Onboarding-Tag bei Vodafone für die neuen Trainees

Im Rahmen eines Onboarding-Tages voller spannender Aktivitäten wurden jetzt die neuen Trainees bei Vodafone in Herde begrüßt. Es gab Networking- und Teombuilding-Maßnahmen statt. Auf dem Programm stand auch ein „Community Coffee“. So konnte direkt zum Start der Karriere der „Vodafone Spirit“ erlebt werden.

Jetzt bewerben für den „Rheinischen Innovationspreis“ der Unternehmerschaft Düsseldorf

Ihre Geschäftsidee ist ausgesprochen innovativ in Sachen (Er-) Neuerungen mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel und kommt aus Düsseldorf und Umgebung?

Falls Ihre Antwort „Ja“ lautet, bewerben Sie sich jetzt für den Rheinischen Innovationspreis 2023!

Der Rheinische Innovationspreis zeichnet zukunftsfähige Ideen aus, die sich unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Politik und Technologie zusammensetzen. Das Ziel ist es, die Innovation zu finden, die andere Unternehmen neugierig macht.

Egal ob Unternehmen, unternehmerische Gruppierungen, Stiftungen, Vereine studentische Initiativen, Projektideen von Auszubildenden, wirtschafts- und gesellschaftsorientierte Kampagnen, Projekte, Tools oder Einzelpersonen mit innovativen Ideen: Wir sprechen jede Idee an, die entweder bereits erfolgreich ist oder noch in der kreativen Startposition steht.

Das Bewerbungsverfahren ist ganz einfach: Erläutern Sie ihre Innovation auf maximal drei DIN-A4 Seiten (exkl. Fotos, Bildmaterial, Zeichnungen und Videoverlinkungen).

Die Erläuterungen sollten sich an folgenden Leitfragen orientieren:

Umfasst das Konzept eine neuartige, nachhaltige und positive Entwicklung? Kann die Innovation dauerhaft auf dem wirtschaftlichen Markt bestehen? Spiegelt sie Originalität und Produktivität wider? Ist die Darstellung der Innovation nach außen deutlich erkennbar? Sind die Erfolgschancen zukunftsorientiert einzuschätzen? An welche Zielgruppe richtet sich die Innovation? Ist sie bereits auf dem Markt zu finden?

Senden Sie Ihre Bewerbungen an:

Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
z.Hd. Lisa Marie Schelig
E-Mail an: innovationspreis@unternehmerschaft.de

Einsendeschluss: Freitag, 17. Februar 2023

Auf das Siegerteam wartet ein Siegerpaket im Gesamtwert von rund 10.000€! So setzt sich das Siegerpaket zusammen:

Produktion eines Innovationsfilmes über die Siegerinnovation
Business Coaching & Business Shooting
Sondersendung im Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf
Sonderfolge im Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Mit der stattfindenden Preisverleihung, im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages, zu dem rund 300 Vertreter verschiedener Ebenen namhafter Unternehmen anwesend sein werden, wird nicht nur auf die Vielfalt der Innovation aufmerksam gemacht sondern auch ein direkter und persönlicher Kontakt zu möglichen Partnern hergestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung(en)!

Zeichnet bei der Unternehmerschaft verantwortlich für den „Rheinischen Innovationspreis“: Lisa Marie Schelig. Foto: Frank Wiedemeier

„Food Waste“: Wir werfen immer noch zu viele Lebensmittel in den Müll – was können wir dagegen tun?

In Deutschland werden jedes Jahr Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen, die noch genießbar sind. Für mehr als die Hälfte dieser Verschwendung sind die Verbraucher verantwortlich, die häufig zu große Mengen einkaufen und aus Unkenntnis noch Verzehrfähiges entsorgen, berichtet heute unser Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

+ Mit knapp 60 Prozent tragen die privaten Haushalte den größten Anteil am Food Waste. Doch auch anderswo landet Essbares regelmäßig in der Tonne: Gaststätten, Restaurants und Kantinen steuern 17 Prozent zur Lebensmittelverschwendung in Deutschland bei, während der Verarbeitung landen 15 Prozent im Müll und im Handel immerhin noch 7 Prozent.

+ Rechnet man nun all diese Mengen zusammen, ergibt sich für das Jahr 2020 – neuere Daten liegen nicht vor – ein Berg von weggeworfenen Lebensmitteln in Deutschland, der fast elf Millionen Tonnen wiegt. Legt man diese Menge auf alle Einwohner um, ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschwendung von 131 Kilogramm. Mit diesem Aufkommen steht die Bundesrepublik noch nicht mal an der Spitze.

+ Weltweit wird etwa ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Kalendarisch ausgedrückt heißt das: Sämtliche Nahrungsmittel, die bis zum 2. Mai eines Jahres produziert werden, landen früher oder später in der Tonne.

Was lässt sich im Einzelnen tun?

  1. Unnötige Einkäufe vermeiden. Wer zu viel kauft, hat Mühe, alles rechtzeitig zu verwerten. …
  2. Lebensmittel richtig lagern. …
  3. Kühlschrank richtig nutzen. …
  4. Obst & Gemüse ein zweites Leben schenken. …
  5. Nicht zu früh wegwerfen. …
  6. Im Restaurant Reste mitnehmen. …
  7. Kreativ verwerten.

Linkliste:

+ Food Waste vermeiden: https://www.bkb.ch/de/privatkunden/magazin/2020/7-praktische-tipps-fuer-weniger-food-waste

+ Alle Infos vom Institut der Deutschen Wirtschaft dazu: https://www.iwd.de/artikel/lebensmittelverschwendung-131-kilogramm-im-jahr-fuer-die-tonne-573868/?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=kw05-2023&utm_term=lebensmittel-verschwendung-abfall-mhd

+ Dazu eine erfolgreiche Geschäftsidee: https://www.iwd.de/artikel/interview-in-unserem-geschaeftsmodell-gibt-es-keine-verlierer-573872/?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=kw05-2023&utm_term=interview-toogoodtogo-lebensmittel-verschwendung

Parken kostet jetzt fast 5 EUR in der Stunde – auch E-Autos müssen zahlen

Für Parkscheine am Automaten müssen wir in Düsseldorf bald deutlich mehr Geld bezahlen. Der Stadtrat entschied gestern (2. Februar 2023) über die neuen Gebühren. In der Innenstadt werden dann zum Beispiel 4,50€ pro Stunde fällig statt bisher 2,90€. Die neuen Preise sind dann genauso hoch wie in Stuttgart und etwas teurer als in Köln oder Frankfurt (4€ pro Stunde). Nach dem Willen der schwarz-grünen Ratsmehrheit werden E-Autos in Zukunft nicht mehr automatisch von der Gebührenpflicht befreit. Parken wird auch außerhalb der Innenstadt teurer. Quelle: Antenne Düsseldorf

+ unternehmerschaft.de berichtete bereits am 5. Januar 2023 über dieses Thema: LINK!

Gibt es nun doch keinen Fachkräftemangel?? Mitgliedsbetriebe der Unternehmerschaft Düsseldorf sauer über Aussagen aus dem Bundesarbeitsministerium

Doch kein Fachkräftemangel? Neue Ausführungen des Bundesarbeitsministeriums lesen sich so, als sei die Lage nicht allzu dramatisch. Dabei bleibt nicht nur die unternehmerische Realität unbeachtet, sondern auch die Statistik wird verkürzt interpretiert, sagt uns das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Auch viele unsere Mitgliedsunternehmen zeigten sich erbost: eine solche Aussage entbehre jeglichem Alltagswissen. In vielen Berufen, sei es nun Maschinenführer oder Elektriker, fände man keine Mitarbeitenden mehr, heißt es aus unserem Mitgliederbereich. Ganz zu schweigen von Berufen im Ingenieurbereich. Jeder Absolvent der Hochschule Düsseldorf findet sofort eine Stelle, hat diese meistens schon vor seinem offiziellen Abschluss. Nun, was sagt denn das IW dazu?

In Deutschland gibt es keinen umfassenden Fachkräftemangel – zumindest liest es sich so in einer Antwort, die das Bundesarbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag erstellt hat. Belege dafür sieht das Ministerium in aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom vergangenen Dezember: Bei 118 von 144 Berufsgruppen gebe es laut Statistik mehr Arbeitslose als gemeldete Stellen. Die Schlussfolgerung des Ministeriums: Es müsste in vielen Bereichen ausreichend Fachkräfte geben. Die Logik hat gleich mehrere Haken: Zum einen widerspricht das den Erfahrungen der Unternehmen, die immer weniger passende Bewerbungen erhalten. Die methodischen Annahmen entsprechen zudem nicht dem üblichen Vorgehen. Wichtig ist es, diese zwei Punkte zu berücksichtigen:
1.     Die gemeldeten Stellen zeigen nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Nachfrage.
Bei den vom Ministerium berücksichtigten Stellen handelt es sich nur um solche, die von den Unternehmen bei der BA gemeldet werden. Allerdings melden nicht alle Betriebe alle Stellen – gerade in Mangelberufen wie der Pflege gibt es oft deutlich mehr Nachfrage als Stellenausschreibungen. Viele Unternehmen nutzen Online-Stellenportalen, dadurch ist der Anteil der gemeldeten Stellen in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken und liegt laut IAB-Stellenerhebung 2022 bei 44 Prozent. Nur etwa vier von zehn offenen Stellen tauchen in der BA-Statistik auf. Tatsächlich gibt es also mehr als doppelt so viele offene Stellen.
2.    Arbeitslose und offene Stellen einer Berufsgruppe passen nicht immer zusammen.
In den Berufsgruppen werden aus statistischen Gründen Berufe mit ähnlicher fachlicher Ausrichtung, aber unterschiedlicher Qualifikation zusammengefasst. Beispielsweise sind Uhrmachergehilfen und Waffen- oder Maschinenbauingenieure in derselben Berufsgruppe ausgewiesen, auch wenn sie ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausüben. Bei der Berechnung von Fachkräftelücken ist es daher wichtig, nicht nur Berufsgruppen, sondern auch Berufe und ihr Qualifikationsniveau zu betrachten.
Für mehr als eine halbe Million Stellen fehlen passende Bewerber
Das IW errechnete für Dezember 2022 bundesweit eine Fachkräftelücke von 533.000 Stellen (ohne Helfertätigkeiten), für die es keine passend qualifizierten Bewerber gab. Grundlage dieser Berechnung ist ein Vergleich von offenen Stellen und Arbeitslosen für jeden einzelnen Beruf. Dabei wird nicht nur die fachliche Ausrichtung berücksichtigt, sondern auch die Qualifikation der ausgeschriebenen Stelle und der konkreten Tätigkeit. Nach IW-Berechnungen gab es im Dezember in 959 von etwa 1.300 Berufen mehr offene Stellen als Arbeitslose. In 107 von 144 Berufsgruppen besteht in mindestens einem der zugehörigen Berufe eine Fachkräftelücke.

Michael Kortländer verlässt „Die Große“

Im Jahr 1902 wurde in Düsseldorf eine großangelegte Leistungsschau veranstaltet, die vom 1. Mai bis zum 20. Oktober unter dem ausschweifenden Namen »Industrie- und Gewerbeausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke, verbunden mit einer deutsch-nationalen Kunstausstellung Düsseldorf 1902« stattfand. Diese Ausstellung sollte eine lange und noch heute anhaltende Tradition begründen. Heute ist dies die „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf“ mit ihrem Ausstellungsleiter Michael Kortländer, der auch diesen Text verfasst hat.

Die Schirmherrschaft dieser auch verkürzt »Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf« genannten Veranstaltung übernahm Kronprinz Wilhelm, der wie sein Vater Kaiser Wilhelm II. und beinahe alle regierenden Fürsten die Messe besuchte. Neben ihnen wurden etwa fünf Millionen (!) internationale Besucher* innen gezählt, unter ihnen zahlreiche ausländische Minister und sogar der Kronprinz von Siam. Daran kann man ermessen, wie groß die Bedeutung dieser Ausstellung national und international war.

Das Vorbild der Ausstellung war die Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris. An der »Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf« nahmen 2 500 Aussteller teil. So waren beispielsweise das Unternehmen Krupp oder der Hörder Bergwerks-und Hütten-Verein mit großen Hallen vertreten. Gezeigt wurde jedoch auch Kunstgewerbe sowie historische und zeitgenössische Kunst. Um eine große Halle für Kunstausstellungen zu finanzieren, gründete Fritz Roeber zusammen mit dem Verein der Düsseldorfer Künstler im Jahr 1898 einen Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen. Er ist auch heute noch Ausrichter der Großen Kunstausstellung, die fortan in dem Kunstpalast genannten Gebäude über die Industrie- und Gewerbeausstellung hinaus den Düsseldorfer Künstler*innen einen dau-erhaften Rahmen zur Präsentation ihrer Werke bis zum heutigen Tag bieten sollte.

Insgesamt wurden 160 Bauten errichtet, zu denen neben den vielfältigen Kunst- und Ausstellungshallen auch ein Freizeitpark, zahlreiche gastronomische Einrichtungen und ein eigenes Elektrizitätswerk gehörten. Nach dem Ende der Industrie- und Gewerbeausstellung wurden einige der künstlerisch anspruchsvollen Bauwerke an anderer Stelle wiederaufgebaut. So ist eine von Bruno Möhring entworfene Ausstellungshalle nach dem Abbau in Mexico-City wieder neu errichtet worden und beherbergt dort bis heute das Museo Universitario del Chopo! Eine weitere Halle ist in Bochum neu errichtet worden und trägt heute den Namen »Jahrhunderthalle«.

Michael Kortländer verlässt nun „Die Große“ und wird eine neue Aufgabe übernehmen. Anlässlich dieser „Zeitenwende“ haben wir diesen Text auf unternehmerschaft.de veröffentlicht, denn Kortländer ist unserem Hause sehr verbunden. Eines seiner Kunstwerke ziert unsere Geschäftsstelle. Es ist ein aus Pappkarton erstellter Mühlstein, da wir unter anderem den Mühlenverband NRW vertreten.

Elternabend zu den Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung

Vom 24.03.-29.03.2023 gehen wieder zahlreiche Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 im Rahmen der Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung (DTBO) auf Berufsfelderkundung in Unternehmen. Dabei schnuppern sie bis zu drei Mal jeweils einen Schultag lang in Unternehmen und Einrichtungen hinein, erhalten einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und lernen verschiedene Berufsfelder kennen.

Das Angebot der DTBO bietet den Jugendlichen eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Buchen von Berufsfelderkundungen in Düsseldorf. Im Rahmen eines Elternabends im BiZ der Agentur für Arbeit am 31.01. wurde das neue Buchungstool den Eltern vorgestellt und ein Einblick die verschiedenen Angebote zur Beruflichen Orientierung in Düsseldorf gegeben.

Die Präsentation des Abends finden Sie hier:
Präsentation Elternabend

Alle Informationen zu den DTBO gibt es unter:
www.dtbo-dus.de

Zeitplan DTBO für Schüler*innen:

  • Die Schüler*innen können sich ab sofort im Portal registrieren.
  • Bis zum 28.02. können Sie dort mit Hilfe von Herzen Angebote reservieren.Jede*r Schüler*in kann bis zu 5 Herzen vergeben.
  • In der Woche vom 01.03.-05.03. ist das Portal geschlossen und ein Algorithmus verteilt die Plätze mit den Herzen per Zufallsprinzip auf die Schüler*innen.
  • Ab dem 06.03. ist das Portal wieder geöffnet. Unter „Meine Buchungen“ können die Schüler*innen dann sehen, ob und wenn ja welchen Platz bzw. welche Plätze sie erhalten haben. Diese sind dann fest für sie gebucht.
  • Vom 06.03. bis zum 19.03. findet die zweite Buchungsphase statt, in der die noch übrigen Angebote direkt gebucht werden können. Insgesamt können die Jugendlichen maximal 3 Plätze buchen.

Direktlink zum Buchungstool:
www.buchung-dtbo.de

Informationen zum Landesprogramm „Kein Abschuss ohne Anschluss“, Angebote und Kontaktdaten der Kommunalen Koordinierung:
www.koko-dus.de

Tipp:
Eine weitere Möglichkeit für eine Berufsfelderkundung bietet die große Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ am 24.03. von 9-17 Uhr. Im Vormittagsbereich ist die Messe für angemeldete Schulen geöffnet, ab 14 Uhr kann sie frei von allen Interessierten besucht werden. Eltern und ihre Kinder sind herzlich willkommen!
www.lustaufhandwerk.info

Das Kuratorium schaut positiv ins neue Jahr

Das Kuratorium unserer Stiftung schaut positiv in das neue Jahr. Wir haben zahlreiche Leuchtturmprojekte, die in Düsseldorf, aber auch in NRW wirksam werden. Schwerpunkt in dieser Sitzung war die Arbeit unseres zdi (Zukunft durch Innovation), dass im vergangenen Jahr über 800 MINT-Workshops für mehrere 1.000 Schülerinnen und Schüler durchgeführt hat. Erfolgreich in der Stiftungsarbeit sind zudem die Initiative „Kluge Köpfe“ in der Emscher-Lippe-Region, das „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“ in Düsseldorf sowie die Girls‘ & Boys Academy an den Standorten Düsseldorf und Gelsenkirchen. zdi, Kluge Köpfe, das Kompetenzzentrum und die Academy werden im nächsten Jahr weiter wachsen. Auch weitere Arbeitsplätze werden geschaffen. Andere Stiftungsprojekte suchen derzeit Unterstützer, beispielsweise unsere Lesefest. Hier laufen bereits Gespräche mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land NRW. Aufgrund der guten Vernetzung der Stiftung können alle Projekte fortgeführt werden – trotz der „Zins-Problematik“, die wiederum die Folge hat, dass die Stiftung weniger Zinsen erhält aufgrund der Zinsentwicklung in 2021 und 2022. Das Kuratorium dankte dem Stiftungsteam für den sehr engagierten Einsatz zum Wohle der Kinder und Jugendliche sowie unserer Betriebe. www.stiftung-proausbildung.de

Flexibilität in der Produktion ist unmöglich? Neue ifaa-Praxishilfe für ein attraktiveres Arbeitgeberimage

Im Produktionsbereich kann nicht mobil und zeitflexibel gearbeitet werden! Das Forschungsprojekt „MofAPro – mobiles, zeitflexibles Arbeiten im Produktionsbereich“ widerlegt diese Annahme und stellt gleichzeitig eine neue Praxishilfe vor, mit der Flexibilität in der Produktion entdeckt und umgesetzt werden kann. „Der Fachkräftemangel wird auch in der Produktion deutlich. Unsere Praxishilfe unterstützt den Wunsch nach Flexibilität und Individualisierung bei den Beschäftigten. Damit erhöht sie gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität“, so Dr. Anika Peschl, wissenschaftliche Expertin des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Das Produkt ist online verfügbar und individuell für jedes Unternehmen nutzbar. Kostenfreier Download: www.arbeitswissenschaft.net/mofapro-handlungshilfe

Mit Hilfe praxiserprobter Tools können Unternehmen Flexibilisierungspotenziale, insbesondere im produktionsnahen und direkten Produktionsbereich, aufdecken und umzusetzen. Die Praxishilfe unterstützt Unternehmen mit einer systematischen Vorgehensweise bei der Verwirklichung ihrer Flexibilisierungsziele:

  • Status Quo: Wie sind wir aktuell hinsichtlich Umsetzung und Gestaltung mobiler, zeitflexibler Arbeit aufgestellt? Wo müssen wir im Unternehmen etwas tun?
  • Bedarfe und Kompetenzen: Möchten unsere Beschäftigten mobil und zeitflexibel arbeiten? Haben sie die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse im Sinne des eigenverantwortlichen Handelns bei mobiler Arbeit?
  • Nutzen und Aufwand: Liefern die Umsetzung und Ausweitung mobiler, zeitflexibler Arbeit einen hohen Nutzen für unser Unternehmen? Sind wir in der Lage, Flexibilisierungspotenziale vor dem Hintergrund betrieblicher und technischer Rahmenbedingungen umzusetzen?
  • Aufgaben und Betriebsmittel: Wie viele Stunden kann ein Beschäftigter aufgrund der Zusammensetzung seiner Aufgaben und der dafür benötigten Betriebsmittel sowie Arbeitsunterlagen mobil und zeitflexibel arbeiten?
  • Maßnahmenplanung: Welche Maßnahmen setzen wir um, um die aufgedeckten Flexibilisierungspotenziale zu nutzen, und mobile, zeitflexible Arbeit zu gestalten?
  • Technische Hilfsmittel: Wie können Assistenzsysteme, die Flexibilität im Produktionsbereich fördern, gestaltet sein? Wie kann eine erfolgreiche Einführung ablaufen?

Rheinmetall und GM Defense erhalten Auftrag für die erste Phase des Common Tactical Truck Program der U.S. Army

Rheinmetalls Tochterfirma American Rheinmetall Vehicles aus Sterling Heights, Missouri und GM Defense LLC aus Washington, DC haben den Zuschlag für die erste Phase des Common Tactical Truck (CTT)-Programms der U.S. Army erhalten. Ziel des mehrstufigen Programms ist es, die Familie der schweren taktischen Lkw des US-Heeres durch die Produktion von bis zu 40.000 Fahrzeugen im Wert von bis zu 14 Milliarden US-Dollar zu ersetzen.

Die beiden führenden Verteidigungsunternehmen sind 2022 eine strategische Kooperation eingegangen, um sich an dem Programm zu beteiligen. Sie bringen zwei Entwickler und Hersteller der Weltklasse zusammen, um einen modernen taktischen Lkw zu schaffen, der die Fähigkeiten der Soldaten durch Zukunftstechnologien verbessert. Hierzu zählen etwa fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) für mehr Sicherheit, erhöhte Geländegängigkeit, Cybersicherheit, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, verbesserte Überlebensfähigkeit und Kraftstoffeffizienz sowie andere neue Technologien.

Das Team bietet den HX3 Common Tactical Truck (HX3-CTT) an. Der HX3 ist die neueste Lkw-Generation der äußerst erfolgreichen und einsatzerprobten HX-Familie, die bei einer Reihe von NATO-Staaten und US-Alliierten im Einsatz ist. Die HX-Lkw-Familie basiert auf dem kommerziellen Lkw-Portfolio von MAN Truck and Bus, die ein hohes Maß an handelsüblichen Komponenten in den Fuhrpark bringen – eine prioritäre Forderung der U.S. Army im CTT-Programm. Das HX3-CTT-System der nächsten Generation zeichnet sich durch verbesserte Mobilität auf der Straße und im Gelände, integrierte Überlebensfähigkeit und eine offene digitale Architektur aus, die ADAS unterstützt und einen autonomen Fahrzeugbetrieb ermöglicht. In Verbindung mit der offenen Architektur wird das kommerzielle Grundgerüst des HX3-CTT eine kontinuierliche Modernisierung fördern und eine rasche Steigerung der Fähigkeiten im Zuge der technologischen Weiterentwicklung ermöglichen. Mit einer globalen Präsenz sowohl in den derzeitigen militärischen Nutzernationen als auch in den kommerziellen Händlernetzen bietet der HX3-CTT der U.S. Army eine Grundlage für optimierte Lebenszykluskosten und Serviceunterstützung weltweit.

„Sowohl American Rheinmetall Vehicles als auch GM Defense freuen sich darauf, das CTT-Programm der U.S. Army im Wettbewerb zu unterstützen. Wir sind engagierte Partner der U.S. Army und bringen eine enorme Einsatzfähigkeit in Verbindung mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen mit, die gewährleisten, dass unsere Soldaten ihren Auftrag sicher und effektiv erfüllen können. Gemeinsam wird unser Team einen zukunftsträchtigen vielseitigen Lkw liefern, der die kommerziellen Stärken unserer Partner Rheinmetall MAN Military Vehicles und General Motors sowie die Gemeinsamkeiten des HX3-CTT-Designs nutzt“, so Matthew Warnick, Geschäftsführer von American Rheinmetall Vehicles.

„Der Gewinn der CTT-Prototypphase zeigt den unbestreitbaren Wert, den die strategische Zusammenarbeit zwischen GM Defense und American Rheinmetall Vehicles für dieses wichtige Army-Programm der nächsten Generation hat“, so Steve duMont, Präsident von GM Defense. „Wir freuen uns darauf, unsere fortschrittlichen Technologien und unsere Fertigungskompetenz in diese wichtige Zusammenarbeit einzubringen und eine bewährte, moderne Lösung zur Verbesserung der Fähigkeiten der Soldaten zu liefern. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit American Rheinmetall Vehicles fortzusetzen, um die erste Prototypphase durchzuführen und gleichzeitig die notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen, um unsere Position zu stärken und künftige Phasen des Programms zu gewinnen.“