Rheinmetall erhält Neuauftrag von rund 300 MioEUR für Abgasrückführungsmodule und untermauert globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung

Der Technologiekonzern Rheinmetall hat in dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Emissionsreduzierung mit einem Neuauftrag seine globale Marktführerschaft weiter untermauert. Bei der Konzerntochter Pierburg wurden Abgasrückführungsmodule (AGR-Module) im Wert von rund 300 MioEUR (over lifetime) von einem namhaften Automobilhersteller geordert.

Im Rahmen des Auftrags wurden Niederdruck- als auch Hochdruck-AGR-Module bestellt. Im Niederdruckbereich handelt es sich um Systeme mit einem Ventilkegel und einer Wasserkühlung. Im Hochdruckbereich wurden AGR-Module mit zwei Ventilen beauftragt. Die Systeme bestehen aus einem Vollaluminiumgehäuse und einem Bypass mit vollständig integrierten Wasserkühlkreisen. Die Produktion wird im August 2026 starten. Ein Teil der Aktuatoren wird am Standort Abadiano in Spanien gefertigt, während der Berliner Standort die elektrischen Bypass-Aktuatoren liefern wird.

Abgasrückführungssysteme verringern Stickoxid-Emissionen und reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Bei den Komponenten handelt es sich um kompakte und robuste Teller- und Klappenventile mit hoher Lebensdauer und Stellgenauigkeit. Mit Blick auf zunehmend restriktivere Emissionsgesetzgebungen in den USA, aber auch in Asien und Europa, werden Produktanpassungen von Rheinmetall auch langfristig unterstützt.

Die globale Aufstellung und die hohe Entwicklungsexpertise erlauben dem Konzern eine bestmögliche und passgenaue Unterstützung verschiedener Motorenhersteller aus unterschiedlichen Regionen, die immer anspruchsvollere und zudem regional unterschiedliche Emissionsgesetzgebungen für Motoren im Kraft- und Nutzfahrzeugbereich erfüllen müssen. Rheinmetall unterstreicht mit dem neuen Vertriebserfolg einmal mehr das strategische Ziel, seine globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung langfristig zu erhalten und gewinnbringend weiter auszubauen.

Transformation der Mercedes-Benz-Produktionsstandorte: ab der zweiten Jahreshälfte 2023 wird in unserer Stadt die Nachfolgegeneration des eSprinter vom Band laufen

„Unser Anspruch ist es, die begehrenswertesten Vans und Services anzubieten – hierfür müssen wir hochinnovativ und in allen Bereichen wettbewerbsfähig sein. Gleichzeitig müssen wir unser Geschäft langfristig absichern. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür ist die Neuausrichtung unseres europäischen Produktionsnetzwerks“, sagt Mathias Geisen, Leiter Mercedes‑Benz Vans. „Die Entscheidung für den neuen Standort im polnischen Jawor ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Elektromobilität. Wir stellen nicht nur unsere Produkte, sondern die gesamte Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion und Logistik bis hin zum Vertrieb zukunftsfähig auf. Daher investieren wir in VAN.EA, unsere neue rein-elektrische Van-Architektur. So werden wir auch in Zukunft unsere führende Position im Bereich der rein-elektrischen leichten Nutzfahrzeuge sicherstellen. Gleichzeitig sichern wir die langfristigen Perspektiven der bestehenden Werke in Europa.“

Standort Jawor/Polen soll neues Mitglied im Van-Produktionsnetzwerk werden

“Wir haben eine Absichtserklärung mit der polnischen Regierung und weiteren polnischen Wirtschaftspartnern unterzeichnet. Diese sieht vor, dass wir die hervorragenden Bedingungen und gemeinsame Infrastruktur am etablierten Standort Jawor nutzen, um ein neues Werk für die Produktion von Vans aufzubauen“, sagt Geisen. „Während wir in allen unseren bestehenden Werken flexibel Vans mit Verbrennungs- und mit Elektroantrieb auf einer Linie fertigen, werden wir in Jawor unser weltweit erstes reines Elektro-Werk aufbauen. Wir setzen damit neue Maßstäbe und gehen auf unserem Weg in Richtung nachhaltiger, vollelektrischer Mobilität einen Riesenschritt voran.“

Hier sollen zukünftig die großen Vans (geschlossenes Baumuster/Kastenwagen) auf VAN.EA-Basis produziert werden. Durch die konsequente Ausrichtung auf die Fertigung rein-elektrischer Vans will Mercedes‑Benz Vans Produktivitätsvorteile erzielen und so die Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Der etablierte Standort ermöglicht der Van-Sparte eine Optimierung der Kosten und der Lieferkette sowie eine energieeffiziente Produktion von Transportern der neuen Generation. Die Standortentscheidung und die konkrete Umsetzung hängen noch von der finalen Erfüllung verschiedener Rahmenbedingungen ab, unter anderem von der Gewährung von Beihilfen für die Investition in Jawor. Die Option, das Werk durch die Gründung eines neuen Produktions-Joint Ventures zusammen mit Rivian für große vollelektrische Transporter noch weiter auszubauen, ist von Rivian aufgrund der Repriorisierung ihrer Projekte zurückgestellt.

Mercedes-Benz Cars fertigt in Jawor seit 2019 Verbrennungsmotoren sowie seit 2021 Batterien.

Zukunftsbilder für Mercedes-Benz Van-Werke in Europa vereinbart

Im September 2022 hat Mercedes-Benz Vans verkündet, das europäische Produktionsnetzwerk für die vollelektrischen Vans auf Basis der Plattform VAN.EA anpassen zu wollen. Die jeweiligen Arbeitnehmervertreter und Standortleitungen haben sich daher auf Zukunftsbilder für die Werke in Düsseldorf, Ludwigsfelde und Vitoria geeinigt. Für alle drei Werke wurden vorbehaltlich der Zustimmung der Tarifparteien Betriebsvereinbarungen verhandelt, die klar den weiteren Weg der Transformation aufzeigen.

Das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf baut bereits heute die aktuelle Generation des Sprinter und eSprinter (geschlossenes Baumuster/Kastenwagen). Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 wird hier die Nachfolgegeneration des eSprinter vom Band laufen. Zusätzlich werden dort zukünftig die offenen Baumuster (Plattform für Aufbauhersteller oder Pritschenwagen) des großen Vans auf VAN.EA-Basis gebaut.

Im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde wird seit 2018 das offene Modell der aktuellen Sprinter-Generation gebaut. Ab dem Frühjahr 2024 wird hier der neue eSprinter (offenes Baumuster) produziert. Darüber hinaus wird das Unternehmen das Werk Ludwigsfelde als Kompetenzcenter für eVan Individualisierungen etablieren.

Das Mercedes-Benz Werk in Vitoria, Spanien, produziert die mittelgroßen Vans von Mercedes-Benz. Zum Produktportfolio gehören hier die V-Klasse, der EQV, (e)Vito und (e)Vito Tourer. Ab Mitte des Jahrzehnts wird hier zusätzlich der mittelgroße Van auf Basis der rein-elektrischen modularen Plattform VAN.EA gefertigt.

Vollelektrische Vans auf Basis der neuen modularen Plattform VAN.EA

Mit der neuen Architektur VAN.EA (Van Electric Architecture) beschleunigt Mercedes‑Benz Vans die Transformation hin zu einem Anbieter mit vollelektrischem Produktportfolio. VAN.EA ist die Basis für alle eVans von Mercedes-Benz im mittelgroßen und großen Segment, die ab 2025 auf den Markt kommen.

PRIDE Index: L’Oréal mit Sitz in Düsseldorf gehört zu den LGBTIQ+ freundlichsten Arbeitgebern in Deutschland

Das Düsseldorfer Unternehmen L’Oréal gehört in Deutschland zu den LGBTIQ+ freundlichsten Arbeitgebern. Das international führende Kosmetikunternehmen wird erstmals als eines der zehn besten Großunternehmen in dem PRIDE Index der Uhlala Group aufgeführt.

Der PRIDE Index rückt das Engagement von Firmen und Organisationen in Deutschland für deren lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Mitarbeitenden (LGBTIQ+) in den Vordergrund. Bereits zum vierten Mal bildet der Index LGBTIQ+ Diversity Management von Arbeitgebern ab und zeigt zugleich das Potenzial für die stetige Weiterentwicklung auf. Für Bewerber:innen und Jobsuchende bietet der PRIDE Index die Möglichkeit, das Engagement von Unternehmen für LGBTIQ+ zu vergleichen und sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Arbeitgeber sich besonders für Vielfalt und Wertschätzung am Arbeitsplatz stark machen.

„L‘Oréal hat sich eine Unternehmenskultur zum Ziel gesetzt, die von gegenseitigem Respekt und der Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist, unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität“, so Oskar Isenberg Lima, Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) Koordinator bei L’Oréal Austria Germany. „Wir freuen uns, dass sich unsere DE&I Strategie mit zahlreichen internen und externen Aktivitäten auszahlen. Neben unseren eigenen Messkriterien ist der PRIDE Index für uns ein weiterer Indikator, um unsere Fortschritte bei dem Thema LGBTIQ zu messen.“

Im Jahr 2018 hat L’Oréal als eines der ersten Unternehmen offiziell die UN-Verhaltensstandards zur Bekämpfung der Diskriminierung der LGBTIQ+ Community unterstützt. In 2020 hat L’Oréal zudem eine eigene Human Rights Policy für seine Beschäftigten veröffentlicht. Die Leitlinie geht unter anderem auf Personen und Gruppen (z.B. LGBTIQ+) ein, deren Menschenrechte besonders gefährdet sind. Darüber hinaus setzen sich zahlreiche Marken des Konzerns für die Community ein, darunter NYX Professional Makeup mit der Kampagne „Proud Allies for All“. Im Rahmen der Diversity, Equity & Inclusion Strategie von L’Oréal Austria Germany haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem das interne LGBTIQ+ Netzwerk Out@loreal gegründet.

„Mit Out@L‘Oréal möchten wir zu einem offenen und vorurteilsfreien Miteinander beitragen“, so Hans Neubert, der das Netzwerk bei L’Oréal in Deutschland und Österreich koordiniert. „Wir sind eine Anlaufstelle für alle Mitarbeitenden zu LGBTIQ+ Themen, zum Beispiel Coming-Out am Arbeitsplatz. Zudem arbeiten wir mit gemeinnützigen Organisationen zusammen und organisieren Veranstaltungen rund um LGBTIQ+. Es geht vor allem darum, innerhalb des Unternehmens Bewusstsein zu schaffen und negative Vorurteile abzubauen.“

Mehr zu dem Engagement von L’Oréal für die LGBTIQ+ Community: https://www.loreal.com/en/articles/commitments/pride/

Provinzial unterstützt Spendenaktion „Eine Dose für Czernowitz“ mit 10.000 Euro

Provinzial Rheinland beteiligt sich an der Hilfe für die Ukraine. Mit der logistischen Unterstützung durch die Caritas werden werden Konserven und Weihnachtsgeschenke vom Düsseldorfer Großmarkt per LKW in die Ukraine gebracht

Gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf hat der Caritasverband Düsseldorf eine Spendenaktion für die Bevölkerung der Partnerstadt Czernowitz ins Leben gerufen. 17.700 Dosen haltbarer Lebensmittel sind bei der Aktion „Eine Dose für Czernowitz“ bei den 42 teilnehmende Düsseldorfer Schulen eingesammelt worden. Eine Spende der Provinzial in Höhe von 10.000 Euro für die Hilfsaktion sichert die Finanzierung des Spendentransports in die Ukraine, der nun mit der Abfahrt des dritten voll beladenen Lkw abgeschlossen wurde.

TARGOBANK erhält Gold-Siegel als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ – Großstandort Düsseldorf

Das TARGOBANK Kundencenter hat als erstes Unternehmen die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold erhalten. Verliehen wurde das Siegel durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Das EU-weite Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Bronze, Silber oder Gold wird in Deutschland exklusiv vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club vergeben und ist drei Jahre gültig.

„Die TARGOBANK in Duisburg unterstützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, mit verschiedenen Maßnahmen,“ so Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband. „Das bringt viele Vorteile: Für die Mitarbeitenden, die Umwelt und das Unternehmen.“

Seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2019 mit dem silbernen Siegel hat die TARGOBANK die Erleichterung der Fahrradnutzung konsequent vorangetrieben. Punkten konnte das Unternehmen bei der Rezertifizierung am Standort Duisburg beispielsweise mit einem Bike-Event im Mai 2022 sowie zusätzlichen Spinden, der Einrichtung einer DHL-Packstation direkt an der Fahrradabstellanlage und der Teilnahme an der Kampagne Stadtradeln an zwei weiteren Standorten.

„Mich hat vor allem das Gesamtkonzept überzeugt,“ sagt ADFC-Auditor Andreas Bittner, der erneut vor Ort war. „Denn die TARGOBANK hat beim Thema Mobilität, Gesundheitsförderung und Klimaschutz viele weitere Schritte in Richtung Nachhaltigkeit unternommen und in übergeordnete Leitlinien integriert.“

Die bisherigen Initiativen und Maßnahmen rund um das Fahrrad sollen zukünftig weiter ausgebaut werden. „Das Gold-Siegel ist für uns kein Grund, uns auszuruhen,“ erläutert Birgit Kind aus dem TARGOBANK Einkauf, die sich um die Auszeichnung gekümmert hat. „Wir werden die Zeit bis zur nächsten Rezertifizierung nutzen, um den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen weiter zu fördern“, so Kind weiter. Das Siegel soll im Frühjahr 2023 bei einem weiteren Fahrrad-Event offiziell übergeben werden. Im nächsten Jahr stehen außerdem die Rezertifizierungen der TARGOBANK Großstandorte Düsseldorf und Mainz an, die seit 2020 ebenfalls zertifiziert sind.

Weitere Maßnahmen für klimafreundlichere Mobilität

Um zum Schutz des Klimas beizutragen, hat die TARGOBANK weitere Maßnahmen angestoßen. Beispielsweise bietet die Bank seit 2019 Dienstfahrräder an. Darüber hinaus wird die Dienstfahrzeugflotte nach und nach elektrifiziert. Parallel baut die Bank auch die Ladeinfrastruktur an den Großstandorten massiv aus. Für einige Städte gibt es seit vielen Jahren Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr. Die Ausweitung von Homeoffice-Möglichkeiten reduziert das Pendeln. Neu ist seit Februar 2022 zudem, dass Flugreisen zu internen Meetings innerhalb Deutschlands nicht mehr gestattet sind.

VIVA Cruises tauft Neubau VIVA TWO am 23. März 2023 in Düsseldorf

© VIVA Cruises

VIVA Cruises expandiert in 2023: Seit Frühling 2022 ist bereits der erste Neubau VIVA ONE des Flussreiseveranstalters unterwegs – nun steht für das Unternehmen aus Düsseldorf ein weiterer bedeutender Meilenstein bevor. Am 23. März 2023 wird das zweite exklusiv für VIVA Cruises gebaute Schiff, die VIVA TWO, im Heimathafen Düsseldorf getauft und startet am 1. April zur Jungfernfahrt von Frankfurt nach Passau.

„Wir freuen uns auch bei unserer zweiten großen Taufe wieder national und international geladene Gäste und Geschäftspartner begrüßen zu dürfen, mit ihnen gemeinsam unseren zweiten Neubau, die VIVA TWO, gebührend zu feiern und sie anschließend auf allzeit gute Fahrt zu schicken“, freut sich Andrea Kruse, Geschäftsführerin von VIVA Cruises. Arno Reitsma, Geschäftsführer von VIVA Cruises und der Muttergesellschaft Scylla AG, ergänzt: „Natürlich möchten wir den Tag auch dazu nutzen, unseren Gästen das neue Schiff erstmals zu präsentieren und ihnen unser innovatives Konzept in Architektur und Design sowie Neuerungen im technischen Bereich vorzustellen. Die VIVA TWO macht das Reisen auf dem Fluss noch attraktiver.“

Die VIVA TWO verfügt über insgesamt 95 Kabinen für bis zu 190 Passagiere und wird damit das neue Flaggschiff der VIVA Cruises-Flotte. Neu ist auch die Architektur, die sich in einem offenen Bereich von Lounge und Restaurant zeigt. Die bedeutendste technische Neuerung ist das Abgassystem der VIVA TWO, dem ein Katalysator und ein Partikelfilter hinzugefügt wurde. Damit erreicht das Schiff die Abgasnorm EU-Stage-V, die eine strenge Einhaltung des Emissionsausstoßes in der europäischen als auch in der inländischen Binnenschifffahrt regelt. „Dies ist ein großer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und gleichzeitig eine Voraussetzung für das nun verpflichtende Umweltzeichen Gold des internationalen Umweltpreises Green Award. Wir wollen effizient mit der Zeit gehen und setzen mit unserem zweiten Neubau einmal mehr auf zukunftsfähiges Bauen“, erklärt Arno Reitsma. Die Green Award-Zertifizierung belegt die proaktive Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und hohe Sicherheitsstandards der Schiffe. Eine Zertifizierung wird nach den Vorschriften der Green Award Foundation ausgestellt.

Für Gäste, die Crew sowie das gesamte VIVA Cruises-Team steht mit der Taufe des Flottenneuzugangs im kommenden Jahr ein besonderer Tag bevor. Doch auch Düsseldorfer Passanten können die Taufzeremonie von Land aus verfolgen. Dank des zentralen Liegeplatzes direkt an der Düsseldorfer Altstadt haben Besucher von der Kaimauer aus einen perfekten Blick auf das Schiff und die Feierlichkeiten.

Weitere Informationen zu VIVA Cruises, Reisen und Buchungen in jedem Reisebüro oder unter www.viva-cruises.com.

NRW-Unternehmer: Brüssel und Berlin müssen Bedingungen für Strom- und Gaspreisbremse grundlegend vereinfachen

Unternehmer und Arbeitgeberpräsident Arndt Günter Kirchhoff, Foto: Sebastian Konopka / FUNKE Foto Services

Die NRW-Unternehmensverbände in Düsseldorf haben Bundesregierung und EU-Kommission aufgefordert, die komplizierten und teilweise nicht praktikablen Bedingungen für die Strom- und Gaspreisbremse für energieintensive Unternehmen grundlegend zu vereinfachen.

In der jetzigen Form drohten die Maßnahmen sonst gerade für den industriellen Mittelstand vielfach faktisch ins Leere zu laufen. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, erklärte am Mittwoch in Düsseldorf, die Rückmeldungen aus vielen Unternehmen seien alarmierend. „Die strikte Kopplung der Hilfen an künftige Betriebsergebnisse macht die Instrumente für viele Betriebe entweder völlig unkalkulierbar oder betriebswirtschaftlich wirkungslos“, sagte Kirchhoff. Er forderte die Bundesregierung auf, sich mit aller Kraft in Brüssel für eine kurzfristige Anpassung des EU-Beihilferahmens einzusetzen. Darüber hinaus müsse die Bundesregierung auf die von ihr selbst geplanten Zusatzkriterien verzichten. „Der richtige Ansatz der pauschalen Begrenzung der Energiepreise zum Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen droht durch Bürokratie und Kennzahlen-Wirrwarr ausgehebelt zu werden“, betonte Kirchhoff. Auch das vorgesehene Verfahren zur Erklärung der Standort- und Beschäftigungssicherung müsse deutlich einfacher gestaltet werden.

Nach Worten des NRW-Unternehmerpräsidenten seien die industriellen Wertschöpfungsketten des Landes massiv gefährdet, „wenn der Kriterien-Katalog nicht deutlich entschlackt wird“. Die Politik dürfe jetzt keine Zeit mehr verlieren und müsse schnell handeln. Die exorbitant gestiegenen Energiepreise seien insbesondere für Betriebe der energieintensiven Grundstoffindustrien und der darauf aufbauenden Wertschöpfungsstufen hochgradig existenzgefährdend. „Wir reden hier über einen bedeutenden Teil der industriellen Basis Nordrhein-Westfalens“, erklärte Kirchhoff. Die Sorgen dieser besonders unter hartem internationalen Konkurrenzdruck stehenden Unternehmen seien mit Händen zu greifen. Mehr denn je benötigten die Unternehmen eine sichere Kalkulationsgrundlage darüber, wann und in welcher Höhe sie mit Hilfen rechnen könnten. „Ohne durchgreifende und praktikable Hilfen können viele eigentlich gesunde Betriebe nicht mehr am Markt bestehen. Dann drohen Wertschöpfung und Arbeitsplätze unwiederbringlich verloren zu gehen“, sagte Kirchhoff.

Podcastfolge 112: „Mobiles Arbeiten“ ist ein Bewegungskiller

Hier ist „er“, der Podcast der „Düsseldorfer Wirtschaft“, gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf. Wir sprechen über den Bewegungskiller „Mobiles Arbeiten“. In unserer Serie über die Initiative „Common Purpose“ ist unter anderem die neue Rolle von Führungskräften das Thema.

Rund ein Drittel der Deutschen bewegt sich im Alltag zu wenig. Das zeigt die neue Studie der Techniker Krankenkasse (TK) „Beweg dich, Deutschland!“. Demnach geben 30 Prozent der Befragten an, weniger als eine halbe Stunde am Tag aktiv auf den Beinen zu sein. Ein entscheidender Faktor für unsere tägliche Bewegung ist das Arbeitsleben, seit Corona gehört für viele Beschäftigte das Homeoffice zu ihrem Arbeitsalltag. 46 Prozent der Befragten geben an, dass sie in den letzten zwei Jahren zumindest zeitweise von zu Hause gearbeitet haben. Mehr als die Hälfte davon bewegt sich im Homeoffice jedoch weniger als am normalen Arbeitsplatz (56 Prozent).

Unser Podcast bleibt werbe- und kostenfrei. Dennoch haben wir eine Bitte: empfehlen Sie unseren Podcast weiter in Ihre privaten und beruflichen Netzwerk. Leiten Sie den Link www.unternehmerschaft.de weiter und den Hinweis, dass man uns auf allen gängigen Plattformen findet unter dem Stichwort „Düsseldorfer Wirtschaft“.

Unser Institut erkennt mittlerweile Grenzen des Follower-Wachstums

Mit Klicks, Werbung und eigenen Produkten verdienen Influencer sechsstellige Gehälter im Jahr. Vor allem junge Menschen nehmen Influencer zunehmend als normalen Beruf wahr. Doch der Markt ist gesättigt, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Auf Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok scheinen Influencer derzeit wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Das Geschäftsmodell: Auf digitalen Plattformen verwandeln sie die Aufmerksamkeit ihrer Follower in Geld. Mit Werbepartnerschaften, Klicks und eigenen Produkten verdienen sie teilweise Millionen – der Markt scheint dabei niemals gesättigt zu sein.

Aufmerksamkeit ist aber keine unendliche Ressource. Denn die Anzahl der Menschen, die eine Person wahrnehmen und mit denen sie interagieren kann, ist begrenzt. Das gilt auch für Influencer, die ihre Follower teilweise wie Freunde im Alltag begleiten. Mit höchstens 150 Menschen kann eine Person Studien zufolge in regelmäßigem Kontakt bleiben. Verwendet man diese Zahl für den deutschen Influencer-Markt, zeigen sich die Grenzen des Wachstums.

Im Influencer-Olymp ist nicht für jeden Platz
Nicht jeder Influencer kann von seiner Arbeit in sozialen Medien leben. Erst ab einer Followerzahl von mindestens 20.000, eher noch 100.000, kann man davon ausgehen, dass ein Influencer damit seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Gäbe es im deutschen Markt nur mittelgroße Influencer mit 20.000 Followern, würde – unter Berücksichtigung der 150er-Regel – die Aufmerksamkeit der deutschen Internetnutzer ausreichen, um 543.000 Influencer im Markt zu halten. Bereits jetzt verdienen laut Umfragen allein 500.000 Menschen der Generation Z ihren Lebensunterhalt als Influencer. Hinzu kommen noch Influencer anderer Generationen, und Influencer aus dem Ausland – unter diesen Annahmen dürfte der Markt als gesättigt angesehen werden.

Eine Influencer-Karriere ist unsicher
Gleichzeitig ist die Branche in Bewegung: Neue Influencer gewinnen Follower, ältere verlieren sie, oder zumindest ihre Aufmerksamkeit. Eine längere Karriere als Influencer bestreiten zu können, ist nur den wenigsten vergönnt. Aber: Influencer sind nur ein Teil der Wertschöpfungskette. Unternehmen, die Influencer monetarisieren, ihnen eine Plattform bieten oder an Audio- und Videoinhalten mitarbeiten, sind Teil eines wachsenden Marktes. „Junge Menschen, die sich für eine Karriere als Influencer interessieren, sollten sich bei der Berufswahl eher an den angrenzenden Bereichen wie der IT-Branche orientieren“, rät IW-Digitalisierungsexpertin Barbara Engels. „Die Chancen stehen schlecht, dauerhaft als Influencer Geld zu verdienen.“

Quelle: IW Köln (Link)

Mercedes-Benz eSprinter: Pilotprojekt mit der Österreichischen Post zu moderner Feinstaub-Filtertechnik liefert erste Ergebnisse

Der eSprinter wird auch in Düsseldorf an der Rather Straße gebaut.

Im Spätsommer wurden zwei eSprinter der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul zur Reduzierung von Feinstaubemissionen ausgestattet. Seither sind die vollelektrischen Transporter täglich in Graz unterwegs und haben mittlerweile zusammen fast 6.400 km auf ihren Auslieferrouten zurückgelegt. Mercedes‑Benz Vans erprobt zusammen mit der Österreichischen Post die in Kooperation mit MANN+HUMMEL entwickelte Filtertechnik damit im Realbetrieb. Die Technik wurde erstmals im Oktober 2021 mit dem Technologieträger SUSTAINEER (SUSTAINABILITY PIONEER) von Mercedes‑Benz Vans vorgestellt. Weitere Ergebnisse aus dem Testbetrieb werden zur Mitte des Jahres 2023 erwartet. Der eSprinter wird unter anderem in Düsseldorf produziert.

Die Luftqualität ist ein Schlüsselfaktor für urbane Lebensqualität. Doch insbesondere CO2-Emissionen und Feinstaub belasten Klima, Mensch und Umwelt. Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung und um umfassende Erkenntnisse bezüglich Effektivität, Wettereinflüsse und Dauerhaltbarkeit im Realbetrieb zu gewinnen, starteten Mercedes‑Benz Vans, die Österreichische Post sowie MANN+HUMMEL im August ein Pilotprojekt. Dazu wurden zwei eSprinter Serienfahrzeuge der Österreichischen Post mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgestattet. Die beiden eSprinter sind seither in der Grazer Innenstadt unterwegs. Sie absolvieren ihre Routen im wöchentlichen Wechsel, um über die verbauten Feinstaubsensoren repräsentative Werte zur Feinstaubkonzentration zu ermitteln.

Erste Ergebnisse nach 3 Monaten

Auf ihren täglichen Touren fahren die vollelektrischen Transporter im Durchschnitt 53 km. Dabei führen die Routen vom Post-Logistikzentrum in Kalsdorf in die Grazer Innenstadt und zurück. Auf einer Tour liefert jeder der beiden eSprinter im Durchschnitt 160 Pakete aus und stoppt knapp 100-mal.

Nach erfolgter Überprüfung und Untersuchung der Filter durch den Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL lässt sich feststellen, dass die Filter unbeschädigt und ohne Verformung sind. Seit Beginn des Pilotprojektes waren die eSprinter an knapp 60 Tagen im Einsatz und haben jeweils rund 6400 Milligramm Staub aus der Umgebungsluft gefiltert.

Damit wird bereits nach wenigen Wochen Testbetrieb klar, dass der Einsatz der Filter in dieser urbanen Ausliefersituation ein geeigneter Anwendungsfall ist. Der Feinstaub wird quellennah, d.h. dort wo die Feinstaubemissionen entstehen, gefiltert.

Neben der Dauerhaltbarkeit der Filter werden im Rahmen des Pilotprojekts auch die Auswirkungen auf die Fahrzeuge analysiert. Durch Druckverlustmessungen wurde die Haltbarkeit der Filter bestätigt und ein Beladungszustand von 15 Prozent festgestellt. Bisher gibt es keine Einschränkungen im Betrieb und um weitere Erkenntnisse zu sammeln, läuft das Pilotprojekt noch bis Mitte des Jahres 2023.

Das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg begleitet das Projekt wissenschaftlich. Die weitere regelmäßige Überprüfung der Filter vor Ort erfolgt durch Mercedes-Benz Vans und den Filtrationsspezialisten Mann+Hummel.

Die Initiative fügt sich nahtlos in das smarte Gesamtkonzept der Österreichischen Post ein, das sich „Grünes Graz“ nennt. Schon seit November 2021 sind in der Grazer Flotte der Österreichischen Post ausschließlich rein elektrische Fahrzeuge für die Zustellung von Paketen, Briefen, Werbesendungen und Printmedien im Einsatz, sodass diese frei von Abgasen erfolgt. Damit tragen die Maßnahmen der Österreichischen Post zu einer Reduzierung der CO2– und Lärmemissionen in der Stadt bei. Das Pilotprojekt soll aufzeigen, wie diese Erfolge weiter optimiert werden können. Bis 2030 will die Österreichische Post im gesamten Land rein elektrisch zustellen. Seit dem Frühjahr dieses Jahres wird die Flotte nur noch um rein elektrische Zustellfahrzeuge erweitert.

2021 bereits im SUSTAINEER vorgestellt: Frontmodul- und Unterbodenfilter reduzieren Feinstaubfußabdruck
Die Technik dieses Pilotprojekt stammt aus der Entwicklung des Mercedes-Benz Vans Technologieträgers SUSTAINEER. Der SUSTAINEER zeigt, wie der elektrifizierte, gewerbliche Transportsektor zu lebenswerten Städten und Ressourcenschonung beitragen kann. Der Ende 2021 vorgestellte Technologieträger ist zur Reduzierung des Feinstaubfußabdruck mit zwei Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Die moderne Filtertechnik wurde in Kooperation mit dem Filtrationsspezialisten MANN+HUMMEL entwickelt, sie filtert die Luft im direkten Fahrzeugumfeld und kompensiert einen Teil der Feinstaubemissionen in einer Partikelgröße von bis zu zehn Mikrometern (PM10). Der positive Effekt hängt dabei von der Umgebungskonzentration ab, das bedeutet in Gebieten mit schlechterer Luftqualität kann der SUSTAINEER einen größeren Teil seiner eigenen Emissionen kompensieren.

Im Pilotprojekt mit der Österreichischen Post wird derzeit der im Frontmodul des SUSTAINEER integrierte Filter erprobt. Er filtert in Kombination mit dem bereits im Fahrzeug vorhandenen Sauglüfter Feinstaub aus der Luft. Er kann auch bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten und während des Ladevorgangs Feinstaub aus der Umgebungsluft herausfiltern. Zudem ist das Fahrzeug mit einem Feinstaubsensor ausgestattet. Dieser misst die Feinstaubkonzentration in der Luft und kann entsprechend die Filtrationsleistung steuern. So lässt sich das Fahrzeug auch als mobile Messstation nutzen. Die Filterelemente können beim jährlichen Service einfach entnommen und ersetzt werden.