreht sich die Dimension Lighting auf der EuroShop 2023. Sie präsentiert die komplette Bandbreite moderner Illumination und Shopbeleuchtung: vom Eingangsbereich über die Warenpräsentation bis zur Kassenzone. LED-Technologien sorgen z. B. für völlig neue Möglichkeiten, Produkte emotional in Szene zu setzen. Immer im Fokus: nachhaltige Energielösungen und intelligentem Lichtmanagement.

Funktional und schön – diese beiden Merkmale schließen sich keinesfalls aus. Das beweisen die Ausstellenden in der neuen DimensionMaterials & Surfaces. Ob Böden, Wände, Decken oder Möbel – höchste Qualität ist wichtig für langanhaltende Stabilität und optimale Funktionalität. Und in Puncto Nachhaltigkeit ist bei der Auswahl des richtigen Materials mittlerweile Vieles möglich. In Verkaufs- und Arbeitsräumen sind außerdem hervorragende optische wie akustische Eigenschaften von Materialien essenziell. Die richtige Wahl von Belägen, Verkleidungen oder Beschlägen kann den entscheidenden Unterschied machen, ob der Store die Wirkung erzielt, die er erreichen soll.

Seamless Store, Analytics, AI, Mobile Payment, Connected Retail lauten nur einige der dominierenden Themen in der Dimension Retail Technology. Was sich liest wie eine Digital-Buzzword-Liste sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Sachen Customer Relationship. Die Beziehungen zwischen Kaufenden und Verkäufern und Verkäuferinnen, Kundschaft und Marke revolutionieren sich umfassend durch die Digitalisierung von Kommunikation und Interaktion via Omnichannel und Big Data. Die Folge? Einkaufen wird zum interaktiven High-Tech-Erlebnis. Doch auch die „klassische Retail Technology“ entwickelt sich rasant weiter. Die Aussteller und Ausstellerinnen in der Dimension Retail Technology gestalten Perspektiven und Zukunftsfelder des Handels durch die treibende Kraft intelligenter Technologie mit.

Customer Engagement & Experience, Markenerlebnis im stationären und digitalen Store, Personalisierung via Mobile, künstliche Intelligenz, Digital Signage – in der Dimension Retail Marketing erwartet das internationale Fachpublikum das große Spektrum an Möglichkeiten, der immer digitaler, immer intensiver werdenden Interaktion mit dem Kunden. Entscheidend ist, dass es dem Handel gelingt, den Blick des Kunden zu gewinnen. Die Dimension Retail-Marketing zeigt auf der EuroShop die attraktivsten und faszinierendsten Installationen für den Point of Purchase.

Die Dimension Expo & Event Marketing auf der EuroShop ist die Top-Location für Live-Kommunikation. Diese muss intensiv, einzigartig, und authentisch sein, um zu begeistern. Dazu gehören auch ganzheitlich gestaltete Markenerlebnisse. Messen und Events sind unterwegs ins Zeitalter von Digitalisierung und Festivalisierung, die  Aufbruchstimmung ist deutlich zu spüren und wird auf der EuroShop 1:1 mit zukunftsweisen Ideen und Inszenierungen widergespiegelt, crossmediale Vernetzung inklusive.

Die Dimension Food Service Equipment präsentiert Cooking & Baking, Convenience Systems, Food Technology und To-Go Solutions auf der EuroShop 2023. Gastromonie ist der Megatrend im Handel. Der Out-of-Home-Markt wächst rasant – und überall. In den USA wird z.B. bereits mehr als jeder zweite Dollar für Essen und Trinken „außer Haus“ ausgegeben. So wird auch im Handel die Kundschaft zum Gast – im Shopping-Center, im Supermarkt, in der Tankstelle. Es geht um neue Einkaufserlebnisse, um nachhaltige Kundenbindung. Die Rezepte dazu sind vielfältig: Sie reichen von speziellen Convenience- und To-Go- Konzepten über attraktive Themen-Restaurants bis hin zu ganzen Food- Welten.

Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz besitzen auch im Handel oberste Priorität. Gerade hier nehmen Preis- und Wettbewerbsdruck zu und umso wichtiger ist es in die richtigen Zukunftstechnologien zu investieren. Die Dimension Refrigeration & Energy Management zeigt die bestmögliche Ausstattung für den Store, von Kühlmöbel, Kältesysteme und Anlagen für Indoor Farmin über Klimatechnik, Wärmerückgewinnung und Gebäudemanagement bis hin zum Ausbau der Elektromobilität.

EHI-Studie „Technologie-Trends im Handel 2023“

Flughafen Düsseldorf: Streik legt Airport lahm / am Dienstag wird auch die Rheinbahn bestreikt

Die Gewerkschaft Verdi wird in der kommenden Woche unseren Airport lahmlegen. Mit Beginn der Frühschicht am Montag (27.) wird gestreikt für 24 Stunden. Es wird voraussichtlich zu Verspätungen kommen am Montag und am Dienstag Vormittag. Informationen gibt es möglicherweise hier!

Auch die Rheinbahn wird bestreikt, nämlich am Dienstag (28.).

Hintergrundinformationen:

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes und der Luftsicherheit am Flughafen Düsseldorf zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung von Montag, 27. Februar, 03:00 Uhr bis Dienstag, 28. Februar, 03:00 Uhr aufgerufen.

Die Höhe der Streikbeteiligung lässt sich noch nicht absehen.

Der Flughafen Düsseldorf wird durch Notbetriebsvereinbarungen den Flugbetrieb aufrechterhalten, nicht zuletzt um Flüge mit Hilfsgütern in die Erdbebenregionen weiterhin zu ermöglichen. Im Austausch mit den Airlines wird ein Notbetriebsflugplan erarbeitet. Fluggäste müssen mit deutlichen Beeinträchtigungen und vielen Flugstreichungen rechnen, vor dem Streikaufruf waren 330 Flugbewegungen vorgesehen. Auch der Late Night Check-in für den Folgetag wird streikbedingt nicht möglich sein.

Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich unbedingt vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen.

Foto: Flughafen Düsseldorf

Unser Institut hat festgestellt: Rentner im ländlichen Raum besonders von den Preissteigerungen betroffen

Rentnerhaushalte waren im vergangenen Jahr besonders stark von hohen Energiekosten betroffen. Gleichzeitig waren die Belastungen für Verkehr und Mobilität geringer – dadurch spürten sie die Inflation insgesamt ähnlich stark wie der Rest der Bevölkerung, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Studie wurde vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung gefördert.

Im Jahr 2022 litten Rentnerhaushalte besonders stark unter den gestiegenen Strom- und Heizkosten – stärker als der durchschnittliche Haushalt. Der Grund dafür liegt in ihrem höheren Ausgabenanteil für Energie. Rentnerhaushalte, die mit Öl heizen, mussten im vergangenen Jahr eine Inflationsrate von 9,2 Prozent schultern. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Haushalte mit gesetzlichem Rentenbezug betrug die Inflationsrate 8,3 Prozent. Mit 6,9 Prozent fiel die Inflationsrate für Rentnerhaushalte, die auf Fernwärme zurückgreifen konnten, merkbar niedriger aus.

Rentner im ländlichen Raum besonders betroffen

Die höheren Preise für Benzin und Diesel spürten Rentner dagegen deutlich weniger als der Durchschnittshaushalt. Anders für Rentner im ländlichen Raum: Da sie mehr für Verkehr und Energie aufwenden, spürten sie die Preissteigerungen besonders stark. Ihre Inflationsrate lag bei 8,9 Prozent.

Unterschiede in der Belastung zeigen sich auch entlang der Einkommensverteilung der Rentnerhaushalte, die sich im Jahresverlauf teilweise umgekehrt und ausgeglichen haben: „Während zu Beginn des Jahres Rentnerhaushalte mit geringen Einkommen noch weniger von der Inflation belastet waren, kehrt sich das Bild zum Jahresende um“, sagt IW-Ökonomin Judith Niehues. Im Jahresdurchschnitt belastete die Inflation vor allem Rentnerhaushalte mit mittlerem Einkommen, zeigt die IW-Studie.

Zur Methodik: Untersucht wurden 10.600 Rentnerhaushalte, die eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen. Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) aus dem Jahr 2018, die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik. Um Aussagen über aktuelle Belastungen treffen zu können, wurden die Konsumdaten der EVS mit monatlichen Preisdaten des Statistischen Bundesamts bis zum Dezember 2022 fortgeschrieben. 

Quelle: IW Köln